Schweiz

Sie haben zu viel politisches Gewicht, meint ein ETH-Forscher: Senioren beim Sport. Bild: PPR

Gegen die Diktatur der Babyboomer – ETH-Forscher will, dass Stimmen der Jungen mehr zählen

Weil die Alten künftig jede Abstimmung dominieren können, schlägt ein ETH-Professor ein stärkeres Stimmgewicht für Junge vor. Bundesratskandidat Pierre Maudet verfolgt einen anderen Ansatz.

23.08.17, 06:44 23.08.17, 08:52

yannick nock / Aargauer Zeitung

Wer Rentner quält, wird nicht gewählt. Diese Politik-Regel ist hierzulande mit der AHV-Reform aktueller denn je. Höheres Pensionsalter, tiefere Rente: Wer solches fordert, ist politisch tot. Dabei sind es nicht die Alten, die im demokratischen Prozess den Anschluss zu verlieren drohen, sondern die Jungen. Nun wird die Diskrepanz noch grösser: Mit den Babyboomern geht eine Generation in Rente, die sämtliche Alters-Rekorde brechen wird – und das ganze Land muss zittern, ob das gut geht.

Die Zahlen sind erdrückend: Bei der Gründung der AHV 1948 kamen auf 100 Aktive 15 Rentner, heute sind es 29. Mit den Babyboomern steigt die Quote massiv an. 2045 werden es gemäss Bund 48 Rentner pro 100 Aktive sein. Es wächst eine Gesellschaft der Alten und sehr Alten, die ihre Macht auch einsetzen wird, um ihre Interessen zu wahren. Michael Hampe, Professor der ETH Zürich, ist sich deshalb sicher: «Unter der Politik der Babyboomer werden künftige Generationen leiden», sagt er auf Anfrage.

Die meisten, die in den 1950er- und 1960er-Jahren geboren wurden, seien sehr privilegiert aufgewachsen, sagt der Philosoph, der 56-jährig selbst der Babyboomer-Generation angehört. Besonders im Vergleich zur vorherigen Generation, die den Krieg miterlebt hat. Diese relative Sorglosigkeit führe häufig zu einer oberflächlichen, kurzsichtigen Einstellung – und zur Verantwortungslosigkeit, sagte er jüngst im Interview mit der «Süddeutschen Zeitung».

Eine Stimme für jedes Kind

Die Situation gilt auch für die Schweiz. «Die Generation der Babyboomer ist jetzt fast überall an der Macht.» Es dauert nicht mehr lange, bis die Jungen rechnerisch die politische Mehrheit ebenfalls hierzulande verlieren. Es droht eine Diktatur der Alten. Der ETH-Professor bringt deshalb eine neue Form des Stimmrechts ins Spiel: die chronologische Gerechtigkeit. Dabei wird den Jungen ein grösseres Stimmgewicht eingeräumt. Wer länger mit den Folgen einer Entscheidung leben muss, soll stärkeren Einfluss nehmen können. Das würde auch die politische Kultur beleben.

«Ein Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung über 40 Jahre alt ist, ist kulturell, technologisch und künstlerisch nun mal weniger dynamisch.» Es gehe nicht darum, einen Generationen-Konflikt heraufzubeschwören, sagt Hampe, «aber die Babyboomer müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden».

Die Schweiz kennt Ideen, wie sie Hampe äussert. Politiker ernten damit aber keine Mehrheiten, sondern bloss Empörung. Vor einem Jahr wurde die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) konkret: «Mein Vorschlag ist, dass 18- bis 40-Jährige zwei Stimmen, 40- bis 65-Jährige 1,5 Stimmen und über 65-Jährige eine Stimme erhalten», sagte sie. Der Aufschrei war so laut wie vorhersehbar. Nach wenigen Stunden waren die Kommentarspalten voll: «Quatsch», «beschämend», «man sollte ihre Stelle einsparen».

Die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP). Bild: KEYSTONE

Es sei richtig gewesen, eine Debatte anzuregen, sagt Fehr heute. Die Älteren müssten sich bemühen, die Anliegen der jungen Generation besser nachzuvollziehen. Ausserdem gebe es das gewichtete Stimmrecht bereits, wie das Ständemehr beweise. Es sei ein bewährtes Mittel, um eine strukturelle, hierarchische Überlegenheit abzufedern. Im Vordergrund stehe aber kein Modell, sondern die Sensibilisierung. Wenn Grosseltern vor jeder Abstimmung mit ihren Enkeln reden würden, würde das bereits helfen, sagt Fehr.

Dann lieber gar nicht abstimmen: Wahlfälschung in der Schweiz

Mit einem angepassten Stimmrecht beschäftigen sich nicht nur Politiker und Professoren. Die Denkfabrik Avenir Suisse wälzte schon radikalere Ideen, um die demografische Zeitbombe zu entschärfen. Sie schlug ein Stimmrecht für alle Kinder ab Geburt vor. Bis zur Volljährigkeit könnten die Eltern stellvertretend für ihren Nachwuchs abstimmen. Das habe gleich zwei Vorteile. Erstens weil Eltern kleiner Kinder in der Regel eher jung sind und somit den Jungen zusätzliches Gewicht verleihen. Zweitens weil sie Anliegen der Zukunft stärker berücksichtigen würden. Bisher waren aber alle Vorstösse für ein Stimmrecht ab Geburt chancenlos.

Die Zeit für neue Ideen drängt, denn nicht nur die Babyboomer werden ihre Macht ausspielen, auch Politiker orientieren sich mehr und mehr an den Bedürfnissen der Alten. Sie glauben, nur so Wahlsiege einzufahren. «Das Rentenalter wird nicht angehoben», ist so ein Versprechen, das aus dieser Haltung resultiert. Für ETH-Professor Michael Hampe sind solche Aussagen aber «fatal». «Politiker sollten Kompromisse aushandeln und dabei auch an die Zukunft der Jungen denken.» Die Mehrheit habe nicht immer recht.

Politik-Lektionen an Schulen

Vertreter aller Parteien würden heute stark um die älteren Generationen buhlen, sagt auch Regierungsrätin Fehr. Oft höre sie hinter den Kulissen, dass man sich eigentlich mehr für die Anliegen der Jungen einsetzen sollte. In der Öffentlichkeit hätten die gleichen Personen aber Beisshemmung. Das gelte vor allem in der Familienpolitik, bei Fragen wie der Mutterschaftsversicherung oder mehr Plätzen in Kinderkrippen. «Wenn das Thema die Älteren nur noch wenig betrifft, ist es schwierig, eine Mehrheit zu finden», sagt Fehr.

Doch was nützt ein stärkeres Stimmgewicht, wenn man das vorhandene nicht nützt? Viel zu oft bleibt ein Grossteil der Jungwähler den Abstimmungslokalen fern. Diese Entwicklung könnte sich gemäss Hampe noch verschärfen: «Wer das Gefühl hat, nicht gehört zu werden, partizipiert irgendwann nicht mehr am politischen Prozess.»

Will Bundesrat werden: Staatsrat Pierre Maudet (FDP/GE). Bild: KEYSTONE

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt der 39 Jahre junge Bundesratskandidat Pierre Maudet (FDP/GE). Er glaubt, dass es den Jungen an Vorbildern fehlt. «Wir müssen mehr Junge dazu bringen.» Auch die Hochschulen nimmt er in die Pflicht. «An den Universitäten sollte es spezielle Ausbildungsgänge geben für Junge, die sich eine solche Karriere vorstellen könnten.» Zudem müssten Kinder bereits in der obligatorischen Schule mehr Lektionen zur politischen Bildung erhalten. Das würde die Jungen stärker für eine Karriere in der Politik begeistern, ist sich Maudet sicher.

Er selbst hat es vorgelebt. Im Alter von 15 Jahren gründete Maudet ein Jugendparlament in Genf, mit 21 wurde er Mitglied des Stadtparlaments und vor fünf Jahren übernahm er den Posten des Regierungsrats. Sollte er im September mit 39 gewählt werden, wäre er seit Ruth Metzler, die 1999 mit 34 in die Landesregierung einzog, der jüngste Bundesrat der Nachkriegszeit.

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
125
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IMaki 23.08.2017 13:26
    Highlight In einem Land, in dem die durchschnittliche Stimm- und Wahlbeteiligung bei nicht einmal 45 Prozent liegt, wirkt ein solcher professoraler Vorschlag schon ziemlich abstrus. Vielleicht täte man - an der ETH - besser daran, sich einmal darum zu kümmern, weshalb diese angeblich so benachteiligten Hipster sich die Welt in 20 Minuten herunterholen, dann von nichts eine Ahnung aber zu allem eine Meinung haben und sich darüber hinaus gerade noch um die Platzierung des nächsten Tattos und um den nächsten Konsumhit kümmern. Natürlich mega bio und vegan. Politik? äuä! Alles eine Frage der Priorität.
    21 7 Melden
  • Bijouxly 23.08.2017 11:46
    Highlight Ich finde es schade, dass hier alle sehr unreflektiert davon ausgehen, dass alle ü60 Wähler per se gegen Junge stimmen. Die Stimmbevölkerung war bis jetzt noch immer sehr vernünftig bei weitreichenden Vorlagen!
    Ich (25) will nicht, dass Junge mehr Gewicht bei der Stimmabgabe erhalten. A) Gehen sie sowieso nicht wählen. B) Es ist erschreckend, wie wenig Junge sich mit Politik& Zukunft abgeben *wollen*. Ich will keine Machtzugeständnisse an eine Generation, der es (traurig aber wahr) einfach egal ist, was politisch passiert! Und nein, das wird sich nicht ändern, es ist ein Wohlstandsproblem. http:// Dass
    19 2 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 20:54
      Highlight 25 ist das neue 18. Die Jugend dauert heute länger und das ist evolutionsbedingt. Politische Themen sind für junge Menschen meist sehr abstrakt, gerade heute, in einer Zeit, in der es immer mehr Feinheiten gibt. Junge Menschen sind also primär erst einmal mit sich selbst beschäftigt und dem, was man von ihnen fordert. Es gilt also, einen Platz in der Gesellschaft zu finden (...damit haben übrigens auch ältere Menschen noch Mühe). Es besteht ein Unterschied zw. Wahlen und Abstimmung. Aber wie mit Sprachen: Früh übt sich. Daher wäre es sinnvoll, eine Stimm- und Wahlpflicht einzuführen.
      4 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 20:59
      Highlight Ich wohne in einer Umgebung, in der es sehr viele alte Menschen hat. Ich kenne mehrere aktive Rentner im Alter zwischen 80 und 90. Diese können allerdings zum Teil gewisse modernen Probleme und die inzwischen eingetretenen Veränderungen nicht mehr so gut beurteilen. Aber sie stimmen immer fleissig ab. Ich schüttle oft nur noch ungläubig den Kopf, aber ihnen die Sachlage zu erklären ist zwecklos. Es hat sich ein Weltbild manifestiert, von dem sie nicht mehr loskommen. Es gibt übrigens im Alter von Ü65 auch viele Trotzstimmbürger: "Ich hatte auch nie 6 Wochen Ferien, darum stimme ich nein.".
      10 6 Melden
    • Bijouxly 23.08.2017 23:12
      Highlight Deswegen die Stimme der "jungen" zu verdoppeln macht aber keinen Sinn. Der CH geht es sehr gut und das liegt nicht an den Jungen.
      5 3 Melden
  • Rotbeisser 23.08.2017 11:38
    Highlight Das ist der völlig falsche Ansatz. Für beste Prosperität des Landes sollte das Stimmrecht dahingehend reformiert werden, dass die Stimme mit dem steuerbaren Einkommen des Stimmberechtigten gewichtet wird.
    6 21 Melden
    • Bijouxly 23.08.2017 13:51
      Highlight Das finde ich eigentlich noch einen coolen Ansatz, also nur Einkommen, nicht Vermögen, geht aber in Richtung Plutokratie :)
      3 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 21:01
      Highlight @Bijouxly: Eigentlich nein, es geht nicht in die Richtung Plutokratie. Je mehr Einkommen, umso weniger Stimmgewicht. Warum sollte das Vermögen ausgenommen werden? Finde ich gar nicht.
      1 5 Melden
    • Bijouxly 23.08.2017 23:10
      Highlight Warum sollte man mit weniger einkommen mehr stimmgewicht haben?^^ dann käme ja jede steuererhögung und jeder budgetvorschlag durch, weil es ja nicht jene mit keinem/tiefen EK bezahlen müssen^^... Wenn dann müssten besserverdienende bzw der mittelstand mehr stimmgewicht haben, die bezahlen schliesslich auch den grossteil der steuern (deshalb ja auch ek- und nicht vermögensbezogen). Und das wäre dann eben in richtung plutokratie.
      3 2 Melden
  • meine senf 23.08.2017 11:12
    Highlight Alles andere als "1 Person=1 Stimme" ist Murks.

    Man kann manche Probleme nicht einfach mit willkürlichen mathematisch-statistischen Eingriffen lösen. Egal ob es um z.B. Altersgruppen oder Geschlechter (Quotenregelung) geht.

    Wenn man einen gutgemeinten "korrigierenden" Eingriff für die eine Gruppe macht, wird es eine andere Gruppe geben, die sich ebenfalls benachteiligt fühlt und auch eine Quote will (z.B. Behinderte sind ja wohl schlechter vertreten als Frauen oder Junge). Also braucht es noch einen Eingriff.

    Am Ende blickt niemand mehr durch und alle Gruppen fühlen sich übervorteilt.
    22 2 Melden
  • Saphira 23.08.2017 10:55
    Highlight Ich bin schon länger der Meinung, dass Jene das politische Sagen haben sollten, die mit dem Entscheid am längsten leben müssen. Und das sind die jüngeren Wähler (aber natürlich sollten sie schon eine gewisse mündigkeit haben).
    Wie das umgesetzt werden soll, weis ich auch nicht...
    Gibt es eigentlich Grafiken oder Zahlen, die zeigen, wie viele Wähler jeder Altersklasse in einer Abstimmung gewählt haben?

    7 15 Melden
    • Bijouxly 23.08.2017 11:39
      Highlight Also ich bin selbst auch noch jung und wäre da völlig dagegen. Es ist erschreckend, wie wenig sich junge Leute für Politik und Zukunft interessieren. Nicht nur, dass sie kein Interesse daran haben: Es ist ihnen einfach völlig egal. Gleich welches Thema, egal wie man es dreht und wendet. Da habe ich lieber einen ü50, der mitdenkt und nicht einfach aus dem Bauch heraus abstimmt!
      15 2 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 11:41
      Highlight Ein Entscheid kann in 10 Jahren nicht mehr stimmen, - und dann? Gehen sie mal vor ein Wahllokal, wenn Sie noch nicht rein dürfen, und schauen Sie sich den Wählerdurchschnitt an.
      6 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 21:08
      Highlight Alternativ könnte man auch Abstimmungen alle 10 Jahre wieder vorlegen. Sprich: Jeder Abstimmungsentscheid ist nur 10 Jahre lang gültig. Ist sich das Volk einig, wird das vorherige Ergebnis bestätigt, sonst wieder rückgängig gemacht auf den Stand von davor. Neue Vorschläge hätten so nach 20 Jahren (also einmaliger Bestätigung nach 10 Jahren) den Status Quo, den man dann mit einer gänzlich neuen Abstimmung wieder zu stürzen versuchen könnte. Das Volk irrt sich gelegentlich (NDG) und da wäre so ein System durchaus praktisch, wenn es nach 10 Jahren mit Erfahrungswerten bestätigt/verworfen würde.
      1 8 Melden
    • Bijouxly 23.08.2017 23:15
      Highlight Oh gott, stell dir mal die kosten vor... Und über jeden pipifax 2x abstimmen, nein danke. Wenn man irrt, kann eine initiative eingereicht werden.
      5 1 Melden
  • Hierundjetzt 23.08.2017 10:08
    Highlight Macht ja ETH-Sinn:

    Problem: Obwohl in der Mehrheit, geht eine Bevölkerungsgruppe geht nur selten abstimmen

    Lösung: wir verdoppeln deren Stimme

    Vieleicht sollte der "Professor" bei der SBB anheuern. Als (Spar)Fuchs. Und dann Plakate in die Höhe eben. Wäre sinnvoller

    17 3 Melden
  • JupiterKallisto 23.08.2017 10:01
    Highlight Bevor man Jugendlichen mehr Stimmen geben will, oder das Stimmalter herabsetzen, sollte man die vorhandenen ü18-jährigen an die Urne bringen, die interessieren sich zu wenig für die Geschehnisse an der Urne. Das ändert sich auch mit mehr Stimmkraft oder tieferem Stimmalter nicht.
    11 0 Melden
  • R. Peter 23.08.2017 09:55
    Highlight Stimmrecht von Geburt bis Tod oder von Volljährigkeit bis Rentenalter. Das würde ev. auch das Interesse an einem der gesundheitlichen Leistungsfähigkeit angepassten Rentenalter erhöhen.
    9 10 Melden
  • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 09:48
    Highlight Die Jugendlichen sollten schon in der Schule lernen, dass die da oben eben nicht sowieso machen können was sie wollen. Sie sollten wissen, dass auch ihre Stimme zählt. Und wenn sie nicht stimmen und wählen fördern sie Entwicklungen, die sie nicht wollen. Nur nebenbei: Vielleicht sollte man das Abstimmungsbüchlein ein wenig einfacher gestalten. Beim Anblick dieser Bleiwüste vergeht einem wirklich die Lust.
    8 10 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2017 10:11
      Highlight Dafür haben wir ja das Fach Staatskunde... 😒

      Sie können übrigens das Büchlein im Grossdruck bestellen mit 20pt Schrift mit Grafiken und Cartoons und Holzseiten, falls Sie es mal beckleckern
      7 0 Melden
  • pun 23.08.2017 09:15
    Highlight "«Das Rentenalter wird nicht angehoben», ist so ein Versprechen, das aus dieser Haltung resultiert. Für ETH-Professor Michael Hampe sind solche Aussagen aber «fatal»."
    Schlechtes Timing Herr Professor.
    Vielleicht ist es Ihnen entgangen, aber in vier Wochen stimmen wir über eine Rentenreform ab, die das Rentenalter für die Mehrheit der Bevölkerung um ein Jahr anheben will (von zwei BR Parteien gestützt) und die Opposition (bzw. die anderen beiden BR Parteien) will, dass wir alle noch länger arbeiten.
    11 14 Melden
  • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 09:10
    Highlight Es fällt auf, dass fast immer ältere Leute zwischen 50 und 60 mit Macht und öffentlichem Gehör gegen die Alten hetzen. Das sind dann die gleichen Leute, die den jugendlichen Lehr- und Studienabgängern unbezahlte Praktikumsarbeitsplätze anbieten; 2000 Franken für eine 2-Zimmerwohnung verlangen und zulassen, dass die Krankenkassenprämien bald unbezahlbar sind. Ich hab Vertrauen in die Jugend. Sie will auch künftig in einer solidarischen, sprich demokratischen Gesellschaft leben und sich entfalten können.
    31 4 Melden
  • Bonzino 23.08.2017 09:04
    Highlight Dieser Artikel hier ist ein Skandal. Wieder wird der Jung-Altgraben aufgerissen. Babyboomer ist ein überaus blödes Wort. Wer ist den das? Haben die Jungen auch schon bemerkt, dass es heute wieder viele Kinder gibt? Viele sind nicht schweizerischer Abstammung, werden aber in 20 Jahren sicher stimmen können. Was werden dann die Jungen, die dann zu den Alten zählen, zu kämpfen haben. Diesem Professor mit seinem abstrusen Vorschlag gehört ein Beistand. Seit wann sind 65-80jährige hirnleer. Unsere Jungen leben doch Erste Klasse? Mehr gibt's nicht.
    6 23 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 10:25
      Highlight @zumal gerade jetzt eine neue "Babyboomer"-Generation geboren wird. Bis vor 10, 15 Jahren war die 2-Kind-Familie Standard, heute sind 3 bis 4 Kinder gang und gäbe. Bis in 2 Generationen kann sich die Alterspiramide wieder stark zu Gunsten jüngerer Generationen ändern.
      5 0 Melden
    • Dmnk 23.08.2017 10:55
      Highlight Nur wird sich ein 70 oder 80 Jähriger nicht freiwillig einschränken bzw. mehr gebühren aufhalsen lassen damit die Umweltbilanz verbessert wird beispielsweise. Er wirds eh nicht mehr erleben. Ich behaupte mal die wenigsten Rentner verzichten freiwillig auf einen kleinen Teil der eigenen Rente um den kommenden Generationen auch noch eine einigermassen intakte AHV zu hinterlassen. Die Leute werden ab einem gewissen Alter einfach keine Einschränkungen mehr hinnehmen für Entwicklungen die erst über Jahre hinweg wirken.
      6 5 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 11:33
      Highlight Was für eine Rente möchten Sie den einschränken? Etwa die des verheirateten Paars, das 3500 Franken jeden Monat bekommt? Wissen Sie ein Paar sind 2 Personen! Davon gehen Miete KK, Kleider, Essen usw. weg. Abgeben, was den?
      7 1 Melden
    • Dmnk 23.08.2017 14:12
      Highlight Ich habe nirgends behauptet das dies die richtige Lösung ist für das konkrete Problem AHV ist. Bevor sie aber anderen Leuten ironische Belehrungen erteilen, sollten sie sichergehen dass sie deren Aussage auch wirklich verstanden haben. Nochmals für sie lieber Bonzino. Ich habe die AHV lediglich als beispiel dafür benutzt um zu sagen, dass ein 70 jähriger Rentner aus einer anderen Perspektive abstimmt als ein 35 jähriger Familienvater. Der Familienvater statistisch gesehen aber noch 40 Jahre länger die Konsequenzen der eigenen Stimme tragen muss als der Rentner.
      2 3 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 16:38
      Highlight Ich habe auch nicht geschrieben, dass Sie das für eine Lösung halten. Sie haben lediglich behauptet, dass wohl kein Rentner etwas von seiner Rente abgeben würde. Lieber Herr Dmnk, weiss den Ihr Familienvater was in 10-40 Jahren so geht?
      3 1 Melden
  • BeWi 23.08.2017 09:02
    Highlight Ich würde die Stimmengewichtung anhand der Steuerlast machen: diewelchen die mehr bezahlen, sollen auch mehr Gewicht haben, also pro Million Einkommen 2 Stimmen. Alle die unter 100'000.- Einkommen haben, keine Stimme. Das wärs doch. Total Gerecht und Sozial. Ihr könnt Euch jetzt ja überlegen ob ich das ernst gemeint haben, wie ich mich das frage ob der Hampe (ein Deutscher??) uns irgenwie verarschen will? Einfach mal so für's Protokoll: mit 65 sind die meisten noch am leben, arbeiten noch (z.T. unentgeltlich), bezahlen viel Steuern und Konsumieren massiv.. jeder junge wird auch mal alt..
    15 41 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 09:19
      Highlight Jeder möchte älter werden, aber alt sein, will niemand.
      8 0 Melden
    • meine senf 23.08.2017 09:20
      Highlight Der Staat ist doch keine AG!
      13 0 Melden
    • BeWi 23.08.2017 09:51
      Highlight für die die es nicht erkannt haben, das war ironisch, das mit dem Einkommen, aber es ist genau so hanebüchen wie die Vergabe von Stimmgewichtung in den Altersgruppen. Jung heisst noch lange nicht gleich schlau...
      15 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 09:02
    Highlight 1)Dieser ETH-Professor, der seinen Lohn vom Steuerzahler kriegt ist offenbar nicht ausgelastet, dass er sich auf solche Art öffentlich in Szene setzen muss. Seine Idee ist alt. was er präsentiert ist Aufgewärmtes. Ist die Watson-Redaktion gegen die Rentenreform 2020, dass sie justament jetzt diese üble Mottenkiste öffnet?
    11 21 Melden
  • Der Rückbauer 23.08.2017 08:58
    Highlight Und weil Professoren, aber nur die von der ETH und HSG, so gescheite Leute sind, zählen deren Stimmen tausendfach, und die Stimme des spiritus rector dieser (gefährlichen!) Schnapsidee zählt eine Million!
    15 19 Melden
    • Hierundjetzt 23.08.2017 10:15
      Highlight Da brauchts aber noch eine Abstufung:

      HSG 1000 fach + Möglichkeit der nachträglichen Korrektur + Bonus

      12 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 08:55
    Highlight Dieser Artikel ist ja ein echter Kantenschlag in meinen leeren Seniorenmagen. Die Alten werden ihre Macht ausüben? Welche Macht denn? Sie sind ja nicht mehr aktiv in Politik und Wirtschaft, wie sollen sie da Macht ausüben? Sie tun nur das, was sie als ihre staatsbürgerliche Pflicht und als ein Privileg betrachten: Wählen und abstimmen.
    13 45 Melden
    • hoorli 23.08.2017 09:02
      Highlight Im Gegenteil, gerade in Politik und Wirtschaft sind praktisch nur ältere Semester.
      39 6 Melden
    • phreko 23.08.2017 09:11
      Highlight Ja wenn eine natürliche Stimmenmehrheit keine Macht mehr sein soll, ja dann fehlt mir doch glatt jeglicher Sinn füt Logik.
      16 1 Melden
    • Alterssturheit 23.08.2017 09:16
      Highlight So ein Quatsch ! Nur weil Sie vermutlich ein paar Fälle kennen wo dies zutrifft, meinen Sie, dass gelte generell für die ganze Schweiz.
      3 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 23.08.2017 09:45
      Highlight @phreko. Sie ist keine Macht, die Stimmenmehrheit, weil sie nicht bewusst angestrebt wird und weil die jüngeren das Blatt wenden könnten, wenn mehr als 16% von ihnen wählen und stimmen würden.
      @hoorli. Aber kaum Rentner über 65. Um die geht es ja. Es geht um Stimmungsmache gegen die Alten, die den Jungen angebl. die Zukunft und die künftigen Renten klauen.
      9 14 Melden
    • Baba 23.08.2017 09:55
      Highlight Und woran liegt das mit den Politikern? Eventuell auch daran, dass sich viele 'Junge' (18 - 40) nicht politisch engagieren wollen? Viele Söhne & Töchter von Bekannten, Nachbarn etc. nutzen ihre Rechte (wählen, stimmen, Teilnahme an Gemeindeversammlungen) nicht und sind auch nicht bereit, sich in irgend einer Form politisch zu engagieren. Auch deswegen haben viele Gemeinden Probleme, ihre Behörden zu besetzen.

      Würden alle Jungen konsequent stimmen und wählen, sähe es wohl anders aus, aber diese 'die machen ja doch was sie wollen' Haltung führt zu nichts. Genauso wie das 'Altenbashing '!
      7 3 Melden
  • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:46
    Highlight Dann will ich, dass auch Tiere abstimmen können. Schliesslich leben die ja auch hier bei uns.
    15 37 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 21:55
      Highlight Dürfen sie ja. Halt nur eine spezifische Art und das ist der Mensch.

      Reich: animalia
      Unterreich: metazoa
      Division: eumetazoa
      Subdivision: bilateria
      Stamm: chordata
      Unterstamm: vertebrata
      Klasse: mamalia
      Unterklasse: eutheria
      Unterordnung: primata
      Ordnung: anthropoidae
      Teilordnung: catarrhini
      Ueberfamilie: hominoideae
      Familie: hominideae
      Gattung: homo
      Art: homo sapiens

      Tiere wie du können also bereits abstimmen. Sorry für die Ernüchterung!
      3 0 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 22:08
      Highlight Wo du Recht hast, hast du Recht.
      2 0 Melden
  • Freddie 23.08.2017 08:44
    Highlight Oder man man begrenzt das Alter. Nur noch Menschen zwischen 18 und 65 dürfen abstimmen. Die Interessen der Renter werden durch die 35-65 jährigen bewahrt. Sonst betreffen die Abstimmungen kaum das Leben der Rentner, nur diese ist für sie wichtig.
    32 17 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 09:16
      Highlight Sind Sie für eine gratis Einäscherung?
      7 6 Melden
    • Freddie 23.08.2017 10:03
      Highlight Wie meinst du das genau?
      0 4 Melden
    • Majoras Maske 23.08.2017 10:13
      Highlight Es gab in der Schweiz auf Gemeineebene schon mal den Fall, dass alle über 65 Jahre das Stimmrecht verlieren. War ein riesiger Skandal und wurde auch relativ schnell wieder rückgängig gemacht weil die Kritik daran nicht abriss.
      9 0 Melden
  • ujay 23.08.2017 08:28
    Highlight Nein. Volljaehrig = 1 Stimme. Das nennt sich Demokratie.
    30 49 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 23.08.2017 08:50
      Highlight Nein. Demokratie ist kein fest definiertes Konzept und es gibt sehr viel Wandel und verschiedene Anschaungsweise. Beispielsweise: Kinder (sollen die auch dürfen? Sollen deren Eltern Stimmanteile erhalten) oder Ausländer (Stimmberechtigung generell? Oder nach 5 Jahren in der Schweiz? Lokal oder auch auf Staatsebene). Demokratie ist ein stetiger Wandel (Siehe auch Frauenstimmrecht)
      46 7 Melden
    • Abnaxos 23.08.2017 09:19
      Highlight Ein zentrales Anliegen der Demokratie ist, dass sie eben *nicht* zu einer Diktatur der Mehrheit verkommen darf. Der Schutz der Minderheiten ist zentral und es braucht Mechanismen, um diesen auch eine Stimme zu geben.

      Wie Frau Fehr richtig ausgeführt hat, ist unser Ständemehr ein gutes Beispiel für eine Konstruktion, die genau in diese Kerbe schlägt: Ganz bewusst zählt hier die Stimme eines Kantons mit drei Einwohnern gleich viel, wie die eines Kantons mit einer Million Einwohnern (rein mathematisch gesehen wäre das unfair).

      Demokratie ist eben nicht so einfach umzusetzen.
      17 1 Melden
    • BeWi 23.08.2017 09:56
      Highlight Frau Fehr geht wohl davon aus, dass Junge eher Links abstimmen. Daher kommt wohl dieser Gedanke. Gemäss Studien liegt sie dabei aber falsch. Jung = Links stimmt nicht. Zum Glück.
      4 17 Melden
    • ujay 23.08.2017 17:23
      Highlight Paillade. Doch, eine Demokratie ist klar definiert. Kinderstimmrecht nein, ab dem Stimmrechtsalter ja. Rumeiern von wegen Stimmrecht fuer Auslaender ist ein anderes Thema, das gesetzlich geregelt werden muss, aber auch da gilt dann: 1 Mann/Frau = 1 Stimme. Alles andere ist Schwachsinn.
      3 4 Melden
  • silverstar 23.08.2017 08:12
    Highlight Am besten gleich Stimmberechtigung für Säuglinge.

    Nein, es ist klar worum es geht.
    Die Linken hoffen mit Einbezug derer, die keine Ahnug haben, was hinten und vorne ist, wieder zu ein paar Stimmen mehr zu kommen.

    Anstatt, das sie mal ihre Politik überdenken würden.
    14 78 Melden
    • LeChef 23.08.2017 08:56
      Highlight Doofer Kommentar... Gerade in der Altersvorsorge unterstützen ja die Rentner eine linke Politik.
      25 5 Melden
    • pun 23.08.2017 09:10
      Highlight Naa? Keinen Twist gefunden, um die Ausländer zu beschuldigen und einfach den nächsten Bösewicht auf der Liste genommen? 😏😆
      17 8 Melden
    • silverstar 23.08.2017 11:47
      Highlight @ pun
      Naa?
      Zuviel Zeit?
      Könnte man etwas trollen gehen?
      Binn ich mir von dir ja gewohnt.
      4 6 Melden
    • ujay 23.08.2017 17:25
      Highlight @silber. gaehn, wieder die Linkenschiene, ziemlich langweilig und extrem originell😂😂😂ich lach mich weg.
      3 1 Melden
    • pun 23.08.2017 18:47
      Highlight @silber: hihi. Belass es sonst beim Kommentieren bei Ausländerthemen, da kannst du dir dann auch wieder deine Herzli von deinen identitären Freunden abholen.
      4 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 08:02
    Highlight Bester Vorschlag da genug Geld geschaffen wurde. Umverteilung von reich zu arm und alt für ein menschenwürdiges Dasein. Bei Auslandshilfen einsparen wäre ein zusätzlicher Ansatz
    2 30 Melden
  • Tilman Fliegel 23.08.2017 08:02
    Highlight Man könnte die Stimmen auch mit dem IQ multiplizieren. Oder mit der Schuhgrösse.
    Das einzige was ich nicht OK finde, ist das Mindestalter.
    19 10 Melden
    • LeChef 23.08.2017 08:57
      Highlight Warum nicht mit dem IQ multiplizieren? Du hast es wahrscheinlich scherzhaft gemeint, aber ich finde das die beste Idee seit langem.
      7 9 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 20:43
      Highlight @LeChef: Ich habe auch schon etliche virtuelle Steine angeworfen bekommen, als ich sagte, dass nur Leute, unabhängig vom Alter, mit einem IQ von 120 und höher abstimmen dürfen sollten...
      3 0 Melden
  • Jein 23.08.2017 07:59
    Highlight "One man, one vote" ist ein demokratisches Grundprinzip, dies zu ändern ist weder sinnvoll noch politisch möglich. Man könnte hingegen wieder eine ernsthafte Diskussion zum Stimmrechtsalter 16 anstossen, das würde den Vorwurf der Gerontokratie zumindest etwas entschärfen.

    Wer jetzt sagt das 16-Jährige nicht bereit zum Abstimmen sind: Bis 1991 konnten 18- und 19-Jahrige auch nicht abstimmen, bis in die 70er Frauen nicht, behauptet heute ja auch niemand mehr dass diese Gruppen nicht abstimmen sollen. Bei den Jungen stimmen sowieso nur die ab die interessiert und daher informiert sind.
    37 8 Melden
    • SindaJapan 23.08.2017 08:55
      Highlight Auch demokrstische Grundprinzipien muss man überdenken. Als die Demolrstie eingeführt wurde, war die Welt/Demographie eine andere. Die Demokratie ist nicht starr, sondern verändert sich mit der Bevölkerung die in ihr lebt.
      22 6 Melden
    • Tilman Fliegel 23.08.2017 23:56
      Highlight Jeder soll eine Stimme haben finde ich, auch Säuglinge und Ausländer. Bei Kleinkindern dürfen dann halt die Eltern eine Weile das Stimmen übernehmen.
      1 1 Melden
  • Daniel* 23.08.2017 07:54
    Highlight Macht doch die Abstimmungen einfach elektronisch, das gleicht die Stimmbeteiligung wieder aus :-)
    48 9 Melden
  • MaskedGaijin 23.08.2017 07:53
    Highlight vielleicht sollten die jungen einfach anfangen wählen zu gehen.
    35 6 Melden
    • Baba 23.08.2017 09:58
      Highlight 👍👍👍
      5 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 20:40
      Highlight Wie sollen die Jungen das lernen, wenn deren Eltern ihnen bis 25 den Hintern nach dem Pfunden putzen? Die lernen ja gar nicht mehr, selbst Entscheidungen und Verantwortung zu übernehmen. Wie ich schon schrieb, manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück zwingen. Mit einer Pflicht kämen sie gar nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen.

      Ansonsten können wir auch die Schulpflicht gleich abschaffen. Braucht's ja nicht. Wozu denn? Muss jeder selbst wissen, was er macht.
      1 6 Melden
  • Tomsen2 23.08.2017 07:45
    Highlight Dieser Vorschlag zeigt das auch studierte ETH Forscher nicht zwingend intelligent sein müssen.
    49 116 Melden
    • Jein 23.08.2017 08:43
      Highlight Nur weil der Herr eine nicht mit deiner Weltansicht konforme Idee vertritt, heisst ja nicht dass er dumm ist.
      38 12 Melden
    • Freddie 23.08.2017 08:47
      Highlight Der obige Kommentar zeigt auch, dass nicht zwingend jeder Watsonleser den Sachverhalt verstehen muss.
      31 12 Melden
    • Rotbeisser 23.08.2017 11:47
      Highlight Nein. Bildung und Intelligenz korrelieren nicht. Und wenn doch, dann eher negativ.
      Bildungstitel hängen vom Reichtum der Eltern und vom tumben Fleiss des Bildungsgängers ab. Von nichts sonst.
      5 3 Melden
    • Tomsen2 23.08.2017 11:48
      Highlight Also weil ich die Idee (welche mit Demokratie rein gar nichts mehr zu tun hat) nicht gut heisse habe ich also den Sachverhalt nicht verstanden? Aha! Dann erkläre ihn mir doch bitte. Sachverhalt für Dummies. Danke im Voraus.
      6 0 Melden
    • Freddie 23.08.2017 12:24
      Highlight Weil du den Forscher als dumm und unüberlegt hinstellst.
      Hättest auch sagen könnrn, das dies nichts mit Demokratie zu tun hat. Wobei aus meiner Sicht dies demokratisch ist. Das Volk wählt weiterhin die Repräsentanten und der Unterschied von Minderheiten (jüngere Generationen) wird verringert. Also zu 100% demokratisch.
      2 1 Melden
    • Tilman Fliegel 24.08.2017 00:01
      Highlight Und wenn ich eine ganz einzigartige Minderheit bin, soll meine Stimme soviel zählen wie alle anderen zusammen?
      Nein, so geht das nicht. Jede Stimme zählt gleich viel, alles andere ist einfach blödsinnig, weil zu kompliziert und unmöglich sich auf einen "sinnvollen" Schlüssel zu einigen.
      1 0 Melden
    • Freddie 24.08.2017 09:42
      Highlight Dies öffnet gerade ein paar wichtige Fragen auf. Wie werden Minderheiten gleichgestellt? Und was ist Gleichberechtigung?

      Ist Gleichberechtigung, dass jeder Teil der Bevölkerung den gleichen Wert hat (Vorschlag ETH) oder dass jede Person eine Stimme hat (Der Einfluss ist zu der Grösse der Gruppe gekoppelt)

      Grundsätzlich gilt, je gleichberechtigter eine Demokratie, desto besser.
      2 0 Melden
  • Skeptischer Optimist 23.08.2017 07:27
    Highlight "Es wächst eine Gesellschaft der Alten und sehr Alten, die ihre Macht auch einsetzen wird, um ihre Interessen zu wahren."

    Als ob das nicht absolut legitim wäre.

    Grundsätzlich funktioniert die Solidarität über die Generationen, der Konflikt ist konstruiert. Der vermeintliche Generationenkonflikt wird vor allem aus Kreisen befeuert wird, die besorgt sind, dass die Umverteilungsmaschine von unten nach oben ins Stottern geraten könnte. Es gibt keinen Anlass diesen Rattenfängern und ihren Claqueuren zu folgen.
    27 54 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 08:37
      Highlight Schöne Schlagwortsammlung. Kommt nun noch ein Bezug zum Artikel?
      22 8 Melden
    • Freddie 23.08.2017 08:39
      Highlight Irgendwie ist ja die Frau Fehr SP. Aber ok. Alle rechts wollen diese Machinerie behalten und alle Linken sind Kommunisten.
      14 2 Melden
    • AdiB 23.08.2017 09:14
      Highlight Toerpe, er bezieht sich auf die rentenreform. Und da hat er recht. Man insziniert und befeuert einen kampf, alt gegen jung. Doch keiner erklärt den jungen das die ahv auf ein solidaritätsprinzip aufbaut. Dass später die jungen für die heutigen jungen einzahlen werden.

      Das problem der heutigen jugend ist, sie nicht in die zukunft denken. Auch höre ich von lehrlingen und anderen jungen, "ich lebe für heute, wer weis was morgen ist" oder "nur gott kann über mich richten" und solche sprüche. Da muss ich nur den kopfschütteln.
      5 11 Melden
    • Freddie 23.08.2017 10:00
      Highlight AdiB
      Nun, grundsätzlich ist es ja nicht falsch. In der heutigen Zeit, wo sich innert Tage ganze Systeme neu erfinden müssen, ist das vorausplanen in die ungewisse Zukunft nicht förderlich. Mehr muss man schauen, dass man den ganzen Staatsapparat flexibler gestaltet, dass man effizienter und vor allem schnell auf die veränderte Umwelt reagieren kann. Planen fürs Ungewisse kann Brücken abreissen, bevor die überhaupt gebaut wurden.
      2 2 Melden
    • Skeptischer Optimist 23.08.2017 12:43
      Highlight @Zwerg: Bezug zum Artikel? Welche Argumente wären ein Bezug wert?
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 14:19
      Highlight @AdiB, die Babyboomer zeigen aber gerade mit dieser Reform genau null Solidarität mit niemandem, denn sie lassen ihren Besitzstand wahren mit einer willkürlichen Grenze beim Jahrgang 1973. Sie fahren in den Renten im Schnitt besser als ohne Reform. Das heisst nichts Anderes, als dass genau die Generation, die das demographische Problem verursacht, weil sie sehr zahlreich sind, aber nur sehr wenige Kinder grossgezogen haben, sich selber mit diese Reform um jegliche Beteiligzung an der Sanierung der Sozialwerke drückt.
      2 5 Melden
    • Bonzino 23.08.2017 16:44
      Highlight Haben nicht gerade diese Vielzahl Babys dann in die AHV eingezahlt? Denke...
      2 0 Melden
  • pali2 23.08.2017 07:23
    Highlight Ich nehme mal schwer an, dass die unterschiedliche Stimmgewichtigung sich noch 1000 mal weniger durchsetzen kann, als irgendeine Reform bei der die Babyboomer zurückstecken müssen.
    43 1 Melden
  • Scaros_2 23.08.2017 07:21
    Highlight Nur weil Maudet mit 15 Jahren lust auf Politik hatte heisst das noch lange nicht ds die 1000 andere das auch wollen in dem alter.

    Er ist die Ausnahme der Regel und die lässt sich nicht auf alle ableiten
    25 8 Melden
  • Sensenmaa 23.08.2017 07:17
    Highlight Klar werden wir leiden, die boomer sind heute föllig weltfremd uns sind in ihren Ansichten föllig blockiert. Täglich trifft man auch auf Rüppelrentner mit der Einstellung nach mir die Sintflut. Warum soll ich mir den Willen einer älteren Generation aufzingen lassen der überhaupt nicht zeitgemäss ist?? Ne ohne mich! Laben und leben lassen. Pass auf Schweiz das du nicht den Anschluss verlierst, die Welt dreht sich schnell.
    41 42 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:13
      Highlight Schreiben nach Gehör?
      30 6 Melden
    • silverstar 23.08.2017 08:15
      Highlight Achtung Schweiz. In die EU.
      Dann bist du voll krass!
      😂
      6 7 Melden
    • TheMan 23.08.2017 08:44
      Highlight Wo verlieren wir den, denn Anschluss durch die Rentner? Dank diesen Leute gehts uns gut. Dank diesen Leuten sind wir nicht in der EU.
      11 15 Melden
    • Alterssturheit 23.08.2017 09:30
      Highlight @sensenmaa: offensichtlich kennst du persönlich nur negative Babyboomer. Ich kann dir versichern, es gibt auch Tausende die anders ticken, die dir nichts aufzwingen wollen und die Zukunftsträume der jüngeren Generation auf verschiedenste Art und Weise unterstützen. Und längst sind wir nicht alle völlig (nicht mit f gäll..) blockiert oder rüpelhaft im Umgang.
      Als Babyboomer behaupte ich auch nicht, alle Jungen sind laut, faul, interessieren sich nur für iPhone und Party machen, etc. Es gibt auch bei euch solche und solche. Und es hilft, wenn man Verständnis hat und zeigt.
      13 2 Melden
    • ujay 23.08.2017 17:33
      Highlight @Sensenmaa. Ich erlebe eigentlich das Gegenteil im Bezug"nach mir die Sintflut".....geh mal nach einem schoenen Wochenende im Sommer auf die Landiwiese. Total vermuellt....waren sicher alles Rentner....du machst mir Spass😂😂😂
      1 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 07:16
    Highlight Dritte Methode: Was das Stimmrecht betrifft, so lässt sich ganz einfach die Stimmbeteiligung erhöhen, indem man das Stimmrecht zur Stimmpflicht macht. Wer nicht abstimmt, bezahlt Stimmpflichtersatz. Pro grosse Abstimmung CHF 500.-. Da gehen die Jungen ganz sicher abstimmen. Manchmal muss man den Menschen halt gewaltsam zu ihrem Glück verhelfen.

    Wie auch immer. Eine Demokratie ist es trotzdem nicht. Das Geld regiert. Oder wie konnten 6 Wochen Ferien so deutlich abgelehnt werden?
    12 49 Melden
    • silverstar 23.08.2017 08:20
      Highlight Ich bin froh, das diejenigen, die sich nicht interessieren, auch nicht abstimmen gehen.

      Die Ferien wurden wohl abgelehnt, weil die Schweizer relativ vernünftig sind.
      16 21 Melden
    • Jein 23.08.2017 08:35
      Highlight Das Stimmrecht beinhaltet auch das Recht, sich politisch nicht zu beteiligen.

      Abgesehen davon dass es dann mehr uninformierte Wähler gibt, würde dies das Problem nur noch verschärfen, weil dann die 40-60 Jährigen Abstimmungen komplett dominieren (diese Altersgruppe stellt 1/3 der Bevölkerung).
      13 1 Melden
    • Freddie 23.08.2017 08:40
      Highlight Trotzdem überwiegt der Anteil der Babyboomer....
      5 5 Melden
    • ujay 23.08.2017 17:39
      Highlight @Freddie.....und? Dann muessen halt die nicht Babyboomer abstimmen gehen. Laecherliches Gewinsel. Finger rausnehmen, statt sich ueber die beschweren, die ihr Stimmrecht wahrnehmen. Oder vereinfacht gesagt: Der hoehere Stimmenanteil der Babyboomer basiert auf der Stimmfaulheit des Restes.
      1 0 Melden
    • Freddie 23.08.2017 20:42
      Highlight Ujay
      Die Abstimmungsbeteiligung ist tatsächlich ein Problem. Aber um das geht es nicht.
      Die Babyboomer ab 45 Jahre sind auch absolut in der Überzahl. Mit der Stimmfaulheit der jungen dupliziert sich dieser Effekt noch mehr. Darfst deinen Finger wieder hineinstecken....
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.08.2017 07:16
    Highlight Ich bin schon länger dafür, dass man Politik und Geschichte stärker fördert. Meiner Meinung nach sollte man schon in der ersten Klasse denn Kindern beibringen, Meinungen zu äussern und über Dinge zu diskutieren.
    Wie die Politik in der Schweiz funktioniert, musste ich mir selbst beibringen. Ich kenne immernoch viele Jugendliche (und zum Teil auch Erwachsene), welche keine Ahnung von der Struktur von unserem System haben.
    Wenn man den Jungen nicht zeigt, wie Politik funktioniert, werden diese auch nicht Wählen gehen.
    55 1 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:11
      Highlight Das System ist sehr simpel aufgebaut: Einige wenige extrem reiche Familien haben das Sagen und ein paar Marionetten (Politiker genannt) tanzen nach deren Pfeiffe. Das kann man in einer Minute lernen. Ist nicht schwer. Diskussionen können abgehalten werden, wenn es sein muss, nur entscheiden tun andere und de diskutieren nie.
      12 19 Melden
  • walsi 23.08.2017 07:14
    Highlight Das Kernproblem ist, dass die jungen nicht abstimmen! Diese Diskussion ist somit nir eine Scheindebatte. So lange es die Jungen nich schaffen sich 15 Min hinzustzen, ein Kreuz auf dem Stimmzettel zu machen, alles in das entsprechende Couvert zu stecken und dieses auf dem Weg zur Arbeit am nächsten Morgen einzuwerfen. So lange müssen wir nicht über eine Änderung des aktuellen Systems sprechen.
    30 27 Melden
    • DreamerDu 23.08.2017 07:58
      Highlight Mit einem Kreuz hab ich es noch nie versucht. Steht das für JA oder NEIN?
      20 6 Melden
    • Anel 23.08.2017 08:05
      Highlight Es geht ja nicht darum "irgendein" Kreuz zu machen, die Themen sind entsprechend komplex und daher muss man sich mit dem Thema auch auseinandersetzen. Meiner Meinung ist eher das die Hemmschwelle um wählen zu gehen.
      14 5 Melden
    • walsi 23.08.2017 09:04
      Highlight @Dreamer: Falls es ihnen noch nicht aufgefallen ist, es gibt beides in der Schweiz. Manchmal muss man ein Kreuz machen und manchmal muss man ja oder nein schreiben. Sie haben wohl noch nicht an so manchen Abstimmungen teilgenommen. Einfach mal nach Stimmzettel Schweiz googeln und sich die Bilder anschauen.
      2 3 Melden
    • walsi 23.08.2017 09:07
      Highlight @Anel: Daran würde sich aber nichts ändern wenn die Stimmen doppelt zählen. Wie gesagt es ist eine Scheindebatte welche das wahre Problem nich adressiert.
      3 4 Melden
    • DreamerDu 23.08.2017 09:22
      Highlight @walsi: Danke für den Hinweis. Ich war bisher wohl nicht im richtigen Kanton/Gemeinde wohnhaft, um in den Kreuz-Genuss zu kommen. Ausser bei Stichfragen. Da aber die Parlamente uns nur (noch) selten direkte Gegenvorschläge unterbreiten, ist dies in meiner 10-jährigen Karriere als zuverlässiger Stimmbürger vernachlässigbar.
      5 1 Melden
    • Anel 23.08.2017 09:50
      Highlight @walsi: Nein natürlich nicht, mir ging es beim Kommentar primär darum aufzuzeigen, dass die Jungen nicht zwingend zu gemütlich sind um einen Stimmzettel auszufüllen. Des Weiteren ist die Panikmache gewisser Parteien sicher auch schuld daran das man sich nicht ohne weiteres neutral über eine Abstimmung informieren kann.
      3 1 Melden
  • Evan 23.08.2017 07:12
    Highlight Man könnte stattdessen auch einfach alt und jung neu definieren, dann wäre das Problem auch gelöst.
    12 9 Melden
  • Sensenmaa 23.08.2017 07:11
    Highlight Na das wär doch mal was wäre dafür.
    10 19 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.08.2017 07:07
    Highlight Da sieht man, welch falscher Ansatz der Generationenvertrag der AHV ist. Wer heute argumentiert, es brauche Kinder für die AHV, sieht, was passiert: Endloses Wachstum bis zum Kollaps.

    Ich bin dafür, dass das Stimmrechtsalter nach unten korrigiert wird. Ab 14 sollte man abstimmen können. Und dann ein selektives Generationenstimmrecht. Ab 65 z.B. haben Stimmbürger nichts mehr zu melden, wenn die Abstimmungsthemen sie nicht direkt betreffen. Kann ja nicht sein, dass einer "kurz vor dem Ableben" den jungen Menschen noch ans Bein pinkelt und die können dann zusehen, wie sie damit klar kommen.
    26 28 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:07
      Highlight Ein geschickter Ansatz. So entscheiden diejenigen, die noch grün hinter den Ohren sind und die anderen mit der Erfahrung eines ganzen Lebens dürfen nur noch zuschauen. Momol das entspricht in etwa dem Zeitgeist.
      22 10 Melden
    • silverstar 23.08.2017 08:25
      Highlight Ja klar😅
      Und was noch?
      Altersobergrenze für den Bundesrat?
      Sagen wir 35?
      Währe das genehm?
      14 5 Melden
    • ujay 23.08.2017 08:29
      Highlight Bloedsinn😂😂😂
      7 6 Melden
    • Mietzekatze 23.08.2017 08:32
      Highlight Danke! Genau das war schon mehrmals mein Vorschlag! Wieso sollen die Alten unsere Zukunft bestimmen nur weil sie übermässig vertreten sind?! Die Zeiten und Einstellungen der Menschen ändern sich... Und schon heute wird sehr oft 'gegen' die Jungen und unser Denken gestimmt... Wir sind in vielen Belangen ziemlich 'hintendrein' weil die Alten und Junge überstimmen können... Und ich muss zugeben, das ist sehr demotivieren! Ich habe mir auch schon öfter gesagt ich gehe nicht mehr abstimmen weil die Alten werden es sowieso für sich entscheiden...
      9 17 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:40
      Highlight Keine Sorge du wirst auch noch erwachsen.
      9 10 Melden
    • Mietzekatze 23.08.2017 09:31
      Highlight ahahha... erwachsen bin ich mit 30 wahrscheinlich schon, kleiner Schurke ;)
      3 3 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 10:05
      Highlight Körperlich sicher....
      5 6 Melden
    • bobi 23.08.2017 12:44
      Highlight @ Mietzekatze. Bis jetzt habe ich noch keine Abstimmung erlebt, bei welcher Alt gegen Jung galt. Oftmals sind komplette andere Kriterien ausschlaggebend wie Weltanschauung, Wohnort (Stand / Land Unterschiede) etc.
      4 2 Melden
    • Tilman Fliegel 24.08.2017 00:07
      Highlight Die älteren stimmen dafür mit mehr Weisheit ab, das braucht es auch.
      3 2 Melden
  • kleiner_Schurke 23.08.2017 06:54
    Highlight Gut dann sollen die Jünger dann auch 2 oder 1,5 mal mehr Steuern berappen.
    27 37 Melden
    • ZH27 23.08.2017 08:15
      Highlight Sie können ja einfach auch in die AHV einzahlen und das Geld dann nie selbst sehen.
      22 6 Melden
    • Jein 23.08.2017 08:40
      Highlight Einen Link zu den Steuern herzustellen ist interessant, denn im Umkehrschluss müsste dies heissen dass Reiche auch grössere Stimmanteile erhalten. Hier herrscht Demokratie nicht Plutokratie, trotzdem wird dieses Argument immer wieder aufgebracht wenn die Idee der unterschiedlichen Stimmanteilen wieder mal in den Medien ist.
      14 1 Melden
    • kleiner_Schurke 23.08.2017 08:52
      Highlight Hier herrscht Demokratie? Wo lebst du denn?
      3 9 Melden

2500 Franken pro Monat für alle Zürcher – ein SPler erklärt, warum

Im Juni 2016 schmetterte das Schweizer Stimmvolk die Initiative für bedingungsloses Grundeinkommen ab. Jetzt bringt die SP-Fraktion im Gemeinderat der Stadt Zürich das Thema wieder auf den Tisch – und fordert einen Pilotversuch.  Urs Helfenstein, Mitinitiant der Forderung, erklärt watson, warum es sich dabei nicht um eine Trotzaktion handelt.   

Nur knapp ein Jahr, nachdem das Schweizer Stimmvolk die Idee abgeschmettert hat, erlebt die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen ein Revival. Diesmal soll jedoch nicht die Bevölkerung im ganzen Land in den Genuss von Gratisgeld kommen, sondern nur die Stadtzürcher und Stadtzücherinnen.

Der Gemeinderat hat gestern knapp ein Postulat der SP-Fraktion angenommen, das einen Pilotversuch auf Stadtgebiet fordert. Der Stadtrat hat nun zwei Jahre Zeit, die Forderung zu prüfen. watson …

Artikel lesen