Schweiz

Im Gegensatz zu den EU-Ländern gibt es in der Schweiz keinen gesetzlich geregelten Elternurlaub. Bild: KEYSTONE

Kein Urlaub für Väter: Die Schweiz ist wieder einmal die einsame Insel in Europa

Der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt!» will mittels einer Initiative einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub einführen. Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz in dieser Frage hinterher, wie die Statistik zeigt. Noch viel krasser sind die Unterschiede allerdings in puncto Elternurlaub. Ein Überblick in sechs Grafiken.

07.07.17, 08:05 08.07.17, 07:18

Vier Wochen Vaterschaftsurlaub: Das fordert der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt!». Am Dienstag übergab der Verein die 107'106 beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei. Widerstand gegen die Initiative kommt aus der Wirtschaft. Für Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler wäre zumindest ein Elternurlaub denkbar, nicht jedoch ein Vaterschaftsurlaub, so Bigler zum «Tages-Anzeiger».

Doch wie sieht es mit dem Mutterschafts-, Vaterschafts und dem Elternurlaub europaweit aus? Wie steht es um die Schweiz? Ein Überblick in sechs Grafiken:

1. Dauer des Vaterschaftsurlaubs:

In diesen Ländern gibt es den Vaterschaftsurlaub und in diesen nicht. daten: european parliament 2016

Viele EU-Länder kennen den Vaterschaftsurlaub. Nur in Deutschland, Tschechien, Schweiz, Österreich, Kroatien, Zypern und in der Slowakei ist dieser nicht auf gesetzlicher Ebene verankert. Doch in diesen Ländern mit Ausnahme der Schweiz gibt es den Elternurlaub, den sich Mutter und Vater teilen können.

Väter werden während des Vaterschaftsurlaubs in den allermeisten Fällen zu 100 Prozent entlöhnt. Ausnahmen bilden zum Beispiel Schweden (80 Prozent), Litauen (80 Prozent) und Bulgarien (90 Prozent). 

Der Vaterschaftsurlaub in der Schweiz:

1m 9s

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

Video: srf

2. Dauer des Elternurlaubs:

daten: european parliament 2016

Die Schweiz ist europaweit das einzige Land, das weder den Vaterschaftsurlaub noch den Elternurlaub kennt. Damit gibt es keine gesetzliche Regelung für eine Auszeit für Väter. In den Niederlanden gilt eine Spezialregelung, hier ist die Länge des Elternurlaub von den Anstellungsprozenten der Eltern abhängig.

In Griechenland gibt es einen grossen Unterschied zwischen Elternurlauben im öffentlichen und im privaten Sektor. Im öffentlichen Sektor erhalten Eltern etwa zwei Jahre Elternurlaub pro Elternteil. Im Privatsektor erhalten die Griechen zwischen 30 und 40 Wochen.

3. Lohn während des Elternurlaubs:

daten: european parliament 2016

Lohn wird während des Elternurlaubs jedoch längst nicht in allen europäischen Staaten gezahlt. Führend sind hier Estland, Slowenien und Dänemark, die alle 100 Prozent des Lohnes weiterzahlen.

In Frankreich, Belgien, Österreich, Polen und in der Slowakei wird jeweils ein fixer Betrag zwischen 139 (Polen) und 1778 Euro (Belgien) pro Monat ausgezahlt.

4. Aufteilung des Elternurlaubs:

daten: european parliament 2015

Der Grossteil des Elternurlaubes wird immer noch von den Müttern bezogen. In Griechenland, Zypern und Kroatien sind dies sogar fast 100 Prozent. In Schweden hingegen wird der Elternurlaub fast 50-50 geteilt. Die Unterschiede sind jedoch auch auf unterschiedliche Regelungen für die Aufteilung des Elternurlaubs in den verschiedenen Staaten zurückzuführen. 

Das Vereinte Königreich ist nicht auf der Liste, weil dort eine andere Erhebungsmethode verwendet wurde. 

5. Dauer des Mutterschaftsurlaubs:

Dauer des Mutterschaftsurlaubes nach der Geburt. daten: european parliament 2016

Der Mutterschaftsurlaub ist in ganz Europa auf gesetzlicher Ebene verankert und garantiert. Unterschiede gibt es in der Dauer. Spitzenreiter sind Bulgarien (52 Wochen) das Vereinte Königreich (41 Wochen) sowie Irland (40 Wochen). Auf der anderen Seite der Tabelle befinden sich Portugal (6 Wochen), Spanien (6 Wochen) und Schweden (7 Wochen).

In manchen Ländern ist dieser Mutterschaftsurlaub Pflicht für die Frau. Das heisst: Die Mutter darf für einen bestimmten Zeitraum vor und nach der Geburt nicht arbeiten. Dies wird seit längerem kritisiert, weil diese Gesetzgebung das traditionelle Rollenbild fördert. Solche obligatorischen Urlaube gibt es zum Beispiel in Italien (16 Wochen), Griechenland (12 Wochen) und den Niederlanden (10 Wochen).

6. Lohn während des Mutterschaftsurlaubs:

daten: european parliament 2016

Auch die Lohnzahlung während des Mutterschaftsurlaubes ist europaweit Standard. Nur in Schweden haben Arbeitgeber keine gesetzliche Verpflichtung, ihren Angestellten während des Mutterschaftsurlaubes Lohn zu zahlen.

In einigen Staaten wird nur ein Teil des Mutterschaftsurlaubes in Prozenten entlöhnt, der Rest mit fixen Beträgen. In England zum Beispiel erhalten die Mütter sechs Wochen lang 90 Prozent ihres Lohnes, die restlichen Wochen erhalten sie ein Wochengeld von umgerechnet etwa 165 Euro. 

Am wenigsten erhalten Frauen in der Slowakei. Hier erhalten die Mütter nur noch 65 Prozent des Lohnes. Dafür wird die Mutter während des Elternurlaubes entschädigt. Deshalb ist eine zusätzliche Entschädigung während des Mutterschaftsurlaubes optional. 

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Strong Like Bull 07.07.2017 21:31
    Highlight Gender isn't real, it's just a social construct!
    2 15 Melden
  • michiOW 07.07.2017 21:27
    Highlight Was ist mit Luxemburg?🤔
    1 1 Melden
  • senfmayo 07.07.2017 18:28
    Highlight Ich hoffe mal, das Parlament arbeitet einen Gegenvorschlag betreffend Elternschaftsurlaub aus. Sonst kann ich die Argumente der Bürgerlichen nicht ernstnehmen.
    6 2 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 16:45
    Highlight die mutterschaftsversicherung hatte einen vater. der vaterschaftsurlaub hat viele mütter.

    https://tageswoche.ch/form/kommentar/die-muetter-des-vaterschaftsurlaubs/

    7 5 Melden
  • Reto Disk 07.07.2017 13:55
    Highlight "Mehr Vaterschaftsurlaub = Weniger Jobs"

    oder

    "Vaterschaftsurlaub = vernichtet Arbeitsplätze."

    oder

    "Arbeit verlieren? Vaterschaftsurlaub: Nein"

    Sucht Euch aus, mit welchen Hinterwäldlersprüchen sich die Mehrheit des Stimmvolkes manipulieren lässt.
    57 19 Melden
    • s_rosenthaler 07.07.2017 16:16
      Highlight Wir brauchen keine Kinder, die können nicht arbeiten😂
      34 3 Melden
  • Dr.Bogyman 07.07.2017 12:58
    Highlight Die Schweizer habens halt verstanden, „es muss gearbeited werden“ Schlussendlich hinken die anderen der Schweiz hinten nach... (Aus wirtschaftlicher Sicht natührlich) ;-)
    24 40 Melden
  • ZH27 07.07.2017 12:34
    Highlight Elternurlaub, den die Eltern frei aufteilen können, finde ich die beste Lösung. Dann kann jede Familie das an ihre Situation anpassen. Jedoch finde ich, der Urlaub sollte unbezahlt sein. Sehe nicht ein, weshalb das die Unternehmen bezahlen sollten (da fehlt einfach der Zusammenhang). Für KMUs wäre das eine riesige Belastung.
    31 25 Melden
    • Firefly 07.07.2017 19:38
      Highlight Naja dann können sich dann halt nur die Reichen Kinder leisten und auch Zeit für sie haben.
      11 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 11:54
    Highlight Positiv wie hier in vielen Kommentaren klar und deutlich ausgeführt wird, dass bezahlter Elternurlaub unbezahlbar und völlig unrealistisch ist.
    (Wobei, komisch, dass alle EU-Staaten es doch können. Aber hey: Ja nicht denken.)

    Dann ist wohl das Thema "bezahlter Militärurlaub für alle Schweizerinnen" ebenso klar und deutlich völlig unrealistisch.
    52 23 Melden
    • Chnebeler 07.07.2017 12:38
      Highlight @benot
      Du hast leider nicht ganz zu Ende gedacht.
      Ja die EU Länder leisten sich den Elternurlaub, aber das heisst noch lange nicht, dass sie es sich leisten können. Oder wie sieht es mit der Verschuldung der Länder oder der Steuerbelastung der Bürger aus?
      20 28 Melden
    • lichtler 08.07.2017 22:56
      Highlight @chnebler, Deutschland leistet sich einen elternurlaub und denen geht es sehr gut!
      0 0 Melden
  • DerRaucher 07.07.2017 11:44
    Highlight Es gibt wohl nicht viele Länder die sich so schwer mit verändern tun wie die Schweiz. Ewig lange wird an veralteten Prinzipien und Weltbildern festgehalten. Nicht umsonst war die Schweiz schon beim Frauenwahlrecht eines der letzten.
    61 15 Melden
    • RETO1 08.07.2017 09:38
      Highlight ...die Langsamkeit war immer von Vorteil!!!
      1 2 Melden
  • Herr J. 07.07.2017 11:33
    Highlight Oh nein, die Schweiz ist eine Insel, wie schlimm!
    Wenn wir das wirtschaftliche Wohlergehen anschauen, sieht es etwas anders aus. Ob da ein Zusammenhang besteht zwischen sozialen Wohltaten à discrétion und wirtschaftlichen Schwierigkeiten?

    Klar, ich bin zweifacher Papa und hätte auch gerne auf Staatskosten Papi-Urlaub gemacht. Habe dann halt Ferien bezogen, Überzeit abgebaut, und auf den Mallorca-Urlaub verzichtet. Und stellt euch vor: Ich und meine Familie haben es unbeschadet überlebt!!!

    Aber lieber den Sozialstaat ausbauen, bis wir alle daran ersticken. So sieht "nachhaltige" Politik aus.
    49 54 Melden
    • Cadinental 07.07.2017 13:42
      Highlight Bravo, bin genau gleicher Meinung
      22 24 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 18:43
      Highlight Immer dieselbe armselige Leier in einem der reichsten Länder der Welt
      15 11 Melden
    • cheeky Badger 07.07.2017 19:05
      Highlight "und weil ich keinenen Vaterschaftsurlaub bekam, soll ihn auch sonst niemand bekommen."

      Bravo. Moll.
      23 12 Melden
    • Firefly 07.07.2017 19:42
      Highlight Unbeschadet überstanden? Die Offenheit ging offensichtlich flöten!
      10 9 Melden
  • Weisnidman 07.07.2017 11:23
    Highlight Einfach nur traurig
    35 24 Melden
    • Dilophosaur99 07.07.2017 11:34
      Highlight Nein
      17 29 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 12:27
      Highlight Es ist traurig mein Lieber wenn man geld für eine sinnlose WK hat die Milliarden verschlingt, und kein Geld für Familien hat. FirstWold Opfer...
      51 17 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 11:03
    Highlight die SVP setzt offensichtlich auf zuwanderung statt auf "made in switzerland".

    zurück in die guten alten zeiten, als die frauen noch am herd waren.
    statt unsere gut ausgebildeten frauen im arbeitsprozess zu halten, holen sie lieber hunderttausende zuwanderer.

    fehler zu begehen ist menschlich, fehler zu wiederholen ist sträflich - doch dass ist ja gerade das geschäftsmodell der partei. die ausländer werden mehr, und man kann das thema einwanderung noch besser und noch länger bewirtschaften.
    36 25 Melden
    • RETO1 08.07.2017 09:40
      Highlight Die SVP hat die MEI durchgebracht!
      alles andere hat unser liebes Parlament verbrochen.
      2 3 Melden
    • piedone lo sbirro 10.07.2017 11:49
      Highlight @RETO1

      weshalb hat die SVP die USR III unterstützt, statt das MEI-referendum zu ergreifen?

      grund für die zuwanderung ist nicht die bessere qualifikation, sondern die billigeren löhne. der grund für die arbeitslosigkeit sind also die arbeitgeber, die lieber billige ausländer anstellen statt schweizer! die gleichen arbeitgeber, die SVP wählen. denn die bauern, baugewerbe, etc. inkl. der EMS-chemie, profitieren von den billigarbeiter am meisten.

      kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung.

      verblendung verhindert reflexion - wie lange wollen sie sich noch veräppeln lassen?
      2 0 Melden
  • Dan Rifter 07.07.2017 10:53
    Highlight Eben geil, wenn das Parlament zur Mehrheit aus "Wir hatten das früher auch nicht.."-Typen besteht.

    So geht Fortschritt.
    69 18 Melden
  • Lowend 07.07.2017 10:51
    Highlight Rechte Papis spielen bei uns in der Schweiz lieber selber ein Jahr ihres Lebens auf Staatskosten mit sündhaft teurem Spielzeug, als dass sie solidarisch Eltern einen Urlaub bezahlen, weil diese lieber mit ihren frisch geborenen Kindern spielen. - Sind halt einfache Egoisten.
    37 37 Melden
  • Theor 07.07.2017 10:45
    Highlight Besonders Absurd ist die ganze Thematik, wenn man den Werdegang des Vorgängermodels betrachtet, nämlich den im Parlament diskutierten 2 Wöchigen Vaterschaftsurlaub.

    Kostenpunkt ca. 200 Millionen jährlich. Wurde als "zu teuer" versenkt.

    Nur eine Session vorher winkte man den Steuerfreien Grundstückgewinn für die Bauern durch. Kostenpunkt: 400 Millionen Jährlich.

    Das war komischerweise nicht "zu teuer".

    Diese Parlamentarier sind dermassen verlogen und verseucht von Lobbyisten. Ich hoffe das Volk ist nun schlauer und stimmt für die Initiative.
    87 12 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 10:44
    Highlight für die landwirtschaft, die akw`s und kampfjet`s ist immer unendlich viel geld übrig. eine mutterkuh ist offenbar mehr wert als ein eigenes kind.

    das geld wird unten gestrichen und nach oben verschoben. anstatt lohndumping, schwarzarbeit un steuerhinterziehung zu bekämpfen, prügelt man auf berechtigte anliegen ein. die armen SVP-wähler waren schon immer die beschissenen, werden aber bei der stange gehalten mit parolen wie "multikulti, dichtestress oder asylchaos".

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/der-vater-soll-ferien-nehmen/story/25325611#
    35 21 Melden
  • LupaLouu 07.07.2017 10:33
    Highlight Gut hat unser Arbeitgeber dieses Jahr endlich gemerkt dass 1 Tag zur Geburt des eigenen Kindes viel zu wenig ist. Nun dürfen Väter 2 Wochen bezahlt der Arbeit fernbleiben und zu Hause sein. Die Wochen sind sogat frei einteilbar. Welch ein Segen!
    31 9 Melden
  • Matrixx 07.07.2017 10:07
    Highlight Und dann redet immer jeder vom "fortschrittlichen Land Schweiz" oder gar "Vorbild Schweiz"

    Ja, in vielen Sachen vielleicht, aber in den wichtigsten Sachen sind wir tatsächlich rückständig...
    49 13 Melden
    • Menel 07.07.2017 11:37
      Highlight Die Wertigkeit der Familie in unserem Land erkennt man schon daran, dass wir zB. ein Bundesamt für Strassen, aber keines für Familie haben.
      Welche Partei sagt immer, dass die Familie die Keimzelle der Nation ist?
      30 14 Melden
    • Grundi72 07.07.2017 11:43
      Highlight Ja Bravo wenn das die wichtigsten Sachen sind dann gehts ihnen wirklich sehr gut!

      Ich gratuliere, geniessen sie es!!!!
      7 24 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 18:44
      Highlight @Grundi: Dür euch idt Hass und Neid und Steuerhinterziehung wichtig. Wir kennen ja unsere SVP
      4 7 Melden
  • efrain 07.07.2017 09:52
    Highlight Nur mal so:
    Ein Kind zu haben ist letztendlich immer noch eine freie Entscheidung. Ich behaupte mal, dass es für die meisten Eltern irrelevant ist, wie die staatlichen Fördermassnahmen aussehen. Elternurlaub etc. motiviert bestimmt niemanden dazu, mehr Kinder zu haben. Die Fertilitätsrate hängt imho mehr von Kultur und Tradition als von wirtschaftlich-sozialen Aspekten ab.
    22 43 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:36
      Highlight Sehr viele würden gerne auch mehr als ein oder zwei Kinder haben,aber das ist hier fast unmöglich und man muss an allen Ecken sparen und schauen das man über die Runden kommt. In vielen Fällen lohnt es sich gar nicht mehr zu arbeiten weil due KiTa einfach zu teuer ist! Und doch ärgert man sich dann das man Arbeitskräfte on masse importiert. Es ist eine unglaublich egoistische Gesellschaft. Die alten Wähler stimmen gegen solche Gesetze, doch wer soll in die AHV einzahlen für die schon gewordenen Eltern und Pensionierten??
      25 11 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:37
      Highlight Hauptsache einem geht es in den eigenen Wänden gut. Und es hat nichts mit Kultur und Herkunftsland zu tun, sondern dem Willen sich weniger und den Kindern genug zu leisten. Und das ist Zeit, Zeit für die eigenen Kinder!
      4 7 Melden
    • Posersalami 07.07.2017 11:54
      Highlight Man macht aber keine Familienpolitik für die Fertilitätsrate! Es geht dabei um sehr viel mehr.

      Ich find das Modell mit dem frei einteilbaren Elternurlaub toll. 1 Jahr müsste das mindestens sein, besser wären 2 Jahre. Man kann ja drüber reden ob das bei vollen Lohnbezügen gemacht wird, oder man in diesen 1-2 Jahren nur 70-80% auszahlt. Wäre mMn auch ok.
      9 12 Melden
  • Ohniznachtisbett 07.07.2017 09:50
    Highlight Wichtig würde mir dann auch noch erscheinen, dass Zeugungsunfähige Paare, dem Staat anmelden können, wie viele Kinder sie den eigentlich gewollt hätten, hätte es funktioniert und dann den Elternurlaub entsprechend auch beziehen dürfen. Zudem könnte man die Frage mit der Stiefkindadoption bei Homo-Paaren verbinden. Da dürfen dann gleich 3 oder 4 Personen gleichzeitig in den Urlaub. Ah und wie siehts aus bei unehelichen Kindern, wo die Mutter keinen Kontakt zum Vater hat, ausser dass dieser Alimente zahlt? Kriegt der auch Urlaub. Zudem bin ich für ein 2 jährigen Göttiurlaub.
    24 57 Melden
    • piedone lo sbirro 07.07.2017 11:29
      Highlight @Ohniznachtisbett

      kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig.

      ihre SVP/weltwoche-verblendung verhindert einmal mehr die reflexion - trollen sie fröhlich weiter!
      18 12 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:38
      Highlight Sonst geht es ihnen gut??
      15 6 Melden
  • Grundi72 07.07.2017 09:46
    Highlight Die Initiative ist zum Glück chancenlos. Nicht umsonst ist die Schweiz wenn es um die Leistungsfähigkeit und den Wohlstand geht all den erwähnten Ländern meilenweit überlegen.

    Man sollte besser nach einer Lösung suchen, dass Firmen dem Vater 4Wochen zusätzlich zu den normalen Ferien zB 4 Wochen unbezahlte Ferien geben muss wenn der Vater das will.

    Und sehe nicht ganz ein, warum mein Nachbar, der keine Kinder hat/will (wahrscheinlich abgeschreckt nur meine Rasselbande) mir via Steuern meine Ferien finanzieren sollte. Eigenverantwortung ist was die CH stark gemacht hat! Eigenveranwortung!
    29 52 Melden
    • Iko5566 07.07.2017 11:23
      Highlight Unbezahlte Ferien nehmen zu können ist nicht für alle Väter möglich. Wie wollen sie als Alleinverdiener ohne finanzielle Rücklagen unbezahlte Ferien nehmen? Es gibt halt auch Menschen welche nicht in ihrer privilegierten Lage sind. Die haben dann halt Pech gehabt, oder was schlagen sie denen vor?
      24 15 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:44
      Highlight Dem sagt man Egoismus. Warum soll ich dan die Velowege, Wanderwege, Bauern, Schwingfeste, Asylzentren, Sozis... finanzieren wenn ich es nicht brauche oder will??! Ganz einfach, weil auch ander für mich einzahlen in irgendeiner Weise! Würde die Welt um sich schauen und nicht den eigenen Teller hätten wir auch mehr Frieden und Wohlstand für alle
      29 8 Melden
    • Posersalami 07.07.2017 11:56
      Highlight Die Schweiz ist Leistungsfähiger als EU Länder? Woher haben sie denn diesen Unsinn.. in Sachen Produktivität sind wir Mittelmass. Mittelmass! https://www.nzz.ch/das-raetsel-der-niedrigen-arbeitsproduktivitaet-der-schweiz-1.17285416
      19 4 Melden
    • exeswiss 07.07.2017 12:37
      Highlight @grundi72 warum sollte dann ein teil meiner steuern in den nationalstrassenfond fliessen, wenn ich gar kein auto fahre?
      16 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:39
    Highlight Die Grafiken sind etwas verwirrend. Klarer wird es, wenn man folgende zwei Grafiken ins Zentrum rückt:

    Elternurlaub: Überwiegend mehr als 100 Wochen.
    Lohn wärend Mutterschaftsurlaub: Überwiegend 100%.

    "Bei uns ist es am besten" ...
    8 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:31
    Highlight Ein Problem in der Diskussion ist doch schon die Formulierung "Elternurlaub". Als ginge es ums Ferien machen!

    Was in dieser Zeit geleistet wird, ist gesellschaftlich notwendige Arbeit. Wenn man in dieser Zeit zumindest für eine Weile von der Erwerbsarbeit freigestellt wird, ist es nur eine Kompensation für die geleistete Doppelbelastung, kein Erholungsurlaub. Es müsste "Elterngehalt" heissen, vielleicht wären die Argumente dagegen dann etwas komplexer als: "Das können wir uns nicht leisten"?
    28 13 Melden
    • Grundi72 07.07.2017 11:50
      Highlight Mich schellts!!!

      "Gesellschaftliche notwendige Arbeit"?!?!?

      Familie haben ist Privatsache!!! Auf welchem Planeten leben gewisse Leute... Wow..
      15 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 12:20
      Highlight Immerhin zahlen die Kinder später unsere Rente und halten die Gesellschaft am Laufen, wenn wir das nicht mehr können. Familiengründung ist also nicht wirklich reines Privatvergnügen.
      22 9 Melden
    • Steven86 07.07.2017 13:53
      Highlight @Grundi72 wenn du alt und im Altersheim gehst, oder im Spital bist, oder den Bus brauchst weil du nicht mehr gut laufen kannst etc. wer macht den später all diese Arbeit? ich nehme schwer an die Kinder von heute, aber man denkt lieber an jetzt als an morgen.
      17 5 Melden
  • Knety 07.07.2017 09:28
    Highlight Warum nicht einfach Ferien nehmen oder Überzeit abbauen? Das sollte einem die Familie doch wert sein.
    23 34 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:52
      Highlight Warum nicht nach Tessin laufen statt die Bundesstraßen nutzen?? Ist einem das eigene Land nichts wert??! Wie stellst du dir bitte den "Elternurlaub" den vor??? Schön ausschlafen, die Babys und Kinder sind angezogen, selbst versorgt und schmeißen noch den Haushalt??! Ja die meisten nehmen noch Urlaub und Überzeit weil es nicht gerade einfach ist ein dreimonatiges Baby jemanden abzugeben um arbeiten zu können, besser gesagt um die KiTa zu finanzieren wenn mann überhaupt einen Platz bekommt! Echt jetzt..
      20 7 Melden
    • Knety 07.07.2017 12:30
      Highlight Du weisst schon das jedes Kind zwei Eltern hat und niemand gezwungen wird sein Kind irgendwo "abzugeben". Ich hoffe du bist auch mit dem Prinzip des Sparens vertraut. Wenn jemand ins (nicht nach du Anfänger) Tessin laufen will, darf er das gerne tun. Und wenn du mit einer Familie überfordert bist, solltest du keine Gründen.
      10 24 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 13:47
      Highlight Na klar man verdient ja pro Kopf über 8-10000 um alle Rechnungen zu zahlen! Irgendwann kommst auch du auf die Welt
      8 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:27
    Highlight Seit Ende 70er setz ich mich für Gleichstellung von Eltern ein. Nicht nur bei Eltern- oder Vaterschaftsurlaub, sondern auch bei Sorgerecht oder Adoption.

    Um sich von der Geburt zu erholen und das Baby zu stillen, sollen Mütter garantierten Urlaub haben. Dies darf nicht zugunsten von Männern reduziert werden. (Etwas weniger streng seh ich es, wenn das Baby nicht gestillt, sondern an die nestlesche Chemieflasche gehängt wird.)

    Abgesehen davon ist der Bezug eines Kindes zu seinem Vater genauso wichtig wie der zur Mutter. Dass Mütter die Kinder gebären macht die Väter nicht unwichtiger.
    27 10 Melden
    • Darth Unicorn 07.07.2017 15:02
      Highlight Bezug zum Vater ist wichtig, seit mein Vater Hausmann ist, hat sich nicht nur unsere Beziehung positiv verbessert, sondern auch die gesamte familienbeziehung berreichert, ich bin sehr stolz auf meinen Vater und mehr als froh ist er zu meine bezugsperson geworden.
      7 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 18:15
      Highlight Ich wüsste wirklich gerne, wer da blitzlet? Leute, die Väter unwichtig finden?

      Ich find's toll, Darth Unicorn, dass es bei euch so gut läuft. Freu mich für dich :-)
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:24
    Highlight 2 Wochen für die Einschulung / 3 Wochen bei Lehrbeginn und dann 5 Wochen beim Eintritt in die Rekrutenschule.......

    Früher hat man Kinder bekommen, weil man sie wollte, heute muss alles diesbezüglich entschädigt sein...

    Hört doch mal auf und benehmt Euch wieder normal und verhältnismässig......

    Heulsusen...
    25 39 Melden
    • solani 07.07.2017 11:30
      Highlight Früher war oft ein Lohn genug, um eine Familie zu versorgen.
      Es geht nicht ums Entschädigen sondern ums Erleichtern.
      18 5 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:54
      Highlight Sagt der alte Mann der noch in der Vergangenheit lebt..
      19 5 Melden
  • Steven86 07.07.2017 09:21
    Highlight Finde ich Persönlich schade das wir ein Familie unfreundliches Land sind. In diesem Punkt gönnen wir uns Garnichts.
    25 12 Melden
  • Menel 07.07.2017 09:17
    Highlight Das Geld wäre, in meinem Fall, nicht so wichtig gewesen. Dass ich aber meine Arbeitsstelle nach 6 Monaten oder einem Jahr noch gehabt hätte schon.
    21 5 Melden
  • seventhinkingsteps 07.07.2017 09:10
    Highlight 4 Wochen WK jedes Jahr sind notwendig für eine gut ausgebildete Miliz, aber ein einmaliger, 4 Wochen langer bezahlter Vaterschaftsurlaub ist nicht finanzierbar und schlecht für die Wirtschaft

    Seems legit.


    217 27 Melden
    • Scaros_2 07.07.2017 10:12
      Highlight Ja unser *hust* gut *hust* ausgebildetes *hust* Militär *hust*

      Kollege schickte mir gestern ein Bild wie sie in einem Fahrzeug Fifa17 gezockt haben

      Militär at his best!!! Jawohl!!!
      24 9 Melden
    • Petrum 07.07.2017 11:05
      Highlight This.
      6 6 Melden
    • Lami23 07.07.2017 11:07
      Highlight Auch gedacht.
      4 6 Melden
  • atomschlaf 07.07.2017 09:07
    Highlight Eine variable Verteilung des Mutterschaftsurlaubs auf die Elternteile würde ich begrüssen.
    Ein weiterer Ausbau des EO-finanzierten Urlaubs liegt aber völlig quer in der Landschaft, in einer Zeit wo es immer schwieriger wird, nur schon die bestehenden Sozialleistungen und Altersrenten zu finanzieren. Da liegen neue Luxuswünsche schlicht nicht drin!
    Als Kompromiss könnte ich mir ein Recht auf einen unbezahlten Elternurlaub vorstellen, d.h. Neu-Eltern bekommen das Recht, in einem zu definierenden Umfang unbezahlten Urlaub zu beziehen.
    46 129 Melden
    • MrXanyde 07.07.2017 09:15
      Highlight Typischer Arbeiter-Bünzlischweizer ohne Sinn für das Leben.
      89 55 Melden
    • tannair 07.07.2017 09:24
      Highlight Unbezahlte Elternzeit müsste man sich dann aber auch erst mal leisten können. Nicht alle sind finanziell gut genug abgesichert.

      Eine Elternzeit würde ich aber besser finden als extra Ferien für den Mann.
      Ich denke auch, das sich die Schweiz das leisten könnte. Die jugend ist doch unsere Zukunft. Im aktuellen Umfeld ist ein Kind haben gtösstenteils eine Kostenfrage. Das ist sehr schade.
      28 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:31
      Highlight So, so. Was Sie nicht sagen ...

      Jetzt schauen Sie doch noch einmal die Grafik "Elternurlaub - mehr als 100 Wochen" an. Und gleich darunter: "Lohn während des Elternurlaubs".

      Und? Wie schaffen die das, diesen "Luxus" zu finanzieren? Es geht ja immerhin ganz konkret um alle neugeborenen Schweizer.

      Schön gutschweizerisch würden sie also einen Elterurlaub denen zugestehen, die es sich leisten können. ... Aber nicht dem Fussvolk.

      Dieses Thema ist ein typisches Beispiel für die Realität der Schweiz, unter der Sprüchlisauce "bei uns ist es am besten" "wir haben die höchste Lebensqualität" etc.
      14 8 Melden
    • rodman 07.07.2017 09:35
      Highlight @ MrXanyde: ist jemand, der sich über die Finanzierung Gedanken macht, ohne Sinn für das Leben?

      Ich persönlich finde, dass in CH
      1. Arbeitnehmer Anrecht auf Ferienbezug haben und diese durchaus auch bei der Geburt verwenden können.
      2. Viele Arbeitgeber bereits Flexibilisierungen eingebaut haben (Jahresarbeitszeit, Möglichkeit zum Bezug von unbezahlten Ferien etc.)
      3. Der Staat bereits eine Menge Steuervergünstigungen, Mutterschaftsurlaub, etc. leisten, welche den jungen Eltern helfen.
      4. Eine vernünftige Selbstverantwortung Teil unseres erfolgreichen Standorts Schweiz ist.
      17 18 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:13
      Highlight @tannair: Natürlich muss man sich das leisten können, so wie man sich auch Kinder und noch viel anderes im Leben erst mal leisten können muss.

      Aber ein Vaterschaftsurlaub geht definitiv unter "Nice-to-have" und für sowas sollte nicht die Allgemeinheit aufkommen müssen.
      19 22 Melden
    • Theor 07.07.2017 10:26
      Highlight Schon krass, wenn die eigenen Kinder so unwichtig sind, dass es als "Luxuswünsche" abgestempelt wird.

      Bis die Kinder dann zum Fussballtrainer "Daddy" sagen, weil er mehr für sie da war (fairerweise "da sein konnte") als du.
      12 13 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 10:31
      Highlight Steht völlig quer in der Landschaft?
      Wieso denn? Die WKs die teilweise mehr als unsinnig sind verschlingen auch eine Menge Geld und sind zB für kleinere KMUs logistisch auch noch belastend.
      Zudem tannair sagt es richtig: man sollte es dann sich auch leisten können und die Anzahl Eltern die es sich NICHT leisten können sind in der Schweiz nicht zu unterschätzen.
      9 12 Melden
    • seventhinkingsteps 07.07.2017 11:47
      Highlight Das Recht auf unbezahlten Urlaub in definierter Länge hat man doch eh schon?
      5 3 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 12:02
      Highlight @seventhinkingsteps: Wäre mir neu, dass es ein Recht darauf gibt. Ist m.W. heute vom Goodwill des Arbeitgebers abhängig, aber wenn dies anders sein sollte, lasse ich mich gerne eines bessern belehren...
      3 11 Melden
    • Theor 07.07.2017 12:22
      Highlight Er meint die Kündigung samt Arbeitslosigkeit.

      Nur happerts da an der "definierten" Länge, weil nicht jedermann und jedefrau einfach mit den Fingern schnippen kann und einen neuen Job hat.
      5 2 Melden
    • MrXanyde 07.07.2017 12:42
      Highlight @rodman

      Wir haben verdammt nochmals genug Geld für solche Dinge! Vom (normalverdienenden) Bürger wird nur genommen, ohne Rücksicht auf Verluste (spreche aus Erfahrung). Es ist an der Zeit, was zu ändern! Die Generation meiner (bin 22 J.) hat nichts mehr zu sagen, die meiner Eltern haben kein Recht, alles selbst zu bestimmen! Es ist meine und die nächdten Generationen, die mit den Konsequenzen des jetzigen Handelns leben müssen! Und ea geht mir gewaltig auf den Sack, wie die Welt im Moment regiert sowie geführt wird. Auch in Bezug auf nörige Vaterschaftsurlaube etc. Wacht auf, wir sind im 21!
      10 6 Melden
    • seventhinkingsteps 07.07.2017 12:56
      Highlight @atomschlaf

      Nope, hattest Recht, gibt keinen gesetzlichen Anspruch. Ausserdem reduziert sich der Anspruch auf bezahlte Ferien pro Monat unbezahltem Urlaub um einen Zwölftel.
      2 1 Melden
    • FrancoL 07.07.2017 13:02
      Highlight @MrXanyde; Wieso so heftig, die Alten sollen nicht bestimmen. Die Jungen sollen bestimmen was abgeht? Bestimmen sollte man zusammen denn die Gesellschaft ist ein Ganzes und nicht ein Wunschkonzert. Und eines sollte man auch als 22 jähriger sich merken können: Die Schulen, die Lehrstellen, die Praktikumstellen und die Arbeitsplätze sind nicht der jungen Generation zu verdanken sondern einem gewachsenen Ganzen dass heute diese Möglichkeiten anbietet. DARUM dürfen und sollen auch andere Generationen mitbestimmen, ob Dir das auf den Sack geht oder nicht.
      11 1 Melden
    • rodman 07.07.2017 13:58
      Highlight @MrXanyde: Auf so vielen Ebenen: Wein doch!

      4 10 Melden
  • thomz 07.07.2017 09:06
    Highlight Weniger Geld sinnlos in die Armee stecken und mit dem nicht ausgegebenen Betrag an dieser Baustelle arbeiten. Et puis voilà...
    117 33 Melden
  • arni99 07.07.2017 09:05
    Highlight Nachdem Mutter und Kind vom Spital nach hause kamen, habe ich 3 Wochen Ferien genommen. Ich denke das kann von jedem Vater erwartet werden. Ich glaube nicht das wenn die Allgemeinheit für meinen Urlaub aufgekommen wäre, meine beiden Jungs (18 und 20) noch besser herausgekommen wären
    57 91 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 09:17
      Highlight Aber arni, Du hast Eigenverantwortung wahrgenomenn, wie unsozialistisch!
      Nur von der Allgemeinheit finanzierter Elternurlaub ist wahrer Elternurlaub!
      36 49 Melden
    • EvilBetty 07.07.2017 09:21
      Highlight Das weiss man halt nicht, aber du hättest dann X+3 Wochen der Arbeit fernbleiben können.
      11 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:41
      Highlight "Ich glaube nicht dass meine beiden Jungs noch besser herausgekommen wären"

      Sie glauben also, dass all die europäischen Länder einfach dumm sind. Aha... klar...
      33 24 Melden
    • Butzdi 07.07.2017 10:03
      Highlight Wenn Sie Vaterschaftsurlaub gehabt hätten, dann wären Sie die ersten 5 Wochen (ihre 3 Ferien und 2 vom AG) für ihre Frau und Kind dagewesen.
      Man muss Ferien nehmen weil wir eben keine andere Option haben.
      Bei unserem ersten Kind war ich in Weiterbildung und hatte meine meisten Ferien bereits dafür aufgebraucht. Musste unbezahlt nehmen.
      9 8 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:14
      Highlight @Benot: Genau so gut könnte man fragen, ob alle nichteuropäischen Länder, die keinen Elternurlaub kennen, einfach dumm sind...
      11 16 Melden
    • LupaLouu 07.07.2017 10:30
      Highlight Weisch, bei manchen spielt da der liebe Chef nicht mit... Nicht mal wenn der der gleiche ist wie Mamas Chef
      5 5 Melden
    • Der Rückbauer 07.07.2017 10:40
      Highlight Benot: Wenn unsere Nachbarn so intelligent sind, können die auf Vaterschaftsurlaub fixierten, gut ausgebildeten und zeugungsfähigen jungen Männer dorthin auswandern. Ihre Jungen wandern dann wieder in die Schweiz ein.
      10 11 Melden
    • Lowend 07.07.2017 10:41
      Highlight Sie verwechseln in ihrer Agitation sozialistisch mit solidarisch, aber dass ist bei Rechtmenschen verständlich, denn die kennen oft nur den Egoismus.
      17 19 Melden
    • arni99 07.07.2017 10:42
      Highlight Benot, ich glaube nicht das irgend jemand Dumm ist, ausser er beweist es durch sein handeln. Aber ich glaube vor allem das Kinder kriegen und Kinder erziehen vor allem Privatsache ist, wobei auch ich natürlich froh war über Kinderzulage und KK Verbilligung.
      8 2 Melden
    • Domsh 07.07.2017 10:44
      Highlight Es geht ja nicht um die Kinder sondern die Eltern.
      Wenn im Januar dein Kind auf die Welt kommt und die 3 von deinen 4 Wochen Urlaub einziehst, hast du für den Rest des Jahres nur noch 1 Woche Urlaub. Macht keinen Spass...
      Wenn dein Kind im November auf die Welt kommt und du bereits 4 von 5 Wochen Urlaub bezogen hast, klappt deine Theorie ebenfalls nicht mehr...
      8 7 Melden
    • Pond 07.07.2017 11:08
      Highlight Ein Freund von mir wird in ein paar Wochen Vater. Der Chef gibt ihm keinen Urlaub, weils halt im Moment "nicht drin" liegt. Wenn ein Mitarbeiter nur 4 Wochen Ferien hat, dann sind die meisten Ferien gleich aufgebraucht. Er muss das ganze restliche Jahr durcharbeiten. Das ist weder gesund, noch motivierend. Wenn Männer 4 Wochen im Jahr in den WK gehen, dann ist das easy. Wenn sie in ihrem Leben 1-3 mal 2-4 Wochen in den Vaterschaftsurlaub gehen, ist es aber ein Problem? Leute, echt jetzt...
      19 7 Melden
  • Sharkdiver 07.07.2017 08:54
    Highlight Interessant ist, dass immer behauptet wird, das sich die Wirtschaft dies nicht leisten kann. Man sähe dies an Länder wie Grichenland und co. aber gerade Länder wie Schweden Belgien und Enngland haben besonders ausgeprägte Varianten. Dies beweist dass es kein Problem ist. Aber unsere Volksfeindliche pro Multi Partei SVP wird wieder dem Volk anksmachen sich wie der Wolf im Schafspelz den Voöksvwrträter spielen, und die vielen blinden Schafe werden dem Wolf glauben
    70 38 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.07.2017 09:10
      Highlight Die SVP-Wähler behaupten, sie bekämpften die neo-liberale Oligarchie mit ihren volksfeindlichen Eliten, dabei unterstützen sie diese, indem sie ein paar lauten und wortgewandten Milliardären auf den Leim kriechen.
      52 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:12
      Highlight Sie wollen uns doch nicht mit Ländern wie Griechenland usw. vergleichen. In Skandinavien hat man Untersuchungen gemacht, ein hoher Prozentsatz der Männer benützen den Vaterschafts-Urlaub um in ihrem Blockhaus, Boot usw. saufen zu gehen.
      26 58 Melden
    • efrain 07.07.2017 09:27
      Highlight @steinlin: ah echt? - hast du quellen / links, würd mich interessieren.
      21 6 Melden
    • gnp286 07.07.2017 09:35
      Highlight @Sharkdiver: Dann schau Dir bitte mal Griechenland an: Man kann 2 Jahre frei nehmen (Punkt 2) man erhält aber keinen Lohn (Punkt 3). Das ist in der Schweiz problemlos auch möglich...

      Ich finde trotzdem, dass man sich den Elternurlaub zwischen den Eltern aufteilen könne sollte und dieser für eine gewisse Zeitspanne bezahlt sein soll. Wie lange diese ist, müssen wir als Gesellschaft noch entscheiden.
      7 7 Melden
    • Tubel500 07.07.2017 09:52
      Highlight @steinlin: Quelle?
      10 6 Melden
    • TheMan 07.07.2017 10:01
      Highlight Follbescheuert ach ich hab Vergessen, die SP hat die MEI befürwortet. Die SP ist gegen ein EU Beitritt. Falsch. Sogar Jositsch ein SP Politiker sagt, die MEI wurde nicht Umgesetzt. Dank der eignen Partei. Die SP möchte in die EU. Die SP Arbeitet somit für die Wirtschaft. Sie hat die MEI für die Wirtschaft nicht umgesetzt. Für Ihre Oligarchen. Sharkdiver wo stand im Text, das die SVP dagegen ist? Wo?
      7 14 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:15
      Highlight Wenn die Wirtschaft sich das leisten kann, dann soll sie besser die Löhne entsprechend erhöhen, damit die Arbeitnehmer über mehr Einkommen frei verfügen können. Bringt den Leuten mehr als noch mehr zwangsweise Umverteilung.
      10 11 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:29
      Highlight @gnp286: Wo ich arbeite ist es kein Problem, aber ich weiss aus meinem Bekanntenkreis, dass es vielerorts sehr schwer ist, unbezahlten Urlaub zu bekommen, erst recht in dieser Länge.
      Daher wäre ein Recht auf unbezahlten Elternurlaub kein schlechter Kompromiss.
      12 9 Melden
    • Maracuja 07.07.2017 11:11
      Highlight @atomschlaf: Wenn die Wirtschaft sich das leisten kann, dann soll sie besser die Löhne entsprechend erhöhen, damit die Arbeitnehmer über mehr Einkommen frei verfügen können.

      Wenn überhaupt noch Löhne erhöht werden, dann meist nur diejenigen der Kader. Diese Form der zwangsweisen Umverteilung scheint Sie aber nicht zu stören. Die Produktivität steigt in vielen Branchen, die Löhne der Arbeitnehmer stagnieren trotzdem. Mehr Ferien oder Arbeitszeitverkürzung gibt es auch nicht. Wenn man per Abstimmung wenigstens etwas für Väter und ihre Familien rausholen kann, bin ich dafür.
      10 7 Melden
    • gnp286 07.07.2017 11:15
      Highlight @atomschlaf: Klar, unbezahlter Urlaub ist nicht immer möglich. Aber wird eine Gesetzliche Verankerung dessen Abhilfe bringen? Wenn ich 1 Jahr unbezahlten Urlaub will, wird in einem Jahr einfach jemand anderes meinen Job machen und ich werde überflüssig sein und den Job verlieren. Genau so wirds auch in Griechenland laufen. Die gesetzliche Verankerung wird hierbei nicht viel bewegen.

      Elternurlaub welchen die Eltern können sich diesen dann aufteilen finde ich persönlich sinnvoller. Denn manchmal möchte die Mutter arbeiten und der Vater zu Hause bleiben. Kosten wirds auch nicht so viel.
      5 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 12.07.2017 17:30
      Highlight @TheMan

      Da soll noch einer sagen, die SP sei eine wirtschaftsfeindliche Partei.

      Der Zugang zum Binnenmarkt nützt übrigens auch den KMU.

      Der Oligarch und Milliardär mit eigenen Medien von der Goldküste hat die MEI unterstützt und die USR III auch. Seine Tochter, die mehr Geld hat als alle anderen Nationalräte zusammen, auch. Emil Frey mit seinem Importmonopol auch. Nur so von wegen Oligarchie.

      Und die USR III, war die nicht auch im Sinne der Oligarchen? Jedenfalls nicht im Sinne der KMU ...
      1 1 Melden
    • atomschlaf 12.07.2017 22:16
      Highlight "Wenn überhaupt noch Löhne erhöht werden, dann meist nur diejenigen der Kader. Diese Form der zwangsweisen Umverteilung scheint Sie aber nicht zu stören."

      @Maracuja: Doch diese stört mich sehr wohl und diese ist ein wesentlicher Grund dafür, dass ich gegen die PFZ bin.

      Das PFZ-bedingte Überangebot an Arbeitskräften ist nämlich ein entscheidender Faktor für die stagnierenden Löhne!
      3 1 Melden
    • atomschlaf 12.07.2017 22:18
      Highlight "Wenn ich 1 Jahr unbezahlten Urlaub will, wird in einem Jahr einfach jemand anderes meinen Job machen und ich werde überflüssig sein und den Job verlieren."

      @gnp286: Einverstanden, aber dieses Problem besteht undahängig davon, ob Du oder die Allgemeinheit während des Urlaubs für Deinen Lebensunterhalt aufkommen.
      3 1 Melden
  • MacB 07.07.2017 08:53
    Highlight Die Grafik auf der Startseite korreliert nicht mit dem dargestellten Titel (kein Urlaub für Väter) sondern zeigt die 2. Grafik, Elternurlaub. Bzgl. Väterurlaub ist die Schweiz keine Insel.

    Das grenzt schon an Unlauterkeit, dieses Clickbaiting!

    Abgesehen davon ist es wirklich höchste Zeit, Väterurlaub einzuführen :)
    47 14 Melden
  • Chääschueche 07.07.2017 08:52
    Highlight Unser Sozialapperat ist schon jetzt in Schieflage...Ich frage mich also wie das finanziert werden soll?
    Noch mehr kosten für ALLE?

    Wobei mich trifft es nicht....wenn die kosten wieder jemanden treffen, dann ist das die untere Schicht...

    37 73 Melden
    • MrXanyde 07.07.2017 09:18
      Highlight Ach sorry Sie Hochschichtler, fühlen sich wohl besser, was?
      Alles jammern auf höchstem Niveau, unser Sozialapparat funzt immer noch super. Aber wenn Sie finden, er wäre in Schieflage, können Sie selbst ja mehr einzahlen, hä? Geld genug scheinen Sie ja zu haben.
      18 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 09:45
      Highlight Wie kommen Sie denn darauf?
      Wir sind doch hochoffiziell das reichste Land Europas.

      Und gerade der NUTZEN des bezahlten Elternurlaubs ist für ALLE, insbesondere für alle neugeborenen Schweizer.
      12 11 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:36
      Highlight @Benot: Reichtum heisst noch lange nicht, dass man diesen für allerlei Nice-to-have-Dinge umverteilen muss.
      11 12 Melden
    • Chääschueche 07.07.2017 12:26
      Highlight Ich gehör nicht zur Oberschicht sondern zur mittelschicht. Wobei... wenns nach dem Bund geht auch noch unterschicht vermute ich. Denn 200000 pro jahr verdiene ich nicht.

      Ah und weil er super funktioniert muss die AHV schon wieder "saniert" werden. Logisch.
      Die einnahmen steigen leider nicht. die ausgaben aber schon.

      3 0 Melden
    • Chääschueche 07.07.2017 12:27
      Highlight Aber toll das bisher keiner grsagt hat wie man das Finanzieren soll. vor allem von den 62 blitzdrückern hätte man das erwarten können.
      3 1 Melden
  • Pius C. Bünzli 07.07.2017 08:51
    Highlight Das Geld ist nunmal wichtiger als die Zukunft unserer Jugend. Merkt euch das
    53 29 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 09:09
      Highlight Als ob die Zukunft unserer Jugend von einem Vaterschaftsurlaub abhinge...
      44 50 Melden
    • Candy Queen 07.07.2017 09:12
      Highlight Drama Baby...
      20 15 Melden
    • Hans_Olo 07.07.2017 10:27
      Highlight Ich denke nicht das es einen Einfluss auf meine Kinder hatt, wenn ich nach Ihrer Geburt 4 Wochen Vaterschaftsurlaub bekomme.
      Abgesehen davon bin aber auch der Meinung das ein solcher Überfällig ist.
      7 7 Melden
  • Schweizer Bünzli 07.07.2017 08:51
    Highlight Das wird sich zum Glück bald ändern.
    16 18 Melden
  • Yippie 07.07.2017 08:48
    Highlight Hier noch ein Vergleich, was das im Gesamtpaket für Eltern bedeutet bezogen auf ein Jahresgehalt:

    https://www.expat-news.com/27455/life-style/deutschland-auf-platz-3-der-kinderfreundlichsten-laender/
    6 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 08:41
    Highlight Griechenland ist bankrott. U.a. weil sie Leistungen erbringen welche sie zu keiner Zeit jemals in der Lage waren zu bezahlen. Sehr schlechtes Beispiel um den Vaterschaftsurlaub zu promoten
    41 29 Melden
    • EvilBetty 07.07.2017 09:25
      Highlight Ja, nicht etwa wegen Steuerhinterziehung und Korruption, sondern weil Griechenland Elternzeit ermöglicht, klarer Fall.
      35 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 10:19
      Highlight Ich schrieb u.a. ( ausgedeuscht unter anderem). Sorry, dachte die Abkürzung sei allgemein bekannt.
      7 7 Melden
    • Hackphresse 07.07.2017 13:19
      Highlight Griechenland ist Bankrott, weil sie sich Kredite haben aufschwatzen lassen, von hauptsächlich Deutschen und Englischen Banken, welche sie nie hätten bekommen dürfen. Die EU-Hilfsgelder für Griechenland wandern direkt wieder zu den Banken.
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 13:45
      Highlight hauptsächlich französische und deutsche Banken. Und zudem aufschwatzen haben lassen wollen. Nur für den Konsum hauptsächlich. Schade liess man die Banken nichtbluten dafür (z.B. In Form von langjährigen Krediten) denn natürlich tragen hier die Geldgeber eine Mitschuld.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.07.2017 08:36
    Highlight Was ist mit den Ländern die grau eingefärbt sind?
    9 1 Melden
    • Leo Helfenberger 07.07.2017 08:59
      Highlight @Zipfelmütze: Hellgrau sind nicht EU-Länder. Für die gibt es keine einheitlichen Daten.
      9 7 Melden
  • remostussy 07.07.2017 08:31
    Highlight In den Grafiken wurde jeweils Kreta anstelle von Zypern farbig eingefärbt.
    Evt. euren Grafiker einmal das Länder-Umriss-Quiz machen lassen ;-)
    49 1 Melden
    • Leo Helfenberger 07.07.2017 08:34
      Highlight HIMMELHERRGOTT! Geografie ist der Grund, warum ich den Huber nie schlagen konnte in seinen Quizzes. 😓 Wird angepasst, merci!
      53 6 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.07.2017 08:24
    Highlight Wollen wir in die Ferien? Nein! Zuerst Kinder.
    23 36 Melden
  • Cadinental 07.07.2017 08:22
    Highlight Es mag schon sein, dass die Schweiz in gewissen sozialen Errungenschaften der EU 'hinterherhinkt'. Aber man sollte auch mal bedenken, dass alle diese Länder komplett überschuldet sind und sich dies nur auf Pump leisten können. Irgendwann wird jemand die Zeche bezahlen müssen. Unter dem Strich geht es uns in der Schweiz blendend, besser als den Leuten in der EU. Wollen wir das wirklich aufs Spiel setzen?
    59 105 Melden
    • EvilBetty 07.07.2017 08:42
      Highlight Ou ja... die Schweiz würde zur Hölle fahren wenn wir frischgebackenen Vätern die Zeit geben, die künftigen Steuer- und AHV Zahler kennen zu lernen... Sodom und Gomorrha würden ausbrechen, und wir ALLE müssten zurück auf die Alp bei nichts als Käse und Brot und nur noch das Sennentuntschi vögeln...
      102 33 Melden
    • chraebu 07.07.2017 08:46
      Highlight Mit diesem Argument kann man das ganze Sozialsystem abschaffen. Dann geht es "uns" noch besser. Doch wer ist "uns"? Die Privilegierten, denen es sowieso schon gut geht. Die Benachteiligten sollen doch selber schauen.

      Der Sozialgedanke verwässert leider immer wie mehr, siehe z.B. Diskussion bei Krankenkassen
      65 22 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.07.2017 08:53
      Highlight Zwei Wochen pro Kind? Vier Wochen? Wie viele Wochen verbringt denn ein Schweizer im Militär? Und wenn er Offizier wird? DAS können wir uns offenbar leisten. Aber das Wohl des Kindes kostet zu viel in unserem ach so reichen, ach so armen Land.
      87 24 Melden
    • Sharkdiver 07.07.2017 08:56
      Highlight Das ist eben der Irrglauben von der SVP verbreitet. England, Schweden und Belgien die darin spitzenplätze besetzten sind der Beweis
      34 16 Melden
    • Apfelstrudel 07.07.2017 08:58
      Highlight Gerade darum sollten wir uns das als Gemeinschaft leisten und als Investition in eine gesunde Gesellschaft schätzen lernen. Das Angst-Finanz-Keulen-Killer-Argument bringts nicht!
      30 15 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.07.2017 09:00
      Highlight Aha, nun verstehe ich die Argumentation: Wenn wir schon so viel Zeit (und damit Geld) für den Militärdienst aufbringen, dann bleibt halt nichts mehr übrig für den Vaterschaftsurlaub.

      Vielleicht könnte man beides miteinander verbinden: Die Väter nehmen einfach ihre Neugeborenen in den WK mit ;)

      Der Kadi besorgt dann die Kinerkrippe. Kadi am Schöppelen, Kadi am Schöselen, Kadi am Wickeln ...
      34 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 07.07.2017 09:05
      Highlight "Der Sozialgedanke verwässert leider immer wie mehr."

      Komischerweise leisten die finanziell Minderbemittelten dieser Tendenz noch Vorschub. Gerade die, die von einem Sozialstaat am meisten profitieren. Gerade der "Büezer" unterstützt heute die Milliardärspartei nach Kräften.

      Da kommt halt schon der Verdacht auf, dass diese Leute eventuell nicht nur finanziell minderbemittelt sind :P
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    • Thadic 07.07.2017 09:22
      Highlight Du schaust nur auf die Staatsverschuldung wo die Schweiz tatsächlich sehr gut da steht. Wenn du aber auf die Privatverschuldung schaust, dann sind wir das höchst verschuldete Land der Welt. http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/560a5d1387da8b6cc6000001
      Was passiert wenn die Hypothekarzinsen wieder steigen?
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    • esmereldat 07.07.2017 09:47
      Highlight Ab wann ist man "komplett überschuldet"? Die Schweiz ist auch mit über 100 Mia in den Miesen...ich bin sicher, dass sich ein Vaterschaftsurlaub finanzieren liesse.
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    • Scaros_2 07.07.2017 10:13
      Highlight Ja vor allem Deutschland - komplett verschuldet. Das Land das allen EU Länder kredite gibt ist selbst total verschuldet - Seems legit
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  • Züzi31 07.07.2017 08:15
    Highlight Logisch, geht ja schlussendlich um Geld und dieses Land ist nur auf Geld fixiert. Traurig.
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