Schweiz

Im Kinohit «Die göttliche Ordnung» erkämpfen sich Schweizer Frauen das Stimmrecht. Landen 2018 bei der No-Billag-Abstimmung mehr Ja in der Urne, wird es für solche Filme schwierig. Bild: Filmcoopi

Bei Ja zu No-Billag: Wären «Der Bestatter» oder «Die göttliche Ordnung» noch möglich?

Wegen der No-Billag-Initiative könnte die Industrie ihren wichtigsten Förderer verlieren. Könnten Serien und Spielfilme auch ohne Gebührengelder der SRG realisiert werden?

11.11.17, 11:05

Lory Roebuck / Schweiz am Wochenende

Mit dem Schweizer Film ist es wie mit einem Stativ: Drei Beine muss er haben, sonst gerät er in Schieflage. Nun wackelt eines dieser Beine, das stärkste noch dazu: die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG). Jährlich investiert sie weit über 30 Millionen Franken in die Produktion von Schweizer Filmen und Serien. Das sind höhere Beträge als vom Bundesamt für Kultur und regionalen Förderinstanzen wie der Zürcher Filmstiftung – die beiden anderen Beine, auf denen das hiesige Filmschaffen steht.

Findet die No-Billag-Initiative eine Mehrheit, hätte das zur Folge, dass die Beiträge der SRG auf null fallen. «No Billag gleich No ‹Bestatter›», sagt Urs Fitze, Bereichsleiter Fiktion bei SRF. «Wir arbeiten bereits jetzt an der 7. Staffel der Serie. Wenn in der Abstimmung am 4. März ein Ja kommt, müssten wir am 5. März diese Arbeiten einstellen.»

Fördergelder verdreifacht

Die Zusammenarbeit zwischen der SRG und der Schweizer Filmbranche ist im «Pacte de l’audiovisuel» geregelt (siehe Grafik). Dieser Vertrag hält fest, wie viel Geld die SRG jährlich in die heimische Filmproduktion investiert. Der Betrag hat sich zwischen 1997 und 2016 von 9.3 Millionen Franken auf 27.5 Millionen knapp verdreifacht. Seit 2008 spricht die SRG ausserdem Mittel, die über den Pakt hinausgehen.

Fitze nennt ein Beispiel: «‹Der Bestatter› und unsere ‹Tatort›-Filme werden ohne Pakt-Geld finanziert, insgesamt investiert SRF in diese Formate gegen 8 Millionen.» Fitze rechnet vor, dass die SRG jährlich sogar über 40 Millionen investiert. Ein Grossteil dieses Geldes fliesst in Fernsehproduktionen (siehe Kuchendiagramm oben rechts), die danach auf den Kanälen der SRG (also auf SRF, RTS und RSI) ausgestrahlt werden.

So viel investiert die SRG in die Schweizer Filmproduktion bild: Micha wernli

Daneben sind 9 Millionen Franken für die Mitfinanzierung von Kinofilmen reserviert, an denen sich die SRG als Koproduzentin beteiligt, Filme wie beispielsweise «Die göttliche Ordnung». Die SRG hat den grössten Schweizer Kinohit des Jahres ( 340 000 Zuschauer) mit 550 000 Franken unterstützt. «Ohne dieses Geld hätten wir keinen einzigen Schauspieler vor der Kamera, das Bild wäre sozusagen leer», sagt Lukas Hobi von Zodiac Pictures, der Produktionsfirma hinter «Die göttliche Ordnung». «Eine halbe Million Franken: So viel kostet im Durchschnitt ein ganzer Cast inklusive Statisten und Stuntleute.»

Verunsicherung in der Branche

Bei Zodiac herrsche wegen der No-Billag-Initiative Verunsicherung. «Ohne SRG könnten wir keine Filme vom Format von ‹Die göttliche Ordnung› mehr machen», sagt Hobi. Zodiac Pictures müsste dann vermehrt mit Privaten zusammenspannen.

Solche Gespräche finden laut Hobi zwar immer wieder statt, doch der Produzent hat Bedenken: «Wenn wir von privaten Sponsoren abhängig sind, können sie den Filminhalt bestimmen. Dann gibt es vielleicht in jeder dritten Einstellung Productplacement, oder wir müssen die Filmhandlung so drehen, dass eine Firma in besonders gutem Licht erscheint.»

Lukas Hobi von Zodiac Pictures: «Eine halbe Million Franken: So viel kostet im Durchschnitt ein ganzer Cast inklusive Statisten und Stuntleute.» Bild: Zodiac Pictures

Zwar stellt bei Koproduktionen auch SRF Redaktoren, die den Film begleiten. Doch Hobi hält fest, dass Zodiac in jedem Fall das letzte Wort hat. Zusammen mit SRF produziert sein Produktionshaus derzeit den Schweizer Kinofilm «Papa Moll». Hobi bezeichnet die jahrelange Zusammenarbeit als sehr wichtig und meint damit explizit nicht nur die finanzielle Unterstützung, sondern auch die inhaltliche. «Dieses Know-how ist unerlässlich.»

Stichwort Know-how: Ohne SRG hätte Petra Volpe, Regisseurin und Autorin von «Die göttliche Ordnung», niemals einen so erfolgreichen Film hinbekommen, ist Hobi überzeugt. «Petra drehte zuerst drei Fernsehfilme für SRF. Dank dieser kontinuierlichen Arbeit konnte sie sich weiterentwickeln und sich das Rüstzeug fürs Kino erarbeiten.» Ähnlich klingt das bei Sabine Boss, der Regisseurin des Schweizer Kinohits «Der Goalie bin ig»: «Die Fördermittel der SRG waren sehr wichtig für meine Karriere. Nach der Filmschule gab mir das Schweizer Fernsehen die erste Chance, einen 90-Minüter zu drehen.»

Boss leitet seit 2017 auch den Studiengang Film an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Sie ist also zuständig für den Schweizer Filmnachwuchs, der ihrer Ansicht nach von einer guten Zusammenarbeit mit der SRG profitiert. «Die Redaktionen erkundigen sich regelmässig nach unseren Studenten», sagt Boss. Neben kleineren finanziellen Zuschüssen sei vor allem der inhaltliche Austausch wichtig, der Wissenstransfer. «Und dass SRF immer wieder Filme unserer Studenten in sein Programm aufnimmt.»

Beim Thema No Billag redet sich Boss in Rage. Kein Wunder: Ihre Studenten erzielen derzeit grosse Erfolge. Lisa Brühlmann gewann mit «Blue My Mind» den deutschsprachigen Wettbewerb am diesjährigen Zurich Film Festival, Jan-Eric Mack für seinen Kurzfilm «Facing Mekka» einen Studenten-Oscar. In der Schweiz blüht gerade eine talentierte Filmnachwuchsgeneration auf, die wegen No Billag gleich wieder zu verwelken droht. «Das wäre eine Katastrophe», sagt Sabine Boss.

Das Katastrophenszenario

Neben der SRG ist der Bund, der jährlich 30 Millionen Franken investiert, der wichtigste Förderer des Schweizer Filmschaffens. Könnte er in die Bresche springen, wenn der Geldhahn SRG zugedreht würde? «Das wäre schwierig, der Spardruck ist überall gross», sagt Ivo Kummer, der Filmchef beim Bundesamt für Kultur.

Im Fall einer Annahme der No-Billag-Initiative sieht er folgende Konsequenzen: Schweizer Filmschaffende müssten mit weitaus schlechteren Mitteln weitaus weniger Filme realisieren. So schlimm ist das nicht, könnte man einwenden, vielleicht setzt gerade diese Konzentration neue Energien frei. Kummer entgegnet: «Ob dieser Effekt eintritt, ist fraglich. Filme tragen zu unserer kulturellen Vielfalt bei. Und diese Vielfalt erreicht man nur mit einer kritischen Masse an Filmen.»

Kummer hat aber noch grössere Bedenken: «Wird die Initiative angenommen, wird die Schweiz zum Auswanderungsland für Schweizer Filmschaffende.» Seine Befürchtung: Wenn Schweizer beispielsweise nach Deutschland gehen und mit deutschem Geld Filme drehen, dann entstünden vor allem deutsche Stoffe. «Es ist wichtig, dass wir Schweizer Geschichten erzählen», so Kummer, «Geschichten über unser Leben und unsere Realität – und in unserer Sprache.» In diesem Punkt sind sich alle einig, Kummer, Urs Fitze, Sabine Boss und Lukas Hobi: Der Schweizer Film prägt die Identität unseres Landes mit. Das kann er nur mit drei starken Beinen.

Apropos Serien: Lucas HASST Spoiler!

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    Alle Leser-Kommentare
  • biketraveller 13.11.2017 09:54
    Highlight Sollte No-Billag durchkommen, werden plötzlich einige wundern, dass etwa ein Privatabo für die Fussball-WM noch teurer ist als bei SRF, und natürlich ohne Nachrichten & Co. UPC Sport heute 25.-/Monat, Mindestlaufdauer 1 Jahr + Aufschaltgebühr 99.- (1. Jahr 349.-- CHF) und die Preise würden bei UPC in diesem Fall zusätzlich steigen, falls UPC das Ausstrahlungsrecht für die WM bekommen würde.
    2 0 Melden
  • Schneider Alex 13.11.2017 07:37
    Highlight Selbstverständlich hat jede Programmänderung sofort eine negative Reaktion von den Betroffenen zur Folge. Das ist wie bei einer Änderung der Stundendotation in den Schulen. Immer ein Riesengeschrei von den betroffenen Lehrern. Darum muss man auch zuerst die Finanzen kürzen, um eine Programmstrukturänderung durchzubringen. Rund eine Verdoppelung der Gebühreneinnahmen seit 1987 ist einfach zu hoch.
    1 2 Melden
  • Turi 12.11.2017 14:04
    Highlight Wenn ohne Billag-Gelder weniger feministisch-polemisch-männerverachtende Filme produziert werden, finde ich dass voll ok. Dann bin ich für die Abschaffung der Billag.
    1 7 Melden
  • Pjehle 12.11.2017 10:19
    Highlight Da bin ich nicht mal traurig,wenn plötzlich der ‚Bestater‘ nicht mehr gesendet würde.
    Und überhaupt,auf das Programm vom Schweizer Staatsfernsehen,kann ich verzichten,denn es gibt kaum eine Sendung die ich toll finde bei diesem Fernsehen.
    5 6 Melden
  • Spooky 11.11.2017 22:45
    Highlight Und plötzlich beschwören die Linken den Zusammenhalt der Schweiz und den Patriotismus.

    Also SVP-Gedankengut!

    Und gleichzeitig wollen die Linken unsere schöne Schweiz zum Billigstpreis an die EU verscherbeln.

    Ohne Rücksicht auf Verluste.

    Die Linken wissen nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht.
    15 24 Melden
    • Uranos 12.11.2017 00:38
      Highlight Dann handelt die SVP also dieses Mal auch überraschenderweise unpatriotisch? Warum haben sie wohl die Rollen getauscht?
      8 2 Melden
    • thefreshgandalf 12.11.2017 01:34
      Highlight &die Rechten werden bei jedem Thema einen Weg finden um EU, Flüchtlinge und Islamismus zu erwähnen. Aber ich behaupte mal in den meisten Fällen hat das eine mit dem anderem nichts zu tun.
      2 2 Melden
  • LYX 11.11.2017 20:33
    Highlight Wenn die filme und serien gut wären, wäre die Finanzierung auch kein Problem.
    23 19 Melden
  • Psychonaut1934 11.11.2017 19:29
    Highlight Von Schweizer Filmen und Serien bin ich jedes mal peinlich berührt und frage mich wer das überhaupt interessiert. Das selbe gilt auch für Musik. Schaue schon seit über 10 Jahren kein Schweizer Fernsehen, bei mir sind nicht mal Schweizer Sender programmiert. No Billag geht leider zu wenig weit, trotzdem gibt es von mir ein ja. Zusätzlich sollte noch ein Gesetz geschaffen werden, dass Schweizer Filme, Serien und Musik verbietet.
    21 41 Melden
    • Uranos 12.11.2017 00:41
      Highlight Deine Logik: "Ich gehe nicht gern zur Schule. Schaffen wir also das Bildungssystem ab!". Es ist völlig egal, was du gerne schaust, es geht darum, dass es unabhängige Informationen für alle Landesteile gibt, für diejenigen, die sich dafür interessieren.
      12 1 Melden
  • einmalquer 11.11.2017 19:17
    Highlight Der Marktanteil des Fernsehens ist ungefähr gleich hoch wie der Wähleranteil der SvP.

    Ist das wirklich Zufall?
    3 23 Melden
  • Realitäter 11.11.2017 18:23
    Highlight Freie Berichterstattung braucht Gelder aus der Allgemeinheit welche nicht aus einer definierten Motivation eingesetzt werden.....
    20 12 Melden
  • Suzu 11.11.2017 17:28
    Highlight wichtig finde ich eigentlich nur die nachrichten und allenfalls sport. und beim sport gerne kommentieren, aber einen zweiten und dritten moderator am ort zb olympia ist zu viel... plus dann noch für die franz und italienisch schweiz. serien sollten sie ganz streichen, kann man anderswo konsumieren. bin gerne bereit dafür zu bezahlen, aber nicht so viel wie heute
    17 21 Melden
    • Shlomo 11.11.2017 18:01
      Highlight Ich will dies nicht, ich will das nicht.
      Wann begreift ihr entlich, dass dies kein Wunschkonzert ist. Jedem kann man es nie recht machen.
      26 18 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 11.11.2017 19:12
      Highlight @Shlomo, ja daher wirds im März ja abgeschafft :)
      23 18 Melden
  • m. benedetti 11.11.2017 17:17
    Highlight Zwangsgebühren pro Haushalt gehören abgeschafft. Diese bedeutet nämlich, dass bspw. eine alleinstehende Rentnerin gleich viel bezahlen muss wie die sechsköpfige Familie von Roger Federer. Absurd! Wählt einen anderen, gerechteren Weg der Finanzierung.
    37 7 Melden
    • Butschina 11.11.2017 19:20
      Highlight Wenn eine berentete Person ein zu kleines Einkommen bezieht, hat sie das Recht auf Ergänzungsleistungen. In dem Fall kann sie einen Antrag ausfüllen und wird von der Billag befreit. Das gilt für AHV und IV Rentner. AHV Rentner können sich bei der Pro Senectute Hilfe holen, IV Rentner bei der Pro Infirmis.
      23 10 Melden
    • Turi 12.11.2017 14:06
      Highlight butschina, eine vierköpfige familie mit einem einkommen von 80'000 bezahlt trotzdem gleichviel wie roger federer. es ist der mittelstand, der unter gebühren leidet.
      0 1 Melden
  • kamedron 11.11.2017 14:13
    Highlight Lineares TV stress mich gewaltig! Die wenig gut produzierten Formate würde ich auf jeden Fall bezahlen. Warum ist wohl Netflix in der Geschwindigkeit gewachsen? Weil die Leute erstmal kein Bock mehr hatten auf den Crap was Ihnen da um 20:15 präsentiert wurde und weil Netflix beim Production Value massiv die Messlatte erhöht hat. Daher würde ich beruhigt sein, denn solange es eine Nachfrage nach gut produzierten Inhalten gibt, wird auch dafür bezahlt. Wenn die CH Filmindustrie dann noch ein bisschen Innovationsgeist beweist, dann könnte sogar eine lukrative CH Streamingplattform entstehen.
    33 32 Melden
    • Uranos 12.11.2017 00:43
      Highlight Wenn es doch nur um Filme und Serien gehen würde... Geht es aber nicht! Mit Unterhaltung lässt sich gutes Geld verdienen, einverstanden. Damit könnte vielleicht sogar das SRF noch überleben, aber unabhängiger Qualitätsjournalismus, Kultursendungen und dergleichen und das in allen Landessprachen - ade!
      5 0 Melden
  • Thinktank 11.11.2017 14:05
    Highlight Das SRF ist nicht für die Filmförderung zuständig. Das macht schon Berset im Rahmen der Kulturförderung mit zusätzlichen hunderten Millionen.
    39 40 Melden
    • Shlomo 11.11.2017 14:37
      Highlight Welche Hunderten Millionen?
      28 19 Melden
    • eliS 11.11.2017 16:26
      Highlight @Thinktank: Hast du den Artikel gelesen?
      16 10 Melden
    • Oban 11.11.2017 19:57
      Highlight Thinktank lässt öffters mal seine kruden Thesen und fake News raus ohne wohl den Text gelesen zu haben.
      18 10 Melden
    • Jol Bear 11.11.2017 23:20
      Highlight Dennoch: die Filmförderung sollte nicht über die Billag finanziert werden. Das macht diese Gebühr nur intransparent. Würden die TV-Gebühren reduziert oder ganz abgeschafft, entstünde eine neue Situation und nicht auszuschliessen, dass das Parlament in diesem Fall das Budget für die Kulturförderung erhöhen würde.
      7 2 Melden
  • G. Schlecht 11.11.2017 14:02
    Highlight Ich kenne kein anders staatliches Fernsehen ausser die SRG, welche soviel und auch nach 20.ooh Werbung macht. Anyone? Über Produkteplatzierungen oder gerade bei Wilder, wo Audi/BMW im Abspann als Hauptsponsonsoren genannt werden, wollen wir gar nicht erst anfangen. Da muss Kohle wie heu rumsein dass die alle Angst kriegen. Ausserdem... Keine Flügerli und wir können das Superprogramm noch jahrelang "geniessen". Was soll die Diskussion?
    42 31 Melden
    • eliS 11.11.2017 16:28
      Highlight Wenn du nicht verstehst, was die Diskussion soll verstehe ich nicht, weshalb du mitdiskutierst.
      19 19 Melden
    • Urs457 11.11.2017 21:44
      Highlight @Schlecht Gut beobachtet, aber komplett das falsche Fazit gezogen. Sie würden sich wundern, wieviel Werbung und Product Placement in einer privatisierten Medienwelt möglich ist. Ich will das nicht.
      8 3 Melden
  • Buff Rogene 11.11.2017 13:56
    Highlight Mensch, da wird ständig gemotzt über Manager, die "Arbeitsplätze abbauen", und kaum ist man als Wähler selbst in der Position, kribbelts dann plötzli selber in den Fingern. Wegen einiger lausigen hundert Fränkli möchte man den Sender abschaffen, mit dem man aufgewachsen ist, weil er einem zu bünzlig ist.

    Boah, wenn mans weniger bünzlig mag, holt doch einige Deutsche, aber ich ahne, dass dann dann auch wieder nicht gut ist.

    Und das bei einem durchschnittlichen Einkommen von 6000 Hämmern plus. Die Schweiz ist echt schizophren.

    64 49 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 15:12
      Highlight Gut gesagt. Und mich irritiert auch gewaltig, dass die Arbeitsplätze kein Thema sind. Laut BR-Botschaft sind es in- und ausserhalb der SRG rund 13'500 Vollzeitstellen. Werden Jobs ins Ausland verlagert, gibt's ein Wolfsgeheul über unfähige Politiker. Sind Staatsstellen oder vom Staat subventionierte Jobs betroffen, findet man das plötzlich gut. Als ob der Staat was Böses wäre. Einfach absurd.
      40 25 Melden
    • Blitzchen-Lover 11.11.2017 17:38
      Highlight Mit 6000 Einkommen bezahlst du die 450 Fr, ok. Und mit 5000 und einem Kind? Ist es nicht unfair dass ein Haushalt mit 15'000 Einkommen und 5 TV-Konsumenten auch nur 450 Fr bezahlen muss?
      25 5 Melden
    • Buff Rogene 11.11.2017 19:42
      Highlight Kann man so sehen. Ich finde es charmant, dass eine WG mit drei, vier Leutchen nur einmal Billag bezahlt.

      6 13 Melden
    • Uranos 12.11.2017 00:46
      Highlight @Ein Berner
      Stimmt. Ich erinnere mich, dass wir mal über das Verbot von Kriegsmaterialexporten abgestimmt haben. Wurde komplett gebodigt. Und das praktisch einzige Argument dagegen war: Aber da würden Arbeitsplätze verloren gehen!
      4 0 Melden
  • blaubar 11.11.2017 13:37
    Highlight Bei aller Filmliebe. Es kann und darf nicht sein, dass (gute) Unterhaltung durch Zwangsgebühren finanziert werden. Es gibt Leute, die müssen deswegen beim Essen sparen.
    50 37 Melden
    • Fabio74 11.11.2017 15:18
      Highlight Die Argumente werden immer schwächer. Wer deswegen nicht essen kann macht sonst was falsch
      16 32 Melden
    • Blitzchen-Lover 11.11.2017 17:36
      Highlight Das Problem ist, dass die Billag nicht dem Einkommen angepasst ist, aber jeder haushalt bezahlen muss. 450 Fr sind viel für mich aber lächerlich für einen Topverdiener. Daher Billag weg und über die Steuern finanzieren.
      32 7 Melden
    • Rendel 11.11.2017 18:17
      Highlight Nein, es ist nicht lächerlich Fabio. Für z.b einen Sozialhilfeempfänger, sind die Gebühren ein Problem. Für sie sind 30sfr. pro Monat vielleicht ein Klacks, für andere nicht.
      23 7 Melden
  • Gurkentruppenchefin 11.11.2017 13:29
    Highlight Ich denke, man hat die Bevölkerung einfach zu lange zu viel bezahlen lassen und nun hat das in der No-Billag-Initiative gegründet. Man hätte die Zeichen der Zeit früher erkennen müssen und schrittweise auf 200.-/Jahr gehen sollen. Dazu zeigen, was so wegfällt, wo man effizienter sein konnte und allenfalls gleichzeitig Bezahlangebote für spezielle Inhalte anbieten. Man war ineffizient und untätig, fühlte sich geschützt-Bundes-Mentalität halt- nun kommt das böse Erwachen und es wird auf die Tränendrüsen gedrückt.
    46 18 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 15:35
      Highlight Liebe Gurkentruppchefin. Haben Sie dort gearbeitet, dass Sie so genau wissen, wie untätig und ineffizient alle sind? Aber abgesehen davon: Auch ich bin nicht mit allem einverstanden. Aber es käme mir nie in den Sinn, einer Initiative zuzustimmen, die eine derart gewaltigen medien-, kultur- und sozialpolitischen Schaden anrichtet. No Billag heisst No SRG. Und dann gibt es nichts mehr zu diskutieren. Ihnen wünsche ich ein gutes Wochenende.
      23 22 Melden
    • Gurkentruppenchefin 11.11.2017 19:30
      Highlight Mein Name sollte doch Erklärung genug sein😛Nein Spass bei Seite. Auch als Empfänger von öffentlichen Geldern muss man sich Gedanken zur Aussenwirkung machen, sonst kann es zu Auswüchsen wie der No-Billag kommen. Ich denke es ist brandgefährlich, dass nur noch „Reiche“ TV-machen können sollen, trotzdem hat man es schlicht und einfach verpennt. Das ist leider nicht wegzudiskutieren.
      14 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 11.11.2017 13:19
    Highlight Nichts gelernt: KK war auch mal vom Staat geregelt und finanziert. TV wird bestimmt nicht billiger! Kannst dann jeden Sender einzeln freischalten wenn die Billag Gelder nichtmehr auch zum Teil ins Ausland fliessen!
    6 26 Melden
    • Shlomo 11.11.2017 14:40
      Highlight KK wird und wurde NIE vom Staat/Bund finanziert. Erzähl kein Bullshit
      36 2 Melden
    • Hugo Wottaupott 11.11.2017 18:41
      Highlight Nein natürlich nicht. Bevor das Zeug den unzähligen Pründe der superprivaten übergeben wurde kamen Engel aus den spähren des himmels herab und operierten uns. Das war der Vorteil ists verstaatlicht gibts einen Pfrund.
      0 18 Melden
  • dracului 11.11.2017 13:18
    Highlight Gerade der Film „die göttliche Ordnung“ zeigt, dass wir für gegen die unverrückbar Ordnung endlich den Bestatter rufen müssen, sonst wackelt der Monopolist höchstens wenig, wie damals der Teleboy. Es 10 vor 10 und Zeit, dass wir Kassensturz machen und etwas Rundschau betreiben, dann merken wir, dass es mehr gibt, als Glanz und Gloria, damit wir in Zukunf einen Happy Day haben. Fernsehen muss mehr bi de Lüüt si und nicht soll nicht nicht nur vom Zitzen der Billag ernähren..
    16 34 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 15:22
      Highlight Lustig geschrieben. Trotzdem falsch.
      20 10 Melden
  • Ein Berner 11.11.2017 13:13
    Highlight Hier zeigt sich das Grundproblem der Initiative. Und ihr grösster Irrtum. Der Glaube, der Markt regle alles. Und die Schlussfolgerung, dass alles, was der Markt nicht könne, nicht nötig sei. Es ist schlicht falsch, dass für alle geschaut ist, wenn jeder nur auf sich schaut. Die Initiative verschleiert den Preis, den Konsumenten zu zahlen hätten: Massiv mehr Werbung, Verlust der Unabhängigkeit, teurere Angebote. Und das alles nur in der Deutschschweiz. Dort könnte vielleicht ein stark reduziertes, ärmeres Angebot überleben. In der Romandie, im Tessin, der Rumantschia gibt der Markt nichts her.
    110 52 Melden
    • mightymars 11.11.2017 13:34
      Highlight Word! Perfekt erklärt!
      24 12 Melden
    • sanmiguel 11.11.2017 15:22
      Highlight Danke! Genau so ist es.
      16 8 Melden
  • Mia_san_mia 11.11.2017 13:01
    Highlight Schweizer Filme und Serien sind eh nichts Wert, über dieses Thema muss man gar nicht diskutieren.
    47 83 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:42
      Highlight Liebe/r Mia_san_mia. Solche Pauschalurteile sind nicht ihr ernst, oder? "Der Bestatter" hat es sogar ins Ausland geschafft - in die USA und nach Kanada. Schweizer Filme und Serien mögen nicht ihr Geschmack sein. Wenn Sie aber einfach alles disqualifizieren, ohne auch nur ein Argument zu nennen, dann kann ich das nur sehr schwer ernst nehmen. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Und wenn Sie noch nichts vorhaben: Schauen Sie sich doch den Bestatter an. Oder die erste Folge von Wilder. Es lohnt sich.
      34 18 Melden
    • fcsg 11.11.2017 14:32
      Highlight @EinBerner
      Wenn die Filme und Serien so gut sind, dann können sie sich doch auch selbst finanzieren? Oder wärst du selber nicht bereit, freiwillig Geld für den Konsum eines Schweizer Films zu bezahlen?

      22 14 Melden
    • Mia_san_mia 11.11.2017 14:48
      Highlight Nein danke, ich sehe schon bei einem Trailer, dass man dieses billige Zeug nicht ernst nehmen kan. Ich verschwende meine wertvolle Zeit sicher nicht mit solchen Sachen.
      14 28 Melden
    • eliS 11.11.2017 16:31
      Highlight Du sagst beim mitdiskutieren, dass man über dieses Thema nicht diskutieren muss... gschpässig..!
      9 5 Melden
    • äti 11.11.2017 22:07
      Highlight @mia_, tippe ich richtig, du bist Bachelor- und Dschungeldings-Fan? Mitsamt allen 100 Wiederholungen derselben? Und ich zahle den Mist auch noch irgendwie mit. Schauerlich. :)
      7 5 Melden
    • SilWayne 12.11.2017 00:53
      Highlight Oh, die Bayern-Wurst, das ewige Film- und Fernsehopfer. Einerseits sind dir die Sendungen zu billig, andererseits sollten am besten gar keine finanz. Mittel fliessen. Was denn jetzt?
      4 0 Melden
  • helios 11.11.2017 12:47
    Highlight Ausgerechnet den Bestatter. «No Billag gleich No ‹Bestatter›» - den habe ich doppelt bezahlt, mit dem Netflix-Abo und über die Billag.
    66 34 Melden
    • coronado71 11.11.2017 15:33
      Highlight Der wird aber soviel ich weiss nicht von Netflix mitproduziert und erst danach dorthin verkauft - und dürfte bis dato auch die einzige fiktionale CH-Produktion sein die dort verfügbar ist.
      13 2 Melden
  • Ass 11.11.2017 12:43
    Highlight Kein Geld mehr für die Billag. Wir brauchen die Zwangsgebühren für die Flugis.
    36 24 Melden
  • leu84 11.11.2017 12:40
    Highlight Man sollte Eigenproduktion, TPC und Gebühren finanziertes Fernsehen & Radio betrieblich voneinander trennen. Für Eigenproduktionen muss man die Mittel wie jede andere Filmstudios beschaffen. Es gibt auch Fördermittel unabhängig von Billag. Wenn die NoBillag abgelehnt wird, dann muss die SRG sich so oder so verändern. Daher ist die Abstimmung ein Warnsignal.
    Seit der letzten Abstimmung, wo nun alle Haushalte Billag-Gebühren bezahlen müssen, braucht es eine Systemänderung. Die Gebühr soll abgeschafft werden. Es gibt einen Mediensteuertopf als Ersatz für Billag.
    19 32 Melden
    • äti 11.11.2017 22:11
      Highlight Es gibt eben keinen Ersatz. Die Initianten haben kein Konzept für nachher. Kein Konzept im Falle Ja und kein Konzept im Falle Nein.
      6 3 Melden
  • SuicidalSheep 11.11.2017 12:36
    Highlight Ich wäre für einen Mittelweg. Ich habe jahrelang weder Radio noch TV gehabt, und im Netz keine Streamingseiten genutzt. Und trotzdem musste ich zahlen!

    Auf der anderen Seite bin ich für unabhängiges Fernseh und Radio, Serien wie Der Bestatter sind mir dabei einerlei.
    29 8 Melden
    • Shlomo 11.11.2017 14:43
      Highlight So ein Bullshit, wenn du keinen Fernseher hast musstest du bis anhin auch keine TV-Gebühren bezahlen.
      9 23 Melden
    • SuicidalSheep 11.11.2017 16:21
      Highlight Schlomo
      Doch, das ist ja der Witz. Billag zahlt man sobald man Internet hat, da du ja via Streaming "TV schauen" kannst
      17 4 Melden
    • eliS 11.11.2017 16:35
      Highlight @Shlomo: Gehört es zu deiner Corporate Identity, dass das Wort „Bullshit“ in all deinen Kommentaren erscheint?! (siehe oben).

      Inhaltlich hast du leider auch unrecht: Der Besitz eines Laptops oder eines Autos mit Radio genügte bereits um gebührenpflichtig zu werden.
      14 3 Melden
    • Shlomo 11.11.2017 17:26
      Highlight Das nächste mal schreib ich Bollocks.
      Nichtsdestotrotz, muss mann keine Gebührenzahlen wenn man kein Empfangsgerät hat. Das der PC ebenfalls als Empfangsgerät gilt wurde erst vor ein paar Jahren eingeführt.
      5 15 Melden
  • sanmiguel 11.11.2017 12:35
    Highlight Ich schaue den Bestatter nicht. Finde aber, dass sowas Service Public ist, und zahle deshalb gerne dafür.

    Diese Mimimim- und Wutbürgergesellschaft ind der Jeder nur auch sich schaut ubd dem Anseren möglichst wenig gönnt hat sich in de letzten Jahren ins unerträgliche gesteigert.

    Nicht alles was ich gut finde ist Service Public. Und genau so is nicht alles was ich schlecht finde ist nicht Service Public. Ist nunmal so. Ob Strassen, Bahn, Kultur, TV, Militär oder Vaterschaftsurlaub.
    116 53 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:45
      Highlight Liebe/r sanmiguel. Sie bringen es auf den Punkt. Danke. Schön, dass auch andere so denken. Wenn man sich durch die Kommentarspalten wühlt, man könnte direkt vom Glauben abfallen. Ich bin überzeugt, dass diese Neid- und Egoistenkultur keinem gut tut . Beziehungsweise allen schadet. Aber das merkt man eben erst, wenn man es verloren hat.
      28 11 Melden
    • sanmiguel 11.11.2017 14:38
      Highlight Zugegeben, es wäre Service Public gewesen, wenn ich meinen Kommentar noch auf Rechtschreibefehler überprüft hätte.
      Ok, und auf Interpunktion... 🙈
      13 5 Melden
  • Likos 11.11.2017 12:19
    Highlight Der Schweizer Film wird auch mit 300 Millionen nicht besser, daher sind die kümmerlichen 30 Millionen jetzt nicht wirklich relevant für die Initiative.
    Mich würden viel mehr die Zukunftspläne der SRG interessieren, als deren Verlustangst Blabla. Damit gewinnt man doch keinen Blumentopf mehr.
    33 26 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:50
      Highlight Liebe/r Likos. Die Verlustangst ist doch berechtigt. Die SRG würde bei einer Annahme auf einen Schlag 75 % der Einnahmen verlieren. Ich halte nichts von den Spekulationen, die Initiative würden dann sowieso nicht wortwörtlich umgesetzt. Weil es erstens eben reine Spekulationen sind. Und zweitens, weil die SRG vorher pleite wäre. Würden Sie mit jemandem zusammenarbeiten, dem der Geldhahn zugedreht wird? Sicher nicht, oder? Deshalb heisst No Billag = No SRG. Egal, was die Initianten behaupten. Über die Zerschlagung hinaus haben sie nicht nachgedacht. Das merkt der unausgegorenen Initiative an.
      19 13 Melden
    • itsbigben 11.11.2017 14:45
      Highlight @Ein Berner
      Ich wäre für die No Billag Initiative, da ich weder TV schaue noch Radio höre. Streamen ja - aber keine CH-Filme etc. Ich finde es also ziemlich unfair, für einen nicht genutzten Dienst zu zahlen. Und die paar Hundert Franken wären auf einem Sparkonto oder für eine Weiterbildung def. besser aufgehoben.
      13 14 Melden
    • Richu 11.11.2017 16:35
      Highlight @Ein Berner: Dass deine Analyse nicht stimmt, "es gäbe bei einem JA zur No Billag Initiative keine SRG mehr" bestätigt auch der Politologe N. Stojanovic. Denn dieser Politologe sagt u.a.: "Ein JA zur No Billag bedeutet nicht das Ende der SRG! Also wie gesagt, no Billag = no SRG ist eine "Lüge"!
      13 19 Melden
    • rönsger 11.11.2017 20:44
      Highlight auch politologen sind nur menschen, und unter den politologen gibt es solche, die sich im medienrecht auskennen und ökonomische zusammenhänge verstehen und solche, die nur populistischen stuss daherlabbern.
      11 5 Melden
    • äti 11.11.2017 22:16
      Highlight @richu, der hat gemeint, dass die Gesellschaft SRG weiter besteht, doch diese kann ohne Geld die Angestellten nicht zahlen.
      6 2 Melden
    • Richu 11.11.2017 22:27
      Highlight @rönsger: Der von mir genannte Politologe N. Stojanovic, der die Aussage machte: "Ein JA zur No Billag bedeutet nicht das Ende der SRG" ist SP-Mitglied und unterrichtet an der Universität Luzern!
      2 3 Melden
    • äti 12.11.2017 00:39
      Highlight @richu, die SRG ist eine Stiftung und bleibt als solche bestehen. Allerdings kann sie ohne Einnahmen die Löhne nicht ausrichten und ist somit inaktiv oder still und stumm.
      1 1 Melden
    • Uranos 12.11.2017 00:57
      Highlight Ok, ich habe online nur ein Interview bei 20 Minuten gefunden. Scheinst das also dort gelesen zu haben.
      Anyway.
      Dort steht auch, dass Herr "N." Stojanovic findet, dass "die SRG [...] für den nationalen Zusammenhalt viel zu wichtig" ist. Ausserdem ist er der Ansicht, dass im Falle eines Ja zu No Billag er sich sicher sei "dass das Parlament einen kreativen Weg finden wird, mindestens einen Teil der SRG zu retten."
      --> Klingt ja nicht gerade so überzeugend. Eventuell vielleicht könnte das Parlament unter Umständen Teile der SRG retten. Aber das Wichtigste wäre wohl futsch.
      2 1 Melden
  • oliversum 11.11.2017 12:10
    Highlight Ich hätte auch gerne Subventionen für mein Hobby. Gibts aber nicht.
    33 33 Melden
    • Hugo Wottaupott 11.11.2017 13:21
      Highlight Dieses Hobby muss in deinem Kopf stattfinden. Hey... du nutzt doch wohl Infrastruktur?
      1 15 Melden
  • mightymars 11.11.2017 11:54
    Highlight Lest einfach nochmal den zweitletzten Satz: Der Schweizer Film prägt die Identität unseres Landes mit. Somit hat dies sehr wohl mit Sevice Public zu tun und wir sollten alle ein Interesse daran haben dies zu unterstützen!
    49 36 Melden
    • oliversum 11.11.2017 13:38
      Highlight Das kann jeder behaupten, ich zum Beispiel. Ich präge als Schweizer Bürger auch die Schweizer Identität, also gib mir Geld!
      19 13 Melden
  • Majoras Maske 11.11.2017 11:47
    Highlight Ach was, der Blocher wird dann sicher auch eine private Filmförderung eröffnen. Dann können wir viele schöne Filme schauen "approved by SVP".
    26 20 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:52
      Highlight Liebe/r Majoras Maske. Vielleicht. Aber mir wäre es auch ein Graus, wenn das ein Politiker der Linken täte. Sobald politische oder wirtschaftliche Interessen hinter einem Engagement stecken, sind Erwartungen da. Und aus Erwartungen werden schnell Forderungen, aus Forderungen Druck.
      6 8 Melden
    • Majoras Maske 11.11.2017 14:20
      Highlight Ja Berner, einverstanden. Künstler sollten die grösst mögliche Freiheit haben und sich nicht genötigt sehen Botschaften oder Werbung in ihren Werken zu platzieren oder ihre Botschaft zu verwässern.

      Sieht man ja auch in Deutschland, wo das Filme-Subventionieren durch die Wirtschaft zu seichter und langweiliger Unterhaltung führt. Wer in einen Film zu Werbezwecken investiert, der verlangt eher ein konservatives, bewährtes Konzept statt etwas Neues oder Mutiges.
      7 4 Melden
    • leu84 11.11.2017 16:26
      Highlight Tanzende Plüsch-Sennenhunde aus Fernost, Teil 1
      5 0 Melden
  • Dogbone 11.11.2017 11:45
    Highlight Was ist das jetzt hier genau? Sponsored Content? Das ist ja kein objektiver, journalistischer Artikel, sondern bezahlter Abstimmungs-Support! Echt jetzt, Watson?

    So nebenbei: die SRG ist kein grossartiger Förderer der Filmkultur, wie sie sich gerne darstellt. Wennschon sind das wir alle hier und wir möchten gerne selber entscheiden, was wir mit wieviel fördern! Die SRG sagt ja selber, ohne diesen Zwangs-Obulus ist bei ihr gleich komplett Lichterlöschen. Oder ist das wohl eher infantile Zwänglerei? Ein Förderer nötigt nicht andere, für seine Projekte zu zahlen...
    16 18 Melden
    • äti 11.11.2017 22:22
      Highlight "und wir möchten gerne selber entscheiden, was wir mit wieviel fördern! " - da hast du bestimmt auch gleich eine ausgegorene Idee zur Hand, wie das funktioniert.
      5 0 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 11.11.2017 11:41
    Highlight Hat nix mit Service Public zu tun. Eine Frechheit, dass dafür die Zwangsgebührengelder verschleudert werden
    80 115 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 12:05
      Highlight Passt Dir nicht, ok! Was machst Du eigentlich bei den Steuern die teilweise verschleudert werden? Ziehst Du da ist Ausland?
      25 21 Melden
    • tomdance 11.11.2017 12:32
      Highlight @roterriese: Bitte lies doch mal die Konzession. Da ist definiert, dass unter anderem der CH-Film unterstützt werden muss. Und da stehen übrigens noch viele andere interessante Sachen drin. Ich empfehle jedem No-Billag-Freund die Lektüre. Vielleicht geht dann ein Lichtlein auf...
      30 14 Melden
    • Kurnugia 11.11.2017 12:38
      Highlight Doch. Filme sind Teil der kulturellen Entfaltung. Dieses ist Teil des Leistungsauftrag.
      31 11 Melden
    • Schreiberling 11.11.2017 12:45
      Highlight Ich glaube eher, du hast nicht so viel Ahnung, was Service Public alles beinhaltet.
      26 13 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 13:25
      Highlight ich denke schon dass roterriese weiss was Service Public ist. Das ist der Service der die Gemeinschaft dem rotenriesen zu bieten hat, nur ganz das ist der Service Public. Er definiert mit vielen anderen aus der No-Billag-Truppe den genauen Umfang gemäss deren Bedarf.
      Ein riesen Glück, dass sich dieses Definiert von Leistungen von roterriese nur auf den Service Public beschränkt sonst würden wir noch riskieren gleich 9/10 der Bildung streichen zu müssen.
      6 9 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:29
      Highlight Lieber roterriese. Filmförderung bzw. der ganze Kulturbereich ist, zusammen mit der Information, so etwas wie der innerste Kern des Service Public. Es ist ein Irrtum, zu meinen, der Markt könne alles regeln. Der Medienmarkt/Kulturmarkt ist klein, die Kosten hoch. Deshalb braucht es eine gemeinschaftliche Finanzierung. Das gilt z.B. auch für die Landwirtschaft. Auch sie bekommt Staatsgelder. Nicht, weil die Bauern so schlecht wirtschaften würden - weil ihre Märkte zu klein, die ausländische Konkurrenz zu gross ist. Was denken Sie, wer künftig im Medienmarkt das Sagen hätte? Ausländische Sender.
      15 8 Melden
  • Hayek1902 11.11.2017 11:39
    Highlight Natürlich ist das zeug noch möglich, nämlich dann, wenn jemand dafür bezahlen will. Ich will es nicht und so wie ich die ganzen profiteure kennen, auch niemand anderes. Also seid ehrlich, zahlt was ihr nutzen wollt und erlasst allen anderen die bürde, für euer vergnügen zu zahlen. Um information und politische bildung geht es schon lange nicht mehr, dass hätte man auch mit 20 chf billag.
    66 82 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 12:08
      Highlight Ja da muss ich doch glatt mit der Steuerabteilung sprechen. Ich hätte eine ganze Menge an Dingen die ich in meiner Gemeinde und im Kanton nicht bezahlen mag, da ich nichts davon habe.
      Sollen doch die die diese durch Steuern finanzierten Leistung beziehen diese gefälligst selbst bezahlen.
      28 10 Melden
    • Hoppla! 11.11.2017 12:13
      Highlight Service Public-Diskussion; auf jeden Fall! Ein Schweizer Film/Serie kann dies sein aufgrund der Kulturförderung. Muss man diskutieren.

      Aber ich bezahle nur das was ich will und nutze: Dann kürze ich meine Steuern per sofort um 75%. Schulen, Sozialhilfe, Kultur à la Theater, Kitas, Transferzahlungen aufs Land/in die Berge,... will ich nicht, benutze ich nicht, bezahle ich nicht. ;-)
      25 9 Melden
    • tomdance 11.11.2017 12:33
      Highlight @Hayek1902: lass uns doch die Unterhaltung weiterführen, wenn Du weisst, wie Medien produziert werden...und welche Kosten das mit sich bringt.
      7 9 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:33
      Highlight Lieber Hayek 1902. Haben Sie ein Auto? Oder Kinder? Waren Sie, was ich nicht hoffe, länger im Spital? Dann zahlen andere für Sie mit. Auch die, die kein Auto haben, keine Kinder, die gesund sind. Das ist auch richtig so. Denn wenn alle nur für sich schauen, ist eben nicht für alle geschaut. Sie werden nun fragen, wieso ich den Service Public mit Bildung oder dem Gesundheitswesen gleichstelle. Ganz einfach: Weil ich überzeugt bin, dass unabhängige Medien für eine Demokratie zentral sind. Schauen Sie in die USA. Da sehen Sie, was eine Marktlösung anrichtet. Ich wünsche ihnen ein gutes Weekend.
      14 6 Melden
    • Hayek1902 11.11.2017 13:44
      Highlight Zum glück zahlen wir 400 chf für unglaublich teure programme wie tagesschau und 10 vor 10. Ich möchte ab jetzt, dass alle schweizer mein netflix und dazn abo mitfinanzieren oder dass ich es von der billag abziehen kann, ist schliesslich service public für mich.
      12 16 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 14:51
      Highlight Schätzen Sie Ihr eigenes Bedürfnis nicht zu hoch ein? Denken Sie sind der Massstab? Sind Sie zudem sicher, dass Sie morgen nicht eine anderes Verhalten an den Tag legen und vielleicht auch einen anderen Geschmack haben werden? Ändern wir dann alle 3-4 Jahre den Service Public nach Ihrem Gusto.
      Schauen sind über den Tellerrand und nicht an Ihren Tellerrand.
      9 11 Melden
    • Blitzchen-Lover 11.11.2017 18:24
      Highlight @FrancoL: ja sprich mal mit dem Steueramt. Dann stellst du aber fest dass Steuern vom Einkommen abhängig sind. Billag leider nicht. Sprich ein Einpersonenhaushalt mit 3'500 Einkommen bezahlt gleichviel wie ein Haushalt mit 25'000 Einkommen und 6 TV-Konsumenten. Das ist unfair!
      8 3 Melden
    • äti 11.11.2017 22:31
      Highlight @hayek, voilà Dazn. Du siehst dort zB. Fussball und Tennis. Du finanzierst für andere Golf, MMA, Boxen, Baseball, Billard, Volleyball und und.
      Du meckerst nicht? Hallo, statt der 150.- im Jahr wäre doch eher 20.-/J gerecht. Und du beutelst die nicht? Seltsam.
      1 0 Melden
  • bennni 11.11.2017 11:38
    Highlight Ich und viele andere haben „Der Bestatter“ und „Die göttliche Ordnung“ nie gesehen. Die Welt wird sich weiterdrehen wenn solche Produktionen wegfallen. Es gibt ein genug grosses Angebot an Serien und Filmen um sich unterhalten zu lassen.

    Gestern habe ich persönlich zum ersten Mal erlebt, wie viele Menschen in der Schweiz viel wichtigeres brauchen als „Schweizer Filmproduktionen“. Ihnen mangelt es an Nahrung, Kleidung, usw. Auch wenn es nichts mit dem zu tun hat, aber lieber würde ich die Billag abschaffen und das Geld jährlich für solche befürftige Menschen einziehen lassen.
    67 72 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 12:17
      Highlight Oh wie barmherzig. Immer der gleiche Ton: ich, ich, ich, nachmals ich.
      Ich spende pro jähr 2-3'000 und bezahle die Billag auch noch. Das nennt man Solidarität, weil ich nicht meinen Bedarf als Massstab nehme sondern die Tatsache berücksichtige, dass andere dieses Angebot zu einem vernünftigen Preis nutzen sollen. Genau das Gleiche gilt für die Steuern. Nicht alles was durch Steuern finanziert wird ist auf meinem Wunschkalender, aber eben vielleicht auf dem Wunschkalender einer anderen Person. Die Wenigsten, vermutlich auch Du nicht, decken mit Ihren Steuern die vom Staate bezogen Leistungen.
      33 14 Melden
    • rönsger 11.11.2017 12:41
      Highlight Auch mit dem Geld für neue Kampfflugzeuge könnten diese Menschen unterstützt werden - und sie könnten weiterhin tolle Filme und Serien schauen. Es ist eben alles eine Frage ger Gewichtung.
      16 10 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:19
      Highlight Lieber Benni. Sie haben recht. Es gibt grössere Probleme als die Filmförderung. Armut gehört sicher dazu. Nur sind die Initianten strikte Anti-Etatisten. Dort gilt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und damit auch selbst schuld. Der Staat gilt als geradezu böse. Je kleiner, desto besser. Und schauen Sie sich mal an, was etwa die SVP, die mit No Billag flirtet, zum Thema Sozialhilfe sagt. Für die Armee ist das Geld da (Kampfjets). Bei den Bedürftigen soll die Schraube immer mehr angezogen werden. Und schliesslich: Ein Land ohne Kultur, ich möchte das nicht.
      15 5 Melden
    • Fabio74 11.11.2017 15:22
      Highlight Herzig. Dumm ist, dass die rechte Mehrheit in Bern kein Interesse hat armen Menschen zu helfen.
      10 2 Melden
  • chahuwa0 11.11.2017 11:37
    Highlight Wenn denn alle SRF unbedingt wollen, weshalb bietet dann SRF nicht ein SRF-Abo anlog dem Sport-Kanal, ganz ohne Zwang für nicht SRF-Seher/Hörer?
    108 93 Melden
    • fcsg 11.11.2017 12:07
      Highlight Nein, das geht nicht, das würde ja bedeuten, dass man innovativ sein muss bei der SRG und die Konsumenten plötzlich selbständig für ihren eigenen Konsum aufkommen müssten.
      22 24 Melden
    • äti 11.11.2017 22:36
      Highlight Sind beim FCSG die Abo's auch abhängig von gemachten Treffern oder immer noch auf Basis Spiele? :)
      6 1 Melden
  • fcsg 11.11.2017 11:35
    Highlight Zur Filmförderung ist eine SRG nicht nötig. Der Bund hat durch Art. 69 BV eine ausreichende Kompetenz um Schweizer Filme selber zu fördern, sofern denn der politische Wille vorhanden ist. Das ist schlicht kein Argument gegen nobillag, die Förderung kann auch bei einer allfälligen Annahme sichergestellt werden.
    57 60 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 12:18
      Highlight Verlagerung von Billag zu den Steuern? Was macht das für Sinn ausser, dass es genau gleich viel kostet?
      12 11 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:24
      Highlight Liebe/r fcsg. Ich möchte dich darauf hinweisen, dass der Bund das dann auch mit Steuergeld tut. Du merkst es einfach vielleicht nicht so direkt. Weil eben nirgends steht: Für diesen Film wurden die Steuergelder von Herr/Frau XY verwendet.
      7 4 Melden
    • fcsg 11.11.2017 13:28
      Highlight @FrancoL
      Ich habe nur gesagt, dass es kein Argument gegen Nobillag ist, weil der Bund auch direkt Filme fördern kann, trotz nobillag.
      7 1 Melden
    • fcsg 11.11.2017 14:18
      Highlight @EinBerner
      Die jährlichen 30 Millionen Franken für Filmförderung sind kaum der Rede wert, das sind etwa 5 Franken pro Steuerzahler. Ausserdem sind Steuern wesentlich sozialer als eine Abgabe pro Haushalt.
      5 4 Melden
    • Blitzchen-Lover 11.11.2017 18:27
      Highlight @FrancoL: Ja Billag zu den Steuern! Kennst du Progression? Und zudem ist 450 Stutz für einen Angestellten mit 3500 im Monat saumässig viel. Der Millionär zahlts locker. Für mich ist die Billag abzockerei der Armen.
      5 1 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 19:41
      Highlight @Blitzchen; Deine Argumentation zeigt sich schon als schwach, wenn Du 450/Jahr zu 3'500/Monat angibst. Richtig wäre 450 zu 45'500, sieht dann mal schon etwas anders aus. Nimmt man noch dazu dass 3'500 schon ein sehr sehr tiefer Lohn ist und in einem solchen Haushalt häufig 2 Personen arbeiten, dann sieht das etwas anders aus.
      Dann solltest Du bevor du Fragen stellst Dir kurz überlegen ob sie Sinn machen, Deine macht keinen Sinn.
      Auch Ausdrücke wie "saumässig viel" sind fehl am Platz, denn wie willst Du nun die KK-Prämie nennen? Da würde wohl ein wenig SRF nützen um den Intellekt zu schärfen.
      3 6 Melden
    • Blitzchen-Lover 11.11.2017 21:18
      Highlight Und warum genau ist es jetzt fair dass einer mit 45'000 im Jahr gleich viel Billag zahlen muss wie einer der eine Million hat? Die Antwort finde ich auch im Programm von SRF nicht. Und über die KK reden wir hier ja nicht. Andere Baustelle, gleiches Problem.
      4 1 Melden
    • FrancoL 11.11.2017 21:55
      Highlight @Blitzchen; Wir brauchen die Sprache und darum ist es legitim die Ausdrucksweise zu hinterfragen. Wir konsumieren ganz viele Dinge die nicht nach Progression verrechnet bzw. Bezogen werden. Das ist vielleicht nicht fair ist aber Teil unserer Gesellschaft. Also wenn man denn die Kosten anders abgelten will dann soll man dies auch so angehen, zB partielle oder ganze Finanzierung der SRG über die Steuern und nicht das Zerschlagen der SRG.
      Dann müsstest Du Dich auch fragen wieso tausend tägliche Dinge nicht auch nach wirtschaftlicher Kraft verrechnet werden. Die Billag ist dann ein Klaks.
      1 0 Melden
    • Blitzchen-Lover 12.11.2017 09:11
      Highlight @FrancoL: Nur was vom Bürger zwangsweise bezahlt werden muss soll dem Einkommen angepasst sein. Billag, KK-Grundversicherung und Steuern. Alles andere ist freiwillig. Ich brauche nicht mal einen Pass oder eine ID wenn ich das nicht will. Aber Billag MUSS ich zahlen. Darum ist es unfair, Billag muss weg und das SRF über einen Steuertopf finanziert werden.
      1 0 Melden
  • andibau 11.11.2017 11:23
    Highlight Nicht jammern. Die Zukunft heisst Medien Konsum on-demand. Und das hat schon begonnen... Netflix. Ideen und neue Konzepte sind gefragt. Alte Strukturen haben keine Chance.
    58 71 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:39
      Highlight Es stimmt. Die Medienwelt entwickelt sich rasend schnell. Nur finde ich den Ansatz, die "alten Strukturen" zu zerschlagen, falsch. Besser ist, zu schauen, wie man sie anpassen muss. Die Debatte, was Service public ist und was nicht, die kommt übrigens mit dem Mediengesetz. Allerdings nur, wenn diese zerstörerische Initiative nicht angenommen wird. Dann würde nie wieder über Medienpolitik diskutiert. Auch ich mag Netflix. Aber haben Sie sich mal gefragt, wieso es bei Netlix keine Informationen, keine Recherchemagazine gibt? Nichts mit Schweiz-Bezug? Weil die Schweiz für Netflix unwichtig ist.
      12 4 Melden
    • Hansdamp_f 11.11.2017 14:45
      Highlight Ja, es geht in diese Richtung. Aber solange die SRG anbietet, was kein Privater in dieser Qualität anbieten kann oder will - weitgehend neutrale, möglichst objektive Informationen und Kultur in allen Landessprachen und - teilen -, braucht es die SRG. Einfach nicht in dieser Grösse.

      Und Ramsch wie Glanz und Gloria und irgendwelche seichte Unterhaltungsshows mit Nummerngirls müssen nicht mit einer Steuer bezahlt werden. DA reicht pay-on-demand.
      5 4 Melden
  • Gonzolino_2017 11.11.2017 11:20
    Highlight Alles schön und gut, aber das ist weder die Aufgabe der SRG, noch von der Billag und mit Service Public hat es auch nichts zu tun! Als grosser Sponsor kann eine Unternehmung nur auftreten, wenn sie es sich auch selber leisten kann!
    52 79 Melden
    • DrLecter 11.11.2017 11:35
      Highlight Sorry aber Du verstehst überhaupt nichts. Es IST die Aufgabe der SRG weil so im Leistungsvertrag vorgesehen und es IST Service Public. Wenn Dir die Fomate nicht gefallen, heisst das nicht automatisch, dass es mit Service Public nichts zu tun hat. Mit Sponsoring hat das rein gar nichts zu tun, da greifst Du ziemlich daneben!
      87 42 Melden
    • Gonzolino_2017 11.11.2017 12:38
      Highlight Dann haben wir wohl beide nichts verstanden, denn nur weil du das gut findest, heisst es noch lange nicht, dass es richtig ist. Übrigens, wer lesen kann ist klar im Vorteil! Ich habe nicht gesagt, dass die SRG sponsert, ich habe mit diesem Vergleich lediglich gesagt, dass wer Geld ausgeben will, zuerst Geld haben muss! Aber wir werden ja im März sehen, wer daneben gegriffen hat ... und egal wie diese Abstimmung ausgeht, es muss und es wird sich etwas verändern!
      9 8 Melden
    • pedrinho 11.11.2017 12:51
      Highlight seichte unterhaltung (bestatter) als kernaufgabe des service public - darf ich dazu lachen ?
      15 13 Melden
    • Ein Berner 11.11.2017 13:22
      Highlight Lieber Gonzolino_2017. Ja, ein Sponsor könnte auftreten. Aber dir muss bewusst sein, dass Sponsoren das nur tun, wenn sie eine Gegenleistung bekommen. In Form von viel Werbung, von Produkteplatzierung, von entsprechend geschriebenen Drehbüchern. Das bedeutet Abhängigkeit. Wer zahlt, befiehlt eben doch. Was, wenn nur noch Formate entstehen, die dem Mainstream entsprechen? Die SRG hat diese Interessen nicht. Deshalb ist sie ein wichtiger Player.
      8 4 Melden
    • fcsg 11.11.2017 14:46
      Highlight @EinBerner
      Nunja, deshalb findet sich beim SRG auch in jeder Serie product placement. Weil die SRG ja so unabhängig ist, fährt man z.B. beim Bestatter (gegen eine kleine Entschädigung) auch mit Minis herum.
      7 4 Melden
    • itsbigben 11.11.2017 14:53
      Highlight Ein Berner, der einfach keine Meinung stehen lassen möchte ;)
      4 4 Melden
    • äti 11.11.2017 22:45
      Highlight @fcsg, richtig, ein Jaguar wäre klar neutraler und ohne Entschädigung gewesen. Bei RTL gibts sowas nicht, auch nicht während den 25% Werbeeinlagen. Nie. :)
      2 0 Melden
    • fcsg 12.11.2017 01:07
      Highlight @äti
      Es ist nicht verwerflich, dass die Sendungen vermarktet werden. Nur ist die Behauptung falsch, dass die SRG ihre Serien unabhängig herstellt. Jede einzelne grössere Sendung wird vermarktet, es findet product placement statt und es wird durch die Sponsoren Einfluss auf die Sendung genommen.
      Da ich RTL nicht schaue, kann ich das nicht beurteilen, aber du scheinst dich da ja auszukennen.
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    • äti 12.11.2017 09:18
      Highlight @fcsg, nein, ich informiere mich möglichst breit. :)
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«Es Land pisset uf Künschtler» – Büne Huber wettert gegen «No Billag», und zwar so richtig

Dass Büne Huber ein Mann der klaren Worte ist, wissen wir spätestens seit seinem Kult-Interview, wo er Fussballer als Pussys abgestempelt hat.

Nun meldet sich der Berner mit einer weiteren Wutrede zurück. Als er im Interview mit Radio Pilatus auf die «No Billag»-Initiative angesprochen wird, kann sich Büne für einen Moment kaum mehr beherrschen. Der Frontsänger von Patent Ochsner befürchtet, dass die «No Billag»-Initiative von «denä Füdlibürger dert ussä» angenommen …

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