Schweiz

Es bleibt ein wesentlicher Punkt, bei welchem sich die Wirtschaft nicht durchsetzen konnte, und an welchem sich das Schicksal der Vorlage wohl entscheidet. Der Zustupf à 70 Franken AHV für jeden Neurentner.  bild: Keystone/ arno balzarini

AHV-Reform: Wirtschaft hält trotz grossem Erfolg dagegen

11 Forderung setzte die Wirtschaft durch, nur eine Kröte hätte sie schlucken müssen

08.08.17, 06:46 08.08.17, 07:20

Anna Wanner / Nordwestschweiz

Verkehrte Welt in der Sozialpolitik: Bis vor sechs Jahren erklärten der Gewerkschaftsbund und dessen Chef, Paul Rechsteiner, die AHV sei solide finanziert, sie schreibe Überschüsse. «Der Bundesrat hat den Leuten ständig mit falschen Zahlen Angst gemacht und damit den Leistungsabbau gerechtfertigt», beklagte der SP-Ständerat aus dem Kanton St. Gallen in der «NZZ». Unter anderem verstehe er nicht, wieso die Bürgerlichen das Rentenalter der Frauen auf 65 erhöhen wollten. Das war im Sommer 2011. Heute kämpft Rechsteiner für ein Ja zur Altersreform, deren Inhalt er massgeblich mitbestimmt hat. Dazu gehört auch die Erhöhung des Frauenrentenalters.

Wo sich die Wirtschaft durchsetzte

Doch damit nicht genug: Sozialminister Alain Berset erinnerte an der Medienkonferenz im Juni daran, dass sich die Wirtschaft (und mit ihr die bürgerlichen Parteien) in fast allen Punkten durchgesetzt haben:

Das Frauenrentenalter wird ab 2018 jährlich um drei Monate auf 65 erhöht. Ab 2021 ist es also jenem der Männer angeglichen.

Um die Pensionskassen zu entlasten, wird die Rente aus der zweiten Säule um 12 Prozent gekürzt. So wird der Mindestumwandlungssatz in vier Schritten um jeweils 0.2 Prozentpunkte pro Jahr von 6.8 auf 6 Prozent gesenkt.

Die Mehrwertsteuer wird nicht um 2 oder 1.5 Prozentpunkte erhöht, wie es der Bundesrat forderte, sondern um 0.6 Prozentpunkte, wie es der Arbeitgeberverband (SAV) in der Vernehmlassung 2013 verlangte.

Eine Senkung der Eintrittsschwelle in der beruflichen Vorsorge hat das Parlament in Rücksicht auf die Wirtschaft ebenfalls abgelehnt.

Ähnlich erging es der Möglichkeit einer Frühpensionierung für tiefe Einkommen: abgelehnt.

Das Parlament hat sich zudem erfolgreich gegen eine Reduktion des Bundesbeitrags gewehrt. Der Bundesrat wollte diesen auf 18 Prozent senken, nun bleibt er bei 19.55 Prozent.

Das Parlament hat hingegen die Lebensversicherer verschont: Heute müssen diese laut Gesetz 90 Prozent ihrer Erträge den Vorsorgeeinrichtungen abgeben, zehn Prozent dürfen sie abschöpfen. Der Bundesrat wollte die sogenannte Mindestquote von 90 auf 92 Prozent erhöhen. Das Parlament hat dies abgelehnt.

Die Erhöhung der Lohnbeiträge für Selbständigerwerbende konnte das Parlament ebenfalls abwenden. Der Bundesrat wollte alle gleichstellen. Ohne Erfolg. Während Arbeitgeber und -nehmer zusammen 8.4 Prozent Lohnbeiträge abgeben, zahlen Selbstständige weiterhin bloss 7.8 Prozent.

Den Wunsch einer Flexibilisierung des Rentenbezugs zwischen 62 und 70 Jahren hat der Bundesrat umgesetzt.

Zudem wird der Koordinationsabzug nicht ganz abgeschafft, aber angepasst und leicht gesenkt. Zudem werden die Altersgutschriften für 35- bis 54-Jährige um 1 Prozentpunkt erhöht, so wie es der SAV in der Vernehmlassungsantwort vorschlug.

Auch vergleichsweise kleine Änderungen wie die Abschaffung der Kinder- und Witwenrenten verhinderte der Arbeitgeberverband erfolgreich.

In diesem Jahr wirst du pensioniert

1m 34s

1789921_1475078608

Video: watson

Die «rote Linie»

Es bleibt ein wesentlicher Punkt, bei welchem sich die Wirtschaft nicht durchsetzen konnte, und an welchem sich das Schicksal der Vorlage wohl entscheidet. Der Zustupf à 70 Franken AHV für jeden Neurentner. Dieser soll über eine Erhöhung der Lohnabgaben von 0.3 Prozentpunkten finanziert werden. Im Parlament bezeichneten bürgerliche Politiker diesen Zustupf als «rote Linie». Die AHV müsse saniert und nicht ausgebaut werden, so der Tenor. Bis heute ist dies der Hauptgrund, wieso sich Wirtschaftsverbände, FDP und SVP gegen die Reform wehren. Und wieso sie auf einmal auch eigene Forderungen als schlechte Lösungen verkaufen. So warnte SVP-Nationalrat Thomas de Courten (BL) die Frauen, dass sie bei Annahme der Vorlage länger arbeiten müssen.

Freilich ärgern sich die Befürworter nun darüber, dass die Kampagne sich nur um den «ungerechten Zustupf» dreht. Alain Berset wirft den Gegnern gar vor, die 70 Franken allein aus «Prinzipiengründen» abzulehnen. Denn finanziell hätte es zwischen den zwei Vorlagen, die am Ende übrig blieben, keinen Unterschied gemacht. Berset sprach von Kompromiss, von Geben und Nehmen. «Die 70 Franken waren der notwendige Schritt, um jene Kreise, die gegen all die anderen Punkte waren, für die Vorlage zu gewinnen.» (aargauerzeitung.ch)

Das könnte dich auch interessieren:

Wo ist Walter? (Natur-Edition) Diese 14 Tierarten haben Forscher erst vor kurzem entdeckt

Video zeigt dramatische Flucht von nordkoreanischem Soldaten

Til Schweiger hat sich mit diesem Facebook-Post mal wieder in Schwierigkeiten gebracht ...

Uber vertuscht massiven Hackerangriff – 57 Millionen Kundendaten weg

Das sind die beliebtesten (und fairsten) Smartphones der Schweiz

Weil es schon wieder früh dunkel wird: 13 Glühbirnen-Witze zum Abschalten

Hast du auch dieses Teil an deiner Heizung? So funktioniert es richtig

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Nach dem «Haka» der «All Blacks» bleiben die Waliser einfach stehen 

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
113
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 21.08.2017 08:21
    Highlight Die AHV ist der zentrale Pfeiler der Schweizer Altersvorsorge! Für zwei von drei Rentnerinnen und Rentnern ist die AHV die wichtigste Einnahmequelle im Alter ganz besonders auch für unsere Bauern!. Eine Erhöhung der AHV um 4 bis 6% ist deshalb substanziell. Dank des Umlageverfahrens und der solidarischen Finanzierung ist die AHV für normalverdienende die kostengünstigste Altersvorsorge!

    1 0 Melden
    • Sheldon 25.08.2017 12:37
      Highlight Genau: Ich brauche, also muss ich bekommen. Ein beliebter Denkansatz, gerade unter Bauern. Aber zentral ist doch: wo nehmen, ohne zu stehlen. Meine Generation die sorglos in den 60ern und 70ern gedieh, hatte die Alten ausgelacht, weil sie immer sparen wollen. Nun kriegen wir Panik, weil unser Batzen auf der Seite nirgendwohin reicht und jammern und pochen auf Solidarität.
      0 0 Melden
  • Sophia 18.08.2017 09:36
    Highlight Das Sozialwerk AHV wurde von Anbeginn von Rechts bekämpft. Die stetigen Parolen, die Jungen müssen für die alten blechen, dann aber: Die geburtenstarke Jahrgänge werden von den Jungen ausgebeutet, Rechnungen, die keiner durchschaut, sollen die Gesellschaft und die Solidarität zu untergraben. Das soll sich in Köpfen der Menschen festsetzen! Wer erarbeitet in unserem Staat z.B. 40 Milliarden Dividenden, die 2017 alleine von den SMI Firmen ausbezahlt werden?» Der fleissige Mensch, dem diese Abräumung am Hintern vorbeigeht! Und für die AHV soll es nicht reichen? Denkt nach uns stimmt JA!!!!
    1 0 Melden
  • Herbert Anneler 08.08.2017 14:24
    Highlight 70 CHF für alle zukünftigen RentnerInnen mit Giesskanne stinkt mir, aber eine entsolidarisierte Gesellschaft wie die USA stinkt mir unendlich viel mehr. Aber genau dies ist die hidden agenda von FDP/SVP. Mit ihrer Erhöhung der PK-Beiträge für Arbeitnehmende und Arbeitgebende verteuern sie die Lohnkosten - und fördern so die Auslagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer. Damit verkleinern sie die Basis für das Substrat der Altersvorsorge weit mehr als mit den 70 CHF pro RentnerIn. Daher ist die AHV-Abstimmung eine wichtige Weichenstellung: Mehr USA oder gleichviel Schweiz wie heute!
    3 3 Melden
  • HAL9000 08.08.2017 14:05
    Highlight Ich seh schon, am Ende hab ich nichts mehr...
    3 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 17:44
      Highlight Womit die Angstmacherei von SVP/FDP ein voller Erfolg ist. Passen Sie auf: es wird die nächste Finanzkrise sein, die unsere Sozialkassen leert und nicht 70 Franken mehr AHV für die Rentner.
      0 3 Melden
    • HAL9000 09.08.2017 09:25
      Highlight Ach nö, Angst hab ich nicht. Es wird sowieso kommen wies kommt.
      Zuweilen, in gut 50 Jahre sowieso andere Systeme und Lebensweisen dominieren werden.
      Es ist fast unmöglich eine Altersvorsorge aus der früheren Zeit in der neuen noch gebrauchen zu können. Schon alleine durch die technologisierung wird im Alter vieles anders, evtl sogar günstiger usw.
      Ich lass mich da nicht einschüchtern.
      1 2 Melden
    • Sophia 21.08.2017 16:48
      Highlight Es ist doch eine ganzeinfach Geschichte. kein Staat der Welt (ein zivilisierter) kann es sich leisten, dass seine Bürger verarmen. Das wäre gleichbedeutend, mit einem Bankrott. Wo keine Konsumenten sind, braucht es auch keine Produktion. Also muss ein Staat für seine Bürger sorgen. Das müsste er auch, wenn es z. B. gar keine Arbeitsplätze mehr gäbe, weil Maschinen die Produktion naherzu alleine übernähmen. Jemand muss die Waren kaufen, damit der Kreislauf des Geldes stattfindet. Es wird daher irgendwann auf ein allgemeines Grundeinkommen hinauslaufen. Dafür gibt es bereits Feldversuche!
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 08.08.2017 12:38
    Highlight Die Mehrwertsteuer wird nicht um 2 oder 1.5 Prozentpunkte erhöht, wie es der Bundesrat forderte, sondern um 0.6 Prozentpunkte, wie es der
    👉 Arbeitgeberverband verlangte.

    Berset erinnerte an der Medienkonferenz im Juni daran, dass sich die 👉Wirtschaft in fast allen Punkten durchgesetzt hat.

    Das Parlament hat hingegen die
    👉 Lebensversicherer verschont..

    Eine Senkung der Eintrittsschwelle in der beruflichen Vorsorge hat das Parlament in Rücksicht auf die 👉Wirtschaft ebenfalls abgelehnt.

    Danke für den Text. Ich weiss jetzt, was ich abstimmen werde.


    5 5 Melden
  • Sheldon 08.08.2017 12:03
    Highlight Das Problem bei solchen Vorlagen ist die Ueberforderung von uns Stimmbürgern. Wir müssten Statistiken interpretieren und anhand von komplexen Prognosen entscheiden können. Wir überhöhen aber die eigenen Erfahrungen. 10% Arbeitslose über 50 heisst nicht, dass es nach 50 hat keine Arbeit mehr gibt, sondern dass 90% über 50 einen Job haben. Es gibt etliche Leute > 65, die mit Freude weiterarbeiten. Einige Kröten der Solidarität müssen von den Jungen geschluckt werden, aber dies erfordert umgekehrt eine stärkere Einsicht, dass man zum Angesparten Sorge tragen muss und nicht nur fordern darf.
    2 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 17:48
      Highlight Klar, das tumbe Stimmvouch ist immer überfordert, bzw. verwirrt wenn es nicht denkt und stimmt wie die Neoliberalen Steuersenker und Sozialabnauer es wünschen. Schon mal was von Demokratie gehört? Ja, um die hab ich langsam Angst!
      3 1 Melden
    • Sophia 21.08.2017 17:00
      Highlight Wölfli, ganz deiner Meinung, aber schau doch mal weiter untern, welche Gnome sich da versuchen, die einfachsten Zusammenhänge zu verstehen. Also ich glaube schon, dass der Bürger so ungefähr von 30% Idioten durchsetzt ist. Das Schlimme daran ist, dass die grössten Dummköpfe auch die grössten Mäuler haben und kaum jemand sich vorstellen kann, dass es so viel Dummheit auf einen Haufen überhaupt geben kann. Und völlig dumm ist es, wenn die Neoliberalen Sozialabbauer nicht merken, dass Rentner auch wichtige Konsumenten sind. Ich hätte dir gerne 100 Herzchen angklickt!
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 10:40
    Highlight Und wieder lassen sich Stimmbürger mit der Rentenreform-Diskussion erfolgreich vom eigentlichen Problem ablenken:

    In der Schweiz, einem der reichsten Länder der Erde, besitzen 10% der Steuerpflichtigen 70% des privaten Vermögens (NZZ, Nov.11) und berappen rund 80% der direkten Bundessteuer (Eidg. Steuerverwaltung).
    Da hats nicht zuwenig Geld, aber eindeutig zuwenig Charakter und Anstand.
    9 5 Melden
  • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 09:32
    Highlight Es gab diesen Sommer am TV "Im Schatten der Burg - Leben wie vor 500 Jahren". Da mussten die Bauern dem Vogt den Zehnten abliefern. Was für ein schöner Brauch! So schön, dass wir ihn gern bis heute pflegen! Lieber dem Pensionskassenvogt 10% vom sauer Verdienten überlassen als dem betagten Nachbur, der nicht mehr so werchen kann wie ein Junger, einen Laib Brot zu schenken!
    19 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 09:27
    Highlight Die 70 CHF sind der Gipfel der Verarschung derjenigen, die keine Lobby im Bundeshaus haben ... du und ich.

    m.a.W.: Umverteilung light - der Idiot merkts ja nicht
    21 11 Melden
  • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 09:17
    Highlight Die Bürgerlichen wollen unsere Gesellschaft amerikanisieren, sprich den Sozialstaat abbauen. Sie sind aber nicht ehrlich und mutig genug das offen zu sagen, deshalb versuchen sie u.a. seit Jahren die Jugend gegen die Rentner, ihre geliebten Grosseltern, aufzuhetzen. Es sind die gleichen Leute, die bei der Bildung sparen, im Gesundheitswesen, die Lehrabgängern nur kaum bezahlte Praktikumsstellen anbieten usw..
    40 13 Melden
    • reaper54 08.08.2017 11:20
      Highlight Bei der Bildung wird nicht gespart. Wieso immer diese Lügen?

      Quelle Bundesamt für Statistik (wie auch auf dem Bild ersichtlich)
      4 3 Melden
    • Troxi 08.08.2017 13:22
      Highlight Es wird bei der Bildung nicht gespart? Darf ich raten, der Kt. LU ist ihnen abhanden gekommen. Eine Woche zusätzlich Ferien unbezahlt bei Berufsschulen, Kantonsschulen und weiteren Schulen nennen sie keine Sparmassnahmen? Im übrigen konnten so läppische 4 Mio eingespart werden.
      1 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 13:46
      Highlight @reaper54. Die Ausgaben werden der wachsenden Anzahl Schüler und Studenten nicht gerecht, deshalb muss von Sparen gesprochen werden. Natürlich wachsen die Ausgaben - in allen Bereichen, aber weniger als sie müssten, viel lieber senkt man die Steuern, damit die Reichen immer reicher werden. Oder haben Sie eine Statistik, die das Gegenteil beweist? Zum Beispiel, dass es in der CH immer weniger Millionäre und Milliardäre gibt?
      2 0 Melden
  • simiimi 08.08.2017 09:12
    Highlight Ist auch völlig richtig, gegen die Vorlage zu sein. Ich verstehe wirklich nicht, warum die SP auf Biegen und Brechen auf den 70 CHF mehr für alle bestanden hat. Die Mindestrenten um 70 CHF anzuheben, das wäre ein Kompromiss gewesen. Was jetzt vorliegt ist Resultat eines linken Powerplays, welches sich der Realität des demografischen Wandels verweigert.
    23 21 Melden
  • Sensenmaa 08.08.2017 09:12
    Highlight Ich hätte da eine gute Idee. Beispiel Amerika und an die anderen Ländern welche dem Beispiel folgen. Cannabis legalisieren! Steuern einnehmen! Ganz einfach.
    22 8 Melden
    • HAL9000 08.08.2017 14:06
      Highlight Maaan, das sag ich ja seit Jahren...
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.08.2017 09:00
    Highlight Die "Wirtschaft" sind wir alle!
    9 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 12:42
      Highlight Konsumentenmacht und Arbeitskraft auf der einen Seite, und auf der andern Seite das Kapital. Letzteres ist übermächtig geworden und dominiert alles, auch die Politik.
      7 2 Melden
  • mrmikech 08.08.2017 08:54
    Highlight Rente wird eh nicht reichen, chf 70 mehr oder weniger ist eine blöde diskussion. Eine grosse gruppe pensionierten muss geld zum ausgeben haben, sonst bricht die wirtschaft ein. In Europa reden wir von 30% im alter 65+ in 2050. Dazu wird es auch noch viel mehr ausgaben für gesundheitsvorsorge geben. Es braucht also ein totales umdenken der wirtschaft.
    21 5 Melden
    • Sophia 21.08.2017 08:24
      Highlight Die Stärkung der AHV deshalb so eminent wichtg, weil die privaten Pensionskassen seit Jahren unter Tiefzinsen und Anzockern, und Gnomen leiden. Das bisherige Rentenniveau kann nur durch deutlich höhere Beiträge gehalten werden. Ausserdem hat die AHV für alle mit tiefen und mittleren Einkommen ein viel besseres Preis-Leistungsverhältnis als alle anderen Arten der Altersvorsorge. Und wie du richtig schreibst, hängt auch unsere Wirtschaft stark von den künftigen Ausgaben der Rentnern ab!
      0 0 Melden
  • Elpolloloco 08.08.2017 08:37
    Highlight Erfolg oder Misserfolg dieser Vorlage zeigen sich m.E. erst an der Urne und nicht schon jetzt, wie der Titel des Artikels suggeriert.
    19 5 Melden
  • Sheldon 08.08.2017 08:19
    Highlight 70 CHF nach dem Giesskannenprinzip auszuschütten ist auch für den Altruisten Sheldon nicht schlüssig. 210 CHF für die 30%, welche das wirklich brauchen, wäre gleich teuer, aber wesentlich logischer.
    62 9 Melden
    • _helmet 08.08.2017 10:45
      Highlight Dagegen hätte sich die Bürgerlichen genau so mit Händen und Füssen gewehrt. Sie wollen Sozialstaat abbbauen und dass die Reichen mehr vom Reichtum für sich behalten können. Die Vorlage ist ein kleiner Schritt in die Richtige Richtung, mit viel Leistungsabbbau mit höherem Alter und Kürzungen in der 2ten Säule, deshalb sind die 70 Fr mehr für alle richtig, sonst hätte die Vorlage vor dem Volk null Chancen. Die Bürgerlichen sind Deppen, machen genau den gleichen Fehler wie bei der USRIII und stehen am Schluss vor einem Scherbenhaufen. Hoffentlich kommen sie nicht durch. Zum wohl der Schweiz!
      6 3 Melden
  • Ich mein ja nur 08.08.2017 07:49
    Highlight Die Wirtschaftsverbände bekämpfen die AHV konstant, weil sie eine erfolgreiche Konkurrenz für ihre Pensionskassengeldmaschinen ist. Für alle, statt für wenige halt...
    56 14 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.08.2017 08:45
      Highlight Pensionskassengeldmaschine? Ähä.
      5 14 Melden
  • MaxHeiri 08.08.2017 07:48
    Highlight Ich verstehe nicht wie man als junger Bürger dafür sein kann. Das Rentenalter wird nur minim erhöht während andere Länder schon bis 70 gehen. Zusätzlich soll ich noch mehr MWSt bezahlen, damit Pensionäre noch 70 CHF mehr bekommen?
    31 52 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.08.2017 08:47
      Highlight Und es ist noch schlimmer. Der Übergangsgeneration wird auch noch die PK Rente garantiert. Die Jungen werden abgezwickt.
      15 12 Melden
    • pun 08.08.2017 08:48
      Highlight Die 70 CHF für Neurentner werden über 0,3 zusätzliche Lohnprozente finanziert und weshalb ich mich als junger Bürger dafür einsetzen soll, dass ich noch länger arbeiten muss, während schon heutige ü50 Bürger nur noch schwer eine neue Stelle finden, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
      13 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 08:53
      Highlight Andere Länder sind wirtschaftlich viel weniger erfolgreich als die CH, haben sich aber die 35 Stdn.-Woche geleistet usw. Dank der Finanzkrise, die wir auch jenen verdanken, denen die AHV ein Dorn im Auge ist, müssen jetzt anderswo Sparkorrekturen gemacht werden. Die schwer arbeitenden Einwohner des wettbewerbsfähigsten Landes der Welt haben sich die AHV verdient!
      19 3 Melden
    • Troxi 08.08.2017 09:27
      Highlight Es gäbe einige bessere Argumente um dagegen zu sein. Kürzungen bzw Herunterschrauben bis zum Jg 65 beim Umwandlungssatz zB. Um dies verkraften zu können gibt es die 70.- Goddie für Neurentner, Mein Grosi bekäme diese zB wieder nicht, da sie schon gut 20 Jahre bezieht. Ein weiteres besseres Argument wäre die automatische Anpassung des Rentenalters wenn die AHV Verluste schreibt, allerdings bin ich nicht sicher, ob dies von den Bürgerlichen eingepackt wurde oder nicht.

      Ihre Sichtweise lieber MaxHeiri, stellt das ganze System Schweiz in Frage und das Resultat könnte die USA mit der KK sein.

      8 3 Melden
    • Sophia 08.08.2017 11:59
      Highlight Wir wollen doch mal festhalten, dass die Rentner ja am meisten in die Kassen einzahlten und immerhin auch nach der Pensionierung ihre Steuern zahlen. Es gibt keine junge Generation, welche für die Alten blechen müssen, es gibt aber eine Gesellschaft, die solidarisch sein sollte. In den Pensionskassen stecken fast eine Billion Franken, welche in der Wirtschaft angelegt sind und somit auch den jungen die Arbeistplätze sichert. Und auch die Rentner sind Konsumenten, die ihren Beitrag an der Wirtschaft leisten und Arbeitsstellen schaffen. Hört auf zu jammern!
      7 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.08.2017 16:47
      Highlight Pardon @Sophia, aber Sie haben nicht viel begriffen. Selbstverständlich beziehen die heutigen Rentner viel mehr, als sie einbezahlt hatten. Die PK Anlagen sichern kaum Anbeitsplätze, verteuern aber das Wohnen.
      1 1 Melden
    • Sophia 17.08.2017 20:03
      Highlight Die meisten Arbeitnehmer zahlen mehr in die AHV-Kasse, als sie jemals wieder erhalten (Arbeitgeberanteil eingerechnet). Das wird und muss auch so bleiben, weil die AHV eine soziale Einrichtung ist. Ein Berufsmann, der 41 Jahre stetig einzahlt, bringt so an die 600 000 Franken in die AHV Kasse! Selbst wenn er 85 Jahre alt wird, bleiben dann 180 000 Franken für jene, die es nicht schafften (Warscheinlich würde der Zwerg dann von Umlagerungen quasseln) . Da sind die Einnahmen aus Steuern noch gar nicht eingerechnet.
      Zwerg ein Rechter ist oder nicht? Er plappert einfach deren Lügenparolen nach!
      0 0 Melden
    • Sophia 17.08.2017 20:12
      Highlight Da hat der Zwerg sogar mal ins Schwarze getroffen, was ja die Regel nur bestätigt. Die PK verteuern das Wohnen, weil die Bürgerlichen erstens schon viele Pensionskassen ruiniert haben und weil sie ihnen das Anlegen vorschreiben, damit sich EFH's schön rentieren und steuerlich begünstigt bleiben. Jetzt musste aber schweigen, denn ich wohne seit mehr als 30 Jahre in meinem EFH!! Für unsere sozialen Einrichtungen und für das Leben der Rentner sind private Kassen ein Teufelszeugs. Deshalb gilt es unter allen Umständen, dass wir JA stimmen, auch wenn nicht alles gut ist an der Reform!
      0 1 Melden
  • 7immi 08.08.2017 07:48
    Highlight eigentlich schon erbärmlich, dass es die bürgerlichen brauchte, um das rentenalter anzugleichen (=gleichberechtigung!!!) und dies nicht vom bund oder sp (setzt sich ja sonst immer für die weibliche gleichberechtigung ein) kam. ausserdem frage ich mich, was dieser punkt in einer abstimmung zu suchen hat. dies sollte schon lange umgesetzt worden sein mit dem gleichstellungsartikel. man stelle sich mal vor, es wäre anders rum (mann mit 64 pensioniert), der skandal wäre gigantisch...
    29 31 Melden
    • pun 08.08.2017 08:49
      Highlight Weil Frauen weiter bei Lohn und Beförderungen benachteiligt sind.
      14 16 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 08:54
      Highlight Jetzt bräucht es auch noch die Bürgerlichen, um die Lohngleichheit für Mann und Frau durchzusetzen!
      17 8 Melden
    • 7immi 08.08.2017 10:12
      Highlight @pun, wölfli
      Welche lohnungleichheit? Es gibt keine statistik, die die löhne 1:1 vergleicht (arbeitserfahrung wird nicht berücksichtigt). Ausserdem hat die frau bei ungleichem lohn die möglichkeit, rechtliche mittel zu ergreifen, da illegal. Dies kann der mann nicht, da das pensionsalter 64 legal ist. Ihr vergleicht also eine allfällige straftat (lohnungleichheit) mit einer legalen diskriminierung (pensionsalter).
      5 2 Melden
    • Arthur Sunil 08.08.2017 11:03
      Highlight @pun & Wölfli:
      0 3 Melden
    • pun 08.08.2017 13:16
      Highlight Also euer Argument ist, dass es zwar Lohnungleichheit gibt, aber das gerecht ist, weil Frauen Kinder kriegen, dann auf diese aufpassen und deshalb weniger Arbeitserfahrung haben?
      Warum dann nicht konstruktive Vorschläge (z.B. Teilzeitarbeit für beide Geschlechter ermöglichen) bringen statt den Fakt an sich zu leugnen (...achsoo, es geht nur darum, sich aufzuspielen)?
      3 4 Melden
    • 7immi 08.08.2017 13:42
      Highlight @pun
      nein, leg mi bitte keine falschen aussagen in den mund! ich sage nur, dass man nicht äpfel mit birnen vergleichen soll. die erfahrung ist auch lohnbestimmend. und wie oben erwähnt kann jede person den arbeitgeber anzeigen, da die geschlechtsspezifische lohnungleichheit illegal ist...
      1 2 Melden
  • rodolofo 08.08.2017 07:42
    Highlight Bei den Auseinandersetzungen über die AHV-Reform, zeigt sich wieder mal, dass die Rechtsbürgerlichen Knallharten Verhandler keinen Centimeter nachgeben!
    Sie wollen die Egoshooter-Pensionskassen-Säule stärken, weil das die Geiz ist geil - Mentalität stärkt und weil sehr viele FDP-Mitglieder in Verwaltungsräten von Krankenkassen gross absahnen können, allen voran der aussichtsreichste Bundesrats-Kandidat aus dem Tessin, Ignazio Cassis...
    Das AHV-Umverteilungsmodell zugunsten der ärmeren Bevölkerung soll geschleift werden, damit noch mehr Rechtsbürgerliche sich ein Klo aus Gold leisten können...
    48 14 Melden
    • rodolofo 08.08.2017 08:28
      Highlight Äh... ich wollte eigentlich Pensionskassen sagen.
      Aber dann sind mir die Krankenkassen mit Ignazio Cassis als Anhängsel reingerutscht...
      Ist doch Hans was Heiri!
      Einfach ein Bürokratisches Gebilde, in dem viel Geld umgesetzt, verwaltet und investiert wird.
      Das könnten auch Banken sein...
      23 10 Melden
  • Toerpe Zwerg 08.08.2017 07:38
    Highlight Und wieder ein langer Artikel über die Rentenreform, welcher kein Sterbenswörtchen darüber verliert, wie die Junge Generation von den Babyboomern schamlos über den Tisch gezogen wird. Diese sogenannte Reform kreiert eine willkürliche Grenze beim Jahrgang 1973. Alle mit Jahrgang 1973 und älter profitieren von einer auch für die Zukunft geltenden Besitzstanwahrung in der zweiten Säule. Zusätzlich steigt deren AHV Rente. Noch schlimmer ist es, wenn sie verheirazet sind. Ausgerechnet die geburtenstärksten Jahrgänge erhalte mehr Rente. Das demografische Problem wird veschlimmert. Stimmt Nein!
    37 32 Melden
    • Wölfli beim Lamm 08.08.2017 09:06
      Highlight Die Babyboomer ziehen die Jungen schamlos über den Tisch? Allein diese herzlose Aussage sollte jedem Jungen Grund für ein JA sein. Denn wer die AHV zu Gunsten von Banken und Versicherungen schwächen will hat bereits bei der Bildung massiv gespart, zahlt der
      Generation "Praktikum" miese Löhne, lässt Mieten und KK-Prämien steigen! Alles zu Lasten der Jungen. Da sind die 70 Fr. mehr AHV, die bis zur Einführung längst von der Teuerung aufgefressen sein werden, (s. weiter oben) ein Globuli-Chügeli!
      20 7 Melden
    • Sheldon 08.08.2017 09:21
      Highlight Das wiederum ist auch eine zu einfache Argumentation. Denn was kommt danach ? Eine linkere Reform? Wohl kaum. Rentenalter 67, was demographisch logisch wäre? Wohl kaum. Heute ist der Umwandlungssatz bei den Pensionskassen zu hoch und die AHV-Kasse zu leer. Also wenn wir nein stimmen und alles so lassen, dann tattern wir dann als Greise und essen schimmliges Brot.
      12 0 Melden
    • Chnebeler 08.08.2017 09:40
      Highlight Komisch ist ebenfalls, dass im der Bundesversammlung wohl nur gewinner sind welche profitieren sprich vor 1973 geboren wurden.
      Ist doch schön wenn man sich die eigene Rente selbst bestimmen kann.

      Ich werde auch klar nein Stimmen zu dieser Verarschung der Jungen.
      Sonst beginnen wohl schon bald die Lehrlinge mit einzahlen in Pensionskasse und 3. Säule.
      2 10 Melden
    • Wambolium 08.08.2017 13:11
      Highlight Dass nur die Übergangsgeneration zu den Gewinnern gehört ist auch nur die halbe Wahrheit. Dank des flexiblen Koordinationsabzug und des AHV Zustupfes kommen Niedrigverdiener bei der AV2020 besser weg als Personen mit höherem Einkommen. Dies ist ein wichtiger Schritt, denn Teilzeitarbeitnehmer und Niedrigverdiener wurden in der obligatorischen BVG, wegen dem fixen Koordinationsabzug, lange Zeit schlechter behandelt.
      3 1 Melden
    • Wambolium 08.08.2017 13:19
      Highlight Am wichtigsten ist übrigens, was bei den Rentnern am Schluss als Rente übrig bleibt. Und die AV2020 ist so konzipiert, dass praktisch alle Altersgruppen und Einkommensgruppen von der Reform profitieren.

      https://goo.gl/QAmKib
      Dieses PDF vom EDI zeigt, dass selbst die Nicht-Übergangsgeneratiönler, sofern sie ein kleines oder mittleres Einkommen haben, von der AV2020 profitieren.
      Ein 44 Jähriger (Nicht-Übergangsgeneration) mit einem Jahreseinkommen von 40 000 CHF bekommt bei seiner Pensionierung sogar mehr Rente über als ein 49 Jähriger (Übergangsgeneration)
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.08.2017 13:38
      Highlight Der Druck auf die Sozialwerke ist offenbar nicht gross genug, sonst würde uns nicht eine Vorlage mit Leistungausbau präsentiert, welche den Finanzierungsbedarf noch erhöht. Bei einer Ablehnung kommt sehr rasch eine neue Vorlage, bei der hoffentlich alle zur Sanierung beitragen und nicht bloss die Jungen.
      0 4 Melden
    • Wambolium 08.08.2017 15:19
      Highlight Die AV2020 beinhaltet keinen Leistungsausbau. Die meisten erhalten zwar mehr Rente (siehe PDF des EDI, mein obiger Post), doch dies resultiert aus dem flexiblen Koordinationsabzug, der niedrige und mittlere Einkommen einem höheren Einkommen in der obligatorischen BVG gleichstellt.

      Und was spricht ausserdem gegen einen Leistungsausbau? Denn auch in der reichen Schweiz gibt es viele die von Altersarmut betroffen sind.

      Und bei der AV2020 tragen eh alle zur Sanierung bei
      --> MwSt wird erhöht- alle zahlen
      --> mehr Lohnprozente- alle Arbeiter zahlen
      --> höherer Frauenrentenalter- Gleichstellung
      2 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.08.2017 16:42
      Highlight Gegen einen Leistungsausbau spricht die Demographie und es ist scheinheilig, diese Frage zu stellen bzw. sie belegt wie auch der Rest Ihres Posts, dass diese Reform kein Sanierungsplan der Vorsorgewerke darstellt, sondern eine Umverteilungsmogelpackung. Die mverteilung von jung zu alt soll zementiert werden zugunsten der geburtenstärksten Jahrgänge, welche das demografische Problem überhaupt verursachen.

      Altersarmut wird mit dieser Vorlage sowieso nicht bekämpft, es werden höchstens die EL minim entlastet.
      0 3 Melden
    • Sophia 08.08.2017 20:22
      Highlight Das Gerede von der "überforderten" jungen Generation ist rechte, bürgerliche Proganda. Sie zielt auf den Egoismus der Menschen. Das ist verwerflichePolitik. Jeder Arbeitnehmer hat sein Leben lang in die AHV gezahlt und Anspruch auf eine Rente. Die Teuerung würde diese Rente jedoch schmälern, also müssen die jüngeren mehr Zahlen, denn deren Löhne wachsen ja mit der Teuerung auch. Die jüngeren zahlen jedoch das allermeiste für ihre eigene Rente in den Pott und das allerwenigste für den bereits Pensionierten. Kapiert das doch endlich mal und hört auf mit der rechten Lügenpropaganda!
      3 1 Melden
    • Sophia 08.08.2017 23:38
      Highlight Alle Arbeitnehmer, die heute über 40 Jahre im Job waren und treu ihre Beiträge an die Sozialwerke zahlten, waren auch einmal jung und haben nie geklagt, sie müssten für nachfolgende Generationen "bluten". Was sind das heute nur für Jammerlappen, die den rechten Propagandamist nachplappern, sie seien die Leidtragenden. Dass sie in aller erster Linie für sich selbst sorgen, damit sie ihren lebansabend geniessen können, das sagt ihnen die bürgerliche Verweigerungsclique nicht, weil sie ja schon immer gegen alle Sozialwerke waren, weil sie vom sozialen Frieden im Land nicht profitieren.
      3 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2017 00:02
      Highlight Uff ... wenn das Basiswissen fehlt, wird eine Diskussion schwierig.

      Sind Ihnen die Begriffe Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren bekannt? Können Sie die Problematik mit überhöhten Umwandlungssätzen aufgrund steigender Lebenserwartung erfassen? Erkennen Sie eine Finanzierungsproblematik, wenn sich das Verhältnis von Aktiven zu Rentnern verkleinert? Erkennen Sie, dass die Jungen deshalb stärker belastet werden, als die heutigen Rentner belastet wurden?

      Versicherungsmathematik kennt keine Lügen und keine Propaganda.

      0 1 Melden
    • Wambolium 09.08.2017 09:18
      Highlight @Toerpe Zwerg Okay, die Erhöhung der Renten (zu sehen im PDF des EDI) ist nicht nur auf den flexiblen Umwandlungssatz zurück zu führen. Ein 59ig Jähriger mit 70 000 CHF Einkommen bekommt bspw. 840 CHF mehr Rente pro Jahr, dies ist auf die 70 CHF mehr SHV Rente zurück zuführen (12x70).
      2 0 Melden
    • Wambolium 09.08.2017 09:23
      Highlight Aber ich bleibe dabei die AV2020 beinhaltet viele gute Sachen, die die Altersvorsorge stabilisiert:
      -Flexibler Koordinationsabzug
      -Senkung ded Umwandungssatzes, dies kommt den Jungen sehr zu gute, da somit nicht zulässige Umverteilung in der BVG zwischen Jung und Alt eingedämt wird.
      -Die Altersvorsorge wird bis ins Jahre 2030 stabilsiert, kommt den Jungen auch zu gute
      -Rentenalter der Frauen wird angepasst

      Und eine einseitige Stärkung der 1. Säule (AHV +) fände ich für die Demographie viel viel schlimmer. In der AV2020 wird sowohl die erste wie auch die zweite Säule gestärkt und sarniert.
      2 0 Melden
    • Wambolium 09.08.2017 09:36
      Highlight Und was ist schlimm daran wenn, wie im pdf ersichtlich, die Renten steigen. Bis wir im Rentenalter sind, sind diese Erhöhungen längstens von der Teuerung aufgefressen. Oder der Umwandlungssatz im Überobligatorium sinkt weiter, was ja bis jetzt auch nie kompensiert worden ist. Und bei den kleinen und mittleren Einkommen ist die Rentenerhöhung, wie bereits erwähnt vorallem auf den flexiblen Koordinationsabzug zurück zu führen.

      Und was ist an einer kleinen Umverteilung von reich zu arm schlecht. Und bzgl. der Umverteilung von jung zu alt, diese wird mit der AV2020 sogar eingedämpt.
      2 0 Melden
    • Sophia 09.08.2017 10:25
      Highlight Ich war auch einmal jung und habe mich nie als Zahler für die Alten gefühlt. Ihr erliegt einem verdammt raffinierten Rechtspopulismus, der voll auf den angeborenen Egoismus der Menschen zielt. Lasst euch nicht von Rechten dummschwätzen, denn dieses intelligente Werk der Freisinnigen und Sozialdemokraten ist für euch jungen Menschen noch wichtiger, als für uns Alten. Und für eure Arbeitsstellen ist sie noch wichtiger! Es braucht Keine Klugscheisser, um euch das zu erklären!
      3 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2017 10:38
      Highlight Sie wird eben nicht eingedämmt, weil die Babyboomer kompensiert werden - Trick 17 dieser Scheinreform. Eine Umverteilung von reich zu arm findet auch nicht statt, denn von jung zu alt heisst in den allermeisten Fällen von arm zu reich.
      0 1 Melden
    • Sophia 09.08.2017 10:40
      Highlight Uff, Zwerg, was soll denn das nun wieder? Dir fehlt einfach die pollitische Einsicht in den Gesamtzusammenhang der gesellschaftlichen Fragen. Deine Detailkenntnisse in Ehren, aber hinter dem Schreibtisch löst man keine Politischen Probleme. Es war schon immer so, dass die Jüngeren höhere Beträge zahlen als die älteren und die Wirtschaft hat noch immer die Produktivität erhöht. Wenn ständig die Produktivität steigt, dann solltest du auch wissen, dass damit das BIP steigt und damit das Gesamteinkommen. Weniger Menschen zahlen dann mehr in die sozialen Einrichtungen, kapierts du das denn nicht?!
      3 0 Melden
    • Wambolium 09.08.2017 12:30
      Highlight @Sophia Hast du mich gerade als Klugscheisser bezeichnet? ;-)

      @Toerpe In der AV2020 bekommen alle Altersgruppen etwa gleich viel mehr Rente, nur die Ärmeren ein klein wenig mehr.

      Wer wie viel einbezahlt hat auch viel mit Solidarität zu tun. Und da ist es ja das Ziel, dass die Jungen die Alten unterstützen.

      Die jetztige Variante mit der Teilkompensation über die erste Säule ist viel sozialverträglicher als die Variante von FDP und SVP, in welcher nur über die zweite Säule kompensiert worden wäre. Wenn sich die FDP/SVP-Variante durchgesetzt hätte, hätten die Ärmeren viel mehr bezahlt.
      0 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2017 13:31
      Highlight Pardon, aber was Sie als Detailkenntnisse abtun, sind Grundkenntnisse. Ohne diese lassen sich die Zusammenhänge nicht begreifen. Wo, wenn nicht hinter dem Schreibtisch werden denn politische Probleme gelöst? Das verfügbare Geld und die berechnete Rentenhöhe lassen sich hinter dem Schreibtisch trefflich berechnen.

      Nochmals zum mitschreiben: unterstützten die Babyboomer aus ihren Einkommen noch 1/4 Rentner müssen die Jungen bald 1/2 Rentner tragen. In diesem Umfeld ausgerechnet für die Babyboomer (und nur für diese) die Renten zu erhöhen, ist Schwachsinn.
      0 2 Melden
    • Sophia 09.08.2017 16:51
      Highlight Du schreibst einfach nach, bei deinen politischen Recken ab und meinst das sei schlau, Zwerg! Das ist einfach billiges Anbietern an die egoistischen Instinkte. Das Mäntelchen des Wissens steht dir so wie so nicht sehr gut, wie alle deine Kommentare hier belegen. Schau, ich habe berechnet mit inplizierter Volatilität und zur Hilfenahme der Standardabweichung und den Gammas und Omegas ca. 220 000 Franken in die AHV eingezahlt, mein Chef nochmals so viel. Bezogen habe ich bis heute inkl. der Volatiltät ATM Fr. 224 000.- Habe also nochmals so viel zu gute und werde das kaum noch beziehen. Kapiert?
      1 1 Melden
    • Sophia 09.08.2017 17:06
      Highlight Babyboomer, ist doch längst ein Müllhaufen Begriff! Mein Gott, Schreibtischtäter, wo schreibst du denn überall deinen Schmäh zusammen. Was habe ich denn geschrieben? Wenn immer weniger Menschen ein immer grösseres BIP erarbeiten, dann ist doch klar, dass diese wenigen Menschen, die entsprechend mehr verdienen, auch mehr für die Kunden tun müssen. Du gibts dich als Intellektuellen aus, und präsentierst eine Milchmädchenrechnung. Nein Zwerg! Schau dir meinen anderen Beitrag an! Vielleicht kommst du der Sache dann ein wenig auf die Spur! Die AHV ist für unsere Gemeinwesen lebenswichtig!
      1 0 Melden
    • Sophia 09.08.2017 17:09
      Highlight Nein Wambolium, ich habe dir ein Herzchen angekreuzt! Ich meinte keinen Bestimmten, sondern die rechtsnatioale Propaganda!!
      1 0 Melden
    • Chnebeler 09.08.2017 17:58
      Highlight @ Sophia etwas weniger Temperament und etwas mehr Vernunft täten dir gut.

      Du schreibst du hast inkl. Arbeitgeber 440'000 in die AHV einbezahlt und erst 224'000 bezogen. Also bist du falls du normal in Rente gingst und eine maximal Rente beziehst heute 72.

      Falls du noch nicht in Rente bist solltest du dich erstmal informieren worum es geht.
      Den 1. Ist das Geld das du in die AHV einbezahlt hast eh schon lange Weg.
      Und 2. Weiss ich nicht wie du sonst auf die Idee kommst dir stehe der gleiche Betrag zu wie du Einbezahlt hast.

      Du kennst scheinbar unser Vorsorge System nur vom hörensagen.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 09.08.2017 18:40
      Highlight Wenn das Selbstbewusstsein mit dem Sachverstand negativ korelliert, wird es peinlich und der Zwerg hat weder mit Rechts noch mit national etwas am Hut. Es dürfte den Platz hier sprengen, Ihnen Ihre Fehlüberlegungen darzulegen. Klrar ist nun aber nach Ihrer Rechnung, dass Sie das System der AHV tatsächlich nicht begriffen haben.

      Passen Sie doch als ersten Schritt Ihre Ausdrucksweise Ihrer Sachkenntnis an.
      1 1 Melden
    • Sophia 17.08.2017 17:37
      Highlight Ach, der feine Herr windet sich, von nichts eine Ahnung und dann den Oberlehrer spielen. Pass mal auf Zwerg, deine Milchmädchenrechnung von wegen auf einen "Babyboomer", wie du dich ausdrückst, was ja schon Hinweis auf Durchschnittlichkeit genügend zeigt, kämen 4 Rentner ist Angstmacherei von Rechts und wird durch ständiges Wiederholen auch nicht wahr, denn die 4 Rentner haben alle ihre Beiträge selbst in die Kasse bezahlt. Das sollten die Jungen Leute auch tun, denn dann haben auch sie später eine Rente. Du verbreitest Quatsch und spielst den Erhabenen, statt ein wenig zu denken!
      1 0 Melden
    • Sophia 17.08.2017 17:46
      Highlight Chnebeler, deine Rechungen sind haarstreubend und deine Schlussfolgerungen mit nichts zu rechtfertigen. Wer sagt dir denn, ich beanspruche mehr, als mir zusteht? An den Haaren herbeigezogen!
      Weshalb ist mein einbezahltes Geld schon längst weg? Hast du es vielleicht gestohlen?
      Ich habe sogar meine Beiträge ohne Zins und Zinseszins berechnet, weil das selbst mit dem Völlmy nicht sauber zu schaffen wäre!
      Weisst du Chnebeler, du plotterst einfach drauf los und hast nun aber wirklich von nichts eine Ahnung, denn was du zusammenschreibst, ist keines Kommentares wert!
      1 0 Melden
    • Sophia 17.08.2017 18:13
      Highlight Stimmt alle mit Ja, denn Zwergs sogenannte "Babyboomer" haben mit Abstand am meisten in die Kassen gezahlt. Addiert man ihre Beiträge mit Zinsezins, kommt ein Arbeitnehmer der im Schnitt 3500 jährlich an AHV Beträgen eingezahlt hat, nach 41 Jahren Arbeit auf einen Betrag von rund 262 000 Franken. Die Gleiche Summe hat der Arbeitgeber dazugezahlt, also sind 540 000 Franken vorhanden. Davon kann gut eine Rente bis 85 Jahre gezahlt werden und es bleiben dann sogar noch 350 000 übrig, was für die Armen und Arbeitsunfähige usw, zur Verfügung steht.
      0 0 Melden
    • Chnebeler 17.08.2017 21:13
      Highlight @ Sophia 1.) Es tut mir Leid wenn ich so deutlich werden muss, aber du hast echt keine Ahnung wovon du sprichst. Und wer keine Ahnung hat schweigt manchmal besser.
      Deine Beiträge sind nicht weg, weil ich oder sonst jemand sie gestohlen hat, sondern wegen unseres Systems. Die AHV wovon wir hier reden wird im Umlageverfahren finanziert. Das bedeutet der Betrag der dir Ende August vom Lohn abgezogen wird kommt nicht auf dein AHV-Konto denn das gibt es gar nicht. Das Geld fliesst zu den jetzigen Rentnern, spricht deine eingezahlten Beiträge sind schon längst als Rente ausbezahlt.
      0 1 Melden
    • Chnebeler 17.08.2017 21:40
      Highlight @ Sophia 2.) Den mit dem Zins kanst du daher auch gleich vergessen. Ich hoffe du siehst nun ein das deine Ausführungen bezüglich AHV kompletter blödsinn sind. Ich hoffe daher, dass du dich nochmals informierst worüber wir Abstimmen. Erst dann kannst du dir eine eigene Meinung bilden.
      0 1 Melden
    • Sophia 18.08.2017 09:58
      Highlight Compenswiss hat die Aufgabe, die AHV Gelder gut anzulegen: Im Jahr 2014 erzielten die drei Fonds, die gemeinsam verwaltet werden, eine Rendite von 6,5% auf ihr Gesamtvermögen. Kumuliert betrachtet habe die gute Renditeentwicklung den Ausgleichsfonds AHV/IV/EO über die vergangenen sechs Jahre hinweg einen kumulierten Anlageertrag von 8,5 Mrd. Fr. gebracht, heisst es im Jahresbericht.
      Das zu Chnebelers dummen Zeugs, das er hier verbreitet.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2017 10:44
      Highlight Manchmal muss man sich fragen, ob wirklich alle abstimmen dürfen sollten ...
      0 2 Melden
    • Sophia 18.08.2017 17:23
      Highlight Zwerg, du schreibst: Die Babyboomer, also die grossen Jahrgänge von 1960 – 1970 würden schamlos von den Jungen ausgenutzt, gleich danach bedauerst du die Jungen, die künftig je für 4 Rentner aufkommen müssten. Beides ist falsch und widersprüchlich und altbekanntes Zeugs, das in allen Medien seit Jahren gehört oder gelesen werden kann/konnte und deswegen nicht von dir stammen kann! Ich vermute, du willst dich einfach nur wichtig machen und hast wenig Kenntnisse von der Sache.
      2 0 Melden
    • Sophia 18.08.2017 17:24
      Highlight Zwerg, dann musst du das der NZZ melden, denn die hat das veröffentlicht!
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2017 19:16
      Highlight An Ihrem Leseverständnis muss ich zweifeln. Sie verstehen schlicht nicht, was ich schreibe.
      0 2 Melden
    • Sophia 19.08.2017 09:24
      Highlight Es ist eine faschistische Methode, unpassende Personen von der Wahl auszuschliessen. Dabei gleicht sich alles aus, auf einen Spinner kommt halt z. B. eine Sophia…
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.08.2017 10:37
      Highlight Dann haben ein Spinner und eine Zufallsstimme abgestimmt ...

      Sie sind wenigstens insofern Konsequenz, dass der Grad an Inkompetenz mit Ihrer Unbelehrbarkeit korrespondiert.

      Nochmals: Können Sie den Begriff Umlageverfahren einordnen? Ihre AHV Beiträge haben die Rennte Ihrer Eltern finanziert. Ihre Rente bezahle u.a. ich.
      0 1 Melden
    • Sophia 21.08.2017 08:13
      Highlight Konkret erhält die AHV ab 2018 eine Milliarde Franken mehr, ohne dass die Bevölkerung zusätzlich belastet wird. Denn diese Milliarde stammt aus den 0,3 Mehrwertsteuer-Prozenten für die IV. Statt diesen Betrag auslaufen zu lassen, wird er in die AHV überführt. Erst ab 2021 wird die Mehrwertsteuer um bescheidene 0,3% auf 8,3% angehoben.
      Damit kann die AHV den Renteneintritt der «Baby-Boomer» gut bewältigen.
      Mit dieser Lösung werden hingegen die Renten gesichert und die Forderung nach Rentenalter 67 blockiert.
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.08.2017 12:19
      Highlight Die MWSt-Erhöhung wird fast Vollständig durch die Rentenerhöhung absorbiert und die ungedeckten Rentenversprechen belaufen sich auch nach der Reform aus über 800mia. Das ist 1.3 mal das BIP der Schweiz. Hier von gesicherten Renten zu sprechen ist Schindluderei. Das Rentenalter 67 kommt in jedem Fall. Die Jungen müssen nun einfach aufpassen, dass sich die Babyboomer nicht davonstehlen. Dazu muss diese Scheinteform gebodigt werden.
      0 1 Melden
    • Chnebeler 21.08.2017 12:25
      Highlight @ Sophia falsch die Bevölkerung wird schon ab 2018 zusätzlich belastet, da die erhöhung auf 8% MWSt. befristet ist bis ende 2017 und eigentlich die MWSt. 2018 wieder gesenkt werde sollte. Und zu den bescheidenen 0.3% ab 2021 dies ist ein hoher Betrag, da die MWSt. bei fast allen Produkten und Dienstleistungen anfällt. Ich sehe die tiefe MWSt in der Schweiz als Vorteil oder möchtest du auch 15-25% wie in der EU?
      0 1 Melden
    • Sophia 21.08.2017 16:21
      Highlight Was ist das nun wieder, Chnebeler? Die Bevölkerung wird ab 2018 mehr belastet, weil sie dann die gleiche MwSt bezahlt wie heute? Ja, so schnell kann man sich blamieren!
      Und noch was, eine Mehrwertsteuer ist nicht einfach an ihrer Höhe messbar. Du vergleichst Äpfel mit Birnen Chnebeler! Mir wäre eine MwSt von 20% z. B. lieber, als eine Steuer auf die AHV und die Pensionsbezüge und auf Geld, das man gar nicht hat wie z.B. der Mietwert eines EFH, den es nirgend sonst gibt. MwSt kann man einsparen, in dem man weniger konsumiert, aber Steuern auf die Renten u.a. sind fix.
      1 0 Melden
    • Sophia 21.08.2017 16:29
      Highlight Meine Rente ist schon lange ausbezahlt? Lies das nochmals langsam durch, vielleicht kapierst du es noch: Compenswiss hat die Aufgabe, die AHV Gelder gut anzulegen: Im Jahr 2014 erzielten die drei Fonds, die gemeinsam verwaltet werden, eine Rendite von 6,5% auf ihr Gesamtvermögen. Kumuliert betrachtet habe die gute Renditeentwicklung den Ausgleichsfonds AHV/IV/EO über die vergangenen sechs Jahre hinweg einen kumulierten Anlageertrag von 8,5 Mrd. Fr. gebracht, heisst es im Jahresbericht.
      Das das Geld sich ständig austauscht, heisst doch nicht, dass es weg ist. Dummheit sollte wirklich weh tun.
      0 1 Melden
    • Sophia 21.08.2017 17:09
      Highlight Vorsicht Leute, wenn der Chebeler euch sagt, euer Geld auf der Bank sei lange schon weg, dann stimmt das sogar! Denn die Bank arbeitet mit dem Geld. Aber zu eurer Beruhigung, auf eurem Konto ist alles Geld noch vorhanden, es ist lediglich ausgetauscht. Das nennen dann die beiden Experten: Umlagerung!
      1 0 Melden
    • Chnebeler 21.08.2017 19:49
      Highlight @ Sophia 1.) hast du schon vergessen im 2009 haben wir zugestimmt die Merwertsteuer zur Sanierung der IV von 2011-2017 um 0.4% auf 8% zu erhöhen. Diese Zusatzfinanzierung fällt am 1.1.18 weg dies heisst der Satz sinkt auf die alten 7.6% + die 0.1% für Fabi. Sprich ab 1.1.18 zahlen wir beim Normalsatz nur noch 7.7%, was einer Kostensenkung von 0.3% der meisten Güter für alle bedeutet.

      Mit der AHV-Revision bleibt der Normalsatz bei 8% und ab 2021 liegt er bei 8.3%. Das macht für mich eine Kostensteigerung von 0.3% ab 1.1.18 und 0.6% ab 1.1.21.
      Wenn das keine Zusatzbelastung ist was dann?
      0 1 Melden
    • Chnebeler 21.08.2017 20:00
      Highlight @ Sophie 2.) du findest also eine unsoziale Steuer welche für alle gleich hoch ist besser als die Einkommens und Vermögensteuern, welche die persönliche wirtschaftlich Leistungsfähigkeit berücksichtigen?
      Das es blödsinn ist die AHV sowie BVG und 3. Säule Guthaben zu besteuern bin ich der selben Meinung wie du.
      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.08.2017 20:36
      Highlight Im AHV Ausgleichsfonds liegen 40 Mia. Sophie meint, dort würden ihre Guthaben liegen. Sie habe noch 200'000 zu gut, sagt sie. Der Ausgleichsfonds verfügt also über Vermögen für 200'000 Sophies. Total haben wir 2.2 Mio AHV Rentner. Wo verehrte Sophie sind denn nun Ihre Beiträge?
      0 1 Melden
    • Chnebeler 21.08.2017 20:47
      Highlight @ Sophia 3.) hier nochmals ein Link zu nachlesen wie die AHV finanziert wird.
      https://www.vimentis.ch/d/lexikon/255/Umlageverfahren.html

      Der Ausgleichsfond, welchen du erwähnst dient nur zu überbückung von Marktbedingten Engpässen, zudem reichen die ca 40Mrd. welche compenswiss verwalter reiche wohl gerade unm ein Jahr lang die Renten zu bezahlen.
      Hier die AHV statistik des Bundes
      https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/ahv/statistik.html

      Wie in der Statistik ersichtlich ist die Anzahl Rentner die letzten fünf Jahre um 10% gestiegen und das ist erst der anfang.
      0 1 Melden
    • Sophia 23.08.2017 10:45
      Highlight Wie will man mit jemandem eine Diskussion führen, der glaubt, dass die Zuflüsse und Abflüsse in eine Kasse, Versicherung, oder Bank so kompliziert sind, dass das irgendjemand nicht verstehen könnte. Wie soll man mit jemandem ernsthaft diskutieren, der glaubt, die AHV-Kasse sei durch diesen gleichzeitigen, steten Zu- und Abfluss von Geldern beständig leer?
      Niimand kann mit solchen ahnlungslosen Helden ernsthaft diskutieren. Das Lächerlichste für mich ist aber, wie diese Menschen ohne irgendeine Kenntnis eine Haltung annehmen, als wüssten und verstünden sie alles ganz alleine.
      1 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 11:07
      Highlight Die AHV verfügte Ende 2016 über ein Vermögen von 44, 7 Milliarden Fr.!!!! Von wegen, dein Geld ist weg, Chnebeler.
      Mit dem Geld, das natürlich auch deine Beiträge enhält, wenn du überhaupt zu einer regelmässigen Arbeit imstande bist, wird natürlich zur Wertvermehrung im Geldmarkt hoffentlich gewinnbringend gearbeitet. Einer der grossen Fond ist z.B. Blackrock, wo unser ehemalige NB-Chef angestellt ist, der von Blocher und Genossen gestürzt wurde und heute mehr Einfluss auf den CH-Kapitalmarkt hat, als je zuvor! Was wieder einmal belegt, dass Rechte, wozu auch du verm. gehörst, wenig können.
      1 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 11:15
      Highlight Die Geburten steigen wieder. 2016 kamen 87 883 Kinder hier zur Welt, so viel wie seit 1973 nicht mehr. Deren Anzahl und die seit 1973 kräftig gestiegenen Löhne und die kräftig gestiegene Effektivität oder Produktivität werden dazu beitragen, dass die AHV-Kasse sich ständig füllt und die Beiträge und die MwSt in ein paar Jahren wieder gesenkt werden können. Niemand muss draufzahlen, niemand wird abgezockt. Das einzige, was umgelagert werden müsste, sind die Hirne ewigen Nörgeler aber wenig bedeutender Kritiker von rechtaussen, die den Sozialstaat noch nie mochten.
      1 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 11:43
      Highlight Der Ausgleichsfonds deckt ziemlich genau ein Jahr AHV Renten. Ihre Beiträge wurden an die damaligen Rentner ausbezahlt, als Sie diese einbezahlt hatten. Ihre Rente bezahle ich und die anderen Arbeitstätigen.

      Die AHV ist eben keine Bank. Ihrem Rentenanspruch stehen keine Aktiven (Vermögenswerte) gegenüber. Beim Bankkonto ist das anders. Dort sind alle Kundeneinlagen (Fremdkapital) durch Vermögenswerte (bsp. vergebene Kredite, Liquidität, Wertschriften) gedeckt. Sind sie das nicht, ist die Bank Konkurs.

      Fazit: Sie haben keine Ahnung vom Vorsorgesystem, spucken dafür um so grössere Töne.
      0 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 11:59
      Highlight Im Pot der AHV befanden sich Ende 2016 also 44.7 Milliarden Franken. Würde man diese mit 3% verzinsen, was durchaus heute möglich wäre, ohne grosse Risiken einzugehen, dann ergäbe das alleine einen Zinsertrag von 1,32 Milliarden Franken, was reichen würde, die Rente von 63 000 Rentner im Jahr ohne Stammkapitalverlust zu zahlen. Von wegen, das Geld ist weg, Chnebeler! Du machst einfach eine defätistische Propaganda für die Sozialstaatgegner, ohne von irgendwas den Hauch einer Kenntnis zu haben!
      0 0 Melden
    • Chnebeler 23.08.2017 12:37
      Highlight @ Sophie
      Wir wissen jetzt alle das du im beschimpfen und poltern gut bist.
      Hast du aber auch schon überlegt, dass wenn deine Ansicht der dinge stimmen würde, wir ja gar keine Reform brauchen, da ja die Guthaben von jedem mit ordentlich Rendite angelegt wurden. Und nur noch darauf warten bezogen zu werden.
      Zudem bis die Zunahme der Geburten bei der Einzahlung in die AHV spürbar werden dauert es noch zwanzig Jahre. In welchen die Zahl der Bezüger sich stark erhöht.

      0 0 Melden
    • Chnebeler 23.08.2017 12:43
      Highlight @ Sophie

      Aber der klarste Beweis wie naiv du bist ist deine Aussage, dass in ein par Jahren die MWSt wieder gesenkt werden kann. Das ist genau die Situation, welcher wir aktuell haben. Eine temporäre Erhöhung läuft aus und prompt kommen lauter Sophies welche sagen man kann den Satz doch gleich auf dem höheren Stand lassen oder gleich noch massvoll erhöhen um das nächste Loch zu stopfen. Das sei ja keine Mehrbelastung.

      Merkst das wir uns im Kreis drehen? So kann dein Wunsch von 20%MWSt schneller real werden, als dir lieb ist.
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 13:19
      Highlight Sophie, es langt.

      Der gesamte AHV Fonds reicht für die Renten von einem Jahr. Dann ist fertig.

      Sind sie lernfähig oder möchten Sie in Ihrer Scheinwelt bleiben, sich blamieren und Andere beschimpfen?

      Einfache Frage für Sie: Wenn das Geld im AHV Fonds für ein Jahr reicht, weher kommt dann Das Geld für Ihre Rente nach diesem Jahr?

      0 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 13:20
      Highlight Aber vermutlich Trollen Sie nur, heissen Kevin und sind 17.
      0 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 16:38
      Highlight Das Kapital der AHV hat sich seit 1980 stetig vermehrt. Von anfänglich 18.2 Milliarden auf nunmehr 44.7 Milliarden. Ende 2017 werden es vorsichtig geschätzt 45.2 Milliarden sein. Darauf gibt es wieder, mikrig gerechnet, 3% Zins, obschon man annimmt, dass der Zins steigen wird, und dann können alleine von Zins schon mindestens 65 000 Rentner im Jahr bezahlt werden. und so geht das schon immer, nur die rechten Gnomen wollen immer die AHV bankrott reden. Aber Zahlen sin halt Zahlen, die lassen sich nicht dummschwätzen.
      0 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 16:50
      Highlight Nach Annahme der Vorlage wird die AHV 0,6% aus der MwSt erhalten, der Bund schätzt, 2.1 Milliarden im Jahre 2030 Mehreinnahmen. Dazu kommen die 600 Millionen von sogenannten Demographieprozent hinzu. 1,2 Milliarden Franken kommen noch aus der Erhöhung des Rentenalters der Frau auf 65 Jahre hinzu. Der AHV geht es gut, es ging ihr schon immer gut und es wird ihr auch in Zukunft gut gehen. Es sei denn, wir bekommen eine Rechts-Regierung, wo Chnebelers alles wegregieren, nicht aus bösem Willen, sondern aus Dummheit.
      Stimmt für die Vorlage und hört nicht auf die ewigen Nihiliten! Es lohnt sich!
      1 0 Melden
    • Sophia 23.08.2017 16:53
      Highlight Du kannst nicht lesen, Zwerg, es lohnt sich nicht, mit dir zu reden. Geh mal und hol dir fachliche Hilfe, denn die brauchst du ganz offensichtlich!
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 16:59
      Highlight Habe Sie denn mittlerweile wenigstens das Umlageverfahren begriffen? Ist Ihnen nun klar, dass Ihre damaligen Beiträge nirgends liegen, sondern längst an Andere ausbezahlt wurden?
      0 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2017 18:29
      Highlight Gewagte Prognose von einer, die das System nich versteht. Aber Sie haben recht, es lohnt sich für Sie nicht, mit mir zu sprechen, weil Ihre Provokationen und Beleidigungen ins Leere laufen.
      0 0 Melden
    • Chnebeler 23.08.2017 22:22
      Highlight Liebe Sophie ich würde mich ja hüten anderen Dummheit zu unterstellen. Um es mit deiner Rethorik zu sagen, die linken waren schön immer naiv und gaben das Geld mit beiden Händen aus.

      Ist dir nicht klar wie wirr deine Argumentation ist?

      Du behauptest, die AHV habe kein Problem und die Renten sind gesichert, kannst du mir in diesem Fall aus rationalen Sicht begründen, weshalb wir über die Reform der AHV abstimmen? Oder noch besser, weshalb man ohne Not Zustimmen und damit die eigene Kaufkraft senken soll?
      0 0 Melden
    • Wambolium 28.08.2017 17:30
      Highlight @Toerpe Zu Ihrem Statement:"Die Jungen zahlen die Zehe bei der Rentenreform."

      Habe gerade im Tagi gelesen, dass die Jungen, die wenig verdienen, mit der AV2020 besser fahren würden, als mit einem Plan B.

      Der Grund: Wenn die AV2020 abgelehnt wird gehören FDP und SVP zu den Gewinnern. Diese beiden Parteien werden dann darauf pochen, dass ihre Lösung durchgebracht wird.

      Bei der FDP/SVP Lösung wird, anders als bei der SP/CVP Lösung, der gesenkte Umwandlungssatz nur über die zweite Säule kompensiert. Dies führt zu einer viel grösseren Mehrbelastung für Wenigverdiener.

      https://goo.gl/pUF5cq
      0 0 Melden
  • dechrigi 08.08.2017 07:37
    Highlight Könnte eine knappe Geschichte werden
    Einerseits ist die linke Seite unzufrieden mit Variante welche von der Wirtschaft bestummen wurde.
    Auf der anderen Seite wollen die Rechten ihre eigene Variante nicht.
    19 4 Melden

Fertig gepafft auf dem Perron? SBB prüfen schweizweit komplett rauchfreie Bahnhöfe 

In etwas mehr als einem Jahr könnte es auch vorbei sein mit Rauchen in Bahnhöfen: Gemäss einem unpublizierten SBB-Papier könnten mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 sämtliche Bahnhöfe in der ganzen Schweiz rauchfrei werden. Dies berichtet die NZZ.

Im Rahmen einer Testphase sollen ab dem nächsten Fahplanwechsel vom 8. Dezember 2017 drei verschiedene Nichtraucherregelungen während eines Jahres geprüft werden.

Gemäss dem Papier will die SBB-Konzernleitung im zweiten Quartal 2018 definitiv …

Artikel lesen