Schweiz
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Parteipraesident Albert Roesti, SVP-BE, an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 25. Maerz 2017, in Appenzell. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Parteipräsident Albert Rösti an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz (25.03.2017). Bild: KEYSTONE

Albert Rösti: «Die SVP steht unter Strom, geniessen wir es»



Die SVP Schweiz mobilisiert an der Delegiertenversammlung vom Samstag in Appenzell gegen das «ruinöse» Energiegesetz. Die Energiestrategie 2050 koste den Mittelstand Milliarden. Der Bundesrat verdrehe die Fakten und streue der Bevölkerung Sand in die Augen.

Die SVP werde mit allen Mitteln gegen den «unsinnigen» Umbau des Stromproduktionssystems kämpfen, sagte Parteipräsident Albert Rösti bei der Eröffnung der Delegiertenversammlung (DV): «Die SVP steht unter Strom. Geniessen wir es.» Bald werde Energie zur Mangelware und für den Mittelstand unerschwinglich.

Die Energiestrategie 2050 sei keine Strategie, sondern eine Frage des Glaubens und der Hoffnung. «Bisher sind die Befürworter der Stromproduktion aus Wind und Sonne die Antwort schuldig geblieben, wie die Stromproduktion sichergestellt wird, wenn die Sonne nicht scheint», sagte Rösti.

Bundesrätin Doris Leuthard streue der Bevölkerung Sand in die Augen, wenn sie behaupte, der Umbau des Stromproduktionssystems koste einen Haushalt lediglich 40 Franken pro Jahr. In Tat und Wahrheit koste die Energiestrategie 2050 viel mehr, nämlich mindestens 800 Franken pro Jahr, sagte Rösti. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Walter Sahli 25.03.2017 16:02
    Highlight Highlight Wenn man davon ausgeht, dass die Entwicklung von Stromspeichersystemen, sprich Akkus in den nächsten 30 Jahren keinen Millimeter vorwärts kommt, dann ist die Haltung der SVP durchaus nachvollziehbar. In Anbetracht der Fortschritte in den letzten 20 Jahren ist dieses Szenario aber nicht wirklich realistisch.
    • atomschlaf 25.03.2017 17:06
      Highlight Highlight Völlig einverstanden, bloss wird sich der technische Fortschritt nicht nach der Schweizer Gesetzgebung ausrichten.
  • atomschlaf 25.03.2017 15:22
    Highlight Highlight Rösti soll nicht so einen Chabis erzählen.

    Dass trotz sogenannt bürgerlicher Mehrheit im Parlament kaum bürgerlich-liberale sondern weiterhin links-grün-dirigistische Politik gemacht wird, hat entscheidend mit der Sturheit und der fehlenden Kompromissbereitschaft seiner Partei zu tun.

    Lesenswerter Artikel zum Thema heute im Tagi:
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-buergerliche-wende-und-was-davon-uebrig-blieb/story/16517436
  • Ökonometriker 25.03.2017 15:07
    Highlight Highlight Kann einmal jemand die langfristige Nachfrageelastizität der heute verwendeten Energieträger berechnen und extrapolieren wie hoch der Preis sein müsste um die Ziele zu erreichen?

    Alle werfen hier mit Zahlen um sich, aber keiner sagt woher er sie hat.
    In der Politik braucht es meiner Meinung nach wieder etwas mehr Wissenschaft und weniger Behauptungen.
  • Thadic 25.03.2017 13:53
    Highlight Highlight Eigentlich stimmt was Rösti sagt: Energie wird bald Mangelware und wir werden mehr dafür zahlen müssen. Aber das muss so sein, denn sonst hören wir nicht auf die Energie aufzubrauchen (Fossile) die nicht uns (alleine) gehört. Je länger wir warten mit der Energiewende, desto teurer wird es für alle.
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 16:43
      Highlight Highlight Jap. Energie ist zu günstig.
    • atomschlaf 25.03.2017 17:10
      Highlight Highlight @seventhinkingsteps: Sagt wer?
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 19:32
      Highlight Highlight Die Umwelt
  • meine senf 25.03.2017 13:19
    Highlight Highlight «Bisher sind die Befürworter der Stromproduktion aus Atomkraft die Antwort schuldig geblieben, wie die Atommüllentsorgung sichergestellt wird.»
    • RETO1 25.03.2017 13:56
      Highlight Highlight wo liegt dass Problem??
    • Marshawn 25.03.2017 15:13
      Highlight Highlight @RETO1 : «Bisher sind die Befürworter der Stromproduktion aus Atomkraft die Antwort schuldig geblieben, wie die Atommüllentsorgung sichergestellt wird.»
    • Globidobi 25.03.2017 15:26
      Highlight Highlight Einfach in Internationalesgewässer fahren, den Kofferraum öffnen, Beschleunigen und bemerken, dass sich der ganze Atommüll nicht mehr im Kofferraum befindet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kii 25.03.2017 13:16
    Highlight Highlight Also vor ca. 4 Monaten waren es noch 3200 Franken Mehrkosten. Jeztz sind es noch mind. 800 Franken pro Jahr. Und auf svp.cH sind es 750 Franken. Hmmm.
    • ThePower 25.03.2017 14:45
      Highlight Highlight Ist doch gut, es wird günstiger😂
  • Echo der Zeit 25.03.2017 13:13
    Highlight Highlight "Bald werde Energie zur Mangelware und für den Mittelstand unerschwinglich" Die Lügen der SVP und Ihrer Schwerreichen Klientel - Diese Arroganten Möchtegern Volksvertreter sollten sich Besser mal Gedanken machen - was wen der Mittelstand begreift - das sie einfach nur Verarscht werden von dieser Pseudo Bürgerlichen Partei.
    • TheMan 25.03.2017 13:54
      Highlight Highlight Als wäre die SP besser. Die Verarscht uns noch mehr.
  • Kaffo 25.03.2017 12:54
    Highlight Highlight Die Energiestrategie 2050 ist keine Strategie, sondern eine Frage des Glaubens. Was dieses Thema betrifft glaube ich Herrn Rösti überhaupt nichts. Er vertritt ausschliesslich eigene Interesse.
    • atomschlaf 25.03.2017 15:25
      Highlight Highlight Und ich glaube eher dem was Rösti sagt.

      Man muss nur schauen, wie in Deutschland die Stromtarif für Privathaushalte durch die Decke gingen.
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 16:40
      Highlight Highlight Strom und Mobilität sind sowieso die 2 Güter, die eigentlich viel zu günstig sind.
    • atomschlaf 25.03.2017 17:07
      Highlight Highlight "Strom und Mobilität sind sowieso die 2 Güter, die eigentlich viel zu günstig sind."

      Sagt wer?
  • You will not be able to use your remote control. 25.03.2017 12:33
    Highlight Highlight Bisher sind die Betreiber von KKW die Antwort schuldig geblieben:

    - Wie teuer ist es ein KKW abzubauen, wer bezahlt?
    - Wer bezahlt/repariert bei einem GAU?
    - Wo wird der Abfall gelagert?
  • seventhinkingsteps 25.03.2017 12:32
    Highlight Highlight «Bisher sind die Befürworter der Stromproduktion aus Wind und Sonne die Antwort schuldig geblieben, wie die Stromproduktion sichergestellt wird, wenn die Sonne nicht scheint»

    Das muss Satire sein. Bitte sagt mir, dass ist Satire.
    • pamayer 25.03.2017 14:33
      Highlight Highlight Es IST keine Satire. Nachts Null Strom. Kein Mobile Netz, kein Nachttisch Lämpchen, gar nix.

      Vor allem morgens früh nur Kaffee für diese mit Holzherd.
    • atomschlaf 25.03.2017 15:28
      Highlight Highlight Wenn die gesammelten Dummheiten aus der Energiestrategie genug beginnen weh zu tun, wird man dann die Klimaziele über Bord werfen und Kohlestrom importieren oder Gaskombikraftwerke bauen.
    • seventhinkingsteps 25.03.2017 16:41
      Highlight Highlight @pamayer

      Du weisst, dass es Möglichkeiten gibt Strom zu speichern, oder?
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