Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Städte mit der höchsten Lebensqualität haben alle eine linke Regierung

05.03.18, 19:19 09.03.18, 18:13


Jedes Jahr werden in der «Mercer Quality of Living Survey» die Städte mit der höchsten Lebensqualität prämiert – und seit Jahren hält Zürich eine Position in den Top-3.

Kein Wunder also, dass bei den Stadtratswahlen wieder einmal bürgerliche Herausforderer in der linken Wohlfühloase untergingen. Wieso auch einen politischen Umschwung herbeiführen, wenn die Lebensqualität stimmt? Konservative mäkeln hingegen, die Lebensqualität sei trotz linker Politik so hoch.

Doch wie sieht es bei Zürichs Konkurrenten im Kampf um die Lebensqualitäts-Krone aus? Wer regiert in Vancouver? Oder in Wien? Die Analyse der Top-10 lässt aufhorchen:

Platz 10a: Sydney

bild: shutterstock

Sydney wird im Mercer Report zusammen mit Basel auf dem 10. Platz gewertet. Interessanterweise verfügt die Millionenstadt über keine zentrale Verwaltung. Die Metropole ist unterteilt in 37 lokale Verwaltungsgebiete – mit der Oberbürgermeisterin als Repräsentantin aller Gebiete. Den Posten nimmt seit 2004 die parteilose Clover Moore ein. Sie setzt sich vehement für die LGBT-Bewegung und Velowege ein und pflanzt Bäume.

Fazit:
Ein bürgerlicher Kurs sieht anders aus.

Platz 10b: Basel:

bild: shutterstock

Mit Basels Sonderposition als Stadtkanton hat in der Stadt der Regierungsrat und der Grosse Rat des Kantons das Sagen. Der Regierungsrat besteht aus sieben Mitgliedern. Drei stellt die SP, je eine Person die Grünen, die LDP, die FDP und die CVP.

Auch der Grosse Rat des Kantons ist fest im Griff der Sozialdemokraten: 35 von 100 Sitzen belegt die SP, die LDP (15) und die SVP (15) folgen abgeschlagen auf den Plätzen. Grüne und BastA! mit 13 Sitzen komplettieren die linke Dominanz.

Fazit:
Klar linke Regierung.

Platz 9: Kopenhagen

bild: shutterstock

Oberbürgermeister der dänischen Hauptstadt ist seit 2010 der Sozialdemokrat Frank Jensen. Er übernahm das Amt von seiner Parteikollegin Ritt Bjerregaard, die zuvor vier Jahre lang regierte.

Fazit:
Sozialdemokratisch. 

Platz 8: Genf

bild: shutterstock

Die Stadtregierung von Genf besteht aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern – der Stadtpräsident wird im jährlichen Turnus unter den Regierungsmitgliedern ausgemacht. Zwei Regierungssitze hält nur die SP. Die Linke Alternative, die Grünen und die CVP teilen sich die anderen drei.

Der Gemeinderat ist hingegen knapp in bürgerlicher Hand. CVP, FDP, MCG und SVP halten zusammen 42 der 80 Sitze.

Fazit:
Linke Tendenzen sind nicht von der Hand zu weisen.

Platz 7: Frankfurt

bild: shutterstock

Oberbürgermeister von Frankfurt ist seit 2012 SPD-Mann Peter Feldmann. Er übernahm das Amt von CDU-Frau Petra Roth, die von 1995 bis 2012 regentete.

Verwaltet wird die deutsche Finanzmetropole momentan von einer Koalition aus CDU, SPD und Grünen – also einer Mitte-Links-Koalition.

Fazit:
Umkämpfte linke Vorherrschaft.

Platz 6: Düsseldorf

bild: shutterstock

Düsseldorf hat der Sage nach die längste Theke der Welt. Und seit 2014 einen Oberbürgermeister der SPD. Ganz so eindeutig ist die linke Vorherrschaft allerdings nicht. Von 1999 bis 2014 war die CDU an der Macht, von 1984 bis 1999 wiederum die SPD.

Im Stadtparlament sieht es ähnlich umkämpft aus: Die CDU ist mit 31 von 82 Sitzen zwar klar stärkste Kraft, die linken Parteien SPD (24 Sitze), die Grünen (11), die Piraten (1), die Linke (4) und die Partei für Mensch, Umwelt und Tierschutz (1) kommen zusammen aber auf genau die Hälfte der Sitze.

Fazit:
Umkämpfte linke Vorherrschaft

Platz 5: Vancouver

bild: shutterstock

In Vancouver regiert der City Council. Und der besteht aus zehn Ratsmitgliedern und einem Bürgermeister. Sechs Sitze nimmt Vision Vancouver ein, ein sozialdemokratisches Wählerbündnis, das 2005 gegründet wurde. Die konservative NPA hat vier, die Grünen einen Sitz.

Von 1987 bis 2002 stellte die NPA den Bürgermeister – doch diese Zeiten sind vorbei. In den letzten zehn Jahren hatte stets die Linke die Nase vorn.

Fazit:
Sozialdemokratisch.

Platz 4: München

bild: shutterstock

In München regieren der Stadtrat und der Oberbürgermeister. Letzterer war seit 1986 immer Mitglied der SPD. Aktuell besetzt Dieter Reiter den Posten, Zweiter Bürgermeister ist Josef Schmid von der CSU, Dritte Bürgermeisterin ist Christine Strobl, ebenfalls von der SPD.

Im Stadtrat ist die Verteilung ebenfalls eindeutig. Bei den letzten 15 Wahlen gingen neunmal die Sozialdemokraten als Sieger hervor, fünfmal obsiegte die CSU. Einmal errangen beide Parteien gleich viele Sitze.

Mit wenigen Ausnahmen regierte in München eine von der SPD geführte Koalition. Aktuell verfügen linke Parteien eine knappe Mehrheit. Die Linke, die SPD, und die Grünen besetzen zusammen mit der Rosa Liste 41 von 81 Sitzen.

Verdikt:
Im schwarzen Bayern ist München ein roter Punkt.

Platz 3: Auckland / Neuseeland 

bild: shutterstock

Auckland ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die grösste Stadt Neuseelands. 2010 schloss sich die Grossregion politisch zusammen. Als Exekutivorgan funktioniert der Auckland Council, der aus einem Bürgermeister und 20 Stadträten besteht.

2010 gewann der Mitte-links-Politiker Len Brown die ersten Bürgermeisterwahlen seit dem Zusammenschluss. Er besetzte damit das laut lokalen Kolumnisten zweitmächtigste politische Amt in Neuseeland. 2016 wurde er vom Labour-Mann Phil Goff abgelöst.

Fazit:
Linke Hochburg.

Platz 2: Zürich

bild: shutterstock

Thomas Wagner war der letzte nicht-sozialdemokratische Stadtpräsident. Seine Ära lief 1990 ab und er übergab sein Amt Josef Estermann, der zwölf Jahre die Geschicke von Zürich lenkte.

Elmar Ledergerber (2002 bis 2009) und Corinne Mauch (seit 2009) zementierten die SP-Vorherrschaft seither.

Verdikt:
Sozialdemokratische Hochburg.

Platz 1: Wien

bild: shutterstock

Die Regierung der Stadt Wien nennt sich Stadtsenat – und sie ist auch gleichzeitig Wiener Landesregierung. Der Stadtsenat wird vom 100-köpfigen Gemeinderat gewählt. Die Mitgliederanzahl des Senats variiert zwischen mindestens neun und höchstens 15 Mitgliedern. Seit 2015 sind es zwölf.

Besonderheit der Wiener Stadtverfassung ist, dass nicht alle Mitglieder des Stadtsenates für einen Geschäftsbereich verantwortlich sein müssen.

Die letzten Wahlen fanden 2015 statt und resultierten in einer Koalition von SPÖ (sechs Sitze) und Grünen (ein Sitz). Ihnen gegenüber stehen vier Sitze der FPÖ und ein Sitz der ÖVP. Dazu kommt der Landeshauptmann und Bürgermeister Michael Häupl der SPÖ, der seit 1994 seine Ämter besetzt.

Von 1973 bis 1996 stellte die SPÖ sämtliche amtsführenden Stadträte. Die Koalition mit den Grünen besteht seit 2010. Einzig zwischen 1996 und 2001 konnte sich die ÖVP als Koalitionspartner für die SPÖ aufdrängen.

Verdikt:
Sozialdemokratische Hochburg.

Selbstverständlich lässt diese Übersicht nicht den Schluss zu, dass sozialdemokratische oder linke Regierungen automatisch für bessere städtische Lebensqualität sorgen. Die Huhn-Ei-Problematik ist auf jeden Fall gegeben.

Peter Blunschi analysiert die No-Billag-Abstimmung

Video: Peter Blunschi, Nico Franzoni, Angelina Graf

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

144
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
144Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • De$mo 07.03.2018 18:47
    Highlight Was ich an unseren Medien in der Schweiz besonders schätze ist ihre politisch/ideologisch wertneutrale Berichterstattung. Die Mitmenschen werden damit ausgewogen informiert, können sich neutrales und nicht durch die Medien ("gestaltetes") Bild machen. Manchmal kann/will ein Artikel nicht verfasst werden ohne Partei zu ergreifen. Sollte dieser dann nicht als Editorial/Kolomne publiziert worden. Falls nicht, wäre es dann nicht abwägig einen nicht wertneutralen Artikeln entsprechend zu kennzeichnen ("Achtrung, nicht wertneutral!Kann ihre eigene Meinung beinflussen")? Wie sieht das Watson?
    2 7 Melden
    • lilie 08.03.2018 11:51
      Highlight Kein Artikel ist wertneutral, allein der Entschluss, ein bestimmtes Thema zu beleuchten, entspringt ja einer gewissen Werthaltung.

      Es liegt (auch) am Leser, Texte kritisch zu betrachten und sich seine eigene Meinung zu bilden, anstatt sich nur beeinflussen zu lassen.
      9 0 Melden
  • Emanzipator 06.03.2018 12:05
    Highlight ...könnte an der ‘NEIN!’-Haltung der rechten liegen. Vieleicht ist die Lebensqualität in Städten mit rechter Regierung auch gut, aber bei der Umfrage alle dann so: NEIN!!
    😂
    29 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.03.2018 09:52
    Highlight Ich kann ja nur für Zürich sprechen: Mit wahrer linker Politik hat das ja wenig zu tun. 1. hatten SVP, FDP, CVP und glp eine knappe Mehrheit im Parlament, die letzten 4 Jahre. 2. Abgesehen von der Verkehrspolitik ist das eine sehr moderate "linke Politik", die in Zürich gemacht wird. Würde stärker umverteilt, würde sich wohl mancher überlegen wieder eher bürgerlich zu wählen. Die letzte richtig Linke Stadtregierung, die u.A. die den Platzspitz duldet und nicht gegen Opernhauskrawalle vorgingen, wurde mit schimpf und schande davon gejagt. Seit Ledergerber ist es Linksliberaler Cüplisozialismus.
    16 28 Melden
    • Radesch 06.03.2018 13:25
      Highlight Die SP ist auch nicht so links wie sie oftmals verschrien wird. Sie ist eben eine sozialdemokratische Partei. Wie es mit der AL aussieht kann ich als Aargauer nicht sonderlich gut beurteilen.
      8 1 Melden
    • Liselote Meier 06.03.2018 13:47
      Highlight Um eine Stadtregierung als Links zu titulieren, bräuchte es schon eine linke Mehrheit, dies gab es in deinem besagten Zeitraum nicht. Die letzte Mehrheit vor den 90er gab es 1946-1949, 5 SP und 1 PdA im Stadtrat.

      50er bis 90er dominierten FDP/LdU die Stadtregierung in Zürich und stellten die Stadtpräsidenten. Du sprichst das wohl das Jahr 1982 an, da flog die SP tatsächlich aus der Regierung, hatte aber vorher auch keine Mehrheit sprich im Jahre 1978.

      4 0 Melden
  • ch2mesro 06.03.2018 09:24
    Highlight wo stehen pjöngang und caracas im ranking?
    42 29 Melden
    • loquito 06.03.2018 18:00
      Highlight Höher als Ciudad Juarez (PRI, also Rechts) und andere Rechte Städte... so, haben wir nun genug provoziert?
      8 9 Melden
    • ch2mesro 06.03.2018 19:50
      Highlight nein
      13 0 Melden
  • Waedliman 06.03.2018 08:12
    Highlight Vielleicht zieht es Menschen mit einer freien Gesinnung in Städte, die sich bereits als liberal erwiesen haben. Und diese Menschen können halt geniessen und haben Spass an der Vielfalt, die die Stadt ihnen bietet. Konservative Gemüter sind ängstlicher und voreingenommener. Denen würde wahrscheinlich gar nicht einfallen, überhaupt über Lebensqualität nachzudenken, die über hohe Mauern, Polizeiaufgebote und restriktive Politik hinausgeht. Schwarzweissgemalt? Vielleicht. Aber in der Zuspitzung wahrscheinlich zutreffend, oder?
    35 7 Melden
    • Switch_On 06.03.2018 12:06
      Highlight Da geb ich dir recht
      10 3 Melden
  • Best of 7 06.03.2018 08:12
    Highlight Tja, in Zürich wird die Unter- und die Mittelschicht aus der Stadt vertrieben, weil sie die steigenden Mieten nicht mehr bezahlen können. Aber die reichen Zuzüger sind natürlich mit der rot-grünen Stadtregierung voll zufrieden, da es Dank ihnen Platz für sie gibt. Befragt doch einmal die, die wegziehen müssen, was sie von den Cuplisozialisten halten. Oder passt das nicht auf diese linke Plattform?
    28 30 Melden
    • trio 06.03.2018 12:56
      Highlight Das werde ich nie verstehen, diejenige die sich Zürich nicht leisten können, wählen also rechts. Somit die Parteien die vorallem für den Geldadel schauen und alle Unterstützung streichen wollen.
      Die Reichen ziehen aber nach Zürich und wählen linke Parteien.
      Diese Argumentation geht nicht auf, ausser man geht von Wutbürger und Populisten aus, dann macht das ganze Sinn.
      32 4 Melden
  • 7immi 06.03.2018 07:27
    Highlight wenn man jetzt mal die ideologische rosarote brille ablegt, tief durchatmet und mal scharf überlegt: könnte es nicht auch sein, dass ohnehin die meisten städte links der mitte regiert werden? daher ist es auch nicht erstaunlich, dass die "besten" ebenfalls links der mitte stehen. dieses schwarz-weiss denken ist aber ohnehin nicht zielführend.ich würde keinem dieser ideologischen selbstbevorzugungsorganisationen unser land übergeben.egal welche übernimmt, sind wir nach 10 jahren weg.die mischung machts aus. ist bei städten nicht anders. nirgends (zumindest in der schweiz) regiert links alleine.
    22 8 Melden
  • Schneider Alex 06.03.2018 05:59
    Highlight Die Leute in den Städten sind auf Umverteilung angewiesen! Sie brauchen viel mehr Sozialhilfe und kulturelle Leistungen und Leistungen für den Passivsport, finanziert durch die öffentliche Hand, als der übrige Teil der Bevölkerung. Auch Verkehrsregulierung, öffentliche Sicherheit und Anti-Littering sind in den Städten grosse öffentliche Aufgaben.
    21 47 Melden
    • Switch_On 06.03.2018 12:09
      Highlight Das mit den kulturellen Leistungen ist so ne Sache. Beispiel Basel: Die Baselbieter nutzen diese mindestens soviel wie die Städter wollen aber (fast) nichts dran zahlen.
      24 1 Melden
    • Schneider Alex 06.03.2018 17:34
      Highlight @Switch-On
      Bei der Kultur ist auch der Zentrumsvorteil der anbietenden Stadt zu berücksichtigen. Die Städter haben einen kürzeren Zugangsweg und die Stadt profitiert von den Ausgaben der anreisenden auswärtigen Besucher.
      2 0 Melden
    • loquito 06.03.2018 18:36
      Highlight Und die Aussage ist auch sonst shclicht falsch. Meistens schreiben Städte schwarze Zahlen und müssen das Land unterstützen...
      5 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • stamm 06.03.2018 05:51
    Highlight Und wie sieht es denn mit der Kostendeckung aus in solch schönen Städten? Das wird ja wohl auch seinen Preis haben?
    17 13 Melden
    • Makatitom 06.03.2018 15:13
      Highlight Zürich und Bern sind Nettozahler im Gemeindefinanzausgleich. Und in meiner Gemeinde regiert die BDP, und die wollen die Steuern nicht senken, weil sie dann eben weniger aus dem GFA bekommen. Und rundherum mit den SVP-regierten Gemeinden sieht es genau gleich aus.
      9 0 Melden
    • äti 06.03.2018 15:41
      Highlight ... du meinst Luzern und Zug und ... ?
      3 0 Melden
  • Markus Kappeler 06.03.2018 01:25
    Highlight In Städten ist die Lebensqualität generell sehr tief. War gestern gezwungenermassen wieder mal in Zürich. Der ÖV macht unglaublich viel Lärm, extrem viele Menschen laufen wie kopflose Hühner durch die Gegend, die Velofahrer sorgen für zusätzliche Hektik und Gefahr. Fast alle Menschen waren ausgebrannt, verfilzt, frustriert, unfreundlich und hässlich. Kaum einer machte einen glücklichen Eindruck. Einfach nur grusig.
    30 95 Melden
    • Shlomo 06.03.2018 07:07
      Highlight Danke, sie sehen aber sicher auch nicht gerade attraktiv aus.
      27 8 Melden
    • meine senf 06.03.2018 07:43
      Highlight Ist halt eine subjektive Geschmackssache.

      Ich würde mich wiederum im Monokulturfelder- und Hüsli-Ghetto- und SUV-Panzerwagen-Umfeld auf dem "Land" nicht wohlfühlen. Irgendwie jagen da alle einer Idylle-Landliebe-Utopie nach, die es so doch nicht gibt, am Ende hat man doch nur Schlafkaff und pendeln. Das und die weiten Wege stören mich mehr als Velofahrer.

      Und wenn alle ein Hüsli am Ortsrand wollen, dann steht bald mal ein weiteres Hüsli davor.

      Was anderes wäre es natürlich, wenn man wirklich als Bergbauer oder so leben würde. Aber eben, das ist Utopie.
      31 5 Melden
    • rodolofo 06.03.2018 08:06
      Highlight Lustig geschrieben.
      Darum auch von mir ein Herz (entgegen meinem links-urban schlagenden Herz)!
      Genau darum zieht's mich auch auf's Land.
      Ich bin einer der wenigen Gegenverkehrs-Pendler.
      Das heisst: Ich wohne in der Stadt und arbeite auf dem Land.
      Nachteil: Geringer Lohn
      Vorteile: hohe Lebensqualität inmitten von viel Natur plus interessante Möglichkeiten für den Ausgang.
      Immer freie Fahrt! Keine Staus!
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 05.03.2018 23:10
    Highlight Basel ist klar links? Basel ist Einheitsbrei mitte - links - so geringe polarisierung links wie rechts gibt es wohl nirgends sonst in der Schweiz...
    11 65 Melden
    • Ali 06.03.2018 01:55
      Highlight ernsthaft?
      22 4 Melden
    • meine senf 06.03.2018 18:12
      Highlight Ein Körnchen Wahrheit hat das schon: Die Städte Zürich und Bern wählen und stimmen meist leicht linker als die Stadt Basel. National fällt dass nur nicht so sehr auf, da in Bern und Zürich Stadt und Kanton nicht wie in Basel fast dasselbe ist.
      4 0 Melden
  • JoeyOnewood 05.03.2018 23:08
    Highlight Huhn oder Ei?
    24 4 Melden
    • HabbyHab 06.03.2018 07:36
      Highlight Ei. Das gab es schon vor den Hühnern;)
      11 0 Melden
  • JJ17 05.03.2018 23:07
    Highlight Und ich komme vom bürgerlichen Lande, mir gefällt es hier tausend mal besser als in irgendeiner Stadt. Und sobald ich mal in einer Stadt bin kommt es mir vor, dass meine Lebensqualität im Dorf viel höher ist.
    Aber ist das Ganze nicht ein viel zu subjektives Thema?
    56 59 Melden
    • Adumdum 06.03.2018 02:19
      Highlight „Das Land“ kann man halt nicht do schön in Rankings vermarkten
      20 6 Melden
    • JJ17 06.03.2018 07:25
      Highlight Ich brauche eigentlich auch gar kein Ranking um zu wissen, dass es bei mir zu Hause am schönsten ist :)
      9 3 Melden
    • Switch_On 06.03.2018 12:12
      Highlight Ich denke das ist eine sehr subjektive Sache. Mein Empfinden ist genau umgekehrt: Ich fühle mich in städtischen Gebieten wohler.

      Zum Glück haben wir ja die Wahl wo wir wohnen wollen ;)
      9 0 Melden
  • LeChef 05.03.2018 22:52
    Highlight Hier ist nicht nur die "Huhn-Ei Problematik gegeben", wie im Artikel steht. Tatsächlich haben die meisten Städte linke Regierungen, auch die mit schlechter Lebensqualität. Das gilt besonders für Industrieländer, aber auch für Schwellenländer.
    51 9 Melden
  • Tenno 05.03.2018 22:51
    Highlight Togi du alter Aktion G Wähler, fackle das interessante Thema doch nicht im Twitter Style ab.
    Macht einen Artikel wie die Städte diesen Level erreicht haben. Wie haben Sie zum Wohlstand gefunden, wann kam eine allfällige Wende zur Linken etc..
    37 8 Melden
  • Julian Roechelt 05.03.2018 22:49
    Highlight Wenn genug Geld da ist, dass man sich sogar eine linke Regierung leisten kann, geht es allen gut.
    38 101 Melden
    • almlasdn 06.03.2018 01:50
      Highlight Genug Geld wäre auf der Welt da, die Rechten halten es zurück, die Linken verteilen es auf mehr Leute. ;) --> höherer Wohlstand für Alle, statt für Wenige
      72 19 Melden
    • Fabio74 06.03.2018 20:25
      Highlight Solange sich die Welt nicht aufregt dass ein paar wenige Menschen den grössen Anteil Vermögen haben und der allergrösste Teil der Welt praktisch nichts besitzt solange ist die Welt ja in Ordnung.
      3 1 Melden
  • Ökonometriker 05.03.2018 22:00
    Highlight Wenn der Author hier insinuiert dass die Couleur der Regierung die Lebensqualität beeinflusst müsst er auch noch aufzeigen, dass Städte durch die Wahl anderer Parteien ceteris paribus an Lebensqualität verlieren und durch die Wahl einer linken Regierung die Lebensqualität steigern.

    Populismus ist auch auf der linken Seite ein Übel, das man bekämpfen sollte. Wir sollten einen vernunftbasierten politischen Diskurs anstreben. Nur so können wir die Blender bekämpfen.
    52 33 Melden
    • almlasdn 06.03.2018 01:53
      Highlight Wird die Linke nicht beschimpft kommt in den Kommentaren direkt eine grosses Aber zurück. Mimimi vom Feinsten.
      ... in dem Artikel fehlen jedoch wirklich die Argumente...
      11 15 Melden
    • Posersalami 06.03.2018 02:36
      Highlight Am Beispiel von Zürich können sie sehr gut sehen, wie linke Politik die Lebensqualität ganz massiv steigern kann. Von anderen Städten kenne ich die Geschichte zu wenig detailiert.
      28 15 Melden
    • Ökonometriker 06.03.2018 07:26
      Highlight @Posersalami: ich weiss nicht, warum ich der Einzige bin, der hier ein Upvote gegeben hat. Die Analyse einzelner Städte macht meiner Meinung nach sehr viel mehr Sinn als alle Städte über einen Kamm zu scheren.

      Wobei man im Fall Zürich natürlich anmerken muss, dass die linke Politik vornehmlich dem urbanen Mittelstand (mit Wohneigentum) gedient hat - die hohen Immobilienpreise sind nicht zu letzt auf die restriktive Einzonung und Verkehrspolitik zurückzuführen. Schon allein daher ist die Partei extrem attraktiv für Immobilienbesitzer in Zürich.
      8 1 Melden
  • lilie 05.03.2018 21:58
    Highlight Ist natürlich fraglich, ob es wirklich die Stadtregierungen sind, welche die hohe Lebensqualität erschaffen - oder ob es nicht eher die Landesregierungen sind, welche die Grundvoraussetzungen für eine positive Stadtentwicklung schaffen.

    Der gleiche Report listet auch die 10 Städte mit der schlechtesten Lebensqualität auf. Sie sind - oh Überraschung! - alle in Ländern, welche schwerwiegende Probleme haben.

    Wenn im Land Bürgerkrieg herrscht, spielt die politische Ausrichtung der Stadtregierung vermutlich keine Rolle mehr.

    https://mobil.news.at/a/mercer-zehn-schlechteste-staedte
    35 13 Melden
  • Luzi Fair 05.03.2018 21:25
    Highlight Ursache? Wirkung?
    13 4 Melden
    • Posersalami 06.03.2018 02:40
      Highlight Zumindest für Zürich finden sie massenhaft Infos im Netz, was die Linken hier erreicht haben.
      15 13 Melden
  • zeromaster80 05.03.2018 21:06
    Highlight Diese Städte haben was gemeinsam? Sie haben eine reiche Bevölkerung und daneben paar Sozialfälle. Arbeiterklasse? Nicht vertreten. Cüpli-Sozialisten, man macht etwas Umverteilungspolitik, greift dabei aber jeweils nur den Geldbeutel anderer an, hält die sozial schwachen unten und klopft sich gegenseitig auf die Schulter. Ab in den Tesla und heim in die 5 Zimmer Stadtwohnung mit Blick auf den See. Das ist Lebensqualität. Der Rest kann sich Sozialismus nicht leisten.
    39 84 Melden
    • ujay 06.03.2018 03:21
      Highlight @zero. Hast aber gut aufgepasst am SVP Rhetorikseminärli... hahahaha😂😂😂
      59 14 Melden
    • Bene883 06.03.2018 08:20
      Highlight @Zero: Sehe ich genau so. 3 Finanz- und eine Pharmametropole in der Top 10 ist lächerlich. Ich vermisse die Städte mit echter Lebensqualität wie Oslo oder Bern in diesem Ranking. Klar haben auch die linke Regierungen, aber da läpperts bei den Steuern weil Lebensqualität halt kostet...
      7 7 Melden
    • Fabio74 06.03.2018 20:27
      Highlight @bene883 Bern ist halt immer noch ein verschlafenes Nest. Kommt nie im LEben an Zürich ran.
      0 3 Melden
  • Toerpe Zwerg 05.03.2018 21:04
    Highlight Linksliberal
    14 14 Melden
  • Bivio 05.03.2018 20:47
    Highlight Das mit den linke Städten stimmt. Jedoch sind fast alle dieser Städte in Ländern mit einer konservativen Regierung. Es fragt sich daher, ob linke Städte sich nur in konservativen Ländern optimal entfalten können, da die nationale Regierung ihren Job richtig macht. Dies als Umkehrschluss zur These des Artikels.
    Meine Frage lautet daher: ist linke Politik für einen kleineren Raum (Stadt) besser, während konservative Politik für grössere Strukturen (Nation) Vorteile bringt?
    42 25 Melden
  • ostpol76 05.03.2018 20:22
    Highlight Basel Stadt, der Ort mit den meisten Straftaten in der Schweiz. So wird also Lebensqualität definiert?
    83 187 Melden
    • theMVP 05.03.2018 21:06
      Highlight Merken sie was ? Obwohl die höchsten Straftaten in der Schweiz, immer noch besser als 99% der anderen Städte weltweit.
      44 11 Melden
    • rauchzeichen 05.03.2018 21:55
      Highlight mhm. genau so. die meisten straftaten IN DER SCHWEIZ...
      18 8 Melden
    • G.G. 05.03.2018 22:34
      Highlight Die meisten Straftaten der Schweiz sind im internationalen Vergleich immer noch wenige Straftaten... Sicherheit ist ein Aspekt, bei dem Schweizer Städte weit vorne liegen... Und ja, Lebensqualität hängt auch davon ab.
      33 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MadScientist42 05.03.2018 20:18
    Highlight Ich nehme mal an, dass die meisten grösseren Städte eine eher links gerichtete Regierung haben, zumindest in Europa.
    Man könnte wohl auch eine Statistik über die ländlichen Gebiete mit der höchsten Lebensqualität machen und feststellen dass bürgerliche Regierungen das verursacht haben.

    Sagt so ziemlich gar nichts aus diese "Statistik".
    122 51 Melden
    • Burkis 05.03.2018 21:24
      Highlight Da wäre ich nicht so sicher. Einige ländliche Zentrumsgemeinden leiden unter dem steigenden Verkehrsaufkommen, ungenügendem ÖV Angebot und mangelhafte oder investitionslastige Infrastruktur (z.B. Schulhäuser). Diese Orte müssen nicht unbedingt bürgerlich regiert sein aber sie leiden unter der bürgerlichen Dominanz in den Kantonsregierungen und deren Sparwut (z.B. Aargau). Da bleibt kein Geld für Lebensqualität (Umfahrungen, Radwege, Grünflächen im Dorf, etc.). Diese Gemeinden sind zudem zu stetigem Wachstum verpflichtet, um die Finanzen im Lot zu halten.
      41 9 Melden
    • FrancoL 05.03.2018 22:18
      Highlight Ja sie sagt nicht viel aus wenn man der Meinung ist dass man ländliche Gegenden ohne grosse Belastungen als Vergleich zu Städten mit grossen Belastungen heranzieht. Sonderbarer Versuch um etwas zu relativieren.
      Man sollte schon die Belastungen der zu vergleichenden Orte mitberücksichtigen!
      17 5 Melden
    • durrrr 05.03.2018 22:24
      Highlight Der mit Abstand klügste Kommentar hier! Die meisten wissen halt leider nicht, dass Korrelation nicht mit Kausalität gleichzusetzen ist. Empfehle dem Verfasser des Artikel mal einen Statistikkurs zu belegen ;)
      15 23 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rim 05.03.2018 20:16
    Highlight Tja. Und weil es gerade aktuell ist und zum Denken anregen könnte: Mailand, die Wirtschaftsmetropole Italiens ,umgeben von blauen (Lega Nord Gemeinden/Regionen) hat PD, also Renzis sozialdemokratischen Pragmatismus gewählt. Genauso wie Turin, die Kulturmetropole Italiens. Ebenfalls umgeben von reaktionären, nationalistischen "blauen" Gemeinden/Regionen. Ebenfalls interessant: Die zwei wirtschaftlich/kulturell attraktivsten Provinzen: Veneto und Toskana haben () mehrheitlich PD (also sozialdemokratisch) gewählt. Ich weiss warum. Ihr auch;-) ?
    94 18 Melden
  • Jol Bear 05.03.2018 20:15
    Highlight Wenn die Aussage sein soll, dass "linke Regierung = höchste Lebensqualität", dann kommt mir komischerweise gleich der unlängst erschienene Watson-Beitrag "9 Statistiken, die so absurd sind, dass sie einfach nicht wahr sein können" in den Sinn...
    77 79 Melden
    • Statler 05.03.2018 21:57
      Highlight Es zwingt Sie niemand in eine dieser «linksversifften» Städte zu ziehen.
      Jedem wie's gefällt... mir gefällt's in Zürich ziemlich gut ;)
      30 8 Melden
    • FrancoL 05.03.2018 22:20
      Highlight Und was genau soll an dieser Statistik nicht wahr sein? dass Zürich eine der höchsten Lebensquaitäten hat?
      21 8 Melden
  • Glücksbringer 05.03.2018 20:11
    Highlight Zufall?
    Ich wohne in einer Stadt mit hervorragender Lebensqualität. Von 1991 bis 2011 sozialistischer Bürgermeister. Seit 2011 bis heute noch linker.
    56 19 Melden
  • Pasch 05.03.2018 20:03
    Highlight Und dann steht da Basel 😂😂😂
    Ich wohn grad da ich such noch die Qualität! Für wen? Für die welche um 14uhr beim clara sind?
    68 118 Melden
    • Tobi-wan 05.03.2018 20:28
      Highlight Kasch jo wieder wäg zieh ;)
      94 23 Melden
    • FrancoL 05.03.2018 22:21
      Highlight Versuch doch einen anderen Dir genehmeren Ort zu suchen, Basel dankt Dir.
      28 7 Melden
    • Julian Roechelt 05.03.2018 23:02
      Highlight @Tobi-wan

      Typische Antwort für einen Bewohner der Stadt, wo der heilige Xenophobias Schutzpatron ist.
      Allerdings ist das Röchel- und Gurgelalemannische Idiom nicht lebensecht wiedergegeben.
      "Kchaasch joo widrch wäggziähch" müsste es lauten.
      12 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 05.03.2018 19:59
    Highlight Mal sehr vereinfacht gesagt: Linke Politik funktioniert dann gut, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot, bürgerliche Politik eher im umgekehrten Falle.

    In den Städten ist alles knapp. Raum, Ressourcen, Einkommen. Linke Politik mitigiert hier den Schaden und sorgt dafür, dass sich nicht einige wenige zu sehr am Mangel bereichern.

    Auf dem Land sorgt bürgerliche Politik dafür, dass es halbwegs attraktiv bleibt, Güter und Leistungen überhaupt anzubieten.

    Ohne bürgerliche Politik in den Agglos und Randregionen, wäre die Migration in die Städte noch massiver und die Schweiz viel linker.
    63 35 Melden
    • Statler 05.03.2018 22:05
      Highlight «dass sich nicht einige wenige zu sehr am Mangel bereichern» scheint ziemlich gut zu funktionieren. So gut sogar, dass selbst die Reichen gerne in diesen linken Hochburgen wohnen. Sonst hätte die Linke nämlich relativ wenig zu verteilen.

      Und Ihre Schlussfolgerung ist mir irgendwie auch ein Rätsel: Wenn also auf dem Land ebenfalls die Linken den Ton angäben, würden noch mehr Leute in die linken Städte ziehen und die Schweiz würde noch linker? Der ist gut, wirklich...
      28 4 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 05.03.2018 22:23
      Highlight Cooler Gedanke!
      6 3 Melden
  • nukular 05.03.2018 19:55
    Highlight Thaha.. habe selber in wien gelebt..top city und einfach hammer... aber alles schöne hat auch sein negatives... wien hat schulden noch und nöcher...und auch sonst hinkt wien hinten nach... bisschen rot mag gut sein, aber es kann auch zu viel werden... da kostet z.b das öffis abo der wiener lienien nur 365€ im jahr, aber wie wird dies wohl finanziert? Ach ja..es gibt ja da so eine wienerlinien abgabe für die arbeitgeber....
    37 47 Melden
    • Statler 05.03.2018 22:14
      Highlight Und was genau ist an der Abgabe für Arbeitgeber schlecht? Ein günstiger ÖV heisst wohl auch, weniger Individualverkehr und somit bessere Luft, weniger Staus, etc. - und - oh Wunder - das trägt ebenfalls zur Lebensqualität bei. Was letztlich auch wieder den Arbeitgebern zugute kommt, weil sie motivierte und zufriedene Mitarbeiter haben.

      Es wäre so schön, wenn die Leute nur für einen kleinen Moment etwas weiter als bis zum eigenen Geldbeutel denken würden.

      Dass man das alles gratis haben kann, erzählen die bürgerlichen seit Jahren sinngemäss. Die Erfahrung zeigt regelmässig das Gegenteil.
      39 5 Melden
    • somethin'witty 05.03.2018 22:43
      Highlight Ich habe gestern meinen Keller samt alten Schulsachen ausgemistet und per Zufall grad ein tolles Merkblatt zum Gebrauch von Satzzeichen im Deutschen gefunden.
      Bei Interesse kann ich dir gerne eine Kopie schicken...
      19 5 Melden
    • äti 05.03.2018 23:14
      Highlight .. umgekehrt wäre das Abo vielleicht 730€ und dafür der Parkplatz gratis. Wer weiss.
      17 1 Melden
  • Zappenduster 05.03.2018 19:51
    Highlight Ich mach mal noch kurz Popcorn, die Kommentarspalte wird wohl bald spannend :D
    265 12 Melden
    • sambeat 05.03.2018 22:13
      Highlight Eigentlich nicht. Läuft immer gleich 😉
      13 0 Melden
  • alessandro 05.03.2018 19:44
    Highlight Spannend. Wie dieht es denn im Umkehrschluss aus? Sind Städte nicht so oder so linker als ländliche Gebiete? Hat es viele Städte mit tiefen Wohnqualitätswerten und tendentiell konservative Regierungsmehrheiten?
    206 9 Melden
    • Statler 05.03.2018 22:16
      Highlight «Sind Städte nicht so oder so linker als ländliche Gebiete?» - ja, das ist so ein Naturgesetz, das seit Millionen von Jahren besteht. Hat wohl irgendwas mit Evolution zu tun. [/sarcasm]

      12 7 Melden
    • rodolofo 06.03.2018 08:01
      Highlight Ja, Manila zum Beispiel wählt katholisch, oder rechtsextrem.
      Die Kommunisten und NGO's arbeiten inoffiziell, im Untergrund.
      3 2 Melden
    • Bene883 06.03.2018 08:16
      Highlight Die dritte Frage ist 100% mit ja zu beantworten. Die Wohn-/Lebensqualität der meisten (Asiatischen-) Grossstädte sind miserabel, diejenigen von Afrika und Südamerika mehrheitlich auch. Ob dort links regiert -> keine Ahnung.
      1 3 Melden
  • NurEineMeinung 05.03.2018 19:42
    Highlight Erstaunt gar nicht. Wenn es gut geht kann man sich so einiges an Extras Leisten und das sind meist Linke Themen. Wieviel davon hatten aber schon linke Regierungen, als es ihnen noch nicht gut ging und wieviele linke Regierungen haben sie nach oben gebracht?
    42 102 Melden
    • Astrogator 05.03.2018 19:59
      Highlight Beispiel Zürich, unter linker Regierung wurde die Stadt zum Nettozahler im Finanzausgleich.
      Bürgerliches Luzern, de facto Pleite.
      Bürgerliches Olten, auf Antrag SVP wurde die Stadtpolizei abgeschafft weil das Geld fehlt und vor zwei Jahren entging man knapp der Zwangsverwaltung durch den Kanton.
      Geld fliesst dort wo es attraktiv zum Leben für alle ist.
      116 17 Melden
    • kebabverkaufer 05.03.2018 20:01
      Highlight ist meist ausgeführt in der angegebenen liste, lesen hilft
      38 5 Melden
    • Klaus07 05.03.2018 20:12
      Highlight Was heisst wenn es gut geht? Sie vergessen, das gerade In Deutschland nach dem WWII die SPD, die vorher verboten wahr, massgeblich am Aufbau der Städte beteiligt waren und da ging es dem Volk nicht gut. Andere Frage, warum stört es Sie, das linke versuchen, dass es allen besser geht, und nicht so wie die rechten, dass es nur einigen gut betuchten sehr gut geht.
      81 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 05.03.2018 19:42
    Highlight Und wie hoch ist die Kriminalität?

    Basel und Genf: Katastrophal, Überfälle und Gewaltdelikte steigen fortlaufend...

    Frankfurt, Düsseldorf, München: Terroranschläge, Sylvestervergewaltinung durch Asylanten, hohe Zahl an Delikten...

    Zürich: Also bitte, ich sehe jedes Wochenende bei der Arbeit was abgeht und dann verbieten Linke das Nennen der Nationalität der Täter. Die Statistik ist eben schon schmerzhaft.
    72 274 Melden
    • Hochen 05.03.2018 20:04
      Highlight Schmerzhaft ist höchsten dein Kommentar! Wiedereinmal!
      141 45 Melden
    • Valon Behrami 05.03.2018 20:08
      Highlight "Basel und Genf: Katastrophal, Überfälle und Gewaltdelikte steigen fortlaufend..."

      Hast du Zahlen dazu oder nicht?
      118 27 Melden
    • Fabio74 05.03.2018 20:09
      Highlight was geht denn bei deiner Arbeit ab? Plaudere doch mal...
      Noch was: Das Nennen der Nationalität ist NICHT verboten. Man kriegt alles raus, auf Nachfrage. Sollte schon möglich sein, diesen simplen Satz zu verstehen!
      Wo in Frankfurt, Düsseldorf und München gab es Terror? In welchen dieser Städte wurde SIlvester vergewaltigt?
      Dein Erguss ist einfach nur platter Ausländerhass, retuschiert mit Linken-Bashing.
      Die 3 Städte sind MEtropolen entsprechend höher ist in absouluten Zahlen die Kriminalität.
      83 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 05.03.2018 19:40
    Highlight Ihr habt Bern vergessen, und und und.
    47 21 Melden
    • Klaus07 05.03.2018 20:24
      Highlight Bern liegt auf Platz 14
      40 0 Melden
  • paedesch 05.03.2018 19:34
    Highlight Ohh watson warum müsst ihr immer so links sein? Ich mag euer Portal wirklich aber manchmal übertreibt ihrs ein bisschen. Macht euch unglaubwürdig
    101 174 Melden
    • MilfLover 05.03.2018 20:14
      Highlight Oh ihr rechten, warum müsst ihr solche Nörgler sein?
      Liest doch lieber die Ww und hasst doch weiterhin alles was andere glücklich macht.
      An dieser Stelle noch ein grosses Kompliment an die linke Regierung.
      71 34 Melden
    • kebabverkaufer 05.03.2018 20:16
      Highlight was soll daran unglaubwürdig sein? könnte ja sein, dass da was dahinter ist? ging ja in dem artikel auch nicht um einen positionsbezug von watson. wenn nzz oder baz dasselbe untersuchen würde, käme das gleiche heraus. ist doch schon spannend, das es KEINE rechte regoerung von städten in die top 10 schafft. wieder mal schwache rechte meinungsmache...
      47 17 Melden
    • Klaus07 05.03.2018 20:25
      Highlight Warum unglaubwürdig? Fakten sind Fakten, auch wenn es einigen Bürgerlichen hier missfällt.
      46 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 05.03.2018 19:34
    Highlight Zum Glück besteht die Welt nicht nur aus Städten :-)
    52 74 Melden
    • äti 05.03.2018 23:24
      Highlight .. richtig, es gibt auch grosse Wüsten.
      5 1 Melden
  • Brunhilde 05.03.2018 19:32
    Highlight Erstaunt nicht.

    Der Staat gibt oft das Geld grosszügiger aus als eine bürgerliche Regierung. Die Errungenschaften im Bereich Verkehr, Erholung oder Kultur werden als positiv wahrgenommen.

    Zwar in der Regel zulasten höheren Steuern, was die klassische Wählerschaft solcher Regierungen aufgrund der Progression aber nur zum Teil trifft.
    20 65 Melden
    • Statler 05.03.2018 21:54
      Highlight Mit blosser «Wahrnehmung» hat das nix zu tun. Das ist tatsächlich gut.
      Und wenn die Reichen nur zahlen und nicht auch davon profitieren würden, würden die wohl alle aus den Städten wegziehen.
      Gut ausgebauter ÖV, Erholungszonen, kulturelles Angebot - das alles kostet halt einen Batzen, macht einen Ort aber auch sehr lebenswert.

      Interessant übrigens Ihre Unterscheidung zwischen «Staat» und «bürgerliche Regierung». Der «Staat» das sind wir alle - «bürgerlich» ist nur eine Teilmenge davon. Just sayin...
      21 0 Melden
    • FrancoL 05.03.2018 22:33
      Highlight OH dann sind also alle Reichen in der Stadt Zürich was genau? Vollidioten? dass sie die höheren Steuern in Kauf nehmen. Und täglich ziehen neue gut situierte nach Zürich, die können wohl eben nicht rechnen.
      Brunhilde, es gibt auch menschen denen Qualität etwas wert ist. Steht jeder Stadt und jedem Dorf frei diese Qualität anzubieten.
      18 1 Melden
    • äti 05.03.2018 23:29
      Highlight .. nun ja, ob man das Geld mit der Giesskanne vielen zukommen lässt oder mit der Pipeline ein paar wenigen, weg ist es alleweil. Bei der Pipeline eher für immer, bei der Giesskanne wächst eher was neues.
      7 0 Melden
  • flying kid 05.03.2018 19:31
    Highlight Ihr habt ja schon ein schönes Weltbild. Links, alles gut. Bürgerlich/rechts, alles schlecht.

    Kommt mal aus eurer Blase raus. Schwarz/weiss gibt es nicht.
    127 168 Melden
    • Tomjumper 05.03.2018 20:18
      Highlight Du hast den Artikel wohl nicht zu Ende gelesen? Erstaunt mich eigentlich nicht, aber das du plötzlich für differenzierte Betrachtungen plädierst hingegen schon.
      51 11 Melden
    • rauchzeichen 05.03.2018 21:54
      Highlight aber helle grautöne...
      1 0 Melden
    • FrancoL 05.03.2018 22:35
      Highlight Ich kann ja Deine Aussage verstehen flying Kid doch man sollte auch bei Deinem Namen nicht Alls nur überfliegen, versuche doch nochmals den Artikel zu lesen NICHT überfliegen, hilft auch Dir Kid.
      9 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 05.03.2018 19:29
    Highlight und von wem wurde die lebensqualität erarbeitet?
    33 80 Melden
    • Astrogator 05.03.2018 20:00
      Highlight Von allen, Links wie Rechts.
      62 17 Melden
    • Tomjumper 05.03.2018 20:00
      Highlight Meist von sehr innovativen Menschen, die sich von konservativen Geistern nicht abschrecken liessen.
      105 12 Melden
  • N. Y. P. D. 05.03.2018 19:25
    Highlight Schöne Aufstellung und wenig überraschend.

    Die Linke für die Wolfahrt

    Die Rechte für heisse Luft, Themenbewirtschaftung und äh, was jetzt schon wieder ? Ach ja, für das Kapital und den Geldadel und für das Treten nach unten.

    Diese Formel gilt weltweit.
    551 164 Melden
    • durrrr 05.03.2018 20:16
      Highlight Und wer bezahlt die Wohlfahrt? Die Linke oder "das Kapital und der Geldadel" ?
      14 56 Melden
    • ostpol76 05.03.2018 20:32
      Highlight Stimmt vollkommen... man siehe Venezuela :-)
      16 40 Melden
    • N. Y. P. D. 05.03.2018 21:07
      Highlight @durrrr
      alle


      @ostpol76
      Ein Land muss man nicht nach links/rechts einteilen. Ein Land kann man auch in korrupt/nicht korrupt einteilen.
      20 3 Melden

Tausende demonstrieren in Genf für wirksamere Schritte gegen Klimaerwärmung

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstagnachmittag am Klimamarsch von Genf teilgenommen. Sie forderten die Politiker auf, unverzüglich wirksame Massnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen.

Rund 20 Organisationen mit Unterstützung der Klima-Allianz Schweiz hatten zu der Manifestation im Zentrum der Rhonestadt aufgerufen. Sie gaben die Teilnehmerzahl mit über 7000 an, die Polizei allerdings geht von 3000 bis 3500 aus. Greenpeace-Sprecher Mathias Schlegel zeigte sich jedenfalls sehr …

Artikel lesen