Schweiz

Sie fühlen sich von Ärzten diskriminiert – jetzt kommt die Arztpraxis für Veganer

Bild: ho

Vegetarier und Veganer fühlen sich von ihren Ärzten häufig missverstanden. Ein neues Ärztezentrum soll Abhilfe schaffen. 

09.10.17, 08:53 09.10.17, 21:47

Via Stelleninserat werden Ärzte für ein neues Arztzentrum gesucht. So weit normal. Eine Anforderung an die Bewerber ist aber ungewöhnlich: Gesucht werden Ärzte, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

bild: Screenshot Vegmedizin.ch

Das Stelleninserat macht deutlich: Es ist kein normales Ärztezentrum, in dem ab dem kommenden Frühjahr Patienten behandelt werden.

Hinter dem Projekt steht  VegMedizin – ein Team von Ärzten, das Vegetarier und Veganer medizinisch berät und auch Zweitmeinungen anbietet. Bislang wurden die Sprechstunden telefonisch, per Live-Konferenz oder über verschlüsselte E-Mails abgehalten. Mit der Realisierung des Zentrums soll neu auch der direkte Patientenkontakt möglich sein.  

Ergänzend zur Telemedizin möchte «VegMedizin» zukünftig auch den Komplettservice anbieten können, teilt Sprecherin Barbara Schönthal auf Anfrage mit. «Einschliesslich körperlichen Untersuchungen, für die wir bisher zu Arztkollegen verweisen mussten.»

Wie viele Ärzte im geplanten Zentrum arbeiten werden, welche Fachärzte vertreten sein werden und wo der genaue Standort ist, darüber gibt es bislang keine Informationen. Aus dem Stelleninserat ist nur abzulesen, dass die Praxis im Raum Zürich/Luzern geplant ist. 

Es gibt immer mehr kranke Veganer

Derzeit könnte man noch keine weitere Details bekannt geben, schreibt Schönthal, «getreu dem Sprichwort ‹Über ungelegte Eier spricht man nicht.›» Die Ärztin betont aber, dass nicht nur Veganer und Vegetarier in der Praxis willkommen sind. «Wir bleiben unserem Grundsatz treu, dass wir kompetente und vorurteilsfreie Medizin anbieten, egal ob jemand homosexuell, Ausländer, Vegetarier, Veganer oder sonst andersdenkend ist.»

«Vorurteilsbeladene» Ärzte haben 2016 zur Gründung des telemedizinischen Service geführt. Als Beispiel nannte Schönthal in einem früheren Artikel den Fall einer Frau, die wegen Eisenmangels ihren Hausarzt aufsuchte. Statt dem Leiden seiner Patientin sorgfältig auf den Grund zu gehen, hätte er für sie nur inkompetente Belehrungen übrig gehabt. Sein Fazit: «Kein Wunder, wenn Sie sich vegan ernähren.» 

Danach hat sich die Frau an «VegMedizin» gewandt und das Ärzteteam fand die tatsächliche Ursache heraus. Verantwortlich sei nicht die vegane Ernährung gewesen, so Schönthal. Sondern ein gutartiges Darmgeschwülst, das chronisch blutete und den Eisenmangel verursachte.

«Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation den Patienten versucht zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

Renato Pichler, Präsident und Geschäftsführer Swissveg

«Swissveg», der grösste Interessensvetreter für Vegetarier und Veganer in der Schweiz, begrüsst das bestehende telemedizinische Angebot und das geplante Ärztezentrum. Kranke Veganer würden von Ärzten häufig falsche Auskünfte erhalten, sagt Renato Pichler, Präsident und Geschäftsführer «Swissveg». «Es heisst einfach, du bist krank, weil du dich falsch ernährst.»

Vielen Ärzten fehle das Grundwissen über die verschiedenen Ernährungsweisen. Darum würden sie bei Erkrankungen die falschen Schlüsse ziehen. Pichler: «Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation versucht seinen Patienten zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

Bei Ärzten, die jeden Tag Veganer untersuchen würden, wisse man, dass die Auskunft kompetent sei und man könne sich darauf verlassen. Es entstehe ein Vertrauensverhältnis.

Pichler macht ein Beispiel: «Ich würde mich auch nicht von einem Herzchirurgen operieren lassen, der nur alle zehn Jahre einen Eingriff selber vornimmt.» Wobei er sagt, er hoffe, dass es in ein paar Jahren keine speziellen Ärzte für Veganer und Vegetarier mehr brauchen würde.

Vegane Ernährung auf dem Vormarsch

Das Marktforschungsunternehmen Demoscope hat im Auftrag von «Swissveg» im Frühling 2017 eine repräsentative Umfrage durchgeführt und untersucht, wie sich Herr und Frau Schweizer ernähren.

Hier das Resultat:

Bild: Swissveg

«Dass drei Prozent sich vegan ernähren, hat uns selber überrascht», sagt Pichler. «Swissveg» war von einem Prozent ausgegangen. 

Die Zahl zeigt: Vegane Ernährung liegt im Trend. Die Dienstleister könnten unterschiedlich gut mit der Entwicklung mithalten, sagt Pichler. «Die Supermärkte haben in den letzten Jahren aufgeholt und ihr Angebot an veganen Produkten sukzessive vergrössert.» Die Gastronomie hinke noch hinterher. «Vor allem in ländlichen Gegenden.»

Die Fragen fallen einem oft erst nach dem Arztbesuch ein. Diese Problem lässt sich hier beim Kaffee lösen:

54s

In die Bar statt zum Arzt. Sprechstunde mal anders

Video: srf

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 09.10.2017 23:34
    Highlight So ein Schwachsinn... Brauchen dann Fleischesser auch nen speziellen Arzt? Treibt doch die Gesundheitskosten künstlich in die Höhe und jammert dann. Natürlich ist das ein reines Businessmodell und hat mit tatsächlicher Medizin nichts zu tun.
    10 11 Melden
    • phreko 10.10.2017 14:27
      Highlight Kanmst du deine Behauptungen begründen?
      2 4 Melden
    • α Virginis 10.10.2017 16:18
      Highlight Ja klar, Veganer benötigen SPEZIALÄRZTE und eine SPEZIALBEHANDLUNG, die dann wohl bei den Kosten doppelt so hoch kommt, als ein Allgemeinarzt. Spezialisten lassen sich gerne mal die Matratze füttern, das ist aber, wie gesagt, ein Marketing-Gag...
      8 5 Melden
  • Midnight 09.10.2017 22:32
    Highlight Brauchen die denn auch eine vegane Krankenkasse? 🤔
    18 6 Melden
    • phreko 10.10.2017 14:27
      Highlight Hast du das Problem nicht verstanden?
      4 7 Melden
    • Midnight 11.10.2017 16:47
      Highlight Eben schon. Deshalb ja die Frage.
      0 1 Melden
  • derlange 09.10.2017 21:24
    Highlight Warum wird die Meinung/Diagnose/Ratschlag vom Experten nicht akzeptiert?


    Dann will ich aber auch ein Arzt der übergewichtig ist, sonst versteht der ja meine Anliegen nicht, dass ich so gerne Chips und Schokolade mag....

    Det Alkoholiker will einen... ach Ihr wisst schon...
    28 12 Melden
    • phreko 09.10.2017 22:25
      Highlight Warum sollte ein Arzt Ernährungsexperte sein?

      Sie sind ja nicht mal richrige Wissenschaftler, sondern eher Handwerker.
      6 23 Melden
    • derlange 09.10.2017 22:40
      Highlight Weil er Arzt ist? Das studiert hat? Erfahrungen hat?

      Ok aber du weisst wieder mehr... dann müsste wohl ein Ernährungsberatung extra für vegis geschaffen werden?!
      9 7 Melden
    • phreko 09.10.2017 22:51
      Highlight Der hat sich ein paar Stunden (so 6-12h!) mit Ernährumg befasst. Der Rest gehört zum Mythos Gott in Weiss. Bei den 1-3% Veganern werden sie ja gewaltig Erfahrung haben.

      Der Bauarbeiter hat auch viel Erfahrung mit Zement, jedoch kommt er bei weitem nicht an Materialwissenschaftler heran. Dasselbe gilt bei Ärzten. Geh mal die Nobelpreisträger der Medizin nachschlagen. Da wurde schon ewig kein Arzt mehr prämiert. Das geht alles an Biologen, Physiologen, Biochemiker u.s.w.
      6 13 Melden
    • danek 10.10.2017 00:37
      Highlight @derlange:

      Ich möchte dich und die watson-Leserschaft gerne auf einen gängigen Irrglauben in der heutigen Gesellschaft aufmerksam machen. phreko hat in seinem oben stehenden Beitrag bereits darauf hingewiesen.

      Nämlich:

      1. Frag mal eine Medizin studierende Bekannte oder einen Bekannten von dir, wieviel im Medizin-Studium über Ernährung, insbesondere Prävention durch Ernährung gelehrt wird. Oder deinen Hausarzt.

      7 4 Melden
    • danek 10.10.2017 00:42
      Highlight (Fortsetzung)

      2. Geh mal in eine Universitätsbibliothek (z.B. die Zürcher ZB) und blätter in den Inhaltsverzeichnissen der Standardlehrmitteln des Medizinstudiums rum.

      Du wirst in beiden Fällen erstaunt feststellen, dass in einem Medizinstudium zwar äusserst viel über Medizin, aber äusserst wenig über Ernährung gelehrt wird.

      It is known..
      (amongst medical students).


      7 4 Melden
  • trio 09.10.2017 17:48
    Highlight Wo sind eigentlich diese dauernd belehrende und besserwisserischen Veganer? Immer wenn es um Veganer/Vegetarier geht, wird über die gemotzt. 80% der Kommentare sind aber Fleischesser, die ihren Fleischkonsum verteidigen, über Vegis lästern und Witze machen.
    Sage ich als Fleischesser...
    35 12 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 18:11
      Highlight Offensichtlich ein emotional gaaanz leicht aufgeladenes Thema. ;)

      Ist ein wenig wie beim Rauchen. Wenn die Leute das Gefühl haben, dass man ihnen etwas wegnehmen will, ist fertig lustig.
      18 5 Melden
    • Musterschüler 09.10.2017 21:49
      Highlight Rauchen mit Fleisch essen vergleichen... Ja ja

      Aber vom Prinzip hast du recht @Schub...USW

      Wie bei meiner Katze... Die faucht mich immer an wen ich ihr die Maus wegnehmen will.
      7 4 Melden
  • Rendel 09.10.2017 17:37
    Highlight Der Chirurg muss sicher kein Vegetarier oder Veganer sein. Auch ein Psychologe oder Psychiater nicht.

    Ich finds seltsam, klingt etwas nach Parallelgesellschaft.
    38 10 Melden
  • DieRoseInDerHose 09.10.2017 17:29
    Highlight Interessant, bin gespannt auf das Ergebnis und ob es sich halten kann! Wenn es in meiner Nähe wäre, würde ich es vielleicht selbst ausprobieren.
    7 4 Melden
  • FrancoL 09.10.2017 15:24
    Highlight Ich esse sehr ausgewogen, Salate, Gemüse, Fisch, Fleisch, Teigwaren und frage mich immer wieso versuchen viele zu behaupten dass zB veganes Essen eine bessere Ernährung darstellt?
    Wäre das der Fall dann würden heute zB Spitzen-Sportler die bekanntlich genaustens auf ihre Ernährung achten müssen sich schon lange nur noch vegan ernähren. Wieso nenne ich Sportler? Weil dies eine Gruppe von Menschen ist die mit ihrem gesunden Körper ihr Geld verdienet, also alles tun würden um diese Gesundheit auch nur ein Quentchen zu verbessern.
    32 21 Melden
    • stabiler 09.10.2017 16:48
      Highlight 1. Vegan kann man aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Gründen sein.
      2. Ich persönlich halte das gesundheitliche Motiv für am wenigsten überzeugend, weil ich denke, ausgewogene Ernährung (wirklich nur sehr selten Fleisch/Tierprodukte) ist mindestens genau so gesund.
      3. Trotz Gesagtem hat man sich häufig zu Gesundheitsfragen zu äussern, um krasse Falschaussagen richtigzustellen.
      4. Im Vgl. zur Standardernährung ist die vegane wohl gesünder.
      5. Es gibt viele, bzw. immer mehr, vegane Spitzensportler (Patrik Baboumian, David Haye, Mac Danzig, Venus Williams, Scott Jurek etc.).
      19 8 Melden
    • phreko 09.10.2017 16:56
      Highlight Welcher Sportler interessiert sich dafür, wie gut sein Körper noch mit 80 Jahren funktioniert?

      Viele Sportarten sind der reinste Raubbau am Körper. Da wird während 10-20 Jahren das Maximum herausgeholt und was danach kommt, interessiert doch keinen.
      21 8 Melden
    • demokrit 09.10.2017 16:57
      Highlight Veganer wird man aus moralischen/ökologischen Gründen und nicht wegen der Gesundheit. Hauptproblematiken sind der B12- und Eisenmangel, wenn man das nicht mit dem notwendigen Fachwissen über Nahrungsergänzungsmittel ausgleicht. Sportler benötigen zudem viel Protein, da bieten sich halt Hüttenkäse, Putenfleisch und Eiklar an. Klar, kann man für die Proteine auch den ganzen Tag Soja essen, aber das ist wohl eine eher triste Existenz.
      13 12 Melden
    • danek 09.10.2017 17:35
      Highlight Ich will einen gängigen Irrtum vorstellen:

      Langfristige Gesundheit und topathletische Leistungsfähigkeit (Fitness) sind zwei verschiedene Dimensionen. Dimensionen, die sich zwar teilweise überlappen. Aber trotzdem zweierlei Dimensionen.

      Beispiel:
      hohe Proteineinnahme = begünstigt in Kombination mit Sport die Fitness

      hohe Proteinzufuhr = korreliert jedoch mit langfristigem Krebsrisiko

      google cancer + protein
      6 5 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:15
      Highlight @Danek, mit einem herzlichen Gruss von mehreren Spitzensportlern, es wäre schön wenn man den mechanischen Verschleiss nicht mit einer ernährungstechnischen Aussage verknüpfen würde.
      Und danke wir sind in Magglingen schon ordentlich gut ausgebildet worden. Die Zeiten sind vorbei wo Sportler nicht wissen wie es um Langzeitschäden bestellt ist, denn das macht ihnen die Versicherungen bereits in den ersten Sportlerjahren mit vielen Ausschlüssen mehr als nur klar.
      7 3 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 18:16
      Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Patrik_Baboumian

      Dazu: Venus WIlliams, Dirk Nowitzki.

      Egal ob gesund oder nicht, aber es geht! Hauptgründe für Veganismus sind wohl eher andere als die Gesundheit in meinen Augen. Gesunde Ernährung geht (höchstwahrscheinlich) mit oder ohne Tier. Beim ökologischen Fussabdruck siehts leider anders aus.
      8 5 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 19:34
      Highlight @Schubidubidu; Wenn Du beim ökologischen Fussabdruck auch die Belastung der dummen Spezies "Mensch" mit einberechnest dürftest Du nich so vollmundig von einem besseren Fussabdruck des Veganers sprechen, aber ich sende Dir gerne einige Bilder der Behausung in denen zB Erntearbeiter in Süden leben dürfen, oder auch solche von Orten ausserhalb Europas. Ich weiss natürlich dass Veganer natürlich gerne bereit sind höhere Preise zu bezahlen, als Lippenbekenntnis ist mir das völlig bekannt, als Tatsache weniger, denn man sollte ja auch das Kleingeld dafür haben und das haben viele nicht.
      12 9 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 20:44
      Highlight Ich verstehe nicht genau, was du damit sagen willst, wenn du mir ein Haus von Erntearbeitern im Süden zeigst?

      Wie meinst du das mit den höheren Preisen? Grundsätzlich ist pflanzliche Ernährung ja sicher billiger als tierische, insbesondere wenn man die ganzen Subventionen einberechnet. Und klimafreundlicher ist sie auch, oder würdest du das bestreiten?

      Natürlich ist es absurd, dann trotzdem mit dem Flugzeug nach Indien in den Ayurveda-Urlaub zu fliegen.
      12 3 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 20:52
      Highlight Aah jetzt hab ich's glaub ich verstanden. Du willst also sagen, dass das Gemüse, was man essen müsste, wenn man sich vegan ernährt, unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird? Dein Ernst?

      Ich möchte mal die Behausung eines Mitarbeiters einer Ungarischen Hühnerfabrik sehen. Die ist sicherlich viel toller! Ich weiss ja, dass viele Fleischesser bereit sind, höhere Preise zu bezahlen. Das nötige Kleingeld muss man dafür aber haben und das haben viele nicht.
      Oder wie war das nochmals?
      13 3 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 21:17
      Highlight @Schubidubidu; Ganz richtig im 2. Kommentar erkannt: Ich bemängle die Preise und die Bedingungen die bei der Ernte den Arbeitern zugemutet werden. Leider wird das im Fussabdruck nicht berücksichtigt. Wenn die Behausung des ungarischen Hühnerfarmarbeiters nicht so toll ist, ist dies kein Grund um andere Arbeiter gleich schlecht leben zu lassen und dann noch von einem besseren Fussabdruck zu sprechen.
      Bei genauerem Lesen, hättest Du auch verstanden dass bei der Nahrung im allgemeinen viel Lippenbekenntnisse bezüglich mehr bezahlen vorliegen, aber nur wenig bis gar nichts umgesetzt wird.
      3 8 Melden
    • stabiler 09.10.2017 21:26
      Highlight @Schubidubidubid: Du hast's erfasst. FrancoL verfällt hier in einfachsten whataboutism. Wie ich früher in der Schule: "Ja Mama, ich habe eine ungenügende Note geschrieben, aber X.Y. war imfall noch schlechter!".

      Übertragen heisst's nun: "Ja, wenn ich Fleisch esse, werden dafür ausgewachsene Schweine auf 1qm ihr Leben lang ohne Tageslicht gesehen zu haben vor sich hin darben. Aber was ist mit a) den Erntearbeitern; b) dem Palmöl; c) den Tieren, die beim Getreide-Ernten sterben (usw. usf.)?"

      Wer sich Zeit nehmen will:



      Schöne Doku!

      9 4 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 22:04
      Highlight Also die Veganer, die ich kenne, haben allgemein ein sehr reflektiertes Konsumverhalten. Aber darüber muss ja jede*r zusätzlich sich Gedanken machen, ob FlexiFructiCarniPaleotarier oder was auch immer. Was das mit dem ökologischen Aspekt zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht ganz.

      Dass es schlecht ist, Arbeit unfair zu entlöhnen, steht ausser Frage. Dass wir uns Gedanken machen sollten über unseren CO2 Ausstoss auch nicht.

      Was jetzt das eine mit dem anderen zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht ganz.
      9 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 22:29
      Highlight @Schubi; Ja dass es sich Dir nicht erschliesst erkenne ich bestens, dann solltest Du aber Mutmassungen bei Seite lassen ,denn diese haben nicht viel mit der Sache zu tun.
      1 7 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 22:35
      Highlight @Stablir: Ich sage es für Dich etwas einfacher: Bevor ich mir viele Gedanken zu den Tieren mache, mache ich mir ehre Gedanken zu den Verhältnissen in denen unsere Mitmenschen leben müssen. Ich weiss das das Veganer oder auch Vegetarier nicht so gerne gelten lassen, aber bei mir geht Mensch vor Tier.
      Bezüglich "einfachsten whataboutism" kannst Du annehmen dass mir dieser in diesem Fall besser gefällt als jemand der kampfhaft versucht das Tier vor den Menschen zu stellen.
      Ich könnte Dir Bilder übermitteln, wo anstelle der Tiere Menschen nicht viel besser gehalten werden!
      1 9 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 22:39
      Highlight @Schubi; "Dass es schlecht ist, Arbeit unfair zu entlöhnen, steht ausser Frage. Dass wir uns Gedanken machen sollten über unseren CO2 Ausstoss auch nicht."
      Nur stelle ich mir die Frage, wieso denn alles mögliche in Bewegung gesetzt wird um den CO2 Ausstoss zu verringern, auch mit Zielen sogar versehen und wieso bei der fairen Entlohnung viel geredet wird aber kaum etwas gemacht wird, ausser dem ewigen festhalten man "würde schon", davon ernährt der Erntearbeiter nicht seine Kinder!
      4 4 Melden
    • demokrit 09.10.2017 23:13
      Highlight danek: Zur Proteineinnahme und Krebs verzapfst du groben Unfug, da ging es um Diabetes:
      https://www.dr-feil.com/allgemein/eiweiss-studie-medien.html
      2 1 Melden
    • demokrit 09.10.2017 23:28
      Highlight "Ich weiss das das Veganer oder auch Vegetarier nicht so gerne gelten lassen, aber bei mir geht Mensch vor Tier."

      Naja, 98% der Sojaproduktion geht m.W. in die Tierfütterung, insofern liegt die menschliche Belastung im Ausland viel eher bei den Fleischkonsumenten, insbesondere heute, wo viele Tofu-Convenience-Produkte ganz in der Schweiz oder zumindest Europa produziert werden (inkl. Anbau), während in der Tierfütterung aus offensichtlichen Gründen gerne das Billigstmögliche verfüttert wird (mitunter auch Palmöl aus Malaysia/Indonesien: Rundschaubericht).
      3 1 Melden
    • danek 10.10.2017 01:02
      Highlight @Francol:

      Ich habe nicht die mechanisch entstehenden Schäden bei Athleten gemeint, sondern tatsächlich die langfristigen Auswirkungen von hoher Kalorien- und Proteinzufuhr auf den menschlichen Körper und seine Langlebigkeit.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kalorienrestriktion

      1 1 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 09:08
      Highlight @danek; Ich versuch es einfacher darzustellen: Wenn der Sportler sich für seien Sport gerecht ernährt, auch im Wissen dass der später Schäden davon tragen kann, ist nicht erwiesen dass er dies auf veganer Basis besser und weniger gesundheitsschädigend bewerkstelligen kann, als mit einer Mischernährung.
      1 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 09:14
      Highlight @demokrit; Natürlich gibt es nur Soja und ja in Europa pflanzen wir nur Soja an und klar ist Soja das wichtigste.
      Aber mir geht es im Gegensatz zu Dir als einziger darum die anderen pflanzlichen Produkte. Da werden bei den Ernten gerade auch hier in Europa die tiefsten Löhne bezahlt.
      Ich denke es spricht auch für meine Sicht dass zB gerade Veganer nicht viel von grossen Erntetransfers halten, also auf naheliegende Erntefelder setzen und da gilt für mich der Spruch zuerst kommt die Achtung des Menschen und dann des Tieres. Schau ich in den Süden und Osten, so ist da noch viel zu tun.
      0 0 Melden
    • Lami23 10.10.2017 10:13
      Highlight Rancol, willst du damit sagen, dass für die Tiere mehr gemacht wird als für die Menschen?
      Ausserdem kann man ja in seinem Konsumverhalten beides berücksichtigen, ist ja nicht so, dass man zwischen Mensch und Tier wählen muss. Weniger oder keine tierischen Produkte, auf Label achten (fairtrade etc) auf die Herkunft und Verarbeitung achten (Löhne, Transport, Co2).
      3 0 Melden
    • Datsyuk 10.10.2017 10:32
      Highlight FrancoL, hier Nate Diaz (Kampfsportler), der über vegane Ernährung spricht:



      Nate Diaz hat McGregor jedenfalls schon besiegt. Nick Diaz, der Bruder von Nate Diaz ernährt sich vegan und ist auch Kampfsportler.
      2 0 Melden
    • demokrit 10.10.2017 11:00
      Highlight Naja, da fallen viel kleinere Mengen an. Aber meine 250g Blaubeeren/Himbeeren aus Holland/Polen kosten im Coop 5.80, da ist es eher unwahrscheinlich, dass die Erntehelfer sehr ausgebeutet werden. Äpfel, Honig, Birnen kaufe ich nur von hier und mit Biolabel. Verschiffungen versuche ich eher zu vermeiden (obwohl ich auch schon gehört habe, dass argentinisches Rindfleisch inkl. Transport mitunter CO2-ärmer produziert werden kann als in der Schweiz selbst). Offenbar stimmt die Gleichung "Lokal" also nicht bei jedem Lebensmittel. Die in der veganischen Küche beliebten Mangos esse ich aber nicht.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 12:11
      Highlight @Lami23; Lesen ist Voraussetzung! ich behaupte auf der Basis meiner Erfahrung mit bezahlten Lösen bei Grossernten, dass für diese Arbeiter klar zu wenige gemacht wird! Und es ist mein erstes Augenmerk dies zu mahnen und mit meinem eigenen Konsum wenn immer möglich keine Ausbeutung zu unterstützen, weder bei Mensch noch beim Tier. Sollte ich eine Rangordnung erstellen müssen dann zuerst beim Mensch und danach beim Tier. Ist es nun deutlich angekommen?
      1 1 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 12:14
      Highlight @demokrit: Kennst Du mindestens ein grösseres Konsortium von dem Du die Erntekosten und die damit bezahlen Löhne abfragen kannst? Wenn nicht dann würde ich mehr als Vorsichtig sein mit der Annahme Erntehelfer werden nicht ausgebeutet.
      In unserer Familie haben wir kleinere Früchteplantagen und wir sind heil froh dass wir Spitäler direkt beliefern können denn am freien Markt sind vernünftige Löhne nicht zu decken.
      0 1 Melden
    • Datsyuk 10.10.2017 12:16
      Highlight FrancoL, Veganer aus ethischer Überzeugung achten beim Kauf von Gemüse sicher darauf. Sie Pflanzen vielleicht sogar selbst Lebensmittel an.
      3 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 12:18
      Highlight @Datsyuk; Nochmals: Einzelne und das sind nur sehr wenige Beispiele bringen da nichts.
      ich wiederhole: Man forscht in der Sportmedizin um tausend Ecken um nur eine kleinste Leistungsverbesserung hinzukriegen. Wenn nun vegan die Lösung wäre dann kann ich Dir versichern, dass da alle Sportler die damit ihr Leben mehr schlecht als recht finanzieren müssen sofort auf Vegan umsteigen würden. Im Bereich der gut bezahlten Sportler wäre das erst recht der Fall.
      2 1 Melden
    • Schubidubidubid 10.10.2017 13:03
      Highlight Du wirfst also den Vegaer*innen vor, sie würden Schuld an den schlechten Arbeitsbedingungen auf Gemüsefarmen im Ausland tragen? Oder was ist genau der Punkt?

      Wie gesagt: Diejenigen Pflanzenfresser*innen, die ich kenne, kaufen extrem bewusst ein, was bei den "normal" Essenden kaum der Fall ist.

      Ausserdem gings nie um Mensch vs Tier. Sondern um Ökologie. Den Unterschied siehst du schon?
      3 0 Melden
    • Datsyuk 10.10.2017 13:26
      Highlight Ich sage nicht, was besser ist. Es gibt aber Sportler, die sich so leistungsfähiger fühlen.
      2 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 14:14
      Highlight @Ich gebe im Allgemeinen beim Konsum die Schuld den Verbrauchern, dass sie häufig durch den "Billigwahn" Armut und schlechte Arbeitsbedingungen stützen, Arbeitsbedingungen die sie bei ihrer Arbeit nie in Kauf nehmen würden.
      Ich kenne beide Typen Veganer, die die im allgemeinen also nicht nur beim Essen vernünftige Preise bezahlen und solche die es eben nicht tun. Schön dass Du in einer heilen Welt unterwegs bist, ich bin es nicht.
      Und gerade bei der Ökologie ist da eine Schieflage zu verzeichnen; Viele Lippenbekenntnisse und eher weniger Taten.
      0 1 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 14:23
      Highlight @Schubi; Kleine Gutnachgeschichte: Ich war an einer Vegan-Hochzeit eingeladen, 150 - 160 Gäste darunter einige AllesFresser wie ich. Als ich, was ich häufig tue einmal die Kosten pro Person überschlagen habe und das auf Arbeit und den Einkauf aufgeteilt habe, ist mir aufgefallen, dass beide Seiten mehr als nur knapp berechnet waren. Einige Wochen später fanden einige Gäste dass das Fest aber sehr teuer gewesen sei, beim Nachfragen habe ich die Vorstellungen der Preisannahmen erkennen können und ich musste feststellen, dass da von fairen Preisen gar nicht die Rede sein konnte. Meine Erfahrung.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 14:58
      Highlight @dat; Ich kenn einige Spitzensportler die auch mit mässigem Rauchen Spitzenleistungen bringen, darum Einzel oder wenige Fälle sind nicht relevant. Ich hatte viel mit Spitzensport zu tun und ich weiss wieviel Energie in die optimale Ernährung und Lebensweise investiert wird um nur einige Körnchen mehr als dem Sportler zu pressen und das Thema Vegan ist seit Jahren ein Thema, aber es ist offensichtlich so dass das vegan Essen nicht als eines der entscheidenden Faktoren betrachtet wird.
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    • Datsyuk 10.10.2017 15:26
      Highlight FrancoL: Und diese Hochzeitsveranstaltung soll nun ein Argument gegen Veganismus sein?
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    • Datsyuk 10.10.2017 16:30
      Highlight FrancoL, vielleicht werden sich die Lehrmeinungen ja ändern...
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    • FrancoL 10.10.2017 16:45
      Highlight @Datsyuk; Diese Hochzeit soll nur aufzeigen, dass es eben nicht so weit her ist mit der häufig verbreiten Aussage dass Veganer besonders genau auf die Herkunft und die faire Entlohnung von Arbeiten rund um das vegan Essen schauen. Auch hier gibt es wie bei den Mischessern, solche die vieles beachten und das ist lobenswert und eben auch etliche die das nicht tun. Mit ein wenig Glück würde man merken dass es da nicht um Vegan ja/nein geht sondern um das abmahnen der vielen Lippenbekenntnisse die nichts als heisse Luft sind.
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    • FrancoL 10.10.2017 16:50
      Highlight @Datsyuk; ich weiss nicht was Sie von Sport halten oder wie verquickt Sie mit verschiedenen Sportarten sind. Aber es ist auffällig, dass in einer Branche die nun wirklich jede Möglichkeit der Leistungssteigerung prüft, das vegan Essen nicht mit einem Steigerungspotential in Verbindung gebracht wird und dies in dieser Branche die extrem Leistung und Geld verbindet.
      Im Normalfall ist eigentlich die Sportbranche gerade was die Ernährung betrifft immer im Vorsprung. Und es geht nicht um Lehrmeinungen sondern um das Resultat von Umsetzungen.
      0 0 Melden
    • Lami23 10.10.2017 16:53
      Highlight Eine Hochzeit um alle über einen Kamm zu scheren? Ich erlebe es eher gegenteilig.
      1 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 16:54
      Highlight @Datsyuk; Ich wundere mich immer wieder wie Veganer, ähnlich wie Sie es tun gepickt auf Hinterfragen reagieren und immer einen besonders "fräsigen" Fleischesser hinter der Ecke erwarten. Ich hinterfrage grundsätzlich und halte zB das verquicken von Argumenten wie Ökologie, Gesundheit, Tierschutz als sehr problematisch da man dann immer von Argument zu Argument ausweichen kann. Man käme wohl weiter wenn man Argument für Argument abhandeln würde.
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    • Schubidubidubid 10.10.2017 21:00
      Highlight Vielen Dank für die Gutenachtgeschichte. Was hat das mit Veganismus zu tun? Jemand organisert ein Hochzeit, und gibt deiner Meinung nach zu wenig Geld aus um vernünftig produzierte Lebensmittel anzubieten. Das ist schlecht, okay... Ob jetzt das ganze vegan war oder nicht, inwiefern spielt das eine Rolle?

      Ich habe jetzt endlich mal nachgeschlagen, was Whataboutism eigentlich ist. FrancoL definiert das hier anscheinend tatsächlich recht gut :)
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    • FrancoL 10.10.2017 21:48
      Highlight @Schubi; Wenn man etwas nachschlägt ist noch lange nicht gesagt dass man es versteht :-)
      Hast nicht Du gepostet:
      "die ich kenne, kaufen extrem bewusst ein"
      nun meine Entgegnung war dieses Hochzeitsfest, denn gerade diese Veganer haben dies nicht getan.
      Aber ich gehe davon aus dass nach dem Vorwurf des Whataboutism Du auch nur Deine Bekannten als Massstab nehmen magst, was das dann ist, ja das kannst Du bestens gleich selbst nachschlagen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 21:53
      Highlight @Lami; Nicht alle, aber um klar zu stellen, dass es auf beiden Seiten beide Typen gibt. Mir geht es auf den Keks, wenn Leute immer meinen auf ihrer Erfahrung Verallgemeinerungen anbringen zu müssen. Die Hochzeit habe ich erwähnt weil dies MEINE Erfahrung war und damit halte ich nochmals fest, nicht ich sage alle sind gleich aber etliche hier im Netz nehmen Ihre Erfahrungen als Maxime. Erfahrungsgemäss sind auch bei den Veganern etliche dabei die sich keinen Deut um zB unterbezahlte Erntearbeiter scheren, aber um so mehr um das Leiden der Tiere.
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    • Lami23 10.10.2017 21:56
      Highlight Ich glaube, man sollte von Veganern eher erwarten können, das sie auf fairtrade achten. Wenn aber nicht tun sie mit vegan schon mehr als ein nichtveganer, der sich ebenfalls nicht für fair trade interessiert.
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    • Schubidubidubid 10.10.2017 22:00
      Highlight Nö, ich habe das Thema Ökologie angesprochen, und du bist irgendwie auf Lippenbekenntnisse von gewissen Menschen ausgewichen. Nicht, dass Lippenbekenntnisse (scheinbar dein Lieblingswort) nicht problematisch wären, aber das hat einfach nix mit dem Thema zu tun.

      Um dann doch zu deinem Thema etwas zu sagen, habe ich erwähnt, dass die mir bekannten Veganer*innen sehr bewusst konsumieren. Ich würde jetzt mal behaupten, dass man das auch statistisch untermauern könnte. Aber dazu gibt's wohl kaum Daten, wie zu deinen Behauptungen auch nicht...
      2 1 Melden
    • Schubidubidubid 10.10.2017 22:03
      Highlight Und nochmals: Ökologie und Umweltschutz hat nix mit Tier-vor-Mensch zu tun. Wenn wir die Umwelt kaputt machen, ist das für den Menschen ein Problem.
      2 1 Melden
    • Datsyuk 10.10.2017 22:20
      Highlight FrancoL:
      Ich habe nicht behauptet, dass Veganismus besser für Sportler ist als eine Ernährung mit Fleisch, Milch und Eiern. Ich habe aber darauf hingewiesen, dass es Sportler gibt, die darauf schwören. Ich selbst bin nicht Spitzensportler, fühle mich aber vegan wirklich wohler. Wo habe ich "gepickt" reagiert? Zum Verallgemeinern: Das ist nicht gut, einverstanden. Dein letzter Satz deutet aber wieder darauf hin. Du implizierst, dass sich etliche Veganer nicht für Menschen interessieren. Du kommst immer wieder mit dieser Aussage. Das soll ein Argument gegen Veganismus sein?
      2 1 Melden
    • demokrit 10.10.2017 22:50
      Highlight @FrancoL: Nein. (Lebensmittel-)Märkte sind nicht gänzlich transparent. Es ist auch so, dass sich ökologische u. soziale u. tierethische Fragen im Konkurrenzumfeld häufig torpedieren. Welcher Grossverteiler macht den ersten Schritt, wenn er sich selber schädigt? Ich gehe aber davon aus, dass unsere beiden Grossverteiler zumindest etwas nachhaltiger wirtschaften als die Kolosse (Nestlé/Unilever). Aber: Es gibt es in beiden Unternehmen immer nur eine Sorte Blaubeeren. Darum: Auf die Herkunft achten.
      1 0 Melden
  • Karl Müller 09.10.2017 15:04
    Highlight Ich dachte immer, der Gegensatz zu einem Veganer sei ein Fleischesser, und nicht ein "Homosexueller, Ausländer oder sonst Andersdenkender".
    16 9 Melden
  • kettcar #mo4weindoch 09.10.2017 14:19
    Highlight So ist es doch mit Allem, was nicht schon seit Jahrhunderten von Druidenohr zu Druidenohr weitergegeben wird. Erklär mal einem Arzt, dass du dein Kind nicht mit Breili ernähren willst, weil normales Essen dem Kind einen natürlicheren Zugang zum Essen bringt... Nein, nein, nein, es muss Breili ha! Sonst verhungert es auf der Stelle. Egal ob das in x Studien widerlegt wurde. Etwa so stell ich es mir auch mit Veganern vor. Arzt kennt es nicht, also kann er auch so einen Patienten nicht richtig behandeln. Wie sollte er auch.
    16 18 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 15:28
      Highlight Wie erklärst Du Dir dass Gruppen die durch eine optimale Ernährung ihr Geld verdienen nicht alle sich vegan ernähren, wenn das vegan so ein Vorteil sein soll? Dabei denke ich zB an Sportler. Sind die so dümmlich dass sie durch eine Mischernährung bewusst ihre Leistungen schmälern wollen?
      7 17 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 09.10.2017 16:12
      Highlight Franco: Die Gründe für eine vegane Ernährung können vielseitig sein. Ich selber bin weder vegan noch vegetarisch. Aber: Wenn sich jemand vegan ernährt, benötigt er einen Arzt, der etwas davon versteht.
      Zu meinem Beispiel: Ich sage nicht, dass die Ernährungsform die wir für unser Kind gewählt haben die einzig richtige ist (Das unterscheidet mich wohl von einigen Vegi- und Fleisch-Fundis), aber: Wenn man diese Entscheidung trifft, benötigt man einen Arzt, der sich damit auskennt. Um das geht es. Es gibt vegane Spitzensportler, aber die werden sich keinen Arzt gesucht haben, der das verteufelt.
      9 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:08
      Highlight @kettcar; Meine Aussage ist denn auch auf die Tatsache ausgerichtet, dass bei den Veganern immer häufiger die Gesundheit und Leistungsfähigkeit angepriesen und über die der Misch"Fresser" gesetzt wird. Darum erinnere ich immer wieder dass dies eine Fehlentwicklung ist, denn man hat noch keinen Beweis erbracht, bzw. er wäre wenn das so wäre sofort durch Interessengruppen erbracht die sich davon viel Geld erhoffen, zB Sportwissenschaftler.
      3 4 Melden
    • kettcar #mo4weindoch 09.10.2017 19:42
      Highlight FrancoL: bei allem Respekt, aber dann hättest du das als freistehenden Kommentar verfassen sollen, da es sich ja somit nicht auf meinen Kommentar bezieht. So einfach kommst du mir jetzt nicht davon :)
      1 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 20:41
      Highlight @kettcar; Da hast Du recht, habe ich ja auch zusätzlich als freistehender Kommentar verfasst.
      1 0 Melden
  • ThomasHiller 09.10.2017 12:52
    Highlight «Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation den Patienten versucht zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

    Wohl wahr. Aber sicherlich auch nicht schlechter als der Missionierungswahn vieler Veganer...
    58 26 Melden
    • Walter Sahli 09.10.2017 13:46
      Highlight Wenn ich für jeden Hinweis auf missionierende Veganer einen Franken kriegen würde, wäre ich längst Millionär. Und wenn ich für jede Begegnung mit einem missionierenden Veganer einen Franken geben müsste, wäre ich's immer noch.
      35 19 Melden
    • Waldorf 09.10.2017 13:48
      Highlight mhm. Genau. Du kennst viele Veganer.
      11 1 Melden
    • 4kant 09.10.2017 14:03
      Highlight Wozu holt man sich den Rat eines Fachmannes, wenn man nicht hören will, was er zu sagen hat?
      22 11 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 14:51
      Highlight @Walter Sahil: Das mag so sein, liegt aber an der Lautstärke, in der viele Veganer ihre Esskultur herausschreien (auch hier auf Watson). Das ist halt wesentlich mehr Lautstärke als es der Anzahl an Veganern entspricht. Insofern müßtest du für jeden missionierenden Veganer fünf Franken zahlen, dann passt's auch wieder.
      4 10 Melden
    • Walter Sahli 09.10.2017 15:39
      Highlight Hiller, wo ist denn hier der missionierende Kommentarveganer?
      Ich lese va. missionierende Omnivoren...
      17 2 Melden
    • Lami23 10.10.2017 10:15
      Highlight Ich höre immer nur von den angeblich missionierenden Veganern. Was ich aber sehe, sind überzeugte Fleischesser, die scheinbar ein Bedürfnis verspüren, das zu verteidigen (missionieren?) Ich, ein Flexitarier.
      2 1 Melden
  • sikki_nix 09.10.2017 12:52
    Highlight Es ist schon traurig, dass es das braucht. Aber Ärzte sind eben auch Menschen und haben genau wie alle auch ihre eigenen Wertvorstellungen. Gute Ärzte zeichnen sich meiner Meinung nach aber damit aus, dass sie Vorurteile, egal welcher Art, beiseite schieben und ihre Aussagen aufgrund von Testresultaten und Symptomen ableiten. Alles andere ist bloß Spekulation. Und für Spekulation brauche ich keinen Arzt, die kann man sich auch gratis bei einem X-Beliebig anderen Menschen holen.
    21 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.10.2017 13:40
      Highlight kommt dazu, dass in Sachen Ernährung vieles noch Glaubenssache ist und bei weitem nicht wissenschaftlich belegt!
      11 2 Melden
  • chnobli1896 09.10.2017 12:51
    Highlight Passt doch. "Normale" Ärzte werden weniger von Veganern besucht (und müssen sich in diesem Ernährungsgebiet dadurch auch kein spezifisches Fachwissen aneignen) und Veganer können zu Spezialisten gehen.. Win-win-Situation.

    Plus hats für die Fleischesser bei "ihrem" Arzt wieder mehr freie Termine. Win-win-win-Situation sogar.
    22 8 Melden
  • demokrit 09.10.2017 12:48
    Highlight «Kein Wunder, wenn Sie sich vegan ernähren.»

    Da hat der Arzt nicht Unrecht. Eisen wird vom Körper aus tierischen Lebensmitteln sehr viel besser verwertet. Und Tabletten essen ist wohl nicht jedermanns Sache. Ich bin Flexitarier. Wenig Hähnchen. Viel Ei. Ab und zu Fisch. Man kann immer alles übertreiben und dann wird es religiös und ungesund.
    29 35 Melden
    • demokrit 09.10.2017 13:58
      Highlight Fakt: "Der Mensch kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) sehr viel besser verwerten als aus Obst und Gemüse (Nicht-Hämeisen). Denn pflanzliches Eisen liegt meistens fest gebunden und in dreiwertiger Form (Fe3+) vor. Damit der Körper es aufnehmen kann, muss er es zunächst in eine lösliche Form überführen und zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) reduzieren. Hämeisen in Fleisch, Geflügel und Fisch liegt als zweiwertiges Eisen vor. Im menschlichen Organismus wird es über einen spezifischen Aufnahmeweg im Darm etwa 2- bis 3-mal besser aufgenommen."
      Siehe: http://www.bfr.bund.de/
      9 4 Melden
    • stabiler 09.10.2017 14:17
      Highlight "Sehr viel besser" ist dann doch ein wenig hoch gegriffen. Bspw. kamen Hallberg & Rossander-Hulthén zum Schluss:

      "... that the upper (long-term) bioavailability of iron from Western-type diets is, on average, 15% ... and that iron bioavailability from Western-type vegetarian diets ranges from 5% to 12%."

      Das Eisen im Fleisch besteht zudem sowohl aus dem einfacher verfügbaren "heme-iron" wie aber auch dem weniger bioverfügbaren "non-heme-iron". Zuletzt: Rindfleisch hat ca. 2-2.5 mg Eisen auf 100gr. Cashew-Nüsse haben 6.7 mg, Pistazien 3.9 mg (inkl. Vit. C!), Tofu 5.4 mg...
      8 0 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 14:24
      Highlight Es ist wissenschaftlich belegt, dass Eisenmangelanämie bei Vegetariern nicht häufiger vorkommt als bei Fleischessern. Die Eisenspeicher sind weniger gefüllt, die Werte der Vegetarier befinden sind meist im unteren Normbereich.
      13 3 Melden
    • stabiler 09.10.2017 15:01
      Highlight Ergänzend zu den bisherigen Ausführungen vielleicht noch folgendes: Dieses Jahr wurde von der ETH Zürich eine Studie zum Thema Nährstoffversorgung von Omnivoren, Vegetariern und Veganern in der Schweiz veröffentlicht. Kann jeder nachlesen.

      Abstract hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26502280

      Zur Eisenversorgung: "Prevalence of Fe deficiency was comparable across all diet groups."

      Kurz: In jeder Ernährungsform muss man aufpassen, wenn man alle Nährstoffe abgedeckt haben will. Aber die Gleichung: Vegan = Mangelernährung (per se) ist nicht sehr valid.
      14 0 Melden
    • demokrit 09.10.2017 15:10
      Highlight @Datsyuk: Für Vegetarier ist das kein Problem, die essen Eier und trinken Milch. Ähnlich wie Proteine sind Pflanzen nun einmal nicht besonders nahe am eigenen menschlichen Körper und darum folglich nur unzureichend verwertbar, bei Fleischverzehr sind sie verwertbarer.

      @stabiler: Das sehr viel plausiblere untere Ende der Prozentangabe entspricht meinem Link. Relationsangaben sind Unsinn, da entsprechende Portionen beachtet werden müssten, das Eisen nur in zweiwertiger Form (Fe2+) vorhanden ist und Pflanzen Aufnahmehemmstoffe (Polyphenole, Phytinsäure, Proteine gerade in Nüssen) enthalten.
      1 8 Melden
    • Melsqy 09.10.2017 16:11
      Highlight Fakt: Ich habe viele Jahre lang "normal" Fleisch gegessen und hatte immer einen wahnsinnig gravierenden Eisenmangel. Egal was ich versucht habe, die Kompensation über Ernährung war und ist schlicht unmöglich bei mir. Sogar Tabletten haben nicht geholfen, einzig die Infusion kanns richten. Und so geht es leider sehr vielen Frauen... Da verdreh ich berechtigterweise nur noch die Augen wenn ein Arzt mir was von Steak erzählt.
      10 1 Melden
    • demokrit 09.10.2017 16:16
      Highlight Conclusion: "Despite substantial differences in intake and deficiency between groups, our results indicate that by consuming a well-balanced diet(!) including supplements or fortified products, all three types of diet can potentially fulfill requirements for vitamin and mineral consumption."

      Eben nur potentiell bei einer ausbalancierten Diät, d.h. mit viel Vitamin-C-Konsum, um die Eisenhemmer in der Pflanze auszugleichen und mit Eisentabletten. Ausgewogene Nahrung ist das nicht gerade. Gerade als Sportler kommt man nur mit viel Nahrungsergänzung überhaupt auf genügend Proteine.
      1 5 Melden
    • stabiler 09.10.2017 16:29
      Highlight @demokrit: Milch hat gerade mal 0.03 mg Eisen auf 100 gr, bei Eiern sind es 1.2 mg.

      Für Milch: https://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/70

      Für Eier: https://ndb.nal.usda.gov/ndb/foods/show/118

      Das ist nichts (für Milch) bzw. nicht gerade viel (für Eier). Dass Vegetarier keine Probleme haben, weil sie nicht auf Eier/Milch verzichten, ist also eine mindestens gewagte Aussage.

      Zum Rest: Die verlinkte Studie der ETH hält klar fest, dass das Auftreten eines Eisenmangels bei allen Gruppen (omnivor, vegetarisch, vegan) vergleichbar häufig vorkommt. Damit hat es sich doch eigentlich.
      10 0 Melden
    • Schubidubidubid 09.10.2017 18:22
      Highlight Genügend Proteine als Veganer zu essen geht im Fall total gut. Es gibt Soja und Seitan. Und Hülsenfrüchte. Und Lupinen. Und und und. Wenn man das alles schön brav mischt kriegt man ziemlich komplettes Eiweiss.

      Niemand will dir deinen Hüttenkäse wegnehmen, aber mit etwas mühe (und vielleicht wären alternative Produkte im Supermarkt hilfreich) geht's auch ohne Tier.
      6 4 Melden
    • demokrit 09.10.2017 23:45
      Highlight @Stabiler: Eier verfügen aber über besser verstoffwechselbares, tierisches (Fe2+)Eisen. Die MIlch nehme ich zurück. Unnötige Stoffwechselvorgänge sind nicht zu unterschätzen.

      "Die verlinkte Studie der ETH hält klar fest, dass das Auftreten eines Eisenmangels bei allen Gruppen (omnivor, vegetarisch, vegan) vergleichbar häufig vorkommt."

      Eben nur, wenn man als Veganer mittels Astronautennahrung Mühen und Berechnungen eingeht, die mir zu kompliziert sind und die ich jetzt auch nicht als besonders schmackhaft beurteilen würde. Da habe ich es als Flexitarier einfacher.
      0 1 Melden
    • demokrit 09.10.2017 23:49
      Highlight Schubidubidubid: Ich esse bereits relativ viel Soja. Hülsenfrüchte sind nicht gerade super für den Darm. Insofern ist das bereits jetzt geschmacklich etwas einseitig. Ich finde die Milchproduktion mit entsprechend gezüchteten Nutztieren aber auch nichts Unanständiges/Verwerfliches. Magerquark und Hüttenkäse sind bequeme Proteinquellen ohne viel Tamtam.
      0 3 Melden
    • stabiler 10.10.2017 09:37
      Highlight @demokrit: Selbst wenn das Eisen der Eier dreimal besser bioverfügbar wäre (was in dieser Höhe strittig ist), hätte ein Ei auf 100 gr 1.2 mg Eisen. Isst du 100 gr Pistazien hast du 3.9 mg : 3 (da dreimal schlechter verfügbar) = 1.3 mg auf 100 gr. Tatsächlich dürfte das Pistazien-Eisen dank des Vit. C-Gehalts von Pistazien aber besser aufgenommen werden. Zudem gibt es valide wissenschaftliche Hinweise, dass die Absorptionsrate von Eisen steigt, je stärker es vom Körper gebraucht wird, wovon Vegetarier/Veganer profitieren (könnten).
      2 0 Melden
    • stabiler 10.10.2017 09:47
      Highlight Was das Ganze mit "Astronautennahrung", "komplizierten Berechnungen" oder "wenig schmackhaft" zu tun hat, erschliesst sich mir nicht ganz.

      Wie unten bereits erwähnt: Lange Zeit lebten in Okinawa (JP) weltweit prozentual am meisten über 100-Jährige. Gemäss Untersuchungen betrug der durchschnittliche Anteil tierischer Produkte an der täglichen Kalorienzufuhr gerade mal 3%.

      Vgl:


      Ich glaube kaum, dass diese Leute Astronautennahrung zu sich genommen und komplizierte Berechnungen angestellt haben.
      4 0 Melden
    • demokrit 10.10.2017 11:39
      Highlight Also ich esse gerne drei Eier (ca 190g), aber bereits 100g viel zu fettige Pistazien müsste ich herunterwürgen.

      Valide ist: Pflanzliches Eisen wird vom Körper viel besser verwertet, wenn man gleichzeitig zum Pflanzlichen Fisch isst.

      Okinawa ist ein ganz schlechtes Beispiel. Jeder Mensch weiss, dass sich die Okinawaner zu einem guten Teil vom dort reichlich betriebenen Fischfang (gut für reichlich Omega-3-Fettsäuren) ernähren. Ganz wie ich. ;-)

      Erzähl lieber einmal aus welcher untierischen Nicht-Astronauten-Nahrung du die notwendige Menge B12 zuführen willst. Da bin ich sehr gespannt.
      0 4 Melden
    • stabiler 10.10.2017 13:13
      Highlight Wenn man Pistazien "herunterwürgen" muss, ist das natürlich Pech ;-) Aber die Pistazien waren ja nur ein Beispiel für den Direkt-Vergleich mit Eiern, ich sage natürlich nicht, man solle hunderte Gramm Pistazien essen, sondern kann die gerne mit den noch Eisen-haltigeren Cashew-Nüssen mixen.

      Hast du den Okinawa-Video geschaut? Dort wird gezeigt, dass Fisch gerade mal 1% der täglichen Kalorienzufuhr ausmachte - "reichlich" ist für mich anders.

      Ich trinke gerade einen zuckerfreien Energy Drink (mea culpa), der hat 200% der empfohlenen Tagesdosis B12.
      3 0 Melden
    • Schubidubidubid 10.10.2017 13:15
      Highlight Die Milchproduktion ist in meinen Augen moralisch fast schwieriger zu rechtfertigen als Fleischproduktion. Dass man eine Kuh überzüchtet, künstlich besamt, ihr das Kalb nach der Geburt wegnimmt, damit sie Milch gibt, weil sie aufgrund schmerzendem Euter keine Wahl hat.. finde ich schon recht anstrengend.
      3 0 Melden
    • stabiler 10.10.2017 13:23
      Highlight Ansonsten traue ich dir durchaus zu, die Floskeln zu B12 zu kennen: B12 ist weder pflanzlichen noch tierischen Ursprungs, sondern wird von Bakterien produziert, die sich (zumindest früher) in nicht zu stark belasteten Böden finden lassen/liessen. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass Okinawaner (und andere, sich sehr pflanzenbasiert ernährende Völker) über nicht allzu klinisch gesäuberte Nahrung oder womöglich auch Algen zu B12 gelangten.

      Zum (möglicherweise) bioverfügbaren B12 aus Algen (es ist insb. an diese Sushi-Blätter zu denken): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11430774
      3 0 Melden
    • demokrit 10.10.2017 13:43
      Highlight Viele dieser Nüsse enthalten Eisenaufnahmehemmer (da müsste man dann wieder aufwändig fermentieren) und generell viel zu viel Fett.

      Nein, ich habe es nicht ganz geschaut, aber keine belastbare Quelle für deine Aussage gefunden (dein Veganervideo gehört nicht dazu ;-) ). Hinter die japanische Überalterungsthese sind auch ein paar Fragezeichen zu setzen und auch soziale Faktoren zu berücksichtigen. Siehe: http://www.deutschlandfunkkultur.de/verstaubte-melderegister-japans-lebens-mittel-luege.993.de.html?dram:article_id=154539

      B12 ist in Fisch (Okinawa) bereits fertig enthalten.
      0 2 Melden
    • demokrit 10.10.2017 13:44
      Highlight @Schubidubidubid: Gibt's denn Magerquark oder Hüttenkäse auf Sojabasis?
      0 1 Melden
    • stabiler 10.10.2017 15:16
      Highlight @demokrit: Ich bitte dich. Das Video untermauert JEDE Aussage durch Einblendung der entsprechenden peer-reviewed'en Studien, verfasst von Forschern, die sich teilweise für Jahrzehnte damit beschäftigten (z.B. Willcox).

      Und das Einzige, was dir einfällt, ist, das Ganze als "Veganervideo" abzutun und ein Artikel von Udo Pollmer (ausgerechnet dem) zu verlinken, in dem er die Validität der Altersangaben bezweifelt - ein Aspekt, auf den im Video übrigens eingegangen wird, inkl. entsprechender Antwort (-> "They really are that old"):

      https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18426957

      3 0 Melden
    • Schubidubidubid 10.10.2017 22:13
      Highlight Nein gibt's leider nicht; kA ob das möglich wäre... Du kannst aus Seidentofu recht viel basteln. Die Lebensmittelindustrie braucht da wohl auch noch ein paar Jahre.

      Ich weiss schon (aus eigener Erfahrung), dass Milchprodukte einem es sehr viel einfacher machen, sich proteinreich zu ernähren. Leider.. :)

      Die Frage ist auch - und dazu gibts je nach Quelle völlig unterschiedliche Informationen - wieviel Protein man denn wirklich braucht.
      1 0 Melden
  • Libertas 09.10.2017 12:10
    Highlight Ich finde Veganer und Vegetarier sollten massiv mehr Krankenkassenprämien bezahlen müssen als Menschen, die sich normal (mit Fleisch) ernähren.
    17 63 Melden
    • stabiler 09.10.2017 13:46
      Highlight Der war gut.

      Ja, diese fiesen Vegetarier und Veganer, die statistisch weniger oft rauchen, trinken, übergewichtig sind und weniger an Diabetes/Krebs/Herzkrankheiten leiden, sollen die doch mehr bezahlen!

      "The long-term health of vegetarians appears to be generally good, and for some diseases and medical conditions it may be better than that of comparable omnivores."

      Vgl: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26707634
      20 5 Melden
    • Waldorf 09.10.2017 13:50
      Highlight Ich finde, nur Libertas alleine sollte dies. 'cause of reasons.
      19 1 Melden
    • Silent_Revolution 09.10.2017 14:02
      Highlight Natürlich aus rein ideologisch verblendeten Gründen, du kannst ja nicht wirklich glauben dass vegetarische oder vegane Ernährung höhere Krankenkosten verursacht.

      Gerade wenn man bedenkt, dass in der Schweizer Landwirtschaft sehr gerne und oft, auch nur bei Umstallungen ohne jegliche Krankheitsanzeichen mit Baytril (Antibiotika) "gearbeitet" wird. Die Herstellung des Bräts, mjjam, wirklich gesund die "normale" industrielle Fleischproduktion.

      Ich esse selbst Fleisch, aber kann solche Aussagen nicht verstehen. Pusht das dein Ego, oder was bringt dir sowas?
      14 3 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 14:35
      Highlight Libertas:
      Du bist viel zu zögerlich. Diese Veganer sollten wirklich massiv höhere Prämien bezahlen, richtige Fleischesser (21 Portionen pro Woche) sollten aber noch Prämienverbilligungen erhalten! Veganer bedrohen unser Gesundheitssystem. Höhere Krankenkassenprämien werden ganz sicher nicht durch andere Faktoren beeinflusst. Libertas: Danke, dass du dich für uns engagierst.
      12 0 Melden
    • who cares? 09.10.2017 20:08
      Highlight Libertas ist zurück! In letzter Zeit mussten wir uns mit 4kant und dem Elch begnügen, aber die Durststrecke ist vorbei!
      10 0 Melden
    • Musterschüler 09.10.2017 22:03
      Highlight Zum Glück werden wir bald alle mit Daten Handschellen (Smart Watch, FitBit. usw) umher laufen und individuelle Krankenkassenprämien bezahlen.
      0 1 Melden
    • Musterschüler 09.10.2017 22:06
      Highlight Deppenleerschlag...
      1 1 Melden
    • 4kant 09.10.2017 23:07
      Highlight Würde es Ihnen nicht genügen, wenn die Veganer einfach nur die Vitaminspritzen und Eiseninfusionen und andere Vitalstoffpräparate selber bezahlen müssten?
      0 3 Melden
  • DieKeksSissi 09.10.2017 11:31
    Highlight Nach meiner Sicht wäre es sinnvoll, dass alle Ärzte sich endlich differenzierter mit verschiedenen Ernährungsformen auseinandersetzen müssen. Es gibt immer mehr Erkrankungen die auf eine schlechte Ernährung zurückzuführen sind oder eheblich von dieser beeinflusst werden. Ebenfalls finde ich die Entwicklung bedenklich, dass durch Ernährungsformen oder andere sich abgrenzende Eigenschaften, solche Subgesellschaften enstehen, die separiert von der Gesamtgesellschaft agieren und beurteilt werden. Man müsste einfach wieder mehr ein Miteinander finden.
    49 5 Melden
  • nass 09.10.2017 11:25
    Highlight Läck Bobbi.... Probleme hat die Welt... Da staunt der Laie.
    55 21 Melden
  • Hosch 09.10.2017 10:51
    Highlight Die Anzeige ist unklug formuliert. Diskriminiert werden alle welche keine Vegetarier oder Veganer sind, also der Grossteil der Ärzte und Ärztinnen. Wenn eine solche Anzeige geschaltet wird muss man sich nicht über Gegenwind oder die Kommentare wundern. Geschickter wäre gewesen Menschen mit entsprechender Qualifikation zu suchen, welche sich für Ernährung interessieren oder dahingehend weitergebildet sind. Dann hätte man im allfälligen Gespräch nach Ernährung, Toleranz, Wissensstand etc. fragen können.
    Aber so nein, nein, ungeschickt und unklug.
    97 13 Melden
  • Hops 09.10.2017 10:46
    Highlight Danke für den Übertitel! Ist immer wieder spannend, wie das Thema "Vegan" ins lächerliche gezogen, statt sachlich behandelt wird. Mir ist es schon so oft passiert, dass Ärzte bezüglich Ernährung kaum Ahnung oder nur veraltetes Wissen zu bieten hatten. Das ist einfach nicht zeitgemäss. Und bis halt jeder Arzt auf dem neusten Stand ist, ist es einfacher, wenn es ein Kompetenzzentrum gibt, wo Ernährung als Teil des Fachwissens Voraussetzung ist.
    42 25 Melden
    • Foxie 09.10.2017 11:18
      Highlight Quark, "Ernährung als Teil des Fachwissens" ist eben gerade nicht Voraussetzung hier. Es werden nicht Personen gesucht, die entsprechendes Studiert oder zumindest gelernt haben, sondern praktizierende Veganer. Das ist nicht gleichbedeutend mit "weiss, wovon er/sie spricht", sonst wäre ja auch jeder praktizierende Autofahrer ein Experte darin.

      Ich halte sowas für gefährlich, gerade weil nicht Fachwissen sondern Praktizieren gefragt ist befürchte ich, dass hier eine ungesunde Voreingenommenheit entstehen könnte. Und das wiederum kann im dümmsten Fall sehr gefährlich werden für Patienten.
      39 10 Melden
  • Zitronensaft aufbewahren 09.10.2017 10:30
    Highlight Ich feier gerade das Bild auf der Startseite, das ihr für den Artikel gewählt habt. Riesig, was Bilddatenbanken so produzieren.😂😂
    42 2 Melden
  • dmark 09.10.2017 10:21
    Highlight "Vegane Ernährung liegt im Trend."
    Mehr ist es auch nicht - ein Trend eben.
    Geht auch wieder vorbei. Aber solange muss man eben schauen irgendwie Profit daraus zu schlagen und gut mit zu verdienen.
    48 41 Melden
    • stabiler 09.10.2017 11:13
      Highlight Genau! Doofer kurzfristiger Trend, der wieder vorüberzieht. Noch lange kein Grund, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen - "Sie können weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen!". /ironieoff

      Deshalb darben Vegi-Ketten wie das tibits auch seit nun 17 Jahren nur so vor sich hin, haben kaum Kundschaft und müssen um ihre Standorte bangen...
      25 26 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 11:29
      Highlight Ich beispielsweise folge keinem Trend. Warum denkst du das?
      18 3 Melden
  • Chrutondchabis 09.10.2017 10:03
    Highlight Die Mimimi-Kommentare hier sind wieder mal köstlich =) habt ihr Angst um euer Fleisch? Ernährung ist Privatsache, sowie die Wahl des Arztes, Zahnarztes, Mibilfunkanbieters etc.
    42 24 Melden
  • wipix 09.10.2017 09:51
    Highlight Warum sollen nicht die Fleischersatz Esser sich einen eigenen Arzt organisieren, wie das andere Glaubensrichtungen ebenfalls machen?
    Stört mich nicht, solange die Gesetze eingehalten werden und die Ramenbedingungen der KK eingehalten werden. So müssten spezielle Medis halt auch über die Zusatzversicherung bezahlt werden.
    Grundversorgung der Grundversicherung muss gleich sein und darf nicht zu mehraufwand führen.
    32 7 Melden
  • Pond 09.10.2017 09:42
    Highlight Ich bin seit 10 Jahren Vegi und hatte noch nie Probleme mit Ärzten. Sie haben ein grosseres Augenmerk auf meine Eisen und B12 Werte, aber das wars dann auch. Für Veganer mag es sinnvoll sein, aber grundsätzlich kann Dir auch kein Arzt helfen, wenn Du deine Ernährung nicht im Griff hast. Die massen-Fleisch-Esser mit ihren Herzkreislauferkrankungen hören ja auch nicht auf ihren Arzt.
    41 6 Melden
    • 4kant 09.10.2017 11:26
      Highlight Es gibt hier keine Massenfleischesser.
      Der Durchschnittskonsum liegt bei rund 50 Kg Fleisch pro Jahr. Das ist weniger als ein Kilogramm pro Woche. Das jämmerlich wenig im Vergleich zu den 1-2 Kg Fleisch und Fisch pro Tag (!) bei Naturvölkern.
      11 26 Melden
    • Pond 09.10.2017 11:50
      Highlight @4kant die meisten Leute essen täglich Fleisch. Überall ist es drin. Die Menschen in Naturvölkern leben auch nicht so lange, wie es die Menschen in der Zivilisation tun. Sie leiden unter diversen Problemen, die bei uns praktisch nicht mehr vorkommen. Du kannst es dir ruhig schönreden, aber die steigenden Herzkreislauferkrankungen zeigen ein anderes Bild.
      15 7 Melden
    • sikki_nix 09.10.2017 12:55
      Highlight Dass der Durchschnitt gemäss dir bei 50 kg/Jahr liegt, beweist aber nicht, dass es hier keine Massenfleischesser gibt. Deswegen heisst es ja Durschschnittswert! :-)
      9 0 Melden
    • 4kant 09.10.2017 13:53
      Highlight @sikki_nix.
      Richtig. Aber die Standardabweichung wird wahrscheinlich unter 25 Kg liegen. Wenn wir vier Mal die Standardabweichung nehmen, dann liegen über 90 % der Menschen in dieser Bandbreite von 0 bis 100 Kg pro Jahr. Aber 100 Kg, oder auch das doppelte davon, machen noch keinen Massenfleischesser. Für Naturvölker sind bis 700 Kg Fleisch pro Jahr normal. Ein Massenfleischesser müsste ja jemand sein, der weit über eine Tonne Fleisch pro Jahr vertilgt. Da muss man schon Spitzenathlet, oder Schwerarbeiter sein, um so viele Kalorien zu benötigen.
      3 8 Melden
    • 4kant 09.10.2017 14:01
      Highlight @Butter
      Dafür haben wir andere Probleme, z. B. Diabetes und Übergewicht als Folge von kohlehydratereicher Nahrung, oder stressbedingte Herz-Kreislauferkrankungen.
      Wir leben nicht länger, weil wir uns gesünder ernähren als die Naturvölker.
      Wir leben in erster Linie länger wegen unserer hochentwickelten Medizin, insbesondere wegen der Antibiotika, der hochentwickelten Traumatologie i. A. und der Chirurgie im Speziellen.
      3 4 Melden
    • Pond 09.10.2017 14:13
      Highlight Wie dem auch sei, hier geht es ja nur darum, dass ein Spezialangebot für eine bestimmte Kundengruppe entwickelt wird. Es geht nicht darum, wer wie viel Fleisch essen soll, darf, kann. Es ist auch unnötig, jedes mal eine Grundsatzdiskussion zu starten. Wem es kein Anliegen ist zu einem veganen/vegetarischen Arzt zu gehen, den sollte der Artikel doch gar nicht interessieren.
      9 2 Melden
    • trio 09.10.2017 17:25
      Highlight @4kant
      Selten so einen Blödsinn gelesen. Der Durchschnittliche Fleischkonsum in der Schweiz ist ca. 52 kg. So weit so gut, aber erstens ist das nur in der Schweiz verkauftes Fleisch, durch den Einkaufstourismus ist der effektive Konsum höher und zweitens ist diese Zahl schon das dreifache der empfohlenen Menge.
      Es gibt also ganz sicher Massenfleischesser!
      6 2 Melden
    • 4kant 09.10.2017 19:45
      Highlight @trio
      Der Einkaufstourismus fällt nicht gross in's Gewicht. Empfehlungen gibt es viele.
      Zum Beispiel die, dass die tägliche Mindestmenge an Proteinen für einen 80 Kg schweren Mann rund 70 Gramm beträgt. Wie gesagt, ist das der Mindestbedarf. Das entspricht 350 Gramm magerem Fleisch täglich, resp 128 Kg Fleisch pro Jahr. Die maximale Dosis Proteine (sonst Nierenprobleme) wird in der Fachliteratur auf 350 g Protein pro Tag geschätzt. Das entspräche 638 K g Fleisch pro Jahr.
      Proteine kommen auch in Hülsenfrüchten, Getreide und Gemüse vor, nur weniger viel davon ist drin.
      2 3 Melden
    • trio 09.10.2017 20:35
      Highlight @4kant
      Haha, der war gut! Den ganzen Proteinbedarf durch Fleisch decken. Das macht dich dann definitiv zum Massenfleischesser, würde ich sagen.
      Die Empfehlung ist übrigens vom Bund.
      https://www.blv.admin.ch/dam/blv/de/dokumente/lebensmittel-und-ernaehrung/ernaehrung/fi-menuch-fleisch.pdf.download.pdf/fi-menuch-fleisch.pdf
      3 2 Melden
    • 4kant 09.10.2017 23:00
      Highlight @trio:
      Die Empfehlung des Bundes ist als Minimum zu verstehen, wie die empfohlene sportliche Aktivität.
      In Österreich isst man ca. 100 Kg Fleisch pro Kopf und Jahr, in der Schweiz ca. 50 Kg, in Italien ca. 90 Kg, in Deutschland ca. 90 Kg, in Russland auch ca. 50 Kg.
      Die Schweiz hat eine Lebenserwartung von 83 Jahren, Österreich eine von 82, Italien eine von 83, Deutschland eine von 81, Russland eine von 71 Jahren.
      Das beweist: Der Schweizer kann getrost doppelt soviel Fleisch essen, wenn er will. Das bringt ihn nicht früher in's Grab.
      0 3 Melden
    • trio 10.10.2017 05:54
      Highlight @4kant
      Spassvogel! Die vielbeschworenen Vegis, die mir penetrant ihren Lebensstil aufbürden wollen, habe ich hier nicht entdecken können.
      Dafür dich, mit Thesen aus dem vorherigen Jahrhundert, völlige Ausblendung von Fakten und Zahlen + Statistiken verdrehen, bis es stimmt.
      Ich esse Fleisch, etwas weniger als die empfohlene Menge vom Bund, schätze ich. Du selber kannst soviel Fleisch essen, wie du willst. Aber verschone uns von deinem missionarischem Eifer!
      1 0 Melden
    • 4kant 10.10.2017 09:07
      Highlight @trio
      Es ist eine Lüge, dass ich Fakten oder Zahlen verdreht habe. Die Zahlen stimmen. Meine Schlussfolgerungen auch.
      Andernfalls könnten Sie mich mit Argumenten widerlegen. Stattdessen stecken Sie den Kopf in den Sand, damit Sie ihre Überzeugung nicht revidieren müssen. Sie fürchten sich vor Erkenntnis.
      Ich sagte nicht, dass man Fleisch essen muss. Ich erläuterte nur Gründe, die dafür sprechen, dass Fleisch alles andere als ungesund ist. Ich sagte, nicht dass Fleisch unerlässlich sei.
      Ich nannte alternative Proteinquellen, ausser Fisch, Meeresfrüchte, Eier & Milchprod. Die vergass ich.
      0 0 Melden
  • fcsg 09.10.2017 09:21
    Highlight Super, sich beklagen über Diskriminierung und bei der Stellenausschreibung gleich selber Ärzte, welche nicht vegetarisch sind, diskriminieren.
    129 42 Melden
    • Melsqy 09.10.2017 09:59
      Highlight Hm. Also wenn eine Firma aktuell zu 100% weisse Männer beschäftigt und sie das ändern möchten ist es auch automatisch diskriminierend wenn sie bei der nächsten Ausschreibung Frauen und Personen anderer Ethnien bevorzugen? Hm. dann drehen wir uns aber im Kreis.
      By the way: Hausärzte haben in der CH beim besten Willen kein Problem einen Job zu finden. Sie werden vielmehr verzweifelt versucht. Da dürfte es verschmerzbar sein wenn sie in dieser einen Praxis nicht ins Profil passen. ;)
      19 12 Melden
    • fcsg 09.10.2017 11:23
      Highlight @Melsqy
      Eine Stellenausschreibung darf (rechtlich) nur nach berufsrelevanten Faktoren stattfinden. Die Frage, wie sich eine Person ernährt, ist schlicht nicht relevant für die Tätigkeit eines Arztes. Um deine Frage zu beantworten, genau es ist illegal Angestellte nach ethnischen Faktoren zu suchen. Wie gross wäre wohl der Aufschrei, wenn es eine Stellenausschreibung gibt, in der Veganer und Vegetarier explizit ausgeschlossen werden?
      20 10 Melden
    • 4kant 09.10.2017 11:32
      Highlight @Melsqy
      Selbstveständlich ist es diskriminierend, wenn bei einer Ausschreibung eine bestimmte Ethnie, oder ein bestimmtes Geschlecht nicht berücksichtigt wird. Und genau das resultiert, wenn man eine bestimmte Ethnie, oder ein bestimmtes Geschlecht bevorzugt. Eine Bevorzugung ist ebenso diskriminierend, wie eine Benachteiliung. Weil es dasselbe ist, einmal aus der Warte des Begünstigten und einmal aus der Warte des Übergangenen.
      Dabei spielt es überhaupt gar keine Rolle, wie diese Diskriminierung gerechtfertgit wird.
      13 3 Melden
    • Foxie 09.10.2017 11:49
      Highlight Um die Frage zu beantworten, ob das auch diskriminierend wäre, sachlich und neutral: Ja.

      Diskriminierung ist die Ungleichbehandlung aufgrund von hier z.B. Geschlecht oder Ethnie. Du als Bewerber kannst ja nichts dafür, dass Du die "falsche" davon hast, und wenn Du trotz bester Qualifikation den Job nicht bekommst, dann ist das in der Tat Diskriminierung.

      An der Stelle dann auch: Angestellte einer Firma sollten aufgrund Kompetenz gewählt werden, dann sollte sich auch das mit dem 100% weisse Männer nicht ergeben.
      7 0 Melden
    • Pond 09.10.2017 13:13
      Highlight Nach meinem Wissensstand ist es nicht diskriminierend, da es weder Geschlecht, Herkunft, Religion noch z.B. Mutterschaft aufgreift. Wenn man ein Ärztezentrum für Veganer und Vegetarier aufbaut ist es ok, wenn man von den Angestellten eine starkte Identifikation mit dem Thema verlangt. Schliesslich geht es ja um dieses Thema.
      8 5 Melden
    • 4kant 09.10.2017 14:29
      Highlight @Butter:
      Wenn Sie Diskriminierung auf die gesetzlichen Bestimmungen beschränken, dann haben Sie vielleicht recht.
      Aber das Gesetz verbietet dem Arbeitgeber den Stellenbewerber nach Dingen zu fragen, die sich nicht auf die rein fachliche Qualifikation für den Job beschränken. Hier wiegt der Schutz der Privatspähre höher, als das die Neugierde des Arbeitgebers. Der Klassiker ist die Frage nach einer geplanten Schwangerschaft. Hier darf jede Frau ungeniert lügen, ohne sich strafbar zu machen. Das geht den Chef schlichts nichts an. Auch nicht, ob man schwul, oder veganer ist.
      1 1 Melden
    • Pond 09.10.2017 15:02
      Highlight @4kant Die Sexualität, Herkunft, Geschlecht, Zivilstand und eben Mutterschaft sind jedoch gesetzlich klar definiert. Wenn jemand ein Angebot für eine spezielle Kundengruppe eröffnen möchte, so kann er schon fordern, dass die Angestellten dem entsprechen. So ist es z.B. erlaubt, dass die Kirche nach Mitarbeitern ihrer Glaubensrichtung sucht, oder man für eine Tamponwerbung Frauen rekrutiert. Es muss nachvollziehbar sein. Eine Metzgerei würde nun auch keinen Veganer anstellen, der alle Kunden vertreibt.
      1 2 Melden
  • Matrixx 09.10.2017 09:19
    Highlight Und wenn du dann als normaler Mensch dort hin gehst und irgendeine Krankheit hast, ist der Fleichkonsum schuld.
    Kennen wir bereits 🤷‍♂️
    124 36 Melden
    • Snowy 09.10.2017 09:46
      25 19 Melden
    • Chrutondchabis 09.10.2017 10:03
      Highlight Definiere bitte den Begriff "normaler Mensch", danke.
      29 8 Melden
    • Pond 09.10.2017 10:57
      Highlight Als "normaler Mensch"? Wenn man kein Fleisch isst, ist man also nicht normal? Ist das auch so, wenn man z.B. auf Kartoffeln verzichtet? Macht einen der Ausschluss eines Nahrungsmittel abnormal? Zum Glück können die meisten Hausärzte durchaus einschätzen, ob das Jucken am Fuss nun vom Verzehr oder Verzicht von Fleisch, oder eher halt doch von einem Pilz stammt ;-)
      26 10 Melden
    • 4kant 09.10.2017 11:33
      Highlight @Butter
      Ja, wer kein Fleisch isst, der ist nicht normal.
      'Normal' heisst 'durchschnittlich'. Der Durchschnitt ist 50 Kg Fleisch pro Jahr.
      11 16 Melden
    • Matrixx 09.10.2017 11:57
      Highlight @snowy
      Das Wort "zuviel" ist auf alles anwendbar.
      Zuviel Mandelkonsum ist auch ungesund.
      Zuviel Alkohol ist ungesund.
      Zuviel von allem ist ungesund.
      Aber normaler, pardon, durchschnittlicher Fleischkonsum, muss nicht ungesund sein.
      6 7 Melden
    • Matrixx 09.10.2017 12:18
      Highlight @Chrutonchabis
      @Butter

      nor·ma̱l
      Adjektiv
      1. so, wie es allgemein üblich oder gewöhnlich ist oder als üblich und gewöhnlich gesehen wird.
      5 7 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 13:18
      Highlight Hui, ist ja schon spannend wie viele Menschen sich durch das Wort "normal" persönlich angegriffen fühlen können...
      4 2 Melden
    • DieKeksSissi 09.10.2017 13:37
      Highlight @Thomas Ist ja auch kein Wunder. Wann wird denn das Wort "normal" schon nicht dazu verwendet, um andere Menschen abzuwerten.
      7 2 Melden
    • demokrit 09.10.2017 14:09
      Highlight Normal im Duden: so [beschaffen, geartet], wie es sich die allgemeine Meinung als das Übliche, Richtige vorstellt.

      Diese allgemeine Meinung gibt es laut obiger Statistik aber nicht mehr.
      4 0 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 14:34
      Highlight @DieKeksSissi: Das liegt aber nur daran, daß diejenigen, die nicht in den Bereich des jeweilig als "normal" bezeichneten abgewertet fühlen WOLLEN.
      Ich kann die Abwertung gegenüber Vegetariern oder Veganern nicht erkennen, wenn es um Fleichkonsum als Teil einer NORMALEN Ernährung geht. Der Mensch ist halt ein Omnivore. Er ist darauf ausgelegt, tierische und nichttierische Nahrung zu sich zu nehmen. Er muß nicht, aber bringt alle Voraussetzungen dazu mit.
      Daher diskrimiert das nur denjenigen Vegetariere oder Veganer, die sich abgewertet fühlen wollen.
      4 2 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 14:39
      Highlight 4kant, "normal" scheint bei dir eben "besser" zu bedeuten... 😉
      3 3 Melden
    • Snowy 09.10.2017 14:43
      Highlight Unser Verdauungsapparat ist nicht auf den täglichen Konsum von rotem Fleisch ausgelegt.

      So erhöht sich unser Sterberisiko um bis zu zwölf Prozent durch den täglichen Verzehr von rotem Fleisch. Für industriell verarbeitetes Fleisch wie beispielsweise Aufschnitt und Würstchen liegt das Risiko sogar bei 20 Prozent.

      Die Tendenz sollte wieder dahin gehen, dass Fleisch etwas besonderes ist auf unserem wöchentlichen Menuplan (ca. 2-3 Mal pro Woche). Also so, wie wir uns seit jeher ernährt haben.
      Bezüglich Fleisch haben wir leider aufgrund der billigen Verfügbarkeit jedes Mass verloren.
      6 2 Melden
    • 4kant 09.10.2017 15:14
      Highlight @Datsyuk
      Ich kann nichts dafür, dass es abnormal ist, kein Fleisch, oder zu essen, oder keine Produkte tierischer Herkunft zu kaufen.
      Ob normal besser ist? Ich weisse es nicht. Wer normal lebt, lebt besser: konfliktärmer, stressfreier. Das ist gut für die Gesundheit. Abnormal sein, ist immer eine Zumutung für die meisten anderen, sonst wäre es nicht abnormal. Von daher ist normal sein förderlich für ein friedliches Zusammenleben. Aus freiem Wunsch abnormal zu sein. hat ja auch etwas chauvinistisches.
      Ja doch, Sie haben mich überzeugt, dass normal zu sein, besser ist, als abnormal zu sein.
      5 7 Melden
    • trio 09.10.2017 17:33
      Highlight @4kant
      Der Durchschnittsschweizer hat ein Vermögen von CHF 545'000.- !!
      Ist also jeder der weniger besitzt abnormal?
      3 1 Melden
    • Matrixx 09.10.2017 18:39
      Highlight Echt jetzt?
      Das Wort "normal" löst bereits einen Shitstorm aus? Mann, muss euer Leben langweilig sein!

      Ich fühl mich dann ab jetzt übrigens auch angegriffen, wenn ich als Fleischfresser bezeichnet werde. Denn eigentlich bin ich Flexitarier.
      4 1 Melden
    • 4kant 09.10.2017 19:36
      Highlight @trio:
      Bei nicht gauss'sch verteilten Phänomenen ist der Durchschnitt nicht sehr aussagekräftig. Das ist bei der Vermögensverteilung der Fall.
      Hier ist der Medianwert repräsentativer und beträgt um die 100'000 Franken.
      Das heisst, die eine Hälfte der Schweizer hat weniger, die andere Hälfte mehr als 100'000 Franken Vermögen.
      2 2 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 19:49
      Highlight 4kant, dein Kommentar ist überhaupt nicht schlüssig. Jedenfalls kann ich herauslesen, dass du dich von "abnormalen" Veganern gestört fühlst! Schade. Sie nehmen dir nichts weg. Nur hast du das Gefühl, dich rechtfertigen zu müssen.
      5 0 Melden
    • 4kant 09.10.2017 23:05
      Highlight @Datsyuk.
      Nein, ich will mich nicht rechtfertigen. Ihre Anmerkung, bzw. Frage, ob normal sein, besser sei, fand ich einfach interessant.
      Ich fühle mich von Veganern nicht gestört. Ich kann mein Poulet vom Grill auch an eine Veganertagung mitbringen, wenn dort kein Fleisch auf der Karte steht (was eigentlich der Fall sein sollte. Man muss ja tolerant sein und auf Minderheiten Rücksicht nehmen). Das stört mich überhaupt nicht.
      0 3 Melden
    • Matrixx 10.10.2017 07:03
      Highlight Wenn ihr euch so normal fühlt, warum braucht ihr einen speziellen Arzt, statt zum Allgemeinmediziner, wie jeder andere Mensch, zu gehen?
      2 6 Melden
    • Datsyuk 10.10.2017 08:47
      Highlight Matrix, den Begriff "normal" habe nicht ich ins Spiel gebracht. Ich teile mich nicht danach ein. Es geht aber übrigens nicht jeder Mensch immer zum Allgemeinmediziner... Deswegen gibt es ja nicht nur Allgemeinmediziner.
      4 2 Melden
    • Pond 10.10.2017 09:11
      Highlight @Matrixx die allermeisten Veganer oder Vegetarier werden kaum ein Bedürfnis nach einem solchen Spezialangebot haben. Die Beziehung zum Hausarzt ist jedoch eine wichtige und Patienten wollen sich von ihrem Arzt verstanden und angenommen fühlen. Auch Ärzte werden von Wertevorstellungen geprägt. Nur weil jemand Medizin studiert hat, weiss er noch lange nicht alles über Gesundheit. Es gibt vielleicht vegane Patienten die sich einen Arzt wünschen, der sie wirklich versteht und sie auch entsprechend beraten und unterstützen kann.
      4 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.10.2017 09:19
    Highlight Ist es überhaupt legal, die Ernährung als Qualitätsmerkmal zu befragen? Fällt das nicht unter Privatsphäre?
    44 30 Melden
    • fcsg 09.10.2017 09:41
      Highlight Wenn allein das Kriterium der Ernährung ausschlaggebend, welche für die Kompetenz als Arzt kein Qualitätskriterium ist, dann ist dies illegal. Das Problem wird hier sein, dass die Beweislast sein, welche beim Bewerber ist. Es ist aber aus juristischer Sicht ziemlich dumm in einer Stellenausschreibung, die Ernährungsform als Qualifikation reinzuschreiben. Das öffnet Tür und Tor für allfällige Prozesse. Übrigens darf ein Bewerber bei einer solchen Frage, welche für die Berufsausübung irrelevant ist, auch lügen und falsche Angaben machen.
      8 6 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.10.2017 11:39
      Highlight Eben, hier verhält es sich doch gleich wie bei der Frage, ob man den Kinder möchte.
      Btw, wie kommen Menschen darauf, zwei Fragen zu Blitzen? Ich bin amüsiert.
      3 3 Melden
  • N. Y. P. 09.10.2017 09:18
    Highlight Wird diese Früchtekorbberatung eigentlich von uns Fleischessern
    via KK-Prämie bezahlt ?

    Ich will ein Ärtztezentrum, wo ausschliesslich Patienten behandelt werden, die gegen den Schiffs-Fünfliber sind und die Giaccobo/Müller zurückhaben wollen und die Johann Schneider-Ammann an einem AC/DC - Konzert sehen wollen.
    93 41 Melden
    • Melsqy 09.10.2017 09:53
      Highlight Was um Himmels Willen ist das für ein inkompetenter Kommentar? Wir haben in der Schweiz seit Jahren einen gravierenden Hausärzte-Mangel. Somit ist ein neues Arztzentrum in jedem Fall begrüssenswert. Natürlich wird das nicht einfach mal per se von der KK bezahlt. Sondern wie bei jedem anderen Hausarzt werden die Dienstleistungen, die via Grundversicherung abgedeckt sind von der KK exkl. Franchise & Selbstbehalt übernommen. Aber ob Person X nun Hausarzt A oder B besucht tut doch überhaupt nichts zur Sache. Bzw. wirkt es in jedem Fall kostensenkend, wenn der Arzt gleich im 1. Anlauf helfen kann.
      28 7 Melden
  • saukaibli 09.10.2017 09:13
    Highlight Naja, wir haben schliesslich Religionsfreiheit in der Schweiz. Es dürfen ja sicher auch christliche oder islamische Kliniken eröffnet werden. Und mal ehrlich, Veganismus ist eine Religion, alle Veganer die ich kenne benehmen sich jedenfalls wie religiöse Fanatiker. Darunter ist leider auch meine Schwester, die ich sehr lieb habe. Da kann man nicht diskutieren, weil wissenschaftliche Argumente absolut keine Rolle spielen (wie bei allen Religionen).
    21 19 Melden
    • stabiler 09.10.2017 11:26
      Highlight @saukaibli: Du machst es dir schon etwas einfach, wenn du aus der Mehrheitsposition heraus argumentierst und die Gegenseite einfach als quasi-religiöse Fanatiker disqualifizierst.

      Wenn du es gedanklich mal umkehrst, könnte man es durchaus auch so sehen, dass Fleischesser unbedingt (in deinen Worten also mit religiösem Eifer) an ihrem Konsumverhalten festhalten wollen, um dessen ökologischen, moralischen und (oft auch, wenn exzessiv) gesundheitlichen Bedenken sie wissen (müssten) und sie sich keines Arguments zu schade sind, sich diese Gewohnheit zu rechtfertigen.
      18 8 Melden
    • Datsyuk 09.10.2017 11:30
      Highlight Du benimmst dich jetzt wie ein religiöser Fanatiker.
      15 1 Melden
    • phreko 09.10.2017 11:32
      Highlight Welche wissenschaftlichen Argumente denn?
      9 4 Melden
    • demokrit 09.10.2017 14:12
      2 3 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 14:41
      Highlight @stabiler: Fleischesser sind aber im Allgemeinen nicht darauf aus, Vegetarier oder Veganer zum Fleischkonsum zu missionieren. Veganer hingegen schon (Vegetarier eher seltener).
      Insofern kann man beim Veganismus schon bei vielen Anhängern von religiösen Wahn sprechen.
      5 7 Melden
    • stabiler 09.10.2017 16:58
      Highlight @ThomasHiller: Tatsächlich? Ich empfehle dir, mal das Folgende zu machen: surfe zu 20min.ch; such einen Artikel über vegane/vegetarische Ernährung; geh in die Kommentare; führ dir zu Gemüte, wer sich da in welcher Art äussert.

      Des Weiteren: Der Milch-Tag an der Schule, die omnipräsente IP-Suisse/Schweizer-Fleisch-Werbung, die "Zsch-zsch"-Grill-Spots im TV, die Milliarden an Subventionen an Bauern... Wird das alles aufgewogen, durch einen Vegan-Flyer, welcher am Bahnhof verteilt wird?
      5 5 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 18:00
      Highlight Es geht um den Duktus. Bei der Werbung für Fleisch ist der Veganer schon mal raus, er ist gar nicht in der Zielgruppe.
      Der Veganer-Flyer soll meist bewusst Fleischessende umerziehen, sonst würde er sich nur an Veganer richten.
      Wenn eine Minderheit mit der Lautstärke einer Mehrheit auftritt, dann missioniert sie halt, ist relativ einfach. Das ist nichts anderes als Lobbyismus und unterscheidet sich durchaus von der schlichten Werbung.
      2 3 Melden
    • stabiler 09.10.2017 18:22
      Highlight @ThomasHiller: Ich kann deine Ansicht zumindest teilweise nachvollziehen. Es bleibt aber: Der Milchtag in der Schule scheint mir genau so missionierend. Man stelle sich das Geschrei vor, es gäbe einen Soja-Milch-Tag...

      Zur "Lautstärke": Kann es denn kein legitimes Anliegen sein, Konsumenten darüber aufzuklären, dass eine Kuh nicht einfach ständig Milch gibt, sondern sie dafür geschwängert werden muss? Dass männliche Kücken nach dem Schlüpfen geschreddert werden? Du wirst schockiert sein, wie vielen solche Fakten keineswegs bewusst sind - und darüber auch ganz froh sind.
      4 4 Melden
  • Chrigi-B 09.10.2017 09:12
    Highlight Hahhahaha, die haben doch Komplexe! Dise 2 oder 3% benehmen sich als würden 51% der Bevölkerung ihre Vorlieben teilen! Bei uns wollten sie sogar einen Tag in der Woche Fleisch komplett aus dem Menü streichen. Als wäre Vegi Menü und Salat nicht gut genug.
    79 53 Melden
    • Snowy 09.10.2017 09:48
      Highlight Haha, die Veganer!



      (bin selber Karnivor - finde aber Veganer recht coole Socken)
      15 5 Melden
    • Hops 09.10.2017 10:50
      Highlight Die Umwelt und der anständigen Tierhaltung zu liebe, sollte ein Tag fleischlos ja kein Problem sein oder? Wie lautet die Empfehlung der WHO? 2-3 Mal die Woche Fleisch? Normalerweise gibt es bei den Omnivoren 2-3 mal am Tag Fleisch. Vom Sandwich, über die Spaghetti am Mittag und dann zum Znacht ein Schnitzel. Wann begreifen die Leute endlich, dass unser Fleischkonsum wie er jetzt ist, weder natürlich, noch nachhaltig ist? Wir fressen einfach, als würden di Tiere auf den Bäumen wachsen! Und einfach, weil es 3 Sekunden lang fein schmeckt! Ich versteh das echt nicht.
      26 13 Melden
    • El_Sam 09.10.2017 11:28
      Highlight Tiere wachsen doch auf Bäumen!
      18 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 12:49
      Highlight @Snowy: Wieso ist eigentlich ein Veganer oder ein Fleischverzehrer "cool"?
      2 2 Melden
    • Snowy 09.10.2017 13:50
      Highlight Ciao Fracool! :-)

      "Cool" ist eigentlich genau das falsche Wort um Veganer zu beschreiben....

      Vernünftig, gut, klug, visionär, empathisch wäre vielleicht passender.

      Bin prinzipiell jedem Menschen dankbar, der sich uneigennützig für unseren Globus einsetzt.
      9 3 Melden
    • ThomasHiller 09.10.2017 14:45
      Highlight @Hops: Wer ist denn bitte Sandwich, Spaghetti und Schnitzel alles an einem Tag?
      Da kenne ich nur Menschen mit massivem Übergewichtsproblem, die sich so ernähren. Kein normaler Mensch futtert so viel (Fleisch) am Tag.

      (Okay, ich gebe zu "gesunder Menschenverstand" im Sinne einer ausgewogenen Ernährung ist vielen Menschen verloren gegangen, der "gesunde Menschenverstand" ja generell...)
      2 3 Melden
    • Hops 09.10.2017 15:34
      Highlight @ThomasHiller: Das Beispiel tönt zwar extrem, aber Fleisch ist immer irgendwo drin. Der Griff dazu ist einfach so automatisch und es ist halt da. Bei meinen Grosseltern gab es wenn es gut lief, einmal die Woche Fleisch. Heute ist es viel zu billig und die Mehrheit konsumiert es ohne zu überlegen. Dasselbe gilt für Milch und Eier. Es ginge so gut mit viel weniger, aber aus Faulheit und weil die Milchlobby gutes Marketing gemacht hat, muss sie in jedes Frühstück und in jeden Dessert rein. Die Tiere zahlen den Preis dafür.
      Das mit dem Menschenverstand stimmt leider :).
      6 2 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 16:27
      Highlight @Ach Hops; Die Tiere zahlen den Preis, hör doch mit dem Quatsch auf! Veganes Essen ist dann auch viel zu billig weil wir den Erntehelfern nicht genügend zahlen, da zahlen eben die Menschen (Helfer) den Preis. Oder soll ich Dir einmal vorrechnen wieviel zB den Obstpflückern bezahlt wird?
      Meine Grosseltern habe ein kleine bio-Obst-Anbaufläche, wenn ich deren Verdienst einmal kurz nachrechne, dann liegen sie weit unter10 CHF die Arbeitsstunde. Meine Grosselter zahlen den Preis für die die gerne Obst essen. und so sieht es auch beim Gemüse aus.
      6 6 Melden
    • Snowy 09.10.2017 17:04
      Highlight Franc, absolut mit Dir einverstanden, dass (auch) die Löhne von Gemüsebauern und generell in der Lebensmittel produzierenden Industrie viel zu tief sind.
      Verstehe aber Deine Conclusio nicht ganz. Weil Erntehelfer zu wenig verdienen (resp das Gemüse zu günstig ist), soll auch das Fleisch (zu) billig sein dürfen?

      Wie wärs, wenn wir Lebensmittel allgemein einfach nachhaltig und sozialverträglich produzieren würden?
      Ein Schritt in die richtige Richtung wäre diese Intiative: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/94-000-wollen-Giftbauern-die-Gelder-streichen-16542569
      1 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:02
      Highlight @Snowy; Das Essen im Allgemeinen ist zu billig und das ist das Problem bei der Tierhaltung und bei den Ernten. Beides hat keine Lobby.
      Ich arbeiten in der Baubranche einer Branche die auch etwas bessere Löhne vertragen würde, eine Branche die teilweise zu stark von der Zuwanderung lebt. Wenn ich aber denen die die Zuwanderung geisseln vorschlage für 3-5% mehr UN zu berücksichtigen, die bessere Löhne zahlen und somit sich nicht an der Zuwanderung bedienen müssen, ernte ich nur Ausflüchte. So ist es auch beim Essen, man könnte wenn aber die grosse Masse sollte, dann greifen sie zum günstigen
      1 0 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 18:05
      Highlight @Snowy; Ein Schritt von Wenigen in die richtige Richtung ist leider wenig bis gar nichts. Es geht nur mit dem Diktat, sonst wird die grosse Mehrheit immer ob beim Tier, Mensch oder sonst was den Preis unter das Erträgliche drücken. Vergiss zudem nie dass gerade die Schweiz mit ihrer Agrarchemie eine mehr als fraglichen Weg geht.
      2 0 Melden
    • Hops 09.10.2017 21:25
      Highlight FrancoL: Also nur weil das Gemüse zu billig ist, soll ich die Zustände in der Tierhaltung dulden? Was ist denn das für eine Philosophie? Und natürlich bin ich auch dafür, dass Bauern faire Löhne bekommen, aber nicht auf dem Rücken der Tiere.
      0 1 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 22:26
      Highlight @Hops; Nicht nur das Gemüse, das Obst, das Fleisch, alles ist für eine gute Tierhaltung und für akzeptabel Löhne bei den Erntehelfern zu billig. Nicht immer nur die Hälfte lesen und dann das eigene dazu mischen wenn es denn so nicht steht.

      Das Hauptproblem ist dass sowohl bei den Veganern, Vegetarier und Mischernährer der Preis gerne mit Lippenbekenntnissen höher angesetzt wird, es dann aber bei den Lippenbekenntnissen bleibt. Dies nicht zuletzt weil es für eine gerechte Entlohnung vielen am Geld fehlt, gleich wie sie sich ernähren mögen.
      2 1 Melden
    • Lami23 10.10.2017 10:22
      Highlight Da du jetzt das Problem erkannt hast, Francol, nämlich dass das Essen zu billig ist (gehe ich eins mit dir) hoffe ich, dass du entsprechend konsumierst und dich nicht nur darüber beklagst.
      1 0 Melden
    • Snowy 10.10.2017 12:04
      Highlight @Franc: Bin mit Dir einig, dass wir Bürger manchmal zu unserem Glück gezwungen werden müssen (Abfallsackgebühr ist so ein Bsp).

      Desshalb ist die Pestizid-Initiative leider nur ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht das Ende.
      0 0 Melden
    • FrancoL 10.10.2017 12:06
      Highlight @Lami23; Ich habe noch nie billig eingekauft und werde dies auch nie tun, denn ich bin selbst auch froh wenn meine Dienstleistungen auch richtigen bachalt werden. Ich gehöre nicht zu denen die Wasser predigen und Wein trinken.
      0 0 Melden
    • Lami23 10.10.2017 12:48
      Highlight Gut, wollte mich nur versichern :-)
      0 0 Melden
  • Calvin WatsOff 09.10.2017 09:12
    Highlight Es gibt immer mehr kranke Veganer.


    !!! Dem ist nichts mehr anzufügen.😂
    108 37 Melden
    • Einer Wie Alle 09.10.2017 09:49
      Highlight Ich würde es begrüssen, wenn du eine Quelle anfügen würdest. Die Veganer sagen ja immer, dass sie gesünder leben. Wem soll ich jetzt glauben?
      12 5 Melden
    • El_Sam 09.10.2017 11:31
      Highlight voila ;-)
      8 2 Melden
    • stabiler 09.10.2017 11:40
      Highlight @Einer Wie Alle: In wissenschaftlichen Diskussionen um Ernährung verliert man sich schnell - es wird einfach mit Studien um sich geschmissen.

      Was man indes weiss: Es gibt (bzw. gab) gewisse Bevölkerungsgruppen, die erheblich länger lebten, als der Durchschnitt. Untersucht man deren Essgewohnheiten, so sind sie einer vegetarisch/veganen Ernährung auf jeden Fall einiges näher, als der hier und heute praktizierten, sehr fleischlastigen Standard-Ernährung.

      http://news.nationalgeographic.com/2015/04/150412-longevity-health-blue-zones-obesity-diet-ngbooktalk/

      https://draxe.com/blue-zones/
      10 2 Melden
    • Calvin WatsOff 09.10.2017 12:02
      Highlight Meine Quelle zum z‘Nacht ist ein feiner Tartarenhut.😂
      7 7 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 09.10.2017 18:28
      Highlight Calvin, in letzter Zeit musst Du hier im Forum Ironie/Satire kennzeichnen, besonders bei solchen polarisierenden Themen.


      P.S. En Guetä ! 🍖
      3 1 Melden
  • Loone 09.10.2017 09:09
    Highlight Finde ich gut. Gewöhnliche ÄrztInnen haben sowieso oft nur eine ungenügende Ausbildung im Bereich Ernährung.
    54 97 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 12:53
      Highlight Oh ja es fällt mir auf, dass vor allem Veganer ein riesen Wissen in Sachen Ernährung haben.
      Schaut man genauer hin dann wissen sie Vieles aus ihrer Sicht was das Essen betrifft, also eine Art Ideologie.
      Verstehe nie wieso man nicht die die andere Essgewohnheiten haben einfach mach lässt wie sie es wollen, ohne ständig die Keule der Gesundheit zu schwingen.
      5 8 Melden
  • Braunerwinzling 09.10.2017 09:07
    Highlight 👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽
    21 53 Melden
  • Chääschueche 09.10.2017 09:01
    Highlight Ohne Worte...
    65 28 Melden
  • kleiner_Schurke 09.10.2017 09:00
    Highlight Ich will einen Alkoholiker als Arzt, dann nervt der mich nicht immer mit Sprüchen wie ich solle weniger trinken um gesund zu bleiben. Der ist dann einfach kompetenter!
    214 39 Melden
    • Dominic Marc Morgenthaler 09.10.2017 09:15
      Highlight Das impliziert dass fleischlose Ernährung ungesund sei. Dabei ist es bewiesen das dem nicht so ist. Auch Veganer ernähren sich, dadurch dass sie sich mehr mit ihrem Essen auseinandersetzen, gesünder als rund 70% der Fleischesser. Plus man fühlt sich um einiges Besser. ;-)
      37 89 Melden
    • Charlie Brown 09.10.2017 09:20
      Highlight Höhöhö

      Höhö

      Hö.

      Lustig.
      54 12 Melden
    • Pegi9999 09.10.2017 09:37
      Highlight Auf den Punkt gebracht.
      27 7 Melden
    • dondor 09.10.2017 09:37
      Highlight Dominic, beweisen tun die Mathematiker, sonst niemand. Sie dürfen mir den "Beweis" aber gerne nachliefern. Bin immer neugierig wenns um "wissen" vs. "richtiges meinen" geht.
      39 11 Melden
    • DerTaran 09.10.2017 09:54
      Highlight Vegane Ernärung muss nicht ungesund sein, sie ist aber kompliziert und deshalb kann ein Arzt Mangelerscheinungen nur dann auszuschliessen, wenn sich der Patient auskennt.
      13 1 Melden
    • Money is everything 09.10.2017 10:01
      Highlight @Dominic Veganer sind gesünder? Nur die wenigsten setzen sich ernsthaft mit ihrer Ernährung auseinander.
      15 8 Melden
    • bokl 09.10.2017 10:11
      Highlight @kleiner_Schurke
      Ein Alkoholiker wird dir erst recht sagen, dass du weniger trinken solltest. Er kennt die negativen Auswirkungen ja vom eigenen Körper. Somit ein Schuss ins Knie :).

      Aber dafür gibt's im Wartezimmer statt eines Wasserspenders einen Zapfhahn. Immerhin :).
      19 3 Melden
    • Nausicaä 09.10.2017 10:42
      Highlight Du vergleichst Veganismus mit Alkoholismus? Fail.
      15 14 Melden
    • FrancoL 09.10.2017 12:56
      Highlight @ach Dominik; Ich war Spitzensportler immer Top ernährt mit besten Leistungen und habe häufig Fleisch gegessen und ich würde sagen ich habe mich mindestens so Fit gefühlt wie meine heutige KollegInnen die sich vegan ernähren.
      6 1 Melden
    • dondor 09.10.2017 13:31
      Highlight Es gibt kein Gesund oder Ungesund liebe Kinderlein. Bloss ein Zuviel oder ein Zuwenig!
      4 1 Melden

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