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«Feminismus ekelt mich an»: Wie diese junge Bloggerin einen Aufschrei auslöst und sich unsere Redaktorinnen deshalb in den Haaren liegen

10.04.15, 16:29 11.04.15, 17:24

Der Feminismus schaffe sich selbst ab, schreibt die deutsche Bloggerin Ronja Rönne. Und trifft damit einen Nerv: Über 12'000 Mal wurde der Kommentar der 23-Jährigen über Feminismus auf Welt.de geteilt, rund 200 Mal kommentiert. Rönnes Kernaussagen:

Hat sie recht oder nicht? Braucht es Feminismus oder nicht? Die watson-Redakteurinnen Gina Schuler, 23, und Rafaela Roth, 27, streiten sich.

Gina Schuler, 23
Wie die Autorin habe ich, und viele in meinem Alter, nie mit diesem Problem gekämpft – weil vielleicht meine Generation eine der ersten ist, die nicht mehr mit den in Stein gemeisselten Rollenbildern aufgewachsen ist (ausser dass es natürlich immer noch die beschissenen Meitli- und Buebe-Abteilungen in den Läden gibt, aber das geht mir zu weit) und dementsprechend diese Probleme nicht kennt. Das ist ein gutes Zeichen für den Kampf um Gleichberechtigung.
Mir geht's nur auf den Senkel, dass ich als ignorant hingestellt werde, weil mir die Feminismus-Diskussionen auf den Senkel gehen.
Ich glaube an unsere Macher-Generation. Ich fühle mich gleichberechtigt. Und klar, man kann darüber diskutieren, wo überall noch Handlungsbedarf besteht. Aber dann kann ich gleich aufhören zu leben. Denn Missstände gibt es überall. Und sorry an alle, aber ich finde in meiner Lage, mit meinem Alter, in meiner Generation, ist Gleichberechtigung mein kleinstes Problem. 

Rafaela Roth, 27
Es ist nicht besonders cool, Feministin zu sein. Anders ist es nicht zu erklären, warum junge Frauen wie die Welt-Redakteurin Ronja von Rönne lieber keine sein wollen. Es ist viel cooler zu sagen, dass man diese ganze Debatte überhaupt nicht nötig hat. Das ist Mist, sehr verwöhnt und fernab der Realität. Solange Frauen rund um den Globus mit gleicher Ausbildung auf gleichem Posten weniger verdienen als Männer, haben wir ein gesellschaftliches Problem. Solange gefordert wird, dass Frauen sich – gerade bei Lohnverhandlungen – den Gepflogenheiten der Männer anpassen, läuft etwas schief. Solange überhaupt Forderungen nach Frauenquoten auftauchen, weil die Frauen angeblich nirgends aufzutreiben sind, haben wir ein strukturelles Problem. Hunger existiert, obwohl ich grad nicht hungere. Häusliche Gewalt existiert, auch wenn ich es Daheim friedlich habe. Ungleicheit zwischen den Geschlechtern existiert, auch wenn ich nicht darunter leide. Deshalb dürfen wir die Geschlechter-Debatte nicht auf radikale «Emma»-Autoren reduzieren und für überflüssig erklären. Feministin zu sein, heisst Humanistin zu sein. Und das ist verdammt cool.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herr Hasler 11.04.2015 17:46
    Highlight Wie wärs wenn wir mal aufhören würden über Frauen und Männer zu reden?! Z.B. auch in Rechtsfragen. Es geht doch einfach um Menschen. Es gibt in vielen Formen und Farben, starke und schwächere, grosse und kleine usw... Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind viel grösser als zwischen den Geschlechtern.
    Das wäre ein nächster Schritt in Richtung GleichbeRECHTigung.
    29 2 Melden
    • Karl33 12.04.2015 09:40
      Highlight Hasler, einverstanden.
      Hier scheitert der typische westeuropäische/angelsächsische Feminismus glorios. Er kümmert sich um Quoten in Verwaltungsräten, CEO- und Kaderpositionen, um gleich viele Millionen Entschädigung wie die Männer, das ist das Interesse des Feminismus. Würden sich Feministinnen um die Probleme der schwachen und benachteiligten Menschen kümmern, hätten sei ein Legitimationsproblem: Man kann nicht gleichzeitig 12% höhere Mio-Saläre für Chefinnen fordern UND bessere Löhne für die Putzfrau, die Hilfskraft, den Pfleger.
      10 3 Melden
  • Noahb 11.04.2015 14:51
    Highlight Es braucht Feminismus nicht nur, um Gleichberechtigung auf politischer und rechtlicher Ebene durchzusetzen, sondern eben auch um Gleichberechtigung in die Köpfe der Gesellschaft zu bringen. Solange ich noch mit Leuten diskutieren muss, die finden, Frauen seien nicht so intelligent wie Männer und hätten in der Politik nichts zu suchen, brauchen wir noch Feminist_innen. Und ausserdem steht der heutige Feminismus nicht nur für die Rechte der Frauen, sondern auch für die Rechte "Anderssexueller" ein.
    29 10 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 16:17
      Highlight Noahb, Feminismus bedeutet eben nicht 'Gleichberechtigung'. Feministinnen setzten sich nicht für Gleichberechtigung von diskriminierten Männern ein, sondern nur für die Rechte von Frauen. Du sagst das wieder mal schön: Rechte der Frauen sowie Rechte 'Anderssexueller'. Das ist 80er Jahre. Mach mal einen Schritt in die Gegenwart.
      23 25 Melden
  • Statler 11.04.2015 12:38
    Highlight Mich stört an dieser Debatte, dass es immer auf einen «Kampf» der einen gegen die anderen hinausläuft, statt die Diskussion auf ein faires Miteinander zu lenken. Wer sich angegriffen fühlt, geht automatisch in eine Verteidigungshaltung über, in der eine vernünftige Diskussion unmöglich wird. Veränderungen finden so nicht wirklich statt, sie werden aufgezwungen. In den Köpfen ändert sich nichts. Und man nutzt jede sich bietende Gelegenheit, dem Gegenüber ein's auszuwischen.
    Eine gerechte Welt produziert keine Verlierer - egal welchen Geschlechts/Herkunft/sexueller Orientierung, etc.
    28 0 Melden
  • Piti 11.04.2015 10:31
    Highlight Ich bin im Dorf aufgewachsen, habe mich scheiden lassen und meine damals 9 und 12 jährigen Kinder bei meinem ex Mann aufwachsen lassen. Einfach weil es die bessere Lösung für die beiden war. Ich habe die Entscheidung nie bereut und alle sind zufrieden mit der Situation. Einzig die Leute vom Dorf schneiden mich nun. Durch den Kampf der Frauen konnte ich überhaupt diese Entscheidung treffen, doch es dauert noch lang bis das in die Köpfe der Leute geht.
    27 1 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 12:11
      Highlight Piti, dank unserer Rechtsprechung und unsere Gesellschaft hast du die Wahl: Du kannst auf das Sorgerecht verzichten, du kannst es aber auch einfordern. Der Mann aber konnte es nur dadurch bekommen, dass du es ihm überlassen hast. in etwa 99% der Fälle, wo beide das Sorgerecht wollen, erhält nämlich die Mutter den Vorzug vor dem Vater. So sieht die sogenannte Gleichstellung aus. Der Feminismus (und die feministische Politik) hat sich nie für das gemeinsame Sorgerecht stark gemacht, im Gegenteil, bis heute bekämpfen die Feministinnen das gemeinsame Sorgerecht.
      36 7 Melden
    • Piti 11.04.2015 12:19
      Highlight Ja du hast recht, so sieht es wirklich aus. Danke für deine Antwort Herr stadtzürcher.
      11 1 Melden
    • Macke 12.04.2015 23:41
      Highlight @stadtzürcher: Ich bin erstaunt ob deinem Feminismus-Verständnis. Alle FeministInnen in meinem Umfeld setzen sich ausnahmslos für Gleichstellung ein, das heisst auch für das gemeinsame Sorgerecht etc. Es ist jedoch klar, dass ich persönlich andere Schwerpunkte innehalb meines Engagements setze, da ich ledig und kinderlos bin und ich mich auch deshalb in der gesamten Sorgerechtsthematik zu wenig auskenne. Klar, habe ich in der "Emma" schon davon gelesen, dass Frauen das alleinige Sorgerecht zugesprochen werden muss etc. Aber die "Emma" ist aktuell ungefähr so fundiert wie der "Blick" und repräsentiert bloss eine wahnsinnig kleine Teilmenge aller FeministInnen. Innerhalb meines feministischen Verständnisses soll eine Welt möglich sein, in der jeder Mensch - unabhängig von Geschlecht etc. - dem nachgehen kann, was er/sie will und dafür die gleiche gesellschaftliche (und finanzielle) Anerkennung erhält wie alle anderen auch. Und gerade um dieses Ziel zu erreichen, bringe ich mich aktiv in (feministische) Diskussionen ein. Und das solltest du auch tun. Denn auch du kannst den Inhalt von Feminismus prägen.
      6 2 Melden
  • daenu 11.04.2015 07:54
    Highlight Von Gleichberechtigung sind wir noch ziemlich weit entfernt obwohl sich schon vieles positiv entwickelt hat ... in unseren pseudo-moralisch-hysterisch-mediengeilen Zeiten einiges leider auch negativ. Aber hier lebt es sich verdammt gut. Ich denke aber der Weg zur Gleichberechtigung führt über die Überwindung des Patriarchismus welcher nach wie vor angeführt wird von selbstherrlichen alten und jungen Säcken aus der konservativen Szene. Wobei es denen nicht um Geschlechterfragen geht sondern um puren Egoismus, Gier und Macht. z.B. wird die Armee nicht nicht abgeschaft aus Sicherheitsgründen sondern weil sich damit Macht sichern, Indoktrinierung orchestrieren und viel Kohle verdienen lässt.

    19 23 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 10:32
      Highlight Daenu, ich finde es naiv zu glauben, wenn Frauen die Welt regieren, wären die Menschen komplett anders, die Welt besser. Schau Frau Merkel in Deutschland: Egoistischer, gieriger und machtbesessener geht nicht.
      17 12 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 12:13
      Highlight Rhabarber, das ist schon klar: Frauen, die euch Feministinnen nicht passen, gelten plötzlich als 'vermännlicht'. Was für eine skurrile Wortschöpfung. Aber sie sichert euch Feministinnen das Recht aufs Opfersein.
      19 8 Melden
    • daenu 11.04.2015 21:18
      Highlight @stadtzürcher, ich habe nirgends geschrieben, dass es mit frauen besser wäre und glaube auch nicht an so was. im gegenteil ich bin sogar immer wieder bestürzt wie viele frauen die patriarchalen strukturen unterstützen oder sogar vertreten. ich bin aber überzeugt das sich die männer endlich von den ewiggestrigen konserativen lösen müssten damit es vorwärts geht, aber leider nehmen mir köppel & brüder & schwestern jedwelche hoffnung. so wie so sind die frauen schuld denn diese haben ja die typen verzogen
      6 6 Melden
  • stadtzuercher 11.04.2015 01:33
    Highlight Feminismus dient heute bloss noch der gebildeten weissen wohlstandsverwöhnten Mittelstandsfrau dazu, ihre Pfründe gegenüber weniger privilegierten Frauen, Männern, Ethnien und Nationalitäten zu sichern.
    21 26 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 12:17
      Highlight Rhabarber, ich stimme mit dir überein, dass Ungleichheit ein Klassenproblem ist. Kein Geschlechterproblem, auch wenn der Feminismus es gerne dazu macht.
      11 4 Melden
    • stadtzuercher 12.04.2015 10:43
      Highlight Rhabarber, weshalb schmeisst du dann alle Männer in einen Topf? Wenn du oben sagst, eine Frau Merkel sei 'vermännlicht', dann hast du ein ganz bestimmtes pauschales Bild von uns bösen Männern. Dürfen Feministinnen pauschalisieren, aber nicht pauschalisiert werden?
      3 3 Melden
  • Maya Eldorado 11.04.2015 01:06
    Highlight Die Feministinnen haben sich für Gleichberechtigung eingesetzt, also die gleichen Rechte wie die Männer. Das ist die eine Seite und da sind wir schon weit.
    Das nächste (ein verrückter Gedanke?) wäre jetzt die Gleichstellung von Erwerbsarbeit und Arbeit in der Familie und Verwandten, also Arbeit innen und aussen und überhaupt lohnmässig die Gleichstellung der Arbeit.
    Nur so, bin ich überzeugt, wird wirklich jeder das machen, was ihm entspricht und was ihn erfüllt.
    22 1 Melden
  • Holly 11.04.2015 00:38
    Highlight Mit 17 J. wollte ich den Wehrdienst für Frauen haben, nach dem Motto gleiche Rechte-gleiche Pflichten. Was für Illusionen - 35 J. Später bezeichne ich mich aus Überzeugung als Feministin. Wo finde ich an den Uni Kinderbetreuungseinrichtungen?
    15 9 Melden
    • Karl33 11.04.2015 12:40
      Highlight lala, Männer die sich gegen den Feminismus wehren, und für Gleichstellung einstehen, sind meist normale Männer, und keine Maskulinisten oder Antifeministen.
      6 1 Melden
  • Holly 11.04.2015 00:21
    Highlight Wer erreicht mehr Aufmerksamkeit
    die Reinigungsfachkraft, die Vorstandschefin oder die Schauspielerin? Genau darum sind diese Frauen in der Presse und natürlich kämpfen sie für a l l e Frauen
    11 5 Melden
  • sambeat 11.04.2015 00:20
    Highlight Wieso kommt mir gerade jetzt der Name Jolanda Spiess-Hegglin in den Sinn??
    13 16 Melden
    • Petar Marjanović 11.04.2015 09:49
      Highlight Dein Gedanke ist ein Paradebeispiel für latenten Sexismus.
      24 9 Melden
    • Karl33 11.04.2015 12:43
      Highlight Sambeat, unsere Gesellschaft muss dir dein Gedanken austreiben, die Gedanken sind nämlich nicht frei... Da fällt mir auch gleich ein, dass Feministen und Feministinnen immer Gegner eines gesellschaftlichen Liberalismus sind.
      6 8 Melden
  • Holly 11.04.2015 00:14
    Highlight Sie redet nicht von extremen Feminismus. Wieso ist es den Männern nicht peinlich aufgrund ihres Geschlechts befördert zu werden. Bei Quote zählt Qualifikation!!!
    10 15 Melden
  • Lulu 10.04.2015 23:52
    Highlight Was mich an dieser Diskussion so nervt: Es gibt nich "den Feminismus". Es gibt unzählige verschiedene Arten, wie man sich für Gleichberechtigung einsetzen kann!(Ob in Birkenstöcken, mit Vollbart oder in Highheels) Natürlich hat sich unsere Gesellschaft gewandelt und wir jungen Frauen brauchen viel weniger zu kämpfen als unsere Vorgängerinnen. Aber: Solange Frauen noch weniger als Männer verdienen, Vollzeitväter auf dem Spielplatz blöd angeschaut werden und Geschlechterrollen noch so starr in unseren Köpfen sind, solange bin ich gerne Feministin!
    24 5 Melden
  • Petar Marjanović 10.04.2015 22:41
    Highlight Solange Journalistinnen von Medien als SRF Börsen-«Beauty» betitelt, solange es Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau gibt, solange in den Parlamenten mehr Männer als Frauen sitzen – solange das alles gilt, braucht es Feminismus. Feminismus geht mir übelst auf den Sack, er nervt manchmal. Aber das muss er. Ich bin jeder Frau und jedem Mann dankbar, der/die sich für die Gleichstellung einsetzt.
    51 43 Melden
    • Bowell 11.04.2015 03:25
      Highlight Feminismus hats vor 50 Jahren gebraucht, als Frauen effektiv noch benachteiligt waren. Heute reicht es aus wenn alle einfach gleichgestellt werden, ohne Frauen oder Männer zu bevorzugen.
      Feminismus hat für mich eine elitäre, negative Komponente. Das Wort passt nicht mehr, Schwarzers Zeiten sind definitiv vorbei und das ist auch gut so.
      18 15 Melden
    • Petar Marjanović 11.04.2015 09:48
      Highlight Frauen sind heute immer noch benachteiligt. Das zu negieren hat fast schon mit Realitätsverweigerung zu tun. Lohnungerechtigkeit ist Fakt. Reduktion von Frauen auf ihr äusseres ist Fakt. Das hat nichts mit Bevorzugung zu tun.
      23 14 Melden
    • Petar Marjanović 11.04.2015 10:40
      Highlight Spannende Frage(n). Persönlich denke ich: Ein Einzelner kann mit privaten Massnahmen sowas nie allen bekämpfen. Sich über latenten Sexismus und Diskriminierung aufzuregen, das damit immer wieder zur Debatte zu machen, ist bereits ein erster Schritt. Ich unterstütze beispielsweise das Netzwerk Medienfrauen.ch finanziell und mit meinem Know-how. Wenn ich für Organisationen Workshops und Seminare durchführe, dann versuche ich immer, weibliche Teilnehmer aktiv in die Diskussion einführen.
      3 8 Melden
    • Gantii 12.04.2015 03:08
      Highlight herr petar, was ist denn mit Wehrpflicht für Frauen? Sorgerecht? Alimente zahlen?
      Nicht Feminismus ist interessant/gut sondern Gleichberechtigung.
      4 1 Melden
    • Petar Marjanović 13.04.2015 11:51
      Highlight Auch du stellst wichtige Fragen. Erlaubst du mir Gegenfragen? Ist das aktuelle Wehrpflichts-Modell noch aktuell? Ich wäre hier beispielsweise für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht, für Mann und Frau, für Nicht-Rote-Pass-Besitzer und Stimmberechtigte. Hier könnte man auf biologische Unterschiede Rücksicht nehmen: Man soll sich als Gesellschaft die Frage stellen, ob man Schwangerschaften als Dienst an die Gesellschaft betrachten will. – Deine anderen zwei Fragen bzgl. Sorgerecht und Alimente kann ich nicht beantworten, weil ich mich da nicht auskenne. #nobodyisperfect
      4 0 Melden
    • Bowell 13.04.2015 13:35
      Highlight Dienstpflicht für "Nicht-Rote-Pass-Besitzer"? :D! Jetzt bin ich doch beinahe an meinem Zmittag erstickt. Wie sagt man heutzutage so schön: #MadeMyDay
      1 1 Melden
  • Tom Garret 10.04.2015 22:39
    Highlight Die Frauen die ich als Feministen bezeichnen würde verwechseln alle gleiche möglchkeiten mit gleich sein. Männer und Frauen sind einfach unterschiedlich, wer das Gegenteil behauptet schaut nicht richtig hin. Was aber auch heute zun Teil noch fehlt sind die gleichen Möglichkeiten. Es ist aber schon einiges besser, kann aber noch besser werden. Die gilt für beide seiten. Aber hört auf zu verlangen Frauen sollen gleich sein wie Männer... Sie sollen es können wenn sie wollen, aber viele wollen das gar nicht...
    31 3 Melden
    • Holly 11.04.2015 00:24
      Highlight Frauen und Männer sind unterschiedlich. Darum ist es wichtig, dass der Vorstand einer Firma mit min. 30% Frauen besetzt ist, um die unterschiedlichen Stärken zu bündeln.
      10 13 Melden
  • ramooon 10.04.2015 21:42
    Highlight habt ihr femi-Frauen denn keinen mutterinstinkt mehr? kinder brauchen in den ersten 4 Jahren familiäre Geborgenheit, die kann man in der Krippe nicht bekommen. stattdessen orientieren sich Kinder an den anderen Kindern was emotionaler Rückschritt bedeutet. das Kind wird zur massenware, eine Nummer. familiäre Werte gehen verloren. Teilzeitarbeit beider elternteile wäre sicher wünschenswert, aber nicht unbedingt realisierbar.
    24 46 Melden
    • Holly 11.04.2015 00:31
      Highlight 60er Jahre Idyll des Mittelstands. Haha Optimal ist das Aufwachsen in einer Großfamilie. Junge Leute, ältere Leute und viele Kinder. Genau das wird durch das Hinzuziehen von Tagesstätten erreicht. Ein Kind und eine Mutter = Verzogene Egoisten
      17 7 Melden
    • meraxes (1) 11.04.2015 02:38
      Highlight hum... und warum sollte das nur die Frauen betreffen? warum ist es nicht genauso normal, dass der Vater zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert?
      23 2 Melden
    • EvilBetty 11.04.2015 07:33
      Highlight Weil das Kind ja auch 24/7 in der Krippe ist... Was ist wenn wir auf ein zweites Teilgehalt angewiesen sind? Dürfen wir dann keine Kinder kriegen? Ehrlich, jedes mal wenn ich sowas lese von selbsernannten Erziehungskönigen krieg ich das kotzen. Unsere beiden Jungs sind zwei Tage diw Woche in der Krippe seit sie 4 Monate alt sind (jetzt sind sie 4 und 5 Jahre alt) und entwickeln sich prächtig.
      20 2 Melden
  • Zeit_Genosse 10.04.2015 21:36
    Highlight Wenn es mehr Ronjas und Ginas gibt, dann ist der Mist geführt. Sie ernten erste Früchte der Feministinnen, die sich ins Zeug gelegt haben. Dass die Feministinnen den jungen aber das gewonne Selbstverständnis und Selbstbewusstsein miese machen wollen und ihnen den Kampf für gleiche Rechte absprechen, ist schade. Denn durch ihr unverkrampftes Verhalten machen sie den nächsten Schritt und sind damit die neuen "Feministinnen", die sich aber nicht so nennen müssen und verhalten wollen. Damit beenden sie möglicherweise den Geschlechterkampf und stehen für gleiche Rechte, aber auch Pflichten ein. Männer der neuen Generation machen da mit. Es lebe die Ungleichheit der Geschlechter mit gleichen Rechten und Pflichten.
    31 8 Melden
  • smoe 10.04.2015 21:25
    Highlight Feminismus und der Kampf für geschlechtliche Gleichberechtigung hat rein dadurch eine Daseinsberechtigung, dass Diskussionen darüber so hohe Wellen werfen.

    Was kulturell etabliert ist, wird nicht mehr wahrgenommen, diskutiert.
    18 4 Melden
  • SVRN5774 10.04.2015 20:31
    Highlight GLEICHBERECHTIGUNG FÜR ALLE!

    Für Frauen gleicher Lohn wie für den Mann. (Bei gleicher Arbeit)!

    Für Männer bezahlte Vaterschaftsurlaub. Ich finde es nicht fair, dass ein Vater sein Kind VORALLEM am Anfang so selten sieht!

    Für Frauen: Sie sollten tragen dürfen was sie wollen ohne, dass man sie als ein Sexobjekt sieht!

    Für Männer: Frau darf sie nicht schlagen. Man darf sie nicht als Weicheier bzw Schwuchteln abstempeln, bloss weil sie Gefühle zeigen oder noch Jungfrauen sind!


    ALLERDINGS bin ich der Meinung, dass Frau und Mann auch ihre Unterschiede haben.
    ZB: Frauen mit Bart oder Männer mit Blümchenkleider gehen gar nicht.
    ACHTUNG! Ich rede nicht von Transen.
    Ja, jeder darf tragen was er will. Aber man muss sich dann nicht über blicke und Kommentare wundern.


    Ich hoffe, ich kann hier meine Meinung sagen ohne angegriffen zu werden....

    Danke


    31 8 Melden
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 10.04.2015 20:52
      Highlight Transen sind auch nur Männer, die sich zwar die Augenbrauen zupfen wollen, aber nicht Fussballer werden können.
      16 9 Melden
    • Adrian Bürgler 10.04.2015 21:14
      Highlight SVRN5774: Sie sollten sich mal etwas informieren über Geschlechter, Gender und Gender expression. Das ist eine ziemlich komplexe Sache. Dass ein Mann in einem Blümchenkleid des öfteren komisch angeschaut wird, ist wohl nicht verhinderbar. Doch statt nur zu starren könnten Sie das nächste Mal fragen, wieso er/sie das tut. Meistens steckt nämlich ziemlich simple und logische Erklärung dahinter. Siehe angehängtes Video. (Wer Rülpser nicht mag bis zu Sekunde 20 vorspringen ^^)
      9 3 Melden
    • Nils Büschi 10.04.2015 22:22
      Highlight So lange sich die Frauen vor der Wehrpflicht drücken dürfen müssen wir nicht über irgendwelche Gleiberechtigung diskutieren. #meineMeinung
      23 22 Melden
    • SVRN5774 10.04.2015 22:35
      Highlight @Nils Büschi
      Hmm ich seh das aber genauso wie du.
      Allerdings umgekehrt. Ich finde Männer müssen nicht, sondern dürfen.
      Anstatt Frauen dazu zu zwingen, sollte man doch viel lieber den Männer die Wahl lassen ob sie wollen oder nicht.

      Was hälst du davon? ;)
      24 6 Melden
    • Maya Eldorado 11.04.2015 00:43
      Highlight SVRN5774 - oder Männer, die Kinder gebären und stillen, kann ich mir auch schlecht vorstellen. Solange wir nicht Zwitter sind gibt es diesen Unterschied.
      3 4 Melden
  • MisterM 10.04.2015 20:15
    Highlight @Gina Schuler: Danke für dein Statement, das ich gerne unterschreibe. Bin zwar ein Mann, aber immerhin fast gleichaltrig und kann dasselbe über unsere Generation sagen. Dein "Sorry an alle" betrifft mich nicht :) Unsere Generation hat dieses "Problem" schon längst gemeistert - nur braucht es noch ein paar Jahre, bis das allen auffällt.
    14 4 Melden
    • who cares? 10.04.2015 22:26
      Highlight Dem muss ich widersprechen. In einem Kurs an der Uni hatten wir in einer Stunde das Thema Feminismus und von den Männern (die immerhin über zwei Drittel der Teilnehmenden stellten) kamen Gedanken wie "Natürlich stellt man keine Frau um die 30 als Kader an, sie könnte ja schwanger werden." Seriously?
      21 9 Melden
    • MisterM 10.04.2015 23:37
      Highlight Danke, Marstech!
      @who cares?: Und diese über zwei Drittel sprechen für wie viele meiner Generation...? Ich kann jetzt dieser Aussage entgegenpokern und wahrheitsgemäss behaupten, dass über 90% der Männer in meinem Alter, die ich kenne, hinter meiner Meinung stehen.
      1 2 Melden
    • who cares? 11.04.2015 07:27
      Highlight @Marstech Das glaube ich dir. Ich mache mir nur Sorgen um meine Generation, die in einer 'gleichberechtigten' Welt aufgewachsen ist, jedoch mit dem Denken noch nicht so weit ist.
      3 2 Melden
  • Dewar 10.04.2015 19:22
    Highlight Viele Leute - allen voran leider oft die Feministinnen selber - verwechseln Feminismus mit Männerhass. Man empört sich, aber diskutiert nicht auf der Sachebene und basht stattdessen pauschal auf die Männer ein. Dabei unterstützen hierzulande die meisten Männer das Konzept der Lohngleichheit, reagieren aber verständlicherweise gereizt auf die Vorwürfe. Frauen müssen sich aber auch in anderen Bereichen mit Gleichberechtigung auseinandersetzen. Wenn es z.B. um den Wehrdienst oder Sorgerechtsentscheide geht sind Frauen meistens bevorteilt. Gleichberechtigung funktioniert nicht als Einbahnstrasse!
    64 3 Melden
    • samy4me 11.04.2015 06:35
      Highlight That's it. Klarer kann man(n) es nicht formulieren!
      4 1 Melden
  • Lezzelentius 10.04.2015 18:29
    Highlight Man kann mal Feminazi googlen. Es gibt "Unterschiede" im Feminismus.
    11 3 Melden
    • Androider 10.04.2015 19:30
      Highlight Die Feminazis sind die schlimmsten!
      11 0 Melden
  • philipp meier 10.04.2015 18:16
    Highlight «Spätestens wenn AfD und junge Freiheit meine Artikel teilen, fällt auch mir auf, dass irgendwas sehr schief gelaufen ist. Manches wahrscheinlich auch richtig. Wie beim letzten Artikel gilt wieder, dass ich für Kritik absolut offen bin und mir sehr klar ist, dass ich jung bin und noch viel zu lernen habe. Ich lerne gerade. Ich bin keine ausgebildete Journalistin. Ich durchlaufe hier gerade learning by doing - Stationen. Keine meiner Meinung ist Beton und ich bin dankbar für Feedback. Das ist das schwierige an so Artikeln, man vergisst immer, dass in der Zwischenzeit der Sommer da ist.»
    13 3 Melden
  • AdiB 10.04.2015 18:15
    Highlight ich stimme frau rönne zu. und was mir aufgefallen ist, dass nur karrierefrauen, also frauen in hohen bereichen und höherer ausbildung jammern es gäbe keine gleichberechtigung.
    wieso setzten sich diese feministinen nicht mal für bessere arbeitsbedinungen für putzFRAUEN, schneiderINNEN? im allgemeinen für frauen aus dem mittelstand oder tiefer ein?
    kann mir vielleicht frau roth eine anzwort dazu geben? oder machen sich die karrieregeilen feministinnen keine gedanken um den pöbel?
    19 11 Melden
    • Dewar 10.04.2015 19:06
      Highlight Ich bin teilweise mit Ihnen einverstanden. Man sollte sich natürlich für beides einsetzen! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Punkt. Dabei ist es sch****egal ob die verdienenden Personen Frauen, Männer, Dunkelhäutige, Rothaarige, Grünäugige... etc. sind. Das ist nicht Feminismus, sondern allgemeine Fairness.
      Das mit den "Karrierefrauen", die sich beschweren: Diese sind sich vielleicht des Lohnunterschieds stärker bewusst, weil er in den höheren Lohnklassen frappanter ausfällt. Aber ich glaube jede Frau ist (zu Recht) hässig wenn ein Typ dieselbe Arbeit verrichtet und dabei mehr verdient.
      18 3 Melden
    • AdiB 10.04.2015 19:31
      Highlight sie verstehen nich auf was ich hinaus will. wen es in öffendlichen debatten um die rechte der frau in der arbeitswelt geht höre ich leider nur dass es um hohe positionen geht.
      ich finde man sollte unten anfangen und in erster linie für die schwachen und einfachen frauen kämpfen. einer frau in hoher position ist es leicht 50% zu arbeiten wegen der kinder.
      eine schneiderin die einen lohn von gerade mal 3200 brutto hat kann sich das nicht leisten.
      ich stehe für die frauen ein die, die harte arbeit erledigen die ich im alltag brauche. für die verkäuferinnen im bhf die sonntags arbeiten, für die putzfrauen die dafür sorgen das wir uns nicht ekeln wen wir aufs wc gehen u.s.w. für die frauen die nie und das müssen die zugeben, erwähnt werden wen es um rechte der frau in der berufswelt geht.
      ich bin antifeminist weil ich das gefühl habe das all diese feministinnen aus gutem hause mit grosser finanzieller absicherung kommen.
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    • Maya Eldorado 11.04.2015 00:51
      Highlight Bin ganz mit Ihnen einverstanden. Als Alleinerziehende hab ich als Sekretärin halbtags gearbeitet. Gut die Hälfte des Lohnes ging trotz höchstmöglichem Rabatt für die Tagesmutter drauf, dann ein mehrfaches an Steuern und das teurere Leben, weil man kaum mehr etwas selber machen kann zuhause.
      Ja, und zuhause hatte ich noch einen Vollzeitjob und das skurrile daran, es hat gekostet - also das Gegtenteil von Einkommen.
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    • Kastigator 11.04.2015 09:59
      Highlight Verstehe ich recht? Ich findet Feminismus scheisse - weil es benachteiligte Frauen gibt? Jesus! Solche Wirrnis möchte ich zeitlebens nie im Köpfchen haben.
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  • 8004 Zürich 10.04.2015 18:12
    Highlight Geschätzte Rafaela Roth. Wie Du implizierst, sollte man als Frau in jedem Fall Feministin sein. Wie ist denn das als Mann? Gibt es dafür überhaupt einen Begriff? Ich meine, ich unterhalte mich immer gerne über Gleichberechtigung, da "Humanismus", nennen wir es doch einfach Gerechtigkeit, ein wichtiges Thema ist. Bloss weshalb lösen sich diese Gespräche mit Frauen immer dann in Luft auf, wenn man sich der Gleichberechtigung in Aufenthaltsfragen von Trennungskindern (ca. 7250 von 7800 Entscheide zu Gunsten der Kindsmutter 2013 oder so). Gleichheit soll her - aber es wird nur vom Lohn gesprochen.
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    • Rafaela Roth 10.04.2015 19:44
      Highlight Geschätzter 8004 Zürich. Nenn dich doch auch mit Stolz Feminist, das ist völlig okay! Wenn die Diskussionen bei Aufenthaltsfragen aufhören, diskutierst du mit den Falschen – für mich genauso eine Frage der Gerechtigkeit und Gleichberechtigung der Geschlechter.
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    • 8004 Zürich 10.04.2015 20:36
      Highlight Dennoch wird die Diskussion - in dem Fall von meinen Feministen-Kolleginnen - bloss in eine Richtung gedrückt. Auch Du, die sich "brüderlich" gibt, schreibst von Lohn, Quote, sich an die Männer anpassen müssen und nennst das dann abrundend "Geschlechter-Debatte". Und genau das trifft ja den Nagel nicht auf den Kopf! Das ist eine One-Way-Debatte. Frauen erwarten vom modernen Mann (zu Recht) Unterstützung in "ihrem Kampf" gegen antiquierte Rollenbilder und der daraus resultierenden Missstände. Und umgekehrt? Wo bleibt die AUSDRÜCKLICHE Solidarität der Frauen gegenüber benachteiligten Männern?
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  • Jol Bear 10.04.2015 18:06
    Highlight Für gleiche Ausbildung und gleiche Arbeit gleicher Lohn, unabhängig vom Geschlecht. Diese Forderung ist beispielsweise sicher noch nicht überall erfüllt. Generell geht es doch darum, dass dort wo das Geschlecht objektiv nicht entscheidend ist, für beide dieselben Voraussetzungen gegeben sind. Die Festlegung von Quoten ist jedoch subjektiv und dirigistisch, gehört nicht dazu. Frauen werden sich weiterhin weniger häufig für die Arbeit in Schlachthäusern und Männer weniger für jene als Dessous-Verkäufer(in) interessieren. Wichtig ist, dass für alle eine faire, nicht aufgrund des Geschlechts diskriminierende Ausgangslage herrscht. Ausserdem: In unseren Breitengraden sind wir hierbei schon recht gut unterwegs, in andern Teilen der Welt noch in tiefstem Mittelalter.
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  • Hans Jürg 10.04.2015 17:47
    Highlight Klar geht den Männern der Feminismus auf den Sack. Schliesslich haben wir unsere Privilegien, die wir nicht verlieren wollen.
    Dann gibt es noch leider sehr viele Frauen, die lieber dem Mann die ganze Verantwortung überlassen, weil das Leben dadurch für sie leichter ist.
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  • decadbad 10.04.2015 17:38
    Highlight @Roth dan zeig mir doch bitte mal eine Studie welche die Aussage belegt, dass Frauen mit der exakt selben ausbildung wie ein Mann weniger verdient.
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    • Dewar 10.04.2015 18:01
      Highlight http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/en/index/themen/03/04/blank/key/lohnstruktur/nach_geschlecht.html

      Der Bund sagt das :) knapp 40% des Lohnunterschieds sind nicht durch Ausbildung, Teilzeitarbeit oder andere Faktoren zu erklären. Interessant dabei: In der höchsten Lohnklasse (=Managementpositionen) sind die Unterschiede prozentual am grössten. Es sind also gerade die hochqualifizierten Frauen, die am stärksten diskriminiert werden.
      15 10 Melden
    • Rafaela Roth 10.04.2015 19:46
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    • Rafaela Roth 10.04.2015 19:47
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    • Rafaela Roth 10.04.2015 22:13
      Highlight Das ist Realität, jetzt ernsthaft, und ich möchte euch (Männer) sehen wie ihr das schluckt, einfach so.
      11 8 Melden
    • Holly 11.04.2015 00:10
      Highlight Gibt es Dutzende von
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    • Kastigator 11.04.2015 10:05
      Highlight Haha! Die geben Daumenrunter - weil man eine Studie verlinkt, welche die Missstände belegt? Lautlach! das kennt man sonst nur von SVPlern: Die drücken auch immer massenhaft die Knöpfe, als ob sie so die Realität ändern zu können meinen
      Kein Wunder, dass eine Mehrheit hier meint, Feminismus sei nicht mehr zeitgemäss: Da spricht die schiere Ignoranz.
      Diese Art Realitätsverweigerung fände ich herzig - wäre sie nicht so beängstigend. Ûnd das nicht bei "20 Minuten", sondern bei watson ... Nicht erstaunlich, haben wir so tiefe Wahlbeiteilung: Dieser Generation geht jedes politische Bewusstsein ab.
      10 4 Melden
    • Gantii 12.04.2015 03:22
      Highlight @Rafaela Roth, ist ihr einziges Ziel hier Männer zu bashen? "und ich möchte euch sehen (männer) wie ihr das schluckt"
      sag mal gehts noch?
      Mach ich die Löhne? oder die anderen 99% der Männer die keine Führungsposition haben?
      Wenn ich solchen Feminazis zuhöre, kriege ich immer das Gefühl dass alle Männer doch zufrieden sein sollen mit ihren Manager-Jobs.
      Dank Menschen wie Ihnen wird der "Feminismus" vom grossteil der (Männer-)Welt verachtet.
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    • Rafaela Roth 12.04.2015 10:52
      Highlight Sie haben völlig recht, Gantii. Ich war ein bisschen aufgeregt, weil decadbad einfach mal kurz statistische Fakten in Frage stellte.
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  • Angelo C. 10.04.2015 17:30
    Highlight Ronia Rönne sieht das ganz richtig, extreme Feministinnen sind genauso zum kotzen wie sog. Quotenfrauen!
    Nichts gegen Emanzipation und Gleichberechtigung - keine Frage! Aber was heute im Westen abgeht, ist eine Art Geschlechterkampf, welcher diesen Amazonen schlussendlich mehr Frust und Verluste als echten Gewinn bescheren wird. Wieso wollen heute viele junge Schweizer gar nicht erst mehr heiraten, wieso sollen bereits viele angepasste oder verunsicherte Männer heute schon in jüngeren Jahren an psychologisch bedingten Potenzproblemen leiden? Kunststück sehen sich seit längere, schon viele Jungen im Ausland oder bei hier zugezogenen Osteuropäerinnen und anderen Zuzügerinnen nach einer dauerhaften Partnerschaft um? Fragen über Fragen ;-)!
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    • Kastigator 11.04.2015 10:08
      Highlight "Extreme Feministinnen", "Quotenfrauen*", "Amazonen". Doch, es braucht die Diskussion heute nicht weniger als vor 30 Jahren - die Kommentare zeigens. Und zwar nicht nur die von Weitrechten wie Angelo. Das entsetzt mich ziemlich.
      10 2 Melden
    • who cares? 11.04.2015 11:41
      Highlight Na wenn ein verunsichertes Jungchen nicht mit einer starken unabhängigen Frau klar kommt, dann will ich mit ihm auch keine Partnerschaft.
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  • Adrian Bürgler 10.04.2015 17:24
    Highlight Ich finde Feminismus ist das falsche Wort. Schliesslich geht es um die Gleichstellung aller Menschen und nicht um eine Sonderbehandlung der Frauen. Da wäre Humanismus defintiv das passendere Wort. Und ja, es gibt noch Bereiche, in denen Frauen benachteiligt werden. Das gilt es zu ändern. Gleichzeitig gibt es aber auch auf der "anderen Seite" Bereiche, in denen Männern benachteiligt werden. Und dies gilt es genau so zu ändern.
    Rönne hat aber mit der Aussage recht, dass mit dem empörten Anspruchsverhalten, das sich in einigen Köpfen eingeschlichen hat, auch nichts erreicht wird.
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  • elivi 10.04.2015 16:53
    Highlight Die meisten diskussionen über feminismus sind gar nicht über feminismus. Einfach weil viele nicht ganz kapieren was es bedeutet. Wenn jemand daran glaubt das alle menschen gleich sind, egal an was man glaubt, woher man kommt oder wieviel geld man besitzt, der kann nicht sagen 'feminismus ist unwichtig' (schliesslich machen frauen fast die hälfte der meschheit aus). Wer also meint all die diskussionen gehn einem auf dem sack, dem müssten also auch diskussionen über weltfrieden auf dem sack gehn.
    20 16 Melden
    • Eisenhorn 10.04.2015 17:22
      Highlight Der Blog-Text ist auf Feminismus in Deutschland bezogen. Die Autorin spricht auch davon das die Deutschen-Feministen immer "globaler" werden. Was früher noch die Rechte der Deutschen Frau waren sind nun die Rechte der Frauen auf der anderen Seite des Erdballs. Ich bin für den Respektvollen Umgang mit JEDEM Menschen, egal welches Geschlecht, Religion oder Sexuelle-Orientierung. Das heisst aber noch lange nicht das ich für Frauenquoten und anderes bin.
      18 1 Melden
    • AdiB 10.04.2015 18:04
      Highlight es gibt mehr frauen als männer auf dem planten und zwar viel mehr frauen.
      1 3 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 01:38
      Highlight Elivi, Feminismus bedeutet nicht Gleichberechtigung, sondern Besserstellung der Frau. Wie könnte man eine Bewegung, die die Gleichstellung BEIDER Geschlechter zum Ziel hat, nach einem Geschlecht benennen? Feminismus foutiert sich explizit um Diskriminierung der Männer (AHV-Alter, Militär), Feminismus schliesst per Definition Gleichberechtigung aus.
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    • who cares? 11.04.2015 07:33
      Highlight @stadtzuercher
      6 2 Melden
    • stadtzuercher 11.04.2015 10:24
      Highlight who cares, nur weil Feministinnen sagen, sie seien für Gleichberechtigung, stimmt das noch lange nicht. Schon die Männer hier im Blog nehmen Feminismus praktisch nur als Interessensvertretung der Frau wahr. Feminismus hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun, sondern Besserstellung der Frau. Alice Schwarzer hat Zeit ihres Lebens NIE für die Besserstellung von Männern argumentiert. Sorry.
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  • Eisenhorn 10.04.2015 16:47
    Highlight Ich bin für den Urgedanken der Gleichberechtigung. Dieses scheint sich aber immer mehr in Richtung "I want it all" zu entwickeln. Kinder werden der Gleichberechtigung wegen in die Krippe gesteckt, damit die Frau auch Karriere machen darf. Vielleicht bin ich mit 27 schon zu altmodisch aber ich fand es toll NICHT in die Krippe zu müssen als Kind. Ich habe meine Jugend mit meiner Mutter zuhause sehr genossen. Damit möchte ich nicht Frauen Karriere verweigern, aber es kann nicht sein das das Kind für die Gleichberechtigung leidet. Ein Kind kriegen soll eine Entscheidung mit Konsequenzen bleiben!
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    • Achja 10.04.2015 17:17
      Highlight Warum schreibst du nicht dass auch Männer zuhause bleiben können, durften. Das stört mich am Feminismus, das er sich vom Gedanken her nicht an Gleichberechtigung orientiert, sondern an der Frau die nicht immer bekommt was sie will.
      27 4 Melden
    • Eisenhorn 10.04.2015 17:41
      Highlight Natürlich können auch Männer zuhause bleiben. Ich habe im meinem Umfeld viele Freunde die das auch tun (Arbeit von Zuhause, 50% Anstellung etc.). Aber diese Fälle treffen dann ja nicht auf meinem Kritikpunkt zu. Militär/Zivieldienst will ich schon gar nicht wirklich drüber nachdenken. Es geht darum das von den Feministen vieles gefordert wird, und das eher mit einem unschönen "NUN SIND WIR DRAN!" und nicht mit einem "Wir wollen die gleichen Rechte UND Pflichten".
      24 2 Melden
    • Motztüte 10.04.2015 19:25
      Highlight Feminismus ist zum Geschäft verkommen. Und darin liegt die Gefahr. Die Gefahr nämlich, dass vieles, das heute als selbstverständliche Freiheit erscheint, schleichend verschwindet und wir wieder an einem Punkt landen, den wir schon längst überwunden glaubten. Von daher: Es braucht Feminismus. Alleine schon, damit jemand hier ist, der den Finger auf einen Wunden Punkt legt.
      4 8 Melden
    • one0one 11.04.2015 12:32
      Highlight Gleichberechtigung für alle. Ausländer, Behinderte, Frauen Männer und alle anderen!
      Aber die Formen die dieser Geschlechterkampf annimmt sind teilweise absurd! Als letztes kommt mir gerade die Forderung nach FussgängerINNENstreifen in den Sinn... Da haben wir wirklich andere Probleme.
      Ich denke das ist auch genau das Problem mit der Akzeptanz des Feminismus. Er nimmt sehr oft radikale/absurde Formen an und stört damit die gesunde Forderung nach Gleichberechtigung.
      Desweiteren ist es leider oft so das Feministinnen vor allem um die Rechte der Frauen Kämpfen und nicht des Individuums.
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