Schweiz

Bild: KEYSTONE

Auch FDP-Nationalrätin Isabelle Moret will Bundesrätin werden

Die Waadtländer FDP-Nationalrätin Isabelle Moret will Bundesrätin werden. Sie steige ins Rennen um die Nachfolge des zurücktretenden Bundesrates Didier Burkhalter, sagte sie am Samstagabend gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS.

05.08.17, 19:41 06.08.17, 11:38

Sie habe Lust auf diese spannende Herausforderung, sagte Isabelle Moret im Interview. Sie habe sich Schritt für Schritt für eine Kandidatur entschieden, sagte Moret weiter. Sehr schnell sei für sie klar gewesen, «Ja, der Bundesrat interessiert mich.» Einige Bedingungen müssten für sie aber erfüllt sein, insbesondere die Unterstützung der eigenen Partei, sagte sie weiter. Dass sie eine Frau sei, sei zweitrangig, auch wenn sie vielleicht eine andere Lebenserfahrung in die Regierung einbringen könne.

Die 46-jährige Anwältin sitzt seit 2006 für die FDP des Kantons Waadt im Nationalrat. Sie amtete zudem von 2006 bis 2016 als Vizepräsidentin der FDP Schweiz. Moret ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

Bis anhin einziger offizieller Kandidat für die Burkhalter-Nachfolge ist Ignazio Cassis. Der Tessiner Nationalrat wurde am 1. August von seiner Kantonalpartei offiziell als Bundesratskandidat nominiert. Daneben haben aber auch bereits mehrere Westschweizer FDP-Politiker ihre Ambitionen angemeldet. Im Kanton Waadt hat neben Moret auch Staatsrätin Jacqueline de Quattro Interesse am Bundesratsamt. Eine Kandidatur überlegt sich auch Ständerat Olivier Français. Die FDP Waadt will die Interessierten am nächsten Donnerstag anhören und dann eine Entscheidung treffen.

Aus dem Kanton Genf will Staatsrat Pierre Maudet den zurücktretenden Burkhalter beerben, wie er am Donnerstag bekanntgegeben hatte. Die Delegierten der FDP Genf werden am Dienstag über die Kandidatur befinden. Maudets Parteikollege, der 54-jährige Genfer Nationalrat Christian Lüscher, hatte am Donnerstag den Verzicht auf eine Kandidatur bekanntgegeben. Als möglicher künftiger Bundesrat aus dem Kanton Freiburg gehandelt wird FDP-Nationalrat Jacques Bourgeois, Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes.

Die FDP Schweiz nimmt noch bis am nächsten Freitag Vorschläge der Kantonalparteien zur Bundesratskandidatur entgegen. Am 20. September wählt die Bundesversammlung das neue Mitglied in die Landesregierung. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Richu 07.08.2017 09:24
    Highlight Frau I. Moret hat absolut keine Chancen, Bundesrätin zu werden, da der Kanton Waadt zurzeit bereits durch Bundesrat Parmelin vertreten ist!
    Bin überrascht, dass diese Nationalrätin nicht in der Lage ist, ihre Wahlchancen richtig zu analysieren.
    2 0 Melden
  • Braun Pascal 06.08.2017 13:53
    Highlight Ich kenn die nicht...
    3 0 Melden
  • Mozer 05.08.2017 22:49
    Highlight Jetzt beginnt es wieder !
    Die hasserfüllten Typen, vermutlich schon mit einem Magengeschwür, erwachen und können sich etwas erleichtern.
    Fröhliches schreiben wündche ich !
    6 30 Melden
  • Makatitom 05.08.2017 22:12
    Highlight Lääck, bin ig jetz verchlüpft. Meinte zuerst, es sei Frau Zickli
    10 20 Melden
  • Henzo 05.08.2017 21:23
    Highlight Klingt für mich als ob es mehr um selbstverwirklichung geht als um sonst was... Passt mir irgemdwie nicht.
    18 8 Melden
  • Hugo Wottaupott 05.08.2017 20:33
    Highlight Jedes 2 Klässlermädchen in der Schule will Bundesrätin werden wenn man es fragt.
    21 12 Melden
    • Luca Brasi 05.08.2017 21:48
      Highlight Nein, die wollen youtube-Fitnessmodel, Make-up-Artist, Musicstar, Germany's Next Topmodel oder Mutter und Hausfrau werden.
      Frei nach einer Songzeile aus dem Lied "Stupid girls" von Pink:

      "What happened to the dream of a female president? She's dancing in a video next to 50 Cent."

      😜

      *duckundweg*
      27 7 Melden

Fertig gepafft auf dem Perron? SBB prüfen schweizweit komplett rauchfreie Bahnhöfe 

In etwas mehr als einem Jahr könnte es auch vorbei sein mit Rauchen in Bahnhöfen: Gemäss einem unpublizierten SBB-Papier könnten mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 sämtliche Bahnhöfe in der ganzen Schweiz rauchfrei werden. Dies berichtet die NZZ.

Im Rahmen einer Testphase sollen ab dem nächsten Fahplanwechsel vom 8. Dezember 2017 drei verschiedene Nichtraucherregelungen während eines Jahres geprüft werden.

Gemäss dem Papier will die SBB-Konzernleitung im zweiten Quartal 2018 definitiv …

Artikel lesen