Schweiz

Oskar Freysinger, lyrisch und poetisch begabter SVP-Politiker. Bild: screenshot/srf

«Du bist Populist!» – «Nein, du!» – Wenn zwei sich streiten, dann ist Populismus-«Arena»

Trump, Brexit, AfD, Front National: Populistische Parteien und Politiker haben 2016 geprägt. Aber: Was bedeutet Populismus überhaupt? Wieso ist er nur rechts erfolgreich? Und darf man die SVP populistisch nennen? – Die SRF-«Arena» ist mit derart vielen Fragen angetreten, dass zwangsläufig eines auf der Strecke bleiben musste: die Ordnung.

11.12.16, 02:00 14.02.17, 10:24

Nein, vorweihnachtliche Stimmung kam im SRF-Studio am Leutschenbach nicht auf. Der einzige, der Festlaune verbreitete, war der österreichische Import Johannes Hübner, und auch das nur, weil er eine rote Krawatte auf weissem Hemd trug. Das war vielleicht mehr Polit- als Mode-Statement: Hübner ist Vertreter der rechtspopulistischen FPÖ, der Partei, die lieber heute als morgen aus Brüssel ausziehen und Wien wieder in den stacheldrahtbewehrten Schoss der nationalen Souveränität zurückführen möchte. 

Neben der knalligen Krawattenfarbe und dem Kleinbürgertum-Cord-Sakko aus den 60ern war das Einzige, was man vom Österreicher in Erinnerung behielt, wie er gegen die Political Correctness schwadronierte und im Westen furchterregende Ansätze einer «Iranisierung» und eines sich ausbreitenden «Wächterstaats» ausmachte. 

Video: streamable

Um Hübner herum spielte die Musik. Trotz massiger Gestalt war der Österreicher mehr Freysingerscher Trabant als eigenständiger Planet. Es ist aber auch schwierig, gegen, mit und neben einem Oskar Freysinger in Hochform. Der Walliser SVP-Staatsrat und «Pissoir-Poet» fuchtelt dann mit den Armen, dass es eine Wonne ist, blickt mit weitaufgerissenen Augen in die Kamera, zwinkert dem Zuschauer mal verschwörerisch zu, lächelt verschmitzt zum Sekundanten-Hübner, um im nächsten Satz den Weltuntergang herbeizutoben, oder zumindest die «Verarschung des Volkes» zu beklagen (Stichwort: Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative).

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Vom braven Lämmlein zum polternden Choleriker in wenigen Minuten: Das dramaturgische Talent eines Oskar Freysingers geht Philipp Müller, FDP-Ständerat, Ex-Parteipräsident und Architekt der MEI-Umsetzung in der kleinen Kammer, völlig ab. Sonst hätte er Freysingers Breitseite aus der Vergangenheit (Stichwort: 18-Prozent-Initiative, mit der Müller 2000 den Ausländeranteil auf 18 Prozent festlegen wollte) vielleicht mindestens äusserlich mit ein wenig mehr Klasse weggesteckt. Seine Replik tönte ein bisschen zu sehr nach Abi-Abschlussrede in der Mehrzweckhalle der Kantonsschule Schönebühl-Krachengrund. («Nutzen Sie, was gut ist in der Vergangenheit, und kombinieren Sie das für die Zukunft».) Nun gut.

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So hatte der Ex-FDP-Chef schon ganz zu Beginn wieder das Etikett «18-Prozent-Müller» auf der Stirn kleben, und als Zuschauer war man auch noch nicht wirklich schlauer, wer nun eigentlich der Populist ist unter den Anwesenden; Moderator Jonas Projer und Politgeograf Michael Hermann vielleicht ausgenommen. Die Definition des Begriffs lieferte SRF freundlicherweise gleich selbst mit einem Einspieler:

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Die Gäste hatten eigentlich ihre Rollen verteilt bekommen: Hübner war als Vorzeige-Auslands-Populist eingeladen, obwohl er diese Bezeichnung natürlich weit von sich wies (mit ausladender Geste, Brust weit von sich gedrückt, Arme ausgestreckt). Oskar Freysinger verkörperte die einheimische Ausgabe, und war nach einem Rencontre sogar bereit, ein kleines bisschen Stolz einzugestehen («Wenn das so ist, dann bin ich gerne Populist»).

Müller schlüpfte für einen Abend halt eben wieder in die Gestalt des 18-Prozent-Müllers und dann war da noch Flavia Kleiner, Operation-Libero-Chefin und Jeanne d'Arc im erfolgreichen Kampf gegen die DSI im Frühling dieses Jahres. Auch sie wurde als Populistin bezeichnet, von wem, wusste man da aber nicht mehr, weil man zu diesem Zeitpunkt längst den Überblick verloren hatte.   

Kleiner, als parteiungebundene Vertreterin einer liberalen und weltoffenen Schweiz, hatte keinen leichten Stand gegen Freysinger. Das lag nicht zuletzt daran, dass Freysinger keine Gelegenheit ausliess, Kleiners Ausführungen zu unterbrechen. Projers Taktik des Schulterreibens, die bei Blocher vor einem Monat noch Wirkung gezeigt hatte, verpuffte beim Walliser wirkungslos.

Irgendwann gab Kleiner entnervt auf, stützte sich mit dem Ellbogen aufs Rednerpult und klinkte sich für eine Weile aus.

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Dass Philipp Müller, der eigentlich mit Kleiner zusammen die Front gegen die Rechtspopulisten bilden sollte, immer wieder mal der Versuchung von Altherren-Scherzen erlag und so ungewollt mit Freysinger und Hübner paktierte, machte die Sache nicht besser. Immerhin sorgte Müller von Zeit zu Zeit für wohltuende inhaltliche Beiträge, etwa, wenn er den Angriffen von Freysinger auf die SVP-Nemesis EU die Spitzen nahm:

Video: streamable

Trotzdem: Man merkte es Kleiner an: Für sie geht es um mehr als um die Umsetzung einer Volksinitiative oder die Momentaufnahme eines zu Ende gehenden Jahres. Für Kleiner geht es um nichts mehr als um die Zukunft des demokratischen Rechtsstaats. Und diese Zukunft hat auch schon einmal rosiger ausgesehen.

Ihren stärksten Moment hatte die Libero-Chefin denn auch ganz zu Beginn der Sendung, als sie Freysinger und seiner Partei ohne viel Federlesens vorwarf, die Schweiz kaputt zu machen. Für einen Moment lang war der kantige Walliser baff. 

Video: streamable

Und Michael Hermann, der Politgeograf? Wirkte es nur so oder war das Expertenpult in dieser «Arena»-Ausgabe nochmals ein paar Meter weiter weg von den Gästen gerückt? Hermann hatte die undankbare Rolle des Mahners in der Wüste. Gut stand sie ihm nicht, auch wenn er mitunter fundierte Beiträge ablieferte (über die Gefahr der SVPisierung der Schweizer Polit-Parteien etwa), so seine Hand denn einmal den Weg zum unseligen Experten-Alarmknopf fand. 

Video: streamable

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 12.12.2016 16:55
    Highlight Gemäss diesem Hübner dürfen Andere keine andere Meinung haben, das wird ganz deutlich. Weder Menasse noch die Überlebende des Holocaust dürfen sich äussern. Beispiel: Er fragt nach dem Video mit der älteren Dame: «Halten Sie das eine legitime Argumentation»? Er bestimmt also selbst, was eine legitime Argumentation ist und was nicht. Er macht also genau das, was er den sog. Eliten vorwirft.
    2 0 Melden
  • alessandro 12.12.2016 08:53
    Highlight Kann mir einer genau sagen, was die svp jetzt so wirklich für die <5k gehälter macht? Ich möchte gerne beispiele.
    5 1 Melden
  • philosophund 11.12.2016 10:47
    Highlight @William Stern: btw. schön geschriebener Artikel. Musste ein paar mal Schmunzeln. Danke.
    7 17 Melden
  • andersen 11.12.2016 09:05
    Highlight Rechtspopulisten i Europa wollen bestimmen, wie die Menschen Leben sollen, aber sie nicht unterstützen, wie sie Leben wollen.Gleichgültigkeit ist gift für en soziales Europa, der PFZ ist ein grosse Errungenschaft für Europa, die lange ausgearbeitet wurde,wo die Menschen sich in die Vielfalt einander respektieren und somit lernt Verantwortung zu übernehmen.
    11 30 Melden
  • E. Regiert 10.12.2016 23:18
    Highlight Das Wort "Populismus" ist einfach nur ein mehrbesseres Schimpfwort, das schlechte Verlierer in der Politik den Abstimmungsgewinnern zuschreien, weil sie nicht wahr haben wollen, dass ihre eigenen Wahlversprechen weniger Stimmen brachten.
    54 33 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 07:46
      Highlight ... Populistisch ist wohl eher deine Analyse...
      17 32 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 07:59
      Highlight Bleibt die Frage, wie und warum Populisten Abstimmungen oder Wählen gewinnen; Indem sie eben vermeintlich einfache, populäre, jedoch kaum umsetzbare, Lösungen für komplexe Probleme anbieten.

      Allerdings sind Populisten zumeist gerade deswegen erfolgreich, weil sie populäre Themen bewirtschaften können, ohne diese wirklich lösen zu wollen.

      Was würden den Populisten machen ohne EU, ohne Ausländer und ohne Elite?
      21 21 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 10:52
      Highlight wobei es absolut absurd ist, wenn man die Supermilliardäre Blocher und Trump und deren Clans NICHT zum Establishment/Elite zählt.
      22 15 Melden
    • E. Regiert 11.12.2016 12:19
      Highlight @Soli Dar: ... und ohne die SVP, ohne Blocher, ohne Kapitalisten, ohne Klimakatastrophe, ohne Männer, u. v. m.
      9 6 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 14:41
      Highlight @E. Regiert, von mir aus, wobei es ja tendenziell wohl einfacher und populärer ist, gegen Ausländer, EU und Muslime und "Elite" zu hetzen;

      Anstatt, sich für Frauenrechte, Lohngleichheit, Klimaschutz zu engagieren oder gegen neoliberalen Kapitalismus, den Blocher-Köppel-Clan und die SVP zu kämpfen.

      Letztlich ist es wohl einfacher und populärer ,wie in einer Beziehung, 'dem oder dem Anderen' die Schuld in die Schuhe zu schieben, statt sich an die eigene Nase zu packen und sein eigenes Verhalten zu verändern...
      6 12 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 20:08
      Highlight und alle die blitzen, stützen damit eigentlich meine These, würde ich gegen EU, Elite, Ausländer oder Muslime hetzen, gäbe es Herzen statt Blitze, weil dies wohl 'populärer' wäre, mittlerweile auch bei Watsonuser...
      4 4 Melden
  • Marcs 10.12.2016 23:02
    Highlight Wer wählt eigentlich einen Typen wie Freysinger?
    38 46 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 08:03
      Highlight die Walliser
      27 6 Melden
    • Wisegoat 11.12.2016 12:04
      Highlight Ich
      27 15 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:04
      Highlight Danke für Deine Ehrlichkeit bei Deinem Outing, weise Ziege!
      Da hat doch noch ein anderer Rechtsnationaler etwas mit Ziegen.
      Da war ein Skandal, mit Böhmi dem erwachsenen Komiker, der einen 5-Jährigen imitierte und mit einem sehr beleidigten Politiker, der sich als Sultan sieht, und der den unreifen Komiker deswegen wegen Majestätsbeleidigung verklagte.
      Und Freysinger hat also auch etwas mit Ziegen?
      Apropos Ziegen: Hast Du gewusst, dass es im Wallis Ziegen gibt, die in der vorderen Hälfte weiss sind und in der hinteren Hälfte schwarz?
      Was für eine Lösung schlägt die SVP für solche Ziegen vor?
      8 25 Melden
    • Wisegoat 11.12.2016 22:53
      Highlight ....ach ja und falls du mich mit dem erdogan-ziegen joke provozieren wolltest.....try harder.
      6 1 Melden
  • Tschöberli 10.12.2016 22:37
    Highlight Wir haben anscheinend über 1/2 Mio arme Menschen und über 1 Mio armutsgefährdete Menschen in der Schweiz! Wir brauchen Lösungen. Wir brauchen Brückenbauer. Keine Populisten.
    32 29 Melden
    • E. Regiert 11.12.2016 12:23
      Highlight Hmmmm. Und wenn der einzige Brückenbauer ein Populist ist, was dann?
      18 6 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 20:13
      Highlight Hm, wer könnte den von den Populisten ein solcher Brückenbauer sein etwa der milliardenschwere und sack-neoliberale Rattenfänger vom Herrliberger oder dessen Ziehsohn und Demagoge Köppel?
      5 2 Melden
  • Soli Dar 10.12.2016 20:39
    Highlight Interessant, wie vermeintliche SVP Sympathisanten, Flavia Kleiner vorwerfen, sie sei genau gleich, bzw. kein Deut besser als die SVP, genauso populistisch, unsachlich, undifferenziert, emotional statt sachlich und faktenorientiert ect.

    Über diese Vorwürfe kann man sich streiten; genauso interessant ist jedoch, was diese Leute für ein negatives Selbstbild von der SVP haben und dies mit ihrem Statement auch zugeben.
    32 36 Melden
  • Mélisande 10.12.2016 18:33
    Highlight Schade, kam Frau Kleiner so wenig zu Wort. Ich hätte mir ihre Argumente gerne genauer angehört. Leider wurde sie von den Herren ständig unterbrochen. Herr Projer hätte da für mehr Ausgleich sorgen müssen (ähnliche Redezeiten für alle).
    50 61 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 20:44
      Highlight Das sah ich auch so. Frau Kleiner machte einiges durch die Mimik wett und was sie sagte hatte echtes, geistiges Feuer. Aber all die Herren waren völlig unsensibel und Freysinger wohl scheissfroh, sich nicht auf eine ausführlichere Debatte mit diesem blonden Engelbengel einlassen zu müssen. Frau Kleiner finde ich echt frech und keck im klugen Sinn. Ich will viel mehr von ihr hören über ihre Vorstellungen, wie sich die Schweizer Politik entwickeln soll. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und wirkt ganz allgemein sehr authentisch und mutig. Sie hat viel mehr drauf, als das SRF zur Zeit verträgt.
      35 58 Melden
    • RoJo 11.12.2016 01:29
      Highlight Dann frage ich mich, ob wir die gleiche Sendung gesehen haben?! Für mich machte ihre Mimik gar nichts wett. Im Gegenteil, arrogante, wichtige Selbstdarstellerin, welche den Fragen auswich und nicht viel wirklich Konkretes von sich gab! Hatte mir die Meinung über sie relativ schnell gemacht und bekam diese nach kurzer Recherche im Internet bestätigt: War mir sicher, dass sie studiert..... und auch bei der Studienwahl nicht überrascht.....
      52 18 Melden
    • wasylon 11.12.2016 01:45
      Highlight @Mélisande Minute 43
      Jonas Projer: Frau Kleiner sie haben das Wort gesucht?
      Flavia Kleiner: Das ist schon länger her.
      Ja selbst schuld. So kommt man natürlich nicht zu Wort.
      @deleted_346750343 Ich hoffe das Frau Kleiner bekommt durch ihre Mimik keine bleibenden Schäden. Zu starkes Augen verdrehen verursacht schielen.
      38 8 Melden
    • Mélisande 11.12.2016 15:46
      Highlight @wasylon
      Ja, eine verpasste Chance von Kleiner. Wahrscheinlich hatte sie die Nase voll von Freysinger und Co., die keinen Anstand haben. Auch wenn ich nicht alles bisherige gut finde von Kleiner, es wäre mal was Neues, Interessantes gewesen. Die SVP-Parolen kennen wir ja bereits.
      6 18 Melden
  • Herbert Anneler 10.12.2016 18:08
    Highlight Peter Sloterdijk: "Der Populismus ist im Grunde nichts anderes als eine Regung, den Staat durch seine Verlierer zu annektieren." Raffiniert machen es die Blochers: Mit ihrer neoliberalen Wirtschaftspolitik (AHV, UStRIII, Krankenkassen) machen sie den Mittelstand zum Verlierer - die Reichen werden dagegen immer reicher, unter ihnen die Milliardäre der SVP-Spitze -, dienen sich dem Mittelstand aber als Problem-Löser an - letztlich, um den Staat zu annektieren. Besser als Sloterdijk kann man Populismus nicht definieren! Mir tun diejenigen leid, die sich von Blochers usurpieren lassen.
    49 44 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 18:13
      Highlight Mir tun diejenigen Leid, die vor lauter personenbezogenem Populismus vergrämen.
      33 32 Melden
    • Soli Dar 10.12.2016 20:19
      Highlight Leid tun mir jene, die immer noch glauben die SVP kämpfe tatsächlich für den Mittelstand, den einfachen Arbeiter und Globalisierungsverlierer...
      34 29 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 20:46
      Highlight Herbert Anneler

      Eine Superanalyse!!! Muss unbedingt die neueren Sachen von Sloterdijk lesen. Herzlichen Dank für Ihren genialen Kommentar und den Input! Bleiben Sie Watson und uns erhalten!
      14 19 Melden
    • E. Regiert 10.12.2016 23:23
      Highlight Sloterdijk ist offenbar ein Populist.
      17 15 Melden
    • Juliet Bravo 11.12.2016 02:10
      Highlight Sloterdijk. Und dazu ein ziemlich rechter.
      3 9 Melden
    • philosophund 11.12.2016 08:42
      Highlight Sloterdijk rechts? LooooL
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 08:56
      Highlight @SoliDar: Leid tun mir, die denken, wir können alle Völker über einen Kamm scheren.
      10 6 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 11:53
      Highlight @Stipps ja diese zum mir tatsächlich auch Leid! Wer 'Völker' als homogene abgeschlossene Einheiten betrachtet und ihnen umveränderbare Eigenschaften und Stereotypen zuschreibt, der tut mir wirklich Leid!
      6 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 12:38
      Highlight @Soli Dar: Sind wir da einer Lebenslüge aufgesessen? Alt68er Ideale am Zerbröckeln?
      10 4 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 20:23
      Highlight Ja sind 'wir' :-) und zwar jene Lebenslüge, die SVP würde sich tatsächlich für die Ängste und Sorgen des kleinen Mannes interessieren, wenn dann nur für unsere niedrigen, diffusen Ängste vor 'dem und den Fremden' ansonsten helfen sie nur Superreichen und Bauern...
      6 2 Melden
  • Neelion 10.12.2016 17:02
    Highlight Fand die Sendung und Kleiner sinnbildlich für den Zustand der Linken. Positionen werden (SVP-like) emotionsgeladen, unsachlich vorgetragen, begleitend von übermotivierter Denunziation und Diffamierung des politischen Gegners. Whataboutism anstatt Selbstkritik, wenn letzteres angebracht ist. Das Ganze verpackt in eine widerliche Charaktereigenschaft des menschlichen Daseins: Arroganz. Die Links-liberalen, die in Anspruch nehmen, faktenorientiert und rational zu sein, offenbaren unglaublich Mühe, zu erklären, weshalb die Rechten global an Fahrt gewinnen, ohne selbst postfaktisch zu werden.
    78 21 Melden
    • Neelion 10.12.2016 17:30
      Highlight Kleiners Aussage auf mich als ETHler wirkte sowieso verstörrend, dass die Welt sich schneller drehen würde und komplexer sei. Für mich dreht sich die Welt nicht schneller und sie erscheint mir auch nicht per se komplexer.

      Aber wie Hopkins in Westworld schon sagt: "Everything in this world is magic, except to the magicians" ;)

      PS: Der Broadway Freysinger war auch mühsam, aber von Theater verstehe ich leider einen Scheiss, um mich da zu äussern.
      36 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 18:15
      Highlight @Neelion - das Thema ETHler interessiert hier wenig. Bachelor gemacht?
      15 20 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 18:17
      Highlight @Neelion; Als ETHler finde ich kann man durchaus sagen dass die Welt sich schneller dreht ohne dabei die naturwissenschaftliche Komponente zu meinen. Man kann dies durchaus im übertragenen Sinn so bezeichnen.

      Dass man sie nicht als komplexer bezeichnen kann ist wohl vom Standpunkt abhängig.
      Ich arbeite seit 3 Jahrzehnten im Planungs- und Energiesektor und stelle fest dass fast alle Abläufe komplexer geworden sind und heute die Komplexität zB im Bereich Energie um ein Vielfaches höher liegt als der Rahmen noch vor 20-25 Jahren.
      22 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 19:52
      Highlight Architekten bei der Naturwissenschaft .... ETH ... fand das immer komisch als ETHler ... naja.
      10 19 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 23:03
      Highlight @Stipps; was daran komisch sein soll entgeht mir. Die meisten Architekten auch an den grossen Hochschulen im Ausland studieren meistens an Technischen Universitäten.
      10 14 Melden
    • Neelion 11.12.2016 10:36
      Highlight I) Der erste Komm. ist eine krit. Analyse der Linken, da hier auch der entsprechende Adressatenkreis erreicht wird, den die Kritik betrifft. Analog dazu macht Kritik an den Rechten auf eher Rechten Medien mehr Sinn.

      II) Der zweite Komm. veranschaulicht das Kernproblem der Linken-Argumentation im Umgang mit Rechten: "Die Welt ist hochkomplex - Es gibt keine einfachen Lösungen". Das ist kein Argument, es ist nicht mal eine valide triviale Aussage (wenn komplex, dann nicht einfach). Im Bild sehen Sie das Grösste an intellektueller Substanz, was unsere Spezies (1927) je hervorgebracht hat.
      12 3 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 11:57
      Highlight @Neelion: Die Linke braicht die Zunahme an Komplexität nicht als Argument gegen die Rechten sondern als Feststellung, eine Feststellung die Du locker als "ist nicht mal eine valide triviale Aussage" abtun magst. Eine Ueberheblichkeit die ich nicht nachvollziehen kann weil Du dann die intellektuelle Substanz in den Raum wirfst und die hat nun mal nichts mit der heutigen Komplexität zu tun sondern wenn denn schon mit den Lösungen für die heutige Komplexität.
      5 11 Melden
    • Neelion 11.12.2016 11:59
      Highlight Im Kontext dieser Herren im Bild ist die Aussage der Linken geradezu grotesk. "Sorry Albert, aber du hast die Komplexität des Universums auf nur 3 Variablen verkürzt. Das kann dann keine Lösung sein. Und Bohr, du bist sowieso ein Idiot, der alles kaputt macht!". Dass man per Deduktion und Induktion Einzelfälle und Axiome erarbeitet mit entsprechender Hypothesenbildung, ist wissenschaftliche Alltagsarbeit. Das kann auch mal zu vermeintlich simplen Lösungen führen, was nicht heisst, dass die Rechten in ihren Aussagen Recht haben. Aber dann muss von der "rationalen" Linken (Kleiner) mehr kommen.
      12 1 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 11:59
      Highlight @Neelion;
      Wie bereits beschrieben kann die Komplexität durchaus je nach Standpunkt anders gewertet werden. Deine Aussage ist allerdings Zeuge für die von Vielen nicht goutierte Hochnäsigkeit, die einige Akademiker immer wieder manifestieren.
      5 9 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 13:13
      Highlight @Neelion; Du kannst Dich noch so geschwollen ausdrücken, das ändert nichts an der Tatasche das die Komplexität die heute einen guten Teil der Bevölkerung (nicht nur der geistigen Elite) trifft um ein Vielfaches höher liegt als noch vor 30 Jahren. Das Problem sind nicht die übergeordneten Lösungen sondern die Lösungsansätze die heute von den einzelnen Bürgern abverlangt werden, Ansätze die der BürgerIn dann auch politisch durch sein Mittun beeinflussen kann; klassisches Beispiel die Abstimmungen rund um die Energiefragen oder in Zukunft zB bei der Altersvorsorge.
      3 10 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 13:18
      Highlight @Neelion; UN noch eine kleine Anmerkung. Folgt man Deinen Aussagen und der Verherrlichung der Intelligenz dann sollte man schleunigst die Demokratie abschaffen, denn die Demokratie muss ALLE Bürger in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen und darum sind Lösungen die auf politischen Weg zu erreichen sind nicht wissenschaftliche Alltagsarbeit.
      Nähme mich zudem wunder wie Deine viel gepriesen Herrn zB mit der Terrorgefahr umgehen würden und ob da eine wissenschaftliche Alltagsarbeit genügen würde. Vermutlich würden diese Herren auch problemlos die Flüchtlingsfrage mathematisch lösen.
      3 6 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:23
      Highlight Anstatt "Links" und "Rechts" zu unterscheiden stelle ich die Polarität "Machtmensch" versus "Wissenschaftler" in den Vordergrund:
      Ein Machtmensch hat kein Interesse daran, dass seine manipulierten Untertanen erfahren, was wirklich abgeht.
      Ein Machtmensch arbeitet mit den "niederen Instinkten" des Futterneids, mit der Methode "Teile und herrsche!"
      Aggressionen und Frustrationen lassen sich abführen, indem willkürlich ausgewählte Sündenböcke geprügelt werden.
      Linke wählen "die Super-Reichen" als Sündenböcke.
      Rechte wählen "die Linken und Netten" plus (neu) "die da oben" als Sündenböcke.
      ...
      3 5 Melden
    • Neelion 11.12.2016 13:29
      Highlight Arroganz, erläutern Sie das bitte. Man steht im Regen und jemand macht sie darauf aufmerksam: "Es regnet!". Mit Feststellungen überzeugt man keinen Menschen, sondern mit Argumenten (i.c. der Schirm). Damit untersteichen Sie, dass die Linke ein Argumentationsproblem hat. Zumal nahezu jede Auseinandersetzung der Linken mit den aktuellen Themen in einer Feststellung bzgl. der von den Rechten vorgebrachten "Lösungen" mündet, gefolgt von irrationalen Erklärungen für den Aufstieg der Rechten wie "Bevölkerung zu dumm", "Filterbubble" u. "BigData-Manipulationen". Wie rechte Verschwörungstheoretiker.
      7 7 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:30
      Highlight ...
      WissenschaftlerInnen (und professionelle JournalistInnenaber) dagegen sind von dem fasziniert, was real DA IST und wollen hinter die mysteriösen Rätsel kommen, wie das hochgradig komplexe und niemals auch nur Ansatzweise wirklich erfassbare , global und KOSMISCH vernetzte "System Leben" funktioniert!

      In diese Polarität zwischen dem, was ist, und dem, was wir uns erträumen, findet Erziehung statt, und die Politik, die ja auch eine Form von Erziehung ist, manchmal autoritär eingreifend und lenkend und manchmal anti-autoritär laufen lassend.
      Ein Ideal gibt es nicht, bzw. DAS ist das Ideal...
      1 5 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 14:28
      Highlight Arroganz ist es nicht zu merken dass es zwar regnet aber der Schirm nicht vorhanden ist.
      Arroganz ist es zB immer von den linken zu sprechen während ich von Komplexität spreche nicht von einer linken oder rechten Komplexität sondern von der Komplexität.
      Etwas bescheiden fällt dann Ihre Antwort aus auf meine Feststellung zur Terrorgefahr und den Flüchtlingen aus, da kommt dann von Ihnen gar nichts. Bescheiden höflich ausgedrückt.
      Probleme können komplex werden nicht weil keine einfache Lösung möglich ist sondern weil sie zur Zeit in einem Kontext stehen der eben KEINE einfache Lösung zulässt.
      4 4 Melden
    • Neelion 11.12.2016 16:36
      Highlight Flüchtlingskrise: Unaufgeregt analysiert gibt es in Europa (Eu) Mehrheiten, welche die Anzahl nach Eu kommender Menschen massiv reduziert sehen wollen als umgekehrt. Dies scheint auch bei linken Politikern eher Konsens zu sein, da die Wenigsten für eine massive Intensivierung der Aufnahme (also das Gegenteil) einstehen. Welche Lösungen zur Reduzierung hat nun die Linke parat? Feststellungen, dass die Lösungen der Rechten einfach seien oder man es nicht lösen könne, da zu komplex. Gem. Abstimmungen vermag diese Argumentation offensichtlich kaum zu überzeugen. Genau daran knüpft meine Kritik
      6 0 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 17:26
      Highlight @Neelion
      Unaufgeregt analysiert gibt es in Europa Minderheiten, die den Waffenhandel, die Kapitalflucht, die Umweltzerstörung massiv reduziert sehen wollen und die gegenüber Multinationalen Konzernen die Erfüllung von sozialen- und ökologischen Standards durchsetzen wollen.
      Damit könnten die URSACHEN der Migrations-Ströme angegangen werden, die darin bestehen, dass dieses "zivilisierte" Europa von billigen Rohstoffen, Halbfertigungsprodukten und Agrargütern, sowie von der Kapitalflucht und von Schuldzinsen massiv profitiert!
      All das übersteigt die klägliche Entwicklungshilfe um ein Vielfaches!
      2 5 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 17:27
      Highlight Sie können unaufgeregt oder aufgeregt Lösungen darlegen aber an der ETH sollten Sie gelernt haben dass der Lösungsweg aufzuzeigen ist und nicht das mögliche Endresultat.
      Auch ist Ihre Feststellung dass die Linken keine Lösung haben eben auch keine Lösung Ihrerseits. So wie es eben auch keine Lösung darstellt wenn rechte oder linke Politiker von einem Eindämmen der Flüchtlingsströme sprechen, aber NIE einen Lösungsweg aufzeigen.
      Das Flüchtlingsproblem ist eben doch viel komplexer als viele wahrhaben wollten und wollen. Lösungen sind keine in Sicht.
      Haben Sie wirklich die ETH besucht?
      2 4 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 17:32
      Highlight @Neelion;
      “Gem. Abstimmungen vermag diese Argumentation offensichtlich kaum zu überzeugen"

      Haben Sie je einmal eine Abstimmung in Sachen Flüchtlingspolitik gesehen die eine überzeugende Lösung der Flüchtlingskrise darstellt?

      Die Argumentation der Linken mag nicht mehrheitsfähig sein, die der rechten offensichtlich scheint Ihrer Meinung es zu sein, darum die einfache Frage: Wie sieht da denn der Lösungsweg aus, ausser die Ankunftsstaaten mit der ganzen Last zu beglücken?

      Sie sollten weniger kritisieren oder Lösungswege aufzeigen die die Kritik begründen, auch etwas was man an der ETH lernt.
      3 5 Melden
    • Neelion 11.12.2016 17:56
      Highlight Bzgl. Lösungvorschlag der Flüchtlingskrise und der daraus resultierenden Terrorgefahr (diese Vernetzung ist unter Linken heikel) sind gerade Migrationsforscher wie George Borjas (Harvard) interessant. Kanadas scheint diesbezüglich Lösungen mit guten Resultaten anzubieten. Dabei muss aber angefügt werden, dass Kanada bei der Aufnahme eine sehr restriktive Politik ausübt, inkl. einer Sicherheitsprüfung und Selektierung anhand von Qualifikationen und Integrationschancen (Borjas). Für Europa dürfte sich ein Australisch/Kanadisches Konzept durchsetzen. Womöglich aber zu einfach für linke Kreise.
      4 2 Melden
    • Neelion 11.12.2016 18:58
      Highlight Das Kanadische resp. Australische Modell scheint eine akzeptable Lösung zu sein für den Grossteil der Kanadier resp. Australier. Es ist daher gut möglich, dass ein ähnliches Konzept auch für Europa von den genannten Mehrheiten als Lösung angesehen wird (inkl. dem daraus einkalkulierten Elend für die Flüchtenden). Dies dürfte auch ein Grund sein, weshalb der Rechte Populismus momentan schlicht erfolgreicher ist als der Linke. Die von rodolofo angeführten (ur-linken) Punkte scheinen offensichtlich auch nicht (in der Momentaufnahme zumindest) die Mehrheiten in vielen Länder zu bringen.
      4 3 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 19:24
      Highlight @Neelion; Jetzt beleidigen Sie jeden der etwas von Geographie versteht. Kanada und Australien haben eine restriktive Aufnahmepolitik weil sie diese steuern können und an deren Aussengrenzen nicht Mio von Flüchtlingen gleich welcher Art anstehen. Es ist nicht "zu einfach", es ist nicht real und hat mit der Situation hier in Europa gerde mal überhaupt nichts zu tun.
      Was Sie da andenken ist für Europa keine Lösung, weil der Zufluss nun wirklich gänzlich anders ist.
      Ich frage mich nochmals; haben Sie wirklich die ETH besucht? Solche Simplifizierungen sind vieles aber nicht anwendbar.
      3 4 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 19:31
      Highlight @Neelion; Nachdem ich nun wirklich nicht mehr glauben kann dass Sie an der ETH studiert haben gebe ich Ihnen nochmals etwas auf den Weg; bei den Flüchtlingen geht es nicht um die restriktive Haltung à la Australien oder Kanada sondern um den LöSUNGSWEG diese restriktive Politik überhaupt einhalten zu können wenn wir die grossen Flüchtlingsströme die in die EU drängen betrachten.
      Der Lösungsweg ist die Hauptlösung nicht der "Wunsch" restriktive Politik zu machen.
      Schauen Sie sich die Landkarte an und nehmen Sie zudem zur Kenntnis dass noch einige ungenutzte Wege zu uns nicht belegt wurden.
      3 4 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 19:36
      Highlight Das sind keine "ur-linken Punkte", sondern Tatsachen, die auch nicht dadurch verschwinden, dass Du ihnen "ur-linke Punkte" sagst.
      Du kannst es auch "ur-links" nennen, wenn das Wasser den Berg hinunter läuft und nicht aufwärts, wie ein Post-faktischer Verbal-Zauber bewirken möchte.
      Das Wasser wird immer dorthin fliessen, wo es gemäss physikalischen Gesetzen fliessen MUSS!
      Und genau so werden Menschen , welche nicht mehr Jäger und Sammler, oder Selbstversorger sein können immer dorthin ziehen, wo sich auch das Kapital befindet, weil mit Geld können sie sich was kaufen zum überleben.
      Alles klar?
      1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.12.2016 20:36
      Highlight Auch Europa kann die Migrationsströme steuern ... aber ich werde die Geister nicht los, die ich gerufen habe. Wir reden glücklicherweise inzwischen von Wirtschaftsflüchtlingen und die sind pragmatisch ... wie die Wirtschaft eben.
      1 1 Melden
    • Neelion 11.12.2016 22:24
      Highlight Nach den massiven Verschärfungen des Asylrechtes in einer Vielzahl von Europäischen Staaten, der Schliessung der Balkanroute sowie des Türkei-Deals ist die Zahl von Menschen gegenüber 2015, die nach Europa gekommen sind, doch stark gesunken. Eine solche Reduktion dürfte aber nach Ihrer Argumentation gar nicht stattgfunden haben, da primär geografische Faktoren dafür entscheidend sind. Dann haben wohl Angela Merkel&Co. über Nacht den Kontinent verschoben. Ich bitte Sie, das ist jetzt nicht Ihr Ernst? Wie viele Flüchtlinge eine Grenze passieren, ist im grossen Masse politischer Natur.
      3 2 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 00:30
      Highlight @neelon; lesen, überlegen dann schreiben. Sollten Sie ja an der ETH gelernt haben.
      Ich habe geschrieben dass Europa nicht mit Kanada verglichen werden kann. Italien lässt grüssen. Wissen sie wo Italien liegt. Die Türkei und die Griechen grüssen auch. Wir haben ausgelagert und das kann noch teuer kommen.
      1 3 Melden
    • rodolofo 12.12.2016 07:38
      Highlight Die Flüchtlingslager in der Türkei sind mit Konzentrationslagern zu vergleichen.
      Die Flüchtlinge siechen dahin. Besonders junge Menschen wissen nicht, wohin mit ihrer jugendlichen Energie und mit ihren jugendlich aufgewühlten Gefühlen.
      So sind diese Niemands-Länder des ewigen Wartens Brutstätten für Seuchen und psychische Störungen, und für radikalisierte Terroristen.
      Die Flüchtlingslager an geschlossenen Grenzen wiederum sind mit den Banlieus von Grossstädten zu vergleichen, die von unsichtbaren Zäunen umgeben sind, Zäunen sozialer Ausgrenzung und Stigmatisierung.
      1 3 Melden
    • Neelion 12.12.2016 09:20
      Highlight Zuerst haben Sie erörtert, dass das austrl. Konzept für Europa nicht gehe aufgrund von geografischen Faktoren. Jetzt sagen Sie (mit Recht), dass Europa das Flüchtlingsproblem auslagert. In gewisser Weise ja dann wie Australien, das Offshore-Lager betreibt und Flüchtlingsboote aufgreift und diese dorthin bringt. Dazu hat Australien bilaterale (Bezahl-)Abkommen mit Ozeanischen Staaten, die (ähnlich dem Türkei-Deal) potent. Flüchtlinge daran hindert, die Überfahrt überhaupt anzutreten. Es ist müssig zu streiten, ob sich ein 15-jähriges Konzept umsetzen lässt, wenn die Umsetzung schon stattfand.
      4 1 Melden
    • Neelion 12.12.2016 09:46
      Highlight Sie zielen darauf ab, Lösungen als solche zusehen, die Fluchtursachen bekämpfen. Unterschreibe ich. Aber Sie müssen dennoch gedanklich fexibel genug sein, um einzusehen, dass Mehrheiten die Geduld für solche Lösungen schon lange verloren haben und auch weniger edle Lösungen als solche akzeptieren. Ihre Position wurde damit in Europa exklusiv. Sehen Sie nicht, wie die Menschen abstimmen? Während Sie nun besagte Lösungen als einfach verschreien, werden andere für Sie die Tatsachen umsetzen, die sie als nicht umsetzbar halten. Mit Ihrer Haltung gewinnt man in der jetzigen Zeit keinen Blumentopf.
      4 1 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 10:20
      Highlight @Neelion; Der Vergelich zu Australien taugt aus vielen Gründen nicht, die Geographie ist einer der Hauptgründe. Je näher und involvierter man in ein Krisenzentrum ist desto mehr trifft einem die Flüchtlingsproblematik. Europa ist zudem nicht ein Land sondern eher ein Staatenbund und da müssen alle Länder als mögliche Faktoren miteinberechnet werden. Nehmen Sie nur den Fall Italien: Es wird mit grosser Wahrscheinlichkeit zu einem Rechtsrutsch kommen, damit eine Anti-EU Haltung und wird für die umliegenden Staaten mehr Flüchtlinge bedeuten weil Italien die Grenze NICHT schützen kann . . . .
      0 4 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 10:26
      Highlight @Neelion: . . . Italien wird sich auch nicht einbinden lassen und erst recht dann IHRE Politik treiben die da heisst alle Flüchtlinge an die Nordgrenze, denn nur da kann man diese los werden, also eine Megabelastung für CH, A, F.
      Solche Szenarien kennt Australien nicht, da gelten gänzlich andere Regeln und zudem die Flüchtlinge haben in Australien kaum eine Diaspora.
      Es brauchte im Europäischen Raum eine Lösung mit der Basis der Solidarität unter den Staaten und die ist heute ferner den je . . . .
      0 4 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 10:31
      Highlight @Neelion: . . . es geht nicht um umsetzbar es geht um Lösungen die das Problem verlagern bis der Krug bricht. Möchte dann sehen wo die Verantwortung wahrgenommen wird, sicherlich nicht von den Akteuren.
      Das nächste Jahr wird zeigen was die Lösung wert ist und ob nicht weiter mit den Flüchtlingen (was ich annehme) Politik gemacht wird. Sollte Italien mitunter unter der Last der nicht gelösten Flüchtlingskrise den Euro und die EU verlassen dann wird es in der EU mehr als nur ungemütlich, es wird zu einer Zerreissprobe in allen Bereichen, vor allem bei den Finanzen und den Flüchtlingen kommen.
      0 4 Melden
    • Neelion 12.12.2016 10:47
      Highlight Rodolofo und FrancoL, Ihr seid übel aktiv auf Watson, wenn man die Kommentarspalten durchscrollt. Nicht nur bei meinen Comments und nicht nur in diesem Artikel. Das frisst doch Unmengen an Zeit, alles zu lesen und zu kommentieren? Geht an die Sonne, mischt Euch unters Volk. Trefft mal den Mitte-Links, Mitte-Rechts- und Rechts-Wähler. Einfach den Rest ausser Euch. Dann werded Ihr feststellen, dass der Pragmatismus Hochkonjuktur hat. Und Pragmaten wissen auch um Lösungsansätze, die gemessen an Ideologien oder moralischen Grundsätzen als böse qualifiziert werden können. Negieren hilft da nicht.
      4 1 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 11:17
      Highlight @Neelion; Keine Sorgen, ich treffe Tag ein Tag aus vermutlich mehr Leute als der Durchschnitt. Und wir sprechen viel über die heissen Themen auch innerhalb der Geschäftsgruppierungen und da hat es jede Menge an politischen Ausrichtungen, auch viele Rechts-Wähler, zB bei den KMUs mit denen ich zusammenarbeite. Allerdings muss ich gestehen dass ich gerade bei diesen eher Rechts stehenden KMUs immer Mühe habe die Parteilinie der SVP zu erkennen wenn es denn um deren Vorteile geht, da sind sie plötzlich pragmatisch apolitisch und stützen häufig auch linke Ideen wenn es einen Vorteil bringt.
      0 4 Melden
    • Neelion 12.12.2016 11:23
      Highlight Den vorherigen Aussagen ankenüpft, geht es doch in der Flüchtlingsdebatte nicht um die von Links kolpotierten "einfachen" Lösungen, sondern wie weit der Populus bereit ist, zu gehen, um seinen Wohlstand zu verteidigen. Und die Antwort eines pessimistischen Pragmaten ist: Sehr, sehr weit. Das Moment der Zeit liegt nun einmal bei den Rechten. Und die Linke wäre jetzt gut beraten, sich so zu organisieren, dass in innerhalb der Rechten sich nicht die idelogischen Extremisten durchsetzen. Und das kritisiere ich auch nüchtern auf beiden Seiten. Man kann heute viel mehr verlieren als man denkt.
      4 1 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 14:28
      Highlight @Neelion; Wer im heute lebt kann so denken. Ich denke globaler (hat nichts mit links zu tun). Ich trage gerne Lösungen mit die mir morgen oder meinen Kindern übermorgen nicht auf die Füsse fallen.
      Was mich stört ist zudem dass wenn morgen einem etwas auf die Füsse fällt was man gestern mitentschieden und verteidigt hat immer dann die anderen die Schuldigen sein sollen.
      Die Flüchtlingsproblematik verträgt meines Erachtens keine einfache Lösung heute sondern braucht eine gobale Lösung für heute+morgen, dazu gehört ein Entflechten der Gründe für die Flucht, da wird mMn nichts gemacht.
      1 3 Melden
    • rodolofo 12.12.2016 20:08
      Highlight @ Neelion
      Werde glücklich in Deinem ummauerten Gefängnis!
      Du hast die Gedanken eines Gefangenen.
      Ich aber bin frei.
      2 2 Melden
    • FrancoL 12.12.2016 21:18
      Highlight @neelion; Auch wenn die Mehrheit sich des Pragmatismus schmückt bleibt die pragmatische Lösung "weg von uns" keine tragfähige Lösung für die Zukunft. Die Demokratie mag ein gutes Werkzeug sein aber sie ist alles andere als NICHT fehlbar auch wenn dass häufig bei den Mehrheiten das gerne so darstellen.
      Ich werde mich immer hüten eine Lösung als machbar und sinnvoll zu erachten nur weil es die Mehrheit so sieht.
      Rodolfo hat recht; in der Mehrheit gefangen zu sein hat nichts mit Freiheit zu tun. Frei sein bedeutet frei zu sein und nicht mit den Gedenken jeweils an eine Mehrheit gebunden zu sein.
      2 3 Melden
    • Neelion 13.12.2016 01:23
      Highlight FrancoL lebt global und in der Zukunft - in welcher frage ich mich, wenn andere für Ihn und seine Kinder im Hier und Jetzt die Zukunft schreiben. Reisen Sie dann aus der Zukunft zurück, wenn hier Abstimmungen stattfinden? Das Postulat, dass Mehrheiten in der CH Gedankengefängnisse seien, amüsiert. Neonazis und deren Ideen von Lösungen sind eine Minderheit, die nach Ihrem Stuss ja dann nur so von Freiheit strotzen müssten🤔 Haarsträubend! 🙈 Sie beide sind die Kleingeister, die die Linke okkupieren, deren moralischer und ideologisch-verseuchter smartshit, die eigene Basis zu den Rechten treibt.
      4 2 Melden
    • FrancoL 13.12.2016 02:12
      Highlight @Neelion; Lehnen Sie sich da nicht so fest aus dem Fenster hinaus. Wenn Sie von Kleingeistern sprechen versuchen sie dass doch aus einer etwas weniger engen Gasse aus zu tun da könnte Ihnen das Klein im Hals stecken bleiben. Mehrheiten das könnte Ihnen die Geschichte lehren, aber eben nur wenn man lernen mag, kommen und gehen und mal gehört man zu den Gewinnern mal zu den Verlierern, das ist aber kein Grund zum Opportunisten zu werden, falls man ein Rückengrat hat. Ihre Herleitungen sind nur amüsant weil sie jeder Logik entbehren. Treiben lassen sich die Dummen, die anderen entscheiden sich.
      2 3 Melden
    • rodolofo 13.12.2016 08:30
      Highlight @ Neelion
      Wenn ich eine Kuh sehe, dann sehe ich kein aufgeklebtes, eindimensionales Abziehbild, wie in der naiven Bauernmalerei!
      Ich sehe die Kuh in ihrer ganzen Schönheit eines lebendigen Wesens, mit einer überwältigenden Ausstrahlung selbstgenügsamer Ruhe und Kraft. Und ich sehe, dass sie eine Persönlichkeit hat, mit allem was dazu gehört!
      Lerne, eine Kuh wirklich wahr zu nehmen!
      Merkst Du, dass sie eine linke UND eine rechte Seite hat und dass diese Seiten spiegelsymmetrisch sind (mit kleinen Abweichungen?)
      Wenn Du das kannst, dann kannst Du beginnen, Dich mit Weltpolitik zu beschäftigen...
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.12.2016 08:44
      Highlight @lol rodolofo und schön, wie du Bauernmalerei diffamierst. Ich verstehe nie, wie man als linker daraus noch ziehen kann, dass man moralisch besser ist. Erklärt mir das einer?
      3 2 Melden
    • Neelion 13.12.2016 11:59
      Highlight Das Best of des FrancoLs:

      (I) "Treiben lassen sich nur die Dummen" - Ergo: Die ehemals linkswählende "Arbeiterklasse" wählt jetzt SVP, weil die Arbeiterklasse ja dumm ist.

      (II) "Mehrheiten sind dann gut und haben Recht, wenn diese auch die "richtige" Meinung haben. Was richtig ist, bestimme ich"- Adolf H., 56, sieht seine Rechte ob der fehlenden Quellenangabe durch FrancoL beschnitten

      (III) "Es zeugt von Rückgrat, wenn man demokratische Wahlen verliert." Verlieren bis der Rücken schmerzt

      (IV)"Ideologie über Pragmatismus (Opportunismus), because fuck you that's why!"
      1 2 Melden
    • Neelion 13.12.2016 12:06
      Highlight (V, "el classico") "Die einfachen Lösungen trage ich nicht. Für die Probleme, welche den Leuten heute Sorgen bereiten habe ich aber in einer unbestimmten Zukunft vielleicht eine Lösung anzubieten. Solange sollen die sich Sorgen. Nichtsdestotroz sollte dies dann auch ausreichen, dass dieser Pöbel meine Meinung teilt und mich wählt!"

      Sie sind ein perfekter Use case, was mit den Linken falsch läuft. Danke dafür!
      1 2 Melden
    • FrancoL 13.12.2016 18:19
      Highlight @Neelion; "Treiben lassen sich nur die Dummen" und wo genau hast Du das Wort Arbeiterklasse, oder links oder ehemals gelesen?
      "Mehrheiten sind dann gut und haben Recht, wenn diese auch die "richtige" Meinung haben" und wo hast Du das gelesen?
      "Es zeugt von Rückgrat, wenn man demokratische Wahlen verliert" wo hast Du das gelesen?
      "Ideologie über Pragmatismus (Opportunismus)" Wo entnimmst Du das?
      Lerne lesen und deuten, Lerne dass was Du denkst ist nicht unbedingt was da steht.
      Werde erwachsen und falls Du je an der ETH einen Abschluss gemacht hast, dann gib ihn schleunigst zurück.

      2 0 Melden
    • rodolofo 13.12.2016 18:21
      Highlight Muh macht die Kuh dazu.
      2 0 Melden
    • FrancoL 13.12.2016 18:27
      Highlight @Neelion; zu Deinem V: Lerne lesen, unbedingt es wäre für Dich mehr denn je hilfreich.
      Sätze bilden einen Zusammenhang und diesen gilt es als erwachsene Person zu würdigen, das was Du machst ist die Stufe: ich verstehe nicht mehr als 3 - 4 Worte und dann ist tiefe Nacht.
      Ich weis es ist nicht einfach Zusammenhänge herzustellen, aber bei deinem Intellekt wird es wohl zu einer riesen Herausforderung, dieser Herausforderung scheinst Du aber kaum gewachsen, frage mich wie Du überhaupt an eine ETH zugelassen wurdest. Gibt es da heute nicht Minimalanforderungen?
      2 0 Melden
    • Neelion 14.12.2016 12:39
      Highlight Ich übe Selbstkritik und entschuldige mich. Nun Sie.

      Versuchen Sie ohne Whataboutism, ohne Bezug zu nehmen auf die Rechten und ohne deren Lösungen/Handlungen zu kommentieren, ohne zu beleidigen und zu negieren, folgende Fragen zu beantworten:

      I) Weshalb wählt der Grossteil der klassischen Arbeiterklasse nicht mehr links sondern rechts (siehe dazu Studie Uni Amsterdam/Genf bzgl. Wählerverhalten; http://www.socialchangeswitzerland.ch/?p=721)?

      II) Was haben Sie (die Linke) den Mehrheiten in Europa anzubieten, die eine sofortige (!) und massive Reduktion der Flüchtlingszahlen wollen?


      0 1 Melden
    • Neelion 14.12.2016 12:54
      Highlight III) Ausgehend von einem Zusammenhang von Frage I) und II) (sich deckend mit der Studie), glauben Sie, dass insgesamt wieder mehr links gewählt wird, solange die Flüchtlingszahlen hoch sind? Verknüpfen Sie Ihre Begründung mit Ihrer Antwort der Frage II).

      IV) Im Kontext der vorangeganen Fragen/Antworten und der Annahme, dass es bis weit in die Zukunft Flüchtlinge geben wird, die nach Europa kommen wollen: Wie lange wird die Baisse der Linken dann anhalten?

      Sie können meine Kritik an der Linken widerlegen, mich überzeugen und so die Diskussion für sich entscheiden. Good Luck!
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.12.2016 17:41
      Highlight @Neelion; mach ich doch gerne wenn's dienlich ist:
      zu I); Die SP Lösungen für die Koinzidenz von gesellschaftlichen, Arbeitsstrukturellen und Umwelt bezogenen Problemen sind von Arbeiterklasse als einen Verlust an „Betreuung“ aufgefasst worden. ALLE 3 Themen unter einem Hut bringen zu wollen, wurde von der Arbeiterklasse als „Verrat“ an ihrer Sache aufgefasst.
      Die SP konnte und kann nicht die Gleichwertigkeit dieser 3 Themen vermitteln.
      Die Arbeiterklasse war es sich gewohnt dass die SP sich ALLEINE auf sie konzentriert und ihre Themen portiert.

      0 0 Melden
    • FrancoL 14.12.2016 18:23
      Highlight @Neelion;
      zu II); Die Linke kann nur immer wieder festhalten und mahnen dass eine sofortige MASSIVE Reduktion der Flüchtlingszahlen keine Forderung sein kann ohne dass man die Ströme per se reduziert dh. die Ursachen drastisch reduziert. Eine sofortige Massive Reduktion wird erst dann nachhaltig sein wenn die Beweggründe der Flucht (inkl. Wirtschaftsflüchtlinge) redimensioniert werden. Europa wird ohne die Lösung der Probleme in den einzelnen Herden immer wieder erste Anlaufstelle für Flüchtlinge bleiben.
      0 0 Melden
    • FrancoL 14.12.2016 18:24
      Highlight @Neelion;
      zu III); Ich glaube dass in den nächsten 5-8 Jahren keine Zunahme der linken Wählerschaft zu verzeichnen sein wird. Dies hat aber nicht alleine mit den Flüchtlingen zu tun sondern mit der Tatasche dass die Themenkumulation bei der SP ohne sich auf die Arbeiterklasse alleine zurückzubesinnen das Hauptproblem darstellt. Ich stütze allerdings diese breitere Aufstellung der SP auch wenn sie dabei die Arbeiterklasse etwas aus den Augen verliert. In Zukunft wird die klassische Arbeiterklasse aufgerieben werden und eine Konzentration auf dieselbe ist kein Zukunftsmodell.
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    • FrancoL 14.12.2016 18:25
      Highlight @Neelion;
      zu IV); Die Baisse wird 5-8 Jahre dauern. Bei den Flüchtlingen werden sich aber andere Ströme und andere Fluchtgründe in den Vordergrund stellen und damit auch die Flüchtlingsfrage (und deren Sicht) verändern.
      Die „Rückkehr“ der Arbeiterklasse ins „linke“ Lager wird dann erfolgen, wenn die Arbeiterklasse erkennen wird dass sie nicht das erhoffte Resultat einfährt. Da wird es der Linken zugute kommen, dass dieses erhoffte Resultat in nächster Zukunft von niemanden gesichert werden kann.

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    • FrancoL 14.12.2016 18:25
      Highlight @Neelion;
      Ich gelte in meinen Kreisen als „linker“ nicht weil ich die Arbeiterklasse verhätschele, ihnen falsche Hoffnungen mache oder in der Flüchtlingsfrage mitunter den moralischen Aspekt mitberücksichtige, sondern weil ich seit 3 Jahrzehnten mein UN nach sozialmarkwirtschaftlichen Aspekten führe, viel für den Nachwuchs mache und der Umwelt immer Sorge trage.
      Vor allem gehöre ich zu denen die klar sagen dass eine Besserung unserer Situation auf allen Gebieten OPFER erfordert und dabei nicht nach rechts oder links schiele.
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    • FrancoL 14.12.2016 18:29
      Highlight @Neelion;
      Dies bringt mich zum Schlusspunkt: In einer Zeit in der das Inividuum sich nach einfachen und schnellen Lösungen sehnt, Lösungen die aber keine Nachhaltigkeit in sich bergen, wird es (nicht nur) für die Linken schwierig sein Stimmen zu gewinnen. Um dann doch noch auf den Diskurs zur rechten Politik zu kommen, kann ich auch mit guter Wahrscheinlichkeit festhalten dass die rechte Seite immer wieder etwas finden wird das sie bewirtschaften kann und somit die Arbeiterklasse in mittlerer Zukunft merken wird dass man sie vergessen hat.
      2 0 Melden
    • Neelion 14.12.2016 20:05
      Highlight I)Die Studie hat ja das Wählerverhalten der letzten 40 Jahre ausgewertet. Die Arbeiterklasse wählt in Sozial- und Umweltfragen immernoch links (SP), in Migrationsfragen aber stark rechts. Ein Dilemma, das für die Linke nie zu lösen sein wird. Die Idee, der Migrationsproblematik mit mehr Solidarität zu begegnen, scheitert genau an den Beweggründen der Arbeiterklasse, in Migrationsfragen rechts zu stimmen. Die Arbeiterklasse will ganz klar Solidarität innerhalb der eigenen Grenzen zwischen Reich und Arm, aber nicht darüber hinaus. Das zermürbt die Linke, ohne dass die Rechte was machen muss.
      0 1 Melden
    • Neelion 14.12.2016 20:07
      Highlight II) Folglich werden auch von Links globale Lösungen zur Ursachenbekämpfung (bspw. Armut) bei demokratischen Wahlen immer abgeschmettert werden. Dazu noch: Ich dachte immer, dass bspw. ein solidarischer Finanzmechanismus zwischen Europa/Afrika oder USA/Südamerika, der die Globalisierungsgewinne gerecht verteilen würde, eine nachhaltige Lösung sein könnte. Nach mehrjährigen Tätigkeit für eine Organisation in Peru/Bolivien/Ecuador komme ich zum Schluss, dass sich viele der Probleme dieser Länder nicht allein durch Geld und nicht von Aussen lösen lassen. Wäre dann auch eine zu "einfache" Lösung.
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    • Neelion 14.12.2016 20:14
      Highlight III) Wenn immer die Flüchtlingszahlen in Europa hoch sind, werden die Rechten Hochkonjunktur haben. Das ist dann eine logische Konsequenz von I) und II).
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    • Neelion 14.12.2016 20:27
      Highlight IV) Ich habe eine düstere Prognose, dass sich in Europa wieder verstärkt Nationalstaaten mit mehr Kompetenzen bilden, die aber multilateral eine Einheit bilden, wenn es darum geht, sich gegenüber Wirtschaftsblöcken wie der USA oder China zu behaupten. Paradoxerweise, was die EU schon heute macht: den Wohlstand für Europa (!) verteidigen und mehren. Die Werte der EU bzgl. der humanitären Verantwortung gilt nur begrenzt, ganz im Sinne des Solidaritätsverständnisses der Arbeiterklasse. Die Linke wird sich daher irgendwann in der Migrationsfrage neu orientieren müssen, um ihr Dilemma zu überwinden
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    • FrancoL 14.12.2016 22:17
      Highlight @Neelion: Das ist zur Zeit das Thema, aber wie alles in der Welt ändern sich die Perspektiven und damit Anforderungen und Ängste.

      Darum schrieb ich von 5-8 Jahren bis zu einer Wende. Die Arbeiterklasse wird bald einmal einsehen dass die Solidarität innerhalb der Grenzen keine sein wird, weil das Kapital immer noch das Zepter führen wird und eben nicht an eine Solidarität zwischen Arbeitgeber und Nehmer zu denken ist.
      Der Kostendruck wird die gewünschte Solidarität nicht ermöglichen und der Wille der Akteure auch nicht. Die Solidarität innerhalb der Grenzen mutiert zur Fehlgeburt.
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    • FrancoL 14.12.2016 22:24
      Highlight @Neelion; Die Arbeiterklasse wird einsehen müssen, dass der Wunsch für innere Solidarität und eine ablehnende Haltung zur Migration keinen Erfolg bringen wird. Die Löhne werden durch dieses Gespann weiter stark unter Druck sein und bleiben, die Arbeiterklasse muss verstehen lernen dass sie die Verliererin der Globalisierung ABER auch des Binnenmarktes in der heutigen Form ist. Sie wird heute missbraucht, mit falschen Versprechungen am Gängelband geführt und wird immer mehr ins Hintertreffen geraten . . . .
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    • FrancoL 14.12.2016 22:29
      Highlight Den Anschluss wird sie nur schaffen wenn sie sich emanzipiert und die Gründe ihres Abstieges akzeptieren lernt und daraus die richtigen Schlüsse zieht sich nicht mit dem Verhandlungspartner der den längeren Hebel führt ins gleiche Bett zu legen.

      Zudem bin ich der Meinung dass die Arbeiterklasse immer kleiner werden wird und für alle Parteien, also auch der SP in den nächsten Jahren ein neuer Wählertyp entsteht, der mMn andere Motivationen für die Wahlen heranziehen wird und da gehören auch die Kernthemen der SP dazu, die da eben sind: Arbeitssolidarität, Demokratie am AP und die Umwelt.
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  • Spooky 10.12.2016 16:49
    Highlight Also, ich habe Flavia Kleiner schon resoluter und energischer erlebt am Fernsehen. Ich vermute, es war einfach ein schlechter Tag für sie. Sie wirkte dermassen abwesend, dass ich mich fragte, ob sie vor der Sendung vielleicht einen Joint geraucht hatte.
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    • supermario1 10.12.2016 21:37
      Highlight Wieso nicht? Dafür hätte ich volles Verständnis:)! Völlig legitim!
      10 18 Melden
    • Frank8610 11.12.2016 17:48
      Highlight Ich war eigentlich nach der DSI ein Fan von ihr. Aber ihren Auftritt am Freitag fand ich zum kotzen. Arrogante und herablassende Haltung, Beleidigungen, Unterstellungen und diese ständigen Grimacen haben mich wirklich aufgeregt. Und sie hat auch praktisch nie mit Fakten geantwortet. Der Höhepunkt war als Sie dem Hübner sagte, sie verbiete ihm die Schweiz als Vorbild zu nehmen. Ich glaub sie muss mal wieder von ihrem hohen Ross runterkommen, den so schadet sie nur ihrer Sache.
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  • Markus Hofstetter 10.12.2016 16:34
    Highlight Es ist immer das gleiche Schema am Samstag. Watson gibt sein Rating über die Teilnehmer der Arena ab. Je rechter ein Kandidat, desto schlechter, je linker desto besser. Das ein Freysinger nicht gut weg kommt, verstehe ich. Das tut er in meinem Ranking auch nicht. Dennoch muss ich sagen, ist von Kleiner recht wenig gekommen. Alleine schon quantitativ, was ich nicht verstehe. Denn schliesslich geht man in die Arena, um für die Sache zu kämpfen.
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    • rodolofo 11.12.2016 13:31
      Highlight Manchmal geht man auch besser aufs WC...
      4 4 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 16:22
      Highlight Quantitativ schlecht ist auch viel aber für die Katze.
      2 1 Melden
  • Markus Hofstetter 10.12.2016 16:21
    Highlight Sie habe das Gefühl, nur Nationalisten wären für eine Umsetzung der MEI, sagte Kleiner und tut es Rechtspopulisten mit der Verallgemeinerung gleich. Es gibt absolut keine Nachteile durch Einwanderung, die Einwanderung ist perfekt; genau das sagt jemand mit solchen Aussagen.
    48 16 Melden
    • DerTaran 10.12.2016 18:22
      Highlight Ein Populist hätte 'Sie habe das Gefühl' weggelassen.
      13 14 Melden
    • Soli Dar 10.12.2016 21:12
      Highlight @Markus es stimmt tatsächlich nicht ganz, dass 'nur' Nationalisten für eine Umsetzung der MEI sind, wobei tendenziell wohl vor allem Nationalisten für eine strikte, nicht-Bilaterale-konforme Umsetzung sind.

      Im Umkehrschluss sind hingegen wohl die wenigsten Nationalisten für eine NICHT-Umsetzung bzw. eine 'bilaterale-konforme' Umsetzung. So gesehen, hat Kleiner zumindest nicht ganz unrecht.

      Aber du hast Recht, wie die SVP, neigen teilweise auch deren Gegner dverallgemeinernchen, verallgemeinern etc. Aber manchmal kann man den Gegner wohl nur mit den eigenen Mitteln erfolgreich besiegen.
      6 14 Melden
  • salut 10.12.2016 15:23
    Highlight Warum erklärt uns ein Östereicher und eingewanderter Östereicher was schweizerisch sein soll...
    33 36 Melden
    • CASSIO 10.12.2016 19:18
      Highlight Das frag ich mich auch....
      4 12 Melden
    • Frank8610 11.12.2016 17:50
      Highlight Ab wann ist man denn Schweizer? Wie viele Generationen müssen schon davor in der Schweiz gelebt haben um als echter Schweizer zu gelten?
      0 1 Melden
    • CASSIO 11.12.2016 18:14
      Highlight Frank, frag Freysinger!
      0 0 Melden
  • SolidSnake 10.12.2016 13:24
    Highlight Dieser Operation-Libero-Verein ist keinen Deut besser als die SVP. Die poltern auch nur die ganze Zeit und an Lösungsvorschlägen mangelt es an jeder Ecke.
    90 71 Melden
    • janbez 10.12.2016 13:40
      Highlight Bitte? Die Operation Libero ist momentan aktiver als jede etablierte Partei in diesem Land. Aber bis zum Stammtisch kommen diese Ideen halt nicht durch.
      65 84 Melden
    • phreko 10.12.2016 14:33
      Highlight Wo denn? Bei was?
      45 15 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 14:36
      Highlight Lösungen zu was denn?
      34 22 Melden
    • PenPen 10.12.2016 14:57
      Highlight Dann sollte sich die Kleiner mal inhaltlich ausdrücken und nicht nur mit populärem SVP Bashing gefallen wollen.
      Das ist ja das einzige wofür man die Kleiner kennt, einlädt, und wofür sie von unseren Medien gefeiert wurde.

      69 24 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 15:35
      Highlight ES ist immer einfach zu tadeln und Schnellvergleiche zu ziehen. Doch es wäre dann weniger populistisch wenn Du auch Deine Unterstellungen etwas begründen würdest. Es genügt ja kaum festzustellen dass Operation-Libero nicht Deine Interessen vertritt denn um das wird es Dir wohl gehen, sonst verstehe ich Dein Bashing nicht.
      20 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 15:46
      Highlight @janbez: und was nützen sie dann ?! Für gegenseitige Befruchtung in der Blase?
      20 15 Melden
    • Die Erleuchtung 10.12.2016 16:40
      Highlight Wer mit dem Satz
      "Sie und ihre Partei machen die Schweiz kapput!"
      in eine Arena zu Populismus startet, hat sich bereits disqualifiziert.
      Wenn Populismus = einfache unreflektierte Argumente + Emotionalisierung + Personifizierung, dann hat Kleiner den Populistenpreis der Sendung klar gewonnen.
      64 10 Melden
    • Momo_1 10.12.2016 16:47
      Highlight @Penpen, du hast die Sendung gesehen? Dann hättest du aber merken müssen, dass Frrsu Kleiner kaum zu Worte kam! Jonas Projer hat leider schlecht durch die Sendung geführt und den Herren "rechts" zuviel "Geschwätz" und rechte Ideologien zugestanden!!
      19 39 Melden
    • DerTaran 10.12.2016 18:33
      Highlight Operation Libero bekämpft die SVP mit ihren eigenen Mitteln, das ist ihr Konzept und soweit auch erfolgreich. Ich denke es ist der richtige Ansatz, nachdem der Versuch rational zu diskutieren, gescheitert ist. Viele stimmen eben lieber mit dem Bauch als mit dem Kopf ab.
      12 25 Melden
    • Soli Dar 10.12.2016 23:03
      Highlight Alle die nun meinen Kleiner sei 'kein Deut besser als die SVP', kritisieren dadurch, immerhin, auch die SVP:-) Ob sie dies wollen oder nicht.
      12 13 Melden
  • Gähn on the rocks 10.12.2016 13:17
    Highlight alle, die hier drauflosblitzen sind bloss populüstlinge. wer aber solch wertvolle beiträge wie ich liefert, ist mindestens fantastisch.
    29 49 Melden
  • oureax 10.12.2016 13:02
    Highlight Dachte es kann nicht schlimmer kommen und da kriecht der Harry Brack hervor, ein ganz übler Zeitgenosse (siehe Facebook).
    15 19 Melden
    • Lumpirr01 10.12.2016 14:41
      Highlight @oureax: Ist Harry wirklich so schlimm? Jedenfalls ist zuviel für ihn, Zivielstand richtig zu schreiben, siehe:

      http://www.brack-svp.ch/
      6 10 Melden
  • wasylon 10.12.2016 12:51
    Highlight Einem vom Souverän gewählten Mitglied der Exekutive zu unterstellen, er übernehme keine Verantwortung, ist ein starkes Stück Frau Kleinert. Flavia Kleinert, die sich noch nie einer Wahl gestellt hat, sich aber in Anspruch nimmt für grosse teile der Bevölkerung zu sprechen.
    109 58 Melden
    • demokrit 10.12.2016 13:07
      Highlight Als ob je ein Politiker Verantwortung übernommen hätte.
      41 53 Melden
    • Herbert Anneler 10.12.2016 14:14
      Highlight Hoi wasylon, du meinst wohl Freysinger. Mir ist eine Flavia Kleiner als clevere junge politische Stimme viel lieber als ein Walliser Exekutivmitglied, das nach Moskau wallfährt und dort posaunt, Putins Russland sei ein Vorbild für die Schweiz. Wenn ich sehe, wie dort BürgerInnen in politischen Prozessen fertig gemacht und Opppsitionelle umgelegt werden, wie brutal dieses Land in Syrien Zvilisten bombardiert, wird mir kotzübel. Ist das Freysingers Vision der Schweiz? Dank Flavia Kleiner/Operation Libero gibt es noch Stimmen, die vor Freysinger (SVP-Vitze!) und Konsorten nicht kuschen. Weiter so
      58 65 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 14:42
      Highlight was ist eigentlich ein starkes stück? das ist wieder so eine stammtisch-/populismus-worthülse, um seinen unmut über eine andersdenkende auszudrücken.
      und die frau heisst k l e i n e r.
      und das mit "sich einer wahl stellen" und sonst maul halten, geht genau in dieselbe kiste.
      17 37 Melden
    • wasylon 10.12.2016 15:08
      Highlight Hoi Herbert, Kleiner clever? Eine Augen verdrehende, genervt und arrogant wirkende Person. Die einzig ihre auswendig gelehrten Sätze aufsagte. Bei sogar 3maligem nachfragen konnte sie keine Antwort geben. Argumente waren bei ihr sehr dünn gesät.
      "Die Schweiz distanziere sich zu wenig von der neuen Führung in der Ukraine, kritisiert SVP-Nationalrat Oskar Freysinger. Der EU wirft er vor, einen «faschistischen Putsch» zu unterstützen."
      Ein Zitat aus dem Zusammenhang reissen und Unterstellungen erfinden. Weiter so Herbert, Kleiner ist tatsächlich dein Vorbild.
      44 19 Melden
    • wasylon 10.12.2016 16:23
      Highlight @Frau Gähn danke das Sie mich auf meinen Fauxpas aufmerksam machen🙂 Natürlich Kleiner. Einfach den ersten Satz nochmals lesen. Da ist die Erklärung....
      Übrigens konnte Frau Kleiner nicht eine sachliche Kritik an Regierungsrat Freysingers Politik anbringen. Nach deiner Definition ist Frau Kleiner auch eine populistische Stammtisch (oder besser Cüpli Lounge) Politikerin.
      33 13 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 17:06
      Highlight hi wasylon. ich habe nicht 'politiker' definiert. ich habe von dir gesprochen. gäll.
      aber, heute mag ich auch die andersdenkenden und autoritätsgläubigen. wasylon, ich mag dich 😍
      5 12 Melden
    • wasylon 10.12.2016 17:17
      Highlight Danke ich dich natürlich auch😘 so leider muss ich mich langsam verabschieden mein Stammtisch wartet schon.
      14 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 12:24
    Highlight Die SVP ist undemokratisch und unschweizerisch.

    Die schweizerische Demokratie wäre ein Ort, wo unterschiedliche sachbezogene Meinungen vorgetragen werden und wo man sich sachbezogen einigt.

    Die SVP vereinfacht jedoch alles in zwei Lager und hetzt diese aufeinander; "links" vs. "rechts". Dem SVP Schweizer genügt es zu erfahren, ob eine Vorlage "links" oder "rechts" ist und schon ist seine "Meinung gemacht".

    Die SVP Parlamentarier sind Statisten, die der strengsten Parteidisziplin gehorchen. Der Führer befiehlt, sie folgen.

    Niemand verachtet Schweizer so sehr, wie die SVP'ler es tun.
    86 92 Melden
    • wasylon 10.12.2016 13:02
      Highlight @Benot wenn Einigkeit herrscht heisst es "Der Führer befiehlt, sie folgen". Wen es unterschiedliche Meinungen gibt heisst es, "SVP steht vor einer Zerreissprobe". Man kann machen was man will, es ist immer falsch. 😉
      42 25 Melden
    • Oberlehrer 10.12.2016 13:10
      Highlight Ich mag die SVP auch nicht sonderlich. Aber schauen Sie sich doch gelegentlich die Statistik der Nationalratsabstimmungen an, welche Bundesratspartei am homogensten abstimmt.

      Hinweis: Es handelt sich um die Partei, die eine eigene Regierungsrätin als "Pressesprecherin von Roche und Novartis" diffamierte, weil sie in einer Sachvorlage eine andere Meinung vertritt als die Partei.
      35 3 Melden
    • wasylon 10.12.2016 13:31
      Highlight @Benot die Fraktionsgeschlossenheit ist bei der SP/ Grüne grösser. Sind das auch nur Statisten?
      28 3 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 13:47
      Highlight Unschweizerisch sind sie nun auch wieder nicht.
      Aber sie gehören nicht zu der Art von Schweiz, die mir sympathisch ist.
      Und sie bringen uns mit ihrem destruktiven Verhalten auch dazu, inne zu halten und zu realisieren:
      Was wir auch tun, oder lassen, dem Tod können wir nicht entgehen!
      Und Politische Gegenspieler gehören zur Ökologie, wie Stürme, Regenwetter, oder Schneetreiben.
      Das sogenannt "Schlechte Wetter" ist nicht wirklich schlecht. Aber es fordert uns dazu auf einen Regenschutz, oder warme Kleider anzuziehen.
      Die Süneli-Partei steht für Dauer-Nieselregen...
      22 20 Melden
    • Oberlehrer 10.12.2016 14:23
      Highlight A propos Kadavergehorsam - könnte sein, dass das Klischée des SVP-Wählers, der blind der Parteiparole folgt, revidiert werden muss. Die Wählerschaft anderer Parteien scheint ihren Führern nicht minder brav zu folgen:
      35 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 14:30
      Highlight @'Wasylon:

      "Unterschiedliche Meinungen, Zerreissprobe", ... das ist gelebte Demokratie!

      Wer sich daran irgendwie stört, hat sich bereits dem Totalitarismus verschrieben = unschweizerisch.

      Und was meinen Sie zum Vorwurf, niemand verachte Schweizer so sehr, wie die SVP'ler?
      6 15 Melden
    • wasylon 10.12.2016 16:53
      Highlight @Benot das ist deine Meinung, gilt es zu Akzeptieren.

      Apropos gelebte Demokratie... was ist deine Meinung wie die Genossen Zentrale mit ihrer Regierungsrätin umspringt?
      http://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/sp-zentrale-kritisiert-basler-finanzdirektorin-eva-herzog-scharf


      11 1 Melden
    • Markus Hofstetter 10.12.2016 17:03
      Highlight @Benot: Ja, es ist in der Politik leider häufig so, dass nur darauf geschaut wird, was links und was rechts ist. Dies gilt jedoch genauso für linke Parteien. Bei der Mitte das selbe. Um der SVP paroli zu bieten, probiert man sie meist vor Wahlen zu kopieren. Und im Allgemeinen muss man sich immer vor dem Vorwurf wehren, man gehöre gar nicht zu den Bürgerlichen. Bei den Liberalen das gleiche Spiel, nur mit der Fage, was denn liberal ist.
      14 0 Melden
    • Fairness_3 10.12.2016 17:06
      Highlight @Benot: Strengste Parteidisziplin? Dass ich nicht lache. Die Führungsriege der SP kritiskert alle abweichechenden Meinungen die ihnen nicht passen (Fehr, Herzog, Jositsch, Bruderer).
      21 3 Melden
  • Peace.Nik 10.12.2016 11:45
    Highlight Sie hat es auf den Punkt gebracht: «Sie machen die Schweiz kaputt.» 😂👏🏼
    58 87 Melden
    • Maragia 10.12.2016 12:34
      Highlight Dann behaupte ich mal "Du machst die Schweiz kaputt". Ich habs auf den Punkt gebracht gell?
      78 45 Melden
    • John Carter 10.12.2016 17:33
      Highlight Würde sie die Schweiz kaputt machen, dann wären die 30% Wähler sicher schon längstens zur SP geflüchtet. Aber das tun sie nicht.

      Also verunglimpft F. Kleiner einen Grossteil der Bevölkerung mit dem Anspruch Recht zu haben.

      Und das ist natürlich kein Populismus. Es sollte nur um die Sache gestritten werden nicht um Parteien oder Personen.

      Irgend etwas stimmt ja in der Polit-Landschaft nicht, dass so viele Bürger "Populismus" wählen.
      22 9 Melden
    • Peace.Nik 10.12.2016 18:15
      Highlight Nehmt es mal mit Humor, ihr Pappnasen.
      9 15 Melden
    • E. Regiert 10.12.2016 23:42
      Highlight "Sie machen die Schweiz kaputt."
      - Ist das das Beste an differenzierter, intellektueller, aufklärerischer, antifaschistischer, politischer Betrachtungsweise, die von Links kommt?
      Na dann, gute Nacht!
      14 2 Melden
    • Maragia 11.12.2016 00:04
      Highlight Und jetzt musst du noch beleidigend werden? Ist man ja nicht anders gewohnt von den Linken...
      11 4 Melden
  • whatthepuck 10.12.2016 11:37
    Highlight Man muss sehr genau zwischen den Zeilen lesen, und selbst dann kommt es nur sehr unklar heraus, für wen des Schreibers' Herzen schlägt.

    Die Jeanne d'Arc, die keinem Establishment angehört, die für eine weltoffene Schweiz kämpft und die den Tränen nahe steht, weil "die anderen" die Schweiz kaputt machen. Ha!

    Uah. Jedes Märchen ist weniger kitschig. Kann der Autor auch eine inhaltliche Analyse liefern, oder verläuft er sich im Dschungel der Emotionen - und gesellt sich somit zu den Populisten?
    68 40 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:05
      Highlight Jahrelang haben SVP'ler Andersdenkende, Minderheiten wie die Welschen, oder Immigranten als "keine richtigen Schweizer" deklassiert und sie alle in die Schublade "Linke und Nette" gesteckt.
      Jetzt, wo es aus dem Wald zurück ruft: "Eure Arroganz und Ignoranz passt nicht zu unserem Schweizerischen System des Ausgleichs und des gegenseitigen Respekts! IHR seid die Nestbeschmutzer!" reagieren diese "Biederen Brandstifter" empört gegen diese Ausgrenzung...
      Hart im Austeilen und Memmen im Einstecken, so sind sie, unsere Pantoffelhelden und Grossmäuler. Und zuhause wartet das Rääff mit dem Wallholz...
      46 31 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 11:31
    Highlight Wow, wurde der diffamierende linke Populismus herausgeschält und blossgestellt - eindrücklich Freysinger. Eloquent.
    55 63 Melden
    • Lowend 10.12.2016 12:04
      Highlight Wer von der Runde würdest du als "Links" bezeichnen, oder sind für dich Liberale, wie Flavia Kleiner und ehemalige FDP-Präsidenten auch schon Linke?
      Wenn dem so ist, müsstest du dir wohl eher mal um deinen Standpunkt Sorgen machen, denn wenn einem die ganze Welt als links erscheint, ist es sehr wahrscheinlich darum, weil man sich selber extrem weit nach rechtsaussen bewegt hat.
      68 43 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 12:09
      Highlight Empfehle Position "Umverteilung" auf deren website zu studieren.
      28 18 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:14
      Highlight Freysinger, der gern mit seinen NPD-Freunden in Sachsen feiert und seiner Reichskriegsflagge im Keller und eloquent...?
      54 42 Melden
    • SemperFi 10.12.2016 13:53
      Highlight @Stipps: Offensichtlich kann man auch falsche Positionen eloquent vertreten.
      18 13 Melden
    • Lowend 10.12.2016 14:10
      Highlight Ich sag ja genau dass! Operation Libero ist liberale Mitte, oder sind Steuergutschriften für stippische Kommentatoren etwa links?
      15 21 Melden
    • Froggr 10.12.2016 14:54
      Highlight Flavia Kleiner soll nicht links sein?? Hab ich was verpasst?
      25 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 15:44
      Highlight @SemperFi: Liegt im Auge des Betrachters ;-)
      @Lowend: liberale Mitte? OMG, dann habe ich echt was verpasst und wir stehen alleine rechts ... also in der Politik ... bei den Wählern weniger ;-)
      15 11 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:47
      Highlight @Froggr
      Flavia Kleiner ist nicht links, sondern modern, wenn Du verstehst, was ich damit meine.
      Ich meine damit weder das moderne Phänomen des Islamismus, der äusserst versiert mit aus dem Internet herunter geladenen Bastelanleitungen für Bomben und Propaganda-Filmchen für junge Lebensmüde in einer Identitätskrise arbeitet, und ich meine auch nicht das moderne Phänomen der "Buurezmorge" auf voll mechanisierten Bauernbetrieben von Grossbauern-Gross-Subventionsempfängern, sondern ich meine mit modern: "Ich mache für Euch nicht mehr das hübsch präsentierende Huscheli, auch wenn ich hübsch bin!"
      4 5 Melden
  • PenPen 10.12.2016 11:22
    Highlight Die Arroganz der Kleiner ist unerträglich
    123 45 Melden
    • Froggr 10.12.2016 14:54
      Highlight Sie darf das. Sie gehört der Elite an.
      24 19 Melden
  • Lowend 10.12.2016 11:21
    Highlight Der Intellekt hat gegen zwei rechte Schreihälse, die sämtliche Manieren, aber nicht ihre Manieriertheit an der Garderobe abgegeben haben, rein gar keine Chance und so wurde auch diese Arena zu einer extremen Floskel- und Phrasendrescherei, bei der diese Schreihälsen keine einzige konkrete Frage auch nur ansatzweise beantwortet haben, sondern dauernd ihre gelernten Sätze schrien.
    Es war darum ein Paradebeisbiel von rechtem Populismus, bei dem auf der anderen Seite zwei Intellektuelle versuchten die Köpfe der Menschen zu erreichen und in dem Kampflärm der Populisten erwartungsgemäss scheiterten.
    45 77 Melden
    • whatthepuck 10.12.2016 11:41
      Highlight Ich verstehe was du sagen willst, bin aber der Meinung, dass der intellektuellste von allen wohl der Freysinger war. Er mag ein Schreihals sein und nicht deine Meinung vertreten, aber wenn du ihn als rechten Dummschnorri abtust, dann unterschätzt du ihn. Einen Intellekt kann jeder haben, das beschränkt sich nicht auf linke Jeanne d'Arcs.
      81 19 Melden
    • Lowend 10.12.2016 12:33
      Highlight Für den Stammtisch ist Freysinger sicher ein Intellektueller, aber ob er in Philosophenkreisen auch als solcher angesehen wird, wage ich zu bezweifeln, aber der Stammtisch reicht für ihn ja schon, denn genau dort wollen die echten Populisten die totale Lufthoheit erringen.
      33 64 Melden
    • E7#9 10.12.2016 13:39
      Highlight Was früher Stammtisch war ist heute die Kommentarspalte. Lowend, du sitzt mitten drin.

      Gegen Philosophen habe ich nichts, aber es ist schon ok, wenn diese Kreise die Politik zu gleichen Teilen mitgestalten wie die praktisch arbeitende Bevölkerung.

      Wenn ich dir eine Frage stellen dürfte (so quasi unter uns von Musiker zu Musiker): Siehst du unseren Beruf als eher handwerklich oder als eher intellektuell geprägt?
      25 2 Melden
    • Lowend 10.12.2016 14:31
      Highlight Na ja, ob diese faktenfreie Zone hier Stammtisch ist wage ich zu bezweifeln, aber jedem seine Sichtweise.
      Zur anderen Frage; Einstein spielte hervorragend Geige und meine Lieblingsband in Wien bestand aus Medizinern, Psychologen und Professoren der Philosophie und Geschichte und die Musik die wir damals machten höre ich mir heute noch gerne an.
      Pestalozzi sagte zur Erziehung gehören Herz, Hand und Hirn und genau dass sage ich heute meinen Schülern und um den Bezug zum Thema herzustellen, füge ich an, dass Populisten da nur Hass, Neid und Missgunst, sprich die niedrigsten Instinkte ansprechen.
      12 25 Melden
    • Roaming212 10.12.2016 14:32
      Highlight Lowend wieder einmal mehr sehr überragend, fühlt sich einfach überlegen. Du bist die erbärmlichste Person hier auf watson, deine Arroganz kann nicht mehr übertroffen werden.
      29 15 Melden
    • Lowend 10.12.2016 16:33
      Highlight Ist es nicht extrem arrogant von dir selber, lieber Roaming jemanden indirekt als "überheblich" und direkt als "erbärmlich" zu desavouieren und solche primitiven Klassifizierungen und Beleidigungen zeigen nur, dass ihr Populisten-Fans den Populismus liebt, weil man sich im Dunstkreis seinesgleichen wie ein Schwein benehmen darf.

      Ich enthalte mich einer Wertung über deine Person und jenen die solchen Beleidigungen zustimmen.
      15 16 Melden
    • Nick Name 11.12.2016 00:42
      Highlight Roaming212: Das war nun schätzungsweise aus der untersten Schublade, nicht?
      Watson: Warum bringt ihr einen solchen Kommentar? Ernst gemeinte Frage.
      3 8 Melden
    • SemperFi 11.12.2016 14:17
      Highlight @Roaming212: Mich nerven ihre Beleidigungen.
      3 2 Melden
  • Oberlehrer 10.12.2016 11:16
    Highlight Die in meinen Augen beste Populismus-Definition:
    82 48 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 11:25
      Highlight Wie wär's mit ein bisschen DUDEN für Ihre Augen, Herr "Oberlehrer":

      Populismus:
      (Politik) von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen.
      55 29 Melden
    • Peace.Nik 10.12.2016 11:46
      Highlight Benot, danke, aber Sie haben wohl vergessen, dass Emotionen heute mehr zählen als Fakten.
      16 27 Melden
    • Oberlehrer 10.12.2016 11:47
      Highlight Eben. Welche Partei ist denn NICHT populistisch?

      MEI: Die eine Seite schürte Ängste vor Einwanderern, die andere Seite vor den wirtschaftlichen Konsequenzen bei Aufgabe der Bilateralen.

      Renten: Die einen schreien "Rentenklau!", die anderen "Diebstahl an den Jungen!"

      AKW: Die einen warnen vor dem Atom-GAU, die anderen vor der "Stromlücke".

      Populistisch ist immer der politische Gegner: Wir sind Aktivisten, ihr die Wutbürger. Wir "nennen die Sache beim Namen", ihr seid Vereinfacher. Wir "weisen auf Gefahren hin", ihr seid Panikmacher. Oder ganz einfach: wir gut, ihr schlecht.
      62 9 Melden
    • Firefly 10.12.2016 11:48
      Highlight Lustig, im Grunde ist Populismus genau das was das Zitat tut. Nicht was es aussagt, was es tut, die Wirklichkeit verschleiern und die Welt so präsentieren, dass ein gekränktes oder wie auch immer verunsichertes Individuum sich bestärkt und bestätigt fühlt.
      21 11 Melden
    • Oberlehrer 10.12.2016 12:03
      Highlight Oder anders gesagt: Der Populismus-Vorwurf ist mittlerweile eine Spielart des Populismus.
      31 2 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:19
      Highlight @ Nick. Mania
      Die "Wutbürger" zeichnen nebst der andauernden und mit der Zeit lästigen Destruktivität auch aus, dass sie gelernt haben, brav zu funktionieren und sich am Arbeitsplatz in die Hierarchie sehr diszipliniert zu integrieren.
      Sie kontrollieren ihre Gefühle also dann übermässig stark, wenn sie sich in eine Gruppe einordnen.
      Die dadurch entstehenden Anstauungen an Aggressionen, die im eigenen Milieu unterdrückt werden müssen, werden umgelenkt und an "Sündenböcken" ausgelassen, den "Linken und Netten" und den Ausländern.
      Wir sollen der Box-Sack sein, an dem sie sich abreagieren können.
      4 21 Melden
  • demokrit 10.12.2016 11:10
    Highlight Dieser Freisinger mit seinem gestelzten Hochdeutsch ist schon ein ganz übler Agitator. Da fühlt man sich an den Volksgerichtshof erinnert.
    49 61 Melden
    • PenPen 10.12.2016 12:06
      Highlight A propos Populismus... inklusive der Nazikeule...
      43 16 Melden
    • demokrit 10.12.2016 12:33
      Highlight Tja, das ist bloss meine spontane Assoziation. Genau, wie ich mich bei Bernd Höcke sehr an Amon Göth erinnert fühle. Aber wer sich an identitären Kongressen aufhält, muss sich ja auch nicht wundern!
      12 29 Melden
    • Jason84 10.12.2016 13:52
      Highlight Nicht zu vergessen, die Reichsflagge im Keller....
      15 19 Melden
    • PenPen 10.12.2016 16:33
      Highlight Wahrscheinlich ähnelt auch noch die Sockenfarbe, deren von Hitler.
      Dieses Nazipack! ;)
      8 14 Melden
    • demokrit 10.12.2016 17:33
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Bewegung - Was ist denn so falsch daran, braun beim Namen zu nennen?
      7 8 Melden
    • PenPen 10.12.2016 21:48
      Highlight Weil es auch noch andere Farben gibt, um mal bei der Farblehre zu bleiben.
      Freu dich doch mal ab dem Himmelblau, den Waldgrün oder was auch immer.
      Was ist denn das für ein Leben, wenn man alles in einem braunen Sumpf sieht.
      8 4 Melden
    • demokrit 10.12.2016 23:29
      Highlight Braune Suppe wird nicht farbig.
      1 6 Melden
    • Jason84 11.12.2016 10:00
      Highlight Wer gefallen an NS Symbolen hat der ist ne braune Socke. Das darf man dann auch klar so sagen.
      4 4 Melden
    • demokrit 11.12.2016 10:38
      Highlight Genau, diese identitäre Sauce lässt sich niemals grün waschen.
      2 2 Melden
  • kaiser 10.12.2016 11:08
    Highlight Populismus ist eine Form der Rhetorik. Es geht darum Inhalte möglichst einfach und verständlich zu formulieren. Ich denke mal, dass alle Politiker ein Populistisches-Können haben - ansonsten wären sie wohl nicht vom Populus, dem Volk, gewählt worden.
    45 17 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 11:37
      Highlight Schrecklich diese Vereinfachung, das geht ja in Richtung Populismus, nehmen Sie doch die Definition im Duden, die trifft die 3-4 Kernpunkte des Populismus ganz gut. Zum Volk sprechen und sich verständlich ausdrücken IST KEINE Form des Populismus.
      27 30 Melden
    • kaiser 10.12.2016 12:55
      Highlight @FrancoL

      "Schrechlich diese Vereinfachung" - dass Sie es sich aber auch nicht zu einfach machen:

      Dem Duden könnte ich ein Lexikon gegenüberstellen wo da steht "Populismus... ist eine Form der politischen Rhetorik". (Wikipedia)
      20 3 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 14:25
      Highlight @Kaiser; Nun wenn Sie Wikipedia als das höchste der Gefühle ansehen dann ist das Ihre Sache. Wenn man aber Wikipedia dann erwähnt sollte man den Populismus der angesprochen wurde nämlich den Politischen Populismus nachschlagen und diese Definition sich zu Gemüte führen, denn es geht ja nicht um Populismus im Allgemeinen sondern um den Populismus in der Politik.
      5 15 Melden
    • Nick Name 11.12.2016 00:50
      Highlight kaiser: Das ist schlicht falsch, FrancoL hat recht.
      Fragen Sie mal unter Politologen nach, statt bloss kurz zu wikipedieln.
      5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 10:59
    Highlight Danke für die Aufarbeitung der Sendung. Wollte sie mir eigentlich heute Morgen zu 'Gemüte' führen. Das lass ich jetzt gleich mal sein, sonst kommt mir vielleicht das Gipfeli wieder hoch. Ich vermute auch -man korrigiere mich falls ich falsch liegen sollte- dass gestern wohl nichts gesagt wurde, was nicht bereits 1000x an dieser oder einer anderen Stelle breitgetreten wurde. Insofern wäre bei der Themenauswahl zukünftig mehr Sorge walten zu lassen. PS: Freysinger ist ein Politclown, da hätte es bei der SVP sichere bessere Leute gegeben für die gestrige Sendung.
    36 26 Melden
    • Peace.Nik 10.12.2016 11:47
      Highlight Ja, zum Beispiel Roger Köppel. 😂
      19 10 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:28
      Highlight Diskussionen mit Rechtsnationalen Scharfmachern arten regelmässig aus.
      Sie rufen ständig dazwischen und weichen aus, wenn es für sie unangenehm wird.
      Sie sind einzig und allein an der Macht interessiert.
      Um an diese Macht zu gelangen, ist ihnen jedes Mittel recht.
      Noch einigermassen erträglich finde ich jeweils weibliche Vertreterinnen des SVP-Lagers.
      Leider gibt es aber von diesen nur einige wenige.
      Ich wünschte mir, srf wäre tatsächlich ein Linkes Medium, wie die SVP immer wieder behauptet!
      Denn dann würden wir von diesen mühsamen Typen und ihren Themen verschont bleiben...
      6 12 Melden
    • Peace.Nik 10.12.2016 18:17
      Highlight Nein, ich möchte die SVP nicht missen, ansonsten könnte ich nicht mehr so viel lachen. :-)
      4 7 Melden
  • Hammerschlegel 10.12.2016 10:58
    Highlight Wieso wurde Herr Hübner nicht darauf angesprochen, dass der von ihm hochverehrte Herr Hofer Ehrenmitglied einer Burschenschaft ist, der völkischen Nationale Ziele verfolgt und die "geschichtswidrige Fiktion einer 'österreichischen Nation'" ablehnt?
    32 21 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:15
      Highlight das hat mich auch gewundert.....
      8 15 Melden
  • leu84 10.12.2016 10:30
    Highlight 2 Österreicher in der Arena. Jetzt fehlt nur noch Rudolf von Habsburg ;)
    15 25 Melden
  • dan2016 10.12.2016 09:42
    Highlight Wohnt Freysinger eigentlich am Leutchenbach? Der kommt 10 Mal mehr Sendeplatz als Sven Epiney....
    21 43 Melden
  • zorrofarblos 10.12.2016 09:40
    Highlight Freysinger und Hübner empören sich so theatralisch, wenn sie als Faschisten bezeichnet werden. Selbst wenn Freysinger im Adolfkostüm auftreten würde, wäre seine Antwort (in überraschend reinem Hochdeutsch) "Nein Nein, sehen Sie meine Haken vom Hakenkreuz zeigen in die andere Richtung. Und überhaupt wusste ich gar nicht welche Bedeutung die Uniform hat - sie gefällt mir einfach." Das ist einfach lächerlich sorry. Seht euch das Publikum bei Freysingers "Reden" überall in Europa mal an...
    59 52 Melden
    • Sillum 10.12.2016 11:17
      Highlight Wer Andersdenkende mit reflexartigem und paranoidem Hass und der "Gääähhhn-Nazikeule" überdeckt ist ein Linkspopulist gell zoorofarblos.
      50 40 Melden
    • Firefly 10.12.2016 11:54
      Highlight @Sillum der Andersdenkende ist dem Andersdenkenden ein Andersdenkender.
      14 7 Melden
    • zorrofarblos 10.12.2016 13:47
      Highlight Der Weg den die Rechtspopulisten einschlagen wurde mit eben der selben Rhetorik und Symbolik bereits begangen. Mir graut es einfach vor einer neuen faschistischen Zeit. Stellt euch mal vor wie schnell das Denunzieren heute gehen würde mit der heutigen Technologie...
      9 14 Melden
    • Jason84 10.12.2016 13:56
      Highlight Wenn jemand eine Reichsflagge zuhause hängen hat, ist die Verbindung zum Nazi eben sehr einfach und wahrscheinlich...
      14 16 Melden
  • Hammerschlegel 10.12.2016 09:38
    Highlight Grosse Kritik an der Moderation, die zuliess dass Herr Freysinger und der Oestereichische Gast permanent drein redeten. Das ist für den Zuschauer sehr unangenehm. Kein Wunder auch hat es der Flavia Kleiner "abgestellt".
    54 52 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:32
      Highlight Ich muss mich da selber an der Nase nehmen.
      ich habe mich früher beim srf schriftlich beklagt, dass Preuer die Diskussion zu wenig laufen lässt.
      Ich konnte ja nicht wissen, dass sie bei unserem Service Publique den Zuschauerwünschen ein solches Gewicht geben!
      In Zukunft werde ich denen weniger dreinreden.
      4 7 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:38
    Highlight Der Stimmung, die, die Rechtspopulisten gezeugt haben war so schlecht in vielen Jahren, dass nicht einmal die Komiker, das in seinen Programm gebrauchen konnte.
    11 39 Melden
    • Sillum 10.12.2016 11:18
      Highlight Diesen Monstersatz las ich 15mal und ich verstand nicht einmal Bahnhof. Schrieb da vielleicht ein Linkspopulist?
      41 22 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 11:41
      Highlight @Sillum; Nein das kann kein Populist sein weder von links noch von rechts denn sonst hättest Du als Vertreter des Volkes ihn verstanden. Das Verstehen für das Volk ist eine primäre Voraussetzung für den Populisten.
      23 8 Melden
  • erikomasy 10.12.2016 09:38
    Highlight In der Schweiz haben wir kein abi, sonern eine maturität.
    35 1 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:29
    Highlight Kein Land, die in der EU ist, wurde wie Zucker im Tee aufgelöst, EU ist, wie ein Ehe, nicht alles ist Sonnenschein, wir streiten uns, aber es ist schön, wenn man ein Partner hat, an den man sich anlehnen kann und wenn es ein nicht so gut geht, dann nimmt man sich in die Armen wieder.
    15 39 Melden
  • dracului 10.12.2016 09:25
    Highlight Macht und Führung beinhalten immer zwei Seiten. Jemand, der "etwas macht" oder der in eine gute Richtung "führt" kann durchaus positiv sein. In einem Unternehmen sorgt eine gesunde Führerschaft und "etwas machen" für Erfolg am Markt. Eine starke Mitte sorgte lange für ein Gleichgewicht in der Schweiz. Heute nehmen Politiker nicht mehr wahr, dass sie gewählt wurden, um etwas zu "machen" und die Schweiz in eine Zukunft zu "führen". Ein Volk verfällt immer dann auf Populisten, wenn sie keine Alternativen mehr spüren!
    9 9 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:18
    Highlight Ich warte auf ein Witz von Herr Freysinger, über ihm selbst.
    8 34 Melden
    • Froggr 10.12.2016 14:58
      Highlight ihn
      6 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 09:17
    Highlight Populismus verhindert man vorzugsweise, indem die Politik die Interessen der einheimischen Bevölkerung vertritt oder mindestens weitmoglichst beachtet.
    Wenn die Bevölkerung z.B. weniger Einwanderung oder kein Asyl für Dienstverweigerer will, dann wäre der Volkswille zu beachten und nicht zu hintertreiben.
    Nichtbeachtung des Volkswillens fördert den Populismus.
    44 23 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:18
      Highlight Wo sagt denn das Volk, dass es weniger EInwanderung will?
      Zum gefühlt 1 Millionsten Mal: In der MEI steht NICHTS von Reduktion der Zuwanderung.
      Und wo ist der Respekt dem Volkswillen bei der Raumplanung, bei der Zweitwohnungsintiative etc?
      21 24 Melden
    • exeswiss 10.12.2016 12:43
      Highlight nein DAS ist purer wählerfang. sich bloss auf themen konzentrieren die wähler interessieren, aber wirkliche probleme nicht angehen.
      15 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 14:05
      Highlight @simply smarter Sehr richtig. Dieser Umstand liegt u.a. am neuen, politischen Begriff „Offenheit“. Die UN hat der Institution „Grenze“ einst einen hohen Rang eingeräumt: das Völkerrecht. Mittlerweile ist „Grenze“ so negativ behaftet dass es unter „Abschottung“ fällt. Das Offenheits-Prinzip wird zur Norm. Im Zweifelsfall kann das individuelle Menschenrecht jedes andere Recht brechen, auch das Völker Humanitäre. Im Namen der Menschenrechte ist man dabei die Stabilität von Staaten zu verletzen. Siehe Zurückweisung von Migranten, Festlegung von Obergrenzen all das gilt als Unmenschlich.
      12 4 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:41
      Highlight Philippe Müller hat zu Recht gesagt, dass die SVP als Initiativ-Architektin den Parlamentarischen Handwerkern einen Plan entworfen hat, der nicht umsetzbar ist.
      Dieser Plan lautet: MEI umsetzen, ohne die Bilateralen zu gefährden.
      Dass jetzt der "Berg eine Maus geboren" hat, hat mit diesem Grundwiderspruch zu tun, der nicht auflösbar ist!
      Die PolitikerInnen und der Bundesrat haben ihr Möglichstes getan, in einem riesigen Bürokratischen Leerlauf, verursacht durch eine Populistische Pfusch-Initiative!
      Anstatt nun aber einsichtig und selbstkritisch zu sein, spricht die SVP von "Volksverarschung".
      4 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 15:46
      Highlight @Fabio: Es geht nicht nur um Abstimmungsresultate. Vielleicht mal ausserhalb der links-grünen wir-sind-so-cool-und-offen Zürcher Hipster-Bubble umhören!
      12 6 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:13
    Highlight Wir erinnern uns immer gerne wieder daran, was der EU ist: Frieden. Eine hoch politische Gebilde, die, die Länder so verknüpfen, dass niemand mehr ein Motiv hat, krieg gegeneinander zu führen.

    Fröhliche Weihnachten, Herr Freisinger, wenn Sie nicht mit Ihren Leben zufrieden sind, dann sind Ihrem Gedanken noch nicht ausgereift.
    18 38 Melden
  • supermario1 10.12.2016 09:11
    Highlight Besser hätte die Sendung in diesem Sinne nicht sein können:Freysinniger und Hübner übertreten regelmässig in selbstgefälliger Art ihre Redezeit.Sie weichen ganz geschickt von Inhalten ab und werden emotional. Rhetorik war noch nie ein Problem von eben genannten, aber die Argumente?In Bezug auf “politische Verantwortung“ übernehmen hat sich Freysinniger gleich zu anfang ein Eigentor geliefert;Die 1:1 Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative würde den Volkswillen missachten (Bilaterale) und somit müsste neu abgestimmt werden um die aktuelle Meinung des Volkes zu wissen und nicht die ewiggestr
    18 26 Melden
  • N. Y. P. 10.12.2016 09:02
    Highlight Flavia Kleinert ist die falsche Person, um Freysinger und Hübner Paroli bieten zu können. Augen verdrehen und Kopfschütteln ist keine Strategie. Sie sprach, als wäre sie im Literaturclub.
    Jacqueline Badran wäre geeigneter gewesen.
    128 12 Melden
    • supermario1 10.12.2016 09:17
      Highlight Müller hat das aber alles wieder kompensiert. Literaturclub, hahahah!! :) Sie wirkte eher etwas giftig. Ihrgendwie kann man sie verstehen, aber rein rhetorisch ist es nicht sehr geschickt weil die Leute dann nicht mehr auf den Inhalt hören. Man soll die Rhetorik der Populisten nicht kopieren! “Nein, du bist Populist“!
      13 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 09:19
      Highlight Ich habe zwar die Sendung nicht gesehen, aber Badran wäre in jedem erdenklichen Fall geeigneter als Kleiner.
      37 2 Melden
  • andersen 10.12.2016 08:52
    Highlight Wir kennen die Freunde von Freysinger und man muss sie erst fragen, ob sie Geld von Putin erhalten, in der Kasse von der EU haben sie sich schon bedient und es läuft ein Verfahren gegen sie.
    27 57 Melden
  • andersen 10.12.2016 08:44
    Highlight Heute ist (10.Dezember) der Tag der Menschenrechte.
    47 51 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 09:49
      Highlight das ist fakt.
      wer blitzt denn hier? leute,die gegen die menschenrechte sind? vollfrustrierte.
      19 30 Melden
    • E7#9 10.12.2016 12:28
      Highlight Und ich habe grad Lotto gespielt. Das ist auch ein Fakt. Und wehe es blitzt jemand, weil es nicht viel zur Sache beiträgt, den verurteile ich sofort als vollfrustrierten Lottonazi, der anderen keine Gewinnchancen gönnt.
      17 9 Melden
    • Patamat 10.12.2016 13:06
      Highlight Heute ist Namenstag der Eulalia.
      Das ist Fakt. Und jeder, der hier blitzt, ist gegen Eulalias.

      Eulalia bedeutet übrigens "die Redegewandte". Redegewandtheit ist eine häufige Eigenschaft von Populisten. Bitte sehr, Zusammenhang mit dem Thema wieder hergestellt.
      9 6 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 13:13
      Highlight E7#9, i love you.
      5 4 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 14:30
      Highlight patamat, I love you even more!
      2 3 Melden
  • andersen 10.12.2016 08:40
    Highlight Wenn die Rechtspopulisten an der Macht kommen würde, gibt es keinen Schutz gegen Minderheiten und die Todesstrafe wird denn auch locker wieder in Europa eingeführt, dass wäre kein geistige Entwicklung für Europa.
    56 74 Melden
    • Froggr 10.12.2016 15:01
      Highlight Ja. Aber das liegt in den Händen der "nichtpopulisten", den Linken. Und im Moment sieht es für die sehr, sehr schlecht aus.
      5 8 Melden
  • Denverclan 10.12.2016 08:27
    Highlight Es ist ein Irrtum zu glauben, dass sich die gesamte Menschheit in eine linke oder eine rechte Gleichschaltung manipulieren lässt. Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von Führern und damit verbundenem Leid und Elend. Die Gründe? Machthunger und Einflussnahme....Die Welt von heute ist dieselbe wie gestern, einem Wandel unterworfen.....Bewegung-Gegenbewegung. Wir haben schlichtweg keine Ahnung was morgen sein wird, zu komplex ist alles. In der Komplexität liegt die Gefahr, nicht bei den "Populisten". Ein guter Weg ist unabhängiges Denken, vorallem DENKEN....Die Welt wird immer kleiner.
    68 3 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:43
      Highlight Das Raffinierte an den "Modernen Inquisitoren" und selbsternannten Musterbürgern mit "Abendländisch-Christlichen Werten" ist ja, dass sie vorgeben, die Meinungsfreiheit und die Demokratie zu verteidigen, währenddem sie gleichzeitig vor einem johlenden "Lynchmob" zweideutig "Hexenverbrennungen" ankündigen, wie Trump, als er sagte, irgend ein Waffenträger werde vielleicht dafür sorgen, dass Hillary Clinton keine strengen Waffengesetze einführen könne...
      Als Trump zur Rede gestellt wurde, was er denn damit meine, sagte er, das sei doch nur Spass gewesen. Ja, wirklich, zum schiessen komisch...
      58 30 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 09:50
      Highlight beides sehr gute voten.
      4 13 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.12.2016 08:23
    Highlight Und was sind nun Pupulisten?
    26 16 Melden
    • sowhat 10.12.2016 08:57
      Highlight Da gibts nix zu blitzen, die Frage ist immer noch ungeklärt. Das Filmchen jedenfalls beantwortet sie definitiv nicht.
      31 8 Melden
    • E7#9 10.12.2016 09:35
      Highlight Ich weiss auch nicht was es zu blitzen gibt. Aber die Frage ist recht schwer zu beantworten (v.a. mit 60 Zeichen), denn es scheint so, dass es sehr viele unterschiedliche Auslegungen für diesen Begriff gibt. Ein immer wiederkehrender Aspekt ist die Abneigung gegen die Elite, doch auch hier stellt sich bereits wieder die Frage, wie man Elite definiert.
      7 5 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 09:38
      Highlight Populisten sind Angehörige der "Classe Politique", die einer aufgebrachten Masse von "Abgehängten" nach dem Maul sprechen und ebenfalls gegen die "Classe Politique" schimpfen und hetzen, um mit Hilfe einer solchen "Bauernrevolte" in den Palast gehievt zu werden.
      Kaum haben solche Populistischen Führer selber den Palast in Beschlag genommen, beginnen sie auch damit, ihre naive Anhängerschaft zu verraten, bzw. genügend von ihnen ruhig zu stellen, indem sie ihnen Privilegien und Pöstchen zuschanzen.
      Am Ende haben wir die Original-Elite ersetzt mit unkultivierten, grobschlächtigen Neureichen...
      14 24 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:51
      Highlight Pupulist weiss ich nicht.
      Aber der Begriff Populist ist werteneutral, kommt also in allen politischen Richtungen vor.
      Von den Medien wird der Begriff heute leider mit "rechtspopulistisch" missbraucht.
      Linkspopulisten sind z.B. Pepe Grillo in Italien mit seinen 5 Stelle, und Tsipras in Griechenland. Ob die Medien auch so still wären, wenn in Griechenland ein Rechtspopulist an der Spitze wäre?
      Medien: Linkspopulist=gut, Rechtspopulist=schlecht.
      23 7 Melden
    • leu84 10.12.2016 10:29
      Highlight Das heisst Pupsulisten. Es stinkt so oder so ;)
      4 10 Melden
    • demokrit 10.12.2016 10:50
      Highlight Siehe Einleitung: https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus
      4 3 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 11:49
      Highlight Dast S; Der Beppe GRillo ist ein Populist aber kein links Populist, er kann allerhöchstens als richtungsloser Populist betrachtet werden, ein Schreihals der alle Richtungen in den Senkel stellen will und eigentlich einen Hauptprogrammpunkt hat "Gegen alles zu sein" der zweite Punkt dann noch "alleine regieren zu wollen".
      8 8 Melden
  • Nightghost 10.12.2016 07:07
    Highlight Die NZZ schreibt heute: "Viele fürchten die Sprengkraft des Populismus, doch dieser ist auch eine bequeme Entschuldigung für die Tatenlosigkeit. Die EU geht nicht an ihre Gegensätzen zugrunde, sondern an der Gleichgültigkeit ihrer Mitglieder.
    👍
    118 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 09:25
      Highlight @Nightghoast: So ist es. Würde z.B. die EU endlich die enormen wirtschaftlichen Verwerfungen aufgrund des Euro ernsthaft angehen und eine vernünftige Migrations- und Grenzschutzpolitik betreiben, hätten die Populisten nicht so leichtes Spiel.
      29 2 Melden
  • rodolofo 10.12.2016 07:02
    Highlight Haben die "Rechtsnationalen" einmal eine solche "Diktatur der Mehrheit" errichtet, gehen sie zügig daran, alle Institutionen der Demokratie zu zerschlagen:
    Den Rechtsstaat, die Freie Presse, die Parlamente, das Militär und das Schulsystem werden einem "Starken Mann" unterstellt, der fortan als Führer für DAS Volk spricht und entscheidet.
    Selbstredend wird damit auch das Volk als mitbestimmende Kraft gleichgeschaltet und entmachtet!
    Ist eine solche "Volks-Diktatur" erst einmal Tatsache geworden, gibt es keinen friedlichen Weg mehr zurück!
    Alle "Unangepassten" werden dann zu Terroristen erklärt.
    87 62 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 07:53
      Highlight Beispiele gefällig?
      Die Türkei unter Erdogan ist im Moment sicher das Muster-Beispiel, wie die Errichtung einer Autoritären Diktatur mit anfänglich demokratischen Mitteln abläuft.
      Andere Beispiele für Anschauungs-Unterricht sind:
      Russland unter Putin, Ungarn unter Orban und Polen unter Kadschinski.
      Aber wir haben auch Beispiele für Linkspopulistische Führer-Diktaturen, welche anfänglich demokratisch legitimiert waren:
      Venezuela unter Chavez, oder Nicaragua unter Ortega.
      In der Schweiz mit ihrer langen Direkt-Demokratischen Tradition sehe ich aber ein Scheitern von Populistischen Bewegungen.
      59 29 Melden
    • E7#9 10.12.2016 08:46
      Highlight @rodolofo: Wurde das während der Sendung nicht auch beschrieben, das taktische Vorgehen politische Gegner mit totalitären Herrscher zu assoziieren um sie als Verkörperung des Bösen darzustellen? Als Beispiel diente das Video der Dame welches von Van der Bellen ins Netz gestellt wurde. Müller hat zum Glück gekonnt vorgeführt, dass man lieber mit Sachlichkeit und Inhalte argumentiert. Kleiner, die nur auf reine Diffamierung setzte, wirkte daneben recht arrogant und sah trotz ihrer Jugendlichkeit mit ihrem Vorgehen ziemlich alt aus.
      41 12 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:25
      Highlight Momentan haben wir in der Schweiz eher eine Dikatur der Minderheit (selbsternannte Elite): Parlament und Regierung setzten sich über Souverän, Volksentscheide und Bundesverfassung hinweg.
      22 19 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 09:46
      Highlight Dieser Meinung bin ich nicht!
      Währenddem sich Philipp Müller als sachlicher Diskussionsteilnehmer darstellt, weil er die SVP als Bündnispartner gegen Rot/Grün und für das Durchwinken von Steuerprivilegien und - Schlupflöchern, sowie das Verteidigen des Bankgeheimnis' benötigt, reagiert Flavia Kleinert sowohl argumentativ, als auch emotional auf die "Vergewaltigung" der weltoffenen, multikulturellen und eher städtischen Schweiz durch rückwärts orientierte, AKW-gläubige und sich selber ein Brett vor den Kopf hängende Servelat-Provinzler.
      Interessanterweise gefällt sie damit Freysinger irgendwie.
      11 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 11:34
      Highlight Unser System lässt es gottlob gar nicht zu, dass ein Einzelner oder eine Einzelne soviel Macht anhäufen kann. Und da das Militär zu 99,9% aus Milizlern besteht droht auch von dieser Seite keine Gefahr
      10 5 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:21
      Highlight @Dast S: Das ist so ziemlich falsch. Es zeigt aber wie gut die Propganda vom Herrliberg runter funktioniert.
      8 13 Melden
    • Lumpirr01 10.12.2016 13:38
      Highlight @Fabio74: Wieso schreibst Du nicht "Populismus vom Herrliberg"? Dann hättest Du zumindest mal ein Wort in Deiner ewig gleich lautenden langweiligen Propaganda verändert................
      13 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.12.2016 16:57
      Highlight @Dast S.: Das ist voll lustig, wenn man sich Blocher und die SVP zu Ihrem Kommentar vorstellt!
      0 0 Melden
  • rodolofo 10.12.2016 06:52
    Highlight Das Dilemma einer Demokratie besteht darin, dass auch Leute an ihr teilnehmen, die eine Autoritäre Diktatur anstreben.
    Die "Rechtsnationalen" (sowohl die SVP, als auch die FPÖ) wollen eine Autoritäre Mehrheits-Diktatur, also eine Art "Demokratie für Anfänger", in der gegen Andersdenkende, Minderheiten und Ausländer ungestraft rassistisch und diffamierend gehetzt werden darf. Darum greifen sie sowohl den Rechtsstaat, als auch die Medien, welche sie noch nicht besitzen, oder kontrollieren an, als "Lügenpresse", oder als "Linke Medien".
    Diese Strategie von "Rechts-Populisten" ist erfolgreich.
    ...
    71 55 Melden
    • Fairness_3 10.12.2016 08:11
      Highlight Die SVP will keine Diktatur! Wenn Sie gestern die Sendung geschaut hätten, dann wüssten Sie, dass Freysinger das demokratische System mit der Gewaltentrennung gelobt hat.
      53 55 Melden
    • CASSIO 10.12.2016 08:37
      Highlight Fairness_3: Die SVP ist gelebte Diktatur und "dem Volk" (wer auch immer das Volk ist, Freysinger wird wohl eine Liste haben) gefällt's. Das System ist einfach: gib dem Volk Brot und Spiele. Brot haben die meisten schon, auch wenn's immer enger wird, deshalb verkauf ihm die Hoffnung, dass nur Du ihnen das Brot garantierst, auch wenn es Dir piepegal ist, ob das Volk hungert. Gib dem Volk Spiele, und es wird sich bei Dir für die Unterhaltung mit Stimmen bedanken. Wettere gegen Ausländer im Wissen, dass Deine Eltern und Grosseltern selbst noch Einwanderer waren. Wir sind schon ein lustig Völkchen.
      52 38 Melden
    • Raphael Stein 10.12.2016 09:20
      Highlight Die Blitzer hier gehören zum lustig Völkchen.
      6 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 09:46
      Highlight Die SVP will keine Diktatur? Freysinger hat ganz klar geäussert, dass er die MEI 1:1 umsetzten würde. Die 49,7%, die Nein gestimmt haben, interessieren ihn nicht. Das Volk gibt mit einem "Ja" oder "Nein" lediglich den Weg vor, den das Parlament gehen soll. Für mich ist das Prinzip der Verhältnissmässigkeit - unter Berücksichtigung aller Menschen in einem Land - gelebte Demokratie. Die Menschen hinters Licht zu führen, wie das die SVP mit der MEI gemacht hat, das nennt man Populismus.
      23 31 Melden
  • Schneider Alex 10.12.2016 06:39
    Highlight Populismus - das neue Feindbild unserer Eliten

    Stammtische und ihre Wutbürger (Populisten) stellen die politische Themensetzung und Deutungshoheit der Hauptstrom-Journalisten, Politiker und Kulturgrössen infrage. Wo die dringende Lösung politischer Probleme verschleppt wird oder Probleme verharmlost werden, reagiert die Stimmbürgerschaft verständlicherweise verärgert. Ihr Ärger ist als Aufruf zum Handeln für die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen zu verstehen.
    48 17 Melden
    • Hoppla! 10.12.2016 07:34
      Highlight Mit der Ergänzung: Es können auch Probleme geschaffen werden. Diese geschaffenen Probleme dann zu beackern und mit simplen Parolen zu "lösen" bringt den Problementwickler wiederum in die Situation zu glänzen. Eine Art Perpetuum Mobile.
      33 25 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:02
      Highlight Die Wutbürger und ihre Parteien VERHINDERN mit ihrem Primarschüler-Schwarz-Weiss-Denken (Paradebeispiel: Schäfchen-Plakate) ja gerade, dass praktikable Lösungen gefunden werden können!
      Diese Patridioten halten sich selbst für Super-Schweizer, versuchen aber gleichzeitig, alles zu zerschlagen, was z.B. mir an dieser Schweiz lieb und teuer ist:
      Respekt und Höflichkeit, Gewaltentrennung, Unabhängige Medien, funktionierender Rechtsstaat, Weltoffenheit, Mediterrane Lockerheit.
      Flavia Kleinert hat es so ausgedrückt, dass es auch Rechtsnationale Motschköpfe verstehen:
      "Ihr macht die Schweiz kaputt!"
      43 44 Melden
    • Candy Queen 10.12.2016 08:03
      Highlight @hoppla: nennen Sie doch bitte einige 'künstlich' geschaffenen Probleme.
      31 11 Melden
    • E7#9 10.12.2016 09:22
      Highlight @rodolofo: Das Wort hat zu unrecht einen faden beigeschmack. Denn Patriotismus wird von Nationalismus abgegrenzt, insofern Patrioten und Patriotinnen sich mit dem eigenen Volk und Land identifizieren, ohne dieses über andere zu stellen und andere Völker abzuwerten. Du sagst doch selber, dass du die Schweiz liebst, und ich glaube, dass du dich auch mit ihr identifizierst. Was unterscheidet dich dann von einem "Patridioten" (ein wirklich doofes Wortspiel, sorry)?
      27 1 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:29
      Highlight @rodolfo:
      "Die Wutbürger und ihre Parteien VERHINDERN mit ihrem Primarschüler-Schwarz-Weiss-Denken (Paradebeispiel: Schäfchen-Plakate) ja gerade, dass praktikable Lösungen gefunden werden können!"

      Das in der Sendung gezeigte Plakat von operation libero bzgl. DSI Inititative war ja im Stil der Schäfchenplakate. Nach Deiner Logik sind dann auch operation libero "Motschköpfe" die das Land kaputtmachen...
      22 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 09:30
      Highlight Künstlich geschaffene Probleme: Das Volk anzulügen um Abstimmungsvorlagen wie USt II, Schengen/Dublin, etc. durchzubringen.
      Sich auf die absehbar selbstzerstörerische PFZ einzulassen.
      Etc.
      Hätte alles nicht sein müssen.
      17 11 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 09:56
      Highlight @ Pipapo reloaded
      So weit kommt's noch, dass wir artig aufzählen, welche Probleme Ihr aufbauscht und bewirtschaftet!
      Ich präsentiere Dir dafür einige wirkliche Probleme:
      - Rasante Klimaerwärmung
      - rasend schnelle Abholzung der Urwälder und damit der "Lungen" des Erdorganismus
      - Aufrüstungs-Spirale im Zuge von Neo-Imperialen Aspirationen von Supermächten und Regionalmächten
      - Vergiftung und Verstrahlung der Umwelt durch Pestizide, Sondermüll und Radioaktive Abfälle
      - Leerfischung der Weltmeere durch die Grossfischerei
      - Raubbau durch Monokulturen und Verwüstung nach Erosion wegen Agro-Industrie
      15 15 Melden
    • CASSIO 10.12.2016 10:11
      Highlight Schneider Alex: wer sind denn unsere Eliten? Weshalb immer ausgrenzen? Und sind es nicht vielmehr Milliärdäre, Verleger, Bauunternehmer, National- und Ständeräte, Regierungsräte, Bundesräte, die ebenfalls Teil der sogenannten "Elite" sind? Die Spaltung des VOLKES (und damit meine ich ALLE) ist due Schwächung des Volkes, und dies dient einzig und allein nur den Populisten, egal ob links oder rechts.
      7 9 Melden
    • Candy Queen 10.12.2016 11:11
      Highlight @rodolofo: warum weichen Sie (oder hoppla) der Frage aus?
      11 7 Melden
    • Hoppla! 10.12.2016 11:36
      Highlight @ Pipapi reloaded

      Sorry, aber ich habe doch noch anderes zu tun als dir sofort zu antworten. ;-)

      - Minarette
      - Burkas (oder Burken :-) )
      - Masseneinwanderung
      - Asylbewerber
      - Fremde Richter
      - Ausschaffung
      ... Schau dir das SVP Parteiprogramm und Initiativen an. Da findest du noch mehr Dinge.

      Man appeliert häufig an die niederen Beweggründe und an den Neid.
      13 15 Melden
    • Candy Queen 10.12.2016 13:00
      Highlight Wie arrogant, diese Punkte als Non-Probleme darzustellen, bloss weil sie für Sie persönlich keine sind... Offensichtlich sind sie es für eine nicht unerhebliche Anzahl Schweizer/innen.
      12 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.12.2016 17:01
      Highlight Schon mal gemerkt, dass unsere Eliten nicht unter einer SVP-(Volks-)Diktatur leiden werden, sondern "nur" das Volk. Die Eliten werden sich einfach neu arrangieren ... und das Volk, das heute die SVP wählt, schiesst sich in's eigene Bein ... Pech gehabt. Es wäre nicht das erste Mal ...!
      0 3 Melden
  • Therealmonti 10.12.2016 04:48
    Highlight Brust weit von sich gedrückt... Hä?
    22 5 Melden
  • JoeyOnewood 10.12.2016 04:21
    Highlight Was für ein Artikel! Habe die Arena nicht gesehen. Wenn sie nur halb so viel hält, wie dieser Kommentar verspricht, dann ist es es definitv wert, das nachzuholen
    30 6 Melden
  • Döst 10.12.2016 03:51
    Highlight Wies wurde Flavia Kleiner (operation libero) eigentlich eingeladen? Sie ist ja die selbsternannte Expertin für Rechtsstaat, und nicht für Populismus.... wobei das mit der Rechtsstaataufpasserin passt auch nicht mehr so ganz zur Nichtumsetzung der MEI zusammen. Egal, Hauptsache SRF hat operation libero wieder in die Medien gebracht (schaut diesbzüglich ja eher mager aus)....
    61 40 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:10
      Highlight Warum sie eingeladen wurde?
      Um sich vom selbstverliebten, mit altmodisch grossartiger Sprache und Gestus den Helden im Volkstheater-Stück "Der Inquisitor rettet die Schweizer Demokratie" spielenden Oskar Freysinger und seinem Habsburgischen Verbündeten, dem Ehrenmann von der Tränk (mit der Tränke ist das Hofbräuhaus gemeint...) am Laufmeter unterbrechen zu lassen natürlich!
      "Moment!" rief der Österreicher männlich resolut dazwischen. Und dieser Moment zog sich in die Länge...
      Der Gesichtsausdruck von Flavia Kleinert drückte alles aus, was es dazu noch zu sagen gibt:
      Genervt! Angeödet!
      30 44 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:35
      Highlight @rodolfo: Also von der selbsternannten Hüterin des Rechtsstaates hätte ich eigentlich erwartet, dass Sie die Volksrechte und Bundesverfassung bis aufs Blut verteidigt hätte, statt mit den Volksbetrügern gemeinsame Sache zu machen.
      Scheint so, als ob für sie Rechtsstaat bei der DSI ins Konzept passte, ihr der Rechtsstaat aber am A.... vorbeigeht, wenn es gegen ihre politische Einstellug geht.
      Wie auch immer: Flavia Kleiner wirkte deplatziert, und erinnerte eher an ein kleines beleidigtes Kind (genervt, angeödet). Und ihre einstudierte Bildsprache überrascht auch nicht wirklich mehr.
      29 8 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:23
      Highlight Warum hat man den Staatsrat mit der Reichskriegsflagge eingeladen?
      7 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.12.2016 17:04
      Highlight Das Volk (ja, das Volk) hat sich mehrfach zugunsten der Bilateralen und der PFZ geäussert. Und weder das Parlament noch der Bundesrat wurden von der MEI dazu ermächtigt, die Bilateralen zu kündigen. Wobei eine eigenmächtige Umsetzung der MEI und damit eine eigenmächtige Abänderung der Bilateralen kommt einer Kündigung derselben gleich, das weiss jeder und jede, der/die nur minimalste Kenntnisse vom Vertragsrecht hat.
      0 0 Melden
  • Mett-Koch 10.12.2016 03:02
    Highlight In der FRB ist alles friedlich. Aber wir sind schliesslich ein einzigartiges "Volch".... 😅 (mit wenig Usnahme, us politischer Sicht)
    2 18 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 01:50
    Highlight Und wie war das kürzlich, als watson um Tipps bat, wie sie als Städter das einfache Landvolk besser verstehen könnten, um den drohenden Rechtstrend besser verstehen zu können?

    Wenn ich diesen Artikel lese haben sie bis jetzt weder was verstanden noch gelernt!
    42 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.12.2016 01:42
    Highlight Hmmm... traurige Runde.

    Inhaltlich lägen meine Sympathien wohl bei Müller/Fleiner, aber nach Ansehen der Sendung weiss ich nicht, ob es sich inhaltlich lohnt, sich mit dieser Art Diskussion auseinanderzusetzen.

    Nach solchem Zirkus kann man sich auch nicht mehr wirklich wundern, dass Populisten und sonstig Doofe einige Wähler von ihrem Quatsch überzeugen können.








    27 18 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 10.12.2016 01:36
    Highlight Weil es hier nicht genannt wird. Flavia Kleiner war einfach nur peinlich und überflüssig die gesamte Sendung lang. Die Dame ist einfach sowas von überschätzt. Wenn man Frauen fördern will, dann gibt es soviel bessere. Machen vielleicht optisch weniger her. Aber ist das wichtig?
    98 38 Melden
    • BoahShit 10.12.2016 07:57
      Highlight Du hast bestimmt auch noch das eine oder andere Argument um deine Meinung zu bekräftigen? Ahh, nicht. Schade.
      18 50 Melden
    • Fairness_3 10.12.2016 08:14
      Highlight Sie konnte auf die Argumente ihrer Mitstreiter überhaupt nicht eingehen und bezeichnete die Befürwortwer der MEI als nationalistisch und dumm.
      66 12 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:37
      Highlight Es spricht ja für sich, dass es um operation libero ziemlich still geworden ist, obwohl sie ja jetzt professioneller aufgestellt sind als vor der DSI Schlacht. operation libero war so eine Art "one hit wonder" in der Politik.
      26 5 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 10:08
      Highlight Wenn ich eines von der SVP gelernt habe, dann dies:
      Wir waren viel zu gut und versuchten, viel zu gut zu sein! (Gutmenschen halt...)
      Darum haben wir uns aufgerieben in unzähligen Diskussionen, in denen wir versuchten, diesen bornierten Dumpfbacken etwas Komplexität und Vernetztes Denken nahe zu legen.
      Und wie ist die Reaktion?
      Sie erzählen einfach weiter ihren Brunz und fühlen sich durch die Aufmerksamkeit, die wir ihnen geben, angestachelt!
      Sie verhalten sich wie Stalker, die ihre Opfer mit nicht in Ruhe lassen mit unangenehmer Präsenz.
      Damit muss endlich Schluss sein!
      Konsequent ignorieren?
      7 26 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:59
      Highlight Ja ich glaube, es ist am Besten, gar nicht mehr mit solchen Typen, wie dem Oskar Freysinger, dem Köppel, dem Blocher und wie sie alle heissen, Umgang zu pflegen!
      Sie wollen uns nicht und wir wollen sie nicht.
      So einfach ist das.
      Vielleicht sollten wir zwei Schweizen kreieren:
      Eine Militarisierte Ballenberg-Süneli-SVP-Schweiz, und eine moderne Multikulti-Schweiz.
      Jede Gemeinde kann dann selber entscheiden, zu welcher Art von Schweiz sie gehören will.
      Mit den heutigen IT-Mitteln müsste das doch eigentlich möglich sein, oder?
      3 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.12.2016 17:06
      Highlight @Fairness_3: Freysinger hat dauernd reingeschnorrt. Peinlich so einer. Und von der Sache hat er auch nichts verstanden.
      0 0 Melden

Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann …

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