Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trotz tiefem Eurokurs: Die Medikamente werden teuer bleiben 

07.04.15, 06:49 07.04.15, 08:48


Preisüberwacher Stefan Meierhans. Bild: KEYSTONE

Seit die Euro-Franken-Untergrenze von der Nationalbank (SNB) aufgehoben worden ist, werden tiefere Medikamentenpreise gefordert. Wenn bei der Umrechnung ein Wechselkurs von 1.05 Franken pro Euro angesetzt würde, könnten total 800 Millionen Franken eingespart werden, schätzt Preisüberwacher Stefan Meierhans laut Tages-Anzeiger. Dies sei aber nur möglich, wenn das geltende System angepasst werde. 

So dürften etwa nicht mehr nur jeweils ein Drittel aller Medikamente jährlich überprüft werden, sondern sämtliche Arzneimittel auf einen Schlag. Gemäss «Tages-Anzeiger» wird das zuständige Bundesamt für Gesundheit (BAG) jedoch voraussichtlich an der bisherigen Regelung festhalten. 

In der Pharmabranche werde gar darüber spekuliert, dass in diesem Jahr gar keine Preise überprüft werden, heisst es weiter Das BAG arbeite derzeit gerade an der Anpassung jener Verordnungen, die die Festlegung der Medikamentenpreise regle. Diese dürften jedoch nicht vor Ende Juni in Kraft treten, weshalb die Zeit für die Anpassung der Preise knapp werden könnte. 

Werden die Preise in diesem Jahr tatsächlich nicht überprüft, kommt das den Herstellern zugute. Sie profitierten noch bis zum Herbst nächsten Jahres von Umrechnungskursen zwischen 1.27 und 1.29 Franken pro Euro. (feb)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Deutlicher Anstieg von Zeckenopfern – 150 Personen mit Enzephalitis-Virus infiziert

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldet einen deutlichen Anstieg von Zecken-Enzephalitis-Fällen in der Schweiz. Demnach wurden seit Jahresbeginn bereits 150 Personen mit dem gefährlichen Enzephalitis-Virus infiziert.

Alleine im Juni erkrankten 73 Menschen in der Schweiz an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), wie aus den am Montag publizierten Zahlen des BAG hervorgeht.

Die blutsaugenden Zecken sind in diesem Jahr offenbar schon früh sehr aktiv. In den Vorjahren haben sich bis Ende Juni …

Artikel lesen