Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Tschechiens Botschafter Karel Borůvka und Gattin Alena. bild: Twitter

Tschechiens Botschafter in Bern wegen Tweets seiner Frau gefeuert

14.04.17, 05:48 14.04.17, 07:23

Beleidigende Tweets seiner Ehefrau haben den tschechischen Botschafter in der Schweiz den Posten gekostet. Präsident Milos Zeman habe den 57-jährigen Karel Boruvka vorzeitig abberufen, bestätigten das Aussenministerium in Prag und das Aussendepartement (EDA) in Bern am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA eine Meldung von DPA.

Die Botschafter-Gattin hatte auf Twitter etwa an die Adresse von Aussenminister Lubomir Zaoralek geschrieben: «Ich hasse dich! Du Fatzke, du Armseliger, du Null!» Kritik daran hatte sie als Schikane, Mobbing und sexuelle Diskriminierung zurückgewiesen.

Das Twitter-Konto wurde inzwischen entfernt. Von offizieller Seite hiess es, dass auch die Ehefrauen der Botschafter ihr Land positiv repräsentieren sollen. (sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 14.04.2017 11:39
    Highlight Zum zigsten Mal wird meine Meinung bestätigt: Je doofer, desto Social Media.
    13 0 Melden
  • supremewash 14.04.2017 10:26
    Highlight Fatzke😄
    11 0 Melden
  • Bijouxly 14.04.2017 08:48
    Highlight Haha. Da durchläuft man die ganze Diplomatenkarriere, die nicht ohne ist, und dann verliert man seinen Posten wegen einem Tweet der Ehefrau. Für mich wäre das ein Scheidungsgrund^^
    13 0 Melden
  • pamayer 14.04.2017 06:09
    Highlight Die Tweets der Ehefrauen sollen ihr Land positiv repräsentieren.
    Die Tweets von gewissen Präsidenten und SVPlern ebenso, bitte!
    99 44 Melden
    • E. Edward Grey 14.04.2017 07:30
      Highlight Nationalistischer Kleinkram. Alle Tweets sollten die gesamte Menschheit repräsentieren!

      Oder Moment, machen sie das etwa bereits?
      8 0 Melden
    • pamayer 14.04.2017 13:22
      Highlight @E Grey
      Alles globalisiert. Aber nur, wenn von einem iPhone, einem iPad oder einem Mac Computer verfasst. Nur dann wird die gesamte Menschheit repräsentiert.
      1 1 Melden

Wie die Russen ein Schweizer Labor vorschoben, um sich aus der Skripal-Affäre zu ziehen

Die Russen sagen, das Labor in Spiez habe Beweise, dass der Westen am Angriff auf den Ex-Spion Skripal beteiligt gewesen ist. Jetzt weisen die Schweizer diese Darstellung vehement zurück. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Nach der Giftattacke auf den früheren russischen Doppelspion Sergej Skripal und dessen Tochter Julia, hat die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die Untersuchung des verwendeten Kampfstoffes angeordnet. 

Vier Vertrauenslabors erhielten daraufhin Blutproben von Skripal und Julia wie auch Umweltproben aus deren Umgebung. Um welche Labors es sich dabei handelt, wird geheim gehalten. 

Am Donnerstag vor einer Woche veröffentlichte die OPCW schliesslich einen Bericht, wonach …

Artikel lesen