Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Die Versicherten müssen nächstes Jahr tiefer in die Taschen greifen. Bild: KEYSTONE

Krankenkassenprämien steigen 2018 durchschnittlich um 4,0 Prozent

28.09.17, 13:01 30.09.17, 00:10

Die Krankenkassenprämien für Erwachsene steigen 2018 um durchschnittlich 4,0 Prozent. Noch stärker ist der Anstieg bei den Prämien für Kinder und junge Erwachsene. Besonders hart trifft die Prämienerhöhung nächstes Jahr die Bewohner von vier Westschweizer Kantonen.

Die durchschnittliche Erhöhung von 4,0 Prozent gilt für die Standardprämie, das heisst für die obligatorische Krankenpflegeversicherung einer erwachsenen Person mit 300 Franken Franchise und Unfalldeckung. Der Prämienanstieg betrug im Durchschnitt der letzten zehn Jahre 3,7 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag mitteilte.

Seit der Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) im Jahr 1996 musste durchschnittlich jedes Jahr ein Anstieg von 4,6 Prozent in Kauf genommen werden. Für das laufende Jahr verteuerten sich die Prämien um 4,5 Prozent. Bei den Prämien 2015 und 2016 hatte der Anstieg wie für nächstes Jahr 4,0 Prozent betragen.

Prämien für Kinder steigen überdurchschnittlich

Mit 5,0 Prozent steigen die Prämien für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren überdurchschnittlich. Schon letztes Jahr waren die Kinderprämien stärker angehoben worden, als jene der Erwachsenen.

Die stärkere Erhöhung der Kinderprämien ist eine Folge davon, dass die Prämien in den letzten Jahren die Kosten nicht mehr zu decken vermochten. Junge Erwachsene im Alter zwischen 19 und 25 Jahren müssen 2018 mit einer durchschnittlich um 4,4 Prozent höheren Prämie rechnen.

Vier Romandie-Kantone stark betroffen

Die Erhöhung der Erwachsenen-Prämien variiert je nach Kanton zwischen 1,6 und 6,4 Prozent. Besonders hart trifft es die Prämienzahler in der Romandie. Die Westschweizer Kantone Waadt (6,4), Wallis (5,9), Neuenburg (5,4) und Genf (5,4) sind Spitzenreiter, was die Erhöhung betrifft.

Am geringsten ist der durchschnittliche Prämienanstieg in den Kantonen Schwyz (1,6), Uri (1,8), Appenzell Innerrhoden, Glarus und Nidwalden (je 1,9).

Reserven auffüllen und Prämien kostendeckend gestalten

Die Standardprämie steigt gemäss BAG-Angaben etwas stärker als der erwartete Kostenanstieg für das kommende Jahr. Dies hat zwei Gründe. Bei einigen Versicherern waren die Reserven unter das vorgeschriebene Minimum gesunken. Mit einem Teil der diesjährigen Prämienerhöhung werden die Reserven wieder aufgebaut.

Bei anderen Versicherern besteht ein Aufholbedarf bei den Prämien, damit diese wieder kostendeckend sind. Die Auswirkungen dieser beiden Effekte auf die Prämien sind je nach Krankenversicherer und Kanton unterschiedlich und betragen durchschnittlich rund ein Prozent.

Massnahmen gegen Kostenentwicklung

Die Kosten im Gesundheitswesen nehmen aufgrund der demographischen Entwicklung, des medizinisch-technischen Fortschritts sowie des Mengenwachstums zu. Das zuständige Eidgenössische Departement des Innern (EDI) habe Massnahmen eingeleitet, um den Anstieg der Gesundheitskosten um mehrere hundert Millionen Franken pro Jahr zu reduzieren, teilte das BAG weiter mit.

Eine dieser Massnahmen betrifft die vom Bundesrat per 1. Januar 2018 beschlossene Anpassung des Ärztetarifs Tarmed, die Einsparungen von 470 Millionen Franken bringen soll. Die Versicherer haben diese Tarifanpassungen bei der Berechnung der Prämien 2018 berücksichtigt.

Damit die Sparmassnahmen nicht mit einer Mengenausweitung kompensiert werden, will das BAG die Wirkung der Anpassungen gemeinsam mit den Leistungserbringern und den Krankenversicherern in einem Monitoring beobachten.

Umsetzung laut Kommission nicht möglich

Die für die Umsetzung von Versicherern gebildete Medizinaltarif-Kommission (MTK) zweifelt allerdings daran, dass die neue Tarifstruktur auf Anfang 2018 in Kraft gesetzt werden kann. Der Bund habe konsequent alle Leistungspositionen aus der Tarifstruktur gestrichen, die andere Versicherungszweige als das KVG betreffen.

Deshalb müsse die MTK die nun fehlenden Leistungspositionen mit den Leistungserbringer-Verbänden neu und umfassend regeln. Diese Verhandlungen und die technische Umsetzung dauern gemäss MTK voraussichtlich bis Ende März 2018. Tritt diese Situation ein, fiele ein Teil des Sparpotenzials weg. Damit würden auch die festgelegten Krankenkassenprämien nicht mehr kostendeckend.

Bundesrat lässt weitere Sparmassnahmen abklären

Im Auftrag des EDI analysierte eine Expertengruppe mit internationaler Beteiligung, welche Instrumente zur Steuerung des Mengenwachstums in anderen europäischen Ländern eingesetzt werden. Das EDI wird dem Bundesrat die Vorschläge der Expertengruppe bis Ende Jahr vorlegen. Gestützt auf diese Vorschläge wird der Bundesrat über weitere Massnahmen zur Kosteneindämmung befinden.

Rund 80 Prozent der Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung fallen in vier Bereiche: Behandlungen bei Ärztinnen und Ärzten mit eigener Praxis, Behandlungen im stationären Bereich, Behandlungen im spital-ambulanten Bereich und kassenpflichtige Arzneimittel an. (cma/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fox-News-Star Sean Hannity und die Doppelmoral im Trumpiversum

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Was heute Mainstream ist, war vor 30 Jahren rechtsextrem»

Das mysteriöse Verschwinden von Lars Mittank

Was der Fussball vom Eishockey lernen kann und dringend kopieren muss

10 Tipps, wie du beschäftigt aussiehst, obwohl du am Arbeitsplatz faulenzt

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Video der Woche: «Niemand will ein Narzisst sein, aber DU bist einer!»

Video: watson/Jodok Meier, Emily Engkent

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
139
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 29.09.2017 20:20
    Highlight Am meisten Freude bereiten mir alle diejenigen die jährlich die KK wechseln, den niedrigsten Tarif suchen, dabei gehen zwar einige hundert Mio CHF verloren, aber das spielt ja keine Rolle.
    Alle wollen die billigsten Prämien, aber die Gesundheitskosten die steigen. Es gibt also eine Menge Idioten, die die Zeche zahlen, darunter auch ältere Menschen, Menschen mit chronische Erkrakungen, die die KK nicht wechseln können.

    Doch dieser Run zur billigsten Prämie scheint nicht zu bremsen.

    Ich frage mich immer; werden alle diese Turbo-Prämiendrücker nicht älter, anfälliger, schneller krank?
    2 1 Melden
  • blaubar 29.09.2017 11:18
    Highlight Wie würde sich der Preis von Bananen entwickeln, wenn:

    -jeder pro Jahr 20.- pauschal bezahlt, egal wie viele Bananen er nimmt.
    -jeder Verkäufer aber an jeder Banane einzeln verdient?

    Will sagen: Es gibt keinen Markt. Beide Seiten können nehmen/verlangen, so viel sie wollen. Wären da die störenden KK-Prämienrechngen nicht. Hei, es gibt einen Zusammenhang zwischen Prämie und Konsum!
    2 1 Melden
  • blaubar 28.09.2017 18:41
    Highlight Das Argument, dass die Gesunden doch bitte froh sein dürfen, dass sie nicht krank sind, wird überstrapaziert! Es führt bei so einem massiven Kostenanstieg zu einer ENTSOLIDARISIERUNG. Ich selber bin überhaupt nicht bereit den ungesunden Lebensstil der kranken Gesellschaft mitzuunterstützen. Jetzt ist Schluss, ich werde zum Egoist, wenn das so weitergeht!
    4 7 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 19:25
      Highlight Was machst Du genau? Bezahlst DU Deine KK-Prämie nicht? oder fährst Du deinen Verdienst so weit runter, dass das Sozialwesen für Dich und Deine Familie aufkommen muss? Natürlich könntest Du auch auswandern.
      Ich Frege mich immer bei Menschen die sich derart äussern; was machen diese kurzsichtigen Individuen wenn sie morgen durch einen Unfall oder Krankheit Gesundheitskosten von einem x fach höheren Betrag als sie je einbezahlt haben verursachen? Lassen sich sich dann einfach nicht behandeln? oder stürzen Sie sich von einem Hochhaus? Was machen sie wenn eines Ihrer Kinder ersthaft krank wird?
      4 0 Melden
  • Liselote Meier 28.09.2017 18:27
    Highlight 60 Komentare aber niemand erwähnt den grössten Betrug.

    Wäre alles kein Problem wenn die KK mit im "Warenkorb" wäre, Teuerungsprognose 2018, 0,2%.

    Sprich 2018 wirds für die meisten wieder Lohnmässig eine 0 Runde geben.

    Statistisch wird in diesem Land mehr beschiessen als es in der DDR der Fall war.
    18 3 Melden
  • Mr. Raclette 28.09.2017 16:08
    Highlight Wir im Wallis bezahlen nächstes Jahr sogar 6% mehr KK. Mir reichts jetzt! Habe mich bisher immer dagegen gewehrt, aber nun fahre ich einmal im Monat nach Italien zum einkaufen. Sorry, aber ich weiss sonst nicht mehr wie ich Geld sparen kann, um die KK noch zu bezahlen!
    17 4 Melden
  • piedone lo sbirro 28.09.2017 15:52
    Highlight hat nicht der ehemalige FDP-gesundheitspolitiker felix gutzwiller einen unübersehbaren strauss von verwaltungsrats- und beratungsmandaten in der pharma-, versicherungs- und spitalbranche eingesammelt?

    cassis hat sich bei „curafutura“ mit 180 000 CHF pro jahr entlöhnen lassen.

    die „miliztätigkeit“ unserer volks(ver)treter besteht ausschliesslich darin, hochbezahlte politische lobbying-arbeit zu leisten.

    19 5 Melden
  • piedone lo sbirro 28.09.2017 15:38
    Highlight lesen sie, wie die visana nicht nur für zusatzversicherungen üppige boni zahlt, sondern auch für die obligatorische krankenpflegeversicherung.

    bis zu 250.- gibts für einen abschluss. im extremfall kann die provision 1250.- für einen einzigen abschluss betragen, wenn die vermittlerfirma genügend kunden akquiriert.

    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/gopfried-stutz/gopfried-stutz-visana-vergoldet-eifrige-makler-id7366891.html

    12 7 Melden
  • nukular 28.09.2017 15:31
    Highlight Ich zahle 158fr/mt. Was bitte habt ihr für franchisen?
    0 23 Melden
    • blaubar 28.09.2017 19:40
      Highlight 240.- bei 2500.- alllerallerallerbilligste Version, die es gibt an meinem Wohnort.
      11 0 Melden
    • nukular 28.09.2017 21:44
      Highlight Also im kanton SG zahl ich 158fr :)
      0 4 Melden
    • Midnight 28.09.2017 21:57
      Highlight Same wie Blaubar, meine kostet momentan allerdings 256 Stutz! (vor 5 Jahren waren es noch 195...)
      4 0 Melden
    • Huitzilopochtli 29.09.2017 07:55
      Highlight Schön für dich, es wohnen aber nicht alle im Kanton St. Gallen. Und dann bist du vermutlich auch noch ein Mann. Andernorts bezahlt man mit den gleichen Bedingungen (Franchise 2500.-, Mann) über 100% mehr als du. Und eine Frau legt dann noch extra drauf.
      11 1 Melden
  • Pasch 28.09.2017 15:21
    Highlight Hier brauchts endlich eine Reform! Schluss mit dem Geld verlochete!
    12 1 Melden
    • Fabio74 28.09.2017 19:31
      Highlight Dann mach mal Vorschläge was man tun soll und was man spart
      1 6 Melden
    • meglo 28.09.2017 21:02
      Highlight Nun, ein Schritt in die richtige wäre zum Beispiel eine Krankenkasse anstelle der vielen teuren Kässeli. Würde man die Krankenkasse ähnlich wie die SUVA organisieren, liesse sich damit sicher Geld sparen. Die SUVA macht's doch vor. Sie ist rentabel. Allerdings würde diese Idee den vielen Krankenkassen Lobbyisten im National und Ständerat gar nicht gefallen; aus wärs mit den lukrativen Nebenverdiensten.
      11 0 Melden
    • Midnight 28.09.2017 21:58
      Highlight Nun ja, die Suva verlocht auch Geld, allerdings (zum Glück) nicht in so grossem Stil.
      6 0 Melden
    • Pasch 28.09.2017 22:25
      Highlight Vorschlag

      1. Einheitskasse und/oder
      2. Verdienstabhängiger Zusatz
      Es ist ein riesen Privilig das jemand der 10000.- verdient gleiche Prämie hat wie jemand der 4500.-
      Allgemein sollte endlich damit begonnen werden dort abzuschöpfen wo es vorig hat und nicht immer bei denen die schon so zu knabbern haben. Aber nein die Schlinge für gering und normalverdiener wird immer enger gezogen. Dazu kommt das Besserverdienende mit allen Wassern gewaschen sind und am Ende weniger einbringen wie der Normalo.
      6 3 Melden
    • Midnight 28.09.2017 23:22
      Highlight ...oder man gibt einfach jedem die Chance, auch ännet der 10'000er Grenze zu verdienen. Chancengleichheit und die Sache ist geritzt. Höhere Kaufkraft, Wirtschaftswachstum, höhere Steuereinnahmen, alles gut!
      2 4 Melden
    • Pasch 28.09.2017 23:50
      Highlight Kleines Rechenbeispiel:
      10000x13=130000p.a.
      KK=500x12=6000p.a.
      +Franchise 300p.a.

      Total Kosten 6300.- übrig 123700.-

      Schlussfolgerung: Yess nur noch 10% an den Kosten (bisher waren es ja nur Voruntersuchungen)
      = Kostentreiber!

      4500x13= 58500p.a.
      KK=300x12= 3600.-
      +Franchise 2500p.a.

      Total Kosten: 5100.- übrig 53400.-

      Schlussfolgerung: WTF?? 3600.- ist schon viel zu viel! Ich muss ja noch nicht zum Arzt! Auf die Zähne beissen wird schon irgendwie gehen!
      = der Dumme
      2 0 Melden
  • trololo 28.09.2017 15:08
    Highlight Ich bin ehrlich gesagt ziemlich am finanziellen Limit (fast 430fr p.M.) und dies als Student. Weiss nicht wie ich so weitermachen kann. Franchise runter ist keine Lösung (für mich und wäre eh nicht soooo viel billiger)
    16 7 Melden
    • nukular 28.09.2017 15:30
      Highlight Hallo?! Ich zahle 158fr für meine versicherung. Franchise 2500fr.
      Dann noch zusatzversicherung für 18fr/mt. Wss habt ihr alle für versicherungen?!
      0 20 Melden
    • Stan_the_man 28.09.2017 15:37
      Highlight Ich empfehle dir, dich beim Kanton über individuelle Prämienverbilligungen zu informieren.
      13 0 Melden
    • LoriihTown 28.09.2017 15:43
      Highlight Hast du schon eine Krankenkassenverbilligung beantragt? Das hilft mir als Studentin ziemlich.
      12 0 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:06
      Highlight @Stan Falls trololo das ungeheure Glück hat, in Luzern zu wohnen, kann er die Prämienverbilligungen im schlimmsten Falle knicken. Mein Bruder ist in exakt der selben Situation und weil der Kanton sparen muss, gibt's quasi eine KK-Verbilligungs-Nullrunde bzw. der arme Student muss dem Kanton die Verbilligung vorschiessen (kein Witz, passiert jetzt schon das dritte Jahr in Folge)! In diesem Jahr ein Novum ist allerdings, dass er bisher noch gar keine Gelder zurückerhalten hat. Hab selten etwas lächerliches gesehen!
      8 0 Melden
  • Angelo C. 28.09.2017 15:07
    Highlight Hier noch die informativen Listen nach Prozent, Kantonen und Altersgruppen gegliedert :

    http://www.20min.ch/finance/news/story/24272283
    6 0 Melden
  • Hieronymus Bosch 28.09.2017 15:03
    Highlight Seit dem 1. Januar 2012 gehören fünf Behandlungsmethoden der Komplementär-Medizin zum Leistungskatalog der obligatorischen Grundversicherung. Bei den fünf Leistungen handelt es sich um die anthroposophische Medizin, die Homöopathie, die Neuraltherapie, die Phytotherapie und die traditionelle chinesische Medizin. Ende 2017 werden diese Behandlungsmethoden anhand der Kriterien Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit beurteilt. Naja... wenn bewiesener Quacksalberei als "alternative Heilmethode" vergütet wird...
    14 8 Melden
    • Mafi 28.09.2017 15:36
      Highlight Homöopathie ist in der Schweiz eher weit verbreitet. Nicht wegen der nachweislichen Wirksamkeit, sondern wegen dem Nachweislichen Placeboeffekt (der Wirkt). Wieso sollte man bei kleinen Gesundheitlichen Problemen (zB. Erkältung) direkt teure Arzneimittel zu dich nehmen, wenn Placebo es auch tut?

      Wenn der Körper lernt, selber die Probleme zu lösen, verursacht man langfristig weniger Kosten fürs Gesundheitssystem. Wieso also nicht Alternativ-Medizin (bei kleinen Problemen)?
      3 6 Melden
    • Hieronymus Bosch 28.09.2017 19:56
      Highlight @Mafi - Ein Placebo "wirkt" nicht. Man hat das Gefühl, dass es wirkt, genau das nennt man den Placebo-Effekt. Wenn es wirken würde, würde es sofort in die "klassische" Medizin aufgenommen werden.
      6 1 Melden
    • Mafi 28.09.2017 20:57
      Highlight Wenn es die Symptome lindert, "wirkt" es meiner Meinung nach schon.

      Siehe zudem https://www.srf.ch/sendungen/puls/placebos-wirken-auch-ohne-luege
      3 4 Melden
    • Hieronymus Bosch 28.09.2017 23:12
      Highlight Placebos haben weder pharmacodynamische noch pharmacokinetische effekte. Sogenannte "alternative Medizin" mag bei dafür empfänglichen Patienten vielleicht einen Teil der Symptomen lindern, die Pathologie wird damit nicht geheilt. Der Placebo-Effekt beruht auf Erwartungen und Konditionierung ist unabhängig von der Placebo-Pille (genau das ist die Erkenntnis der Kelley Studie). Und aus diesem Grund sollte man diese "alternative Medizin" nicht rückerstatten. Meine Meinung. Gruss.
      2 0 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:26
      Highlight Damit sparen wir 0.00000001%. Immerhin.
      4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2017 14:56
    Highlight Wie kann man diese Abzocker dazu zwingen mit dieser boshaften Prämienschraube aufzuhören?
    Von wegen - wie Posersalami sagte - dass z.B. die Pharma eine Marge von 25% hat. Das ist KRANK!

    Wir haben kein Gesundheitssystem mehr.
    Wir haben ein Krankheitssystem, dass Bürger ausbeutet. Das muss endlich aufhören.

    Krank, krank, krank ... Gopf, ich bin KOTZWÜTEND !!!!!!

    Nein, ich kann das noch bezahlen. Aber ich kenne viele arme Familien, die sowieso schon in Not sind. Dieser bösartige Raubkapitalismus macht mich so unglaublich wütend. Die Pharma besteht offenbar aus lauter Psychopathen.
    33 3 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:28
      Highlight Sie sind kotzwütend? Wir empfehlen Ihnen Ritalin, das lindert.

      Ihre Pharma
      8 1 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 28.09.2017 14:56
    Highlight Gut wächst mein Lohn auch um ... äh.. Moment...

    *seufz*

    Wenn das so weitergeht, hat unsereins bald entweder eine Wohnung oder zahlt KK-Beiträge.. aber beides geht dann wohl nicht mehr (wobei.. der Betrag lässt sich sicher auf unter 500.- schrauben, wenn man die Franchise auf 100'000.- hochnimmt..)

    23 1 Melden
  • Matti_St 28.09.2017 14:30
    Highlight Beim nächsten Arztzeugnis lasse ich mir Offerten einholen.
    22 0 Melden
  • stoefelrast@hotmail.com 28.09.2017 14:24
    Highlight das KKobligatorium verdanken wir der SP und einer Ruth.
    aber die abkassierer wählen FDP! und mit dem Cassis wird's nicht besser. wetten?
    13 20 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:14
      Highlight Das KK-Obligatorium ist ja auch nichts schlimmes oder böses.
      Das schlimme und böse ist das System dahinter, und das stammt mit Sicherheit nicht aus der linken Ecke!

      Dass es mit dem Cassis nicht besser wird, davon bin ich leider auch überzeugt. Der hat ja scheinbar selber seine Hand im Spiel...

      Aber mal sehen, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.
      7 1 Melden
  • Posersalami 28.09.2017 14:18
    Highlight "Rund 80 Prozent der Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung fallen in vier Bereiche: Behandlungen bei Ärztinnen und Ärzten mit eigener Praxis, Behandlungen im stationären Bereich, Behandlungen im spital-ambulanten Bereich und kassenpflichtige Arzneimittel an."

    Dann machen wir doch in diesen 4 Bereichen einen Deckel auf die Kosten (Löhne, Gewinnmargen, Dividenden usw.)! NIemand "braucht" 25% Marge. http://www.20min.ch/finance/news/story/Von-Novartis-Marge-koennen-andere-Branchen-traeumen-17324780
    Die ersten 20% abschöpfen und damit Familien entlasten, zum Beispiel!
    36 7 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:19
      Highlight Das kann so nicht stimmen. Wegen der Franchise zahle ich immer 100% der Kosten selber, sprich 0% Kosten für die Versicherung (ausser bei Unfall, aber der zählt hier nicht). Wenn ich eine Behandlung brauche, welche beim Hausarzt teurer wird als 2500 Fr., muss ich mir schon mutwillig einen halben Fuss absägen, oder so... Irgendwas geht hier nicht auf.. .🤔
      1 1 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 07:48
      Highlight Vielleicht gibts ja auch Leute mit einer tieferen Franchise als 2500.- 😉
      2 0 Melden
  • Posersalami 28.09.2017 14:14
    Highlight "Seit der Einführung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) im Jahr 1996 musste durchschnittlich jedes Jahr ein Anstieg von 4,6 Prozent in Kauf genommen werden. "

    Das ist sportlich, 10 Jahre lang jedes Jahr +4.6% ergibt eine stolze Steigerung Total von 56%!!!

    Aber hey, wir hatten die Wahl eine Einheitskasse zu machen für alle um Geld zu sparen. Wir wollten es nicht, wie so oft hat das Volk dank der Propaganda von Rechts gegen seine Interessen gestimmt. Vielleicht sollte man den Leuten in der Schule mal Denken beibringen!
    74 19 Melden
    • ARoq 28.09.2017 14:42
      Highlight Die durchschnittlichen Verwaltungskosten der Krankenkassen betragen 5,7%:
      https://www.comparis.ch/krankenkassen/krankenkassen/analyse/effiziente-krankenkassen

      Die Prämien steigen jedes Jahr um 4.6%, wie soll da eine Einheitskasse irgend eine Ersparnis bringen? Die Zahlen zeigen deutlich dass die Steigenden Prämien an den Gesundheitskosten liegen und nicht an den Kassen.
      13 13 Melden
    • Posersalami 28.09.2017 15:47
      Highlight Eine Einheitskasse für die Grundsicherung würde zB. die Werbung sparen, ebenso könnten Löhne plafoniert werden. Weiter würden auch die hohen Kosten wegfallen, die beim Wechsel der KK entstehen (Laut einem Freund der in einer KK arbeitet ca. 500.- / Person und Wechsel). Sparpotential: 350 mio / Jahr
      https://www.nzz.ch/schweiz/an-der-kostenfrage-scheiden-sich-die-geister-1.18340253
      Ist nicht die Welt, klar. Aber 50.- haben oder nicht haben!
      6 2 Melden
    • ARoq 28.09.2017 16:07
      Highlight Nehmen wir an es könnten 50% der Verwaltungskosten gespart werden (Was mir ziemlich optimistisch scheint) dann wäre dieser Vorteil in einem halben Jahr schon wieder durch steigende Kosten weggefressen.
      Das scheint mir einen Systemwechsel nicht zu rechtfertigen.
      6 3 Melden
  • bcZcity 28.09.2017 14:14
    Highlight Ich finde es stossend wenn ich im Kino sitze und einen teuren Sanitas Werbespot zu sehen bekomme oder die teuer bezahlten Werbeanzeigen oder Sponsorings der KK sehen muss.

    Eine Einheitskasse wäre wenigstens effizienter, müsste keine Werbung schalten und könnte ihre Kräfte bündeln für die ganze Schweiz.

    Nicht dass die Kosten dadurch massiv sinken würden, aber danach könnte man die anderen Probleme angehen und ich müsste mich weniger verarscht fühlen. Aber die "Alten" hatten bei der Abstimmung Angst, dass ihre Sanitas, bei der sie 50 Jahre sind, nicht mehr ist und Leistungen verschwinden.

    73 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2017 14:45
      Highlight Alle "Alten", die ich kenne haben bei der Einheitskasse für JA gestimmt. Sei etwas zurückhaltender mit deinen Vorurteilen! Dem Rest deiner Aussagen kann ich zustimmen.
      11 3 Melden
  • Theor 28.09.2017 14:14
    Highlight Ich weiss in der Sache kassier ich wieder viel Blitze, aber wenns um KK-Prämien geht, bin ich schon fast traumatisiert:

    Macht Berset eigentlich für seinen Lohn irgendwas? Nur das kleinste bisschen irgendwas? Er schaut nur zu wie man mehr und mehr und mehr zahlen muss. Für mich die grösste BR-Entäuschung der letzten 20 Jahre.
    66 19 Melden
    • saukaibli 28.09.2017 14:32
      Highlight Die Sache ist halt ein wenig komplizierter. Die Pharmamafia ist in der Schweiz und international extrem stark. Keine andere Branche macht auch nur annähernd so grosse Gewinnmargen (ausser vielleicht die illegale Drogenmafia). Es ist vermutlich auch die einzige Branche, die die Zulassungstests für ihre Produkte selber durchführen darf. Aber genau da müsste man anfangen. Wenn neue, teure Medikamente nicht besser sind als die alten (was sehr häufig der Fall ist), Zulassung verweigern. Aber diese Überprüfung würde Geld kosten, darum überlässt man das der Pharmaindustrie.
      25 1 Melden
    • Mutzli 28.09.2017 15:08
      Highlight Ich finds auch ziemlich katastrophal, wie Jahr für Jahr die Prämien gegen oben steigen. Doch um diesem systemischen Problem entgegenzuwirken, müsste m.M. vor allem das Parlament endlich mal tätig werden. Der Bundesrat kann da im Vergleich weniger machen, besonders wenn man berücksichtigt, dass das Spitalmanagment und ähnliches Sache der Kantone ist.
      16 0 Melden
    • Pasch 28.09.2017 15:18
      Highlight Nee keine Blitze... ich frag mich nur warum er von den Medien so hochgejubelt wird! Wäre er wohl SVP-Mitglied würde dieser zerrissen werden!
      15 10 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 20:54
      Highlight Wenn man so dicke Vorwürfe erhebt, einen angemessenen Bildungsgrad hat und nicht gerade in den Babyschuhen steckt sollte man lieber Theor in der Lage sein im Ansatz einen Weg aus der Kostenspirale aufzuzeigen und eine richtige Schuldzuweisung in Sachen KK-Prämien oder Kosten im Gesundheitswesen zu formulieren. Was Sie da produzieren ist ein Leerlauf, heisse Luft, die auch nicht im geringsten die Kostenspirale beeinflussen könnte. Lassen Sie uns einmal an Ihren Verbesserungsvorschlägen teilhaben, denn wer so happig kritisiert sollte ja einen kleine Weg aufzeigen können.
      5 5 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:27
      Highlight @Mutzli "Das Parlament", sind das nicht die, welche bei den Versicherern in den Verwaltungsräten hocken?
      4 0 Melden
    • Theor 28.09.2017 22:48
      Highlight Gottseidank leben wir in einem Land, wo man Kritik äussern darf, ohne wenn und aber. Eine öffentliche Person in einem öffentlichen Amt darf man in Bezug auf ihr Wirken (oder in diesem Fall Wirkungslosigkeit) kritisieren.

      Nach ihrer Logik kritisieren Sie wohl nicht den Garagisten, wenn er ihr Auto nicht repariert, oder den Arzt, der Ihnen das falsche Medikament verschreibt. Denn offensichtlich darf man bei Herrn FrancoL nur den Mund aufmachen, wenn man es eh besser kann. Wo kämen wir da hin, wenn wir von Leuten deren Job es ist, erwarten würden, dass sie den Job auch richtig machen?
      5 3 Melden
    • Theor 28.09.2017 22:51
      Highlight Es ist Bersets Job, die KK unter Kontrolle zu kriegen. Wenn er dem nicht gewachsen ist, soll er zurücktreten.

      Falls mir noch eine Lösung einfällt, kandidiere ich dann selbst für dad Amt. Bis dahin mache ich aber lieber den Job richtig, für den ich auch bezahlt werde.

      Aber ich mache Ihnen einen Vorschlag: Wählen Sie mich doch zum Bundesrat, dann hören Sie Lösungsvorschläge von mir, Ok? Weil dann ist es auch mein Job, die Situation zu verbessern. Genau das ist es, was ich mir wünsche: Das die Leute ihren Job machen, für den sie bezahlt werden.
      6 2 Melden
    • Midnight 28.09.2017 23:03
      Highlight @Theor Der Bundesrat wird allerdings vom Parlament (siehe oben) gewählt. Sofern FrancoL nicht zufällig Parlamentarier ist, wird das alsi nichts... Ist irgendwie schon ein Dilemma.
      5 2 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:39
      Highlight @Theor; Falscher Ansatz: Man darf Kritik üben, man soll sogar, doch diese Kritik soll gerechtfertigt sein. DH. wenn ich zB kritisiere, dann weil ich erkenne dass es besser gehen könnte oder andere Ansätze da wären. Es muss nicht einmal der Beweis erbracht sein dass es besser geht aber der mögliche Ansatz soll sichtbar sein, sonst ist Kritik ein hohles Gelaber.
      3 3 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:44
      Highlight @Theor; Noch viel weiter neben dem Schuss liegen Sie mit der Annahme dass der Politiker etwas unter Kontrolle kriegen kann, welches ihm der Parlament klar der möglichen Kontrolle entzieht. Schon mal daran gedacht dass das Parlament den BR die Hände bindet. Ihnen ist ja unser Politsystem sicherlich geläufig und sie kennen auch die beschränkte Macht des Bundesrates. Bersset wird nicht bezahlt um eine Aufgabe nach seinem Gusto zu lösen, sondern um Lösungen im Rahmen der Möglichkeiten, die im das Parlament und die anderen BR lassen, zu lösen.
      4 2 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:46
      Highlight @Theor; Wenn Sie nun wollen dass der BR seinen Job optimal ausführen soll, dann wählen sie ein Parlament, dass weniger Interessen schützt, damit kann dann auch der Bundesrat mit weniger Ketten seine Arbeit leisten.
      2 2 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 00:12
      Highlight @Theor; Ich bin kein Experte für Gesundheitswesen, aber ich habe aus Erfahrung gelernt Kostenverursacher zu eruieren und zu werten.
      Wenn man also die KK-Prämien im Visier hat und deren Steigerung flacher gestalten möchte, dann muss man die Kostentreiber suchen und benennen. Wenn man die Kostentreiber kennt, kann man sehr rasch abwägen, ob zB der BR der richtige Adressat für einen Eingriff ist oder nicht. Da hapert es doch! Man schreit nach dem Bundesrat wofür genau?
      Kennen Sie Theor die Kosten treibenden Faktoren? Ja? OK und nun versuchen Sie zu begründen wieso der BR diese eindämmen kann.
      1 2 Melden
    • Theor 29.09.2017 06:18
      Highlight Das war auch im rhetorischen Sinne gemeint. In der Regel ist das Niveau auf watson so hoch, um Gedankenspiele und Zynismus einsetzen zu können, ohne dass man das Gefühl erzeugt, man meine es gleich 1 zu 1. 😉
      4 6 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 08:53
      Highlight @Theor: ich glaube nicht dass der Bürger gegen die steigenden KK Prämien eine rethorische Schlacht erwartet. Er der Bürger möchte Lösungsansätze.
      1 0 Melden
    • Theor 29.09.2017 15:32
      Highlight Heilige Maria, wegen der späten Aufschaltung der Kommentare klappt hier antworten überhaupt nicht. Ich antworte dem einen und weils erst drei stunden später aufgeschalten wird, glaubt der andere, ich spreche damit ihn an. Das löscht einem jegliche Lust am diskutieren ab... 😩
      0 0 Melden
  • Agakami 28.09.2017 14:01
    Highlight Müssen die Prämien wirklich erst so sehr steigen, dass man sie nicht mehr zahlen kann, damit wir etwas dagegen unternehmen?
    Wenn diese Steigung so weitergeht wird auf 2030 eine 4-Köpfige Familie, mit einem Alleinverdiener, die hälfte des Lohnes für die Krankenkasse ausgeben.
    Solange es eine Privatwirtschafft in dieser "branche" gibt die nicht kontrolliert wird wird sich da nichts bessern.
    72 2 Melden
    • Posersalami 28.09.2017 15:51
      Highlight Für deine 4-Köpfige-Familie gibts Prämienverbilligungen.
      1 11 Melden
    • Agakami 28.09.2017 16:56
      Highlight Sagen wir der werte Herr Posersalami hat recht und ich bekomme dann eine Prämienverbilligung, inwiefern löst dies das Problem?
      Oder haben Sie das gefühl, dass das Geld bei der Prämienverbilligung auf den Bäumen wächst?
      Mehr kann ich mit Ihrem Kommentar nicht anfangen, da bei dieser Aussage nicht mal ein Diskussionspotenzial vorhanden ist.
      6 1 Melden
    • blaubar 28.09.2017 19:38
      Highlight @Posersalami: Schwachsinn. Ich habe 3 Kinder und Frau, Durchschnittsverdienst, nix Prämienverbilligung. Träum weiter! ICH kann nicht mehr schlafen.
      3 1 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:31
      Highlight @Postersalami Prämienverbilligung, ist das nicht das Ding, welches jedes Jahr gekürzt wird, damit nicht mehr so viele Leute etwas davon haben? Also wird quasi die Exklusivität erhöht.
      2 0 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 00:08
      Highlight Ich hab keine Kinder, ich weiss nur dass es für Familien manchmal Prämienverbilligungrn gibt. Ist aber natürlich unterschiedlich je nach Lohn und Kanton wo man wohnt.

      1 0 Melden
    • blaubar 29.09.2017 11:03
      Highlight @Posersalami. Bei einem Haushaltseinkommen (5-Personen) ab 50'000 im Kt. Bern gibts schon keine Verbilligungen mehr.
      2 0 Melden
    • Posersalami 29.09.2017 11:35
      Highlight Krass
      1 0 Melden
  • praxis 28.09.2017 13:59
    Highlight Ich ging ja gar nie zum Arzt. Wie ist das möglich?
    48 4 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 28.09.2017 14:13
      Highlight Sorry, ich musste mich impfen lassen. Zahl dir dafür ein Bier :D
      35 3 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 14:20
      Highlight Nicht so hoch singen! Mein Kollege hat über 30 keinen Arzt besucht und wie er mir vorgerechnet hat über 100'000 CHF an KK bezahlt. Nun hatte er reisen Pech 3 OP in kurzer Zeit, Reha und das ganze Rösslispiel, Kostenpunkt eine knappe 1/4 Mio, also steht er nun plötzlich als Nutzniesser der Kasse zu Buche. Man sollte immer am Ende eines Lebens sich Gedanken zum effektiv erfolgten Bezug aus der KK machen, alles andere ist Kaffeesatz lesen.
      48 5 Melden
    • BetterTrap 28.09.2017 14:50
      Highlight Ich möchte mich auch entschuldigen, die eine Krankheit überstanden und jetzt eine chronische hinzugekommen - bald die 4. Operation innerhalb von 2 Jahren. Kostenpunkt mit 23 Jahren - knapp 1 Mio.

      Würde ich lieber die 1.Mio Schulden haben und dafür die Krankheiten nicht? 100%! Viele wählen ihr Schicksal nicht selber - und schlussendlich darf man sich glücklich schätzen über unser System. Dank dem Solidaritätsprinzip leben Menschen wie ich.

      Aber die Margen von Novartis, die KK welche Geld verschleudern und das NICHTS gegen diese Entwicklung gemacht wird, ist eine Frechheit, keine Frage.
      19 2 Melden
    • Oberon 28.09.2017 15:08
      Highlight @FrancoL
      Da hast du völlig recht das mit steigenden Alter erst die Kosten steigen.
      Aber man sollte in deinem Beispiel die 1/4 Mio hinterfragen.
      10 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 15:46
      Highlight @Oberon: Wieso die 1/4 Mio hinterfragen? Ein Schlechter Verkauf einer Rückengeschichte kostet zB schnell mal mehr als 1/4 Mio. Ein schlechter Verlauf bei Krebs mit den Ops und Therapien liegt auch in diesem Bereich. Man kann vielleicht die Ansätze kürzen, aber nicht den OP-Aufwand und die Therapien.
      6 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 15:49
      Highlight @BetterTrap; Danke für die offenen Worte und viel Glück für Deine Zukunft.
      9 0 Melden
    • Closchli 28.09.2017 22:47
      Highlight Danke BetterTrap. Ich hatte jahrelang keine Arztkosten, weil ich nie krank war. Und dann chronische Krankheit. Ich habe die höchste Franchise, und trotzdem gehen die Kosten in die Höhe. Lasse ich mich nicht behandeln, koste ich nicht zuviel. Dafür werde ich zum "Invaliden" weil die Gelenke kaputt gehen und ich irgendwann mal nicht mehr arbeiten könnte. KK-Kosten würden zwar dann nicht mehr steigen, dafür aber andere. Was ist die Lösung? Exit? Auch an diese Mittelchen dafür werden wohl KK-Lobbyisten etwas verdienen, auch wenn nur einmalig. Sorry es ist zum Kotzen
      0 0 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:10
      Highlight @Closchli: Erstmal mein Beileid zu deiner Krankheit (ernsthaft). Heisst das jetzt, dass deine Behandlung auch 10 Mio kosten dürfte jährlich, oder wo genau ist die Grenze? Wie viel Profit darf die Pharma mit dir machen? Wo ist die Grenze?
      Wenn es 10 Mio kosten würde, und keiner möchte es zahlen, wäre es dann unmoralisch?
      3 0 Melden
  • Benjamin Goodreign 28.09.2017 13:55
    Highlight Tausche meine Lohnentwicklung gegen diejenige der Krankenkassenprämien. 😳
    75 1 Melden
  • Normi 28.09.2017 13:48
    Highlight Was sind denn dass für komisches weisses Zeugs auf den Karten (Bild von oben) ?
    4 12 Melden
    • Hieronymus Bosch 28.09.2017 14:58
      Highlight Ritalin
      6 0 Melden
  • The Origin Gra 28.09.2017 13:40
    Highlight Schon wieder!

    Ist den niemand Fähig oder Willens für einmal, wenigstens einmal eine Nullrunde zu Organisieren?
    39 1 Melden
    • axantas 28.09.2017 15:03
      Highlight Warum? Es funktioniert ja auch so - jedes Jahr.

      Mit freundlichen Grüssen
      Ihr Bundesrat
      20 2 Melden
  • IMaki 28.09.2017 13:36
    Highlight Aber nicht, dass jetzt einer kommt und den Umbau dieses kranken Systems in eine Einheitskasse verlangt. Pfui, das wäre doch eine Massnahme aus dem kommunistischen Trickkistli. Da lassen wir uns doch lieber weiterhin vom rein marktwirtschaftlich-kapitalistischen Gesundheitssystem finanziell und auch sonst kaputt machen. Dafür sorgen allein schon der Kranken-Cassis aus der FDP und seine Herrliberger Kassen-Kumpels im Parlament.
    51 7 Melden
    • Starfox 28.09.2017 14:24
      Highlight Auch wenn dein Kommentar ironisch gemeint ist, Tatsache ist, eine Einheitskasse wäre in der Tat eine Massnahme aus dem kommunistischen Trickkistli. Die Prämien würden noch mehr steigen, die Effizienz würde sich über Jahre verschlechtern hin zu einer ineffizienten Staatsmedizin. Die Einheitskasse stünde nicht im Wettbewerb und hätte damit keinen Anreiz, ihre Versicherten möglichst kundenfreundlich bezüglich Auszahlungsdauer, Service und Administration zu behandeln. Wurde schon 3 x abgelehnt an der Urne. Einheitskasse, nein Danke!



      4 18 Melden
    • IMaki 28.09.2017 16:04
      Highlight Starfox: Das Einheitskassensystem AHV (und übrigens auch die IV) funktioniert bestens mit vergleichsweise geringen Verwaltungskosten. Für die kranken Kassen müssen wir nur auf dem bestehenden Guten aufbauen. Dasselbe liesse sich auch gegenüber dem völlig aus dem Ruder gelaufenen Pensionskassensystem ins Feld führen. Die Lösung hier ist die Volkspension. Deine ideologische Argumentation ist so alt wie der kalte Krieg. abgestanden. Im übrigen ist es in sich ein Widerspruch, wenn man ein auf dem Solidaritätsprinzip aufgebautes Versicherungssystem einem unnötigen Wettbewerb aussetzt.
      2 2 Melden
  • Lindaa 28.09.2017 13:25
    Highlight Unglaublich...
    24 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.09.2017 13:23
    Highlight Setzt euch mal in eine Notaufnahme - die Erkenntnis, die ihr dort findet, könnt ihr behalten und jährlich mehr dafür bezahlen.

    Ist doch schön.
    35 5 Melden
  • Booker 28.09.2017 13:22
    Highlight Durchschnittlich 4% heisst die Meisten werden so 5-8% mehr bezahlen, dazu kontinuierlicher Leistungsabbau resp. Reduktion des Leistungkataloges. Immer mehr die die mit Subventionen unterstützt werden müssen. Wie lange schauen wir da noch zu ?
    27 3 Melden
    • bcZcity 28.09.2017 14:17
      Highlight Die Schweizer schlucken es, schieben alles auf die Flüchtlinge und machen die Faust im Sack. Bei den nächsten Wahlen wird dann wieder SVP gewählt, danach fühlt man sich besser und kann dies in der Stammkneipe bei Bier und Zigarre feiern, bis dass der Lungenkrebs oder Herzkasper zuschlägt.

      Dass niemand dafür auf die Strasse geht zeigt mir, es geht den meisten eben noch immer zu gut in diesem Land!
      33 12 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 14:23
      Highlight Wenn der Durchschnitt bei 4% liegt dann werden die Prämien eher um 3-5% steigen, denn sonst kann der Durchschnitt nicht bei 4% liegen.
      7 1 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:45
      Highlight Ich frage mich ja ein bisschen, weshalb wir nicht einfach mal bei unseren skandinavischen Kollegen das Krankenkassensystem abschauen. Da zahlt die Kasse sogar für den Zahnarzt und das für die Hälfte von dem, was wir an Prämien zahlen. Dasselbe offenbar auch in Dänemark und Belgien.
      War kürzlich an einer Zertifizierung in Amsterdam und konnte mit zwei Belgiern, einem Dänen, einem Schweden und zwei Finnen über genau dieses Thema sprechen. Als ich denen sagte, was wir in der Schweiz im Durchschnitt so zahlen, konnten die das gar nicht fassen.
      3 0 Melden
  • manhunt 28.09.2017 13:11
    Highlight ist doch super! in 5 jahren werdens dann im vergleich zu heute schon 50% sein. und was unternehmen unsere umtriebigen parlamentarier dagegen? nix. zu ko....!
    35 1 Melden
  • blaubar 28.09.2017 13:08
    Highlight Ich könnte k*****. (5-köpfige Familie, nicht Millionär)
    48 3 Melden
    • Pasch 28.09.2017 15:16
      Highlight Bald kannst du den Erstgeborenen in Zahlung geben 😜 bleiben noch 2 😂😂
      14 0 Melden
    • blaubar 28.09.2017 18:27
      Highlight Als Organspender.
      4 0 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:46
      Highlight Der geht aber schon fürs neue iPhone drauf... 😜
      4 0 Melden
  • Chääschueche 28.09.2017 13:05
    Highlight Ich freue mich auf den Tag an dem das System kollarbiert. Das wird es nähmlich, wenn sich nichts ändert.
    34 2 Melden
  • reaper54 28.09.2017 13:05
    Highlight Cool wider 4% mehr Zahlen um die Gleiche Leistung wie jedes Jahr (nichts) zu erhalten.

    Das System müsste man sehr dringend reformieren...
    37 1 Melden
    • bcZcity 28.09.2017 14:20
      Highlight Sei doch froh dass Du nichts dafür bekommst, das heisst Du bist gesund. Fakt ist aber, manche haben eben nicht das Glück oder werden vor allem ab 50 oder 60 Jahren anfälliger für gewisse Krankheiten. Das Solidaritätsprinzip ist schon ok, aber man könnte dennoch einiges verbessern wenn man nur möchte....auch wenn dann eben nicht jeder Bienenstich im Notfall behandelt wird oder eine (spürbare) Praxisgebühr fällig wird.
      12 6 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 14:27
      Highlight Bist Du nie Krank? Gut für Dich!
      Bist Du sicher, dass Du nie krank wirst? Nein, dann sei froh dass es eine KK gibt, denn ohne könnte es zu einem unüberwindbaren Problem werden, wenn Du nicht einen grossen Batzen auf der Seite hast.
      Das Steigen der Prämien muss sicherlich bekämpft werden, nicht aber das sinnvolle System einer KK.

      Es sind die Gesundheitskosten die sich auswirken nicht die Tatsache dass es eine KK gibt.
      4 5 Melden
    • reaper54 28.09.2017 14:36
      Highlight Mit dem Solidaritätsprinzip habe ich kein Problem. Ich bin jedoch nicht bereit für die Gewinnmaximierung von Spitälern Operationen an 80+ Senioren zu bezahlen damit diese 1 Woche länger leben. Dass hat nichts mehr mit Solidarität zu tun.
      Es sollte wie bei der Autoversicherung nach Risikogruppen gehen. Stattdessen lässt man die Jungen ausbluten. Das finde ich nicht korrekt.
      16 0 Melden
    • blaubar 28.09.2017 18:28
      Highlight Die, die krank sind, werden also jedes Jahr um 4% kränker.
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 20:44
      Highlight @reaper54; Willst Du Gott spielen, entscheiden wer was wann medizinisch verabreicht bekommt?
      Etliche Eingriffe, ob bei Jung oder Alt sind zu hinterfragen, doch als Maxime gilt für mich immer noch das Leben ist für JEDEN ein kostbares Gut.
      Wieso die Jungen ausbluten? Es ist durchaus sinnvoll dass Junge wacker mitberappen, denn wenn sie älter sind und das werden sie ja wohl, werden sie auch mehr beziehen als sie in dieser Altersphase einzahlen können. Das wird für alle Generationen so sein.
      Also gar nichts mit ausbluten, sondern Kosten die eher im Alter anfallen über ein Leben verteilen!
      1 3 Melden
    • reaper54 28.09.2017 21:16
      Highlight Es geht nicht nur um die Lebensdauer sondern auch um die Lebensqualität. In einem so hohen Alter ist eine Operation zu 99% mit der Einbusse von Lebensqualität verbunden. Es gibt einen Punkt wo das Leben nicht mehr Lebenswert ist. Das hat nichts mit Gott spielen zu tun, das hat mit der Ehrlichkeit sowie mit Mut zu tun zu sagen das Leben war gut und damit abschliessen. Und ja ich habe solche Fälle persönlich erlebt!
      5 0 Melden
    • blaubar 28.09.2017 21:18
      Highlight Die Kosten "fallen" nicht einfach an! Das Alter wird VERGOLDET, mit neuen Hüftgelenken, künstlichen Blasen, Krebstherapien bei 85-jährigen usw. Eine klassische Winwinsituation: Der Arzt verdient, die Pharma auch, den Patienten wird geholfen. Hei!! Wo ist das Problem, wenn man in den letzten drei Lebensmonaten noch eine halbe Kiste verbaut! Es profitieren ja alle davon. Oder etwa nicht? Warum nicht bei einem 90-jährigen noch ein neues goldenes Knochengestell einbauen... why not?
      5 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 21:52
      Highlight @Reaper54; Eben doch Gott spielen! Oder wer soll denn das entscheiden wenn nicht der Patient selbst? Soll man ihn überstimmen können? Schon mal was von einer Patientenverfügung gehört? DA wird festgelegt was man tun und lassen soll, wenn man dann in diese Phase des Lebens eintritt. Wenn aber ein Mensch nicht loslassen will oder kann, dann spielt man Gott wenn man über sein Leben verfügt.
      Aber vermutlich sagt Dir das nicht nichts, weil du weit weg bist von solchen Entscheidungen, aber auch Du wirst in diese Situation kommen, keine Bange das erwartet Dich alles manchmal auch früher als erwartet.
      0 5 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 21:57
      Highlight @Blaubar: Bei Dir ist nur zu hoffen, dass Du solange Du noch so unreif bist nicht in die Lage kommst Entscheidungen über Leben und Tod mitzutragen, Du würdest wohl versagen.

      Woher nimmst Du Deine irren Annahmen? Schon einmal miterleben müssen wie es ist, wenn man mit älteren Menschen einen Abschied planen und bestimmen muss? Wohl kaum bei Deiner lockeren Auslegeordnung.

      Diese Entscheide werden für viele ältere Menschen zusammen mit den Angehörigen getroffen und es geht selten um unsinnige Eingriffe und Therapien, wenn denn der Patient dies nicht verlangt, tut er es; ist es sein RECHT!
      0 6 Melden
    • reaper54 28.09.2017 22:36
      Highlight Franco es hat mit Ehrlichkeit und einer starken Persönlichkeit zu tun. Ich habe das selbst schon miterlebt.
      Meistens sind es übrigens die Angehörigen eben weil die Personen keine Patientenverfügung haben...
      Das Geld der Allgemeinheit für eine Operation und anschliessend ein paar Monate Pflegeheim dahinvegetieren verbrauchen ist einfach nur egoistisch. Ja es sollte eine Grenze geben wo die Allgemeinheit nicht mehr Zahlen muss!
      6 1 Melden
    • Midnight 28.09.2017 22:51
      Highlight Moment mal, müssten dann nicht fairerweise die Prämien bei den älteren Semestern steigen?

      Wenn die KK solidarisch organisiert ist, weshalb steigen die Prämien eigentlich nicht für alle Altersklassen gleichermassen? Wehren sich die jungen vielleicht am wenigsten? 🤔
      5 0 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 22:55
      Highlight @Midnight? Wieso denn, die älteren waren ja auch mal jünger und haben mehr einbezahlt als bezogen, so ist es nur logisch dass sie im Alter "quasi" nachziehen, das ist dann eben Solidarität. Und geht man davon aus, das jeder und jede alt wird, dann ist das System nicht schlecht.
      1 3 Melden
    • blaubar 28.09.2017 22:59
      Highlight @FrancoL: Siehst du, du schätzt mich genau falsch ein. Ich habe vermehrt Bekanntschaft mit dem Tod gemacht und finde, dass der Tod dazugehört und nicht etwas Böses ist. Das Leben macht erst Sinn als Höhenflug zwischen Geburt und Tod. Der Mensch muss wieder lernen zu sterben. Der Mensch denkt, dass das Sterben etwas wäre, was man irgendwo hin schieben könnte. Nein, es ist falsch! Lernt sterben!
      5 1 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:04
      Highlight Meistens werden eben dem komatösen Patienten, der sich längstens mit dem Tod abgefunden hätte, noch z.B. zwei neue Lungenflügel implantiert, obwohl der 50-jährige mit seiner Lungenkrankheit nie gedacht hätte, dass er 20 wird.
      Warum wird das gemacht? Weil die Aerzte und die Angehörigen das toll finden. Ich persönlich finde das eine offensichtlich ungesunde Entwicklung, die ich persönlich ablehne!
      4 0 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:05
      Highlight @Reaper54; Wer setzt diese Grenze, wie ist sie formuliert? Meine Tante ist 92, 3 Arztbesuche. Was machen wir da sage ich ihr dass wenn es teuer werden könnte man sie nicht mehr behandelt?
      Es gibt KEIN Muster dass die Angehörigen oder den Patienten für die Leben verlängernden Massnahmen eher verantwortlich macht, es ist von Fall zu Fall verschieden und das wird es auch bleiben. Wer da eingreift spielt den lieben Gott, dazu hat niemand ein Recht und schon gar nicht wegen dem Geld. Wenn Sie sich ein klein wenig auskennen wissen Sie auch dass zB junge Menschen nach Unfällen sehr viel kosten.
      0 3 Melden
    • Midnight 28.09.2017 23:09
      Highlight @FrancoL In dem Fall könnte man ja aber trotzdem die Prämien für alle gleich stark erhöhen, oder wo liegt jetzt genau das Problem? Der Sinn dieser Altersabstufung erschliesst mich mir nicht so ganz, wenn es offensichtlich nicht um Risikogruppen geht...
      3 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:10
      Highlight @Reaper54; Wenn es um den Tod stösst die Ehrlichkeit und die starke Persönlichkeit an Grenzen, Grenzen die sich manch einer nicht so vorgestellt hat. Sie scheinen ja eine ganz eigene Ansicht zum menschlichen Wesen zu haben. Gerade wenn es um den Tod geht ist so manch einer der im Leben stark, ehrlich und mutig war kaum wieder zu erkennen. Ich weiss ja nicht wie alt Sie sind, aber so locker im Bereich des Todes von Ehrlichkeit und Persönlichkeit zu sprechen und das wohl weil man dies 1 oder2 mal erlebt hat ist nicht viel mehr als hohe Töne spucken. Zudem die Allgemeinheit zahlt für viele Dinge.
      0 2 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:14
      Highlight @Franco: Wenn jemand LiebenGott spielt, dann die Mediziner und die Konsumenten. Die Natur würde anders vorgehen, nur so.
      7 1 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:15
      Highlight ... nur dass diese "lieben Götter" in Weiss es nicht gratis tun.
      5 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:19
      Highlight @blaubar; Sprüche, wenn Du dann einmal dieses 1 x 1 des Sterbens mit Würde hinter Dich gebracht hast können ja die die Dich in den Tod begleitet haben davon Zeugnis ablegen.
      Der Mensch hat nicht verlernt zu sterben, der Tod wurde wie viele andere Dinge auf dieser Welt technisch verändert und verschoben. Wir werden älter und damit auch Zerbrechlicher, da gibt es keinen allgemein gültigen Massstab für das Verhalten wenn der mögliche Tod naht.
      Du und Deinesgleichen scheint der Meinung zu sein, dass der Tod sich wie ein Selbstbedienungsmenü präsentiert, das tut er nicht.
      1 2 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:27
      Highlight @blaubar: Du hast vermehrt Bekanntschaft mit dem Tod gemacht, damit willst Du sagen ich kenne den Tod, doch das tust Du nicht, denn Du stehst als Zuschauer am Strassenrand und er Tod geht an Dir vorbei, ausser Du gehörst zu den ganz wenigen die Todesszenarien mitgemacht haben. Dann hättest Du wohl eine ganz andere Wortwahl.
      Ich habe 2 x mitentschieden, ob man Leben verlängert oder nicht. Beide Male mit einem Prozentsatz eines möglichen Erfolges einer Behandlung. Dieser Prozentsatz lag sehr tief, war aber reell, keine einfache Entscheidung, die Jahre nach weht. Steig vom hohen Ross runter.
      2 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:32
      Highlight @blaubar; Die Natur würde auch den einen oder anderen an einem Wespenstich sterben lassen, das sind hohle Sprüche. Die Natur würde Dich auch ohne jegliche Bildung älter werden lassen. Die Natur würde noch Vieles, doch Viele dieser Möglichkeiten würden ganz viele von uns nicht wollen, was ich durchaus legitim finde. Du hämmerte ja auch nicht auf einer Trommel herum um mit mir zu kommunizieren sondern haust wacker in die Tasten. Fortschritt ist nun mal da und das auch in der Medizin.
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.09.2017 23:52
      Highlight @Midnight; Jede Kasse erhöht die Prämien auf der Basis ihrer Mitglieder. Vor Jahren habe ich den höchsten Selbstbehalt gewählt um ein Jahr später mit einer der höheren Zunahmen "bedient" zu werden. Letztes Jahr hingegen gehörte ich zu denen die eher eine kleinere Zunahme verzeichnen konnten. Es gibt keine Patentlösung wenn Kassen jeweils nur auf ihre Mitglieder die Kosten herunter brechen.
      2 1 Melden
    • blaubar 28.09.2017 23:59
      Highlight "Du und Deinesgleichen scheint der Meinung zu sein, dass der Tod sich wie ein Selbstbedienungsmenü präsentiert"

      Nein, er ist genau KEIN Selbstbedienungsmenü. Auch wenn es mittlerweilen den Anschein macht.
      Schön, wer in Würde und zum richtigen, natürlichen (!) Zeitpunkt, möglichst ohne Schläuche und Katheter in Ruhe und Frieden sterben darf.
      Leider heute kaum mehr erlaubt. Man muss sich das heute schon selber nehmen, sonst ist es chancenlos vor 99.
      2 1 Melden
    • reaper54 29.09.2017 07:16
      Highlight Franco du spielst Gott, ich bin nur dafür den Natürlichen dingen ihren Lauf zu lassen. Weil alles andere unverantwortlich und unmenschlich ist.
      2 1 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 09:43
      Highlight @reaper54; Wenn man den natürlichen Dingen ihren freien Lauf lassen würde , dann fragt sich wieso haben wir eigentlich das Geld geschaffen? Wieso wehren sich Viele, wenn ein Volk in Afrika aufsteht und nach neuen Möglichkeiten in anderen Gegenden sucht? Wieso haben wir Grenzen? Die Natur sieht als natürliche Grenzen Wälder Berge, Flüsse vor und wenn man diese Queren kann dann sind es keine Grenzen mehr.
      Das mit dem natürlichen Lauf ist ein Feigenblatt, denn es wird in 9 von 10 Dingen nicht zugelassen. Unverantwortlich ist es, heute Lösungen bereit zu halten und diese dann selektiv abzugeben.
      1 1 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 09:46
      Highlight @balubar; Man kann heute bestens auf Leben verlängerte Massnahmen verzichten! Es ist ein Riesen Quatsch was Sie da von "nicht erlaubt erzählen". Kehren Sie in die Realität zurück und lassen Sie den Menschen die Wahl, die auch Sie haben.
      Zudem es sind nicht diese Kosten die strak zu Buche stehen, es sind die Kosten der Medizin im allgemeinen unabhängig ob sie Erfolg hat oder nicht und die vielen unnötigen Arzt- und Notfallbesuche, die eine ganze Industrie unnötigerweise alimentieren.
      1 1 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 09:52
      Highlight @balubar+reaper54; Die Prämien der KK waren dann wieder sinken, wenn die Mehrheit der Bevölkerung die wahren Gründe der Kostensteigerung auch aufnimmt und dagegen etwas tut, die da sind: Zu teure und teilweise ohne Konkurrenz agierende Mediziner-Gilde UND eine Bevölkerung die mehrheitlich die Medizin für jedes "Bobochen" bemüht.
      Da müsste man ansetzen, doch es bleibt beim "müsste", denn die weissen Kittel haben eine RISENE Macht und drohen immer uns gleich alle frühzeitig sterben zu lassen und das sich Einschränken beim Arztbesuch scheint an unserer Freiheit zu kratzen. Nichts Neues im Westen.
      1 1 Melden
    • blaubar 29.09.2017 11:09
      Highlight Franco: "damit willst Du sagen ich kenne den Tod, doch das tust Du nicht"

      Aha. Wenn du meinst. Siehst du, der Tod ist eben etwas, was jeden betrifft im Laufe des Lebens. Nicht nur dich. Ich musste auch solche Entscheidungen treffen. Der Tod gehört nicht der Intensivstation, sondern dem Leben!!
      1 1 Melden
    • blaubar 29.09.2017 11:14
      Highlight @Franco: Ein Arzt behandelt nur, wer kommt. Im Übrigen: Weisst du, was ein Assistenzarzt im Spital verdient (die meisten Ärzte sind Assistenzärzte)? Zwischen 6000-8000 Franken bei 50h/Woche. Plus ca. 50h Forbildung/a, Tagdienste, Nachtdienste und Wochenenddienste. DIE sind sicher keine Kostentreiber.
      Die Medizin ist ein Selbstbedienungsladen geworden, für beide Seiten.
      3 1 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 16:31
      Highlight @blaubar; Doch genau die ArztGilde ist es die die Kosten in die Höhe treibt! Komm mir nicht mit den Assistenzärzten als Vorgabe, die sind bei den Kosten nicht sehr relevant. Schau Dir die Apparaturen an, die Spezialisten, die Begleitpersonen die es braucht bei einer OP.
      Das alles zusammen ist Kosten treibend und wer braucht das, will das, fordert das? In erster Linie die Ärzte.
      Aber wenn man Dir folgen würde dann würden ja die Kosten nicht steigen, denn die Assistenzärzte verdienen nicht viel, ja die Prämien müssten dar abnehmen. Tun sie aber nicht!
      1 2 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 16:37
      Highlight Der Tod gehört nicht der Intensivstation aber dem Leben?
      Was soll diese Feststellung?
      Der Tod gehört jedem Einzelnen und die Einzelnen haben die Freiheit sich auch mit dem Tod so auseinander zu setzen wie sie es wollen und auch verkraften und nicht wie es "blaubar oder reaper54" oder ein optimiertes Gesundheitswesen als opportun betrachtet. Jeder Tod hat eine andere Geschichte und der Mensch hat ein Anrecht diese Geschichte selbst auszuwählen, auch wenn er damit die das Gesundheitswesen belastet. Entlasten sollten es die die leben und unnötig das Gesundheitswesen belasten.
      1 2 Melden
    • blaubar 29.09.2017 17:36
      Highlight @Franco: Zu das, aber nicht auf meine Kosten.
      0 0 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 19:17
      Highlight @balubar; Ich mache mir eher Sorgen um die Kosten die die verschiedenen Burn-Outsbereits die Gesellschaft belasten oder andere Gesellschaftskrankheiten die unsere Kostenstrukturen belasten.
      Aber diese nimmst Du ja anscheinend spielend auf Deine Kosten, bliebt Dir ja nichts anderes übrig, da sowohl bei der AHV, IV oder KK der einzelne nicht aus den Kosten verabschieden kann, ausser er verlasse die Schweiz oder er bleibe hier und fahre seinen Verdienst so weit runter dass die öffentliche Hand dessen Kosten übernehmen müsse.
      Viel Vergnügen beim "nicht auf meine Kosten" suchen.
      1 1 Melden
    • blaubar 29.09.2017 21:12
      Highlight Die künstliche Lebensverlängerung ist nicht das einzige Problem, da haben Sie völlig recht. Die Gesellschaftskrankheiten wie Burnouts, Fettleibigkeit mit allen Folgen etc. sollten angegangen werden.Ich dachte immer, eine Versicherung sei eine Versicherung. Die also einspringt, wenn die Kosten die privaten Möglichkeiten übersteigen. Heute ist das ganz klar nicht mehr der Fall!!! Find ich schlecht.
      1 0 Melden
    • FrancoL 29.09.2017 23:42
      Highlight @blaubar: eine Versicherung deckt Risiken ab. Mit dem Selbstbehalt regelt man die Beteiligung am Schaden und damit auch die Prämlenhöhe.
      Was soll da nun an der KK nicht wie eine Versucherung funktionieren?
      Da es ein Obligatorium gibt müssen Versicherungen den verlangten Schutz bieten. Das ist der Unterschied zwischen den KK und anderen Versicherungen.
      Wobei ich eher für eine Einheitskasse wäre da das Obligatorium ein Muss ist. Die Zusatzversicherungen können dann am freien Markt eingegangen werden. Eine Einheitskasse könnte zudem den nötigen Druck gegen den anderen Playern aufbauen.
      0 0 Melden

Wie mit Hypnose in Schweizer Spitälern die Prämienexplosion gestoppt werden soll

Schweizer Krankenhäuser behandeln ihre Patienten vermehrt mittels Hypnose. Ein bekannter Ex-Nationalrat will der Methode nun definitiv zum Durchbruch verhelfen – und so die Prämienexplosion stoppen.

Der Chirurg setzt das Skalpell am Hals der Patientin an, setzt den ersten Schnitt. Normalerweise wird eine Schilddrüsenoperation unter Vollnarkose durchgeführt. Doch nicht in diesem Fall: Die Frau, die in dem Spital im belgischen Lüttich auf dem Schragen liegt, befindet sich in Trance. Ihr Hals wurde lediglich lokal betäubt.

Die Szene stammt aus einem Dokumentarfilm, der vergangenes Jahr auf dem Sender Arte ausgestrahlt wurde. Sie könnte sich aber in ähnlicher Art auch in einem Schweizer …

Artikel lesen