Schweiz
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Oskar Freysinger, lyrisch und poetisch begabter SVP-Politiker. Bild: screenshot/srf

«Du bist Populist!» – «Nein, du!» – Wenn zwei sich streiten, dann ist Populismus-«Arena»

Trump, Brexit, AfD, Front National: Populistische Parteien und Politiker haben 2016 geprägt. Aber: Was bedeutet Populismus überhaupt? Wieso ist er nur rechts erfolgreich? Und darf man die SVP populistisch nennen? – Die SRF-«Arena» ist mit derart vielen Fragen angetreten, dass zwangsläufig eines auf der Strecke bleiben musste: die Ordnung.

11.12.16, 02:00 14.02.17, 10:24


Nein, vorweihnachtliche Stimmung kam im SRF-Studio am Leutschenbach nicht auf. Der einzige, der Festlaune verbreitete, war der österreichische Import Johannes Hübner, und auch das nur, weil er eine rote Krawatte auf weissem Hemd trug. Das war vielleicht mehr Polit- als Mode-Statement: Hübner ist Vertreter der rechtspopulistischen FPÖ, der Partei, die lieber heute als morgen aus Brüssel ausziehen und Wien wieder in den stacheldrahtbewehrten Schoss der nationalen Souveränität zurückführen möchte. 

Neben der knalligen Krawattenfarbe und dem Kleinbürgertum-Cord-Sakko aus den 60ern war das Einzige, was man vom Österreicher in Erinnerung behielt, wie er gegen die Political Correctness schwadronierte und im Westen furchterregende Ansätze einer «Iranisierung» und eines sich ausbreitenden «Wächterstaats» ausmachte. 

Video: streamable

Um Hübner herum spielte die Musik. Trotz massiger Gestalt war der Österreicher mehr Freysingerscher Trabant als eigenständiger Planet. Es ist aber auch schwierig, gegen, mit und neben einem Oskar Freysinger in Hochform. Der Walliser SVP-Staatsrat und «Pissoir-Poet» fuchtelt dann mit den Armen, dass es eine Wonne ist, blickt mit weitaufgerissenen Augen in die Kamera, zwinkert dem Zuschauer mal verschwörerisch zu, lächelt verschmitzt zum Sekundanten-Hübner, um im nächsten Satz den Weltuntergang herbeizutoben, oder zumindest die «Verarschung des Volkes» zu beklagen (Stichwort: Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative).

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Vom braven Lämmlein zum polternden Choleriker in wenigen Minuten: Das dramaturgische Talent eines Oskar Freysingers geht Philipp Müller, FDP-Ständerat, Ex-Parteipräsident und Architekt der MEI-Umsetzung in der kleinen Kammer, völlig ab. Sonst hätte er Freysingers Breitseite aus der Vergangenheit (Stichwort: 18-Prozent-Initiative, mit der Müller 2000 den Ausländeranteil auf 18 Prozent festlegen wollte) vielleicht mindestens äusserlich mit ein wenig mehr Klasse weggesteckt. Seine Replik tönte ein bisschen zu sehr nach Abi-Abschlussrede in der Mehrzweckhalle der Kantonsschule Schönebühl-Krachengrund. («Nutzen Sie, was gut ist in der Vergangenheit, und kombinieren Sie das für die Zukunft».) Nun gut.

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So hatte der Ex-FDP-Chef schon ganz zu Beginn wieder das Etikett «18-Prozent-Müller» auf der Stirn kleben, und als Zuschauer war man auch noch nicht wirklich schlauer, wer nun eigentlich der Populist ist unter den Anwesenden; Moderator Jonas Projer und Politgeograf Michael Hermann vielleicht ausgenommen. Die Definition des Begriffs lieferte SRF freundlicherweise gleich selbst mit einem Einspieler:

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Die Gäste hatten eigentlich ihre Rollen verteilt bekommen: Hübner war als Vorzeige-Auslands-Populist eingeladen, obwohl er diese Bezeichnung natürlich weit von sich wies (mit ausladender Geste, Brust weit von sich gedrückt, Arme ausgestreckt). Oskar Freysinger verkörperte die einheimische Ausgabe, und war nach einem Rencontre sogar bereit, ein kleines bisschen Stolz einzugestehen («Wenn das so ist, dann bin ich gerne Populist»).

Müller schlüpfte für einen Abend halt eben wieder in die Gestalt des 18-Prozent-Müllers und dann war da noch Flavia Kleiner, Operation-Libero-Chefin und Jeanne d'Arc im erfolgreichen Kampf gegen die DSI im Frühling dieses Jahres. Auch sie wurde als Populistin bezeichnet, von wem, wusste man da aber nicht mehr, weil man zu diesem Zeitpunkt längst den Überblick verloren hatte.   

Kleiner, als parteiungebundene Vertreterin einer liberalen und weltoffenen Schweiz, hatte keinen leichten Stand gegen Freysinger. Das lag nicht zuletzt daran, dass Freysinger keine Gelegenheit ausliess, Kleiners Ausführungen zu unterbrechen. Projers Taktik des Schulterreibens, die bei Blocher vor einem Monat noch Wirkung gezeigt hatte, verpuffte beim Walliser wirkungslos.

Irgendwann gab Kleiner entnervt auf, stützte sich mit dem Ellbogen aufs Rednerpult und klinkte sich für eine Weile aus.

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Dass Philipp Müller, der eigentlich mit Kleiner zusammen die Front gegen die Rechtspopulisten bilden sollte, immer wieder mal der Versuchung von Altherren-Scherzen erlag und so ungewollt mit Freysinger und Hübner paktierte, machte die Sache nicht besser. Immerhin sorgte Müller von Zeit zu Zeit für wohltuende inhaltliche Beiträge, etwa, wenn er den Angriffen von Freysinger auf die SVP-Nemesis EU die Spitzen nahm:

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Trotzdem: Man merkte es Kleiner an: Für sie geht es um mehr als um die Umsetzung einer Volksinitiative oder die Momentaufnahme eines zu Ende gehenden Jahres. Für Kleiner geht es um nichts mehr als um die Zukunft des demokratischen Rechtsstaats. Und diese Zukunft hat auch schon einmal rosiger ausgesehen.

Ihren stärksten Moment hatte die Libero-Chefin denn auch ganz zu Beginn der Sendung, als sie Freysinger und seiner Partei ohne viel Federlesens vorwarf, die Schweiz kaputt zu machen. Für einen Moment lang war der kantige Walliser baff. 

Video: streamable

Und Michael Hermann, der Politgeograf? Wirkte es nur so oder war das Expertenpult in dieser «Arena»-Ausgabe nochmals ein paar Meter weiter weg von den Gästen gerückt? Hermann hatte die undankbare Rolle des Mahners in der Wüste. Gut stand sie ihm nicht, auch wenn er mitunter fundierte Beiträge ablieferte (über die Gefahr der SVPisierung der Schweizer Polit-Parteien etwa), so seine Hand denn einmal den Weg zum unseligen Experten-Alarmknopf fand. 

Video: streamable

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    Alle Leser-Kommentare
  • alessandro 12.12.2016 08:53
    Highlight Kann mir einer genau sagen, was die svp jetzt so wirklich für die <5k gehälter macht? Ich möchte gerne beispiele.
    5 1 Melden
  • philosophund 11.12.2016 10:47
    Highlight @William Stern: btw. schön geschriebener Artikel. Musste ein paar mal Schmunzeln. Danke.
    7 17 Melden
  • andersen 11.12.2016 09:05
    Highlight Rechtspopulisten i Europa wollen bestimmen, wie die Menschen Leben sollen, aber sie nicht unterstützen, wie sie Leben wollen.Gleichgültigkeit ist gift für en soziales Europa, der PFZ ist ein grosse Errungenschaft für Europa, die lange ausgearbeitet wurde,wo die Menschen sich in die Vielfalt einander respektieren und somit lernt Verantwortung zu übernehmen.
    11 30 Melden
  • E. Regiert 10.12.2016 23:18
    Highlight Das Wort "Populismus" ist einfach nur ein mehrbesseres Schimpfwort, das schlechte Verlierer in der Politik den Abstimmungsgewinnern zuschreien, weil sie nicht wahr haben wollen, dass ihre eigenen Wahlversprechen weniger Stimmen brachten.
    54 33 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 07:46
      Highlight ... Populistisch ist wohl eher deine Analyse...
      17 32 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 07:59
      Highlight Bleibt die Frage, wie und warum Populisten Abstimmungen oder Wählen gewinnen; Indem sie eben vermeintlich einfache, populäre, jedoch kaum umsetzbare, Lösungen für komplexe Probleme anbieten.

      Allerdings sind Populisten zumeist gerade deswegen erfolgreich, weil sie populäre Themen bewirtschaften können, ohne diese wirklich lösen zu wollen.

      Was würden den Populisten machen ohne EU, ohne Ausländer und ohne Elite?
      21 21 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 10:52
      Highlight wobei es absolut absurd ist, wenn man die Supermilliardäre Blocher und Trump und deren Clans NICHT zum Establishment/Elite zählt.
      22 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marcs 10.12.2016 23:02
    Highlight Wer wählt eigentlich einen Typen wie Freysinger?
    38 46 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:04
      Highlight Danke für Deine Ehrlichkeit bei Deinem Outing, weise Ziege!
      Da hat doch noch ein anderer Rechtsnationaler etwas mit Ziegen.
      Da war ein Skandal, mit Böhmi dem erwachsenen Komiker, der einen 5-Jährigen imitierte und mit einem sehr beleidigten Politiker, der sich als Sultan sieht, und der den unreifen Komiker deswegen wegen Majestätsbeleidigung verklagte.
      Und Freysinger hat also auch etwas mit Ziegen?
      Apropos Ziegen: Hast Du gewusst, dass es im Wallis Ziegen gibt, die in der vorderen Hälfte weiss sind und in der hinteren Hälfte schwarz?
      Was für eine Lösung schlägt die SVP für solche Ziegen vor?
      8 25 Melden
  • Tschöberli 10.12.2016 22:37
    Highlight Wir haben anscheinend über 1/2 Mio arme Menschen und über 1 Mio armutsgefährdete Menschen in der Schweiz! Wir brauchen Lösungen. Wir brauchen Brückenbauer. Keine Populisten.
    32 29 Melden
    • E. Regiert 11.12.2016 12:23
      Highlight Hmmmm. Und wenn der einzige Brückenbauer ein Populist ist, was dann?
      18 6 Melden
    • Soli Dar 11.12.2016 20:13
      Highlight Hm, wer könnte den von den Populisten ein solcher Brückenbauer sein etwa der milliardenschwere und sack-neoliberale Rattenfänger vom Herrliberger oder dessen Ziehsohn und Demagoge Köppel?
      5 2 Melden
  • Soli Dar 10.12.2016 20:39
    Highlight Interessant, wie vermeintliche SVP Sympathisanten, Flavia Kleiner vorwerfen, sie sei genau gleich, bzw. kein Deut besser als die SVP, genauso populistisch, unsachlich, undifferenziert, emotional statt sachlich und faktenorientiert ect.

    Über diese Vorwürfe kann man sich streiten; genauso interessant ist jedoch, was diese Leute für ein negatives Selbstbild von der SVP haben und dies mit ihrem Statement auch zugeben.
    32 36 Melden
  • Mélisande 10.12.2016 18:33
    Highlight Schade, kam Frau Kleiner so wenig zu Wort. Ich hätte mir ihre Argumente gerne genauer angehört. Leider wurde sie von den Herren ständig unterbrochen. Herr Projer hätte da für mehr Ausgleich sorgen müssen (ähnliche Redezeiten für alle).
    50 61 Melden
    • RoJo 11.12.2016 01:29
      Highlight Dann frage ich mich, ob wir die gleiche Sendung gesehen haben?! Für mich machte ihre Mimik gar nichts wett. Im Gegenteil, arrogante, wichtige Selbstdarstellerin, welche den Fragen auswich und nicht viel wirklich Konkretes von sich gab! Hatte mir die Meinung über sie relativ schnell gemacht und bekam diese nach kurzer Recherche im Internet bestätigt: War mir sicher, dass sie studiert..... und auch bei der Studienwahl nicht überrascht.....
      52 18 Melden
    • wasylon 11.12.2016 01:45
      Highlight @Mélisande Minute 43
      Jonas Projer: Frau Kleiner sie haben das Wort gesucht?
      Flavia Kleiner: Das ist schon länger her.
      Ja selbst schuld. So kommt man natürlich nicht zu Wort.
      @deleted_346750343 Ich hoffe das Frau Kleiner bekommt durch ihre Mimik keine bleibenden Schäden. Zu starkes Augen verdrehen verursacht schielen.
      38 8 Melden
    • Mélisande 11.12.2016 15:46
      Highlight @wasylon
      Ja, eine verpasste Chance von Kleiner. Wahrscheinlich hatte sie die Nase voll von Freysinger und Co., die keinen Anstand haben. Auch wenn ich nicht alles bisherige gut finde von Kleiner, es wäre mal was Neues, Interessantes gewesen. Die SVP-Parolen kennen wir ja bereits.
      6 18 Melden
  • Herbert Anneler 10.12.2016 18:08
    Highlight Peter Sloterdijk: "Der Populismus ist im Grunde nichts anderes als eine Regung, den Staat durch seine Verlierer zu annektieren." Raffiniert machen es die Blochers: Mit ihrer neoliberalen Wirtschaftspolitik (AHV, UStRIII, Krankenkassen) machen sie den Mittelstand zum Verlierer - die Reichen werden dagegen immer reicher, unter ihnen die Milliardäre der SVP-Spitze -, dienen sich dem Mittelstand aber als Problem-Löser an - letztlich, um den Staat zu annektieren. Besser als Sloterdijk kann man Populismus nicht definieren! Mir tun diejenigen leid, die sich von Blochers usurpieren lassen.
    49 44 Melden
    • Soli Dar 10.12.2016 20:19
      Highlight Leid tun mir jene, die immer noch glauben die SVP kämpfe tatsächlich für den Mittelstand, den einfachen Arbeiter und Globalisierungsverlierer...
      34 29 Melden
    • E. Regiert 10.12.2016 23:23
      Highlight Sloterdijk ist offenbar ein Populist.
      17 15 Melden
    • Juliet Bravo 11.12.2016 02:10
      Highlight Sloterdijk. Und dazu ein ziemlich rechter.
      3 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neelion 10.12.2016 17:02
    Highlight Fand die Sendung und Kleiner sinnbildlich für den Zustand der Linken. Positionen werden (SVP-like) emotionsgeladen, unsachlich vorgetragen, begleitend von übermotivierter Denunziation und Diffamierung des politischen Gegners. Whataboutism anstatt Selbstkritik, wenn letzteres angebracht ist. Das Ganze verpackt in eine widerliche Charaktereigenschaft des menschlichen Daseins: Arroganz. Die Links-liberalen, die in Anspruch nehmen, faktenorientiert und rational zu sein, offenbaren unglaublich Mühe, zu erklären, weshalb die Rechten global an Fahrt gewinnen, ohne selbst postfaktisch zu werden.
    78 21 Melden
    • Neelion 10.12.2016 17:30
      Highlight Kleiners Aussage auf mich als ETHler wirkte sowieso verstörrend, dass die Welt sich schneller drehen würde und komplexer sei. Für mich dreht sich die Welt nicht schneller und sie erscheint mir auch nicht per se komplexer.

      Aber wie Hopkins in Westworld schon sagt: "Everything in this world is magic, except to the magicians" ;)

      PS: Der Broadway Freysinger war auch mühsam, aber von Theater verstehe ich leider einen Scheiss, um mich da zu äussern.
      36 21 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 18:17
      Highlight @Neelion; Als ETHler finde ich kann man durchaus sagen dass die Welt sich schneller dreht ohne dabei die naturwissenschaftliche Komponente zu meinen. Man kann dies durchaus im übertragenen Sinn so bezeichnen.

      Dass man sie nicht als komplexer bezeichnen kann ist wohl vom Standpunkt abhängig.
      Ich arbeite seit 3 Jahrzehnten im Planungs- und Energiesektor und stelle fest dass fast alle Abläufe komplexer geworden sind und heute die Komplexität zB im Bereich Energie um ein Vielfaches höher liegt als der Rahmen noch vor 20-25 Jahren.
      22 14 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 23:03
      Highlight @Stipps; was daran komisch sein soll entgeht mir. Die meisten Architekten auch an den grossen Hochschulen im Ausland studieren meistens an Technischen Universitäten.
      10 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 10.12.2016 16:49
    Highlight Also, ich habe Flavia Kleiner schon resoluter und energischer erlebt am Fernsehen. Ich vermute, es war einfach ein schlechter Tag für sie. Sie wirkte dermassen abwesend, dass ich mich fragte, ob sie vor der Sendung vielleicht einen Joint geraucht hatte.
    61 9 Melden
    • supermario1 10.12.2016 21:37
      Highlight Wieso nicht? Dafür hätte ich volles Verständnis:)! Völlig legitim!
      10 18 Melden
    • Frank8610 11.12.2016 17:48
      Highlight Ich war eigentlich nach der DSI ein Fan von ihr. Aber ihren Auftritt am Freitag fand ich zum kotzen. Arrogante und herablassende Haltung, Beleidigungen, Unterstellungen und diese ständigen Grimacen haben mich wirklich aufgeregt. Und sie hat auch praktisch nie mit Fakten geantwortet. Der Höhepunkt war als Sie dem Hübner sagte, sie verbiete ihm die Schweiz als Vorbild zu nehmen. Ich glaub sie muss mal wieder von ihrem hohen Ross runterkommen, den so schadet sie nur ihrer Sache.
      11 0 Melden
  • Markus Hofstetter 10.12.2016 16:34
    Highlight Es ist immer das gleiche Schema am Samstag. Watson gibt sein Rating über die Teilnehmer der Arena ab. Je rechter ein Kandidat, desto schlechter, je linker desto besser. Das ein Freysinger nicht gut weg kommt, verstehe ich. Das tut er in meinem Ranking auch nicht. Dennoch muss ich sagen, ist von Kleiner recht wenig gekommen. Alleine schon quantitativ, was ich nicht verstehe. Denn schliesslich geht man in die Arena, um für die Sache zu kämpfen.
    68 11 Melden
    • rodolofo 11.12.2016 13:31
      Highlight Manchmal geht man auch besser aufs WC...
      4 4 Melden
    • FrancoL 11.12.2016 16:22
      Highlight Quantitativ schlecht ist auch viel aber für die Katze.
      2 1 Melden
  • Markus Hofstetter 10.12.2016 16:21
    Highlight Sie habe das Gefühl, nur Nationalisten wären für eine Umsetzung der MEI, sagte Kleiner und tut es Rechtspopulisten mit der Verallgemeinerung gleich. Es gibt absolut keine Nachteile durch Einwanderung, die Einwanderung ist perfekt; genau das sagt jemand mit solchen Aussagen.
    48 16 Melden
    • DerTaran 10.12.2016 18:22
      Highlight Ein Populist hätte 'Sie habe das Gefühl' weggelassen.
      13 14 Melden
    • Soli Dar 10.12.2016 21:12
      Highlight @Markus es stimmt tatsächlich nicht ganz, dass 'nur' Nationalisten für eine Umsetzung der MEI sind, wobei tendenziell wohl vor allem Nationalisten für eine strikte, nicht-Bilaterale-konforme Umsetzung sind.

      Im Umkehrschluss sind hingegen wohl die wenigsten Nationalisten für eine NICHT-Umsetzung bzw. eine 'bilaterale-konforme' Umsetzung. So gesehen, hat Kleiner zumindest nicht ganz unrecht.

      Aber du hast Recht, wie die SVP, neigen teilweise auch deren Gegner dverallgemeinernchen, verallgemeinern etc. Aber manchmal kann man den Gegner wohl nur mit den eigenen Mitteln erfolgreich besiegen.
      6 14 Melden
  • salut 10.12.2016 15:23
    Highlight Warum erklärt uns ein Östereicher und eingewanderter Östereicher was schweizerisch sein soll...
    33 36 Melden
    • CASSIO 10.12.2016 19:18
      Highlight Das frag ich mich auch....
      4 12 Melden
    • Frank8610 11.12.2016 17:50
      Highlight Ab wann ist man denn Schweizer? Wie viele Generationen müssen schon davor in der Schweiz gelebt haben um als echter Schweizer zu gelten?
      0 1 Melden
    • CASSIO 11.12.2016 18:14
      Highlight Frank, frag Freysinger!
      0 0 Melden
  • SolidSnake 10.12.2016 13:24
    Highlight Dieser Operation-Libero-Verein ist keinen Deut besser als die SVP. Die poltern auch nur die ganze Zeit und an Lösungsvorschlägen mangelt es an jeder Ecke.
    90 71 Melden
    • Dostoi 10.12.2016 13:40
      Highlight Bitte? Die Operation Libero ist momentan aktiver als jede etablierte Partei in diesem Land. Aber bis zum Stammtisch kommen diese Ideen halt nicht durch.
      65 84 Melden
    • phreko 10.12.2016 14:33
      Highlight Wo denn? Bei was?
      45 15 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 14:36
      Highlight Lösungen zu was denn?
      34 22 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 10.12.2016 13:17
    Highlight alle, die hier drauflosblitzen sind bloss populüstlinge. wer aber solch wertvolle beiträge wie ich liefert, ist mindestens fantastisch.
    29 49 Melden
  • taisho-corer 10.12.2016 13:02
    Highlight Dachte es kann nicht schlimmer kommen und da kriecht der Harry Brack hervor, ein ganz übler Zeitgenosse (siehe Facebook).
    15 19 Melden
    • Lumpirr01 10.12.2016 14:41
      Highlight @oureax: Ist Harry wirklich so schlimm? Jedenfalls ist zuviel für ihn, Zivielstand richtig zu schreiben, siehe:

      http://www.brack-svp.ch/
      6 10 Melden
  • wasylon 10.12.2016 12:51
    Highlight Einem vom Souverän gewählten Mitglied der Exekutive zu unterstellen, er übernehme keine Verantwortung, ist ein starkes Stück Frau Kleinert. Flavia Kleinert, die sich noch nie einer Wahl gestellt hat, sich aber in Anspruch nimmt für grosse teile der Bevölkerung zu sprechen.
    109 58 Melden
    • demokrit 10.12.2016 13:07
      Highlight Als ob je ein Politiker Verantwortung übernommen hätte.
      41 53 Melden
    • Herbert Anneler 10.12.2016 14:14
      Highlight Hoi wasylon, du meinst wohl Freysinger. Mir ist eine Flavia Kleiner als clevere junge politische Stimme viel lieber als ein Walliser Exekutivmitglied, das nach Moskau wallfährt und dort posaunt, Putins Russland sei ein Vorbild für die Schweiz. Wenn ich sehe, wie dort BürgerInnen in politischen Prozessen fertig gemacht und Opppsitionelle umgelegt werden, wie brutal dieses Land in Syrien Zvilisten bombardiert, wird mir kotzübel. Ist das Freysingers Vision der Schweiz? Dank Flavia Kleiner/Operation Libero gibt es noch Stimmen, die vor Freysinger (SVP-Vitze!) und Konsorten nicht kuschen. Weiter so
      58 65 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 14:42
      Highlight was ist eigentlich ein starkes stück? das ist wieder so eine stammtisch-/populismus-worthülse, um seinen unmut über eine andersdenkende auszudrücken.
      und die frau heisst k l e i n e r.
      und das mit "sich einer wahl stellen" und sonst maul halten, geht genau in dieselbe kiste.
      17 37 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Erdling.Nik 10.12.2016 11:45
    Highlight Sie hat es auf den Punkt gebracht: «Sie machen die Schweiz kaputt.» 😂👏🏼
    58 87 Melden
    • Maragia 10.12.2016 12:34
      Highlight Dann behaupte ich mal "Du machst die Schweiz kaputt". Ich habs auf den Punkt gebracht gell?
      78 45 Melden
    • John Carter 10.12.2016 17:33
      Highlight Würde sie die Schweiz kaputt machen, dann wären die 30% Wähler sicher schon längstens zur SP geflüchtet. Aber das tun sie nicht.

      Also verunglimpft F. Kleiner einen Grossteil der Bevölkerung mit dem Anspruch Recht zu haben.

      Und das ist natürlich kein Populismus. Es sollte nur um die Sache gestritten werden nicht um Parteien oder Personen.

      Irgend etwas stimmt ja in der Polit-Landschaft nicht, dass so viele Bürger "Populismus" wählen.
      22 9 Melden
    • Erdling.Nik 10.12.2016 18:15
      Highlight Nehmt es mal mit Humor, ihr Pappnasen.
      9 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 10.12.2016 11:37
    Highlight Man muss sehr genau zwischen den Zeilen lesen, und selbst dann kommt es nur sehr unklar heraus, für wen des Schreibers' Herzen schlägt.

    Die Jeanne d'Arc, die keinem Establishment angehört, die für eine weltoffene Schweiz kämpft und die den Tränen nahe steht, weil "die anderen" die Schweiz kaputt machen. Ha!

    Uah. Jedes Märchen ist weniger kitschig. Kann der Autor auch eine inhaltliche Analyse liefern, oder verläuft er sich im Dschungel der Emotionen - und gesellt sich somit zu den Populisten?
    68 40 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:05
      Highlight Jahrelang haben SVP'ler Andersdenkende, Minderheiten wie die Welschen, oder Immigranten als "keine richtigen Schweizer" deklassiert und sie alle in die Schublade "Linke und Nette" gesteckt.
      Jetzt, wo es aus dem Wald zurück ruft: "Eure Arroganz und Ignoranz passt nicht zu unserem Schweizerischen System des Ausgleichs und des gegenseitigen Respekts! IHR seid die Nestbeschmutzer!" reagieren diese "Biederen Brandstifter" empört gegen diese Ausgrenzung...
      Hart im Austeilen und Memmen im Einstecken, so sind sie, unsere Pantoffelhelden und Grossmäuler. Und zuhause wartet das Rääff mit dem Wallholz...
      46 31 Melden
  • PenPen 10.12.2016 11:22
    Highlight Die Arroganz der Kleiner ist unerträglich
    123 45 Melden
    • Froggr 10.12.2016 14:54
      Highlight Sie darf das. Sie gehört der Elite an.
      24 19 Melden
  • Lowend 10.12.2016 11:21
    Highlight Der Intellekt hat gegen zwei rechte Schreihälse, die sämtliche Manieren, aber nicht ihre Manieriertheit an der Garderobe abgegeben haben, rein gar keine Chance und so wurde auch diese Arena zu einer extremen Floskel- und Phrasendrescherei, bei der diese Schreihälsen keine einzige konkrete Frage auch nur ansatzweise beantwortet haben, sondern dauernd ihre gelernten Sätze schrien.
    Es war darum ein Paradebeisbiel von rechtem Populismus, bei dem auf der anderen Seite zwei Intellektuelle versuchten die Köpfe der Menschen zu erreichen und in dem Kampflärm der Populisten erwartungsgemäss scheiterten.
    45 77 Melden
    • whatthepuck 10.12.2016 11:41
      Highlight Ich verstehe was du sagen willst, bin aber der Meinung, dass der intellektuellste von allen wohl der Freysinger war. Er mag ein Schreihals sein und nicht deine Meinung vertreten, aber wenn du ihn als rechten Dummschnorri abtust, dann unterschätzt du ihn. Einen Intellekt kann jeder haben, das beschränkt sich nicht auf linke Jeanne d'Arcs.
      81 19 Melden
    • Lowend 10.12.2016 12:33
      Highlight Für den Stammtisch ist Freysinger sicher ein Intellektueller, aber ob er in Philosophenkreisen auch als solcher angesehen wird, wage ich zu bezweifeln, aber der Stammtisch reicht für ihn ja schon, denn genau dort wollen die echten Populisten die totale Lufthoheit erringen.
      33 64 Melden
    • E7#9 10.12.2016 13:39
      Highlight Was früher Stammtisch war ist heute die Kommentarspalte. Lowend, du sitzt mitten drin.

      Gegen Philosophen habe ich nichts, aber es ist schon ok, wenn diese Kreise die Politik zu gleichen Teilen mitgestalten wie die praktisch arbeitende Bevölkerung.

      Wenn ich dir eine Frage stellen dürfte (so quasi unter uns von Musiker zu Musiker): Siehst du unseren Beruf als eher handwerklich oder als eher intellektuell geprägt?
      25 2 Melden
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  • Oberlehrer 10.12.2016 11:16
    Highlight Die in meinen Augen beste Populismus-Definition:
    82 48 Melden
    • Erdling.Nik 10.12.2016 11:46
      Highlight Benot, danke, aber Sie haben wohl vergessen, dass Emotionen heute mehr zählen als Fakten.
      16 27 Melden
    • Oberlehrer 10.12.2016 11:47
      Highlight Eben. Welche Partei ist denn NICHT populistisch?

      MEI: Die eine Seite schürte Ängste vor Einwanderern, die andere Seite vor den wirtschaftlichen Konsequenzen bei Aufgabe der Bilateralen.

      Renten: Die einen schreien "Rentenklau!", die anderen "Diebstahl an den Jungen!"

      AKW: Die einen warnen vor dem Atom-GAU, die anderen vor der "Stromlücke".

      Populistisch ist immer der politische Gegner: Wir sind Aktivisten, ihr die Wutbürger. Wir "nennen die Sache beim Namen", ihr seid Vereinfacher. Wir "weisen auf Gefahren hin", ihr seid Panikmacher. Oder ganz einfach: wir gut, ihr schlecht.
      62 9 Melden
    • Firefly 10.12.2016 11:48
      Highlight Lustig, im Grunde ist Populismus genau das was das Zitat tut. Nicht was es aussagt, was es tut, die Wirklichkeit verschleiern und die Welt so präsentieren, dass ein gekränktes oder wie auch immer verunsichertes Individuum sich bestärkt und bestätigt fühlt.
      21 11 Melden
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  • demokrit 10.12.2016 11:10
    Highlight Dieser Freisinger mit seinem gestelzten Hochdeutsch ist schon ein ganz übler Agitator. Da fühlt man sich an den Volksgerichtshof erinnert.
    49 61 Melden
    • PenPen 10.12.2016 12:06
      Highlight A propos Populismus... inklusive der Nazikeule...
      43 16 Melden
    • demokrit 10.12.2016 12:33
      Highlight Tja, das ist bloss meine spontane Assoziation. Genau, wie ich mich bei Bernd Höcke sehr an Amon Göth erinnert fühle. Aber wer sich an identitären Kongressen aufhält, muss sich ja auch nicht wundern!
      12 29 Melden
    • Jason84 10.12.2016 13:52
      Highlight Nicht zu vergessen, die Reichsflagge im Keller....
      15 19 Melden
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  • kaiser 10.12.2016 11:08
    Highlight Populismus ist eine Form der Rhetorik. Es geht darum Inhalte möglichst einfach und verständlich zu formulieren. Ich denke mal, dass alle Politiker ein Populistisches-Können haben - ansonsten wären sie wohl nicht vom Populus, dem Volk, gewählt worden.
    45 17 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 11:37
      Highlight Schrecklich diese Vereinfachung, das geht ja in Richtung Populismus, nehmen Sie doch die Definition im Duden, die trifft die 3-4 Kernpunkte des Populismus ganz gut. Zum Volk sprechen und sich verständlich ausdrücken IST KEINE Form des Populismus.
      27 30 Melden
    • kaiser 10.12.2016 12:55
      Highlight @FrancoL

      "Schrechlich diese Vereinfachung" - dass Sie es sich aber auch nicht zu einfach machen:

      Dem Duden könnte ich ein Lexikon gegenüberstellen wo da steht "Populismus... ist eine Form der politischen Rhetorik". (Wikipedia)
      20 3 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 14:25
      Highlight @Kaiser; Nun wenn Sie Wikipedia als das höchste der Gefühle ansehen dann ist das Ihre Sache. Wenn man aber Wikipedia dann erwähnt sollte man den Populismus der angesprochen wurde nämlich den Politischen Populismus nachschlagen und diese Definition sich zu Gemüte führen, denn es geht ja nicht um Populismus im Allgemeinen sondern um den Populismus in der Politik.
      5 15 Melden
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  • Hammerschlegel 10.12.2016 10:58
    Highlight Wieso wurde Herr Hübner nicht darauf angesprochen, dass der von ihm hochverehrte Herr Hofer Ehrenmitglied einer Burschenschaft ist, der völkischen Nationale Ziele verfolgt und die "geschichtswidrige Fiktion einer 'österreichischen Nation'" ablehnt?
    32 21 Melden
    • Fabio74 10.12.2016 12:15
      Highlight das hat mich auch gewundert.....
      8 15 Melden
  • leu84 10.12.2016 10:30
    Highlight 2 Österreicher in der Arena. Jetzt fehlt nur noch Rudolf von Habsburg ;)
    15 25 Melden
  • dan2016 10.12.2016 09:42
    Highlight Wohnt Freysinger eigentlich am Leutchenbach? Der kommt 10 Mal mehr Sendeplatz als Sven Epiney....
    21 43 Melden
  • zorrofarblos 10.12.2016 09:40
    Highlight Freysinger und Hübner empören sich so theatralisch, wenn sie als Faschisten bezeichnet werden. Selbst wenn Freysinger im Adolfkostüm auftreten würde, wäre seine Antwort (in überraschend reinem Hochdeutsch) "Nein Nein, sehen Sie meine Haken vom Hakenkreuz zeigen in die andere Richtung. Und überhaupt wusste ich gar nicht welche Bedeutung die Uniform hat - sie gefällt mir einfach." Das ist einfach lächerlich sorry. Seht euch das Publikum bei Freysingers "Reden" überall in Europa mal an...
    59 52 Melden
    • Sillum 10.12.2016 11:17
      Highlight Wer Andersdenkende mit reflexartigem und paranoidem Hass und der "Gääähhhn-Nazikeule" überdeckt ist ein Linkspopulist gell zoorofarblos.
      50 40 Melden
    • Firefly 10.12.2016 11:54
      Highlight @Sillum der Andersdenkende ist dem Andersdenkenden ein Andersdenkender.
      14 7 Melden
    • zorrofarblos 10.12.2016 13:47
      Highlight Der Weg den die Rechtspopulisten einschlagen wurde mit eben der selben Rhetorik und Symbolik bereits begangen. Mir graut es einfach vor einer neuen faschistischen Zeit. Stellt euch mal vor wie schnell das Denunzieren heute gehen würde mit der heutigen Technologie...
      9 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hammerschlegel 10.12.2016 09:38
    Highlight Grosse Kritik an der Moderation, die zuliess dass Herr Freysinger und der Oestereichische Gast permanent drein redeten. Das ist für den Zuschauer sehr unangenehm. Kein Wunder auch hat es der Flavia Kleiner "abgestellt".
    54 52 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 14:32
      Highlight Ich muss mich da selber an der Nase nehmen.
      ich habe mich früher beim srf schriftlich beklagt, dass Preuer die Diskussion zu wenig laufen lässt.
      Ich konnte ja nicht wissen, dass sie bei unserem Service Publique den Zuschauerwünschen ein solches Gewicht geben!
      In Zukunft werde ich denen weniger dreinreden.
      4 7 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:38
    Highlight Der Stimmung, die, die Rechtspopulisten gezeugt haben war so schlecht in vielen Jahren, dass nicht einmal die Komiker, das in seinen Programm gebrauchen konnte.
    11 39 Melden
    • Sillum 10.12.2016 11:18
      Highlight Diesen Monstersatz las ich 15mal und ich verstand nicht einmal Bahnhof. Schrieb da vielleicht ein Linkspopulist?
      41 22 Melden
    • FrancoL 10.12.2016 11:41
      Highlight @Sillum; Nein das kann kein Populist sein weder von links noch von rechts denn sonst hättest Du als Vertreter des Volkes ihn verstanden. Das Verstehen für das Volk ist eine primäre Voraussetzung für den Populisten.
      23 8 Melden
  • erikomasy 10.12.2016 09:38
    Highlight In der Schweiz haben wir kein abi, sonern eine maturität.
    36 1 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:29
    Highlight Kein Land, die in der EU ist, wurde wie Zucker im Tee aufgelöst, EU ist, wie ein Ehe, nicht alles ist Sonnenschein, wir streiten uns, aber es ist schön, wenn man ein Partner hat, an den man sich anlehnen kann und wenn es ein nicht so gut geht, dann nimmt man sich in die Armen wieder.
    15 39 Melden
  • dracului 10.12.2016 09:25
    Highlight Macht und Führung beinhalten immer zwei Seiten. Jemand, der "etwas macht" oder der in eine gute Richtung "führt" kann durchaus positiv sein. In einem Unternehmen sorgt eine gesunde Führerschaft und "etwas machen" für Erfolg am Markt. Eine starke Mitte sorgte lange für ein Gleichgewicht in der Schweiz. Heute nehmen Politiker nicht mehr wahr, dass sie gewählt wurden, um etwas zu "machen" und die Schweiz in eine Zukunft zu "führen". Ein Volk verfällt immer dann auf Populisten, wenn sie keine Alternativen mehr spüren!
    9 9 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:18
    Highlight Ich warte auf ein Witz von Herr Freysinger, über ihm selbst.
    8 34 Melden
    • Froggr 10.12.2016 14:58
      Highlight ihn
      6 6 Melden
  • andersen 10.12.2016 09:13
    Highlight Wir erinnern uns immer gerne wieder daran, was der EU ist: Frieden. Eine hoch politische Gebilde, die, die Länder so verknüpfen, dass niemand mehr ein Motiv hat, krieg gegeneinander zu führen.

    Fröhliche Weihnachten, Herr Freisinger, wenn Sie nicht mit Ihren Leben zufrieden sind, dann sind Ihrem Gedanken noch nicht ausgereift.
    18 38 Melden
  • supermario1 10.12.2016 09:11
    Highlight Besser hätte die Sendung in diesem Sinne nicht sein können:Freysinniger und Hübner übertreten regelmässig in selbstgefälliger Art ihre Redezeit.Sie weichen ganz geschickt von Inhalten ab und werden emotional. Rhetorik war noch nie ein Problem von eben genannten, aber die Argumente?In Bezug auf “politische Verantwortung“ übernehmen hat sich Freysinniger gleich zu anfang ein Eigentor geliefert;Die 1:1 Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative würde den Volkswillen missachten (Bilaterale) und somit müsste neu abgestimmt werden um die aktuelle Meinung des Volkes zu wissen und nicht die ewiggestr
    18 26 Melden
  • N. Y. P. D. 10.12.2016 09:02
    Highlight Flavia Kleinert ist die falsche Person, um Freysinger und Hübner Paroli bieten zu können. Augen verdrehen und Kopfschütteln ist keine Strategie. Sie sprach, als wäre sie im Literaturclub.
    Jacqueline Badran wäre geeigneter gewesen.
    128 12 Melden
    • supermario1 10.12.2016 09:17
      Highlight Müller hat das aber alles wieder kompensiert. Literaturclub, hahahah!! :) Sie wirkte eher etwas giftig. Ihrgendwie kann man sie verstehen, aber rein rhetorisch ist es nicht sehr geschickt weil die Leute dann nicht mehr auf den Inhalt hören. Man soll die Rhetorik der Populisten nicht kopieren! “Nein, du bist Populist“!
      13 19 Melden
  • andersen 10.12.2016 08:52
    Highlight Wir kennen die Freunde von Freysinger und man muss sie erst fragen, ob sie Geld von Putin erhalten, in der Kasse von der EU haben sie sich schon bedient und es läuft ein Verfahren gegen sie.
    27 57 Melden
  • andersen 10.12.2016 08:44
    Highlight Heute ist (10.Dezember) der Tag der Menschenrechte.
    47 51 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 09:49
      Highlight das ist fakt.
      wer blitzt denn hier? leute,die gegen die menschenrechte sind? vollfrustrierte.
      19 30 Melden
    • E7#9 10.12.2016 12:28
      Highlight Und ich habe grad Lotto gespielt. Das ist auch ein Fakt. Und wehe es blitzt jemand, weil es nicht viel zur Sache beiträgt, den verurteile ich sofort als vollfrustrierten Lottonazi, der anderen keine Gewinnchancen gönnt.
      17 9 Melden
    • Patamat 10.12.2016 13:06
      Highlight Heute ist Namenstag der Eulalia.
      Das ist Fakt. Und jeder, der hier blitzt, ist gegen Eulalias.

      Eulalia bedeutet übrigens "die Redegewandte". Redegewandtheit ist eine häufige Eigenschaft von Populisten. Bitte sehr, Zusammenhang mit dem Thema wieder hergestellt.
      9 6 Melden
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  • andersen 10.12.2016 08:40
    Highlight Wenn die Rechtspopulisten an der Macht kommen würde, gibt es keinen Schutz gegen Minderheiten und die Todesstrafe wird denn auch locker wieder in Europa eingeführt, dass wäre kein geistige Entwicklung für Europa.
    56 74 Melden
    • Froggr 10.12.2016 15:01
      Highlight Ja. Aber das liegt in den Händen der "nichtpopulisten", den Linken. Und im Moment sieht es für die sehr, sehr schlecht aus.
      5 8 Melden
  • Denverclan 10.12.2016 08:27
    Highlight Es ist ein Irrtum zu glauben, dass sich die gesamte Menschheit in eine linke oder eine rechte Gleichschaltung manipulieren lässt. Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von Führern und damit verbundenem Leid und Elend. Die Gründe? Machthunger und Einflussnahme....Die Welt von heute ist dieselbe wie gestern, einem Wandel unterworfen.....Bewegung-Gegenbewegung. Wir haben schlichtweg keine Ahnung was morgen sein wird, zu komplex ist alles. In der Komplexität liegt die Gefahr, nicht bei den "Populisten". Ein guter Weg ist unabhängiges Denken, vorallem DENKEN....Die Welt wird immer kleiner.
    68 3 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:43
      Highlight Das Raffinierte an den "Modernen Inquisitoren" und selbsternannten Musterbürgern mit "Abendländisch-Christlichen Werten" ist ja, dass sie vorgeben, die Meinungsfreiheit und die Demokratie zu verteidigen, währenddem sie gleichzeitig vor einem johlenden "Lynchmob" zweideutig "Hexenverbrennungen" ankündigen, wie Trump, als er sagte, irgend ein Waffenträger werde vielleicht dafür sorgen, dass Hillary Clinton keine strengen Waffengesetze einführen könne...
      Als Trump zur Rede gestellt wurde, was er denn damit meine, sagte er, das sei doch nur Spass gewesen. Ja, wirklich, zum schiessen komisch...
      58 30 Melden
    • Gähn on the rocks 10.12.2016 09:50
      Highlight beides sehr gute voten.
      4 13 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.12.2016 08:23
    Highlight Und was sind nun Pupulisten?
    26 16 Melden
    • sowhat 10.12.2016 08:57
      Highlight Da gibts nix zu blitzen, die Frage ist immer noch ungeklärt. Das Filmchen jedenfalls beantwortet sie definitiv nicht.
      31 8 Melden
    • E7#9 10.12.2016 09:35
      Highlight Ich weiss auch nicht was es zu blitzen gibt. Aber die Frage ist recht schwer zu beantworten (v.a. mit 60 Zeichen), denn es scheint so, dass es sehr viele unterschiedliche Auslegungen für diesen Begriff gibt. Ein immer wiederkehrender Aspekt ist die Abneigung gegen die Elite, doch auch hier stellt sich bereits wieder die Frage, wie man Elite definiert.
      7 5 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 09:38
      Highlight Populisten sind Angehörige der "Classe Politique", die einer aufgebrachten Masse von "Abgehängten" nach dem Maul sprechen und ebenfalls gegen die "Classe Politique" schimpfen und hetzen, um mit Hilfe einer solchen "Bauernrevolte" in den Palast gehievt zu werden.
      Kaum haben solche Populistischen Führer selber den Palast in Beschlag genommen, beginnen sie auch damit, ihre naive Anhängerschaft zu verraten, bzw. genügend von ihnen ruhig zu stellen, indem sie ihnen Privilegien und Pöstchen zuschanzen.
      Am Ende haben wir die Original-Elite ersetzt mit unkultivierten, grobschlächtigen Neureichen...
      14 24 Melden
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  • Nightghost 10.12.2016 07:07
    Highlight Die NZZ schreibt heute: "Viele fürchten die Sprengkraft des Populismus, doch dieser ist auch eine bequeme Entschuldigung für die Tatenlosigkeit. Die EU geht nicht an ihre Gegensätzen zugrunde, sondern an der Gleichgültigkeit ihrer Mitglieder.
    👍
    118 2 Melden
  • rodolofo 10.12.2016 07:02
    Highlight Haben die "Rechtsnationalen" einmal eine solche "Diktatur der Mehrheit" errichtet, gehen sie zügig daran, alle Institutionen der Demokratie zu zerschlagen:
    Den Rechtsstaat, die Freie Presse, die Parlamente, das Militär und das Schulsystem werden einem "Starken Mann" unterstellt, der fortan als Führer für DAS Volk spricht und entscheidet.
    Selbstredend wird damit auch das Volk als mitbestimmende Kraft gleichgeschaltet und entmachtet!
    Ist eine solche "Volks-Diktatur" erst einmal Tatsache geworden, gibt es keinen friedlichen Weg mehr zurück!
    Alle "Unangepassten" werden dann zu Terroristen erklärt.
    87 62 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 07:53
      Highlight Beispiele gefällig?
      Die Türkei unter Erdogan ist im Moment sicher das Muster-Beispiel, wie die Errichtung einer Autoritären Diktatur mit anfänglich demokratischen Mitteln abläuft.
      Andere Beispiele für Anschauungs-Unterricht sind:
      Russland unter Putin, Ungarn unter Orban und Polen unter Kadschinski.
      Aber wir haben auch Beispiele für Linkspopulistische Führer-Diktaturen, welche anfänglich demokratisch legitimiert waren:
      Venezuela unter Chavez, oder Nicaragua unter Ortega.
      In der Schweiz mit ihrer langen Direkt-Demokratischen Tradition sehe ich aber ein Scheitern von Populistischen Bewegungen.
      59 29 Melden
    • E7#9 10.12.2016 08:46
      Highlight @rodolofo: Wurde das während der Sendung nicht auch beschrieben, das taktische Vorgehen politische Gegner mit totalitären Herrscher zu assoziieren um sie als Verkörperung des Bösen darzustellen? Als Beispiel diente das Video der Dame welches von Van der Bellen ins Netz gestellt wurde. Müller hat zum Glück gekonnt vorgeführt, dass man lieber mit Sachlichkeit und Inhalte argumentiert. Kleiner, die nur auf reine Diffamierung setzte, wirkte daneben recht arrogant und sah trotz ihrer Jugendlichkeit mit ihrem Vorgehen ziemlich alt aus.
      41 12 Melden
    • Döst 10.12.2016 09:25
      Highlight Momentan haben wir in der Schweiz eher eine Dikatur der Minderheit (selbsternannte Elite): Parlament und Regierung setzten sich über Souverän, Volksentscheide und Bundesverfassung hinweg.
      22 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 10.12.2016 06:52
    Highlight Das Dilemma einer Demokratie besteht darin, dass auch Leute an ihr teilnehmen, die eine Autoritäre Diktatur anstreben.
    Die "Rechtsnationalen" (sowohl die SVP, als auch die FPÖ) wollen eine Autoritäre Mehrheits-Diktatur, also eine Art "Demokratie für Anfänger", in der gegen Andersdenkende, Minderheiten und Ausländer ungestraft rassistisch und diffamierend gehetzt werden darf. Darum greifen sie sowohl den Rechtsstaat, als auch die Medien, welche sie noch nicht besitzen, oder kontrollieren an, als "Lügenpresse", oder als "Linke Medien".
    Diese Strategie von "Rechts-Populisten" ist erfolgreich.
    ...
    71 55 Melden
    • Fairness_3 10.12.2016 08:11
      Highlight Die SVP will keine Diktatur! Wenn Sie gestern die Sendung geschaut hätten, dann wüssten Sie, dass Freysinger das demokratische System mit der Gewaltentrennung gelobt hat.
      53 55 Melden
    • CASSIO 10.12.2016 08:37
      Highlight Fairness_3: Die SVP ist gelebte Diktatur und "dem Volk" (wer auch immer das Volk ist, Freysinger wird wohl eine Liste haben) gefällt's. Das System ist einfach: gib dem Volk Brot und Spiele. Brot haben die meisten schon, auch wenn's immer enger wird, deshalb verkauf ihm die Hoffnung, dass nur Du ihnen das Brot garantierst, auch wenn es Dir piepegal ist, ob das Volk hungert. Gib dem Volk Spiele, und es wird sich bei Dir für die Unterhaltung mit Stimmen bedanken. Wettere gegen Ausländer im Wissen, dass Deine Eltern und Grosseltern selbst noch Einwanderer waren. Wir sind schon ein lustig Völkchen.
      52 38 Melden
    • Raphael Stein 10.12.2016 09:20
      Highlight Die Blitzer hier gehören zum lustig Völkchen.
      6 20 Melden
  • Schneider Alex 10.12.2016 06:39
    Highlight Populismus - das neue Feindbild unserer Eliten

    Stammtische und ihre Wutbürger (Populisten) stellen die politische Themensetzung und Deutungshoheit der Hauptstrom-Journalisten, Politiker und Kulturgrössen infrage. Wo die dringende Lösung politischer Probleme verschleppt wird oder Probleme verharmlost werden, reagiert die Stimmbürgerschaft verständlicherweise verärgert. Ihr Ärger ist als Aufruf zum Handeln für die verantwortlichen Politiker und Politikerinnen zu verstehen.
    48 17 Melden
    • Hoppla! 10.12.2016 07:34
      Highlight Mit der Ergänzung: Es können auch Probleme geschaffen werden. Diese geschaffenen Probleme dann zu beackern und mit simplen Parolen zu "lösen" bringt den Problementwickler wiederum in die Situation zu glänzen. Eine Art Perpetuum Mobile.
      33 25 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:02
      Highlight Die Wutbürger und ihre Parteien VERHINDERN mit ihrem Primarschüler-Schwarz-Weiss-Denken (Paradebeispiel: Schäfchen-Plakate) ja gerade, dass praktikable Lösungen gefunden werden können!
      Diese Patridioten halten sich selbst für Super-Schweizer, versuchen aber gleichzeitig, alles zu zerschlagen, was z.B. mir an dieser Schweiz lieb und teuer ist:
      Respekt und Höflichkeit, Gewaltentrennung, Unabhängige Medien, funktionierender Rechtsstaat, Weltoffenheit, Mediterrane Lockerheit.
      Flavia Kleinert hat es so ausgedrückt, dass es auch Rechtsnationale Motschköpfe verstehen:
      "Ihr macht die Schweiz kaputt!"
      43 44 Melden
    • Candy Queen 10.12.2016 08:03
      Highlight @hoppla: nennen Sie doch bitte einige 'künstlich' geschaffenen Probleme.
      31 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 10.12.2016 04:48
    Highlight Brust weit von sich gedrückt... Hä?
    22 5 Melden
  • JoeyOnewood 10.12.2016 04:21
    Highlight Was für ein Artikel! Habe die Arena nicht gesehen. Wenn sie nur halb so viel hält, wie dieser Kommentar verspricht, dann ist es es definitv wert, das nachzuholen
    30 6 Melden
  • Döst 10.12.2016 03:51
    Highlight Wies wurde Flavia Kleiner (operation libero) eigentlich eingeladen? Sie ist ja die selbsternannte Expertin für Rechtsstaat, und nicht für Populismus.... wobei das mit der Rechtsstaataufpasserin passt auch nicht mehr so ganz zur Nichtumsetzung der MEI zusammen. Egal, Hauptsache SRF hat operation libero wieder in die Medien gebracht (schaut diesbzüglich ja eher mager aus)....
    61 40 Melden
    • rodolofo 10.12.2016 08:10
      Highlight Warum sie eingeladen wurde?
      Um sich vom selbstverliebten, mit altmodisch grossartiger Sprache und Gestus den Helden im Volkstheater-Stück "Der Inquisitor rettet die Schweizer Demokratie" spielenden Oskar Freysinger und seinem Habsburgischen Verbündeten, dem Ehrenmann von der Tränk (mit der Tränke ist das Hofbräuhaus gemeint...) am Laufmeter unterbrechen zu lassen natürlich!
      "Moment!" rief der Österreicher männlich resolut dazwischen. Und dieser Moment zog sich in die Länge...
      Der Gesichtsausdruck von Flavia Kleinert drückte alles aus, was es dazu noch zu sagen gibt:
      Genervt! Angeödet!
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    • Döst 10.12.2016 09:35
      Highlight @rodolfo: Also von der selbsternannten Hüterin des Rechtsstaates hätte ich eigentlich erwartet, dass Sie die Volksrechte und Bundesverfassung bis aufs Blut verteidigt hätte, statt mit den Volksbetrügern gemeinsame Sache zu machen.
      Scheint so, als ob für sie Rechtsstaat bei der DSI ins Konzept passte, ihr der Rechtsstaat aber am A.... vorbeigeht, wenn es gegen ihre politische Einstellug geht.
      Wie auch immer: Flavia Kleiner wirkte deplatziert, und erinnerte eher an ein kleines beleidigtes Kind (genervt, angeödet). Und ihre einstudierte Bildsprache überrascht auch nicht wirklich mehr.
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    • Fabio74 10.12.2016 12:23
      Highlight Warum hat man den Staatsrat mit der Reichskriegsflagge eingeladen?
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  • Mett-Koch 10.12.2016 03:02
    Highlight In der FRB ist alles friedlich. Aber wir sind schliesslich ein einzigartiges "Volch".... 😅 (mit wenig Usnahme, us politischer Sicht)
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  • The Writer Formerly Known as Peter 10.12.2016 01:36
    Highlight Weil es hier nicht genannt wird. Flavia Kleiner war einfach nur peinlich und überflüssig die gesamte Sendung lang. Die Dame ist einfach sowas von überschätzt. Wenn man Frauen fördern will, dann gibt es soviel bessere. Machen vielleicht optisch weniger her. Aber ist das wichtig?
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    • BoahShit 10.12.2016 07:57
      Highlight Du hast bestimmt auch noch das eine oder andere Argument um deine Meinung zu bekräftigen? Ahh, nicht. Schade.
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    • Fairness_3 10.12.2016 08:14
      Highlight Sie konnte auf die Argumente ihrer Mitstreiter überhaupt nicht eingehen und bezeichnete die Befürwortwer der MEI als nationalistisch und dumm.
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    • Döst 10.12.2016 09:37
      Highlight Es spricht ja für sich, dass es um operation libero ziemlich still geworden ist, obwohl sie ja jetzt professioneller aufgestellt sind als vor der DSI Schlacht. operation libero war so eine Art "one hit wonder" in der Politik.
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