Schweiz

Schweiz und die EU: Kein einfaches Verhältnis, aber ein fruchtbares. Bild: KEYSTONE

Der Schweiz kann die EU egal sein? Von wegen! Schau dir mal diese 4 Grafiken an 

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Man mag zu den Bilateralen Verträgen stehen, wie man will, aber an einem lässt sich nicht rütteln: Wenn's um die Exporte geht, dann ist die EU definitiv der wichtigste Partner der Schweiz. Das belegen die folgenden Grafiken. 

12.09.16, 10:15 12.09.16, 11:35

Importe aus der EU:

Daten: eda.admin.ch. bild: watson

Die Schweiz importierte 2015 Waren im Wert von 166 Milliarden Franken, 120 Milliarden aus der EU. Am meisten importierten wir aus Deutschland, nämlich 28 Prozent. Darauf folgen Italien (10 Prozent), Frankreich (8 Prozent) und Österreich (4 Prozent).

Aus Überseestaaten wie zum Beispiel China oder den USA kommen lediglich 7,4 beziehungsweise 7 Prozent unserer Importe.

Exporte in die EU:

Daten: eda.admin.ch. Bild: watson

Bei den Exporten ergibt sich ein ähnliches Bild. 54,7 Prozent unserer Exportgüter gehen in die EU. Auch hier liegt Deutschland mit 18 Prozent an der Spitze. Danach folgen die USA (14 Prozent), Frankreich (7 Prozent) und Italien (6 Prozent).

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Exportschlager:

Daten: eda.admin.ch. Bild: watson

Unser Spitzenexportgut (nach dem Wert, der exportiert wurde) sind Pharmazeutika. 2015 wurden Medikamente im Wert von 85 Milliarden Franken ins Ausland exportiert, dies entspricht 42 Prozent des ganzen Schweizer Exportes. 54 Prozent davon gingen in die EU. 

Unser zweiter Exportschlager sind Präzisionsinstrumente, zum Beispiel Uhren. Sie machen 23 Prozent des Gesamtexportes aus, gut 40 Prozent davon gehen in die EU. Auch die Schweizer Bauern sind abhängig davon, dass die EU land- und forstwirtschaftliche Produkte in der Schweiz einkauft. Sie verkaufen 58,7 Prozent ihrer Produkte ins nahe Ausland.

Güterverkehr mit der EU:

Daten: eda.admin.ch. Bild: watson

Weiterhin wird ein Grossteil des Gütertransportes (Gewicht) mit der EU über den Strassenverkehr abgewickelt. 2015 waren es 71 Prozent. Auf dem zweiten Rang folgt der Schienenverkehr mit 14 Prozent. Weiter geht es über das Wasser mit dem Schiff (8 Prozent), in der Pipeline (7 Prozent) und in der Luft per Flugzeug (0,4 Prozent).

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167Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G.Oreb 05.10.2016 13:37
    Highlight Interessant wäre auch eine Statistik, wieviele illegale Waren importiert/exportiert werden. Gibts da irgendwelche Zahlen/Hochrechnungen?
    2 0 Melden
  • Hans.Dampf 15.09.2016 16:52
    Highlight Wow, die ganzen bilateralen Verträge liessen sich mit nur 4 Freihandelsabkommen zwischen Deutschland, Italien, Frankreich und Österreich ersetzten. So cool!
    11 8 Melden
    • balzercomp 19.09.2016 07:17
      Highlight Nur, dass das nicht geht. Kein EU-Mitglied kann eigenständig Handelsverträge abschliessen. Diese Kompetenz wurde an die EU deligiert.
      9 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.09.2016 11:58
    Highlight Hier aus einem aktuellen Artikel zur EU in einem EU-Mitgliedsland:

    "Das gemeinsame Ziel war, das wirtschaftliche und politische Gewicht Europas in der Welt zu stärken, und die Bildung eines gemeinsamen Wirtschaftsraum war die erste Etappe."

    Sind diese Ziele Unsinn?

    Gemäss den schweizer EU-Gegner, sollte stattdessen jedes europäische Land alleingestellt global seine Interessen vertreten, weil ja jeder gegen jeden.

    Beim gemeinsamen Wirtschaftsraum will man mitmachen, aber nicht zu den solidarischen Anstrengungen beitragen (Kohäsionsfond).

    Die Schweiz ist ein egoistische Rosinenpicker.
    16 13 Melden
  • Amadeus 15.09.2016 01:05
    Highlight Einerseits: Sehr spannende Kommentare
    Andererseits: Durchaus erschreckend wie viele vermeintliche EU-Experten hier persönliche Meinung, Mutmassungen und Ideologie mit Fakten verwechseln
    12 2 Melden
  • dauenhuber 14.09.2016 12:50
    Highlight Letzten Endes bestimmt der Markt bzw. das Kapital was importiert und exportiert wird.

    Wie die Statistik zeigt, funktioniert ja der Warenaustausch derzeit trotz aktuellen strengen zollrechtlichen Bestimmungen zwischen der Schweiz und EU.

    Der Artikel ist demnach völlig belanglos.

    Und die EU ist mir aber so was von schnurzpiepegal.
    23 27 Melden
    • Soli Dar 14.09.2016 21:04
      Highlight wenn die Welt so einfach wäre!
      19 7 Melden
    • Energize 15.09.2016 07:37
      Highlight Der Markt wäre ja ein ganz Anderer ohne die Bilateralen!
      Und ja der Markt würde spielen und wir würden in die Röhre schauen, weil der Markt unsere Produkte und Dienstleistungen nicht mehr zu unseren Preisen haben will
      17 4 Melden
    • nick.jeker 19.09.2016 07:37
      Highlight Eigentlich ist Ihr Artikel voller Unsinn! Funktionieren tut doch die Sache nur, Dank der gewaltigen Anstrengungen unsere Politik. Aber Ihnen ist ja unsere totale Abhängigkeit von diesem Wirtschaftsraum "schnurzpiepegal". Was für hehre Worte!!
      Mich schauderts ob soviel Ignoranz.
      4 2 Melden
  • sanmiguel 14.09.2016 09:43
    Highlight Watson oder WOZon...?
    20 23 Melden
    • Soli Dar 14.09.2016 21:05
      Highlight Ja ja am Schluss müssen die "bösen" Linken noch den Kopf hinhalten für den Bilateralen Weg, welcher jedoch vor allem der Wirtschaft dient und nicht per se ein linkes Projekt ist!
      23 4 Melden
  • geronimo4ever 13.09.2016 17:54
    Highlight Geschickt!
    2 5 Melden
  • felixJongleur 13.09.2016 14:51
    Highlight Allen EU Fans hier drin empfehle ich die aktuelle Folge der Satiresendung die Anstalt. Ich staune über das Bessermenschentum von Euch, ihr solltet nochmals überlegen ob die gepriesene EU wirklich für seine Bürger und die Friedenserhaltung geschaffen wurde.
    52 30 Melden
    • felixJongleur 13.09.2016 16:15
      Highlight Korrigiere mich, Bessermenschentum ist unglücklich gewählt, eher Besserwisserei à "wir weltoffen&progressiv - ihr dumb & rechtsnational".
      39 18 Melden
    • Soli Dar 13.09.2016 20:16
      Highlight Na ja die EU und insbesondere der EUGH sind tatsächlich nicht perfekt und teilweise sehr neoliberal durchtränkt bzw. von wirtschaftlichen Interessen geprägt. Zudem gibt es durchaus Demokratiedefizite. Trotz allem, die EU bleibt das grösste Friedensprojekt aller Zeiten, solange sie sich gegen Einfluss von USA und NATO wehren kann. Doch was ist die Alternative? Zurück rechtsnationalistischer Abschottung? Ausbeutung mittels menschenunwürdigen Saisoniers und 'Fremdarbeiter'-Politik ? Nein danke!
      33 17 Melden
    • Ein Wanderer 14.09.2016 13:16
      Highlight Hey Soli Dar
      Ich hab mich schief gelacht bei deinem Kommentar. Um deine Frage vorweg zunehmen: Zurück zu den EFTA-Staaten wäre ein guter Anfang für eine Alternative.
      Wer aber die ganze Story von Anfang an (ab 1945) bis heute studiert hat, weiss dass sich die EU überhaupt nicht gegen den Einfluss der USA und schon gar nicht der NATO-Armeen wehren kann. Im Gegenteil. Sie fungiert lediglich als verlängerter US-Arm. Die agilsten Gegner Europas sitzen im EU-Rat und sind hörige US-Marionetten. Buchtipp: Daniele Ganser - NATO Geheimarmeen in Europa
      17 8 Melden
    • Soli Dar 14.09.2016 21:03
      Highlight Habe mich ebenfalls mit Daniele Ganser auseinandergesetzt, diesbezüglich stimme ich Ihnen zu. Gleichzeitig gab es auch in der Schweiz eine Geheimarmee und dies obwohl die CH offiziell nicht dabei war.

      Die Schweiz kann ja gerne einfach EFTA-Mitglied bleiben, kaum jemand fordert den EU-Beitritt. Gerade alle die so wehement gegen einen EU-Beitritt sind, müssten den Bilateralen Königsweg umso heftiger verteidigen. Einen besseren Deal wird es für die CH wohl kaum geben! Jedenfalls sind Kontingente, Höchzahlen und damit das scheitern der Bilateralen der falsche Weg!
      14 6 Melden
    • Energize 15.09.2016 07:41
      Highlight @Soli Dar: Absolut richtig beschrieben: Wer gegen einen EU-Beitritt ist, sollte die Bilateralen mit allen Mitteln verteidigen. Ohne Bilaterla würden wir mit grosser Warscheinlichkeit Beitrittsgespräche führen (müssen). Die Schweiz ist keine Insel.
      10 3 Melden
    • Soli Dar 15.09.2016 20:16
      Highlight ChrisA genau so ist es. Leider hat die SVP vielen Sand in die Augen gestreut und den Irrglauben verbreitet man könne starre bürokratische Kontingente einführen UND die Bilateralen erhalten...
      10 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 19:32
    Highlight Auf Augenhöhe verhandeln ... das tun die EU Mitgliedsländer unter sich.

    Aber Nichtmitglieder, die es auch explizit nicht werden wollen, können doch nicht Forderungen und Ansprüche auf gleicher Augenhöhe stellen.

    Die Nichtmitgliedschaft der Schweiz (oder jetzt GB) ist ein bewusster Entscheid. Und dann ist man eben auch nicht dabei; gewollt. Brexit ist keine EU-Mitgliedschaft "light".

    Man kann dann Vereinbarungen verhandeln mit der EU, Bilaterale. Aber man kann nicht erwarten, "irgendwie doch wie ein EU Mitglied" dazustehen.

    Viele Schweizer fordern aber von der EU, de Füfer onds Weggli.
    72 65 Melden
    • BeWi 12.09.2016 19:48
      Highlight Genau das Gegenteil ist der Fall. Eu behandelt uns bei den pfluchten wie ein mitglied..
      54 39 Melden
    • R&B 12.09.2016 19:54
      Highlight ...unds Brügeli.
      12 8 Melden
    • Maett 12.09.2016 21:56
      Highlight @Benot: "Aber Nichtmitglieder, die es auch explizit nicht werden wollen, können doch nicht Forderungen und Ansprüche auf gleicher Augenhöhe stellen." - wieso nicht? Verträge erstellen ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen und ist IMMER auf Augenhöhe zu bewerkstelligen, unabhängig der Beziehung der Vertragspartner.

      Das findet nur nicht statt, wenn man einen Krieg verloren hat, und einem Verträge aufgedrückt werden können. Und wenn das unser Verhältnis zur EU sein soll, muss man ja so einiges überdenken...
      44 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 09:33
      Highlight @Maett: Frag Dich bei der nächsten Lohnverhandlung mit dem Chef, ob Du auf gleicher Augenhöhe bist. Oder als ich neulich bei Google "Ja, ich stimme zu" clickte, hatte ich auch nicht das Gefühl, auf gleicher Augenhöhe zu sein.

      Das schweizer Problem mit der EU auf den Punkt gebracht, hat BeWI: "Eu behandelt uns bei den pfluchten wie ein mitglied" Also sowas! Dabei sind wir doch die Überschweizer und nicht irgendwelche Schwoben oder Tschinggen. Die EU soll uns gefälligst besser behandeln! Sonderlocke.

      ... Dabei stimmt es nicht einmal: Die CH erspart sich ja die Nettozahler Kohäsionsmilliarden.
      21 28 Melden
    • Maett 13.09.2016 15:24
      Highlight @Benot: einerseits bin ich bei Lohnverhandlungen mit dem Chef natürlich auf gleicher Augenhöhe (beide haben die Möglichkeit eine passende Lösung zu finden und dieselbe Kündigungsfrist einzuhalten), andererseits ist die EU nicht unser Vorgesetzter, sondern ein Nachbar.

      Auch bei Google sind sie auf gleicher Augenhöhe, zwingt sie ja keiner das Angebot zu nutzen - nur weil Sie sich diesen Gedanken nicht machen, ist das noch lange nicht normal.

      Wieso "sparen" wir uns die Kohäsionsmilliarden? Macht der Vietnam, Peru und Australien ja auch? Warum sollten wir dazu verpflichtet sein?
      18 17 Melden
    • Alienus 14.09.2016 08:48
      Highlight Weil die CH Inner-EU-Rechte hat, die Vietnam, Peru und Australien nicht haben.

      Nun, da gibt’s für die CH beidseitig bindende und verpflichtende Vereinbarungen.

      Es geht auch darum, wenn ein Nichtmitglied in einem Club handelsrechtlich mitmischen und dadurch profitieren kann, so sind dann bestimmte Eintrittsgelder fällig.

      Die CH sitzt zwar am Katzentisch, aber sie ist im Clubraum drinnen und darf mitspielen.

      Vietnam, Peru und Australien nicht!.
      11 6 Melden
  • BeWi 12.09.2016 18:25
    Highlight Also, jetzt kehrt das mal um was die CH für Europa bedeutet! Und die behandeln und wie der letzte Dreck! Zum ko...
    72 81 Melden
    • R&B 12.09.2016 18:54
      Highlight Mimimi...
      50 50 Melden
    • BeWi 12.09.2016 19:35
      Highlight Wegen mir alles künden.. ich steh dazu dass es dann abwärts geht.. aber das respektlose verhalten brauch ich nicht...
      43 54 Melden
    • Fabio74 12.09.2016 21:48
      Highlight Wo wird denn die Schweiz genau respektlos behandelt.
      Mal bitte Fakten und nicht das SVP-Gejammer
      57 35 Melden
    • Olaf 13.09.2016 05:35
      Highlight Das würde mich auch interessieren. Aber manche, wie wohl BeWi auch, empfinden es schon als Demütigung, dass die Schweiz verhandeln muss. Sie wünschen sich, dass die Schweiz alles auf dem Silbertablett präsentiert bekommt. Sorry, mit Realpolitik hat das nichts zu tun. Zumal nicht, wenn der EU mit Hass-Initiativen ans Bein gepinkelt wird.
      53 47 Melden
    • BeWi 13.09.2016 08:02
      Highlight Genau.. SVP... immer der gleiche Schwachsinn wenn keine Watsonkonforme Kommentare abgegeben werde. Googelt doch selber, ihr habt wohl mehr zeit... Stichworte Horizon 2020, Erasmus, Kroatien Protokoll, Anbindung Schienennetz IT /DE, Flugzeuge 7. Freiheit, Süddeutschland, Bankenlizenz CH / EU... etc. etc..
      36 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 09:59
      Highlight Typisch watson Leserschaft, Hauptsache man kann ein bischen Schweiz-Bashing betreiben. Der böse Schweizer, der nie genug bekommt, gute EU, böse böse Schweiz. Das ist so die Haltung des durchschnittlichen watson Lesers und Reporters.

      Bei den EU Verträgen hat es z.B. eine Klausel, die besagt, dass Verträge nach verhandelt werden können, falls sich zeigt, dass diese sich unvorhergesehen negativ entwickeln. Bei der MEI hat man aber gesehen, dass sich die EU einen Dreck darum schert. PFZ nachverhandeln, keine Diskussion.
      50 22 Melden
    • Froggr 13.09.2016 20:08
      Highlight Olaf Sie haben scheinbar nur wenig Ahnung. Die EU ist nur am "täubele" weil wir die MEI angenommen haben und weil sie denken sie seien etwas besseres als wir. Dabei sind sie ein Haufen Länder, welche sich von Deutschland (und Frankreich) umherkommandieren lassen. Das brauchen wir nicht und werden es auch in hundert Jahren nicht brauchen. Und wenn die denken sie können über uns bestimmen, dann liegen sie schlicht falsch.
      19 18 Melden
    • Amadeus 14.09.2016 23:05
      Highlight @Froggr
      Ich finde eine gesunde Skepsis gegenüber der EU durchaus angebracht und die Diskussionen hier im Forum sind sehr spannend.
      Aber anderen vorzuwerfen, sie hätten keine Ahnung, während man selber mit unwahren Behauptungen um sich wirft, finde ich nicht i.O. und bringt niemandem etwas.
      Die EU ist nicht am "täubele" wegen der MEI, sondern hat bereits 1993 ihre Bedingungen für Verhandlungen klar gemacht («Guillotine-Klausel»). Hätten sie eine Ahnung von Europapolitik wüssten sie das.
      8 5 Melden
  • R&B 12.09.2016 16:49
    Highlight Ohne Bilaterale wird alles teurer. Importe und Exporte. Verteuerte Exporte wird zu weniger Unternehmensgewinnen und zu mehr Arbeitslosigkeit führen. Fakt.
    58 39 Melden
    • Normi 12.09.2016 18:38
      Highlight Mit EU und fakten haben die bünzli links & rechts nicht so gerne 😉
      30 10 Melden
    • Maett 12.09.2016 18:40
      Highlight @R&B: diese Bilateralen-Diskussionen werden doch nicht wegen des Handels geführt... somit ist es auch kein Argument, die die zunehmende Gegnerseite beruhigt - diese nimmt wirtschaftliche Nachteile nämlich durchaus für die von ihr mehrheitlich geforderten Änderungen in Kauf.
      15 10 Melden
    • R&B 13.09.2016 11:20
      Highlight @Maett: Bei der Diskussion geht es tatsächlich nicht um den Handel. Das habe sogar ich begriffen ;-)
      "...diese nimmt wirtschaftliche Nachteile nämlich durchaus für die von ihr mehrheitlich geforderten Änderungen in Kauf." -> weil die Gegnerseite sich selber betrügt und wirklich glaubt, das die EU (=28 Länder) die Schweiz unbedingt benötigt. Die wirtschaftlichen Konsequenzen sind fatal, und v.a. die Mehrheit der SVP-Anhänger wird dann nämlich den Job verlieren. Aber lieber der SVP blind über die Klippe folgen, als sich wie Erwachsene einer ganz normalen Vertragsverhandlung stellen.
      12 8 Melden
    • Normi 13.09.2016 14:56
      Highlight @R&B

      das lustige/traurige ist das die meisten Schweizer Ignorieren das die EU aus 28 Länder besteht und nicht nur aus den angrenzenden Ländern...

      Top Kommentar :-D
      12 4 Melden
    • Hand-Solo 13.09.2016 15:02
      Highlight @R&B Wenn die Mehrheit der SVP Anhänger dadurch Arbeitslos würden, müssten ja Logischerweise in so einem Fall die Mehrheit der Schweizer Arbeitslos werden.
      Du beachtest bei deinen Schätzungen aber nicht, das 80% der Schweizer Exporte (Elektronik, Pharmaka, und Uhren) nicht wirklich Preis-relevant sind. Es ist nicht so, dass bei einer Kündigung der Bilateralen auf einmal 0% der Exporte in die EU gehen. Das einzige was auf der Hand liegt ist, das die Exporte in die EU abnehmen würden, um wieviel weniger aber steht in einem anderen Stern.
      8 7 Melden
    • Normi 13.09.2016 16:17
      Highlight @Hand-Solo

      Elektronik ist sehr wohl Preis relevant oder wieso produzieren Fast alle in Billiglohn Ländern...
      5 6 Melden
    • Hand-Solo 13.09.2016 16:58
      Highlight @Normi: Für den Konsumenten, welcher den neusten 4k LED TV im Mediamarkt besorgen will mag das vielleicht stimmen. Aber dann sag mir, warum die Schweiz dann überhaupt noch teure Elektronik Ware exportiert? Kein Schweizer Unternehmen kann preislich mit den Billiglohn Ländern mithalten.
      Erfolgreiche Schweizer Exportunternehmen sind in Marktsegmenten angesiedelt, bei denen andere Parameter wichtiger sind als der Preis.
      10 2 Melden
    • R&B 13.09.2016 18:17
      Highlight @ Handsolo: 0%? Ich erwarte eine seriöse Diskussion. 0% ist ein lächerliches Argument
      5 8 Melden
    • Normi 13.09.2016 19:07
      Highlight @Hand-Solo

      Das sind sehr häufig Verträge ala "Grippen" ihr kauft was von uns und dann kaufen wir was von euch...

      deswegen sind abkommen/Verträge wichtig...
      2 2 Melden
    • Hand-Solo 14.09.2016 08:27
      Highlight @R&B Genau. Das ist ein Lächerliches Argument. Nur ist das leider DEIN Argument. Nach deiner Argumentation zu schliessen gehst du davon aus, dass es ohne Bilateralen Vertrage keine Exporte in die EU mehr geben würde, also keine Exporte sind 0 Exporte. Es wird ganz sicher weniger Exportiert das bestreutet niemand, nur wie viel weniger ist die Frage. Bitte beantworte mir diese Frage seriös, bevor du wieder auf den Mann spielst, ja? Denn das ist unseriös, imfall.
      7 2 Melden
    • Ein Wanderer 14.09.2016 13:26
      Highlight @ R&B: Mimimi :)
      Hab ich mal zurückgegeben,deine sehr differenzierte Antwort auf BeWi's Aussage eine Diskussionsspalte weiter oben.Ihr wollt Argumente, wo und wann der EU-Rat die CH respektlos behandelt hat? - Der BR hat dem EU-Rat nun den Inländervorrang-Light (nicht das was in der MEI vorgesehen gewesen wäre) vorgeschlagen. Antwort: NEIN! -Erasmus und sonstige EU-Studentenprogramme darf die Schweiz ja schon jetzt nicht mehr teilnehmen. Super Sanktionen und sehr demokratische Gesprächsebene. Mit anderen Worten: Die EU gibt einen Sch... auf unsere Entscheide, die wir direktdemokratisch treffen
      4 5 Melden
    • Normi 14.09.2016 14:13
      Highlight @Ein Wanderer

      mimimi mir sind der Mittelpunkt des universums

      spass beiseite ;-)

      Wen man sich nicht an einen Vertag hält muss man halt damit rechnen das dieser aufgelöst wird...
      7 2 Melden
    • Ein Wanderer 14.09.2016 16:10
      Highlight Hallo Normi

      Da hast du recht mit dem Vertrag. Mir liegt es fern hier die Parolen gewisser Politiker zu rezitieren. Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass die EU, sollten die CH die PFZ sogar ganz künden, keine grossen Sanktionen erlassen wird, denn die finanziell zerbröselnde EU ist auch auf jeden Cent angewiesen. Und sollten dann für die CH unbezahlbare Einfuhrzölle aus dem EU-Raum kommen, dann holen wir uns die Waren halt (aus dem sowieso noch günstigeren) China und Russland :)
      4 4 Melden
    • Normi 14.09.2016 17:43
      Highlight Und die (rus & china) müssen nicht über die EU waren liefern ?
      Wäre mir neu das die CH eine neue aussengrenze hat 😉

      Und für rus und china ist die eu als handelspartner numal wichtiger als die schweiz...
      5 3 Melden
    • Normi 15.09.2016 08:58
      Highlight Blitze ändeen nichts an tatsachen 😂
      5 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 12.09.2016 15:34
    Highlight Es kann nicht keine Beziehung zur EU geben und an feindliche Akte glaube ich nicht.

    Der Trend zu mehr Integration im Rahmen eines bürokratischen Aktes von Technokraten fernab demokratischer Legitimation und Kontrolle dürfte gebrochen sein mit dem Brexit. Nun hat die EU sich selber zu reformieren. Dann schauen wir weiter.
    64 10 Melden
  • Marco Müller (1) 12.09.2016 14:41
    Highlight Und wo ist Russland in euer Grafik? Alleine Spuhler hat einen Miliardenauftrag von Russland. Eure Grafik sagt in etwa soviel aus wie wenn ich den Kaffeesatz lese.
    61 83 Melden
    • Mr. Impartial Pants 12.09.2016 16:14
      Highlight Ernsthaft? Importe aus Russland sind im Promillebereich, Exporte auch nicht so der Brüller:

      2015 - Rang 19 bei einem Anteil von 1.1%
      2016 H1 - 0.9%

      Übrigens alles rückläufig.

      Quellen: Eidgenössische Zollverwaltung
      78 6 Melden
  • whatthepuck 12.09.2016 14:30
    Highlight Die EU ist aus diesen und weiteren Gründen kaum jemandem egal. Wir wollen einfach nicht Teil dieses Konstruktes sein. Ende.
    93 22 Melden
    • andersen 12.09.2016 15:15
      Highlight Der EU ist ein hoch politisches Gebilde und der Idee besteht immer noch: Wir verknüpfen die Länder mit einander, aus ein einfachen Grund: Das niemand mehr ein Motiv hat, ein Krieg wieder anzufangen. Auch das werde die Schweiz schaffen. Die Freunde in Europa, die SVP hat, spreche eine Sprache, die nur Neonazis kennt.
      41 62 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 16:35
      Highlight @whatthepuck «Wir» bedeutet nie alle Schweizer. Auch wenn du das meinst und sagst ist deine Wahrnehmung nicht sofort für alle gültig. Die meisten wissen, dass das «Wir» und die «Anderen» eine SVP-Floskel ist, welche sie viel zu oft einsetzt. Das widerspiegelt im allgemeinen noch nicht mal die hälfte der Stimmbüger und schon gar nicht der Bevölkerung. «Volch», verstehest du?
      32 21 Melden
    • E7#9 12.09.2016 17:25
      Highlight Taebneged: So kann man die Bevölkerung aber auch spalten. Die Mehrheit der Bevölkerung möchte nicht in die EU. Das war ein demokratischer Entscheid den alle, also durchaus WIR zusammen tragen. Wir, die Schweiz als Gesamtheit, wollen keinen EU-Beitritt. Wenn du nach Volksentscheiden die Schweizer jedesmal in zwei Lager teilen möchtest (die einen, die den Entscheid mittragen, und die anderen, die ihn verweigern), dann hast du Demokratie nicht verstanden. Und was das ganze nun mit deiner SVP-Nazikeule zu tun hat (andersen) solltest du uns vielleicht doch noch etwas genauer erklären.
      35 10 Melden
    • Maett 12.09.2016 18:38
      Highlight @andersen: "Wir verknüpfen die Länder mit einander, aus ein einfachen Grund: Das niemand mehr ein Motiv hat, ein Krieg wieder anzufangen." - dann ist da aber was schief gegangen, die 30 Jahre vor der EU waren nämlich weitaus friedlicher, als es zurzeit mit der EU aussieht.

      In meinen Augen ist das auch kein Wunder, weil selbstständige, gleichberechtigte und unabhängige Staaten friedlich nebeneinander existieren konnten. Mit der EU wurden nun aber einige dieser Staaten etwas gleicher als andere... das schafft Ungerechtigkeit, Hilflosigkeit, Wut - und das Krieg. Für den Frieden muss die EU weg.
      25 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 19:53
      Highlight @E7#9 Nazi-SVP:

      Die SVP orientiert sich an der NSDAP der 20er und 30er Jahre. Bsp. der Begriff "Gäste" aus dem NDSAP-Parteiprogramm für alle niedergelassene, steuerzahlende, ausländische Mitbürger, inkl. Secondos. Dies soll ein völische Abgrenzung der Schweizer markieren.

      Die SVP teilt das Volk in verfeindete Lager: Links Rechts, echte und unechte Schweizer. SVP'ler stimmen im Gleichschritt.

      Der SVP-Führer Blocher war in den 80ern Gehilfe des rassistischen Apartheidsregimes in Südafrika.

      Blochers Grossvater forderte in den 20ern, das Welschland sollte zwangsweise auf Deutsch umstellen.
      21 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 20:06
      Highlight Richtig erkannt, Maett! Kriegsgefahr!
      In Spanien gibt's bereits geheime Pläne, die Niederlande wieder ins spanische Königreich zurückzuholen.
      Auch Österreich macht mehr Truppenbewegungen im Tirol, um gegen Begehrlichkeiten Italiens gewappnet zu sein.
      Ganz brenzlig wird es, wenn dann Dänemark Schweden angreifen will. Letztere haben den Grippen.
      Vielleicht ergibt sich wieder die grosse Allianz, um in Frankreich nach dem rechten zu schauen.
      Zum Glück haben wir dann unsere Armee, damit jeder Gegner weiss: "Den Eintrittspreis, gegen die beste Armee der Welt, sind wir nicht bereit zu zahlen."
      16 23 Melden
    • Maett 12.09.2016 22:00
      Highlight @Benot: mir scheint, dass es Ihnen nicht schaden könnte, den Blick mal über unsere Grenze schweifen zu lassen. Europa hat gelernt friedlich miteinander zu leben, aber in den letzten fünf-zehn Jahren haben sich wieder ganz neue Gräben aufgetan (und das liegt an der Konstruktion der EU).

      Z.B. Deutschland wird von den Bürgern vieler Staaten (nicht erst seit der Flüchtlingskrise) regelrecht gehasst. Ausserdem bedrängt man mit der Union Russland, was uns erst den Ukraine-Konflikt eingebrockt hat. In vielen Ländern kommen rechtsradikale Kräfte an die Macht, was ohne EU nie geschehen wäre. Etc, etc.
      22 9 Melden
    • E7#9 12.09.2016 22:10
      Highlight Meine Frage war nicht warum ihr die SVP als Nazi-Partei bezeichnet. Eure Begründungen (die ich nicht im geringsten teile, sie sind ein Hohn gegenüber allen tragischen Opfern des Nationalsozialismus) waren mir durchaus geläufig. Die Frage war, was die Europafrage damit zu tun hat. Wer nicht in die EU will ist ein Nazi oder was? Soll ich dir was flüstern? Dem Europäer mehr Privilegien als einem Chinesen einzuräumen ist viel nazimässiger als umgekehrt. Das wäre dann ja fremdenfeindlich. Also alle die Europaprotektionismus in Form einer EU anstreben sind Nazis. Was sagst du nun dazu? "Ironie off"
      22 4 Melden
    • Olaf 13.09.2016 05:45
      Highlight @Maett: Es drängen rechtsradikale Kräfte an die Macht, was ohne die EU nicht geschehen wäre? Aha, also Putin und Erdogan würde es ohne EU nicht geben?? Schon klar!

      Die EU ist ein Friedensprojekt. Da klappt nicht immer alles top. Trotzdem wird das geflissentlich immer übersehen. Aber die EU hat Frieden in Europa massgeblich gefördert.
      12 32 Melden
    • Habicht 13.09.2016 06:42
      Highlight Olaf, mal nach Polen, Ukraine und co geschaut?
      22 6 Melden
    • Maett 13.09.2016 15:19
      Highlight @Olaf: die EU hat den Frieden in Europa gefördert? Wo denn? Zur EG würde ich diese Aussage unterschreiben, aber seit dieses hyperkapitalistische-neoliberale EU-Konstrukt entgegen jeder politischen Vernunft entstanden ist, ist der Frieden arg gestört. Wenn Sie den Polit-Phrasen von wegen "Friedensprojekt" glauben wollen ist das Ihre Sache.

      Erdogan würde andere Politik machen, wenn die EU wegen innerer Schwäche nicht so handlungsunfähig wäre. Und hätte man die Ukraine nicht in die EU zu drängen versucht, wäre die Krim noch Teil der Ukraine.
      14 7 Melden
  • Tom Garret 12.09.2016 14:23
    Highlight Ich finde die Grafiken zeigen auch gut, dass die Schweiz der EU ebenfalls nicht egal sein kann. Zwar ist es ganz klar dass die Schweiz die EU mehr braucht als umgekehrt (was Import/Export angeht) aber wir müssen uns nicht noch kleiner machen als wir sind. Das uns die EU nicht egal sein kann liegt ja auf der Hand (schliesslich ist ja nur EU Gebiet rund um unser Land). Aber das man sich trotzdem nicht alles gefallen lassen muss und man sich auch erlauben darf selber Entscheidungen zu treffen, das sollte eigentlich auch anerkannt werden.
    51 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 16:33
      Highlight "Aber das man sich trotzdem nicht alles gefallen lassen muss und man sich auch erlauben darf selber Entscheidungen zu treffen, das sollte eigentlich auch anerkannt werden." Die meisten Abstimmungen haben ja gar nichts mit der EU zu tun. Von Gripen, Autobahnvignetten-Preis, anderen Referenden bis zu Initiativen zu Familie, Zweitwohnung u.v.a. Die exzessive Konzentration auf die "EU" mancher Politkreise, die die EU quasi als Diktatur darstellen, ist einfach daneben.
      28 26 Melden
    • Tom Garret 12.09.2016 17:22
      Highlight Ja denke ich auch und habe ich ja auch nicht behauptet. (Es behauptet ja auch niemand uns könne die EU egal sein, wie der Titel suggeriert) Aber wenn es darum geht automatisch Gesetze oder Normen zu übernehmen, was schon heute ab und zu passiert, dann darf man hier schon kritisch sein. Wir sind nicht Teil der EU und von daher ist es auch wichtig das wir uns eine gewisse Eigenständigkeit erhalten. Auch mit gewissen Nachteilen oder Abstrichen. Freiheit und Eigenverantwortung hat immer auch seinen Preis...
      14 4 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 12.09.2016 17:56
      Highlight Tom:

      "Aber das man sich trotzdem nicht alles gefallen lassen muss und man sich auch erlauben darf selber Entscheidungen zu treffen, das sollte eigentlich auch anerkannt werden."

      Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Aber wir müssen auch bereit sein, die Konsequenzen unserer Entscheide zu tragen. Die EU lässt sich ebenso wie wir nicht alles gefallen. Das muss dann halt verhandelt werden.
      17 1 Melden
    • Tom Garret 12.09.2016 19:24
      Highlight Das meine ich ja mit "Auch mit gewissen Nachteilen oder Abstrichen. Freiheit und Eigenverantwortung hat immer auch seinen Preis..."
      Ich empfinde diese beiden Dinge als sehr wichtig und das kostet auch was...
      5 1 Melden
    • Olaf 13.09.2016 05:59
      Highlight Ja, nur das bestreitet Blocher und seine SVP ja immer. Die Grösse haben sie nicht zu sagen, dass die Eigenbrötlerei teuer zu stehen kommt. Aber so ist es nun einmal.
      6 30 Melden
    • Tom Garret 13.09.2016 08:14
      Highlight Da bin ich wiederum nicht ganz einverstanden, weil wirklich wissen was zB das kündigen der Bilateralen für Folgen hat und wo wir so 5 Jahre danach stehen tut niemand. Es ist ähnlich wie beim Brexit, da wurde von den Gegnern so viel Angst verbreitet, aber niemand kann mit sicherheit sagen wie es 5 Jahre danach (noch sind sie ja drin 😊) aussehen wird. Die SVP als Befürworter gehen natürlich von positiven, die Gegner (linken) von Negativen Veränderungen aus. Es sind aber im Endeffekt Spekulationen...
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2016 12:10
      Highlight Die EU ist ein Staatenbund und allenfalls jedes einzelne Land interessiert sich für die Schweiz oder auch nicht. Dass die Schweiz nicht per EU Mitgliedschaft mitreden will und über die bilateralen Verträge die EU Regeln automatisch übernimmt ist allein ihre Sache, sozusagen selbst Schuld daran.
      4 0 Melden
  • E7#9 12.09.2016 14:08
    Highlight Eine gute Partnerschaft ist sehr wichtig. Die Frage ist nicht, ob wir die EU als Partner aufgeben, sondern wie eine bestmögliche Partnerschaft auszusehen hat. Sei es in Form eines Rahmenabkommens, der Weiterführung der Bilateralen wie bis anhin oder durch neue Verträge. Wie souverän oder eigenständig wollen wir in dieser Partnerschaft sein und welche Abstriche sind wir bereit dafür hinzunehmen? Wo sind jeweils die Vor- und Nachteile? Das sind die Fragen die sich uns stellen und nicht ob wir auf die EU als wichtigsten wirtschaftlichen Partner verzichten wollen.
    25 1 Melden
  • el lobo 12.09.2016 13:57
    Highlight arte doku zur EU (vielleicht neutraler als dieser von den menschenverachtenden neoliberalen gesponserte artikel):

    goo.gl/bl7kXW

    27 20 Melden
  • Paesq 12.09.2016 13:52
    Highlight Ich bin ja immer noch der Meinung, das wir mit einem EWR-Beitritt in den 90er jahren "de 5er unds weggli" gehabt hätten.
    45 24 Melden
    • Toerpe Zwerg 14.09.2016 10:15
      Highlight Meine Meinung - und ohne Ogis "Trainingslager" wären wir auch drinnen.
      3 2 Melden
  • Sapere Aude 12.09.2016 13:32
    Highlight Kein Wunder werden in erster Linie die wirtschaftlichen Vorzüge der Bilateralen in einem von der Economiesuisse gesponserten Artikel hervorgehoben. Damit die Gewinne weiterhin fliessen, auf Kosten der Arbeitnehmenden, sind diese Verträge unabdingbar. Kein Wunder gehen die Menschen überall in Europa auf Dinstanz zur EU, die in erster Linie eine Wirtschaftsunion und Lobbyvereinigung ist. Mit der europäischen Idee hat das nur noch wenig zu tun. Diese rein auf die Wirtschaft fokusiertes Denken treibt die Menschen in die Arme der Nationalisten und Demagogen.
    49 25 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.09.2016 13:54
      Highlight Vielleicht fehlen einfach nur Alternativen. Worauf sollte sich denn deiner Ansicht nach das Denken fokussieren? Und liessen sich solche nicht ökonomische Aspekte auch in leicht verständliche Infografiken verpacken?
      7 9 Melden
    • Sapere Aude 12.09.2016 14:09
      Highlight Das Problem der EU ist gerade die einseitige Fokusierung auf ökonomische Aspekte. Kapitalgeber und Vermögende haben in erster Linie profitiert, während Arbeitnehmende viellerorts wenig bis gar nicht von der Entwicklung profitiert haben. Das ist auch an dieser Grafiken ersichtlich, profitiert haben wenige Branchen, die Abhängigkeit so wie hier dargestellt ist auch einseitig dargestellt. Beispielsweise ist nicjt ersichtlich, wie wichtig die Schweiz für die umliegenden Länder ist, zb. für Arbeitnehmende und Exporteure.
      19 5 Melden
    • Sapere Aude 12.09.2016 14:11
      Highlight Der eigentliche Nutzen der EU sehe ich auch nicht primär in der Wirtschaftlichen Integration, sondern als Friedensprojekt, welches in West und Mitteleuropa militärische Konflikte zwischen Nationen verhindert. Neben der wirtschaftlichen Integration wäre die fiskale, soziale und demokratische Intergration entscheidend, sonst befindet sich das Projekt in der Sackgasse.
      18 14 Melden
    • toobitz 12.09.2016 19:53
      Highlight @Sapere: "Der eigentliche Nutzen der EU sehe ich auch nicht primär in der Wirtschaftlichen Integration, sondern als Friedensprojekt, welches in West und Mitteleuropa militärische Konflikte zwischen Nationen verhindert."

      Ich hoffe wirklich inständig, dass dieser Satz in 10 Jahren nicht wie blanker Hohn tönt. Momentan sieht es bedauerlicherweise ganz danach aus.
      11 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 13.09.2016 00:10
      Highlight Danke, Sapere, für deine Erklärungen. Die Bilateralen haben offenbar nur eine Nebenrolle. Im Vordergrund die Frage, ob wir die EU stärken und zum Zusammenhalt beitragen wollen (wie du sagst mit Gewicht auf "fiskale, soziale und demokratische Intergration") , oder ob es schweizerischem Staatsinteresse dient, wenn die EU geschwächt wird oder gar auseinanderbräche. In beiden Fällen wäre es möglich, die Bilateralen zu kündigen und neu auszuhandeln, oder wie es die Schweiz zur Zeit versucht, zu präzisieren, notfalls einseitig. EU=Frieden ist als Infografik aber schwer zu erfassen. ;/
      1 1 Melden
  • Lowend 12.09.2016 13:15
    Highlight Die Machtergreifung scheint hier auf Watson ohne Ermächtigungsgesetze gelungen zu sein. Viel Spass beim Hetzen gegen die EU.
    20 55 Melden
    • el lobo 12.09.2016 13:53
      Highlight mimimi..
      ich hetze lieber gegen die neoliberalen...;-)

      herr helfenberger, was kostet es, wenn ich einen artikel aus meiner sicht will? oder ist diese preisliste nicht öffentlich :-)
      32 11 Melden
    • Lowend 12.09.2016 14:49
      Highlight Die Partei der Geldsäcke hetzt also gegen die Neoliberalen? Ernsthaft?
      13 25 Melden
  • Skip Bo 12.09.2016 13:13
    Highlight Die EU exportiert auch Arbeit in die Schweiz. 300'000 Pendler fahren täglich in die Schweiz und verdienen sich hier ihren Lebensunterhalt. Diese Löhne nützen vor allem den Volkswirtschaften der Nachbarländer. Denen dürfte die Schweiz nicht ganz egal sein...
    56 10 Melden
  • leu84 12.09.2016 13:03
    Highlight Der grösste Teil betrifft Baden-Württemberg. Das war vor den Bilateralen nicht anders.
    36 7 Melden
  • Filzstift 12.09.2016 12:59
    Highlight Ich spiele mal den Klugscheisser: In den Grafiken sieht es so aus als ob Liechtenstein in die EU einverleibt worden wäre.
    49 5 Melden
  • Schnapphahn 12.09.2016 12:46
    Highlight Wie lange wird es wohl dauern, bis dieses "Präsentiert von" verschwinden wird und somit gesponserte Contents für den Leser nicht mehr ersichtlich sind?
    Aber ja, das Erreichen der Gewinnschwelle scheint bei Watson wichtiger zu sein als ausgewogen über das Verhältnis Schweiz-Europa zu berichten...
    60 23 Melden
  • 7immi 12.09.2016 12:46
    Highlight man sollte zusätzlich erwähnen, dass die schweiz auch für die eu nicht gerade unwichtig ist. so gehören wir zu den "top5" der eu "kunden". wäre dem nicht so, gäbe es wohl auch keine bilateralen. denn ohne eigene interessen beschliesst die eu kein gesetz. es ist eine wechselbeziehung und nicht einseitig.
    60 10 Melden
  • Angelo C. 12.09.2016 12:45
    Highlight Zitate aus dem Artikel:

    "Die Schweiz importierte 2015 Waren im Wert von 166 Milliarden Franken, 120 Milliarden aus der EU. Am meisten importierten wir aus Deutschland, nämlich 28 Prozent. Darauf folgen Italien (10 Prozent), Frankreich (8 Prozent) und Österreich (4 Prozent)."

    "Aus Überseestaaten wie zum Beispiel China oder den USA kommen lediglich 7,4 beziehungsweise 7 Prozent unserer Importe."

    Darin werden beruhigende Gegenargumente bei einem allfälligen scheitern der Bilateralen aufgelistet.

    Die Schweiz ist einer der potentesten Käufer der EU, auf die man sehr ungern verzichten würde 😉!
    58 14 Melden
    • exeswiss 12.09.2016 23:41
      Highlight die schweiz importiert von deutschland bei 28% von 120 mia. ~ 33,6 mia franken. bei einer jahres exportbilanz von 1195 mia., würde die schweiz also ganze 2.8% der jahres exportbilanz deutschlands ausmachen. doch nicht mehr ganz soviel was?
      6 7 Melden
  • Kookaburra 12.09.2016 12:43
    Highlight Uhren sind Luxusgüter, genauso wie die elektronischen Güter (da der Preis sowieso nicht Asienkonkurenzfähig ist), Pharmazeutika eine Notwendigkeit. Alle diese Güter werden auch (wie vor den Bilateralen) ihren Weg finden. Bei den Landwirtschaftlichen Güter geht auch nur der Luxuskäse ins Ausland - aber den hätten wir lieber selbst, schliesslich ist er vorbezahlt durch Subventionen.

    Uns für den geringen Mehrwert der Bilateralen erpressen zu lassen und all die negativen Effekte auf uns zu nehmen, ist dumm und schlicht unnötig.
    41 15 Melden
  • R&B 12.09.2016 12:39
    Highlight Wenn ich die Kommentare hier lese: Faktenresistenz und Tagträumerei.
    Glaubt weiterhin den Lügen der SVP und lasst euch von der SVP schröpfen, damit ihr noch weniger im Portemonnaie habt und die Reichen noch reicher werden.
    Die EU ist nicht perfekt, aber ohne die EU können wir den Laden gleich dicht machen.
    Aber eben: da redet man an eine Wand, weil man seine persönlichen Probleme mit sich selber lieber auf andere projiziert. Blitz mich! Mindestens 100 erwarte ich! 😂😂😂
    47 60 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 13:06
      Highlight Nette Predigt. Wie heisst Deine Kirchgemeinde?
      40 21 Melden
    • R&B 12.09.2016 14:12
      Highlight @Hirnwinde: Herrliberg
      13 13 Melden
    • Hand-Solo 12.09.2016 15:34
      Highlight Der einzige Fakt ist, dass die EU der wichtigste Handelspartner ist. Das bestreitet wahrscheinlich keiner. Alles andere, z.B. wie das ohne Bilaterale aussehen würde, ist aber Spekulation.
      Wahrscheinlich würden Ex- und Importe so oder so vor allem mit EU passieren, denn Handel ist mit er EU auch ohne Bilaterale Verträge möglich.
      Die Frage ist lediglich, ob die wirtschaftlichen Vorteile die Sache wert sind. Diese Frage muss jeder für sich beantworten...
      16 4 Melden
    • R&B 12.09.2016 15:51
      Highlight @Hand-Solo: Ohne Bilaterale wird alles teurer. Importe und Exporte. Verteuerte Exporte wird zu weniger Unternehmensgewinnen und zu mehr Arbeitslosigkeit führen. Fakt.
      7 16 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 17:51
      Highlight @R&B: Nö. WTO!
      12 5 Melden
    • Maett 12.09.2016 18:46
      Highlight @R&B: bzgl. der EU haben die "SVP-Lügen" bisher aber mehr Wahrheitsgehalt gehabt, als die "Wahrheiten" der jeweiligen Gegnerseite. Irgendwie auch logisch, in der Realpolitik gewinnt der Pragmatismus viel häufiger gegen Ideologie, weil zweitere relativ irrational ist.
      16 4 Melden
    • R&B 12.09.2016 18:53
      Highlight @maett: dann erzählen Sie mal Beispiele. Bin gespannt!
      5 9 Melden
    • E7#9 12.09.2016 19:49
      Highlight R&B, wenn ich als nicht-SVP-Wähler kurz für Maett einspringen dürfte: Ich weiss noch wie die SVP gegen Schengen/Dublin war und sagte, dass es ein Schönwetterkonstrukt sei, welches im Ernstfall in sich zusammenfallen würde. Das schöne Wetter ist nun vorbei und was ist passiert? Gleiches gilt für die Einführung des Euros, der nur politisch motiviert aber meilenweit davon entfernt war wirtschaftlich begründet zu sein. Er schafft ungerechtigkeit. Soll ich weiter machen? PFZ und Oststaaten - nicht zuletzt die Gründe für den Brexit.
      17 4 Melden
    • R&B 13.09.2016 11:25
      Highlight @E7#9: In der Realpolitik enthält jeder grosse neue politische Wurf Bereiche, die nach Einführung korrigiert werden müssen. Schweizer Beispiele: AHV, Krankenkasse, ÖV und Strassenverkehr, etc. Andere Bereiche der Schweizer Politik, die immer wieder mal kritisiert werden: direkte Demokratie, Konkordanz, Kollegialitätsprinzip, Zauberformel etc. Somit sind Ihre Beispiele über aktuelle Schwächen der EU korrekt, aber sollten fairerweise aus der Sicht der Realpolitik betrachtet werden.
      5 3 Melden
    • Hirnwinde 13.09.2016 12:28
      Highlight @R&B: Das Schwengenabkommen ist nicht gerade ein gutes Beispiel.
      In der Flüchtlingskrise von diesem Sommer hat sich ja gerade bewiesen, das es nicht funktioniert und auch, dass es mit der Einigkeit mit der EU nicht weit her ist.
      Der Hauptunterschied zwischen der EU und der Schweiz ist, dass die EU eine Oligarchie ist (wie z.B. auch Russland), während die Schweiz eine Demokratie ist, und so die Schweiz die Fehler ihres Parlamentes und ihrer Regierung rasch und wirksam korrigieren kann, was in der EU nicht möglich ist.
      7 3 Melden
    • Hand-Solo 13.09.2016 14:49
      Highlight @R&B das ist eben kein Fakt, sondern eine Mathematisch begründbare Annahme. Diese Annahme würde erst zum Fakt werden, wenn die Bilateralen Verträge gekündet würden und sich daraus die Annahme bestätigt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es aber Lediglich eine Theorie, kein Fakt. Das ist ein Unterschied.
      Und wie gesagt, man kann diese Theorie und trotzdem der Meinung sein, dass die Bilateralen mehr Nachteile als Vorteile haben und man deshalb die Nachteile, welche durch eine Kündigung der Bilateralen entstehen, in kauf nehme würde...
      3 3 Melden
    • R&B 13.09.2016 18:23
      Highlight @handsolo: es ist Fakt und leicht berechenbar. Ihre Argumente sind auf träumereien basiert. Sorry, aber das ist die harte Realität.
      3 3 Melden
    • Hirnwinde 14.09.2016 07:06
      Highlight @R&B: zu diesem Schluss komt nur, wer Realität mit Einbildung verwechselt.
      2 3 Melden
    • Hand-Solo 14.09.2016 08:18
      Highlight @R&B genau, es ist Berechenbar. Berechnungen sind, auch wenn sie richtig sind, reine Theorie.
      Die Realität ist, wir haben zur Zeit Bilaterale Verträge mit der EU, und wir Exportieren 54,7% unserer Wahren in die EU, das sind FAKTEN. Die Berechnungen, wie es ohne Bilaterale aussehen WÜRDE sind eben nicht Fakt, weil die Bilateralen zur Zeit existieren. Sie sind höchstens logisch, aber nicht Fakt! Bitte nimm kurz einen Duden zur Hand und Schlage "Fakt" nach. Eine bewiesene Tatsache. Tatsache ist aber, das wir Bilaterale Verträge haben. Alles andere ist (noch) kein Fakt. http://
      2 3 Melden
  • "let's dance" 12.09.2016 12:23
    Highlight Ach und schon wieder Gehirnwäsche, so das wir der EU beitreten sollen, man sieht ja wie es in Europa so aussieh.
    Von der EU profitieren wast nur die am drücker sitzen, dabei bewundern uns fast alle Länder ringsum.

    Nur so zum Beispiel, war kürzlich in Italien und da meinte ein Service Angestellter, dass das Schweizer Politische und Soziale System super ist, er wünsche sich das auch in Italien.
    70 18 Melden
    • Fabio74 12.09.2016 21:58
      Highlight das politische Systems Italien bestimmt Italien allein und nicht die EU
      Die Italiener sind reformunfähig wie es fast alle Länder inkl. CH sind
      7 11 Melden
  • Döst 12.09.2016 11:56
    Highlight All diese Exporte würden auch ohne Bilaterale ihren Weg in die EU finden.
    Die Landwirtschaftsexporte sind hoch subventioniert vom Schweizer Steuerzahler. Darauf würde ich gerne verzichten, und im Gegensatz freien Warenverkehr auch für Landwirtschaftsprodukte einführen.
    72 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 12:31
      Highlight Ich möchte auf die Subventionen nicht verzichten, weil die Pandwirtschaft in der CH nicht rentieren würde und soch unser Öandschaftsbild radikal verändern würde. Mir gefallen die vielen Äcker und Weiden, die unsere Umwelt prägen.
      28 8 Melden
    • Döst 12.09.2016 13:02
      Highlight @Zaafee: dann schau doch mal nach Österreich. Geht auch ohne absurd hohe Subventionen und Konsumentenendpreise. http://STERREICH
      14 4 Melden
    • RETO1 12.09.2016 16:53
      Highlight die österreichischen Bauern erhalten keine Subventionen ????
      hast du ne Ahnung!!!!
      8 1 Melden
    • Döst 12.09.2016 18:57
      Highlight RETO1: ohne ABSURD hohe Subventionen und ohne welthöchste Preise für Endkonsumenten.
      Alle Bauern erhalten in der EU Subventionen. Das einzige 1. Weltland ohne Subventionen ist Neuseeland.
      13 1 Melden
  • Winter 12.09.2016 11:24
    Highlight Die Grafiken sind ja OK. Nur, die Exporte gehen gerade mal grosso modo in eine Handvoll der EU-Staaten!
    49 10 Melden
  • Hirnwinde 12.09.2016 11:22
    Highlight Die Grafiken zeigen, dass etliche EU-Länder substantiell auf die Schweiz angewiesen sind.
    63 39 Melden
    • oXiVanisher 12.09.2016 11:55
      Highlight Diese Zahlen sind aus der Sicht der Schweiz. Für das jeweilige Land sind ganz andere Prozentzahlen möglich und auch sehr wahrscheinlich. Streng deine Hirnwindungen an...
      48 32 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 14:30
      Highlight Um die Ecke denken - zu schwierig?
      9 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 11:16
    Highlight Die tägliche Dosis Duckmäusertum, watson? C'mon! Ist wohl niemandem unklar, dass wir inmitten Europa HandelsPARTNER sind ... aber Verträge sollten nicht Unterdrücken. Falls Sie auf Machtpolitik hinaus möchten mit den "Abhängigkeitsgrafiken", sind diese sehr eindimensional. Tipp: Währungsreserven Euro sowie Staatsanleihen der CH an Europa ;-)
    82 18 Melden
  • Luca Andrea 12.09.2016 11:13
    Highlight es mag jetzt banal klingen, aber wir sind ein nachbarstaat der EU. folglich ist es nur logisch, das man miteinander handelt. dies ist aber noch lange kein grund ihr beizutreten.
    110 11 Melden
  • Marc A. 12.09.2016 10:56
    Highlight Die Meisten haben inzwischen begriffen dass die EU ein wichtiger Partner der Schweiz ist, und dass ein gewisser Grad an Zuwanderung wichtig ist z.B. für unsere hiesige Wirtschaft. Streitpunkt ist meistens der Grad an Selbstbestimmung in einzelnen Bereichen welche kritisch hinterfragt werden darf. Sicher ist - solange der Markt spielt ist die EU auch ohne bilaterale Verträge in der heutigen Form ein wichtiger Handelspartner.
    69 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 10:53
    Highlight Ich sehe keinen Grund, weshalb die Schweiz eine Extrawurst geniessen soll. Die Bilateralen waren eine nette Geste seitens der EU, für Staaten "die etwas länger brauchen". Aber nach 25 Jahren zeigt sich, dass das wohl eine Illusion war. Die Schweiz ist glasklar darauf aus, egoistisch "heimlifeisse" Vorteile zu erlangen. Wieso sollten das die andern mitmachen? Etwa weil "der Schweizer" jemand besonderes, jemand besseres ist?
    Die Schweiz soll frei darüber entscheiden, ob sie Teil der EU werden, oder draussen bleiben will.
    Soll mir mal einer erklären, wieso der Schweiz eine Extrawurst zustünde?
    56 120 Melden
    • demokrit 12.09.2016 11:13
      Highlight Was für "heimlifeisse" Vorteile? Die rein ideologiegetriebene Personenfreizügigkeit wird auch von vielen EU-Ländern kritisiert. Kein Mensch mit einer demokratischen Grundhaltung will in die EU.
      76 20 Melden
    • Luca Andrea 12.09.2016 11:18
      Highlight meinst du, dass länder wie bulgarien, rumänien oder kroatien der gemeinschaft zu liebe beigetreten sind? da ging es genauso um den eigenen vorteil durch den beitritt.
      es geht nicht darum, dass wir besser sind aber meiner meinung nach ist die eu ein fehlkonstrukt. wieso sollte man da nicht anderweitig abkommen aushandeln dürfen?
      68 11 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 11:29
      Highlight Weil in der realen Welt nichts verteilt wird, schon gar nicht gerecht. Jeder nimmt, was er kriegen kann (auch wortwörtlich).
      Werde erwachsen und erkenne, dass kein Land dem anderen uneigennützige Geschenke macht. Zuallerletzt macht die EU Geschenke (s. z.B. Griechenland).
      Was Du Extrawurst nennst, nenne ich legitime, bitternötige Interessenpolitik zum Wohle der Schweizer Einwohner. Unsere Regierung sollte doppelt so hart verhandeln mit der EU. Die Schweiz ist jetzt am längeren Hebel. Dumm nur, dass das nur wenige merken.
      63 15 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 12:16
      Highlight @Hirnwinde Yuuu Driiimer du. Am längeren Hebel. Ein Hebel ist, wenn ich Stärkere Kraft entwickeln kann und dadurch die Gegenseite zwingen kann. Ich sehe das so, wenn die Chemie merkt, dass sie Nachteile am Standort Schweiz hat, dann geht sie über den Rhein und basta. Du darfst drei mal raten warum der grossteil der Chemie im Dreiländereck ist. Nur wegen den besten Schweizer Mitarbeitern? Auch Uhren müssen nicht zwingend in der Schweiz produziert werden. Werden sie auch nicht. viele pfeifen auf das Swiss Made. Dann bleibt noch die Landwirtschaft. Da braucht die EU nicht zwingend die Schweizer.
      19 36 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 13:16
      Highlight @Taebneged: Du lässt ganz ausser Acht, dass Unternehmungen in der CH sehr viel tiefer besteuert werden als in den allermeisten EU-ländern. Mehrwert- und Lohnsteuern sind rekordtief, was den Werkplatz Schweiz unter dem Strich lukrativ macht. Zudem sind Schweizer Fachkräfte viel besser ausgebildet. Was glaubst Du, weshalb sonst wohl hat z. B. Google ein Forschungszentrum in der CH errichtet und nicht in Deutschland oder Indien?
      27 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 14:31
      Highlight Zu einem Stück weit beinhaltet die EU schon was uneigennütziges, v.a. seitens der Nettozahler. Der Nutzen ist eine harmonischere europäische Wirtschaftslage.

      Doch genau da will die Schweiz sparen und trotzdem die Errungenschaften mitgeniessen.

      Persönlich bin ich nicht für einen EU Beitritt der Schweiz. Eine grosse Mehrheit der Schweizer ist der EU gegenüber derart negativ und frech engestellt, dass sie selber schauen sollen wo der Pfeffer wächst.

      Meine Meinung ist jedoch irrelevant. Die Schweiz soll sich einfach entscheiden! Aber für eine bilaterale Rosinenpickerei gibt es keine Grundlage.
      8 13 Melden
    • E7#9 12.09.2016 14:36
      Highlight Benot: Was meinst du mit Extrawurst? Verträge als nette Geste der EU? Hast du wirklich das Gefühl die EU macht bilaterale Verträge die nicht von bilateralem Interesse sind? Du hast aber Vorstellungen. Diese Verträge wurden knallhart und aus CH-Sicht teilweise sogar schlecht ausgehandelt (siehe Flugabkommen). Überleg doch auch mal was uns die NEAT gekostet hat und wer davon am meisten profitiert. Ganz zu schweigen davon, dass wir es v.a. sind, die sich an Verträge halten. Innerhalb der EU sieht es diesbezüglich ja echt düster aus. Wir sind die einzigen, die sich konsequent an Verträge halten.
      19 3 Melden
    • demokrit 12.09.2016 14:43
      Highlight Bilateral meint: Verhandeln auf Augenhöhe, nicht autonomer Nachvollzug von Knebelverträgen.
      15 6 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 15:09
      Highlight Bilateral bedeutet: Zweiseitig. Nix Augenhöhe. Was rauskommt liegt alleine beim Verhandlungsgeschick.
      @Hirnwinde Ja wir in der Schweiz sind die Besten. Das ist etwa so sicher wie das geliebte Bankgeheimnis. Bei Google sind nicht so viele gut ausgebildete Schweizer am tun. Genauso bei der Chemie in Basel. Das Thema Steuern kommt noch und dann ist alles wieder Verhandlungssache. Wir sitzen nunmal mitten drin und können nicht so tun als wären wir auf niemanden angewiesen. Die Schweiz als Selbstversorger funktioniert seit Jahrzehnten nicht mehr.
      9 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 15:19
      Highlight Die europäischen Staaten sind nicht eine Bande von Wildtieren, die sich gegenseitig zerfleischen wollen, wo jeder nur auf seinen Vorteil aus ist. Das ist unter den Kantonen der Eidgenossenschaft nicht anders.

      Klar, wenn man jahrzehntelang Dummheiten wie "Brüsseler Diktatur" "EU Vogt" und "Knebelverträge" hört, dann erhält man halt so ein Zerrbild. Diese Diffamierung hat aber System.

      Die Schweiz wäre Nettozahler. Rechnet mal aus, was wir an EU-Beiträgen gespart haben? Frankreich hätte das auch tun können. Doch vermutlich sind die Franzosen "einfach dumm; nicht so schlau wie wir Schweizer".
      5 15 Melden
    • Luca Andrea 12.09.2016 15:56
      Highlight @benot wie die finanzkrise und schuldenkrise in europa gezeigt hat ist kein hamonischererwirtschaftsraum entstanden, ganz im gegenteil. die probleme sind aufgrund der eu entstanden. klar es gibt viele gute gründe ihr beizutreten. aber soviel mal zu deinem argument.
      15 2 Melden
    • demokrit 12.09.2016 16:20
      Highlight Zweiseitigkeit impliziert Augenhöhe, sonst wär's nämlich Einseitigkeit. Und wenn die Ideologie Personenfreizügikeit unhinterfragt übernommen werden muss, ist das eben schlicht einseitige Knechtung. Wenn Benot offenbar nicht in die EU will und die bilaterale Verhandlungen für ihn auch keine Option sind, frage ich mich schon, was ihn von den "Frechen", die halt für sich selber schauen sollen, überhaupt unterscheidet. Eine andere Option bleibt nicht mehr.
      11 3 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 16:55
      Highlight Bilateralität (von lat. bis „zweimal“, latus „Seite“) bedeutet «Zweiseitigkeit».

      Nix Augenhöhe! Zwei Seiten verhandeln. Nix mehr und nix weniger.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bilateralität
      5 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 17:12
      Highlight Also demokrit .... Jetzt Überdenken Sie bitte ganz ruhig, was Sie da fordern:

      Da haben 24 EU-Staaten für sich die PFZ beschlossen und führen das durch und dann kommt ein Drittstaat, der nicht Mitglied ist, aber doch mithandeln möchte, dem diese PFZ aber nicht passt ...

      und dann müssten diese 24 Staaten sagen: "Ah, gut, o.k. dann machen wir bei euch eine Ausnahme, aber unsere Mitglieder müssen sich weiterhin daran halten."

      Wäre die Schweiz EU-Mitglied, dann könnte sie Forderungen stellen. Aber die EU-Länder brauchen keinen CH-Diktator, der ihnen vorschreibt, was sie zu tun und lassen haben.
      4 11 Melden
    • bendr 12.09.2016 19:13
      Highlight @ Benot
      Gerade weil wir nicht Mitglied sind wäre ein Entgegenkommen seitens der EU eher möglich.
      Aber jetzt mal Grundsätzlich, findet du nicht das der Neoliberalismus und die mangelhafte Demokratie der EU ein gewaltiges Problem darstellen? Zurzeit verhält sich die EU wie ein Diktator. Die Reaktion nach dem Brexit ist das allererste Beispiel!
      13 3 Melden
    • E7#9 12.09.2016 20:05
      Highlight Benot:
      1. Wir sind nicht Teil des EU-Binnenmarktes (Waren und Kapital), wir haben lediglich erleichterten Zugang. Wieso müssen wir also bei Personen vollumfänglich Teil des Binnenmarktes sein?
      2. Überleg mal wer aus der CH in der EU etwas zu sagen hätte (wenn überhaupt). Sicher nicht das Volk. Meinst du unsere Abgeordneten könnten in Brüssel jedes Mal sagen: "Halt, ich muss zuerst unser Volk fragen."? Oder dass wir im Nachhinein so einfach Referenden ergreifen könnten? Die direkte Demokratie wäre ein vergangenes Kapitel. Das muss doch jedem klar sein, der in die EU will.
      13 1 Melden
    • demokrit 12.09.2016 20:10
      Highlight @Taebneged: Jetzt müssten Sie nur noch die Wortbedeutung verstehen. Die Synonyme sind gegenseitig, doppelseitig. Kein Diktat.

      @Benot: Die EU ist in dieser Frage ja selber völlig zerstritten. Fragen Sie einfach einmal die Niederländer, die Briten (immer noch EU-Member), die Ungaren. Die beiden völlig gescheiterten Ideologien der EU heissen Währungsunion und Personenfreizügigkeit. Dito Dublin. Die EU muss sich entweder selber reformieren müssen und flexible Partnerschaften zulassen oder als im Elfenbeinturm konzipiertes Unwerk längerfristig auseinandergerissenen werden.
      11 3 Melden
    • E7#9 12.09.2016 20:23
      Highlight @Taebneged: Du musst doch eingestehen, dass eine Zweiseitigkeit sehr einseitig wird, wenn sie nicht auf Augenhöhe stattfindet. Vielleicht hast du sogar Recht mit der Definition von bilateral. Das Verhältnis zwischen einem Sklaven und seinem Besitzer kann auch bilateral sein. Aber dass ist doch nicht der Sinn der Übung. Nicht nur die Verträge sondern auch die dazugehörenden Verhandlungen sollten bilateral und auf Augenhöhe stattfinden.
      9 2 Melden
    • demokrit 12.09.2016 22:15
      Highlight Der Sklave verhandelt nicht. :) Er wird ja besessen. Verhandeln ist etwas, was ich nur dann tue, wenn ich mir Vorteile davon versprechen kann. Dafür muss eine Ebene gegenseitiger Achtung und Respekts etabliert werden. Das ist im Moment nicht der Fall, für die ungewählten EU-Schalterbeamten gibt es absolute Wahrheiten, um die sich die Realpolitiker in den Mitgliedsstaaten schon lange nicht mehr scheren.
      6 4 Melden
    • E7#9 12.09.2016 22:23
      Highlight @demokrit: Genau das wollte ich mit meinem Kommentar sagen. Wirklich bilateral ist etwas nur, wenn auf Augenhöhe verhandelt werden kann, sonst ist und bleibt es eine unilaterale (also einseitige) Angelegenheit (wie Sklave und Besitzer), auch wenn es zwei Seiten gibt.
      6 2 Melden
  • Amboss 12.09.2016 10:41
    Highlight Was ihr hier macht, ist gelinde gesagt grenzwertig, böse gesagt bewusste Täuschung

    Anders gefragt: Wieso gebt ihr im Beschrieb der zweiten Graphik nur Prozentzahlen und nicht absolute Zahlen an?

    Antwort: Weil es euch nicht ins Konzept passt.
    Ich denke, ich habe die gleiche Quelle wie ihr (Zahlen stimmen)
    Und da sieht man:
    Importe aus der EU: 120.51 Mia CHF
    Exporte in die EU: 109 Mia CHF

    Mit anderen Worten: Die EU exportiert mehr in die CH als umgekehrt. Es fliesst Geld von der Schweiz in die EU.

    Die EU hat also auch ein Interesse. Aber passt halt nicht in den Artikel.
    102 54 Melden
    • Yann 12.09.2016 10:52
      Highlight Inwiefern spricht das dagegen, dass die EU der wichtigste Handelspartner der Schweiz ist?
      53 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 11:09
      Highlight @Yann: HandelsPARTNER - ist keine Einbahn sondern beidseitig ...
      53 10 Melden
    • Amboss 12.09.2016 11:12
      Highlight @Yann:
      Liest man den Artikel, so kann (muss nicht!) der Eindruck entstehen, die Schweiz sei quasi auf Verdeih und Verderben von der EU abhängig.
      Und damit wird nicht aufgezeigt, dass die Schweiz in Wahrheit ein Handelspartner ist, mit dem die EU sogar ein Exportüberschuss hat (was die EU dringend brauchen kann).

      Will man einfach aussagen, dass die EU ein wichtiger Handelspartner sei, so gebe ich dir recht. Das spricht nicht dagegen.
      Dann würde aber eigentlich auch nichts dagegen sprechen, die Absolutzahlen zu publizieren, findest du nicht...?
      47 11 Melden
    • Lamek 12.09.2016 11:18
      Highlight Deine Antwort auf deine Frage ist falsch interpretiert - 120.51 Mia Export aus der EU (aus EU-Sicht) sind gesamthaft viel weniger wichtig für die EU, als unsere 109 Mia Exporte für uns.

      Daher auch der Grund, wie ich annehme (reine Spekulation), in Prozentangaben.

      Auch, dass die EU ein Interesse daran hat wurde in dem Artikel nie bestritten; es geht nur darum, dass man erkennt, dass die EU auch in Zukunft der mit Abstand wichtigste Partner der Schweiz bleibt.
      23 19 Melden
    • tinu32 12.09.2016 11:19
      Highlight @Amboss: die Absolutzahlen alleine helfen nicht bei der Einschätzung, "wie wichtig" die EU denn nun ist, da man eine Zahl 120.51 Mia CHF nicht einschätzen kann, wenn man nicht zumindest noch den gesamten Umsatz kennt. Also braucht es Prozentzahlen, um das zeigen zu können. Es handelt sich also nicht um "bewusste Täuschung".
      18 8 Melden
    • Amboss 12.09.2016 11:45
      Highlight @Lamek und tinu:
      Eure Überlegungen, die ihr aus den Zahlen macht sind grundsätzlich richtig.

      Aber sie sind keine Antwort auf meine Frage, weshalb man die
      - Prozentzahlen der Importe
      - Prozentzahlen der Exporte
      - Absolutzahlen der Importe

      veröffentlicht, nicht aber die
      - Absolutzahlen der Exporte

      Ich sag nur: Es ist nicht sauber, dass die Absolutzahlen der Exporte nicht publiziert sind.

      Was diese Zahlen dann für eine Bedeutung haben (für die Schweiz oder für die EU) das kann man dann aus diesen Zahlen interpretieren, wenn sie vorliegen
      20 7 Melden
    • Döst 12.09.2016 11:54
      Highlight Schau doch einfach hier, wer hinter "stark+vernetzt" steckt.
      http://www.europapolitik.ch/de/kontakt

      Da wird so einiges klar.
      Zuerst betrügt die Wirtschaft die Schweiz mit der Nichtmsetzung der MEI, und dann beschönigt mit solchen Propagandakampagnen wieder die Situation, um das Volk ruhig zu stellen. So nicht!
      23 15 Melden
    • xlt 12.09.2016 12:26
      Highlight Schön wären noch die %-Angaben aus Sicht der EU. Daran liesse sich dann auch eine Abhängigkeit ablesen. Weiter könnte man es auch noch spezifisch nach Land aufschlüsseln (auch wenn das nur bedingt Sinn macht, da die Verträge mit der gesamten EU abgeschlossen wurden). Sollten diese Verträge wegfallen, könnte man entweder mit jedem Land einzeln verhandeln (unwahrscheinlich) oder eben wieder mit der EU.
      Eine gewisse Abhängigkeit besteht ganz sicher bei beiden. Die Exporterhöhung nach Asien (Vorschlag der SVP) dürfte wohl nicht so einfach umzusetzen sein.
      6 1 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 16:23
      Highlight leider von 2010. Zeigt aber den Handel in $ zwischen USA, EU und China
      3 0 Melden
    • Taebneged 12.09.2016 16:24
      Highlight hier noch Import
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 17:10
      Highlight @Taebneged: Nochmal bitte, kanns nicht ganz entziffern :D
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 17:13
      Highlight Dast S.: "Schau doch einfach hier, wer hinter "stark+vernetzt" steckt.
      http://www.europapolitik.ch/de/kontakt
      Da wird so einiges klar."

      Was ist dagegen einzuwenden? Gegen diese Transparenz? Ist jedenfalls transparenter als z.B. das SVP-Parteiblatt "Weltwoche" samt Köppel, Blocher und Konsorten. Da scheint jedes noch so hohle Titelblatt, auf dem demokratisch gewählte Parlamentarier/innen wie gesuchte Kriminelle dargestellt werden, willkommen zu sein.
      5 6 Melden
    • Döst 12.09.2016 19:05
      Highlight Schüpbach: für Webseiten gibts eine Impressumspflicht. So ganz freiwillig ist die Transparenz nicht.
      Die wenigsten hier haben wohl bemerkt, dass dies kein journalistischer Artikel ist, sondern bezahlte PR von economiesuisse&co.
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 10:37
    Highlight Die Wirtschaft ist europäisiert und zunehmend globalisiert.
    Das sind allerdings Tatsachen, die - so denke ich - doch den meisten bekannt sind oder sein sollten. Schliesslich hat sich die Schweizer Bevölkerung im Rahmen von Abstimmungen immer wieder damit auseinandergesetzt.
    38 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 10:26
    Highlight Es gibt noch ein zwischending, zwischen egal sein und sich komplett zu unterwefen. Man kann in Verhandlungen auch Nachteile in Kauf nehmen (deswegen ist einem nicht alles egal), um die eigene Position zu stärken, anderenfalls diktiert der Stärkere seine Regeln.
    48 13 Melden
  • Maett 12.09.2016 10:25
    Highlight Warum wird wohl an den bilateralen Verträgen gerüttelt, wegen dem Handelsvolumen? Wohl kaum.

    Das Problem ist, dass man dem Personenverkehr und dessen Auswirkungen nach wie vor hilflos gegenübersteht, und genau deswegen wächst die Zahl derer, die gegen dieses Vertragswerk sind.

    Warum sollte man den Handel nicht beibehalten können, während man den Personenverkehr (der eine viel grössere Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat) reduziert? Ach ja richtig, die EU will nicht.

    Dann muss man aber aggressiv gegen sie arbeiten, grosse Konstrukte die kleine Länder erpressen braucht kein Mensch.
    61 23 Melden
    • bebby 12.09.2016 11:02
      Highlight Eine Region wie Basel definiert sich eben nicht über die Landesgrenzen, d.h. ohne die Grenzgänger aus der Regio hätten die Firmen in Basel viel zuwenig Mitarbeiter. Es macht ja keinen Sinn, dass man stattdessen Leute aus der Zentralschweiz holt, die weit weg wohnen. Deshalb braucht es einen möglichst freien Personenverkehr, damit eine (Grenz-)Region funktionieren kann.
      22 31 Melden
    • kurt3 12.09.2016 11:05
      Highlight Maett,
      Dann sei doch so nett , und gogle: Die vier Grundprinzipien der EU . Die EU ist kein Selbstbedienungsladen für Rosinenpicker.
      22 33 Melden
    • Maett 12.09.2016 11:13
      Highlight @bebby: hab ich mich gerade irgendwo für Grenzschliessungen ausgesprochen? Ich habe lediglich gesagt, dass die Regelung in den bilateralen Verträgen bzgl. dieses Themas so schlecht ist, dass sich eben immer mehr Gegner gegen diese Verträge finden lassen. Man kann das auch anders regeln, ohne ins andere Extrem zu fallen.
      18 9 Melden
    • Maett 12.09.2016 11:18
      Highlight @kurt3: Google schreibt sich mit zwei O, eigentlich leicht zu merken, da es von Googol abstammt (nur fürs nächste Mal).

      Und jetzt erklären Sie mir Mal, was mich die Grundprinzipien der EU interessieren sollten (Prinzipien sind in der EU ja sowieso immer Auslegungssache) - die Schweiz ist (wie die meisten Länder dieser Welt) kein Mitglied dieser Union und hat lediglich das Pech, von ihr umringt zu sein.

      Die EU kann von ihren Mitgliedstaaten ja alles mögliche verlangen, aber dass wir ähnliche Standards übernommen haben (mit den Bilateralen), war ein Fehler; denn gemusst hätte man das nicht.
      21 15 Melden
    • xlt 12.09.2016 12:30
      Highlight Maett, sind denn die Verträge so schlecht? Grundsätzlich können wir uns nicht beklagen. Und wie gesprächsbereit die EU für Neuverhandlungen oder schon nur Anpassungen ist, zeigt sie immer wieder. Mal schauen, wie hart sie sich gegenüber GB wirklich zeigen wird, das ist für die EU wohl deutlich wesentlicher als die Situation mit der Schweiz.
      7 6 Melden

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