Schweiz
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Anian Liebrand, Praesident Junge SVP Schweiz, Florian Maier, und Olivier Kessler, Initiativekomitee, von rechts, waehrend der Medienkonferenz

Olivier Kessler kämpft an vorderster Front gegen die Billag-Gebühren – und schlägt einem Journalisten gleich selber vor, welche Fragen zu stellen sind. Challenge accepted! Bild: KEYSTONE

No-Billag-Kessler befragt sich selbst: «Saurons Auge über dem Leutschenbach ist erloschen»

Olivier Kessler (SVP) ist der Kopf hinter «No Billag». Über seinen privaten Medienkonsum wollte er der «Berner Zeitung» keine Auskünfte geben – stattdessen schlug er dem Journalisten seine eigenen Fragen vor. Wir haben den Ball aufgenommen und präsentieren: Kessler befragt Kessler – im Jahr 2019, in einer Schweiz ohne SRG.



Die «Berner Zeitung» (kostenpflichtiger Artikel) wollte am Freitag von den «No Billag»-Initianten wissen, welche Medien sie privat konsumieren. Von SVP-Nationalrat Lukas Reimann erfahren wir, dass er die NZZ und das «St. Galler Tagblatt» abonniert hat. Der Jungfreisinnige Maurus Zeier liest unter anderem die «Financial Times».

Alle Angefragten gaben Auskunft – ausser Olivier Kessler (SVP). Der umtriebige Kopf hinter der Initiative und ehemalige Chefredaktor der «Schweizerzeit» schlug dem Journalisten stattdessen vier «wichtige ordnungspolitische Fragen» vor, die er stellen könnte.

Als Gedankenexperiment haben wir uns vorgestellt, welche Fragen Olivier Kessler im Jahr 2019 gerne gestellt bekommen würde – in einer Zukunft, in welcher die No Billag-Initiative angenommen und die SRG aufgelöst worden ist.

Olivier Kessler, vor gut einem Jahr haben Sie es dem Establishment gezeigt: Die No Billag-Initiative wurde angenommen. Wir gratulieren!
Olivier Kessler:
Ach, jetzt schmeicheln Sie mir aber, da erröte ich ja regelrecht (errötet nicht). Der Erfolg hatte viele Väter, ich war nur einer davon.

Ist es übertrieben zu sagen, dass kein Mensch in der Schweiz so freiheitlich denkt wie Sie?
Uiuiui, jetzt kommen Sie aber direkt mit den harten Brocken. Da möchte ich mich nicht auf die Äste herauswagen: Ich weiss es schlicht nicht. Aber nach dem Abstimmungserfolg gab es Begegnungen mit wildfremden Leuten auf der Strasse, die das behaupteten. Die können diese Frage besser beantworten als ich.

Nach dem Ja zu «No Billag» und der Einstellung des Sendebetriebs in Leutschenbach ist das Meteo-Studio auf dem Dach verwaist. Es ist, als wäre das Auge Saurons auf der Festung Barâd-Dur erloschen. Ein treffender Vergleich?
Ich muss sagen, Ihre Fragen sind wirklich spitze. Das Sprachbild gefällt mir gut. Früher zogen die Billag-Kontrolleure ja wie marodierende Uruk-hais übers Land. Um bei «Herr der Ringe» zu bleiben: Die dunklen Wolken der gelenkten Staatsmedien haben sich verzogen und blau erstrahlt der Himmel der Freiheit.

Interessant ist ja: Die No-Billag-Gegner warnten immer davor, dass es bei einem Ja keine Informationssendungen für die sprachlichen Minderheiten mehr geben werde. Das Tessin beweist das Gegenteil.
Sie spielen auf «Lega TV» an. Da muss man tatsächlich von einem Beweis der Vitalität der freien Marktwirtschaft auch in kleinen Märkten sprechen. «Lega TV» zeigt zwar nach dem Vorbild des deutschen «n-tv» hauptsächlich Dokumentationen über den verstorbenen Lega-Vorsitzenden Giuliano Bignasca in Endlosschleife. Aber Bignascas Worte sind schliesslich zeitlos. Da kann der Zuschauer mehr übers Weltgeschehen lernen als früher bei der «Tagesschau»!

Auch in der Deutschschweiz florieren die privaten TV-Sender. Trotzdem die kritische Zwischenfrage: Wo konnte der Service public der SRG nicht adäquat ersetzt werden?
Ich bin ehrlich gesagt selber erstaunt, wie viele hochwertige Formate entstanden sind. Hervorzuheben ist beispielsweise die neue Schüler-Sendung auf Teleblocher «Wo klemmt’s? Frag EMS.» Der nächste Schweizer Chemie-Nobelpreisträger ist nur eine Frage der Zeit! Aber auch die «Sternstunde Philosophie» wurde mehr als nur ersetzt. Die Sendung «Roger Köppel im Zwiegespräch mit sich selber» finde ich überraschender als der dröge Vorgänger auf SRF.

Und im Nachrichtenbereich?
Dank «RTL aktuell» mit dem einminütigen Schweiz-Fenster am Ende der Sendung vermisse ich weder «Tagesschau» noch «10 vor 10». Und mit Alena Gerber konnte eine hervorragende Moderatorin dafür gewonnen werden. Erich Hess wollte sie ja einst aus der Schweiz werfen, weil Alena Gerber usgang.tv nicht auf Schweizerdeutsch moderierte. Das zeigt: Die Angst, bei einem SRG-Ende nehme der Einfluss der SVP überhand, war unbegründet.

epa05057093 German model Alena Gerber arrives for the premiere of the Disney musical 'Aladdin' at the Neue Flora theater in Hamburg, Germany, 06 December 2015.  EPA/DANIEL BOCKWOLDT

Sie war mal berühmt in der Schweiz: Model und Moderatorin Alena Gerber. Bild: EPA/DPA

Ein Flaggschiff des SRF war ja die «Arena». Die Linken beschweren sich, es gebe heute keine ausgeglichenen politischen Diskussionssendungen mehr.
Da kann ich nur lachen. Die «Herrliberger Pool-Gespräche» unter der Leitung von Matthias Ackeret beleuchten die aktuellen politischen Themen jeweils sehr kontrovers und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Da sind auch immer wieder Linke eingeladen, wie etwa Philipp Müller.

Eine letzte Frage: Wo schauen Sie eigentlich Skirennen?
Auf dem ORF.

Aber der ORF ist doch auch ein gebührenfinanzierter Sender.
Das stimmt. Aber in Österreich sitzen jetzt die Freiheitlichen in der Regierung. Da kann ich als freiheitlich denkender Mensch ohne schlechtes Gewissen einschalten.

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 08.11.2017 07:18
    Highlight Highlight Mit der Annahme der No Billag-Initiative eröffnet sich die Chance, die Programmstruktur der SRG zu revidieren und eine Neuverteilung der Gebührengelder (zum Beispiel auch für die indirekte Unterstützung der Printmedien) vorzunehmen.
  • sigma2 06.11.2017 06:29
    Highlight Highlight Leider wird die Initiative nicht angenommen werden. Weshalb die SRG-Freunde hier so einen Aufstand machen, verstehe ich nicht. Der Auftrag der SRG gehört abgeändert und der heutigen Zeit angepasst. Der ganze seichte Unterhaltungskrempel sowie der überteuerte Sport müssen gestrichen werden. Die SRG hat sich auf Informationen zu beschränken, den Rest sollen Private machen. Dafür die Gebühren auf unter CHF 200.--. Leider war sich das Parlament zu schade, einen Gegenvorschlag zu machen. Wir werden weiter die total überzogenen Gehälter der geschützten Werkstatt SRG bezahlen.
    • rauchfrei 08.11.2017 07:48
      Highlight Highlight Wissen Sie warum die Initiative (hoffentlich) nicht angenommen wird? Darum: „Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.“
      Ein Verbot der SRF schiesst in jeder Hinsicht über das Ziel hinaus. Bei der Via Secura wurde ja auch nicht die Todesstrafe bei schweren Raserdelikten eingeführt. Wenn einem die hohen Billag-Gebühren stören, kann man etwas dagegen machen, aber ein komplettes Verbot ist eindeutig die falsche Wahl.
  • flausch 06.11.2017 03:55
    Highlight Highlight Es ist uns allen bekannt das die SVP uns erretten will.
    Desshalb ist es auch gut das hier niemand bemerkt das es durchaus System hatt wenn C.B. Medien zusammenkauft. Achja und da war mal das Gemunkel mit Somedia, das sich jetzt bereits fragt wie es sich ohne billag finanzieren würde. Kein Problem ein C.B. steht in den startlöchern um die Medien zu erretten.

    Die SVP will die Medien säubern und gleichschalten und wir alle würden eigentlich genau wissen was dies bedeutet aber uns geht es plötzlich um unsere hehre Freiheit.

    SRG ist das Feindbild, SVP die Rettung und Dummheit das Ziel!
  • Pasch 06.11.2017 01:16
    Highlight Highlight Wen intressiert eigentlich was wie wo anderst auf der Welt gemacht wird? Das Model Billag hat versagt und führte zum SRF Cüpli TV punkt. Billag abschaffen, SRG schmälern und dann eine neue Finanzierung überlegen für sinnvolle Formate!
  • amore 06.11.2017 01:02
    Highlight Highlight Kessler, der arme Kerl, bringt den Kessel mit guten Argumenten nicht voll. Ich bin froh. Unser Land braucht die SRG dringender denn je.
  • E7#9 05.11.2017 23:52
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist die beste Antiwerbung für No-Billag. Die SRG hat zwar tatsächlich überbordet und sollte sich mehr auf ihre Kernaufgaben im Servive Publique beschränken. Aber wenn ich daran denke, dass wir uns nach einem JA nur noch mit solch höhnischen und unausgewogenen Stimmungsmache-Artikel rumschlagen müssten, wie es uns dieses Fake-News Beispiel vormacht, dann muss man einfach Nein stimmen. So sollte die Meinungsbildung nicht vonstatten gehen. Mit wahrlich ist schlechtem Journalismus das Ziel erreicht. Gratuliere Herr Bernet.
  • BSC1898YB 05.11.2017 23:00
    Highlight Highlight Wenn es durchkommt ist der freie journalismus kaputt
    • Roterriese 06.11.2017 12:01
      Highlight Highlight Wieso? Es geht hier lediglich um Radio und TV. Journalismus geht auch schriftlich.
  • nugivendus 05.11.2017 21:14
    Highlight Highlight KESSLER ODER GESSLER?
    • Ron Collins 05.11.2017 23:36
      Highlight Highlight Wow, Satire Contest Gewinner.
  • Pano 05.11.2017 20:14
    Highlight Highlight Fact #1: Die SRG hat überbordet, ist arrogant und lernresistent, sie muss gestutzt werden. Dies wird sie nur unter erheblichem Druck tun.

    Fact #2: Die SRG ist unersetzbar, sie muss in einer neuen Form bestehen bleiben. Bei einem Nein wird sie aber weiter wie bis anhin agieren.

    Fazit: Auf Ja plädieren und Druck machen, um kurz vor Abstimmung ein verbindliches SRG Aktionsprogramm zu erwirken: Budgetkürzung auf max 1 Mia, Reduktion der Radiosender um 50%, keine TV Werbung ab 19:30 Uhr, etc.

    Anders lernen die das nie!

    • SemperFi 05.11.2017 20:46
      Highlight Highlight @pano: Und völlig faktenfrei mal eine Zahl in den Raum setzen. Für 1 Mia. Euro produziert der ORF gerade mal sein einsprachiges Programm.
    • rönsger 06.11.2017 21:05
      Highlight Highlight Pano, dein Demokratieverständnis in Ehren, aber eine Initiative ist eine Initiative und kein Entwederoderdochschon-Gemauschel: Der vorgelegte Text kann angenommen oder abgelehnt werden, bei einem Nein passiert nichts, bei einem Ja ist es ab 2019 verboten, weiterhin eine Medien-Abgabe einzutreiben. So geht das!
  • Ron Collins 05.11.2017 19:17
    Highlight Highlight Werter Herr Bernet, es ist halt schon sehr einfach auf die Person Kessler zu schiessen. Er ist eigentlich nur der Messenger einer großen Unzufriedenheit. Statt auf die Probleme der SRG-NoBillag Problematik etwas mehr einzugehen, schießt man sich bei den Medien wie ihres hier eines ist, auf die Person Oliver K ein. Der Artikel ist so unlustig, wie die zwangsgebühren es auch sind. Schade, etwas mehr Kritik gegen SRG und Verständnis für die Initiative wäre angebracht. Aber klar, ablenken vom echten Problem ist ja ihre Aufgabe hier oder?
    • äti 05.11.2017 20:29
      Highlight Highlight @ron, dann sag mir mal wies weitergeht. Wie finanzieren sich die Sender, von wem, wie ist die Programmstruktur, Qualitätsrichtlinien, Informationsgehalt, Mehrsprachigkeit etc. Und wieviel kostet mich das nachher?
      Sollten Sie keine Antworten haben, wäre es sehr schlimm.
      Übrigens haben wir einen Preisüberwacher. Gut, der ist nicht zuständig für Chinesische, Russische, Saudische Investoren. Meine Bedenken gehen in den Verkauf eines Teils der Schweiz. Übel.
    • Ron Collins 05.11.2017 21:09
      Highlight Highlight Muss ich das Äti? Du hast die Wahl dagegen zu stimmen. Nutze sie. ;)
    • äti 05.11.2017 21:48
      Highlight Highlight @ron, etwas abstimmen wo man keine Ahnung hat, was dann kommt? Schön mutig für dich, sehr unfair für die anderen. Sowas tut man den Menschen im Krieg an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rönsger 05.11.2017 19:09
    Highlight Highlight Einzelne Kommentare sind klug und sachlich, viele scheinen den Ernst der Lage zu begreifen. Andere aber senden nur trötzeligen Stuss: böse linke SRG, Schmarotzer etc. Sie finden es unnötig, auch nur eine Sekunde nachzudenken. Dieser Moment kommt wohl erst, wenn sie für ihr stinkiges F1-Rennen (ja, auch das ist Service Public) plötzlich keinen Kanal mehr finden, oder nur zu einem Preis, der wesentlich höher ist als die Medienabgabe. Da frage ich mich ernsthaft: Will ich unsere Demokratie wirklichen solchen Laferis zum Frass vorwerfen und die Willkür akzeptieren, weil es die Verfassung so will?
    • Richu 05.11.2017 23:07
      Highlight Highlight @rönsger: Bin überrascht, dass es dir nicht bekannt ist, dass Formel 1 Autorennen auf verschiedenen ausländischen Kanälen kostenlos empfangen werden können.
  • FrancoL 05.11.2017 18:46
    Highlight Highlight Den regnerischen Sonntag habe ich genutzt um meinen Konsum an SRF Sendungen zu prüfen. Ich komme auf ca 120 bis 150 h im Jahr für Nachrichten, Polit-, Kunst-, Philosophy- und Sportsendungen in verschiedenen Sprachen. Anderes konsumiere ich nicht. Dieses Angebot ist mir die 3.00 CHF/h wert. Dass ich mit den 3 Franken auch noch andere Formate die mir nicht zusagen mitfinanziere ist für mich klar, denn „meine Sendungen“ werden auch durch andere mitfinanziert. Dem Kahlschlag beim SRF werde ich nie zustimmen, weil das Angebot zufriedenstellend ist und ich weiss dass Private dies nicht anbieten.
    • Driver7 08.11.2017 11:20
      Highlight Highlight Schön wenn es für dich stimmt. Ich konsumiere maximal 15min/Woche (vermutlich nicht mal) SRF Sendungen.. kostet mich also 28.-CHF/h.. Höher als Life-Konzerte und Kino's. Als Spotify, Netflix und co. sowieso !! Somit verzichte ich auf mein Anteil, du darfst natürlich weiterin SRF gucken.. kostet dich dann halt 6.00/Stunde.. weil ich nicht gerne deine Unterhaltung finanzieren möchte. Ausser du bezahlst mir 50% von meiner Unterhaltung..
  • Bene86 05.11.2017 18:37
    Highlight Highlight Ciao ciao, Billag.

    SRF, etc. Ich werde euch nicht vermissen. Hätte man die Billag halbiert, sähe es bereits wieder anders aus (ich schau weder SRF noch höre ich Radio). Aber das möchte man ja nicht.

    Darum Tschüühüss, endlich mal etwas von seinem Geld sparen!
    • Roaming212 05.11.2017 18:54
      Highlight Highlight Wow 37.- pro Monat. Gratuliere!
    • Bene86 05.11.2017 19:34
      Highlight Highlight Schön das du nur pro Monat rechnest. Ich rechne pro Jahr.
    • FrancoL 05.11.2017 19:44
      Highlight Highlight Ja und wo genau informieren Sie sich? Und der Zusammenhalt und die Solidarität in der Schweiz geht Ihnen wo genau am A... vorbei.
      Bei solchen Kommentaren stelle ich immer die einfache Frage: Haben Sie mehr vom Staat bekommen oder dem Staat mehr gegeben, also anderen solidarisch geholfen.
      Wenn Sie eine ehrliche Minute haben dürften Sie ohne weiteres diese Frage sich selbst beantworten. Ich wette Sie werden staunen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 05.11.2017 18:28
    Highlight Highlight Des Herren Gedanken zum Thema Menschenrechte zeigen m.M.n. bereits ein spezielles Weltbild auf. Was will man da noch erwarten?
    http://www.politnetz.ch/artikel/22072-linker-angriff-auf-die-menschenrechte
  • trollo 05.11.2017 17:54
    Highlight Highlight @Christoph
    Bin etwas entäuscht darüber, dass mein Kommentar über deinen Artikel nicht aufgeschaltet wurde. Ich beurteile den Artikel nur nach den selbsgesteckten journalistischen Standards. Die Umgehung dieser, mittels "Satire" mag sicher Lacher generieren ist aber nicht seriös. Andere werden von dir nach den erwähnten Standards zerlegt.
    Die Hälfte der Kommentierenden unten, haben nicht mitbekommen, dass du die Fragen und Antworten sebst kreiert hast.

    • flausch 06.11.2017 04:15
      Highlight Highlight Was?
      Also wenn dies hier irgendwer nicht mitgekriegt hatt dann müssen wir sofort aufhören die Bildung totzusparen.
      Ein Publikum das gewisse Standards erwartet sollte auch bereit sein selbst gewisse Standards mitzubringen, ansonsten gäbe es ja noch "Blick am Abend" als Alternativprogramm.
  • Staatsgebeutelter 05.11.2017 16:19
    Highlight Highlight Der Leser sieht, es geht bei NoBillag nur um Freiheit, nämlich die Freiheit des Besitzenden selber entscheiden zu dürfen für welches Produkt er bezahlen will und für welches eben nicht. So gesehen könnten später Regierungen in die Bewertung kommen und der gebeutelte Steuerzahler könnte auch entscheiden welcher Regierung er sein Geld zwangsüberlassen möchte.....
    • Sportfan 05.11.2017 16:59
      Highlight Highlight @Staatsgebeutelter: Wenn es in der Initiative nur um die Freiheit geht, dann sind wir doch alle froh, dass diese Idee nicht durch einen 200.-- Gegenvorschlag hätte verwässert werden können.

      Und schon heute kann jeder Besitzender entscheiden, wem er das Geld gibt. In der Schweiz sind die Regeln (im Moment) so, jeder muss Steuer, Krankenkasse und Billag bezahlen. Wer das nicht will, der kann auch das Land verlassen und sein Geld anderen bringen. Kein Problem.
    • Skip Bo 05.11.2017 18:05
      Highlight Highlight Sportfan, wenn ich bei Fernsehgebühren die gleiche Flexibilität hätte wie bei der Krankenkasse, hätte ich kein Problem damit. Steuern werden nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erhoben, irgendwie gerecht.
      Billag ist eine zwangsverordnete Kopfsteuer ohne Verursacherprinzip.
    • Skip Bo 05.11.2017 19:11
      Highlight Highlight Rendel, wie gesagt, ich wünschte mir Flexibilität. Eine Grundgebühr für Infrastrukturkosten und einen Beitrag je nach Nutzung.
      Ich fühle mich nicht im SRF repräsentiert, konsumiere nur Informationssendungen für welche ich aber bezahlen würde.
      Zudem kritisiere ich Moderationen, in welchen die persönlichen Meinungen der Moderiernden zum Konzept gehören. Seit mich Fischlin als "Dauerjammeri" betitelt hat, hat sich meine Skepsis eingebrannt und wurde wiederholt bestätigt.
      Die Abgaben auf Treibstoffen sind eindeutig Abgaben nach dem Verursacherprinzip, diese dürften nicht zweckentfremdet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BYOKN 05.11.2017 16:13
    Highlight Highlight Da gibt es einmal eine Initiative, die kein Wahlkampfveikel einer grossen Partei ist, die etwas Abschaffen möchte was sehr viele Leute echt stresst: Eine Organisation die Samstags morgens bei dir klingelt um rumzuschnüffeln ob du einen TV hast (ja, das macht die Billag, schön für dich wenn's dir noch nie passiert ist) und einen Haufen Kohle kostet für etwas das schlicht ein anachronismus aus einer Zeit ist, wo es weder Verschlüsselung (für PayTV) noch Internet gab (Netflix, News) und Watson findet es mega fies, dass der Initiant über das Anliegen statt über sich reden will. Heuchler.
    • PhilippS 05.11.2017 16:30
      Highlight Highlight Wenn du dich immer brav angemeldet hast, hat kaum jemand geklingelt.

      Und ab 2019 ist damit sowieso Schluss, wenn jeder Haushalt eh zahlen muss....
    • Pasch 05.11.2017 16:43
      Highlight Highlight @PhilippS: was für eine Argumentation General Totenkopf wäre stolz auf dich!
    • Sportfan 05.11.2017 17:05
      Highlight Highlight @Byokn: Sie verwechseln die Vorlagen: Das mit der Billag haben wir beim RTVG vor 2 Jahren entschieden. Wir haben an der Urne entschieden, dass alle bezahlen und deshalb niemand mehr zur Kontrolle kommen wird.

      Ab 2019 wird Serafe die Gebühren einziehen, dafür 17,5 Mio pro Jahr kassieren und fertig!

      Etwas stossend, wenn einer "Heuchler" schreit aber mit Verlaub, keine Ahnung hat, worum es bei NoBillag geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 05.11.2017 15:56
    Highlight Highlight So lustig das ist, irgendwie bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Warum? weil es so tatsächlich eintreten könnte!
  • p4trick 05.11.2017 15:44
    Highlight Highlight NoBillag verbietet eine Finanzierung der SRG. Besser wäre gewesen die Gebühren Eintreibung zu verbieten und dem Bundesrat das Budget für die SRG aus dem normalen Haushaltbudget zu gewähren. 55Mio sind die Ausgaben alleine für die Billag das sind 10% der SRG Löhne!!
    So ist die No Billag aber zum Scheitern verurteilt.
  • remeto 05.11.2017 15:36
    Highlight Highlight Der Kessler hat wohl mal eine Abfuhr einer SRG Journalistin gekriegt - jetzt spielt er Leberwurst 😂
  • Patrick Gasser 05.11.2017 15:10
    Highlight Highlight Kleiner Input: Wie siehts eigentlich mit der Verknüpfung der Goldbach Group (Vermarkter von Werbung, unter anderem für Pro7/Sat1 Schweiz) und den No-Billag-Menschen aus (Ja, ich weiss, Natalie Rickli hat ja per Ende Jahr gekündigt und macht sich selbständig...).

    Könnte es eventuell, aber nur vielleicht, sein, dass diese Firma von einer Abschaffung der Gebühren und einer geschächten SRG ziemlich fest profitiert?
    • Majoras Maske 05.11.2017 16:23
      Highlight Highlight Ausserdem sollte man dringend mal überprüfen welche Medien in letzter Zeit gegen die SRG schiessen und welche Medienhäuser in der Schweiz mit Goldbach eng zusammenarbeiten...
    • wasylon 05.11.2017 17:10
      Highlight Highlight SP Bundesrat Moritz Leuenberger hat damals die ausländischen Werbefenster erlaubt. Jetzt dürft ihr mal alle scharf darüber nachdenken warum er das gemacht hat.
      Tja selber schuld liebe Genossen wenn ihr über Goldbach jammert😂
    • Sportfan 05.11.2017 18:35
      Highlight Highlight @wasylon: Wir jammer nicht über Goldbach, solange es so bleibt wie es ist.

      Wir sagen nur, wer an welcher Lösung Interesse hat und sich deshalb ins Zeug legt. Bindungen aufzeigen, nichts anderes.

      Wenn sich Frau Rickli als Kämpferin gegen die SRG aufspielt, dürfen wir auch zeigen dass sie direkt davon profitiert.

    Weitere Antworten anzeigen
  • let,s go 05.11.2017 14:45
    Highlight Highlight Viele Leute haben einfach Angst vor etwas neuem.
    Ich denke, die verknöcherte SRG ist einfach nicht mehr zeitgemäss.

    Von mir gibt,s ein JA!
    • Digichr 05.11.2017 14:55
      Highlight Highlight Denken deine Kollegen am Stammtisch auch so? :-)
    • AlteSchachtel 05.11.2017 15:14
      Highlight Highlight Ems CH-TV statt RTR und Martullo-TV statt RSI...?
    • andrew1 05.11.2017 15:34
      Highlight Highlight Ist so. Viele haben angst vor neuem. War bei der einheitskassen abstimmung das selbe elend. Haubtsache das ganze geld muss weg.🎵
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 05.11.2017 14:31
    Highlight Highlight Persönlich finde ich, dass die SRG für die Meinungsbildung absolut zentral ist. Ich schaue oft Sendungen auf MSNBC und Fox News und erschrecke immer wieder wie da die eigene Klientel bedient und polarisiert wird. Man pickt sich Themen heraus, lässt unangenehme Inhalte weg, politisiert jeden kleinen Sachverhalt, und lädt Studiogäste ein, die auf der Linie des Senders sind.

    Da bin ich dankbar, dass wir in der Schweiz ausgewogen informiert werden, weil die SRG sich nicht nach privaten Geldgebern und Investoren richten muss.
    • FrancoL 05.11.2017 14:49
      Highlight Highlight Das ist gut aber Viele sind der irren Meinung dass man für diesen Service alles bestimmen soll und erst noch den Preis bestimmen.
  • Thinktank 05.11.2017 14:14
    Highlight Highlight Ist es wirklich so, dass das linke Gedankengut nur verbreitet werden kann, wenn es von rechts finanziert wird?
    • Majoras Maske 05.11.2017 14:21
      Highlight Highlight Ja, das Kommunistische Manifest wurde damals auch nur von schwerreichen Industriellen verbreitet.
    • BYOKN 05.11.2017 15:52
      Highlight Highlight Sind Sie wohl ein bisschen ins Fettnäpfchen getreten, tatsächlich wurde Marx von seinem schwerwiegende Fabrikbesitzerfreund Engels finanziert...
    • äti 05.11.2017 21:07
      Highlight Highlight "Gedankengut" - tolles Wort. Brunner hatte das Anfangs benutzt von sich. "Unser Gedankengut" hatts getönt - bis er belehrt wurde, das " gute Gedanken" schon besser wären. Die Herkunft des Wortes kennst du schon, nicht stark.
  • Donald 05.11.2017 14:11
    Highlight Highlight Ich bin selbst nicht für No Billag. Aber interessant zu sehen, dass viele Medien, wie Watson dagegen Stimmung machen. Denn logischerweise könnten diese ohne SRG ihren Marktanteil stark erhöhen und viel mehr Geld verdienen.
    • Majoras Maske 05.11.2017 14:25
      Highlight Highlight Seltsem, dass man mittlerweile nicht mal mehr erwartet, dass die Presse über diese Initiative neutral berichtet und dasselbe bei der SRG mit Hysterie gleich ankreidet. Für mich haben so einige Medien ihre Unschuld verloren...
    • dickmo 05.11.2017 14:38
      Highlight Highlight Falsch. Insbesondere im TV-Bereich würde das Werbesubstrat hauptsächlich an die CH-Werbefenster der deutschen und französischen Privaten und damit an Goldbach Medien gehen.
    • FrancoL 05.11.2017 14:51
      Highlight Highlight @Dickmo; Nicht ganz richtig dargestellt! Die Nachrichten müssten ja auch noch transportiert werden und das würde nicht über das Ausland erfolgen.
      Ausser man sei der Meinung dass Nachrichten unwichtig und vernachlässigter sind, was ich bei manchem so auch annehmen mag.
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  • jen23 05.11.2017 14:05
    Highlight Highlight Ich persönlich informiere mich über NZZ, watson, 20min und The Economist. SRF benutze ich gar nicht (habe keinen Fernseher und Radio höre ich praktisch nie, da ich kein Auto habe). Somit werde ich meiner Meinung nach recht ausgeglichen informiert. Ich verstehe das Argument nicht ganz, dass man das SRF braucht, um sich politisch neutral zu informieren? Jemand der sehr stark links oder rechts ist, informiert sich vermutlich heute schon nur über Medien, die ihm passen.
    Was wir brauchen ist nicht ein neutraler Sender, sondern Leute, die Informationen kritisch beurteilen und durchschauen können.
    • Wolfsangel 05.11.2017 14:38
      Highlight Highlight Was wir brauchen ist nicht ein neutraler Sender, sondern Leute, die Informationen kritisch beurteilen und durchschauen können. Da bist du bei watson schon mal falsch!
    • Uranos 06.11.2017 00:19
      Highlight Highlight The Economist und die NZZ sind tendenziell eher konservativ und Watson und 20min sind Boulevard-Blätter. Das ist also nicht ganz ausgewogen.
    • jen23 06.11.2017 11:43
      Highlight Highlight @ Rendel, du hast nicht unrecht, trotzdem finde ich, dass es einen grossen Unterschied macht, ob man freiwillig für etwas bezahlt oder nicht.
      Wenn es mir das Geld wert ist, dann wieso nicht mehr ausgeben? Jemand anderen dazu zwingen, möchte ich aber nicht, da meine genannten Zeitungen ihn womöglich gar nicht interessieren.
  • ....ich weiss nicht aber: 05.11.2017 14:02
    Highlight Highlight Ich kann euch nur empfehlen, die No-Billag anzunehmen und dann Christoph, seine Gefolgsleute und Silvio Silvio Berlusconi zu installieren. Vermutlich würden wieder Dorfbeizen öffnen, Dorftheater aufblühen und Kinos mit guten Filmen öffnen. Weg von der Glotze hin zum Menschen.
  • wasylon 05.11.2017 13:46
    Highlight Highlight @Christoph Bernet da hofft wohl jemand auf seine Anstellung bei der SRG😉Ein inoffizielles Bewerbungsschreiben?
    • Christoph Bernet 05.11.2017 14:23
      Highlight Highlight Mir gefällt's ganz gut bei watson, danke für die Nachfrage 😉
    • dickmo 05.11.2017 15:02
      Highlight Highlight Bernet hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag.
    • wasylon 05.11.2017 15:16
      Highlight Highlight @dickmo wieviel ist den die Ablösesumme? 😉
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  • CASSIO 05.11.2017 13:45
    Highlight Highlight geht's nur mir so, oder sehen einige von Euch auch einen Taliban in Anzug, wenn der Kessler die Bühne betritt???
    • Sportfan 05.11.2017 16:03
      Highlight Highlight @Cassio: Nein einen Taliban nicht, aber einer der platzt vor stolz, wenn er im TV kommt. Das sehe ich. Der einfach gerne Züslet um bekannt zu werden, weil er bisher beinahe überall im wahren Leben gescheitert ist. Sogar bei der Schweizerzeit von Schlüer ist er gescheitert.

      Ich sehe aber auch einen wie Rutz, der den Menschen ernsthaft erklären will, wie sie ihr Geschäft richtig zu machen haben. Alle TV Anbieter und Profis sagen, eine reine Finanzierung über den Markt geht nicht. Er sagt, kalt lächeld, doch ihr müsst halt mal arbeiten. Arroganz pur, das sehe ich.
    • CASSIO 05.11.2017 17:58
      Highlight Highlight Sportfan, das SRF kann zweifelsohne sparen, die Löhne der Moderatoren sind zu hoch, der Overhead ist überdimensioniert, viele (US-)Sendungen müssen wirklich nicht eingekauft werden, weil sie schon auf allen andern Sendern laufen. Diese billigen dümmlichen Spielshows (die Kunz geht ja gar nicht, der Kilchsperger ist auch für die Katz, da ist selbst G&G noch intelligentere Unterhaltung) kann man durch intelligentere Formate ablösen. Radionews: weshalb braucht's bei jedem Sender separate Nachrichtenmoderatoren? und und und...
    • zettie94 05.11.2017 19:50
      Highlight Highlight @CASSIO: Gut erklärt. Wenn die Initiative eine Halbierung der Gebühren verlangen würde, dann wäre ich sofort dafür. Mit einer Abschaffung wird allerdings faktisch die SRG abgeschafft und das ist keinesfalls in meinem Interesse, denn wer zeigt sonst noch die Arena (oder ein ähnliches ausgewogenes politisches Format), ausführliche Schweiz-Nachrichten, Schweizer Sport, usw.
  • Skip Bo 05.11.2017 13:45
    Highlight Highlight Ich wünsche mir auch als Gedankenexperiment ein Interview mit SRF CVP Cina nach der Ablehnung von NoBillag (49,999 % vs. 50,001%), mit dem Fazit dass keine Reformen nötig seien und alle 500'000 Fr. Gehälter vom Volk nun legitimiert seien.
    • Sportfan 05.11.2017 16:07
      Highlight Highlight @Skip Bo: Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob nicht genau das der Auftrag an Cina ist. Er muss für die SRG schauen, weil er von ihr das Geld bekommt.

      Dass die SRG kleiner werden soll, eine andere Lohnstruktur bekommt, das müssen schon andere organisieren. Oder kennen sie einen Verwaltungsratspräsident, der dafür weibelt, dass sein Geschäft kleiner wird? Sie können viel von Cina erwarten, aber sicher nicht, dass er seinem Betrieb einen Finger abschneidet.
    • Skip Bo 05.11.2017 17:36
      Highlight Highlight Ich rede von einem fiktiven, satirischen Interview mit Bernetfragen und Bernetantworten so wie oben mit Kessler.
      Die Antworten müssen ja nicht mit möglichen Aussagen übereinstimmen.
  • Walter Sahli 05.11.2017 13:32
    Highlight Highlight Lustig, Herr Bernet! Und sehr treffend!
    • chicadeltren 05.11.2017 17:01
      Highlight Highlight Wie wollen Sie denn wissen ob es treffend ist? Dazu müsste man den Herrn schon mal selbst zu Wort kommen lassen... Aber das traut sich watson wohl nicht.
  • MaxHeiri 05.11.2017 13:29
    Highlight Highlight Hört bitte auf mit dieser Angstmacherei. Niemand weiss wie eine Schweiz ohne Billag-Gebühren aussieht. Aber die SRF würde nicht zu Grunde gehen. Sie müsste sich halt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.

    Es gibt viele Leute, wie ich, die auch politisch gut gebildet sind und nicht einen Fernseher haben.
    • Warumdennnicht? 05.11.2017 13:50
      Highlight Highlight Angstmacherei?
      Normalerweise nennt man dies Fakten...
    • Markus Roth 05.11.2017 14:17
      Highlight Highlight Ohne Gebühren keine Öffentlich-Rechtlichen Sender. Wie ist das schwierig zu verstehen?
    • FrancoL 05.11.2017 14:57
      Highlight Highlight Die Zahlen der TV Verkäufe geben aber Dir alles andere als recht. Es geht nicht um die gut informierten, denen den man nichts vormachen kann die zwischen der Herkunft der Nachricht deren Wert erkennen können. Es geht um die Masse die jegliche Nachricht als bare Münze nehmen und darauf ihre Meinung basieren. Da ist eine gewisse Neutralität ein Sinn gebender Auftrag.
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  • Luca Brasi 05.11.2017 13:21
    Highlight Highlight Brave New World! 😂
  • Roterriese 05.11.2017 13:19
    Highlight Highlight Die Angst vor der Initiative scheint enorm zu sein
    • Trasher2 05.11.2017 14:24
      Highlight Highlight Ganz genau.

      Ich habe vor einer entsolidarisierten Schweiz, in der jeder nur noch für sich schaut Angst.

      Ich habe Angst, dass unsere Meinung hauptsächlich von ein paar Reichen und von Ausländischen Investoren beeinflusst wird.

      Über das was Trump, Berlusconi und Erdogan anrichten und angerichtet haben schütteln meines Erachtens ganz viele den Kopf. Mit der Annahme der Initiative eifern wir mit offenen Augen genau diesem Prinzip nach.

      Ja, ich habe echt Angst. Viel mehr als vor Minaretten und Moslems.

    • FrancoL 05.11.2017 14:59
      Highlight Highlight Man kann nur Trasher2 beipflichten. Wer Nachrichten quer durch Europa konsumiert und zB Berlsuconis Sender einmal genauer betrachtet hat der weiss was Manipulation ist. Aber das scheint den roten riesen völlig egal zu sein.
    • Laut_bis_10 05.11.2017 15:48
      Highlight Highlight Und das zurecht, nicht umsonst werden die Medien auch die 4. Gewalt genannt. Es geht um unsere Demokratie und Meinungsbildung.
      Egal wo man in dieser Frage steht, das Ergebnis wird zukunftsweisend für dieses Land sein.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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