Schweiz

Kinder? Nöö! Warum sich  junge Frauen unterbinden lassen wollen

Sie sind jung, zufrieden mit ihrem Leben und ohne Kinderwunsch – Sarina May und Nadja Jäggi wollen sich unterbinden lassen. Ihr Problem: Ihre Männer sind skeptisch. Und kein Arzt will es machen.

21.10.17, 07:45 21.10.17, 17:08

Rebecca Wyss / Schweiz am Wochenende

Frauen, die mit 30 sagen, sie wollten keine Kinder, werden nicht ernst genommen. Dabei sind manche von ihnen so sicher, dass sie sich unterbinden lassen wollen.

Nadja Jäggi will keine Kinder. Das weiss die Kindergärtnerin seit vielen Jahren. «Ich hatte beruflich immer so viele Kinder um mich herum, dass ich zu Hause nicht auch noch welche wollte.» Trotzdem hat sie das Thema lange hinausgeschoben, auf später vertagt. Sie hatte das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. «Wenn man mit Mitte 20 sagt, man wolle nicht Mutter werden, winken alle ab und sagen, das komme noch.»

Mittlerweile ist Nadja, die ihren richtigen Namen nicht öffentlich machen möchte, 33 Jahre alt. Gemeldet hat sich der Kinderwunsch nicht. Im Gegenteil. Sie will dem Thema endgültig einen Riegel schieben: Nadja will sich unterbinden lassen. «Ich habe so viele Jahre mit Hormonen verhütet, darauf habe ich keine Lust mehr. Ich möchte eine endgültige Lösung.»

Auch Sarina May, 30, will diesen Weg gehen. Sarina ist seit zehn Jahren mit ihrem Ehemann zusammen. Beide sind erfolgreich im Job. Sie seit kurzem als Selbstständige mit einem Softwareunternehmen, er als DJ. Ein Power-Paar. Kinder? Nein, danke. «Für mich ist es unvorstellbar, so viele Jahre meines Lebens für ein Kind zu opfern», sagt sie.

Es zu erziehen, zu bilden, zu versorgen, sich ganz nach ihm auszurichten. Für all das müsste sie ein grosses Stück ihrer eigenen Freiheit aufgeben. «Das will ich nicht.» Für sie steht fest: «Je früher ich die Unterbindung machen kann, desto besser.»

Später kommt die Reue

Nadja und Sarina schwimmen gegen den Strom. Schweizer Frauen und Männer wollen Mutter und Vater sein oder noch werden. Schon in jungen Jahren. Nur sechs Prozent der 20- bis 29-Jährigen wollen laut einer Befragung des Bundesamts für Statistik (BFS) keine Kinder. Alle anderen haben ihn, den Kinderwunsch.

Auch wenn sie sich diesen erst spät erfüllen: im Durchschnitt die Frau mit knapp 32 Jahren, der Mann mit 35 Jahren. Manche können ihn erst nach langer Zeit oder gar nicht verwirklichen. Immer mehr versuchen Paare dann, sich anders zu helfen. Mit künstlicher Befruchtung zum Beispiel. Deren Zahl hat sich innerhalb eines Jahrzehnts fast verdoppelt. 2002 unterzogen sich laut BFS rund 3400 Paare einer In-vitro-Fertilisation. In der aktuellsten Statistik aus dem Jahr 2014 waren es mehr als 6300 Paare pro Jahr.

Träumt nicht davon, Mutter zu werden: Sarina May, 30. zug

Sarina hat sich wegen der Unterbindung jetzt bei der Frauenärztin angemeldet, Nadja war vor einigen Wochen schon da. Die Spezialistin sollte sie über die Vor- und Nachteile sowie die Risiken einer Unterbindung aufklären. Weit kam das Gespräch nicht. «Die Ärztin blockte sofort ab», berichtet Nadja. «Sie sagte, ich sei zu jung und ich würde keinen finden, der es macht.»

Patrick Rittmann, leitender Arzt der Frauenklinik des Zuger Kantonsspitals, wundert das nicht. «Auch wir sind zurückhaltend, wenn es um eine Unterbindung bei einer jungen Frau geht», sagt er. «Ich sehe immer wieder Frauen, die den Eingriff rückgängig machen wollen.» Frauen, die sich nach ihrem letzten Kind haben operieren lassen und dann einen neuen Partner kennen gelernt haben. Mit diesem wollen sie nun wieder eine Familie gründen.

Dieses Szenario haben laut Rittmann viele Ärzte vor Augen, wenn es um Frauen zwischen 20 und 30 geht. Ein Mensch verändert sich, genauso wie seine Lebensumstände. Plötzlich haben die Freundinnen alle Kinder, oder man trifft den Mann fürs Leben. Plötzlich ist er dann doch da, der Kinderwunsch. Laut Rittmann halten sich die Mediziner deshalb an eine Faustregel: «Eine Unterbindung kommt dann infrage, wenn die Frau mindestens 30 Jahre alt ist und zwei Kinder geboren hat.» Gemäss Gesetz müssen Sterilisationswillige mindestens 18 Jahre alt und mündig sein.

Sarina May kann die Befürchtungen der Ärzte nachvollziehen, obschon sie auch sagt: «Ich weiss jetzt schon, dass ich in zehn Jahren nicht anders fühlen werde.» Nadja Jäggi hingegen ärgert sich: «Es ist anmassend und nicht richtig, wenn ein Arzt über mein Schicksal entscheidet. Ich fühle mich als erwachsene Frau nicht ernst genommen.»

Die beiden Frauen sind sich ihrer Sache sicher, trotzdem ist ihr Entscheid kein einfacher. Zumal sie verheiratet sind. Wie gehen die Ehemänner damit um? «Mein Mann hätte anfangs gerne Kinder gehabt, am liebsten Zwillinge, am liebsten gleich heute», sagt Sarina. Mit der Zeit habe er selbst gesehen, dass das Leben zu zweit, das sie sich zusammen aufgebaut hätten, so stimme.

«Mein Partner hat mit der Kinderfrage noch nicht abgeschlossen», sagt Nadja. Einige Male sassen sie und ihr Liebster sich schon am Küchentisch gegenüber und besprachen ihre Bedenken. Er, der zwar keinen Kinderwunsch verspürt, ihr aber von Facebook-Posts seiner männlichen Freunde erzählt. In denen diese die Vaterschaft als «das Schönste in deren Leben» beschreiben.

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Er, der sie fragt: «Meinst du nicht, wir verpassen etwas und bereuen unseren Entscheid später?» Sie, die ihn versteht: «Ich will nicht über seinen Kopf hinweg entscheiden.» Sie, die die Hoffnung hat, dass er später seine Meinung noch ändert. Was sagt er zur Unterbindung? «Er findet es nicht gut.» Ihr Mann wolle sich fünf weitere Jahre Zeit geben, um sicher zu gehen, dass er sich nicht doch etwas verbaue.

Die Mediziner stellen sich quer, die Ehemänner sind nur mit halbem Herz dabei – wenn eine junge Frau eine Unterbindung machen lassen will, läuft sie auf. Allein schon mit der gewollten Kinderlosigkeit stösst sie an gesellschaftliche Grenzen. Immer wieder kommt die eine Frage: Haben Sie (auch) Kinder? «Ich habe mir schon überlegt, ob ich sagen solle, ich könne keine bekommen», sagt Sarina May. Die Frage nach dem Nachwuchs und das anschliessend zögerliche «Ahaaa» oder das «Warum nicht?» – all das kommt meist von Frauen, sagt Sarina.

Kinderlose «sind komisch»

Der Soziologe Klaus Preisner hat eine Erklärung dafür: «Es ist auch heute noch eine gesellschaftliche Normvorstellung, dass Kinder zu einem erfüllten Leben gehören und eine Frau erst durch Mutterschaft komplett ist.» Frauen identifizierten sich viel stärker mit der Mutterrolle, als dies Männer mit der Väterrolle täten. «Bei Frauen erfährt man schnell, dass sie Kinder haben. Oder eben keine. Bei Männern ist das anders.» Deshalb bewerteten Frauen weibliche Kinderlose eher als komisch. Oft unbewusst.

Die stärkere Identifikation kommt nicht von ungefähr. «Das Leben eines Mannes verändert sich mit der Vaterschaft weniger als jenes der Frau mit der Mutterschaft», sagt Preisner. Männer pflegten nach der Geburt in etwa die gleichen Freundschaften und arbeiteten fast gleich viel. Bei Frauen ist das anders. Die meisten reduzieren ihr Arbeitspensum auf zwei, drei Tage und suchen sich Freundinnen, die auch Kinder haben.

Das bekommt Nadja Jäggi immer wieder zu spüren. Sie ist eine der wenigen kinderlosen Frauen in ihrem Freundeskreis. «Ich treffe mich nicht mehr gerne mit befreundeten Müttern.» Schnell drehe sich das Gespräch nur noch um die Kinder. «Ich sitze stumm daneben und fühle mich ausgeschlossen.» Es komme ihr vor, als wären alle Mütter Teil eines Klubs, dem sie nicht angehöre. Deshalb sei es auch schwierig für sie, wenn sie höre, dass wieder eine schwanger sei. «Wieder eine mehr, die Mitglied wird und die ich dann als Freundin verliere.» (aargauerzeitung.ch)

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193Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hypo Laristic 23.10.2017 18:57
    Highlight Bald kommt das Vasalgel für den Mann. Dann wird alles einfacher.
    1 3 Melden
  • Braunerwinzling 23.10.2017 11:36
    Highlight kinder zeugen und sich zeit nehmen.
    ansonsten sein lassen, warscheinlich am besten für alle.
    obwohl, ein eignungstest fürs elternsein sollte ja obligatorisch werden.
    27 3 Melden
  • Maya Eldorado 23.10.2017 05:07
    Highlight Ohne den Zuzug von Ausländern, hätte die Schweiz heute nicht mal ganz halb so viel Einwohner heute.
    Und dank der Ausländer sind unsere Sozialversicherungen noch nicht kollabiert.
    Und dank der vielen Ausländer funktioniert Pflege noch in Spitälern und Altersheimen, usf.
    Was früher die Kinder und Gesunden für die Kranken und Alten machten, wird heute durch die Sozialversicherungen getragen.
    Sind aber nicht genügend da, die das machen können, nützt alles Geld der Welt nichts, wenn man Hilfe braucht.
    22 28 Melden
    • Thadic 23.10.2017 17:57
      Highlight Ich habe einen ähnlichen Kommentar gemacht und auch viel Blitze kassiert. Es scheint dass viele es nicht gerne haben wenn das eigene Fortpflanzungverhalten mit den wirtschaftlichen Folgen im Zusammenhang bringt und schon gar nicht wenn es um Migration geht.
      16 7 Melden
  • SonShine 23.10.2017 00:35
    Highlight 1. Ärzte müssen bestimmen dürfen, ob sie so einen Eingriff machen wollen.

    2. Sollten diese Eingriffe von der KK übernommen werden, bin ich dagegen.

    3. Jeder ist für seine Existenz verantwortlich. Es gilt die Selbstbestimmung.

    4. Kinder müssen wieder Platz haben in unserer Gesellschaft. Ebenso die Alten.

    Es ist traurig was Menschen opfern um effizientere Konsumenten zu sein. Nicht nur wegen diesem Thema allein. Auch kosmetische Eingriffe. 90% der Betroffenen machen das nicht für sich, sondern für andere.
    25 18 Melden
    • River 23.10.2017 12:40
      Highlight Danke für deine Meinung
      7 1 Melden
    • SonShine 23.10.2017 17:09
      Highlight @River Danke für dein Hirn :)
      3 2 Melden
  • Don Alejandro 22.10.2017 17:20
    Highlight Schon mal was von Verhütung gehört? Ausserdem ist nichts so stetig wie der Wandel selbst. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis viele Mitt- und Enddreissigerinnen, welche plötzlich nach Karriere einen Kinderwunsch entwickelten. Ich verstehe die Ärzte, die die Unterbindung nicht vornehmen wollen.
    28 33 Melden
  • Sherlock64 22.10.2017 15:51
    Highlight Gestern waren wir bei einem Paar mit Kids zum Essen eingeladen. Und einmal mehr habe ich meiner Liebsten danach gedankt, dass sie mir das nicht angetan hat.
    54 24 Melden
    • Anam.Cara 23.10.2017 07:40
      Highlight Das klingt ein bisschen, als wäre es alleine die Entscheidung deiner Liebsten. Aber damit bist du nicht alleine. Ich hab oft gehört: "sie hat mich reingelegt". Und in einigen Fällen mag das sogar stimmen.
      Kinder kriegen/aufziehen geht m.E. nur dann gut, wenn beide Elternteile bereit sind, diese lang dauernde Verantwortung zu übernehmen.
      Sonst heisst es bald: "warum hast du mir das angetan?".
      Kinder belasten eine Beziehung mit Stessmomenten. Wenn dann noch Vorwürfe dazu kommen, ist das bestimmt keine tragfähige Beziehung, die dem Kind ermöglicht, sich frei zu entfalten...
      22 0 Melden
  • fandustic 22.10.2017 15:15
    Highlight So wie die Selbstbestimmung für diese Frauen funktionieren soll, muss sie auch für die Ärzte bei medizinisch nicht notwendigen Eingriffen funktionieren. Ergo, müssen sie sich halt einen Arzt suchen, der mit einem solchen Eingriff einverstanden ist. Schon witzig wie es heute läuft: Selbstbestimmung für alle, yeah....aber der andere soll gefälligst tun was ich will!
    37 8 Melden
  • 4kant 22.10.2017 13:57
    Highlight Eine Frau, die sich unterbinden lässt, weil sie überzeugt ist, nie Kinder haben zu wollen, verhält sich genau so töricht und, wie jemand der seine Beine amputieren lässt, aus der Überzugung heraus, nie mehr wandern gehen zu wollen.

    Beides sind Fälle von sinnfreier Selbstverstümmelung. Denn für den gewünschten Zweck sind die angestrebten Massnahmen gar nicht erforderlich.
    24 100 Melden
  • tallulahdoesthehoola 22.10.2017 11:24
    Highlight Sinn des Lebens ist es, sich fortzupflanzen. Ich gebe zu das ich gewollt Kinderlose als Minderwertig betrachte.
    14 159 Melden
    • 4kant 22.10.2017 13:58
      Highlight Das ist keine Frage der Betrachtung. Das ist ist eine evolutionsbiologische Tatsache.
      10 62 Melden
    • Anam.Cara 23.10.2017 07:48
      Highlight Tallu: ich finde es mutig, das hier so offen auszusprechen.
      Natürlich bin ich stark gegen eine solche Haltung. Unsere Kinder waren lange der Mittelpunkt unseres Lebens, aber ich definiere mich nicht über sie. Denn daraus könnten sich für die Kinder negative Einflüsse ergeben. Oder für die Beziehung.
      Aber deswegen unsere kinderlosen Freunde als minderwertig betrachten? Mit welchem Recht?

      Der Sinn des Lebens kann nicht verallgemeinert werden, weil sehr individuell. Ich bin froh für dich, dass du deinen Lebenssinn gefunden hast...
      28 0 Melden
  • Lavamera 22.10.2017 10:11
    Highlight Aber Abtreibungen sind in Ordnung. D.h. bestehendes Leben wird getötet, aber das Verhindern, dass dieses Leben entsteht, wird verweigert? Ich verstehe diese Ärzte nicht. Ein vorheriges Gespräch ist sicher nötig, aber dann ist es ja wohl die eigene Entscheidung der Frau oder des Mannes. Nur um eine gesellschaftliche Norm zu erfüllen, sollte kein Arzt ablehnen dürfen. Denn von Moral kann bei Ärzten, die abtreiben nicht sprechen, da dies m.M.n. ein grösserer Eingriff in das Leben ist (ich möchte hinzufügen, dass ich nichts gegen Abtreibungen habe)
    27 14 Melden
  • Unclemitch 22.10.2017 09:05
    Highlight Doch alles kein Problem... Schöne Ferien buchen in einem Land wo das kein Problem darstellt (hab gehört in Belgien und der Niederlande seien die Ärzte liberaler) und schon ist die Sterilisation gemacht. Ich fände es gut wenn Leute die keine Kinder wollen das definitiv und endgültig lösen könnten. Und wenn sie dann doch noch Kinder wollen, naja... Jeder ist selber für seine Entscheidungen verantwortlich
    71 0 Melden
  • tribal-cat 22.10.2017 05:13
    Highlight Ich wusste schon als kleines Mädchen, dass ich keine Kinder haben will und habe dies auch Kund getan. Selbstverständlich wurde ich nicht ernst genommen. Diese Einstellung ist bis heute so geblieben! Ich habe inzwischen aus gesundheitlichen Gründen keine Gebärmutter mehr und habe diese noch keine Sekunde vermisst. Auf biegen und brechen Mutter zu werden hätte mich und das Kind todunglücklich gemacht. Und DAS wollte ich dem ungeborenen Leben einfach nicht antun!
    71 5 Melden
    • 4kant 22.10.2017 14:01
      Highlight Sie können nicht wissen, wie es gekommen wäre, wenn sie trotz allem Mutter geworden wären.
      Es steht ihnen natürlich frei, sich für diesen Fall das einzubilden, was ihnen gut tut.
      Aber genau so möglich wäre es, dass sie eine wundervolle Freude verpasst und eine riesige, gute Tat nicht getan haben.
      8 85 Melden
    • Anam.Cara 23.10.2017 07:55
      Highlight 4kant: sie beklagt sich, dass man sie mit ihrer Meinung nicht ernst nimmt und du schreibsr eine ziemlich belehrende und herablassende Antwort?
      Ich bin übrigens nicht sicher, ob eine ungewollte Elternschaft grundsätzlich zu einer "riesigen guten Tat" wird. Und viele alleinerziehende dürften Mühe haben, die wundervolle Freude im Alltag.
      32 0 Melden
    • 4kant 23.10.2017 10:39
      Highlight @Anam.Cara
      Sag ich doch. Niemand kann wissen, wie es gekommen wäre. Es gibt viele ungwollt gewordene Mütter, die glücklich dadurch wurden. Und es gibt andere, die unglücklich dadurch wurden.
      Es ist eben nicht sicher. Keiner kann irgendetwas mit Sicherheit vorhersehen. Darum ging es mir.
      2 15 Melden
  • DanielaK 21.10.2017 23:56
    Highlight Schade, dass manche nicht begreifen können, dass jemand keine Kinder haben möchte. Ich kenne auch eine Frau, die war sich schon in der Schulzeit sicher, keine Kinder zu wollen. Sie konnte auch nie etwas mit ihnen anfangen. Sie ist noch heute schon mit der Vorstellung überfordert. Hat nichts mit Egoismus zu tun (gibts aber sicher auch). Ich selbst hab mir nie Gedanken darüber gemacht als Teenie. Der Richtige Partner kam dann plötzlich mit 19, da war bald alles klar. Nun bin ich 32 und unsere Tochter 9 und ich bereue es nicht. Nochmal fange ich aber bestimmt nicht von vorne an😂
    39 5 Melden
  • Zeit_Genosse 21.10.2017 19:01
    Highlight Es geht um die Freiheit der Ärzte nicht zwingend notwendige Interventionen abzulehnen. Die Anspruchshaltung, Ärzte müssen jegliche Eingriffe auf Wunsch durchführen wächst und daraus auch das Unverständnis.
    64 4 Melden
  • nass 21.10.2017 18:43
    Highlight Also in unserem Freundeskreis werden die Leute nicht nach Kindern bewertet und es gibt alle möglichen Konstellationen. Und meine beste Freundin seit 19Jahren ist kinderlos und meine Kinder haben unsere Freundschaft nicht ruiniert.
    70 0 Melden
  • schwimmereva 21.10.2017 17:45
    Highlight Frage: wieso will sich eine Frau unterbinden lassen? Grundsätzlich müsste ein solcher Eingriff ja nicht sein.
    Weil sie keine Hormone mehr nehmen will? Wäre es anders wenn es die Pille für den Mann gäbe? Dass die Männerwelt Mal etwas zur Verhütung machen müsste?
    Oder weil jegliches Risiko "unterbunden" werden soll?
    Aufpassen kann jeder.
    Oder weil man sich dann einfacher rechtfertigen kann?
    Bei gutem Umfeld sollte das kein Problem sein. Und gezwungen kann man es auch vorgaukeln.

    Ich verstehe nicht wieso eine solche Operation notwendig wäre.
    10 53 Melden
    • Lavamera 22.10.2017 09:40
      Highlight Ich denke v.a. wegen den Hormonen. Wenn man sich sicher ist, dass man keine Kinder will, ist unterbinden sicher die gesündeste Variante. Ja es würde sich wohl ändern, wenn Männer eine Pille hätten und sie auch einnehmen wollen.
      28 3 Melden
    • Saraina 22.10.2017 09:54
      Highlight Aufpassen ist die Mutter vieler Kinder!
      33 3 Melden
  • kupus@kombajn 21.10.2017 16:29
    Highlight Ist vielleicht der humanste Weg, wie sich das Problem Mensch für die Erde (ganz von selbst) lösen liesse.
    62 5 Melden
  • smarties 21.10.2017 16:27
    Highlight Bevor hier über Bevormundung diskutiert wird, sollte der medizinische Hintergrund verstanden werden. Es geht in erster Linie darum, dass es eine invasive, praktisch irreversible Intervention ist. Gleichzeitig kann in der Praxis beobachtet werden, dass der Kinderwunsch nicht dass Leben lang gleich bleiben muss (kommt sehr gerne auch noch spät daher). Es ist nicht vorhersehbar, bei wem es ändern wird, und bei wem nicht.
    Dazu kommt, dass es sehr wohl Alternativen gibt. Bsp wurde eine Spirale entwickelt, die gerade solche Personen ansprechen soll.
    57 6 Melden
  • Nuka Cola 21.10.2017 16:21
    Highlight "Frauen, die sich nach ihrem letzten Kind haben operieren lassen und dann einen neuen Partner kennen gelernt haben. Mit diesem wollen sie nun wieder eine Familie gründen." - aber das sagt ja schon aus, dass diese Personen generell einem Kind nicht abgeneigt wären, wenn sie ja schon eines haben.

    Diese Frauen hier wollen aber generell keines - kann ich übrigens durchaus nachvollziehen - also sind sie nicht mit diesen amen in einem Topf zu werfen!

    Ich finde es besser gar keine Kinder zu haben, anstelle sich dieser dann nur nachlässig zu widmen, weil Karriere doch wichtiger ist.
    80 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 15:34
    Highlight Versteh ich nicht.

    Da werden Menschen auf eigenen Wunsch bis zur Unkenntlichkeit umoperiert, man macht aus ihren Hüften (Barbie Frau) kleine Röhrchen (überspitzt formuliert), ihren Brüsten Heissluftballons, etc. Da haben Chirurgen keine Bedenken.

    Will sich eine Frau aber endgültig unterbinden lassen, spielen alle Moralaopstel.

    Auch bei Männern - ich, m, 29 habe auch darüber nachgedacht mich unterbinden zu lassen. Sind alle dagegen und raten es ab.

    Wieso? Lasst doch die Leute selber entscheiden.

    Schlimmstenfalls kann man ja adoptieren, wenn man "doch" Kinder möchte.
    126 18 Melden
    • Rendel 21.10.2017 16:11
      Highlight Sie können ja entscheiden und verhüten.

      Es gibt kein Anrecht auf freiwillige Operationen. Es gibt auch Ärzte die Schönheitsoperationen ablehnen, dann muss man sich einen Andern suchen, der macht was man möchte.
      Bei Sterilisation scheint das ein einfach ein besonderes Problem zu sein. Ein Anrecht auf Sterilisation gibt es nicht, so wenig wie auf Schönheitsoperationen.
      34 27 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 16:23
      Highlight Wir wollen das Unterbinden doch gar nicht unterbinden!
      Wir wollen nur dazu raten, vorher inne zu halten und sich zu überlegen, warum es die sexuelle Fortpflanzung überhaupt gibt, obwohl sie gefolgt wird von viel Mühsal, Verzicht und Gratis-Arbeit!
      Ökonomisch betrachtet sind Kinder ein Verlust-Geschäft.
      Was für einen anderen Wert könnten sie denn sonst noch haben?
      Scharf nachdenken hilft bei dieser Aufgabe nichts, denn wer jetzt lange nachdenken muss, wird es nie herausfinden...
      13 27 Melden
    • Rendel 21.10.2017 17:53
      Highlight Es gibt kein Anrecht auf Durchführung von freiwilligen Operationen sollte das natürlich heissen.
      13 0 Melden
    • Zeit_Genosse 21.10.2017 18:52
      Highlight "Schlimmstenfalls kann man ja adoptieren, wenn man "doch" Kinder möchte."

      Schlimmstenfalls (?!) Es gibt nichts schlimmeres für zur Adoption freigegebene Kinder, wenn sie ein worst case Szenario für inhaltssuchende kinderlose werden.
      28 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 09:21
      Highlight Zeit Genosse: natürlich, das ist dann die Kehrseite...
      7 0 Melden
    • Saraina 22.10.2017 09:57
      Highlight Kinder werden in Europa kaum mehr zur Adoption freigegeben, und Kinder aus anderen Kontinenten zu adoptieren ist auch nicht ganz ohne.
      8 4 Melden
    • rodolofo 22.10.2017 10:12
      Highlight @ Saraina
      Hier muss ich Dir widersprechen!
      Ich kenne wundervolle Beispiele von Adoptionen auch von Kindern aus Afrika beispielsweise.
      Und von mir selber weiss ich, dass ich die Kinder von der Bauernfamilien, bei denen ich arbeite, ins Herz geschlossen habe, als wären sie meine eigenen Kinder.
      Wer ein Herz hat, liebt Kinder!
      So einfach ist das.
      5 14 Melden
    • Rendel 22.10.2017 11:57
      Highlight Es wäre trotzdem besser rodolfo man würde dafür sorgen, dass Kinder da bleiben können wo sie geboren sind und eine gute Zukunft haben.
      Es gibt auch einen Babyhandel, wo Müttern ihre Kinder weggenommen werden für adoptionswütige Westler.
      10 2 Melden
    • Rendel 22.10.2017 12:43
      Highlight Und wer Kinder wirklich liebt, der nimmt vielleicht auch die schwere Aufgabe von Pflegekindern auf sich, oder adoptiert schon ein älteres Kind und will nicht unbedingt ein Baby, dass er seins nennen kann.
      16 0 Melden
  • KCH 21.10.2017 15:20
    Highlight Schon Lustig. Frauen die keine Kinder haben wollen dürfen sich nicht Unterbinden. Und Homosexuelle die Kinder haben wollen dürfen keine haben. Auch finde ich es komisch wenn Hetro Pare keine Kinder wollen und von der Gesellschaft als nicht ganz normal und egoistisch angesehen werden.

    Ich denke es gibt Menschen die haben die Gabe eine Gute Familie zu führen und die sollen eine gründen dürfen.

    Und Menschen die andere gaben haben als eine Familie zu gründen. Diese Menschen sollten doch bitte in Ihren Wunsch respektiert werden ohne bösen Hintergedanken.
    94 6 Melden
  • Thadic 21.10.2017 13:16
    Highlight Konsequenterweise müssten diese Frauen für Einwanderung sein und sich engagieren für die Integration von MigrantInnen. Nicht dass es schlimm wäre, wenn die Bevölkerungszahl in der Schweiz nicht mehr wachsen würde. Aber eine Schrumpfung würde zu einem Kollaps unseres Wirtschaftssystem führen. Dann fänden die gleichen Frauen das Leben nicht mehr so easy.
    14 108 Melden
    • Nuka Cola 21.10.2017 16:26
      Highlight Äh und wieso muss es ein stetiges Wachstum geben? - ein Bevölkerungsrückgang hat durchaus als etwas positives zu betrachten, mehrheitlich entlastet er doch die aktuell grösstenteils überbelasteten Systeme. Verkehrsaufkommen, Schulen, Spitäler etc.
      41 2 Melden
    • dath bane 21.10.2017 16:29
      Highlight Ein Bevölkerungsrückgang wäre tragisch. Am Schluss müssten wir nicht einmal Nahrungsmittel importieren, weil die Landwirtschaft das ganze Volk ernähren könnte.
      37 4 Melden
    • Thadic 21.10.2017 17:22
      Highlight @Nuka Cola und dath bane: mir geht es eben genau darum. Leider leben wir in einem Wirtschaftssystem, dass schon mit Stagnation Mühe hat geschweige denn mit Schrumpfung. Ich würde auch lieber in einem System leben, wo eine Schrumpfung kein Problem darstellt, aber hört doch die Wirtschaftsnachrichten, wenn eine Firma oder ein Land nicht wächst dann hat es ein Problem.
      10 17 Melden
    • Nuka Cola 21.10.2017 18:32
      Highlight @Thadic,
      1. Ich lese genug Wirtschaftsnews
      2. Hab ich Wirtschaft als Schwerpunkt meiner Ausbildung

      Und gerade deswegen stelle ich fest, und komme zum Schluss, dass es eigentlich ein leichtes wäre, das System dahingehend abzuänder, als dass es auch bei einer Umfangsreduzierung gut funktionieren würde, doch da mit dem akturllen System jetztige Profiteure überproportional profitieren, und diese entsprechende der stärksten strukturellen Instanz angehören, wird es sich ohne weiteres auvh nicht im Sinne des Allgemeinwohles optimieren, da es für jene Instanz negative Konsequenzen hätte.
      16 1 Melden
    • Thadic 22.10.2017 11:21
      Highlight @Nuke Cola
      Dann ist es ja gut. Ich will ja nur darauf hinweisen dass ein Rückgang des BSP ein grosses Problem darstellt für ein Volkswirtschaft. Die Schulden können nicht mehr bedient geschweige denn amortisiert werden. Wenn man also jeden Zusammenhang mit unseren Reproduktionsgewohnheiten ignoriert, dann will man absichtlich unbequeme Zusammenhänge ausblenden. http://
      0 1 Melden
  • Typu 21.10.2017 12:58
    Highlight Muss jeder selber entscheiden. Ich hab jetzt 2 kinder und wenn ich dran denke was ich in diesen insgesamt 3 jahren schon alles erlebt, gestaunt und durchgestanden habe - unglaublich. Ohne kinder wär mir ein leben spätestens nach 40 jahren schlicht zu sinnlos. Aber das ist nur meine meinung.
    74 57 Melden
    • Anschie85 21.10.2017 17:31
      Highlight Nur deine Meinung, soso...trotzdem könnt ihr "nur eure Meinung" nicht für euch behalten, wenn es um dieses Thema geht. Hör ich mir schon mein halbes Leben lang an dieses "...nur meine Meinung"
      42 49 Melden
    • Typu 21.10.2017 18:36
      Highlight Wäre wohl ziemlich ruhig auf der welt wenn man seine meinung nicht mehr sagen dürfte.
      33 7 Melden
  • Marlon Mendieta 21.10.2017 12:42
    Highlight Hört doch mal auf mit dem Argument, Kinder zu kriegen sei ein Dienst an der Gesellschaft.
    Es ist doch offensichtlich, dass das grösste Problem der Menschheit ihr rasantes, unkontrolliertes Wachstum ist.
    203 34 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.10.2017 13:45
      Highlight 1.5 Kinder pro Frau.
      20 3 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 15:17
      Highlight Da kann ich Dich beruhigen:
      Glyphosat-haltige Pestizid-Rückstände und Hormon-artige Bestandteile in Weichplastik haben die Spermien-Quantität und -Qualität bei Schweizer Männern bereits um ca. 2/3 reduziert.
      Bald werden wir als nicht nachhaltige Öko-Terroristen unfruchtbar sein und uns damit selber aus der Evolution entfernen.
      Wenn wir nichts machen, dann handelt Mutter Natur!
      So weit, so beunruhigend.
      43 7 Melden
    • Thadic 21.10.2017 17:01
      Highlight Ja das stimmt, aber bei der aktuellen Geburtenrate müssen etwa 0.5 Menschen pro Frau in die Schweiz einwandern um die Bevölkerungszahl konstant zu halten. Nun mir wäre es auch lieber die Schweiz wäre weniger dicht bevölkert, aber unsere Infrastruktur ist für die 8Mio gemacht und wenn es mit der Bevölkerungszahl runter geht, dann veträgt das unser Wirtschaftssystem nicht. Wir leben nun mal in einem Wirtschaftssystem was auf stetiges Wachstum angewiesen ist. Deshalb gibt es ja auch Menschen die trotz den Unkenrufen daran glauben dass man den Kapitalismus überwinden müsse.
      6 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.10.2017 17:46
      Highlight Das eine muss mit den Anderen nichts zu tun haben.
      6 1 Melden
  • Turbi 21.10.2017 12:38
    Highlight und was ist die Quintessenz der Geschichte?
    Das Leben ist ein einziger Kampf gegen die Bevormundung.
    Lehrer, Politiker, Aerzte, Pfaffen, Verwandte...............
    72 18 Melden
    • Pirat der dritte 21.10.2017 14:14
      Highlight Ja jeder kann selbst entscheiden, auch der Arzt, ob er das machen will oder nicht!
      33 2 Melden
    • dath bane 21.10.2017 17:48
      Highlight Wir lernen: Wenn ein Arzt dich bevormunden will, solltest du einfach zum nächsten Arzt und ihm erzählen, du hättest schon sechs Kinder und würdest von der Sozialhilfe leben.
      24 2 Melden
  • leea 21.10.2017 12:37
    Highlight Interessant, andere Meinungen zu hören - aber wie hier ge- und verurteilt wird...
    Ich bin Mitte dreissig, kinderlos und sterilisiert. Es hat einiges gebraucht, meine Ärztin zu überzeugen, nach jahrelangen Diskussionen verstand sie aber meinen Standpunkt. "Eine Sterilisation ist eine Entscheidung fürs Leben" - ja danke, ein Kind zu bekommen auch.
    207 7 Melden
    • Turbi 21.10.2017 14:11
      Highlight bei mir war es vor über 40 Jahren einfacher. Ein Kollege war Arzt und die Krankenkasse hat die halben Kosten übernommen. Und bereut habe ich nie
      31 1 Melden
    • Nuka Cola 21.10.2017 16:39
      Highlight Zumal es dann immer auch noch heisst, (Frau) dürfe doch nicht ihr Leben nur der Karriere widmen; eine Karriere kann man kündigen, ein Kind kann man nicht einfach kündigen.

      Und wenn ich die Lebensgeschichte meiner Mutter so ansehe. Vor Kinder: top Lebensqualität, guter Job, gutes Einkommen, glücklich.
      Jetzt mit Kinder: nicht viel einbringende Selbstständigkeit, kaum Einkommen, manisch depressiv, und immer wieder kann ichs mir anhören, wie ihr Lrben wegen uns scheisse sei, was wir kosten etc.

      Sogesehen lieber eine Glückliche Person, als 4 unglückliche.
      44 5 Melden
    • Yelina 21.10.2017 17:23
      Highlight Mir als 33-Jähriger wird die Fähigkeit abgesprochen, mich definitiv gegen Kinder zu entscheiden, aber ein Kind hätte ich schon mit 14 bekommen können. Beides sind lebenslange Entscheidungen, warum kann sich eine 14-J. FÜR Kinder, eine 33-J. aber nicht GEGEN Kinder? Da läuft doch was falsch!
      55 3 Melden
    • Lami23 21.10.2017 18:18
      Highlight naja die wenigsten 14jährigen haben sich für kinder entschieden sondern einfach nicht über verhütung informiert.
      Und be der Gegen kinder Entscheidung ist halt noch ein anderer Durchführer (der Arzt) beteiligt,, darum lässt sich das niht ganz vergleichen....
      11 10 Melden
    • Yelina 21.10.2017 19:12
      Highlight Lani23, stimmt, lässt sich nicht vergleichen, denn der 14-Jährigen wird eine Wahl geboten, nämlich eine Abtreibung oder das Kind behalten. Das ist auch alles, was mir übrig bleibt, wenn die Kupfer-Spirale versagen sollte. Weil ich kein Kind will!
      16 2 Melden
    • Lami23 21.10.2017 20:00
      Highlight Also habt ihr dann beide eine unschöne Entscheidung. Ich bin dafür, dass man sich unterbinden lassen können soll, auch mit 30. Aber ich bin auch dafür, dass der Arzt das ablehnen darf.
      14 0 Melden
  • 7immi 21.10.2017 12:36
    Highlight ob man kinder will oder nicht ist eine frage der eigenen prioritäten, ziele und person und jede und jeder (!) soll darüber selber entscheiden dürfen. Wie alles im leben haben kinder vor- und nachteile und das muss man selber für sich abwägen.
    ich finde es dann aber speziell, dass man auf der anderen seite den medizinern quasi verbietet, eigene einstellung zu vertreten, zumal eine unterbindung nicht undbedingt nötig ist,um keine kinder zu bekommen.ich verstehe die mediziner mit ihren bedenken und deren meinung sollten auch die entsprechenden frauen akzeptieren,wie sies umgekehrt auch fordern.
    56 10 Melden
    • Nuka Cola 21.10.2017 16:40
      Highlight Sag das aber mal der Schönheitsschnitzerei
      15 3 Melden
  • The fine Laird 21.10.2017 12:32
    Highlight Es zu erziehen, zu bilden, zu versorgen, sich ganz nach ihm auszurichten. Für all das müsste sie ein grosses Stück ihrer eigenen Freiheit aufgeben. «Das will ich nicht.»

    Egoismus pur mehr gibts dazu nicht zu sagen. Man stelle sich vor ihre Eltern hätte so gedacht. Ich verstehe dass man kein Kind möchte aber diese Aussage macht mich sprachlos.
    41 215 Melden
    • mia83 21.10.2017 13:47
      Highlight Wahnsinnig, wie einige Leute nicht über ihren eigenen Tellerrand schauen können, andere Meinung ohne nachzudenken ablehnen und auch noch gleich verurteilen.
      50 5 Melden
    • supremewash 21.10.2017 14:28
      Highlight Aus welchen anderen Gründen soll man denn keins wollen!?
      Ausserdem ist auch der Entscheid für ein Kind genauso egoistisch wie der dagegen.
      63 4 Melden
    • Lami23 21.10.2017 14:42
      Highlight Und sich selber über einen anderen Menschen definieren ist gesünder? Egoistisch ist Kinder haben und sich nicht für sie interessieren.
      55 1 Melden
    • WinterKeks 21.10.2017 15:27
      Highlight Ein Kind zu zeugen, weil man sich eines wünscht, ist genau so egoistisch. Oder meinst du wirklich, Leute zeugen Kinder als Dienst für die Gesellschaft? Das wäre krank, weil Menschen dadurch instrumentalisiert werden.
      "Man stelle sich vor ihre Eltern hätte so gedacht." Ja, was wäre dann? Sie hätte gar nie existiert, wie all die anderen Millionen potenzieller Menschen, die täglich nicht gezeugt werden. Ich hoffe du hast noch nie verhütet: All die Menschen, die so nicht gezeugt werden, wie egoistisch 🙄
      61 2 Melden
    • Nuka Cola 21.10.2017 16:46
      Highlight Ich, wo ich nun die Lebensgeschichte meiner Mutter weiss, denke mir oft, es wäre besser gewesen, wenn sie keine Kinder bekommen hätte, zumal sie wohl auch keine bekommen hätte, wäre sie nicht an einen Arsch geraten der so ziemlich alle Charakterzüge der dunklen Triade erfüllt.
      23 1 Melden
    • Kiakira 21.10.2017 16:50
      Highlight Genau so egoistisch sind Eltern, die dann auch "wieder mal Zeit für sich haben möchten" und es dann einfach als selbstverständlich betrachtet wird, dass Großeltern, Onkel, Tanten etc zum hüten zur Verfügung stehen...
      32 5 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.10.2017 12:09
    Highlight Hat jemamd belastbare Zahlen, wie oft bei Männer und Frauen solche Operationene wieder rückgängig gemacht werden müssen?
    Die Population sollte dabei nicht alle Fälle, sonder nur solche wie im Artikel beschrieben, sprich jung und kinderlos umfassen.
    Anonsten diskutieren hier wir im luftleeren Raum.
    46 1 Melden
  • Daleko 21.10.2017 12:08
    Highlight Es gibt übrigens auch andere Verhütungsmittel als nur die Pille oder die Unterbindung. Eine Kupferspirale oder Hormonspirale kann man bis zu 5 Jahren drinlassen. Während dieser 5 Jahren ist man dann zuverlässig vor Schwangerschaft geschützt und muss sich null Gedanken darüber machen. Und das Beste daran iat: sie lassen sich schnell entfernen und man ist sofort wieder fruchtbar. Für mich ist das perfekt, ich stehe Anfang meines Medizinstudiums und weiss nicht, wann oder ob ich Kinder haben werde.
    Ausserem werden Vasektomien bei unter 30-jährigen auch nicht ohne Weiteres gemacht.
    26 16 Melden
    • shine 21.10.2017 14:56
      Highlight Also wenn du am Anfang von deinem medizinstudium bist, wolltest du wissen, dass die Spirale nur für Frauen geeignet ist, welche bereits ein Kind geboren haben
      Eine Freundin von mir will keine Kinder mehr und hat mit 40 Jahren ohne Schwangerschaft und gegen den Willen ihres Arztes eine bekommen. Sie hatte mindestens ein halbes Jahr non stopp, teilweise unerträgliche, schmerzen. Ihre Periode bekommt sie nicht mehr jedoch hat sie dan immer noch extreme schmerzen.
      14 12 Melden
    • shine 21.10.2017 15:00
      Highlight Eine andere Freundin bekam mit 20 Jahren ihr erstes Kind und wollte mindestens. 5 Jahre keines mehr und bekam die Spirale. Bis sie ein zweites mal schwanger wurde, dauerte es über ein Jahr (nach dem herausnehmen der Spirale) und das sei normal, man wartet eher 2-3 Jahre. Das hatte ihr die Ärztin jedoch von anfangen gesagt. Sie meinte auch, dass sie Dank ihres Alters von 25/26 Jahren so schnell wider schwanger wurde. Bei der dritten s hwangerschaf nahm sie nur noch die Pille, weil sie die kleinen näher zusammen haben wollte. Voilà sie würde sofort schwanger
      4 9 Melden
    • Das-Malo 21.10.2017 15:03
      Highlight Nicht jeder eignet sich für eine Spirale!
      19 0 Melden
    • Kiakira 21.10.2017 16:54
      Highlight Die Hormone in der Spirale sind auch Hormone, die den ganzen Körper beeinflussen, und bei der Kupferspirale sind schmerzhafte und verstärkte Blutungen mögliche Nebenwirkungen. Zu beidem sage ich: Nein danke!
      24 2 Melden
    • Ophelia Sky 21.10.2017 18:11
      Highlight Zwei Freundinnen von mir haben mit 26 die Hormonspirale erhalten ohne Kinder zu haben. Das war früher so, dass die Spirale nur für Mütter ist. Heute kriegen sie alle die sie wollen. Von den Nebenwirkungen rede ich hier nicht.
      15 0 Melden
    • EinePrieseR 21.10.2017 20:40
      Highlight Meine Frau hatte die Spirale und es war Horror für sie. Nach ein paar Monaten musste auch die Frauenärztin einsehen, dass es an der Spirale liegt. Nun bin ich unterbunden, aber wir haben schon zwei Kinder…
      Ich kenne übrigens einige Frauen mit 40 entschieden doch noch ein Kind haben zu wollen, von dem her kann ich die Ärzte auch verstehen..
      6 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.10.2017 12:06
    Highlight Mein Körper meine Entscheidung ist schon sehr wenig als einziges Argument. Ein verantwortungsvoller Arzt wird in seine Beurteilung noch mehr Faktoren einfliessen lassen als einen Einzeiler. Beispiel Kolonkarzinom. Man lebt ohne Probleme ohne Dickdarm. Nun könnte ein Patient mit einer genetischen Prädisposition für Kolonkarzinome von einem Arzt verlangen, dass man ihm den Dickdarm entfernt, wie gesagt, man lebt ohne Dickdarm gleich gut wie mit. Das wird kein Arzt machen, weil es andere Möglichkeiten zur Prävention gibt, zb weniger rotes Fleisch. Auch ist eine Operation nie ohne Risiko.
    17 21 Melden
  • Urs-77 21.10.2017 12:05
    Highlight Meine Ferien plane ich ausserhalb der Schulferienzeit, buche Hotels in welchen keine Kinder erlaubt sind, habe keine Kinder und will auch keine (wie meine Frau auch nicht). Wo bitte ist jetzt das Problem? Kann doch jeder nach seiner Auffassung sein Leben gestalten. Und wenns dann mal zu wenig Nachwuchs gibt können wir dann immer noch eine „Funda“ mehr einbürgern.
    82 19 Melden
  • mostindianer 21.10.2017 11:44
    Highlight Was entspricht denn der „gesellschaftlichen Norm“?
    Kein Kind zu haben, ist nicht ok; nur ein Kind zu haben, ist nicht ok; Drei oder vier Kinder sind das neue zwei-Kinder-haben; fünf Kinder sind zu viel.... Geht‘s eigentlich noch?
    Leben wir nicht in einer Zeit, wo es uns eigentlich egal sein muss, wie die Familie der anderen zusammengesetzt ist?
    Wieso massen sich immer noch so viele Leute an, sie glaubten zu wissen, wie die perfekte Familie auszusehen hat?
    Jeder weiss es besser, aber niemand hat wirklich eine Ahnung davon, wie das Leben wäre, wenn die Familiensituation eine andere wäre.
    116 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 11:38
    Highlight Toll, so geht die "Verdünnung" der bösen Kapitalisten schneller.

    Tja, der Westen hat definitiv verloren - ahoi dunkle Zeitalter.
    11 99 Melden
    • Saraina 22.10.2017 10:02
      Highlight Kapitalisten gibt's nur im "Westen"?
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.10.2017 12:15
      Highlight Gibt es auf einer Kugel ein "Westen"?
      3 1 Melden
  • Follower 21.10.2017 11:12
    Highlight Obwohl ich die Frauen verstehe, finde ich die Entscheidung der Ärzte super. Operationen zu machen, die medizinisch nicht notwendig und irreversibel sind, sind fragwürdig.
    61 41 Melden
  • luckyrene 21.10.2017 10:56
    Highlight Ich bin auch Vater und finde, dass sich jede(r) selbst für oder gegen eigene Kinder entscheiden darf. Wenn sich Menschen selbst sooo wichtig finden, dass es nur um sie gehen darf, unterstütze ich eine Unterbindung, denn Egoisten gibt es bereits heute genug und nicht nur Erwachsene. Heute geht es leider den wenigsten um die Gemeinschaft, es ist wichtiger SICH selbst zur schau zu stellen und hat lieber viele 👍 als wenige richtige Freunde die all meine Fehler kennen und akzeptieren, die mich mögen wie ich bin.
    49 139 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:34
      Highlight Eine sehr klischierte Ansicht. Kinderlose sind also tendenziell Egoisten und keiner tieferen Bindung fähig.
      Ich könnte auch einwerfen, dass seine Gene unbedingt weiter geben zu wollen auch als egoistische und narzisstische Handlung interpretiert werden kann.
      Familie ist soziologisch übrigens 'Gemeinschaft' nicht wirklich nahe, da sie eine vergleichsweise abgeschottete Gruppe ist.

      Egoistisches Handeln ist (leider) menschlich, bei Kinderhabenden wie Kinderlosen. Der Charakter macht den Menschen, nicht die Familiensituation.

      158 11 Melden
    • Platonismo 21.10.2017 11:37
      Highlight Der erste Satz hätte gereicht. Der Rest ist wirres Selbstüberhöhungszeugs.
      79 8 Melden
    • kleiner_Schurke 21.10.2017 12:15
      Highlight Höre ich da einen Hauch von Neid aus ihrem Post luckyrene? Während sie sich mit vollen Hosen herumschlagen müssen, wegen neuen Zähnen nicht durchschlafen können, sich mit der zickigen Lehrerin ihrer Kinder herumplagen müssen, geniesse ich mein Leben im 25 Stock eines Luxushotels im Ledersessel mit bestem Blick über die Stadt und denke: Man bin ich froh muss ich mich nicht um HosenKacka kümmern. Mein einziges Problem ist es, ob ich nochmal blauen Käse mit diesem saumässig guten frisch gebackenen Brot nehmen soll oder lieber frische Canoli. Zum Glück hat es hier auch keinen Gäste mit Kindern.
      42 31 Melden
    • Vio Valla 21.10.2017 14:58
      Highlight @kleiner_Schurke jep, also ich beneide dich. Wobei ich mir wohl auch ohne Kinder kein Luxuszimmer in einem Hotel leisten könnte 😅
      21 0 Melden
    • luckyrene 22.10.2017 09:50
      Highlight @kleier_Schurke: ja, es gibt Momente, in denen ich mit Ihnen tauschen möchte, doch die sind selten. Und ich sage nicht, dass Menschen die Keine Kinder wollen egoistisch sind sondern dass Egoisten keine noch grössere Egoisten auf die Welt bringen sollen (vieleicht höhre ich da ja bei Ihnen ein bischen Wehmut oder eher eine Verteidigungshaltung...) Ich finde nur, dass zu viel Egoismus in dieser Welt fehl am Platz ist. Bei vielen Personen, denen ich heutzutage auf der Strasse begegne, hätte ich es sogar persönlich unterstützt wenn sich deren Eltern gegen ,,sie,, entschieden hätten.
      3 7 Melden
  • alana 21.10.2017 10:50
    Highlight Ging mir ähnlich. Seit ich ein Kind bin, sage ich, dass ich keine Kinder möchte. Ich wollte nie "bäbele" und habe schon mit 10 Jahren gehört "Das ändert sich schon noch, wenn du älter bist." Ich bin jetzt 28 und denke immer noch gleich. Als Studentin wollte ich wenigstens für die 3 Jahre des Studiums die Schwangerschaftsversicherung aus der Krankenkasse streichen - ein Ding der Unmöglichkeit. Frechheit, wie auch die Einstellung der Ärzte. Eine Beratung ist ja gut, aber letzten Endes soll doch jede/r über seinen eigenen Körper entscheiden können!
    90 20 Melden
    • EvilBetty 21.10.2017 12:34
      Highlight Und deshalb entscheidet der Arzt auch darüber, ob er mit seinem Körper einen anderen operiert. In so einem Fall wird der Mediziner zum Dienstleister, und er kann sich aussuchen an wem er seinen Dienst leistet.
      42 6 Melden
  • freeusername 21.10.2017 10:42
    Highlight Ich finde es sehr schade,dass so ein grosser Gesselschaftlicher Druck auf den Frauen liegt Mutter zu werden.
    Jeder sollte sein Leben so gestallten dürfen wie er möchte.
    Stellt euch doch mal eine Welt vor in der nur Kinder geboren werden die auch wirklich gewolt wurden und welche dann mit genügend liebe und zuneigung aufwachsen dürfen.
    90 8 Melden
    • Rendel 21.10.2017 14:43
      Highlight Auch gewollte Kinder wachsen nicht immer mit genügend Liebe und Respekt auf, dafür auch manch erst ungewolltes Kind. Es ist nicht alles schwarz weiss.

      Es gibt genügend Möglichkeiten zu Verhüten, wenn man keine Kind möchte.

      Ärzte wollen ihr Leben auch frei gestalten und wenn sie gegen die Sterilisation, bei kinderlosen gebärfähigen Frauen und Männern sind, dann gehört das auch zum freien Gestaltungsrecht.
      13 5 Melden
    • freeusername 21.10.2017 18:31
      Highlight Da gebe ich Ihnen recht, jedoch haben verhütungspannen und der Gesselschaftliche Druck,der auf Frauen lastet nicht viel miteinander zu tun.
      Und ich frage mich gerade wo die Artikel bleiben, welche über Männer berichten,die schwierigkeiten hatten einen Arzt zu finden um sich sterilisieren zu lassen..
      5 2 Melden
    • Rendel 21.10.2017 20:00
      Highlight Die Männer haben auch Schwierigkeiten wollen sie sich kinderlos in jüngeren Jahren sterilisieren lassen. Wenn es auch bessere Chancen gibt, diese Sterilisation rückgängig zu machen, als bei Frauen.
      1 0 Melden
  • giandalf the grey 21.10.2017 10:36
    Highlight Ein Arzt ist immernoch Dienstleister und kann selber entscheiden was für Dienstleistungen er erbringen will. Das gibt es nichts zu motzen. Ich reklamiere beim Bäcker auch nicht wenn er keine Gipfeli backen will. Das habe ich als Kunde zu akzeptieren.
    78 36 Melden
    • Kiril 21.10.2017 11:26
      Highlight Arzt und Bäcker sind ein schlechter Vergleich. Auch wenn der Arzt nur ein Dienstleister ist, stellt er sich quer, entscheidet er praktisch über das Leben eines anderen Menschen, und das ist durchaus ein Grund zum motzen.
      36 23 Melden
    • Leventis 21.10.2017 11:43
      Highlight Wenn aber kein einziger Bäcker mehr Gipfeli backen will, haben wir als Gesellschaft ein Problem...
      (ich mag keine Gipfeli, kenne aber viele die nicht ohne sein möchten)
      Gipfeli kann man zur Not noch selber backen, sich selbst unterbinden, nun ja, ich würd's nicht versuchen wollen....
      32 5 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 21.10.2017 11:51
      Highlight Ärzte sind keine einfachen Dienstleistef, sondt währe der Patient auch nur ein Kunde und Gesundheit nur ein Produkt. Das will niemand.
      Wir müssen nicht das amerikanische Gesundheitssystem kopieren.
      27 7 Melden
    • EvilBetty 21.10.2017 12:36
      Highlight Wenn es um medizinisch nicht notwendige Eingriffe geht IST er ein Dienstleister.
      21 9 Melden
  • Sharkdiver 21.10.2017 10:33
    Highlight Ich war bis 32 strikt gegen eigene Kinder, obwohl ich gerne Kinder habe. Jetzt bin ich glücklicher und stolzer Vater 2er Kinder. Wobei ich mir vorstellen kann, das der heutige vollegotrennt dazu führen kann, sowas durch zu ziehen. Ich habe ein Bekannter der ist erst mit 42 Vater geworden und er bereit es keine sekunde
    26 79 Melden
    • Hoppla! 21.10.2017 11:09
      Highlight Dann erklär mal was beim Kind kriegen weniger "vollegoistisch" ist. Oder macht man dies zum Erhalt der Spezies Mensch die vom aussterben bedroht ist?
      81 12 Melden
    • kleiner_Schurke 21.10.2017 12:16
      Highlight Wie sieht den dieser Vollegotrend aus? Erklär mal.
      28 2 Melden
  • Hardy18 21.10.2017 10:04
    Highlight Da ich Vater bin kann ich die letzten Sätze der Frau verstehen. Ich treffe mich mit Freunde die auch zum Teil Väter sind. Wenn man sich mit Mütter trifft schwenken alle Themen unwiderruflich zum Kind. Bei den den Kerlen ist das nicht so. Kurz gefragt: „Kind?“ und der andere nickt ab. So ist das Thema vom Tisch. Deswegen sind wir wohl noch lang befreundet. 😁
    Klar möchte man sein Kind den anderen anpreisen in zeigen was es alles kann. Aber Ey. Das können andere Kinder auch 🙄
    112 1 Melden
    • Vio Valla 21.10.2017 12:07
      Highlight Ich bin zwar selber Mutter aber ja das kenne ich auch. Darum mache ich persönlich immer einen grossen Bogen um diese Vollstolzmamis (und Daddys gibts da auch ;) ). Mir ist es einfach zu doof, immer nur über die Kinder reden zu müssen und wie toll das eigene doch ist... Aber ich denke, Leute die sonst nicht mehr viel anderes in ihrem Leben haben, müssen das einfach so machen.
      43 2 Melden
    • Hardy18 21.10.2017 14:13
      Highlight Ja das ist schade.Aber grad weil das Kind den ganzen Tag um mich rum habe bin ich froh über jede freie Zeit.
      Im Artikel geht’s ja um Frauen die keine möchten.Ich wollte keine Kinder, bzw habe ich zu mir gesagt, sag niemals nie. Es kann ja immer mal irgendwo „passieren“. Deswegen bin ich an dem Thema ziemlich offen gegenüber gestanden. Als Mann ist es sicherlich einfacher „nein“ zu sagen als für eine Frau. Aber mal ehrlich, erzieht man das Kind gut sind es höchsten 5 Jahre die man verpasst. Und mit dem Partner nur halb soviel. Wenn es wirklich um die Verlorene Zeit geht, dann trink weniger.😁
      6 1 Melden
  • shthfckup 21.10.2017 09:59
    Highlight Und dann mit fast 50 doch kinder wollen.
    16 66 Melden
    • velolove 21.10.2017 10:44
      Highlight
      ...na und?
      20 20 Melden
    • Mumped 21.10.2017 12:15
      Highlight Davor halt n paar Eizellen einfrieren und ne Leihmutter suchen?
      6 7 Melden
    • shthfckup 21.10.2017 12:54
      Highlight Ja warum nicht. Weil die natur es so nicht vorsieht? Oder warum sind künstliche befruchtungen fast immer ab diesem alter nötig? Aber yeah, hauptsache weiterhin gegen das was natürlich wäre arbeiten. So schafft sich der mensch ab. Well done.
      12 20 Melden
  • moedesty 21.10.2017 09:57
    Highlight "immer mehr", die einzigen zahlen im text aber von der künstlichen befruchtung...
    30 2 Melden
  • Tigerspirit 21.10.2017 09:47
    Highlight Geht einfach mal in ein Altersheim und schaut, wieviele Leute ihr dort findet, die glücklich darüber sind, keine Kinder zu haben. Es mag ja welche geben, aber ich höre immer nur Stimmen, die gerne Kinder gehabt hätten, aber nicht konnten. Einfach so als Anregung.
    33 81 Melden
    • pinex 21.10.2017 11:10
      Highlight Ich höre eher stimmen, die traurig sind das die loeben kinderlein nie zu besuch kommen...
      112 4 Melden
  • RoWi 21.10.2017 09:31
    Highlight Fast 10 Jahre war ich mit meiner damaligen Partnerin zusammen. Sie war immer der felsenfesten Meinung keine Kinder zu wollen und sprach mit ihrem Gyno über eine Unterbindung, was dieser immer wieder ablehnte. Ich wollte auch keine (mehr) und unterstützte sie in diesem Vorhaben. Irgendwann war unsere Liebe erloschen und wir trennten uns. Ich zog in eine andere Gegend und erfuhr, dass sie mittlerweile verheiratet und Mutter 2er Kinder ist....! Manchmal spielt das leben nicht so mit und ich selbst bin heute stolzer Grossvater. Kinder sind unsere Zukunft, denkt einfach daran!
    104 31 Melden
  • elivi 21.10.2017 09:26
    Highlight Ich bin froh ein freundeskreis zu haben das kinderfrei... Also kinderlos ist. Alle über 30, einige entschieden dagegen, andere noch nicht bereit etc. Das freundschaften zu ende gehn können ist fast ne natürliche sache. Mütter suchen andere mütter, kinderlose suchen andere kinderlose ... Ist weniger dramatisch als es klingt.
    Das ärzte so einen eingriff nicht machen wollen versteh ich ... Aber auch eher als ne egoistiache entscheidung des arztes. Sie zwingen frauen dazu, zu einem fremden arzt vielleicht sogar ins ausland zu gehen. Persöhnlich würd ich mich nicht operieren lassen für mein wunsch
    28 53 Melden
    • Tapatio 21.10.2017 11:07
      Highlight und bin froh dass ich einen freundeskreis habe in dem beide seiten vertreten sind und es nicht nur um kinder geht wenn wir uns treffen..aber wahrscheinlich ist das bei männern auch einfach entspannter mit diesem thema..
      29 2 Melden
  • AlteSchachtel 21.10.2017 09:26
    Highlight Heute wollen sich mehr unterbinden, weil es dank moderner Medizin Möglichkeiten gibt, die Sterilisation später rückgängig zu machen.

    Ein anderer Lebensabschnittspartner und/oder alle Karriere- und Vermögensprojekt realisiert...und plötzlich fehlt doch was; nach 40 wird dann das Projekt Kind doch wieder interessant. Die Hürden für Mutter und Kind sind aber viel grösser. (OP, Hormone...)

    Die Aerzte haben schon recht!
    54 20 Melden
  • Kawabanga 21.10.2017 09:25
    Highlight Also ich als Mann habe schon die gleiche Erfahrung gemacht. «Warten sie lieber noch ab, das kommt noch.»

    Und ich wlrde sogar schon als Egoist bezeichnet, weil ich keine Kinder will. Ein Egoist? Gegenüber wem? Meinen imaginären Kindern?
    117 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 10:01
      Highlight Sie sind keineswegs egoistisch. Ich finde Menschen viel egoistischter, die einfach mal Kinder in die Welt setzten und erst danach darauf kommen welche Verpflichtungen miteinher gehen. Ich habe mich als Frau auch dagegen entschieden und musste mir auch schon einiges anhören.
      103 5 Melden
    • icarius 21.10.2017 10:01
      Highlight Egoistisch gegenüber der Gesellschaft weil Sie sich ab spätesten 65 auf die nachkommenden Generationen abstützen werden und selber nichts nachhaltiges an Sie beisteuern.
      22 132 Melden
    • Buddha of Suburbia 21.10.2017 10:36
      Highlight @icarius "selber nichts nachhaltiges an Sie beisteuern" - es gibt nebst der eigenen Gene eine Menge Nachhaltiges, das man kommenden Generationen hinterlassen kann (auch den Kindern anderer Leute): Ideen, Ideale, Technologien, Fortschritt, Bildung, Anstand, Werte, Kunst, Literatur...
      91 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.10.2017 11:27
      Highlight @icarus Dafür kann ich 100% Arbeiten und bezahle auch dementsprechend Steuern wo andere Mütter bezahlten Babyurlaub machen können. (Was auch völlig in Ordnung ist.) Kinderlose müssen genau wie Sie für Schule und Bildung bezahlen. Was ich auch gerne mache. Und für die Vorsorge gibt es auch eine 3. Säule die jeder aus eigenem Sack beiseite legt. Man kann auch (kinderlos) vieles zur Wirtschaft beitragen.
      58 1 Melden
    • Platonismo 21.10.2017 11:43
      Highlight icarius: Du hast das System der AHV ganz einfach nicht verstanden. Mit 65 hat die Person ihren Beitrag bereots geleistet.
      48 3 Melden
    • SemperFi 21.10.2017 17:47
      Highlight @Platonismo: Bevor Sie andere korrigieren, sollten Sie sich besser informieren. SIE haben das System nicht begriffen. Die AHV ist ein Umlagesystem, d.h. meine Beiträge gehen an die aktuellen Pensionäre und meine Rente kommt dann (hoffentlich) von den dannzumal Arbeitenden. Deshalb werden meine Kinder auch die Renten ihrer kinderlosen Onkel und Tanten finanzieren müssen.
      4 6 Melden
    • Kawabanga 21.10.2017 21:16
      Highlight @icarius: Aha, also muss ich mir jetzt Kinder "zulegen", um meine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft warzunehmen?
      4 0 Melden
  • Menel 21.10.2017 09:25
    Highlight Ich empfinde diese Beformundungen, den eigenen Körper betreffend, unerhört. Was soll das? Der Arzt muss mit der Entscheidung ja nicht leben. Sie verdammen diese Frauen zu weiterer Hormoneinnahme, ist das besser?
    88 63 Melden
    • Rendel 21.10.2017 10:03
      Highlight Man kann Ärzte doch auch nicht zwingen Operationen durchzuführen, die sie nicht durchführen wollen.
      45 14 Melden
    • FancyFish 21.10.2017 10:21
      Highlight Bevormundung?

      Ich sehe dad eher so, dass es auch Ärzte gibt, die nicht alles gür Geld machen wollen
      50 14 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 10:21
      Highlight Die Bevormundung der Ärzte finde ich persönlich schlimmer. Wir können doch Ärzte nicht zu etwas zwingen, das sie nicht wollen, solange kein medizinischer/gesundheitlicher Mehrwert besteht. Es bleiben genügend Mittel und Wege, eine Schwangerschaft zu verhindern; die Ärzte stehen diesen Frauen also nicht im Weg. Wir können mit unserem Körper sehr wohl tun und lassen, was wir wollen. Es besteht dabei aber kein Anspruch darauf, unbeteiligte Dritte zu involvieren. Diese ich-will-das-und-das-und-DU-musst-mir-das-jetzt-ermöglichen-weil-ich-zahl-ja-dafür-Mentalität ist doch einfach nur mühsam.
      49 13 Melden
  • icarius 21.10.2017 09:02
    Highlight “Für mich ist es unvorstellbar, so viele Jahre meines Lebens für ein Kind zu opfern”

    Ich finde das ist eine sehr einseitige Sicht, die wohl die wenigsten Eltern unterschreiben würden. Man auch umgekehrt fragen: wieso soll ich die besten Jahre meines Lebens für einen Betrieb opfern der eine irrelevante Dienstleistung anbietet, mir einen Idioten als Chef gibt und mich bei der ersten Gelegenheit vor die Tür stellt? Nur weil ich dann von denjenigen akzeptiert werde die sich in der gleichen Lage befinden?
    139 80 Melden
    • Menel 21.10.2017 09:21
      Highlight Trotzdem ist jeder frei das selber entscheiden zu dürfen und keine Entscheidung ist wertbar.
      104 21 Melden
    • icarius 21.10.2017 09:53
      Highlight Diese Aussage mir zu simpel. Wenn jemand sein Leben einzig und und allein dem materiellen Konsum und der Selbstoptimierung widmet wie das ein bei vielen kinderlosen der Fall ist (nich allen!), finde ich das ein weniger sinnvoll gestaltetes Leben als eines das sich aktiv um die nächste Generation kümmert. In dem Sinne ist das durchaus wertbar auf der persönlichen Ebene. Natürlich heisst das nicht dass das eine frei Entscheidung ist und bleiben sollte. Das sind aber zwei verschiedene Sachen.
      15 50 Melden
    • Scaros_2 21.10.2017 10:03
      Highlight Ja dann ist es seiten ärzten auch frei zu entscheiden dies nicht machen zu wollen.
      9 8 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 10:26
      Highlight Menel: Und einem Arzt steht es zu, sich frei gegen einen unnötigen medizinischen Eingriff zu entscheiden. Auch diese Entscheidung sollte akzeptiert werden.
      26 8 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:01
      Highlight Das ist Ansichtssache, Icarus. Vielleicht hat sie einen Job, der genug Sinn stiftet. Man kann niemandem aufzwingen, in was er Sinn findet.

      Und zu deiner Wertung: Kinder können auch zur erweiterten Selbstoptimierung missbraucht werden, das ist heute gang und gebe.

      Nachwuchs zu haben wird oft so dargestellt, als wäre es der höhere Dienst an irgendwas (historisch der Nation). Man könnte es aber auch so sehen, dass mehr Kinder den Druck und die Konkurrenz in der Wirtschaft noch vergrößern und vor allem in den Industriestaaten Unmengen an Ressourcen zusätzlich verbrauchen....
      47 1 Melden
    • icarius 21.10.2017 11:40
      Highlight @Nausicaä
      Die Lebenserfahrung widerspricht ihnen. Es gibt praktisch niemanden, der am Lebensende bereut, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben. Keine Familie zu haben oder zu wenig in sie investiert zu haben ist hingegen der am meisten bedauerte Lebensentscheid. Es scheint also objektiv sinnvollere und weniger sinnnvollere Lebensmodelle zu geben, zumindest im Rückblick.

      Das Konkurrenz- und Ressourcenargument ist im Kern Egoismus. Statt dass wir uns und unsere Gesellschaft ändern, sollen wir einfach keine Kinder mehr haben?
      9 32 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 12:08
      Highlight @i: Nur weil man ein Argument mit objektiv betitelt, wird es das nicht.
      Welche Lebenserfahrung? Von welchen Menschen? Sie machen es sich allzu einfach.

      Na dann hopp, ändern sie die Welt. Es sieht aus meiner subjektiven Sicht momentan halt nicht so aus, als ob Eltern es darauf anlegten, die Welt zu ändern. Sie versuchen eher, ihren Nachwuchs möglichst gut zu positionieren. Was ich ihnen nicht vorwerfe, denn das System umzukrempeln ist eine echt schwierige Sache und wir hatten in der Menschheitsgeschichte auch noch nie ein System, dass den meisten Menschen längerfristig dient.
      16 0 Melden
    • Menel 21.10.2017 13:19
      Highlight @icarus, von wo haben sie diese Aussage bezogen? Oder ist dies ihre subjektive Wahrnehmung?
      Ich kenne Umfageauswertungen aus Altersheimen und da wurde vor allem bereut, dass man sich zu wenig Zeit für sich selbst genommen, eigene Wünsch hintenan gestellt hat und auch, dass man sich viel zu sehr gesorgt hat. Familie schützt übrigens auch nicht vor Alterseinsamkeit, dies tut ein aktives soziales Netzwerk. Vor allem ältere Menschen mit einem guten Freundeskreis, sind im Alter weniger einsam.
      13 0 Melden
  • Lagertha 21.10.2017 08:51
    Highlight Ich stehe vor dem gleichen Problem. Ich will absolut keine Kinder, mein Partner sieht das auch so, ich bin 30 und es findet sich kein Arzt, der das durchführen will, weil "sie überlegen sich das sicher noch anders, jede Frau will doch eigentlich Kinder." Es ist zum kotzen, dass ich in dieser Hinsicht nicht frei über meinen eigenen Körper entscheiden darf.
    110 43 Melden
    • Bonzino 21.10.2017 09:34
      Highlight Ganz einfach: Sie haben keine Krankheit und ein Unfall ist es auch nicht. Ärzte haben sich dem Leben verschrieben, nicht dem verhindern. Wenn Sie einen festen Partner haben, ist bei ihm die Unterbindung in max. 15 Minuten geschehen. Bei Ihnen in 2 Stunden.
      92 16 Melden
    • Chrutondchabis 21.10.2017 09:35
      Highlight Dein Partner soll sich einer Vasektomie unterziehen. Dieser Eingriff ist nicht nur sicherer und einfacher sondern auch günstiger. Meine Vasektomie liegt nun 11 Jahre zurück und es war die richtige Entscheidung. Gruess m40 mit zwei gesunden Töchtern :-)
      74 4 Melden
    • Tigerspirit 21.10.2017 09:49
      Highlight Und wieso lässt sich in der Situation nicht der Mann unterbinden? Ist einfacher, risikoloser, billiger und eventuell sogar rückgängig zu machen.
      35 6 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 10:31
      Highlight @Lagertha: Kein Arzt zwingt Sie, Kinder zu haben. Ich habe auch keine. Was ich aber zum kotzen finde ist, dass diese geforderte freie Entscheidung den Ärzten nicht zugestanden wird. Wenn MEINE Entscheidung von Dritten abhängig gemacht wird, ist es eben nicht mehr MEINE, sondern UNSERE Entscheidung. Sie können sich dazu entscheiden, keine Kinder zu kriegen. Wenn Sie dafür aber einen Weg wählen, der von Dritten abhängig ist, ist es nicht mehr allein Ihre Sache. Punkt. Es gibt genug andere Mittel und Wege, eine Schwangerschaft zu verhindern...
      38 10 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:06
      Highlight Diese alte Mär und das ideologische Aufladen von Kinder kriegen als altruistischem Dienst an der Nation/ Menschheit ist doch ein Witz.

      Es ist doch so: Der Mensch versucht sich, hoffentlich den kleinstmöglichen Schaden an anderen mitbedenkend (klingt unfreiwillig ein bisschen ironisch), sein Leben sinnvoll zu gestalten.
      Kinder haben oder nicht ist ein persönliches Bedürfnis. Nicht mehr oder weniger.
      31 1 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:25
      Highlight Sorry Lagertha, hab meinen Kommentar in der falschen Sparte platziert....#Facepalm
      6 0 Melden
    • Lami23 21.10.2017 14:49
      Highlight Wieso lässt sich dein Partner nicht unterbinden?
      5 0 Melden
    • Lagertha 23.10.2017 12:50
      Highlight Ich weiss, dass ich keine Kinder will. Sollte mein Partner sich das anders übrlegen und irgendwann eine Familie gründen wollen, dann wäre das unvereinbar. Ich würde diese Beziehung dann beenden, bein Kinderwunsch lässt sich ja schwer ein Kompromiss eingehen. Insofern würde ich ihm in Hinblick auf dieses mögliche Szenario nichts aufzwingen wollen.


      1 1 Melden
  • papperlapapp 21.10.2017 08:50
    Highlight Ich kann die beiden gut verstehen. Wenn man mit 28 Jahren seit längerem eine Beziehung hat, etwarten alle das bald geheiratet wird & Kinder folgen. Wenn du als Frau dann sagst du hättest im moment keine Lust auf Kinder & weisst nicht ob du überhaupt mal willst, wird man komisch angeschaut & muss sich rechtfertigen...
    97 3 Melden
    • lily.mcbean 21.10.2017 12:00
      Highlight Auch 28. Auch schon einige Jahre einen Freund...gleiches Problem. Warum wollen mir alle weissmachen das Kinder so toll sind? Ich sehe überall nur gestresste und überforderte Eltern, und da ich aus eigener erfahrung weiss wie es ist kein Wunschkind gewesen zu sein, will ich mir mehr als 100% sicher sein bevor ich selber eins Produziere! Ich hasse es mich dafür immer rechtfertigen zu müssen!
      37 0 Melden
    • Kiakira 21.10.2017 17:29
      Highlight Mir wurde schon mal gesagt, dass ich nicht normal bin, wenn ich keinen Kinderwunsch habe!
      9 0 Melden
  • smarties 21.10.2017 08:45
    Highlight Mit 18 sagte ich meinem Gynäkologen dasselbe und bekam initial eine ähnliche Reaktion. Erst ein Praktikum in der Gyni begann Verstäntnis dafür zu schaffen. Die Realität ist, dass sich diese Vorstellung sehr oft ändert. Wer es aber ist, ist nicht vorhersehbar. Zum Leid derer, deren Kinderwunsch nie kommt.
    Weil es so gut wie unmöglich ist eine Unterbindung rückgängig zu machen, wird das "Gut zur Op" sehr zögerlich gegeben. Dann bleibt nur noch die ivf und die ist teuer und nicht einfach.
    54 3 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:19
      Highlight Das klingt ganz danach, dass die Ärzte wohl tendenziell das Wohl der Patientinnen im Auge haben und die OP nicht aus paternalistischer Sturheit nicht durchführen wollen.

      Schwierige Situation für die Patientinnen, aber nochvollziehbare Position der ÄrztInnen.
      22 2 Melden
  • rodolofo 21.10.2017 08:39
    Highlight Ich rate diesen jungen Frauen ab, sich unterbinden zu lassen.
    Warum?
    Als ich damals -entgegen meinen Plänen- Vater wurde, war das für mich ein Schock!
    Selber Vaterlos aufgewachsen hatte ich kein Väterliches Vorbild im Kopf. Und ich fühlte mich selber wie ein grosses Kind, völlig unreif für diese Aufgabe.
    Doch dann schlug mein Sohn nach seiner Geburt die Augen auf, und mich traf ein Blitz! Gerade wurde ein Stern geboren!
    Und später sagten mir sein natürliches Lachen und seine Zuversicht und Lebensfreude: "Komm Papa, wir schaffen das!"
    Mein Sohn hat mich gerettet!
    Entgegen meinem Plan.
    95 57 Melden
    • Gilbert Schiess 21.10.2017 08:51
      Highlight Ging mir gleich wie dir, auch ich bin froh, gegen meinen Wunsch, Vater geworden zu sein. Auch ich war unheimlich Stolz.
      Dennoch habe ich mich nach der Geburt meines Kindes, unterbinden lassen und dies nie bereut.
      Ich kann die Frauen, die das wollen, verstehen.
      46 9 Melden
    • chrisdea 21.10.2017 08:57
      Highlight Ja, und? So schön diese persönliche Erfahrung auch sein mag, gewisse Menschen sind nicht daran interessiert, sind aber auch nicht gewillt Hormone zu schlucken, oder sich sonstige Gedanke zur Verhütung machen zu müssen... Klar, es gebe die Spirale, aber eben, es soll jeder erwachsenen Person frei stehen, ihre Entscheidungen zu treffen (und mit den Folgen umzugehen).
      60 9 Melden
    • rodolofo 21.10.2017 09:22
      Highlight Ja natürlich! Wenn die das wirklich wollen und dann auch durchziehen, wohlan!
      Ich möchte nur zu bedenken geben, dass ein eigener Plan auch zu "kopflastiger" Sturheit verleiten kann.
      Und DAS halte ich, mit Verlaub, für ungesund.
      Im Leben läuft es eigentlich NIE nach Plan.
      Und gerade darum ist das Leben ja so lebendig und hält uns lebendig!
      Möglicherweise hält ja das Schicksal sogar den besseren Plan für uns bereit...
      Aber damit werden Spitzensportler und Hochleistungs-Fetischisten natürlich nie einverstanden sein können.
      Denn SIE sind es ja, die Applaus ernten, und viel Kohle verdienen.
      25 6 Melden
    • Henzo 21.10.2017 09:51
      Highlight Der Arzt ist auch ein erwachsener Mensch. Ihm soll es auch frei stehen, selber zu entscheiden ob er sowas machen will oder nicht. Wenn nach drei jahren die selbe frau wieder kommt und den eingriff rückgängig machen will, ist das auch eine belastung für den arzt.
      Wenn ein Arzt nein zu einer OP sagt, dann zeigt das, dass er nicht nur an der Kohle interessiert ist. Mit einem "ja" würde er deutlich mehr kassieren.
      17 8 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 10:34
      Highlight „... es soll jeder erwachsenen Person frei stehen, ihre Entscheidungen zu treffen (und mit den Folgen umzugehen).“ Das gilt dann aber auch für Ärzte.
      10 7 Melden
    • Lichtblau 21.10.2017 15:27
      Highlight @Rodolofo: Ein Stern wurde geboren? Schön beschrieben. "Die wenigsten merken, wenn ein Stern geboren wird am Nachthimmel. Die meisten halten ihn für ein Klofenster". Das vor Jahren so oder ähnlich gelesene Zitat (unauffindbar via Google) ist, warum auch immer, unvergessen. Als eine, die eigentlich auch keine Kinder wollte, hat mich dann auch der von Ihnen beschriebene Blitz getroffen. Aber ich verstehe auch pragmatischere Naturen, die diesen Blitzschlag für sich ausschliessen.
      4 0 Melden
  • Tapatio 21.10.2017 08:34
    Highlight sie wussten schon lange und ganz klar dass sie keine Kinder haben möchten... Wieso HEIRATET man dann jemanden mit evt. Kinderwunsch?..spätestens bei diesem Entscheid muss man sich doch da Einig sein?
    88 26 Melden
    • chrisdea 21.10.2017 09:00
      Highlight es müssen immer zwei sein zum Heiraten. Ergo kann die Frage auch andersrum formuliert werden: wieso heiratet man jemanden ohne Kinderwunsch? (Bzw, wieso heiratet man überhaupt, aber das ist eine andere Diskussion).
      66 6 Melden
    • alana 21.10.2017 10:58
      Highlight Sehe ich genauso. Mein Freund will auch seit Jahren heiraten, nächstes Jahr planen wir ein kleines Fest. Ich hab aber immer noch Bedenken, dass es irgendwann dann doch wegen seines Kinderwunsches zu einer grossen Veränderung in der Beziehung kommt... Aber er weiss, dass ich es mir absolut nicht vorstellen kann, Kinder zu haben und will mich trotzdem heiraten. Das respektiere ich zutiefst, denn es ist eine grosse Aufopferung seinerseits. Warum man das macht, weiss ich nicht. Ich glaube, das nennt man Liebe.
      26 1 Melden
    • mia83 21.10.2017 16:11
      Highlight Danke alana, schön gesagt.
      4 0 Melden
  • Pana 21.10.2017 08:27
    Highlight Heikles Thema. Meine Freundin ist 37, macht Karriere bei einer grossen internationalen Firma. Ich bin 33, habe meinen eigenen Betrieb. Wir haben ein gutes Leben. Sie mag Kinder. Ich nicht. Die Motivation alles umzustellen um Kinder zu haben, ist minim. Aber wir sind offen für Inputs, bzw. Ratschläge.
    38 3 Melden
    • FKAL 21.10.2017 09:14
      Highlight Ob du Kinder magst oder nicht spielt keine Rolle. Deine Kinder wirst du lieben. Weil es eben deine sind.
      48 18 Melden
    • Nausicaä 21.10.2017 11:14
      Highlight FKAL: Vorsicht, das ist wohl meistens so, aber nicht immer. Wenn man Kinder nicht mag ist das nicht die beste Voraussetzung,
      um welche zu bekommen. Ausserdem ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass es Menschen gibt, die ihre Kinder bereuen.

      Pana: Jeder Mensch ist und fühlt anders, weswegen du selbst herausfinden musst, ob du es trotz deiner Bedenken tust.
      20 0 Melden
    • Pana 21.10.2017 18:01
      Highlight Gute Punkte, danke euch. Falls wir uns nicht entscheiden können, verbleibt immer noch Plan B: Einen Pinguin adoptieren.
      12 0 Melden
  • Kronrod 21.10.2017 08:25
    Highlight Es gibt auch einen Fall von einem Mann, der wollte sich seine gesunden Beine amputieren lassen. Der hatvauch keinrn Arzt gefunden, der es macht. Ich würde als Arzt genau gleich entscheiden.
    37 113 Melden
    • cheeky Badger 21.10.2017 09:01
      Highlight Ein völlig absurder Vergleich.
      82 19 Melden
    • chrisdea 21.10.2017 09:08
      Highlight Bullshit, ein Mann (Mensch) ohne Beine wird zum Pflegefall. Eine sterilisierte Person hingegen nicht.
      41 8 Melden
    • Chrutondchabis 21.10.2017 09:37
      Highlight Nein der Vergleich ist überhaupt nicht absurd.
      14 51 Melden
    • efrain 21.10.2017 09:46
      Highlight Wieso?
      6 1 Melden
    • Chrutondchabis 21.10.2017 10:55
      Highlight chrisdea, falsch! Du kennst offenbar niemanden ohne Beine...
      7 9 Melden
  • Tisch 21.10.2017 08:11
    Highlight Wenn man mit den Jahren etwas vom Leben lernt, dann ist es das, dass nichts ist, wie es ist und dass sich alles verändert. Auch eigene Vorstellungen. Ich verstehe daher die Aerzte und Aerztinnen gut, wenn sie so junge Frauen nicht operieren wollen.
    69 19 Melden
    • chrisdea 21.10.2017 09:25
      Highlight Es ist aber nicht die Stelle des Arztes diese Entscheidung zu treffen. Sie dürfen beraten und davon abraten, aber letztendlich sind sie nicht befugt, die Familien- und Lebensplanung ihrer Pazienten in Frage zu stellen.
      22 23 Melden
    • Petrarca 21.10.2017 10:40
      Highlight Chrisdea: Ärzte hindern Menschen nicht daran, keine Kinder zu kriegen. Aber wo kein gesundheitlicher bzw. medizinischer Notfall oder sonstiger Mehrwert besteht, können Ärzte nicht zu einem Eingriff gezwungen werden. Auch kann die eigene Lebensplanung nicht von Ärzten abhängig gemacht werden. Zumindest nicht solange wie es genügend Alternativen gibt, die keine Drittpersonen involvieren.
      20 3 Melden
  • freundeskreismelona 21.10.2017 08:06
    Highlight Hat jemand von euch Idocracie gesehen?
    19 10 Melden
    • fandustic 22.10.2017 15:09
      Highlight Yep! Wir gehen voll in diese Richtung....
      2 0 Melden
  • insomniac 21.10.2017 07:59
    Highlight Schöner Artikel, danke! Ich hoffe, dass dem Thema in Zukunft mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mein Körper gehört mir, mir allein, und die Tatsache dass sich jeder einmischt beim Kinderthema ist absolut unmöglich.
    81 31 Melden
    • little.saurus 21.10.2017 08:49
      Highlight Biologisch gesehen existierst du nur um dich fortzupflanzen...
      38 49 Melden
    • Tapatio 21.10.2017 09:05
      Highlight Gebe dir recht..es soll sich niemand einmischen bei deinem Entscheid (Absprache mit Ehemann ausgenommen).. aber wenn ein Arzt entscheidet dass er keine jungen Frauen unterbindet wenn er schlechte Erfahrungen damit gemacht hat, ist das genau so zu akzeptieren.
      70 8 Melden
    • SomeoneElse 21.10.2017 09:14
      Highlight Ja dann mach das ganze doch selber, kann dich niemand davon abhalten. Aber ein Arzt muss es mit sich selber auch vereinbaren können, was er anderen Menschen antut und was nicht. Das ist nicht einfach ein Supermarkt wo man alles haben kann, dass man selber gerade will, da ist noch ein zweiter Mensch mit persönlichen Gefühlen im Spiel...
      28 8 Melden
    • Henzo 21.10.2017 09:55
      Highlight Wenn du dich selber operierst, kannst du auch frei darüber entscheiden was du mit deinem körper machst. Ansonsten hat da such der arzt was dazu zu sagen.
      8 10 Melden
    • insomniac 21.10.2017 11:54
      Highlight Komisch, bei Nasen-OPs bei 14-Jährigen sagt keiner was.. da verweigert ein Arzt keine OP, solange die Eltern ihr Einverständnis geben. Aber wenn man mit 30 keine Kinder will wird man behandelt als wäre man psychisch krank. Ich wurde bereits ausgelacht und beschimpft (u. A. von Ärzten). In diesem Punkt wird Frauen leider auch in unserem Land immer noch die Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper abgesprochen.
      20 9 Melden
    • Lami23 21.10.2017 16:57
      Highlight Aber auch dort kann der Arzt nein sagen und tut es auch. Genau wie bei einer Reanimation.
      4 2 Melden

Pink Cross geht in die Offensive – Adoptions-Verbot für Schwule soll fallen

Gleichgeschlechtliche Paare dürfen heute in der Schweiz weder Kinder adoptieren noch auf die Fortpflanzungsmedizin zurückgreifen. Das soll sich ändern, fordert der neue Chef von Pink Cross. In einem Positionspapier stellt sein Verband drei unmissverständliche Forderungen auf.

Es ist ein Meilenstein für Schwule und Lesben in der Schweiz: Ab dem neuen Jahr dürfen Homosexuelle, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, das leibliche Kind ihres Partners adoptieren. Die Stiefkindadoption war bisher nur heterosexuellen Ehepaaren erlaubt.

Geht es nach Pink Cross, dem Schweizer Dachverband der Schwulen, sollen schon bald die nächsten Hürden fallen. In einem Positionspapier, das watson vorliegt, formuliert eine Fachgruppe drei glasklare Forderungen:

Das Papier birgt …

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