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Fitnessclub

Kraft- und Ausdauertrainings sollen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt werden. Bild: shutterstock

Initiative lanciert: Krankenkassen sollen Schwitzen im Fitnesscenter bezahlen

Im Kampf etwa gegen Übergewicht sollen Ärzte Fitnesstrainings verschreiben können, die von den Krankenkassen in der Grundversicherung bezahlt werden.



Der Verband der Schweizer Fitnesscenter hat am Freitag die Volksinitiative «Ja zur Bewegungsmedizin» lanciert. Die Initiative will erreichen, dass Fitnesstrainings als Medikament respektive Therapieform anerkannt werden. Kraft- und Ausdauertrainings sollen dank Erwähnung in der Verfassung in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aufgenommen werden.

Die Gesundheitszentren wollen den Kampf gegen nichtübertragbare Zivilisationskrankheiten aufnehmen, wie der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV) in einer Mitteilung schreibt. Dazu zählen etwa Übergewicht, Kreislauferkrankungen und bestimmte psychische Leiden.

100'000 Unterschriften in 18 Monaten

Fitnesstrainings würden die Bevölkerung unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, schreibt der SFGV. Damit würden weniger Menschen an vermeidbaren Behinderungen leiden und an nichtübertragbaren Krankheiten sterben. Dieser Grundsatz soll in die Verfassung geschrieben werden.

Schweizer Fitness-Smartwatch im Test

Der Verband will demnächst die Initiative offiziell bei der Bundeskanzlei eingeben und mit der Unterschriftensammlung starten. Für das Zustandekommen sind innerhalb von 18 Monaten 100'000 Unterschriften nötig. Der SFGV ist eine 1994 gegründete Dachorganisation. Sie zählt laut eigenen Angaben über 280 Mitglieder in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 13.03.2015 19:32
    Highlight Highlight Dick wird man weil man zu viel (fr)isst. Abnehmen kann man indem man aufhösrt ständig Kuchen in den Rachen zu stopfen und jede Art von Emotion mit Esstiraden zu begleiten. Spart zudem Zeit und Geld (Source: story of my life). Dicke sollten einfach mehr für die Prämien bezahlen oder abnehmen.
    • Jorge de los alpes 13.03.2015 23:20
      Highlight Highlight und die zuviel saufen, oder zulange an der Sonne liegen, oder andere welche sonst etwas exessive betreiben und dann einen Schaden davon tragen, sollen dann nicht mehr bezahlen??
  • */* 13.03.2015 18:33
    Highlight Highlight Was soll die Smartwatch-Slideshow in diesem Artikel? Die ist voll irritierend und deplatziert.
  • Christian Denzler 13.03.2015 18:21
    Highlight Highlight Hier wollen sich die Fitness Center eine Defizitgarantie erschleichen. Bezahlen würden wir es über die Prämien. Und warum nur Fitnesstraining? Velofahren, Rudern, Tennisspielen usw. ist ebenfalls sehr gesund und man ist an der frischen Luft. Da gäbe es durchaus auch teures Equipement zu bezahlen.
    • Berlin67 14.03.2015 13:41
      Highlight Highlight Das Abo wird ja nicht einfach so geschenkt. Der Arzt arbeitet mit einem Zertifiziertem Fitnesscenter zusammen und erarbeitet mit dem einem eidg. dipl. Fitnesstraining eine Gesundheitsstrategie aus.
      Die Trainings und Beratungen werden protokolliert und dem Gesundheitsziel angepasst.
      Dieses Rezept ) Training wird ein medikament ist nur für Menschen gedacht die an einer nichtübertragbaren zivilisationserkrankung (Bluthochdruck, Rückenschmerzen durch bewegungsmangel etc.9 erkrankt sind
  • kuhrix 13.03.2015 18:10
    Highlight Highlight Die GLP wird ihren Titel für die "Initiative mit der grössten Ablehnung" wohl nicht lange halten können..
  • Tim Roll 13.03.2015 18:04
    Highlight Highlight Ich hätte gerne mein Essen bezahlt - ich esse nämlich recht gesund.
  • greenlion 13.03.2015 16:47
    Highlight Highlight Wie kann so eine Intiative in dieser aktuell doch sehr angespannten Gesundheitskosten - Situation überhaupt entstehen und so weit kommen?
    Das ist doch absoluter Schwachsinn was hier gefordert wird.
    Das würde uns - wie bereits von Hr. Mettler kommentiert - die Prämien wieder in horrende Höhen treiben.
  • zappeli 13.03.2015 16:44
    Highlight Highlight Mal so als Denkanstoss: Viele Sportvereine leisten mit ihrem Angebot genauso einen Beitrag zur Gesundheitsförderung. Wer aber in einem Verein aktiv ist, dem bezahlt die Kasse nichts.
  • who cares? 13.03.2015 16:23
    Highlight Highlight Und die Leute sind übergewichtig, weil sie sich kein Fitnesscenterabo leisten können... jaja
  • Martin Wespe 13.03.2015 16:13
    Highlight Highlight "Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt" Schliesse mich der Meinung an, dass dies ein reiner Boomerang ist. Wir werden den Spass dennoch mit höhren Prämien bezahlen. So ein kurzsischtiger Blödsinn
  • droelfmalbumst 13.03.2015 16:02
    Highlight Highlight ich gehe ja selber 3x die woche ins gym, aber das ist jetzt mal echt lächerlich. alles bezahlt haben wollen und dann jammern dass die prämien jährlich steigen.... oh wunder
  • Michael Mettler 13.03.2015 15:35
    Highlight Highlight Genau, und im Herbst motzen wenn die Prämien steigen...
    • droelfmalbumst 13.03.2015 16:01
      Highlight Highlight word!

Je mehr Bewegung, desto günstiger – kommt bald das Prämienmodell Schrittzähler?

Fast jeder kennt sie: Die Schrittzähler-App auf dem Smartphone. Wer genug Schritte pro Tag geht, fördert angeblich die Gesundheit nachhaltig. CVP-Nationalrätin Ruth Humbel will einen Schritt weiter gehen und auf Basis dieser Technologie ein Prämienmodell entwickeln lassen.

Für Ruth Humbel ist klar: Wenn 80 Prozent der jährlichen Gesundheitskosten in der Schweiz auf nicht übertragbare Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Probleme entfallen, kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu.

Das Problem: «Das schweizerische Gesundheitswesen legt den Fokus auf das Kurieren von Krankheiten. Versicherungstechnisch gibt es heute keinen Anreiz, sich gesund zu verhalten», kritisiert die CVP-Nationalrätin.

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