Schweiz
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FDP-Müller geht, Gössi kommt und die SP diskutiert über Europa 

16.04.16, 07:19 16.04.16, 08:33


Gleich drei Parteien treffen sich heute Samstag zur Delegiertenversammlung. FDP und Grüne wollen ihre Präsidien neu besetzen, bei der SP steht die künftige Europapolitik auf dem Programm.

Die Wahl der neuen Parteipräsidenten verspricht an der Delegiertenversammlung in Bern indes wenig Spannung. Für das FDP-Präsidentenamt kandidiert einzig die Schwyzer Nationalrätin Petra Gössi. Der amtierende Parteipräsident Philipp Müller gab im Dezember seinen Rücktritt bekannt.

ZUR MELDUNG, DASS PETRA GOESSI EINZIGE OFFIZIELLE KANDIDATIN FUERS FDP-PRAESIDIUM IST, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 1. MAERZ 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Portrait von Petra Goessi, Nationalraetin der FDP des Kantons Schwyz, aufgenommen am 8. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Dürfte heute gewählt werden: Petra Gössi.
Bild: KEYSTONE

Bei den Grünen will die bisherige Co-Präsidentin und Berner Nationalrätin Regula Rytz an der Delegiertenversammlung in Zofingen AG das Ruder der Partei alleine übernehmen. Die 54-jährige Politikerin, die seit 2011 dem Nationalrat angehört, ist einzige Kandidatin für den Posten an der Parteispitze. Sie führt die Grünen als Co-Präsidentin seit 2012 gemeinsam mit der Waadtländer Nationalrätin Adèle Thorens, die kürzer treten will.

Für mehr Zündstoff dürfte an der Delegiertenversammlung der SP Schweiz in La Chaux-de-Fonds NE gesorgt sein, wo über ein Positionspapier der SP-Geschäftsleitung zur Europapolitik diskutiert wird.

Philipp Müller, Ständerat FDP

Er geht: Philipp Müller

Mit dieser «Roadmap» lanciert die SP-Geschäftsleitung um Präsident Christian Levrat die Idee eines EWR 2.0 als Zwischenschritt zum Vollbeitritt zur EU. Das Positionspapier ist parteiintern umstritten. Zahlreiche Kantonalparteien, die Jungsozialisten (Juso) sowie einzelne SP-Politiker wie der Baselbieter Aussenpolitiker Eric Nussbaumer stellen Änderungs- respektive Streichungsanträge.

Auf den Traktendenlisten aller drei Parteien steht zudem die Fassung der Abstimmungsparolen für den 5. Juni. (sda)

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