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In Locarno für sein Lebenswerk geehrt: Schauspieler Mario Adorf.
Bild: EPA/KEYSTONE

Das Filmfestival von Locarno ehrt den Schauspieler Mario Adorf für seine Karriere

07.08.16, 23:28 08.08.16, 06:41


Der Schauspieler Mario Adorf ist vom 69. Internationalen Filmfestival Locarno mit einem «Pardo alla carriera», einem «Leoparden für seine Karriere», geehrt worden. Adorf nahm die Auszeichnung am Sonntagabend unterm Sternenzelt vor mehr als 8000 Festivalgästen auf der Piazza Grande entgegen.

Vor der Verleihung am Sonntagabend sagte er der Nachrichtenagentur DPA: «Ich freue mich sehr. Ich wollte mein Leben lang nur eins sein: ein guter Schauspieler. Und dieser Preis zeigt mir, dass ich das wohl halbwegs hinbekommen habe.» Nach dem Geheimnis seines Erfolgs gefragt, meinte er nur kurz: «Ich habe das Publikum immer ernst genommen.»

Der 1930 in Zürich geborene und in Mayen in der Eifel aufgewachsene Schauspielstar wurde vor 59 Jahren mit dem Krimi «Nachts, wenn der Teufel kam» über Deutschland hinaus bekannt.

Adorf als Jochen Eppstein. Bild: AP CONSTANTIN

Seitdem war er einer der wenigen deutschsprachigen Schauspieler der vergangenen Jahrzehnte, die auch international Erfolge feiern konnten, etwa mit «Sierra Chariba» (USA), «Der dritte Grad» (Frankreich) und «Die Ermordung Matteottis» (Italien).

Westdeutsches Kino rehabilitiert

Dabei dankte der kraftvoll wirkende Schauspieler, der auch Ehrengast der Festival-Retrospektive zum westdeutschen Kino der Adenauer-Ära ist, dem Festival fast weniger für die Auszeichnung als für die Retrospektive: «Ich freue mich, dass Locarno den Mut hat, das westdeutsche Kino der frühen Jahre zu rehabilitieren.»

Überreicht wurde ihm der Preis vom italienischen Regie-Altmeister Dario Argento. Er sagte: «Ich verehre Mario nicht allein als grossen Schauspieler. Ich ehre ihn als wunderbaren Menschen.» (kad/sda/dpa)

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meliert 08.08.2016 01:57
    Highlight wahrlich ein grossartiger Schauspieler!
    1 0 Melden

Vom Fleischfresser zum Vegi in zwei Wochen: Kann das gut gehen? Der Selbstversuch

Gestatten, das bin ich:

Und das ess' ich normalerweise:

Okay, das sind natürlich nur die spannenderen Sachen (auf Facebook will man ja cool sein). Dennoch aber widerspiegelt es etwas, das ich gerne als «eine ausgewogene Diät» bezeichnen würde: Viel Mediterranes, viel Asiatisches; Fleisch auch, ja, und Fisch – aber an Grünzeugs fehlt's auch nicht. Nein, ein herzhaftes Essen braucht nicht zwingend Fleisch, um vollständig zu sein. Ich könnte glaub gut als Vegi überleben.

Ok, Grossmaul, dann …

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