Schweiz

Aargauer Primarlehrerin zieht sich auf Instagram aus – aus gutem Grund

Morena Diaz unterrichtet Erstklässer in Erlinsbach. Im Internet präsentiert sie sich Tausenden Fans im Bikini.

25.08.17, 15:27 28.08.17, 11:38

Nicola Imfeld / az Aargauer Zeitung

Morena Diaz aus Oberentfelden führt ein Leben zwischen zwei Welten. Am Morgen bringt sie Erstklässlern der Primarschule Erlinsbach Lesen und Schreiben bei. Nachmittags pflegt die 24-Jährige zu Hause ihr Instagram-Profil, wo sie sich 59'000 Personen aus der ganzen Welt präsentiert. Instagram ist mit über 700 Millionen Nutzern das zweitgrösste soziale Netzwerk der Welt, auf dem man Fotos und Videos mit Freunden und Bekannten teilen kann.

Ihr Profil zieren Fotos, die sie im Bikini am Strand zeigen. Diaz präsentiert dabei selbstbewusst ihre Rundungen und lächelt in die Kamera. Sie möchte mit ihrem freizügigen Auftritt auf Instagram ein Zeichen gegen den Schlankheitswahn setzen und all jenen Selbstvertrauen vermitteln, die glauben, nicht dem Schönheitsideal zu entsprechen.

Gemobbt, geschämt, trainiert

Diaz war aber nicht immer so selbstbewusst, wie sie sich heute auf Instagram gibt. Sie erzählt, dass sie sich als Teenagerin für ihre Rundungen geschämt habe. In der Oberstufe sei sie deswegen sogar gemobbt worden. «Als 19-Jährige entwickelte ich eine Essstörung, verfiel einem Fitnesswahn.» Auch Instagram habe seinen Beitrag dazu geleistet. «Ich habe all die ‹perfekten Körper› auf Instagram gesehen. Das hat mich zum Training motiviert.»

Morena Diaz wendet zu Hause in ihrer Wohnung in Oberentfelden bis zu zwei Stunden täglich für Instagram auf.

Die Tochter einer Italienerin und eines Spaniers krempelte ihr Leben um, trieb zwischen ein bis drei Stunden Sport pro Tag. Sie habe rasch an Gewicht verloren, erzählt sie. «Ich war total übermotiviert, wollte immer noch dünner werden.» Ihre Mutter habe erst in den gemeinsamen Sommerferien 2012 in Südfrankreich realisiert, wie ernst die Lage war. «Ich mied damals normale Restaurants, weil ich Angst hatte, dass ich nichts Fettarmes auf den Teller kriege», erinnert sie sich.

Als Diaz im Herbst 2012 ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule begann, habe ihr die Zeit für regelmässiges Training gefehlt. Fressattacken liessen ihr Gewicht wieder in die Höhe schnellen. Zu dieser Zeit war sie bereits auf Instagram aktiv, allerdings mit einem Fitnessblog. «Das Training wurde immer mehr zu einem Zwang, weil ich meine Follower und mein Umfeld nicht enttäuschen wollte», erzählt sie. Damals hatte Diaz erst ein paar hundert Fans. Trotzdem habe sie Zuschriften von besorgten Mädchen erhalten, die sich für ihr Äusseres schämten und auch so einen Körper wollten wie sie. «Da habe ich erstmals realisiert, dass sogenanntes Body-Shaming ein grosses Thema ist.» Das Schämen für den eigenen Körper ist gemäss Studien ein wachsendes Problem. Jede zweite Person ist mittlerweile betroffen.

Werbung auf Instagram

Die Primarlehrerin veränderte ihren Lifestyle ein weiteres Mal. Sie wollte sich nun den Sorgen der Teenager annehmen. Diaz befasste sich mit dem Phänomen Body-Shaming, verfasste Blogeinträge und lud demonstrativ Fotos von sich mit Speckröllchen hoch. «Ich merkte, dass ich meine Follower so ermutigen konnte, dass sie sich für ihren Körper niemals schämen müssen.» Ihre Fangemeinde wuchs schnell auf mittlerweile fast 60'000 an. Dies macht Diaz auch für Firmen interessant.

Als Primarlehrerin will sie ihre Botschaft auch der Klasse vermitteln, allerdings auf eine andere Art und Weise. «Ich unterrichte ungeschminkt, thematisiere mit meinen Schülern Mobbing und ermutige sie zu essen, was sie wollen», sagt sie. Denn das Thema Body-Shaming sei auch bei den ganz Jungen aktuell. Diaz hat beispielsweise schon vernommen, wie sich Sechsjährige als «zu dick» betitelten und deswegen auf ihren Znüni verzichten wollten. «Und letztes Jahr wurde ich von zwei Schülern gefragt, ob ich schwanger sei. Ich erklärte ihnen, dass meine Rundungen etwas ganz Natürliches sind», erzählt sie.

Schulleiter äussert sich nicht

Obwohl Morena Diaz auf Instagram ihren Lehrerberuf keineswegs verheimlicht, war sie vor dem Interviewtermin mit der az aufgeregt. Sie befürchtete, dass Leserinnen und Leser dieser Zeitung ihre freizügigen Fotos auf Instagram und ihre Arbeit als Primarlehrerin kritisieren könnten. Dabei sind dies ihrer Ansicht nach zwei paar Schuhe: «Auf Instagram kämpfe ich gegen Body-Shaming an, in der Schule unterrichte ich meine Klasse.» Ihre Schüler wissen bisher auch gar nicht, dass sie von einem Social-Media-Star unterrichtet werden. Instagram sei in diesem Alter noch kein Thema.

Einen medienwirksamen Auftritt hatte Diaz vor knapp drei Wochen in der SRF-Sendung «Club». Sie diskutierte an der Seite von einer Schönheitschirurgin, einem Fitness- und einem Nacktmodel über Body-Shaming. Wegen ihrem TV-Auftritt sei sie vor dem Schulstart sehr nervös gewesen, erzählt sie. Auf einem Bild auf Instagram schrieb sie am Montag nach den Sommerferien: «Was denken die Eltern wohl über meinen Online-Auftritt?» Offenbar fiel das Feedback positiv aus, Diaz fuhr unter dem gleichen Bild fort: «Wenn dann Eltern sich freuen, dass du die Lehrerin ihres Kindes bist, ist das unbezahlbar.»

Die Oberentfelderin erwähnt die positiven Rückmeldungen von Eltern und Berufskolleginnen. Support erhält Diaz auch vom Schulleiter der Erlinsbacher Primarschule. Er stehe hinter ihrem Engagement, betont sie. Selber äussern will er sich gegenüber der az nicht zum Instagram-Engagement seiner Lehrperson. (aargauerzeitung.ch)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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69
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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 27.08.2017 00:25
    Highlight Ich persönlich habe keine Ahnung, wieso diese Frau glaubt, sie sei nicht schön genug.

    Ich behaupte, 99% von uns Männern finden sie schön.
    16 0 Melden
  • rönsger 26.08.2017 09:23
    Highlight Die (meisten) Kommentare belegen es: Diaz' Einsatz ist bitter nötig: Statt sich des Themas ernsthaft anzunehmen, zeigen die (These!) meist männlichen Kommentatoren, was Schweizer am besten und liebsten machen: papi- und gönnerhaftes Bewerten, als wären sie an einer Viehschau ("jö, diese Rundungen sind doch schön anzusehen"), besserwisserisches Abwerten ("schon mal was von Pubertät gehört") oder Entwerten ("die ist in ihrer Selbstverliebtheit doch nur klickgeil"). Meine magersüchtige Tochter war sechs Monate in stationärer Behandlung; ich weiss, wovon ich spreche und wünsche Morena viel Erfolg!
    83 27 Melden
    • Echo der Zeit 27.08.2017 12:25
      Highlight Und warum war ihre Tochter sechs Monate in stationärer Behandlung ? Übermässiger Sozial Media Konsum ?
      5 14 Melden
    • rönsger 27.08.2017 19:39
      Highlight @ Echo: Du hast mit deiner Frage wirklich nichts geschnallt.
      1 1 Melden
  • StilleLaute 26.08.2017 08:58
    Highlight Im Titel steht: "Aargauer Primarlehrerin zieht sich auf Instagram aus ".

    Ich sehe aber keine Nacktbilder. Was ist hier falsch?
    139 3 Melden
    • Brummbaer76 26.08.2017 09:31
      Highlight Nichts! Typisches Watson/Onlinemedien Clickbait. Der Titel muss nicht zwingend 100 % mit dem Text übereinstimmen.
      Hab mich auch gefragt was am Bikini Ausziehen ist.
      Genau genommen ist das echli Sexistisch odet gilt das nur wenn ein Mann den Titel macht.
      131 5 Melden
    • John Smith (2) 26.08.2017 11:53
      Highlight Aus den USA herüberschwappende Neo-Prüderie. Ich sehe übrigens auch keine «Rundungen», sondern eine ganz normale, ziemlich schlanke Frau.
      61 11 Melden
  • a-minoro 26.08.2017 07:31
    Highlight "Als Diaz im Herbst 2012 ihr Studium an der Pädagogischen Hochschule begann, habe ihr die Zeit für regelmässiges Training gefehlt."

    Echt jetzt? Ein paar Freunde, die an der PH studiert haben, hatten bezüglich Freizeit eine etwas andere Ansicht. 😝
    135 41 Melden
  • G. Schmidt 26.08.2017 02:25
    Highlight Sie würde ein Superlike von mir bekommen!
    29 8 Melden
  • iNo 26.08.2017 02:24
    Highlight Antibodyshaming, anti Körperfixiertheit und genau aus dem Grund zeige ich jedem meinen Körper. Finde ich irgendwie kontraproduktiv.
    52 29 Melden
  • John M 25.08.2017 19:54
    Highlight Kommt mir eher so vor als würde sie das ganze tum um mehr Follower zu generieren.
    Mit "Body Positivity" kann man mindestens so gut aufmerksamkeit eregen wie mit Fitness. Das hat sich für sie gelohnt das sie nun auch Sponsoring bekommt.

    Versteht mich nicht falsch, ich bin grundsätzlich Positiv eingestellt zu ihrem neuen Weg. Aber genau so eingestellt bin ich zu den ganzen Fitness Influencer. Es ist gut wenn sich die Menschen, bzw. Jugendliche mit ihrem Körper und ihrem Selbstbewustsein auseinander setzen.

    Aber ich kaufe es ihr nicht ab das sie das ganze völlig uneigennützig tut.
    91 62 Melden
  • Mnemonic 25.08.2017 18:53
    Highlight Ich werde niemals verstehen was am Körper dieser jungen Frau nicht ok sein soll...
    180 16 Melden
    • Commander 25.08.2017 20:14
      Highlight Dass 2017 eine "normale" und wirklich attraktive Frau wie die Morena nicht schön sein soll, kann ich auch nicht nachvollziehen.
      77 6 Melden
  • Charlie Runkle 25.08.2017 17:51
    Highlight Von wegen für einen guten Zweck.....von einer Sucht in die nächste. Was die Leute sich als Ausrede ausdenken um ihre Fame-Sucht zu verstecken. Meiner Meinung nach kommt es nicht drauf an, was die Leute in den sozialen Medien posten, sondern ob sie posten oder nicht!
    posten(egal mit welchem Hintergrund)=Famegeilheit (Sucht)
    nicht Posten= von mir ernst genommene Personen mit ernst gemeinten Aktionen.
    206 91 Melden
    • Echo der Zeit 25.08.2017 17:58
      Highlight Absolut, sie Bringens auf den Punkt - Die Dame ist ein Grund mehr Instagram usw. zu Meiden.
      56 33 Melden
    • Tsunami90 25.08.2017 19:52
      Highlight Meine güte! Instagram und im allgemeinen soziale medien sind bloss ein kanal zur kommunikation. Es ist als ob sie den Brief verteufeln würden, als dieser erfunden worden ist.
      80 32 Melden
    • Brummbaer76 26.08.2017 10:05
      Highlight Kommentieren ist genau so Famegeil sein, weil Meinung öffentlich gepostet. Und ja man auf die Antworten und Reaktionen gespannt ist. Ehrlich gesagt ist doch jeder ein bisschen Famegeil.
      25 4 Melden
    • Charlie Runkle 26.08.2017 12:05
      Highlight Tsunami weiss echt bescheid über die sozialen Medien....... gratulation dazu 👏

      Brummbear wer bitte postet Kommentare hinter einem Pseudonym um seine Famegeilheit zu stillen?
      4 6 Melden
    • Hades69 27.08.2017 04:53
      Highlight @Charlie Runkle

      Vielleicht dein Unterbewusstsein?
      4 1 Melden
    • Charlie Runkle 27.08.2017 14:14
      Highlight @hades ich muss dich enttäuschen, die Kommentare werden von mir bewusst geschrieben, aus reinem Vergnügen.
      Bei personen die keine gesunde selbstreflexion haben könnte das jedoch durchaus der fall sein
      1 0 Melden
  • Arutha 25.08.2017 17:24
    Highlight Ich denke was sie durchgemacht* hat nennt man Erwachsen werden.

    *Damit meine ich den Gesinnungswechsel und sich nicht mehr so stark unter Druck zu fühlen.
    118 13 Melden
  • Skeletor82 25.08.2017 17:21
    Highlight Was kaum vorkommt: Wie das Lehrerkollegium mit ihrer freizügigen Art umgeht - Zickenkrieg im Lehrerzimmer (respektive Mobbing hinter ihrem Rücken) ist fast garantiert.

    Kurzum: Ich wünsche ein Follow-Up!
    28 51 Melden
  • Matrixx 25.08.2017 17:02
    Highlight Ich hatte von der 3. Primarklasse bis zur 2. Oberstufenklasse Lehrerinnen, die etwa das Alter von Morena Diaz hatten.
    Aber glaubst du, die hätten ihren Körper so gezeigt wie Morena Diaz? Denkste... Von wegen, früher war alles besser.
    115 34 Melden
    • Datsyuk 25.08.2017 17:37
      Highlight Ich mag solche Kommentare. 🔝💟
      62 20 Melden
    • StilleLaute 26.08.2017 09:02
      Highlight Wir hatten in einem Klassenlager eine Lehrerin (zur Unterstützung), die konnten wir heimlich beim umziehen beobachten. Das war damals mit 14 ein Erlebnis.
      31 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 25.08.2017 16:57
    Highlight Wenn sich Menschen in Unterwäsche oder Badekleid auf sozialen Medien öffentlich machen, finde ich das kein bisschen weniger idiotisch, nur weil die Frau nicht dünn ist.

    Einer halbnackten, selbstverliebten und öffentlichkeitssüchtigen jubelt man zu und ruft bravo?

    Oje.

    193 33 Melden
    • Tsunami90 25.08.2017 19:54
      Highlight Gehen sie nie in die Badi?
      16 61 Melden
    • Toerpe Zwerg 25.08.2017 21:13
      Highlight Wenn Sie mir den Zusammenhang erklären, beantworte ich Ihre Frage.
      89 14 Melden
  • HAL9000 25.08.2017 16:53
    Highlight Das sind ja bereits Goodnews
    16 16 Melden
  • Skeletor82 25.08.2017 16:37
    Highlight Was auf der Primarstufe scheinbar geht, wäre ab der Oberstufe undenkbar.

    55 21 Melden
    • Rendel 25.08.2017 16:54
      Highlight Na, Schüler kennen ihre Lehrer auch im Badeanzug.
      67 6 Melden
    • dommen 25.08.2017 16:55
      Highlight Ist ja nicht so, dass Sie nackt um eine Stange kreisen würde.
      97 8 Melden
    • Skeletor82 25.08.2017 17:19
      Highlight Weiter unten sieht man es zBsp an dem Kommentar von @Dingsda. Wenn pubertierende Jungs solche Bilder von ihrer Lehrerin sehen würden, ist klar, wohin die Reise geht.

      Klar gibt es Lehrpersonen im Schwimmbad - aber die posieren da ja wohl kaum wir auf den gezeigten Bildern und die Kids heutzutage müssen vermehrt eher darauf achten, dass sie nicht untergehen.
      22 20 Melden
    • Grins 26.08.2017 11:02
      Highlight Neee Lehrpersonen tragen ab der 3. Klasse ein T-Shirt über dem Badeanzug und gehen auch nicht mehr mit ins Becken.
      3 6 Melden
  • Rendel 25.08.2017 16:25
    Highlight Kinder zu ermutigen zu essen was sie wollen, ist auch nicht der richtige Weg.

    Warum überhaupt so visuell körperfixiert.
    Eine gute Beziehung zum eigenen Körper findet auf vielen Ebenen statt, nicht über das Auge und darum finde ich dieses Posen nicht gut. Wichtig ist den eigenen Körper wahrnehmen zu lernen. Mit Fotos tut man das nicht.
    115 51 Melden
    • Michael Mettler 25.08.2017 16:55
      Highlight @rendel: aha, wollen sie denn kinder zwingen was zu essen was sie nicht wollen? #keineahnung
      21 57 Melden
    • poga 25.08.2017 16:59
      Highlight Kinder früh zu ermutigen sich selber zu lieben wiederum ist keine schlechte Sache. Man kann ja über die Art und Weise diskutieren. Wenn sie so schön gemacht wird habe ich keine Probleme *hust*. Aber im Ernst. Ich schaue mir in letzter Zeit deutsche Youtuber an. Bei zum Beispiel den Qeren denke ich mir oft, wenn die nur früher eine Art Akzeptanz erfahren hätten, würden sie heute nicht so ein Opfergeheule lostreten und sich stattdessen als Teil der Gesellschaft fühlen. Aber schlussendlich geht es vorwiegend darum sich selbst zu akzeptieren. Wenn das hier hilft, dann soll sie es weiter tun.
      30 5 Melden
    • Rendel 25.08.2017 17:13
      Highlight Ja, wenn mein nur Pommes essen wollte und Kuchen, würde ich es zwingen, auch wenn es nur Karotten essen wollte.
      Es geht darum Kindern auch etwas über gesunde Ernährung beizubringen, Schritt für Schritt kindergerecht.
      58 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2017 17:15
      Highlight Grundsätzlich hast du Recht. Aber in der heutigen Zeit der Bilderfluten braucht es eben doch ein entsprechendes Gegengewicht. Insbesondere für die jüngeren Generationen ist das wichtig.
      Die Frau bewirkt mit ihrem Auftritt viel Gutes. Ich wünsche ihr Glück!
      37 10 Melden
    • queendaenerys 25.08.2017 17:41
      Highlight @rendel.
      Wenn man das Instagram Profil von Morena Diaz besucht und die Texte der Beiträge liest, merkt man sehr schnell dass Morena nich so körperfixiert ist, wie Sie es aufgrund dieses Artikels aufgefasst haben. Ja, ihre Botschaft richtet sich gegen das BodyShaming. Es soll sich niemand, mit egal welchem Körper, ob dick oder dünn, schämen müssen. Allerdings betont Morena immer wieder, dass es sehr wichtig ist, sich selber zu akzeptieren und zu lieben, eben diese Körperwahrnehmung zu finden, wie Sie es beschreiben.
      Instagram funktioniert nun eben mal mit Fotos...
      42 8 Melden
    • Rendel 25.08.2017 17:57
      Highlight Ich hab von visuell fixiert auf den Körper gesprochen, queendaenerys. Schämen soll sich gar keiner müssen, weder für den Körper noch sonst was. Das ist ein Ganzheitsding.
      12 0 Melden
    • Michael Mettler 25.08.2017 18:00
      Highlight @rendel: du willst kinder ZWINGEN etwas zu essen. Wie denn? Und hoffentlich hast du keine eigenen kinder...
      7 35 Melden
    • Rendel 25.08.2017 18:26
      Highlight Sie kann ja als Lehrerin da viel bewirken, Holla, da braucht es doch kein Instagramm. Zudem ist sie überdurchschnittlich attraktiv und ich werde das Gefühl nicht los, dass sie die Bestätigung aus dem Netz braucht. Ob sie wirklich Gutes bewirkt, das kann ich nicht beurteilen.
      25 10 Melden
    • Rendel 25.08.2017 19:30
      Highlight Ich mach's natürlich wie mit Stopfgänsen Michael, so stellst du dir das doch vor, gell. 🙄
      30 3 Melden
    • Michael Mettler 25.08.2017 20:09
      Highlight @rendel: die wörter kinder und zwingen in einen satz packen und dann ironisch werden. Hmmm. Da braucht man nicht mal mehr vorstellungskraft.
      5 32 Melden
    • Rendel 25.08.2017 20:27
      Highlight Sie können ihrem Kind gern erlauben sich nur von Karotten zu ernähren, ich würde das nie zulassen, weil das zu gesundheitlichen Schäden von meinem Kind führt. Unsere Kinder gesund zu ernähren, lag in unserer Verantwortung als Eltern. Sie können weiter auf einem Wort herumreiten und das ad absurdum führen. Das ergibt dann eben absurde Kommentare. Ausser ihnen haben mich die meisten verstanden, was ich ausdrücken wollte.
      28 3 Melden
    • Michael Mettler 26.08.2017 06:14
      Highlight @rendel: wie wenn ein kind sich nur von karotten ernähren würde... und dann meinen andere schrieben absurde kommentare...
      2 16 Melden
    • Rendel 26.08.2017 12:29
      Highlight Sie kamen mit dem Wort Zwang Herr Mettler. Ihre Kinder dürfen sicher auch Fernseh schauen was sie wollen, weil sie diese ja zu nichts zwingen möchten und sie dürfen sicher auf bleiben so lange sie wollen, sonst müssten sie sie ja ins Bett zwingen.
      Nun können sie alleine weiter zwängen.
      4 1 Melden
  • Raembe 25.08.2017 16:19
    Highlight Gute Aktion!

    Sie sieht auch gut aus, das bisschen Röllchen schaden Niemandem
    81 19 Melden
  • ZH27 25.08.2017 16:14
    Highlight Hauptsache man zeigt sich, scheint die Devise zu sein. Wenn man trainiert ist, ist man ein Fitnessmodel, wenn man sonst eine gute Figur hat oder sonst speziell aussieht ein "normales" Model. Wenn man ein wenig mehr Speck auf den Rippen hat, setzt man halt ein Zeichen gegen den "Schlankheitswahn". Wie wärs, wenn man einfach von diesem übermässigen Fokus auf den Körper wegkommen würde? Das ganze Getue ist überhaupt unnötig. Instagram kann man auch löschen, wenns einem belastet (wer hätte das gedacht). Sehe hier nichts anderes als ein weiterer Beitrag zum allgegenwärtigen Körperkult.
    231 17 Melden
    • Taebneged 25.08.2017 16:44
      Highlight O.k.! Das sollten dann die Werber umsetzen. Mode und Werbung zelebrieren den Körper Kult. Weil schreibst bei uns (Gesellschaft) das mehr Geld einbringt.
      11 11 Melden
    • Trouble 25.08.2017 17:28
      Highlight Sag das mal den Kindern und Jugendlichen - v.a. denen in der Pubertät. Wenn sich der ganze Körper verändert, ist es doch klar, dass sie sich "Normwerte" suchen. Und das ist halt schwierig, wenn überall nur retouchierte Körper gezeigt werden. Man muss ziemlich gefestigt sein, um sich von solchen Einflüssen nicht mehr beeinflussen zu lassen. Dies ist aber bei jungen Menschen nur selten der Fall.
      29 5 Melden
  • Steven86 25.08.2017 16:05
    Highlight Wer sollte schon was dagegen haben, eine attraktive Frau die sich für die jungen einsetzt. Ihr Einsatz ist lobenswert.
    54 25 Melden
    • R. Schmid 25.08.2017 22:51
      Highlight Es geht um Klicks und Follower, nicht um mehr.
      12 6 Melden
  • Cerberus 25.08.2017 16:04
    Highlight Die inneren Werte zählen und wenn mein Schatz mal ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat, ist mir das total egal.
    47 15 Melden
  • Friction 25.08.2017 15:55
    Highlight Eine interessante Entwicklung die diametral den einst publizierten Aufnahmekriterien der PH Zürich widersprechen. Siehe: http://wat.is/E2BqbBAAz4rDSTTD
    18 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2017 17:18
      Highlight Erlinsbach und Oberentfelden gehören zum Aargau, nicht zu Züri ;-)
      18 5 Melden
    • Friction 25.08.2017 18:07
      Highlight Echt jetzt? Dann darf im Kanton Aargau auch nur jemand arbeiten der/die im Kanton Aargau studiert hat?
      Ich denke nicht, dass Sie verstanden habe, was meine Aussage bezwecken sollte.
      8 3 Melden
    • Friction 25.08.2017 18:10
      Highlight @ HdW: Habe Ihrem ;-) wohl zu wenig Beachtung geschenkt. Deshalb auch noch ein ❤️ für sie 😉
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2017 19:38
      Highlight :-)
      4 4 Melden
  • Madison Pierce 25.08.2017 15:51
    Highlight Ich weiss nicht, wie sie früher aussah, aber auf den Fotos sehe ich einen gesunden weiblichen Körper ohne übermässige "Rundungen" oder gar "Speckröllchen".

    Muss wohl mal meine Augen neu kalibrieren für die fancy neue Social Media-Welt...
    140 24 Melden
  • Christof1978 25.08.2017 15:45
    Highlight Ich wundere mich bei den Instagram-Sternchen einfach immer, dass diese quasi von einem Tag auf den anderen ihre Meinung ändern können - was uns "Erwachsenen" vom vorneherein als suboptimale Entwicklung klar ist wie zum Beispiel der Fitnesswahn. Klar ist man mit 19 noch nicht ganz so weit und hat andere Ansichten als vielleicht mit 30 - aber gefährlich ist, dass viele dann bereits für andere als Vorbild agieren und eigentlich keine Ahnung haben, was sie vermitteln.
    42 7 Melden
  • Dä Brändon 25.08.2017 15:42
    Highlight Diese Frau ist ein Vorbild, sie trägt so viel Verantwortung und geht damit super um. Ich wünschte meine Kinder hätten Sie als Lehrerin.
    72 31 Melden
    • John M 25.08.2017 19:21
      Highlight Ich wünsche mir eine Lehrerin für meine Kinder die etwas von ihrem Fach versteht. Was sie in ihrer Freizeit tut ist mir herzlichst egal.
      35 5 Melden
    • Dä Brändon 26.08.2017 08:49
      Highlight Man kann schwer davon ausgehen das die Frau etwas auf'm Kasten hat, sie postet schliesslich nicht was sie gegessen hat oder was sie gerade anziehen möchte.
      6 8 Melden
    • StilleLaute 26.08.2017 09:06
      Highlight Ich wünsche mir, meine Kinder hätten eine solche Lehrerin und ich müsste regelmässig in die Schule kommen zur Besprechung ;).
      6 7 Melden
  • Alterssturheit 25.08.2017 15:42
    Highlight Setzt sich für ein sinnvolles Anliegen ein - Bravo. Und die Föteli im Bikini stören hoffentlich auch niemanden, sieht man in jeder Badi.
    82 10 Melden
  • Datsyuk 25.08.2017 15:39
    Highlight Diese Frau gefällt mir sehr! Eine grosse Ausstrahlung und Schönheit blickt mir entgegen.
    62 15 Melden
  • Dä Brändon 25.08.2017 15:36
    Highlight Wow! Super Frau, super charmant. Genau min Typ.
    42 17 Melden

Wenn ein Fake-Porno von dir im Netz landet, bist du mitschuldig!

Leute breiten ihr Leben im Internet aus, ohne an die Konsequenzen zu denken. Und wundern sich dann, wenn ein Fake-Porno von ihnen im Netz landet.

Mit unserem unvorsichtigen Umgang mit sozialen Medien bitten wir schon fast darum, in einem Fake-Porno zu landen. Alles muss auf Facebook und Instagram und mit den 700 Freunden, von denen man vermutlich kaum die Hälfte kennt, geteilt werden.

Privatsphäreeinstellungen? Interessiert niemanden. Unzählige Konten auf Facebook sind öffentlich zugänglich. Und sucht man beim sozialen Netzwerk nach seinem eigenen Namen, dürfte so mancher erschrecken, was da aus der Versenkung wieder auftaucht.

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