Schweiz

Nastassja Kinski mit Jodie Foster und Rob Lowe 1984 in «The Hotel New Hampshire».  Bild: via imdb

Ich kapituliere! Ein Gespräch mit Traumfrau Nastassja Kinski droht zum Albtraum zu werden

Das Filmfestival Locarno ist dazu da, um Stars in ungezwungener Atmosphäre kennen zu lernen. Haha, guter Witz.

04.08.17, 15:54 07.09.17, 10:50

Die Frau hat viel Fleisch an den Knochen ihrer Geschichte. Die Frau heisst Nastassja Kinski, Tochter des Klaus Kinski, Schwester von Pola und Nikolai. Aber darüber will Nastassja Kinski nicht reden. Nicht über den Vater, nicht über die Schwester, die vom Vater jahrelang missbraucht und mit Luxusartikeln zum Stillschweigen verpflichtet wurde, nicht über den Bruder, der vor allem als Vater-Imitator Karriere machte. Das kann man verstehen.

Obwohl sie früher darüber reden konnte. 1982 sagte sie bei David Letterman: «Wir waren uns alle ähnlich, meine Mutter, mein Vater, ich.» Der wilde Vater, der wie ein gesetzloser Dämon über die Nachkriegs-Filmlandschaft kam, war ihr Ticket nach Hollywood. Doch wenn der Name des Vaters heute in einem Interview fällt, dann weint Nastassja Kinski los, so gross sind dann die Erschütterung und die Verletzung aller Abmachungen, die sie im Voraus mit den Journalisten getroffen hat. So geschehen zum Beispiel 2013 vor laufender Kamera bei Markus Lanz.

Nastassja Kinski zu David Letterman, 1982

«I think you think I am somebody I am not.»

Klaus Kinski, der verhasste Vater, 1967 im Spital nach einem Reitunfall bei einem Western-Dreh. Bild: AP

Und deshalb nehmen wir Abstand vom Angebot, ein Interview mit Nastassja Kinski zu führen. Ein Interview, das so vieles nicht hätte berühren dürfen und das vor Erscheinen in allem so rigide kontrolliert worden wäre, dass es am Ende ein fader Spiessrutenlauf aus verzagten Alibifragen geworden wäre. 

Dabei ist Nastassja Kinski anbetungswürdig interessant. Mit 12 wurde sie von Wim Wenders für den Film entdeckt. Ein Glück, denn ihre Eltern hatten sich getrennt, die Mutter war unfähig, Geld zu verdienen, Nastassja übernahm die ganze Existenzsicherung der Familie. Mit 16 spielte sie in der «Tatort»-Folge «Reifezeugnis» (1977) die Schülerin Sina, die ihren Lehrer verführt und einen Mitschüler ermordet und war über Nacht die Lieblings-Lolita von ganz Deutschland. Eine astreine Männerfantasie direkt aus den immerfeuchten Bettlaken der 70er-Jahre. Und die Kinski war als Kindfrau gebrandmarkt. 

Converse am Fuss, Pistole in der Hand: So cool war Nastassja Kinski in «Reifezeugnis». Bild: ard

Mit 16 traf sie auch auf Roman Polanski, mit 18 gewann sie einen Golden Globe als Polanskis «Tess», mit 23 heiratete sie zum ersten Mal, mit 30 wurde sie die Partnerin des 28 Jahre älteren, steinreichen Musikproduzenten Quincy Jones (auch er darf in Interviews nicht erwähnt werden, sie bezeichnet ihn als «Rubbish»). Es heisst, sie habe mit jedem ihrer Regisseure geschlafen, es mache die ganze Hingabe und verletzliche Erotik ihrer Performance aus. Doch dies kann gut auch nur eine Lieblingsfantasie männlicher Filmkritiker sein.

David Letterman über eine Filmszene, in der Nastassja Kinski mit einem Geigenbogen bearbeitet wird:

«Boy oh boy! Pretty steamy stuff!»

Die Schöne mit den Biestern: Nastassja Kinskis Leben und Filme

Aber wieso ist sie genau in Locarno? Ach ja, weil sie im Remake des Films «Cat People» von Jacques Tourneur, dessen Filme hier in der Retrospektive laufen, die Hauptrolle gespielt hat. Für diesen filmhistorischen Umweg bekommt sie einen Ehrenpreis. Kann man machen. «Cat People» ist ja auch ein grossartiger Stoff: Wenn eine Frau zu viel Lust oder Frust in sich aufsteigen spürt, verwandelt sie sich in einen schwarzen Panther. Punkt. Sehr, sehr toll.

Sacht erinnert diese Verwandlungsrolle an einen ganz anderen Auftritt, den Nastassja Kinski als 16-Jährige in der TV-Show «Am laufenden Band» von Rudi Carrell hatte. Carrell spielte einen Schiffbrüchigen, sie eine Nixe.

Gipfeltreffen Kinski-Carrell: Wer das ganze, viel zu lange Video in brutal schlechter Qualität sehen will, bitte sehr, hier gehts lang. bild: youtube

Nastassja Kinski singt als Nixe für Rudi Carrell, 1977

«Ich bin halb Frau und ich bin halb Fisch. Halb Kabeljau, halb verführerisch ... bin halb ja, doch zur Hälfte nein.»

Liebe Leute, ihr seht: Ich kapituliere. Genau so wenig, wie es mir möglich ist, ein Interview mit Nastassja Kinski zu führen, dass sich bloss um die Filme von Wim Wenders oder ihre Arbeit mit Polanski dreht, schaffe ich es, hier einen rein seriösen Artikel über sie zu schreiben. Denn das ist das Kreuz mit dieser Schauspielerin, die soviel Genialisches mit auf den Weg bekam und die eine grosse Lady hätte werden können. Quasi ihr Vater minus das Böse.

Allein – sie ist es nicht geworden. Sie hat sich mit Macht von ganz oben in die Schublade der C-Prominenz gestürzt. Hat letztes Jahr in «Let's Dance» mitgemacht und ist eine – angeblich wahrhaftige, aber dafür doch erstaunlich kurze – Liaison mit einem Tänzer eingegangen. Hat sich 2017 im letzten Moment entschieden, nicht ins «Dschungelcamp» zu gehen. Dorthin, wo sich die Promis von der Resterampe des Lebens begeben. Kader Loth wurde ihr Ersatz.

Kinski mit dem Tänzer Ilia Russo, in den sie sich in «Let's Dance» verliebte. Bild: EPA/DPA

Es ist der frei gewählte Fall. Die Selbstzerreibung einer Existenz zwischen Familientrauma, Arthouse-Diva und Reality-Celebrity. Aber auch schillernd in seiner abstrusen Unentschiedenheit. Eine Frau auf allen widersprüchlichen Bühnen des Showbiz. Aus Verzweiflung? Braucht sie Geld?

Oder hält sie, die als Kind in die reinste Anarchie hinein geboren wurde, sich selbst an keinerlei Beschränkungen? Im Gegensatz zu denen, die sie ihren Interviewpartnern auferlegt? Ist sie etwa das personifizierte postmoderne Manifest? Es wäre sehr interessant geworden, mit ihr darüber zu reden. Vielleicht gelingt dies jemandem, dessen diplomatisches Geschick grösser ist als meines. I apologize.

Update, 5. September 2017
Nastassja Kinski legt in einem Schreiben an die Redaktion Wert auf die folgende Feststellung:

«Zu diesem Artikel stelle ich klar, dass ein Gespräch zwischen mir und der Journalistin Simone Meier nie geführt wurde. Frau Meier hat auch keine Interviewanfrage an mich gestellt. Es hat nie irgendeinen Kontakt zwischen mir und Frau Meier oder anderen Journalisten aus der Redaktion watson gegeben. Insbesondere sind von mir keinerlei Vorgaben über ein zu führendes Interview gestellt worden. Jegliche Kontrolle zu einem Interview hat es daher nicht gegeben. Die diesbezüglichen Ausführungen sind falsch und entsprechen nicht der Wahrheit.»

watson hält an seiner Darstellung fest.

Aus der Geschichte des Filmfestivals Locarno

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 05.08.2017 14:12
    Highlight Für Nastassja Kinski war die Hypothek Klaus einfach zu gross. Wer so ein A....loch als Vater hat, ist fürs Leben bestraft. Fragt mal Volker Schlöndorff.
    25 2 Melden
  • Waedliman 05.08.2017 10:45
    Highlight Mag sein, dass Kinski sich in Polanc verliebt hat - er aber sicherlich nicht in sie. Also von einer Liaison zu sprechen, ist hier schon mal unsinnig. Abgesehen davon - warum sollte Kinski über ihren Vater sprechen wollen? Warum sollte sie die Bilder des Missbrauchs immer wieder reproduzieren müssen, nur damit ein Pressefuzzi, dem nix Besseres einfällt, als in der Vergangenheit zu stochern, befriedigt wird? Es ist ihr gutes Recht zu sagen "Nein". Und wenn sie diese miese Meinung über Quincy Jones hat, auch gut.
    34 21 Melden
    • Maria B. 05.08.2017 13:30
      Highlight Wenn man deinen ersten Satz liest, dies eingedenk dessen, dass Polanski noch heute in den USA wegen der Vergewaltigung einer 13-jährigen Kindfrau zur Verhaftung ausgeschrieben ist, schüttelt man unwillkürlich den Kopf....

      Ist ja schon lange her und den meisten Junglesern ist das nicht einmal bekannt, gell.

      Und da Polanski und Kinski in ihren sexuellen Bedürfnissen recht ähnlich gestrickt waren, ist deine Aussage also schon reichlich naiv ;-)!
      23 4 Melden
    • Rendel 05.08.2017 20:42
      Highlight Bitte genau lesen Maria B. und alle Herzverteiler ebenso. Polanc und Polanski sind zwei ganz unterschiedliche Menschen.

      Warum sich Polanc nicht in Frau Kinski verliebt haben soll, weiss ich nicht, offenbar war Waedlimann dabei und kennt Polanc persönlich.

      Dass jemand der traumatisiert wurde, nichts ständig über se Trauma sprechen will, ist verständlich und auch nicht angezeigt und schadet. Frau Kinski schützt sich da selber zu Recht.
      9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 07:11
    Highlight Übringens war ihr Let's Dance-Schätzli hiess Ilia Russo. Esist nicht der auf dem Bildli.
    4 0 Melden
  • PaulDerGaul 05.08.2017 06:48
    Highlight Klaus Kinski sagte mal:
    “Sex ist erst dann richtig gut, wenn das ganze Bett vollgeschissen ist"

    Wäre schon interessant gewesen Einsichten von der Tochter eines solchen Menschen zu lesen. Wenn wir davon ausgehen, dass man nicht nicht kommunizieren kann, dann kann man allein mit der geschickten Fragestellung einiges erfahren.
    9 25 Melden
    • Waedliman 05.08.2017 10:46
      Highlight Kinski wusste um die Wirkung seiner Worte. Er hat sich grundsätzlich danebenbenommen, weil er damit medienwirksam wurde. Genie und Wahnsinn lagen bei ihm wohl wirklich nah beisammen, aber auch der Sinn für Publicity
      18 8 Melden
    • pachnota 06.08.2017 11:16
      Highlight K. Kinski war wohl eines der grössten Alöcher der Geschichte. Und hat in den miesesten Flimen einen schlechten Schauspieler abgegeben.
      Er hatte eigentlich auf dieser Welt überhaupt nichts verloren.
      1 1 Melden
  • Ominoreg 04.08.2017 21:58
    Highlight Ob das Geflenne nach dem missglückten Interview mit Hugh Grant oder dieses nach einem nicht durchgeführten mit Kinski: Die Beiträge haben hohen Unterhaltungswert wenn man sich gerne fremdschämt, danke Frau Meier!
    57 11 Melden
  • pachnota 04.08.2017 21:00
    Highlight Sehr schlimm. Einen Artikel zu schreiben, über Nastasia, obwohl du als Journalistin, dich offenbar dem Interwiev verweigert hast.
    Spricht doch gegen alle guten Geister.
    Hatte es ev. andere Gründe?
    57 28 Melden
  • Gartehäx 04.08.2017 19:29
    Highlight Ich glaube, ich mag das nicht geführte Interview besser als die reale Demontage eines Idols meiner Jugend. Danke!
    38 13 Melden
  • Optimistic Goose 04.08.2017 18:48
    Highlight Ich bleib jeweils auch zuhause, wenn ich zu der schwierigen Schulklasse muss.
    91 10 Melden
  • Eggi 04.08.2017 18:10
    Highlight Fast hätte ich Mitleid bekommen mit Dir, Simone Meier. Jetzt bist Du in Locarno und musst Dir Filme ansehen, auf die Du keine Lust hast. Wie bereits auf Watson zu lesen war. Jetzt lässt Du ein Interview mit Nastassja Kinski sausen: Kä Luscht. Lieber hockst Du im Hotelzimmer und schreibst über Deinen Frust. - Interessanter als das Aufgewärmte über N.K. wäre gewesen, was Du mit ihr im Interview in Locarno tatsächlich erlebt hättest. Wenn wir nicht mehr daran glauben, mit unseren Fragen den Lauf eines Interviews mit zu beeinflussen, sollten wir damit aufhören.
    188 15 Melden
  • äti 04.08.2017 17:47
    Highlight Mir gehts genau so wie Kinski, bloss schreibt keiner darüber.
    38 3 Melden
  • pamayer 04.08.2017 17:39
    Highlight Eine tragische Geschichte einer Schauspielerin, die tragische Geschichten genial rüberbringt.
    9 16 Melden
  • Max Pauer 04.08.2017 17:29
    Highlight Ich hoffe, Watson behandelt die Frau Meier gut. Und bezahlt sie anständig. Genau solche Artikel, wo man auch auf Twitter, sprich ohne Bild, sofort weiss, "das ist ein Meier. Der ist sicher lesenswert", machen den Unterschied von euch zum verklickbaiteten, weichgespülten Onlinemainstreamjournalismus mit den immer gleichen Agenturfotos aus. Genau das. Work on it. Und Danke Frau Meier.
    55 75 Melden
    • Lichtblau 04.08.2017 18:41
      Highlight Manchmal sind nicht wirklich durchgeführte Star-Interviews für den Leser ergiebiger als aus solche mit 0815-Antworten. Das galt z.B. für die Storys von "Bad Boy Kummer". Aber es gilt auch für die von Simone Meier.
      32 14 Melden
    • pachnota 05.08.2017 02:34
      Highlight Als Chef von Frau Meier würde ich nun mit dieser ein Wörtchen reden.
      Das ist Arbeitsverweigerung.

      Sie sitz offenbar lieber zuhause und googelt als die Möglichkeit zu nutzen, mit einem Idol ein Interview zu führen.
      23 18 Melden
    • Max Pauer 05.08.2017 16:44
      Highlight Arbeitsverweigerung ist es eben nicht, das wärs ja nur wenn sie nix gemacht hätte. Aber so wurde der Artikel massiv besser.
      2 9 Melden
  • Radiochopf 04.08.2017 17:08
    Highlight Ist das nun ein guter Artikel oder eher Arbeitsverweigerung? 2. eher nicht, da wenigstens etwas zur Person und Leben zu erfahren ist.. wäre ich aber ein Fan von ihr, wäre ich ziemlich enttäuscht vom Artikel.. ich denke in diesem Fall war es ok, auch wenn man die Auflagen/Zensur von Kinsiki auch nachvollziehen kann .. trotzdem sollte das nicht zur Normalität werden.. wenn ein Journalist/in keine Interviews mehr führt, weil er mit dem Leben oder Wertvorstellungen des Stars nicht einverstanden ist, dann sollte man vielleicht eher ein anderes Themengebiet suchen...
    66 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.08.2017 17:06
    Highlight Wenn ihr schon "Traumfrau" schreibt, hättet ihr wenigstens ein aktuelles Foto in den Artikel nehmen können.
    Ich finde, sie sieht unterdessen ziemlich durchschnittlich aus... da haben sich andere Stars wesentlich besser gehalten.
    39 62 Melden
    • maljian 04.08.2017 18:45
      Highlight Wow, durschnittlich?
      Und dann wundern sich manche warum Frauen (oder auch Männer) komplexe wegen ihrem Aussehen haben 😐
      70 16 Melden
    • Holla die Waldfee 04.08.2017 19:12
      Highlight Wenn das keine Traumfrau ist, dann weiss ich nicht, was du willst. Von Narben umgebene Botoxgesichter? Nicht jeder muss sich operieren lassen. Ich find es toll, dass es noch Promis gibt, die in Würde altern können und nicht dem Jugendwahn verfallen sind.

      Das hier ist auch ein aktuelles Foto:
      http://www.gotceleb.com/nastassja-kinski-2017-bravo-awards-ceremony-in-moscow-2017-03-20.html

      Von jedem gibt es solche und solche Bilder.
      54 12 Melden
    • Rendel 04.08.2017 19:40
      Highlight Durchschnittlich für 56? Machen sie mal die Augen auf und schauen sie um sich.
      56 4 Melden
    • Menel 04.08.2017 20:22
      Highlight Durchschnitt im Vergleich zu was? 20jährigen? Ich hoffe das sagt mir jemand in ihrem Alter dann auch 😄
      56 6 Melden
    • ujay 05.08.2017 14:02
      Highlight Also Rich Guy, Wie alt bist du?......und ein aktuelles Bild bitte.
      9 3 Melden
    • Lichtblau 05.08.2017 16:12
      Highlight Hm. Nastassja (die von der deutschen Presse gerne "Nasti" genannt wurde und dies verständlicherweise nicht so mochte) hat heute viel mehr Ähnlichkeit mit ihrer Schwester Pola. Und die galt damals, im Vergleich mit der wirklich bildschönen Nastassja, schon ein bisschen als das "hässliche Entchen".
      2 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.08.2017 16:18
      Highlight Würde Dir grad so passen, ujay 😛
      3 4 Melden
  • Teryx 04.08.2017 16:31
    Highlight Ich glaube ihr meintet wohl eher Albtraum ;)
    13 2 Melden
    • Adrian Eng 04.08.2017 16:35
      Highlight Ja, natürlich. Sorry für den Vertipper.
      9 7 Melden
  • Holla die Waldfee 04.08.2017 16:20
    Highlight Vater ein Wahnsinniger.
    Mutter ein unsicheres Huscheli.
    Von Kindesbeinen an vermarktet, gebraucht und missbraucht.
    Klar hat die Frau Probleme. Das wilde Hin und Her von Karriere, Persönlichkeit und Leben zeigt, dass sie immer noch von den Traumata ihrer Kindheit terrorisiert wird. Nur wenige kriegen sowas weg. Sie weiss nicht, wer sie ist, was sie ist, was sie sein will, wo sie ist oder wo sie hin will oder auch nur kann. Vor lauter Show hatte sie nie Zeit unter all der kranken Scheisse, die auf sie abgeladen wurde, ihre Persönlichkeit hervorzukratzen und darauf etwas neues Gesundes zu bauen.
    117 9 Melden
  • TomZH 04.08.2017 16:07
    Highlight Guter Artikel. Ich habe auch nie ganz verstanden, warum sie kein Star wurde. Warum sie in vielen schlechten Filmen gespielt hat. Ohne Anspruch, einfach nichts. Dabei sah alles so gut aus. Die guten Rollen waren am Anfang da.. Sie war so unglaublich schön. Nun gut. Man weiss ja nie, was einem das Leben bringt. Und in ihrem Fall war wohl die private Last zu gross. Irgendwie schade.
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