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Der Inhalt des Rucksacks, den die Polizei bei der Hausdurchsuchung bei Thomas N. in Rupperswil gefunden hat: Waffe, Klebeband, Fesselutensilien.
Bild: KAPO AG

Partner der getöteten Mutter von Rupperswil: «Es ist unglaublich, dass man Spuren hat, diese aber nicht verwenden darf.»

Der Lebenspartner der ermordeten Carla Schauer, Georg M., spricht in der «Rundschau». Er fordert, dass das Gesetz für DNA-Profilerstellung gelockert wird. Der Aargauer Polizei war es nicht erlaubt, aus den gefundenen DNA-Spuren ein Profil des mutmasslichen Täters beispielsweise mit Haar und Augenfarbe zu erstellen.

18.05.16, 18:13 19.05.16, 09:50

146 Tage Angst: Die Chronologie des Vierfachmords von Rupperswil

Knapp eine Woche nachdem die Polizei die Verhaftung des Rupperswiler Vierfachmörders Thomas N. bekannt gegeben hat, äussert sich der Lebenspartner von Carla Schauer öffentlich zu Wort.

Georg M. verfolgt mit der Rundschau die Pressekonferenz, an der über die Festnahme des Täters informiert wird. streamable

In der «Rundschau» vom Mittwoch kritisiert Georg M. die strengen Gesetze, an die sich Ermittler im Umgang mit gefundener DNA halten müssen. 

Gemäss dem DNA-Profilgesetz ist es den Ermittlern nicht erlaubt, aus an Tatorten gefundener DNA ein Profil derer Träger zu erstellen, das beispielsweise auf Haar-, Haut-, oder Augenfarbe sowie Geschlecht schliessen lasse. 

Georg M. in der Rundschau: «Die Aargauer Polizei hat das Beste gemacht. Ich denke aber, mit einer DNA-Analyse hätte man schneller vorankommen können. Da sind in der Schweiz die Möglichkeiten wegen des Datenschutzes sehr beschränkt. Und das ist natürlich ein Skandal. Gelinde gesagt.»

Georg M. ist überzeugt: Mit einem DNA-Profil hätten die Ermittler den Täter schon früher gefasst. 
streamable

Der Mord an seiner Partnerin und ihren Söhnen werde ihn noch ein Leben lang begleiten, so Georg M. in der Rundschau. 
streamable

Gesetz soll gelockert werden

Georg M. hat in einem Brief an Justizministerin Simonetta Sommaruga betont, wie wichtig es sei, dass das DNA-Profil-Gesetz abgeändert werde. Denn sonst werde unnötig Geld für die Ermittlungen ausgegeben, während die Lösung auf dem Tisch liege. 

In ihrer Antwort an Georg M. stellt die Bundesrätin nun die entsprechende Gesetzesänderung in Aussicht. Eine Motion, die ebenfalls die DNA-Profilerstellung fordert, wurde vom Nationalrat bereits gutgeheissen und kommt nun in den Ständerat. 

In den Niederlanden ist ein entsprechendes Gesetz gelockert worden, nachdem ein Staatsanwalt in einem ungelösten Mordfall noch unerlaubterweise ein DNA-Profil des Täters erstellen liess, das zur Ergreifung des Täters, einem Holländer führte. (thi)

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Charly Otherman, 5.5.2017
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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 13:30
    Highlight Weiss eigentlich jemand, wo sich Georg M. zum Tatzeitpunkt befand? Weshalb war er nicht in der Wohnung? Reine Neugier
    0 1 Melden
    • dickmo 05.06.2016 15:21
      Highlight @Eeehh: Er ist arbeiten gegangen. Der Täter hat sein Gehen abgewartet.
      2 0 Melden
  • Röbu2 19.05.2016 19:05
    Highlight Wenn das mit dem Verbot des DNA-Profils so stimmt, dann muss man sich doch sehr über diese schludrige Legifierung wundern. Einmal mehr ein Schuss in den eigenen Fuss. Unbegreiflich...
    3 0 Melden
  • Gino Brenni 19.05.2016 12:30
    Highlight Die oberste Bildlegende spricht noch von einem "mutmasslichen" Täter. Irgendwie verwirrend.
    3 0 Melden
  • goschi 19.05.2016 09:22
    Highlight Es gibt gute Gründe, wieso nicht alles, was möglich ist gemacht wird.
    zB. Rasterfahndung ist auch sehr effektiv, aber es wird eben nicht gemacht, was hier gefordert wird.

    So lange bei solchen Analysen die Fehler-/Unsicherheits quote hoch ist müssen wir sowieso gar nicht darüber reden, denn die Gefahr falsche zu beschuldigen ist zu hoch.

    Abgesehen davon, Betroffene sollten nie Gesetze machen, denn sie sind nicht objektiv, der Gesetzgebungsprozess hat aber zwingend sachlich-objektiv zu erfolgen.
    22 7 Melden
  • blueberry muffin 19.05.2016 08:28
    Highlight Naja so wie in CSI wirds auch dann nicht funktionieren.
    27 2 Melden
  • NumeIch 19.05.2016 07:46
    Highlight DNA Analysen sind aber auch gefährlich und eine weitreichende Nutzung verringert unsere Privatsphäre. Zudem in diesem Fall wissen wir, dass die Profiler das Täterprofil ziemlich exakt bestimmt haben. Eine DNA Analyse war gar nicht nötig.
    16 28 Melden
    • Tilman Fliegel 19.05.2016 17:31
      Highlight Aber er hat weitere Straftaten geplant. Das zeigt auch, dass eine Methode die zu seiner schnelleren Ergreifung geführt hätte durchaus angebracht gewesen wäre.
      3 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 06:42
    Highlight Wenn man zigtausende Handyprofile Unschuldiger auswerten darf, warum dann nicht die DNA?
    60 15 Melden
    • Gustav.s 19.05.2016 08:26
      Highlight Dieser Vergleich ist so falsch, da erübrigt sich jede Argumentation.
      31 28 Melden
    • Bowell 19.05.2016 10:39
      Highlight @Gustav.s; Doch, deine Argumentation dazu hätte ich sehr gerne gelesen. Für mich passt der Vergleich wie die Faust aufs Auge. Wir hinterlassen digitale Daten durch die Nutzung unserer elektronischen Geräte während wir uns in der Öffentlichkeit (oder an einem Tatort) bewegen, die durch die Behörden legal gelesen werden dürfen. Mit unseren Körpern hinterlassen wir biologische Daten, die man dann aber plötzlich nicht nutzen darf? Ich sehe den Unterschied echt nicht.
      14 3 Melden
    • AL:BM 19.05.2016 19:40
      Highlight Weil es bei dieser DNA Analyse gar nicht um Ihre DNA gegangen wäre.
      Es liesse sich nur ein besseres Profil (Haar-, Augen-, Hautfarbe und Geschlecht) erstellen.
      Deswegen hinkt der Vergleich tatsächlich.
      4 2 Melden
  • dommen 19.05.2016 00:02
    Highlight Und nur mal so als Randbemerkung: Ganz so einfach, wie man sich das vorstellt, sind diese Analysen nicht und die statistische Aussagekraft ist je nach Analysekriterium nicht gerade der Hammer. Bei der Vorhersage von Augen- und Haarfarbe ist man sehr gut dran, wenn man eine Undicherheit von 30% erreicht...
    49 1 Melden
  • JUMBOPILOT 747 19.05.2016 00:00
    Highlight Aber wenn man an einem Tatort ein altes Samichlaus Bart-Haar findet, werden auch viele Samichläuse vielleicht zu unrecht verdächtigt.
    36 33 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 23:09
    Highlight Ich wär grundsätzlich dafür, dass die Polizei mit DNA-Tests arbeiten darf. Aber vorher müssen folgende Probleme JURISTISCH geklärt sein, um Unschuldige zu schützen.

    Ausserdem darf es nicht dazu kommen, dass andere Methoden vernachlässigt werden, weil DNA schneller und damit bequemer ist.

    Die Probleme mit DNA-Tests:

    http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/191/nachweisgrenzen-dna-analyse

    http://www.focus.de/politik/ausland/zusaetzliche-dna-analyse-fehler-bei-haar-analysen-ist-das-fbi-schuld-am-tod-von-unschuldigen_id_4623347.html http:// GERKLÄ
    29 12 Melden
  • Jaing 18.05.2016 22:24
    Highlight Die Sache mit der Nammensnennung wird langsam absurd. Da schreibt ihr von Georg M. und im eingebundenen Streamable-Video steht schon im Vorschaubild der volle Name.
    Anderes Beispiel: Man liest derzeit wieder von Angela M., die gleichzeitig unter vollem Namen der Weltwoche ein Interview gibt.
    93 3 Melden
    • Randy Orton 18.05.2016 22:45
      Highlight Eine anonyme Schülerin, nennen wir sie Lisa S. - oder Nein, besser L. Simpson.
      139 0 Melden
  • Theor 18.05.2016 20:31
    Highlight Der Datenschutz ist sowieso der moderne Spielball der Politik. Geht in Europa eine Bombe hoch, wird nach Lockerung geschrien. Kommt ein Snowden oder eine NSA aus ihrem Versteck, dann wird nach härteren Datenschutzrichtlinien geschrien. Ein Grund, weshalb ich mich im Studium nie für den Bereich begeistern konnte und auch nicht dort arbeiten will. Das Datenschutzrecht ist keine durchdachte Rechtsmaterie, sondern Stammgast auf der politischen Agenda. Und mit sowas professionell arbeiten zu müssen, ist sehr frustrierend.
    128 23 Melden
  • Froggr 18.05.2016 20:16
    Highlight Wo ist das Problem, wenn man die DNA eines 4-fachen Mördes untersucht. Der hat es sich nun wirklich verbockt. Hört auf Gutmenschen zu spielen, das bringt in diesem Fall nichts.
    98 111 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 18.05.2016 20:39
      Highlight Das schlimme ist, wie Sie das Wort Gutmenschen gebrauchen! Synonym ist das dann in Ihrem Sprachgebrauch auch mit Linken... dafür könnte es Gründe geben warum man es bisher nicht durfte. Vielleicht weil die Gefahr bestand, dass zu viele Unschuldige verdächtigt werden. Glauben Sie mir, wenn es sinnvolle Argumente gibt, es heute zu nutzen, sind die sogenannten Gutmenschen sicher nicht das Hinderniss.
      137 25 Melden
    • Froggr 18.05.2016 21:51
      Highlight Wenn man die DNA eines Unschuldigen untersuchen würde, weiss man ja nachher, dass er nicht schuldig ist oder? Das ist ja eigentlich das Ziel erreicht ner Untersuchung.
      23 63 Melden
    • Pius C. Bünzli 19.05.2016 00:44
      Highlight Na klar, denn in der DNA gibt es ein schuld protein welches man nur bei Mördern findet. Ausserdem ist eine Haar oder Augenfarbenbestimmung aufgrund einer DNA Probe eine sehr unsichere Sache.

      P.s. Gutmensch ist ja nichts negatives
      27 7 Melden
    • Bowell 19.05.2016 08:57
      Highlight @Peter Gasser: Aber dass die Handyortungsdaten von tausenden, unschuldigen Menschen untersucht wurden um den Fall aufzuklären stört sie hingegen nicht so, gell;)?
      2 5 Melden
  • Gigle 18.05.2016 18:55
    Highlight Da versteht aber jemand nicht sonderlich viel von Genetik, wenn er denkt man kann aus der DNA ein komplettes Täterprofil erstellen.
    79 101 Melden
    • Pianovilla 18.05.2016 19:25
      Highlight Sorry, aber dann verstehen SIE nicht viel von Genetik. Man kann anhand einer DNS-Struktur sehr wohl Profile erstellen, zum Beispiel Haarfarbe, Augenfarbe, Ethnie etc. Was erwarten Sie? Dass der DNS Scanner den Namen und die Adresse ausspuckt?
      170 36 Melden
    • Katsumi8 18.05.2016 23:13
      Highlight Gigle hat aber recht. Die DNA kann uns nur sagen welchen Genotyp ein Individuum hat. Jedoch kann ein Genotyp verschiedene Phänotypen ausbilden und der Phänotyp bestimmt unser aussehen. Somit kann mit dem Genotyp nicht mit Sicherheit auf das Aussehen geschlossen werden. Also hört doch alle auf, über Genetik zu sprechen, wenn ihr keine Ahnung habt.
      59 3 Melden
    • Marco Rohr 18.05.2016 23:42
      Highlight Nicht mit Sicherheit ausschliessen reicht ja immerhin schon mal aus, um den Täterkreis mit hoher Wahrscheinlichkeit einzuschränken. Und das ist schon sehr sehr viel.
      7 24 Melden
    • Pius C. Bünzli 19.05.2016 00:47
      Highlight Pianovilla wo haben sie das denn her, dass man aufgrund von einer DNA probe die Haarfarbe bestimmen kann. Scheint mir an den Haaren herbeigezogen..

      Mit einer Haarprobe würde das vielleicht gehen..
      13 2 Melden
    • EvilBetty 19.05.2016 09:10
      Highlight Marco Rohr: Nix verstanden von «Statistik».
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 18:54
    Highlight Was hat er im Starbuck getrunken. Könnt ihr bitte darüber einen Bericht schreiben?
    151 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 19:15
      Highlight Hab ich gestern auch gedacht. Wobei dieser Punkt mit der DNA tatsächlich eine gewisse Relevanz hat.
      74 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 19:48
      Highlight Ich hätte noch gern ein exklusiv interview mit den Huskies!
      124 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 19:54
      Highlight Für mich enorm wichtig: war er ein Nike oder ein Adidas Schuhträger? Die Sportschuhe sagen wahnsinnig viel über die Persönlichkeit aus.
      108 11 Melden
    • AL:BM 18.05.2016 20:10
      Highlight PUMA's, es waren PUMA's!
      65 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 20:17
      Highlight Ob Migros oder Coop Kunde ist auch noch von grosser Bedeutung!
      87 6 Melden
    • Theor 18.05.2016 20:24
      Highlight Oh bitte kein Migros! Ich mag die Migros!
      75 15 Melden
    • arriving somewhere but not here 18.05.2016 20:32
      Highlight Coopkunde. Definitiv Coopkunde! 😂
      70 16 Melden
    • Hinkypunk 18.05.2016 21:24
      Highlight Coca Cola oder Pepsi?
      45 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 21:34
      Highlight Mineralwasser, mit oder ohne Kohlensäure?
      Migros Ice Tea, Lipton Ice Tea oder doch Nestea?
      Ristretto, Espresso, Kafi Creme, Cappuccino oder Latte Macchiato?
      36 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 21:36
      Highlight Unheimlicher Verdacht: zerschneidet er seine Spaghetti???
      105 7 Melden
    • Hinkypunk 18.05.2016 21:56
      Highlight Er? Eher seine Mama!
      64 9 Melden
    • Pingu80 19.05.2016 02:21
      Highlight Unglaublich gewisse Schreiberlinge hier. Sarkasmus ist bei solchen abartigen Taten pietätlos. Presse hin oder her. Ihr begibt euch so auf genau das gleiche Level.
      Stellt euch vor, es wären eure Liebsten gewesen, die einem solchen Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen wären.
      15 55 Melden
    • bobi 19.05.2016 06:49
      Highlight @ Pingu. Möchten Sie als angehöriger tatsächlich jedes noch so unrelevante Detail in der Presse lesen?
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 07:44
      Highlight Pingu, unser Sarkasmus bezieht sich auf die Berichterstattung, welche sich Geiern gleich selbst auf den geringsten und unsinnigsten Informationsfetzen stürzt und daraus Schlagzeilen generiert.

      Unser Sarkasmus mit dem medialen Zynismus gleichzusetzen zeugt davon, dass du den Unterschied nicht verstanden hast. Manche der obigen Poster zeigen wohl mehr Verständnis für die Opfer als du begreifen möchtest...
      22 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 10:15
      Highlight @Pingu
      Das ganze ist sehr tragisch. Das wird niemand in Frage stellen. Nur will ich in den Medien nicht nur Mord, Totschlag, Leid, Hass, Gier oder sonst Negatives lesen. Ab und zu mal was aufheiterndes, fröhliches, positives lesen. Aber das bringt keine Schlagzeile.
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 10:22
      Highlight Pingu, stell du dir doch mal vor die Opfer wären deine Liebsten gewesen. Würdest du wollen, dass jetzt dermassen in deinem Privatleben gestochert wird nur um die perverse Neugier der Allgemeinheit zu befriedigen?
      8 0 Melden
  • walsi 18.05.2016 18:51
    Highlight Wer dann das Pech hat, dass er auch blonde Haare und blaue Augen hat kommt dann mal in Untersuchungshaft. Nach ein paar Tagen wird er wieder nachhause geschickt weil er unschuldig ist. Dann ist aber sein Leben ruiniert, er hat den Job verloren, sein Kinder erleben ein Spiessrutenlaufen in der Schule usw. Diese Person kann also nur noch umziehen und hoffen, dass sie an einem neuen Ort ein neues Leben aufbauen kann.
    73 107 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 19:59
      Highlight @walsi: Du widerholst dich, diesmal einfach mit DNA statt mit Handydaten. Zutreffender wird es damit nicht.
      45 26 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 18.05.2016 20:41
      Highlight Weil man die DNA des Täter hatte, könnte man das rasch aus der Welt schaffen ohne ein Leben zu zerstören. Einfach rasch Probe abgeben und gut ist es.
      22 10 Melden
    • walsi 18.05.2016 20:50
      Highlight @Charlie Brown: Eine ehemalige Arbeitskollegin sass für drei Wochen in unschuldig in U-Haft. Das einzige was als Haftgrund herhalten musste, dass sie mit einem anderen Verdächtigen Kontakt hatte. Daher bin ich ein bisschen sensibilisiert. Zu ihrem Glück sah das unser Chef locker, wenn man das so sagen kann. Ich bin mir aber nicht sicher, dass jeder Arbeitgeber so verständnisvoll wäre.
      59 2 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 21:14
      Highlight @walsi: Das klingt krass. Hatte aber nichts mit DNA-Profil oder mit ausgewerteten Handydaten zu tun, oder?
      14 15 Melden
    • walsi 18.05.2016 21:36
      Highlight @Charlie Brown: Doch genau darum geht es. Wenn die Polizei auf Grund der DNA davon aus geht, dass der Täter sehr wahrscheinlich blonde Haare und blaue Augen hat und die Nachbarn nach solchen Personen zur Tatzeit in der Nähe befragt, kann es passieren dass eine Person mit diesen Merkmalen genannt wird. Jetzt weigert sich diese aber eine DNA Probe zu geben, was ihr gutes Recht ist. Schon wird sie abgeführt und sitzt in U-Haft bis es geklärt ist. Das gleiche gilt für Handydaten nur weil mein Handy zur falschen Zeit am falschen Ort eingeloggt war, bin ich potentiell verdächtig.
      25 8 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 22:20
      Highlight @walsi: Wenn du unschuldig bist und den DNA Test verweigerst... Naja. Ich finde grad keine vernünftige Begründung. Paranoia?

      Aber zurück zu der Story deiner Kollegin... Ging es da um DNA oder Handydaten? 3 Wochen U-Haft gibts ja normalerweise nicht aus dem nichts. Erzähl doch ein wenig nehr darüber.
      14 24 Melden
    • goschi 19.05.2016 11:57
      Highlight Es gibt gute Gründe, seine DNA nicht zu geben, u.a. weil sie danach fix in der entsprechenden Datenbank ist.
      Diese Argumentation geht in Richtung "wer Unschuldig ist, hat ja nichts zu befürchten", die Unschuldsvermutung als solches geht dabei aber im ersten Ansatz schon mal verloren.
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 19.05.2016 19:48
      Highlight @goschi: Deine guten Gründe basieren tatsächlich auf Paranoia. Ich empfehle dir mal die Lektüre des einschlägigen Gesetzes https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20031383/index.html insbesondere Artikel 16 Ziff 1 a.
      0 2 Melden
  • Stachanowist 18.05.2016 18:38
    Highlight Schwierig... Verstehe den Vater, aber wegen einem Fall die ganze Gesetzgebung zu ändern, halte ich für problematisch. Erinnert mich an die Reaktionen von Frankreich, USA etc. auf Terroranschläge.
    90 40 Melden
    • Froggr 18.05.2016 20:10
      Highlight Aber wer weiss, was ohne die neuen Sicherheitsbestimmungen nach den Terroranschlägen passiert wäre? Darum: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
      12 62 Melden
    • Fabio74 19.05.2016 06:51
      Highlight @Froggr: Die Namen der Attentäter waren bekannt. Hätten die Geheimdienste zusammenbgearbeitet anstatt nur Daten zu sammeln, hätte man den Anschlag vermutlich verhindern können. 100% Sicherheit gibts nicht im Leben. Dementsprechend müssen wir nicht sämtliche Freiheiten und die Privatsphäre aufgeben.
      19 0 Melden
  • Gymi 18.05.2016 18:29
    Highlight Es gibt auch einen sehr guten grund für die striktheit dieses gesetzes. Wenn mit so einem täterprofil gearbeitet werden darf, verlaufen die ermittlungen zu sehr in eine richtung und die offene ermittlung wäre stark beinträchtigt.
    Wird man eimal beschuldigt und passt ins täterprofil kommt man kaum mehr heraus, was verheerende folgen haben kann.
    74 33 Melden
    • Madison Pierce 18.05.2016 19:05
      Highlight Ein Verdächtiger müsste eine DNA-Probe abgeben und wäre dann sehr schnell entlastet.
      56 13 Melden
    • E7#9 18.05.2016 19:16
      Highlight Wie oder wann die Möglichkeit solcher Profilerstellungen Ermittlungen beeinflussen weiss die Polizei bestimmt besser als die Gesetzgebung. Mir wäre es egal, solange sichergestellt wäre, dass diese Daten und Profile nur für diese eine Ermittlung genutzt würden um sie danach unwiederuflich zu löschen. Doch wenn jemandem der Fahrausweis entzogen würde, weil man im Labor einen Joint nachweisen konnte, dann wäre die DNA-Erhebung zweckentfremdet und ich hätte ein Riesenproblem damit.
      26 5 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 20:01
      Highlight Joint, DNA? Zusammenhang?
      14 6 Melden
    • E7#9 18.05.2016 20:41
      Highlight Naja, sie nehmen ja Blut, Urin ein Haar oder was auch immer. Da gibt es neben der DNA noch weitere nützliche Daten zu entnehmen um ein möglichst genaues Täterprofil zu erhalten.
      7 5 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 20:56
      Highlight Es geht ja nicht um deine DNA sondern die am Tatort gefundene. Also könnte allenfalls der letzte Kiff des Täters nachgewiesen werden.

      Was du meinst, sind Massentests. Aber darum gehts hier im Artikel nicht.
      6 2 Melden
    • E7#9 18.05.2016 21:11
      Highlight Stimmt, da hab ich wohl eins zu viel gekifft.
      19 2 Melden
  • Pokus 18.05.2016 18:25
    Highlight Der Fall Rupperswil ist aber ein schrecklich schlechtes Beispiel, weil es auch ohne ging. Und jetzt wird trotzdem versucht, den Datenschutz zu schwächen.
    Das ist der Skandal, noch gelinderer gesagt!
    106 77 Melden
    • Pasch 18.05.2016 18:30
      Highlight Recht hast...
      46 31 Melden
    • j0nas 18.05.2016 18:31
      Highlight Wahre Worte!
      43 30 Melden
    • Tilman Fliegel 18.05.2016 18:31
      Highlight Ich sehe nicht, wo das Problem sein soll, die DNA auszuwerten. Das Recht auf Datenschutz hat ein Straftäter ja wohl ohnehin verwirkt
      46 70 Melden
    • Zynikus 18.05.2016 18:32
      Highlight Der Bund darf Trojaner programmieren und in unseren PC herum stöbern, legal und unbemerkt. Und das nur auf einen "Verdacht". Bei einer Straftat darf er nichts ähnliches unternehmen. Entweder man setzt Datenschutz über alles oder ermöglicht den Ermittlern alles mögliche um ihre Arbeit zu erledigen.
      45 12 Melden
    • Bowell 18.05.2016 18:46
      Highlight Warum denn? Fingerabdrücke darf man ja auch verwenden, findest du das auch skandalös?
      41 19 Melden
    • Gigi,Gigi 18.05.2016 18:51
      Highlight Sie wollen doch nicht im Ernst sagen, dass auch in solchen Fällen die DNA hinsichtlich auf eine möglich Täterschaft (Mann, Haarfarbe, Augenfarbe etc.) ausgewertet wird? Das sind doch keine Daten, die es zu schützen gilt. Sehr wahrscheinlich bezahlen Sie frisch fröhlich mit Kreditkarte und Cumuluskarte, telefonieren mit einem Handy und zeigen im ÖV den Swiss Pass etc, etc. Das sind Daten, die es zu schützen gilt!
      54 14 Melden
    • Pokus 18.05.2016 18:54
      Highlight @Zynikus: Es gibt auch "ein vernünftiges Mittelmass"

      @Bowell: Ein Fingerabdruck gibt weit weniger preis, die DNA viel zu viel mehr, als nötig für ein Täterprofil.
      19 16 Melden
    • Pokus 18.05.2016 19:00
      Highlight @Gigi,Gigi: Informier dich mal, was in der DNA alles hinterlegt ist. Und das wird nicht nur von DNA des Täters erstellt, sondern von einem mit der Tat in Verbindung stehenden Beweisstück. Das kann vorerst von jedem sein. Ausserdem gilt die Unschuldsvermutung. Täter ist man erst nach dem Gerichtsverfahren.
      27 9 Melden
    • Tilman Fliegel 18.05.2016 19:06
      Highlight Holy, jetzt sag mal ein konkretes Beispiel, wo das ein Problem sein könnte.
      18 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.05.2016 19:09
      Highlight Da wird eigentlich der Angehörige von den Medien missbraucht um ein neues Gesetz zu propagieren. Schon übel :/
      28 19 Melden
    • Bowell 18.05.2016 19:16
      Highlight @holy: ehm...ja, da ist einiges in der DNA "hinterlgt", wie du so schön sagst. Warum sollte man diese Infos nicht nutzen, andere hingegen schon wie z.Bsp. Handydaten, Filme von Dashcams, Zeugenaussagen etc...? Kannst du mir eine rationale Antwort darauf geben?
      ich möchte an dieser Stelle für dich noch einmal festhalten, was der Herr N. gemacht hat. Er hat 4 Menschen festgehalten, erpresst, ermordet und den jüngsten Sohn missbraucht. Zudem scheint er allem Anschein nach weitere Verbrechen geplant zu haben. So jemand muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aus dem Verkehr gezogen werden.
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    • Pokus 18.05.2016 20:05
      Highlight @Bowell: Er wurde ja zum Glück aus dem Verkehr gezogen. Wo ist dein Problem? Diskutiere wir nochmal, wenns einen echten Fall dazu gibt.
      12 18 Melden
    • Charlie Brown 18.05.2016 20:05
      Highlight @holy: Und wenn jetzt grad zur Tatzeit google mit dem Streetview-Auto am Haus vorbei gefahren wäre? Nach deiner Logik dürfte man diese Bilder auch nicht ansehen, es könnte ja das Recht am eigenen Bild des mutmasslichen Täters verletzt werden...?
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    • Max Havelaar 18.05.2016 20:38
      Highlight @zynikus: Es gibt keine
      rechtliche Grundlage für den Einsatz eines Staatstrojaners. Dies nur nebenbei.
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    • j0nas 18.05.2016 21:49
      Highlight Die Frage ist doch, wo die Grenze gezogen werden soll. An einem bestimmten Punkt muss die Persönlichkeit eines menschen geschützt weden. Und nein, es geht mir nicht darum, den Täter zu schützen. Aber wer sagt denn, das ein gefundenes Beweisstück dem Täter und nicht einer unschuldigen, unbeteiligten Person gehört?
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    • Tilman Fliegel 18.05.2016 23:32
      Highlight Jonas, das gilt aber doch für alle Beweisstücke, nicht nur für die DNA. Da muss man auch den Ermittlern vertrauen, dass sie vernünftig mit dem Material umgehen und ich glaube das tun sie auch.
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    • Bowell 19.05.2016 05:57
      Highlight @holy: Wo mein Problem ist? Ignorante Menschen, die keine Ahnung haben von was Sie reden, sind mein Problem. Ich bin nicht erst seit heute der Überzeugung, dass die Möglichkeit bestehen muss DNA Spuren an Tatorten weitgehend auswerten zu dürfen. Das gehört einfach zu den Methoden die einer zeitgemässen Kriminalistik als Teil des Ganzen zur Verfügung zu stehen haben.
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    • Pokus 19.05.2016 11:23
      Highlight @Browell: Sorry, ich wusste nicht dass es dir nicht um das Ziel geht, den vermeindlichen Verbrecher zu fassen, sondern einfach etwas CSI Miami willst...
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    • goschi 19.05.2016 12:03
      Highlight Nur mal als Anmerkung.
      Nur weil die Polizei DNA-Spuren am Tatort gefunden hat, müssen diese noch nicht zwingend vom Täter stammen.
      gerade in einer Wohnung wird sich an jeder Stelle eine ganze Häufung an Spuren finden, selbst an tatmitteln kann sich problemlos fremde DNA befinden.

      Das reale Leben ist mehrheitlich nicht wie CSI, wo man einmal durch den Raum läuft "Ha, ein Haar, wir haben den Täter" ruft und dann munter genau den richtigen verhaftet.
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    • Tilman Fliegel 19.05.2016 12:32
      Highlight Und wo glaubst du denn, hat die Polizei oder wohl eher die Mediziner die DNA gefunden? Hinweis: der 13 jährige Sohn der Familie wurde vom Täter missbraucht.
      Natürlich muss DNA nicht zwingend vom Täter stammen, aber darin kann ich irgendwie kein Argument gegen deren Verwendung erkennen. Man sollte doch alle Indizien so gut wie möglich verwerten dürfen.
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    • Pokus 19.05.2016 12:57
      Highlight @Tilman Fliegel: Nochmal: Es hat ohne funktioniert. Und jetzt fordert man hier für jeden Pipifax eine DNA Analysen zu erlauben. Dafür muss es klare Grenzen geben, und solange es ohne geht, kann das einfach niemand rechtfertigen. Dann ist es ein Vorwand für irgend etwas anderes.
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    • Tilman Fliegel 19.05.2016 13:05
      Highlight Niemand redet von Pipifax. Es wäre mit DNA Analyse vielleicht schneller gegangen und da er wohl schon die nächste Tat plante, hätte das sehr wichtig sein können. Ich sehe absolut nicht das Problem dabei, DNA Analysen z.B. bei schweren Gewalttaten zu erlauben. Und ich erkenne kaum echte Argumente in dem was du schreibst.
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    • Bowell 19.05.2016 13:08
      Highlight Die fadenscheinige Argumentation hier lässt mir echt die Haare zu Berge stehen. Natürlich gibt es unzählige DNA-Spuren am Tatort, aber das ist auch beim ganz normalen DNA-Vergleich so und da störts keinen. Niemand behauptet, dass die DNA-Analyse zu 100% zum Täter führt, aber es kann Hinweise diesbezüglich liefern. Nochmals, holy: Willkommen im 21. Jahrhundert. Die zur Verfügung stehenden Mittel müssen ausgeschöpft werden, auch um die Ressourcen der Behörden schnellstmöglich wieder andersweitig freizugeben. Ist das so schwer zu verstehen?
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    • goschi 19.05.2016 13:31
      Highlight "Die zur Verfügung stehenden Mittel müssen ausgeschöpft werden"

      Ernsthaft?
      Also los, her mit Rasterfahndung als Standardmittel, Echtzeitüberwachung aller Anwohner im Tatumfeld mittels mobiler Endgeräte, usw.

      Diese Argumentation führt in gefährliche Bereiche...
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    • Charlie Brown 19.05.2016 13:49
      Highlight @goschi: Ich verstehe die Paranoia nicht. Es geht drum, Gewaltverbrecher zu fassen. Es geht nicht drum, deine Gesinnung zu überwachen oder dich zu bestrafen, weil du das falsche Kraut rauchst.

      Dein Argument mit der Vielzahl der DNA-Spuren am Tatort ist zudem spannend. Auch Fingerabdrücke gibts in einer Wohnung viele. Also keine mehr auswerten, es könnte ja der Verdacht auf jemanden falschen fallen?
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    • Gelöschter Benutzer 19.05.2016 13:54
      Highlight @Charlie Brown: Sag blos du hast den ganzen Gesetzesentwurf durchgelesen? Musst du ja fast wenn du das so genau wissen willst... ;)
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    • Pokus 19.05.2016 13:56
      Highlight @Charlie Brown: Die Vergangenheit beweist das Gegenteil. Sowenig erfassen wie nötig.
      Fingerabdrücke sind überhaupt nicht vergleichbar. Was ist denn das für ein Niveau hier.
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    • j0nas 19.05.2016 14:22
      Highlight @Charlie Brown
      Nur weil an einem Ort meine DNA gefunden wird muss das nicht heissen, das ich auch da war. Bei DNA-Analsysen gibt es sogar False-Positives! Schon mal vom Fall der "Phantommörderin" gehört? Die DNA dieser Frau wurden fälschlicherweise über 40 Verbrechen zugeordnet.
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    • Charlie Brown 19.05.2016 14:51
      Highlight @j0nas: Ich habe bisher nicht davon gehört und habe es rasch gegoogelt. Ja, da ist ein schwerer Fehler passiert.

      Nun aber zurück zum Thema: Es geht im Artikel gar nicht drum, den Täter anhand der DNA eindeutig zu identifizieren sondern anhand seiner genetischen Merkmale den Täterkreis einzuschränken (Profil erstellen). So ähnlich wie bei Zeugen aussagen "Mann, zwischen 35 und 45 Jahre alt, ca 180 cm, schlanke Statur". Ups, das trifft auf mich zu. Muss ich jetzt Angst haben, unschuldig verurteilt zu werden?
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    • Charlie Brown 19.05.2016 14:52
      Highlight @holy: "Er wurde ja gefasst, was hast du bloss?" -> was ist das für ein Niveau? Wir diskutieren hier über die grundsätzliche Ausschöpfung aller Möglichkeiten, nicht über den individuellen Fall...
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    • Pokus 19.05.2016 15:11
      Highlight @Charlie: Dieser Fall wird aber als Anlass dazu genommen, es für jeden erdenklichen Fall zu erlauben. Ohne die zu nennen oder gar zu kennen.
      Das ist völlig hysterisch, überreagiert.
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    • goschi 19.05.2016 15:38
      Highlight Ich habe Heute das passende Zitat dazu gehört (ganz grob):
      "Direkt nach einer Tat ist der falsche Moment für eine solche Debatte, denn die Politik sollte nicht den Reflex üben, sondern in der Reflexion."

      @Charlie Brown, Die Gefahr sehe ich vor allem darin, dass DNA-Analysen einfach viel mehr möglichkeiten offen lassen als bekanntermassen ungenaue Zeugenaussagen.
      Abgesehen von der grundlegenden ungenauigkeit solcher Analysen kommt noch hinzu, dass sie sehr simpel zu maskieren sind (Haare färben usw.), bei gleichzeitig viel zu verbreitetem Glauben an die Unfehlbarkeit alles was DNA anbelangt.
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    • Bowell 19.05.2016 16:26
      Highlight War ja nur eine Frage der Zeit bis die Phantommörderin genannt wird...das war ein technisches Problem (keine Wattestäbchen die DNA-frei waren) und kein Problem der Methode an sich...Ich stell mir echt die Frage wer hier hysterisch ist? Wir (Charlie Brown und ich) bringen Fakten und ihr weicht jedes mal aus.
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    • Pokus 19.05.2016 17:12
      Highlight Tut mir Leid, aber ich konnte kein überzeugendes Argument finden, weshalb man einfach mal so alles über den Haufen werfen soll, was sich bisher bewährt hat und es keine Not gibt.
      Es gibt genug Gründe die sogar für einen Ausbau von Datenschutz und persönlichkeitsrechten sprechen.
      Nur weil es hip und modern ist, heisst es noch lange nicht, dass es notwendig ist und all die Errungenschaften unüberlegt über Bord geworfen weden sollen.
      Ohne konkrete Fälle lässt sich keine Notwendigkeit herleiten. Da bräuchten wir auch Ufolandeplätze.
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    • Tilman Fliegel 19.05.2016 17:27
      Highlight Niemand will alles über den Haufen werfen, es geht darum eine zusätzliche Methode zuzulassen, mit deren Hilfe man Straftäter besser finden kann. Du verweigerst dich logischer Argumentation und ersetzt sie durch Rhetorik. Du heisst nicht zufällig Köppel?
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    • Charlie Brown 19.05.2016 19:18
      Highlight @holy: Du argumentierst aus einer tiefen Überzeugung respektive einer starken Werthaltung. Das ist grundsätzlich total ok. Leider macht dich das nicht gerade empfänglich für rationale Argumente. Kein Wunder also hast du keine überzeugenden Argumente von uns gehört.

      Ich verstehe dein Argument mit den Ufolandeplätzen nicht ganz (Niveau?). Wir reden von ganz konkreten Fällen, Einsatz von DNA Analyse (die gibt es!) bei Schwerstverbrechen (die gibt es leider auch!).
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AZ Medien übernehmen Mehrheit am Schweizer TV-Sender S1

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