Schweiz
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SOCIAL VALUES: Brooks Brunson kisses his son as his husband Gregg Pitts prepares to feed Thomas Brunson-Pitts, 6 months, a bottle in the morning before work at their home in Washington, on Thursday, May 19, 2016. Married in 2013, Brooks Brunson and Gregg Pitts always knew they wanted to have a family together, and were delighted when they were able to start the adoption process for their son shortly after beginning to look for a match in 2015. The child's birth mother had no problem with a same-sex couple adopting the baby.

Es sei «nicht nachvollziehbar», warum Schwule keine Kinder adoptieren dürfen, findet Pink Cross. Bild: AP

Pink Cross geht in die Offensive – Adoptions-Verbot für Schwule soll fallen

Gleichgeschlechtliche Paare dürfen heute in der Schweiz weder Kinder adoptieren noch auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Das soll sich ändern, fordert der neue Chef von Pink Cross. In einem Positionspapier stellt sein Verband drei unmissverständliche Forderungen auf.

17.11.17, 13:10 25.05.18, 10:33


Es ist ein Meilenstein für Schwule und Lesben in der Schweiz: Ab dem neuen Jahr dürfen Homosexuelle, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, das leibliche Kind ihres Partners adoptieren. Die Stiefkindadoption war bisher nur heterosexuellen Ehepaaren erlaubt.

Geht es nach Pink Cross, dem Schweizer Dachverband der Schwulen, sollen schon bald die nächsten Hürden fallen. In einem Positionspapier, das watson vorliegt, formuliert eine Fachgruppe drei glasklare Forderungen:

Das Papier birgt Sprengstoff. Denn als das Stimmvolk 2005 die eingetragene Partnerschaft erlaubte, wurde der Zugang zum Adoptionsverfahren und zur Fortpflanzungsmedizin explizit ausgeklammert. Für die meisten Beobachter war klar, dass die Vorlage ohne diese Einschränkungen nicht mehrheitsfähig gewesen wäre.

Die Leihmutterschaft ist in der Schweiz sowohl für hetero- als auch für homosexuelle Paare verboten. Paare, die im Ausland die Dienste einer Leihmutter in Anspruch nehmen, bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Die Frage, inwiefern sie in der Schweiz als Eltern des Kindes anerkannt werden sollen, beschäftigt die Richter seit Jahren.

René Schegg, der erst im Oktober die Geschäftsleitung von Pink Cross übernommen hat, sagt: «Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft diese Diskussion jetzt führen.» Es gebe keinen nachvollziehbaren Grund, warum gleichgeschlechtliche Paare in diesen Fragen weiterhin anders behandelt werden sollten als heterosexuelle. «Der überfällige Zugang zur Adoption ist ein weiterer wichtiger Schritt zur gesellschaftlich-rechtlichen Gleichstellung

«Diese Prüfung wird gleich streng bleiben – unabhängig vom Geschlecht der Eltern.»

René Schegg zu den umfangreichen Abklärungen vor einer Adoption

Schegg verweist auf verschiedene Untersuchungen, die belegen, dass nicht die sexuelle Orientierung der Eltern für das Kindswohl entscheidend ist, sondern ihre Beziehung zum Kind. So veröffentlichte das renommierte «Medical Journal of Australia» erst diesen Monat eine entsprechende Meta-Studie, die Dutzende Forschungsergebnisse zum Thema zusammenfasst.

Weiter betont Schegg, der Staat müsse bei einer Adoption ohnehin genau hinschauen, ob zwei Personen geeignet sind, um ein Kind zu erziehen. «Diese Prüfung wird gleich streng bleiben – unabhängig vom Geschlecht der Eltern.»

«Ehe für alle» in der Pipeline

Hoffnungen setzt Pink Cross insbesondere in die parlamentarische Initiative «Ehe für alle» aus der Feder der GLP. Im Sommer beauftragte der Nationalrat die Verwaltung, abzuklären, welche rechtlichen Folgen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare hätte. Dabei dachten die Politiker insbesondere an den Zugang zur Adoption und die Fortpflanzungsmedizin, aber auch an steuer- und sozialversicherungsrechtliche Fragen.

Denn der Tenor ist klar: Dürften homosexuelle Paare eine Ehe schliessen, müssten sie auch in diesen Bereichen die gleichen Rechte erhalten wie heterosexuelle Ehepaare.

Damit bewahrheiteten sich die Befürchtungen jener Kreise, die sich bereits bei der Stiefkind-Adoption gegen eine weitere Liberalisierung der Schwulen-Rechte gewehrt hatten. Von einer «Salami-Taktik» sprach etwa SVP-Nationalrat Andreas Glarner im Rat.

Und wie sich die Einstellung im Parlament innert weniger Jahre gewandelt hat

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95
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    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 17.11.2017 17:56
    Highlight Vielen Kindern würde es besser gehen, wenn sie von einem homosexuellen Paar adoptiert worden wären ...
    33 12 Melden
    • axantas 17.11.2017 19:17
      Highlight Darum geht es den Gegnern nicht. Die Kinder HABEN in einer Mann-Frau-Beziehung aufzuwachsen. Wenn die zerrüttet ist, nimmt man ihnen die Kinder halt weg und steckt sie in ein Heim.

      Für die Folgen davon, ist das Gesetz nicht zuständig. Traurig aber wahr.
      9 8 Melden
    • Dr. B. Servisser 17.11.2017 21:41
      Highlight Warum, Toerpe Zwerg?
      3 10 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.11.2017 21:51
      Highlight Weil viele Kinder unter erbärmlichen Umständen aufwachsen bei ihren Eltern und adoptiveltern geprüft werden.
      12 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicorn1 17.11.2017 16:45
    Highlight Per 01.01.2018 tritt übrigens das neue Adoptionsrecht in Kraft, in welchem unter anderem auch homosexuellen Paaren (Personen in einer eingetragenen Partnerschaft) die Möglichkeit einer Einzeladoption sowie auch einer Stiefkindadoption eröffnet wird.

    Somit ist eigentlich das Adoptionsverbot für Homosexuelle faktisch bereits abgeschafft - was meiner persönlichen Meinung nach auch völlig richtig ist.
    8 12 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 19:02
      Highlight das stimmt so nicht wirklich. Weil Paaren die Adoption verweigert wird. und das heisst, wenn der Partner, der adoptiert hat, stirbt, steht der andere ohne Kind da.
      14 5 Melden
    • SemperFi 18.11.2017 10:34
      Highlight @Fabio74: Abgesehen davon, dass die Formulierung „steht der andere ohne Kind da“ etwas materialistisch tönt, glauben Sie wirklich, dass in so einem Fall dem Überlebenden kein Sorgerecht gegeben würde? Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen.
      2 3 Melden
    • Fabio74 18.11.2017 16:12
      Highlight @semperfi Im diesem Fall hat man die KESB am Hals. Weil der Hinterbliebene Rechtlos ist. Das ist das Problem
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zaepfli 17.11.2017 16:17
    Highlight Eine tolle Band hat 1991 einen Song veröffentlicht: "Live And Let Die".

    Lasst doch alle so leben, wie sie es wollen. Solange sie euch damit nicht in die Quere kommen, sollte das kein Problem sein!

    Wer seid ihr, um zu urteilen, was für andere Menschen gut oder natürlich ist? Die mögen eure mintgrüne, vegane Nudiejeans vielleicht auch nicht. Verbieten tut man es doch deswegen nicht!

    Und nicht natürlich zieht nicht: Medikamente, Herzschrittmacher etc. sind auch nicht natürlich.

    Ach und Bibel: Seht euch z.B. Exodus 35:2 an. Wer am Sonntag arbeitet, soll getötet werden. Easy, oder?
    30 7 Melden
    • Picker 17.11.2017 16:25
      Highlight Live and let die gibts schon wesentlich länger, die GnR Version ist ein cover.
      17 1 Melden
    • zaepfli 17.11.2017 16:45
      Highlight Stimmt, aber ein gutes!
      8 1 Melden
  • Grégory P. 17.11.2017 15:24
    Highlight Interessenten Fakten und Überlegungen über Homosexualität:
    9 10 Melden
  • RozaxD 17.11.2017 15:16
    Highlight Finde ich super! Wurde auch langsam Zeit!
    23 21 Melden
  • Anded 17.11.2017 15:13
    Highlight Die Diskussion sollte nicht auf der sexuellen Orientierung basieren, weil die schon heute nicht explizit Voraussetzung für die Adoption ist. Warum ist Pink Cross denn so fest davon überzeugt, dass es 2 Elternteile für eine Adoption braucht? Single Eltern gibt es schon heute Tausende, und längst nicht alle Kinder haben einen rechtlichen Vater.
    Der Vorstoss müsste lauten: "Das Adoptionsverfahren steht grundsätzlich jeder Einzelperson und allen Paaren offen." Dann wird (wie schon heute bei jeder Ehe) individuell geprüft ob die konkrete Lebenssituation für eine Adoption geeignet ist, oder nicht.
    40 7 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 15:41
      Highlight Weil homosexuelle Paare explizit ausgeschlossen sind. Und weil Pink Cross eben für Homosexuelle und deren Rechte kämpft.
      32 8 Melden
    • simiimi 17.11.2017 17:40
      Highlight Weil es bei der Adoption um das Kindswohl geht, und nicht darum, dass sich Erwachsene ein Kind wie einen Neuwagen zulegen können. Während ich mir nicht anmassen will über den Effekt von gleichgeschlechtlichen Elternteilen zu urteilen, ist es wohl allgemein einleuchtend das Aufwachsen mit nur einem Elternteil nicht im Sinne des Kindes sein kann.
      4 14 Melden
  • Anded 17.11.2017 15:02
    Highlight Fakt ist: Es gibt kein "Adoptionsverbot für Schwule" wie es im Titel steht.
    Ja, fürs Adoptionsverbot braucht es gewisse Voraussetzungen. Welche praktisch alle Schwulen, aber auch Millionen anderer Menschen in der CH nicht erfüllen. Ob man diese Voraussetzungen lockern soll, ist eine absolut berechtigte Diskussion. Und das die Diskussion von Pink Cross vorangetrieben wird ist nachvollziehbar.
    Aber warum genau soll nebst Ehe, nur die eingetragene Partnerschaft zulässig sein für eine Adoption? Was ist, wen ich mir als Single ein Kind wünsche?
    10 29 Melden
    • dF 17.11.2017 15:24
      Highlight @Anded

      Die Adoption für Alleinstehende ist heute schon möglich. ZGB Art.264b Abs.1 " Eine unverheiratete Person darf allein adoptieren, wenn sie das 35. Altersjahr zurückgelegt hat."
      25 1 Melden
    • Lami23 17.11.2017 19:28
      Highlight Aber eben nur, wenn sie alleinstehend ist. Was ja bei einer homosexuellen Beziehung nicht der Fall ist.
      6 1 Melden
    • dF 17.11.2017 20:41
      Highlight @Lami23

      Was ja das widersprüchliche am jetzigen geltenden Gesetz ist. Sprich Homosexuell und alleinstehend = OK, Homosexuell und in einer eingetragener Partnerschaft = nicht OK
      5 1 Melden
  • Ylene 17.11.2017 15:01
    Highlight Alle, die jetzt Bedenken haben, dass Kinder von Homo-Eltern in der Schule gehänselt werden, sollen sich mal gut an die eigene Schulzeit zurück erinnern. Wenn Mobber und Rädelführer jemanden nicht mögen, finden die doch immer einen fadenscheinigen Grund, sei es zu gross, zu dick, zu gescheit, Brille, Papi Gemeindepräsident resp. Hifsarbeiter, rothaarig, Thai-Mutter, Goth-Kleidungstil (alles erlebt) Also bitte, das ist doch kein Grund! Bringt euren Kinder lieber Toleranz bei und unterstützt Leute, welche vor eurer Nase gemobbt werden, egal aus welchem Grund.
    87 6 Melden
  • woman91 17.11.2017 14:15
    Highlight ich hoffe, diese forderungen von pink cross werden bald wirklichkeit
    63 29 Melden
  • De Shipi 17.11.2017 14:14
    Highlight Habe überhaupt nichts gegen Homosexuelle, das ist Mutter Natur.

    Genau ist es bei der Mutter Natur, dass Homosexuelle nun mal nicht fähig sind Kinder zu bekommen, wird deren gerechte Gründe haben.

    Einfach mal an das Kind denken, wenn es in die Schule kommt, die Hänseleien usw...ich verabscheue das aufs extremste und finde das egoistisch von den Paaren.

    Leben und leben lassen, aber das geht definitiv zu weit!!!
    55 171 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 14:40
      Highlight Herzig und die Heten die keine Kinde kriegen? Die dürfen?
      Kids werden heute gehänselt und gemobbt wegen allem möglichen.
      Man muss den Kinderden Hass nicht beibringen, dann ist das Ganze kein Problem
      62 13 Melden
    • Thomas Rohrer 17.11.2017 14:45
      Highlight Wenn eine Frau auf natürlichem Weg keine Kinder kriegen kann. Was meinst du zur künstlichen Befruchtung im Reagenzglas?

      Lass doch die Leute in Ruhe. Es geht darum wie wir mit der Sache umgehen.
      44 5 Melden
    • p4trick 17.11.2017 14:49
      Highlight Also lieber den Kindern keine Eltern geben als Homos? Ne klar "an das Kind denken" du denkst nur an deine eigene Weltanschauung sonst nichts. DU bist hier der Egoist!
      53 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • vanillegipfeli 17.11.2017 14:11
    Highlight Das sollte meiner Meinung nach eine Selbstverständlichkeit sein! Wieso um Himmels Willen sollten gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder haben dürfen?
    85 24 Melden
    • chnobli1896 17.11.2017 14:23
      Highlight Weil irgendwelche Leute die nicht so modern sind komische Ansichten haben.

      PS: Etz hani luscht uf es vanillegipfeli :-/
      25 8 Melden
  • poga 17.11.2017 14:10
    Highlight Ich würde alle Forderungen sofort unterstützen. Nur hat die Sache einen Haken. Es ignoriert den gesellschaftlichen Aspekt. Meine Befürchtung ist, dass Kinder homosexueller Paare ziemlich unter die Räder kommen könnten, wenn die Eltern anderer Kinder ihnen diese Situation nicht als Norm verkaufen. Und ich fürchte, dass wird der Fall sein.
    17 94 Melden
    • Fabio74 17.11.2017 14:41
      Highlight Also weil Erwachsene ihren Kids Hass beibringen, soll man etwas icht tun? Anstatt den Hebel beim Hass ansetzen..
      51 5 Melden
    • p4trick 17.11.2017 14:50
      Highlight Was für ein BS. Kinder heutzutage sind weit aufgeklärter als solche die deine Meinung teilen!
      30 4 Melden
    • satyros 17.11.2017 14:50
      Highlight Das Problem liegt offensichtlich bei den Eltern der anderen Kinder. Ich denke, es ist besser, man setzt da an. Kommt dazu, dass noch ganz andere Kinder in der Schule unter die Räder kommen. Sollen z.B. Schwarze darauf verzichten, Kinder zu haben, weil die unter Umständen Rassismus ausgesetzt sind?
      37 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • thompson 17.11.2017 14:08
    Highlight Genügend Geld ist ja da, Doube Income No Kids (DINKS)... Bin zwar total dagegen, aber wenn, ich sehe wieviele Kids in Armut leben in der CH, dann sollen sie es es versuchen....
    Ich freue mich auch jetzt schon, auf vielen konservativen Nachwuchs. Denn Kinder sind ja bekanntlich rebellisch und werden bestimmt nicht den Regenbogenkurs fahren der beiden Mütter oder Väter....
    11 93 Melden
    • Yamamoto 17.11.2017 18:07
      Highlight Dann werden Deine Kinder hoffentlich linksversiffte Gutmenschen – so wie ich. "Bin zwar total dagegen" ist ein verdammt schlechtes Argument. Entwicklungspsychologische Studien zeigen, dass es kaum darauf ankommt, wer ein Kind grosszieht als vielmehr auf die Ressourcen in Form von Fürsorge, Zuneigung etc.
      11 1 Melden
    • thompson 18.11.2017 09:54
      Highlight entwicklungspsychologische studien haben das belegt, mag ja sein, in den eigenen vier Wänden. Aber viel spass den Regenbogenkids in den Vororten west europäischen Städten
      0 5 Melden
    • thompson 18.11.2017 10:00
      Highlight @yamomoto
      als linksversiffter gutmensch wirst du, in deinem selbstfindungsprozess, dass kindchen machen eventuell eh vergessen.
      Oder deine männliche Würde in den Sand setzten und alle Frauen mit deinem Gelabber abschrecken.
      Schlussendlich stehen Frauen auf konservative, katholische machos mit herz. KKmH.
      0 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 17.11.2017 14:06
    Highlight Schade das wir noch darüber abstimmen müssen.
    53 16 Melden
    • chnobli1896 17.11.2017 14:24
      Highlight Schön dürfen wir darüber abstimmen (nicht spezifisch über das Thema, sondern prinzipiell im Sinne vom demokratischen Mitspracherecht) ;-)
      25 2 Melden
  • Ökonometriker 17.11.2017 14:03
    Highlight Man kann sich ja darüber streiten ob es besser oder schlechter ist, gleichgeschlechtliche Eltern zu haben.

    Was ich nicht verstehe ist warum gewisse Leute denken es sei besser, GAR KEINE Eltern statt gleichgeschlechtliche Eltern zu haben. Was ist hier die Logik?
    75 6 Melden
  • häfi der Spinat 17.11.2017 14:02
    Highlight Bin leider immer noch nicht überzeugt, ob es zum Kindswohl ist, wen Homo Paare adoptierten dürfen.
    44 107 Melden
    • River 17.11.2017 14:19
      Highlight Schau es so an: Lieber ein Kind bei Eltern, die es beide total wollen, als Kinder die für einen Elternteil ungewollt ist, oder sogar für beide. Was sich dann in der nicht vorhandenen Erziehung und Zuneigung und den Folgen auswirken wird.
      53 4 Melden
    • Thomas Rohrer 17.11.2017 14:27
      Highlight Was sagt du zum Kindswohl in Hetero-Ehen in denen die Kinder misshandelt werden?
      27 6 Melden
    • p4trick 17.11.2017 14:53
      Highlight Es ist sehr wohl zum Kindeswohl bei Menschen Leben zu dürfen, die es lieben.
      In einem Heim leben oder in einer Patchwork Family mit 10 Kindern kann nicht wirklich besser sein oder?
      15 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 17.11.2017 13:55
    Highlight Ein längst fälliger Schritt! Wenn gleich er zu wenig weit geht. Gleiche Rechte für ALLE.
    49 16 Melden
    • NoName723 17.11.2017 16:16
      Highlight Naja, ich weiss nicht ob man ein Recht auf ein Kind hat. Ich würde sie mehr als Geschenke bezeichnen :)

      Und was meinst du mit gleiche Rechte für alle? Heisst dass z.B. auch, dass man Polygamie öegalisieren soll?
      8 6 Melden
  • Mia_san_mia 17.11.2017 13:46
    Highlight Das soll doch einfach so bleiben wie es ist.
    22 91 Melden
    • River 17.11.2017 14:20
      Highlight Was geht dir oder sonst jemandem verloren, wenn sie auch ein Kind haben und lieben dürfen?
      27 4 Melden
  • Charlie Brown 17.11.2017 13:45
    Highlight Fun fact:

    Adoption als Alleinstehende: Ist möglich. Die sexuelle Orientierung dürfte da keine Rolle spielen, das wäre imho verfassungswidrig.

    Also, eine lesbische Frau alleine kann adoptieren. Zwei zusammen in einer gefestigten, eingetragen Partnerschaft können nicht.

    Muss man nicht verstehen.
    222 28 Melden
    • Magnum44 17.11.2017 18:13
      Highlight Auch fact: Alleinadoption kommt so gut wie nie vor in der CH.
      2 3 Melden
    • Charlie Brown 17.11.2017 20:53
      Highlight Es geht um die juristische Ausgangslage...
      6 0 Melden
  • Wolfsangel 17.11.2017 13:40
    Highlight Nein. Schwule sollen keine Kinder adoptieren dürfen
    33 111 Melden
    • Stirber 17.11.2017 14:17
      Highlight Und weshalb sprichst du jetzt ausgerechnet die Schwulen an? Das Positionspapier will das Adoptionsrecht für alle homosexuellen Paare. Also auch für Lesben. Aber irgendwie ist es in der Gesellschaft leider so, dass homosexuelle Männer weit mehr diskriminiert werden als Frauen. Schluss damit! Gleiche Rechte für alle, mehr Akzeptanz in der Gesellschaft. Dies sind Dinge an denen wir alle Arbeiten müssen!
      48 13 Melden
    • chnobli1896 17.11.2017 14:24
      Highlight Und Lesben? ;-)

      Btw: Kannst du deine "Meinung" auch begründen?
      19 2 Melden
    • Thomas Rohrer 17.11.2017 14:28
      Highlight Wieso sollst du darüber entscheiden dürfen?
      14 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pokefan 17.11.2017 13:37
    Highlight Hoffentlich wird das schlau aufgegleist und nicht von der SVP und der CVP zerstückelt.
    Wir leben doch nicht mehr im 18. Jahrhundert.
    57 15 Melden
    • zaepfli 17.11.2017 16:28
      Highlight Einfach den Grünliberalen einmal vertrauen, die packen das schon. :-)
      2 0 Melden
  • Snowy 17.11.2017 13:35
    Highlight Gibt es irgendwelche Gründe, welche dagegen sprechen würden ausser diesselben*, mit welchen man schon gegen die Homo-"Ehe" (eingetragene Partnerschaft) gekämpft hat... ?

    * Kinder würden in der Schule gehänselt
    * Homos seien "unnatürlich"
    * "Gehört sich einfach nicht - ist gruusig"
    * "...aber in der Bibel/Koran/etc steht...
    * Mit der Homoehe/Adaption stirbt die Menschheit aus
    * Man(n) hat ein (zu) kleines Geschlechtsteil

    NEIN, gibt es nicht!

    Love is Love. Jeder Mensch ist gleichberechtigt.
    Können wir bitte einfach alle mal im 21. Jahrhundert angekommen?! Danke!

    Peace out!
    260 82 Melden
    • Chääschueche 17.11.2017 16:10
      Highlight Das mit den Kindern die in der Schule gehänselt werden spricht wirklich dagegen. Aber da muss ein umdenken gewisser Heteros stattfinden. Da kann der Schwule nichts dafür.

      Also dieses Gegenargument kommt von der gruppe die es selbst eben zulässt.

      6 3 Melden
    • Snowy 17.11.2017 16:40
      Highlight Bezüglich Mobbing der Kinder widersprechen sich die Studien. Aber wie Du selber sagst, ist dies sicher kein Grund es nicht zu tun.

      Worin sich die Studien aber einig sind - und eigentlich sollte ja vor allem dies zählen: Kinder von Homo Eltern sind glücklicher.

      https://www.blick.ch/news/ausland/australische-studie-zeigt-kinder-von-homosexuellen-sind-gluecklicher-id2969432.html

      Btw and just for the record: I´m straight ladies... ;-) Aber ich hasse Homophobie.
      7 1 Melden
    • Chääschueche 17.11.2017 17:12
      Highlight Aber ich selbst bin auch voll dafür das Homosexuelle Kinder Adoptieren dürfen.

      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • the give me diini Blitz! 17.11.2017 13:35
    Highlight "Im Sommer beauftragte der Nationalrat die Verwaltung, abzuklären, welche rechtlichen Folgen eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare hätte."
    Hmm. Vermutlich die dass homosexuelle heiraten?
    44 3 Melden
  • Asmodeus 17.11.2017 13:28
    Highlight Endlich.

    Bleibt zu hoffen, dass Anstand, Empathie und generell die positiven Charaktereigenschaften über Hass, Verbohrtheit und Missgunst triumphieren.
    51 11 Melden
  • Betty88 17.11.2017 13:26
    Highlight Wird aber auch Zeit.
    34 11 Melden
  • Howard271 17.11.2017 13:25
    Highlight Oder mit anderen Worten: es wird gefordert, dass alle Leute dieselben Rechte und Möglchkeiten haben sollen, unabhängig davon, ob sie jetzt lieber mit einem Mann oder einer Frau oder sonst jemandem zusammen sind. Das sollte doch selbstverständlich sein, oder?
    Bravo zu diesem Positionspapier, es ist eine Schande, dass es so etwas überhaupt braucht...
    62 8 Melden
  • Fabio74 17.11.2017 13:23
    Highlight Sehr gut. Volle Unterstützung
    37 14 Melden
  • raphe qwe 17.11.2017 13:22
    Highlight In die Offensive gehen heisst nicht ein Positionspapier zu veröffentlichen, das eine Meinung darlegt von der jeder wusste das du sie hast. Ihre Sache in Ehren aber in der Schweiz gibt es nebst der parlamentarischen Initiative auch die Volksinitiative. Mich nervts, dass Pink Cross lieber redet als macht. Haben sie Angst vor dem Resultat? Meiner Meinung nach wäre dies unnötig.
    9 8 Melden
  • Karl33 17.11.2017 13:16
    Highlight Das gute an dieser Initiative auch für heterosexuelle Paare wäre, dass auch die heutigen Unterschiede in der Gesetzgebung zwischen Mann und Frau nicht mehr haltbar wären.
    117 18 Melden
    • Charlie Brown 17.11.2017 13:40
      Highlight Inwiefern werden heute in Bezug auf Adoptionen Mann und Frau unterschiedlich behandelt? Das ist mir ehrlich nicht bewusst.
      9 7 Melden
    • Snowy 17.11.2017 13:45
      Highlight EXAKT.

      Jeder Mann der heute zwischen 30 und 40 heiratet und mit einer Frau Kinder zeugt, welche selber nach der Niederkunft nicht erwerbstätig ist, ist entweder ein hoffnungsloser Romantiker, sehr blauäugig oder faktenresistent...

      Hat er doch eine 40%-Chance in den nächsten 15 Jahren noch den Minimallohn zur Verfügung zu haben (ausser er verdient mehr als 160K/Jahr).
      14 15 Melden
    • poga 17.11.2017 14:06
      Highlight Hast du ein Beispiel? Ich kann mir da gerade keinen Reim darauf machen...
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Dieses T-Shirt hat die Kommentarspalte des Grauens geöffnet

Wenn ein kleiner Junge ein Feminismus-Shirt trägt, dreht das Internet durch und die Kommentarspalte verrät uns ganz viel darüber, wie unsere Welt gerade tickt.

Fatal sei es. Eine Zumutung, Manipulation – ja, sogar von Kindesmissbrauch ist die Rede: Ein hellrotes T-Shirt erhitzt seit Tagen die Gemüter der Ü25-Instagram-Community.

I am a Feminist too. – zu Deutsch: «Ich bin auch ein Feminist.» Dieser Spruch steht auf dem Leibchen, für das die amerikanische Modemarke J.Crew in den sozialen Medien Werbung machen will. Zu einem grossen Teil tut sie dies mit viel Erfolg. Unter dem Bild bekunden nämlich Dutzende (mutmasslich urbane …

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