Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZU DEN VIER NATIONALEN VORLAGEN UEBER DIE DAS STIMMVOLK AM 18. MAI 2014 ABGESTIMMEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- [EDITORS NOTE: POSED PICTURE] A doctor examinates a patient with a stethoscope, pictured on March 28, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Häufige Arztbesuche sind ein Grund für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Bild: KEYSTONE

Das Schweizer Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps

Prämien: Wachsen die Gesundheitskosten weiter wie bisher, und wird nichts getan, droht in 13 Jahren das Aus.

01.02.17, 04:19 01.02.17, 14:33

tommaso manzin / Aargauer Zeitung



Dass die Krankenkassenprämien unaufhaltsam steigen, ist fast schon eine Volksweisheit. Und jeden Herbst, wenn der Aufschlag für das nächste Jahr bekannt gegeben wird, geht ein Aufschrei durchs Land. Dann ist wieder Ruhe.

Dass es so nicht weitergehen kann, zeigt das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY Schweiz in einer aktuellen Studie. Denn sonst werde das System kollabieren, schon 2030.

Führt man die aktuellen Rahmenbedingungen weiter, steigen die monatlichen Grundversicherungsprämien pro Person von derzeit durchschnittlich 396 auf 826 Franken im Jahr 2030. Zwischen 1996 und 2014 seien die Prämien durchschnittlich um 4,71 Prozent gestiegen, erklärt EY auf Anfrage. Die Studie basiert auf der Annahme, dass dies weiter der Fall ist.

Während 2014 Prämien im Durchschnitt 6 Prozent des Einkommens beanspruchten, würden die Prämien 2030 über 11 Prozent des Einkommens ausmachen. Das reduzierte die Kaufkraft der privaten Haushalte massiv, schreibt EY. Ein Grossteil könnte die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung nicht mehr tragen, nur noch wenige Menschen könnten sich Zusatzversicherungen leisten.

«Ohne einschneidende Gegenmassnahmen ist ein finanzieller Kollaps der Grundversicherung mittelfristig nicht ausgeschlossen», sagt Yamin Gröninger, Leiterin Insurance Business Development bei EY Schweiz und Mitautorin der Studie. Es drohten weitere staatliche Interventionen bis hin zu einem erneuten Aufflammen der Debatte um die Einheitskasse.

Umfrage

Wie viel Prozent deines Einkommens soll höchstens an KK-Prämien gehen?

  • Abstimmen

2,964 Votes zu: Wie viel Prozent deines Einkommens soll höchstens an KK-Prämien gehen?

  • 54%Weniger als 6 Prozent, die Schmerzgrenze ist bereits erreicht!
  • 28%Mit 6 Prozent kann ich ganz gut leben.
  • 15%Die Bevölkerung wird halt älter, wenn in Zukunft 6 bis 10 Prozent meines Einkommens draufgehen, kann ich das akzeptieren.
  • 3%Ich bin sogar bereit, 11 oder mehr Prozent meines Einkommens für KK-Prämien auszugeben.

Gesundheitskosten nonstop

Der Haupttreiber hinter dieser Entwicklung ist schnell gefunden: Bis 2030 werden die Gesundheitskosten voraussichtlich um 60 Prozent auf 116 Milliarden Franken steigen, schätzt EY Schweiz. Sie haben sich in der Schweiz in 25 Jahren mehr als verdoppelt. Während die Wirtschaftsleistung des Landes seit 1990 um rund 90 Prozent gestiegen ist, zogen die Gesundheitskosten um 165 Prozent an.

Die Schweizer Bevölkerung wuchs im gleichen Zeitraum gar nur um 23 Prozent. Für das überproportionale Wachstum der Gesundheitskosten verantwortlich sind für EY Fehlanreize, Ineffizienzen sowie externe Faktoren wie der medizinische Fortschritt, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die Überalterung der Gesellschaft. Eine Trendwende sei nicht in Sicht.

Und was ist mit den neuen Technologien? Bisher ist durch neue Technologien so ziemlich alles billiger geworden – nur nicht die Krankenkassenprämien. Dabei hätte die Digitalisierung ein gewaltiges Effizienzsteigerungspotenzial. Telemedizin, die Arztbesuche weniger oft nötig macht, wäre nur ein Beispiel. EY schätzt die «Luft», die noch in den Kosten der Krankenkassen drin ist, auf etwa 20 Prozent – wie der Bundesrat in seinem Bericht «Gesundheit2020».

Die Krücken der Kassen

Es sei im Interesse der Krankenversicherer, einen Beitrag zu mehr Effizienz im Gesundheitswesen zu leisten. Die Branche liefert sich einen wenig produktiven Verdrängungswettbewerb. Weiter ist die Branche wie kaum eine andere politischem, regulatorischem, demografischem und technologischem Wandel ausgesetzt. Branchenfremde Unternehmen wie Google sind im Begriff, auf den Markt zu drängen.

«Betrachtet man alle diese Faktoren, wird schnell klar: Das heutige Geschäftsmodell der Krankenversicherer ist mittel- bis langfristig gefährdet», sagt Alexander Lacher, Mitverfasser der Studie und Co-Leiter Krankenversicherungen von EY Schweiz. Zögerten die Krankenversicherer weiter, ihre Position zu stärken, riskierten sie mittelfristig ihre Marktposition – und langfristig gar ihre Existenzgrundlage.

In der Digitalisierung sieht EY dabei eine Schlüsselrolle: Die Krankenversicherer würden über umfangreiche Daten verfügen, mit denen sich Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten grundlegend verbessern liessen.

Sie könnten bereits heute die Daten der Versicherten für personalisierte Beratungen einsetzen, wenn diese einwilligen. Sie seien dabei an höchste Sicherheitsstandards gebunden, um die sensitiven Gesundheitsdaten zu schützen. Und schliesslich würden Versicherte ihre Daten aushändigen, wenn sie dafür Anreize erhalten würden (siehe Kastentext).

Billigere Prämien im Tausch für Daten

Dank Wearables, Apps und Sensoren wächst die verwertbare Menge an Gesundheitsdaten rasant. Schon heute zeichnet rund die Hälfte der Versicherten freiwillig Gesundheitsinformationen auf. Dies zeigt eine Umfrage von EY. Am häufigsten werden Schritt- und Fitnessdaten gemessen. Andere medizinisch relevante Informationen wie Blutdruck- oder Cholesterinwerte werden hingegen kaum erhoben.

Die meisten Versicherten wollen ihre sportlichen Leistungen messen. 60 Prozent seien gar bereit, die Daten mit dem Krankenversicherer zu teilen, falls sie dafür Anreize wie Prämienrabatte oder individuelle Gesundheitsberatung erhalten. Die Versicherer könnten damit gemäss EY innovative Angebote lancieren und sich strategisch als Gesundheitspartner positionieren. (tm)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

177
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
177Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ulia 01.02.2017 23:58
    Highlight Ich habe ein Praktikum in einer Rehaklinik gemacht. Auf meiner Station hatten wir vor allem Leute, welche ein neues Gelenk (Hüfte, Knie) bekommen haben. Wenn die Leute alt waren (ü 80) wurden sie unter Geriatrie eingeschrieben (egal ob sie fit waren oder nicht), weil die Klinik somit mehr an ihnen verdienen konnte (man darf bei starken pflegebedürftigen Fällen viel mehr in Rechnung stellen). Das ist doch systematischer Versicherungsbetrug von der Seite der Klinik?! Hauptsache man kann maximal Kohle machen... 🤔
    12 0 Melden
  • SwissGTO 01.02.2017 16:09
    Highlight Die Wahrheit will niemand hören, aber 90% der Kosten fallen in den letzten paar Lebenswochen an.
    13 2 Melden
    • Lami23 01.02.2017 17:06
      Highlight zahlen dazu?
      6 1 Melden
    • _kokolorix 01.02.2017 18:18
      Highlight Und was willst du damit sagen? Sollen alle ein paar Wochen vor dem Ende Suizid begehen?
      Die unbequeme Wahrheit ist, dass mit Markt im Gesundheitswesen nichts zu erreichen ist, solange die Versichrung obligatorisch ist. Ist sie es nicht mehr, haben nur noch die Reichen eine Versorgung.
      Die Lösung wäre eine staatl. Versicherung welche den Markt der Bereicherung unterbricht und sinnlose Leistungen verhindert. Aber unsere Bürgerlichen fahren das Ding lieber an die Wand...
      15 1 Melden
  • Qui-Gon 01.02.2017 16:05
    Highlight Die unheilige Dreifaltigkeit des CH-Gesundheitssystems:
    Überangebot, freie Auswahl, Vertragszwang. Solange dieses Dogma nicht angetastet wird, kann sich nichts ändern.
    Wenn die Prämien der obligatorischen GV bei reduzierter Leistung bezahlbar sind und dafür die heute lächerlich tiefen Prämien für die freiwillige ZV steigen, ist das auch nicht mehr 2-Klassen-Medizin als heute.
    7 1 Melden
  • Linus Luchs 01.02.2017 15:04
    Highlight Was heisst eigentlich "Überalterung"? Dieses "Über" suggeriert ein Zuviel. Den Menschen, die altersbedingt nicht mehr im Erwerbsleben stehen, wird mit diesem dummen Wort vermittelt: "Ihr seid zuviel. Ihr kostet." Als könnten sie etwas dafür, dass sie noch auf der Welt sind. Journalisten dürften in ihrer Wortwahl etwas bewusster und sorgfältiger sein.
    19 3 Melden
  • mein Lieber 01.02.2017 14:38
    Highlight Die exorbitant teuren Anwälte der Spitäler, Ärzte und Patientenrechtsschutzversicherungen werden auch nicht erwähnt...
    6 0 Melden
  • Schweizer Richter 01.02.2017 13:14
    Highlight Kein Wunder, wenn wir die Tausenden illegal Zugewanderten finanzieren müssen! Geht noch paar holen, damit der brave, arbeitende Schweizer noch mehr zahlen kann! Ich bin dafür, dass die Linken, die diese Leute wollen und teils holen, für Sie aufkommen. Schluss mit Lustig!
    21 66 Melden
    • Pitsch K. Matter 01.02.2017 13:45
      Highlight Der Reiche sitzt auf einem Kekshaufen und sagt dem Armen für den er einen Keks hingelegt hat, pass auf deinen Keks auf, der Ausländer will ihn dir wegnehmen.
      20 3 Melden
    • ujay 01.02.2017 14:50
      Highlight Da kommt wieder der typische Schweizer mit der ermuedenden Theorie "Die Anderen sind Schuld". Wenns Auslaender sind, umso besser. Xenophobie bei einem Thema, das mit Zuwanderung nichts zu tun hat. Nein,schweizer (Scharf)Richter,billiger gehts wohl nicht. Schwach.
      15 2 Melden
    • piedone lo sbirro 01.02.2017 16:04
      Highlight herrlich, wie sie die propagandahülsen der SVP aneinanderreihen.
      denken sie noch selber, oder haben sie diese für sie so mühsame arbeit nach herrliberg ausgelagert?

      welche illegal zugewanderten? meinen sie die SVP-krankenkassenvertretter frehner, stahl, brand, eberle, kuprecht, und giezendanner?

      http://www.woz.ch/1608/krankenkassenfilz/wer-unsere-praemien-explodieren-laesst
      16 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • teufelchen7 01.02.2017 13:08
    Highlight Zeit für eine Einheitskasse mit Schwerpunkt Prävention. Ähnlich wie bei der Unfallversicherung SUVA (uiiii, jetzt werde ich ein Haufen Blitze kassieren...). Auch die Pharma muss zur Verantwortung gezogen werden. Ich halte es nicht für sinnvoll Schuldzuschiebungen zu machen, ohne dass wir genau wissen, wieso die Kosten dermassen gestiegen sind... Wahrscheinlich gibt es verschiedene Probleme an verschiedenen Orten.
    33 5 Melden
    • _kokolorix 01.02.2017 18:34
      Highlight Das Problem liegt im verfehlten System. Die Gesundheit ist kein Markt. Seit dreissig Jahren versprechen die bürgerlichen Politiker, dass der Markt es billiger machen wird. Wie lange wollen wir dieser Mär noch zuhören?
      In Wahrheit hat niemand ein Interesse, dass es billiger wird: Der Patient will bestmögliche Versorgung, der Arzt die teuerstmögliche Behandlung und der Krankenkasse ist nur wichtig möglichst gesunde Kunden und möglichst keine Kranken zu haben. Wird es teurer, verlangen sie einfach mehr Prämien.
      Der Arzt sollte nicht vom Umsatz leben, die Kassen nicht um gute Risiken buhlen dürfen
      10 1 Melden
  • Gerner 01.02.2017 10:45
    Highlight 1) gerade eine kleine OP gehabt. Mir wurden 3 Packungen Medikamente mitgegeben. 2 Schmerzmittel und 1 gegen die Nebenwirkungen der Schmerzmittel. 4 Tabletten Ibuprofen hätten gereicht. OP musste wiederholt werden. Hätte ich es nicht 5 mal erwähnt, wäre ich nun im Besitz von 6 Packungen...
    2) Leistungsgesellschaft wider Willen. Wieviele Kosten fallen wohl zurück auf Raubbau an Psyche und Körper für die paar Prozente mehr Lohn? Wieviel Antidepressiva werden wohl jährlich verschrieben? Wieviel Ritalin?
    49 3 Melden
    • trio 01.02.2017 12:38
      Highlight Das ist ein grosses Problem. Im ganzen Gesundheitswesen existiert kein Kostendruck, der grösste Teil wird ja von der KK bezahlt. Es ist unglaublich, wie man sich als Patient gegen unsinnige Medikamente, Behandlungen und Untersuche zur Wehr setzen muss und z.T. ist es unmöglich, weil Versicherungen diese quasi fordern.
      19 1 Melden
    • Gerner 01.02.2017 17:34
      Highlight Gut, was heute ambulant schnell erledigt werden kann ist schon cool, ohne 2-3 Tage in einem Bett liegen zu müssen. Aber eben, wenn man sich vorstellt wieviele Leute monatlich für 120 - 200 CHF antidepressiva brauchen um zu "funktionieren" .. ich spreche aus Erfahrung. Und dann noch Entzugserscheinungen beim Absetzen.. Üble Sache Maloney. Da läppert sich einiges zusammen. Und daran schuld sind weder die Ärzte noch die Patienten noch die KK. Die Kostenexplosion ist das Resultat von Dutzenden Faktoren. Am wenigsten wohl die Zuwanderung, wie hier einige weis machen wollen. Äxgüsi, aber isch hohl..
      5 1 Melden
  • Randy Orton 01.02.2017 10:36
    Highlight Interessant ist, dass hier alle Auflistungen tätigen, was die Prämien nach oben treibt. Dabei erwähnt praktisch niemand die Patienten selbst, den für einen grossen Teil der Kostenexplosion sind diese verantwortlich!
    35 11 Melden
    • Posersalami 01.02.2017 13:26
      Highlight Ja, natürlich! Der Patient! Es sind natürlich nicht die Pharmaindustrie mit ihren Traumrenditen, es sind auch nicht die Spitäler, wo jedes Regionalspital so ausgestattet sein muss wie eine Uniklinik (und die Geräte auch auslasten muss, damit es sich rechnet), es sind auch nicht die hohen Löhne für Oberärzte etc und auf keinen Fall sind es die unzähligen KK mit ihren aufgeblasenen Strukturen. Es ist natürlich auch nicht die Werbung der KK und Pharmabranche die auch vom Kunden bezahlt werden muss. Nein, natürlich, der Patient!
      15 6 Melden
    • AlteSchachtel 01.02.2017 14:28
      Highlight Der Patient ist Laie!
      BAG, Pharma, Aerzte, KK etc. bewilligen, entwickeln oder empfehlen die Heilmethoden.
      Dass Dumme ist nur, dass in dieser Branche viel Geld zu verdienen ist und der Filz zwischen den Beteiligten kaum durchschaubar ist.

      http://ü
      6 1 Melden
    • reaper54 01.02.2017 14:38
      Highlight Es sind auch nicht die alten an denen die Ärzte noch so viele OPs wie möglich machen. Auch nicht die Lebenserhaltenden Massnahmen bei 90 Jährigen. Da wird Geld zum Fenster Rausgeworfen und nur Operiert damit Operiert wurde weil selbst das Spital Gewinn machen muss...
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypolaristic 01.02.2017 10:32
    Highlight Die paar Arztbesuche mehr sollen dafür verantwortlich sein? Für wie blöd will man uns eigentlich verkaufen?
    41 8 Melden
  • gabfan 01.02.2017 10:20
    Highlight Kürzt mal diesen unsäglichen Leistungskatalog!
    28 4 Melden
  • FrancoL 01.02.2017 10:18
    Highlight Es braucht einen koordinierten Schulterschluss zwischen ALLEN Beteiligten, dies wären mE die Hauptakteure und deren Optimierung:

    Die Aerzte, vor allem die Spezialisten sollten wie andere Akademiker auch mehr einem Konkurrenzsystem unterliegen, die Preise würden fallen.

    Spitäler müssen besser ausgelastet werden und besser zusammenarbeiten. Teure Gerätschaften müssen koordiniert angeschafften uns ausgelastet werden.

    Die Pharmaindustrie muss mehr ins Gebet genommen werden.

    Die BürgerInnen müssen mehr der Prävention zugeführt werden und mit einem "Belohnungssystem" motiviert werden
    14 10 Melden
    • Randy Orton 01.02.2017 10:33
      Highlight Das grösste Problem für die Kosten dürfte die wahnsinnige Zunahme an Notfallkonsultationen sein. Viele gehen mit Sachen die der Hausarzt perfekt versorgen könnte direkt in die Notaufnahme eines Spitals, am besten noch gleich mit dem Rettungsdienst. Und Notfallmedizin kostet halt einfach 5-10x mehr.
      24 3 Melden
    • ARoq 01.02.2017 10:49
      Highlight @Randy Orton:
      Laut Sonntagszeitung[1] betragen die Kosten für sämtliche Notfallzentren in der Schweiz 80 Millionen Franken pro Jahr.
      Auf den einzelnen Bürger umgelegt also 83 Rappen pro Monat.
      Notfallkonsultationen haben mit den Steigenden Kosten kaum zu tun.


      [1] http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_02_10_2016/nachrichten/Bagatellfaelle-blockieren-Notfallabteilungen-74521
      14 5 Melden
    • Randy Orton 01.02.2017 11:21
      Highlight helios die 80 Millionen sind nur ambulante Kosten, die könnten praktisch zu 100% eingespart werden. Und da werden wohl kaum Löhne etc. reingerechnet. Zudem werden nur Notaufnahmen von Spitälern berücksichtigt, die steigende Tendenz von "Notfallpraxen" zB an Bahnhöfen (die auch über Notfalltarif abrechnen) ist da nicht dabei. Kommt dazu, dass die dann sowieso weitertriagieren und im Spital noch einmal die Notfallpauschale anfällt.
      Oder wie erklärst du dir die Kostenexplosion?
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 01.02.2017 10:04
    Highlight Auch wenn's nicht schön ist: Die einzige Möglichkeit ist vermutlich eine Einheitskasse für die Grundversorgung, welche aus dem Steuertopf finanziert wird. Sonst werden in 13 Jahren 50% der Familien keine KK mehr haben.
    46 3 Melden
  • nadeku 01.02.2017 10:01
    Highlight Kk prämie (grundversicherung) wie steuern handhaben, und prozentual vom lohn abziehen...
    24 12 Melden
  • dath bane 01.02.2017 09:59
    Highlight Ich sehe hier ganz viele gute Ideen. Ich habe schon viele Geschichten gehört, in denen alte Leute, denen kein realistischer Arzt noch zwei Jahre zu leben zugetraut hätte, Opfer von unnötigen Operationen werden. Mein Grosi: 86 Jahre, langsam versagten alle Organe: Die Ärzte wollten sie noch operieren, Kosten X0 000 CHF. Klar, die Ärzte verdienen, das Krankenhaus verdient, die Versicherung zahlt, der hypokratische Eid verpflichtet zur Hilfe. Bei den Alten sehe ich am meisten Sparpotential. Vielleicht klingt das herzlos, aber mit diesem Geld könnte man eine Familie in Afrika jahrelang ernähren.
    13 15 Melden
    • Majoras Maske 01.02.2017 10:35
      Highlight Nein sorry, Menschen sterben zu lassen ist ein zu krasser Tabubruch und die Geschichte der Weimarer Republik zeigt, dass das bewusste Sterben lassen bzw. töten von Kranken und Alten der erste Schritt zum Holocast war, weil man gemerkt hat, dass es keine Proteste gegen das Töten von Alten gab um Geld zu sparen.
      19 10 Melden
  • Driver7 01.02.2017 09:56
    Highlight 10%.. bei dem, der eine 4-köpfige Familie ernährt wären es dann 40% !! Und selbst wenn Kinder nur die Hälfte kosten, darf man sich auf eine monatliche Prämie von Rund 2500.- (!!!) freuen.. schöne Aussichten
    16 1 Melden
  • Leidergeil 01.02.2017 09:33
    Highlight Liebes Watson Team,
    Macht doch mal einen Bericht über das Arbeitsverhältnisse in der Schweiz. Aber nicht bei Herr und Frau Manager sonder bei der "Unterschicht" sei es im Spital, Fabrik oder in einem Callcenter. Fragt die Leute mal wie es Ihnen geht. Den die Aussagen würden mir mehr "Angst" zubereiten als die erhöhung der KK.
    19 2 Melden
  • Fischra 01.02.2017 09:30
    Highlight Solange die Pharmaindustrie jedes Jahr Milliardengewinn machen kann wird sich nichts ändern. Leider ist man dieser Entwicklung ziemlich ausgeliefert
    22 1 Melden
    • kurt3 01.02.2017 12:03
      Highlight Fischra , die Medikamentenkosten betragen weniger als 10% der Gesundheitskosten . Die Milliarden Gewinne stammen aus dem Export .
      3 6 Melden
    • El Schnee 01.02.2017 13:25
      Highlight Falsch Kurt! Deine Zahl ist eine volkswirtschaftliche, das was für die Prämie ausschlaggebend ist, sind die Anteile an den Leistungen der obligatorischen KK und diese betragen gut 1/3!
      4 1 Melden
  • winglet55 01.02.2017 09:22
    Highlight Es muss ja auch jeder Chabis von der KK übernommen werden. Es ist wie bei den staatlichen Aufgaben, jeder Mist soll vom Staat unterstützt, respektive bezahlt werden. Nur bezahlen will das niemand, resp. man lehnt eine höhere Steuerbelastung ab. Switzerland go's schizophren!
    22 14 Melden
  • piedone lo sbirro 01.02.2017 09:07
    Highlight die explodierenden krankenkassenkosten sind der vetternwirtschaft der bürgerlichen politiker geschuldet.

    USR III = zuwanderung = höhere kk-prämien

    http://www.woz.ch/1608/krankenkassenfilz/wer-unsere-praemien-explodieren-laesst

    https://lobbywatch.ch/de/artikel/gewaehlt-groupe-mutuel

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/BAG-Berset-Arzte-Klartext-zu-den-steigenden-Kassenpramien
    24 11 Melden
  • Sandokan 01.02.2017 09:03
    Highlight Dass gaben wir dem Lobismus und unseren Politiker zu verdanken.
    48 2 Melden
  • Homes8 01.02.2017 09:01
    Highlight Sollte ich mal unheilbar Krank werden, mit starken Schmerzen, Krebs etc. Werde ich mir eine kalten Tag/Nacht aussuchen, wie letzte Woche und nach Indianer-Art gehen.
    Morphium und an Maschinen angeschlossen hab ich schon erlebt, find ich pervers, ist nicht mein Ding.
    23 3 Melden
    • ARoq 01.02.2017 10:22
      Highlight Hab ich mir auch gesagt. Bevor ich Krebs hatte.
      12 2 Melden
  • Vio Valla 01.02.2017 08:47
    Highlight Mehere Ursachen. Dr. Google, der uns alle zu kleinen Hyperchondern macht. Erhöhte psychische Belastungen im Alltag. Pharmaindustrei, die genau weiss, wie sie ihre Mittel über den Arzt an den Mann/Frau bringt. Übervorderte Allgemeinmediziner und dadurch der schnellere Gang zu den Spezialisten oder in Notfallaufnahme. Für jeden Chabis brauchts dazu noch ein Arztzeugnis. Neue umfassendere Untersuchungsmethoden kommen dazu. Also viele Punkte an denen geschraubt werden kann und muss.
    46 3 Melden
    • Turboschnegge 01.02.2017 10:05
      Highlight "Für jeden Chabis brauchts dazu noch ein Arztzeugnis."
      Genau.
      Eine Grippe dauert halt meistens länger als 3 Tage und der Arbeitgeber verlangt ein Arztzeugnis. Also rennen alle zum Arzt und verbreiten die Viren weiter.
      Der Arzt verordnet Bettruhe und viel trinken ( was man ja auch ohne Anweisung vom Arzt weiss)
      Kosten die man vermeiden könnte.
      29 1 Melden
    • Kii 01.02.2017 11:25
      Highlight Mit einer Grippe gehe ich schon gar nicht mehr zum Arzt. Ich rufe meinen Arzt an wenn ich krank werde und kann so mein Zeugnis wenn ich wieder gesund bin abholen.

      2 0 Melden
    • Dä Mö 01.02.2017 13:10
      Highlight @zzZüri: nicht jeder Hausarzt gibt ein blanko Zeugnis. Da kann es schon mal vorkommen, dass man vorbei muss...
      2 0 Melden
  • dodo62 01.02.2017 08:44
    Highlight Das Problem ist auch, dass viele Arbeitgeber ab dem 1. Absenztag ein Zeugnis verlangen. Somit muss man zum Arzt. Und in der Folge fällt man auch länger aus.
    65 4 Melden
    • Firefly 01.02.2017 09:23
      Highlight Ich dachte drei Tage sei von Gesetzes wegen erlaubt ohne Zeugnis... in jedem Fall?
      5 13 Melden
    • Maett 01.02.2017 10:38
      Highlight @Firefly: sich mit dem Arbeitsgeber juristisch anzulegen ist selten eine gute Idee.
      14 0 Melden
    • Qui-Gon 01.02.2017 14:58
      Highlight Gibt gar keine gesetzliche Regelung dazu, liegt im Ermessen des AG. 3 Tage haben sich mit der Zeit als verbreiteter Standard etabliert.
      0 0 Melden
  • Darkglow 01.02.2017 08:34
    Highlight Mir kommt die Galle hoch wenn ich nur 5 zeilen weiter unten lese das Roche im letzten Jahr 9.73 mia gewinn gemacht hat. Und das ist nur ein Konzern, wie siehts mit Novartis, Bayer,... aus um nur gerade die mit bekannten 3 grossen zu nennen. Und hier in den Kommentaren lese ich von Familien die über 10% des monatlichen einkommens für die KK abdrücken müssen. Bin es nur ich oder stimmt hier was nicht?
    100 1 Melden
    • Jol Bear 01.02.2017 10:33
      Highlight Allerdings sind das weltweit tätige Grossfirmen, die werden nur einen sehr geringen Teil dieses Gewinn in der Schweiz erwirtschaftet haben.
      3 8 Melden
    • Darkglow 01.02.2017 17:19
      Highlight Na super! Der kleinste teil des gewinns passiert in einem Land in dem das prozentuale einkommen weltweit wahrscheinlich am höchsten oder sicherlich in den top 10 ist. Wirft nicht wirklich ein besseres bild auf die konzerne. Ausserdem frage ich mich in dem moment gerade wieviel steuern Roche und Novartis wohl zahlen? Aber ja.... anderes thema...
      0 0 Melden
  • Meitlibei 01.02.2017 08:29
    Highlight Und die Moral aus all den Kommentaren? Die eierlegende Wollmilchsau wird's nicht geben.
    12 19 Melden
  • Hoppla! 01.02.2017 08:22
    Highlight Wie es auch aussehen kann: http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/grossbritannien-gesundheitssystem-patienten100.html

    Gibt es Optimierungspotenzial? Sicher. Sind die Krankenkassenprämien hoch? Ja. Wollen wir die Qualität halten? Vermutlich schon.

    Aus meiner Sicht können diese Forderungen primär mit einem bewussteren in Anspruch nehmen der Dienstleistung von uns Bürgern erreicht werden. Das ist der primäre Hebel und Kostentreiber.
    28 4 Melden
    • Firefly 01.02.2017 09:33
      Highlight Ja, jedoch letztens hatte ich so einen kleinen Vorfall. Ich gehe sehr selten zum Arzt jedoch dieses mal dachte ich vielleicht besser mal abklären lassen. Dann beginnt das Programm, ein Untersuch nach dem anderen... nichts verdächtiges, beim dritten frage ich ob das wirklich nötig sei, ich fühle mich gut, da war nur dieser Vorfall von 5min Schwindel und Sprachschwäche. Der Arzt meinte, ja das sei so Programm, das müsse man abklären... naja, es wird teuer.
      6 1 Melden
    • Qui-Gon 01.02.2017 15:01
      Highlight Nur auf die Selbstverantwortung kann man nicht zählen. Die KK müssen bei den Leistungen einhaken können, alles andere bringt nichts. Auch wenn es weh tut.
      0 0 Melden
  • fcsg 01.02.2017 08:19
    Highlight Wenn man sich vor Augen hält, was gewisse Spezialisten im Gesundheitsbereich verdienen, wird einem schnell klar wo die Versicherungsgelder hinfliessen. Es ist ein Moral Hazard-Problem. Patienten ist es ab einem gewissen Schwellenwert (Franchise) egal, was eine Behandlung kostet, weil die Versicherung sowieso bezahlt. Nur eine Begrenzung der Löhne im Gesundheitsbereich führt zu einer Senkung der Gesundheitskosten. Exorbitante Behandlungskosten dürfen von der KK nicht mehr übernommen werden, sondern sind privat zu tragen.
    20 48 Melden
    • chrisdea 01.02.2017 08:35
      Highlight Was sind "exorbitante Behandlungskosten"? +100'000chf für eine Krebsbehandlung?
      11 1 Melden
    • MeineMeinung 01.02.2017 08:36
      Highlight Exorbitante Behandlungskosten dürfen nicht mehr von der KK übernommen werden? Genau diese exorbitanten Kosten sind der Rund wieso wir eine KK haben!! Bei der KK geht es darum, dass man nicht gleich finanziel ruiniert ist wen man eine teure Behandlunh braucht! Ich würde mal sagen sie haben das system nicht ganz verstanden.
      34 2 Melden
    • ast1 01.02.2017 09:22
      Highlight Patienten ist es ab einem gewissen Schwellenwert (Franchise) egal, was eine Behandlung kostet, weil die Versicherung sowieso bezahlt.

      Den Versicherungen nicht. Ausserdem werden die Leute wohl kaum schlechter zu ihrer Gesundheit schauen nur weil sie versichert sind. Also kein Moral Hazard.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 01.02.2017 08:18
    Highlight Wie wärs wenn jeder einzelne mal einfach überlegen würde was er oder sie konkret machen könnte um die Kosten zu senken? Ich habe seit 25 Jahren kein Medikament, keine Tablette, Nix zu mir genommen. Und ich mache nie blau, in meinen Augen sind das, neben den Pharmamultis, die grössten Übeltäter. Und stopft nicht soviel Müll in euch rein!
    51 27 Melden
    • Triumvir 01.02.2017 08:33
      Highlight Schön das Du offenbar mit einer guten Gesundheit gesegnet bist. Dieses Glück haben aber nicht alle Menschen. Es gibt z.B. auch Erbkrankheiten oder Unfälle, die wohl rein gar nichts mit "stopft nicht so viel Müll in euch hinein" zu tun haben. Wie wär's mit zuerst Hirn einschalten und dann erst kommentieren...
      41 12 Melden
    • FrancoL 01.02.2017 09:29
      Highlight Man sollte nicht vom hohen Ross des glücklichen wohl auch erbbedingten Gesundheitsstandes herunter predigen.
      Dann die Pharmaindustrie relativieren und mit dem Übeltäter "Kunde" entlasten zeigt doch sehr wenig Masse, was man durchaus auch als Krankheit werten könnte, nur generiert diese mangelte Masse keine Schmerzen, dafür aber Kosten bei denen die diese Masse ausgleichen müssen.
      2 0 Melden
    • mein Lieber 01.02.2017 11:08
      Highlight @ Triumvir & FrancoL: Darum schreibe ich ja dass sich JEDER überlegen soll wie er oder sie etwas dazu beitragen kann. Eigentlich sollte es klar sein dass Erbkrankheiten, Unfallbehandlungen etc. hier ausgenommen werdet. Ich spreche von Dingen die ausnahmslos JEDER tun kann um die Kosten zu senken. Wie wär's mit Beitrag lesen UND verstehen und dann erst antworten?
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 01.02.2017 08:16
    Highlight Machen wir uns nichts vor. Es wird auf das amerikanische Modell hinauslaufen. In 10 - 15 Jahren kollabiert unser Krankheitssystem. Die Hälfte kann sich dann das kommende private Modell nicht mehr leisten.
    Bis dahin gilt :
    Die Lobbys im Parlament werden die Kostenexplosion weiterhin nicht bremsen.
    Und wir höselen weiterhin wegen jedem Bobo zum Doktor.

    35 4 Melden
  • ujay 01.02.2017 08:13
    Highlight Selber Schuld. Die Einheits KK wurde abgelehnt, was ein guter Anfang gewesen waere, diese Irrsinn zu stoppen. Ich lebe im Ausland/Asien und bezahle fuer meine Internationale Kranken- und Unfallversicherung ca. CHF 120/Mt. bei einer jaehrlichen Franchise von Chf 2000 und 10% Selbstbeteiligung pro Fall bei Krankheit. Unfall 0%. Dieser Versicherer hat 6 Millionen Versicherte.Was heisst das wohl? Einmal Administrationskosten fuer viele Versicherte statt zig mal fuer jeweils wenige. Solange man in der CH Krankenkassen als Jobmaschine fuer moeglichst viele Leute ansieht, aendert sich nichts.
    76 7 Melden
    • ARoq 01.02.2017 10:26
      Highlight Krankenkassen geben im Durchschnitt nur 5% der Prämien für die eigene Verwaltungstätigkeit aus. Meine Prämie ist alleine dieses Jahr um 10% gestiegen.
      Eine Einheitskasse hätte daran nicht viel geändert.
      4 4 Melden
  • blaubar 01.02.2017 08:12
    Highlight Solange niemand daran interessiert ist, bei den Ausgaben zu sparen, wird es so weitergehen. Versicherte denken, wenn sie schon bezahlt hätten, möchte sie auch beziehen. Aerzte und Pharma wollen auch nicht sparen logischerweise. Also muss die Politik aktiv werden. Aber auch die sind mit der Pharma verbandelt und sind so vermögend, dass es für sie persönlich wurscht ist.

    Wär doch mal was für die SVP, oder? Anstatt inexistente Burkahetze zu betreiben. Mal richtig auf den Tisch hauen. Für das Volk. Für extrem echte Probleme!
    50 6 Melden
    • Qui-Gon 01.02.2017 15:07
      Highlight Im Parlament hocken 13 KK-Vertreter. Alles Bürgerliche, auch SVPler. Gesundheitsvorlagen kommen jeweils von links und werden von der bürgerlichen Vetterliwirtschaftstruppe als "sozialistisch" bezeichnet und dann vom Vouch versenkt. So geht das.
      1 1 Melden
  • the.oracel 01.02.2017 08:08
    Highlight Das Problem ist an mehreren Fronten:
    1. Unsere Regierung ist total unfähig das Problem anzugehen. Dafür lieber Steuererleichterungen an die Unternehmen. Wo bleibt der Bürger mit seiner Familie? Der Staat ist da um dem Bürger zu dienen und nicht der Bürger dem Staat.
    2. Die Abschöpfmethode der Pharma die über die Medikamente laufen steht in keinem Verhältnis. Und das Argument mit Forschung zieht nicht. Reine Gier. 9.7 Mia Gewinn?!
    3. Die Doppeluntersuchungen/Scans, etc der Ärzte - das schluckt Geld - unser Geld!

    Es wird Zeit für Veränderung.
    37 1 Melden
    • HSalamanca 01.02.2017 16:58
      Highlight Betreffend 3. Punkt: Selbstverständlich werden einige Untersuchungen völlig überflüssig durchgeführt. Aber häufig fordern gerade junge Patienten immer vermehrt und vehementer diese Untersuchungen. Kriegen sie diese beim Hausarzt oder Erstkonsiliar nicht, ziehen sie einfach weiter...
      0 0 Melden
  • Nick Name 01.02.2017 08:04
    Highlight Die Kommentare zeigen gut, woran das "Gesundheitssystem" krankt: Es hat viele Akteure mit teils unterschiedlichen Interessen, und alle profitieren auf eine (oder mehrere...) Arten. Im Artikel stehts auch schön: "Für das überproportionale Wachstum der Gesundheitskosten verantwortlich sind für EY Fehlanreize, Ineffizienzen sowie externe Faktoren wie der medizinische Fortschritt, die Zunahme chronischer Erkrankungen und die Überalterung der Gesellschaft."
    Doch die Schlussfolgerung Daten! ist dann wieder höchst einseitig und eng und sicher nicht zielführend. Alle müssten an die Säcke. Aberäbe ...
    17 2 Melden
  • Bongalicius 01.02.2017 08:03
    Highlight Wenn ich ein paar Artikel weiterschaue, sehe ich dass Roche einen Jahesgewinn von 9.7 Milliarden einfährt. Schon fraglich wer hier denn die Kosten ins unerträgliche treibt...
    29 2 Melden
  • Herbert Anneler 01.02.2017 07:57
    Highlight Gesundheit neu definieren! www.psim.ch
    1 8 Melden
    • efrain 01.02.2017 09:04
      Highlight wtf.
      4 2 Melden
  • amei 01.02.2017 07:49
    Highlight Vor dem Kollaps gibt es vermehrt sozialistische Massnahmen, danach Warteschlangen, die dann Korruption auslösen. Im Endstadium sind Gesetze und Zusicherungen nur noch toter Buchstabe.
    4 1 Melden
  • Maranothar 01.02.2017 07:43
    Highlight Sicher, Daten konstant abgeben. Die haben doch den Schuss nicht gehört.
    Der viel bessere Ansatz wäre die unanständig hohen Medikamentenpreise zu senken.
    53 7 Melden
    • Армин (Armin) 01.02.2017 08:29
      Highlight Wäri ich auch dafür. Nur kommt die Politik anscheinend nicht gegen die mächtigen Firmen an.
      6 2 Melden
    • Theodorli 01.02.2017 12:43
      Highlight Solange in Bern mit soviel Lobbyismus regiert und entschieden wird geht der Krug zum Brunnen bis er bricht. Doch bis dann haben sich die welche am Zapfhahn sind
      dick und feiss gefressen, so dass sie am
      wenigsten darunter leiden werden.
      Ich kann mir als Rentner nicht mehr leisten in der Schweiz zu leben ohne den Weg zum Sozialamt gehen zu müssen.
      Politikern musste es verboten sein in Verwaltungsräten zu sein,das ist erlaubte Korruption
      und Vetternwirtschaft.
      Aber bei einer Gemeinschaftskr.K. wer bezahlt dann all die arbeitslosen Versicherungsvertreter.
      0 0 Melden
  • bcZcity 01.02.2017 07:41
    Highlight Unser System ist auch Luxus der immer teurer wird. Also bitte Franchisen rauf, Behandlungen von Bagatellen im Notfall voll an den Patienten verrechnen, unnötige Behandlungen streichen, die Beiträge etwas mehr Lohnabhängig machen, direkte Belastung der Prämie auf den Lohn durch eine Einheitskasse, den Ärzten mehr auf die Finger schauen was verrechnet wird und welche Behandlungen wirklich nötig sind.

    Es gäbe genügend Sparpotenzial, aber jedrr von uns müsste eben auch etwas verzichten lernen, auch die Kassen!!
    58 4 Melden
    • Z&Z 01.02.2017 08:12
      Highlight @bcZcity einrichten eines Kontrollorgans für die Überwachung der von Ihnen genannten Punkte (zusätzliche Kosten). Einfachere Möglichkeit für die Regierung, zusätzliche "Steuern" über eine Einheitskrankenkasse einzukassieren. Bin mal gespannt auf eine allgemein gültige Definition von "Behandlung von Bagatellen im Notfall". Grundsätzlich finde ich die Idee ja gut und bin auch dafür, dass da was geht. Aber es ist eben nicht ganz so simpel in der Ausführung. Vor Allem wenn Leute in der Ausführung beteiligt sind, die gut abkassieren.
      8 0 Melden
  • Triumvir 01.02.2017 07:41
    Highlight Alle die damals gegen die Einführung der Einheitskasse waren sollen jetzt ja nicht jammern. Sie sind vollkommen selber schuld. Bei der staatlichen SUVA funktionierts, doch im Gesundheitswesen offenbar nicht...Wir brauchen endlich eine wirksame Lösung!
    78 7 Melden
  • meine senf 01.02.2017 07:38
    Highlight Im Gesundheitswesen scheint vor allem das Sparen teuer zu sein. Beispiel: ein Verwandter arbeitet als Krankenpfleger. In der Absicht damit Kosten zu sparen müssen die Leistungen und jeder Handgriff immer detailierter festgehalten werden. Resultat: es wird immer mehr Arbeitszeit für Administration verbraucht.

    Die Lösung in Apps und Big Data zu suchen ist reiner Zeitgeist. "App" tönt immer gut. Resultat wäre aber eher, dass es dann dutzende undurchschaubare Projekte gibt, von denen vor allem IT-Firmen profitieren.
    42 3 Melden
    • Elpolloloco 01.02.2017 08:05
      Highlight BigData ist halt eines dieser Buzzwords... Ich bin aber überzeugt, wenn bei komplexen Patienten Daten besser zwischen Leistungserbringern ausgetauscht werden, können wir langfristig Geld sparen.
      4 3 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.02.2017 08:22
      Highlight My Words.
      2 2 Melden
  • Wolfsblut 01.02.2017 07:36
    Highlight Wer hat diese Datenerhebung denn bezahlt? Denn einseitiger kann de Ursache für die problematische Kostensituaton nicht beschrieben werden. Was ist mit der Fachärzte-Dichte als Kostentreiberin? Was mit den gigantischen Provisonen an Versicherungs-Vertreter? Was, mit dem Übermass an teuren Apparaturen? Den Medikamentenkosten? Etc. Schuld sind wieder mal die, die keine Lobby haben.
    41 2 Melden
    • Qui-Gon 01.02.2017 15:16
      Highlight Es hat offensichtlich zu viel von allem. Dummerweise werden die Lobbyisten in Bern die Äste auf denen sie hocken, nicht selber absägen. Aber schuld ist sicher wieder die Linke...
      0 0 Melden
  • Nadine-Bunny 01.02.2017 07:35
    Highlight Wirklich, ich steh auf euch vom Watson, aber eine Sache sind eher alternative Fakten: die Krankenkassen-Prämie in Deutschland. Ist man gesetzlich versichert (also nicht privat), beträgt die Prämie 18% des Einkommens. Diese wird dann zu gleichen Teilen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt. Also zahlt man 9% seines Einkommens.
    8 1 Melden
  • rodolofo 01.02.2017 07:31
    Highlight Wieder einmal jammern und reklamieren alle über explodierende Gesundheit-Kosten (die eigentlich Krankheits-Kosten genannt werden müssten), aber niemand fragt nach den Ursachen!
    Vorbeugen statt Heilen wäre auch hier der Ausweg, nicht nur in der Flüchtlings-Politik!
    Im unbarmherzigen Wettbewerb der Hochleistung-Gesellschaft, in dem alle mit allen konkurrieren (müssen) und folglich Betriebe gegen andere Betriebe ums Überleben kämpfen, artet der Alltags-Sport zum Kleinkrieg aus, in dem sehr viele von uns auf der Strecke bleiben und nur ganz wenige wirklich prosperieren.
    Die Gesellschaft ist krank.
    29 7 Melden
  • lilie 01.02.2017 07:31
    Highlight Unsere Krankenversicherung ist zu starr. Es gibt nur einen Normaltarif und einen um die Prämienverbilligung reduzierten Tarif. Das ist nicht zukunftsfähig.

    Man sollte eine einkommensabhängige Prämie einführen. So würden Familien und Menschen mit geringem Einkommen automatisch entlastet, Gutverdiener könnten umgekehrt die Krankenkassen auffüllen.

    Das wäre viel gerechter, und es würde auch der administrative Aufwand der Prämienverbilligung wegfallen.
    56 15 Melden
    • mein Lieber 01.02.2017 08:21
      Highlight So viele Blitze? Hinter jedem einzelnen steckt ein neidischer Geizhals.
      13 3 Melden
    • lilie 01.02.2017 08:24
      Highlight Sieht aus, als wären hier alle Grossverdiener. ;)
      14 0 Melden
    • slashinvestor 01.02.2017 08:25
      Highlight Ist doch super... Nicht genug Geld, schieb es mal wieder an die Besserverdienden... Wie lang nachzudenken haben sie für das gebraucht? Aber sollte doch mir egal sein, sie bezahlen sowieso für mich. Ich bin nicht erwbstaetig. Das einkommen Prinzip ist in Deutschland und wenn ich mich nicht irre sind wir besser dran.
      5 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 01.02.2017 07:15
    Highlight 6% wären echt schön. Als 5-köpfige-Familie, mit momentan nur einem Einkommen, sind wir schon bei 13%.
    62 5 Melden
    • Driver7 01.02.2017 10:02
      Highlight 5 x 11% gibt dann 55% in Zukunft.. rein rechnerisch.. spätestens dann werden wohl 50% der Bevölkerung keine KK mehr haben
      1 0 Melden
    • Commander 01.02.2017 10:14
      Highlight Ja die Singles und "Dinks" dürfen sich gerne mal zurückhalten. Bei uns sinds 4 Köpfe, da kommt schon etwas zusammen. Und für Prämienverbilligung reichts doch nicht. Okay, möchte nicht klagen aber langsam zahle ich schon genug.
      3 0 Melden
    • Qui-Gon 01.02.2017 15:23
      Highlight Und der Lohn steigt ja auch jedes Jahr um die 5%...
      My ass!
      2 0 Melden
  • Thinkdeeper 01.02.2017 07:14
    Highlight SUper.. Daten sammeln und damit Geld und zugleich die Kranken zu Sündenböcke und Schuldige machen.
    Nach Verursachergerechten BMI und kg Prämien schreien und jegliche Solidarität abschaffen statt Preise und Gewinne der Pharmaindutrie und sonstige Profiteure zu reduzieren.Dies solange treiben bis sich "unnützes Leben" sprich Kranke keine Therapie mehr leisten können. Die moderne und legale Form der Euthanasie.
    66 5 Melden
    • Wehrli 01.02.2017 07:47
      Highlight Die Pharma sind 10% der Kostentreiner, 90 % sind unsere Spitäler, Ärzte, usw ...
      5 1 Melden
  • bud 01.02.2017 07:12
    Highlight ein Bonus-Malus System wie bei der Autohaftpflicht wäre auch eine Möglichkeit. Wer zu seiner Gesundheit sorge trägt, kleine Kosten selber zahlt und die Kasse nicht belastet, bekommt eine tiefere Prämienstufe im Folgejahr. Derjenige der viel Kostet, steigt die Prämienstufe an. 30% - 300% wären gute Grenzen.
    27 64 Melden
    • Midnight 01.02.2017 07:31
      Highlight Das System würde sofort scheitern, weil nämlich ein Grossteil der Versicherten wegen der Franchise bereits heute für Kosten gleich selber aufkommt. Ergo müssten die Prämien für fast alle sinken.
      15 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.02.2017 07:38
      Highlight Und was ist mit Fällen bei denen man keine Selbstschuld an seiner Gesundheit trägt? Chronische Krankheiten? Durch dritte verursachte Unfälle? Krebs?
      30 1 Melden
    • Elpolloloco 01.02.2017 07:58
      Highlight blöd für Personen, die chronisch krank sind.
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 01.02.2017 07:04
    Highlight Naja überrascht mich nicht. Das System ist korrupt, jeder will das max. verdienen egal ob es Sinn macht oder nicht. Könnt froh sein wenn ihr nie was habt.

    Hatte ein Problem mit dem Rücken. Kurzfassung: Medtel, 10+ * Hausarzt, x * Physio, 2 * verschiedene Spitäler, 2 * MRI (Man will ja nicht dieses vom anderen Spital anschauen sondern ein eigenes machen) (2 * das sollten wir operieren) und Schlussendlich kam ich endlich zu einem Spezialisten. 3 * Kortison Spritzen, OP sei nicht nötig wir versuchen zuerst den anderen Weg und jetzt nach 1 Jahr ist fast alles gut keine Medis mehr und Sport.
    53 0 Melden
    • meerblau 01.02.2017 08:10
      Highlight Bei mir gings ein bisschen effizienter: 2* Hausarzt, 1* Physio (erfolglos), 1* MRI inkl. Röntgen, direkte Überweisung zum Spezialisten, 1* OP (Cortisonspritze wäre für die Füchse gewesen) und das innerhalb von 3-4 Monaten. Die Nach-OP-Physio lag finanziell nicht mehr drin, kann aber trotzdem wieder quicklebendig rumhüpfen :)
      3 1 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 01.02.2017 08:35
      Highlight Das hört sich alles nur allzu bekannt an.
      Hausarzt, Physio (erfolglos), Röntgen, MRI, Cortisonspritze, Hausarzt, Physio, Röntgen, Konsultation mit Spezialist, OP, Physio.
      Dafür liegt nun Sport endlich wieder drin. Spezialist im Spital hielt dann auch die verabreichte Cortisonspritze für absolut unnötig.
      3 0 Melden
  • Thinktank 01.02.2017 06:56
    Highlight Den Selbstbehalt auf 10000 CHF setzen und nur Schweizer in die Versicherung aufnehmen und schon sind die Probleme weg. Trump zeigt doch, wie es geht.
    18 116 Melden
    • Midnight 01.02.2017 07:33
      Highlight Einmal mehr ein wohlüberlegter Kommentar von dir. Ironie oder meinst Du das wirklich ernst? 😒
      20 3 Melden
    • Triumvir 01.02.2017 07:44
      Highlight Was soll jetzt schon wieder dieser Hinweis auf Trump. Bei diesem Vollpfosten funktioniert nämlich rein gar nichts!
      9 5 Melden
    • bobi 01.02.2017 07:44
      Highlight Sie haben in ihrem Kommentar wohl mindestens ein nicht vergessen...
      11 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Legume 01.02.2017 06:55
    Highlight wie wäre es mit senkung der medi preise? auch eine schweizer abzockerei!
    56 5 Melden
    • loplop717 01.02.2017 07:50
      Highlight Das würde schon ganz einfach gehen man müsste einfach die selbstabgabe der ärtzte abschaffen. Medikamente die man bei ärtzten kauft sind mehr als 20% teurer wie wenn man sie in der apotheke kauft.
      3 5 Melden
  • reaper54 01.02.2017 06:44
    Highlight Ja sicher lasst all unsere Persönlichen Daten benutzen tracken und Verkaufen!
    Leute passt ein Wenig auf, auf eure Daten. Ihr müsst ja nicht gleich einen auf Snowden machen aber schützt euch doch zumindest minimal...
    58 4 Melden
    • bud 01.02.2017 06:57
      Highlight Ich passe lieber auf meine Gesundheit als auf meine Daten auf. Habe das Gefühl, das wird mir langfristig mehr bringen, weil ich dann in Zukunft eher weniger von der Medizin abhängig bin.
      6 16 Melden
    • Midnight 01.02.2017 07:35
      Highlight Ich würde sagen in Zukunft dürfte beides bald gleich wichtig sein.
      3 0 Melden
  • maljian 01.02.2017 06:37
    Highlight Wie wäre es, wenn endlich mal eHealth, was in Genf seit ein paar Jahren getestet wird, in der gesamten Schweiz eingeführt wird?

    http://www.e-health-suisse.ch/

    Es müssten z.B. kostspielige Untersuchungen nicht doppelt gemacht werden. Informationen gehen nicht verloren (mndl. Anweisung Hausarzt für FA, Patient übermittelt Informationen falsch oder vergisst etwas).

    ich musste mich während des Studiums damit auseinander setzen (Informationsethik) und bin davon recht überzeugt.
    34 2 Melden
    • bud 01.02.2017 06:59
      Highlight eHealth in Genf und trotzdem die höchsten Prämien? Sehr aufschlussreich, Danke.
      12 6 Melden
    • LeKnut 01.02.2017 07:37
      Highlight Das ist im Kanton Bern und Zürich gerade im Aufbau, Stichwort Zurich Affinity Domain. Das Gesetz dazu wurde ja vom Bund verabschiedet.
      2 1 Melden
    • wtf 01.02.2017 07:39
      Highlight Bim Bendel?🤓
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 01.02.2017 06:18
    Highlight Einheitskrankenkasse: Das Volk muss einen Pflock einschlagen!

    Nein, wir zahlen lieber höhere Prämien für die hohen Verwaltungs- und Marketingkosten der 94 zugelassenen Krankenversicherer. Wo gibt es das: Ein Einheitsprodukt wie die Grundversicherung, das nicht verändert werden kann, wird von 94 Anbietern mit ihrem ganzen Apparat in der kleinen Schweiz angeboten? Die Parlamentarier haben es nicht einmal geschafft, nach Jahrzehnten der Diskussion, einen vernünftigen Risikoausgleich hinzukriegen. Jetzt muss das Volk endlich einen Pflock einschlagen, wie bei der Zuwanderung.
    87 20 Melden
    • Hoppla! 01.02.2017 06:49
      Highlight Tolle Idee! Wenn ich die Erfahrungen mit Ämter sehe, leben deren Mitarbeiter geradezu für die Dienstleistung am "Kunden". Da nimmt mein Herz ein erquickter Sprung wenn ich dort als Bittsteller vorstellig werde. Mou. Das tönt Klasse! ;-)
      19 16 Melden
    • Amboss 01.02.2017 06:58
      Highlight Na Bravo. Wieder einer, der den Text nicht gelesen hat. Woher kommen die Kostensteigerungen? Lies: Gesundheitskosten. Bezogene Leistungen

      Die KK haben 5% Verwaltungskosten. Eine Einheitskasse kommt nicht auf weniger. Wo ist da das Einsparpotenzial, Herr Schneider?

      Weil man lieber solche populistische nutzlose Scheindiskussionen führt, geht man die wirklich relevanten Fragen nicht an: wie bekommt man die bezogen Leistungen in den Griff? Denn da muss man absetzen. Aber das ist halt etwas schwerer wie eine wirkungslose Einheitskasse zu fordern
      26 15 Melden
    • rodolofo 01.02.2017 07:36
      Highlight Anfangs beim Lesen Deines Beitrages dachte ich: "Dem kann ich voll zustimmen!"
      Dann kam dieser verhängnisvolle letzte Satz, der alles wieder zunichte machte...
      Ich gebe Dir trotzdem ein Herz, weil wir hier über das kranke Gesundheit-System sprechen und nicht über die Art, wie wir mit AusländerInnen umgehen sollen.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon 01.02.2017 06:00
    Highlight Ich bezahl jetzt schon über 10% des Haushaltseinkommens nur schon für die Grundversicherung für mich, meine Frau und ein Kind. Dies notabene inkl. der Prämienverbilligung.
    61 5 Melden
    • Der Beukelark 01.02.2017 06:53
      Highlight Da bist du ja noch gut dran mit 10%.
      11 1 Melden
    • rodolofo 01.02.2017 07:39
      Highlight Das mag ja sein.
      Aber brauchst Du nicht hin und wieder ärztliche Behandlung?
      Sei froh, wenn Du nur Prämien zahlen musst, sonst aber gesund bist!
      Wenn es anders wäre, würdest Du mehr Leistungen erhalten, hättest diese aber auch nötig...
      Denk mal darüber nach!
      5 4 Melden
  • Chnebeler 01.02.2017 05:51
    Highlight War nicht auf watson mal ein Bericht online, dass die "selbstständigen und unabhängigen" Versicherungsberater fast bis 50% einer Jahresprämie an Provision kassieren? Zudem geht das gesunde Augenmass verloren, wann ein Arzt oder Notfallbesuch wirklich notwendig ist. Ich kann mich glücklicherweise fast nicht erinnern, wann ich das letzte mal Krankheitshalber (nicht wegen Unfall) beim Arzt war. Zu einem grossen Teil sind wir auch selber Schuld am Anstieg. Zu dem ist es heute selbstverständlich, dass auch im hohen Alter teure und oft fragwürdige Behandlungen gemacht werden.
    78 2 Melden
    • bud 01.02.2017 07:01
      Highlight Genau. Schlussendlich ist es der Patient, der mit seinem Verhalten die Höhe der Prämien mitbestimmt.
      9 5 Melden
    • Nero 01.02.2017 07:15
      Highlight Leider wird man auch sehr schnell zum Notfall verwiesen.
      Ich hatte beispielsweise eine Erkältung und brauchte ein ärztliches Zeugniss für den Arbeitgeber. Mein Hausarzt hatte erst einen Termin in 3 Tagen, und hat mich auf den Notfall verwiesen.
      Glücklicherweise gab es eine andere Möglichkeit.
      16 0 Melden
    • rodolofo 01.02.2017 07:42
      Highlight Im Zusammenhang mit Krankheits-Kosten die Schuldfrage zu stellen ist sehr heikel...
      Waren die Opfer von Raser-Unfällen schuld?
      Irgendwie schon. Sie hätten ja nicht aus dem Haus gehen müssen...
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 01.02.2017 05:47
    Highlight Der Kastentext ist eine Schande sic!
    17 2 Melden
  • Erdling.Nik 01.02.2017 05:13
    Highlight Und welche Antworten haben die Parteien dazu?
    34 3 Melden
    • LeKnut 01.02.2017 07:40
      Highlight Die sind gerade an einem Skiausflug mit dem Ärzteverband und den Pharmamultis.
      16 2 Melden
    • Midnight 01.02.2017 07:44
      Highlight Die haben sicher schon Dollarzeichen in den Augen 🤑🤑
      1 1 Melden
  • Yippie 01.02.2017 05:12
    Highlight "Die Krankenversicherer würden über umfangreiche Daten verfügen, mit denen sich Prävention, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten grundlegend verbessern liessen"

    Was viel eher passieren wird: Sie haben ein erhöhtes Risiko auf Erkrankung a, b und c, dagegen helfen die Medikamente d-z. Täglich dreimal einnehmen bitte für den Rest des Lebens.
    42 5 Melden
    • Zern 01.02.2017 05:42
      Highlight Ich glaube nicht, dass die Krankenkasse interessiert ist, die Medikamente d-z den Rest des Lebens zu bezahlen ;)
      15 3 Melden
    • Erdling.Nik 01.02.2017 06:40
      Highlight Wieso nicht? Wenn das der Arzt sagt?
      5 6 Melden
    • Midnight 01.02.2017 07:45
      Highlight Wieso nicht? Du zahlst das schön selber (Franchise) und weil dein Risiko steigt, steigt damit auch deine Prämie. Die Bank, sorry, KK, gewinnt immer!
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pitsch K. Matter 01.02.2017 04:52
    Highlight Ich kann nur lachen über diese Scheingründe. Die Wahrheit ist, unsere Regierung wird von der Pharma-, Versicherungs und Ärztelobby erpresst wo es nur geht. Die KK ist mittlerweile eins der grössten Geldumwälzungssysteme von den Armen zu den Reichen. Als würden diese von Habgier getriebenen Egoisten einlenken, bevor der Kollaps kommt, ... schön wäre es.
    111 20 Melden
    • Erdling.Nik 01.02.2017 05:16
      Highlight Du hast wohl leider Recht...
      38 6 Melden
    • LeChef 01.02.2017 06:08
      Highlight Was für ein riesen Quatsch, Fabio. Wenn du schon mal eine Alterspyramide unserer Gesellschaft gesehen hast, weisst du woher das Kostenwachstum kommt.
      20 30 Melden
    • Erdling.Nik 01.02.2017 06:26
      Highlight Das ist sicher auch ein gewichtiger Grund. Aber die Krankenkassen stehen gegenseitig in so einem Konkurrenzkampf, dass ein grosser Teil der Kosten künstlich ist. Ich verstehe beispielsweise nicht, wieso Krankenkassen Millionen unserer Gesundheits(!)beiträge in die Werbung einfliessen lassen. Das ist völlig verantwortungslos! Ausserdem ist es unfair, dass junge Leute für die Luxustherapien von alten Leuten aufkommen müssen. Ich bin ja auch für Solidarität, aber irgendwo muss bei diesem Therapiewahn Schluss sein. Wegen jedes Wehwehchen suchen die den Hausarzt auf. Auch verantwortungslos!
      31 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Tausende demonstrieren in Genf für wirksamere Schritte gegen Klimaerwärmung

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstagnachmittag am Klimamarsch von Genf teilgenommen. Sie forderten die Politiker auf, unverzüglich wirksame Massnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen.

Rund 20 Organisationen mit Unterstützung der Klima-Allianz Schweiz hatten zu der Manifestation im Zentrum der Rhonestadt aufgerufen. Sie gaben die Teilnehmerzahl mit über 7000 an, die Polizei allerdings geht von 3000 bis 3500 aus. Greenpeace-Sprecher Mathias Schlegel zeigte sich jedenfalls sehr …

Artikel lesen