Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die SVP kann mit ihrem Willi, die FDP mit ihrem Philipp punkten – CVP und Grüne brauchen einen neuen Kampagnen-Strategen

Die Zürcher Parlamentswahlen galten als Stimmungstest für die kommenden Nationalratswahlen. Die Zürcher Resultate bestätigen den Trend aus vorgehenden kantonalen Wahlen. Wer zu den Gewinnern gehört – und wer nicht.



Politologen und Parteistrategen blickten am Wochenende mit grosser Spannung auf die Wahlresultate im Kanton Zürich. Der Wahlsonntag im bevölkerungsmässig grössten Kanton der Schweiz gilt gemeinhin als Stimmungstest für die Nationalratswahlen im Oktober 2015.

Welche Partei kann zulegen, welche wird abschiffen? Ein Blick auf die Entwicklung der Parteien in den kantonalen Wahlen gibt Aufschluss. 

Image

Entwicklung der Wähleranteile der Parteien in den kantonalen Parlamenten. Die gestrichelte Linie dient zum Darstellung des ursprünglichen Wähleranteils. grafik: watson/daten: bfs, eigene berechnungen

Umfrage

Welche Partei wirst du bei den Nationalratswahlen im Oktober wählen?

  • Abstimmen

2,308 Votes zu: Welche Partei wirst du bei den Nationalratswahlen im Oktober wählen?

  • 18%SVP
  • 28%SP
  • 18%FDP.Die Liberalen
  • 7%CVP
  • 6%Grüne
  • 10%GLP
  • 4%BDP
  • 9%Andere / Weiss nicht

Auch die kleineren Parteien mussten sich in den meisten Kantonen einer Wiederwahl stellen. Hier lassen sich folgende Trends erkennen:

Image

Entwicklung der Wähleranteile der Parteien in den kantonalen Parlamenten. Die gestrichelte Linie dient zum Darstellung des ursprünglichen Wähleranteils. grafik: Watson/daten: Bfs, eigene berechnungen

Methodik

Für die Berechnung der kantonalen Wähleranteile über alle Parlamente gibt es verschiedene Ansätze. Wir wählten die Sitzverteilung in den kantonalen Parlamenten zum Stand der Nationalratswahlen 2011 als Basis. Die Wähleranteil-Veränderungen bei den kantonalen Wahlen wurden auf diese Basis gewichtet nach Einwohnerzahl des Kantons angewendet. Nicht einberechnet wurden die Wahlen in den Kantonen Graubünden und Appenzell Ausserrhoden, da die Wahlsysteme (Majorz/Stellvertreter) bzw. Parteitraditionen (grosser Anteil von Parteilosen) nicht vergleichbar mit derjenigen der Schweiz bzw. in der Mehrheit aller Kantone ist. (pma)

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerWeise 14.04.2015 12:46
    Highlight Highlight Für die Grünen würde es reichen, einfach mal grün und wachstumskritisch zu sein. Statt dessen will man das Leben regulieren, wo es nur geht, damit die Masse an Menschen nachhaltig wird... viel Glück
  • Illuminati 14.04.2015 11:23
    Highlight Highlight Beim Blick, diesem rechten Blatt wären bei der Umfrage 99% für die SVP und wahrscheinlich 1% für Andere -> Lega Nord ...

Basler Grossratspräsident schmeisst stillende Politikerin raus – «Das ist unglaublich!»

Eine Basler Grossrätin wurde am Mittwoch vom Grossratspräsidenten aus dem Saal gewiesen, weil sie ihren zwei Monate alten Sohn dabei hatte. Grünen-Nationalrätin Irène Kälin, selbst Mutter von einem fünfmonatigen Sohn, war schockiert über die Szenen.

Die Szene erhitzte die Gemüter: Der Basler Grossratspräsident Remo Gallacchi warf am Mittwochnachmittag die grüne Grossrätin Lea Steinle aus dem Saal. Steinle kam kurz zuvor mit ihrem Kind im Tragtuch in den Saal, um abzustimmen. 

Im Grossen Rat sorgte Steinles Saalverweis für tumultartige Szenen. SP-Grossrätin Danielle Kaufmann stellt einen Ordnungsantrag: «Es kann nicht sein, dass ein gewähltes Mitglied nicht im Saal sein darf, weil sie ein Kind hat, das gestillt werden muss», …

Artikel lesen
Link to Article