Schweiz

Regula Rytz bei der Medienkonferenz zur Referendumsankündigung zum neuen Nachrichtendienstgesetz vergangene Woche im Medienzentrum in Bern.
Bild: KEYSTONE

Regula Rytz absolviert ihren Medienmarathon – Videotagebuch einer Wahlkämpferin

Die Grünen drohen bei den Wahlen am 18. Oktober zu den Verlierern zu gehören. Co-Präsidentin Regula Rytz weibelt für ihre Partei – und absolviert einen Medienmarathon, der sie um einiges an Schlaf bringt. 

02.10.15, 12:16

dominik galliker, Enrique Munoz Garcia

Videotagebuch – Teil II

watson begleitet die Co-Präsidentin der Grünen Regula Rytz während der letzten drei Wochen im Wahlkampf und am Wahltag selbst. Bereits erschienen ist Teil I – «Mit dem Rücken zur Wand». Demnächst hier: Wohin das Wahlkampfbudget der Grünen fliesst. Und: Der Auftritt in der Arena von SRF.

Wollen die Grünen in zwei Wochen keine Sitze verlieren, müssen sie früh aufstehen. Co-Präsidentin Regula Rytz fällt das schwer. Sie sei eine Eule, verrät sie. Trotzdem: Um 6 Uhr sitzt sie im Zug von Bern nach Zürich, um 7.30 Uhr im Studio von Radio 24. Sie darf in der Morgenshow zwei Mal eine Hand voll Fragen beantworten. Mit den nächsten Zug gehts zurück nach Bern. Viel Aufwand und wenig Ertrag? «Nein», sagt Rytz. Den Grünen fehle es an Geld. Umso wichtiger sind Auftritte in den Medien. Wie sie die Medienwelt erlebt, davon handelt der zweite Eintrag ins Videotagebuch.

Grünen-Co-Präsidentin Regula Rytz beim Wahlkampf-Medienmarathon

Regula Rytz in der Morgenshow des Zürcher Lokalsenders Radio24.
YouTube/Dominik Galliker

Parteien im Profil

Parteien im Profil: Warum die SP mit ihrem Gutmenschen-Kurs immer verliert

Parteien im Profil: Das SVP-Paradox – sie wird von den Verlierern der eigenen Politik gewählt

Parteien im Profil: Die CVP reiht Erfolg an Erfolg – trotzdem geht es mit ihr immer weiter abwärts

Parteien im Profil: Die Grünen haben ein Öko-Problem

Parteien im Profil: Die BDP will sachlich bleiben – auf Gedeih und Verderben

Parteien im Profil: Die Grünliberalen punkteten mit Lifestyle-Ökologie – jetzt müssen sie das Kämpfen lernen

Alle Artikel anzeigen

So wählst du richtig

Nationalrat

Ständerat

Der Verein Politools lässt dich deine politischen Einstellungen auf der Wahlplattform Smartvote mit denjenigen der kandidierenden Politiker vergleichen. Es empfiehlt sich, nicht Kandidaten mit der grössten Übereinstimmung zu wählen, sondern solche mit grosser Übereinstimmung und intakten Wahlchancen.

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dracului 02.10.2015 14:47
    Highlight Finde Regula Rytz extrem sympathisch!
    Hoffe die Berner belohnen ihre Politik mit einer Wiederwahl!
    6 10 Melden
    • Angelo C. 02.10.2015 20:26
      Highlight Sympathisch und authentisch wirkt die grüne Parteipräsidentin zweifellos - sehe ich rein menschlich ganz ähnlich.

      Was mich jedoch keinen einzigen Augenblick dazu veführen könnte, dieses krude Parteiprogramm an der Urne zu unterstützen. Dabei glaube ich mich in guter Gesellschaft. Diese Partei wird am 18. Oktober in der Wählergunst massiv abstürzen...wetten?
      10 5 Melden

FDP-Walti, die Badewanne und xenophobe Linke – verkehrte Welt in der Steuern-«Arena»

Nach dem No-Billag-Aufreger von vergangener Woche behandelte die «Arena» diese Woche zwei Themen, die je für sich genug Empörungspotential besitzen: Steuern und Flüchtlinge. Was, wenn man beides miteinander kombiniert?

Wer genau hat da einen Anti-Diskriminierungs-Experten ins Markus-Somm-Kostüm gesteckt? «Das ist die Ausländerfeindlichkeit der Linken. Es gehört seit 100 Jahren zu den Methoden der Linken, immer gegen reiche Leute zu hetzen.» 

Und wieso, bitteschön, redet die SP-Ständerätin Anita Fetz über Wilhelm Tell, als wäre sie beim SVP-Vorzeigehistoriker Peter Keller ins Seminar gegangen? «Wilhelm Tell würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, wie wir den Kotau machen vor reichen Ausländern.»

Die …

Artikel lesen