Schweiz

Bald besteuert? Auch in der Schweiz wollen Politiker eine Abgabe auf Süssgetränke einführen. Bild: ADI WEDA/EPA/KEYSTONE

Mit diesen 3 Tricks kämpft die Süssgetränke-Lobby gegen die Zuckersteuer

Gesundheitshype, Bio-Boom, Kalorienkampf: Es sind wahrlich schwierige Zeiten für Coca-Cola, Red Bull & Co. Jetzt droht in der Schweiz  auch noch die Einführung einer «Soda Tax». Dagegen wehrt sich die «Informationsgruppe Erfrischungsgetränke». Wir stellen ihren Schlachtplan vor.

07.06.17, 09:59 07.06.17, 11:42

Speziell in der Romandie könnten die Hersteller von Süssgetränken aufgrund von politischen Vorstössen schon bald in den sauren Apfel beissen: So plant etwa der Waadtländer Gesundheitsminister Pierre-Yves Maillard (SP), ein politisches Schwergewicht innerhalb seiner Partei, mit einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke in der Höhe von 30 Rappen pro Liter die Zahnarztkosten von Kindern und Jugendlichen querzufinanzieren.

Müssen wir bald Zuckersteuer zahlen?

Video: kaltura.com

Das Neuenburger Parlament hat das Thema auf die Bundesebene gebracht. Per Standesinitiative verlangt es die Einführung einer Steuer auf sämtliche zuckerhaltige Lebensmittel. Bald werden sich also die eidgenössischen Räte mit der Frage befassen. In dieselbe Kerbe schlägt eine Interpellation der Genfer SP-Nationalrätin Laurence Fehlmann Rielle vom letzten Herbst.

Dagegen wehrt sich die Süssgetränke-Industrie. In Bundesbern ist sie unter dem Label der «Informationsgruppe Erfrischungsgetränke – für einen aktiven Lebensstil und bewussten Trinkgenuss» (IGEG)  aktiv. Dieser Zusammenschluss von Branchenvertretern und Parlamentariern verschiedener Parteien wurde 2013 gegründet.

Am Dienstag nun blies die Gruppe zum Kampf – ausgerüstet mit einer nigelnagelneuen Studie. In Bern präsentierte die IGEG die Ergebnisse des «Monitor Ernährung und Bewegung». Das Forschungsinstitut GFS Bern führt die jährlich erhobene Umfrage im Auftrag der IGEG zum vierten Mal in Folge durch. Die wichtigste Erkenntnis daraus: Eine Zuckersteuer ist beim Schweizer Stimmvolk weiterhin nicht mehrheitsfähig – 67 Prozent sprechen sich dagegen aus.

Auch das GFS stellt aber fest, dass der Trend gegen die Zucker-Lobby läuft: So gewinnt das Ja-Lager leicht an Zustimmung, im Vergleich zum letzten Jahr sei der Anstieg deutlich. Bereits 30 Prozent befürworten die Einführung einer Zuckersteuer. Aus den Ergebnissen ziehen die Süssgetränkehersteller ihre Lehren, um das zu verhindern. So sieht ihr Schlachtplan aus – und das sagt Zuckersteuer-Befürworterin Laurence Fehlmann Rielle dazu.

Alternativen zu den Zuckerbomben

«Wir Produzenten achten darauf, dass wir den Konsumenten eine Auswahl bieten», sagt Marcel Kreber, Sekretär der IGEG. Es stünden ausreichend kalorien- oder zuckerreduzierte Alternativen zur Verfügung. Diesem Befund stimmen laut GFS-Umfrage 86 Prozent der Bevölkerung voll oder eher zu. Für die Getränkehersteller ist klar:  «Der Konsument braucht aber auch die Wahlfreiheit, die stärker zuckerhaltige Alternative zu wählen», sagt Kreber.

IGEG-Sekretär Marcel Kreber verteidigt die Interessen der Getränkehersteller.

Das will SP-Nationalrätin Fehlmann Rielle nicht gelten lassen. Eine Steuer verhindere keinesfalls die Wahlfreiheit, wie das die Zuckerlobby behaupte: «Mir geht es darum, ein besseres Gleichgewicht zu erreichen. Wenn die ungesunde Alternative mit mehr Zucker ein bisschen teurer ist, macht sich der Konsument mehr Gedanken». Trotzdem bleibe ihm die Möglichkeit, sich für ein Lebensmittel mit mehr Zucker zu entscheiden.

Nicht nur unser Zucker ist böse

Branchenvertreter Kreber zeigt sich «besorgt, wenn wie im Waadtland ein einziges zuckerhaltiges Nahrungsmittel wie die Erfrischungsgetränke stigmatisiert werden, obwohl der Zucker in Kuchen und Schokolade die genau gleiche Wirkung hat». Diesem Argument folgen laut Umfrage 62 Prozent der Bevölkerung. Für Kreber lassen sich komplexe gesundheitliche Fragen politisch nicht mit der Stigmatisierung und Besteuerung einzelner Lebensmittel lösen. Nur drei Prozent der täglichen Kalorienzufuhr gingen durchschnittlich aufs Konto von Erfrischungsgetränken.

SP-Nationalrätin Laurence Fehlmann Rielle will eine Steuer auf alle mit Zucker angereicherten Lebensmittel. Bild: KEYSTONE

Hier gibt es Berührungspunkte mit SP-Frau Fehlmann Rielle. Sie will im Gegensatz zum Waadtländer Vorstoss eine Steuer auf alle mit Zucker angereicherten Lebensmittel, nicht bloss Getränke. Zur Bekämpfung der von Kreber angesprochenen komplexen gesundheitlichen Fragen wie Diabetes, Übergewicht, Karies und Herzkrankheiten braucht es Fehlmann Rielles Ansicht nach auch zielgerichtete Massnahmen. Dazu gehört für sie eine Steuer, die zu einer effektiven Reduktion des Zuckerkonsums führe.

Keine Geheimniskrämerei bei den Zutaten 

Lorenz Hess (BDP) empfiehlt den Herstellern vollkommene Transparenz. Bild: KEYSTONE

Aus politischer Sicht empfiehlt BDP-Nationalrat Lorenz Hess, Präsident der IGEG, der Branche folgende Schlussfolgerung aus dem GFS-Bericht: «Die Konsumenten wollen umfassend über Inhaltsstoffe und Nährwerte informiert sein.» Laut Marcel Kreber geschehe das bereits: «Wir deklarieren Zutaten und Zuckergehalt transparent.» Der «Schlachtplan» der Branche gegen die Zuckersteuer bestehe in erster Linie aus transparenter Information.  

Diesbezüglich interessiere man sich auch für Entwicklungen im Ausland: «Wenn etwa in der EU über die Einführung eines ‹Ampelsystems› bei der Deklaration der Nährwerte auf Produkten diskutiert wird, schauen wir genau hin.» Eine Ampelkennzeichnung würden laut Umfrage zwei Drittel der Bevölkerung befürworten.

Für Gesundheitspolitikerin Fehlmann Rielle gehen die Bemühungen der Branche nicht weit genug. Es müsse klar gekennzeichnet werden, ob es sich beim Zucker in Lebensmitteln um natürlich vorkommenden Zucker oder angereicherten Zucker handelt. In ihrer Interpellation an den Bundesrat forderte sie die Einführung des Warnhinweises «Zuckerzusatz» auf entsprechenden Produkten.

Trend geht weg vom Zucker

Wie die IGEG in ihrer Medienmitteilung schreibt, sinkt der Konsum von Erfrischungsgetränken in der Schweiz. Tatsächlich lag der Verbrauch 2016 hierzulande auf dem tiefsten Wert seit 2007. In den letzten neun Jahren sank der Pro-Kopf-Konsum um zehn Liter auf 69 Liter pro Jahr. Kalorienreduzierte Produkte wie Cola Zero kommen auf dem Markt gut an.

Der Konsum von Erfrischungsgetränken ist am Sinken. bild: screenshot erfrischungsgetränke.swiss

Allein aufgrund eines Umdenkens bei den Konsumenten verschwindet für Fehlmann Rielle die Thematik nicht: «Das Problem ist, dass wir eine Nahrungsmittel-Lobby haben, die aus wirtschaftlichen Gründen keine solche Steuer will.» Von sinkenden Verkaufszahlen bei stark zuckerhaltigen Produkten profitiere die Gesamtgesellschaft gesundheitlich: «Die Industrie verdient aber gut an solchen Produkten und wehrt sich deshalb dagegen.»

So stehen die Chancen

Gemäss Umfrage befürworten in der Romandie 39 Prozent die Einführung einer Steuer auf zucker-, salz- oder fetthaltige Lebensmittel. «Das nehmen wir ernst», sagt Marcel Kreber. Er sei aber fest davon überzeugt, dass die Eigenverantwortung des Konsumenten in der Schweiz auch zukünftig mehrheitsfähig bleiben werde.

Laut GFS-Projektleiterin Cloé Jans bleibt die Eigenverantwortung der Konsumenten zentral. bild watson

Davon gehen auch die Studienautoren aus. Themenübergreifend gehe der Trend aber hin zu mehr Zustimmung zu staatlichen Interventionen. Diese Entwicklung sei für die Lebensmittelbranche kritisch zu werten. Für GFS-Projektleiterin Cloé Jans bleibt die Eigenverantwortung des Konsumenten aber der zentrale Wert, von dem ausgehend die ganze Fragestellung beurteilt wird.

Auch SP-Nationalrätin Fehlmann Rielle bleibt realistisch: «Mir ist bewusst, dass eine solche neue Steuer derzeit nicht besonders populär ist – aber wir müssen trotzdem darüber diskutieren.»

Frühstückscerealien und ihr Zuckergehalt

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 08.06.2017 05:54
    Highlight Da steckt wohl die Pharmaindustrie dahinter. Die wollen ihre Süssstoffe verticken. Kinder sollen das Chemiegebräu dann trinken und wenn sie hyperaktiv sind, bekommen sie Ritalin. Damit hat man sie dann schon an der Angel für zukünftige Pillen, mit denen man sich weiterhin eine goldene Nase verdient.

    Es gibt Länder, da kauen die den lieben langen Tag am frischen Zuckerrohr herum... Ist nun Zucker das Problem oder die industrielle Verarbeitung/Agrarwirtschaft bzw. Monokulturanbau?

    Muss jeder für sich selbst entscheiden. Am Ende geht es immer nur um eines: Geld verdienen.
    5 3 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 08.06.2017 05:47
    Highlight Also, alle Kinder, die ich so kannte, hatten verätzte Zähne, weil die Eltern Früchte und Fruchtsäfte gaben. Gibt's auch eine Säuresteuer?

    Und wie steht's mit Stress? Der macht, dass Menschen mit den Zähnen knirschen. Gibt's Steuererlass bei Stress?
    4 2 Melden
  • Firefly 07.06.2017 22:29
    Highlight Man kanns auch einfacher lösen, Übergewicht und dessen Folgen sind nicht mehr als Krankheit zu klassifizieren, und werden nicht mehr von der Krankenkasse und der Allgemeinheit getragen. Dann kann jeder essen und trinken was er will.
    11 16 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 08:14
      Highlight Eigenverantwortung, jawohl!
      Darum sollten die Krankenkassen alle sebstverursachten Krankheitskosten aus ihrem Leistungskatalog streichen:
      Sportverletzungen, Arbeitsunfälle, Verkehrsunfälle, Haushaltsunfälle, Schwangerschaft, Burnout u.ä., Hautkrebs, Aids, Leberzirrhose (Suchtkrankheiten), Grippe (wer während der Grippewelle keine Schutzmaske trägt, ist selber schuld), Nährstoffmangel (Veganer und Co.), Kriegsverletzungen, Berufskrankheiten, psych. Erkrankungen (mangelnde Psychohygiene), u.a.
      Ein hoch auf die Weitsicht und Weisheit von Firefly!
      10 3 Melden
  • Pisti 07.06.2017 22:04
    Highlight Also ich trink lieber eine überzuckerte Cola, als eine völlig vergiftete Coke Zero.
    Einmal mehr will die SP mit einer völlig sinnlosen Steuern, den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen. Den Zahnartzt kann man vermeiden indem man Zähne 3x täglich putzt und nicht in dem man auf Süssgetränke verzichtet.
    14 16 Melden
  • dave1771 07.06.2017 17:47
    Highlight ja es muss im Volk nicht mehrheitsfähig sein. Die "Mehrheit" wählt auch SVP... daa Volk sollte nichts zu sagen haben ;)
    Zuckersteuer sicher gut, odr eine Beschränkung pro Liter. Das wäre besser!
    6 16 Melden
    • Remo85 08.06.2017 03:09
      Highlight Dann führe doch diese Beschtänkung ein: trink einfach nichts mehr mit mehr Zucker. Wenn das für Dich stimmt ist das super. Bitte lass das aber jeden selber entscheiden. Es kann doch nicht sein, dass wir uns gegenseitig bevormunden.
      4 0 Melden
  • Mehmed 07.06.2017 17:42
    Highlight Ich trinke seit Kindesalter praktisch keine gesüssten Getränke. Schlank und Nettozahler Krankenkasse bin ich nebenbei auch noch. Trotzdem wären die neuen SP-Steuern für mich nicht vermeidbar. Weil treffen tun sie letzten Endes jeden. Ausser man hört auf zu essen und zu trinken.
    13 7 Melden
  • Oberon 07.06.2017 17:02
    Highlight Ehrlicher wäre es die Obergrenzen von "ungünstigen" Zutaten in den Produkten zu limitieren.

    Falls so eine zusätzlich Steuer, die natürlich völliger Schwachsinn ist, doch eingeführt wird bitte auf jeden Zuckeranteil in jedem Produkt.

    Dann lohnt es sich auch für mich im Ausland zu shoppen.
    14 6 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 08:25
      Highlight Wo soll die Obergrenze liegen?
      Muttermilch enthält ungefähr gleichviel Zucker wie Ice Tea und Cola (7, 8 und 9 g je 100 ml), und weniger als Äpfel (10 g je 100 ml) und fast nichts im Vergleich zu Dörrfrüchten (40 - 60 g je 200g).
      2 3 Melden
  • solomon london 07.06.2017 16:58
    Highlight Ich wundere mich wieviele Leute von einer Steuer auf ein Verbot schliessen. Mit einer Steuer kann man immernoch soviel Zucker zu sich nehmen wie man will, nur wird es halt teurer. Genauso wie man immernoch soviel rauchen kann wie man will.
    25 4 Melden
  • Kaviar 07.06.2017 14:38
    Highlight Eine Zuckersteuer bewirkt als einziges, dass die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher werden. Dadurch wird der gesundheitlich absolut unbedenkliche Zuckerkonsum nicht abnehmen.
    Die Steuererhöhung landet dann letztlich vorwiegend in den Taschen von Baugewerbetycoons, Rüstungsgiganten, etc.
    Es ist ein Vorstoss von fundamentalistischen BMI-Index-Fanatikern, die ihre Ernährungsscharia durchsetzen wollen.
    Daumen runter!
    29 69 Melden
    • JoeyOnewood 07.06.2017 15:56
      Highlight What??? Wenn der Raucher an die Folgekosten seines ungesunden Lebenstil zahlen soll (was ich vollkommen in richtig finde), sollte man das gleiche auch beim Zucker diskutieren dürfen. Sinnvoll fände ich, wenn mit dem eingenommen Geld entweder Folgekosten im Gesundheitssystem finanziert werden oder umverteilt wird auf Gemüse (welche somit etwas günstiger würden). Und was du da von Umverteilung und Bautycoons schreibst, ist absolut hahnebüchen. Es ist momentan genau das Problem, das gesunde Ernährung teurer als ungesunde ist, somit zu einem Privileg für gutsituierte Personen wird.
      32 9 Melden
    • Rendel 07.06.2017 16:36
      Highlight Die Tabaksteuer wird aber in die AHV überführt und nicht an die Krankenkassen weiter gegeben.
      17 0 Melden
    • Phrosch 07.06.2017 19:58
      Highlight @Joey: ich bin grundsätzlich einverstanden. Nur ist Rauchen immer schädlich, während dies bei Zucker auf die Menge ankommt. Also wäre eine Steuer auf grosse Zuckermengen angemessen. Zudem würde ein Werbeverbot wohl mehr wirken als eine Steuer.
      4 0 Melden
    • Rendel 07.06.2017 21:09
      Highlight Ja Werbeverbot ist ein gutes Stichwort. Und wer sich viel bewegt, kann mehr Zucker essen, ohne dass es ihm schadet. TV und Computer, Ipads, Handys, verhindern, dass Menschen sich bewegen, da könnte man vielleicht auch noch eine Steuer erheben 🤔 .
      5 1 Melden
    • Firefly 07.06.2017 21:33
      Highlight Gratuliere, sie haben Schlagworte aus so unterschiedlichen Bereichen wie Politik, Religion, Wirtschaft, Gesundheit, Sport und Medizin so wild aneinandergereiht, dass sie fast einen Sinn ergeben. Aber eben nur fast. Aber versuchen sie es mal im Dada-Haus!
      6 4 Melden
  • scertes 07.06.2017 13:43
    Highlight was viele nicht wissen und auch nicht wissen wollen, ist dass gezuckerte getränke mit zum ungesundesten gehören was man sich antun kann. das liegt ganz einfach daran dass sich unser körper evolutionär nicht so entwickelt hat, dass er flüssige nahrung mit viel kalorien abschätzen kann. das heisst man trinkt kalorien und wird nicht satt. genau deswegen sind sämtliche kalorien die man trinkt am ende vom tag eigentlich kalorien die man zu viel hat.
    anders gesagt: habt ihr schon mal einen dicken menschen gesehen der nur wasser trinkt?
    43 15 Melden
    • Rendel 07.06.2017 14:26
      Highlight Jupp!
      31 5 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 15:06
      Highlight Zuckergehalt auf 100g in:
      Cola : 9 g
      Kirschen: 9 g
      Äpfel: 10 g
      Bananen: 17 g
      Rindsleber: 5 g
      Brombeeren: 5g
      Walderdbeeren: 10 g
      Mangos: 12 g
      Zuckerrohrmark: 15 g
      Zucker ist ganz natürlich und kommt natürlicherweise in hoher Konzentration in natürlichen Lebensmitteln vor. Der menschl. Metabolismus ist seit Jahrmillionen bestens darauf vorbereitet.
      Eine Cola hat 37 KCal pro 100 ml. Ein Mann von 80 Kg hat einen Kalorienbedarf von 3 bis 4 Tausend KCal. pro Tag. Demnach müsste er zwischen 5.5 bis 11 Liter Cola trinken, um genug gegessen zu haben. Das schafft keiner. Man kotzt vorher.

      22 44 Melden
    • Duscholux 07.06.2017 15:10
      Highlight Hallo hier ich! Ich bin dick und trinke nur wasser oder ungesüssten Schwarz/Grüntee.
      23 2 Melden
    • saukaibli 07.06.2017 15:18
      Highlight Dazu kommt noch, dass man von 1000kcal in Zucker mehr zunimmt als wenn man die 1000kcal in Fetten oder Proteinen zu sich nimmt. Und von Fructose bildet sich viel inneres Fett, also zwischen den Organen, was gesundheitlich viel schlimmer ist als das Fett direkt unter der Haut. Da kann man zwar dünn sein, aber die Organe sind trotzdem verfettet.
      7 11 Melden
    • JoeyOnewood 07.06.2017 16:00
      Highlight Raffinierter Zucker wird im Körper anders verwertet als zum Beispiel Fruchtzucker. Das ist auch das Problem an den Nährwertangaben...
      20 4 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 17:37
      Highlight @JoeyOnewood: Ja. Raffinierter Zucker ist Saccharose. Sacharose besteht aus Fructose und Glucose.
      Saccharose wird vom Körper (bereits im Magen) in Fructose und Glucose aufgespalten.
      Danach gehen Glucose und Fructose im Darm relativ rasch in den Blutkreislauf, genau gleich, wie wenn man statt ein Stück Würfelzucker einen Bissen einer Banane gegessen hätte.
      Alle Zuckerarten, alle Kohlehydrate und alle pflanzl. Stärken werden vom Körper schrittweise zu Glucose umgewandelt. Dem Körper ist es letztendlich scheissegal, ob die Glucose von der Karotte stammt oder vom Red Bull.
      16 3 Melden
    • o.o 09.06.2017 09:08
      Highlight Danke Kaviar, wenigstens einer hier der mitdenkt.
      2 0 Melden
  • amei 07.06.2017 13:43
    Highlight Wer Udo Pollmers Beiträge hört, weiss, dass solch einfache Zusammenhänge wie Zucker- oder Süssgetränkkonsum nur als schlecht anzusehen sind, keine wissenschaftliche Basis haben. Bürger wehrt euch, hier geht es nur noch darum, euch sämtliche Freiheiten zu nehmen und das Geld noch oben drauf. Wählt auch solche Politiker ab!
    28 30 Melden
  • kurt3 07.06.2017 13:34
    Highlight Vergesst : Aufklärung , Eigenverantwortung , vernünftiger Konsum . Idioten lassen sich nur mit Geld beeinflussen .
    35 15 Melden
    • Rendel 07.06.2017 14:48
      Highlight Man könnte ja mal die Idioten der Industrie angehen und die Idioten die Zuckerrüben anpflanzen, usw. . Zucker ist übrigens ein Suchtstoff. Sucht ist eine Krankheit. Erst zulassen, dass Menschen süchtig gemacht werden (z.B. Werbung, Packungen, die Menschen, auch schon Kinder zum Kauf verleiten sollen usw.) und dann sollen sie dafür bezahlen.
      10 7 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 15:09
      Highlight Ein aufgeklärter, eigenverantwortlicher Bürger kann nicht anders, als gegen die Einführung einer Zuckersteuer zu stimmen, gerade weil er aufgeklärt und eigenverantwortlich ist.
      28 19 Melden
    • JoeyOnewood 07.06.2017 16:05
      Highlight ach so, wirklich? und wie siehts denn so mit dem Rauchen aus? Diabetes ist eine der zentralen Herausforderungen in den westlichen Ländern. Das sagt unter anderem die Pharmaindustrie. Das verursacht gigantische Gesundheitskosten. Der eigenverantwortliche Bürger hat die Auswirkungen seines Konsums momentan nicht (oder nur bedingt) zu tragen. Ich finde eine Steuer, zumal Zucker ein Suchtmittel ist, keine schlechte Idee. Kommt aber sehr auf die Umsetzung an. Nur auf Getränke finde ich nicht einläuchtend. Es muss für die Branche einen negativen Anreiz zur Zuckeranreicherung von Lebensmittel geben.
      7 8 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 21:06
      Highlight @JoeyOnewood: Die Ursache für Diabetes liegt im weit verbreiteten viel zu hohen Konsum von Kohlehydraten. Dazu zählen die Zucker. Aber die Hauptquelle von Kohlehydraten sind Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Rübenartiges. Deswegen sind die Blutzuckerspiegel tendenziell zu hoch und vorallem schwanken sie viel zu stark während des Tages, Das schädigt die Bauchspeicheldrüse bis hin zur Diabetes.
      Das ist ganz logisch, weil alle Kohlehydrate zunächst zu Glucose abgebaut werden, was den Insulinhaushalt direkt beeinflusst und dadurch indirekt auch das Übergewicht.
      0 2 Melden
  • G. Schlecht 07.06.2017 13:30
    Highlight Früher lachte ich immer, wenn einer der "Wutbürger" schrieb: "Bald verlangen sie noch ne Steuer für's Rülpsen und Kacken". Ich geb zu, heute lache ich nicht mehr.
    42 12 Melden
    • saukaibli 07.06.2017 15:23
      Highlight Dann sollte man die Steuern auf Tabak und Alkohol auch abschaffen? Dann sind die Wutbürger wieder die ersten die schreien "Ich will nicht bezahlen für die Folgen von Rauchen und Alkoholmissbrauch!!!". Ausserdem bezahlst du sowieso schon Steuern auf allem was du kaufst. Mehrwertsteuer. Kennst du? Die meisten Wutbürger vermutlich nicht.
      11 11 Melden
  • Against all odds 07.06.2017 12:56
    Highlight Ich will doch nicht die Zahnarztkosten für Kinder mittragen deren Eltern ihnen das Zeugs verabreichen und die Zahnpflege vernachlässigen.
    31 28 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 15:09
      Highlight Das muss niemand.
      9 15 Melden
    • Against all odds 07.06.2017 16:38
      Highlight "So plant etwa der Waadtländer Gesundheitsminister Pierre-Yves Maillard (SP), ein politisches Schwergewicht innerhalb seiner Partei, mit einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke in der Höhe von 30 Rappen pro Liter die Zahnarztkosten von Kindern und Jugendlichen querzufinanzieren."
      3 0 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 21:09
      Highlight @Against all odds: Aha, ein Missverständnis. Jetzt muss niemand, aber nach Maillards Schnapsidee müssten alle.
      2 2 Melden
  • Rendel 07.06.2017 12:50
    Highlight Eine Steuer auf Süssgetränken ist doch Mumpiz. Danach kommt dann die Fettsteuer, die Salzsteuer, Kohlehydratsteuer, Fleischsteuer usw. , der Bürger darf blechen und wird bevormundet, wie er zu essen hat.

    Die Industrie entwickelt ständig neue ungesunde Produkte, die kein Mensch braucht, verkauft sie noch als gesund. Das nennt man dann freie Marktwirtschaft. Diese Freiheit darf ja auf keinen Fall angetastet werden.

    Es wird mit zwei Ellen gemessen.
    48 12 Melden
    • panaap 07.06.2017 14:51
      Highlight Das heisst du bist gegen Kantonallabors und Agrar Subventionen? FREIE MARKTWIRTSCHAFT ÜBER ALLES.
      4 7 Melden
    • saukaibli 07.06.2017 15:28
      Highlight Und wenn man ungesunde Nahrungsmittel besteuern würde, würden die Hersteller diese vielleicht ein wenig gesünder machen, oder? Was spricht denn gegen eine Cola mit nur 5 Löffeln Zucker auf 100ml? Bei Zucker ist es wie bei anderen Drogen, man entwickelt eine Toleranz. Das Gehirn verlangt nach immer mehr und mehr. Wenn man aber mal eine Zeit auf Süssigkeiten und Süssgetränke verzichtet, schmecken ganz normale Äpfel oder so plötzlich unglaublich süss.
      8 5 Melden
    • Rendel 07.06.2017 21:06
      Highlight Ja ich weiss Saukaibli, ich esse kaum etwas Süsses, mir ist alles zu süss.
      Zucker brauch ich nur in Prisen zum Kochen. Bin trotzdem gegen eine Zuckersteuer, auch wenn mich die gar nicht treffen würde.

      Die Hersteller würden einfach die Kosten abwälzen, die Leute das Zeug weiterlaufen, zumindest, die, die schon süchtig sind. Es gäbe dringendere Problem um die man sich kümmern muss. Nicht nur Zucker führt zu Diabetes, sondern auch Stress, Depressionen, immer mehr Vorgaben, wie man zu leben hat und mehr.
      Es ist multikausal und wird immer so vereinfacht und den Problemen nicht gerecht.
      4 0 Melden
  • ostpol76 07.06.2017 12:00
    Highlight Die SP betrachtet den Bürger wiedermal als unmündig und zu dumm um selbst zu entscheiden welches Getränk er konsumieren möchte.
    59 48 Melden
    • trio 07.06.2017 12:45
      Highlight Es geht nicht um ein Verbot, sondern eine Steuer. Absolut gerechtfertigt, wieso sollte die Allgemeinheit den ungesunden Lebensstil einigen wenigen mitfananzieren?
      36 27 Melden
    • Darkside 07.06.2017 13:03
      Highlight Ostpol: Das selbe machen doch die Rechten, siehe Cannabis.
      29 7 Melden
    • Echo der Zeit 07.06.2017 15:09
      Highlight Cannabis ist ein Parade Beispiel - Da kommen die Bürgerlichen auf den Gesundheitswahn - Im Gegensatz zu Tabak/Alkohol/Zucker.
      19 2 Melden
    • meine senf 07.06.2017 15:11
      Highlight Naja, wenn man solche Logiken zu Ende denkt, dürfte es auch keine Brückengeländer geben.

      Es kann doch nicht sein, dass der bevormundente freiheitsverachtende Nanny State uns das Geld raubt, um für jene die nicht aufpassen können wo sie hinlaufen, Geländer zu finanzieren! Jawohl! Prost!
      6 8 Melden
    • ostpol76 07.06.2017 18:24
      Highlight @trio

      Dann müsste es aber auch eine Steuer auf Risiko- Sportarten geben.
      7 2 Melden
    • Echo der Zeit 07.06.2017 19:52
      Highlight Ach - Zucker wird überall reingeschmissen (es ist ausser Kontrolle) - bevorzugt bei Lebensmittel für Kinder/Jugendliche - Es gibt Studien, und die Lebensmittel Industrie gibt der zu 100% recht - das wenn im Produkt viel Zucker - dann mehr Umsatz - wenn Weniger = Weniger Umsatz. Ob da eine Steuer die richtige Lösung ist weiss ich nicht. Ich würde es Bevorzugen wenn es überall (Gesetzlich verankert!) weniger Zucker drin hätte - Die Freiheit nach zu Zuckern hätte jeder selber - und zwar soviel bis man ins Krankernhaus Eingeliefert wird.
      5 1 Melden
    • trio 07.06.2017 20:07
      Highlight @Ostpol
      Bei Risikosportarten gibt es zwar keine Steuer, dafür aber Kürzungen der Versicherungleistungen (https://www.suva.ch/de-ch/praevention/freizeit/gefaehrliche-sportarten-wagnisse?utm_medium=redirect&utm_source=website-alt&utm_campaign=migration_redirect).
      Die Kosten werden also nicht unbeschränkt der Allgemeinheit aufgebürdet. Das gleiche bei ungesunden Lebensmitteln zu verlangen ist doch legitim, oder?
      3 1 Melden
  • Karl Müller 07.06.2017 11:59
    Highlight http://www.watson.ch/Good-News/Somersby/269396973-Rapperin-besingt-dicke-Oberschenkel-und-erobert-damit-das-Netz

    6 13 Melden
  • ogi 07.06.2017 11:58
    Highlight Wieso nicht gleich eine Kohlenhydraht-Steuer? Brot macht auch dick. Fett auch, also auch gleich eine Fett-Steuer. Proteine machen zwar nicht dick aber bei übermässigen Konsum produziert man soviel Abgase wie ein Kleinwagen! Daher brauchts auch eine Protein-Steuer! Nein zu Diskriminierung von einzelnen Makronährstoffen!
    39 22 Melden
    • scertes 07.06.2017 13:40
      Highlight süssgetränke sind kein makronährstoff...
      15 16 Melden
    • ogi 07.06.2017 14:36
      Highlight Zucker ist kein Süssgetränk!
      12 4 Melden
  • Matthias Studer 07.06.2017 11:57
    Highlight Eine neue Steuer braucht es nicht. Aber als Konsument mit Hang zu Diabetes bin ich froh, wenn es gut deklariert ist. Eben, mit Zucker angereichert genügt.
    40 6 Melden
    • Döst 07.06.2017 14:50
      Highlight Finde Zucker ist einer der wenigen Stoffe die immer klar deklariert sind, jeweils unter "Kohlenhydrate -> davon Zucker".
      2 4 Melden
    • Matthias Studer 07.06.2017 15:42
      Highlight Aber nicht wie viel angereichert wurde. Beispiel Apfelmus. Vielleicht würde es dann mehr oder bessere Alternative im Regal stehen.

      Und wieso sind natürliche Produkte zwingend teurer als Produkte mit viel Zusatzstoffe?
      10 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.06.2017 11:55
    Highlight Bitte auch Steuern auf den DrogenSugar das würde mehr rentieren.
    26 9 Melden
  • Pasch 07.06.2017 11:53
    Highlight Hmmm Steuern... wo gabs sonst noch versteckte möglichkeiten hmmmm...

    Als *nicht* Konsumt von gewissen Heilpflanzen bin ich schon lang für Legalize it!!!

    Nicht wieder sowas fadenscheiniges, jeder ist alt genug und muss selbst auf seinen Zuckerkonsum achten, oder hat verantwortungsvollen Vormund der einem was beibringen kann...
    34 10 Melden
  • gege 07.06.2017 11:43
    Highlight Die Bauern pflanzen Zuckerrüben und kriegen Direktzahlungen dafür und die Konsumenten bezahlen Steuern darauf. Ist das nicht etwas schizophren?
    68 6 Melden
    • Hugo Wottaupott 07.06.2017 11:51
      Highlight 3/4 der Zuckerrübenproduktion der Schweiz landet in RedBull. google it.
      26 8 Melden
    • panaap 07.06.2017 14:53
      Highlight Das selbe gilt für Tabak.
      4 2 Melden
  • piedone lo sbirro 07.06.2017 11:39
    Highlight wenn man anschaut was die konsequenzen von unserem zuckerkonsum sind, macht eine zuckersteuer zur diabetes, herzerkrankungen und übergewicht`s vorsorge durchaus sinn.

    bin auch für eine fettsteuer. alkohol und tabak werden ja auch besteuert. dazu ein krankenkassenzuschlag für fettleibige und raucher.

    http://www.claudiagnehm.com/videos/zucker-suesses-dilemma/

    https://www.fuw.ch/article/zuckermarktordnung-garantiert-abnahme-ndash-berhhte/

    http://www.srf.ch/sendungen/puls/zuckerlobby-manipulierte-forschung
    22 43 Melden
    • ARoq 07.06.2017 12:24
      Highlight Und eine Steuer auf Haushaltgeräte, weil es da so viele Unfälle gibt. Und eine Baumsteuer, wegen dem Laub auf den Strassen. Und eine Regenschirmsteuer, um die Schirmständer zu subventionieren. Nicht zu vergessen die Wiesensteuer, zugunsten der Allergiker.
      33 21 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 15:15
      Highlight Nicht zu vergessen: Ein allgemeines Arbeitsverbot, wegen der vielen, teuren, arbeitsstressverursachten Herzkreislauferkrankungen mit den vielen Herzinfarkttodesopfern!
      8 9 Melden
  • Scaros_2 07.06.2017 11:37
    Highlight Wenn es der Staat nicht tut wird es irgedwann die Krankenkassen richten in dem sie die Prämien für jene erhöht die über dem Normal sind. Dann darf man jährlich antraben und sich messen lassen. Wer nich tspurt zahlt pauschal mehr.

    Dann doch lieber teurere süssgetränke und ich kauf sie weniger *lol*
    19 24 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 15:24
      Highlight Wer krank wird, soll doch gleich selber bezahlen.
      Wozu den geplatzten Blinddarm einer Vierjährigen auf Kosten der Allgemeinheit behandeln? Schliesslich hätten die Eltern es in der Hand gehabt, dies zu verhindern. Wenn sie nur die Empfängnis richtig verhütet hätte!.
      Es ist zum kotzen, wieviele Mitbürger auf Grund von Unbewiesenem leichtfertig die Solidarität unter ihren Mitbürgern zerstören helfen, indem sie die Idee der selbstverschuldeten Krankheit unwidersprochen lassen.
      Wenn eine Krankenkasse z.B. Übergewichtige abstraft, dann ist das so skandalös, wie die höheren Prämien für Frauen früher.
      10 15 Melden
  • piedone lo sbirro 07.06.2017 11:27
    Highlight die lebensmittelindustrie&zuckerlobby kennt kein scham, hauptsache profit bolzen, egal wie minderwertig gewisse produkte sind. ohne gesetzliche vorschriften werden sie uns weiter zu vergiften versuchen.

    sie scheut sich im übrigen auch nicht die forschung zu manipulieren!

    es wäre an der zeit den zucker weltweit als droge zu erklären und zu besteuern.

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/Zucker-macht-krank-Die-sussen-Lugen-der-Zuckerindustrie1

    http://www.infosperber.ch/Wirtschaft/Wie-Big-Sugar-die-Forschung-beeinflusst
    26 37 Melden
  • Pierre Beauregard 07.06.2017 11:26
    Highlight Zucker wird ja nicht nur für die Süsse verwendet, sondern auch als günstiger Füllstoff. Und dieser müsste dann ersetzt werden, um die gleiche Masse zu bekommen.
    Die beste Massnahme wäre immernoch Aufklärung, wenigen ist Bewusst was 55 Gramm Zucker in 0,5 L Süssgetränk bedeutet. Niemand würde einfach so 4 gestrichene Esslöffel Zucker essen.
    Steuer erheben hilft der Prävention sowieso nicht.
    32 7 Melden
    • Qui-Gon 07.06.2017 13:27
      Highlight Weiss nicht, ob 4 EL reichen. Das sind 14 (!) Würfelzucker!
      9 1 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 16:10
      Highlight Klar doch als Caramelcrème, Sorbet, Dörrfrüchte, Kuchen ...
      0 0 Melden
  • Alnothur 07.06.2017 11:26
    Highlight Geht der SP das Geld in der Staatskasse aus, oder weshalb diese Ideologen-Idiotie?

    "Es müsse klar gekennzeichnet werden, ob es sich beim Zucker in Lebensmitteln um natürlich vorkommenden Zucker oder angereicherten Zucker handelt."

    Ah natüürlich. Weil das dem Körper ja einen Unterschied macht. Schade, tut so viel Dummheit nicht weh...
    33 52 Melden
    • flohehe 07.06.2017 13:26
      Highlight Haha wie lustig. Es macht für den Körper sehr wohl einen Unterschied was für Zuckerarten ihm zugeführt werden.
      9 8 Melden
    • kurt3 07.06.2017 13:28
      Highlight Geht der SP das Geld in der Staatakasse aus ? Geht es noch ein wenig dümmer ?
      7 9 Melden
    • Be3 07.06.2017 13:53
      Highlight Bist du Masochist, dass Du Dir Schmerzen wünschst?
      Sich mit googeln ein wenig schlau machen und realisieren, dass es für Deinen Körper sehr wohl einen Unterschied macht was für Zuckerarten Du ihm zuführst.
      Aber eben, solange Dummheit nicht weh tut scheint's ja keinen Grund zu geben sich schlau zu machen...
      7 6 Melden
    • panaap 07.06.2017 14:55
      Highlight Weil die SP die Macht über "Staatskasse" hat... schade tut so viel uneflektiertheit nicht... whaever
      4 4 Melden
    • JoeyOnewood 07.06.2017 16:09
      Highlight Alnothur, deine Dummheit tut mir weh. Der Zucker von Erdbeeren wird vom Körper sehr wohl anders verwendet, als raffinierter Zucker...
      2 2 Melden
    • Alnothur 07.06.2017 16:22
      Highlight Ob die Fruktose im Getränk natürlich darin vorkommt, oder künstlich hinzugefügt wurde, ist für den Körper völlig einerlei.
      4 2 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 16:40
      Highlight @Be3: Wue recht Du hast! Die Fructose im Apfel ist schädlicher als die Saccharose in der Cola.
      2 3 Melden
  • neutrino 07.06.2017 11:24
    Highlight Mir (als Sozialdemokrat) wird fast schlecht bei solchen Ideen. SPler, die sich um solche FW-problems kümmern, und hierfür auch noch Steuergelder verbraten wollen (nein, das Ganze ist kein Nullsummenspiel, sondern generiert Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsbehörden, Juristen, etc.) sind mit ein Grund, warum nationalkonservative Kreise Auftrieb haben, welche zumindest die existenziellen und wahren Problemkreise (Armut, Arbeitslosigkeit, Sicherheit, etc.) ansprechen (und sie in einer völlig verqueren Weise lösen wollen).
    42 12 Melden
    • solomon london 07.06.2017 13:38
      Highlight Mit Steuern auf Zucker könnte man zum Beispiel die steigenden Krankenkassenprämien angehen. Wenn sich der Konsum dann zusätzlich noch senkt hat man sowohl Ursache wie auch Symptome bekämpft und macht nicht nur Symbolpolitik. Zudem verbietet dir niemand Zucker, sondern du zahlst nur ein bisschen mehr. Wie genau auch bei Alkohol und Tabak.
      7 12 Melden
    • x4253 07.06.2017 13:50
      Highlight Übermässiger Zuckerkonsum ist kein FW-Problem. Im Gegenteil, es ist erst recht ein Problem in armen Ländern (Zucker/Maissirup als günstiger Füllstoff).
      Die Nahrungsmittelhersteller benehmen sich hier wie die Tabaklobby.
      Bez. Vorschriften: auch die Deklaration von Inhaltsstoffen machen die Hersteller nicht gerne. Würden sie wirklich Transparenz wollen, wären nicht Tonnenweise E Nummern oder für den
      Normalo unverständliche Begriffe darauf (klar kann im Internet nachgeschaut werden was dann wirklich drin ist, aber selten beim Hersteller..sondern bei Konsumentenschutzorganisationen)..
      5 3 Melden
    • neutrino 07.06.2017 15:38
      Highlight Bin der Meinung, es ist ein FW-Problem: oder geh mal in ein sog. 2. W-Land/Schwellenland wie Vietnam, Philippinen, Venezuela, etc.: dort wird nicht über eine Zucker-Steuer lamentiert, sondern es geht mal drum, dass alle zu essen haben, Jobs haben, Zugang zur Gesundheitsversorgung, etc. Es reicht auch in der EU zu bleiben - Bsp. Griechenland.

      Und warum ist das so? Weil es einerseits jedem Menschen selber zusteht, sich zu schädigen, und weil andererseits die Kausalkette zwischen Zuckerkonsum und KK-Prämien zu lang und zu indirekt ist, um einen neuen Steuerzweig aufzublasen.



      5 5 Melden
    • x4253 07.06.2017 18:56
      Highlight https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4212551/

      Nicht in jedem Entwicklungsland/Schwellenland ist die Nahrungssituation so prekär wie in Äthiopien.
      Diabetis, Übergewicht und Herzprobleme bedrohen sogar deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung.

      Die Argumentation, dass es jedem Menschen selbst zusteht sich zu schaden greift ebenfalls zu kurz, denn für die Konsequenzen steht dann eben nicht die Person alleine hin, sondern eben dann die KK.
      Da die Folgen von übermässigem Zuckerkonsum gravierend sind (und jetzt schon viel kosten), sind Massnahmen notwendig.
      2 3 Melden
    • Posersalami 07.06.2017 20:32
      Highlight @ neutrino: Dafür sind da die Menschen normalerweise recht dünn. Soll man also aufhören an der Gesellschaft zu arbeiten wenn alle satt ins Bett können? Wir haben hier ein Problem mit Übergewicht! Zuckerhaltige Lebensmittel sind hier ein Teil des Problems, was sie und mich jeden Monat Geld kostet.
      1 0 Melden
    • neutrino 08.06.2017 05:12
      Highlight M.E. soll kein Staat an der "Gesellschaft arbeiten". Wurde in der Geschichte probiert, und kam schief raus. Jeder Bürger kann eigenständig überlegen, was für ihn gut ist, und was schlecht.

      Und was das Geld angeht: wie bei den Rauchern ist es äusserst umstritten, ob Übergewichtige unter dem Strich der Allgemeinheit/KK Geld kosten - sie sterben im Durchschnitt früher und die richtig teuren Lebensjahre im hohen Alter (mit Intensivbetreuungskrankheiten wie Demenz) fallen oftmals weg. Anders gesagt, ein langlebiger Mensch kostet den Staat idR mehr - nicht nur über die KK, sondern auch via AHV.
      0 0 Melden
    • neutrino 08.06.2017 05:49
      Highlight Danke für den interessanten Link!
      0 0 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 08:36
      Highlight @Posersalami: Der mit Abstand grösste Kostenfaktor im Gesundheitswesen sind die Chronischkranken. Typischerweise sind das alte Menschen, die an altersbedingten Krankheiten leiden, viele, teure Jahre lang. Wenn Du die Gesundheitskosten und damit die Krankenkassenprämie senken willst, dann scheide spätestens an Deinem 65. Geburtstag freiwillig aus dem Leben! So maximierst Du Deinen Beitrag an die Allgemeinheit.
      2 0 Melden
    • Posersalami 08.06.2017 11:24
      Highlight @ Kaviar: Ah, und die chronischen Krankheiten kommen also auf keinen Fall von einer ungesunden Ernährung? Wer erzählt ihnen so einen Quatsch.. natürlich nicht nur, aber eben auch. Mein Grossvater ist mittlerweile 85 und hat keine chronischen Krankheiten. Der hat aber auch immer viel Sport gemacht und gut gegessen, der verursacht noch immer keine Kosten.

      Sehen sie, niemand will hier jemanden etwas vorschreiben oder verbieten. Ich will TRANSPARENZ ohne stundenlange Recherche, ganz einfach.
      0 0 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 12:05
      Highlight @Posersalami: Ich gönne Deinem Grossvater seine gute Gesundheit. Aber du erzählst Bockmist. Ich kenne einen 19-Jährigen sehr sportlichen, schlanken Mann. Er hatte einen Schlaganfall vor einem Jahr, wegen einer angeborenen Blutgefässschwäche. Krebs, Multiple Sklerose, Hirninfarkte, Hirnblutungen, Embolien, Alzheimer, Hirnhautentzündung u. v. m. können jeden treffen und zum teuren Pflegefall werden lassen. Die Ernährung und Lebensweise sind nicht die Ursache solcher Erkrankungen.
      Alte waren viel länger solchen Krankheitsrisiken ausgesetzt. Nur darum hat es mehr kranke Alte als kranke Junge.
      0 0 Melden
  • chicadeltren 07.06.2017 11:21
    Highlight SP arrogant wie immer! Die hend alli zeme s'Gfühl d'Weisheit mit Löffel gesse zha, sie seged ach so vill gschider wie alli andere und überhaupt: De Durchschnittsbürger isch eh zdumm zum siis Lebe eigenständig füehre und brucht Mami Fehlmann zum ihn vorde böse Welt rette!
    Empfihle ihre mal es Biochemie-Studium: denn wür Mme lerne dass de Zucker im Körper glich verarbeitet wird ob hinzuegfüegt oder ned... Das isch elei vode chemische Struktur abhängig.
    27 27 Melden
    • flohehe 07.06.2017 13:34
      Highlight Nun, dass stimmt, aber es macht eben einen Unterschied ob man Fructose oder Glucose konsumiert. Ausserdem ist auch ein Problem, dass man Cola oder Red Bull einfach so neben bei konsumiert.

      Eine 0.5l Flasche Cola hat gleich viel Zucker wie 300g Bananen und ich weiss nicht ob du einfach mal so 300g Bananen gegessen hast.
      8 1 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 17:00
      Highlight @flohehe: Stimmt 300 g Bananen enthalten 54 g Zucker während 500 ml Cola 45 g enthälten. Also beides hat etwa gleich viel Zucker.
      300 g Bananen sind ungefähr drei geschälte, eher kleine Bananen.
      Diese zu essen ist nicht wirklich eine Herausforderung.
      2 3 Melden
  • Posersalami 07.06.2017 11:20
    Highlight Eine Zuckersteuer fände ich arg blöd. Aber es wäre wünschenswert, dass Lebensmittel die viel Zucker enthalten gut sichtbar markiert werden.

    Es ist mir schon klar, dass zB Cola viel Zucker enthält. Aber auch zB. ist im Ketchup unglaublich viel Zucker drinnen (1.5 Würfel pro Esslöffel!) und das dürfte zB vielen nicht bekannt sein. Da gehört ein Warnhinweis drauf.
    24 9 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 17:15
      Highlight Äpfel enthalten mehr Zucker als Cola. Von wegen viel Zucker im Cola! Das stimmt gar nicht!
      Viel Zucker hat es in gedörrten Früchten, je 100g nämlich in:
      Feigen: 56 g
      Aprikosen: 53 g
      Äpfel: 42g
      Rosinen: 59 g
      Datteln:63 g

      Ach ja, Bier hat mehr Kalorien (43 KCal) als Cola (38 KCal). Milch übrigens auch (42 KCal). Jeweils je 100 ml.


      4 5 Melden
    • Posersalami 07.06.2017 20:29
      Highlight Ja und? Was spricht dagegen das zu markieren? Alles was passieren kann, ist dass diese Lebensmittel weniger gekauft werden würden.
      1 0 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 07:58
      Highlight @Posersalami: Warnhinweise können kontraproduktiv sein. Dank ihnen kann der Konsument schneller finden, was er sucht.
      Dass Warnhinweise nichts bringen, kennt man von den Zigaretten.
      0 1 Melden
    • Posersalami 08.06.2017 09:37
      Highlight Ich will einfach einen eindeutigen und grossen Aufkleber mit dem Zuckergehalt! Ich versuche nämlich auf meine Ernährung zu achten und muss sagen, dass es einem die Industrie nicht eifach macht! Ich will einfach Transparenz damit ich wirklich Wählen kann.
      0 0 Melden
  • Duscholux 07.06.2017 11:20
    Highlight Ich finde es nicht toll die Bevölkerung mit Steuern erziehen zu wollen.

    Am Schluss trifft es sowieso wieder nur die, die jetzt schon jeden Rappen umdrehen müssen.
    22 12 Melden
    • meine senf 07.06.2017 11:51
      Highlight Wer jeden Rappen umdrehen muss, sollte Hahnenwasser statt Zuckersirup trinken.
      30 19 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 13:33
      Highlight Das können ja wohl noch die entscheiden, die jeden Rappen umdrehen müssen!
      17 3 Melden
  • Karl33 07.06.2017 11:13
    Highlight Was ich nervig finde, dass die SP bei allen möglichen Gelegenheiten neue Konsumsteuern einführen will. Diese Partei scheint scheinbar nicht zu wissen, dass Konsumsteuern Gering- und Normalverdiener stärker treffen als Reiche.
    Wenn man dieses Szenario in Extremis denkt, leben Gutbetuchte wie sie wollen, und Normalverdiener führen ein politsch korrektes Leben nach Vorstellungen der Politik von links bis rechts (Kinder kriegen, Kinder am Herd oder in der Krippe erziehen, keinen Zucker konsumieren, keine risikoreichen Sportarten, kein Einkaufen ännet der Grenzen, etc).
    32 10 Melden
    • Pasch 07.06.2017 11:47
      Highlight ...Immer älter werden und immer weniger Geld haben...
      8 3 Melden
  • Amboss 07.06.2017 11:03
    Highlight Könnte man nicht einfach die Subventionen für den Zuckeranbau zurückfahren? Und dann mal schauen ob der Preis steigt, sodass sich die Produkte im Laden automatisch verteuern...


    Denn eigentlich ist es absurd. Man subventioniert die Produktion eines Produktes, dessen Konsum man mittels einer Steuer reduzieren möchte...
    38 4 Melden
    • walhalla 07.06.2017 11:53
      Highlight Eigentlich schon. Aber unsere Bauernlobby will gerade das Gegenteil. Siehe: 15.479 Parl.Initiative; Burgeois; Sicherung der inländischen Zuckerwirtschaft.


      25 1 Melden
    • piedone lo sbirro 07.06.2017 11:57
      Highlight @Amboss

      an ihrem kommentar wird die subventions-partei SVP aber keine freude haben...
      23 10 Melden
  • bullygoal45 07.06.2017 11:03
    Highlight "wenn ich Zucker trinken will, dann trinke ich Zucker.."

    was ist das für eine Haltung? Das ist wie wenn ich mir den Bauch aufschlitze (weil ich das will und ach so selbstbestimmt bin) und die Allgemeinheit bezahlt dann für mich per Krankenkasse..

    Wer sein Körper auf diese Weise absichtlich zur Sau macht, soll dann auch seine neuen Gelenke etc. selbst bezahlen!

    17 27 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 13:35
      Highlight Tja opting out aus der obligatorischen KK ist ja leider keine Option. Dann gäbe es solche Probleme nicht...
      7 3 Melden
    • Redly 07.06.2017 14:16
      Highlight Wer so ein Griesgram ist, soll den Infarkt dann aber auch selbst bezahlen.
      7 3 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 14:55
      Highlight Allerdings ist der Infarkt ja auch meist lifestyle-bedingt.
      2 2 Melden
  • Bits_and_More 07.06.2017 11:00
    Highlight Warum den die Zahnarztbesuche subventionieren? Dann sinkt ja der Anreiz auf Zucker zu verzichten da die daraus resultierende Behandlungskosten noch vom Staat mitgezahlt werden.
    16 6 Melden
    • bingbangbong 07.06.2017 11:54
      Highlight Zucker ist nicht der einzige Grund weshalb man zum Zahnarzt geht...
      8 7 Melden
    • Bits_and_More 07.06.2017 11:58
      Highlight Aber wohl der treibende Gedanke hinter diesem Vorschlag.
      8 2 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 14:53
      Highlight Sowieso absurd. Die schweizer Zahngesundheit ist eine Erfolgsstory. Klingt für mich arg nach verschlimmbessern. Probleme sehen wo keine sind ist eben nicht nur Spezialität der SVP.
      5 2 Melden
  • Majoras Maske 07.06.2017 10:59
    Highlight Ich finde eine Zuckersteuer falsch. Wesentlich besser wäre es wenn sich ungesunde Produkte nicht mehr gesund darstellen dürfen oder kritische Dinge wie Zucker oder Fett klar und eindeutig in absoluten Zahlen und mit einem Ampelsystem direkt unter dem Produktnamen dargestellt sein müssen. Nicht Steuern braucht es, sondern eine Transparenz, welche sich an Konsumenten statt Produzenten orientiert.
    26 4 Melden
    • Döst 07.06.2017 14:55
      Highlight Naja, was ist denn heute nicht mehr kritisch? Kohlenhydrate, Zucker, Fett... bleibt nur noch Eiweiss. Wobei zu Eiweisslastige Ernährung ist auch ziemlich ungesund. Alles eine Frage des Masses.
      4 2 Melden
    • Majoras Maske 07.06.2017 15:46
      Highlight Ja, darum sollte das Ampelsystem ja auch in Relation dieses Masses stehen. Einseitige Erfahrung ist ungesund und nicht ob man mal eine Cola trinkt.
      3 0 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 17:20
      Highlight @Majoran: Das Ampelsystem hilft mir die Süssigkeiten im Laden schneller zu finden. Aber weniger essen von den Leckereien werde ich, wie 99 % meiner Mitmenschen, deswegen sicher nicht.
      2 1 Melden
    • Majoras Maske 07.06.2017 18:51
      Highlight Wenn das so sinnlos ist, warum hat Nestle dann Unsummen investiert, damit die EU es nicht einführt?
      1 0 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 21:26
      Highlight @Majoran: Weil die EU offensichtlich eine Salamitaktik verfolgt. Zuerst wird das Ampelsystem eingeführt, dann oh Wunder!, seine Wirkungslosigkeit festgestellt. Und das ist dann gleich das Argument für eine Zuckersteuer. Klar will Nestlé keine Zuckersteuer. Denn Nestlé kann die Steuer nich vollständig an den Konsumenten weiterreichen. Manche können sich dann die Anrührcrème nicht mehr leisten und greifen also auf Grossmutters Rezepte zurück.
      Was ich sagen will ist, dass Preiserhöhungen, oder wenig schmackhafte Produkte den Umsatz und somit den Gewinn schmälern. Das kann Nestlé nicht wollen.
      2 0 Melden
  • Qui-Gon 07.06.2017 10:57
    Highlight "Eigenverantwortung des Konsumenten" klingt gut. Und gleichzeitig Millionen für Werbekampagnen ausgeben, die v.a. auf den Lifestyle der Jungen abzielen.
    15 6 Melden
  • *Gandeath* 07.06.2017 10:57
    Highlight Sorry, das wäre nur ein Eigen-Goal! Wenn sie das Zucker ersetzen sollen, kommt dann halt Gift rein.....Also das mit der Besteuerung ist reine Geldmacherei für Gemeinden und Vater Staat! Irgendwo muss es nun eine Grenze geben...Wie sehne ich mich nach den 80igern zurück, wo noch alles Frei war und wir unsere Freiheit genossen haben...Heute wird mehr und mehr verboten, kaputtgemacht oder besteuert... Immer mit der Ausrede, es gehe um das gemeine Volks - Gesundheit, dabei gehts nur darum in die eigene Staatskasse zu finanzieren!
    12 10 Melden
  • saukaibli 07.06.2017 10:44
    Highlight Bei anderen legalen Drogen wie Koffein gibt es auch Höchstwerte, die in Lebensmittel enthalten sein dürfen, wieso also nicht bei Zucker? Vor allem Süssgetränke sind ziemlich heikel, weil man davon schnell viel mehr konsumiert als man essen würde. Man nehme z.B. fünf Äpfel: Kaum einer isst schnell mal fünf Äpfel, die Sättigung stellt sich vorher ein. Aber ein Glas Apfelsaft aus fünf Äpfeln ist schnell getrunken, enthält aber genau gleich viel ungesunden Zucker, dafür keine Balaststoffe und Nahrungsfasern die einen sättigen würden.
    32 24 Melden
    • hoi123 07.06.2017 10:58
      Highlight Was hat Apfelsaft mit Süssgetränken zu tun?
      Apfelsaft ist rein natürlich ohne Zucker zugabe!
      8 25 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 11:03
      Highlight Inwiefern ist Zucker ungesund? (Ausser dem schnell steigenden Blutzucker).
      7 8 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 11:22
      Highlight Du glaubst also, du hättest ein Recht über meine persönliche Ernährung zu entscheiden? Shame on you.
      15 10 Melden
    • stookie 07.06.2017 11:40
      Highlight Fast nichts hinzuzufügen! Danke.
      Die Krux liegt tatsächlich in der Form (Flüssig oder fest).
      Was mich an dem ganzen auch noch stört (nebst der effektiven Bevormundung jedoch befürchte ich unsere Gesellschaft wird stetig unmündiger) ist die fixierung der Finanzierung. Warum "nur" Zahnbehandlungen?
      Es gibt durchaus Menschen die haben kaum ein Problem mit selbst hohen Zuckerkonzentrationen betreffend ihrer Zähne. Was ist mit dem rest des Körpers?
      8 7 Melden
    • Bits_and_More 07.06.2017 11:41
      Highlight @hoi123 Es spielt für den Körper keine Rolle, ob der Zucker natürlich im Getränk ist oder hinzugefügt wurde. Schädlich können beide Arten von Getränken sein.
      14 1 Melden
    • atomschlaf 07.06.2017 11:50
      Highlight @saukaibli: Ich brauche keinen Staat, der mir vorschreibt, ob ich 5 Äpfel essen oder ein Glas Apfelsaft trinken soll!
      18 20 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 11:57
      Highlight was ist den so schädlich an Zucker?
      7 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2017 12:19
      Highlight Zucker ist ein wertvolles Nahrungsmittel.
      8 13 Melden
    • Fabio Kunger 07.06.2017 13:00
      Highlight Wenn man eine Zuckerrübe isst, isst man die Ballaststoffe und die ganzen Mikronährstoffe und Makronährstoffen mit. Isst man raffinierter Zucker, hat man diese Stoffe nicht und das natürliche Sättigungsgefühl tritt nicht ein. Man kann so zuviel Zucker essen. Bei Früchten und deren Säfte genau das gleiche.
      8 2 Melden
    • saukaibli 07.06.2017 13:14
      Highlight @alle, die die Schädlichkeit von Zucker nicht kennen, bitte informiert euch, es gibt haufenweise gute Dokumentationen darüber. Man wusste das übrigens schon in den 60ern, die US-Zuckerlobby konnte sich aber durchsetzen. Zucker wirkt im Gehirn wie Kokain, es führt zu einer massiven Dopaminausschüttung was einem ein Hochgefühl gibt. Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass so viele Menschen immer noch nicht wissen, wie schädlich grosse Mengen Zucker für uns sind, da bin ich jetzt grad ein bisschen schockiert. Verbieten soll man ja nichts, aber ein bisschen regulieren schadete nicht.
      11 9 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 14:49
      Highlight Zucker ist als gleichgefährlihe wie Kokain?
      3 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2017 15:46
      Highlight Es ist eher schockierend, wie viele Leute die Mythen rund um Zucker übernehmen und verbreiten.

      Wen er wirklich interessiert, Psiram hat (einmal mehr) ganze Aufklärungsarbeit geleistet:


      https://www.psiram.com/de/index.php/Zuckermythen

      2 2 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 17:49
      Highlight Natriumchlorid, von Chemiker hinter der Formel NaCl versteckt, ist auch so ein so hoch gefährlicher Stoff. NaCl besteht aus Natrium, einem Alkalimetall, das allein bei Berührung mit Wasser brennt. Nicht von ungefähr wird es von der EU als gefährlicher Stoff gelistet. Chlor, ein Gas aus der Halogenreihe, wurde im ersten Weltkrieg als Kampfgas eingesetzt. 10'000 Tote gehen auf seine Kosten. Braucht es dazu noch eine weitere Erklärung? Natürlich halten die Lebensmittelemultis zusammen und wollen das wir unsere Spaghetti weiterhin salzen.
      4 4 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 17:51
      Highlight Und auch Seife ist gefährlich. Seifenmoleküle bringen Zellen zum platzen, und kann Proteine auffalten (denaturieren), deshalb verwendet man sie auch in biochemischen Genexperimenten in der so genannten SDS PAGE. Russische Hacker und der IS überschwemmen den Markt mit hoch gefährlicher Seife. Also ich für meinen Teil wasche mich nicht mehr. Ich will doch nicht meine Zellen Platzen lassen und Proteine entfalten!
      4 4 Melden
    • Kaviar 07.06.2017 21:29
      Highlight @kleiner_Schurke: Zähle mich zu Deiner Fangemeinde!
      Dein ironischer Sarkasmus ist Spitzenklasse.
      3 0 Melden
  • Ron Collins 07.06.2017 10:40
    Highlight Ich finde; der SP würde etwas Süsse im Leben guttun! statt verbittert den Leuten vorschreiben zu wollen, wie man leben soll oder wie man ihnen Geld aus der Tasche zieht.
    40 37 Melden
    • ostpol76 07.06.2017 12:11
      Highlight Irgendwie muss ja die Sozialindustrie finanziert werden. Da braucht es eben immer wieder neue Ideen um Geld aufzutreiben.
      13 7 Melden
  • Toerpe Zwerg 07.06.2017 10:38
    Highlight Man sollte eine Steuer auf Sondersteuern erheben und sie von den regulierungswütigen Parlamentariern einziehen.

    Orangensaft und Zwetschgen werden auch besteuert?
    41 23 Melden
    • Qui-Gon 07.06.2017 10:59
      Highlight wenn man zusätzlichen Zucker reinmischt ...
      3 10 Melden
    • Karl33 07.06.2017 11:14
      Highlight Zwetschgen werden subventioniert, Orangen besteuert.
      9 3 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 07.06.2017 11:23
      Highlight Nein, die Früchte werden je nach Gewicht, Grösse und Form ausge"steuert" ;-)
      5 3 Melden
    • Ron Collins 07.06.2017 13:25
      Highlight Was mit kandierten Früchten??
      Außerdem bin ich für verbot der zuckersäckli beim kafi!! Nach raschelsäckli nun zuckersäckli!! Der Himmel weint! ;)
      3 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.06.2017 13:57
      Highlight Gebrannte Mandeln & Zuckerwatte! Pfefferminztee beim Perser!
      2 1 Melden
  • Ron Collins 07.06.2017 10:36
    Highlight Finde es gut wenn man sich wehrt. Wieso soll ich Zahnarzt besuche finanzieren? Wo kommen wir da hin?? Hallo, wenn ich Zucker will dann trink ich Zucker, wenn nicht dann nicht. Ist das ein Kindergarten! Hauptsache wieder eine neue Gratisgeldquelle anzapfen. Um das geht's doch.
    33 31 Melden
    • kleiner_Schurke 07.06.2017 11:04
      Highlight Bist du sicher? Es gibt viel Lebensmittel die Mit Zucker aufgepept werden. Wenn du Tomatenscauce isst, dann oft mit viel Zucker....
      14 7 Melden
    • Bits_and_More 07.06.2017 11:42
      Highlight Tomatensaucen selber machen, Problem erledigt. Wobei auch dort eine Prise Zucker reingehört ;-)
      20 4 Melden
    • atomschlaf 07.06.2017 11:48
      Highlight Tomatensauce macht man selbst, dann genügt eine Prise Zucker.
      13 9 Melden
    • Ron Collins 07.06.2017 13:16
      Highlight Nein echt jetzt kleiner Schurke?? Hui, Zucker in der Tomatensoße ;) also die mach ich selber. Nei ernst: was würden die Schweizer Produzenten machen, alle konditoreien, confisserien?? Alle milchverarbeiter Alle chilbi-Stand Verkäufer?? Hört doch auf.
      Ich kann selber entscheiden ob ich was mit viel Zucker will oder nicht. Oder zwingt dich jemand puren Himbeersirup zu trinken? Also ich weiß nicht was gewisse Leute denken. Wollen die sich alles vorschreiben lassen? Braucht ihr noch Atmungskurse weil ich das Hirn abschaltet??
      8 4 Melden
  • Hosch 07.06.2017 10:31
    Highlight Diese Zuckersteuer auf Süssgetränke und später eventuell auch auf andere Lebensmittel wäre wieder einmal eine Bevormundung von uns Bürgern. Sicher gibt es welche die so etwas brauchen aber der Grossteil wohl eker nicht. Ich möchte gerne selber entscheiden was ich esse und trinke und je nach Arbeit braucht man auch eine kalorienreichere Ernährung. Was helfen würde, wäre Aufklärung über eine gesunde oder ausgewogene Ernährung. Wie heisst es so schön, die Menge macht das Gift. Die Menschen sollte einfach mehr und besser Bescheid wissen was sie essen.
    28 14 Melden
    • Karl33 07.06.2017 11:17
      Highlight In der benachbarten Schule (in der Stadt Zürich) werden von den Kindern mitgebrachte nicht genehme Lebensmittel (Fleisch, Schokolade, Süssigkeiten) von den Lehrerinnen weggenommen. Ich finde es erstaunlich, dass Eltern das tolerieren. Mir ist eine solche Bevormundungsgesellschaft ein Greuel.
      21 6 Melden
    • Qui-Gon 07.06.2017 13:35
      Highlight Au ja, die Znünipolizei. Neuestens wollen sie einem schon Bananen schlecht reden. Fuck you very much.
      8 2 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 15:01
      Highlight Was ist denn an Fleisch nun böse? Schokolade wurde uns damals schon verboten aber Fleisch? 🙈
      2 1 Melden
    • Ron Collins 07.06.2017 16:07
      Highlight Bald haben wir solche Zustände!


      Bad Moms vs nutrition-Police! ;-)
      2 1 Melden
  • inmi 07.06.2017 10:24
    Highlight Von mir aus Steuer auf Zucker. Macht gesundheitspolitisch Sinn. Aber dann muss die Gesamtsteuer (etwa Mwst) dementsprechend gesenkt werden. Es kann nicht zu Mehreinnahmen für den Staat führen wenn es angeblich um Gesundheitspolitik geht.
    18 17 Melden
    • Karl33 07.06.2017 11:18
      Highlight "Aber dann muss die Gesamtsteuer (etwa Mwst) dementsprechend gesenkt werden."
      Haha, träumen Sie weiter. Man könnte die Steuer ja auch bloss zeitlich befristet einführen, wenn wir schon am träumen sind.
      11 6 Melden
  • Quaaki 07.06.2017 10:22
    Highlight Eine generelle Besteuerung finde ich unangebracht. Viel mehr sollte man Hersteller dazu zwingen, den Zucker-/Salz-/Fettgehalt schrittweise zu reduzieren. Da sich der Geschmacksinn an eine schrittweise Reduktion anpassen kann, wären auch keine geschmacklichen Einbussen zu erwarten :)

    Untenstehend der Link zu einer britischen Studie, die sich mit ebendieser Thematik befasst und zu einem durchgehend positiven Fazit kam .

    http://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587%2815%2900477-5/abstract
    16 8 Melden
    • chicadeltren 07.06.2017 11:25
      Highlight Es gibt längst entsprechende Abkommen mit Fertigprodukteherstellern bezüglich Salzgehalt. Aber sowas mit Zwang einführen? Absurd und arrogant.
      9 3 Melden
  • atomschlaf 07.06.2017 10:15
    Highlight Völlig unnötiger Staatseingriff. Sollen die Romands eine kantonale Steuer einführen, wenn sie Freude daran haben.
    29 24 Melden
  • R. Peter 07.06.2017 10:13
    Highlight Ja danke, der Nanny Staat wird also noch grösser und schon bald müssen/ dürfen wir gar nicht mehr selber denken.
    26 20 Melden
    • piedone lo sbirro 07.06.2017 11:21
      Highlight @R. Peter

      aber bei der landwirtschaft und den akw`s darf der staat ruhig wachsen und nachhelfen, da ist euch panwirtschaft statt marktwirtschaft willkommen.

      am zuckerkonsum verdienen ihre partei-bosse, und selber denken ist bei der SVP tabu.

      https://lobbywatch.ch/de/daten/parlamentarier/208/Walter%20Hansjörg




      9 11 Melden
    • atomschlaf 07.06.2017 11:47
      Highlight @piedone: Ich weiss nicht, wen Du mit "euch" meinst, vermutlich Deine geliebten SVP-Parteisoldaten.

      Ich bin jedenfalls auch gegen Subventions- und Planwirtschaft für die Energie- und Landwirtschaft.

      Subventionen sollten generell auf ein absolutes Minimum zurückgestutzt werden.
      8 8 Melden
    • R. Peter 07.06.2017 17:32
      Highlight Ach Piedone, immernoch unfähig, mich als eigenständig denkende Person wahrzunehmen, was? Es ist aber auch viel einfacher, mich einfach als hirnlosen SVP Soldat abzutun. Sonst müsste man ja sogar inhaltlich diskutieren, wo kämen wir da nur hin?

      Ps.
      - Nein, ich wähle nicht SVP. Dennoch gibt es Schnittmengen in den Positionen.
      - ich unterstütze nicht, dass der Staat irgendeinen Energieträger subventioniert.
      - ja, direktzahlungen an die Landwirte unterstütze ich im Sinne eines Erhaltes unseren Landschaftsbilds.
      1 0 Melden
  • Ökonometriker 07.06.2017 10:09
    Highlight Wenn Zucker dick macht, warum besteuert man nur ein zuckerhaltiges Produkt und nicht Zucker per se? Ist Zucker in Schokolade gesünder als in der Cola?
    39 2 Melden
    • Karl33 07.06.2017 11:20
      Highlight Die Herstellung von Zucker (Zuckerrüben) aus Schweizer Anbau wird den Schweizer Bauern gar subventioniert. Die SVP spricht Subventionen, die SP Steuern. Wir Bürger bezahlens gleich doppelt.
      19 0 Melden
    • Go Canucks Go 07.06.2017 11:20
      Highlight Genau. Eigentlich müsste der prozentuale Zuckeranteil in jedem Lebensmittel finanzielle Abgaben verursachen. z.b. Kuchen mit 25% Zuckeranteil = 25% des Kaufpreises als Zusatzsteuer.
      Damit liesse sich AHV, Autobahn, SBB und Energiewende innert Kürze sanieren/ausbauen/realisieren.
      6 6 Melden
    • Makatitom 07.06.2017 11:24
      Highlight Weil Zucker auf der anderen Seite hoch subventioniert wird (Zuckerrüben), ist ja beim Tabak die genau gleiche Perversion
      8 2 Melden
    • Luca Andrea 07.06.2017 11:40
      Highlight Es ist schon ein Unterschied, wenn du direkt ein Stück Kuchen kaufen kannst, oder ihn dir noch zuerst mit dem gekauften Zucker backen musst...
      3 8 Melden

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