Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

François Hollande vor dem zweitägigen Staatsbesuch: Auf dem Programm stehen Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Europapolitik der Schweiz. Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Frankreichs Präsident Hollande besucht für zwei Tage die Schweiz

Der Bundesrat empfängt heute Mittwoch Frankreichs Staatspräsident François Hollande zu einem zweitägigen Staatsbesuch. Auf dem Programm stehen Gespräche über den wirtschaftlichen Austausch und die Bildungspolitik.

15.04.15, 06:47 15.04.15, 08:45

Der Gesamtbundesrat empfängt Hollande am frühen Nachmittag mit militärischen Ehren auf dem Berner Münsterplatz. Anschliessend führen die Bundesräte Johann Schneider-Ammann, Doris Leuthard, Eveline Widmer-Schlumpf und Didier Burkhalter offizielle Gespräche mit Hollande und seiner Delegation. Dazu gehören Finanzminister Michel Sapin, Umweltministerin Ségolène Royal und Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem.

Zuwanderung auf dem Programm

Offizielle Diskussionsthemen der Zusammenkunft sind laut den zuständigen Departementen die Zusammenarbeit, der wirtschaftliche Austausch – vor allem die Auswirkungen der Zuwanderungsinitiative auf die französischen Grenzgänger – und die Europapolitik der beiden Länder.

Kantonswappen hängen am Bundeshaus: Die Schweiz bereitet sich auf den Staatsbesuch vor. Bild: KEYSTONE

Zu reden geben dürften aber auch die verschiedenen Baustellen im Steuerbereich, etwa das nicht zu Stande gekommene Erbschaftssteuerabkommen. Weitere Knackpunkte sind die steuerliche Behandlung von französischen Staatsbürgern, die in der Schweiz pauschalbesteuert werden sowie Steuerfragen am binationalen Flughafen Basel-Mülhausen.

Galadiner am Donnerstag

Zum Abschluss des ersten Besuchstages findet am Mittwochabend traditionsgemäss das Gala-Diner statt. Am Donnerstag wird Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit Hollande Bildungsinstitutionen und Unternehmen in der Region Zürich und die ETH Lausanne besuchen.

Jacques Chirac (links) mit Bundespräsident Flavio Cotti in Bellinzona, Oktober 1998. Bild: KEYSTONE

Der letzte Staatsbesuch eines französischen Präsidenten war derjenige von Jacques Chirac 1998 in Bern. (wst/sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Das ist die grösste Batterie der Schweiz

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben in Volketswil ZH wie geplant den grössten Batteriespeicher der Schweiz in Betrieb genommen: Dieser trägt zur Stabilisierung des internationalen Stromnetzes von Lissabon bis Istanbul bei.

Das neue Batteriespeichersystem hat eine maximale Leistung von 18 Megawatt und kann 7500 Kilowattstunden Energie speichern, wie die EKZ am Dienstag mitteilten. Die Batterie könnte damit die 18'500 Einwohner Volketswils während 8 bis 12 Minuten mit Strom …

Artikel lesen