Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bundesrat will Ärzteausbildung mit 100 Millionen Franken fördern

20.06.15, 10:16 20.06.15, 15:08

Der Bundesrat hat beschossen, mit 100 Millionen Franken zusätzliche Medizinstudienplätze in der Schweiz zu schaffen. Das Geld würde reichen, um jährlich 250 weitere Ärztinnen und Ärzte auszubilden – ein Viertel mehr als bislang.

Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann erhofft sich von der Massnahme, dass weniger ausländische Arbeitskräfte in die Schweiz geholt werden müssen. Gegenüber Radio SRF sagte er: «Es ist auch wichtig, dass es uns gelingt, unsere Mediziner auf unseren Qualitätsansprüchen aus unseren Kulturkreisen mit unseren Sprachkenntnissen bereitzustellen.»

Die 100 Millionen Franken sollen ab 2017 über vier Jahre verteilt eingesetzt werden. Das Parlament muss noch über die Bundeshilfe befinden.

Am Freitag hatte der Bundesrat die Umsetzung der Fachkräfteinitiative eingeläutet. Es handelt sich dabei um einen Pfeiler der Strategie zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. 

Ziel ist die bessere Mobilisierung nicht nur des Fachkräfte-, sondern generell des inländischen Arbeitskräftepotenzials. In einem Bericht, den das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) erstellte, sind 30 Massnahmen umschrieben, die nun «intensiv» umgesetzt werden. Eine davon ist auch der Masterplan Pflegeberufe. (sda)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Propellerli 20.06.2015 13:24
    Highlight ja, vor 25 Jahren war das finanzielle mein Hindernis. und jetzt heisst es " zu alt".
    6 0 Melden
  • Macke 20.06.2015 10:44
    Highlight Es ist wichtig, mehr Studienplätze für ein Medizinstudium anzubieten. Genauso wichtig muss es aber sein, Menschen bei der Finanzierung des Studiums zu unterstützen. Gerade bei naturwissenschaftlichen und medizinischen Studiengängen ist es kaum möglich, nebenbei zu arbeiten und sich so das Studium alleine zu finanzieren. Ich kenne mehrere Personen, die den Numerus Clausus bestanden hätten, sich aber aufgrund der eigenen finanziellen Situation gegen ein Medizinstudium entschieden haben.
    15 4 Melden
    • Na 21.06.2015 12:11
      Highlight Leider ist es nicht nur bei naturwissenschaftlichen Studiengängen schwierig neben dem Studium noch zu arbeiten...
      2 0 Melden
    • Alnothur 23.06.2015 02:01
      Highlight Medizin kenne ich zu wenig, aber in den MINT-Fächern ist es meist kein Problem, nebenher zu arbeiten.
      1 0 Melden

CSS-Chefin schlägt 10'000-Franken-Franchise vor – und erntet Kritik von links bis rechts

Am Sonntag schlug die Chefin der Krankenkasse CSS vor, die Franchise auf 10'000 Franken zu erhöhen, um die Prämien zu senken. Ihr Vorschlag kommt nicht einmal bei bürgerlichen Politikern gut an.

Die Schlagzeile sorgte für Aufruhr: In einem Interview mit dem «Sonntags Blick» schlug Philomena Colatrella, Chefin der CSS-Krankenkasse, vor, die Mindestfranchise von 300 Franken auf 5000 oder gar 10'000 Franken zu erhöhen. Dies, um die Prämien zu senken. Die Schmerzgrenze sei erreicht. Sie gehe davon aus, dass so die monatlichen Prämien um rund 170 Franken pro Person sinken würden. 

Die Reaktion auf diesen kühnen Vorschlag kam postwendend. Im «Blick» sagt die oberste …

Artikel lesen