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Das undatierte Bild aus einer Fotofalle zeigt Jungwölfe des Calandarudels, Jahrgang 2014. 
Bild: AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GRaubünden

«Problematisches Rudelverhalten»: Zwei Calanda-Wölfe sollen erschossen werden

30.11.15, 09:19 30.11.15, 09:37

Am Calanda-Massiv im Grenzgebiet zwischen St.Gallen und Graubünden lebt seit drei Jahren das erste in der Schweiz entdeckte Wolfsrudel.

Nun verhalte sich das Wolfsrudel zunehmend problematisch, schreiben die Kantone Graubünden und St.Gallen in einer Medienmitteilung. Damit die Wölfe ihre Scheu vor dem Menschen wieder zurückerlangen, sollen zwei Tiere aus dem Rudel entfernt werden. Die Kantone Graubünden und St.Gallen beantragen dafür beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eine Abschussbewilligung.

Bisher seien noch keine gefährlichen Situationen für Menschen aufgetreten, heisst es in der Mitteilung weiter.

In den vergangenen Monaten sei es jedoch immer häufiger zu nahen Begegnungen zwischen Menschen und Wölfen gekommen. Wölfe seien zu Gebäuden vorgedrungen und hätten sich nur noch widerwillig vertreiben lassen. Das Rudelverhalten wurde gemäss den Behörden nach mehreren Vorkommnissen als problematisch eingestuft. (mlu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • gizmoo 01.12.2015 09:36
    Highlight Etwas mühsam bei der ganzen Sache ist, dass die Berichterstattung über die gefressenen Haustiere (Kälber, Fohlen, Katzen, Hunde) nicht von den Medien aufgenommen werden und nicht darüber berichtet wird. Was nicht sein darf, darf nicht sein.

    Wölfe sind Caniden...die Lernen und Lernen und Lernen. Im Moment lernen sie nichts anderes, dass der Mensch alles andere als gefährlich ist - das wiederum halte ich für gefährlich.
    0 0 Melden
  • gizmoo 01.12.2015 09:33
    Highlight Ich finde zwei Sachen interessant:
    1) Begeistert vom Wolf sind eigentlich nur Leute, die nichts mit ihm zu tun haben (Städter, FernsehNaturKonsumenten, AntiLandwirte, NichtLandbesitzer)
    2) Bringen tut der Wolf eigentlich niemandem etwas...alle (wirklich) Beteiligten verlieren nur

    Also, lasst doch die Leute über diese Dinge entscheiden die WIRKLICH mit dem Wolf zu tun haben, tagtäglich.
    Ich habe Bilder von Einheimischen gezeigt bekommen, auf denen fein-säuberlich zernagte Golden Retriever zu sehen waren...und auch von den Katzen blieb auf den Kopf nicht viel anderes übrig...
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  • andy y 01.12.2015 06:56
    Highlight der Mensch zäweist täglich ein problematisches Rudelverhalten auf. Sollten diese nicht auch erschossen werden?
    1 0 Melden
  • Kaiserin 30.11.2015 18:38
    Highlight Das allerproblematischste Rudelverhalten legt doch der Mensch an den Tag...
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  • TGG83 30.11.2015 17:40
    Highlight Hauptunfallursache im Bündner Strassenverkehr sind Wildunfälle. Wölfe regulieren ganzjährig und effektiv den zu hohen Wildbestand. Also ist ein Wolfsrudel eher ein Beitrag zur Sicherheit. Echte Prävention wäre, dass Schalenwild von Dörfern fernzuhalten ...doch die werden halt von Jägern in Dorfnähe gefüttert (...und die Wölfe folgen Ihnen.)
    3 1 Melden
  • Bernd Manitzki 30.11.2015 14:38
    Highlight In dem Fall wird es höchste Zeit etwas zu unternehmen. Es tut ja wohl nicht Not, dass erst ein Mensch, gar noch ein gebrechlicher oder ein Kind, zu Schaden kommen muß.
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  • Hendrick Lichtenberg 30.11.2015 12:30
    Highlight In anderen Ländern erschreckt man die Tiere doch mit Knallkörpern oder Schreckschusspistolen. Haben die Wölfe im Calanda Tal einen Sender. Ich stelle mich bis Weihnchten zur Verfügung die den Wölfen zu folgen und wenn diese zu Nahe an Siedlungen gehen, dann würde ich sie mittels Schreckschusspistole oder anderes verjagen. Einfach eine Gruppe zu trennen in dem man 2 Tiere tötet, ist eine Schweinerei. Fragt sich nur wie lange es geht bis man auf die Idee auch bei Flüchtlingen kommt.

    @Watson: Können Sie etwas tun damit ich die Möglichkeit erhalte die Wölfe zu begleiten und "umschulen" kann?
    10 2 Melden
  • lily.mcbean 30.11.2015 12:08
    Highlight Ein par Jäger sind nur scharf auf seltene Jagttrophäen. Es widert mich an wie alle par Monate wieder neue Gründe gesucht werden um eine Abschussbewilligung zu bekommen. Das eigendliche Problem ist doch die Intoleranz der Menschen.
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    • ovatta 30.11.2015 14:37
      Highlight Die Tiere würden wohl durch die Wildhut geschossen.. Und die Trophäe kommt allenfalls in ein Museum.
      Man könnte über einen Gewissenstest bei der Jagdprüfung nachdenken.
      Die meisten Jäger die ich kenne freuen sich über die anwesenheit der Raubtiere.
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  • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 11:00
    Highlight Problematisches Menschenverhalten auf diesem Planeten.
    Alle entsorgen?

    Dumm, dümmer, Jäger ... (nein nicht alle. aber die meisten.)

    Wie "gefährlich" Wölfe für Menschen sind kann man hier nachlesen:
    http://www.gruppe-wolf.ch/index.php?page=5
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    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 13:37
      Highlight Da haben Sie tatsächlich Recht. Wahrscheinlich würden die Jäger noch eine Hauskatze statt einem Wolf erschiessen. Weil diese ja so ähnlich aussehen...

      Immer wieder enttäuschend wie in dieser Thematik entschieden wird.
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    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 13:48
      Highlight Es wurden schon Katzen erschossen, weil die Jäger die Katze für ein Wildschwein hielten.
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    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 14:01
      Highlight Ja. Zudem wurde im Kt. Aargau auch schon statt dem verletzten Marder der gesucht war, ein Rollladen samt Fensterscheibe zerschossen.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 16:05
      Highlight Autsch ...
      1 0 Melden
  • TGG83 30.11.2015 10:57
    Highlight Verschiedene Nachbarländer haben langjährige Erfahrung im Umgang mit Grossraubtieren. Dieses Wissen wird nicht angezapft. Stattdessen reagiert man auf Druck der Jagdlobby und sucht fadenscheinige Argumente für Wolfabschüsse. Es gab kaum Übergriffe auf Nutztiere (...dieses Argument fällt anscheinend weg), es gab keine problematischen Situationen mit Menschen - wo liegt das Problem. Es könnte eher erst entstehen, wenn man in ein sich selbst regulierendes Rudel eingreift. Eigentlich kann man nur Fehler machen. Die Verantwortung liegt nun beim BAFU (Jagdlobby vs. Vernunft).
    18 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 13:50
      Highlight Das liegt daran, dass die Jagdlobby ungewöhnlich gut in politischen Kreisen vertreten ist. Insbesondere in den konservativen Kantonen. Dort wird Männlichkeit noch immer mit "Töten" und "Krieger" asoziiert. Und das, was dem heutzutage noch am nächsten kommt, sind eben Jäger.
      4 0 Melden
  • DerWeise 30.11.2015 10:57
    Highlight naja... "Problematisches Rudelverhalten" sehe ich vor allem bei Menschen....
    25 3 Melden
  • Damien 30.11.2015 10:52
    Highlight Problematisches Rudelverhalten der Kantone Graubünden und St.Gallen. Wo kann man dafür eine Abschussbewilligung beantragen?
    19 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.11.2015 13:37
      Highlight Wieso Bewilligung? Im Wallis wurden auch schon Wölfe ohne erlegt ;-)
      2 0 Melden
  • ovatta 30.11.2015 09:55
    Highlight Bislang hat es stets geheissen, es sei normal, dass die Wölfe im Winter im Tal sind. Das Wild ist es ja auch. Das Argument vom problematischen Verhaltten zielt ja wohl eher auf die Bevölkerung. Man kann die Leute ja auch nicht mal mehr ohne Anleitung über eine Kuhweide laufen lassen!
    35 4 Melden
  • Azrag 30.11.2015 09:38
    Highlight Wahrscheinlich haben sie nur darauf gewartet, irgendein Verhalten als problematisch einstufen zu können.
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