Schweiz

Jonas Fricker, Nationalrat der Grünen, einsam auf einer Bank im Bundeshaus. Bild: KEYSTONE

«Wir fordern den Rücktritt vom Rücktritt» – die Reaktionen auf Jonas Frickers Abgang 

Zwei Tage nach seinem Holocaust-Vergleich legt Jonas Fricker (Grüne) sein Amt als Nationalrat nieder. Die Reaktionen.

01.10.17, 04:29 01.10.17, 08:50

«Die Menschen, die dort deportiert wurden, die hatten eine kleine Chance zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod.» Kaum waren Nationalrat Jonas Fricker (Grüne) diese Worte entwichen, brach die grosse Entrüstung über den Aargauer Politiker herein. Da nutzte ihm auch die sofortige Entschuldigung nichts mehr. 

Zwei Tage nach seinem verbalen Ausrutscher zieht der Aargauer die politische Notbremse – er tritt auf Beginn der Wintersession zurück. Während sein Holocaust-Vergleich beinahe von allen Seiten harsch kritisiert wurde, sind die Meinungen über seinen Rücktritt gespalten.

Das sagt seine Partei

Die Parteikollegen von Jonas Fricker hatten sich nach dessen Vergleich sofort von ihm distanziert. Und: Sie kritisierten Fricker harsch. «Ich bin entsetzt über die unsägliche Entgleisung von Jonas Fricker», sagte etwa Jo Lang. Und Fraktionspräsident Balthasar Glättli: «Die Grünen verurteilen den heute von Jonas Fricker gemachten Vergleich ohne Wenn und Aber».

Kurz nachdem Fricker sein Rücktritt bekannt gegeben hatte, meldete sich sein Fraktionspräsident wieder zu Wort. 

«Mit seinem klaren Schritt stellt Jonas Fricker in der unmissverständlichsten Form klar, dass für ihn Aussagen, die man als antisemitisch oder menschenverachtend interpretieren kann, keinen Platz haben – auch wenn sie nie so gemeint waren. Dieser hohe Anspruch an sich selbst und diese klaren Zeichen verdienen unseren grossen Respekt.»

Balthasar Glättli, Fraktionspräsident der Grünen Partei

Bei diesem Statement der Grünen ist vor allem eines auffällig: Es fällt kein Wort des Bedauerns. 

Hat ihn seine Partei fallen lassen?

Kurz nach dem Rücktritt von Fricker kritisierten Twitter-User die Grüne-Partei. Der Vorwurf: Man habe Fricker im Stich gelassen, statt ihm den Rücken zu stärken und trotz seiner unüberlegten Worte zu ihm zu stehen.

Die Applaudierer

Es gibt aber auch jene, die den Schritt von Fricker begrüssen – und vor dem konsequenten Entscheid des Aargauers den Hut ziehen.

Einige der Applaudierer sind auch der Meinung, dass dies immer so sein soll. Beispielsweise jeweils auch dann, wenn ein SVP-Mitglied einen verbalen «Ausrutscher» hat.

Entäuschte Fricker-Fans

Doch die Meinung der Mehrheit ist eine andere. Der Rücktritt sei unüberlegt, voreilig, zu radikal, zu krass oder einfach absolut falsch.

Die erste Rücktritt vom Rücktritt Forderung

Einige User auf Twitter hoffen, dass es sich der Grüne-Nationalrat doch nochmals anders überlegt. 

Oder dass Fricker wenigstens 2017 wieder zur Wahl antritt und somit sein Polit-Comeback gibt.

Das sagt die Profiteurin

Der Rücktritt von Jonas Fricker ist für eine seiner Parteikolleginnen eine «gute» Nachricht. Die Aargauer Grossrätin Irene Kälin schafft durch seine Entscheidung den Sprung in den Nationalrat. Sie hatte bei den Nationalratswahlen 2015 nach Fricker am meisten Stimmen geholt.

Sie sagte am Samstagabend zum Fernsehsender «Tele M1»:

«Man wünscht sich natürlich, den Einzug in den Nationalrat auf anderem Weg zu schaffen.»

Weiter zollt sie dem Entscheid ihres Parteikollegen Respekt:

«Jonas Fricker ist eine integre Persönlichkeit und er verdient meinen allergrössten Respekt für diesen grossen Schritt, der persönlich sicher nicht einfach war.»

Lustige Geschichte am Rande

Auf Twitter kam es bereits am Donnerstag zu einer Verwechslung. Und zwar wurde Jonas Fricker statt Jonas Fricker angetwittert. Genau: Der Politiker Fricker hat auf Twitter einen Namensvetter.

Dessen Reaktion am Donnerstag.

Und auch heute kam es wieder zu Verwechslungen. Doch ein User muntert ihn auf. 

In ein paar Wochen kehrt somit bei beiden Fricker wieder Ruhe ein. (fvo)

10 spektakuläre Rücktritte

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 04.10.2017 22:34
    Highlight Wir leben in einer Zeit, in der man nicht sagen darf, was man denkt.
    0 0 Melden
  • Thomas Binder 02.10.2017 16:36
    Highlight Wir leben in einer Zeit, in der uns Journalisten erklären, wie wir heute mit dem Holocaust, Hitler und der SS adäquat umzugehen haben.
    Uns allen, zuallererst den gegenüber allen ignoranten und intoleranten bloss nie gegenüber sich selbst "zeitlebens Dreijährigen", die immer alles ganz genau wissen, und den von derartigen Verblendeten empfehle ich diesbezüglich immer, dem wunderbaren Humanisten und Zionisten Henry Siegman (geb. 1930 in Frankfurt) zuzuhören, einer moralischen humanistischen und zionistischen Instanz:
    https://www.democracynow.org/2014/9/1/a_slaughter_of_innocents_henry_siegman
    3 2 Melden
  • Thomas Binder 01.10.2017 21:49
    Highlight Ungerecht, unnötig und aus meiner Sicht (ich stecke aber natürlich nicht in Deiner Haut) falsch - ein weiterer Sieg empathiearmer Scheinheiliger - aber natürlich Chapeau, Jonas!
    Ich ziehe meinen Hut auch vor denjenigen Menschen, zuallererst jüdischen Glaubens, welche Dir dies richtigerweise sofort verziehen haben.
    Perfekt ist derjenige Mensch, der seine vielen Schwächen und Fehler erkennt, diese akzeptiert, zu ihnen steht und sich zeitlebens verbessern will - perfekt in der Einsicht und Akzeptanz der sowie im Umgang mit der menschlichen Imperfektion, seiner selbst und aller anderen Menschen.
    5 0 Melden
    • Thomas Binder 02.10.2017 12:05
      Highlight "Unsere" Grünen befinden sich derzeit mitten im Transformationsprozess in eine Kartellpartei, in "bürgerliche Grüne" (Klaus J. Stöhlker), und müssen dafür selbstverständlich nicht verblendbare oder käufliche Humanisten loswerden.

      Offenbar im Gegensatz zu Rainer Mausfeld bin ich der Meinung, vielleicht ist es aber auch bloss meine Hoffnung, dass die Mehrheit derjenigen, welche dieses üble Spiel mitspielt oder diesem tatenlos zusieht, bis weit nach "oben" nur immer noch verblendet und nicht gekauft ist.

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=40160
      2 1 Melden
  • alles auf rot 01.10.2017 20:41
    Highlight Klar war der Vergleich unglücklich. Aber nur, weil er eigentlich wissen musste wie die Reaktionsmaschinerie danach an Fahrt aufnimmt.
    Mir fällt keine andere Spezies ein, die sich ganze Infrastrukturen und Produktionsstrassen baut, um andere Lebewesen zu jederzeitigen Verzehr zu halten und zu verarbeiten.
    In Wahrheit reagieren wir nicht kritisch auf den Bezug zum Holocaust, sondern auf die Kritik an der Massentierhaltung. Wie müssten uns sonst eingestehen, was wir anderen Lebewesen so absolut unreflektiert und abwehrend gegen jede Kritik antuen.
    Und da gibt es dann eben doch Parallelen.
    16 5 Melden
    • Spooky 01.10.2017 23:04
      Highlight @alles auf rot
      Genau so ist es. Irgendwie habe ich das so gesehen, aber du konntest es formulieren.
      9 0 Melden
    • Theor 02.10.2017 16:14
      Highlight Wirklich eine tolle Reflektion, signifikant und provokant - aber mit einem Inhalt, der den Leser zur Selbstreflektion zwingt. Chapeau! Für mich einer der geistreichsten Kommentare der letzten Monate auf watson.
      2 0 Melden
  • Brainwash 01.10.2017 16:39
    Highlight Es geht hier doch darum, dass man solche Aussagen nicht bei anderen kritisieren kann und diese dann in den eigenen Reihen relativiert und ohne Konsequenzen duldet. Der Entscheid von Herr Fricker war somit konsequent und nur so bleiben die Grünen glaubwürdig.
    11 14 Melden
    • häfi der Spinat 01.10.2017 17:08
      Highlight Bin mir fast sicher, dass es sich im Fall Fricker um eine interne Abrechnung handelte.
      Der Mann war vermutlich innerhalb der Partei schon angeschossen gewesen.
      Ein Glättli z.B. wäre doch im selben Fall niemals gegangen worden.
      27 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 16:12
    Highlight Das Dumme an diesem Vegleich war - das weiss auch Fricker - das er von der Logik her nicht aufgeht. Schweine landen immer im Schlachthof, es ist ihre Bestimmung, weil wir Menschen nicht auf das Schnitzel verzichten wollen. Was zwischen Geburt und Schlachthof passiert, darüber kann man diskutieren. Aber die "Endlösung" der Schweine ist gewollt. Ist weder unmoralisch noch kriminell. Das Ziel ist auch nicht deren Ausrottung, sondern der Verzehr.
    12 23 Melden
    • häfi der Spinat 01.10.2017 16:35
      Highlight Gut... ob es nicht doch unmoralisch ist, Tiere zu verzehren, darüber darf getrost diskutiert werden.
      24 9 Melden
  • Angelo C. 01.10.2017 16:08
    Highlight Erstaunlich : Völlig unverdächtige historische Quellen und gar die Gedenkstätte bemühen ähnliche Vergleiche 🤔 :

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Viehwaggon

    Zitat: "Auf den Charakter dieser Fahrten (Massentransporte mit Tötungsorten als Ziel wie bei Schlachtvieh) und ihre besonderen Bedingungen, die viele Teilnehmer nicht überlebten, für Überlebende, Historiker wie mediale Bearbeiter des Themas die Analogie nahelegen."

    http://www.gedenkstaettenforum.de/nc/gedenkstaetten-rundbrief/rundbrief/news/der_deutsche_viehwaggon_als_symbolisches_objekt_in_kz_gedenkstaetten/
    25 3 Melden
  • häfi der Spinat 01.10.2017 14:57
    Highlight Wir leben in einer Gesellschaft die geprägt ist von einem pathologischem "Antirassismus"
    Einer Art moderner Volkskrankheit an der viele unserer Zeitgenossen "leiden".

    Im Fall Fricker kann ich mir gut vorstellen, das dieser von eigenen Parteikollegen zum Rücktritt gedrängt wurde, weil es um interne Machtkämpfe ging.
    Wer profitiert, wer rückt nun für F. in den Nationalrat nach?
    33 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 15:47
      Highlight Eine Frau rückt nach.
      13 4 Melden
    • dracului 02.10.2017 09:15
      Highlight Gäbe es denn einen „gesunden“ Rassismus? Ein gesunder Antirassismus ist vielleicht gar nicht so krank?
      3 4 Melden
    • häfi der Spinat 02.10.2017 14:15
      Highlight Nein, ich denke nicht, das es einen "gesunden" Rassismus gibt. Eher vieleicht einen natürlichenRassismus. (Ohne damit sagen zu wollen, das dieser gut sei).

      Ja, ein "gesunder" oder besser ein natürlicher Antirassismus wäre selbstverständlich etwas gutes.
      0 0 Melden
  • Lowend 01.10.2017 14:55
    Highlight Während die Parlamente voll Politiker sind, die mit präzise ausgeklügeltem Tabubruch und bewusster Hetze, auch gegen Juden, die Gesellschaft spalten, verliert ausgerechnet einer, der eingesteht, einen groben Fehler gemacht zu haben und dessen Entschuldigung sogar vom Schweizerisch Israelitischen Gemeindebund akzeptiert wurde den Rückhalt in der eigenen Partei?

    https://www.swissjews.ch/de/news/sig-news/fricker/

    Für mich echt unkollegial und wenn ich dann noch lese, dass sich einige Grüne einen Maulkorberlass geben wollen, frage ich mich schon, wen ich da in's Parlament gewählt habe!
    44 10 Melden
    • poga 01.10.2017 18:22
      Highlight Dass das nicht passiert? Gleiche Meinung wie @Lowend.... Gut ich hätte nie die Grünen gewählt. Aber das Verhalten finde ich trotzdem ziemlich schockierend...
      7 1 Melden
  • fischi 01.10.2017 13:44
    Highlight ist es nicht ein wenig scheinheilig, währe ein Politiker der rechten seite betroffen würden die gleichen Leute die jetzt ihn ihren Tweets von einmaligen ausrutschern sprechen hier sofortige rücktritte fordern und sollte seine Partei ihm/ihr rückendeckunge geben diese auch gleich ins Pfefferland wünschen.
    23 11 Melden
    • Barracuda 02.10.2017 14:46
      Highlight Da gibt es kleine aber feine Unterschiede. Fricker hat sich umgehend für seine Aussage entschuldigt, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, diese zu rechtfertigen. Auf der rechten Seite hat die Vergangenheit gezeigt, dass man da selten so ehrlich und einsichtig ist. Da wird zuerst geschwiegen, vertuscht und dann redet man sich raus. Dass ein Zuppiger z.B. nicht Bundesrat (!) wurde, ist bekanntlich auch nicht auf seine Ehrlichkeit zurückzuführen;-) Eine rechte Partei wäre ausserdem nie so konsequent, da dort zu viele Fremd- und Eigeninteressen im Spiel sind.
      0 3 Melden
  • atomschlaf 01.10.2017 13:00
    Highlight Auch wenn ich den Vergleich idiotisch und unpassend fand - ich bin erschrocken, als ich hörte, dass Fricker zurückgetreten sei.

    Wir haben immer noch Meinungsäusserungsfreiheit in diesem Land und dass ein Parlamentarier wegen eines ungeschickten Vergleichs zum Rücktritt gedrängt wird, geht gar nicht!
    38 7 Melden
  • Rabbi Jussuf 01.10.2017 12:29
    Highlight Das war von allem Anfang an ein Selbstläufer. Die eigentlich "Betroffenen", Juden, spielen in dem Theater nur noch eine Nebenrolle. Spielten, muss man sagen, da sie die Sache ja längst für erledigt halten.

    Eine Partei (und sicher ein Teil der SP auch) spielt sich nun zum Hüter über Antisemitismusfragen auf - ohne dass die eigentlich Betroffenen etwas dazu zu sagen hätten.
    Interessant auch, wenn man sich erinnert an die Nähe der Grünen und der SP zur Hamas....
    33 8 Melden
  • der_senf_istda 01.10.2017 12:26
    Highlight Ja, diese Aussage war daneben. Der Rücktritt ist jedoch völlig überzogen, was ist nur aus der guten alten Entschuldigung geworden...
    23 1 Melden
  • Safster 01.10.2017 11:20
    Highlight Heieiei. Das kann ja gar nicht sein. Er will das Leid von Schweinen beim Massentransport versinnbildlichen, um das Leid greifbar zu machen. Er greift zu einem vermessenen Vergleich. Kriegt zu Recht auf die Finger. Entschuldigt sich. Dann Rücktritt? Wer nicht mehr erträgt, gehört vielleicht tatsächlich nicht in den Nationalrat. Aber die Reaktion darauf ist doch völlig übertrieben.
    48 17 Melden
    • Rendel 01.10.2017 13:26
      Highlight Das hat mit ertragen gar nichts zu tun. Er ist konsequent.
      Wäre schön, alle würden so handeln.
      5 20 Melden
    • Hierundjetzt 01.10.2017 14:02
      Highlight Man vergleicht gleiches mit gleichen. Das lernen wir bereits in der SchuleÄpfel mit Äpfel z. B. Und nicht Äpfel mit Waldsterben. Oder Züge.

      Zudem wars ihm nicht einfach so rausgerutscht (da könnte man ja noch eine Auge zudrücken), nein er hat sich den Seich auch noch vorher zu Hause notiert.

      Der Rücktritt gebührt mein Respekt. Anders als beim Kristallnacht-Twitterer der SVP der von der Partei ausgeschlossen werden musste
      8 21 Melden
    • Safster 01.10.2017 15:57
      Highlight @Hierundjetzt: Im Gegensatz zum Kristallnacht-Twitterer kann Fricker aber glaubwürdig vertreten, er verharmlose den Holocaust nicht oder er sei nicht antisemitisch. Ich mag Fricker nicht besonders, aber es kommt jetzt keinem ernsthaft in den Sinn, er hätte das Leid der Juden verharmlosen wollen. Das hier ist eine völlig unverhältnismässige Reaktion auf einen Fehler. Gerade weil er glaubhaft machen kann, er habe das nicht so gewollt.
      11 0 Melden
  • Pafeld 01.10.2017 11:18
    Highlight Das Fallenlassen von Parteimitgliedern scheint bei den Grünen System zu haben. In keiner anderen Partei wird man für etwaige Fehltritte so schnell über die Planke gestossen. Selbst wenn noch nicht einmal Fakten auf dem Tisch sind.
    50 13 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:22
      Highlight Ja was die einen etwas voreilig machen, tun andere dafür auch bei schwerem Tatbestand nicht.
      Mir sind die erstern lieber auch wenn ich nicht Grün wähle.
      10 9 Melden
  • Willi Roman 01.10.2017 11:17
    Highlight Er hat doch recht. Die Bilder der Tierlaster in den Schlachthof haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Deportationslager. Grausam, Unnatürlich und Unmeschlich und das nur weil wir von Mo bis So zwei mal am Tag Fleisch essen wollen. Wir sollten es so machen wie zu UrUrgrossmutters Zeiten. Ein- bis zwei mal Fleisch die Woche. Einmal Fisch. Da wirst du auch nicht Dick wie ein Rollmops.
    46 42 Melden
    • Libertas 01.10.2017 12:13
      Highlight Meine UrUrgrosseltern haben jeden Tag Fleisch gegegessen. Hör auf mit diesen Märchen.
      Und nein dieser grüne Menschenfeind hat überhaupt nicht recht. Es gibt ja wohl einen grossen Unterschied zwischen Menschen und Schweinen.
      10 28 Melden
    • cocorumo 01.10.2017 13:29
      Highlight Genau, weil Fleisch das ist, was dick macht... ;-)
      9 5 Melden
    • DieKeksSissi 01.10.2017 16:02
      Highlight @Libertas Menschenfeind? Echt jetzt?
      12 1 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 23:39
      Highlight @Libertas; Es gab Zeiten da wurde der Unterschied nicht gemacht und es waren nicht die Grünen die diese Zeit geprägt haben.
      1 0 Melden
  • Tschakkaaa! 01.10.2017 11:11
    Highlight Dieses Debakel nervt mich wahnsinnig!
    Sein Vergleich ist definitiv unglücklich formuliert und poltisch unkorrekt. Aber eigentlich hat er nicht Juden mit Schweine verglichen sondern die unmenschlichen Umstände in beiden Fällen.
    Hätte er anstatt Juden Armenier oder Zigeuner genommen, würde sich keiner aufregen. Get real und löst die wahren Probleme dieser Welt!
    53 20 Melden
  • Angelo C. 01.10.2017 11:04
    Highlight Fricker ist zwar offenbar nicht der Hellsten Einer, aber seine heuchlerischen Parteigenossen gehen mir bedeutend mehr auf den Geist :

    https://www.blick.ch/news/politik/der-druck-wurde-zu-gross-ruecktritt-nach-drei-langen-tagen-gab-jonas-fricker-auf-id7399583.html?

    Aus sowas eine halbe Staatsaffäre zu konstruieren ist lächerlich und passt zum üblichen Geschleime wie die Faust aufs Auge 😤
    55 5 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:27
      Highlight Mehr als unpassend ist es wohl Fricker als nicht den Hellsten zu betiteln. Finde ich mehr als grenzwertig eher eine Sauerei. Aber das ist wohl konservativ korrekt, die Sauerei.
      10 13 Melden
    • Rendel 01.10.2017 13:32
      Highlight Frage ist, wer hier die Heuchler sind.
      5 10 Melden
  • Flughund 01.10.2017 10:27
    Highlight Scheint so das er den Rückhalt seiner Partei verloren hat und abgesägt wurde. Finde ich schäbig von den Grünen wie sie ihr Image reinwaschen wollen.
    34 5 Melden
  • Majoras Maske 01.10.2017 10:20
    Highlight Ja klar, dieser Spruch war etwas daneben, aber ein Rücktritt deswegen ist auch daneben.
    27 8 Melden
  • sophiia 01.10.2017 10:09
    Highlight da hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: "Oder dass Fricker wenigstens 2017 wieder zur Wahl antritt und somit sein Polit-Comeback gibt." müsste wohl 2019 heissen.
    16 0 Melden
  • Zeit_Genosse 01.10.2017 10:04
    Highlight Und schon wieder Schnee von gestern.

    Die Parteikollegen haben ausgesondert, damit nichts an ihren Politkarrieren hängenbleibt. #kameradenschweine.
    35 6 Melden
  • Meinungsvielfalt 01.10.2017 09:50
    Highlight Lieber Herr Fricker
    Die Aussage war dumm, ehrverletzend und absolut unangebracht
    Sie haben dies erkannt und haben sich dafür entschuldigt..
    Viele andere Politiker/innen haben diese Grösse nicht, ihr Verhalten ist integer und vorbildlich.
    Gerade deswegen ist ein Rücktritt als INAKZEPTABEL zu bezeichnen.
    29 19 Melden
  • Groovy 01.10.2017 09:39
    Highlight Wieder mal ein Lehrstück, wie die Welt funktioniert. Vielleicht hätte er mal lieber Palästinenser für den Vergleich herbeigezogen...
    29 14 Melden
    • Lichtblau 01.10.2017 15:37
      Highlight Ich habe nicht den Eindruck, dass die Juden von der Watson-Community mit Samthandschuhen angefasst werden, im Gegenteil.
      Interessant wäre aber zu wissen, was die jüdische Gemeinde zum Fall Fricker denkt. Hat man da etwas gelesen?
      1 3 Melden
    • Safster 01.10.2017 16:46
      Highlight @Lichtblau: die haben die Entschuldigung angenommen.
      7 0 Melden
    • Lichtblau 01.10.2017 22:01
      Highlight Danke für die Info. Das wundert mich nicht. Wer auf eine solche Vergangenheit zurückblickt, kann einen keineswegs bösartigen Fricker richtig einordnen. Und wessen Meinung wäre relevanter?
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 09:29
    Highlight Wie wär's mit Politik anstatt Zeitvergeudung mit Shitstorms?

    Mit der politischen Korrektheit wird es in den letzten Jahren immer schlimmer. Selbst wenn etwas nicht so gemeint war, wird es von Gegner so lange rumgeschrien bis es Folgen hat.
    Wenn ein Grüner wegen diesem Spruch jetzt raus ist, ... ich schätze mal bei gleich langen Massstäben müsste man die svp direkt halbieren oder schlimmer.

    Macht Politik! Nicht Schlagzeilen!
    31 70 Melden
  • klugundweise 01.10.2017 08:47
    Highlight Ist einer von diesen da zurückgetreten?

    "Politische Korrektheit ist die grösste Gefahr für unsere Demokratie."
    (U. Maurer, BR, SVP-DV 4.12.2010)

    Die Warner vor der Klimaerwärmung gehören zu einem
    „mafiösen Konstrukt, das im Stile goebbelscher Propaganda jahrelang gelogen hat“.
    (C. Zanetti, SVP ZH, BZ 29.11.09)

    "Verräterinnen wie Frau Widmer-Schlumpf hat man
    im Mittelalter mit Pferden gevierteilt. Ich wäre bei dieser
    Exekution gerne einer der vier Reiter gewesen“.
    (K. Zweifel, Arzt, SVP ZH, TAZ 12.1.10)
    99 118 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 09:37
      Highlight Ne, hoffe nicht. Kommt nirgends eine Volksverhetzung vor.

      ps: zum Thema Klimawandel: http://www.nature.com/ngeo/journal/vaop/ncurrent/full/ngeo3031.html?foxtrotcallback=true

      Temperaturanstieg überschätzt ... oops!
      34 19 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 01.10.2017 09:40
      Highlight "Politische Korrektheit ist die grösste Gefahr für unsere Demokratie." Triggert dich das? Oder wo genau liegt da das Problem?
      37 20 Melden
    • Moti_03 01.10.2017 10:21
      Highlight Einfach etwas... Da kann jeder anfangen mit einer Auflistung des politischen Gegners. Das ist aber gegeneinander und bringt nichts. ich bevorzuge gemeinsame Lösungen und Kompromisse. Deshalb ein Blitz von mir.
      24 10 Melden
    • hockeyaner 01.10.2017 11:01
      Highlight Komische Zufälle was Sie sich da so ausgesucht haben.....wieso wohl? Also Ein großer Fan einer gewissen Partei sind Sie anscheinend nicht......😅
      34 11 Melden
    • Nuka Cola 01.10.2017 11:30
      Highlight Mir fällt es schwer, die vielen Blitze nachzuvollziehen, denn all diese Aussagen warenbauch sowas von grundlegend daneben.
      22 36 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 11:43
      Highlight Viele Blitze zeigen dass mit 2 Ellen gemessen wird.
      25 38 Melden
    • ströfzgi 01.10.2017 11:44
      Highlight Hat denn einer von denen die Deportation von Juden mit einem Schweinetransport verglichen?
      19 27 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:08
      Highlight @ströfzgi: ich denke dass der Artikel zu Göhring in der WW wohl ähnlichen Status einnehmen kann. Nimmt man dazu, dass RF ihn ständig rechtfertigt, dann ist das was genau, ströfzgi?
      11 10 Melden
    • atomschlaf 01.10.2017 13:03
      Highlight "Politische Korrektheit ist die grösste Gefahr für unsere Demokratie."
      (U. Maurer, BR, SVP-DV 4.12.2010)

      Genau der Rücktritt von Fricker zeigt, dass BR Maurer mit obigem Statement den Nagel auf den Kopf getroffen hatte!
      18 1 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 01.10.2017 13:13
      Highlight @FrancoL
      für dich ist also "Politische Korrektheit ist die grösste Gefahr für unsere Demokratie." (Ich seh hier das Problem immer noch nicht) gleich wie der Vergleich der Deportation der Juden mit einem Schweinetransport?
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 15:04
      Highlight @FrancoL: whataboutismus
      10 4 Melden
    • Lichtblau 01.10.2017 15:45
      Highlight Maurers Zitat ist eine Meinung, wer sollte ihm die verbieten? Es ist übrigens nicht so lange her, da wäre ein staatsgläubiger, politisch korrekter Linker eine Lachnummer gewesen - für seine Genossen.
      7 2 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 15:59
      Highlight Er hat gerade mal überhaupt nichts getroffen der liebe Ueli. Es braucht keine extreme Korrektheit aber noch viel viel weniger ein Gepoltere, das von den Themen ablenkt. Wer an meisten kläfft hat am wenigsten an Lösungen zu bieten.
      3 8 Melden
    • häfi der Spinat 01.10.2017 17:17
      Highlight Franco
      Nur ist es halt wichtig, politische Tabuthemen aufzugreifen.
      Und eben die PC zu durchbrechen.
      Dies wird dann vom Gegner als Gepoltere diffamiert.
      So läuft das Game eben.
      6 2 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 17:36
      Highlight @nyssa: whataboutismus nach schlagen, hilft immer wenn man mit Fremdwörtern Mühe hat.
      2 6 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 23:34
      Highlight @häfi; ich habe noch nie vermerken können, dass mit Gepoltere auch nur eine Lösung besser wäre als ohne. Ich brauche nicht eine reine PC aber Anstand, denn diesen verlange ich von meiner Familie, von meinen Mitarbeitern, von meinen Sportkollegen, also überall.

      Tabuthemen haben NULL und NICHTS mit nicht einzuhaltender PC zu tun, sie können in jeder Tonlage besprochen werden.

      Gepoltere ist noch nie an der Basis von guten Konsenslösungen gewesen und wird es auch in Zukunft nicht werden. Dies ist in der Politik, im Privatleben und im Arbeitsleben so.
      1 2 Melden
    • Nuka Cola 02.10.2017 11:00
      Highlight Nur rasch fürs Verständnis, PC bedeutet also in diesem Zusammenhang "Politische Korrektheit"?
      1 0 Melden
    • häfi der Spinat 02.10.2017 11:06
      Highlight Versuchen sie mal, z.B. Misstände im Sozialhilfe-bereich zu kritisieren, ohne das sie der Gegner nicht des fehlenden Anstandes bezichtigt.
      Unmöglich.
      Es wird suggeriert, das das thematiesieren alleine, schon fehlender Anstand sei.

      Genau dies, was sie hier einfordern, ist nur der übliche Mechanismus, mit Hilfe der PC oder des "Anstandes" wie sie es bezeichnen, Meinungen die ihnen nicht passen, zu ersticken.
      5 0 Melden
    • FrancoL 02.10.2017 16:12
      Highlight @häfi, da haben sie aber eine beschränkte Sicht, eine sehr beschränkte. Ich habe bei uns in der Stadt eine Eingabe in einer mehr als heiklen Sache betreffend Vergaben gemacht. Dezidiert, sachlich aber auch höflich mit einem Strauss von Möglichkeiten wie man darauf reagiert werden könnte und das Gespräch und eine erfolgreiche Aenderung waren die Folge.
      Man kann nicht immer sich hinter der "Antireflex" verstecken, man kann ganz gut auch einmal tatkräftig aber mit Anstand sich bewegen.
      3 4 Melden
    • häfi der Spinat 03.10.2017 14:36
      Highlight Franco
      Vieleicht ist nicht jeder so höflich sensibel, wie sie es offenbar sind.
      (ausser hier im Forum natürlich).

      Und trotzdem möchten solche Menschen das Recht haben, ihre Meinung zu sagen, ohne gleich mit Nazi oder Populist beschimpft zu werden.
      2 0 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 16:48
      Highlight @häfi; Hier im Forum bin ich genau der Gleiche wie im Leben, habe immer die gleiche Maxime: Solange ein Gespräch auf einer guten Ebene verläuft und damit meine ich nicht dass es auf meiner Seite verlaufen muss, pflege ich eine höfliche Linie. Sobald aber der Tenor fällt dann fahre ich auch eine Stufe tiefer und lasse häufig jede Höflichkeit weg.
      0 2 Melden
    • FrancoL 03.10.2017 16:52
      Highlight @häfi; Das Problem bei dem "ihre Meinung sagen" ist doch relativ einfach. Man kann das, aber man sollte sich nicht wundern wenn dann diese Meinung mit einem Prädikat versehen wird.
      Populistisch Aussagendes Beispiel, ob von rechts oder links gepostet, sind nun mal populistische Aussagen. Flasche Zahlen sind falsche Zahlen usw. Was viele nicht begreifen, dass man vieles (nicht alles) sagen kann, man sich aber nicht wundern muss entsprechend schubaldisiert zu werden und da bleiben sich im Netz beide Pole nichts schuldig.
      0 2 Melden
  • Vanessa_2107 01.10.2017 08:47
    Highlight Sicher war er schlimm der Vergleich und eine falsche, vermutlich unüberlegte Wortwahl. Deswegen aber gerade zurückzutreten finde ich übertrieben. Der- oder diejenige, der/ nicht schon unbedachte Worte gesagt haben, werfen den ersten Stein...aber ich weiss, dieses Thema ist und wird immer heikel sein und bleiben.
    62 38 Melden
  • Spötter 01.10.2017 08:36
    Highlight Ja der Mensch, ein seltsames Wesen. Lernt einfach nicht, will oder kann nicht. Mir ist es ein Rätsel wie es möglich war das Hitler, Stalin, der Kaiser von Japan und, und, so riesige Vernichtungskriege möglich machten. Ist es heute besser? Sagen wir, anders und eben doch gleich. Die UNO wird immer machtloser und die Menschen abgestumpfter. Ist wohl das Schicksaal des Menschen, dass er das Geschenk des Universums, unseren Planeten, nicht annehmen kann...

    27 29 Melden
    • Nuka Cola 01.10.2017 11:35
      Highlight Du meinst die Macht in der Uno wird immer unfairer verteilt, oder? Machtloser wird sie nicht, aber die macht in der Unobist stark zentriert.

      5 Dauerhafte Sicherheitsratmitglieder, welche mit Sicherheit nicht die friedlichsten Völker vertreten.

      1 nes davon mit mehr Aussenpostenbund Flugzeugträger als alle anderen 4 zusammen.

      Naja, dass GB Imperium ist gefallen, mittlerweile herrscht nun halt ein neues. Mal schauen, für wie lange.

      6 7 Melden
  • Imagine 01.10.2017 08:24
    Highlight Schade! Meines Erachtens ein übereilter Schritt.
    Frag mich, wie stark der Druck von der Partei war und deren Angst, aufgrund des (OK, nicht sehr feinfühligen) Vergleichs von Jonas Fricker zu den Schweinetransporten Stimmen zu verlieren.

    Hoffe, Jonas Fricker tritt bei den nächsten Wahlen wieder an.
    46 40 Melden
    • _kokolorix 01.10.2017 10:17
      Highlight Die allgemeine Behandlung von Schlachtschweinen ist definitiv auch nicht feinfühlig
      17 3 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 11:46
      Highlight Wenn die Grünen Angst haben müssen nachdem sich Fricker in aller Form entschuldigt hat und dies in einer glaueürdigen Weise, dann habe sie aber sehr wenig zu bieten.
      Dachte sie hätten mehr Format.
      24 8 Melden
  • Thadic 01.10.2017 06:45
    Highlight Ich bin der erste,der einen Kommentar schreibt: entweder interessiert sich niemand für das Thema oder alle haben Angst etwas falsches zu sagen.
    Ich habe wirklich nicht den Eindruck,dass Herr Fricker die Judenverfolgung banalisieren wollte. Es ist kein Verbrechen wenn man Tiere als gleichwertig und gleichberechtigt zu Menschen anschaut. Ein Rücktritt wäre nur notwendig wenn er tatsächlich die Judenverfolgung als ein kleines Übel anschaut.
    135 74 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 08:37
      Highlight Ein Verbrechen ist es nicht, aber idiotisch.
      70 31 Melden
    • Thinktank 01.10.2017 09:19
      Highlight Willkommen in der Zweiklassendiktatur. Wenn ein Linker gegen die Rassismusstrafnorm verstösst, kann er es nicht so gemeint haben, weil er ist ja per Definition ein Gutmensch, also versucht man es möglichst zu relativieren. Ich bin froh erwischt es hin und wieder auch einen Linken (Tschäppät: Tschingg, Sommarugas Käser : Neger). Selbstverständlich werden diese nie gebüsst, weil sie meinten es ja nicht so. In Hundert Jahren wird diese hoffentlich kurze Epoche als Mittelalter der Meinungsfreiheit beschrieben werden. Die Gedanken sind vorerst noch frei.
      19 26 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:12
      Highlight @think: ja es ist schon peinlich wenn man diese Entgleisung von Fricker untet Rassismus einzuorden versucht.
      Es war eine schwere Entgleisung aber nicht im Bereich des Rassismus.
      10 6 Melden
    • axantas 01.10.2017 12:15
      Highlight Der Vergleich war blöd und absolut nicht sachdienlich. Es wäre auch ohne gegangen.

      Also lässt man sowas einfach bleiben. Ganz besonders in Bereichen, in denen jedes Wort mehrfach auf die Goldwaage gelegt und anschliessend grundsätzlich negativ ausgelegt wird.

      Aber eben: Die Deportation mit einem Transport für Nutztiere zu vergleichen zeugt nicht sonderlich von politischer Reife und Weitsicht.

      Ersteres war ein Verbrechen. Punkt.

      Beim zweiten werden Karnivoren gerne noch als "Tiermörder" tituliert. Da höre ich dann jeweils nicht mehr zu.
      2 7 Melden
    • Thadic 01.10.2017 12:46
      Highlight @Thinktank: es fragt sich was an Frickers unglücklichen und pietätlosen Kommentar rassistisch war? Ich erspare jetzt mir die Definition von Rassismus aus Wikipedia zu kopieren aber die Versuchung besteht.
      4 1 Melden
  • Grundi72 01.10.2017 06:35
    Highlight Gewisse politische Hinterbänkler erkennt man erst wenn sie zurücktreten..

    Aber trotzdem gut ist er weg, Extremisten und Hetzer sollten keinen Platz im Parlament haben!
    67 196 Melden
    • aglio e olio 01.10.2017 08:08
      Highlight Und auch nicht in der Kommentarspalte, gell.
      94 58 Melden
    • Makatitom 01.10.2017 08:16
      Highlight Die wirklichen politischen Hinterbänkler wie Glarner, Köppels, Amstutz, Trulla-Blocher hätten und haben die Eier nicht in der Hose, zurückzutreten. Extremisten und Hetzer sollten keinen Platz im Parlament haben, das gilt vor allem für die oben genannten.
      76 227 Melden
    • Leventis 01.10.2017 08:48
      Highlight Hetzer? Extremist? Jonas Fricker? Echt jetzt?
      93 14 Melden
    • real oz 01.10.2017 09:03
      Highlight was an herrn fricker ist extremistisch? und wie und wo hat er hetze betrieben?
      77 16 Melden
    • JoeyOnewood 01.10.2017 11:15
      Highlight Sagt der Oberhetzer Gundi...
      19 7 Melden
    • Sapere Aude 01.10.2017 11:37
      Highlight Grundi der grösste Trumpfan ist gegen Hetzer und Extremisten, Realsatire pur.
      24 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 11:45
      Highlight @real oz: Fricker ist bei den Grünen. Die sind alle extremistisch.
      27 28 Melden
    • aglio e olio 01.10.2017 12:08
      Highlight rich enough, bitte nenne doch einige Punkte der Politik der Grünen, die du als extremistisch einstufst.
      5 6 Melden
    • karl_e 01.10.2017 12:09
      Highlight Makatitom, Frau Blocher hat Eier in der Hose? Dz dz!
      5 2 Melden
    • Sapere Aude 01.10.2017 12:52
      Highlight "Fricker ist bei den Grünen. Die sind alle extremistisch."

      Inwiefern sind die alle extremistisch? Nur weil sie eine andere politische Meinung haben?
      7 7 Melden
  • banda69 01.10.2017 06:20
    Highlight Zum nachfolgenden Zitat von SVP-Bundesrat Ueli Maurer ist mir weder eine Berichtigung und schon gar nicht eine Entschuldigung bekann:

    Man habe «unter anderem als Schutz für die Juden, den (Juden-) Stempel eingeführt. Damit man wusste», fuhr Maurer fort, «dass diese Juden nicht mehr aus der Schweiz ausgewiesen werden» (Cash, 19.9.1997).

    Richtig ist: Der J-Stempel wurde angebracht, um zu verhindern, dass deutsche Juden überhaupt in die Schweiz einreisen konnten.

    Quelle BaZ: https://mobile2.bazonline.ch/articles/551b2932ab5c37775e00ebfb
    87 67 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.10.2017 09:39
      Highlight whataboutsism

      Kläglicher Versuch.
      33 15 Melden
    • _kokolorix 01.10.2017 10:44
      Highlight Aber hinter Maurer steht das grosse Geld, während Fricker diesem ein klein wenig vom Gewinn wegnehmen will. Welch ein Verbrechen!
      14 12 Melden
    • rodolofo 01.10.2017 10:58
      Highlight Und Blocher darf munter die heutige EU mit dem damaligen Nazi-Reich vergleichen...
      21 79 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:17
      Highlight @rodolfo: die SVP darf eben Vieles und dann auch noch beleidigt sein wenn man ihre Beleidigungen nicht mit einem Dankeschön erwidert.
      6 9 Melden
    • banda69 01.10.2017 12:56
      Highlight @nyssa - Wie wertest du denn Maurers Aussage? Völlig ok, gäll.
      5 9 Melden
    • banda69 01.10.2017 14:07
      Highlight Der zurecht abgewählte Ex-BR und SVP-Übetvater Blocher vergleicht unseren Bundesrat und die EU mit Nazis.

      Entschuldigung? Nope.

      https://m.srf.ch/news/schweiz/anti-eu-kampf-blocher-zieht-parallele-zur-nazi-zeit
      3 8 Melden
  • Schneider Alex 01.10.2017 05:55
    Highlight Unbedachte Äusserungen oder Handlungen sind ein Markenzeichen von Politikern. Sie wollen damit unbedingt auffallen. Diesbezügliche Häufungen von grünen Politikern aus dem Raum Baden sind rein zufällig.
    24 58 Melden
  • ujay 01.10.2017 04:59
    Highlight Das mieseste an dieser Hetzkampagne ist, wie ihn seine " Parteifreunde" fallen liessen. Dass die SVP und die Mitteparteien aus dieser Muecke einen Elefanten machten, ist politisches Kalkuel. Es ist widerlich, sich diese Heucheleien, speziell von Lang, anhoeren zu.muessen.
    72 114 Melden
    • Eric Lang 01.10.2017 07:57
      Highlight Ich möchte ja nicht wissen, wie die Linken und Grünen abgehen würden, wenn ein SVP-Politiker diesen Vergleich gebracht hätten!
      Und garantiert würde nun keiner der im Artikel genannten Politiker, den Rücktritt vom Rücktritt fordern, sondern noch gegen die gesamte Partei hetzen.
      62 23 Melden
    • poga 01.10.2017 08:24
      Highlight @ujay zeige mir bitte, wo die SVP und die Mitte Parteien aus der Mücke den Elefanten gemacht haben. Ich habe da nicht viel gesehen. Wenn du hier in die Kommentarspalten schaust, wirst du feststellen, dass viele der rechten Wähler die Verteidigung übernommen haben. Und viele der eher linken Wähler die Absetzung forderten. Ich auf jeden Fall, habe keinen übermässigen Angriff von Rechts, auf Herrn Fricker ausmachen können.
      41 8 Melden
    • Jein 01.10.2017 09:08
      Highlight Die Banalisierung des Todes von über 6 Millionen Menschen ist keine Mücke, und Fricker weiss das ja selber auch wie er mit seinem Rücktritt beweist.

      Heuchlerisch ist lediglich dass wenn z.B. ein SVPer etwas ähnliches sagen würde, genau diejenigen die gerade zum "Rücktritt vom Rücktritt" auffordern am lautesten aufschreien würden.
      29 21 Melden
    • ujay 01.10.2017 10:21
      Highlight @Poga. Studier mal die Sonntagspresse, es gibt nicht nur Watson. Wer Frickers Wortlaut im Nationalrat ueberhaupt mitbekommen hat, weiss, dass er nichts mit Antisemitismus zu tun hat. Das Einzige, das er sich vorwerfen lassen muss, ist seine dumme Formulierung. Solches funktioniert bei der heutigen Empoerungsbewirtschaftung in der Politik nicht mehr. Bedenklich die miese Haltung seiner Partei; statt Fricker zu stuetzen, geben sie ihm mit ihren Statements, vor allem Lang, noch den Rest. Von Glättli kommt nichts. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. Ade Gruene,ich habe euch mal gewaehlt.
      19 3 Melden
    • Obey 01.10.2017 11:06
      Highlight Svp- Politiker haben in der Vergangenheit unzählige Male vergleichbare, wenn nicht noch schlimmere Aussagen gemacht. Zurückgetreten ist dort nie einer. Die Aussage war dumm und unüberlegt, jedoch hatte Fricker die Klasse die Konsequenzen zu tragen. Das hat der braune Schmutz vom Herliberg nicht.
      13 18 Melden
    • FrancoL 01.10.2017 12:01
      Highlight @jein; Annahme oder haben Sie einige Beispiel.
      Ich finde zb die Aussagen von Köppel zu Göhring mindestens so deplatziert. Nimmt man dazu dasd RK immer noch versucht Göhring zu rechtfertigen dann wäre dies mehr als einen Rücktritt wert.
      5 8 Melden
    • poga 01.10.2017 12:05
      Highlight @ujay ich bin deiner Meinung. Ausser bei der Frage, wer den Druck aufgebaut hat. Das waren nicht die Rechten.
      6 0 Melden
    • rodolofo 01.10.2017 12:59
      Highlight @ ujay
      Glättli war mir nie sympathisch.
      Aber was er in den Diskussionen jeweils sagt, hat Hand und Fuss! Daran habe ich nichts auszusetzen.
      Aber an seinen Emotionen sollte er arbeiten!
      Vielleicht sollte er sich den Fricker ein wenig zum Vorbild nehmen und auch mal einen beherzten Nazi-Vergleich rauslassen!
      Dann würde er vielleicht sehen, wie wohl das tut, mal laut zu fluchen und "Arschloch!" zu rufen!
      Ich muss sagen dass ich in dieser Beziehung von den SVP'lern gelernt habe!
      Ich habe mein Gutmenschentum abgelegt und sage zu einem SVP'ler, oder zu einem Neonazi auch mal: "Arschloch!"
      3 8 Melden

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