Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04613963 A picture made available on 11 February 2015 shows a worker holding a variety of colored condoms at the Karex condom factory in Port Klang, Malaysia, 17 January 2015. Karex is one of the world's largest maker of condoms with an anual output of some four billion pieces. The family run Malaysian business with manufacturing facilities across Pontian, Johor, Port Klang Selangor and also in Hat Yai, Thailand, has a workforce of 2,000 employees and utilises the local rubber production for their product. The company continues to explore new designs, changing shapes, sizes, textures, colors, flavors and fragrances, including chocolate, marijuana and durian flavored condoms. A third of the production goes to the United Nations and other international organizations.  The company plans to increase production aiming for six billion pieces annually by end of 2015. The company claims that more than one condom in ten manufactured in the world, comes from Malaysia.  EPA/AZHAR RAHIM

Bild: EPA/EPA

HIV-Heimtest könnte bereits im Sommer zugelassen werden



Ein HIV-Test für den Heimgebrauch könnte in der Schweiz bereits im Sommer dieses Jahres zugelassen werden. Die Eidg. Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) entschied, die Freigabe zu empfehlen.

Die EKSG habe eine «klare, enthusiastische Empfehlung» für die Zulassung der Tests abgegeben, sagte Kommissionspräsident Marcel Tanner gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Er bestätigte einen Bericht in den Zeitungen «Zentralschweiz am Sonntag» und «Ostschweiz am Sonntag».

Tanner hofft, mit den Heimtests «verborgene positive Segmente» zu erreichen. So könne ein Beitrag für die Betroffenen, aber auch für die öffentliche Gesundheit des Landes geleistet werden, mit dem Ziel, die Krankheit zu eliminieren, sagte der ehemalige Direktor des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts.

Das Dossier liegt nun beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), wie dessen Sprecherin Katrin Holenstein auf Anfrage sagte. Das BAG werde seine eigene Empfehlung in den nächsten zwei bis drei Wochen abgeben, bevor dann das Heilmittelinstitut Swissmedic über eine Zulassung entscheide. Es sei gut möglich, dass die Tests bereits im Sommer auf den Markt kommen könnten, sagte Holenstein.

Hilfsangebote für Betroffene

Bisher hatte die Kommission eine positive Empfehlung abgelehnt mit der Begründung, die Qualität der Diagnose, Beratung und Therapie einer so schwerwiegenden Infektionskrankheit sei nicht erfüllt. Diese Zweifel scheinen nun ausgeräumt. Die Tests seien breit validiert und technisch gut, sagte Tanner.

Ebenso wichtig sei jedoch, dass der Test in das System der Gesundheitsversorgung eingebettet werde. So müsse sichergestellt werden, dass die Betroffenen mit dem Resultat nicht alleine gelassen würden und auch entsprechende Hilfe erhielten.

Dazu brauche es einen attraktiven Beipackzettel mit einer klaren Anleitung und einem Hilfsangebot. Aids-Hilfe Schweiz habe ihre Unterstützung dazu bereits angeboten.

Mit den Heimtests kann eine HIV-Infektion in weniger als einer halben Stunde zu Hause nachgewiesen werden. Befürworter hoffen, dass damit sonst unerkannte Infektionen entdeckt werden. Gegner der Tests argumentieren dagegen, HIV-Tests sollten von Fachleuten vorgenommen werden und nicht von Privaten. (viw/sda)

Immer mehr Geschlechtskrankheiten sind auf dem Vormarsch

Play Icon

Video: srf/SDA SRF

Mehr zum Thema Gesundheit und Ernährung

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • River 01.04.2018 21:26
    Highlight Highlight Ist das ein Scherz?
    • redeye70 02.04.2018 08:11
      Highlight Highlight Scheint mir auch ein Scherz zu sein, obschon ich den Witz nicht erkenne. Sollte der Artikel aber den Tatsachen entsprechen ist das Datum der Veröffentlichung sehr ungeschickt gewählt.
    • Magnum44 02.04.2018 12:40
      Highlight Highlight Wieso sollte das ein Scherz sein? Jeder kann sich selbst in den Finger stechen, da braucht es keinen Arzt oder anonyme Teststelle.
    • River 02.04.2018 15:12
      Highlight Highlight Weisst du was ein positives Resultat auswirken kann? Alleine zu Hause, ohne professionelle Betreuung?

      Ausserdem kann ein HIV Test ein falsch-positives Resultat anzeigen!

      Viele begehen nach einem positiven Ergebnis Suizid. Weil man ja noch den Partner, Geliebte angesteckt haben könnte, ein Kind geboren wurde oder sonst das Leben als zu Ende betrachtet.
    Weitere Antworten anzeigen

Über die Hälfte aller Menschen stirbt an einem dieser vier Faktoren (sie wären vermeidbar)

Er ist das Resultat der Arbeit von 3500 Wissenschaftlern aus mehr als 140 Ländern: Der Report mit dem Namen «Global Burden of Disease» ist eine der weltweit grössten Gesundheitsstudien und erscheint all zwei Jahre. Die wichtigsten Erkenntnisse aus der neusten Ausgabe, die in der britischen Fachzeitschrift «The Lancet» veröffentlicht wurde:

Die Forscher sind alarmiert: Mehr als die Hälfte der weltweit 56 Millionen Todesfälle im Jahr 2017 gingen auf nur vier Faktoren zurück:

Alle vier Faktoren …

Artikel lesen
Link to Article