Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Leben günstig und dürfen noch per Hand abstimmen: Bewohner vom Kanton Glarus bei der Landsgemeinde am 5. Mai 2013.  Bild: KEYSTONE

In den Kantonen Uri und Glarus lebt es sich am günstigsten

13.12.16, 10:00 13.12.16, 10:14

Wer abseits der grossen Zentren lebt, kann über einen grösseren Teil seines Einkommens verfügen. Sein Budget optimieren kann, wer zum Beispiel in die Kantone Uri und Glarus zieht.

Das ist das Ergebnis der seit 2006 dritten Studie zum freien Einkommen der Credit Suisse. Die Grossbank hat für die Studie sämtliche wohnortbezogenen Kosten wie zum Beispiel Steuern, Pendelkosten, Krankenkassenprämien und sonstige standortbezogene Fixkosten berechnet.

Das Resultat ist, dass sich mit einem Umzug teilweise bereits in das nächste Dorf beträchtliche Einsparungen erzielen lassen. Zum Beispiel errechnete die Grossbank für ein gut verdienendes Ehepaar eine Erhöhung des frei verfügbaren Jahreseinkommens von 85'200 Franken auf 89'500 Franken, wenn dieses von Lugano ins nahe gelegen Caslano umziehen würde.

Rund um den Gotthard tiefe Fixkosten

Insgesamt zeigt die Berechnung, dass es sich auf dem Land unter dem Strich deutlich günstiger lebt als in den Städten. Besonders teuer ist es in Zürich, Basel, Genf und einigen touristischen Orten wie St.Moritz, Gstaad oder Zermatt. Demgegenüber haben tiefe Fixkosten im Verhältnis zum Einkommen Bewohnerinnen und Bewohner von Gemeinden rund um den Gotthard.

Bei den Kantonen erreicht wie in der letzten Berechnung von 2011 der Kanton Uri die höchste finanzielle Wohnattraktivität, gefolgt vom Kanton Glarus. Weit abgeschlagen am Ende der Liste finden sich die Zentrumskantone Genf und Basel-Stadt.

Die finanzielle Wohnattraktivität hängt dabei nicht immer von den gleichen Faktoren ab. So weisen die Kantone Jura und Zug trotz grundlegender Unterschiede eine ähnliche Attraktivität aus. Doch im Kanton Zug verhindern die hohen Wohnkosten eine bessere Positionierung, im Kanton Jura sind es überdurchschnittliche obligatorische Abgaben. (gin/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Fox-News-Star Sean Hannity und die Doppelmoral im Trumpiversum

SP-Nationalrat Cédric Wermuth: «Was heute Mainstream ist, war vor 30 Jahren rechtsextrem»

Das mysteriöse Verschwinden von Lars Mittank

Was der Fussball vom Eishockey lernen kann und dringend kopieren muss

10 Tipps, wie du beschäftigt aussiehst, obwohl du am Arbeitsplatz faulenzt

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sieger in zweifelhaften Disziplinen

Die Schweizkarte des Grauens: Wo die Dicken, die Armen und die Kiffer wohnen

Am Freitag ist Halloween. Doch um das ganz normale Grauen zu sehen, musst du nicht an eine Kostümparty gehen. Wir haben uns in die Statistiken des Bundes gekniet und die Schweizerkarte des Grauens erstellt. Happy Halloween Helvetia!

Die meisten Informationen stammen aus dem Statistischen Atlas der Schweiz. Weil der Atlas keine direkte Verlinkung auf einzelne Karten erlaubt, wird in diesen Fällen jeweils auf die Hauptseite verwiesen.

Aargau: Höchste Anzahl Atomkraftwerke Appenzell …

Artikel lesen