Schweiz

Vater und Sohn aus dem Kanton Freiburg schmuggelten Fleisch für Partyservice

18.08.15, 11:31

Ein 31-jähriger Mann aus dem Kanton Freiburg hat zusammen mit seinem Vater über 700 Kilogramm Nahrungsmittel illegal für einen Partyservice in die Schweiz importiert. Ausserdem stiessen die Zollfahnder bei einer Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Sohnes auf eine Hanfplantage.

Der Fleischschmuggel flog im Januar auf, als der Vater in der Region Genf vom Zoll kontrolliert wurde. In seinem Auto kamen 165 Kilogramm Poulet- und 20 Kilogramm Rindfleisch zum Vorschein. Der Mann gab gegenüber den Beamten zu, dass er die Ware für seinen Sohn in die Schweiz importiert habe, der einen Partyservice führte.

Die Antischmuggel-Brigade befragte daraufhin den Sohn. Dieser gestand, dass er im Dezember 2014 anlässlich von drei Fahrten selber über 500 Kilogramm Ware in die Schweiz geschmuggelt habe. Das Duo schuldet dem Zoll Gebühren von mehreren tausend Franken.

Gegen die beiden wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Bei einer Hausdurchsuchung am Wohnsitz des Sohnes im Kanton Freiburg fanden die Inspektoren zudem eine Cannabisplantage mit 35 Pflanzen. (sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Empörung über öffentliches Schlachten zeigt: Wir sind feige Säue

Die Kontroverse um eine geplante Metzgete in Sissach BL treibt immer seltsamere Blüten. Dass hinter den Mauern der Schlachthöfe im Akkord geschlachtet wird, scheint dabei zweitrangig zu sein.

Man könnte den Eindruck gewinnen, im Norden der Schweiz bahne sich etwas Ungeheuerliches an. In den sozialen Medien tobt ein Shitstorm. Eine Bewohnerin ruft die Justiz an, um das Geplante in letzter Sekunde zu verhindern. Und ein Pfarrer will sich selbst auspeitschen, um gegen die «entwürdigende Veranstaltung» zu protestieren. Anlass ist nicht etwa ein satanistisches Kultritual. Nein: In der Baselbieter Gemeinde Sissach sollen am Samstag zwei Schweine geschlachtet werden.

Ihnen blüht damit …

Artikel lesen