Schweiz
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ZUR BEHANDLUNG DER ATOMAUSSTIEGSINITIATIVE DURCH DEN NATIONALRAT STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, DEM 12. SEPTEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - View into the opened reactor pressure vessel of nuclear power plant

Brennelemente werden im AKW immer unter Wasser ausgetauscht Bild: KEYSTONE

Beschädigte Brennstäbe: Das Ausmass beim AKW Leibstadt ist grösser als gedacht

Brennstäbe, die erst ein Jahr im Reaktor sind, weisen oxidierte Stellen auf. Wie diese entstanden sind und was Ersatz und Reparatur kosten, ist noch unbekannt.

Fabian Hägler / az Aargauer Zeitung



Bei der Jahresrevision im AKW Leibstadt wurden im August an acht Brennelementen oxidierte Stellen entdeckt. Rund zwei Monate länger als geplant werde der Reaktor deshalb stillstehen, teilten die Kraftwerksverantwortlichen damals mit. Anfang Oktober teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG mit, dass mehr Brennelemente betroffen seien und die Untersuchungen mehr Zeit in Anspruch nehmen: Erst im Februar 2017 sollte das leistungsstärkste und neueste Atomkraftwerk der Schweiz wieder ans Netz gehen, hiess es.

An diesem Termin halte man weiterhin fest, sagt Karin Giacomuzzi, Leiterin Kommunikation beim Kernkraftwerk Leibstadt. Dies, obwohl die Probleme mit den Brennelementen offenbar deutlich grösser sind als ursprünglich angenommen. Giacomuzzi sagt auf Anfrage, von rund 200 bisher untersuchten Elementen hätten deren 45 kritische Befunde aufgewiesen. Der Reaktor in Leibstadt enthält 648 Brennelemente mit jeweils 96 Brennstäben. Mehr als jedes fünfte Brennelement wies also beschädigte Brennstäbe auf – auf den gesamten Reaktor lasse sich dieses Verhältnis jedoch nicht übertragen, sagt Giacomuzzi: «Wir haben Elemente an allen Positionen im Reaktorkern untersucht und festgestellt, dass nur diejenigen Befunde aufweisen, die an den hochbelasteten Positionen im Kern stehen.» Die Inspektion habe sich in der Folge auf die Überprüfung dieser Elemente konzentriert. Deshalb geht man in Leibstadt von insgesamt 45 Brennelementen mit Befunden aus.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG UEBER DIE VOLKSINITIATIVE

Das Kernkraftwerk Leibstadt vor einem Spielplatz in Szene gesetzt. Bild: KEYSTONE

Nur jüngste Elemente betroffen

Die Korrosion von Brennstabhüllrohren ist laut einem Bericht der Atomaufsichtsbehörde ENSI ein normaler Prozess, der in jedem Reaktor stattfindet. Die Oxidation sei unter anderem von der Herstellungsart der Brennelemente, der anlagespezifischen Wasserchemie, der Leistungsgeschichte und der Einsatzzeit der Elemente abhängig.

Erfahrungsgemäss sei in den vier bis sechs Einsatzjahren eines Brennelements mit Oxidschichten von 0.1 Millimeter Dicke zu rechnen. Bereits 1997 wurden laut einem Bericht der Atomaufsichtsbehörde in Leibstadt Schäden bei Brennelementen festgestellt. Betroffen waren damals ältere Elemente, die drei Jahre und länger im Einsatz standen. Um das Problem zu lösen, wurden diese durch neue Elemente ersetzt. So einfach ist die aktuelle Situation nicht: In Leibstadt geht man davon aus, dass es sich um «ein lokales Kühlungsdefizit in hochbelasteten Brennelementen handelt», wie Giacomuzzi sagt. Die Oxidationen, die sich an den Brennstäben als verfärbte Stellen zeigen, wurden allerdings gerade nicht an den ältesten Elementen festgestellt.«Die bisher gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass ausschliesslich einjährige Brennelemente betroffen sind», sagt Giacomuzzi.

Sie könne derzeit keine abschliessenden Aussagen dazu machen, «wie viele Brennelemente instand gestellt oder ausgetauscht werden müssen». Eine erste Schätzung gibt es aber: «Wir rechnen heute mit rund 15 Brennelementen, die repariert werden müssen.» Dabei würden die Brennstäbe mit einem Befund durch Zirkonium-Stäbe ohne Uranpellets ersetzt. Das heisst: Anstelle von Stäben, die mit Uran gefüllt sind und Energie liefern, werden leere Stäbe eingesetzt. Dadurch dürfte sich die Leistung des Reaktors reduzieren – wie stark, lässt sich noch nicht sagen. Giacomuzzi versichert aber: «Das Vorgehen des Kernkraftwerks Leibstadt ist stets sicherheitsgerichtet.»

Greenpeace-Experte ist besorgt

Stefan Füglister, AKW-Experte bei Greenpeace, hält die Erkenntnisse aus Leibstadt für bedenklich. «Dass gerade die jüngsten Brennelemente betroffen sind, wirft Fragen auf», sagt er. Füglister geht nicht von einer mangelhaften Produktion aus, sondern sieht mögliche Ursachen eher bei der hohen Reaktorleistung. «Möglicherweise kommt es in gewissen Bereichen zu einem Siedezustand, bei dem die Brennelemente nicht mehr vollständig mit Wasser in Kontakt sind und schneller oxidieren», vermutet er. Füglister, der sich seit Jahren mit Atomkraftwerken befasst, sagt weiter, ihm sei in diesem Ausmass kein ähnlicher Problemfall bekannt. Möglicherweise führe die Leistungserhöhung des AKW Leibstadt dazu, dass die Elemente stärker beansprucht würden als ursprünglich vorgesehen «und deshalb früher Schäden auftreten». (aargauerzeitung.ch)

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  • (M)eine Meinung 24.11.2016 00:09
    Highlight Highlight Leute geht abstimmen anstatt hier rumzutexten... glaubt mir, das bewirkt mehr ;)
  • Froggr 23.11.2016 19:04
    Highlight Highlight Also erstens werden wir überhaupt NICHT damit bewirken. Wir helfen weder uns noch irgendjemanden sonst. Frankreich hat immernoch zahlreiche Atomkraftwerke an der Schweizer Grenza. Darunter auch gefährliche Blüter. Weiter finde ich es absolut minderwertig von der Linken, dass sie alles zum Scheitern bringen versuchen. Winkraftwerke verwüsten das Naturbild. Atomkraftwerke sind zu gefährlich. Kohlekraftwerke sind zu umweltverschmutzend. Gaskraftwerke auch. Wasserkraftwerke schaden der Tierwelt.
    • zialo 24.11.2016 10:38
      Highlight Highlight Frankreich hat meins erachtens eine streng durchgreifende Atomaufsicht (trotz Zwischenfällen, die es auch dort leider gibt).
      Das Emsi hingegen MUSS es allen Recht machen, auch den Kantonen, welche zuviel Steuergelder in den AKWs verlocht haben. Übrigens bestrahlt ein GAU nahe Bern die Schweiz stärker als einer in der Ferne im Ausland.
  • zuercher123 23.11.2016 11:20
    Highlight Highlight Wieder typisch, sowas kurz vor einer Wahl zu publizieren.
    • plaga versus 23.11.2016 13:29
      Highlight Highlight Ja, das ist typisch für die heutige Zeit, bei dieser Abstimmung, beim Klimawandel oder beim Fremdenhass zum Beispiel!

      ZUM GLÜCK IST DAS NOCH SO!!!
    • zuercher123 23.11.2016 14:16
      Highlight Highlight Nunja, mir ists langsam egal. Freut euch schon auf Kohlekraftwerke und so.
      Die Linken werden ja auch Windkraft und Wasserkraft zu verhindern wissen. Stichwort VerhinderungsClub Schweiz.
    • plaga versus 23.11.2016 16:18
      Highlight Highlight Windkraft wollen die aufrechten Bauern nicht... Zugespitzt würde ich auch sagen: Lieber ein bisschen Kohle als ein Fukushima in der CH.
      Und schon mal daran gedacht: Wohin mit dem Atommüll? In drei Generationen haben verstrahlten Abfall für 30'000 (!) Generationen geschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adam Gretener (1) 23.11.2016 10:51
    Highlight Highlight Also, es wurden 200 Brennstäbe von knapp 700 untersucht. Und man fand bis dato 45 defekte Brennstäbe. Aber gleichzeitig sagt man, dass man nach der kompletten Untersuchung aller Brennstäbe von 45 Defekten ausgehe. Aha, auch optimistisch, die gute Frau.
    • Maett 23.11.2016 19:48
      Highlight Highlight @Adam Gretener (1): es ist auch blöd gerechnet. Für die Öffentlichkeit hätte man ruhig auf den Faktor 100 genau runden können und wäre dann bei einer überaus beruhigenden Null.
  • DasSchaffenWir 23.11.2016 10:48
    Highlight Highlight Auch dieser Beitrag zeigt: Im Vorfeld zur Abstimmung zur Atomausstiegsinitiative werden immer wieder Themen mit Angstmacherei, Halbwahrheiten und selbst gebastelten Schlussfolgerungen «ausgeschlachtet», um die Initiative positiv zu beeinflussen. Siehe dazu auch den Kommentar auf NZZ online. http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/fruehzeitiger-akw-ausstieg-nicht-der-optimale-weg-ld.130034#kommentare Eine qualitative Beschreibung dieser Art von Journalismus erspare ich mir.
    • meine senf 23.11.2016 11:49
      Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen zitiert dieser Artikel bloss die Mediensprecherin des AKWs Leibstadt.

      Die "Lügenpresse"-Schiene wird wirklich langsam lächerlich.
    • kurier 23.11.2016 14:19
      Highlight Highlight Spricht nicht für eine ausgewogene Diskussion, wenn man als Gegenstimmen nur noch die zuständigen Pressesprecher zitieren kann, weil alle anderen nichts sagen wollen oder können. Bei der Energiedebatte geht es in erster Linie um Ideologie und um gaaanz viel Geld. Ein Versachlichung täte der Diskussion gut. AKW sind etwa so gefährlich wie ein Pappbecher.
    • meine senf 23.11.2016 15:54
      Highlight Highlight Man wirft den anderen das Totschlagsargument "Unsachlichkeit" oder "Ideologie" vor, um sie in die Träumer- oder Fundi-Ecke zu stellen, bringt aber selber nur hanebüchene Argumente ohne weitere Begründung ("sicher wie ein Pappbecher").

      Ich glaube oder hoffe zumindest, dass das nicht mehr funktioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ARoq 23.11.2016 10:27
    Highlight Highlight Bizzeli WD-40 drauf und weitermachen.
    Irgendwie muss sich doch endlich beweisen lassen, dass Kernenergie günstig und zuverlässig ist.
  • zialo 23.11.2016 09:48
    Highlight Highlight Falsch funktionierendes AKW bitte für immer ausgeschalten lassen.
  • reader187 23.11.2016 09:25
    Highlight Highlight Müsste man so eine Abweichung vom Betriebszustand nicht entdecken? wenn das Wasser im Reaktor siedet müsste man das doch theoretisch messen können oder an der Schwankung der thermischen Leistung erkennen können?
  • atomschlaf 23.11.2016 09:22
    Highlight Highlight Just in time für ein wuchtiges JA am Sonntag!

    Man hat keinen Blassen, weshalb die Brennelemente so rasch oxidieren, aber selbstverständlich besteht keine Gefahr für die Sicherheit...
    • Töfflifahrer 23.11.2016 10:42
      Highlight Highlight Es sind ja schliesslich Experten die das kompetent sagen , dass die zwar keinen blassen Schimmer haben was da passiert, aber Sicherheit relevant ist das ja nicht. Bitte, bitte glaubt doch denen endlich mal was! (Ironie aus)
  • Valentin Ziegler 23.11.2016 09:20
    Highlight Highlight Das ist Meckern auf sehr hohem Niveau! Ein Brennelemenschaden besteht, wenn die Hülle nicht mehr gasdicht ist. Es sind aber alle verfärbten Hüllen in Leibstadt gasdicht geblieben! Gerne könnt ihr noch Bildli von Siedewasser-Brennelementen reinstellen oder ein Lieferant von solchen interviewen.

    So kurz vor der Abstimmung so einseitig Angst zu machen samt Greenpeace-Experte finde ich keine ausgewogene Berichterstattung. #informationsauftrag
    • D(r)ummer 23.11.2016 09:59
      Highlight Highlight #blickgegenpol #blickausmfenster
    • Tilman Fliegel 23.11.2016 10:25
      Highlight Highlight Totschweigen wäre besser?
      PS: bitte vorherigen Autokorrektur Fehler löschen.
    • Maragia 23.11.2016 11:00
      Highlight Highlight Also ich lese nur Angstmacherei von den Gegnern...
      Jammern werden nachher eh die weniger gut verdienenden, wenn dann für die 5-köpfige Familie die Stromrechnung pro Jahr nicht mehr nur 1500.- ist sondern halt 2500.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • sentir 23.11.2016 09:19
    Highlight Highlight Spart euch die Reparatur. Ihr könnt schon mal mit dem Rückbau beginnen.
  • PatCrabs 23.11.2016 09:09
    Highlight Highlight Das ist doch toll! So stelle ich mir meine Zukunft vor, ein paar hundert Kilometer von einer Zeitbombe entfernt.. Lieber bezahle ich ein paar Franken mehr für sicheren Strom als mich diesem Risiko auszusetzen. Verstehe wirklich nicht, wieso Atomkraftwerke für so viele Menschen eine "Gute" Lösung sind..
    • Bowell 24.11.2016 00:02
      Highlight Highlight Ein paar hundert Kilometer entfernt? Wo wohnst denn du?
  • Döst 23.11.2016 09:09
    Highlight Highlight Und jetzt? Viel transparenter kann man ja kaum informieren. Zeigt nur, dass man die Sicherheit in der CH sehr ernst nimmt.
    Der Greenpeace Experte mutmasst nur, die Ursache wird auch ohne Greenpeace herausgefunden.
  • meine senf 23.11.2016 08:55
    Highlight Highlight Fünf kleine AKWs wollten Kerne spalten
    Bei einem gibts auch im Mantel Spalten
    Deshalb sind's bald nur noch vier

    Vier kleine AKWs wollten Geld verbrennen
    Bei einem war beim Behälter-Schweissen am pennen,
    da waren's nur noch drei.

    Drei kleine AKWs wollten Müll produzieren
    Bei einem sind die Brennstäbe am korrodieren,
    da waren's nur noch zwei ...
  • reaper54 23.11.2016 08:51
    Highlight Highlight Und das ein Bericht von anfang Oktober ende November vor der Ausstiegsinitiative publiziert wird ist reiner Zufall 🤔.
    Sorry und danach wider Artikel in denen Gejammert wird weil die Presse nicht mehr ernst genommen wird. Euer ernst?
  • MaxHeiri 23.11.2016 08:40
    Highlight Highlight Ich verstehe diese Aufregung bei Atomenergie nie. Ansonsten gebildete Leute werden hysterisch und anti-wissenschaftlich wenns um Nuklearenergie geht. Hat es damit zu tun, dass man Radioaktivität nicht sehen kann? Weil messbar ist es ja sehr einfach.
    • R&B 23.11.2016 10:32
      Highlight Highlight @MaxHeiri: Wer sich wissenschaftlich verhält, erkennt, dass der Schaden eines GAU zu gross ist, als dass man ein AKW selbst mit der grösstmöglichen Sicherheit betreiben darf. Statistisch kann ein GAU genau jetzt in der Schweiz passieren und dann ist die halbe bewohnbare Schweiz für lange Zeit unbewohnbar.
  • beaker 23.11.2016 08:34
    Highlight Highlight Die Story genau zum richtigen zeitpunkt gebrach...
  • _kokolorix 23.11.2016 08:34
    Highlight Highlight Wenn eine derart sensible technische Anlage nachträglich um 15% stärker belastet wird als geplant kann es halt zu unerwarteten Efekten kommen.
    Aber die Verantwortlichen tun so als ob sie alles im Griff hätten, dabei kann so etwas im Fall einer Schnellabschaltung zu einem GAU führen.
    Obwohl immer behauptet wird, dass die Sicherheit an oberster Stelle rangiert, erleben wir hier einmal mehr genau das Gegenteil. Hier wird die wirtschaftliche Ausbeute bedenkenlos über die Sicherheit gesetzt.
    Nicht ein Gedanke wird an eine Rücknahme der Leistung verschwendet!
  • Scenario 23.11.2016 08:28
    Highlight Highlight hier noch ein guter Artikel auf heise.de über einen belgischen reaktor: https://www.heise.de/tp/news/Alarmierende-Wahrscheinlichkeit-eines-Supergaus-in-belgischen-Atomkraftwerken-3494478.html
  • adma 23.11.2016 08:25
    Highlight Highlight Zitat aus dem Text: Die Korrosion von Brennstabhüllrohren ist laut einem Bericht der Atomaufsichtsbehörde ENSI ein normaler Prozess, der in jedem Reaktor stattfindet.

    Abgesehen von erhöten Kosten dürfte dies also überhaupt kein Problem sein.
  • Domino 23.11.2016 08:15
    Highlight Highlight Diese Reaktortypen sind Schrott und dienen nur den Briten, Amis und Franzosen Waffenfähiges Plutonium herzustellen. Kontrolliert runterfahren und verschrotten. Verbauen wir uns aber nicht die Zukunft, es gibt neue Ansätze und völlig sichere Reaktoren in ca 15 Jahren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_IV_International_Forum?wprov=sfsi1
    • TheDan 23.11.2016 10:25
      Highlight Highlight Mit dem Reaktortyp in Leibstadt wird kein Plutonium erbrütet. Dafür gibt es geeignetere Reaktortypen welche sich Brutreaktoren nennen. Auf Wikipedia hättest Du das auch rausgefunden...
    • Jellyfish 23.11.2016 10:50
      Highlight Highlight Und wohin mit dem müll? Auch in 15 jahren...
    • Domino 23.11.2016 10:58
      Highlight Highlight Stimmt, da wird kein Plutonium erbrütet, es wird bei der Wiederaufbereitung der Brennstäbe entfernt. Und diese Wiederaufbereitungsanglagen stehen eben in Frankreich und England.
      Mir gehts damit um Grundsätzlicheres: Man auf die Uran-Zerfallsreihe gesetz, wo eben auch Plutonium vorkommt. Bei der Thorium-Reihe ist das nicht der Fall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pulcherrima* 23.11.2016 08:14
    Highlight Highlight Das kommt ja passend zur Abstimmung
  • Illyria & Helvetia 23.11.2016 08:12
    Highlight Highlight Wenn nur einmal etwas in diesen Atomkraftwerken schief läuft – wir sind ja Menschen und machen Fehler, Maschinen machen auch welche – dann können wir unsere Koffer packen und auswandern. Ich jedenfalls möchte nicht in einer mit Strahlen verseuchten Umwelt leben. Vielleicht gehen dieses Risiko (auch wenn es klein ist) die Initiativgegner ein? Das reicht für mich persönlich als Argument, für den Atomausstieg zu stimmen. Je früher wir diese los sind, desto besser. Bei allem Respekt vor den Kraftwerkbetreibern. Die machen ihren Job trotzdem gut, aber eben.
  • Samln 23.11.2016 08:12
    Highlight Highlight Zufall, dass dies heute, einen Tag nach der spätest empfohlenen Briefstimmabgabe, publiziert wird? 😉
  • TrueClock 23.11.2016 08:10
    Highlight Highlight Wenn das mal nicht perfektes timing ist.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 23.11.2016 08:08
    Highlight Highlight Unsere AKWs sind sehr sicher und verdienen eine unbeschränkte Betriebsbewilliung... #IronieOff
    Probleme ohne Ende, Entsorgung ungelöst, massives "Restrisiko".
    Es muss uns offenbar wirklich hier in Mitteleuropa ein AKW um die Ohren fliegen bis wir endlich gescheiter werden!
  • Triumvir 23.11.2016 08:07
    Highlight Highlight Mein Ja zum Ausstieg aus dieser Killerenergie ist schon lange unterwegs!
  • klugundweise 23.11.2016 08:02
    Highlight Highlight Alles kein Problem. Fragt NR Wasserfallen, der hat bestimmt eine Lösung!
  • Granini 23.11.2016 07:52
    Highlight Highlight Klare Botschaft: watson ist für den atomausstieg.
    • Radesch 23.11.2016 09:49
      Highlight Highlight Natürlich, die Vorteile eines Atomausstiegs übertreffen die Nachteile um vielfaches.
    • DasSchaffenWir 23.11.2016 10:24
      Highlight Highlight Genau: Die Kernkraftwerke werden von den Medien in Szene gesetzt, so wie es Watson in der obigen Bildunterschrift selbst sagt. Tendenziös!
    • R&B 23.11.2016 10:35
      Highlight Highlight @Granini: Watson hat eine Meinung und steht dazu. Das ist Transparenz
  • Judge Dredd 23.11.2016 07:46
    Highlight Highlight Ein Schelm wer denkt, dieser Artikel ist nicht zufällig jetzt erschienen 😁
  • Wehrli 23.11.2016 07:39
    Highlight Highlight Ha! Eben, sehr ihr! Brennelemente Oxidiert! Schrecklich oder? Ich spühr die Strahlung schon in meinen Zehen ....

Besteh das Quiz zur Durchsetzungs-Initiative oder du wirst ausgeschafft! 

Es bleibt ein guter Monat, bis die Schweiz über die Durchsetzungs-Initiative abstimmt. Zeit sich fit zu machen. Mach mit beim Ausschaffungsquiz! 

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