Schweiz
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Special forces of the police wait while some FC Basel fans do not want to leave the special fan train at the station Bahnhof Altstetten prior to the Super League soccer match between FC Zurich (FCZ) and FC Basel (FCB) at the Letzigrund stadium in Zurich, Switzerland, Sunday, Oct. 23, 2011. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der Nationalrat will von der Pflicht für Fans, in für sie vorgesehenen Zügen und Bussen zu reisen, nichts mehr wissen. Bild: KEYSTONE

Nationalrat versenkt Fanzug-Pflicht sang- und klanglos



Demolierte Züge, Drohungen gegen Bahnpersonal und Saubannerzüge durch die Bahnhöfe sollen der Vergangenheit angehören – und das ohne neues Gesetz. Der Nationalrat will von der Pflicht für Fans, in für sie vorgesehenen Zügen und Bussen zu reisen, nichts mehr wissen.

Stillschweigend schrieb der Nationalrat am Donnerstag die für die Fanzugpflicht nötige Änderung des Personenbeförderungsgesetzes ab. Er folgte dem einstimmigen Antrag seiner Verkehrskommission (KVF). Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, dass Sportfans in speziellen Zügen oder Bussen an Spiele fahren müssen.

Mit einer Lockerung der Transportpflicht für Unternehmen des öffentlichen Verkehrs sollten Fans gezwungen werden, mit für sie vorgesehenen speziellen Zügen oder Bussen an Spiele zu reisen. Ausserdem hätte mit der Gesetzesänderung eine Rechtsgrundlage geschaffen werden sollen, um Sportclubs unter bestimmten Voraussetzungen für Schäden haften zu lassen, die ihre Fans angerichtet haben. (whr/sda)

So feierten die Fussball-Fans in der Schweiz im letzten Jahrhundert

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    Alle Leser-Kommentare
  • 2sel 02.03.2017 19:27
    Highlight Highlight Das wäre sowieso nicht umsetzbar gewesen...
  • pd90 02.03.2017 17:18
    Highlight Highlight Danke!
  • El Vals del Obrero 02.03.2017 17:12
    Highlight Highlight Wegen dem "Bei Schäden haften" (egal ob bei Sportvereinen oder ob bei Demonstrationen):

    Es könnten ja auch getarnte gegnerische Fans bzw. Menschen mit gegensätzlicher politischen Meinung absichtlich Schäden anrichten, um dem Veranstalter finanziell zu schaden?

    Das selbe bei einer Extrazugspflicht: Wie erkennt man, ob jemand an einen Match oder sonst wo hin will?

    Angenommen, es ist kalt und man findet gerade nur den Fussballclub-Schal. Per Zufall ist am selben Tag ein Match. Am Bahnhof wird man zwangsweise in den Extrazug zum Match verfrachtet, obwohl man eigentlich z.B. zur Arbeit möchte?
    • Baum68 02.03.2017 19:55
      Highlight Highlight An den Tickets! Für Fanzüge gibt es spezielle angebote. Aber wie bereits erwähnt was tun mit 150 Fans in einem Regulären Zug?
      Wichtig ist der Schutz des Personals. Die Fanzüge sollten zwingend durch spezielles Personal sowie von der Polizei begleitet werden. Leider ist das heute nicht so. Die Zugbegleiter sind Au sich alleine gestellt.
    • JohnDoe 02.03.2017 20:22
      Highlight Highlight An den Tickets...? Dann mússen also die den Fanzug nehmen, die dafúr ein Ticket kaufen. Dass ist aber eine Strafe.

      Richtige Entscheidung all den Schreihàlsen zum Trotz. Fans haben schon mehrfach bewiesen, dass sie kompromiss bereit sind, aber sich nicht alles gefallen lassen. Und wenn 500+ leute plötzlich im icn sind ohne ticket und keine busse bezahlen wollen, bezahlen die keine busse. Und der Zug muss trotzdem fahren wegen all der anderen Leute und auch die Polizei kann am Endbahnhof nichts machen, wegen all der anderen Leute. Der einzige Weg ist der aktuelle...
    • Baum68 04.03.2017 18:15
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass der Regelzug sein Ziel nicht rechtzeitig erreicht. Wenn von 500 nur 50 sind die Freude an der Notbremse haben.....
      Der Sinn eines Extrazuges ist diese " Reisenden " von den Regelzügen fernzuhalten.

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