Schweiz

Noch gar nicht so lange her: SVP-Kampagne gegen den Mutterschaftsurlaub im Jahr 2004. Bild: KEYSTONE

Papi-Zeit ist zu teuer und Privatsache? Das meinte die SVP beim Mutterschafts-Urlaub auch

Die 14-wöchige Babypause für arbeitende Mütter ist heute auch im rechten Lager weitgehend unbestritten. Das war nicht immer so: 2004 bekämpfte die SVP die Mutterschaftsversicherung mit Argumenten, die nun im Kampf gegen den Vaterschaftsurlaub ein Revival erleben. 

26.10.17, 08:40 26.10.17, 18:56

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub? Keine gute Idee, findet der Bundesrat. Letzte Woche gab er bekannt, dass er eine entsprechende Initiative von Travail.Suisse und weiteren Organisationen ablehnt. Als Hauptgrund führte er die Kosten an, «welche die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft beeinträchtigen würden».

Schützenhilfe erhielt er unter anderem von der NZZ. In einem Kommentar mit dem Titel «Populismus für Papi» fragte Inland-Redaktor Lucien Scherrer rhetorisch: «Kann ‹Papi› wirklich nur dann ein guter ‹Papi› sein, wenn ihm der Staat 20 freie Tage spendiert? Und ist es gerecht, wenn die Allgemeinheit dafür aufkommen muss?»

Stösst auf Widerstand: Die Initiative für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Bild: KEYSTONE

Eine ganz ähnliche Diskussion führte die Schweiz vor etwas mehr als einem Jahrzehnt bereits einmal. Anlass damals: Die Einführung eines Mutterschaftsurlaubs. Als letztes Land Europas rang sich die Schweiz 2004 dazu durch, Frauen nach der Geburt den Lohn fortzuzahlen – während 14 Wochen, zu 80 Prozent, finanziert über die Erwerbsersatz-Ordnung.

Dem Entscheid war ein jahrzehntelanges Ringen vorausgegangen. 1974, 1984, 1987 und 1999 hatte das Stimmvolk vier Varianten einer Mutterschaftsversicherung an der Urne versenkt. Im Abstimmungskampf 2004 stellte sich von den grossen Parteien dann nur noch die SVP quer. Dies tat sie allerdings resolut – und mit Argumenten, die jenen in der heutigen Debatte zum Verwechseln ähnlich sehen.

Die Familie ist Privatsache

Jürg Stahl Anfang der 2000er-Jahre. Bild: KEYSTONE

2004: Jürg Stahl (SVP) 

«Die private Angelegenheit Schwangerschaft, welche in den vergangenen Jahrzehnten eigentlich in unserem Land gut funktioniert hat, muss nicht mit neuen Sozialversicherungen angereichert werden.»

Im Parlament über den Mutterschaftsurlaub

2016: Regine Sauter (FDP) 

«Letztlich handelt es sich beim Vaterschaftsurlaub um ein privates Bedürfnis. Es ist den jungen Vätern zuzumuten, auf den Zeitpunkt der Geburt hin Ferien zu beziehen oder unbezahlten Urlaub zu nehmen.»

Im Parlament über den Vaterschaftsurlaub

Die Wirtschaft würde übermässig belastet

Rachel Grütter war Nationalratskandidatin der Zürcher SVP. Bild: KEYSTONE

2003: Rachel Grütter (SVP) 

«Die geplante Mutterschaftsversicherung würde die Wirtschaft, vor allem kleinere und mittlere Betriebe, finanziell stark belasten. Wenn eine Arbeitnehmerin während 14 Wochen nicht arbeitet, so ist das für den Arbeitgeber ein grosser Verlust.»

An der Delegiertenversammlung ihrer Partei

2017: der Bundesrat 

«Ein solcher [Urlaub] würde die Wirtschaft mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen vor grosse organisatorische Herausforderungen stellen.»

In seiner Stellungnahme zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative

Die Sozialwerke sind schon jetzt am Anschlag

Jasmin Hutters Warnung verhallte ungehört. Bild: KEYSTONE

2004: Jasmin Hutter (SVP) 

«Wir befinden uns in einer Zeit, in welcher es darum geht, die bestehenden Sozialwerke zu sichern. Einen Sozialausbau zwecks dieser Mutterschaftsversicherung können wir uns nicht leisten!»

In einem Gastkommentar im «St.Galler Tagblatt»

2017: Verena Herzog (SVP) 

«Einer weiteren Belastung der Sozialausgaben kann nicht zugestimmt werden. Viel eher ist dringend eine Konsolidierung im Bereich der Sozialversicherungen, dem grössten Kostentreiber unseres Staatshaushaltes, erforderlich.»

Im Parlament zum Thema Elternurlaub

Die anderen Länder sind auf dem Holzweg

This Jenny 2003 im Parlament. Bild: KEYSTONE

2003: This Jenny (SVP) 

«Wir sind auf dem besten Wege, Fehler, die unsere Nachbarländer vor zehn bis fünfzehn Jahren in der Sozialpolitik gemacht haben, nun ebenfalls zu begehen. Das ist gelinde gesagt grobfahrlässig.»

Im Parlament zum Thema Mutterschaftsurlaub

2017: NZZ 

«Mehr ‹Papizeit› ist möglich, ohne dass die Schweiz auf einen überbordenden Nanny-Staat nach deutschem oder schwedischem Vorbild zusteuert.»

Inlandredaktor Lucien Scherrer in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Die Firmen sollen's richten

Jürg Stahl zum Zweiten. Bild: KEYSTONE

2002: Jürg Stahl (SVP) 

«Brancheninterne Lösungen scheinen mir wesentlich sinnvoller zu sein als die hier vorliegende sozialpolitische Lösung.»

Im Parlament über den Mutterschaftsurlaub

2017: NZZ 

«Gefragt sind Lösungen, die auf die Eigenverantwortung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern setzen.»

Inlandredaktor Lucien Scherrer in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Problematische Anspruchshaltung

Auch der Chef äusserte sich zum Thema. Bild: KEYSTONE

2003: Christoph Blocher (SVP) 

«Es ist falsch, die eigenen Probleme über den Staat lösen zu wollen. Da machen wir nicht mit.»

In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» über die Mutterschaftsversicherung

2017: «Finanz und Wirtschaft» 

«Hinter der Forderung nach einem obligatorischen Vaterschaftsurlaub steht ein problematisches Staatsverständnis und Menschenbild. Demnach hat der Staat den Bürger möglichst rundum und von der Wiege bis zur Bahre zu betreuen und für sein individuelles Glück und Wohlergehen zu sorgen.»

Redaktor Peter Morf in einem Kommentar zum Vaterschaftsurlaub

Es droht ein Dammbruch

Jasmin Hutter im Bild mit Parteikollege Toni Brunner. Bild: KEYSTONE

2004: Jasmin Hutter (SVP) 

«Und es werden neue Begehrlichkeiten kommen. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen.»

Im «Blick» über den Mutterschaftsurlaub

2015: Sebastian Frehner (SVP) 

«Der Staat muss bei solchen Dingen nicht eingreifen, sonst werden als Nächstes auch noch bezahlte Flitterwochen gefordert.»

Im «Boten der Urschweiz» über den Vaterschaftsurlaub

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

1m 9s

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

Video: srf

Und jetzt: Die wohl peinlichsten Eltern der Welt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Benot 27.10.2017 19:33
    Highlight "Die Wirtschaft würde übermässig belastet" ...

    Aber damit die Profiteure der überflüssigen Scheinarmee ihren Reibach machen, können tausende Arbeitnehmer zwölf Jahre Lang drei Wochen jährlich in den WK. Dafür reichts dann ...

    Wem gehört die Schweiz eigentlich?
    Dem Volk offenbar nicht, denn bei/an dem wird gespart: Vaterschaftsurlaub, Hochschulbildung, etc.

    Ein eher peinliches Land, aber ein Paradies für Reiche.
    16 2 Melden
  • R. Peter 27.10.2017 10:04
    Highlight Traurig, wie die SVP auch hier wieder ihre gesellschaftliche Rückständigkeit offenbart...
    27 14 Melden
  • R. Peter 27.10.2017 10:03
    Highlight Im Sinne der Gleichstellung wäre eigentlich eine Elternzeit einzurichten, die sich die Eltern untereinander aufteilen oder auch gemeinsam beziehen können.

    Wie lange diese sein soll kann Gegenstand politischer Diskussionen sein, meiner Ansicht nach sollten es total min. 6 Monate sein. Das entsprächen 4 Monate langer und 2 Monate kurzer Urlaub, womit auch Mütter Versorger sein könnten. Mit einem kürzeren Urlaub expl. für den Vater bleibt die Frau weiterhin in der Standartrolle der Erzieherin und der Vater des Ernährers. Bei freier Teilbarkeit kann jedes Paar für sich entscheiden.
    16 9 Melden
    • sowhat 27.10.2017 17:35
      Highlight Leuchet absolut ein. Das wäre zeitgemäss und gleichzeitig fortschrittlich. Würde ich als Gegenvoschlag annehmen,wenns zur Abstimmung kommt.
      5 0 Melden
  • WolfCayne 27.10.2017 09:37
    Highlight Lese ich hier die vielen Kommentare mit guten Argumenten und zähle die Herzen bin ich zuversichtlich, dass der Vaterschaftsurlaub kommt. Selbst "rational" betrachtet macht es Sinn. Bei der komischen Weltsicht von Lucien Scherrer blick ich nicht ganz durch. Aber man wirft meist den anderen, das eigene Fehlverhalten vor: (Papi-)Populismus.
    6 5 Melden
  • sowhat 26.10.2017 22:12
    Highlight Oh wenns diesmal auch so lange dauert, können wir uns auf 2037 einstellen :(
    13 2 Melden
  • Seimen 26.10.2017 21:24
    Highlight Ich finde es zwingend nötig, dass sich die schweizer Politik endlich ernsthaft mit der Familienpolitik auseinandersetz. Es braucht gesetzliche Grundlagen, welche sicherstellen, dass auch Väter überhaupt die Möglichkeit erhalten ihre Rolle als Väter aus zu üben. Leider ist es je nach Anstellung nicht möglich Überzeit zu scheffeln, unbezahlten Urlaub zu nehmen oder sein Pensum zu reduzieren. Allerdings wäre eine Elternzeit, welche individuell auf die Bedürfnisse der eigenen Familie angepasst werden könnte, meiner Meinung nach sinnvoller.
    27 7 Melden
  • Majoras Maske 26.10.2017 21:07
    Highlight Ich frage mich wer hier wohl "ein problematisches Weltbild" vertritt...
    12 5 Melden
  • Chili5000 26.10.2017 17:53
    Highlight „Demnach hat der Staat den Bürger möglichst rundum und von der Wiege bis zur Bahre zu betreuen und für sein individuelles Glück und Wohlergehen zu sorgen“ wer finanziert denn den Staat von der Wiege bis zur Bare? Und ja der Staat muss sich um seine Bürger und nicht um seine reichen Politiker kümmern!
    44 7 Melden
  • Pasch 26.10.2017 17:06
    Highlight Verglichen mit Deutschland ist die ganze Thematik sowieso ein Witz.
    Dort wird diskutiert ob man 1 Jahr oder grad 2 Jahre Elternzeit angeben soll und wenn man 1Jahr angegeben hat wie man aufs 2te verlängern kann oder wenn man 2 Jahre angegeben hat und nach 1nem wieder arbeiten möchte....

    24 7 Melden
    • RETO1 27.10.2017 08:07
      Highlight ....am besten gleich lebenslänglich
      5 22 Melden
  • Mss.Fork 26.10.2017 16:22
    Highlight Schwangerschaft dauert ja so 9 monate. Das müssten bei einem vollzeit angestellten an die 180 arbeitstage sein. Wenn man jeden tag 1h länger arbeiteb würde gäben das 180 überstunden sprich 1 monat den man bezahlt beziehen könnte. Man könnte dies auch 9 monate vorher bei seinem vorgesetzten melden damit jener sich um anfallendes organisatorisches kümmern kann.
    Ich selbst habe keine kinder, aber ich denke jeder papa würde diese 1h überzeit gerne in kauf nehmen um dann 4 wochen mit seinem neugeborenen verbringen und die mutter unerstützen kann.
    #spontangedanke
    19 74 Melden
    • EvilBetty 26.10.2017 17:24
      Highlight Wenn man bezahlte Überstunden hätte ...
      42 5 Melden
    • Palatino 26.10.2017 17:49
      Highlight Sorry, dieser Vorschlag ist BS.
      1) Warum soll für einen Vaterschaftsurlaub "vorgearbeitet" werden. Niemand käme auf die Idee, eine solche Vorleistung bei Militär- oder anderen Diensten zu verlangen.
      2) Kein anderes Land, welches den Vaterschaftsurlaub kennt, hat eine solche Regelung.
      3) Offensichtlich keine Ahnung von Schwangerschaften. Diese sind weder planbar, noch weiss man am ersten Tag davon, in der Regel erst Wochen später.
      4) Junge Väter müssen oft mit weniger als 4 Stunden Schlaf zur Arbeit. Der entsprechende volkswirtschaftliche Schaden wird nie erwähnt.
      65 5 Melden
    • Piwi 26.10.2017 18:00
      Highlight So eine 47-Stunden-Woche über 9 Monate klingt sehr verlockend, schlagen Sie doch dieselbe Lösung auch den Frauen vor, um den Mutterschaftsurlaub zu finanzieren.
      #facepalm
      40 7 Melden
    • Djego 26.10.2017 18:09
      Highlight 50h-Woche für werdende Väter, moll brillante Idee.
      36 3 Melden
    • Mss.Fork 26.10.2017 18:17
      Highlight Evil betty ist ein argument, jedoch könnten unternehmen auf dem arbeitskräftemarkt damit werben dass sie eben diesen "service" anbieten.
      Palatino steh grad aufm schlauch, BS?
      1)ich denke da nicht zwingend an eine gesetzliche regelung sondern ein vernünftiges übereinkommen zwischen arbeitnehmer und arbeitgeber
      2) also nir weils kein anderes land sowas macht ists schlecht oder ungeeignet?
      3) das war njr ein grober spomtaner gedanke, häng mich jetzt nicht wegen jeder verkalkulierten stunde auf bitte. (Is ja auch nicht so das man es erst ab dem 4. Monat sieht
      3) quelle?
      5 18 Melden
    • Licorne 26.10.2017 21:29
      Highlight @Mss.Fork: zu zwei Punkten..
      Vernünftige arbeitgeber sind meiner Erfahrung nach Mangelware. Den Grossteil kümmern solche Angelegenheiten herzlich wenig, sondern sind nur auf Profit aus. Abgesehen davon ist eine Stunde mehr pro Tag über 9 Monate extrem kräfteraubend & in vielen Jobs gar nicht möglich.

      Weiter habe ich genügend frische Väter gesehen, die über Wochen, teilweise Monate nicht annähernd so produktiv waren wie vor der Geburt. Die Folge war häufig eine Mehrbelastung für die anderen.
      14 3 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:09
      Highlight Was machen Verkäufer, Pfleger, Kassierer, Coiffeure, etc. die werden nicht täglich plötzlich 1h mehr gebraucht, es sei denn ein anderer arbeitet eine Sunde weniger...
      7 6 Melden
  • Bear.88 26.10.2017 16:22
    Highlight Mit dem Geld was die SVP jedes Jahr für Wahlen, Initiativen und etc ausgibt könnten wir den Vaterschaftsurlaub + Bruder-,Schwester,Tante-,Onkelurlaub finanzieren.

    Die Partei der Familien... Scho guet...
    70 14 Melden
  • Fidelius 26.10.2017 15:58
    Highlight Die SVP hat eh ein mittelalterliches, rüsckständiges Familienbild.
    62 15 Melden
    • Sandro Lightwood 26.10.2017 17:02
      Highlight Wenn es nur das wäre... 😏
      50 10 Melden
  • HansHoni 26.10.2017 15:48
    Highlight Kürzlich meine ich auf Watson gelesen zu haben, dass immer weniger junge Frauen bereit sind, Kinder zu haben. Eine überalterte Gesellschaft und gut ausgebildete Frauen die zu wenig Kinder haben. Was? Das hat garreinnichts mit diesem Thema zu tun? Jadann!
    36 6 Melden
  • Marlon Mendieta 26.10.2017 15:32
    Highlight Bin voll und ganz FÜR den Vaterschaftsurlaub.
    Aber hört mal auf mit diesem Altersvorsorgeargument.
    Es wird auch nach hundert solchen Kommentaren nicht wahr.
    Ich und mein Parnter können keine Kinder haben, der Staat traut uns das nicht zu.
    So werd ich wohl für 2-3 Personen AHV einzahlen und doch nur einmal beziehen.
    Und das ist auch gut so😉
    19 5 Melden
    • Rendel 26.10.2017 18:01
      Highlight Was für einen Lohn hast du denn, dass Du über 4500.- Ahv Beiträge jeden Monat abdrückst?
      8 5 Melden
    • Marlon Mendieta 26.10.2017 19:51
      Highlight Rendel
      Ich zahle heute definitiv nicht zwei bis drei Renten ein, gut bemerkt.
      Aber ich werde bis zu meiner Pensionierung ( Achtung, Schätzung) zwei bis drei mal mehr einzahlen, als ein Mami oder Papi mit reduziertem Arbeitspensum.
      11 2 Melden
    • Rendel 26.10.2017 19:52
      Highlight Es braucht 2-3 Arbeitnehmer um eine Rente zu zahlen, nicht umgekehrt, darum meine Frage.
      4 5 Melden
    • Rendel 26.10.2017 21:21
      Highlight Das nennt sich Solidarität, sie haben auch keine Kinder, die wiederum für die nächsten zahlen. Sie leisten unterm Strich weniger für die Gesellschaft, ob sie es wahrhaben möchten oder nicht. Sie könnten sich aber sonst sozial engagieren, jemanden z.B. in einem Pflegeheim regelmässig besuchen gehen.
      7 12 Melden
    • Marlon Mendieta 27.10.2017 13:52
      Highlight Verstehe ihr Argument nicht.
      Dann müssten ja Einwanderer noch mehr für die Gesellschaft leisten.
      Denn die haben meistens keine Vorfahren hier, die AHV beziehen.

      Und dass gebären ein Dienst an der Gesellschaft sei ist ein sehr veraltetes Ding.
      Wir sind ja weder eine völkische Gemeinschaft, die mit anderen Ethnien um die Wette wächst, noch irgenwelche Schildkröten auf einer einsamen Insel.
      3 3 Melden
  • Sherlock.H 26.10.2017 15:27
    Highlight Übrigens ist Kinderbetreuung eine der wesentlichen Ursachen für den Lohnunterschied zwischen Mann und Frau (unbereinigt). Wer also gleiche Durchschnittlöhne will, muss den Männern die Möglichkeit geben, auch mal zuhause zu bleiben bei den Kindern.
    54 5 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:12
      Highlight word.
      2 4 Melden
  • Sherlock.H 26.10.2017 15:20
    Highlight Wenn Kinder und Familie Privatsache sind, sollten das die Pensionen auch sein. Keine Kinder -> keine staatlich geförderte Altersvorsorge. So einfach, gell, SVP?
    62 11 Melden
    • Barracuda 26.10.2017 16:37
      Highlight Das Traurige ist, dass das die SVP tatsächlich in Betracht zieht oder zumindest begrüssen würde.
      31 5 Melden
    • meine senf 26.10.2017 17:40
      Highlight Leider kann ich nirgends entsprechende Quellen finden. Aber es würde mich sehr verwundern, wenn 1947 bei der Abstimmung zur Einführung der AHV der SVP-Vorgänger Bauern- Gewerbe- und Bürgerpartei dafür war.
      17 3 Melden
  • Barracuda 26.10.2017 15:09
    Highlight Klar, dann wird die Schweizer Wirtschaft (einmal mehr) zugrunde gehen. Wieder mal das durchschaubare Killer- und Angstmacherargument wie man es kennt von den Rechtsbürgerlichen und den Wirtschaftsverbänden. Hauptsache die Armee bekommt noch mehr Mittel. Widersprüchlicher geht's nicht.
    71 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 15:33
      Highlight Finde Angstmachen und gleichzeitig die Armee stärken etzt nicht sooo widersprüchlich ?!



      6 45 Melden
    • Mss.Fork 26.10.2017 17:24
      Highlight Wolfus... Kommt drauf an worauf sich das anhstmachen bezieht. Einfach nochmal genau durchlesen...
      15 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2017 10:50
      Highlight Hmmm das Argument "die Wirtschaft wird zugrunde gehen" kenne ich nur von linken Verbänden im PFZ Zusammenhang und bezüglich der ach so notwendigen Migration ...

      ps: kennt ihr "Verzichten"? Verzichten auf immer mehr Wachstum zugunsten was uns wichtiger ist?

      Ne, daher: tschüss Sozis
      1 15 Melden
  • piedone lo sbirro 26.10.2017 14:41
    Highlight SVP und frauen

    Oskar Freysinger:
    «Es braucht keine Politik für Frauen, denn Frauen haben keine spezifischen Bedürfnisse»

    Ueli Maurer:
    «Wie viele Gebrauchtgegenstände, die 30 Jahre alt sind, haben Sie noch zu Hause? Bei uns sind das nicht mehr viele, ausser natürlich die Frau, die den Haushalt schmeisst.»

    http://www.watson.ch/Schweiz/SVP/394904859-SVP-und-Frauen--Eine-schwierige-Beziehung-in-10-Zitaten-%28neu-dabei--Andrea-Geissb

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2014-36/editorial-begehren-die-weltwoche-ausgabe-362014.html
    59 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 15:35
      Highlight Komisch, euer Sozialist Jochen Steffen sagt aber:

      "Wir können alle Probleme lösen, wenn wir nur mehr Gleichheit einführen"

      Du proklamierst ein ungleiches Bedürfnis, was der Gleichheit widerspricht.

      Komisch.
      7 56 Melden
    • neewa 26.10.2017 18:40
      Highlight Gleichbehandlung von Ungleichen = ungerecht

      Ungleichbehandlung von Gleichen = ungerecht

      Verstehen Sie nun?
      6 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 19:05
      Highlight Oskar Freysinger:
      «Es braucht keine Politik für Frauen, denn Frauen haben keine spezifischen Bedürfnisse»

      Und ihr sagt nun, dass es im Sozialismus eine Politik für die Bedürfnisse der Frauen gibt?!

      Haha! Sieht am Parteikongress Chinas anders aus ... Ooops! Sprecht euch da nochmal ab, was ihr genau wollt ihr Linken.
      4 36 Melden
    • häfi der Spinat 26.10.2017 20:50
      Highlight Piedone
      Hier zwei erhellende Artikel über dein Vorbild, Roman Burger:

      https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/unia-affaere-burgers-vertraute-setzten-die-belaestigten-frauen-unter-druck-ld.117348

      https://www.woz.ch/-7218

      Auch als Landschaftsgärtner solltes du noch bildungsfähig sein,
      oder?
      6 30 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:14
      Highlight Simonetta Sommaruga: „In der Tombola hat es fast nur Nieten, in Geschäftsleitungen fast nur Männer“.
      4 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2017 10:45
      Highlight Piedone ist Landschaftsgärtner?! Jetzt wird einiges klarer bezüglich seiner sichtlichen SVP-Vergrämung haha!
      3 14 Melden
    • piedone lo sbirro 27.10.2017 12:00
      Highlight häfi

      sie quatschen mangels gegenargumente irgendwelchen stuss, ohne zu wissen wie ihnen geschieht.
      ihre parteikollegen wolfus und r.peter machen es ihnen gleich.

      statt der SVP beizutreten um gegen ausländer zu hetzen, hätten sie gescheiter in ihre ausbildung investiert. 50% der hochschulabgänger sind frauen, dass das nicht in euer weltbild passt ist offensichtlich.

      tut mir leid ihnen mitteilen zu müssen, dass ich ETH-absolvent und nicht landschaftsgärtner bin.

      die nächsten lehrabschlussprüfungen zum landschaftsgärtner finden nächsten frühling statt, versuchen sie es nochmals.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.10.2017 13:46
      Highlight Nicht im Garten?!

      Wieso passten die Abgängerinnen nicht in unser Weltbild - kenne da eine seehr gut ^^

      2 11 Melden
    • häfi der Spinat 27.10.2017 18:29
      Highlight Nichts gegen Gartenarbeit. Aber das es dazu einen ETH Abschluss braucht, finde ich ziemlich übertieben.
      Trotzdem Gratulation!
      Hätte ich ihnen wirklich nicht zugetraut.
      5 4 Melden
    • Citation Needed 28.10.2017 08:11
      Highlight Wolfus, immer dasselbe Missverständnis. Frauen und Männer sind nicht gleich, oder haben sie je einen Mann in den Wehen erlebt? Dennoch ist keins der Geschlechter zu bevorzugen oder zu benachteiligen vor dem Gesetz. Versschieden und doch gleich, was ist daran so schwer zu verstehen? Es ist durchaus eine Herausforderung, bei ungleichen Voraussetzungen Gerechtigkeit zu schaffen. Mit simplem schwarz-weiss-Denken kriegt man sowas natürlich nicht auf die Reihe, und man sieht statt (notwendiger) Herausforderung nur einen Widerspruch. 🙄
      Tja. Am besten einfach nochmal überlegen.
      😜


      3 2 Melden
  • Butzdi 26.10.2017 14:15
    Highlight Aber 1 Mrd für eine unsinnige Olympiade, wo ist da die Logik?
    59 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 15:36
      Highlight 2.8 Mrd. für Kunst?! WTF!
      15 41 Melden
  • Rendel 26.10.2017 14:15
    Highlight Ich wäre für einen Vaterschaftsurlaub von 8-12 Wochen und noch zusätzliche Elternzeit, die man dann frei einteilen kann.

    Die ersten Wochen sind sehr wichtig, damit sich
    zwischen Kind und Vater eine tiefe Beziehung aufbauen kann.

    Ich werde sicher ja stimmen, es ist mal ein Anfang.
    81 9 Melden
  • droelfmalbumst 26.10.2017 13:00
    Highlight welcome to Switzerland
    was zählt ist arbeiten. Das Sozale ist unwichtig... sehr geil
    134 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 15:36
      Highlight Jep, dafür schauen wir selber - in dem Sinne: Tschüss!

      Such dir ein anderes Land, wo die dummen Steuerzahler für dich aufkommen.
      5 54 Melden
  • Groovy 26.10.2017 12:46
    Highlight Wenn jemand den Vaterschaftsurlaub wirklich für so dringend hält, wird er sich so organisieren können.
    Andere für eine Annehmlichkeit bezahlen zu lassen ist zu einfach. Von der Sorte haben wir schon genug.
    28 169 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 13:08
      Highlight "Seine Annehmlichkeiten" ?!? Entschuldige, die von dir erwähnte "Annehmlichkeit" ist das Grossziehen eines Kindes und somit der Nachwuchssicherung unserer Wirtschaft. Wenn die Wirtschaft dies nicht unterstützen will - Bon - dann kommen die Arbeitnehmer und damit die von ihnen heraufbeschwörten "Schmarotzer" aber gleich mit....
      65 7 Melden
    • Flickii 26.10.2017 13:13
      Highlight Wieder jemand, der es nicht verstanden hat. Genau solche Personen machen unsere Wirtschaft kaputt. Rumjammern wegen den vielen bösen Ausländern, aber nicht verstehen, dass es hier nicht um etwas privates geht, sondern um die Wirtschaft. Die Kinder werden Sie irgendwann finanzieren und wenn es keine Kinder mehr gibt wird das eher schwierig. Und es gibt durchaus Familien die es sich nicht leisten können unbezahlten Urlaub zu nehmen. Man Anreiz schaffen, Kinden zu bekommen. Wie ich finde ist der Vaterschaftsurlab erst der Anfang! Siehe Skandinavien!
      78 8 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:32
      Highlight gesundheit ist ja auch eine annehmlichkeit. wieso also soll ich für deine gesundheit bezahlen?
      66 2 Melden
    • The Hat Guy 26.10.2017 14:08
      Highlight Die «Annehmlichkeiten der anderen» – sprich ihre Kinder – sichern dir dann deine Rente, lieber Groovy.
      43 6 Melden
    • Groovy 26.10.2017 16:11
      Highlight @Flickii: Es gibt da durchaus eine differenzierte Betrachtungsweise. Googeln Sie doch mal nach Sticworten oder Sätzen wie: "Was bringen Kinder dem Staat". Es gibt ökonmische und auch ökologische Argumente die gegen Ihre Sichtweise sprechen, ganz rational gesehen. Auch die Rentenargumentation ist nur ein Thema weil Umlagerungsverfahren. Könnte man alles anders lösen... z.B. mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. Dann kann jeder sein Leben so gestalten wie er will.
      5 34 Melden
    • EvilBetty 26.10.2017 17:29
      Highlight Als ob Vaterschafts«urlaub» eine Annehmlichkeit wäre 😂
      28 3 Melden
  • BRO 26.10.2017 12:46
    Highlight Vaterschaftsurlaub JETZT! Und Mexiko soll bezahlen!
    138 11 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:16
      Highlight Yes, we can!
      2 3 Melden
  • kaderschaufel 26.10.2017 12:45
    Highlight Natürlich kostet ein Urlaub immer etwas, und die obigen Argumente zielen alle darauf ab, dass ein Urlaub teuer wird.

    Die Frage, die man sich stellen muss ist, ob man sich so etwas teures leisten will, also ob der Nutzen die Kosten übersteigt. Und hier gibt es sehr wohl einen Unterschied zwischen Mutter-/ und Vaterschaftsurlaub, weil die Mutter alle physischen Anstrengungen auf sich nehmen, und später den Säugling regelmässig stillen muss, egal wie modern das Familienmodell ist.

    Habe selber keine Kinder, und kann jetzt nicht beurteilen wie viel das ausmacht; darüber muss man reden.
    19 21 Melden
  • AllknowingP 26.10.2017 12:32
    Highlight Kinder sind die Wirtschaft der Zukunft, und es DARF SEHR WOHL von jener Wirtschaft verlangt werden dass jeder der einen neuen potentiellen Arbeitnehmer Zeugt, auch eine "Belohnung" in Form einer Elternzeit erhält.
    86 23 Melden
  • Phipsli 26.10.2017 12:31
    Highlight "Familie ist Privatsache" von der AHV profitieren alle egal wie viele Kinder sie haben oder nicht...Stichwort Generationenvertrag, schon nur daher stimmt dieses Argument nicht. 2 Wochen Vaterschaftsurlaub müssen möglich sein. Alles was der Familie Zugute kommt wird von der SVP bekämpft... sie haben Angst dass sie sich weniger Geld in ihre Taschen stopfen können, alles andere sind Scheinargumente!
    109 18 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:45
      Highlight das problem an der sache ist folgendes: mit einem vaterschaftsurlaub wird eine gleichmässigere aufgabenverteilung zwischen mutter und vater gefördert. und das läuft dem antiquierten und patriarchischen gesellschafts- und familienmodell "die frau gehört an den herd und in die waschküche" der svp zuwieder. solidarität kennt die sünnelisekte eben nur, wenn es eigene anliegen betrifft.
      49 4 Melden
  • Sveitsi 26.10.2017 12:30
    Highlight @This Jenny: Und geht es Deutschland oder Schweden wirtschaftlich gesehen schlecht?

    Dass die Schweiz in solchen Themen aber auch immer so rückständig sein muss ... :-(
    89 22 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 12:42
      Highlight Psst...This Jenny gibt's nicht mehr ;-)
      35 4 Melden
    • Atheist1109 26.10.2017 12:57
      Highlight Ich teile ihre Meinun, aber an This Jenny zu schreiben, der Tod ist, finde ich schon ein bisschen geschmacklos.
      24 18 Melden
    • Sveitsi 26.10.2017 13:51
      Highlight Das war zwar nicht so gemeint, aber trotzdem ein Fehler meinerseits, da ich die Quelle des zweiten Zitates übersehen hatte.
      22 1 Melden
  • Sapere Aude 26.10.2017 12:28
    Highlight Versteh nicht, weshalb die SVP sich so gegen eine gemeinsame Elternzeit sträubt. Würde ja gerade auch ihrem Familienbild zu gute kommen.
    60 13 Melden
    • pun 26.10.2017 13:03
      Highlight Eben nicht. Mami hat sich gefälligst alleine um die Bratzen zu kümmern während Papi jagen geht.
      82 6 Melden
    • Sapere Aude 26.10.2017 13:26
      Highlight Gemeinsame Elternzeit würde dem ja gar nicht widersprechen. Erst dadurch haben die Eltern überhaupt Raum ein Entscheidung zu treffen.
      11 3 Melden
    • manhunt 26.10.2017 13:49
      Highlight auf dem svp-familienbild steht die mutter aber alleine am herd oder in der waschküche. während papa nach der arbeit am stammtisch sitzt und parteiparolen gröhlt. 😉
      54 3 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 14:08
      Highlight pun, auf dem Acker. Papi ist auf dem Acker und schaut zu den Kartoffeln. Ist ja nicht jeden Tag Sonntag, nä!
      32 2 Melden
    • Sapere Aude 26.10.2017 14:21
      Highlight Kann ja bei einer gemeinsamen Elternzeit jeder so entscheiden wie er will. Soll die Frau alleine zu Hause bleiben und der Mann arbeiten, bezieht die Frau halt die 100% und der Mann geht arbeiten. Insofern würde das traditionelle Familienbild genau so unterstützt werden, wie andere Formen. Und die SVP will ja das traditionelle Rollenverhältnis fördern.
      12 5 Melden
    • pun 26.10.2017 15:12
      Highlight @sapereaude: Aber findest du nicht, das wäre ein bisschen gar viel Entscheidungsfreiheit für die Mamis und Papis? Ich mein, mit Elternzeit wäre es sogar möglich, dass sich Papi 100% um die Kinder kümmert.
      14 3 Melden
    • John Smith (2) 26.10.2017 15:57
      Highlight Die Antwort ist viel einfacher: Die SVP ist gegen ALLES, was vom Staat kommt. Ausser der Armee natürlich. Und vielleicht noch die Subventionen für die Bauern. Der feuchte Traum der SVP heisst Nachtwächterstaat.
      17 2 Melden
    • sowhat 26.10.2017 22:28
      Highlight @pun, du hast dich sicher vertippt. Jassen, nicht jagen, oder? 😉
      5 0 Melden
    • pun 27.10.2017 14:02
      Highlight @sowhat: genau! Immer dieses autocorrect 😁
      0 0 Melden
  • joevanbeeck 26.10.2017 12:26
    Highlight Wer für einen Vaterschaftsurlaub ist hat sicher noch nie etwas vom grossen Problem des "Maternal Gatekeeping"
    gehört. Wenn das eintrifft gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten... die Neuväter feiern ihren Nachwuchs 4 Wochen in der "Beiz" ab oder sie brauchen nach dem Vaterschaftsurlaub 2 Wochen "Ferien" in einer "Psycho-Anstalt". "Dieser Beitrag ist natürlich politisch völlig unkorrekt und passt nicht in Watson ..Tschoudigung.©"
    12 44 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 14:44
      Highlight Brunner Toni, bist Du's?
      32 4 Melden
    • Sandro Lightwood 26.10.2017 17:10
      Highlight Vaterschaftsurlaub wäre wohl kein Zwang.
      6 2 Melden
  • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:05
    Highlight Wenn es drum geht, eine Umverteilung von Reich zu Arm (eine weniger ungerechte Verteilung) zu erreichen, wird immer von "Neid" gesprochen. Aber hier sieht man doch klar den Neid der Reichen auf das Restgeld der Armen durchblitzen.
    86 14 Melden
  • blablup 26.10.2017 11:53
    Highlight Dabei wäre das Geld zweitrangig! Momentan haben Väter null rechte und es gibt genügend Vorgesetzte, welche nicht kapiert haben, dass der Geburtstermin kein exaktes Datum ist und schlichtweg inflexibel sind. Ich will ein zwingendes Recht auf Frei/Unbezahlt ab Geburtsdatum
    75 11 Melden
  • thomz 26.10.2017 11:41
    Highlight Ich bin Mitinhaber eines KMUs mit 17 Mitarbeitern. Wir bezahlen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeträge an die Sozialversicherungen. Warum? Weil Geld nicht alles ist! In 30 Jahren hatten wir erst 1 Kündigung, die Leute arbeiten sehr gern bei uns. In 30 Jahren hatten wir erst 1 Kündigung, und das in der Reisebranche. Wir werden niemals reich mit unserem Unternehmen, aber alle haben Freude, hier zu arbeiten. Worauf ich hinaus will? Es würde gehen, einfach mal ein bisschen den Geldwahn zurückschrauben. Vaterschaftsurlaub 4 Wochen? Ein garantiertes JA von mir. Das ist Lebensqualität!
    367 21 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:06
      Highlight Das finde ich sehr schön, dass es sowas in dieser gierigen Welt noch gibt.
      96 7 Melden
    • Rogidog 26.10.2017 12:18
      Highlight Schön von solch einem KMU zu hören! Leider eine Seltenheit in der Geldgier getriebenen Wirtschaft. Bravo, bitte weiter so, danke!
      72 7 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:25
      Highlight Herzlichen Dank für ihre Worte ! Es bräuchte mehr Unternehmer von ihrem Schlag !
      73 6 Melden
    • sslider 27.10.2017 00:04
      Highlight DANKE
      5 1 Melden
    • Moti_03 27.10.2017 18:56
      Highlight Bei allem Respekt, in 30 jahren eine Kündigung und das in der reisebranche? glauben Sie ja selber nicht, dann wären praktisch alle ü50 ( was ich ja bemerkenswert finde) , kann nicht sein. Wie heisst dann ihr unternehmen? Das wäre ja die beste Werbung für sie. Kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Freue mich auf eine Antwort.
      3 1 Melden
  • Oberon 26.10.2017 11:40
    Highlight Es wird wieder um ein Thema gestritten das der Schweiz eigentlich unwürdig ist.

    Die beste Lösung wäre es gewesen den Mutterschaftsurlaub in Elternzeit umzuwandeln und den Pool auf 18 Wochen zu erhöhen. Somit könnten die Eltern selber flexibel entscheiden welcher Elternteil wann und wie lange sich um den Nachwuchs bezahlt kümmern.
    Die Leute die behaupten das sei nicht finanzierbar liegen sowieso falsch da Kinder die Zukunft eines Landes sind und wohl niemand aktiv dagegen argumentieren kann.
    Sonst müssten wir vorher eine Grundsatzdiskussion führen welche Ausgaben der Staat tätigt.
    92 7 Melden
    • Knety 26.10.2017 11:49
      Highlight Dann sollte man den Studenten also auch einen Lohn zahlen? Sind schliesslich unsere Zukunft.
      19 102 Melden
    • Oberon 26.10.2017 12:01
      Highlight @Knety
      Es geht hier doch nicht um Lohn...

      Leider verstehst du die Thematik nicht, gemäss deinem Beispiel.
      Natürlich werden auch Studenten später ihren Beitrag zum Wohlstand der Schweizer Bevölkerung beitragen. Aber da wird schon viel gemacht und ist ein anderes Thema.
      43 8 Melden
    • Rogidog 26.10.2017 12:15
      Highlight ähm... denen bezahlen wir ja schon ein Grossteil ihres Studiums!
      62 6 Melden
    • BraZHi 26.10.2017 12:16
      Highlight Studiengänge werden grösstenteils bereits vom Staat finanziert.
      49 5 Melden
    • dracului 26.10.2017 13:00
      Highlight Ich bin auch gegen zusätzlichen Vaterschaftsurlaub von wenigen Wochen, aber Elternzeit, wo jedes junge Familie für sich entscheiden kann, wer diese (sequentiell) nutzt, finde ich zukunftsfähig! Die Wirtschaft verliert so „kein Geld“ und es wäre endlich auch eine Sicht aus der Perspektive des Kindes, die überall zu kurz kommt.
      9 9 Melden
    • Sandro Lightwood 26.10.2017 17:12
      Highlight Knety, wir bezahlen den Studis ja das Studium. Von dem her ist es im Prinzip schon so, da investieren wir viel Geld. Blöd, hä?
      5 2 Melden
  • stef2014 26.10.2017 11:39
    Highlight 2 Sätze reichen schon um zu sehen, wo die Prioritäten in unserem Land liegen:

    "Als Hauptgrund führte er die Kosten an, «welche die *Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft* beeinträchtigen würden»."

    "Als *letztes Land Europas* rang sich die Schweiz 2004 dazu durch, Frauen nach der Geburt den Lohn fortzuzahlen – während 14 Wochen, zu 80 Prozent, finanziert über die Erwerbsersatz-Ordnung."

    'nuff said.
    81 5 Melden
  • insomniac 26.10.2017 11:37
    Highlight Es ist faszinierend wie die meisten Leute hier der Überzeugung sind, dass die Öffentlichkeit ihre privaten Entscheidungen bezahlen soll. Das werde ich niemals verstehen.
    26 119 Melden
    • TobaFett 26.10.2017 11:50
      Highlight Aber dann bitte auch nicht jammern, dass die Bevölkerung zurück geht und dass Arbeitskräfte vom Ausland geholt werden, da die Wirtschaft ja wachsen muss...
      100 11 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 11:55
      Highlight In Anbetracht dessen, dass die Öffentlichkeit ohne Nachwuchs dem Untergang geweiht ist, ist es nicht ganz verwunderlich, wenn von eben dieser Öffentlichkeit Solidarität mit den Nachwuchserzeugern verlangt wird. Ausser natürlich man ist vollkommen asozial und lebt nach dem Nach-mir-die-Sintflut-Prinzip.
      66 10 Melden
    • blablup 26.10.2017 11:56
      Highlight Ich vermute Sie haben keine Kinder und schon garantiert kein Schreikind. Viel spass dem Partner, der das dann 24/7 solo betreut weil der Vorgesetzte ein verständisloser Sack ist ubd der Staat ihn dabei noch unterstützt.
      66 10 Melden
    • Flickii 26.10.2017 12:02
      Highlight Es scheint mir, als würdest du nur bis zur Nasenspitze denken und nicht darüber hinaus. Die Geburtenrate geht zurück und man möchte diese wieder steigern. Ab diesem Moment an ist es keine Privatsache mehr. Wir verändern uns, genau wie unser Lebenswandel. Man muss das unterstützen. Siehe die skandinavischen Länder. Dort werden Familien wirklich subventioniert. Von den Krippenplätzen bis zum Mutterschafts.- Vaterschaftsurlaub. Daher steigen auch die Geburten wieder und die weitere Finanzierung wird gesichert.
      45 10 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:12
      Highlight Kinder zu kriegen und zu erziehen ist eben nicht eine x-beliebige private Entscheidung. Das ist eine völlig zynische Betrachtungsweise, getrieben von gierigen streben nach persönlicher Bereicherung auf Kosten der Gemeinschaft.
      44 9 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:32
      Highlight @Insomanic
      Du gehörst sicher zu den Leuten die Sagen "Migration ist des Teufels". "Elternzeit ist eine Privatsache". Dabei vergisst du die Korrelation der beiden Themen. Wenn Schweizer keine Kinder kriegen, muss der Markt die Arbeitnehmer "importieren". Tu tätest also gut darin dich ebenfalls für eine gerechte Elternezeit einzusetzen. Der Wirtschaft zuliebe !
      36 10 Melden
    • Candy Queen 26.10.2017 13:15
      Highlight Habt ihr echt das Gefühl, dass sich jemand für oder gegen Kinder entscheidet aufgrund eines Vaterschaftsurlaubs?
      10 10 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:23
      Highlight Fliclii, nein, die Geburtenrate steigt eher. Wir erhalten uns zur Zeit etwa (neutraler Geburtenüberschuss).
      2 2 Melden
  • Radesch 26.10.2017 11:32
    Highlight Die rechte Hälfte des Parlaments hat sich an Flüchtlings- und Wirtschaftskriesen hochgezogen. Sobald es darum geht sozialpolitisch Fortschritte zu machen wird abgeblockt. Man würde ja den Sozialdemokraten recht geben... Kindergarten!
    Zum Glück dürfen wir abstimmen! In anderen Ländern müsste man solange warten, bis sich die Mehrheitsverhältnisse ändern.
    Ich hoffe der Souverän denkt 2019 daran, dass die SVP offensichtlich nur der Wirtschaft in den A.... kriecht und ihr der Mittelstand absolut egal ist.
    Die FDP lügt wenigstens nicht und präsentierte sich schon immer so Wirtschaftsfreundlich.
    70 11 Melden
  • Sapere Aude 26.10.2017 11:30
    Highlight Die Lösung wäre einfach. Vaterschaftsurlaub von den WKs abziehen. Hilft dem Land und den Müttern mehr, als biertrinkend in irgend einer ZSA sich verschlaufen um zu jassen.
    129 9 Melden
  • thunder 26.10.2017 11:12
    Highlight Nimmt mich Wunder wie lange wir uns mit unserer Anspruchshaltung noch gegen Asien behaupten können. Die Firmen sollen den Vaterschafturlaub bezahlen, wenn es ihnen das Wert ist. Wenn nicht muss halt der Arbeitnehmer Ferien nehmen oder einen neuen Arbeitsplatz suchen.
    15 110 Melden
    • loquito 26.10.2017 11:33
      Highlight Wow... um gegen Asien konkurrenzieren zu können führen wir doch 5 Franken Jobs und 16h Arbeitstag ein. Doch das ist genau der Weg den wir gehen sollten, zurück ins 19. Jh.
      97 6 Melden
    • Hinkypunk 26.10.2017 12:06
      Highlight @loquito

      5Fr Jobs? 16h Arbeitstag? Zurück ins 19. Jh.? Die SVP ist dafür!
      63 9 Melden
    • Atheist1109 26.10.2017 13:05
      Highlight Und Du bist mit gutem Beispiel vorangegangen und zumindest intellektuell extrem anspruchslos?
      11 3 Melden
    • play off 26.10.2017 13:32
      Highlight Hinkypunk...ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da man als Arbeitnehmer noch verlangen konnte was man Wert war.

      Das war bevor die Linken unser Land mit billigen “Fachkräften“ fluteten.

      Ui...darf man das auf dieser Linksextremen Plattform überhaupt schreiben?
      1 47 Melden
    • Flickii 26.10.2017 14:20
      Highlight Lieber play off, ich weiss nicht ob das bis zu dir durch gekommen ist, aber die Weltbevölkerung wächst. Zwischen 1960 und 2000 hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt. Wir sind nun nicht mehr in den 70er Jahren. Der Arbeitsmarkt hat sich generell verändert. Das ist eine globale Sache und hat nichts mit den bööööösen bööösen Ausländer zu tun. Es werden immer mehr Menschen und der Leistungsdruck wird grösser, weil es halt immer noch jemanden gibt, der besser ist als du.

      22 3 Melden
    • Mietzekatze 26.10.2017 15:16
      Highlight @Play off, ich wollte auf deinen Kommentar antworten... Aber ach was... Wasser auf die Mühlen...
      14 2 Melden
  • aglio e olio 26.10.2017 11:08
    Highlight Und an anderer Stelle wird, z.T. von den gleichen Leuten, wieder rumgejammert, dass die Schweizer Durchschnittsfrau nur 1,1 Kinder bekommt, und damit auch gleich der kulturelle Untergang der Eidgenossenschaft vorhergesagt.
    Kann man sich mit solchen Widersprüchen selbst als integere Person anerkennen? Ich könnte dies wahrscheinlich nicht.
    84 6 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:38
      Highlight Wieso denn das, die SVP ist hoch integer! Sie steht halt nicht für das Volch sonder die Interessen der Reichen und Superreichen.

      Keine Ahnung wieso so viele Vollpfosten diese Partei wählen..
      73 7 Melden
    • aglio e olio 26.10.2017 11:45
      Highlight Beleidigungen können Trotzreaktionen hervorrufen. Frei nach dem Motto "jetzt erst recht". Also nicht zielführend.
      14 11 Melden
  • piedone lo sbirro 26.10.2017 11:02
    Highlight fortschritt war der SVP immer schon ein gräuel.

    den mutterschaftsurlaub wollten sie verhindern um die frauen von der berufswelt fern zu halten!

    die SVP wollte die USR III, die lockerung der lex koller, will 1 milliarde für olympische winterspiele, 9 milliarden für kampfjets, hohe kk-prämien, subventionen an bauern und akw`s, aber keine rentenreform, kein mieterschutz, keine lohngleichheit, und kein vaterschaftsurlaub!

    kein mutterschaftsurlaub bzw. kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig!

    welcome to SVP, der selbsternannten volkspartei des mittelstandes.😂
    91 14 Melden
    • dr. flöckli 26.10.2017 12:30
      Highlight @piedone
      Danke! Deinen Kommentar könnte man ausdrucken und als Flyer verteilen👏
      Würde vielleicht ein paar der ~30% der Stimmbürger die Augen öffnen... allerdings.. es handelt sich ja um SVP-Anhänger, die sich als resistent gegen rationale Argumente erwiesen haben...
      47 8 Melden
    • Libertas 26.10.2017 13:04
      Highlight Natürlich liegt die SVP hier falsch, wählen tue ich sie trotzdem weiterhin. Keine Partei vertritt meine Interessen zu 100%. Die SVP aber am meisten. Und in Fällen wie dem Vaterschaftsurlaub kann ich ja dann an der Urne anders stimmen als die SVP. Das solltet ihr endlich mal beachten wenn ihr ständig SVP Wähler beleidigt, weil ihre Partei hin und wieder gegen die eigenen Interessen entscheidet. Die Wähler sind sich dessen bewusst, wählen aber trotzdem aus gutem Grund SVP.
      11 44 Melden
    • häfi der Spinat 26.10.2017 13:55
      Highlight Piedone
      Bist du immer noch in der städtischen landschafts Gärtnerei tätig?
      Ich hätte Aufträge für euch.
      6 35 Melden
    • Makatitom 26.10.2017 14:23
      Highlight Hin und wieder, Libertas? Wer hat, als einzige Fraktion, die Aufstockung des Budgets unserer Grenzwache, geschlossen abgelehnt? Wer hat Parallelimporte und ein schärferes Kartellgesetz versenkt? Wer war gegen die AHV-reform wegen der lumpigen 70.- ChF? Ja, die $SVP politisiert für das Volk, aber nur für die reichsten 2 Prozent.
      21 2 Melden
    • piedone lo sbirro 26.10.2017 14:29
      Highlight dr. flöckli

      danke für die blumen 😉

      schreiben sie doch etwas mehr kommentare, so helfen sie mit, dem einen oder anderen die augen zu öffnen.

      viel spass beim flyer verteilen😀


      14 1 Melden
    • piedone lo sbirro 26.10.2017 14:30
      Highlight häfi

      ihr frust schmeichelt mich, ihr ärger ist mein antrieb. freude herrscht.

      wenn bildungsferne velofahren könnte, müssten sie den gotthardpass hinauf noch bremsen.

      https://www.vimentis.ch/d/dialog/readarticle/svp-rentnerpartei-mit-tiefem-bildungsniveau/
      16 2 Melden
    • häfi der Spinat 26.10.2017 20:39
      Highlight piedone
      Sie meinen, "schmeichelt mir" und nicht etwa "schmeichelt mich".
      Hätten sie etwas Zeit in ihre Bildung investiert, wüssten sie dies jetzt.
      Und müssten sich auch nicht von zwielichtigen Politideologen à la Roman Burger verführen lassen.
      2 24 Melden
  • and Y? 26.10.2017 10:55
    Highlight Unsere Kinder sind unsere Zukunft.. Sollten wir nicht gemeinsam in unsere Zukunft investieren? Wenn irgendwann alles Privatsache sein soll (wird ja von gewissen Keisen auch bei der AV gewünscht), für was brauchen wir dann den Staat noch..?
    Am unserem Bundeshaus steht "Unus pro omnibus, omnes pro uno" Einer für alle, alle für einen!
    37 6 Melden
  • reaper54 26.10.2017 10:46
    Highlight 2004: Jasmin Hutter (SVP)
    «Und es werden neue Begehrlichkeiten kommen. Deshalb sage ich: Wehret den Anfängen.»

    Sie hatte offensichtlich zu 100% recht mit ihrer Aussage ansonsten würde diese Diskussion nicht geführt werden.
    25 95 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 11:17
      Highlight Genau wie ich zu 100% recht hatte, als ich nach der Anti-Minarett-Initiative prophezeite, dass dem Egerkinger Komitee noch weiterer Blödsinn durch den Kopf gehen werde.
      Hutter und ich sollten unbedingt bei Shiva anheuern.
      75 5 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:35
      Highlight Klar kommen neue Begehrlickeiten wenn mann das Problem 2004 nur zu 50% gelöst hatte. (ELTERN = 2 Personen)

      Ausserdem, eine Partei die Land und Leute mit
      unzähligen unnötigen Initiativen zumüllt,
      und damit Millionen von Kosten verursacht, sollte es nicht einmal Wagen über Geld zu klagen.
      47 2 Melden
  • Madison Pierce 26.10.2017 10:42
    Highlight Logisch sind die Argumente die gleichen wie früher. Es sagt ja niemand, dass Mutter- oder Vaterschaftsurlaub schlecht sind.

    Es ist nur der Kampf der Ideologien: sozialdemokratisch denkende Leute wollen, dass der Staat für seine Bürger schaut. Liberale wollen, dass sich der Staat überall raus hält, wo er nicht unbedingt gebraucht wird.

    Von daher werden sich die Argumente nicht ändern, lediglich die Mehrheitsverhältnisse im Volk.
    41 3 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:39
      Highlight Das ist alles schön und gut, nur ist die SVP weder liberal noch sozialdemokratisch. Die SVP ist eine neoliberale Partei mit einem starken rechten Flügel um genügend Stimmen einzusammeln.
      37 4 Melden
  • Max Havelaar 26.10.2017 10:41
    Highlight Wäre die Initiative als „Papizeit“ aufgezogen worden, hätte sie vielleicht sogar eine Chance. Aber unglücklicherweise wird immer von „Urlaub“ und „Ferien“ gesprochen. Und was darüber das Stimmvolk denkt, zeigte sich ja in der Ablehnung der Initiative für 6 Wochen Ferien...
    76 3 Melden
  • JuliSaflor 26.10.2017 10:40
    Highlight Wenn Deutschland sich das leisten kann, sollte es die Schweiz erst recht können. Unser Sohn wurde in Deutschland geboren. Ich hatte ein Jahr bezahlten Mutterschafts"urlaub", im Anschluss mein Mann 4 Wochen. Das war ideal. Ich habe mich sehr gewundert wie rückschrittlich die Schweiz in diesem Punkt ist. Eigentlich sollte uns das Wohl der nächsten Generation doch am Herzen liegen. Gestresste Eltern, die trotz Säugling und durchwachter Nächte beide zur Arbeit müssen, können nicht das Ideal sein.
    109 12 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:30
      Highlight Absolut einverstanden.
      2 0 Melden
  • SonShine 26.10.2017 10:37
    Highlight Die Herren von der SVP dürfen gerne mal die Frauen fragen, wie sehr sie sich ein paar Hände mehr im Haushalt wünschen nach dem sie frisch entbunden haben. Ein paar Wochen, bitte! Habe mal gedacht es bestünde ein demographisches Problem in unserer Gesellschaft. Haben die Idioten mal daran gedacht, dass durch die Verdrängung der Familie aus der Gesellschaft sich dieses Problem auch nicht löst? Und ich sage es noch einmal: IDIOTEN!
    75 11 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:32
      Highlight Es besteht kein demographisches Problem. Der Geburtenüberschuss ist neutral. Mehr Geburten verschieben das Babyboomerproblem nur nach hinten.

      Trotzdem ein dickes Ja für Elternzeit.
      2 0 Melden
    • SonShine 27.10.2017 10:58
      Highlight @ R. Peter

      Du scheinst da besser informiert zu sein als ich.
      Kannst du mir verraten woher du diese Infos beziehst? Wäre dir sehr dankbar dafür.

      LG

      SonShine
      0 0 Melden
  • SonShine 26.10.2017 10:32
    Highlight Aber 6,5 Milliarden fürs Militär sind tragbar? Natürlich... Das Geld fliesst auch in die eigene Lobby-Struktur. Man möchte ja auch nicht in Bildung investieren, profitiert jedoch täglich von ihr. Am liebsten wäre es der SVP wohl, wenn Frau Schweizer ihr Kind rausdrückt und gleich danach noch sauber macht, während Herr Schweizer die Geburt seines Kindes per Push-Nachricht auf seinem Handy kurz zur Kenntnis nimmt und danach brav weiterarbeitet. Nur weil die SVP ihre Kinder Mammon opfern wollen, heisst das nicht das dies der Rest auch wünscht.
    112 18 Melden
    • Maragia 26.10.2017 11:33
      Highlight Oder warum nicht die Milliarden aus dem Asyl Budget nehmen?
      13 46 Melden
    • SonShine 26.10.2017 11:55
      Highlight Nimm eine Milliarde aus diesem Budget raus und wir als Schweizer dürfen freudig verkünden, dass wir die Genfer Konventionen zu nichts anderem als gebrauchtem Toilettenpapier degradiert haben. In dem Fall hat es sich für mich mit der humanistischen Tradition der Schweiz erledigt . Herkunft ist keine Leistung und legitimiert weder zu Reichtum noch zu sonstigem Erfolg. Die gemeinsamen Errungenschaften einer Bevölkerung allerdings, die können Grund zum Stolz oder zur Scham geben.
      46 5 Melden
    • Tilman Fliegel 26.10.2017 12:19
      Highlight Die SVP profitiert nicht so sehr von Bildung. Ihr reicht es, wenn sich die Reichen gute Privatschulen leisten können. Das Stimmvieh hingegen kann sie besser bewirtschaften, wenn es nicht so gebildet ist.
      30 6 Melden
    • Makatitom 26.10.2017 14:26
      Highlight Doch, die $SVP profitiert von ihrer Bildungspolitik, es ist empirisch erwiesen, je dümmer ein Mensch ist, desto rechter wählt er.
      Sagt Blocher zu Huonder: Halte du sie dumm, ich halte sie arm.
      13 1 Melden
    • SonShine 26.10.2017 19:48
      Highlight @Maragia

      2016 betrug das Bundesbudget für Ausgaben im Asylbereich ca. 1,9 Milliarden Franken. Gross war die Panik der Konservativen, die Ausgaben würden bis 2018 auf 2,4 Milliarden anwachsen. Der böse, böse "Flüchtlings-Zunami" blieb jedoch aus. Von 2015 bis 2016 gingen die Asylgesuche um rund 30% zurück. Auch die Antragsgesuche des Jahres 17/18 werden nicht zunehmen und somit auch nicht entsprechendes Budget.

      Also verrate mir:

      Wie soll man von 1.9 Milliarden wiederum "Milliarden" abziehen können?

      Tut mir echt leid für dich, falls du an Dyskalkulie leiden solltest.
      7 1 Melden
  • Posersalami 26.10.2017 10:32
    Highlight Kein Geld für einen Vaterschaftsurlaub, der im Normalfall 1-2x im Leben (!!!) bezogen wird.

    Hingegen ist Geld im Übermass vorhanden wenn es darum geht sinnlose WKs zu leisten oder Geschenke an Bauern, Reiche und Superreiche zu verteilen. Auch für eine Olympia können wir locker 1 Milliarde bezahlen.
    133 15 Melden
    • reaper54 26.10.2017 10:44
      Highlight Ich weiss ja nicht was sie im Militär waren (wenn ihre WKs "Sinnlos" waren wahrscheinlich in der Logistik die spüren nicht wie wichtig sie sind) aber meine WKs waren immer Sinnvoll. Man hat immer etwas gelernt und war sehr gut ausgelastet.
      14 113 Melden
    • SonShine 26.10.2017 10:55
      Highlight Und wer denkt das Olympia lediglich 1 Milliarde kosten wird, lebt hinterm Berg.
      56 0 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:02
      Highlight ich war Lenkwaffensoldat Rapier, also nicht ganz unwichtig für die Armee.

      1 Woche Biwak im Januar im Wk, ja es war schon geil. Ich weiss nicht, wie langweilig ihr Leben sein muss das ein WK interessant erscheint.
      57 4 Melden
    • Walter Sahli 26.10.2017 11:21
      Highlight Nicht alle fühlen sich bei den gleichen Tätigkeiten gleich gut ausgelastet. Bei Manchen reicht es schon, wenn sie sich auf's Atmen konzentrieren müssen...
      53 5 Melden
    • scherom 26.10.2017 11:25
      Highlight Gelernt im WK? Dann haben sien in der RS nicht aufgepasst! Ich habe nur jedes jahr das gleiche wiederholt. Und wiederholt und wiederholt

      46 3 Melden
    • Maragia 26.10.2017 11:33
      Highlight Oder auch für das Asylwesen können wir Milliarden verschwenden, statt unserer Bevölkerung zu Gute kommen lassen.
      9 44 Melden
    • loquito 26.10.2017 11:36
      Highlight @Reaper... ja genau und im. Militä mussten Sie nie warten... :)
      24 2 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:45
      Highlight @loquito: Manche sind halt intellektuell schon ausgelastet beim Warten nicht umzukippen. Da kann ein WK schon interessant sein.
      35 5 Melden
    • cbishoea 26.10.2017 11:48
      Highlight @reaper54 es freut mich, dass Sie in Ihren WK's Freude hatten, aber dafür bezahlt auch die Allgemeinheit. Ich hatte in meinen WK's auch Spass aber fürs Bier trinken und Rumsitzen bezahle ich lieber selber. Da halte ich "Elternzeit" schon für deutlich sinnvoller.
      44 2 Melden
    • reaper54 26.10.2017 11:50
      Highlight @loquito Warten um zu rennen, rennen um zu Warten ;)
      3 18 Melden
    • reaper54 26.10.2017 11:58
      Highlight @Posersalami Es gibt halt interessantere Funktionen als ihre. Stellen sie sich vor es gibt sogar Funktionen in denen man sich bewegt und nicht nur sein System aufbaut und dann 3 Wochen wartet um einen "Flieger" Abschiessen zu können.
      Aber ja bei ihnen Reicht die Intellektuelle Leistung wohl nicht zu mehr...
      3 38 Melden
    • dr. flöckli 26.10.2017 12:35
      Highlight @Walter Sahli
      Kommentar des Tages😂👏
      14 2 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:37
      Highlight @reaper54
      Sie waren kaum im Schweizer Militär. Sinnvoll und Lehrreich :-))) Ha Ha. Keiner meiner 250 Diensttage hat dieses Prädikat verdient.
      19 2 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 13:27
      Highlight @ reaper54: Haha, ja genau aufbauen und 3 Wochen warten :D Gut, damit haben sie gerade gezeigt, dass sie nie im Militär waren und von Taktik 0 Ahnung haben. Jede Einheit ist ständig in Bewegung, nach einem Schuss ist man angehalten asap die Stellung zu wechseln, spätestens nach ein paar Stunden des Wartens. Das gilt vor allem für Hochwertziele wie die Luftabwehr.

      Schämen sie sich nicht, so derart dreist zu lügen? Wieso sind sie als Superschweizer eigentlich nicht in der Armee gewesen?
      8 3 Melden
    • R. Peter 27.10.2017 10:38
      Highlight Neben sinnlosem Autoritätsgebabbel hatten wir in der Armee tatsächlich sinnvolle Dinge trainiert wie Hochwasserschutz, Trümmerbergung, Brandbekämpfung, Sicherung vor Plünderern oder Aufständischen, Aufbau Aufrechterhaltung von Notfallinfrastrulturen, etc.
      2 0 Melden
  • Saperlot 26.10.2017 10:25
    Highlight 4 Wochen sind zu viel. Aus meiner Erfahrung würde ich 1-2 Wochen als ermessen ansehen. Darüber hinaus kann man immernoch 2 Wochen von seinen Ferien spendieren. Aber 4 Wochen ist zu hoch gegriffen, eine Ablehnung schon vorprogrammiert, schade.
    24 75 Melden
    • loquito 26.10.2017 11:37
      Highlight 1 Monat Papizeit ist zuviel... hoffentlich haben Sie keine Kinder...
      43 4 Melden
    • Snowy 26.10.2017 11:59
      Highlight @loquito:

      Offensichtlich hat er noch keine...
      26 3 Melden
    • AllknowingP 26.10.2017 12:38
      Highlight @Saperlot

      3 Wochen WK PRO JAHR (!!!) sind super!

      4 Wochen Papi-Zeit sind zu Lang!

      Finde den Fehler !
      24 3 Melden
    • BRO 26.10.2017 12:54
      Highlight Genau das habe ich den Initianten auch geschrieben.
      Die haben lediglich darauf hingewiesen, dass der OECD-Durchschnitt 8 Wochen beträgt...
      9 0 Melden
  • Snowy 26.10.2017 10:15
    Highlight Werde für einen Vaterschaftsurlaub stimmen - dies aber mit wenig Enthusiasmus.

    2 Wochen für Papa nach der Geburt ist gut gemeint, unterstreicht jedoch noch immer die männliche Rolle als "Junior-Partner" in Sachen Kinderaufzucht.

    Warum nicht einfach das nordische Modell der "Elternzeit" übernehmen?

    So gesehen, hab ich sogar gewisses Verständnis für die Argumente der SVP, dass die 2 Wochen für Papa wenig bringen - allerdings aus diametral verschiedenen Gründen!

    https://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/die-gefaehrliche-utopie-von-der-papi-zeit-ld.2954

    51 10 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:04
      Highlight Elternzeit, das kann sich unsere Wirtschaft unmöglich leisten! Denken sie doch an die armen Shareholder Value!!!!
      38 4 Melden
  • Bruno S. 88 26.10.2017 09:58
    Highlight Ein Vaterschaftsurlaub ist eine Belastung für die Wirtschaft? Was ist mit den WK's? Diese nicht? Als Ausländer muss ich keine WK's absolvieren. Wenn ich jetzt wegen Vaterschaftsurlaub ausfalle, kommt es für den Arbeitgeber aufs Gleiche?! Egal ob wegen dem Militär oder meinem Kind; Ich bin nicht da!
    123 17 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 10:23
      Highlight und WK‘s haben wir auch noch 5-7 mal!!
      74 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 09:49
    Highlight Ich warte noch auf den Grosseltern-Urlaub.... und wenn wir noch älter werden noch für die Urgrosseltern...

    Blödes Gejammer einer übersättigten Gesellschaft, die keine Probleme mehr hat.....

    24 200 Melden
    • loquito 26.10.2017 11:39
      Highlight Sie können gerne in die USA gehen... keine Ferien etc. und die Freiheit die im kapitalistisch liberalen Lager immer gefeiert wird...
      36 3 Melden
  • AllIP 26.10.2017 09:49
    Highlight Wo ist das Popcorn? Es wird wieder spassig. :D
    43 7 Melden
  • hoitschau 26.10.2017 09:46
    Highlight Für so vieles haben wir Geld, das "wir" ohne wenn und aber ausgeben. Subventionen in der Landwirtschaft, Armee, Betreuung von Carlos Häftlingen mit Spezialbetreuung. Man könnte auch den Politikern die Löhne kürzen und das Geld besser investieren🤔

    Ich erinnere mich, dass vor nicht allzulanger Zeit die Politiker sich dafür einsetzen wollten, die Geburtenrate bei Schweizern hochzutreiben, da Schweizer Frauen zu wenig gebähren. Aber dann sich wehren, wenn das Volk dann mehr Betreuungszeit für eben genau diese Kinder wünscht.

    In was für einem erbärmlichen System wir doch gefangen sind. 😑
    92 12 Melden
    • Flickii 26.10.2017 10:22
      Highlight Nagel auf den Kopf getroffen!
      41 4 Melden
  • conszul 26.10.2017 09:43
    Highlight Verdammte Hinterwäldler.
    123 25 Melden
  • Miller 26.10.2017 09:33
    Highlight Tja und so etwas nennt sich VOLKSpartei...
    138 20 Melden
    • Firefly 26.10.2017 17:02
      Highlight Ihr Volk besteht nur aus Bauern und Millionären
      6 2 Melden
  • Amadeus 26.10.2017 09:20
    Highlight Vaterschaftsurlaub ist Privatsache, aber Kleidervorschriften gehören in die Verfassung.

    Ja neee, is klar...
    429 35 Melden
    • Statler 26.10.2017 10:36
      Highlight Treffer, versenkt...
      69 7 Melden
    • stef2014 26.10.2017 16:19
      Highlight HAHA! Danke für diesen exquisiten Kommentar!
      20 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 22:37
      Highlight Ui jetzt kommt die trollige Diskussion ... über europäisches Recht ist unserem Verfassungsrecht sogar die Normvorschrift des handelsüblichen WC-Deckels übergeordnet.

      Fail.
      2 26 Melden
    • Citation Needed 28.10.2017 07:32
      Highlight Best Comment ever! 👍🏻
      1 0 Melden
  • Darth Unicorn 26.10.2017 09:17
    Highlight "Ein solcher [Urlaub] würde die Wirtschaft mit zusätzlichen Abgaben belasten und die Unternehmen vor grosse organisatorische Herausforderungen stellen"
    was machen die dann wenn jemand in die Ferien geht? Zwei Wochen Panik schieben? Sorry aber kann die in Bern nicht ernst nehmen. Ein Mann/Vater hat genau so ein Recht auf Vaterschaftsurlaub. Das Problem sind nicht die Kosten, sondern die Diskriminierung des Mannes.
    143 12 Melden
    • Konstruktöhr 26.10.2017 09:44
      Highlight Was machen die wenn man in den WK muss.
      99 4 Melden
    • oXiVanisher 26.10.2017 10:02
      Highlight Bern? Das wahre übel lebt auf dem Herrliberg . . .
      80 7 Melden
    • Darth Unicorn 26.10.2017 10:10
      Highlight Ein super Argument. Bitte korrigieren falls falsch berechnet: im Schnitt geht man 12 mal in den WK an 3 Wochen, das sind 9 Monate die man fehlt ( 12 x 3 = 36 Wochen sind ca 8.3 monate + Wochenenden)
      Ein Vater mit im Durchschnitt sagem wir mal 2 Kindern, würde demnach 2 x 20 Tage Fehlen welche 1,3 Monate ausmacht plus Wochenenden ca 2 Monate.
      67 4 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 10:31
      Highlight Sie müssen auch daran denken, dass ein Vater nach dem Vaterschaftsurlaub auch viel motivierter zurück an die Arbeit geht, da die Arbeit dann das viel kleinere Übel ist im Vergleich zu einem Neugeborenen. 😁 Kann sich jedes Unternehmen selber überlegen, ob sie einen Angestellten haben wollen der nicht bei der Sache ist und wahrscheinlich auch hoffnungslos übermüdet, oder sie ihm lieber 1 Monat frei gibt, damit dieser danach mit vollem Elan wieder bei der Arbeit erscheinen kann.
      44 4 Melden
    • Political Incorrectness 26.10.2017 10:49
      Highlight @Darth Unicorn:
      Ich korrigieren gerne. Soldaten müssen etwa 6 mal in den WK. Nicht 12.
      http://www.vtg.admin.ch/de/mein-militaerdienst/allgemeines-zum-militaerdienst/dienstpflicht.html
      ;)
      11 1 Melden
    • Darth Unicorn 26.10.2017 10:55
      Highlight Immernoch ca 4,5 Montate.. Würde mich mal Interessieren wieviele Prozent von allen Vätern Schweizweit auch 5 Kinder zuhause haben. So oder so wären die Ausgaben für Vaterschaftsurlaub kleiner als für das WK.
      18 2 Melden
  • Bynaus 26.10.2017 09:09
    Highlight Ich denke (auch aus eigener Erfahrung), ein Jahr Elternzeit pro Kind, beliebig unter den Eltern aufteilbar, wäre der Aufgabe angemessen. Von mir aus gern zu einem fixen Betrag (eine "Elternrente") statt zu 80 Lohnprozenten, wenn es hilft, das ganze finanzierbar zu machen.

    Aber bis es soweit ist (Wie lange es wohl dauert? 10 Jahre? 20 Jahre?) sind 4 Wochen für Papi ein guter Anfang.
    137 15 Melden
    • meine senf 26.10.2017 09:44
      Highlight Am besten wäre es doch wie bei der AHV. Lohnprozente unabhängig von Lohnhöhe, aber Auszahlung nur bis gewissen Maximalbetrag.

      Aber eben, zusätzliche Umverteilung ist "des Teufels". Ich behaupte mal, würde man die AHV in der heutigen politischen Stimmung neu einführen wollen, würde sie keine Chance mehr haben.
      58 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 09:48
      Highlight Super-Idee, ich bezahle noch gerne mehr für solchen Mist, der früher von Leuten selber getragen wurde......
      11 79 Melden
    • Flickii 26.10.2017 10:42
      Highlight Wir sind aber nicht mehr "früher". Die Zeiten ändern sich, genau wie die Menschen. Man muss nicht immer an früher Festhalten. Wo wären wir, wenn jeder so denken würde?!
      43 5 Melden
    • x4253 26.10.2017 11:21
      Highlight @country-forever
      1950 hat angerufen und vermisst dich.

      Zeiten ändern sich, und wer sich nicht anpasst bleibt stehen.
      24 3 Melden
    • Bacchus75 26.10.2017 12:52
      Highlight @ gelöschter Benutzer

      Wie viel früher ist Ihnen genehm. So wie verbittert über gesellschaftliche Entwicklungen passt wohl ein Leben in einer Höhle und Sie bewachen das Feuer.

      Uh, schau ein Mamut...
      23 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 13:09
      Highlight Wieso nur denken die Sozis, dass im Jetzt und in Zukunft alles neu gesetzt soviel besser ist?

      Ist das die Ausrichtung an der "Revolution" rsp. der Überwindung des Kapitals?

      ps: es ist vorbei damit, falls nicht bemerkt ... es findet eine Rückbesinnung statt ... früher war nicht alles schlecht, nur weil ihr damals mit euren Eltern gebrochen habt. Ihr seid einfach nur Versager, aber haltet uns damit nicht auf.
      2 23 Melden
    • x4253 26.10.2017 14:33
      Highlight @Wolfud
      Dass früher alles schlechter war behauptet hier wohl niemand. Allerdings war damals eben noch lange nicht alles besser. Tatsache ist, die Welt verändert sich unaufhaltsam.

      Btw. Beleidigungen und Mutmassungen betreffend Beziehung mit meinen Eltern kannst du dir sparen.
      15 3 Melden
    • meine senf 26.10.2017 14:50
      Highlight Wer ist "ihr"? Warum weisst du über das Verhältniss der "ihr" mit ihren Eltern Bescheid?
      13 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 14:58
      Highlight @mein(e)?!senf

      Ich spotte auf deine Fragerei haha!

      Das bleibt mein Geheimnis. Ich und Christof (neue Rechtsschreibung) machen dazu die Merkelsche Raute *rauten*.
      2 16 Melden
    • Flickii 26.10.2017 15:09
      Highlight @Wolfus
      Beschränkter Horizont..! Traurig!

      Und ganz nebenbei erwähnt, habe ich ein tolles Verhältnis zu meinen Eltern. Ganz hervorragend.
      11 2 Melden
  • Theor 26.10.2017 09:09
    Highlight Kein Geld für Vaterschaftsurlaub, aber 1 Mrd. für Olympia, mehrere hundert Millionen für Grundstückgewinnsteuerfreie Bodenverkäufe von Bauern und mehrere Milliarden für neue Kampfjets bei der Armee.

    Verarschen kann ich mich alleine, liebe ******* Politiker!
    385 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 09:34
      Highlight Jep, Familie ist Privatsache. Da hat der Staat nicht verloren - soll mir bei anderen Sachen dienen.

      Die Idee vom Gevatter Staat ist natürlich eine sozialistische - mir zutiefst zuwider.
      22 141 Melden
    • Liselote Meier 26.10.2017 09:44
      Highlight Ja genau zuerst der Vaterschaftsurlaub und danach folgt eine Mauer quer durch die Schweiz. Aber Moment mal sind es nicht die Rechten die dauernd nach Mauern schreien?
      35 13 Melden
    • Theor 26.10.2017 09:46
      Highlight Familie ist überhaupt nicht Privatsache. Wer zahlt Ihnen ihre AHV wenn es nicht meine Kinder gibt? Wer zahlt Ihnen ihre Krankenkosten im Alter, wenn es nicht meine Kinder gibt? Der Schweizerische Staat ist bis in die Grundfeste durch das Solidaritätsprinzip verankert. Denken Sie eigentlich über die eigene Nasenspitze hinaus?
      91 11 Melden
    • Theor 26.10.2017 09:50
      Highlight Und dann im gleichen Atemzug immer rummotzen, die Schweiz würde von Ausländern unterwandert, und es gäbe ja garkeine Schweizer Kinder mehr in den Schulen! Kein Wunder, wenn wir Schweizern jegliche Motivation nehmen, überhaupt noch Kinder zu zeugen.

      Aber das eine bedingt halt das andere. Wenn wir was für Familien tun würden, könnten wir uns nicht über ausländer aufregen. Das Dilemma der SVP-Wähler!

      Solche sind mit ihrem Gedankengut dermassen morbide auf die Selbstzerstörung ausgerichtet, dass es für geistig gesunde Menschen schlichtweg nur noch absurd wirkt.
      81 9 Melden
    • Maragia 26.10.2017 10:12
      Highlight Oder auch Milliarden für das Asylwesen.
      So funktioniert das Bundesbudget halt, es gibt Geld für bestimmte Bereiche
      11 38 Melden
    • Sauäschnörrli 26.10.2017 10:17
      Highlight @Wolfus und was macht der Staat und die Rechten wenn es keine Kinder mehr gibt, weil es einfach zu unattraktiv geworden ist? Keine neuen Steuerzahler mehr die, die Umverteilung von jung zu alt finanzieren und noch wichtiger, keine neuen Stimmbürger die fragwürdige Initiativen unterschreiben.
      34 8 Melden
    • Against all odds 26.10.2017 11:21
      Highlight Ich bin auch für den Vaterschaftsurlaub, obwohl ich selber keine Kinder habe.
      Aber die Argumente "wenn wir Schweizern jegliche Motivation nehmen, überhaupt noch Kinder zu zeugen" oder "wenn es keine Kinder mehr gibt, weil es einfach zu unattraktiv geworden ist" gelten für mich nicht. Wer Kinder zeugt nur damit er vier Wochen zusätzliche Ferien erhält, na ja...
      9 11 Melden
    • LoB 26.10.2017 12:47
      Highlight @against all Odds: Keiner zeugt Kinder, damit er vier Wochen mehr Ferien erhält (haha, Ferien...). Aber es gibt Menschen, die keine Kinder zeugen, weil sie sich gerne Zeit nehmen wollen, die sie nicht erhalten. Es hat nichts mit mehr Ferien zu tun, sondern damit, als Eltern fähig zu sein, seiner Aufgabe gerecht zu werden. Wenn man das nicht kann, möchte man evtl. auch keine Kinder.
      16 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 12:54
      Highlight Soso, die Rechten sind also Schuld, falls Frau weniger Kinder kriegt ... die Rechten mit den ganzen Unternehmen? Richtig, die Rechen wollen den Mangel mit der Zuwanderung lösen ... dough!

      Das Perfide an der linken Sache:

      Das Kinderkriegen für den Mittelstand soweit verteuert und systemisch verunmöglicht, dass nur noch unterste Schichten dies zu Hauf erledigen, was euch wiederum mutmasslich Wähler generiert.

      4 39 Melden
    • Theor 26.10.2017 13:32
      Highlight Sie gehen immer noch nicht auf meine Argumente ein. Ich frage Sie ein weiteres mal: Wer zahlt Ihnen ihre AHV wenn es nicht meine Kinder gibt? Wer zahlt Ihnen ihre Krankenkosten im Alter, wenn es nicht meine Kinder gibt? Der Staat und das Volk haben also keine gesellschaftlichen Interessen an der Familienförderung. Also wer gewährleistet dann das Funktionieren unserer Sozialapperates?
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 14:18
      Highlight @Theor: Sry, sie haben mit ihrem populistischen Rundumschlag die eigenen Positionen vernebelt ... die Grundfeste der CH ist die Eigenverantwortung und der Gewährleistungsstaat.
      4 33 Melden
    • Firefly 26.10.2017 18:16
      Highlight @Wolfus schon wieder so eine verzerrte Weltsicht von ihrer Seite; "die Rechten mit den ganzen Unternehmen"... sie denken doch wirklich noch schwarz-weiss? Viele der erfolgreichsten Unternehmer stammen aus der Generation der ihnen so verhassten 68er.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 18:55
      Highlight @Firefly: Natürlich, die sind ja trotz Rumgehänge danach in eine Hochkonjunktur geraten, wie nie mehr dagewesen!!

      ps: zudem aus Familien die schon begütert gewesen sind ...
      2 16 Melden
    • Firefly 26.10.2017 19:44
      Highlight Wolfus, jaja schwarz weiss, was ertwarte ich auch anderes.
      4 1 Melden
    • King Susi auf der Autobahn 26.10.2017 22:06
      Highlight Whataboutism
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 22:32
      Highlight Spott und Hohn soll euch treffen! :D
      1 14 Melden
  • Radesch 26.10.2017 09:04
    Highlight Jaja, bei Geld hört wohl die Heimatliebe auf... Ich hasse diese Doppelmoral. Deswegen beschäftigen viele SVP Bosse ja auch Ausländer... Ist halt günstiger gäll!
    179 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 09:35
      Highlight Die Heimatliebe verdrängt den Staatsapparat.

      Die Opfer solcher sozialistischen Konstrukte sprechen für sich.

      Bist du gegen die Beschäftigung von Ausländern? Wolltest es ja mit der PFZ allen frei ermöglichen.
      10 96 Melden
    • Bruno S. 88 26.10.2017 10:05
      Highlight @Wolfus
      Sollen die Krankenkasse, AHV, IV etc auch gestrichen werden? Ebenfalls Sozialistische Konstrukte!
      62 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 12:55
      Highlight @Bruno: Nein sind sie nicht ... falls du die Postings deiner Genossen lesen würdest, hattet ihr nie etwas zu sagen in der Regierung ... ihr seid auch an nichts schuld.
      2 19 Melden
  • x4253 26.10.2017 08:59
    Highlight "Es ist falsch, die eigenen Probleme über den Staat lösen zu wollen."

    Ha ha ha Aber sobald es um die eigenen Pfründe geht muss der Stast natürlich einschreiten.

    Wasser predigen und Wein saufen
    165 6 Melden
    • Firefly 26.10.2017 09:22
      Highlight Bei denen trifft eher Luft predigen und Wodka saufen!
      64 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 13:06
      Highlight Köstlich, aus dem Munde der mehrheitlich öffentlich-rechtlich angestellten ...
      2 20 Melden
    • Firefly 26.10.2017 16:42
      Highlight @Wolfus Sie sprechen von den Landwirten?
      13 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 26.10.2017 08:55
    Highlight Ein Vaterschaftsurlaub ist auch abzulehen.
    Es braucht einen Elternurlaub, den sich alle Beteiligten frei Aufteilen können.
    62 14 Melden
    • Ziasper 26.10.2017 09:21
      Highlight Das ist Wunschdenken einer fernen Zukunft in userem koservativem Land. Ein Vaterschaftsurlaub ist jedoch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
      85 8 Melden
    • Mutzli 26.10.2017 11:03
      Highlight Natürlich wäre ein Elternurlaub die noch bessere Variante, aber deshalb den Vaterschaftsurlaub abzulehnen wäre mehr als nur ein bisschen verkehrt. Einerseits ist das Perfekte immer noch der Feind des Guten und somit sind auch Teilerfolge/Etappen zum erwünschten Ziel zu unterstützen, sei es auch nur um die Zeit bis dahin erträglicher zu machen. Zum anderen: Was denken Sie denn, was eine Ablehnung des Vaterschaftsurlaubes an der Urne für Folgen hätte?Das würde als Unterstützung für die Argumente der Gegner interpretiert und der Elternurlaub in die noch fernere Zukunft rücken..
      21 2 Melden
  • Firefly 26.10.2017 08:54
    Highlight Da sage ich nur, Landwirtschaft ist zu teuer und Privatsache... streicht alle Subventionen.
    131 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 09:37
      Highlight Nahrungsmittelsicherheit ist Privatsache? Wie ernährst du Stadtkind dich denn genau?

      Da sehe ich Kunst, die eben soviel kostet, weitaus kritischer.

      Staatskunst.
      23 92 Melden
    • Obey 26.10.2017 09:50
      Highlight Hör doch auf mit Lebensmittelsicherheit, das ist ein Witz. In unseren ruhigen und sicheren Zeiten, können wir jedes Lebensmittel von überall auf der Welt besorgen. Sollte es je wieder Katastrophen/Kriege geben und die Nahrung wird knapp, kannst du sicher sein, dass die Bauern die ersten sein werden, die sich eine goldene Nase verdienen wollen und die Preise so anheben, dass normale Leute sie sich nicht mehr leisten können. Bezweifle stark, dass dann noch ein einziger Bauer an die Milliarden Subventionen denken will." das ist halt der Markt" wird es heissen.
      42 17 Melden
    • Flickii 26.10.2017 09:52
      Highlight Das finde ich jetzt echt krass. Wir sind auf unsere Landwirtschaft angewiesen. Wir müssen uns bis zu einem gewissen Grad Selbstversorgern können. Ich möchte nicht zu 100% von anderen Ländern abhängig sein. Man könnte beim Militär Einsparungen treffen... Oder es einfach mal probieren. Die SVP hat auch bei Mutterschaftsurlaub schon den Teufel an die Wand gemalt, geklappt hat es aber doch.

      Immer wieder komisch finde ich, dass das alles ja offensichtlich funktioniert... Seht euch Schweden und Dänemark an. Sonst müssen wir halt die MwSt etwas erhöhen.
      23 11 Melden
    • Liselote Meier 26.10.2017 09:59
      Highlight In dem man dafür bezahlt.

      Oder sind bei dir in der Gegend die Landwirtschaftsbetriebe verstaatlich? Gehst du in eine Volksküche essen oder bringt dir der Gemeindeammann die Lebensmittel vorbei?
      7 18 Melden
    • Firefly 26.10.2017 10:16
      Highlight @Flickii wir müssen gute Beziehungen zu anderen Ländern unterhalten, das ist das wichtigste, selbst versorgen im Extrem, können wir und doch schon lange nicht mehr.

      You Dreamer you
      21 7 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 10:34
      Highlight @ Wolfus: Ihre heimatlichen Superbauern sind zu 100% auf Importe angewiesen. Treibstoffe, Jungtiere, Dünger, Saatgut.. all das wächst hier nicht auf den Bäumen, auch wenn sie sich das noch so sehr einreden! Das muss alles importiert werden und wenn wir darauf keinen Zugriff mehr haben verhungert hier 99% der Bevölkerung.
      45 4 Melden
    • Flickii 26.10.2017 10:48
      Highlight @Firefly und Posersalami

      Ja, ihr habt wirklich recht. Oft studiert man nicht so weit, dass selbst das Saatgut aus dem Ausland stammt. Trotzdem finde ich, dass die Bauern nicht die ersten sein sollten, die Kürzungen einstecken müssen. Erst das Militär, dann die Landwirtschaft.
      17 2 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 11:30
      Highlight Wieso sollen die Bauern subventioniert werden? Ich werde auch nicht subventioniert! Dann machen unrentable Betriebe halt dicht, so what. Ist ein ganz normaler Vorgang in einer angeblichen Marktwirtschaft.

      Es gäbe dann endlich weniger Kulturland und wieder mehr Gebiete, welche der Artenvielfalt dienen. Das ist ja der grösste Witz, das wir für das Artensterben auch noch bezahlen.. unfassbar
      12 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.10.2017 12:59
      Highlight Die Kunst lassen sie geflissentlich weg ... peinlich.
      4 14 Melden
    • Firefly 26.10.2017 16:45
      Highlight @Wolfus, das Budget das für Kunst und Kulturförderung ausgegeben wird wäre viel zu klein um irgend was anderes zu finanzieren.

      Bei denen wird übrigens schon seit Jahren gespahrt wärend die Bauern immer noch mehr Subvetnionen erhalten.

      soviel zu ihrem Whataboutismus
      10 1 Melden
  • Chääschueche 26.10.2017 08:54
    Highlight Fragen:
    Unser Sozialsystem ist schon jetzt sehr "beliebt" und kostet und eine menge Geld. Mehreinnahmen sind nicht eingeplant.
    Wie will man den Vaterschaftaurlaub also Finanzieren? Über die EO? Dann wird diese wohl oder übel wieder erhöht?


    Gibt es berechnungen? (Ernsthafte)
    Ich hab ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis noch mehr Sozialabgaben zu Zahlen. Weder jetzt noch in 10 Jahren. Egal wofür. (Ich weis... auch ohne Vaterschaftsurlaub kommt das früher oder später wohl... leider)
    16 116 Melden
    • Tubel500 26.10.2017 10:22
      Highlight Antwort:
      Unser Militär ist schon im heutigen Ausmass zutiefst nutzlos (bis auf Katastrophen-Einsätze), zudem nimmt es nichts ein. Mehreinnahmen sind nicht eingeplant.
      Wie will man neue Kampfjets und eine Erhöhung des Militär-Etats also Finanzieren? Über die EO? Dann wird diese wohl oder übel wieder erhöht?

      Gibt es Berechnungen (ernsthafte)? Ich hab ehrlich gesagt nicht das Bedürfnis noch mehr für Chriegerlis zu Zahlen. Weder jetzt noch in 10 Jahren.
      48 6 Melden
    • Chääschueche 26.10.2017 11:02
      Highlight Die Armee gibt es solange bis Sie abgeschafft wird. Und was es dazu braucht solltest du wissen. Wobei... da du keinen Ernsthaften Kommentar verfassen kannst bezweifle ich das.

      Des weiteren wurde der EO Satz per 1. Januar 2016 von 0,5 auf 0,45 gesenkt.
      Das wiederum bedeutet, das er zu 100% steigt wenn der Vaterschaftsurlaub darüber abgerechnet wird.

      Ebenfalls ist das Militärbudget seit dem Jahr 2006 nicht gross gestiegen. In den 90er Jahren war das Budget noch 6 Milliarden.

      Was macht man mit den 10000 Armeeangestelten? (Aufs RAV?)
      3 21 Melden
    • Tubel500 26.10.2017 11:59
      Highlight @Chääschueche: Deine Argumente sind nun wirklich nicht viel besser.

      Den Vaterschaftsurlaub gibt es solange nicht, bis er eingeführt ist. Das ist kein Argument. Ich versuche dir aufzuzeigen, dass sich eine Gesellschaft gewisse Dinge leisten will, andere aber nicht. Das ist für jede Leistung eine einfache Kosten-Nutzen-Abwägung.

      Plus: Das Argument mit den Angestellten ist unendlich sinnlos. Wir haben die Spinnereien im Tösstal oder im Glarnerland ja auch nicht künstlich am Leben erhalten, nur damit die Leute nicht arbeitslos werden..
      16 1 Melden
    • Chääschueche 26.10.2017 12:30
      Highlight Also wenn die Bilag (SRF) und die Armee abgeschaft werden haben wir weit über 10000 Stellen die wegfallen. Wenn es um Staatsstellen geht ists dem Schweizer egal. Sobald aber ein Privatunternehmen. Stellen abbaut ist der aufschrei gross. Doppelmoral.

      Trotzdem hast du meine Frage NICHT beantwortet. Wie wird der Vaterschaftsurlaub finanziert? Über die EO geht vermutlich nur mit einer erhöhung. Ausser die Armee word abgeschaft, was dann aber eben andere Kosten verursacht (Externe Luftverteidigung, überwachung, mehr arbeitslose).

      Es sind einfach zu viele Fragen ungeklärt.
      1 11 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 13:46
      Highlight Ja das mit den Arbeitslosen ist tatsächlich ein Problem. Wer zahlt den diesen Ex Offizieren noch Löhne von 150k+ ??
      8 2 Melden
    • Tubel500 26.10.2017 14:46
      Highlight Chüechli:

      1. Wie der Vaterschaftsurlaub im Detail finanziert wird ist mir zum aktuellen Zeitpunkt plus/minus egal. Er darf gerne so finanziert werden, dass ich es merke, denn ich gehöre zu der Sorte Mensch, die gerne Steuern zahlt, wenn er weiss, dass damit gesellschaftlich relevante und sinnvolle Dinge finanziert werden.

      2. Arbeitsplätze/Wirtschaft ist das Totschlag-Argument von rechts, z.B. bei Waffenexporten oder Ähnlichem (ausser bei der SRG interessanterweise..). Das sind dann auch die Leute, die in ihren Unternehmen die meisten Leute entlassen.. aber das ist ein anderes Thema.
      9 2 Melden
    • Posersalami 26.10.2017 17:20
      Highlight @ Chääschueche: Ich würde den über die EO finanzieren. Damit nicht viel mehr Geld ausgegeben wird könnte man es einfach so regeln: Wer Vater wird bekommt in dem Jahr den Dienst erlassen, die Tage trotzdem gutgeschrieben und den Lohn aus der EO Kasse überwiesen. Ist ja in gewisser Weise auch "Dienst am Vaterland" wenn man eine Familie gründet und sinnvoller als Militär allemal. Problem gelöst.
      7 1 Melden
    • Chääschueche 26.10.2017 20:57
      Highlight @Graf
      Das RAV übernimmt erstmal 80% des Versicherten Lohnes. Alao keine Angst. ;) (Kostet dich ja also nix)

      @Tubel
      Also wenn du soviel Steuern bezahlst wie ich würdest du nicht so Reden.

      Ah aber du willst den Sozialstaat noch weiter ausbauen? Interessant.

      Ich hätte eine Idee wie man es Finanzieren könnte: Asylindustrie abschafen. Das spart mehrere Milliarden pro Jahr.

      PS: Ich denke du weist was es bedeutet wenn mehr Menschen Arbeitslos sind oder? (Mehr kosten für den Staat (RAV, Soz) , weniger Steuereinnahmen (weniger Lohn), usw.)

      Aber eben... andere Diskussion
      1 2 Melden
    • Chääschueche 26.10.2017 21:02
      Highlight @Poser
      Interessanter Ansatz. Könnte funktionieren. Müsste aber vermutlich ebenfalls via Volksabstimmung geklärt werden da es ja eine Wehrpflicht gibt welche soweit ich weis in der Verfassung verankert ist.

      Oder man streicht das Asylbudget des Bundes zusammen und leitet es in die EO weiter um es zu finanzieren. Denn die Asylindustrie ist eine Bodenlose Frechheit. 2 Freunde Arbeiten in solchen Privatfirmen... KRANK was dort für Beträge verrechnet werden... und der Bund überweist das Geld brav.
      1 4 Melden
    • Tubel500 26.10.2017 21:35
      Highlight Chueche:
      Ich bezahle genug Steuern, keine Angst. Das hat damit aber nichts zu tun weil es beim Thema nicht um mich geht sondern um uns alle als Gemeinschaft.

      „Asylindustrie“ ist ein populistisches Schlagwort, hinter dem sich nichts verbirgt ausser „anti sein“. Ist das asylwesen perfekt? Nein. Aber wir sind verpflichtet, schutzbedürftigen Hilfe zu bieten.
      Überhaupt: was willst du abschaffen? Wen? Wer ist „die Industrie“? Die Deutschlehrer? Die grenzpolizei? Die Gemeinden? Die Aufnahmezentren abreissen?

      Sei konkret statt dich hinter nichtssagenden Wutbürger-Ausdrücken zu verstecken
      4 1 Melden
  • Skraetsch 26.10.2017 08:49
    Highlight Auch der Vaterschaftsurlaub ist wichtig! Bin selber Vater und sehe vieles nun auch mit anderen Augen. Nur schon der drei wöchige Mutterschaftsurlaub empfinde ich als viel zu kurz!! Schönen Tag noch.
    83 14 Melden
  • TheDude10 26.10.2017 08:47
    Highlight Schwachsinn. Wir müssen endlich anfangen unseren leben einen mehrwert geben und wir können uns das durchaus leisten.
    103 12 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 10:43
      Highlight Amen!
      15 3 Melden
    • Groovy 26.10.2017 12:44
      Highlight Du meinst, wir können uns das leisten weil ja andere bezahlen...?
      2 15 Melden
    • Graf Von Mai 26.10.2017 13:41
      Highlight Nein ganz im Gegenteil. Alleine schon mit der Legalisierung von Cannabis wird so viel Geld in die Staatskassen fliessen, dass wir nicht nur die AHV sanieren können, sondern auch den Vaterschaftsurlaub uns leisten können.
      7 1 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

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