Schweiz

Olivier Kessler kämpft an vorderster Front gegen die Billag-Gebühren – und schlägt einem Journalisten gleich selber vor, welche Fragen zu stellen sind. Challenge accepted! Bild: KEYSTONE

No-Billag-Kessler befragt sich selbst: «Saurons Auge über dem Leutschenbach ist erloschen»

Olivier Kessler (SVP) ist der Kopf hinter «No Billag». Über seinen privaten Medienkonsum wollte er der «Berner Zeitung» keine Auskünfte geben – stattdessen schlug er dem Journalisten seine eigenen Fragen vor. Wir haben den Ball aufgenommen und präsentieren: Kessler befragt Kessler – im Jahr 2019, in einer Schweiz ohne SRG.

05.11.17, 13:12 06.11.17, 09:02

Die «Berner Zeitung» (kostenpflichtiger Artikel) wollte am Freitag von den «No Billag»-Initianten wissen, welche Medien sie privat konsumieren. Von SVP-Nationalrat Lukas Reimann erfahren wir, dass er die NZZ und das «St. Galler Tagblatt» abonniert hat. Der Jungfreisinnige Maurus Zeier liest unter anderem die «Financial Times».

Alle Angefragten gaben Auskunft – ausser Olivier Kessler (SVP). Der umtriebige Kopf hinter der Initiative und ehemalige Chefredaktor der «Schweizerzeit» schlug dem Journalisten stattdessen vier «wichtige ordnungspolitische Fragen» vor, die er stellen könnte.

Als Gedankenexperiment haben wir uns vorgestellt, welche Fragen Olivier Kessler im Jahr 2019 gerne gestellt bekommen würde – in einer Zukunft, in welcher die No Billag-Initiative angenommen und die SRG aufgelöst worden ist.

Olivier Kessler, vor gut einem Jahr haben Sie es dem Establishment gezeigt: Die No Billag-Initiative wurde angenommen. Wir gratulieren!
Olivier Kessler:
Ach, jetzt schmeicheln Sie mir aber, da erröte ich ja regelrecht (errötet nicht). Der Erfolg hatte viele Väter, ich war nur einer davon.

Ist es übertrieben zu sagen, dass kein Mensch in der Schweiz so freiheitlich denkt wie Sie?
Uiuiui, jetzt kommen Sie aber direkt mit den harten Brocken. Da möchte ich mich nicht auf die Äste herauswagen: Ich weiss es schlicht nicht. Aber nach dem Abstimmungserfolg gab es Begegnungen mit wildfremden Leuten auf der Strasse, die das behaupteten. Die können diese Frage besser beantworten als ich.

Nach dem Ja zu «No Billag» und der Einstellung des Sendebetriebs in Leutschenbach ist das Meteo-Studio auf dem Dach verwaist. Es ist, als wäre das Auge Saurons auf der Festung Barâd-Dur erloschen. Ein treffender Vergleich?
Ich muss sagen, Ihre Fragen sind wirklich spitze. Das Sprachbild gefällt mir gut. Früher zogen die Billag-Kontrolleure ja wie marodierende Uruk-hais übers Land. Um bei «Herr der Ringe» zu bleiben: Die dunklen Wolken der gelenkten Staatsmedien haben sich verzogen und blau erstrahlt der Himmel der Freiheit.

Interessant ist ja: Die No-Billag-Gegner warnten immer davor, dass es bei einem Ja keine Informationssendungen für die sprachlichen Minderheiten mehr geben werde. Das Tessin beweist das Gegenteil.
Sie spielen auf «Lega TV» an. Da muss man tatsächlich von einem Beweis der Vitalität der freien Marktwirtschaft auch in kleinen Märkten sprechen. «Lega TV» zeigt zwar nach dem Vorbild des deutschen «n-tv» hauptsächlich Dokumentationen über den verstorbenen Lega-Vorsitzenden Giuliano Bignasca in Endlosschleife. Aber Bignascas Worte sind schliesslich zeitlos. Da kann der Zuschauer mehr übers Weltgeschehen lernen als früher bei der «Tagesschau»!

Auch in der Deutschschweiz florieren die privaten TV-Sender. Trotzdem die kritische Zwischenfrage: Wo konnte der Service public der SRG nicht adäquat ersetzt werden?
Ich bin ehrlich gesagt selber erstaunt, wie viele hochwertige Formate entstanden sind. Hervorzuheben ist beispielsweise die neue Schüler-Sendung auf Teleblocher «Wo klemmt’s? Frag EMS.» Der nächste Schweizer Chemie-Nobelpreisträger ist nur eine Frage der Zeit! Aber auch die «Sternstunde Philosophie» wurde mehr als nur ersetzt. Die Sendung «Roger Köppel im Zwiegespräch mit sich selber» finde ich überraschender als der dröge Vorgänger auf SRF.

Und im Nachrichtenbereich?
Dank «RTL aktuell» mit dem einminütigen Schweiz-Fenster am Ende der Sendung vermisse ich weder «Tagesschau» noch «10 vor 10». Und mit Alena Gerber konnte eine hervorragende Moderatorin dafür gewonnen werden. Erich Hess wollte sie ja einst aus der Schweiz werfen, weil Alena Gerber usgang.tv nicht auf Schweizerdeutsch moderierte. Das zeigt: Die Angst, bei einem SRG-Ende nehme der Einfluss der SVP überhand, war unbegründet.

Sie war mal berühmt in der Schweiz: Model und Moderatorin Alena Gerber. Bild: EPA/DPA

Ein Flaggschiff des SRF war ja die «Arena». Die Linken beschweren sich, es gebe heute keine ausgeglichenen politischen Diskussionssendungen mehr.
Da kann ich nur lachen. Die «Herrliberger Pool-Gespräche» unter der Leitung von Matthias Ackeret beleuchten die aktuellen politischen Themen jeweils sehr kontrovers und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Da sind auch immer wieder Linke eingeladen, wie etwa Philipp Müller.

Eine letzte Frage: Wo schauen Sie eigentlich Skirennen?
Auf dem ORF.

Aber der ORF ist doch auch ein gebührenfinanzierter Sender.
Das stimmt. Aber in Österreich sitzen jetzt die Freiheitlichen in der Regierung. Da kann ich als freiheitlich denkender Mensch ohne schlechtes Gewissen einschalten.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

1m 32s

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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193Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 08.11.2017 07:18
    Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Programmstruktur der SRG zu revidieren und eine Neuverteilung der Gebührengelder (zum Beispiel auch für die indirekte Unterstützung der Printmedien) vorzunehmen.
    0 1 Melden
  • sigma2 06.11.2017 06:29
    Highlight Leider wird die Initiative nicht angenommen werden. Weshalb die SRG-Freunde hier so einen Aufstand machen, verstehe ich nicht. Der Auftrag der SRG gehört abgeändert und der heutigen Zeit angepasst. Der ganze seichte Unterhaltungskrempel sowie der überteuerte Sport müssen gestrichen werden. Die SRG hat sich auf Informationen zu beschränken, den Rest sollen Private machen. Dafür die Gebühren auf unter CHF 200.--. Leider war sich das Parlament zu schade, einen Gegenvorschlag zu machen. Wir werden weiter die total überzogenen Gehälter der geschützten Werkstatt SRG bezahlen.
    17 22 Melden
    • rauchfrei 08.11.2017 07:48
      Highlight Wissen Sie warum die Initiative (hoffentlich) nicht angenommen wird? Darum: „Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.“
      Ein Verbot der SRF schiesst in jeder Hinsicht über das Ziel hinaus. Bei der Via Secura wurde ja auch nicht die Todesstrafe bei schweren Raserdelikten eingeführt. Wenn einem die hohen Billag-Gebühren stören, kann man etwas dagegen machen, aber ein komplettes Verbot ist eindeutig die falsche Wahl.
      2 0 Melden
  • flausch 06.11.2017 03:55
    Highlight Es ist uns allen bekannt das die SVP uns erretten will.
    Desshalb ist es auch gut das hier niemand bemerkt das es durchaus System hatt wenn C.B. Medien zusammenkauft. Achja und da war mal das Gemunkel mit Somedia, das sich jetzt bereits fragt wie es sich ohne billag finanzieren würde. Kein Problem ein C.B. steht in den startlöchern um die Medien zu erretten.

    Die SVP will die Medien säubern und gleichschalten und wir alle würden eigentlich genau wissen was dies bedeutet aber uns geht es plötzlich um unsere hehre Freiheit.

    SRG ist das Feindbild, SVP die Rettung und Dummheit das Ziel!
    23 8 Melden
  • Pasch 06.11.2017 01:16
    Highlight Wen intressiert eigentlich was wie wo anderst auf der Welt gemacht wird? Das Model Billag hat versagt und führte zum SRF Cüpli TV punkt. Billag abschaffen, SRG schmälern und dann eine neue Finanzierung überlegen für sinnvolle Formate!
    16 27 Melden
  • amore 06.11.2017 01:02
    Highlight Kessler, der arme Kerl, bringt den Kessel mit guten Argumenten nicht voll. Ich bin froh. Unser Land braucht die SRG dringender denn je.
    18 12 Melden
  • E7#9 05.11.2017 23:52
    Highlight Dieser Artikel ist die beste Antiwerbung für No-Billag. Die SRG hat zwar tatsächlich überbordet und sollte sich mehr auf ihre Kernaufgaben im Servive Publique beschränken. Aber wenn ich daran denke, dass wir uns nach einem JA nur noch mit solch höhnischen und unausgewogenen Stimmungsmache-Artikel rumschlagen müssten, wie es uns dieses Fake-News Beispiel vormacht, dann muss man einfach Nein stimmen. So sollte die Meinungsbildung nicht vonstatten gehen. Mit wahrlich ist schlechtem Journalismus das Ziel erreicht. Gratuliere Herr Bernet.
    22 6 Melden
  • GüntherGüsel 05.11.2017 23:00
    Highlight Wenn es durchkommt ist der freie journalismus kaputt
    18 11 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 06.11.2017 12:01
      Highlight Wieso? Es geht hier lediglich um Radio und TV. Journalismus geht auch schriftlich.
      6 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 22:10
    Highlight Bei der Angst, scheint die NEUTRALE Berichterstattung wirklich GEWICHT zu haben haha!

    NEUTRAL wäre indifferent.

    Hier anscheinend doch nicht NEUTRAL, sonst gäbe es kein Geheul.

    Verliert hier links etwa wirklich ihr Sprachrohr?

    Ok, Initiative angenommen.
    25 29 Melden
  • nugivendus 05.11.2017 21:14
    Highlight KESSLER ODER GESSLER?
    15 16 Melden
    • Ron Collins 05.11.2017 23:36
      Highlight Wow, Satire Contest Gewinner.
      8 2 Melden
  • Pano 05.11.2017 20:14
    Highlight Fact #1: Die SRG hat überbordet, ist arrogant und lernresistent, sie muss gestutzt werden. Dies wird sie nur unter erheblichem Druck tun.

    Fact #2: Die SRG ist unersetzbar, sie muss in einer neuen Form bestehen bleiben. Bei einem Nein wird sie aber weiter wie bis anhin agieren.

    Fazit: Auf Ja plädieren und Druck machen, um kurz vor Abstimmung ein verbindliches SRG Aktionsprogramm zu erwirken: Budgetkürzung auf max 1 Mia, Reduktion der Radiosender um 50%, keine TV Werbung ab 19:30 Uhr, etc.

    Anders lernen die das nie!

    40 54 Melden
    • SemperFi 05.11.2017 20:46
      Highlight @pano: Und völlig faktenfrei mal eine Zahl in den Raum setzen. Für 1 Mia. Euro produziert der ORF gerade mal sein einsprachiges Programm.
      42 22 Melden
    • rönsger 06.11.2017 21:05
      Highlight Pano, dein Demokratieverständnis in Ehren, aber eine Initiative ist eine Initiative und kein Entwederoderdochschon-Gemauschel: Der vorgelegte Text kann angenommen oder abgelehnt werden, bei einem Nein passiert nichts, bei einem Ja ist es ab 2019 verboten, weiterhin eine Medien-Abgabe einzutreiben. So geht das!
      8 0 Melden
  • Ron Collins 05.11.2017 19:17
    Highlight Werter Herr Bernet, es ist halt schon sehr einfach auf die Person Kessler zu schiessen. Er ist eigentlich nur der Messenger einer großen Unzufriedenheit. Statt auf die Probleme der SRG-NoBillag Problematik etwas mehr einzugehen, schießt man sich bei den Medien wie ihres hier eines ist, auf die Person Oliver K ein. Der Artikel ist so unlustig, wie die zwangsgebühren es auch sind. Schade, etwas mehr Kritik gegen SRG und Verständnis für die Initiative wäre angebracht. Aber klar, ablenken vom echten Problem ist ja ihre Aufgabe hier oder?
    55 64 Melden
    • äti 05.11.2017 20:29
      Highlight @ron, dann sag mir mal wies weitergeht. Wie finanzieren sich die Sender, von wem, wie ist die Programmstruktur, Qualitätsrichtlinien, Informationsgehalt, Mehrsprachigkeit etc. Und wieviel kostet mich das nachher?
      Sollten Sie keine Antworten haben, wäre es sehr schlimm.
      Übrigens haben wir einen Preisüberwacher. Gut, der ist nicht zuständig für Chinesische, Russische, Saudische Investoren. Meine Bedenken gehen in den Verkauf eines Teils der Schweiz. Übel.
      31 17 Melden
    • Ron Collins 05.11.2017 21:09
      Highlight Muss ich das Äti? Du hast die Wahl dagegen zu stimmen. Nutze sie. ;)
      14 15 Melden
    • äti 05.11.2017 21:48
      Highlight @ron, etwas abstimmen wo man keine Ahnung hat, was dann kommt? Schön mutig für dich, sehr unfair für die anderen. Sowas tut man den Menschen im Krieg an.
      22 18 Melden
    • Ron Collins 05.11.2017 23:35
      Highlight Uii jetzt noch krieg herziehen. Schön für dich. Unterstütz du weiter deine naive Sicht. Ich weiß schon was kommt. Eine geballte Ladung BR unterstützte SRG propaganda, weil es um viel Geld geht (Zwangsenteignetes Geld versteht sich). Nicht um deine geschätzte Arten Vielfalt oder sprachregionen Unterstützung.
      6 12 Melden
    • fischolg 06.11.2017 00:57
      Highlight @äti man kann nunmal nicht alles im Leben vorplanen. Und überhaupt muss nachher SRG zusehen, wie sie überleben. Aber sagen wir mal, die Initiative wird angenommen. SRG kürzt das Sendungsangebot auf das Nötigste + Unterhaltsamste, verlangt PayTV für Sport und finanziert sich über Werbung und private Sponsoren wie so viele andere Sender. Oder SRG ist sich zu wichtig, um einige (recht unnötige) Sendungen abzubrechen und geht trotz allen Möglichkeiten und guten Vorhaben den Bach runter. Es liegt bei SRG, nicht bei uns. Und zahlen musst du auch nur wenn du willst.
      6 10 Melden
    • äti 06.11.2017 07:43
      Highlight @ron, "zwangsenteignet"? Ja, habe Erbarmen. Zwangsjob, Zwangsaufgaben, Zwangssteuern, Zwangsstrassen, Zwangsberge ..... schlimm. :)
      6 7 Melden
    • äti 06.11.2017 10:37
      Highlight @fischlog, man kann grössere Sachen sehr wohl steuern. Dass man das "Nötigste" später mal definiert ist doch sowas von Verschleierung. Vielleicht ist alles das Nötigste? Wer definierts?
      Ich rechne, mich kostet die Zwangsumstellung (Rons Wort) auf Private mit halbwegs gleicher Qualität und Nivau locker 70-100/mt. Mit etwas höherem Anspruch mehr. Richtig, ich kann wählen aber die Unterschiede sind minim. Vorverträge?.
      - Miniauftrag SRG klar definiert vor Abstimmg
      - gleiche Leistung, besserer Preis (garantiert)
      - Werbung Abends max 10%
      - keine ausl. Investoren (garantiert)
      .
      4 2 Melden
    • äti 06.11.2017 10:52
      Highlight @fischolg, da kommt einer zu dir und sagt: "du bekommst nur noch die Hälfte deiner Gage, dafür musst du bloss noch das Wichtigste tun". "Und was ist das Wichtigste?" fragst du. "Das sehen wir nachher, unterschreib mal da". Du tust es und fragst noch nach. "Ja, also. Du machst wie üblich deine Arbeit, ausser Mittagspause und Kaffeepausen. Das übernehmen 3 Externe mit Werbe Leibchen und Mützen." Alle sind froh und glücklich. :)
      6 3 Melden
    • fischolg 07.11.2017 20:21
      Highlight @äti die Aufgaben der SRG sind gesetzlich klar definiert und das ist auch das Nötigste. Fertig. Wenn die SRG dann noch einige zusätzliche Programme einschliessen will, soll sie selbst zusehen wie sie das finanziert. Und was es dich nachher kostet ist mir sowas von egal.

      Und dein wunderschönes Beispiel ist absolut am Thema vorbei. Ausserdem arbeite ich sowieso bereits unter solchen Bedingungen. Herzlich willkommen in der Wirtschaft.
      0 0 Melden
  • rönsger 05.11.2017 19:09
    Highlight Einzelne Kommentare sind klug und sachlich, viele scheinen den Ernst der Lage zu begreifen. Andere aber senden nur trötzeligen Stuss: böse linke SRG, Schmarotzer etc. Sie finden es unnötig, auch nur eine Sekunde nachzudenken. Dieser Moment kommt wohl erst, wenn sie für ihr stinkiges F1-Rennen (ja, auch das ist Service Public) plötzlich keinen Kanal mehr finden, oder nur zu einem Preis, der wesentlich höher ist als die Medienabgabe. Da frage ich mich ernsthaft: Will ich unsere Demokratie wirklichen solchen Laferis zum Frass vorwerfen und die Willkür akzeptieren, weil es die Verfassung so will?
    58 29 Melden
    • Richu 05.11.2017 23:07
      Highlight @rönsger: Bin überrascht, dass es dir nicht bekannt ist, dass Formel 1 Autorennen auf verschiedenen ausländischen Kanälen kostenlos empfangen werden können.
      8 7 Melden
  • FrancoL 05.11.2017 18:46
    Highlight Den regnerischen Sonntag habe ich genutzt um meinen Konsum an SRF Sendungen zu prüfen. Ich komme auf ca 120 bis 150 h im Jahr für Nachrichten, Polit-, Kunst-, Philosophy- und Sportsendungen in verschiedenen Sprachen. Anderes konsumiere ich nicht. Dieses Angebot ist mir die 3.00 CHF/h wert. Dass ich mit den 3 Franken auch noch andere Formate die mir nicht zusagen mitfinanziere ist für mich klar, denn „meine Sendungen“ werden auch durch andere mitfinanziert. Dem Kahlschlag beim SRF werde ich nie zustimmen, weil das Angebot zufriedenstellend ist und ich weiss dass Private dies nicht anbieten.
    79 26 Melden
    • Driver7 08.11.2017 11:20
      Highlight Schön wenn es für dich stimmt. Ich konsumiere maximal 15min/Woche (vermutlich nicht mal) SRF Sendungen.. kostet mich also 28.-CHF/h.. Höher als Life-Konzerte und Kino's. Als Spotify, Netflix und co. sowieso !! Somit verzichte ich auf mein Anteil, du darfst natürlich weiterin SRF gucken.. kostet dich dann halt 6.00/Stunde.. weil ich nicht gerne deine Unterhaltung finanzieren möchte. Ausser du bezahlst mir 50% von meiner Unterhaltung..
      0 3 Melden
  • Bene86 05.11.2017 18:37
    Highlight Ciao ciao, Billag.

    SRF, etc. Ich werde euch nicht vermissen. Hätte man die Billag halbiert, sähe es bereits wieder anders aus (ich schau weder SRF noch höre ich Radio). Aber das möchte man ja nicht.

    Darum Tschüühüss, endlich mal etwas von seinem Geld sparen!
    42 80 Melden
    • Roaming212 05.11.2017 18:54
      Highlight Wow 37.- pro Monat. Gratuliere!
      39 25 Melden
    • Bene86 05.11.2017 19:34
      Highlight Schön das du nur pro Monat rechnest. Ich rechne pro Jahr.
      15 39 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 19:44
      Highlight Ja und wo genau informieren Sie sich? Und der Zusammenhalt und die Solidarität in der Schweiz geht Ihnen wo genau am A... vorbei.
      Bei solchen Kommentaren stelle ich immer die einfache Frage: Haben Sie mehr vom Staat bekommen oder dem Staat mehr gegeben, also anderen solidarisch geholfen.
      Wenn Sie eine ehrliche Minute haben dürften Sie ohne weiteres diese Frage sich selbst beantworten. Ich wette Sie werden staunen.
      34 20 Melden
    • Bene86 05.11.2017 20:00
      Highlight FrancoL du kannst mich anfahren, wie du möchtest. Ich fühle mich trotzdem nicht schlecht, wenn ich nicht mehr viel Geld im Jahr für etwas bezahle, was ich nicht konsumiere, ganz einfach!
      24 37 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 20:12
      Highlight @Bene86; Einfache Antworten sind selten Antworten mit Inhalt, aber das wird Dich kaum stören. Das Leben und auch der Zusammenhalt eines Landes sind nicht auf der Liste der einfachen Antworten, sie bedürfen einer eingehenden Refexion und diese vermisse ich bei vielen.
      34 14 Melden
    • Bene86 05.11.2017 20:39
      Highlight Du denkst also, dass das SRF den Zusammenhalt der schweizer Bevölkerung stärkt? Ich denke dabei anders. Es spaltet eher die Generationen.

      Das SRF ist nicht zeitgemäss. Auf Sendungen wie Eiger Mönch und Kunz oder Donnschtig Jass kann ich nun wirklich verzichten.

      Durch die Billaggebühren hätte man jahrelang Zeit gehabt, einen zeitgemässen Sender mit zeitgemässen Sendungen auf die Beine zu stellen, welcher die jüngere und die ältere Generationen angesprochen hätte.

      Aber man ruhte sich auf den Lorbeeren aus, zeigte 0! kreativität, man hatte ja keinen finanziellen Druck. So sehe ich das.
      17 33 Melden
    • SemperFi 05.11.2017 20:51
      Highlight @Bene86: Was ist denn der Unterschied zwischen 12*37 Fr. und 465 Fr.? Das hab ich noch nicht kapiert.
      24 9 Melden
    • Roaming212 05.11.2017 20:59
      Highlight Dümmstes Argument mit dem nicht konsumieren/benutzen. Gewisse Autofahrer benutzen die Schienen nicht, Zugfahrer die Autobahnen nicht, trotzdem bezahlen alle. Kapierst du wie eine Gesellschaft funktioniert? Sonst will ich auch tiefere Krankenkassenkosten damit ich deine Krankheiten nicht bezahlen muss.
      45 10 Melden
    • René Gruber 05.11.2017 21:17
      Highlight Bene86, ich gehe mal davon aus 86 ist ihr Jahrgang, dies würde dann heissen sie gehen nicht mehr zur Schule oder? Gemäss ihrer Logik (ich zahle für nichts was ich nicht brauche) sind sie also auch dafür die Schulen abzuschaffen, respektive Eltern 100% der Schulkosten ihrer Kinder zahlen zu lassen?
      32 8 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 21:51
      Highlight @Bene86, Spaltet Generationen? Na das ist eine ganz eigene Interpretation einer Spaltung.
      Hast Du schon je eine politische Sendung im Tessiner gesehen? Oder gar eine Sendung des TSR? Was denkst Du denken die Gleichaltrigen im Tessin oder der Romandie ab Deiner Spaltungsinterpretation?
      Nein Du bis da auf dem Holzweg und Zusammenhalt ist wohl nicht Deine Kompetenz, aber was soll‘s wenigstens weisst Du das 12 x 37 = 465 gibt. Doch noch was gelernt.
      19 10 Melden
    • Bene86 05.11.2017 23:17
      Highlight Mein lieber FrancoL, überzeugende Argumente gegen diese Initiative hast du mir noch immer keine genannt. Dein "fördert den Zusammenhalt" klingt wirklich sehr romantisch, rechtfertigt für mich aber noch immer nicht diese finanzielle Ausgabe. Betrachtet man die monatliche Ausgabe als einzelner Posten, mag es nicht nach sehr viel klingen, summiert man dann aber alle mtl. Ausgaben zusammen, bin ich froh, wenn Diese wegfällt. Schön, wenn es für dich Peanuts sind! Viel Glück beim "überzeugen" anderer Stimmbürger, für mich bist du nix ausser ein ziemlich arroganter Plauderi.
      3 15 Melden
    • Datsyuk 06.11.2017 15:06
      Highlight Wenn man mit 10 Jahren rechnet, sind es schon 4'650.-.
      5 2 Melden
  • aglio e olio 05.11.2017 18:28
    Highlight Des Herren Gedanken zum Thema Menschenrechte zeigen m.M.n. bereits ein spezielles Weltbild auf. Was will man da noch erwarten?
    http://www.politnetz.ch/artikel/22072-linker-angriff-auf-die-menschenrechte
    22 10 Melden
  • trollo 05.11.2017 17:54
    Highlight @Christoph
    Bin etwas entäuscht darüber, dass mein Kommentar über deinen Artikel nicht aufgeschaltet wurde. Ich beurteile den Artikel nur nach den selbsgesteckten journalistischen Standards. Die Umgehung dieser, mittels "Satire" mag sicher Lacher generieren ist aber nicht seriös. Andere werden von dir nach den erwähnten Standards zerlegt.
    Die Hälfte der Kommentierenden unten, haben nicht mitbekommen, dass du die Fragen und Antworten sebst kreiert hast.

    26 22 Melden
    • flausch 06.11.2017 04:15
      Highlight Was?
      Also wenn dies hier irgendwer nicht mitgekriegt hatt dann müssen wir sofort aufhören die Bildung totzusparen.
      Ein Publikum das gewisse Standards erwartet sollte auch bereit sein selbst gewisse Standards mitzubringen, ansonsten gäbe es ja noch "Blick am Abend" als Alternativprogramm.
      6 2 Melden
  • Staatsgebeutelter 05.11.2017 16:19
    Highlight Der Leser sieht, es geht bei NoBillag nur um Freiheit, nämlich die Freiheit des Besitzenden selber entscheiden zu dürfen für welches Produkt er bezahlen will und für welches eben nicht. So gesehen könnten später Regierungen in die Bewertung kommen und der gebeutelte Steuerzahler könnte auch entscheiden welcher Regierung er sein Geld zwangsüberlassen möchte.....
    30 61 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:59
      Highlight @Staatsgebeutelter: Wenn es in der Initiative nur um die Freiheit geht, dann sind wir doch alle froh, dass diese Idee nicht durch einen 200.-- Gegenvorschlag hätte verwässert werden können.

      Und schon heute kann jeder Besitzender entscheiden, wem er das Geld gibt. In der Schweiz sind die Regeln (im Moment) so, jeder muss Steuer, Krankenkasse und Billag bezahlen. Wer das nicht will, der kann auch das Land verlassen und sein Geld anderen bringen. Kein Problem.
      37 17 Melden
    • Rendel 05.11.2017 17:19
      Highlight Es geht eben nicht um Freiheit, wenn man srf abschafft. Es geht um ausgewogene Information und ein wichtiges Element, damit die Schweizer Demokratie funktionieren kann und das ist ein wichtiges Element von Freiheit.

      Wer nur an sein Portemonnaie denkt und dann mit Freiheit kommt, hat nicht viel begriffen oder versucht absichtlich, wenn er doch begreift, die Demokratie zu unterwandern, im Wissen worum es wirklich geht.
      44 19 Melden
    • Skip Bo 05.11.2017 18:05
      Highlight Sportfan, wenn ich bei Fernsehgebühren die gleiche Flexibilität hätte wie bei der Krankenkasse, hätte ich kein Problem damit. Steuern werden nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erhoben, irgendwie gerecht.
      Billag ist eine zwangsverordnete Kopfsteuer ohne Verursacherprinzip.
      25 19 Melden
    • Rendel 05.11.2017 18:38
      Highlight
      Skip Bo, die Krankenkasse, Strassenverkehrsgebühr als Beispiel, werden nicht wirklich nach dem Verursacherprinzip abgerechnet. Grad die Strassenverkehrsgebühr wurde seit zig Jahren nicht erhöht, obwohl die Kosten massiv gestiegen sind, weil jeder nur an sich denkt. Ausgeglichen werden muss das mit Steuern. Und sie gehen nicht darauf ein was ein unabhängiges Fernsehen und Radio für die Demokratie bedeutet. Es geht nicht einfach nur um Kosten!
      20 13 Melden
    • Skip Bo 05.11.2017 19:11
      Highlight Rendel, wie gesagt, ich wünschte mir Flexibilität. Eine Grundgebühr für Infrastrukturkosten und einen Beitrag je nach Nutzung.
      Ich fühle mich nicht im SRF repräsentiert, konsumiere nur Informationssendungen für welche ich aber bezahlen würde.
      Zudem kritisiere ich Moderationen, in welchen die persönlichen Meinungen der Moderiernden zum Konzept gehören. Seit mich Fischlin als "Dauerjammeri" betitelt hat, hat sich meine Skepsis eingebrannt und wurde wiederholt bestätigt.
      Die Abgaben auf Treibstoffen sind eindeutig Abgaben nach dem Verursacherprinzip, diese dürften nicht zweckentfremdet werden.
      11 13 Melden
    • Rendel 05.11.2017 20:40
      Highlight Strassenverkehrsgebühren haben nichts mit Treibstoffabgaben zu tun. Und sie hätten ja gern eine Art Kostenwahrheit. Da würden sie als Automobilist aber noch auf die Welt kommen, was sie zu zahlen hätten.

      Ich weiss nicht welcher Herr Fischlin sie bei Srf als Dauerjammeri bezeichnet hat.

      Srf hat gerade die Aufgabe, dass eben nicht nach Nutzung gerechnet wird, damit Minderheitsthemen auch einen Platz finden. Philosophie, Kunst, Literatur gehören zum Bildungsauftrag. Das nennt man eben Demokratie, dass Minderheiten und deren Interessen nicht von der Mehrheit zertrampelt werden.
      9 3 Melden
    • äti 05.11.2017 20:41
      Highlight @skip, ich gehe beim Bahnhof immer durch die Tür auf der linken Seite. Ist es nicht eine Verschwendung, vorne noch einen Haupteingang zu haben? Ich brauch den nicht.
      17 6 Melden
    • Skip Bo 06.11.2017 06:58
      Highlight Rendel, die Erstellung von Verkehrsinfrastrukturen (Bahn,Strasse) sind m.M. aus Steuern zu finanzieren. Der Betrieb (Unterhalt und Ersatz) sind über das Verursacherprinzip (Treibstoffe,Bilette) zu finanzieren. Das wäre Kostenwahrheit.
      Den Scherz erlaubte sich der Tagesschaumoderator während einer Sendung.
      Ich zähle mich zu einem Bevölkerungsteil (Landwirt) der im SRF konstant mit pauschalen Negativschlagzeilen und den üblichen Herablassungen überzogen wird, ohne dass differenziert wird. Neutral geht anders.
      2 6 Melden
    • Skip Bo 06.11.2017 07:10
      Highlight äti, ich nicht davon aus, dass du aus ideologischen Gründen immer linke Türen benutzt. Wahrscheinlich führt diese Tür kürzer zum Ziel.
      Sobald eine Sanierung des Haupteingangs nötig wäre, muss die Frequentierung und der Nutzen erfasst werden. Darauf beruhend ist zu entscheiden ob saniert oder aufgehoben wird. Wenn die linke Türe einem grossen Nutzerbedürftnis entspricht, ist sie entsprechend zu vergrössern. Die wenigen Haupteingangsbenutzer würden auch die linke Tür benutzen.
      2 3 Melden
    • äti 06.11.2017 09:14
      Highlight @skip, gute Antwort, im Ernst. Aber meine Erfahrung zeigt, dass das auch anders geht: aus irgendeinem Grund nervt der Haupteingang jemanden, er stellt Plakate auf - schaltet Inserate und behauptet, die Kosten der Türe seien jenseits seiner Kellertüre. Mit Glas, Automat und zu dick. Verschwendung pur. 1'000 Nicht-Türbenutzer und 20 Türbauer (Kellertüren) unterstützen ihn. Es wird abgestimmt, Türe bleibt, Gemeinde hat 80'000.- Kosten. Die fehlen anderswo. Zb. Schulhaus. Eine Partei meckert wegen unsinnigen Ausgaben f Abstimmung (dieselbe) ... :)
      2 2 Melden
    • Rendel 06.11.2017 16:28
      Highlight @Skip Bo

      Sie vergessen externe Kosten, wie Strassenbeleuchtung, Strassenreinigung, Entwässerung, Polizei, Feuerwehr usw.

      Dazu kommen noch versteckte Kosten, wie z.B. Luftverschmutzung, Lärmbelastungen.

      Kostendeckend müsste alles einschliessen!
      3 0 Melden
  • BYOKN 05.11.2017 16:13
    Highlight Da gibt es einmal eine Initiative, die kein Wahlkampfveikel einer grossen Partei ist, die etwas Abschaffen möchte was sehr viele Leute echt stresst: Eine Organisation die Samstags morgens bei dir klingelt um rumzuschnüffeln ob du einen TV hast (ja, das macht die Billag, schön für dich wenn's dir noch nie passiert ist) und einen Haufen Kohle kostet für etwas das schlicht ein anachronismus aus einer Zeit ist, wo es weder Verschlüsselung (für PayTV) noch Internet gab (Netflix, News) und Watson findet es mega fies, dass der Initiant über das Anliegen statt über sich reden will. Heuchler.
    45 60 Melden
    • PhilippS 05.11.2017 16:30
      Highlight Wenn du dich immer brav angemeldet hast, hat kaum jemand geklingelt.

      Und ab 2019 ist damit sowieso Schluss, wenn jeder Haushalt eh zahlen muss....
      52 23 Melden
    • Pasch 05.11.2017 16:43
      Highlight @PhilippS: was für eine Argumentation General Totenkopf wäre stolz auf dich!
      17 21 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 17:05
      Highlight @Byokn: Sie verwechseln die Vorlagen: Das mit der Billag haben wir beim RTVG vor 2 Jahren entschieden. Wir haben an der Urne entschieden, dass alle bezahlen und deshalb niemand mehr zur Kontrolle kommen wird.

      Ab 2019 wird Serafe die Gebühren einziehen, dafür 17,5 Mio pro Jahr kassieren und fertig!

      Etwas stossend, wenn einer "Heuchler" schreit aber mit Verlaub, keine Ahnung hat, worum es bei NoBillag geht.
      30 17 Melden
    • Rendel 05.11.2017 17:27
      Highlight Die Billag ist eh Geschichte!
      Ich hatte die jahrelang vor der Tür, weil ich keinen TV hatte. Ich stimme trotzdem nein.

      In dieser Abstimmung geht es aber darum, dass man srf abschaffen will, weil ausgewogene Informationen, gewissen machtinteressierten Kreisen, mit viel Geld, ein Dorn im Auge sind.
      Es geht um den erhalt einer ausgewogenen Demokratie. Man schaue nach Ungarn usw. .
      39 13 Melden
    • Pasch 05.11.2017 17:33
      Highlight @ Sportfan: nicht wenn wirs verhindern können, die erste Abstimmung war mal ein Schuss vor den Bug das das ganze Konstrukt und der Ertrag daraus nicht stimmt.
      4 12 Melden
    • mercat 05.11.2017 18:06
      Highlight Da gibt es einmal eine Initiative, die kein Wahlkampfveikel einer grossen Partei ist...

      Wie bitte? Da lachen ja die Hühner! Kessler, Rickli und weitere SVP Exponenten, die das linke und gelenkte Staatsfernsehen doch nur zu gerne abschaffen würden, gehören Ihnen zufolge keiner grossen Partei an.
      24 10 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 18:19
      Highlight @Pasch - ich hoffe wir können das verhindern! Sagen wir einfach: Ärmel hoch und Argumente Tippen, bis Logitech anruft und sagt, sie hätten keine neuen Tastaturen mehr!
      3 7 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 20:25
      Highlight @Rendel; Ich gehe mit Dir einig! Aber wieso denn nach Ungarn, es genügt nach Italien zu gucken um festzustellen was ein gelenkter Privatsender mit genügend Geld so alles anstellen kann. Da können selbst unumstössliche Zahlen so verwässert werden dass man sie nicht mehr erkennt wenn es denn Herr Berlusconi so will.
      Darum NEIN DANKE für die Schweiz; wir brauchen SRF auch wenn sie sicherlich etwas abspecken muss. Aber lieber noch etwas Speck an der SRF und dafür kein total gelenktes Format.
      19 7 Melden
    • Rendel 05.11.2017 20:48
      Highlight Ungarn ist nicht so viel weiter weg, als Italien. Und Orban wird von Köppel angebetet ^^ .
      13 5 Melden
  • Töfflifahrer 05.11.2017 15:56
    Highlight So lustig das ist, irgendwie bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Warum? weil es so tatsächlich eintreten könnte!
    65 19 Melden
  • p4trick 05.11.2017 15:44
    Highlight NoBillag verbietet eine Finanzierung der SRG. Besser wäre gewesen die Gebühren Eintreibung zu verbieten und dem Bundesrat das Budget für die SRG aus dem normalen Haushaltbudget zu gewähren. 55Mio sind die Ausgaben alleine für die Billag das sind 10% der SRG Löhne!!
    So ist die No Billag aber zum Scheitern verurteilt.
    14 20 Melden
  • remeto 05.11.2017 15:36
    Highlight Der Kessler hat wohl mal eine Abfuhr einer SRG Journalistin gekriegt - jetzt spielt er Leberwurst 😂
    47 30 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 15:20
    Highlight SRF und politisch neutral? Witz komm raus du bist umzingelt. Das sind reine Propagandamedien nach US-Vorbild (CNN,CBS,...) Das brauchen wir in der Schweiz nicht mit einem Staatsfernsehen, das sich nicht an seine Kozessionsgrundlagen hält. Die dafür verantwortlichen Personen gehören entlassen und nie mehr irgendwo eingestellt.
    50 99 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 15:54
      Highlight @Clayton: Bei den meisten Diskussionen hier drinn zu NoBillag behaupten sie stets das Gleiche, dass SRF linkslastig ist. Ich habe sie schon ein paar Mal nach den Motiven gefragt, welche SRF haben könnte, um sich auf die Seite der weniger Mächtigen und wirtschaftlich schwächeren zu stellen. Sie haben noch NIE eine Antwort darauf gegeben. Bekommen wir die nun? Oder behaupten sie nun bis in den März hinein die gleichen Sachen ohne Argument?
      69 28 Melden
    • ujay 05.11.2017 16:38
      Highlight @Clayton......CNN und CBS linke Propagandamedien wie auch die SRG. Du musst so extrem rechts drehen, dass sogar die SVP eine Mittepartei ist, oder du wilst dich umsverrecken lächerlich machen😂😂😂
      49 17 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 05.11.2017 16:39
      Highlight Wo der Sportfan recht hat, hat er recht, egal ob für oder gegen noSRG. Mich würden Claytons Argumente auch interessieren.
      22 10 Melden
    • Pasch 05.11.2017 17:21
      Highlight Ich kann schon nachvollziehen was er meint SRG bläst genauso ins Horn Westen=Gut Osten=Böse.
      Man hört es oft selbst bei Nachrichten unterschwellig raus.
      Viel eigene Meinung und Objektivität lässt sich nicht erkennen.
      15 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 17:46
      Highlight Jede Berichterstattung in Auslandsfragen und Kriegen war fakenews nach Pentagon Script. Das hat sich bis heute nicht geändert. Wenn man das nicht peilt erübrigt sich eine Diskussion. Vor allem nicht mit solchen die gefüttert werden.
      12 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 18:05
      Highlight Das wars. Mir ist der Club hier zu lästig.
      4 19 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 18:28
      Highlight @Pasch: Wäre es dann nicht genau umgekehrt, wenn die SRG "Links" sein soll?

      Westen = Kapitalistisch (Rechts)
      Osten = Kommunistisch (Links)

      @gelöschter Benutzer: Die gleiche Frage auch an Sie? Wäre Links nicht auf der anderen Seite als das Pentagon? Auf der Seite von Russland? Ich habe immer gehört: "Linksbrüder ab nach Russland!" Ich peils wirklich gerade nicht warum die SRG jetzt Links sein soll, weil sie den rechten Amis nachrennen sollen? Aber vielleicht können sie mich noch aufklären, bevor sie abzischen!

      18 6 Melden
    • SemperFi 05.11.2017 20:58
      Highlight Tja, wer keine Argumente hat, nimmt den Notausgang. Clayton hinterlässt hier eine Lücke, die ihn vollständig ersetzt.
      17 3 Melden
    • flausch 06.11.2017 04:29
      Highlight Ich lach mich tot!
      Verschwöhrer die von ihren eigenen Theorien in die Flucht geschlagen werden.
      Das war ja mal wieder feinste Satire, sich nach 2 Kommentaren schon selbst so verwirrt zu haben das man nur noch den Kopf in den Sand stecken kann und darüber vergisst das es so mit dem panischen Wegrennen gar nicht mehr so einfach ist.
      ;P
      7 0 Melden
  • Patrick Gasser 05.11.2017 15:10
    Highlight Kleiner Input: Wie siehts eigentlich mit der Verknüpfung der Goldbach Group (Vermarkter von Werbung, unter anderem für Pro7/Sat1 Schweiz) und den No-Billag-Menschen aus (Ja, ich weiss, Natalie Rickli hat ja per Ende Jahr gekündigt und macht sich selbständig...).

    Könnte es eventuell, aber nur vielleicht, sein, dass diese Firma von einer Abschaffung der Gebühren und einer geschächten SRG ziemlich fest profitiert?
    86 20 Melden
    • banda69 05.11.2017 15:37
      Highlight @gasser - Eines ist sicher: Bei einer Annahme knallen bei Goldbach die Korken.
      54 13 Melden
    • Majoras Maske 05.11.2017 16:23
      Highlight Ausserdem sollte man dringend mal überprüfen welche Medien in letzter Zeit gegen die SRG schiessen und welche Medienhäuser in der Schweiz mit Goldbach eng zusammenarbeiten...
      46 8 Melden
    • wasylon 05.11.2017 17:10
      Highlight SP Bundesrat Moritz Leuenberger hat damals die ausländischen Werbefenster erlaubt. Jetzt dürft ihr mal alle scharf darüber nachdenken warum er das gemacht hat.
      Tja selber schuld liebe Genossen wenn ihr über Goldbach jammert😂
      15 19 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 18:35
      Highlight @wasylon: Wir jammer nicht über Goldbach, solange es so bleibt wie es ist.

      Wir sagen nur, wer an welcher Lösung Interesse hat und sich deshalb ins Zeug legt. Bindungen aufzeigen, nichts anderes.

      Wenn sich Frau Rickli als Kämpferin gegen die SRG aufspielt, dürfen wir auch zeigen dass sie direkt davon profitiert.

      17 3 Melden
    • Patrick Gasser 05.11.2017 18:39
      Highlight @wasylon: Dieser "Genosse" hat ja jetzt auch ein gutes Jöbli bei Implenia (andere Geschichte)...

      Auch hier: Rechts-/Links-Schubladen-Denken greift bei dieser Debatte nicht...
      6 2 Melden
    • rönsger 05.11.2017 18:49
      Highlight @ wasylon: schon wieder so ein blödsinn: "SP Bundesrat Moritz Leuenberger hat damals die ausländischen Werbefenster erlaubt." die schweiz hat die deutschen werbefenster nie erlaubt, im gegenteil, sie wollte sie verbieten. aufgrund internationaler abkommen war dies aber nicht ohne mitwirkung der deutschen landesmedienanstalten möglich; denn konzessioniert sind diese sender in deutschland. die landesmedienanstalten sahen aber keinen grund, gegen die fenster einzuschreiten, bzw. waren gegen das lobbying machtlos. zuerst recherchieren statt gegen die genossen schimpfen, wasylon!
      6 3 Melden
    • wasylon 05.11.2017 19:00
      Highlight @Parick Gasser nein schon lange nicht mehr.
      https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Leuenberger-kehrt-Implenia-den-Ruecken/story/15355902

      Ich bin gerne für Transparenz. Da müssten aber auch die Wanner Medien offenlegen wieviel sie aus dem Gebührentopf bekommen. Mit Unterstützung der SRG bekommt Peter Wanner bald seine 100Mio Fr.
      https://www.mysnip.de/forum-archiv/thema-11947-1383135/Peter+Wanner+fordert+100+Millionen+Gebuehrengelder+und+will+nationalen+TV-Sender+starten.html
      6 2 Melden
    • Patrick Gasser 05.11.2017 19:22
      Highlight @wayslon: Es spricht ja auch nichts für eine Umverteilung der jetzigen Gebühren, so lange sie an einen definierten Leistungsauftrag geknüpft sind. Durch Rückgänge in der Werbebranche wird es für kleine Medienunternehmen in der sogenannten "Peripherie" immer schwierige, zumindest kostendeckend zu arbeiten. Warum also nicht auch Kleinverlage mit Gebührengelder für ihre Arbeit unterstützen? Gleiches geschieht ja auch in der Landwirtschaft...
      5 1 Melden
    • banda69 05.11.2017 19:38
      Highlight @wasylon

      Wenn die SRG durch die SVP mutwillig zerstört wird, gibt es zwei Profiteure:
      - Die selbsternannte "Partei des Schweizer Volkes" SVP
      - Goldbach Media (KK wird jubeln)

      Verlieren wird das Schweizer Volk.
      13 7 Melden
    • wasylon 05.11.2017 19:56
      Highlight @Patrick Gasser glaubst du echt die kleinen werden unterstützt?
      Im Jahr 2008 sollte bei der Radio und TV Konzessionsvergabe auch "zu Gunsten Medienvielfalt und gegen eine Medien-Konzentration entschieden werden.
      Und ist seither die Medienvielfalt grösser geworden? Nein, wenige Medienkonzerne teilen sich den Kuchen seither untereinander auf.

      https://www.nzz.ch/lokale_radio-_und_tv-konzessionen_vergeben-1.1197952
      3 1 Melden
    • Patrick Gasser 05.11.2017 20:12
      Highlight @wasylon: National gesehen ja. Aber bei den Krümeln im Lokalen ist die Medienvielfalt durchaus da. Nur ist das wegen dem immer kleineren Werbevolumen meiner Meinung nach nicht mehr lange der Fall.
      3 3 Melden
    • wasylon 05.11.2017 20:48
      Highlight @sportfan wer Goldbach kritisiert muss auch die SRG kritisierten. Immerhin verdient sie selber von den Werbefenstern über Admeira.
      Typisch SRG vordergründig den Abfluss von Schweizer Werbegelder ins Ausland scheinbekämpfen. Hinten rum wird abkassiert.

      http://www.azmedien.ch/bilder/nachlese/Sonntagszeitung.pdf
      3 3 Melden
    • äti 05.11.2017 20:55
      Highlight Niemand nimmt der Schweiz das SchweizerRadioundFernsehen.

      Auch kein Investor aus Russland, Amerika, China, Saudi-Arabien. Auch nicht in Cooperation mit einer grossen Partei. Niemals. Nie.

      Für Preisgestaltung gibt es den Preisüberwacher.

      SRG ist Schweiz. Nicht Netflix, nicht Youtube.
      8 3 Melden
  • Goldjunge Krater 05.11.2017 14:51
    Highlight Wie immer: links bringt keine Argumente sondern spielt auf den Mann und meint man sei ach so überlegen und klug.. Die Ohrfeige am Abstimmungs-Sonntag ist dann jeweils einfach umso heftiger.
    56 110 Melden
    • Christian Gerber 05.11.2017 15:24
      Highlight Krater, vermutlich werden auch Sie abstimmen gehen, um bloß „ein Zeichen“ zu setzen. Wahrlich ein tolles Argument...
      51 16 Melden
    • Patrick Gasser 05.11.2017 15:39
      Highlight Hallo Goldjunge Krater! Wenn du Dich mit der Vorlage, ihren Befürwortern und den Gegnern auseinandersetzt, dann merkst du relativ schnell, dass Links/Rechts-Schubladendenken hier (wie so vielen anderen Orten) nicht greift. Eine Abschaffung der Billag-Gebühren kann auf mittlere Sicht rund 7000 Arbeitsplätze vernichten. Übrigens kriegen auch private, lokale Radio- und TV-Sender Gelder aus dem Gebührentopf.

      Herzlich grüsst: Ein Käser-Sohn, Gegner des Obligatorischen Schiessprogramms, Armeedienstleistender, klimatechnisch höchst besorger Skifahrer und Schwingerfreund.
      52 13 Melden
  • silberstern 05.11.2017 14:45
    Highlight Viele Leute haben einfach Angst vor etwas neuem.
    Ich denke, die verknöcherte SRG ist einfach nicht mehr zeitgemäss.

    Von mir gibt,s ein JA!
    59 111 Melden
    • Digichr 05.11.2017 14:55
      Highlight Denken deine Kollegen am Stammtisch auch so? :-)
      63 45 Melden
    • AlteSchachtel 05.11.2017 15:14
      Highlight Ems CH-TV statt RTR und Martullo-TV statt RSI...?
      58 31 Melden
    • andrew1 05.11.2017 15:34
      Highlight Ist so. Viele haben angst vor neuem. War bei der einheitskassen abstimmung das selbe elend. Haubtsache das ganze geld muss weg.🎵
      11 24 Melden
    • Maragia 05.11.2017 16:57
      Highlight Wieder typisch Digichr. AUf den Mann spielen statt Argumente bringen. Die Niederlage am Abstimmungssonntag wird umso mehr weh tun!
      11 17 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 17:22
      Highlight @silberstern: Wenn ich wüsste, dass nach dem Abbruch der SRG aus den Ruinen tatsächlich etwas neues entsteht und ich zum gleichen Preis wie heute, etwas ähnliches bekomme, dann freut mich das.

      Nur, alles neue, was ich bisher im TV Markt erlebt habe, erfreut mich nicht. Ich kann zwar mehr Eishockey oder Fussball schauen, muss aber dabei noch gleich eine TV Box und ein Internetabo kaufen.

      Und wenn ich mir das mit Netflix/Spotify überlege, ich bin mir sicher, auch das Internet wird bald reguliert und dann werden die nie mehr so günstig sein können wie heute.
      11 5 Melden
  • Amadeus 05.11.2017 14:31
    Highlight Persönlich finde ich, dass die SRG für die Meinungsbildung absolut zentral ist. Ich schaue oft Sendungen auf MSNBC und Fox News und erschrecke immer wieder wie da die eigene Klientel bedient und polarisiert wird. Man pickt sich Themen heraus, lässt unangenehme Inhalte weg, politisiert jeden kleinen Sachverhalt, und lädt Studiogäste ein, die auf der Linie des Senders sind.

    Da bin ich dankbar, dass wir in der Schweiz ausgewogen informiert werden, weil die SRG sich nicht nach privaten Geldgebern und Investoren richten muss.
    107 26 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 14:49
      Highlight Das ist gut aber Viele sind der irren Meinung dass man für diesen Service alles bestimmen soll und erst noch den Preis bestimmen.
      18 39 Melden
  • Thinktank 05.11.2017 14:14
    Highlight Ist es wirklich so, dass das linke Gedankengut nur verbreitet werden kann, wenn es von rechts finanziert wird?
    33 85 Melden
    • Majoras Maske 05.11.2017 14:21
      Highlight Ja, das Kommunistische Manifest wurde damals auch nur von schwerreichen Industriellen verbreitet.
      51 8 Melden
    • BYOKN 05.11.2017 15:52
      Highlight Sind Sie wohl ein bisschen ins Fettnäpfchen getreten, tatsächlich wurde Marx von seinem schwerwiegende Fabrikbesitzerfreund Engels finanziert...
      12 7 Melden
    • äti 05.11.2017 21:07
      Highlight "Gedankengut" - tolles Wort. Brunner hatte das Anfangs benutzt von sich. "Unser Gedankengut" hatts getönt - bis er belehrt wurde, das " gute Gedanken" schon besser wären. Die Herkunft des Wortes kennst du schon, nicht stark.
      1 1 Melden
  • Donald 05.11.2017 14:11
    Highlight Ich bin selbst nicht für No Billag. Aber interessant zu sehen, dass viele Medien, wie Watson dagegen Stimmung machen. Denn logischerweise könnten diese ohne SRG ihren Marktanteil stark erhöhen und viel mehr Geld verdienen.
    42 49 Melden
    • Majoras Maske 05.11.2017 14:25
      Highlight Seltsem, dass man mittlerweile nicht mal mehr erwartet, dass die Presse über diese Initiative neutral berichtet und dasselbe bei der SRG mit Hysterie gleich ankreidet. Für mich haben so einige Medien ihre Unschuld verloren...
      22 15 Melden
    • dickmo 05.11.2017 14:38
      Highlight Falsch. Insbesondere im TV-Bereich würde das Werbesubstrat hauptsächlich an die CH-Werbefenster der deutschen und französischen Privaten und damit an Goldbach Medien gehen.
      75 25 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 14:51
      Highlight @Dickmo; Nicht ganz richtig dargestellt! Die Nachrichten müssten ja auch noch transportiert werden und das würde nicht über das Ausland erfolgen.
      Ausser man sei der Meinung dass Nachrichten unwichtig und vernachlässigter sind, was ich bei manchem so auch annehmen mag.
      23 8 Melden
    • äti 05.11.2017 21:10
      Highlight @franco, betreffs Nachrichten schlagen die Initianten Youtube vor. Kann man selber auslesen.
      3 3 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 21:54
      Highlight @äti; Oh ja das wäre dann der volle Fake. Wieso nicht auch einen Kanal in dem gleich den Text der Nachricht und die Ausrichtung eingeben kann und vielleicht auch noch den Schwerpunkt, damit man nicht mit der Wahrheit konfrontiert wird.
      5 1 Melden
    • Donald 06.11.2017 17:59
      Highlight Was heisst schon insbesondere? Mit Sicherheit könnten die Schweizer Medien den Teil übernehmen, welcher nicht durch ausländische Medien ersetzbar ist und vermutlich noch mehr (wenn sie sich nicht allzu dumm anstellen).
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 14:10
    Highlight Könnte man mit den zu entlassenden SRG-MitarbeiterInnen nicht ein Watson-TV auf die Beine bringen?
    27 14 Melden
    • Genital Motors 05.11.2017 14:30
      Highlight Mhm minus mal minus gibt plus...
      Links mal links gibt dann rechts ? ;-)
      13 39 Melden
    • Skip Bo 05.11.2017 14:37
      Highlight Das wird wohl an der Lohnfrage scheitern, watson ist privatwirtschaftlich aufgestellt.
      24 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 14:09
    Highlight Blocher wird nicht ruhen, ehe das Schweizerkreuz durch das Teleblocherlogo ersetzt wird und eine riesige Goldstatue seiner Person (aus purem Gold, Mörgeli) auf dem Bundesplatz stehen wird, lächelnd zum Sünneli deutend.
    69 36 Melden
  • jen23 05.11.2017 14:05
    Highlight Ich persönlich informiere mich über NZZ, watson, 20min und The Economist. SRF benutze ich gar nicht (habe keinen Fernseher und Radio höre ich praktisch nie, da ich kein Auto habe). Somit werde ich meiner Meinung nach recht ausgeglichen informiert. Ich verstehe das Argument nicht ganz, dass man das SRF braucht, um sich politisch neutral zu informieren? Jemand der sehr stark links oder rechts ist, informiert sich vermutlich heute schon nur über Medien, die ihm passen.
    Was wir brauchen ist nicht ein neutraler Sender, sondern Leute, die Informationen kritisch beurteilen und durchschauen können.
    54 57 Melden
    • Dilophosaur99 05.11.2017 14:38
      Highlight Was wir brauchen ist nicht ein neutraler Sender, sondern Leute, die Informationen kritisch beurteilen und durchschauen können. Da bist du bei watson schon mal falsch!
      33 26 Melden
    • Rendel 05.11.2017 14:52
      Highlight Sie müssten noch die Woz lesen, die Mieterzeitung und einiges andere, um wirklich ausgeglichen informiert zu sein.

      Dann zählen sie mal das Geld zusammen, was das alles kostet. Srf für 1 sfr. pro Tag ist dann billig.
      48 22 Melden
    • Uranos 06.11.2017 00:19
      Highlight The Economist und die NZZ sind tendenziell eher konservativ und Watson und 20min sind Boulevard-Blätter. Das ist also nicht ganz ausgewogen.
      2 1 Melden
    • jen23 06.11.2017 11:43
      Highlight @ Rendel, du hast nicht unrecht, trotzdem finde ich, dass es einen grossen Unterschied macht, ob man freiwillig für etwas bezahlt oder nicht.
      Wenn es mir das Geld wert ist, dann wieso nicht mehr ausgeben? Jemand anderen dazu zwingen, möchte ich aber nicht, da meine genannten Zeitungen ihn womöglich gar nicht interessieren.
      0 0 Melden
    • Rendel 06.11.2017 16:24
      Highlight Die Initiative ist demokratiefeindlich, weil sie srf zerstören will. Die Tessiner und Welschen werden sich nach Italien und Frankreich ausrichten müssen. Die Deutschschweiz bekommst ein Blocher TV und Deutsche Privatsender!

      Bei Privatsendern bekommen ich kein breites Spektrum an Information über die Schweiz und Kultur, nur Trash!

      Man darf die NoBillag Initative nicht nur mit dem Auge auf das eigene Portemonnaie betrachten.

      3 1 Melden
  • Spötter 05.11.2017 14:02
    Highlight Ich kann euch nur empfehlen, die No-Billag anzunehmen und dann Christoph, seine Gefolgsleute und Silvio Silvio Berlusconi zu installieren. Vermutlich würden wieder Dorfbeizen öffnen, Dorftheater aufblühen und Kinos mit guten Filmen öffnen. Weg von der Glotze hin zum Menschen.
    26 51 Melden
    • Rendel 05.11.2017 15:14
      Highlight Ihr letzter Satz passt nicht zu ihrem ironischen Beitrag!

      30 3 Melden
  • wasylon 05.11.2017 13:46
    Highlight @Christoph Bernet da hofft wohl jemand auf seine Anstellung bei der SRG😉Ein inoffizielles Bewerbungsschreiben?
    38 46 Melden
    • Christoph Bernet 05.11.2017 14:23
      Highlight Mir gefällt's ganz gut bei watson, danke für die Nachfrage 😉
      44 22 Melden
    • dickmo 05.11.2017 15:02
      Highlight Bernet hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag.
      34 10 Melden
    • wasylon 05.11.2017 15:16
      Highlight @dickmo wieviel ist den die Ablösesumme? 😉
      7 6 Melden
    • Christoph Bernet 05.11.2017 15:19
      Highlight Wenn ein Premier League-Club mit den dicken Scheinen für die Ablöse wedelt, dann wirst auch Du schwach, Maurice.
      19 6 Melden
    • wasylon 05.11.2017 15:55
      Highlight @Christoph "NEYMAR" Bernet 😜
      Beim Wechsel daran denken:
      "Geld war nie die Motivation, ich suche eine neue Herausforderung"

      https://www.srf.ch/sport/fussball/internationale-ligen/neymar-geld-war-nie-meine-motivation
      8 7 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:19
      Highlight @wasylon: Wow sie kennen ja "SRF.ch" und brauchen das als Quelle. Cool!
      13 6 Melden
    • wasylon 05.11.2017 16:28
      Highlight @Sportfan natürlich🙂 Schliesslich habe dafür bezahlt.🙌
      14 5 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:40
      Highlight @wasylon: Und pääng zum ersten mal gebe ich Ihnen sau gerne ein Herzli :-)
      7 5 Melden
  • CASSIO 05.11.2017 13:45
    Highlight geht's nur mir so, oder sehen einige von Euch auch einen Taliban in Anzug, wenn der Kessler die Bühne betritt???
    64 39 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:03
      Highlight @Cassio: Nein einen Taliban nicht, aber einer der platzt vor stolz, wenn er im TV kommt. Das sehe ich. Der einfach gerne Züslet um bekannt zu werden, weil er bisher beinahe überall im wahren Leben gescheitert ist. Sogar bei der Schweizerzeit von Schlüer ist er gescheitert.

      Ich sehe aber auch einen wie Rutz, der den Menschen ernsthaft erklären will, wie sie ihr Geschäft richtig zu machen haben. Alle TV Anbieter und Profis sagen, eine reine Finanzierung über den Markt geht nicht. Er sagt, kalt lächeld, doch ihr müsst halt mal arbeiten. Arroganz pur, das sehe ich.
      37 7 Melden
    • CASSIO 05.11.2017 17:58
      Highlight Sportfan, das SRF kann zweifelsohne sparen, die Löhne der Moderatoren sind zu hoch, der Overhead ist überdimensioniert, viele (US-)Sendungen müssen wirklich nicht eingekauft werden, weil sie schon auf allen andern Sendern laufen. Diese billigen dümmlichen Spielshows (die Kunz geht ja gar nicht, der Kilchsperger ist auch für die Katz, da ist selbst G&G noch intelligentere Unterhaltung) kann man durch intelligentere Formate ablösen. Radionews: weshalb braucht's bei jedem Sender separate Nachrichtenmoderatoren? und und und...
      4 5 Melden
    • zettie94 05.11.2017 19:50
      Highlight @CASSIO: Gut erklärt. Wenn die Initiative eine Halbierung der Gebühren verlangen würde, dann wäre ich sofort dafür. Mit einer Abschaffung wird allerdings faktisch die SRG abgeschafft und das ist keinesfalls in meinem Interesse, denn wer zeigt sonst noch die Arena (oder ein ähnliches ausgewogenes politisches Format), ausführliche Schweiz-Nachrichten, Schweizer Sport, usw.
      10 1 Melden
  • Skip Bo 05.11.2017 13:45
    Highlight Ich wünsche mir auch als Gedankenexperiment ein Interview mit SRF CVP Cina nach der Ablehnung von NoBillag (49,999 % vs. 50,001%), mit dem Fazit dass keine Reformen nötig seien und alle 500'000 Fr. Gehälter vom Volk nun legitimiert seien.
    41 38 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:07
      Highlight @Skip Bo: Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob nicht genau das der Auftrag an Cina ist. Er muss für die SRG schauen, weil er von ihr das Geld bekommt.

      Dass die SRG kleiner werden soll, eine andere Lohnstruktur bekommt, das müssen schon andere organisieren. Oder kennen sie einen Verwaltungsratspräsident, der dafür weibelt, dass sein Geschäft kleiner wird? Sie können viel von Cina erwarten, aber sicher nicht, dass er seinem Betrieb einen Finger abschneidet.
      12 4 Melden
    • Skip Bo 05.11.2017 17:36
      Highlight Ich rede von einem fiktiven, satirischen Interview mit Bernetfragen und Bernetantworten so wie oben mit Kessler.
      Die Antworten müssen ja nicht mit möglichen Aussagen übereinstimmen.
      5 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 13:38
    Highlight An Egozentrik kaum zu überbieten, der Mann. Auf das Aus der SRG wird eine rechtspopulistische Senderhölle folgen. Vollgestopft mit Werbung und Produkteplazierungen und dumpfen Inhalten, mit denen die Menschen für blöd verkauft werden. Ehemaliger Chefredaktor der Schweizerzeit... Das sagt eigentlich schon alles. Mir graut vor der medialen Zukunft dieses Landes.
    282 132 Melden
    • Roman h 05.11.2017 13:49
      Highlight Zwingt sie ja zum Glück niemand diese Sendungen zu schauen, auch müssen sie für das nicht bezahlen.
      Sehe also ihr Problem nicht.
      Auch gibt es so viele Sender die ohne billag sehr gut überleben, daher
      Wenn SRF so beliebt ist gibt es halt ein bisschen Werbung aber wenn es so viele Leute schauen dann gibt es den Sender noch lange.
      Wenn es den Sender dann nicht mehr gibt, dann nur weil niemand den Sender mag.
      24 65 Melden
    • AlteSchachtel 05.11.2017 14:11
      Highlight Ehemaliger Chefredaktor der Schweizerzeit... Das sagt eigentlich schon alles. Mir graut vor der medialen Zukunft dieses Landes.

      Exakt das habe ich beim Lesen dieses Artikels auch gedacht.
      49 18 Melden
    • Trasher2 05.11.2017 14:15
      Highlight Welche Sender überleben ohne Bilag?
      33 12 Melden
    • Majoras Maske 05.11.2017 14:35
      Highlight Ausserdem gehts ja nicht nur darum, ob man das persönlich schauen würde, sondern welche Folgen es für die Gesellschaft hätte, wenn es nur noch Milieu-Medien gäbe. Und das kommt garantiert nicht gut, wenn diese Milieu-Medien mit eigener Ideologie und eigenen Prioritäten eine gänzlich andere Wirklichkeit konstruieren und damit auch den Bürger entmünden. Ob die Predigt in der Mittelalterkirche oder Fox News, an beiden Orten werden Menschen gezielt verblödet um den eigenen Profit/Macht zu maximieren. Das demokratische Ideal sieht anders aus.
      32 8 Melden
    • Staatsgebeutelter 05.11.2017 16:19
      Highlight Die Angst der Frösche vor der Dürre.
      5 6 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 05.11.2017 16:38
      Highlight @Panzerknacker, lol und im Moments ists eine linkspopulistische Senderhölle? Das was sie hier betreiben, nennt man übrigens Populismus.
      Nur so, das Durchschnittsalter der Zuschauerschaft ist zwischen 60-65. Den Jungen ist die SRG eigentlich total egal.

      https://www.bernerzeitung.ch/schweiz/den-jungen-ist-die-srg-egal/story/12600223
      11 20 Melden
    • Majoras Maske 05.11.2017 17:06
      Highlight Wir stimmen aber nicht darüber ob, was die SRG anders oder besser machen könnte (tatsächlich finde ich als "Nicht-Alter" die Präsenz von SRF auf Twitter und Youtube gut, aber noch ausbaufähig), sondern darüber, ob die SRG noch Geld erhalten soll. Das ist nicht dieselbe Frage.
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 17:10
      Highlight roterriese

      Du checkst nicht ganz, dass die SRG die Diskussion mit fast allen zulässt. Genau das passt Dir nicht. Links ist für Dich wo nicht SVP draufsteht. Für Dich ist die SVP das Fleisch, alles andere soll Beilage sein. Du bist ein sehr unfairer Typ mit Alleingültigkeitsanspruch. Darum willst Du das Verbindende zerstören und Einheitsbrei aufschalten. Es wird Euch nicht gelingen, allen dunklen Vorzeichen zum Trotz. Die meisten wollen kein Teleblochernational. Aus gutem Grund.
      23 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 05.11.2017 17:33
      Highlight Die bezahlten SRG Trolle haben wohl auch hier übernommen. Wann werdet ihr es endlich verstehen, dass es Menschen gibt die weder SRG Produkte, noch sonstige seichte lineare Tv-Unterhaltung konsumieren?
      6 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 17:50
      Highlight roterriese

      Was konsumierst denn Du so an Medien?
      13 4 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 05.11.2017 17:57
      Highlight Watson, FAZ, Spiegel, Tagi, Bernerzeitung, 20minuten, Netflix und Youtube.
      3 5 Melden
    • Roman h 05.11.2017 18:00
      Highlight @ trasher2
      Ist ihre Frage ernst gemeint?
      Naja
      Pro 7, SAT 1, RTL dmax, 3+, kabel 1 und noch sehr viele andere.
      Beim Radio hätten wir neben sfr noch Radio 24, Energie, 1O5, Zürisee. Radio 1 und das nur in Zürich
      2 3 Melden
    • Walter Sahli 05.11.2017 18:13
      Highlight riese, wann wirst Du es endlich verstehen, dass nur Du und Deine Gesinnungsgenossen glauben, 10 Minuten TeleBlocher täglich sei genug der Meinungsbildung?
      7 4 Melden
    • Walter Sahli 05.11.2017 18:41
      Highlight Roman, potztausend, das ist ja eine Liste wahrer Qualitätssender!...und die meisten davon ausländisch! Was können wir froh sein, ist die SVP so heimatliebend.
      9 3 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 05.11.2017 20:46
      Highlight @Sahli, Glanz & Gloria, Tatort, SRF bi de Lüüt, Sundigsjass, Sportübertragungen und ähnliches, sind nun Meinungsbildung oder was?
      1 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 22:07
      Highlight Wow, die ex-WOZ Redakteure (-innen) sind da natürlich viel ausgewogener.

      Naja, müssen sich die WOZler halt anderswo nen Job besorgen.
      2 4 Melden
    • sigma2 06.11.2017 06:30
      Highlight Du hast schon verstanden, dass es sich nicht um ein echtes Interview handelt, oder?
      2 1 Melden
    • Daniel Caduff 06.11.2017 11:37
      Highlight Es gab bei ihm auch noch eine Zeit vor der "Schweizerzeit", als er Kontakte zu Neonazis in halb Europa pflegte und z.B. auch mal bei Jobbik zu Gast war. Use google.

      Ein paar interessante Hintergundfacts stehen auch in diesem Artikel. (Trigger-Warnung: Link zu 20 Minuten) http://www.20min.ch/schweiz/news/story/24650316
      4 2 Melden
  • Walter Sahli 05.11.2017 13:32
    Highlight Lustig, Herr Bernet! Und sehr treffend!
    148 59 Melden
    • chicadeltren 05.11.2017 17:01
      Highlight Wie wollen Sie denn wissen ob es treffend ist? Dazu müsste man den Herrn schon mal selbst zu Wort kommen lassen... Aber das traut sich watson wohl nicht.
      9 11 Melden
  • MaxHeiri 05.11.2017 13:29
    Highlight Hört bitte auf mit dieser Angstmacherei. Niemand weiss wie eine Schweiz ohne Billag-Gebühren aussieht. Aber die SRF würde nicht zu Grunde gehen. Sie müsste sich halt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

    Es gibt viele Leute, wie ich, die auch politisch gut gebildet sind und nicht einen Fernseher haben.
    45 109 Melden
    • Simsalabim 05.11.2017 13:50
      Highlight Angstmacherei?
      Normalerweise nennt man dies Fakten...
      62 34 Melden
    • Markus Roth 05.11.2017 14:17
      Highlight Ohne Gebühren keine Öffentlich-Rechtlichen Sender. Wie ist das schwierig zu verstehen?
      46 19 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 14:57
      Highlight Die Zahlen der TV Verkäufe geben aber Dir alles andere als recht. Es geht nicht um die gut informierten, denen den man nichts vormachen kann die zwischen der Herkunft der Nachricht deren Wert erkennen können. Es geht um die Masse die jegliche Nachricht als bare Münze nehmen und darauf ihre Meinung basieren. Da ist eine gewisse Neutralität ein Sinn gebender Auftrag.
      22 8 Melden
    • MaxHeiri 05.11.2017 16:09
      Highlight Die junge Masse konsumiert heute im Internet und auf sozialen Medien, und leider immer öfter nur das was in ihr Weltbild passt.
      Ob es damit rechtfertigt allen Bürgern der Schweiz über CHF 1.0 Mrd jedes Jahr an Zwangsabgaben abzuzwacken um den Effekt (der objektiven Meinungsbildung) zu erzielen, der wissenschaftlich nicht belegt ist, finde ich unfair.

      Die Medienlandschaft bei Zeitungen ist massiv höher und dies ohne dem Bürger zwangsweise Geld aus den Taschen zu ziehen.
      9 15 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 16:41
      Highlight @MaxHeiri; Und wie ist es genau bei den Zeitungen? Die etwas ausführlichen bezahlt man um was genau geboten zu bekommen? Eine weitgehend gelenkte und beeinflusste Meinungsdarlegung.
      Findest Du das sinnvoll?
      6 3 Melden
    • Sportfan 05.11.2017 16:49
      Highlight @MaxHeiri: Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas bringt die Frage an den "Jungen" aufzuziehen. Die sich im Internet informieren würden usw.

      Auch ich habe mich in meiner Jugend relativ wenig via SRG informiert. Diese Liebe zu den Infosendungen der SRG wuchs erst später und hat mich von den Medien meiner Kindheit zu den Medien meiner jetztigen Zeit gebracht. Das "Bravo" und "Pop Rocky" verschwand, das Echo der Zeit kam. Und diese Sendungen konsumiere ich vor allem über das Internet und bin froh, dass ich weiss, wo es solche meistens wahren News und Hintergründe gibt.
      13 6 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 17:28
      Highlight @Sportfan; Danke, dass Du klar stellst, dass der Konsum von Nachrichtenportalen sich ändern kann und dass das SRG-Angebot doch auch in einem zweiten Moment zum Tragen kommen kann. Eine Entwicklung die ich bei machen Programmen des SRG wahrnehmen konnte. Darum sollte man nicht mit dem Vorschlaghammer das Programm zerzausen.
      6 4 Melden
    • Maragia 05.11.2017 17:40
      Highlight @Francol: Weil man einen TV nur um SRF zu schauen kauft? oder Allgemein um TV zu schauen? Gibt viele Leute welche nur noch ein Netflix Abo haben oder sonstiges Zeugs schauen
      5 3 Melden
    • MaxHeiri 05.11.2017 18:35
      Highlight Lieber Franco

      Ich informiere mich über Watson und NZZ. Als normal denkender Mensch, kann ich zwischen Kommentaren und Facts unterscheiden. Ich verstehe also nicht, wieso ich beeinflusst werden sollte in meiner Meinung. Könntest du das bitte ausführen?
      1 4 Melden
    • MaxHeiri 05.11.2017 18:40
      Highlight Lieber Sportfan

      Wenn du gerne Sendungen von SRF schaust, dann tue das bitte gerne in der Zukunft. Ich sehe aber nicht ein, wieso ich deinen Medienkonsum mitfinanzieren soll. Das ist nicht fair.

      Zum Punkt, ob etwas wahr ist:
      Ich bin der Ansicht wahr und falsch gibt es nur in den Naturwissenschaften. Zusätzlich, kann auch ein staatlich gelenkter Mediensender parteisch sein.
      1 6 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 18:51
      Highlight @MaxHeiri; Ganz einfach weil weder Watson noch die NZZ zeitnah über alles berichten, was hingegen das SRF gerade wenn Du mehrsprachig unterwegs bist dies bestens bietet. Ich habe weder bei Watson non in der NZZ zb im Bereich der Kunst auch nur annähernd gut bedient zu sein. Viele Sendungen sind nun mal im TV Format interessanter und informativer, zB bei Gesprächen oder bei Themen rund um die Kunst. Den Sport wollen wir dann auch nicht vergessen.
      Es erstaunt mich dass DU überhaupt diesen Vergleich angehst, macht bei vielen bildlichen Infos alles andere als Sinn.
      3 2 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 18:57
      Highlight @Max Heiri;
      „Zusätzlich, kann auch ein staatlich gelenkter Mediensender parteisch sein.“

      Eben Max Heiri KANN muss aber nicht. Ein privat finanzierter Sender IST ES ABER.

      Ich hoffe ich muss Dir nicht x Ausschnitte von privat finanzierten ausländischen Sendern anführen. Selbst die privaten regionalen Sender in der Schweiz lassen ganz schön durchblicken wen sie gerne wegen den Einschaltquoten in die Sendungen einladen, kleines Beispiel „Sonntalk“. Auch das eher seichte Nachfragen bei gewissen wichtigen Exponenten kann man kaum übersehen. Es ist eben so: Wer bezahlt befiehlt.
      5 2 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 19:30
      Highlight @Maragia: Aendert nichts an der Tatsache dass TV immer noch gut verkauft werden und dies mitunter wohl auch um zB SRF zu sehen. So wahnsinnig hat sich der Konsum bei den Medien über alle Generationen geschaut nicht verändert und die Nutzer werden je nach Angebot ihr Verhalten über ihre Lebenszeit auch weiterhin ändern.
      3 2 Melden
    • MaxHeiri 05.11.2017 20:40
      Highlight Lieber Franco

      Wieso soll ich für dein Interesse in Kunst und Sport bezahlen?
      Du kannst dir selber ein Abo bei Teleclub kaufen und bei einem Kunstsender (leider gibt es keinen, da SRF diesen verdrängt)?

      Für mich ist es überhaupt keinen Grund, wieso die Print Medien Landschaft schlecht sein soll, weil sie privat finanziert ist.
      2 3 Melden
    • MaxHeiri 05.11.2017 20:57
      Highlight Lieber Franco

      Ich kann über Inhalte vom Fernsehen kaum mitreden, weil ich leider keine Zeit zum Fernsehen mehr habe.

      Das Beispiel mit mehr TV verkauft finde ich schwach. Man unterscheidet ja nicht, ob es ein Ersatz für einen neuen Fernseher ist oder nicht, wird der Fernseher überhaupt für Kabelfernsehen eingesetzt etc.

      Was ich aber behaupten kann ist, dass immer weniger Leute SRF gucken. Der Marktanteil ist von über 40% (1985) auf unter 30% (2014) eingebrochen. Einzig in der italienischen Schweiz blieb es stabil.
      Quelle: Darstellubg der Schweizer Medienlandschaft (2014) von M. Puppis
      1 3 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 22:02
      Highlight @MaxHeiri; Das ist das ewig gestrige Argument: Ich muss doch nicht für Dich bezahlen, darum meine obligate Frage:
      Wie steht’s mit Deiner Vergleichsrechnung: an den Staat bezahlt, vom Staat bezogen? Wenn Du nicht mehr bezogen als bezahlt hast, dann kann ich deine Sprüche gelten lassen. Solltest Du aber zu den 70-80% gehören die mehr bezogen als eingezahlt haben dann solltest Du nochmals über die Bücher.
      3 2 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 22:05
      Highlight @ZU Deinem Zahlenbeispiel: Hast Du schon einmal nachgeschaut wie der Prozentsatz der Leser sich in dieser Zeit entwickelt hat? Das ist dann weniger lustig oder hast Du da zunehmende Zahlen vermerken können? Man sollte sich mit Beispien etwas breiter aufstellen wenn man argumentieren will.
      3 2 Melden
    • MaxHeiri 06.11.2017 00:34
      Highlight Lieber Franco

      Doch, ich bezahle über CHF 400 im Jahr für etwas was ich nicht nutze. Mit anderen Worten subventioniere ich deinen Medienkonsum am Fernseher. Da es sich um eine Gebühr handelt, ist dein Staatsleistungen bezogen und Steuern bezahlt ein Apfel-Birnen Vergleich.

      Du stellst Behauptungen auf ohne empirische Zahlen zu nennen. Zeige mir bitte in einer wissenschaftlichen Studie auf, dass die Anzahl Zeitungsleser abgenommen hat.

      1 2 Melden
    • FrancoL 06.11.2017 08:10
      Highlight @max: empirische Zahlen? Da kannst du den die Zahlen jeder Zeitung mit Ausnahme der WOZ verfolgen und du wirst die Abnahme konstatieren können. Dazu empfehle ich Dir die Sendung vom letzten Dienstag im srf, mit hochkarätiger Besetzung.
      Das mit den Steuern gefällt Dir nicht? Da vergleiche ich dir Aepfel mit Birnen? Nein ich sage nur dass man über Steuern (die sehr wohl auch Gebühren enthalten) Leistungen finanziert die unterschiedlich bezogen werden und frage Dich ob DU nicht auch Leistungen beziehst die andere finanzieren. Deine ausweichende Antwort zeigt dass Du dies tust. Danke!
      1 1 Melden
  • Luca Brasi 05.11.2017 13:21
    Highlight Brave New World! 😂
    25 14 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 05.11.2017 13:19
    Highlight Die Angst vor der Initiative scheint enorm zu sein
    217 83 Melden
    • Trasher2 05.11.2017 14:24
      Highlight Ganz genau.

      Ich habe vor einer entsolidarisierten Schweiz, in der jeder nur noch für sich schaut Angst.

      Ich habe Angst, dass unsere Meinung hauptsächlich von ein paar Reichen und von Ausländischen Investoren beeinflusst wird.

      Über das was Trump, Berlusconi und Erdogan anrichten und angerichtet haben schütteln meines Erachtens ganz viele den Kopf. Mit der Annahme der Initiative eifern wir mit offenen Augen genau diesem Prinzip nach.

      Ja, ich habe echt Angst. Viel mehr als vor Minaretten und Moslems.

      68 23 Melden
    • FrancoL 05.11.2017 14:59
      Highlight Man kann nur Trasher2 beipflichten. Wer Nachrichten quer durch Europa konsumiert und zB Berlsuconis Sender einmal genauer betrachtet hat der weiss was Manipulation ist. Aber das scheint den roten riesen völlig egal zu sein.
      32 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.11.2017 15:42
      Highlight @Trasher2

      Du bringst es sehr schön auf den Punkt. Erschreckend, wieviele Blitze Du für Deine Stellungnahme erhältst. Es gibt eben bereits sehr viele kleine, aufgeblähte Egos hierzulande. Nur Ich-Ich-Mentalität. Traurig.
      28 10 Melden
    • Laut_bis_10 05.11.2017 15:48
      Highlight Und das zurecht, nicht umsonst werden die Medien auch die 4. Gewalt genannt. Es geht um unsere Demokratie und Meinungsbildung.
      Egal wo man in dieser Frage steht, das Ergebnis wird zukunftsweisend für dieses Land sein.
      25 5 Melden
  • sanmiguel 05.11.2017 13:19
    Highlight Mimimimimimi in 3... 2...
    23 31 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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