Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Werbung für «illegale Drogen» – Facebook sperrt Kiffer-Post der GLP

Die Denkfabrik der Grünliberalen will auf Social Media für ihr Cannabis-Positionspapier werben. Doch Facebook lehnt eine Veröffentlichung ab. 



Das GLP Lab verkauft den Vorschlag als typisch schweizerischen Kompromiss: Cannabis müsse nach dem Vorbild Kanadas legalisiert werden, fordert die Denkfabrik der Grünliberalen in einem Positionspapier, über das watson exklusiv berichtet hat. 

Auf Social Media wurde der Bericht munter geteilt. Um noch mehr Nutzer zu erreichen, beschlossen die Verantwortlichen des GLP Lab, den Artikel als Werbeanzeige zu verbreiten. Eine Praxis, die im politischen Marketing weit verbreitet ist. 

5 Franken setzte GLP-Lab-Chefin Corina Gredig ein, damit der Beitrag möglichst alle Menschen erreicht, die über 18 Jahre alt sind und die Seite des Politlabors auf Facebook mit «Gefällt mir» markiert haben. Doch die Politikerin hatte nicht mit den strikten Werberichtlinien des Internetgiganten gerechnet. 

«Werbeanzeigen dieser Art berühren ein sensibles Thema und verstossen normalerweise gegen lokale Gesetze, Richtlinien oder Regulierungen.»

Facebook-Disclaimer

Die Werbeanzeige könne nicht genehmigt werden, liess Facebook sie wissen. «Es sind keine Werbeanzeigen zulässig, die illegale Drogen hervorheben», so die Begründung. «Werbeanzeigen dieser Art berühren ein sensibles Thema und verstossen normalerweise gegen lokale Gesetze, Richtlinien oder Regulierungen.»

Gredig zeigt sich gegenüber watson erstaunt: «Unter Meinungsfreiheit verstehe ich etwas anderes.» Sie hat nun einen Antrag gestellt, damit Facebook die Anzeige doch noch aufschaltet. 

Facebook denkt darüber nach, Werbung auf WhatsApp zu schalten

abspielen

Video: srf

Was Facebook erlaubt – und was gelöscht wird

Das könnte dich auch interessieren:

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Theresa May übersteht das Misstrauensvotum

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Grippewelle in Zürich und Schaffhausen

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Domitian 09.01.2018 17:59
    Highlight Highlight Jaja Facebook. Wo Bilder von Titten und ein Bericht der glp über eine kontrollierte Liberalisierung von Gras gesperrt werden, dafür aber rassistische Verschwörungstheorien, wonach Juden das WTC in die Luft gejagt haben sollen, geduldet werden. America Fuck Yeah!
  • Gutelaunetyp 09.01.2018 17:35
    Highlight Highlight Hauptsache Enthauptungsvideos sind ok, typisch Facebook.
  • Der Ingenieurstudent 09.01.2018 17:32
    Highlight Highlight Und ich dachte immer, dieser Zuckerberg sei ein liberaler Typ. Gut, gibt's die Schweizer GLP! ;-)
  • Dharma Bum(s) 09.01.2018 17:19
    Highlight Highlight Oh nein, Facefuck hat die Hosen voll.

    Nur Einhörner die Regenbogen scheissen werden zugelassen als Werbeträger.

    Jeder selber schuld der beim Zuckerhäufchen seine Kohle verprasst ....
  • spiox123 09.01.2018 17:01
    Highlight Highlight Oh und diskriminierende Werbung von gewissen Parteien wird dann geschaltet?
    • phreko 09.01.2018 21:25
      Highlight Highlight So funktioniert es in den US and A, und deshalb funktioniert auch Facebook so. Und wehe man sieht einen weiblichen Nippel...
  • Tikvaw 09.01.2018 16:35
    Highlight Highlight Wann checken Leute endlich, dass Facebook, Twitter und Co. keine öffentlichen Einrichtungen sind, sondern private, profitorientierte Unternehmen?

    Deshalb spielen dort Dinge wie "Meinungsfreiheit" überhaupt keine Rolle! Facebook könnte morgen alle selbst-bekennende SVP/SP-Mitglieder sperren wenn sie es lustig finden und man könnte nichts dagegen tun.

    Das sogar Schweizer Politiker dies nicht begreifen finde ich extrem peinlich.

    Die Schweizer bzw. Europäer sind selbst schuld, dass sie diese neuen Märkte vollständig privaten US-Firmen überliessen und wiedermal geschlafen haben.
    • Safster 09.01.2018 17:02
      Highlight Highlight Wenn man sieht, wie hoch Facebook die Meinungsfreiheit bei jeder Gelegenheit hält, dann ist das eben nicht peinlich, das auch einzufordern. Wie die Anzeige von FB ja zeigt, geht es ihnen lediglich darum, Gesetzesverletzungen vorzubeugen. Es geht also um Compliance, nicht darum, was FB darf. Natürlich darf FB das. Obwohl im Übrigen die Frage immer interessanter werden dürfte, ob das Vom-FB-Werfen/Sperren tatsächlich völlig frei vonstatten gehen kann. Aus dem Grund, dass FB z.B. für Politiker ein so zentrales Kommunikationsorgan geworden ist.
    • Professor Chaos 09.01.2018 17:04
      Highlight Highlight Ich finde es bedenklich wenn man Berichte über solche gelöschten Inhalte liest, aber Videos in denen Tiere angezündet oder aufs übelste gequält werden und Frauen verprügelt werden sind offenbar legitim.
    • Alnothur 09.01.2018 21:25
      Highlight Highlight Hempoli: Weil diese nicht als Werbung geschaltet werden, du Schlauberger...
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 09.01.2018 16:05
    Highlight Highlight Ein gutes Argument für die Notwendigkeit öffentlich-rechtlicher Medienkanäle.

Wie die Grünliberalen Kiffen legal machen wollen – und was Kanada damit zu tun hat

30 Gramm pro Erwachsenen, deklarierte THC-Obergrenzen und ein Werbeverbot: Das GLP Lab prescht mit einem Vorschlag vor, wie eine regulierte Cannabis-Abgabe in der Schweiz aussehen könnte.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau und unser Neo-Bundesrat Ignazio Cassis haben eines gemeinsam: Beide haben in der heissen Phase ihres Wahlkampfs zugegeben, schon einmal gekifft zu haben. Und beide stehen für eine liberale Drogenpolitik ein. Trudeau macht nun Nägel mit Köpfen: Voraussichtlich ab Mitte Jahr ist der Konsum von Cannabis in Kanada straffrei – allerdings unter strengen Auflagen.

Auch in der Schweiz mehren sich die Stimmen, die darauf drängen, dass die schätzungsweise 300’000 …

Artikel lesen
Link zum Artikel