Schweiz
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BERLIN, GERMANY - JANUARY 16:  Sugary softdrinks from the USA, including Mountain Dew, Coca-Cola, 7Up and Pepsi, stand on display at a stand at the International Green Week agricultural trade fair (Internationale Gruene Woche) on January 16, 2015 in Berlin, Germany. The International Green Week is the world's largest agricultural trade fair and is open to the public from January 16-25.  (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Sugary Softdrinks nennen die US-Amerikaner diese Art von Erfrischungsgetränken. Bild: Getty Images Europe

Über die Hälfte der Erfrischungsgetränke ist überzuckert – kommt jetzt eine Abgabe? 

24.08.16, 16:24 24.08.16, 16:55


Laut einer Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch enthalten fast 60 Prozent der Erfrischungsgetränke zu viel Zucker. Untersucht wurden Getränke in deutschen Supermärkten. Foodwatch fordert daher eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke nach dem Vorbild Grossbritanniens. In der Schweiz gibt es keine solche Abgabe. 

Für die Studie testete die Organisation insgesamt 463 sogenannte Erfrischungsgetränke. Fast 60 Prozent enthielten demnach mehr als fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter und gelten damit als überzuckert.

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  • 46%Ja, die Menschen müssen per Gesetz gezwungen werden, gesund zu leben.
  • 34%Nein. Das geht zu weit. Wir sind hier nicht in Grossbritannien.
  • 19%Ich habe keine Meinung. Ich trinke nur Wasser.

Abgabe in Grossbritannien 

In Grossbritannien müssen Hersteller für Getränke mit einem solchen Zuckergehalt ab 2018 eine Abgabe zahlen. Als Anreiz für die Getränke-Industrie, den Zuckergehalt in Limonaden, Energy Drinks, Saftschorlen, Eistees und Fruchtsaftgetränken zu reduzieren, fordert Foodwatch eine ähnliche Regelung auch für Deutschland.

Softdrinks Symbolbild

Die überzuckerten Getränke sind sehr beliebt bei Kindern.  Bild: Shutterstock

«Süssgetränke sind ein Faktor, der das Risiko für Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und andere Krankheiten erhöht», sagte Wieland Kiess, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Leipzig bei der Vorstellung der Studie am Mittwoch in Berlin.

Neben Grossbritannien gibt es bereits in Frankreich, Belgien, Ungarn, Mexiko und den skandinavischen Ländern Zuckersteuern als Massnahme gegen Fettleibigkeit vor allem bei Kindern und Jugendlichen. (sda/reu)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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13
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fagus64 25.08.2016 11:19
    Highlight Leben und Leben lassen wie Nubotronic sagt. Es müssen ja nicht alle 100 Jahre alt werden.
    1 0 Melden
  • Nubotronic 25.08.2016 09:09
    Highlight Leben und leben lassen.....
    Ja Süssgetränke sind im Übermass ungesund, das will auch keiner bestreiten.
    Jedoch genau so wie, Alkohol und sehr fettige Gerichte.
    Wenns euch nicht schmeckt dann ok, trinkt/esst es nicht, aber greift deswegen nicht die anderen mit den Weltverbessererblick an, die diese Getränke leiben und in massen geniessen.
    Und ach, die armen Kinder!! :O
    Eher ein Erziehungs- Aufklärungsproblem aus meiner Sicht....
    2 0 Melden
  • So en Ueli 25.08.2016 07:58
    Highlight Ja diese gezuckerten Getränke schmecken super. Und ja sie haben zu viel Zucker drin. Wasser ist die bessere Alternative. Daher würde ich eine Abgabe auf Zucker begrüssen.
    0 0 Melden
  • LisaSimpson 24.08.2016 23:17
    Highlight Viel besser ist nur wasser zu trinken, am besten wenn das eigene Dorf-Wasser von einem Multi in PET Flaschen abgefüllt wird und dann für teures Geld verkauft wird, nicht zu vergessen der weltweite Transport mit Flugzeugen etc....

    7 1 Melden
  • Koriander 24.08.2016 23:06
    Highlight Was heisst hier "Ich habe keine Meinung, ich trinke nur Wasser."

    Es hat ja wohl einen Grund, warum ich nur Wasser trinke! Welchen wohl?😉

    Die Industrie soll gefälligst DEUTLICH angeben wieviel Zucker in den Getränken ist. Der Konsument wird absichtlich verwirrt.

    Die Gesundheitskosten die wegen übermässigen Zuckerkonsum (der anderen) entstehen, bezahle ich über die Krankenkasse.
    4 1 Melden
  • Tilman Fliegel 24.08.2016 22:00
    Highlight Und die Getränke mit weniger als 5% Zucker haben ekligen Süßstoff drin.
    16 1 Melden
  • Darkside 24.08.2016 20:53
    Highlight 'Ja, die Menschen müssen per Gesetz gezwungen werden, gesund zu leben.'

    Sagt mal gehts noch?
    30 2 Melden
    • Alex Danuser 24.08.2016 22:26
      Highlight Ich finde die Formulierung dieser Antwortmöglichkeiten auch unpassend, bin aber trotzdem für eine solche Abgabe. :-)
      6 5 Melden
  • Lami23 24.08.2016 20:30
    Highlight Das überrascht jetzt ja nicht wirklich oder? Bin regelmässig schockiert, wenn ich die Würfelzucker hochrechne und da auf 10 plus komme...
    4 7 Melden
  • bangawow 24.08.2016 19:47
    Highlight Nicht nur die Getränke sind überzuckert.
    14 2 Melden
  • Stichling 24.08.2016 19:39
    Highlight Natürliche Fruchtsäfte und Früchte können locker bis 10 Gramm pro 100 Gramm Zucker enthalten. VERBIETEN!
    Süssspeisen bestehen bis zu 100 g pro 100 g aus Zucker. VERBIETEN!
    Alle Kohlenhydrate (Hauptmakronährstoff in Gemüse und Getreide) werden im Körper in Zucker ungewandelt. VERBIETEN! Fett ist auch giftig. Bleibt nur noch mageres Fleisch und Fisch: also kein Birchermüesli, sondern ein Florentinersteak.
    32 5 Melden
  • Schne 24.08.2016 18:03
    Highlight Die Massnahme hilft externe Kosten zu internalisieren. Daher ist sie zu begrüssen, wenn die staatlichen Mehreinnahmen auch ins Gesundheitswesen und in die Prävention von Fettleibigkeit fliessen. Es ist eine zentrale Aufgabe der Politik ähnliche Mechanismen in sämtlichen von externen Kosten betroffenen Wirtschaftszweigen einzuführen. Nicht einzugreifen im Sinne einer liberalen Wirtschaftspolitik ist in einer Welt in der Konzerne die Staaten gegeneinander ausspielen noch verheerender, denn am Ende bezahlt der Staat die externen Kosten.
    28 7 Melden
    • Energize 24.08.2016 18:38
      Highlight Richtig. Noch besser wäre eine Lenkungsabgabe, bei welcher die Bevölkerung 100% des erhobenen Geldes zurückerstattet erhält. Siehe CO2-Abgabe.
      6 3 Melden

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