Schweiz
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Einige hundert Veganer demonstrieren u.a. fuer die Schliessung aller Schlachthaeuser bei einem friedlichen Demonstrationsumzug durch die Berner Altstadt am Samstag, 12. Juli 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Kundgebung

500 Personen fordern in Bern «Schliessung aller Schlachthäuser»

12.07.14, 18:56

Schätzungsweise 500 Personen haben am Samstag in der Berner Innenstadt an einer Kundgebung «für die Schliessung aller Schlachthäuser» teilgenommen. Aufgerufen zur Demonstration hatte der Verein «tier-im-fokus.ch».

Auf einem Demonstrationszug zwischen Münster- und Waisenhausplatz skandierten die Teilnehmer Parolen wie «Tiere haben Rechte, Fleisch ist Mord» und auf Transparenten standen Sprüche wie «Tiere fühlen wie wir». Die Organisatoren gaben die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer Mitteilung mit 700 an.

Fleisch ässen die meisten Leute aus purer Gewohnheit, schreibt «tier-im-fokus.ch» in Medienunterlagen zur Kundgebung. Es gelte, einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Die unnötige Gewalt, die täglich millionenfach an sogenannten Nutztieren verübt werde, sei moralisch verwerflich.

Bild: KEYSTONE

Zur Kundgebung gehörte auch eine Aktion mit der Bezeichnung «Die-IN» auf dem Waisenhausplatz. Zum Grunzen von Schweinen aus Lautsprechern und zu Musik legten sich die Kundgebungsteilnehmer auf den Boden, um den Tod der vielen Nutztiere in der Schweiz zu symbolisieren. Pro Sekunde würden in der Schweiz zwei Nutztiere geschlachtet, sagte ein Sprecher.

Die Vegane Gesellschaft Schweiz unterstützte die Kundgebung. Die Demonstration war nach Angaben der Organisatoren von der Stadt Bern bewilligt worden. (viw/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • thompson 13.07.2014 03:07
    Highlight Immer diese Fundis... Würden sie ihre Meinung weniger radikal vertreten,würden Herr und Frau Schweizer ihren Fleischkonsum bestimmt reduzieren.
    0 3 Melden
  • Tanuki 13.07.2014 00:55
    Highlight Der Mensch ist ein Allesfresser. Fleisch war und ist eine gute Protein Quelle. Der Fleischkonsum als solches ist nicht falsch, aber die zum Teil haarsträubende Haltung von Tieren hingegen schon. Die Schweiz ist jedoch führend wenn es um die Tierhaltung geht. Diese weiter zu verbessern ist das Ziel.
    0 3 Melden
  • Hugo Wottaupott 12.07.2014 23:10
    Highlight So schizophren wie manches auf diesem Planeten. Die Fleischessenden sollen Toleranz zeigen mit den Fleischlosglücklichen... diese aber zeigen keine Toleranz mit den Fleischsüchtigen.
    4 2 Melden
    • Tux 13.07.2014 00:52
      Highlight Der Unterschied mag dort liegen, dass die Fleischlosglücklichen KEINE Tiere töten, während die Fleischsüchtigen am Wahnsinn des Töten von unzähligen Tieren mitschuldig ist.
      Es geht nicht um das eine kleine Rind vom Bauern nebenan - weil wir Schweizer den Fleischkonsum schon lange nicht mehr mit Schweizer Fleisch abdecken können und auf Importe angewiesen sind....
      Wenn man die quälersichen Haltungen der Tiere anschaut, und im Wissen, dass der Treibhauseffekt durch diesen Massentier-Haltungswahnsinn angeheizt wird, frage ich mich schon, WER hier Toleranz zeigen sollte.
      Die Zeit ist reif um nachzudenken....
      1 1 Melden
    • Antwort 13.07.2014 04:20
      Highlight Mit Süchtigen sollten wir alle tolerant sein. Denn eben: Sie sind süchtig. Aber Tiere-Essen hat nix mit Such zu tun. Und zweitens: Sag mal einem Huhn, Schwein oder Rind "Schau, wir müssen tolerant sein mit denjenigen, die dich töten." Klar: Tiere verstehen kein Deutsch. -- Du hast den Punkt glaubst trotzdem begriffen. Oder, Hugo?
      1 1 Melden

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