Schweiz

Teilnehmer an der Zurich Pride mit einer zentralen Frage. Bild: KEYSTONE

Trotz Regenbogen-Offensive – Basler Bischof lehnt schwulen Seelsorger ab

Eben liess sich das Bistum Basel noch für sein LGBTI-Engagement feiern. Nun wird bekannt: Der Bischof Felix Gmür hat die Bewerbung eines Theologen abgelehnt, weil dieser in einer eingetragenen Partnerschaft lebt.

10.06.17, 09:19 10.06.17, 12:34

Man berief sich auf ganz oben: Papst Franziskus persönlich habe sich mehrfach gegen die Diskriminierung von «Menschen mit anderer sexueller Orientierung» ausgesprochen, schrieb das Bistum Basel vor Monatsfrist, als es die Schaffung einer «Regenbogenpastoral» verkündete. Der von Bischof Felix Gmür initiierte Arbeitskreis wolle die Seelsorge für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transpersonen und Intersexuelle (LGBTI) verbessern, so die frohe Botschaft. 

Für die Offensive erntete das Bistum viel Applaus. Nun bekommt das Bild jedoch tiefe Kratzer: Der Basler Bischof Felix Gmür habe einem Theologen die Stelle verwehrt, weil er in eingetragener Partnerschaft mit einem Mann lebe, schreibt der Tages-Anzeiger. Der Mann bewarb sich demnach für eine teilzeitliche Seelsorgestelle an der psychiatrischen Klinik St. Urban in Luzern. Die Klinik hätte den erfahrenen Spitalseelsorger gern angestellt – und ersuchte beim Bistum Basel routinemässig um die Erteilung der Missio, der bischöflichen Beauftragung.

Als Laientheologe ist T. R. nicht an die zölibatäre Lebensform gebunden. Dennoch lehnte Bischof Gmür die Bewerbung ab, wie die Zeitung schreibt. Nach den Gründen für die Absage gefragt, habe der zuständige Bischofsvikar auf die Bistums-Richtlinien verwiesen. Diese halten fest, dass die Missio nur an Seelsorger erteilt wird, die in einer «kirchlich anerkannten Lebensform» leben. Kirchlich anerkannt ist ausser dem Zölibat nur die Ehe zwischen Mann und Frau.

Der Basler Bischof Felix Gmür wollte nichts von einem schwulen Seelsorger wissen. Bild: KEYSTONE

Der Betroffene T. R. zeigt sich im «Tages-Anzeiger» tief enttäuscht: Er spricht von einer eklatanten Diskriminierung; den bischöflichen LGBTI-Arbeitskreis bezeichnet er als unglaubwürdig und «Etikettenschwindel». Das Bistum nahm zu den Vorwürfen nur in einem dürren Statement Stellung: Personalentscheide würden nicht in der Öffentlichkeit diskutiert. Ausserdem betreffe die Regenbogenpastoral «die kirchlichen Anstellungen von pastoralen Mitarbeitenden nicht».

(jbu)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Maracuja 10.06.2017 20:53
    Highlight <Die Klinik hätte den erfahrenen Spitalseelsorger gern angestellt>

    Einmal mehr zeigt es sich, dass wir mit der Trennung von Kirche und Staat vorwärts machen sollten. Die Klinik ist kantonal (also staatlich), die Klinikleitung hätte den erfahrenen Bewerber gerne eingestellt, das letzte Wort hat aber die Kirche. Weshalb? Bezahlen die RKK den Spitalseelsorger selbst? Falls nein, sollte die Kirchen sowieso kein Entscheidungsrecht haben, falls ja, sollte man dieses fragwürdige Mischsystem überdenken - wer in einem staatlichen Krankenhaus arbeitet, sollte auch direkt bei diesem angestellt sein.
    8 0 Melden
  • pamayer 10.06.2017 19:33
    Highlight Der Basler Bischof übertrifft jede Karikatur über die katholische Kirche bei weitem.

    Vergleiche Hugo Stamms Artikel darüber, ob Gläubige bessere Menschen seien. Seine Fragestellungen haben sich selbst beantwortet.
    3 1 Melden
  • AMU 10.06.2017 14:25
    Highlight Frage, ist vom Biologischen Standpunkt ausgesehen die männliche Sexualität natürlich ? Die Sexualorgane und die Ausscheidungsorgane haben ihre Zweck und die Verunstalltung dieses Zwecks ist in keiner Art und Weise natürlich.
    4 24 Melden
    • Macke 10.06.2017 15:12
      Highlight Was meinst du mit männlicher Sexualität? Homosexualität? Klar ist sie natürlich. Gibt im Tierreich genügend Beispiele. Was heisst für dich "natürlich"?
      18 2 Melden
    • Rendel 10.06.2017 15:20
      Highlight Die Natur bringt Homosexualität hervor, also ist sie natürlich.
      20 1 Melden
    • AMU 10.06.2017 15:37
      Highlight Die männliche Homosexualität ist aus dem biologischen Standpunkt aus in keiner Weise natürlich. Von dem Standpunkt der Weitergabe des Lebens ausgesehen schon gar nicht. Die Welt besteht nur wegen Vater und Mutter
      0 15 Melden
    • kleiner_Schurke 10.06.2017 16:59
      Highlight Schon deine Frage ist unnatürlich!
      11 1 Melden
    • Rendel 10.06.2017 18:30
      Highlight Haha, Amu, sie müssen ein Troll sein und ihnen ist grad langweilig.
      0 0 Melden
    • Macke 10.06.2017 19:07
      Highlight @AMU: Du gehst davon aus, dass die "Natur" möchte, dass sich jede Person fortpflanzt. Das ist falsch. Tiere, die selbst keinen Nachwuchs haben, kümmern sich je nach Tierart auch um den Nachwuchs und sorgen somit dafür, dass sich die gesamte Art erhält. Das, was du als "natürlich" ansiehst, stammt aus patriarchalen Mythen.
      2 1 Melden
    • Fabio74 10.06.2017 23:45
      Highlight Du plapperst Blödsinn um es dir nett zu sagen.
      Was die Natur hervorbringt ist natürlich
      2 0 Melden
    • Kaviar 11.06.2017 08:16
      Highlight Das Argument der Natürlichkeit greift total daneben. Das Töten (selbst der eigenen Kinder), Inzest, Kannibalismus, das zum Sterben zurücklassen der eigenen Brut, Kopulation mit Artfremden oder Gleichgeschlechtlichen, Onanie, Faulheit, Diebstahl, Versklavung, ethnische Säuberungen / Vertreibung, Täuschung / Lüge, Hinterhältigkeit und viele andere Verhaltensweisen, die wir für moralisch verwerflich halten, kommen in der Natur zuhauf vor, sind ganz natürlich.
      Nun erkennt man, dass jede Moral etwas sehr menschliches, und demzufolge etwas unnatürliches ist, sofern der Mensch unnatürlich ist.
      2 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 10.06.2017 14:03
    Highlight Ich möchte mich gerne als Pfarrer bewerben, glaube aber nicht an Gott. Geht das?
    8 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 15:25
      Highlight Bewerben schon. Nur wirst du in der katholischen Kirche ziemlich sicher abgelehnt oder brichst die ca. sechsjährige Ausbildung wahrscheinlich selber ab ;)
      11 1 Melden
  • infomann 10.06.2017 13:55
    Highlight Ich hätte ein Vorschlag für die Kirche.
    Sie soll sich nicht so heuchlerisch verhalten und nur die entlassen wo es an die Öffentlichkeit kommt.
    Sie soll alle wirklich alle entlassen wo Homosexuell sind, dann sind es nämlich mindesten 30% von det ganzen Mannschaft.
    Nicht nur in den Pfarreien, auch im Vatikan haben die dann ein Personal Problem.
    Diese Kirche ist so etwas von heuchlerisch!!!!
    9 3 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 15:34
      Highlight Nein ;)

      Es ging hier nicht um die sexuelle Orientierung des Theologen per se, sondern darum, dass er in einer eingetragenen Partnerschaft lebt.
      Wie soll er als Seelsorger tätig sein, wenn ihm selber die Kommunion verweigert wird?
      5 12 Melden
  • trio 10.06.2017 13:53
    Highlight 100% ewiggesterig!! 😲 wie kann man nur sowas von einer eingeschränkten Sichtweise haben.
    7 4 Melden
    • Kaviar 11.06.2017 08:18
      Highlight Und immer noch meinen, Homosexualität sei zu tolerieren?
      Der IS in Syrien hat längst den neuesten Trend gesetzt.
      0 4 Melden
    • Fabio74 11.06.2017 13:15
      Highlight @Kaviar: Extremisten sind sich sehr ähnlich. Ob sie mit dem Koran, der Bibiel oder "Mein Kampf" oder anderen Büchern "argumentieren".
      Anderen eine faschistische Ideologie aufzudrängen und was nicht passt auszugrenzen bzw auszurotten, da sind sie sich verdammt nah
      1 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 10.06.2017 13:40
    Highlight Die Kirche muss lernen, dass sie a) keine weltliche Macht mehr hat, was ganz im Sinne Jesu sein dürfte, dass b) kein Papst, Bischoff und Priester, sich über die Barmherzigkeit Gottes stellen darf, dass c) das erste Testament die Urerfahrung des Menschen mit Gott schildert, aber auch ein Buch aus archaischer Zeit ist. Vor 2500 Jahren hatten Hetero-Männer Lustknaben. Homosexualität galt als Laster, nicht als unausweichliches Schicksal, was sie eben ist.
    23 4 Melden
    • Macke 10.06.2017 15:00
      Highlight Grundsätzlich bin ich mit allem einverstanden, aber auf was beziehst du dich, wenn du von Heteromännern mit Lustknaben sprichst?
      2 2 Melden
    • Kaviar 11.06.2017 08:22
      Highlight @Macke: Auf die Griechen in der Antike. Damals waren bei den Griechen Pädophilie und Homosexualität gang und gäbe.
      1 1 Melden
  • Kaviar 10.06.2017 13:23
    Highlight Er wurde also nicht abgewiesen, weil er schwul ist. Sondern weil er in wilder Ehe lebt.
    Also liegt keine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung vor.
    13 37 Melden
    • Rendel 10.06.2017 13:58
      Highlight Es gibt keine wilde Ehe für gleichgeschlechtliche in der Kirche, weil Ehe ausschliesslich durch eine Beziehung von Mann und Frau definiert wird. Folglich wurde er wegen seiner Homosexualität abgelehnt.
      13 3 Melden
    • Herr Unicorn 10.06.2017 14:19
      Highlight Dude, what?
      Wilde Ehe ist ein Konkubinat. Eingetragene Partnerschaften sind eine Vertröstung für homosexuelle Paare, die nicht heiraten dürfen in der Schweiz.
      18 2 Melden
    • Jason84 10.06.2017 14:55
      Highlight Warum ist eine eingetragene Partnerschaft eine "wilde Ehe"?
      9 2 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 15:38
      Highlight Nein, Rendel, er wurde nicht wegen seiner Homosexualität abgelehnt, sondern weil er in einer eingetragenen Partnerschaft lebt. Das ist ein Unterschied.
      6 11 Melden
    • Datsyuk * 10.06.2017 16:32
      Highlight Bühlmann, bitte nicht alles verdrehen.
      6 3 Melden
    • Kaviar 11.06.2017 07:58
      Highlight Jedenfalls wäre er rekrutierbar gewesen, wenn er alleine leben würde.
      Der Bischof hat ihn nicht wegen seiner sexuellen Orientierung nicht eingestellt.
      Es ist nicht die Kirche, sondern der Staat, der Homsexuelle punkto Zivilstand Ehe (gehört abgeschafft) und Erbrecht (soll total liberalisiert werden) diskriminiert.
      Im übrigen steht es jeder Glaubensgemeinschaft frei, geschützt durch die Glaubensfreiheit, Schwule zu diskriminieren, Frauen zu unterdrücken, seine Frau und Kinder zu züchtigen, oder den Umgang mit Ungläubigen zu verbieten.
      1 4 Melden
    • Fabio74 11.06.2017 13:18
      Highlight Sprich er wurde klar diskriminiert, weil er in einer Beziehung mit einem Mann lebt und diese eintragen liess.
      Somit gehört endlich vorwärts gemacht mit der Ehe für alle inkl. allem was Heteros auch erlaubt ist und es gehört auch ein Diskriminierungsverbot in die Verfassung und entsprechende Möglichkeiten zu klagen .
      2 0 Melden
    • Rendel 11.06.2017 15:37
      Highlight Herr Bühlmann, ist das wirklich ihr ernst? Für wen gibt es denn eingetragene Partnerschaften, für Homosexuelle. Er wurde wegen seiner ausgelebten Homosexualiät abgelehnt. Zu sagen du darfst schon homosexuell sein, aber wenn du deine Homosexualität auslebst, bekommst du den Job nicht, ist doch bigott und nichts anderes als eine Ablehnung der Homosexualiät.
      1 3 Melden
  • Mantarochen 10.06.2017 13:00
    Highlight Die «Schwulen» sind einfühlsamer als manch anderer, unverständlich, dass dieser nette Mann abgewiesen wurde. Hoffentlich findet er woanders eine Stelle, wo er geschätzt wird.
    8 15 Melden
    • Macke 10.06.2017 15:06
      Highlight Nein, schwule Männer sind einfach nur homosexuell. Sie können nett sein, aber auch asozial, sie können lustig, aber auch humorlos sein etc. Die sexuelle Ausrichtung hat gar nichts mit dem Charakter der Person zu tun. Mein Grossonkel lebt seit Jahren mit einem Mann zusammen, das hält ihn nicht im geringsten davon ab, ein Frauenverachter zu sein, der das Konkubinat bei Frauen, auch Lesben, nicht duldet und Besuche seiner weiblichen Verwandten, sofern sie im Konkubinat leben, ablehnt.
      13 1 Melden
    • Waedliman 10.06.2017 15:44
      Highlight Ich glaube auch, dass diese Verallgemeinerung nicht wirklich greift.
      5 0 Melden
  • bibaboo 10.06.2017 12:18
    Highlight Hoffe schwer, dass dieser Mann rechtliche Schritte gegen die Kirche einleitet. Nicht zu fassen, dass eine solche Institution weiterhin mit öffentlichen Zwangsabgaben (jur. Personen!) finanziert wird. Diesem Irsinn gehört längst ein Ende gesetzt; diese Sekten sollen gefälligst privatisiert werden.
    46 16 Melden
    • Macke 10.06.2017 15:07
      Highlight Ja, diesem Irrsinn gehört ein Ende gesetzt. Aber nicht nur, weil sie einen schwulen Bewerber ablehnen, sondern auch weil sie seit Jahren keine Frauen in Ämtern dulden.
      9 4 Melden
    • bibaboo 10.06.2017 20:47
      Highlight Da hast du natürlich recht. Die Homophobie ist nur einer von vielen Gründen.
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.06.2017 11:13
    Highlight "Manche Menschen haben es im Heucheln so weit gebracht, daß man ihnen gar keinen Vorwurf mehr daraus machen kann; es ist ihre wahre Natur geworden – sie würden heucheln, wenn sie nicht heuchelten."

    Peter Sirius (1858 - 1913)
    49 5 Melden
  • Ökonometriker 10.06.2017 11:04
    Highlight Warum will man als Homosexueller für die katholische Kirche arbeiten wollen? Das ist als würde man als Veganer in einer Metzgerei arbeiten. Oder als Basler für den FCZ.
    Ich würde mir das nicht antun wollen...
    55 27 Melden
    • Rendel 10.06.2017 12:59
      Highlight Sie denken aber auch in ganz engen Schubladen.

      13 14 Melden
    • Waedliman 10.06.2017 15:46
      Highlight Kritiker Ihrer Aussage werden sagen, dass man durch Fernbleiben natürlich nichts ändert, aber ich bin auch Ihrer Meinung. Austreten, keine Kirche betreten (auch nicht unter dem vorgegebenen Grund des Interesses für Architektur) und dann können die Herren sich vor die leeren Stuhlreihen stellen und ihren Schwachsinn sich selbst erzählen.
      2 4 Melden
    • Rendel 10.06.2017 18:24
      Highlight Lol Waedlimann, ob man für die Kirche arbeitet oder ein Konzert in einer Kirche geniesst (das geht auch ohne Predigt) und sich für Architektur interessiert und Geschichte, ist ja doch ein Unterschied. Sehr differenziert scheinen sie nicht zu denken. Das wäre wie wenn ich sage, es soll keiner mehr nach Deutschland gehen, weil Hitler da an die Macht kam und es immer noch Nazis gibt.
      2 2 Melden
    • Waedliman 11.06.2017 09:53
      Highlight @ Rendel: Dieser Vergleich hinkt doch ein wenig. Ihrer Meinung nach wäre es okay, sich den Palast Erdogans unter architektonischen Gesichtspunkten anzuschauen und zu ignorieren, wofür er tatsächlich gebaut wurde.
      1 0 Melden
    • Rendel 11.06.2017 14:18
      Highlight Ja, wäre es. Ich würde aber sicher nicht ignorieren wozu er gebaut wurde. Ich finde den aber nicht interessant.

      Sie rufen doch zum Ignorieren auf. Sie verdrehen, Herr Waedlimann.

      0 1 Melden
  • Stichelei 10.06.2017 10:43
    Highlight Das Christentum beruft sich auf die Bibel, nach seiner Lesart das Wort Gottes. Dort ist nirgends auch nur der Ansatz einer Toleranz gegenüber LGBTI-Menschen zu finden. Somit befindet sich die Kirche in einer Catch22-Situation: Will man sich den heutigen gesellschaftlichen Realitäten anpassen und damit in Widerspruch zum Wort Gottes treten oder will man Gott gehorchen und diese Menschen weiterhin ausschliessen. Ich denke, der bessere Weg wäre, dass die Menschen endlich diesen veralteten, rückwärts gewandten Organisationen den Rücken kehren würden.
    50 15 Melden
    • Fabio74 10.06.2017 10:56
      Highlight Trotzdem gelten in diesem Land Verfassung und Gesetze.
      36 9 Melden
    • PaLve! 10.06.2017 12:00
      Highlight Von Wort Gottes kann man da nicht sprechen, war ja nicht "Gott" der das gesagt hat.
      Zudem, nimmt man die Bibel wörtlich, sind bestimmte Scheidungen auch schwere Sünde, auch dürften Israelis kein Schweinefleisch essen und müssten eigentlich andere Glaubenseinrichtungen zerstören.
      30 3 Melden
    • TheMan 10.06.2017 13:05
      Highlight Stichelei, es steht aber auch nichts gegen Homosexualtität im NT. Jesus hat sich nie Dafür oder Dagegen ausgesprochen. PaLve! Das mit der Scheidung hat aber dazumals einen anderen Hintergrund. Geselschaftlich nicht Toleriert, und vor allem in Stämmen kann eine Scheidung zu einem Schlechten Klima verführen. Was kein Stammesoberhaupt möchte. Und schlussentlich ging Jesus ans Kreuz fü die Sünde. Und im NT gibts nur 1 Todsünde. Die Sünde gegen den Heiligen Geist. Und wo steht das, mit anderen Glaubensrichtung Zerstören? Das wäre mir neu. Das Schweineessen ist eine Sünde mehr nicht.
      6 2 Melden
    • The Origin Gra 10.06.2017 13:19
      Highlight Soweit ich weiss wurde bis auf die Zehn Gebote das Alte Testament hinfällig als Christus kam.
      Und der hat meines Wissens nie zu Gewalt an Homosexuellen aufgerufen. Er hat sogar eine Prostituirte Beschützt die ohne ihn Gesteinigt worden wäre.
      Liebe Deinen nächsten, was Du willst das andere Dir tun, Du andern sind die Zentrale Botschaft, also der Aufruf zu Empathie.

      Von einer Intoleranz sollte keine Rede sein oder? 🤔
      9 3 Melden
    • Stichelei 10.06.2017 13:23
      Highlight @PaLve: Genau! Das ist genau, was ich meine! Die Bibel ist menschengemacht. Aber die Gläubigen wollen uns ja weis machen, dass das das Wort Gottes sei. Und ja! Der Inhalt des Buches ist so untauglich für die heutigen Fragestellungen, dass es mitsamt der zugehörigen Religion(en) auf den Müllplatz der Geschichte gehört.
      4 9 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 13:52
      Highlight TheMan, du wirfst doch anderen immer gerne vor, sie hätten keine Ahnung von der Bibel. Hier demonstrierst du aber selber Unwissen. Selbstverständlich finden sich im NT harte Worte gegen homosexuelle Praktiken, lies mal die Briefe des Apostels Paulus.
      9 1 Melden
    • TheMan 10.06.2017 15:08
      Highlight Raphael Jesus hat sich Nie gegen oder für die Homosexualität ausgesprochen. Paulus macht dies. Paulus ist aber nicht Jesus. Jesus sieht aber all diese Sache als Sünde an. Was heisst, da er für diese Sünde am Kreuz starb. Er diese Sünden zu sich nahm. Schon noch blöd das du mir was Vorwirst aber selber in die Falle läufst. Übrigens Paulus nimmt dazu im er das AT. Was dort drin steht. Er beruft sich nicht auf Jesus. Einmal sagt er, Das sind alles Sünde. Aber Jesus hat diese Sünde zu sich genommen. Somit hab ich dein Unwissen gezeigt.
      2 4 Melden
    • Waedliman 10.06.2017 15:47
      Highlight Das ist Unsinn. Analog würde es bedeuten, dass Gott Männer, die Sören, Pablo oder Gunther heissen nicht mag, nur weil sie in der Bibel nicht erwähnt werden. Gott ist somit ausserdem gegen Kühlschränke und Autos, Flugzeuge mag er nicht und Pampers auch nicht - weil Jesus ja wohl mit wiederverwertbaren gewickelt wurde. Oder steht davon auch nix in der Bibel und die kleinen Babys müssen sich sogar - weil es ja nicht anders in der Bibel steht - in die Hosen machen??
      2 1 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 15:50
      Highlight 1. Jesus IST das Wort Gottes.
      2. Die Bibel ist bzw. verkündet das Wort Gottes in Menschenworten.

      --> Was Paulus lehrt, ist, was Jesus lehrt.

      Auch wenn Jesus für diese Sünden am Kreuz starb, sind sie doch immer noch Sünden.
      4 1 Melden
    • TheMan 10.06.2017 16:47
      Highlight Raphael falsch was Paulus lehrt, muss nicht das sein, was Jesus lehrte. Den Paulus hat Ihren Zitaten, die Sie gebracht haben, das AT als Grundlage gebraucht. Jesus aber zeigt wie zu leben ist. Jesus hat somit nie was gegen Homosexuelle. Paulus berief sich aber auf das AT. Welches etwas gegen Homosexuelle hatte. Bzw die Gesetze von Menschne gemacht haben. Klar sind Sünden nach wie vor Sünden. Doch für die Sünde ist Jesus ans Kreuz. Und nach der Bibel, wen Mann/Frau an Gott glaubt, werden am letzten Tag der Erde, im Himmel die Sünden vergeben sein und der Schritt in den Himmel da.
      1 1 Melden
  • Jason84 10.06.2017 10:16
    Highlight Wie wollen sie LGBTI Menschen seelischen Beistand geben, ohne ihre Lebensformen an zu erkennen? Einfach widermal nur Show und nichts dahinter bei der Sekte.
    54 14 Melden
    • Raphael Bühlmann 10.06.2017 12:45
      Highlight Es gibt auch gläubige und lehramttreue LGBTI-Menschen – genauso wie es z. B. auch viele Heterosexuelle gibt, deren Lebensformen von der Kirche nicht anerkannt werden.
      10 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 10.06.2017 13:42
      Highlight Mehr als Show! Aber halt ein Schritt vor und ein halber zurück. Der Kampf muss weiter gehn.
      0 2 Melden

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