Schweiz

Grünen-Nationalrat Jonas Fricker tritt zurück. Bild: KEYSTONE

Nach Auschwitz-Vergleich: Grünen-Nationalrat Jonas Fricker tritt zurück

Der grüne Aargauer Politiker zieht die Konsequenzen aus seinem Vergleich von Tiertransport und Judendeportation.

30.09.17, 19:17 01.10.17, 11:12

Patrik Müller

Jonas Fricker, der seit 2015 für die Grünen im Nationalrat sitzt, legt sein Mandat nieder. «Auf die Wintersession, die am 27. November beginnen wird, trete ich aus dem Nationalrat zurück», heisst es in dem Rücktrittschreiben, das Jonas Fricker am Samstag kurz nach 18.30 Uhr der «Schweiz am Wochenende» zukommen liess.

Darin schreibt er:

«Der Vergleich, den ich während der Debatte im Nationalrat gemacht habe, war verletztend und unangebracht. Mit traurigem Herzen bitte ich nochmals um Entschuldigung für meine Aussage. Der Holocaust war ein grauenvolles Verbrechen, er lässt keine Vergleiche zu.»

Jonas Fricker, Nationalrat der Grünen

Fricker hatte während der Debatte um die Fair-Food-Initiative einen Vergleich zwischen Schweinetransporten und der Deportation von Juden nach Auschwitz gezogen. Als er das letzte Mal eine Dokumentation über solche Tiertransporte gesehen habe, «sind mir unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film ‹Schindlers Liste› hochgekommen», sagte er. Und weiter: «Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten wenigstens eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.»

In seinem Rücktrittschreiben nennt Fricker die Niederlegung seines Mandats als «das stärkste Zeichen, das ich setzen kann». Er glaube, dass es diese Klarheit brauche in einer Zeit, «da menschenverachtende Politik wieder salonfähiger wird». Seine Aussage könne antisemitisch oder menschenverachtend interpretiert werden, «und das ist passiert». Er führt weiter aus: «Ich meinte es nicht so, aber: der Fehler liegt ausschliesslich bei mir.»

Umfrage

Zieht Jonas Fricker mit dem Rücktritt die richtige Konsequenz?

  • Abstimmen

2,043 Votes zu: Zieht Jonas Fricker mit dem Rücktritt die richtige Konsequenz?

  • 34%Ja, er hatte keine andere Wahl.
  • 66%Nein, der Rücktritt ist völlig übertrieben.

Fricker bezeichnet seinen Entscheid auch als Zeichen an seine Partei, «deren humanistische Werte ich vollumfänglich teile». Er habe sein Amt als Nationalrat mit viel persönlichem Engagement und Herzblut ausgeübt und sei dankbare für die intensive und lehrreiche Zeit. (pmü)

Die Rücktrittserklärung

Jonas Fricker – der Fettnäpfchen-König

Video: kaltura.com

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.10.2017 21:01
    Highlight Ich bin weder grün noch links.

    Aber dass eine intelligente und integre Person wie dieser Fricker wegen einem einzigen ungeschickten Vergleich zurücktritt (oder zurücktreten muss?), ist absurd.

    Vor allem, weil seine Entschuldigung von den betroffenen Kreisen (Juden) akzeptiert wurde.
    11 0 Melden
    • Snowy 02.10.2017 16:04
      Highlight Vor allem wenn man seine unüberlegte Dummheit mit den Vergehen von anderen Politikern vergleicht.

      Wenn alle so reagieren würden, wäre es bald sehr einsam in Bern.
      5 0 Melden
  • Spooky 01.10.2017 16:42
    Highlight Der Rücktritt ist nicht fair gegenüber seinen Wählerinnen und Wählern.
    10 3 Melden
  • zend 01.10.2017 11:02
    Highlight Mhm, muss man heutzutage so ein Ding abziehen, wenn man zurücktreten möchte?
    2 8 Melden
  • Lumpirr01 01.10.2017 10:50
    Highlight @Patrik Müller: Wie sieht es aus bezüglich Recherchen für einen Nachfolger bzw. Nachfolgerin? Ist es die bei den Nationalratswahlen 2015 mit dem zweitbesten Resultat Frau Irène Kälin aus Lenzburg?

    siehe:

    https://www.ag.ch/app/wahlen/nrw2015/output/portrait_05a_01.html
    4 2 Melden
  • Sir Konterbier 01.10.2017 10:20
    Highlight Bin hinundhergerissen. Irgendwie kann ich solche Vergleiche nicht ausstehen und andererseits glaube ich, dass er es nicht so meinte und seinen Fehler eingesehen hat.
    11 0 Melden
  • Don Alejandro 01.10.2017 08:49
    Highlight Da hat er aber wenig Sitzfleisch bewiesen.
    Die bürgerlichen KollegInnen beweisen da mehr Ausdauer.
    6 4 Melden
    • Makatitom 02.10.2017 09:37
      Highlight Du nennst das Ausdauer, ich nenne das uneinsichtig und zu feige, eigene Fehler zuzugeben und die Konsequenzen daraus zu ziehen
      1 2 Melden
  • LYX 01.10.2017 06:35
    Highlight Aber wie es den armen Schweinen wircklich geht interessiert keine Sau.
    41 14 Melden
    • malu 64 01.10.2017 12:25
      Highlight Stimmt, Hauptsache, wir können uns möglichst oft mit Fleisch vollstopfen!
      9 5 Melden
  • ujay 01.10.2017 06:13
    Highlight Wer Frickers Wortlaut im Nationalrat ueberhaupt mitbekommen hat, weiss, dass er nichts mit Antisemitismus zu tun hat. Das Einzige, das er sich vorwerfen lassen muss, ist seine dumme Formulierung. Solches funktioniert bei der heutigen Empoerungsbewirtschaftung in der Politik nicht mehr. Bedenklich die miese Haltung seiner Partei; statt Fricker zu stuetzen, geben sie ihm mit ihren Statements, vor allem Lang, noch den Rest. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Ade Gruene, ich habe euch mal gewaehlt, ab heute seit ihr fuer mich nur noch Speichellecker und Duckmaeuser. Schande ueber euch.
    55 6 Melden
    • mia83 01.10.2017 16:23
      Highlight Entweder Du hast nie die Grünen gewählt oder Du bleibst dabei. Was anderes machen die Wenigsten "nur" aufgrund von solchen Ereignissen.
      4 1 Melden
  • Schneider Alex 01.10.2017 05:57
    Highlight Unbedachte Äusserungen oder Handlungen sind ein Markenzeichen von Politikern. Sie wollen damit unbedingt auffallen. Diesbezügliche Häufungen von grünen Politikern aus dem Raum Baden sind rein zufällig.
    10 15 Melden
  • malu 64 01.10.2017 00:58
    Highlight Trotzdem hat er recht. Beide Lebewesen fahren oder fuhren den letzten Weg. Das ist eine Tatsache. Egal wer das jetzt ist.
    32 14 Melden
    • Snowy 02.10.2017 16:06
      Highlight Stimmt.
      Trotzdem hätte er schweigen sollen.

      Rücktritts forderungen sind aber nicht angebracht.
      0 0 Melden
  • G. Schmidt 30.09.2017 23:06
    Highlight Eins muss man ihm lassen! Er hat die Konsequenzen gezogen und zeigt Rückgrat.

    95 20 Melden
  • flyingdutch18 30.09.2017 22:52
    Highlight Wenn er damit ein Zeichen setzen will, wie er schreibt, dann ist sein Rücktritt vorbildlich. Nur wird es ihm niemand nachmachen. Trump und andere Populisten haben die Latte dessen, was man sagen darf, so tief gesetzt, dass man meint, praktisch alles ohne persönliche Konsequenzen sagen zu dürfen. Leider.
    68 17 Melden
  • Redly 30.09.2017 22:48
    Highlight Political correctness Wahnsinn.

    Ja, seine Rede war unangebracht.
    Er hat sich entschuldigt - und gut ist.

    Menschen machen Fehler. Es war keine böse Absicht.
    Wenn Fehler gleich zu Shitstorm und Überreaktion führen, ist das gefährlich. Dass wir Fehler machen und fehlertolerant sind, ist wesentlich um Mensch zu sein.
    118 12 Melden
  • ThisIsTazZ 30.09.2017 22:22
    Highlight Mein Gott, man kann's auch wirklich übertreiben!
    73 14 Melden
  • Joshuuaa 30.09.2017 22:18
    Highlight Es ist eine Überlegung, die mir seit Beginn der Diskussion durch den Kopf geht: Die Leidfähigkeit von Schweinen ist vergleichbar mit derjenigen eines 4-jährigen Kindes. Würde man Menschen wie Schweine in Massentierhaltung behandeln, wären das wohl tatsächlich Zustände, die denjenigen in KZs gleichen würden. Folglich ist der Vergleich nicht allzu abwägig. Er ist kontraintuitiv. Wir fühlen uns Menschen näher als anderen Tieren. Aber durch rationale Überlegungen durchaus nachvollziehbar. Menschen fühlen sich durch den Vergleich angegriffen und verletzt. Entschuldigen: Ok. Aber zurücktreten?
    84 15 Melden
  • Rim 30.09.2017 22:11
    Highlight Ich kann mir vorstellen, was Fricker sagen wollte/ gemeint haben könnte. (Jeder der solche Tiertransporte schon mal gesehen hat, kann das nachvollziehen) : "Was Menschen bereit sind mit Tieren zu machen, sind sie eines Tages auch bereit mit Menschen zu machen". Dass die eingepferchten Schweine (Lebewesen) ihn an die eingepferchten Juden erinnerten, ist nicht so "absurd". Aber natürlich war der Vergleich, weil auch nicht erklärt, völlig daneben/kreuzdumm. Er hat das eingesehen ,sich entschuldigt. Ich habe Respekt vor seinem Rücktritt. Damit setzt er im Parlament eine hohe Hürde. Das ist gut so.
    57 10 Melden
  • Wald Gänger 30.09.2017 22:05
    Highlight Äch...was für ein dummes Theater.
    31 20 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 30.09.2017 22:01
    Highlight Dass der Vergleich von Herr Fricker nicht antisemitisch motiviert war, glaube ich ihm. Er hat den Holocaust aber zu seinen Zwecken rhetorisch instrumentalisiert, was mindestens geschmacklos ist.
    50 20 Melden
  • Sumsum 30.09.2017 21:45
    Highlight Der Rücktritt war nicht sein eigener Entscheid !

    Jonas Fricker wurde von der Bundeshaus Fraktion, dem Vorstand Grüne Aargau und der ganzen Partei fallen gelassen.

    Mit der Begründung das es der Partei schaden nur würde wenn er weiterhin NR bleiben würde. Aus purer Angst eines #FrickerGate und natürlich wegen der Medialen Schlacht

    So sieht die tragische Wirklichkeit aus !
    55 8 Melden
  • loccodelcocco 30.09.2017 21:40
    Highlight Ich bin Aargauer und habe 2015 die Grünen und somit Jonas Fricker in den Nationalrat gewählt. Ich finde es sackschwach dass er jetzt nicht den Mumm hat zu bleiben. Überleg ich mir 2019 lieber wieder die SP zu wählen.
    75 102 Melden
    • Sumsum 30.09.2017 21:54
      Highlight Geht mir genauso.
      Schlimm finde ich, das die Grüne Partei Jonas Fallengelassen hat, bzw. ihm den Rücktritt nahe gelegt hat aus Angst eines weiteren Medien Debakel.
      39 8 Melden
    • Tikvaw 30.09.2017 21:55
      Highlight Wieso beurteilst du die Partei als Ganzes nur wegen ihm?
      Soweit ich das im Kopf habe, hatte jede Partei schon solche "Vorkommnisse".
      11 13 Melden
    • Platon 30.09.2017 22:05
      Highlight @locco
      Keine Sorge, du hast die Grünen gewählt und es wird ein Grüner nachrücken.
      15 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.09.2017 22:09
      Highlight Finde die Reaktion auch etwas schwach. Aber könnte es nicht sein, dass der Druck auch von der SP kommt?
      5 19 Melden
    • loccodelcocco 01.10.2017 09:21
      Highlight Hab gerade gesehen, dass Irene Kälin nachrückt. Die find ich super - auch wenn ich Frickers Rücktritt bedenklich finde. Seine Aussage war klar daneben - aber sicher nicht antisemitisch angedacht. Er hätte sich entschuldigen können und gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde das Gespräch suchen und z.B. das Thema versteckter Antisemitismus in der Politik bearbeiten können. Whatever. Fehler sind menschlich - dazu stehen, sich von Herzen entschuldigen und dann besser sein: Das ist Grösse
      3 0 Melden
    • Snowy 02.10.2017 16:12
      Highlight @Platon:

      Ja, es wird eine Grüne nachrücken.
      Allerdings eine, die den Islam als Staatreligion posutliert und das Tragen von Vollverschleierung als Privatsache deklarieren möchte.

      Auf dem Wahlplakat lässt sie sich mit Schnauz ablichten um gegen Lohnungleichheit zu demonstrieren. Da ist Feminismus dann wieder opportun.

      Diese Frau rückt nun nach... Thanks but no thanks!
      1 1 Melden
    • Platon 02.10.2017 17:19
      Highlight @Snowdy
      Könnte der Staat den Islam kontrollieren gäbe es viel weniger Probleme. Was spricht dagegen?
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 02.10.2017 20:06
      Highlight Es spricht dagegen, dass "der Islam" nicht kontrollierbar ist, weil er keine Institutionen kennt.
      Das Problem sehen wir ja in Deutschland überdeutlich mit der Islamkonferenz und den islamischen Verbänden.
      Zudem gibt es viele verschiedene Richtungen. Man müsste also jede Menge kleine Verbände als eigenständige "Kirchen" einbinden. Das geht nicht - nicht nur organisatorisch.
      Kontrolle vom Staat? Schau nach Österreich, wie es dort in den Schulen/Kindergärten aussieht.
      Der Islam ist gänzlich anders strukuriert als die grossen christlichen Kirchen.
      0 1 Melden
    • Snowy 02.10.2017 20:47
      Highlight Das meinst Du ironisch, oder?

      Staat und Religion gehört getrennt.
      Ob die Art der Märchen, auf welche sich nun einen Teil der Erwachsenen berufen, mehr oder weniger in der Kultur eingebettet sind, ist dabei wenig relevant.
      0 1 Melden
    • Platon 03.10.2017 10:55
      Highlight @Snowdy
      Schon klar! Würde man den Islam anerkennen, so könnte der Islam auch keinen Einfluss auf den Staat ausüben. Umgekehrt aber schon, was ich mir durchaus wünschen würde.
      Die Situation jetzt ist einfach total intransparent und sie wird sich auch nicht ändern, weder mit Abschottung noch mit einem Burkaverbot. Gerade die Clowns der SVP entziehen sich der konstruktiven Diskussion, wie man mit dem Islam umgehen sollte. Von mir aus kann man sich aus islamophoben Gründen weigern, den Islam anzuerkennen, aber dann soll man auch nicht rumheulen wenn wieder ein Hassprediger gefunden wird!
      1 0 Melden
    • Snowy 03.10.2017 11:28
      Highlight Absolut Deiner Meinung.

      Man könnte aber auch einfach sagen: Sämtliche Religionen sind Privatsache. Die Verfassung muss durch alle zu 100% respektiert werden (alle Menschen sind gleich). Punkt aus Schluss.

      Wenn ein Hassprediger zu Gewalt ausruft, wird er (wenn immer irgendwie möglich) des Landes verwiesen und erhält ein Rayonverbot für Moscheen in seinem Umfeld (klappt ja auch bei Fussballfans..!) .
      Und selbstverständlich werden ihm sämtliche Lesitungen des Staats auf ein absolutes Minimum gekürzt.

      Es gäbe schon Mittel und Wege... Hoffe, die Schweiz wacht nun endlich auf!
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.10.2017 12:56
      Highlight Platon
      Du ignorierst einfach, dass man den Islam als Ganzes nicht anerkennen kann. Der Islam besteht nicht aus "Kirchen", er ist nicht hierarchisch aufgebaut.
      Was wir nach einer "Anerkennung" (von was eigentlich???) hätten, wäre entfernt vergleichbar mit den evangelikalen Glaubensgemeinschaften, die überhaupt nicht kontrollierbar sind und einem anerkannten Dachverband, der aber im Falle des Islam sehr konservativ wäre. Siehe Deutschland. Man muss sich einfach einmal eingehender mit den Problemen in D beschäftigen, dann erkennt man schnell wie aussichtslos eine "Anerkennung" ist.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.10.2017 13:02
      Highlight Der einzig gangbare Weg zur Zeit ist die Aberkennung von Privilegen der Religionsgemeinschaften, wie keine Steuereinnahme mehr durch den Staat, kein Religionsunterricht an den Schulen, keine Steuerbefreiung, wenn ein Verein nicht ausgewiesen gemeinnützige Arbeit leistet, etc.
      Davor haben die Kirchen schon lange Angst, darum spannen sie mit isl. Verbänden zusammen! Bloss ja keine Privilegien preisgeben!

      Leider ist unsere Gesellschaft noch nicht bereit, die richtigen Schritte einzuleiten.
      1 1 Melden
    • Platon 03.10.2017 13:32
      Highlight @Snowdy
      Da liegt ja gerade das Problem. Die Verfassung bleibt unsere Grundlage und egal wer sie bricht, wird dafür bestraft. An dieser Tatsache hat sich noch nie ewas geändert und wird es auch nicht. Nur ist es schwierig einen Hassprediger zu fassen, wenn religiöse Gruppierungen auf privater ebene sich treffen und niemand weiss, was dort gepredigt wird. Da wird ein Rayonverbot auch schwierig.

      Und übrigens, die Schweiz ist wach, es bedarf dabei keiner melodramatischer Weckrufe. Man könnte manchmal meinen...
      1 1 Melden
    • Snowy 03.10.2017 14:27
      Highlight @Platon: Wir haben einen Inlandgeheimdienst und nicht sehr viele aktive, extreme Moscheen/Glaubensgemeinschaften.

      Denke schon, dass es möglich wäre solche Hasspriester zu überführen.
      1 1 Melden
  • Fulehung1950 30.09.2017 21:38
    Highlight Im Gegensatz zu den rechten Antisemiten zeigt Herr Fricker Grösse.

    1. Er entschuldigt sich
    2. er sucht den Fehler nicht bei andern, sondern bei sich
    3. er distanziert sich klar von seiner gemachten Aussage
    4. er zieht die Konsequenzen.

    Die Rechten können von ihm einiges lernen. Aber sie werden es nicht tun. Deshalb -aber nur deshalb- ist sein Rücktritt ein unnötiger Schritt.

    Der Schritt passt den Rechten nicht. Ein Linker hat gezeigt, was in solchen Fällen angebracht ist. Sie wissen, dass man sie künftig daran erinnern wird, wenn sie sich rassistisch äussern.
    202 80 Melden
    • E7#9 30.09.2017 22:55
      Highlight Ja sehr clever, so ganz im Sinne: Mit meinem Rücktritt habe ich es nun aber allen gezeigt, denn wenn ich jetzt das Feld räume wird das den politischen Gegner schwächen.

      Glaubst du das wirklich? Seine Entscheidung in aller Ehren, doch ich hoffe, dass sein Motiv ein anderes war. Das wäre nämlich ziemlich naiv. Erstens kratzt es seine Gegner wenig und zweitens hat durch das Anmelden von Forfe noch niemand ein Spiel gewonnen. Er wird ohne Einfluss auszuüben in Zukunft als Zuschauer auf der Tribüne sitzen, während die verbliebenen Player aktiv weiterspielen.
      11 12 Melden
    • Ron Collins 30.09.2017 23:17
      Highlight Es war dumm. Und jeder der die Nazikeule schwingt oder immer wieder die elende Geschichte für seinen Zweck missbraucht sollte mmn abtretten. Da nützt auch ihr linker Kommentar nicht, mit dem Finger nach rechts zu zeigen und auch hier wieder einmal rassismus und antisemitismus anzuprangern. Auch Naivität sollte bestraft werden.
      19 26 Melden
    • Fulehung1950 01.10.2017 01:39
      Highlight Ron Collins: allein die Tatsache, dass Sie das Wort „Nazikeule“ ins Spiel bringen und den Holocaust als „elende Geschichte“ bezeichnen, disqualifiziert Sie und positioniert Sie im Kreise derer, die sich daran stören, dass nicht nach Lust und Laune antisemitische und rassistische Hetze verbreitet werden darf.

      Es ist deshalb mehr als angebracht, mit dem Finger auf die rechte Seite zu zeigen. Dazu muss man nicht einmal eine linke Socke sein, es reicht, einfach ein anständiger Bürger, sprich ein ybürger mit Anstand zu sein.
      8 15 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2017 15:57
      Highlight Jetzt ist es eher so, dass die Grünen den "Antisemitismus" für ihre Zwecke missbrauchen - jedenfalls nicht Fricker.
      5 1 Melden
    • Ron Collins 02.10.2017 19:39
      Highlight Das stimmt Jussuf.
      Zu Fulehund hab ich ne saubere Antwort gemacht, wurde nicht veröffentlicht. Schade.
      Aber zum Wortpolizisten wollte ich nur anmerken; höre dir mal Michele Binswanger Kommentar an:
      https://itunes.apple.com/ch/podcast/radio-1-morgenkolumnen/id530430139?mt=2&i=1000392865380
      0 0 Melden
  • SolidSnake 30.09.2017 21:37
    Highlight Er hat sich nach seiner blöden Aussage schon sehr vorbildlich entschuldigt. Der Rücktritt geht meiner Meinung nach zu weit...
    172 16 Melden
    • Ron Collins 30.09.2017 23:17
      Highlight Na und? Vermisst jemand diesen grünen schon? Tsss
      11 76 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2017 15:55
      Highlight Ron
      Darum geht es nicht. Ein Rücktritt sollte wenigstens aus den rechten Gründen erfolgen und nicht mit diesem vorgeschobenen "Antisemitismus".
      3 1 Melden
  • dath bane 30.09.2017 21:27
    Highlight Vielleicht wollte er ja von Anfang an zurücktreten und wollte damit nochmal eine Diskussion anstossen.
    14 114 Melden
    • peeti 01.10.2017 10:13
      Highlight Gewisse Leute haben schon sehr viel Zeit für ziemlich abstruse Gedankenspiele.
      4 1 Melden
  • Taggart 30.09.2017 21:27
    Highlight Meinen Respekt für Jonas Fricker! Er macht, was Geri Müller damals nach den Blüttlibildern hätte tun sollen.
    79 44 Melden
    • Pisti 30.09.2017 23:18
      Highlight Geri Müller hätte zurücktreten müssen, bei Fricker hat die Entschuldigung meiner Meinung nach völlig ausgereicht. Ich bin überhaupt kein Fan seiner Politik, aber eins muss man ihm lassen der Typ zeigt Charakter. Auch wenn sein Rücktritt wohl etwas übertrieben ist, kein anderer der Sesselkleber von rechts - links währe zurückgetreten.
      22 6 Melden
    • Ron Collins 30.09.2017 23:18
      Highlight Respekt muss man sich verdienen.
      4 35 Melden
    • ujay 01.10.2017 06:15
      Highlight @Collins. Hast du auch was zu sagen, oder kannst du nur Kommentare kommentieren😂😂😂
      8 6 Melden
    • Ron Collins 01.10.2017 11:34
      Highlight Ich kommentiere wie du ujay. Inhaltslos und provokativ? Vielleicht 👍🏼
      2 2 Melden
  • ZH27 30.09.2017 21:26
    Highlight Wenn man die Bevölkerung im Nationalrat vertritt sollte man doch ein wenig nachdenken, bevor man so einen Mist von sich gibt. Ich frag mich dann eher, weshalb der jemals im Nationalrat war. Die Aussage ist schlicht menschenverachtend, dass man sie noch als antisemitisch interpretieren kann ist dann einfach noch das Tüpfchen auf dem i. Aber ich gratuliere ihm, dass er das Rückgrat hat zurückzutreten. Das hätten viele nicht gemacht und es zeigt, dass er seinen Fehler wirklich einsieht.
    42 88 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.09.2017 23:55
      Highlight Die Aussage war weder Menschen verachtend, noch konnte man da ohne brachiale Gewalt etwas antisemitisches hineinhören!
      31 13 Melden
    • Thadic 01.10.2017 06:53
      Highlight Ist es menschenverachtend wenn man Tiere mit Menschen gleichstellt?
      5 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.10.2017 11:02
      Highlight Blödes Wort: menschenverachtend.
      Wen oder was sollte man sonst verachten, ausser Menschen?

      Er hat ja nicht Tiere mit Menschen "gleichgestellt" - nicht einmal verglichen, sondern eine spezielle Situation, die ihn an eine andere Situation in einem FILM erinnert hat.
      3 0 Melden
  • riqqo 30.09.2017 21:24
    Highlight Schockierend ist eigentlich, dass der Vergleich stimmt. Und dass wir alle entsetzt sind, zeigt, dass wir es nicht glauben/zugeben wollen, wie viele Milliarden von Tieren jährlich vergast werden.
    124 76 Melden
    • Hierundjetzt 30.09.2017 22:29
      Highlight Hä? Bitte sprich mit Deinen unwissen nur für Dich! Seit wann wird in der Metzgeri Gas eingesetzt? Hat das der coole Klassenlehrer aus der 9. Real gesagt?
      23 20 Melden
    • Pisti 30.09.2017 23:23
      Highlight Was für ein Blödsinn. In der Schweiz werden Tiere betäubt und anschliessend per Bolzenschuss getötet. Tiere gehören zu unserer Nahrungskette, Menschen bestimmt nicht.
      24 12 Melden
    • Sauäschnörrli 01.10.2017 00:33
      Highlight @Hierundjetzt, Bitte sprich mit deinem Unwissen nur für dich!

      Ich würde dir empfehlen Anhang 4 der Verordnung über den Tierschutz beim Schlachten (Kohlendioxidbetäubung von Schweinen) zu lesen.

      https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1959/Anhaenge.pdf
      14 3 Melden
    • Sauäschnörrli 01.10.2017 02:35
      Highlight @Hierundjetzt, Hier noch wie das ganze vonstatten geht.

      Achtung! man sieht Tiere sterben!

      3 3 Melden
    • Thadic 01.10.2017 07:02
      Highlight Riqqo du hast zwar Recht , da Schweine tatsächlich mit Gas betäubt werden bevor man ihnen die Kehle durchsneidet, bei Kühen wird die Betäubung mit einem Bolzenschuss gemacht und bei Hühner mit Strom. Aber ich würde gar nicht so den Fokus auf die Betäubungsart setzen, sondern mehr auf die Tatsache, dass wir so viele Tiere töten und dies ohne menschlichen Bezug tun.
      8 1 Melden
  • @ursus 30.09.2017 21:22
    Highlight Respekt, Herr Fricker! Doch wenn ich sehe, wer nachrücken könnte - dann wäre es besser für den Kanton Aargau, wenn Sie NR bleiben.
    43 11 Melden
    • peeti 01.10.2017 10:16
      Highlight Wieso? Was ist so besonders schlimm an Kälin?
      2 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 02.10.2017 12:59
      Highlight @peeti. Halt eine Frau mehr, der Mann zuhören sollte. Wie unangenehm dies den Männern ist, hab ich bei der letzten Arena-Sendung beobachtet. Die Gesichtsausdrücke sprachen Bände......
      0 0 Melden
  • CASSIO 30.09.2017 21:17
    Highlight Interessant finde ich die Voten zu Gunsten Fricker's schon: Ungeschicklichkeit, Versehen, Missverständnis usw. Eigentlich unterstellt man ihm nun, kein Antisemit zu sein, sondern einfach nur strohblöd.
    37 19 Melden
    • Saraina 30.09.2017 22:44
      Highlight Tatsächlich ist er sicher kein Antisemit, er hat ja auch den Holocaust weder bestritten noch verharmlost, sondern ist in seinem Bestreben nach Tierschutz zu weit gegangen. Der Vergleich war skandalisierend und saublöd, aber Fakt ist, dass Lebewesen im ganz grossen Stil industriell gequält und getötet werden, ohne dass das gross jemanden stört. Mit aufklärenden Filmen und Bildern wäre seinem Anliegen besser gedient gewesen.
      25 3 Melden
    • CASSIO 01.10.2017 08:05
      Highlight Saraina, bei den Tierschützern gibt es immer wieder antisemitische Tendenzen, dies hat auch mit dem Schächten zu tun, welches seitens der Tierschützer - zu Recht - angeprangert wird. Man kann gegen das Schächten sein, man kann gegen grauenhafte Tiertransporte sein, aber man darf nicht die "Judenkeule" rausholen, weil "die Juden für alles Schlechte auf der Welt verantwortlich sind". Mich widern solch zunehmende antisemitische Tendenzen in unserer Gesellschaft mehr und mehr an! Es beginnt immer mit kleinen Tropfen und wo es endet, wissen wir.
      0 3 Melden
  • Thinktank 30.09.2017 21:15
    Highlight Wieso schreibt er das einer Zeitung und nicht an Bundesbern. Vermutlich hofft er drauf, dass nur seine Linken Genossen ihn beknieen, nicht zurückzutreten. Miese Show.
    20 128 Melden
    • äti 30.09.2017 22:05
      Highlight ... wenn doch auch jeder Kommentator nach blöden Aussagen zurücktreten würde ...
      32 4 Melden
    • ponebone 30.09.2017 22:22
      Highlight Psst Thinktank, Achtung hinter dir steht ein Linker.😱
      12 3 Melden
    • Hierundjetzt 30.09.2017 22:30
      Highlight Staatskunde 2 Lektion. Der Nationalratspräsident als Adressat ist keine Zeitung. Er hat eine Pressemitteilung gemacht
      23 2 Melden
    • Sauäschnörrli 30.09.2017 23:50
      Highlight Was ist die Grüne Aargau denn für eine Badener Zeitung? Schau doch mal den Brief(-kopf) genauer an. Er hat nur den selben Brief auch an die Presse weitergeleitet, damit von Anfang an keine Mauschelein und Gerüchte entstehen können, wie es sich gehören würde. ;)
      22 1 Melden
  • Don Sinner 30.09.2017 21:11
    Highlight Findi guet. Einem 40jährigen Politiker darf sowas nicht passieren - ausser er macht´s absichtlich. Er kann sich nicht berufen auf "Naivität", "Ignoranz" (der Geschichte) etc.
    26 49 Melden
  • Tschosch 30.09.2017 21:04
    Highlight Fricker beweist Grösse. Respekt.
    47 24 Melden
    • ströfzgi 30.09.2017 22:19
      Highlight Er beweist das links tickt wie es rechts tut
      9 25 Melden
    • Tschosch 01.10.2017 08:45
      Highlight Begründung?

      M.E. hat Grösse nichts mit links und rechts zu tun. Ich erwarte das von jedem*r Politiker*in. Leider bleibt die Erwartung all zu oft unerfüllt. So manch eine*r sollte sich Fricker als Vorbild nehmen.
      2 0 Melden
  • Maria B. 30.09.2017 20:52
    Highlight
    Mutet wie ein schlechter Witz an, dieser völlig unnötige Rücktritt!

    Jedermann, der Fricker nicht a priori übel wollte, verstand was er mit seinem Vergleich ausdrücken wollte, und so war die Empörungsbewirtschaft Übertreibung pur :-(

    Denn immerhin wurde und wird sowohl in Medien wie in Dokus immer mal folgender Terminus gebraucht : "Die Menschen wurden wie Tiere in Viehwaggons gepfercht und so nach Auschwitz transportiert."

    Wo also soll da, bitte sehr, ein Unterschied, gar eine "Beleidigung" des jüdischen Volkes und der Holocaust-Opfer gesehen werden, tztz ?!
    149 56 Melden
    • FrancoL 30.09.2017 21:24
      Highlight Es geht um den Verglich bezüglich Ueberlebenschancen, fällt der Groschen?

      Aber ich finde auch die Reaktion weit übertrieben.
      29 41 Melden
    • Maragia 30.09.2017 22:31
      Highlight Laut seiner Aussage hätten die Juden ja doch noch eine Chance gehabt zu überleben. DIe Tiere gehen aber in den sicheren Tod. Verstehst du das? WIe kann man überhaupt so ne blöde Aussage machen!
      10 14 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 00:15
      Highlight @ Die Blitze zeigen dass viele den Kontext nicht begriffen haben oder dass sie offensichtlich diesen Vergleich als machbar erachten. Etwas ungeheuerlich.
      10 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.09.2017 20:48
    Highlight Parlamentarier tragen sich in eine Rednerliste ein um ein Referat zu halten. Eine vorhergehende Gegenlesung des Textes durch eine Vertrauensperson des Redners könnte Missverständnisse und Eklats verhindern. Dazu braucht es weder Juristen noch PR-Berater, gesunder Menschenverstand und Sozialkompetenz reicht.
    56 12 Melden
    • ujay 01.10.2017 06:21
      Highlight Bloedsinn. Jedem Parlamentatier seinen PR Berater und moeglichst noch einen Redenschreiber. Oder vielleicht ein vorgefertigtes Formular, in dem nur noch Superlative, natuerlich Multiplechoice, eingetragen werden muessen.
      1 5 Melden
  • Grundi72 30.09.2017 20:45
    Highlight Das ist gut so! Diese linke Hetze gehört im Ansatz gestoppt. Die Geschichte spricht für sich, seien wir wachsam!
    34 202 Melden
    • klugundweise 30.09.2017 21:19
      Highlight Überlegen Sie nochmals, ihr habt doch im Kindsgi gelernt was links und rechts ist. Schon vergessen ?
      52 21 Melden
    • Datsyuk 30.09.2017 21:33
      Highlight Das Traurige ist, dass eher du denn er zurücktreten solltest.
      51 9 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.09.2017 21:34
      Highlight Ich erkenne hier gerade nur deine rechte Hetze.
      76 21 Melden
  • emc2 30.09.2017 20:39
    Highlight Dass er sich danach entschuldigte, zeugte von Stärke. Deswegen jetzt aber zurückzutreten - in meinen Augen - von Schwäche.
    64 34 Melden
    • Jol Bear 30.09.2017 21:14
      Highlight Nein, seine Rücktrittserklärung zeugt von Selbstlosigkeit und persönlicher Aufopferung zugunsten seiner Überzeugung von der Richtigkeit der politischen Ausrichtung seiner Partei. Er sieht nicht sich und seine Politkarriere im Vordergrund, eine Haltung die unter Politikern äusserst selten vorkommt und höchsten Respekt verdient.
      41 15 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.09.2017 21:36
      Highlight Du weisst doch. In der Schweiz dürfen sich nur SVPler irgendwelche Fehltritte erlauben. Da wird vom Volke dann noch zugejubelt.

      Alle andern werden abgestraft.
      68 30 Melden
  • Hierundjetzt 30.09.2017 20:37
    Highlight Ich wäre ja noch Nachsichtig wenn es spontan gesagt worden wäre. Er hat es sich aber vorher notiert somit war er sich bewusst.

    Es gebührt ihm meinen Respekt für seine Aufrichtigkeit.

    Es ist aber auch ein Warnschuss an militante Veganer und Vegetarier, die auch heute noch meinen, dass diese Vergleiche geistreich seien

    Zur Erinnerung: Nein.
    Der Europäische Gerichtshof hat ganz klar dazu Stellung genommen: keine. Vergleiche. Mit Tieren. Ende Story.
    Peta hat damals geklagt weil Sie Schweine und Juden abbilden wollte. Milionen Spendegelder ausgegeben und totaler Schiffbruch erlitten
    56 57 Melden
    • Fichtenknick 30.09.2017 22:52
      Highlight Die Art und Weise, wie du dich in deiner Selbstgerechtigkeit suhlst, ist widerwärtig. Der EGH hat eine juristische Meinung abgegeben, keine moralische. Leute wie du verstecken sich gerne hinter der vermeintlichen Minderwertigkeit der Tiere, um ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen.
      10 17 Melden
  • Eagle21 30.09.2017 20:34
    Highlight Find ich übertrieben, aber Respekt dafür! Nicht jeder Politiker trägt so die Verantwortung für sein Handeln.
    77 5 Melden
  • Unclemitch 30.09.2017 20:17
    Highlight Weicheier Politik... Andernorts wird im Parlament geprügelt, bei uns tritt jeder zweite nach einer unüberlegten Äusserung zurück. Ich wünschte mir etwas mehr Rückgrat und Kampfgeist in unserer Politik.
    75 68 Melden
    • Firefly 30.09.2017 23:03
      Highlight Und welche Probleme sollen mit prügeln besser gelöst werden?
      18 3 Melden
    • Unclemitch 01.10.2017 01:12
      Highlight Ich sag nicht dass geprügelt werden soll, aber gleich das Handtuch zu werfen ist meiner Meinung nach feige...
      1 2 Melden
  • Palatino 30.09.2017 20:11
    Highlight Dieser Rücktritt war aus meiner Sicht nicht notwendig, aber Respekt für die Kosequenz. Völlig falsch wäre, wenn die Diskussion nun zu Ende wäre. Auch an der Vermittlung der Geschichte des 20. Jahrhunderts (nicht nur der Shoah) muss in den Schulen dringend gearbeitet werden.
    126 13 Melden
  • Neruda 30.09.2017 20:04
    Highlight Man kann's auch übertreiben 🙈 Mit so wenig Standvermögen wegen ein bisschen Kritik zurückzutreten, der war in der Politik offensichtlich am falschen Ort. Kann ja zurück auf den Ponyhof.
    86 83 Melden
    • Fulehung1950 30.09.2017 21:42
      Highlight Er ist nicht wegen der Kritik zurückgetreten. bekanntlich wird jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Das hätte sich schon kommende Woche gelegt.

      Er ist zurückgetreten, weil er selbst zur richtigen Überzeugung gelangt ist, dass ein NR Vorbildfunktion hat und er dieser Verantwortung nicht gerecht wurde.

      Die Rechten könnten sich eine Scheibe abschneiden, aber die schreien lieber „Weichei,“.
      40 14 Melden
  • Skorpion 30.09.2017 20:04
    Highlight Die MEINUNGSFREIHEIT im WÜRGEGRIFF des HOLOCAUST ! Die RASSISMUS - und ANTISEMITISMUS - Strafnorm gehört abgeschafft! Jonas Fricker sagte die Wahrheit und hätte mehr Rückgrad zeigen müssen! Sein Rücktritt ist ein grosser Fehler! Schade!
    65 157 Melden
    • Hierundjetzt 30.09.2017 20:29
      Highlight Wir sind in Europa nicht im Trumpland. Herziger Versuch Dein wahre Gesinnung hinter dem „lieben“ Herr Fricker zu verstecken.

      Die Strafnorm ist ein Volksentscheid (blöd hä?). Darum: Sammle unterschriften oder akzeptiere das Abstimmungsergebnis
      60 43 Melden
    • CASSIO 30.09.2017 21:13
      Highlight Skorpion, Fricker trat nicht wegen der Antirassismus-Strafnorm zurück, sondern weil er einen dummen Vergleich angestellt hat. Mich nimmt nun Wunder, was Du als Wahrheit bezeichnest, obwohl... nein, eigentlich will ich das gar nicht wissen!
      32 4 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.09.2017 21:43
      Highlight Die Rassismus-Strafnorm Art. 261bis StGB

      Ich frage mich, was da der Glaube verloren hat. Dieser hat weder mit Rasse zu tun noch ist er vererbbar, so dass man ihn nicht loswerden könnte.

      Religion ist eine Gesinnung. Da muss man auch vertragen können, wenn andere diese kritisieren und für Humbug halten.
      44 12 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.09.2017 21:44
      Highlight @Hierundjetzt: Trumpland ist jüdischer als Europa. Was nun?
      6 3 Melden
  • FrancoL 30.09.2017 19:59
    Highlight Unnötiger Rücktritt!!

    Die ehrlich gemeinte Entschuldigung war richtig und hätte genügt.

    Die Meinung die wohl Fricker bewog zurück zu treten, nämlich dass die ruppige und Menschen verachtende Politik nicht Salon fähig werden darf ist falsch! Sie ist es und wird es auch in nächster Zeit bleiben. Ein einzeler Rücktritt ändert da mal gar nichts.
    91 26 Melden
    • sowhat 30.09.2017 20:17
      Highlight Grundsätzlich einverstanden. Nur, seine Meinung, dass ruppige und menschenverachtende Politik fehl am Platz ist, teile ich. Unabhängig davon ob sie schon stattfindet oder nicht.
      43 5 Melden
    • FrancoL 30.09.2017 20:32
      Highlight Gegen eine solche Gangart, die ich alles andere als goutiere, wird man nicht ankommen, indem man klein beigibt sondern in dem man am Ball bleibt und einen Contrapunkt setzt.
      WIR brauchen Menschen die Fehler machen und sich ehrlich entschuldigen, wir brauchen Sie in der Gesellschaft UND in der Politik erst recht.
      25 9 Melden
    • sowhat 30.09.2017 21:16
      Highlight Einverstanden und diesmal ohne Einschränkung :)
      6 2 Melden
    • Fulehung1950 30.09.2017 21:45
      Highlight FrancoL: das wird aber schwierig, wenn einem selbst einer „usegrütscht“ ist! Es würde von rechtsaussen immer heissen „ausgerechnet der, ausgerechnet die Grünen“. Deshalb ist sein Rücktritt im Dienst der Sache richtig.
      4 5 Melden
  • highfish100 30.09.2017 19:59
    Highlight Die Hetzjagd der Medien hat ein nächstes Opfer gefunden. Bravo Blick!
    Vielleicht ist es wenigstens der Anstoss über die Massentierhaltung zu sprechen, eines der dringendsten ethischen Fragen unserer Zeit.
    100 34 Melden
    • Alnothur 30.09.2017 20:10
      Highlight "Bravo Blick"?
      22 21 Melden
    • Hierundjetzt 30.09.2017 20:30
      Highlight Hetzjag wenn einer den Holocaust relativiert? Soso
      38 62 Melden
  • Max Havelaar 30.09.2017 19:58
    Highlight "Der Holocaust war ein grauenvolles Verbrechen, er lässt keine Vergleiche zu." Er lässt ein paar wenige Vergleiche zu. Allerdings keine solche unüberlegten Aussagen, wie die von Fricker. Obwohl ich sein Anliegen bzgl. FairFood und Tiertransporte als solches ja noch verstehen kann.
    53 18 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 30.09.2017 20:18
      Highlight Nunja, Trump und andere Politiker werden auch dauernd mit Hitler verglichen, da scheints oke zu sein.
      33 44 Melden
    • FrancoL 30.09.2017 20:34
      Highlight was hat jetzt nun dieser Kommentar mit der Situation zu tun, ausser dass Sie sich wieder einmal gemeldet haben?
      11 21 Melden
    • Juliet Bravo 30.09.2017 21:02
      Highlight Wer bitteschön vergleicht Herr Trump mit Hitler?
      14 10 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 30.09.2017 21:05
      Highlight Holocaust und Hitlervergleich kann man wohl gleichsetzen.
      6 15 Melden
    • Max Havelaar 30.09.2017 21:39
      Highlight @Sebastian: Politiker mit Hitler vergleichen-, oder ein Schwerverbrechen wie den Holocaust mit unüberlegten Äusserungen relativieren, ist ein grosser Unterschied, wie ich finde...
      14 10 Melden
  • hansdieter 30.09.2017 19:57
    Highlight Der hat bestimmt noch andere Gründe. Vielleicht Mobbing? Natürlich wars nicht der beste Vergleich, doch seine Entschuldigung hat gereicht.
    51 10 Melden
  • Starfox 30.09.2017 19:56
    Highlight Wo bleibt eigentlich der grosse Aufschrei? Angenommen, einer von der SVP hätte das Gleiche gesagt, da gäbe es ein riesengrosses mediales Echo, die Kommentare bei watson würden vermutlich von der Anzahl her neue Rekordwerte erreichen und und und.

    Aber wenn es ein Grüner sagt, scheint das halbwegs in Ordnung zu sein, zumindest so kommt es mir vor.
    46 122 Melden
    • Lichtblau 30.09.2017 20:38
      Highlight Vielleicht, weil man es dem grundguten Herrn Fricker schon von weitem ansieht, dass es sich bei seiner Äusserung nur um eine Ungeschicklichkeit handelte? Und weil es bei einem SVPler eben oft eine Vorgeschichte gibt? Ansonsten bin ich absolut dafür, dass hier nicht mit verschiedenen Ellen gemessen wird. Und für einen "Aufschrei" gäbe es bei beiden keinerlei Grund.
      33 17 Melden
    • Ichiban 30.09.2017 20:47
      Highlight Ich glaube ein mitglied der svp hätte sich auch nicht innerhalb eines tages dafür entschuldigt, sondern würde sich auch noch rechtfertigen.
      46 13 Melden
    • Fulehung1950 30.09.2017 21:49
      Highlight Vielleicht, weil ein Mitglied der SVP

      1. noch einen draufgegeben hätte
      2. behauptet hätte, das nicht so gesagt zu haben
      3. sich nicht entschuldigt hätte
      4. v.a. nicht zurückgetreten wäre

      Würden alle SVPler, die sich antisemitistisch und rassistisch äussern, gleich konsequent verhalten, wären die Ratsäle der Schweiz verdammt leer.
      29 9 Melden
    • banda69 30.09.2017 22:03
      Highlight Mir ist kein SVPler bekannt, der jemals um Entschuldigung gebeten hat. Denen fehlt die Einsicht und das Rückgrad.
      17 5 Melden
  • Schmirinskis 30.09.2017 19:46
    Highlight Schade, ich habe seine Arbeit seit ca. 2005 verfolgt. Ich war dort 15. Als ich damals in der Jugendpoltitik engagiert war, habe ich auch intensiv mit ihm zusammengearbeitet. Auch wenn sich meine politischen Ansichten stark verändert haben, hatte ich immer grossen Respekt für seine Arbeit. Der Vergleich war unglücklich, die Botschaft dahinter wahr. Jemanden verletzen wollte er bestimmt nicht.
    Vielen Dank für all die Jahre Engagement Jonas und alles Gute.
    84 6 Melden
  • dividus 30.09.2017 19:44
    Highlight Finde ich eine sehr ehrliche und konsequente Reaktion von Jonas Fricker. Traurig finde ich vielmehr, wie viele Aussagen von anderen Politikern gemacht werden auf diesem Niveau. Jedoch zieht sehr selten einer die konsequenz, im Gegenteil, diese Leute zeigen auch keinerlei Reue.
    40 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.09.2017 21:58
      Highlight Wenns nur dieses Niveau wäre!
      3 2 Melden
  • Vespa Timo 30.09.2017 19:44
    Highlight Ganz schlimm so etwas...
    7 19 Melden
  • Texup 30.09.2017 19:42
    Highlight Immerhin ist er konsequent.
    Da könnte sich so mancher Den Herrn Fricker zum Vorbild nehmen....gäll Herr Hess!!!
    49 14 Melden
    • Lukas Küng (1) 30.09.2017 21:06
      Highlight Fricker tuts leid und um das zu zeigen tritt er zurück. Dem Hess tuts leider nicht leid
      17 3 Melden
  • Bijouxly 30.09.2017 19:41
    Highlight Finde das etwas sehr dramatisch. Kann ja jedem mal was blödes rausrutschen und er hat ja nichts verharmlost oder geleugnet. Naja.
    52 11 Melden
  • Rabbi Jussuf 30.09.2017 19:39
    Highlight Das ist nun wirklich übertrieben!
    60 6 Melden
  • Sumsum 30.09.2017 19:39
    Highlight Respekt n
    Der Nationalratssaal wäre leer. Würden andere Politiker diesen Weg gehen, nachdem sie sich im Wort vergriffen hätten.
    43 6 Melden
  • Jaing 30.09.2017 19:33
    Highlight Wegen sowas zurückzutreten ist mehr als absurd.
    51 12 Melden
  • dan2016 30.09.2017 19:24
    Highlight Und was ist mit den mindestens 3 Journalisten, welche In ihren Titeln draus einen Juden Schwein Vergleich gemacht haben? Die dürfen weiterhin Lügen, um Klicks zu gewinnen und Karrieren zerstören
    67 9 Melden
  • Datsyuk 30.09.2017 19:23
    Highlight Total unverständlich und unnötig!
    51 9 Melden

In Lausanne werden 60 Menschen abgeführt – weil sie ein Sportzentrum besetzen wollten

In Lausanne hat die Polizei rund 60 Migranten und Sympathisanten abgeführt, die am Abend vorübergehend eine Turnhalle eines Sportzentrums besetzt hatten. Laut Angaben der Polizei wollten diese die Nacht dort verbringen.

Das Kollektiv marschierte im Sportzentrum Grand-Vennes gegen 17 Uhr in der Turnhalle auf, wie die Lausanner Polizei am Freitagabend mitteilte. Mehrere Dutzend Migranten und mehrere Begleiter hätten verlangt, die Nacht vor Ort in der Halle verbringen zu dürfen.

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