Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR INFORMATION DER SKS UEBER DIE KOSTENBREMSE BEI KRANKENKASSEN, AM MITTWOCH, 26. APRIL 2017 - Die Seite der Krankenkasse Sanitas auf dem ipad, aufgenommen am 15. April 2014 in Zuerich.(KEYSTONE/Christian Beutler)

Kranke sollen mehr aus dem eigenen Sack zahlen – und so die Allgemeinheit entlasten. Bild: KEYSTONE

50 Franken mehr Franchise? Politiker planen noch viel happigere Aufschläge 

Versicherte sollen künftig einen grösseren Teil ihrer Arztrechnungen selber bezahlen. Doch die Pläne des Bundesrats gehen bürgerlichen Politikern nicht weit genug. Ein Krankenkassen-Experte schlägt gar eine Verzehnfachung der Mindestfranchise vor.

28.03.18, 15:48 29.03.18, 06:16


Wer heute die tiefste Krankenkassen-Franchise wählt, muss jährlich Arztrechnungen bis 300 Franken selber zahlen – plus Selbstbehalt. Erst wenn diese Limite überschritten ist, springt die Krankenkasse ein.

Künftig soll die Grenze angehoben werden – in einem ersten Schritt auf 350 Franken, wie der Bundesrat heute mitteilte. Danach sollen die Franchisen automatisch alle paar Jahre steigen, parallel zur Kostenentwicklung im Gesundheitswesen.

«Da die Versicherten einen grösseren Teil der Kosten übernehmen müssen, werden sie weniger wegen Bagatellfällen ihren Arzt oder ihre Ärztin aufsuchen.»

Bericht des Bundesrats

Erklärtes Ziel: Die Bürger sollen eigenverantwortlicher handeln und weniger medizinische Leistungen in Anspruch nehmen. «Da die Versicherten einen grösseren Teil der Kosten übernehmen müssen, werden sie weniger wegen Bagatellfällen ihren Arzt oder ihre Ärztin aufsuchen», schreibt der Bundesrat in einem Bericht zur Vorlage.

Indem der Einzelne im Krankheitsfall mehr zahlt, soll der Prämienanstieg gedämpft und die Allgemeinheit entlastet werden. Die Kosten in der Grundversicherung haben sich in den letzten 20 Jahren mehr als verdoppelt.

Erhöhung auf 500 Franken gefordert – oder auf 3000

Die Pläne des Bundesrats gehen auf eine Motion von CVP-Ständerat Ivo Bischofberger zurück – und stossen im Parlament auf breite Zustimmung. Allerdings gehen sie vielen bürgerlichen Politikern nicht weit genug.

Geht es nach BDP-Präsident Martin Landolt, soll die tiefste Franchise auf 400 Franken angehoben werden. SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner denkt an einen Mindestbeitrag von 500 Franken. Die entsprechenden Vorstösse sind derzeit im Parlament hängig. 

«Günstige Hausarzt- oder Apothekenkosten müsste jeder selber tragen.»

Felix Schneuwly, Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen

Noch radikaler ist der Vorschlag von Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte beim Onlinevergleichsdienst Comparis. Er schlägt eine Anhebung der tiefsten Franchise auf 3000 Franken vor – das entspräche einer Verzehnfachung.

In dem Fall käme die Versicherung «nur noch für die Behandlung ernsthafter Erkrankungen» auf, argumentierte Schneuwly, der sich beim Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen engagiert. «Günstige Hausarzt- oder Apothekenkosten müsste jeder selber tragen.» Der Experte schätzt, dass dadurch die Prämien aller Versicherten um etwa einen Fünftel gesenkt werden könnten.

«Mit dem Geld, das die Kantone dadurch bei den Prämienverbilligungen einsparen, könnten Personen mit tiefen Einkommen und chronisch Kranke entlastet werden», so Schneuwly.

Umfrage

Sollen die Franchisen erhöht werden?

  • Abstimmen

1,572 Votes zu: Sollen die Franchisen erhöht werden?

  • 19%Ja, aber nur geringfügig.
  • 27%Unbedingt, jetzt braucht es eine deutliche Erhöhung.
  • 54%Nein, das ist nicht fair.

Linke sind alarmiert

Die Aussagen schrecken linke Gesundheitspolitiker auf. «Die Absender dieser Forderungen blenden die Lebensrealität von Menschen mit tiefen Einkommen komplett aus», ärgert sich SP-Nationalrätin Silvia Schenker. Das «Gebahren» zeige, wie schlecht sich gewisse Bürgerliche in die Situation von Familien versetzen könnten, die bei einer Arztrechnung in dreistelliger Höhe ins Schleudern kommen.

«Am Ende verzichten Personen mit tiefem Einkommen einfach auf Arztbesuche – und ernsthafte Erkrankungen werden zu spät erkannt», befürchtet die Baslerin. Bereits heute zahlten die Schweizer Versicherten im internationalen Vergleich viel aus der eigenen Tasche. Höhere Franchisen führten nicht zu mehr Eigenverantwortung, sondern verlagerten die Kosten lediglich, argumentiert sie.

Mindestfranchise seit 14 Jahren unverändert

Als die obligatorische Krankenversicherung 1996 eingeführt wurde, betrug die tiefste Franchise noch 150 Franken. Seither wurde sie mehrmals angepasst – letztmals vor vierzehn Jahren. Neben der Mindestfranchise von 300 Franken können sich die Versicherten auch freiwillig für Wahlfranchisen von 500, 1000, 1500, 2000 oder 2500 Franken entscheiden. In dem Fall profitieren sie im Gegenzug von tieferen Prämien.

Die SP arbeitet derzeit an einer Prämien-Entlastungsinitiative aus, welche die Krankenkassenprämien pro Haushalt auf maximal 10 Prozent des Einkommens beschränken will.

«Die Erhöhung der Franchisen wird wahrscheinlich mehr Versicherte dazu veranlassen, Sozialhilfe zu beantragen.»

Bericht des Bundesrats

In seinem Bericht geht auch der Bundesrat auf die Situation von Menschen mit tiefen Einkommen ein. «Die Erhöhung der Franchisen wird wahrscheinlich mehr Versicherte dazu veranlassen, Sozialhilfe zu beantragen.»

Dies hält auch Krankenkassen-Experte Schneuwly für problematisch. «Es kann nicht sein, dass die Sozialhilfe hier einspringen muss – dafür gibt es Prämienverbilligungen.» Allerdings, kritisiert Schneuwly, machten manche Kantone ihren Job nicht richtig. «Wenn die Kantone ihre Prämienverbilligungsbeiträge zurückfahren, während die Prämien unaufhaltsam steigen, läuft etwas falsch.»

Du musst 2018 nochmals mehr für deine Krankenkasse bezahlen

Video: srf/SDA SRF

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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178
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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • destin 30.03.2018 14:40
    Highlight Unbehandelte Krankheiten kosten in der Endabrechnung am meisten. Warum dieser Fakt nicht interessiert? Weil man sonst da ansetzen müsste, wo es der eigenen Wählerschaft wehtut.
    2 0 Melden
  • Fischra 29.03.2018 20:47
    Highlight Ich als Asthmatiker bin froh die Möglichkeit zu haben eine tiefe Franchise zu wählen. Ansonsten würde ich wohl höher gehen mit dem Selbstbehalt. Anzumerken ist, das ich trotzdem 1/4 meiner Krankenkassenkosten für Medis brauche. Ich bin der Meinung dass man es lassen soll wie es ist. Vielleicht werden Medikamente doch mal günstiger. Das würde helfen.
    6 0 Melden
  • Charming 29.03.2018 13:51
    Highlight Einheitskasse, verhindert die teure Jagd nach "guten Risiken", das bezahlen von unsäglichen Abzock-Ceo-Gehälter, das befriedigen der Aktionärs-Gelüste, die unverschämt hohen Arztlöhne, das Sparen beim Pflegepersonal etc.! Mehr Selbstverantwortung und intelligentes Abstimmungsverhalten ist gefragt. Die Bürgerlichen Abzocker und Falschspieler sind abzuwählen!
    20 2 Melden
  • Milly 29.03.2018 10:42
    Highlight Wie wäre es mit einer AHV-Anpassung um wenigstens die KK Prämienerhöhungen zu decken ? Die Lebenskosten steigen allgemein, KK Prämien auch und jetzt noch die Franchise. Wir werden wie Weihnachtsenten ausgenommen. Lein Mensch ist freiwillig krank.

    17 2 Melden
    • Herr J. 29.03.2018 11:34
      Highlight Ja, und irgendwer muss dass dann bezahlen. Denn das Geld wächst auch hier bei uns nicht auf den Bäumen.
      Und übrigens: Lebenskosten (abgesehen von KK-Prämien und Mieten) sind in der Schweiz in den letzten Jahren gesunken.
      3 18 Melden
    • karl_e 30.03.2018 09:54
      Highlight Herr J., die Lebenshaltungskosten sind dank Mieten und KK-Prämien gestiegen. Die PK-Renten hingegen blieben stabil.
      4 0 Melden
  • AI_MissingEthics 29.03.2018 10:40
    Highlight 3000 Franken Selbstbehalt - eine ausgezeichnete Idee. Was wäre mit 6000 oder noch besser 100'000! Wenn wir schon dabei sind können wir auch die Prämien erhöhen. Sagen wir mal auf das 10-Fache des Einkommens. Und all das Pack, das dann nicht bezahlt wird betrieben, erpresst, gesellschaftlich ausgegrenzt. Kurz so wie es heute schon gemacht wird, nur mit kleineren Beträgen halt! SVP und FDP haben sicher noch weitere Ideen zur Förderung der Feudalgesellschaft!
    26 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.03.2018 09:25
    Highlight Was man unbedingt angehen muss sind die Spitalkosten. Wie gezeigt vom Kanton Luzern. Der Katalog an Behandlungen, welche nur noch im Notfall stationär durchgeführt werden, wurde stark verkleinert und siehe da, 1.5 Millionen bei gleichbleibender Qualität gespart.
    8 6 Melden
    • batschki 29.03.2018 10:20
      Highlight Gespart ist hier das falsche Verb. Umgelagert
      14 4 Melden
  • Z&Z 29.03.2018 06:34
    Highlight Höhere Mindestfranchise - oke, aber im Rahmen. Damit einher geht auch eine höhere Maximalfranchise - wäre auch oke. Aber, was so gar nicht oke ist, die jährliche Kostensteigerung damit abzufangen. Damit stossen die Politiker die Lösungsfindungen im Bereich der Kosten im Gesundheitswesen vollständig von sich weg. Wer wird gegängelt? Die Einwohner. Wer wird (wieder) verschont? Alle im Gesundheitswesen tätigen Personen mit einem Lohn in den oberen Lohnklassen. Im Übrigen ist die Idee einer höheren Franchise, dass die Prämie dadurch sinkt, weil man ja mehr selbst zahlt. Ist das gewährleistet? Nö.
    22 1 Melden
    • batschki 29.03.2018 10:22
      Highlight Also die obligatorische Grunversicherung wieder abschaffen, oder?
      8 4 Melden
  • karl_e 29.03.2018 00:35
    Highlight So wendet sich also jemand mit seinen Beschwerden nicht an den Arzt, weil er/sie sich die Konsultation nicht leisten kann. Nun werden die Beschwerden so heftig, dass er endlich zur Notaufnahme geht - wo man ihn als wirklichen Notfall gleich hospitalisiert. Bei vielen Erkrankungen ist solches Sparen tödlich.
    Die rechtsbürgerlichen Sparapostel müssten dringendst ein paar Jahre Rechnen für Elementarschüler wiederholen. Vielleicht beherrschen sie dann einfache Rechnungen. (Ethik-Unterricht dürfte ihnen übrigens auch nicht schaden)
    32 4 Melden
  • Watson=Propagandahuren 28.03.2018 20:17
    Highlight Warum nicht Grundversorgung (aka "obligatorische KK") über Steuern, so wie in jedem 1. Welt-Land? Und alles darüber hinaus freiwillig mit privaten Kassen?
    Zu wenig Gewinn für die Beteiligten?
    Zu viel Fürsorge für die Bevölkerung statt für Konzerninteressen?
    66 5 Melden
  • KING FELIX 28.03.2018 20:06
    Highlight Ich bin grundversichert, habe maximale franchise, gehe kaum zum arzt.
    Viele meiner bekannten halten dies anderst, zusatzversicherungen minimale framchise, ect....
    Es fällt mir wirklich auf das diese deutlich häufiger physiotherape, psychotherapie, kinesiologie, osteopathie naturheilärzte ect besuchen, ausserdem noch 3/4 vom teuren fitnesstudio erstatten lassen usw... wellness so quasi, von der krankenkasse finanziert. Man muss dazu sagen diese leute sind meist akademiker und besserverdiener. Es lohnt sich richtig.
    Die 2 klassen gesundheitsvorsorge ist schon lange realität.

    34 16 Melden
    • zeromaster80 28.03.2018 22:58
      Highlight Kann Ihnen egal sein, sie finanzieren die VVG Verträge ja nicht mit.
      23 4 Melden
    • batschki 29.03.2018 02:37
      Highlight All das Erwähnte (Physio-, Psychotherapie, Kinesiologie, Osteopathie,...) wird durch die Grundversicherung/ Zusatz bezahlt. Das Volk hat das so gewollt
      12 4 Melden
    • RatioRegat 29.03.2018 12:52
      Highlight Ich habe die niedrigste Franchise und gehe kaum jemals zum Arzt.

      D.h. ich zahle im Verhältnis höhere Prämien als Sie, ohne mehr Kosten zu verursachen. Mir macht es nichts aus, dass ich diejenigen querfinanziere, die häufiger zum Arzt müssen.
      7 0 Melden
  • Flexon 28.03.2018 20:02
    Highlight Bin massivstens dagegen: Tiefe Franchisen wählen Leute, die wiederkehrend hohe Krankheitskosten haben. Das sind nicht Leute, die ständig zum Arzt rennen, sondern Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen, die die IV nicht zahlt. Diese Menschen zu benachteiligen ist höchst assozial, zumal sie in vielen Fällen auch mit beruflichen Einschränkungen konfrontiert sind. Ich würde behaupten, unter ihnen befinden sich trotzdem sehr viele Netto-Einzahler.
    62 8 Melden
  • FrancoL 28.03.2018 19:48
    Highlight Alle scheinen hier im Netz zu wissen an welchen Orten man sparen könnte, dass man weniger zum Arzt gehen sollte und sonst noch einige Verbesserungen.

    Was ich nie lese ist das WIE!

    WIE senkt man Behandlungskosten, WIE senkt man die Kosten einer Spitalnacht, WIE senkt man die Kosten der Medikamente, WIE bringt man Hypochonder dazu sich zu mässigen?
    55 6 Melden
    • batschki 28.03.2018 20:29
      Highlight Indem man definiert (oder sich mindestens einigermassen darüber einigt), was Krankheit ist und wie man solche optimal behandelt.
      Und das ganze Gesunheitsbusiness samt Wohlfühleinheiten (auch für unsere Hypochonder und Normbeflissenen) weiterhin der marktliberalen Wirtschaft überlässt.
      6 15 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:13
      Highlight Wie man Medikamente wieder bezahlbar macht? Das ist eine Frage der Politik. Dort braucht es Druck. Sie müssen fragen, warum die Preise teuerer sind und weshalb dieses Medikament preislich gestiegen ist. Oder warum die Haltbarkeit gesunken ist. Dann können sie teurere Medikamente ohne Mehrwert verbieten. Ganz einfach, wenn man nicht auf der Lohnliste ist, der Chemiemultis.
      30 2 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:19
      Highlight Hypochonder zu lässigen wird nicht gehen. Aber man kann schauen, wie man Bagatellfälle senken kann. Aber anstatt auf Bestrafung könnte man auf Belohnung setzen. Man zahlt ein Betrag und bekommt Geld Ende Jahr zurück, wenn man nur wegen ernsten Krankheiten oder ärztlichen Zeugnis für den Arbeitgeber zum Arzt ging.
      16 4 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:23
      Highlight Behandlungskosten würden ganz klar durch Gemeinschaftspraxen kleiner. Rein nur durch den personellen Aufwand. Vernetzung der Krankenakten ebenfalls. Auch die Hardware wie Röntgenapparat, Utraschallgerät würden effektiver genutzt werden.
      9 4 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:28
      Highlight Die Kosten einer Spitalmacht ist in meinen Augen sehr fragwürdig. Die stiegen als Spitäler (teil)privatisiert wurden. Aber es hat sich geändert? Die Löhne vom Pflegepersonal jedenfalls nicht. Es wurde dem Pflegepersonal eher mehr Betten zugeilt als früher.
      Die Spitäler asind heute deutlich besser ausgerüstet als noch vor 25 Jahren mit MRI, CT usw. Die müssen auch amortisiert werden. Mit anderen Worten, je mehr Technik vorhanden ist, um so mehr wird sie gebraucht was die Kosten in die Höhe treibt. Logisch hat es aus einen positiven Effekt. Die Ärzte können sich besser vorbereiten.
      17 0 Melden
    • TheBean 28.03.2018 22:46
      Highlight 1/2

      Let's go...

      Behandlungskosten senken: Vermehrt auf Generika zurückgreifen, nicht bei jeder kleinen Verletzung in die Notaufnahme, am Wochenende in eine 24h Gemeinschaftspraxis à la Permanence, ...

      Kosten einer Spitalnacht senken: kein Einzel-/Zweierzimmer

      Medikamentenkosten senken: Generika, homöopathische/alternative Behandlungsmethoden ausschliessen (imho)
      6 5 Melden
    • FrancoL 28.03.2018 22:57
      Highlight @R. PETER: mit der Erhöhung der Franchise hat man nun mal kaum Kosten gesenkt sondern einfach verlagert zu Ungunsten der Kranken.
      Eigentlich ginge es darum die Gesundheitskosten für den einzelnen Versicherten zu senken. Da wird nach Lösungen gesucht. Ich finde es nicht Ziel führend den Kranken zu bestrafen weil man die unnötigen Untersuchungen verringern will.
      22 2 Melden
    • FrancoL 28.03.2018 23:05
      Highlight @batschki: äh, das soll nun das WIE beantworten? Wie der freie Markt im Gesundheitswesen agiert das wissen wir, Sie doch wohl auch, indem Krankheiten kreiert werden und das "Gesundmachen" finanziell ausgeschlachtet wird.
      Also ehrlich das ist wohl der abstruseste Kommentar zur Kostensenkung den ich je gehört habe! Sind Sie als Troll unterwegs oder gleich von der Gesundheitslobby bezahlt?
      9 2 Melden
    • batschki 29.03.2018 08:50
      Highlight @Francol: ohne Perspektivenwechsel fahren wir das ganze System an die Wand, sagt auch Prof. Daniel Scheidegger.
      Sie sagen ja selber, dass der freie Markt bei der Krankenbehandlung nicht funktioniert. Und analysieren, wie ich, dass die Kosten durch abstruse Gesundmacherei generiert werden.
      Also gehören die Systeme neu definiert und getrennt. Dann löste sich wohl das Teilproblem der Kosten, das WIE der Kostensenkung von selbst.
      2 2 Melden
    • FrancoL 29.03.2018 09:47
      Highlight @batschki; Es ist mir aufgefallen, dass man Ihren Kommentar eigentlich als zweideutig auffassen muss. Auf der einen Seite loben sie das System in einigen Kommentaren (vielleicht auch ironisch gemeint?), auf der anderen sind Sie auf dem völlig richtigen Weg, wenn Sie erkennen dass der freie Markt da nichts zur Senkung beiträgt. Die Idee der Systemtrennung geht in die richtige Richtung, aber auch da sei die Frage gestellt: WIE trennt man die Systeme, dass es nachher funktionieren könnte ist wahrscheinlich, aber eben WIE trennt man Systeme die ineinander verschlugen sind?
      8 1 Melden
    • batschki 29.03.2018 10:17
      Highlight @Francol: mir liegt sehr viel an meinem Arztberuf. Technische Fortschritte, wie zB die Trockenchemie, haben ausserordentlich viel dazu beigetragen, lebensbedrohliche Zustände sicherer und schneller zu triagieren.
      Die Systeme zu trennen, geht wohl nur über eine Definition dessen, was Krankheit ist.
      Wir sind im philosophischen Diskurs seit 5 Jahren dran: schwierig ist nur das Vorwort! Das Hauptproblem orte ich darin, dass wir seit dem Fall des Kommunismus alle hier im Westen nur noch utiliaristisch denken können.
      6 0 Melden
    • FrancoL 29.03.2018 10:58
      Highlight @batschki; Ich bin nicht Arzt, habe aber Praxen erstellt und auch Spitalbauten projektiert bzw umgebaut. Darum habe ich immer recht nahe am Gesundheitswesen "gelebt". Es geht beim Gedanken des trennen doch um eine Grundannahme die man treffen müsste:
      Die Grundannahme, dass JEDER Bürger einen Zugang zur medizinischen Versorgung haben muss, der für jeden auch tragbar ist.
      Dies ist am freien Markt nicht zu gewährleisten, darum muss die öffentliche Hand eingreifen und das gewährleisten.
      Dass man dann noch etwas genauer die "Krankheit" umschreiben muss, sofern möglich, ist sicherlich richtig.
      6 0 Melden
    • Lami23 30.03.2018 19:32
      Highlight Virerzimmer sind also definitv nicht das, was die Spitalnacht teuer macht.
      0 0 Melden
    • Lami23 30.03.2018 19:32
      Highlight Sorry, günstiger machen würde.
      0 0 Melden
    • batschki 31.03.2018 05:56
      Highlight @Francol (mein vorgestriger Post ging verloren, darum verzögert nochmals):
      der freie Markt im Gesundheitswesen mit seinen gefährlichen "Prioritäten" muss SOFORT gestoppt werden!
      Krankheit darf nicht DANN NOCH genauer umschrieben werden; es ist jetzt höchste Zeit. Uns fehlen zunehmend Antibiotika, Impfungen, billige, alte Zytostatika, weil deren Herstellung zu teuer, bzw. unrentabel und ausgelagert worden ist.
      Was nützen all die stents und Prothesen, wenn wieder jung an Blinddarm- und Gallenblasenentzündungen gestorben werden muss? weil man vor lauter Geld das einfache Nützliche vergisst
      1 0 Melden
    • FrancoL 31.03.2018 14:24
      Highlight @batschki; Wie gesagt ich habe Sie nach Ihrem ersten Kommentar völlig falsch verstanden, allerdings beim nochmaligen Durchlesen verstehe ich den damaligen Kommentar nur mit dem Zusatz "Ironie" richtig.
      Ihre nächsten Kommentare teile ich zu 100%! Und es freut mich diese von einem Arzt zu hören.
      Ja wenn Rentabilität die Führungshand im Gesundheitswesen übernimmt dann kann man nur hoffen nie krank zu werden.
      1 0 Melden
  • rodman 28.03.2018 19:29
    Highlight Schön, wie hier gepoltert wird, dass das krankenversicherungssystem zu teuer sei. Und dass sich eine arma familie eine erhöhung der der franchise nicht leisten kann. Und die pösen multis. Und überhaupt.


    Schaut einfach, wie sich die kk-prämien in den letzen 2 jahrzehnten entwickelt hat. Wenn wir so weiter machen wie jetzt. Wirds sicher nicht besser und finanziell tragbarer.
    7 55 Melden
  • Zap Brannigan 28.03.2018 19:24
    Highlight "Mit dem Geld, das die Kantone dadurch bei den Prämienverbilligungen einsparen, könnten Personen mit tiefen Einkommen und chronisch Kranke entlastet werden"

    Man erhöht also den Leuten mit kleinem Einkommen (sonst kriegen sie keine Verbilligung) die Franchisen, damit man mit dem eingesparten Prämienverbilligungen Leute mit kleinem Einkommen entlasten kann.

    Und 3000 Franken entspricht etwa einem Nettomonatslohn vieler Leute mit einfachen Berufen und somit verdammt viel Geld.
    52 3 Melden
    • IchSageNichts 28.03.2018 20:38
      Highlight Es heisst auch Versicherung und nicht 300.-Shop.

      Viele verstehen nicht das das System so sicher zu Grunde geht. Man muss dringend Geld aus dem System nehmen und Anreize auf der Konsumentenseite erhöhen und nicht noch mehr zurück fahren wie es die SP Initative will. Wenn wir in 20 Jahren 6000Fr/Prämie zahlen dann läufts gar nicht mehr.
      6 11 Melden
    • Zap Brannigan 29.03.2018 09:44
      Highlight Ja, das System ist voller falscher Anreize. Sowohl auf Patienten- wie auch auf Spitalseite. Da muss man Ansetzen. Und es kann nicht so weiter gehen, sonst zahlen wir in 20 Jahren alle 1000.- pro Monat Prämien. Aber dazu wird man sich wohl mit Pharma, Ärzte- und Patientenlobbys anlegen müssen. Ein Horrorjob für jeden Politiker, der wieder gewählt werden will. Also schräubelt man lieber an den Franchisen.
      4 0 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 28.03.2018 19:16
    Highlight Bei eigennütziger Betrachtung müsste ich das gut finden, wenn ich der Versicherungswirtschaft glaube, dass sich dies angemessen in günstigeren Prämien widerspiegelt. Dieses Vertrauen habe ich aber nicht.
    36 1 Melden
  • Liselote Meier 28.03.2018 19:12
    Highlight Ich finds gut. Lernen gewisse Bevölkerungskreise evtl. mal was bürgerliche Politik bedeutet. Hat nichts mit Bürger sprich Staatsangehöriger zu tun sondern steht für Bürgertum die Bourgeoisie aka die besizende Klasse, die auch in den VR's der Versicherungen sitzen.

    Die Sowjetunion hatte viele Fehler, aber zwang alleine durch ihr bestehen die bürgerlichen Regierungen in West-Europa mit den Lohnarbeiter Kompromisse zu schliessen, der Faktor ist aber bekanntlich wegefallen und dies merkt man von Jahr zu Jahr mehr seit den 90er, weg vom Kompromiss soziale Marktwirtschaft.




    32 11 Melden
  • plaga versus 28.03.2018 18:56
    Highlight Szene 1 (gemeiner Politiker):
    Immer der dumme Pöbel, kann nicht rechnen, geht wegen jedem Bobo zum Doc, nutzt die Soziale Wohlfahrt aus und will alles Gratis haben...

    Szene 2 (Pharma- und Medizinerlobby):
    Mega Tubelis, die Schweizer.

    Szene 3 (Hüslischwiz):
    Ich? Krank? Nie. Nicht meine Familie. Das interessiert mich nicht, egal. Aber was ist mit den Asylanten und den Sozialhilfeschmarotzern? Denen zahlt man ja alles und gehen wegen jedem Bobo zum Doktor.

    Was gäbe das für ein schönes Volktheaterstück!
    57 8 Melden
  • B-Arche 28.03.2018 18:54
    Highlight Die Amerikanisierung des CH Gesundheitssystems schreitet voran.
    Ab wann muss man sein Haus verkaufen oder sich massiv verschulden wenn man ein Krebsleiden hat oder gar einen Herzfehler?

    Und alles - wie in den USA - wegen "bürgerlicher Politik" heisst Stüüür senken wegen "Globaler Steuerwettbewerb!!!!", "mehr Eigenverantwortung" - dieselben "Bürgerlichen" die in ihren Kantonen auch die Prämienverbilligunge stetig abbauen...
    62 4 Melden
  • Restseele 28.03.2018 18:49
    Highlight In dem Fall käme die Versicherung «nur noch für die Behandlung ernsthafter Erkrankungen» auf.... Super-Vorschlag...... Zu dumm nur, dass für die Diagnose 'ernsthafte Erkrankung' zuerst einige Untersuchungen notwendig sind, die man dann selber bezahlen muss und dann streitet man sich am Schluss wohl darum, was eine 'ernsthafte Erkrankung' sei. Natürlich gewinnen dabei die Versicherungen fast immer.
    Aha, also immer mehr bezahlen, aber immer weniger dafür bekommen? So wird das von Rechtsbürgerlichen gefordert?
    Das ist Betrug! Die rechtsbürgerliche Mehrheit muss abgewählt werden.
    72 2 Melden
  • Ms. Pond 28.03.2018 18:48
    Highlight Als chronisch Kranke wär ich dann gleich doppelt und dreifach gestraft. Ein Durchschnittsversicherter, der nur selten zum Arzt geht, zahlt dann die KK ohne je zu beziehen.....

    ich wäre dafür, dass man Leistungen im Alter einschränkt, die Artzlöhne und Renditen der KKs senkt.Wenn man sieht was für Prämien die KKs bezahlen, muss man sich nicht wundern. Die bereichern sich auf unsre Kosten. Der Staat zwingt uns Versicherungen bei privaten Firmen abzuschliessen. Das ist doch absurd!
    47 3 Melden
  • Caturix 28.03.2018 18:47
    Highlight Verdiene Brutto 40'000 Chf/Jahr habe eine Franchise von Chf 2500.- also man kann sie gut auf 3000.- anheben da sehe ich kein Problem. Ich habe schon seit Jahren 3200.- auf der Seite (Selbstbehalt und Spitalkosten) wenn man mal ins Spital muss. Die Medis und Arzt von 1200.- Chf im Jahr muss ich auch selber bezahlen also habe ich die Versicherung nur für Notfälle.
    12 25 Melden
    • batschki 28.03.2018 20:39
      Highlight Sehr gut!
      Und sorgen Sie dafür, dass Ihre Krankenkasse keine Ihrer Diagnosen zu sehen bekommt und auch nicht, welche Medis Sie selber bezahlen!
      Ich jedenfalls handhabe das so. Selber bezahlen, eigene Gesundheitsdaten selber verwalten und sollte ein Grossrisiko eintreffen, dann sind wir ja versichert.
      7 2 Melden
  • mrmikech 28.03.2018 18:36
    Highlight Ich arbeite in die medizinische industrie. Ich sehe jahr nach jahr wie millionen weggeschmissen werden an jede menge unsinn, zum beispiel IT projekte die nichts bringen, oft sogar nie eingesetzt werden oder scheitern. Marketing budgets sind astronomisch hoch, sowie die boni. Alle manager sind ständig an "börse" oder "kurse", fliegen erste klasse und kommen immer wieder schön gebräunt zurück. DORT kann gespart werden, nicht bei die bürger!
    64 3 Melden
  • M.. 28.03.2018 18:30
    Highlight Ich bin durch meinen Arbeitgeber kollektiv versichert (internationale Organisation, da geht sowas...). Das System das wir da haben finde ich eigentlich ganz gut - keine Wahlfranchise, stattdessen werden pauschal 80% verguetet bis man selbst 500 CHF bezahlt hat, dann zu 90% bis man 3000 CHF bezahlt hat und darueber zu 100%. Man "spuert" also gleich von Anfang an etwas, ohne am Ende bei horrenden Summen zu landen. Ausserdem werden in der Regel (Ausnahme Spitalkosten) nur bereits bezahlte Rechnungen verguetet. Und die Praemien sind Lohnprozente, ca. 5% ...
    25 0 Melden
  • mrmikech 28.03.2018 18:20
    Highlight Premien und franchise sind nicht zu tief, die kosten sind zu hoch. Medikamente sind hier massiv teurer als in andere Europäische länder, zum Beispiel. Grundversicherung soll verstaatlicht werden und der staat soll preise verhandeln. Viele länder machen das und sparen so milliarden.
    87 8 Melden
  • sidthekid 28.03.2018 18:13
    Highlight Schon geil: Ich bezahle monatlich einen hohen Betrag, um mich gegen Krankheiten zu versichern. Habe ich dann mal wirklich etwas, soll ich erst mal 3700.- (Franchise + Selbstbehalt) hinlegen, bevor meine Versicherung auch nur einen Rappen bezahlt?
    Leute, das treibt Familien in den Ruin! Da wird ja nicht schön geplant alle Jahre ein Kind krank. Es kann gut vorkommen, dass 2-3 Personen innert 2-3 Monaten ein gesundheitliches Problem haben. Da hat man einfach so 10000.- bereit? Über den Jahreswechsel gar 20000.- +? 😒
    97 10 Melden
    • zeromaster80 28.03.2018 18:45
      Highlight Selbstbehalt nicht verstanden. Die Prämien würden damit auch sinken, für paar Jahre zumindest.
      3 39 Melden
    • sidthekid 28.03.2018 19:48
      Highlight Ich habe den Selbstbehalt durchaus verstanden. Musste/ durfte ihn auch schon abdrücken. Hast schon recht, ich müsste „nur“ 3000.- hinlegen, dann bezahlt die Versicherung schon mal 90%... Der Selbstbehalt hat schon seine Richtigkeit.
      Habe im Grunde nichts gegen hohe Franchisen, nur sollen diese wählbar sein. Ich habe selbst die Höchste verfügbare. Gerade Familien können sich hohe Franchisen aber nicht leisten. Hast du Belege für die sinkenden Prämien?
      26 4 Melden
    • zeromaster80 28.03.2018 22:49
      Highlight Bei einer hohen Franchisen zahlen die Kunden mehr Selbst, betroffen sind primär die Kranken, Gewinne gibt es nicht. Beleg genug? Befürworten würde ich das nicht, jegliche Fakten sind auf diesem linksextremen Portal aber auch egal^^
      3 21 Melden
    • KING FELIX 29.03.2018 00:05
      Highlight Der arzt der mich am rücken operiert hat, der hat eine jaguarsammlung und 2 villen.
      Vieleicht sollte man da mal den rotstift ansetzen. Gewinne gibt es nicht? Selten so gelacht
      11 1 Melden
    • batschki 30.03.2018 00:25
      Highlight @king felix:
      warum haben Sie sich denn von DEM operieren lassen?
      sind Sie sicher, dass die OP nötig war?
      hatten Sie sich nach Alternativen mit mehr eigenem Dazutun (Physio, Geduld) und weniger Hochglanz-sozial-prestige erkundigt?
      vielleicht schuldeten Sie Ihre Entscheidung Ihrem Status als king; aber dann bitte nicht über die Kosten jammern! Villen, Jaguare und Rückenop's gehören idR alle in den gleichen Topf von Überflüssigem, das von der OKP bezahlt wird. Zum Lachen finde ich das nicht.

      1 2 Melden
    • KING FELIX 30.03.2018 07:20
      Highlight Selten einen so bescheuerten kommentar gelesen batschki.
      Ein akuter bandscheiben vorfall, mit lähmung des entsprechenden beins, voll luxus gell? Kopfschüttel.
      0 1 Melden
    • batschki 31.03.2018 05:37
      Highlight @king felix:
      mit dieser Diagnose hätte man Sie samt DIskushernie vor 40 Jahren während 4-6 Wochen in einem Männersaal im Spital in ein Streckbett gelegt, immer auf dem Rücken, Beine 90' gebeugt mit Gewichten dran...
      Ja, das ist voll Luxus! ich finde, Sie hätten allen Grund, der heutigen Medizin dankbar zu sein und Ihrem Operateur seine Jaguare und Villen zu gönnen.
      1 0 Melden
  • axantas 28.03.2018 17:56
    Highlight Ich würde doch gleich 50'000 Fr. machen. Immer diese Halbheiten. Und jedes Jahr wieder so ein Hin- und Her. Ein für allemal abgehandelt, dann kann die ganze Mannschaft zum Apéro.
    58 2 Melden
  • Franz 28.03.2018 17:53
    Highlight Krankenkasse
    Sparen bei den bedürftigen, klotzen bei den Reichen.
    59 6 Melden
  • Matti_St 28.03.2018 17:52
    Highlight Kleines Beispiel.
    Mein Epi-Pen hatte früher eine Haltbarkeit von 5 Jahren. Heute ist es ein Jahr. Sie verdienen an diesem Medikament Faktor 5 gegenüber früher. Da gibt es sicher noch andere Beispiele. Und hier wird immer noch über Bagatelle gesprochen und als Kostentreiber genannt. Irgendwie schaffe ich es nicht mehr, diese Politiker ernst zu nehmen.
    98 0 Melden
    • batschki 30.03.2018 00:10
      Highlight Ja, es gibt noch viele solche Beispiele, wie absurd die Kostentreiberei, aka liberale Marktwirtschaft, unsere Solidarität mit Füssen tritt;
      Und eigentlich ist es höchste Zeit, diese öffentlich zu machen. Z.B. im Vogelgrippejahr ein Thema zwischen Ärzteschaft und BAG wegen Tamiflu, das wegen Lagerknappheit einen offiziellen Aufkleber mit zwei (!!) Jahre längerer Ablaufzeit erhielt.
      Antwort des BAG: wenn die Pharma wissenschaftliche (doppelblind, randomisiert und wohl auch ohne Tierversuche) Studien vorlegt, dass das Zeug länger haltbar ist, kann die Haltbarkeit verlängert werden.
      2 1 Melden
  • Tepesch 28.03.2018 17:35
    Highlight Besser: Generikapflicht (sofern Vorhanden), Warenkorb für die Medipreise erweitern, sowie Fallpauschalen für Haushärzte einführen. Gleichzeitig Krankenkassen, so wie Spitäler und Ärzte besser kontrollieren.
    50 5 Melden
  • aglio e olio 28.03.2018 17:32
    Highlight So kann man die AHV auch entlasten.
    Die Leute gehen nicht mehr zum Arzt wenn sie krank sind und sterben früher.
    Gefickt eingeschädelt...
    89 6 Melden
  • Phrosch 28.03.2018 17:28
    Highlight Willkommen amerikanisch Verhältnisse und Zweiklassengesellschaft.
    120 13 Melden
    • murrayB 28.03.2018 17:35
      Highlight Jetzt nur nicht übertreiben...
      16 106 Melden
  • praxis 28.03.2018 17:26
    Highlight Da wird bei allen gespart, gleichmässig, aber die Kostentreiber sind nun mal nicht die Durschnittskonsumenten, sondern dass wir alle älter werden und die immer teurere Technik. Am Schluss gehen halt dann viele weniger zum Arzt, gerade die Geringverdiener z.B. Ist das im Sinn des Gesetzes?
    65 3 Melden
    • batschki 28.03.2018 18:06
      Highlight Für das obligatorische KVG wurde mit dem Argument geworben, dass sich ALLE Arztbesuche leisten können sollen! auch die krankheitsanfälligeren sozial/ finanziell schlecht gestellten. Unterdessen wird von Grundversicherung fast jede Wohlfühlmethode bezahlt - und konsumiert -, was halt auch kostet. Die Erhöhung der Franchise ist somit NICHT im Sinne des Gesetzes, wie es bei seiner Annahme gemeint war.
      29 6 Melden
  • Super 28.03.2018 17:23
    Highlight Das ist nichts anderes als eine versteckte Kopfsteuer.
    63 7 Melden
  • The Origin Gra 28.03.2018 17:22
    Highlight Wer gehört alles dieser Neoliberalen Prokassenlobby an? Von denen Wähle ich keinen 😡
    76 6 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:34
      Highlight In der Gesundheitskommission im Nationalrat sind mehr Mandate vetreten als Nationalräte. Das sind von Chemiemultis über Pflege bis zur Lungenliga. Mit wenigen Worten, alle profitieren. Von Links bis Rechts.
      15 1 Melden
  • N. Y. P. 28.03.2018 17:21
    Highlight Noch radikaler ist der Vorschlag von Felix Schneuwly : Er schlägt eine Anhebung der tiefsten Franchise auf 3000 Franken vor !

    Felix,
    wie wäre es mit 30'000 Franken ?
    Das wäre doch was. Dann könnten wir uns alle auf die Schenkel und gegenseitig auf die Schultern klopfen.

    Unser Gesundheitssystem ist klinisch tot. Einfach alles ist PERVERS teuer. Bern ist verseucht von der ganzen Gesundheits-Lobby.

    Wir haben bald US-Verhältnisse :

    Dr. : Sie haben Lungenkrebs. Behandlung kostet 66'000.-. Kreditkarte ?

    Patient : Nein.

    Dr. : Ok, verrecken können Sie zuhause.
    131 12 Melden
    • Sille 28.03.2018 17:37
      Highlight .... dem sagen die dann *natürliche Auslese*... wenn sowas kommt, dann werden viele an Krankheiten sterben, welche geheilt werden sich aber den Arzt nicht mehr leisten können. Es sind nicht nur ältere Personen welche krank werden können, auch Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene können Krebs oder sonstige lebensbedrohliche Krankheiten bekommen,aber Bern nimmt mit solchen Vorschlägen offensichtlich den Tod von tausenden in Kauf.
      Ist das die neue Schweiz? Nur noch Reiche welche sich solch ein System leisten kann? .....
      62 4 Melden
    • N. Y. P. 28.03.2018 18:06
      Highlight Richtig.

      In 25 Jahren werden nur noch Reiche sich teure Behandlungen leisten können.
      Und, obwohl es noch alle abstreiten, werden nur noch Söhne und Töchter reicher Eltern eine gute Schulbildung erhalten.
      etc.

      Die Liste lässt sich beliebig verlängern.

      Die weltweite Überwachung
      (siehe NL-Artikel von heute auf watson ) dient nicht nur dazu, Terroristen ausfindig zu machen, sondern auch um ein Auge auf die 90% zu haben, dass alle schön ruhig bleiben..

      Bin ein wenig abgeschweift. Aber ich denke, dass wir in 30 Jahren dieses 90/10 - Verhältnis haben werden. Global.
      46 7 Melden
  • aglio e olio 28.03.2018 17:17
    Highlight Pharmaunternehmen und KV Verwaltungsräte etc. reiben sich die Hände und wissen nicht wohin mit dem vielen Geld, und der Durchschnittsbürger trägt seine Krankheitskosten selbst, obwohl er krankenversichert ist. Die heftigen Fälle mal ausgenommen.
    Ich kenne niemanden, der wegen einer Bagatelle zum Arzt rennt. Im Gegenteil. Kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass dies so häufig vorkommt wie es immer heisst.
    Wie asozial.
    110 4 Melden
    • Ms. Pond 28.03.2018 18:54
      Highlight Wegen der 3 Tages Arztzeugnis- Regel müssen unzählige wegen Bagatellen zum Arzt. Ich ärgere mich jedes mal. Viele Arztbesuche finden nur statt, da die Angestellten das Zeugnis brauchen
      37 1 Melden
  • einmalquer 28.03.2018 17:12
    Highlight Die Vorschläge erleichtern das Leben massiv.

    Man muss sich nicht mehr den Kopfzerbrechen zwischen zwischen Ferien auf den Malediven oder im Tessin, für beides wird das Geld nicht mehr reichen.

    Man muss nicht mehr wählen, ob ein Steak oder ein Cervelat, ob ein Bier oder Hahnenwasser, ob ein Buch oder nur 20Minuten besser wäre und in was man Geld investieren sollte. Man hat ja fast keines mehr.

    Nichts muss man mehr wählen, nichts mehr hat man zu überlegen - das billigste muss gut genug sein.

    Man könnte natürlich nächstes Mal überlegt wählen - aber das ist eher unwahrscheinlich.
    270 50 Melden
    • skofmel79 28.03.2018 22:40
      Highlight Top kommentar *i like*
      6 0 Melden
  • dä dingsbums 28.03.2018 17:12
    Highlight Gibt es eigentlich Daten die die Behauptung belegen, dass zu viele Leute mit niedrigen Franchisen, zu oft zum Arzt gehen und so die Kostenexplosion verursachen?

    294 14 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.03.2018 19:17
      Highlight Es scheint schon so zu sein. Planet Money hat eine Studie über Amerika vorgestellt, die nicht 1 zu 1 auf die Schweiz anwendbar ist, aber zu tieferen Kosten kommt, wenn Patienten sie selbst tragen müssen.
      https://www.npr.org/templates/transcript/transcript.php?storyId=534132561
      2 7 Melden
    • mr-marple 28.03.2018 19:58
      Highlight Meines Wissens nach gibt es da nicht. Zudem ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass dass es einen Zusammenhang zwischen Anzahl Artzbesuche und Gesundheitskosten gibt. Gemäss OECD Statistik geben wir ca 12% unseres Bruttoinlandsprodukt für Gesundheitskosten aus. Was sehr viel ist (nur die USA geben noch mehr aus). Die Durschnittliche Anzahl Arztbesuche ist aber bei 3.9 pro Person und Jahr, was recht wenig ist (unteres Viertel), andere Länder haben viel mehr: Japan und Korea (13 ~14), geben aber viel weniger für Gesundheitskosten aus.
      8 0 Melden
    • Sw Com 28.03.2018 23:00
      Highlight Leider sind dies alles Schreibtischtäter. Und leider sind solche Politiker nicht mehr im Stande das Volk zu spüren. Ich wünsche diesen Politiker, mal für drei Jahre am Existenzminimum zu leben und für jede monatliche KK Prämie eine Mahnung zu erhalten mit Betreibungsandrohung. Vielleicht erwachen solche Leute, wenn es ihnen ans lebige geht. Vielleicht wären diese wieder näher beim Volk. Oder die nächsten Wahlen lassen grüssen.
      10 0 Melden
  • Flötist 28.03.2018 17:08
    Highlight Und dann gibt es Länder, die es schaffen, dass der Bürger (fast) keine Gebühren bezahlt (es wird via Steuern bezahlt, die gar nicht viel höher sind als in der Schweiz, sicher nicht auf Höhe CH Steuern + CH Versicherungsprämien) und trotzdem sehr gute Leistungen erhält. Wie zum Beispiel Deutschland und Kanada.
    279 52 Melden
    • zweistein 28.03.2018 17:16
      Highlight Ich habe null Bock auf deutsche Verhältnisse im gesetzlichen Gesundheitswesen, sorry!
      33 51 Melden
    • Flötist 28.03.2018 17:22
      Highlight @zweistein Das macht nichts. Kein Problem.
      39 8 Melden
    • Oh Dae-su 28.03.2018 17:35
      Highlight Ähm ernsthaft Deutschland als Vorbild? Wo du als Versicherter der gesetzlichen Krankenkasse wie ein Mensch zweiter Klasse beim Arzt behandelt wirst? Wenn du jung und halbwegs gutverdienend bist, zahlst du in Deutschland übrigens massiv höhere Krankenkassenprämien als in der Schweiz.
      26 13 Melden
    • axantas 28.03.2018 18:00
      Highlight Na, zweistein, hast du Erfahrungen mit dem deutschen System? Ich darf/muss es jetzt grad kennen lernen. Ich grüble noch darüber nach, ob das so mies ist...
      Bis jetzt lautet die Antwort: Ist es beileibe nicht.
      13 5 Melden
    • Flötist 28.03.2018 18:14
      Highlight Nein, das muss überhaupt nicht wie in Deutschland laufen. Es kann ja durchaus eine Gebühr erhoben werden um den Standard zu verbessern. Aber es gibt Länder, die die Kosten viel besser im Griff haben, wie auch in Schweden.
      14 2 Melden
    • Baffes 28.03.2018 18:39
      Highlight Die Kosten werden dort 50/50 zwischen Arbeitgeber und Nehmer geteilt. Allein das sorgt schon dafür das alle daran interessiert sind die Kosten tief zu halten. Das Verhältnis zwischen Privat und Kassenpatient ist recht angespannt. Das stimmt. Aber niemand muss auf sein Konto schauen bevor er sich das Bein bricht und wenn ja ob er selbst mit dem Velo ins Spital fährt oder sich doch die Ambulanz leisten kann. Ich hab in dem System lange genug gelebt und bin an meiner Knie OP nicht verarmt.
      16 0 Melden
    • Kimelik 28.03.2018 20:06
      Highlight In Deutschland sind die Steuern + Krankenversicherung ca. 40-50% des Einkommens.
      Wer das in der Schweiz hat?
      2 5 Melden
    • Baffes 29.03.2018 10:18
      Highlight Im Schnitt bei 33.2% für den Arbeitnehmer. Dafür ein KK System ohne Franchise mit geringer Selbstbeteiligung an genetischen Medikamenten und eine Quartalsgebühr von 10 euro beim ersten Arztbesuch. Weiterhin müssen Soziale Hilfeleistungen nicht zurückgezahlt werden, Verheiratete werden nicht bestraft und Kita Plätze sind bezahlbar. Ja, das deutsche Sozialsystem kostet mehr. Dafür ist es auch eines der Besten auf diesem Planeten. Man muss es nicht kopieren, aber man kann sich die guten Sachen mal anschauen. Denkanstösse und so...
      3 1 Melden
    • Kosmopolit 29.03.2018 17:19
      Highlight Bitte? Sie wollen allen ernstes das Gesundheitswesen in DE mit der CH vergleichen? Ok, dann wollen wir mal...
      In DE müssen Sie auf einen Untersuchungstermin beim Arzt wochenlang warten, ausser, Sie sind privatversichert. Auch bei einem akuten Fall müssen Sie sich gedulden. Oft bekommen Sie keinen regulären Termin und müssen mit Erkältung zum Notfall. Dies wegen der niedrigen Ärztedichte.
      Eine Intensivpflegperson muss in DE 4-5 Patienten betreuen. In CH 1-2.
      Die KRK Beiträge an Therapien, z.B. bei Physio, betragen ca. 15-16 EUR pro Patient für 20 min Behandlung. In der Schweiz haben Sie 30 min.
      0 1 Melden
    • axantas 29.03.2018 18:58
      Highlight Ich lerne das Gesundheitswesen in DE grad kennen.
      Es ist sicher nicht das Gelbe vom Ei, aber ich empfinde es um Welten besser, als hierzulande. (gebürtiger Schweizer...) Termine sind KEIN Problem, mit einer Erkältung renne ich NICHT zum Arzt. Man nimmt sich Zeit, kennt einem nach dem ersten Besuch, wird von der Kasse angehalten, Vorsorge zu machen (kriegst Prämien aufs Bankkonto...) Impfungen aufgefrischt, grosses Blutbild - ohne Franchise. Ich verklemmte mir die Frage, ob ich dafür jetzt eine Rechnung kriege. (scheinbar nicht)

      Ich bin (ehrlich) noch etwas verwirrt ob der positiven Kultur...
      1 0 Melden
    • Baffes 29.03.2018 22:01
      Highlight @axantas: Kann ich nachvollziehen. Mir ging es ähnlich als ich ins Schweizer System migriert bin und meine erste Bronchitis hatte. 600 CHF. War die teuerste Grippe meines Lebens...
      0 0 Melden
  • Asparaguss 28.03.2018 17:08
    Highlight Wieder 50 den Prämienzahlern aufbuerden. Besser mal aufhören Demenzkranken im Endstation Krebsspritzen (Stueck 7000.--) hereinzujagen. Auch sollte mal hinterfragt werden wieso eine Nacht im Spital ueber 2000 Kosten soll. Nicht zu sprechen von den Maklerprovisionen der Kassen an nervige, sonst nicht zu brauchende Verkaeufer die einem taeglich anrufen. Schluss mit der Makulatur. Einheitskasse endlich durchsetzen, der Pharmabranche, FMH, Hypochondern und sonstigen gestoerten ein Riegel schieben Und nicht Ueberlebensnotwendige Sachen streichen. Nein? Dann nicht ueber die Praemien klagen...
    86 11 Melden
    • batschki 28.03.2018 19:18
      Highlight Demenzkranke haben ein juristisches Recht auf teure Krebsspritzen, wenn denn die Diagnose steht. Und die Spezialärzte haben die gesetzlich verankerte PFLICHT, zu behandeln, was man behandeln kann, ausser der autonome Patient entscheide sich dagegen oder es liege eine Patientenverfügung vor. Seit dem 1.1.2013 gibt es (fast) keinen ärztlichen Ermessensspielraum mehr. Jede Diagnose wird vom zuständigen Spezialisten behandelt. Die Übersicht ist unterdessen wohl auch bei vielen Ärzten verloren gegangen. Heute wird per Gesetz über Leben und Sterbenlassen entschieden
      11 2 Melden
    • FrancoL 28.03.2018 19:43
      Highlight Es geht doch nicht darum Deine Idee mit einem NEIN abzutun!

      Aber es geht darum Dich zu fragen WIE?

      Es geht doch bei dem Gesundheitswesen um einfache Fragen:
      WIE kann man diejenigen Ärzte die zuviel verdienen zurückbinden.
      WIE kan man die Pharma in ihrem Gewinnwahn zurückbinden?
      Wie kann man Hypochondern zurückbinden?
      Wie kann man Spitalkosten tiefer gestalten?

      ES GHET um das WIE?
      9 2 Melden
    • Butschina 28.03.2018 19:55
      Highlight Dir ist hoffentlich bewusst, dass ein Hypochonder sehr wohl krank ist. Psychische Krankheiten sind genau so schlimm wie körperliche. Nur werden psychisch Kranke oft stigmatisiert. Wenn ich Dinge lese wie «gestörte», werde ich wütend. Sie können nur hoffen nie krank zu werden, sondt müssten Sie sich noch selbst als gestört betiteln.
      6 3 Melden
    • batschki 28.03.2018 20:20
      Highlight In den letzten Dekaden wurden aus wenigen Krankenanstalten, wo das meiste Personal für Gotteslohn arbeitete, florierende attraktive Gesundheitszentren, in derem weiten Umfeld es nicht an rentablen Geschäftsideen mangelt.
      WIE, Francol, ist dieser Prozess umkehrbar? Das Gesundheitswesen blüht, schafft Arbeitsplätze, ist gut für die Wirtschaft und hält unsere sozialen Interaktionen ("wie geht es deinem Cholesterin?") am laufen. WIE das alles zurückzubinden ist, ist wohl mehr als eine einfache managementbezogene Frage. Ich meine es geht hier um Werte und Ethik. Nicht nur um Politik.
      2 2 Melden
    • FrancoL 28.03.2018 23:11
      Highlight @batschki;
      "Das Gesundheitswesen blüht, schafft Arbeitsplätze, ist gut für die Wirtschaft und hält unsere sozialen Interaktionen ("wie geht es deinem Cholesterin?") am laufen. WIE das alles zurückzubinden ist, ist wohl mehr als eine einfache managementbezogene Frage. Ich meine es geht hier um Werte und Ethik"
      Dieser Teil der Ethik (wenn sie das den wäre) dürfte den etlichen Zahntausenden von Prämienzahler und den 30'000 die betrieben werden Wurst sein.
      Echt ich frage mich, wo Sie leben? Diese Einstellung ist eine Zementierung des nicht tragbaren IST-Zustand.
      3 0 Melden
    • batschki 29.03.2018 10:50
      Highlight @Francol: ganz meine Meinung, eine solche Haltung ist katastrophal; ist aber die gängige. Wollte das nur mal pointiert zusammenfassen
      1 0 Melden
    • FrancoL 29.03.2018 11:00
      Highlight @batschki; Ok dann freut mich dies. Ich habe Sie wohl etwas missverstanden, sorry.
      1 1 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 28.03.2018 17:05
    Highlight Und gleichzeitig werden 75% des Gewinns der Versicherung proportional zu den Kösten die der VNehmer hatte im vorherigen FY, abhängig von franchise und Kösten, zurückvergütet.
    16 4 Melden
    • zeromaster80 28.03.2018 17:23
      Highlight Die Grundversicherung kennt keine Gewinne.
      13 2 Melden
  • Goon 28.03.2018 17:03
    Highlight 3000.- Franchise......könnt ihr dann gleich aus Betreibungs- oder Sozialamt schicken
    58 4 Melden
  • zweistein 28.03.2018 16:57
    Highlight Biel besser wäre es, man würde die Franchisen so belassen und einen Zusatzrabatt auf Behandlungen im Ausland gewähren. Momentan spart nur die Krankenkasse bei Auslandsbehandlungen. Der Patient hätte die Wahlfreiheit und das System würde massiv entlastet.
    17 15 Melden
  • Sophia 28.03.2018 16:54
    Highlight Wir verpulvern Milliarden mit hohen Medipreisen, dagegen setzt sich kein Bürgerlicher ein, dafür aber für höhere Franchisen! Weshalb ist ja auch klar! Der Vasella hatte einen Bonus, der ungefähr 3% des Medikosten der Schweiz ausmachte. Wir haben 69 KK in der kleinen Schweiz, alle mit gut bezahlten Managern und Verwaltungsräten und noch mehr Angestellte und sonstige Mitarbeiter. Daran darf nie gerüttelt werden, aber den Bürger abzocken, das geht immer. Eine Schande! Und das Volk verwarf die Einheitskasse. Woran man sieht, dass sich das (bisschen) Stimm-Volk selbstverständlich irren kann!
    97 10 Melden
    • murrayB 28.03.2018 17:39
      Highlight Immer diese bösen Krankenkassen - Zur Info 5% der Kosten sind durch KK verursacht - Was ist mit all den Spitälern/Pflegeheimen/Rehakliniken in jedem Tal? Wird alles nicht benötigt, aber hier schaut der Bundesrat zu...
      19 14 Melden
    • RedWing19 28.03.2018 18:15
      Highlight Längst nicht jede KK hat „gutbezahlte Manager und Verwaltungsräte“. Kleinkassen und so können sich das nicht leisten.
      11 11 Melden
    • ujay 28.03.2018 18:27
      Highlight @Murray. Ach das Märchen von den 5% Verwaltungskosten der KK.... Aber das wäre bei einer EinheitsKK nicht der springende Punkt. EINE grosse KK hat gegenüber der ganzen Lobby von Anbietern im Gesundheitswesen mehr Marktmacht und könnte die Preise z.T. diktieren, was die 55 Krankenkässeli als Einzelkämpfer nicht können/wollen.
      13 3 Melden
    • RedWing19 28.03.2018 19:51
      Highlight @ujay
      Doch, dass können die Krankenkässeli. Für sowas gibt es den Dachverband. Übrigens: zu den 5% Verwaltungskosten der KK. Die ‚staatliche‘ Suva har rund 20% Verwaltungskosten. Dies nur so am Rande.
      5 7 Melden
    • Butschina 28.03.2018 20:03
      Highlight Rehakliniken sind chronisch Überlastet. Darum bauen viele aus. Somit können die Patienten zügiger vom teureren Spital in die günstigere Reha. Ich würde vor allem Intensivrehas fördern. Je früher eine Reha beginnt, desto besser die Erfolgschancen.
      6 0 Melden
    • murrayB 28.03.2018 22:48
      Highlight @ujay: Bezüglich Märchen, dass die Krankenkassen Marktmacht besitzen - über Verbände, sei es beim Leistungseinkauf, etc. ist man bereits einheitlich im auftreten...

      Wirksam wäre wirklich eine Aufhebung des Vertragszwangs! So könnten die schwarzen Schafe ausgemistet werden (Ärzte die z.B. überhöhte Abrechnungen erstellen)
      2 0 Melden
    • Sophia 28.03.2018 23:46
      Highlight Liebe Murray und redwing, 5% Verwaltungskosten bei den KK der Schweiz sind in Zahlen 14. Milliarden Franken! Ein schöner Happen!
      Und dazu kommen noch Abschlussprovisionen in der Höhe von mehr als 500 Millionen Franken pro Jahr! Eine Einheitskasse würde die 500 Millionen mal gar nicht benötigen und die VWK würden sich auf ein 60-stel redzuzieren, als statt 1.4 Milliarden nur ca. 25 Millionen Franken ausmachen! Der Selbstbehalt müsste schon mal gar nicht erhöht werden. Unsere Politiker machen sich's einfach oder sind "unterstützt" und das Volk betrügt sich selbst.
      5 1 Melden
  • zeromaster80 28.03.2018 16:53
    Highlight Mein Vorschlag. Wahlfranchisen abschaffen, dafür alle 1500 z.B. Und dafür keinen Selbstbehalt. Damit zahlen die "kranken" etwas mehr (+500 ohne Spital) und die Gesunden (bis 700. Beide Zahlen wären in der Realität niedriger, Erklärung braucht zu viel Zeichen) . Bringt in Summe garantiert mehr als die Anhebung um 50.- und ist bei weitem nicht so radikal wie die 3000. Die Kosten würden schlicht solidarischer Verteilt werden. Mehrheitsfähig?
    8 31 Melden
    • murrayB 28.03.2018 18:17
      Highlight Du könntest Politiker sein - immer nur Kosten umverteilen anstatt mal zu senken!
      Aber da würden ja die Kantonspolitiker, Ärzte, Spitäler, Apotheker, Pharmabranche aufheulen...
      22 1 Melden
    • zeromaster80 28.03.2018 18:47
      Highlight Kosten senken gibt es nicht ohne Leistungsabbau. Selbst dann, was auch immer dann gegen eine flachere Verteilung sprechen soll.
      2 6 Melden
    • murrayB 28.03.2018 22:45
      Highlight @Zeromaster80: Überhaupt nicht... Alle Parteien verdienen sich eine goldene Nase... Kosten senken heisst hier nur weniger verdienst für die Überbezahlten Ärzte, Spezialisten, Pharma, Apotheker oder halt auch anstatt 10 Minuten zum nächsten Spital fahren halt 30 Minuten...

      Ist das ein wirklicher Leistungsabbau?
      6 2 Melden
    • Sophia 29.03.2018 00:02
      Highlight Zerom, Kostensenken ohne Rationalisierung wäre mit Leistungsabbau verbunden. Aber Kostensenkung hat hier niemand gefordert! Es geht um den Gesamtumbau des Gesundheitswesens. Aber auch um Kostensenkung, denn unsere Medipreise sind in der Schweiz bis zu 53% überhöht und das hat Folgen, denn nur 1,5% der hier produzierten Medis werden in CH verkauft, der Rest stammt aus dem Ausland. Und die ausl. Medi-kosten richten sich nach den Schweizer Preisen, somit gehen Millionen Franken völlig unnötig ins Ausland. Die Pharmalobby hat unsere Parlamentarier fest im Griff.
      4 0 Melden
  • Cerberus 28.03.2018 16:51
    Highlight Ich habe nichts gegen eine höhere Fracnchise aber dann sollen die Politiker endlich einmal die Pharma-Industrie in die Pflicht nehmen, mit ihren Milliarden-Gewinnen und dafür sogen, dass die Prämien nicht ins unermessliche steigen.
    59 1 Melden
    • batschki 28.03.2018 18:58
      Highlight Das Problem liegt im komplexen System:
      seit gut 40 Jahren wird (Pharma-) Forschung zunehmend privatwirtschaftlich finanziert. M.a.W. wird zuerst evaluiert, welche Krankheiten häufig sind und möglichst lange behandlungsbedürftig -in zahlungskräftigen Ländern (Tropenkrankheiten gehören nicht dazu); dann wird genau und nur auf diesem Gebiet geforscht und entwickelt.
      Beispiel: Tonnenweise wurden in den letzten Jahren Cholesterinsenker und Magensäureblocker geschluckt. Jetzt, da das Zeug, dank Politik, nur noch einen Bruchteil kostet, wird weniger flächendeckend verteilt.
      5 1 Melden
  • RatioRegat 28.03.2018 16:51
    Highlight Eine Erhöhung der Franchise auf CHF 3000.- wäre ein erster Schritt zur Abschaffung der obligatorischen Krankenversicherung.

    Wenn man künftig für viele Leistungen selber wird aufkommen müssen und die Prämien dafür nur um einen Fünftel zurückgehen, dann wird die Bereitschaft, Krankenkassenbeiträge zu bezahlen, weiter abnehmen - und zwar bis zu dem Punkt an dem die Bürgerlichen eine Mehrheit für die Abschaffung des Obligatoriums haben.


    58 1 Melden
  • Madmessie 28.03.2018 16:46
    Highlight Subventionierung also. Schlussendlich zahlts wieder der Mittelstand.

    Die Subventionierung der weniger Glücklichen (Arme oder chronisch Kranke) muss man als Gesunder und gut Verdienender dann halt in Kauf nehmen.

    14 1 Melden
    • Sophia 29.03.2018 00:12
      Highlight Madmessie, Subventionierung der Reichen und zahlen tut's nicht nur der Mittelstand, sondern alle Versicherten, also auch der/die ganz kleine Mann/Frau! Das ist doch eine Schande für einen so reichen Staat wie die CH! Eine Verbesserung wäre schon, wenn es im Volk (oder Volch) eine Solidarität mit den unteren Einkommenschichten gäbe und sich KK-Prämien nach dem Einkommen richteten oder ein Teil der 34 Milliarden Dividenden, die unsere Firmen 2017 ausschütteten, in die KK flössen. Aber das wäre ja ein linker Gedanke und die sind so was wie Aussatz. Weh tun würde das niemandem, aber vielen nützen.
      6 1 Melden
  • PettR 28.03.2018 16:45
    Highlight Man kann hier schön das eigentliche Problem beobachten: Man möchte gerne Prämien die halb so hoch sind, mit den gleichen Leistungen wie aktuell und möglichst keiner Kostenbeteiligung.

    Das ist ein Traumdenken. Irgendwo muss das Geld eingespart werden und da 95% der Prämien in Leistungen fliesst geht das nur durch eine höhere Beteiligung oder Leistungskürzungen. Alles andere ist ein Tropfen auf den heissen Stein - dafür politisch besser zu vertreten.
    24 8 Melden
    • Sophia 29.03.2018 00:14
      Highlight Das will gar niemand, Pett, das musst du völlig falsch verstanden haben! Es geht um ein smartes Gesundheitwesen ohne Parlamentarierkauf und nicht um derart einfältiges Fordern!
      3 0 Melden
  • Winschdi 28.03.2018 16:38
    Highlight Wollen wir US-Verhältnisse oder was?? WTF!
    43 5 Melden
  • Marlon Mendieta 28.03.2018 16:34
    Highlight Super, wer es sich leisten kann, geht auch weiterhin wegen Bagatellen zum Arzt
    Und wer nicht, geht zu spät.
    Vieleicht könnte man sich überlegen,
    Bagatellen ganz aus dem Leistunskatalog zu streichen. Oder nur noch zu vergüten, wenn der Patient zuvor schon in der Apotheke war.
    Dass hätte wenigstens den positiven Effekt, dass nicht mehr alle im November beim ersten Schnupfen zum Arzt rennen, weils sowieso nichts mehr kostet
    28 3 Melden
  • DocM 28.03.2018 16:30
    Highlight Wenn schon, soll eine Fallpauschale eingeführt werden. Je Arztbesuch CHF 100 Selbstbehalt / Fall. Somit werden die Drehtürkandidaten stärker belastet. Doch unter dem Strich muss das Gesundheitssystem grundsätzlich geändert werden, doch die nutzniessende Lobby ist zu stark, rsp. die Politik zu schwach.
    30 7 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 17:47
      Highlight Hm, dann hätte ich in den letzten zwei Monaten 1200 Franken abgedrückt. Und wird in den kommenden Monaten noch etwas weiter steigen.
      Also um ehrlich zu sein, kein guter Vorschlag. Solange man gesund ist, tönt alles gut. Bis man selber schwere Zeiten durchmacht.
      18 2 Melden
    • DocM 28.03.2018 18:05
      Highlight Das heisst 12 unterschiedliche Beschwerden ohne Zusammenhang? Mein Beileid

      Ich spreche von Kosten / Fall und nicht Kosten / Besuch.
      13 2 Melden
    • penetranz 28.03.2018 18:25
      Highlight 100 CHF pro Fall! Bei "einer" Krankheit, die sich über Monate hinzieht zahlt man nur ein mal die 100. Aber wenn man wärend der Krankheit einen Schnupfen bekommt und meint das muss unbedingt ein Arzt behandeln, obwohl ein besuch bei der Apotheke reichen sollte. Dann kostet es halt nochmal 100.
      3 4 Melden
    • ujay 28.03.2018 18:32
      Highlight @DocM. Vorsicht...in der Politik versteckt sich die Lobby.
      5 0 Melden
    • DocM 28.03.2018 20:11
      Highlight @ujay: nicht nur, ich will nicht wissen wie viele Politiker mit "Geschenken" der Lobby gesteuert werden.
      6 0 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:40
      Highlight Sorry DocM, habe das falsch verstanden
      Dennoch, neben der Krankenkasse Prämie nochmals 100 Franken hinblättern ist definitiv zu viel. Vor allem für eventuell nur ein Arztzeugnis.
      Zum letzten Punkt. Diese Geschenke nennt man Verwaltungsratsmandat. Ziemlich beliebt. Vielleicht finde ich eine Liste der Gesundheitskommission.
      5 0 Melden
    • Matti_St 28.03.2018 22:57
      Highlight Beispiel Ruth Humbel
      So geht das weiter. Nationalrat für Nationalrat. Kann man übrigens selber ansehen auf parlament.ch. Da auf Kommissionen für Soziale Sicherheit und Gesundheit SGK navigieren.
      3 0 Melden
    • Sophia 29.03.2018 00:27
      Highlight Lieber DocM, entweder oder! Du siehts den Haupkostenfaktor richtig im Parlament (Direkte und noch mehr indirekte Kosten) und forderst dennoch eine Gebühr von denen, die durch diese durch Korruption erzeugte Kosten geschädigt werden! Da kann ich dir nicht zustimmen!
      2 0 Melden
    • DocM 29.03.2018 13:44
      Highlight @Sophia: Wenn ich die Warteschlangen bei den Hausärzten oder Notfallaufnahmen anschaue und sehe, weshalb die Leute dort warten, muss ich feststellen, dass ein Grossteil der Besuche nicht notwendig ist, rsp. dass Leute mit schwerwiegenderen Fällen unnötig warten müssen.

      Mit dem CHF 100 / Fall könnte der Denkapparat gewisser Leute angeregt werden und sie gehen einfach in die nächste Apotheke.
      0 1 Melden
    • Sophia 29.03.2018 16:30
      Highlight Lieber Doc, du scheinst ja ein Ferndiagnostiker zu sein, erkennst auf den ersten Blick, wer den Doktor braucht und wer nicht! Sehr gut! Numerus clausus für dich kein Hindernis!
      Mal im Ernst, ich habe in meiner 30 jährigen Tätigkeit im Medizinbereich noch nie Schlangen vor vor eine Arztpraxis oder einer Notfallstation gesehen. Kannst du mir sagen, wo es so etwas gibt, da schicken wir sofort mal ein paar Reporter hin.
      Die Kosten von 100 Franken/Fall fiehlen weg, wenn die Lobby im Bundeshaus halbiert würde. So einfach lässt sich Geld, Administration und Bundeshaus-Warteschlangen einsparen!
      0 0 Melden
  • Hand-Solo 28.03.2018 16:28
    Highlight Die verarschten sind natürlich diejenigen mit chronischen leiden, welche Jährlich wiederkehrende Behandlungskosten haben. Aber die sind ja selber schuld und sollen ruhig auch finanziell auch noch zusätzlich ein bisschen leiden.
    Ich applaudiere...
    Nicht.
    53 5 Melden
  • Berick 28.03.2018 16:28
    Highlight Weniger zum Arzt wegen Bagatellfällen? Will ich ja jetzt schon nicht, muss ich aber.

    z.B. Ich habe Einlagen in meinen Schuhen. Ich habe unterschiedliche für Arbeits- und Sportschuhe. Meine KK zahlt pro Jahr 80% einer Einlage. Und ich muss jedes Mal ein neues Arztzeugnis beilegen. Sprich ich MUSS zum Arzt mit einem sinnlosen Bagatellfall... Damit die KK übernimmt.

    Wie soll denn da Kosten gespart werden? Es wird sich nichts ändern und wir zahlen weiterhin mehr jedes Jahr.
    56 3 Melden
  • coheed 28.03.2018 16:28
    Highlight Auf alle Fälle läuft bei uns etwas nicht ganz richtig, die Prämien sind sowie schon sehr teuer und nun soll die Mindestfranchise periodisch erhöht werden. Und wo ist dann die Höchstgrenze? Warum werden die Löhne nicht simultan erhöht?
    27 4 Melden
  • Matti_St 28.03.2018 16:24
    Highlight Was viele "Politiker" auch vergessen. Viele verdienen in den ersten Tagen kein Lohn bei Krankheit. Danach nur noch 80%. Jetzt wollen die nochmals zusätzliche Kosten verursachen? Wird als Gegenleistung die Kosten für Privatkonkurs gesenkt?
    25 5 Melden
  • FrancoL 28.03.2018 16:24
    Highlight Es ist sicherlich richtig, dass man versucht die unnötigen Arztbesuche auf eine Minimum zu beschränken.
    Ob eine Erhöhung der Franchise von 50 oder 100 CHF etwas bringt wage ich zu bezweifeln.
    Wenn wir aber für die mittleren und unteren Einkommen die Prämien wirklich merklich senken wollen (20-30%), müssen die Gesundheitskosten zu einem Teil von den ordentlichen Steuern finanziert werden, selbstverständlich begleitet durch einer griffigen Hürde beim Nutzen der KK für unnötige Bagatellfälle.
    12 10 Melden
    • Asparaguss 28.03.2018 17:29
      Highlight Sind es wirklich die Bagatellfaelle, welche die Praemien treiben? Ich glaube eher an Pareto. Und genau mit den Sauteuren Medis im Endstadion verdient die Pharma am meisten. Keine Ueberraschung zieht sich unser Multi aus dem Rezeptfreien Markt zurueck.. wo finde ich Daten, welche Krankheiten, Personensegmente oder Medis welche Kosten verursachen?
      17 3 Melden
    • FrancoL 28.03.2018 17:57
      Highlight Nein Arpagaus; Die Medis sind zwar sau teuer, aber nicht alle Patienten brauchen im Endstadium so viele teure Medis. Es ist eher so dass viele Eingriffe und Betreuungsstunden hier zu Buche schlagen.
      Aber eben jeder versucht den Fehler bei anderen zu suchen. Als guter Kenner zB der Notfallaufnahmestellen, kann ich aus Erfahrung sagen, dass sich da einen ganze Menge unnötiger Fälle herum tummeln. Auch im Bereich der Arztzeugnisse, werden viele unnötige Arztbesuche getätigt, die man durch eine andere Praxis der Arbeitgeber klar reduzieren könnte.
      Man muss überall ansetzen.
      15 0 Melden
    • Sophia 29.03.2018 16:48
      Highlight Francol, jeder ist überzeugt, zu wissen, wo und wie man im Gesundheitswesen Einsparungen machen kann und viele Menschen denken, dass Missbrauch die Teuerung verursache. Missbrauch des Gesundheitswesen gibt es, ist aber nicht das Kernproblem. Missbrauch kann unmöglich unser gesamtes Gesundheitssystem jedes Jahr derart verteuern. Dazu müsste der Missbrauch schon extreme Ausmasse annehmen. Konzentrieren wir uns auf das, was wirklich was bringt: Medipreise um 40% senken, Parallelimporte zulassen, Pharmalobby halbieren, Parteifinanzierung (Korruption) im Bundeshaus offen legen, Einheitskasse usw.
      1 0 Melden
    • FrancoL 29.03.2018 17:31
      Highlight @Sophia: richtig dargelegt der Missbrauch ist sekundär.
      Deine Eingriffsebenen zu begrüssen. Aber wie umsetzen mit den heutigen Politikern? Durch einen Korb voll Initiativen?
      0 1 Melden
  • dast0103 28.03.2018 16:20
    Highlight Ich zahle schon 3000.- Franchise im Jahr, aber nur wenn dann die Prämie um einiges mehr als einen läppischen Fünftel reduziert wird. Solche Vorschläge können nur von gut verdienenden kommen, die keine Ahnung haben wie sich der gewöhnliche Büezer durchs Leben hangelt.
    50 1 Melden
  • Posersalami 28.03.2018 16:18
    Highlight Die Strategie der Bürgerlichen ist einfach und durchschaubar: Anstatt wirkungsvoll die Kosten zu begrenzen (weniger Gewinne und Dividende für die Konzerne und weniger Lohn für Ärzte) werden die üppigen und steigenden Löhne, Boni und Dividenden einfach auf die schwächsten im Glied abgewälzt.

    Ist auch viel bequemer für die armen Politiker, schliesslich ist die Lobby der einfachen Leute sehr viel kleiner. Da steht die SP fast alleine da, auf der anderen Seite steht die Branche mit praktisch unbegrenzten Mitteln.
    48 4 Melden
  • Matti_St 28.03.2018 16:17
    Highlight Für einige würde es heißen, Essen oder Arzt. Oder Kredit aufnehmen um zum Arzt zu gehen?
    Die bürgerlichen Politiker verstehen es, der unteren Einkommensschicht schlaflose Nächte zu bereiten.
    38 5 Melden
  • atomschlaf 28.03.2018 16:15
    Highlight 50 Franken mehr sind lächerlich, deswegen geht niemand weniger zum Arzt.
    3000 Franchise mit Entlastungen für Einkommensschwache und chronisch Kranke scheinen mir da schon sinnvoller.
    Vor allem müssen aber endlich die falschen Anreize auf Anbieterseite weg z.B. der Vertragszwang.
    12 33 Melden
  • fandustic 28.03.2018 16:04
    Highlight Jene welche wegen Bagatellfällen gleich zum Arzt rennen, zahlen ihre KK Prämie sowieso nicht selber...ergo; klingt zwar toll, der Nutzen ist aber überschaubar.
    23 6 Melden
  • Rainbow Pony 28.03.2018 16:01
    Highlight Es mag sein, dass weniger Bagatellfälle behandelt werden müssen. Es wird aber auch eintreffen, dass viele Leute mit einer notwendigen Behandlung zuwarten werden, in der Hoffnung sie müssen die Kosten noch cht tragen. Das Resultat wird sein, dass Fälle, die eigentlich Bagatellen wären, unbehandelt bleiben und in der Folge viel höhere Kosten verursachen werden - auf den Schultern derjenigen, die eh schon wenig Kohle haben. Die Langzeitfolgen davon dürften für die Volksgesundheit verheerend sein.
    29 4 Melden
    • The Origin Gra 28.03.2018 17:28
      Highlight Höhere Kosten? Nein, es wird darauf Spekuliert das die ohne Kosten (bis auf den Sarg) wegfallen und die KK-Bosse Geld für keine Leistung bekommen.
      Ein Neoliberaler Feuchter Traum 😎
      13 3 Melden
  • Polaroid 28.03.2018 16:01
    Highlight Wer also eine chronische Krankheit wie Diabetes hat ist, der Verliere, richtig? Somit natürlich die einkommensschwächeren?
    23 4 Melden
    • The Origin Gra 28.03.2018 17:30
      Highlight Ja die sind die Angeschissenen.
      Diabetiker, Herzkranke (sind h schon Doppelte Prügelknaben der Armee), Leute mit Arthrose und und und.

      Die Neoliberale / Neokonservative Idee: Haben die selber so gewollt also auch selber Zahlen
      13 1 Melden
    • Sophia 29.03.2018 17:04
      Highlight Ihr beiden habt völlig recht! Es sind nicht die chronisch Kranke, welche das System aus dem Gleichgeicht bringen, sondern es ist die falsche Politik und ein falsches System. Über 60 Krankenkassen in der kleinen Schweiz, was ist denn das für ein Unfug! Die meisten chronisch Kranke haben ein festes Therapieschema, das in den allermeisten Fällen gar nicht so teuer ist, wie viele glauben. Teuer sind die seltenen Fälle, die man früher gar nicht behandeln konnte: seltene Tumore, komplizierte Operationen, tropische Krankheiten usw. Dafür muss das System angepasst werden, nicht die Kranken!
      1 0 Melden
  • Sille 28.03.2018 15:59
    Highlight öhm... und für was muss ich jetz die obligatorische KK bezahlen?
    Denkt man bei solch kranken Ideen auch an die älteren Menschen welche nicht mehr soviel Geld zur Verfügung haben, denkt man an die Familien welche heute schon tausende von Franken abdrücken? Wir alle werden nicht aus lauter lustig krank, nehmt mal die in die Pflicht welche bei jedem Schnupfen in der Notfall stehen und hört auf diejenigen zu bestrafen welche sich bemühen gesund zu bleiben.
    Aber Milliarden von Franken ins Ausland verschieben, dafür hat man dann Kohle.. echt ich versteh unsere Regierung längers je weniger...
    31 4 Melden
  • Armend Krasniqi 28.03.2018 15:58
    Highlight Ach kommt lasst uns alle verrecken, ist günstiger. Sind ja nur Ware.
    42 2 Melden

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