Schweiz
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Weil sie sich nicht willkommen fühlen: Deutsche Ärzte meiden die Schweiz – jetzt wird's knapp

Im Gesundheitswesen kommt es zur Trendwende. Für Deutsche verliert die Schweiz an Attraktivität.

21.08.16, 12:08 21.08.16, 15:05

fabienne riklin / schweiz am Sonntag

Der Ärztemangel in der Schweiz spitzt sich zu. Besonders gesucht sind derzeit Allgemeinmediziner. Weil über die Hälfte der Hausärzte in den nächsten Jahren pensioniert wird, fehlen bereits in drei Jahren 2000 Praktiker. Doch auch für Spitäler ist es schwieriger, vakante Stellen zu besetzen. Der Grund dafür: Weniger deutsche Ärztinnen und Ärzte wollen hierzulande arbeiten.

Doch genau die Deutschen haben uns bis anhin aus der Misere geholfen. Das ändert sich nun. «Die Schweiz hat an Anziehungskraft verloren», sagt Julia Balensiefen von B-plus, einem Spezialisten für die Suche und Vermittlung von Ärzten.

Noch sind in hiesigen Spitälern und Praxen 6240 deutsche Mediziner tätig. Doch ihr Anteil unter den ausländischen Ärzten nimmt ab. Bei 56 Prozent liegt er aktuell, vor fünf Jahren betrug er noch knapp 60 Prozent. Als Grund für diese Entwicklung nennt Balensiefen die veränderten Arbeitsbedingungen in Deutschland. So hätten deutsche Spitäler eine Arbeitszeitbeschränkung eingeführt, das Feriensaldo aufgestockt und die Löhne erhöht. «Herumgesprochen hat sich aber auch, dass Deutsche in der Schweiz nicht nur willkommen sind», sagt sie. Insbesondere die Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative habe viele enttäuscht und teilweise zur Rückkehr veranlasst. «Sie ist auch heute oftmals ausschlaggebend, dass es sich Deutsche zweimal überlegen, einen Job in der Schweiz anzunehmen.» Vor allem Ärzte mit Familien seien zurückhaltend. «Sie möchten ihren Kindern Anfeindungen ersparen.»

«Unsere medizinische Versorgung kann nur dank ausländischen Ärztinnen und Ärzten aufrechterhalten werden.»

Jürg Schlup, Präsident des Ärzteverbands FMH

Auf ausländische Ärzte angewiesen

So stellt die Kadervermittlung B-plus fest, dass es anspruchsvoller wird, Ärzte aus Deutschland zu rekrutieren. Und zwar nicht nur Nachwuchsleute, sondern auch solche für Chefarztpositionen. Die Universitätsspitäler in der Deutschschweiz bestätigen diese Entwicklung. «Es ist grundsätzlich schwieriger geworden, Deutsche in die Schweiz zu bewegen», sagt Gregor Lüthy, Leiter Unternehmenskommunikation des Universitätsspitals Zürich. Besonders gross sei die Herausforderung bei den erfahrenen Fachärzten. «Die Kompensationspackages in der Schweiz haben gegenüber Deutschland an Attraktivität eingebüsst.»

Über ein Drittel der Ärzte am Unispital Zürich sind Deutsche. Am Unispital Basel sind es knapp 40 Prozent. Dessen Sprecher Martin Jordan sagt: «Wir sind zwingend auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen.» Zwar ist der Anteil der Deutschen stabil, es fragt sich allerdings wie lange noch. Eine Ersatz-Nationalität, die dem Ärztemangel entgegenwirkt, zeichnet sich nicht ab. «Zwar erhalten wir Bewerbungen aus ganz Europa und auch aus Drittstaaten wie den USA, Russland oder Indien, doch Voraussetzung für eine Anstellung ist, dass sich jemand problemlos mündlich und schriftlich auf Deutsch verständigen kann.»

Das Verhältnis zwischen Deutschen und Schweizern ist unterkühlt. Jetzt herrscht Ärztemangel. Bild: KEYSTONE

Mehr Studienplätze gefordert

Am Inselspital Bern sind derzeit 52 Stellen im ärztlichen Bereich offen. «Die Situation hat sich über die vergangenen Jahre kontinuierlich verschlechtert», sagt Sprecherin Monika Kugemann. «Es wird immer schwieriger, die offenen Stellen fristgerecht zu besetzen.» Unlängst hat sich Gesundheitsminister Alain Berset dahingehend geäussert, dass er die Zulassung, den Numerus clausus, lockern möchte. «Es braucht eine gewisse Öffnung bei der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten an der Universität.» Doch Jürg Schlup, Präsident des Ärzteverbands FMH, ist überzeugt: «Mit einer Abschaffung des Numerus clausus haben wir noch keinen einzigen neuen Studienplatz.»

Über 5000 junge Menschen haben sich dieses Jahr für ein Medizinstudium gemeldet, doch nur 1683 werden Mitte September tatsächlich die Bank an einer Schweizer Universität drücken. Mehr Studienplätze gibt es schlicht nicht. Der Numerus clausus beschränkt die Zulassung. Die Folge: Jeder dritte berufstätige Arzt hat ein ausländisches Diplom – vor fünf Jahren war es noch jeder vierte.

Für Jürg Schlup ist diese Situation unhaltbar. «Unsere medizinische Versorgung kann nur dank ausländischen Ärztinnen und Ärzten aufrechterhalten werden», sagt er. Bei den Hausärzten wie auch bei den Spezialisten sei die Schweiz auf die Zuwanderung angewiesen. «Wir bilden seit Jahren viel zu wenige Ärzte aus.» Der Bundesrat will deshalb in den nächsten vier Jahren in die Ärzteausbildung investieren. Ziel ist es, die Zahl der Abschlüsse zu erhöhen. Nur 890 Medizinstudenten gingen vergangenes Jahr erfolgreich von der Universität ab. Künftig sollen gemäss Bundesrat 1300 Mediziner pro Jahr diplomiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es allerdings mehr Studienplätze. Die FMH schätzt, dass rund 1800 nötig sind.

Zwar erhöhen die Universitäten seit Jahren stetig die Plätze, doch die Schweiz hinkt im internationalen Vergleich noch immer hinterher. Knapp zehn Ärzte bilden wir pro 100 000 Einwohner aus. In Österreich sind es fast vierzehn und in Deutschland zwölf.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 23.08.2016 07:53
    Highlight Frage: Werden wirklich zu wenig Ärzte ausgebildet? Ist es nicht auch so dass es viel zu viele Fachärzte gibt und uns die Allgemeinmediziener fehlen?
    Wirtschaftlich sind deutsche Ärzte doch gut, die Ausbildung bezahlte Deutschland.

    4 1 Melden
  • reputationscoach 22.08.2016 18:05
    Highlight Sie fühlen sich nicht willkommen? Bisher war aber das bessere Salair nach wie vor beliebt und willkommen...
    7 15 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 18:42
      Highlight Na ja wenn man nicht einmal mehr seine liebste Familie mitnehmen darf und wenn man ständig gemobt und angefeindet wird, hilft auch das beste Salär nicht! Ginge uns doch nicht anders.
      24 9 Melden
  • dumpster 22.08.2016 13:10
    Highlight Anzahl Ärzte gemäss FMH:
    2010: 30273
    2015: 35325
    Zunahme: 17%

    Wohnbevölkerung gemäss BFS:
    2010: 7870134
    2015: 8325194
    Zunahme: 6%
    19 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 22:00
      Highlight Jährliche Dauer der Absenzen aus Gründen der Krankheit/Unfall in % der jährlichen Normalarbeitszeit bei Vollzeitarbeitnehmenden, gemäss BFS:

      2010: 2.7
      2015: 2.9
      5 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 08:01
    Highlight 2004: hmm, wir haben zu wenig eigene Ärzte, eigentlich sollten wir was machen, aber gibt ja voll gäbig Deutsche die herkommen. Mal abwarten…

    2016: Oh shit, die Deutschen ghen wieder, ich glaub wir sollten etwas machen…he Hans-Jörg, können Polen auch gut Deutsch? Und Inder, oder sind das nur ITler?
    46 4 Melden
    • Homes8 22.08.2016 11:47
      Highlight Dann verbindet man den Einkauf in D gleich noch mit einem Arztbesuch.
      Migränetabletten die in der Schweiz 12 Stück Fr. 60.- kosten gibts dort für 35.-, nur auf Rezept.
      Bei einer Francise von 2500.- muss ich eh selber bezahlen, dafür spare ich viel Geld bei der Prämie.
      15 3 Melden
  • RETO1 22.08.2016 01:44
    Highlight .....bei dieser unsinnigen Einwanderungspolitik ist es nur logisch, dass Aerztemangel herrscht
    40 21 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 18:46
      Highlight Was ist denn bitteschön unsinnig an der Migrationspolitik?
      3 19 Melden
  • Aliyah 21.08.2016 23:30
    Highlight Tja, da muss wohl auch was an der Studienlänge geschraubt werden. Oder der Zulassung für die Uni (sehr Zeitintensiv und Monate vor der Prüfung schon Angst weils ja um die "Wurst" geht). Ich wollte als Teenie immer Ärztin werden. Als ich dann merkte, dass 4 Jahre Kantonsschule kommen und ich noch länger die Schulbank drücken sollte entschied ich mich für den Pflegeberuf....
    8 44 Melden
    • Mathis 22.08.2016 20:05
      Highlight Da wären noch ein paar Jahre mehr gekommen...
      10 0 Melden
  • 7immi 21.08.2016 22:16
    Highlight das problem ist ja nicht primär, dass die deutschen nicht mehr kommen, sondern dass die schweiz zu wenige ärzte ausbildete. man schaute es als garantiert an, dass ärzte aus deutschland kommen und sparte entsprechend geld ein. das elitäre gehabe und der numerus clausus verschärften die tendenz zusätzlich. dass man deutschland die ärzte abschöpft (die deutschland teuer ausbildet) war egal. tja, jetzt rächt sich halt dieses kurzfristige denken. vielleicht wärs besser gewesen, das geld zu investieren. mal schauen wie die politik das problem lösen will...
    84 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 09:58
      Highlight Derzeit schaut es leider genau andersrum aus, die nächste Kostenschraube wird an den Schulen gerade angesetzt.
      Jahrelang hat man darauf vertraut dass Experten-KnowHow von aussen zuströmt. Dass die Schweiz eines Tages nicht mehr attraktiv sein mag und was dann passiert, daran wollte und will niemand denken.
      In den fetten Jahren hätte man in Bildung investieren müssen, doch diese sind jetzt vorbei.
      32 4 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 18:53
      Highlight Unglaublich! Wo bleibt denn die Fachkräfte Initiative von BR Schneider Ammann?
      7 2 Melden
  • URSS 21.08.2016 21:19
    Highlight Ich habe nie verstanden das jemand etwas gegen die Deutschen hat.
    Die sind Profis und sprechen unsere Sprache und vertreten unsere Werte.
    86 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 09:59
      Highlight Oftmals energischer als es ein Schweizer macht. 😂
      27 1 Melden
    • Maett 22.08.2016 12:00
      Highlight @urs sonderegger: also wertetechnisch sind wir relativ weit auseinander (was man eigentlich ziemlich schnell merkt, wenn man häufig in Deutschland unterwegs ist/einige Zeit dort leben und somit mit den Menschen vor Ort Kontakt hat), aber dass die deutschen Spitäler ab einem gewissen Mangel an Ärzten für einheimisches Personal wieder versuchen attraktiver zu werden, war eigentlich absehbar...
      7 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 13:27
      Highlight Maett, ich vermute Urs bezog sich auf in der Schweiz lebende Deutsche. Es geht um die Adaptionsfähigkeit in ein Umfeld, welche in der Regel erkennbar ist, und um Schweizer welche es ihnen trotzdem (oder deswegen) schwer machen ein friedliches Leben zu leben.
      9 0 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 20:30
      Highlight Allen Vorurteilen, Stereotypen und Ressentiments zum Trotz. Ich glaube Schweizer und Deutsche sind sich viel ähnlicher, als uns und ihnen lieb ist. So oder so, gibt es ja weder DEN Deutschen noch DEN Schweizer.
      15 0 Melden
    • Maett 22.08.2016 21:24
      Highlight @E. Edward Grey: meinte ich eigentlich auch, aber in Deutschland lernt man die Deutschen in ihren Grundzügen nun mal schneller kennen, als hier.

      Und machen es Schweizer spezifisch Deutschen schwer? Eigentlich betrifft das generell alle Zuwanderer. Ich unterstelle da nicht mal böse Absicht, wir sind halt einfach nicht so amerikanisch und pflegen keine oberflächlichen Beziehungen - in bereits gegebenen Sozialstrukturen Einlass zu finden, ist nun mal schwer.
      4 8 Melden
    • Maett 22.08.2016 21:28
      Highlight @Soli Dar: gewisse Rückschlüsse kann man mit der Nationalität immer ziehen (eingebürgerte Einwanderer nicht berücksichtigt).

      Und ich hätte nie bemerkt, dass wir annährend ähnlich sind - dann haben wir mit den Franzosen und Briten weitaus mehr gemeinsam. Oder mit den Russen, ich kenne nebst der Schweiz kaum ein anderes Land, welches einen ähnlichen Pragmatismus pflegt.

      Deutsche erscheinen mir viel idealisierter, und anerkennungssüchtig bis arrogant (beides geschichtlich bedingt). Deshalb sind sie in Europa eigentlich ein Sonderfall, zeigt auch die aktuelle Politik ganz schön.
      4 10 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 22:46
      Highlight Es gibt keine Homogenen unveränderbaren Kulturen geschweige den Nationen. Dies ist nun wirklich mehrfach wissenschaftlich erwiesen. Vergleichen Sie einmal ihre persönlichen Eigenschaften mit jenen, welche man "den Schweizer" allgemein zuspricht. Sie werden sehen da gibt es zahlreiche Abweichungen!

      Vieles basiert auf Stereotypen und Vorurteile. Abgesehen davon würden interessanterweise viele Deutsche den Schweizer vorwerfen sie seien arrogant und für sich in Anspruch nehmen, dass sie äusserst pragmatisch sind...

      Die eigene Wahrnehmung ist sehr selektiv und subjektiv.
      9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 17:24
    Highlight Ich bin auch kein SVP Fan, aber was hier erzählt wird und wie einer Partei die Schuld zugeschoben wird, ist einfach lächerlich. Es gibt viele andere Parteien die nichts dagegen machen, es gibt ja auch noch das Volk das wählen kann. Wir haben es alle selber in der Hand.
    53 69 Melden
    • Soli Dar 21.08.2016 21:35
      Highlight Wer Wind sät erntet Sturm!
      Auch wenn letztlich die Stimmbürger JA knapp sagten und auch wenn viele nicht abstimmen gegangen sind, ganz unschuldig scheint mit die SVP nicht zu sein. Immerhin hat uns die SVP die unsägliche MEI lanciert und mehrfach zeitweise Stimmung gegen deutsche Fachkräfte gemacht und Ressentiments schürte, namentlich N. Rickli und Ch. Mörgeli. Klar trugen auch die Medien ihren Teil dazu bei.
      50 18 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:41
      Highlight Die SVP propagiert die Sündenbockpolitik als einzige.
      Der Ausländer, die EU, die fremden Richter, die was auch immer sind Schuld
      Daher stimmt die Kritik halt eben doch
      58 16 Melden
    • Digital Swiss 21.08.2016 21:51
      Highlight Ich bin kein... ABER... 😂
      46 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 07:26
      Highlight Als Hauptgrund werden die verbesserten Arbeitsbedingungen in DE genannt, die MEI habe dinen Einfluss. Das Problem ist, dass die CH seit Jahren unter Berdarf Ärzte ausbildet, und da haben alle Parteien ihren Anteil. Deswegen war die sägliche MEI dennoch richtig und mehr Studienplätze und ggf. eine Zulassungsbeschränkung für Spezialisten und/ oder eine Anpassung der Tarmed Taxen weiterhin dringend indiziert.
      8 15 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 20:40
      Highlight Bestenfalls ist es der SVP mit der MEI gelungen, auf wunde Punkt hinzuweisen und diffusen Ängste und Sorgen eine Plattform zu bieten. Zu baupten die MEI hätte auch nur irgend ein Problem gelöst ist nun wirklich realitätsfern. Das Gegenteil ist der Fall. MEI und deren Umsetzung veruracht öffentliche praktisch nur Ärger und Probleme.
      8 5 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 22:47
      Highlight soll heissen "offensichtlich" und nicht "öffentlich"sorry.
      5 0 Melden
  • Lowend 21.08.2016 16:33
    Highlight Dass ist eben der neue Geheimplan der Rechten, um die AHV zu sanieren, denn je weniger (deutsche) Ärzte es hat, desto eher sterben die Menschen und so kann man die Kosten der AHV/IV und auch noch die Prämien für die Krankenkasse senken und als Zückerchen haben dann die Reichen und Superreichen die Spitäler fast für sich alleine!
    46 56 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 17:20
      Highlight Was für ein Schwachsinn.
      57 22 Melden
    • Lowend 21.08.2016 17:35
      Highlight Ich weiss dass aus gewöhnlich gut informieren Kreisen. Können Sie mir das Gegenteil beweisen?
      23 48 Melden
    • poga 21.08.2016 18:30
      Highlight @Lowend Quellen bitte.
      34 10 Melden
    • Lowend 21.08.2016 18:53
      Highlight Leider gilt da Quellenschutz, da sie sonst nicht mehr sprudelt! ;-)
      22 43 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 18:55
      Highlight Lowend hat doch seine Quelle angegeben: gut informierte Kreise.
      Glaubt dem Mann doch einfach, wieso soll er so etwas erfinden?
      48 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 10:05
      Highlight Die gleiche Quelle sagt auch, dies ist also der Geheimplan der Linken im noch mehr Einwanderung zu forcieren, auch aus kulturfremden Regionen, um den Bedarf an solchen Dingen zu decken. In diesem Zuge soll auch die Amtsprache vom sowieso volksfremden Hochdeutsch auf Englisch umgestellt werden, dies wird die Integration auch für ganz tiefe Lohnniveau erleichtern (die IT hat es vorgemacht).
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 10:14
      Highlight ach und selbst wenns nicht stimmt: "das ist doch nicht so schlimm [wenn] es eine fehlinformation war." ;)
      8 1 Melden
    • Linus Luchs 22.08.2016 11:23
      Highlight Philipp Löpfe hat im April einen eHealth-Experten interviewt. Zitat:

      "Ich denke, dass es immer schwieriger werden wird, Zugang zu einem menschlichen Arzt zu erhalten."
      Quelle: http://www.watson.ch/!977926596

      Das teure "humane Interface" soll v.a. auf die Pflege reduziert werden. Die persönliche ärztliche Behandlung wird den Reichen vorbehalten sein, der breiten Bevölkerung bleibt das neoliberale Wahnsystem namens eHealth. Die Pharma setzt voll auf diesen Kurs, mit Unterstützung des Bundesamtes für Gesundheit:
      http://www.pharmasuisse.org/de/dienstleistungen/eHealth/Seiten/eHealth.aspx
      4 2 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 21.08.2016 16:26
    Highlight Dann muss man eben genügend eigene Ärzte ausbilden! Es kann nicht sein, dass Deutschland unsere Ärzte ausbilden muss. Mit der MEI hat das nichts zu tun. Hier wird wieder einmal politische Propaganda gegen etwas gemacht.
    59 28 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:42
      Highlight Ausbildung kostet aber viel Geld und hier jammert die SVP ja auch über zu hohe Kosten.
      36 9 Melden
    • Soli Dar 21.08.2016 21:44
      Highlight Das ist aber eine sehr selektive Wahrnehmung. Natürlich hat es mit BEIDEM zutun aber man muss doch das eine tun und das andere nicht lassen. Also wer da keinen Zusammenhang sieht, der hat nun wirklich Tomaten auf beiden Augen! Oder glauben Sie allen ernstes dass sich die deutschen Ärzte nach dem JA zur MEI sich hier noch willkommen fühlen? Mit Kontingente ist noch nichts getan, keinen einzigen Arzt ist dadurch mehr ausgebildet, da muss die SVP endlich bereit sein in die Bildung zu investieren statt ständig überall zu sparen (ausser bei Militär und Landwirtschaft)!
      29 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 07:34
      Highlight Es wird bereits mehr investiert. Siehe Artikel, ob das schon reicht, wird sich weisen. Die Lösung der SP: mehr Geld überall und dann mit den Steuern für die Reichen hoch (immer sauber Propaganda schürend, dass diese eh keine Steuern zahlen würden), führt leider auch nirgends hin und befindet sich auf einem Niveau mit der SVP. Die MEI war dennoch richtig, auch wenn ich deutsch durchaus schätze. Auch erlebe ich es in Zürich nicht, dass sich die mehrheitlich deutschen Ärzte nicht willkommen fühlen sollten. In die MEI wird von links und im Ausland viel zu viel Fremdenhass hineininterpretiert.
      4 23 Melden
    • Fabio74 22.08.2016 07:51
      Highlight @zafee: es ging und geht um Fremdenhass.
      Wer die Initiative gelesen hat, konnte nicht zustimmen. Bedürfnisse der Wirtschaft ist nicht zu quantifizieren also die Quadratur vom Kreis, damit steht was unlösbares in der Verfassung
      9 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 09:14
      Highlight Fabio, Es ging und geht um quantitative Wachstumskritik. Die Bedürnisse der Wirtschaft wurden jahrzehntelang quantifiziert. Die "quadratur des Kreises" bezieht sich auf die Vereinbarkeit mit der PFZ.
      6 5 Melden
    • Soli Dar 22.08.2016 22:52
      Highlight Ja die "quadratur des Kreises" bezieht sich auf die Vereinbarkeit mit der PFZ. Die PFZ ist TEIL der Bilateralen und die SVP behauptete vor der MEI-Abstimmung immer man könne beides haben Bilaterale und Kontingente., wäre wohl zu schön um wahr zu sein:-). Bei allem Verständnis, zu behaupten der neoliberal durchtränkten SVP sei es "nur" um Wachstumskritik gegangen ist nun wirklich realitätsfern, sorry!
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 22.08.2016 23:13
      Highlight Soli Dar, die gesamte Argumentation bezog sich auf das quantitative Bevölkerungswachstum und deren Folgen. Klar, dass auch Fremdenfeinde ja gesagt haben, das war dennoch nicht die Argumentation.

      Die Bilateralen 1 stehen noch, der Ausgang ist noch offen. Noch vor wenigen Wochen hat BR Sommaruga im Zusammenhang mit der Genehmigung zur Ratifikation des Kroatienprotokolls Optimismus versprüht, dass eine gemeinsame Lösung gefunden werden könnte. Wir werden sehen was die Zukunft bringt...
      2 2 Melden
  • pamayer 21.08.2016 16:22
    Highlight In den letzten Jahren gab es vor allem auf 20min ein systematisches deutschen bashing.
    Und dann die MEI drauf.

    Wir, die Schweizer sind schon ein selten dummes und naives Volk.
    Mehr kann ich dazu nicht sagen.
    113 28 Melden
    • Soli Dar 21.08.2016 21:45
      Highlight Als Ergänzung: Blick und die SVP haben bei diesem Bashing kräftig mitgemischt.
      38 8 Melden
  • Yes. 21.08.2016 16:10
    Highlight Es ist in einem so reichen Land wie der Schweiz moralisch extrem verwerflich die sehr hohen Medizinstudiumskosten auf leicht bis deutlich weniger wohlhabende Länder zu schieben (durch Ärzteimport). Eher das Gegenteil sollte der Fall sein und die Schweiz Ärzte in ärmere Länder exportieren!
    83 8 Melden
    • Oberon 21.08.2016 18:04
      Highlight Für so ein vorgehen sollte man wissen das die Schweiz zu wenig Ärzte in der benötigten Zeit ausbilden kann. Deshalb werden ja Ärzte aus den Ausland eingestellt, übrigens haben wir sehr viele Branchen die vom inländischen Arbeitsmarkt nicht abgedeckt werden können.
      Solange dies nicht bis zu jedem Wähler durchgedrungen ist werden wir unsere Standards stück für stück abbauen und irgendwann unsere Stärken verlieren.
      27 10 Melden
  • TheCloud 21.08.2016 16:08
    Highlight Habt nur etwas Geduld. Dank der MEI brauchen wir nicht mehr so viele Ärzte, weil die arbeitende Bevölkerung den Firmen hinterherlaufen und ins Ausland emigrieren muss. Für die wenigen Sozialhilfebezüger, die zu arm zum Auswandern sind, reichen die verbleibenden Ärzte vollkommen aus.
    27 22 Melden
    • Oberon 21.08.2016 18:06
      Highlight Ja sicher das wird auch passieren aber nicht von heute auf morgen. Im Moment haben wir es noch in der Hand das Ruder rumzureissen. Leider wird uns diese Fähigkeit jedoch Jahr für Jahr etwas mehr genommen.
      13 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 16:06
    Highlight Interessant wäre zu wissen, wie es aussehen würde, wenn sich Ausländer aus anderen Branchen zurückziehen würden... Strassenbau, Pflege (Spitäler & Altersheime), Baubranche im Allgemeinen, Gastronomie...
    58 7 Melden
    • TheCloud 21.08.2016 16:41
      Highlight Kommt alles noch, du wirst es sehen, wenn die MEI umgesetzt ist.
      29 10 Melden
    • Oberon 21.08.2016 18:08
      Highlight Das passiert definitiv, aber das ist ein Vorgang der schon etwas länger in diversen Branchen am laufen ist.
      6 7 Melden
  • _kokolorix 21.08.2016 15:45
    Highlight Das Problem ist weder die fehlende Zuwanderung von Ärzten, noch das es zu wenig schweizer Ärzte gibt. Das Problem ist, dass nur Spezialärzte das grosse Geld abkassieren, während Allgemeinmediziner nur einen haufen Arbeit kriegen. Die Praxendichte in den Ballungsräumen ist viel zu hoch, während man sich auf dem Land wie in einem Entwicklungsland vorkommt.
    Vielleicht sehen unsere 'vernünftigen', bürgerlichen Politiker endlich mal ein, dass das Gesundheitswesen sich nicht marktwirtschaftlich organisieren lässt
    44 7 Melden
  • Randy Orton 21.08.2016 15:22
    Highlight Vielleicht wird es Zeit, dass wir hier endlich Massnahmen setzen, die greiffen.
    Schon nur, dass die Arbeitsgesetze betreffend Arbeitszeiten eingehalten würden, wäre ein Fortschritt. Und dann muss man sich halt auch überlegen, ob es schlau ist, bei den Arztlöhnen derart zu sparen. Wenn ein Assistenzarzt weniger verdient als ein Gleichaltriger der in der Pflege arbeitet, überlege ich mir schwer, ein 6-jähriges Studium zu machen, zumal in der Pflege auch geregelte Arbeitszeiten herrschen. Und zuletzt kostet die Ausbildung halt einfach, wenn wir unsere Unis zu Tode sparen klappt das nie.
    54 12 Melden
    • Yes. 21.08.2016 16:05
      Highlight Assistenzärzte im Luzerner Kantonsspital verdienen im ersten Jahr 100'000 Fr. Von da an geht es während vielen Jahren relativ steil aufwärts, so dass man paar Jahre später als Oberarzt gut das doppelte verdient. Keine Person, egal welchen Alters, die in der Pflege arbeitet, verdient annähernd so viel.
      Arbeitsgesetze werden strikt eingehalten, die Assistenz- und Oberärzte sind entsprechend auch organisiert.
      37 10 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 16:41
      Highlight Ja die Löhne sind kantonal unterschiedlich. In Bern starten Assistenzärzte mit 92'300.- pro Jahr (Brutto inkl. 13. Monatslohn, sprich nach den Abzügen deutlich weniger). Die Löhne steigen nur, wenn man auf dem selben Gebiet weiterarbeitet, was normalerweise zu Beginn nicht der Fall ist. Und dann muss man noch bedenken, dass bei den extrem hohen Arbeitszeiten auf die Stunde gerechnet für Assistenzärzte viel weniger rausschaut. Klar verdienen dann Oberärzte mehr, aber ich sprach ja von Gleichaltrigen und der Unterschied ist auf den Stundenlohn gerechnet einfach immens.
      25 8 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 16:42
      Highlight Und das mit den eingehaltenen Arbeitszeiten ist schlicht und einfach eine Lüge.
      36 4 Melden
    • Acappucci Stefan Shabbes 22.08.2016 10:39
      Highlight Meine Frau ist Assistenzarzt im Kantonsspital Luzern und verdient im 4.Jahr 6500.- das bei Null Arbeitsschutz, systematischem Mobbing, geringster interner Weiterbildung und gemachte Überstunden werden kommentarlos gestrichen (bis zur 70./Woche)
      9 1 Melden
  • Lumpirr01 21.08.2016 14:59
    Highlight Über steigende Krankenkassenbeitrage jammern und gleichzeitig über eine angebliche zukünftig drohende medizinische Unterversorgung der Schweiz lamentieren? Jetzt echt? Leider ist weder ein Schweizer noch ein Deutscher Arzt bereit, die langsam verwaisten Praxen der Landärzte zu übernehmen. Der im ersten Satz des Textes "Der Ärztemangel in der Schweiz spitzt sich zu" trifft deshalb nur für ländliche Gegenden zu. Die urbanen Gebiete der Schweiz sind medizinisch eher überversorgt. Hier werden die Zuwanderer aus dem Norden tatsächlich als Fremde wahrgenommen & nicht nur mit Handkuss begrüsst...
    37 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 14:41
    Highlight Hätten wir nicht diese planlose Zuwanderung bräuchten wir nicht so viele Ärzte
    24 93 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 15:23
      Highlight Im Gegenteil, ohne Zuwanderung hätten wir einen grösseren Ärztemangel, hast du den Text nicht gelesen?
      65 26 Melden
    • EvilBetty 21.08.2016 15:25
      Highlight Nach der freien Fahrt auf der Autobahn nehmen uns nun «die Ausländer» auch noch die Ärzte weg. Moll.
      61 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 17:12
      Highlight Komisch, immer im folgejahr zu starker zuwanderung weist das bundesamt für statistik eine zunahme des aerztemangels aus. Zufaellige korrelation oder kausalitaet? Sorry dass ich eure zuwanderungsromantik mit fakten stoere :) abgesehen davon glaubt ihr nicht, dass diese aerzte nicht auch dort fehlen von wo sue herkommen? Ganz schoen selbstsuechtig und rosinenpickerisch von euch
      11 32 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 17:30
      Highlight Mirzo, bitte lies den Text. Nur dank der Zuwanderung können wir den Ärztemangel beheben.
      In ein paar Jahren wird mehr als die Hälfte aller Hausärzte pensioniert. Ist daran auch die Zuwanderung Schuld? Auch wenn wir 0 Einwanderer hätten würden diese Hausärzte pensioniert und wir hätten einen massiven Ärztemangel. Da wir aber jedes Jahr extrem viele Ärzte aus dem Ausland in die Schweiz holen, können wir diese Lücke momentan noch schliessen.
      24 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 18:42
      Highlight Mein kommentar war wohl zu kaetzerisch.. Fakten lieber randy, fakten. Du glaubst also lieber einem artikel bei dem die stossrichtung schon beim titel ersichtlich wird als nuechternern zahlen des bundesamt fuer statistik? Ja dann lohnt sich argumentieren ja eh nicht, deine meinung ist gemacht
      6 28 Melden
    • Digital Swiss 21.08.2016 21:03
      Highlight Mirzo, den Link bitte.
      14 6 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:46
      Highlight Deine Behauptungen werden halt auch nicht wahrer wenn man sie wiederholt
      Es gibt schlicht zu wenig Schweizer Ärzte, infolge zu wenig Ausbildungsplätze und zu wenig CH-Personal im Gesundheitswesen, also braucht es die Ausländer.
      Die Zuwanderung ist grundsätzlich klar geregelt wer kommen darf und wer nicht.
      15 8 Melden
    • Soli Dar 21.08.2016 21:49
      Highlight Deswegen unterstützt der Ärzteverband ja auch die RASA-Initiative.
      5 5 Melden
    • Randy Orton 21.08.2016 22:02
      Highlight Mirzo zu was soll ich dir Fakten liefern? Ich habe deinem wirren Gedankengang einfach eine logische Antwort gegenübergestellt, wenn du darauf nicht eingehen kannst, kann ich dir nicht helfen. Im übrigen bist du derjenige, der Behauptungen und Zusammenhänge aufstellt ohne diese mit Quellen zu unterlegen. Wie gesagt, was du erzählst, ist schlichtweg nicht wahr, wieso kannst du in meiner Antwort weiter oben nachlesen.
      14 4 Melden
    • supremewash 22.08.2016 08:54
      Highlight Ob die Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte den Ärztemangel nun befeuert hat oder zu lindern vermochte, ist doch nicht Gegenstand der Diskussion. Da hat, wie immer, jeder Teilnehmer die ihm passende Studie zur Hand. Es geht doch schlicht darum, endlich mehr Ärzte in der Schweiz auszubilden.
      6 1 Melden
  • Nomen est omen 21.08.2016 14:40
    Highlight Ich finde diesen Artikel etwas fraglich, denn abgesehen von der Masseneinwanderungsinitiative - da sieht man wieviel Negatives diese Horrorinitiative der ewiggestrigen SVP immer noch anrichtet - gibt es wenig bis nichts, was deutsche Ärzte objektiv vom Arbeiten in der Schweiz abhält. Die Löhne & Arbeitsbedingungen sind in der CH immer noch viel besser. Das Problem liegt vielmehr beim Berufsverständnis. Während Schweizer Ärzte noch lernen zu heilen, wollen die Deutschen schon seit Jahrzehnten nur noch reparieren. Dass das zu Problemen bei der Zusammenarbeit führt, ist normal.
    16 54 Melden
    • Alex23 21.08.2016 16:21
      Highlight Nomen est omen: Deutsche Ärzte (alle?) wollen nur reparieren. Schweizer Ärzte (alle?) wollen heilen. Eine groteske Generalisierung, bei der ich mich frage, wie du darauf kommst.
      45 3 Melden
    • sunnyboy51 21.08.2016 16:27
      Highlight Da gebe ich Ihnen 100%ig Recht. Wir haben viele Probleme dieser Art an allen 5 Schweizer Universitätskliniken, als auch am LUKS. Das Berufsverständnis der Deutschen und der Schweizer ist oft diametral entgegengesetzt. Tatsächlich geht es an deutschen Spitälern oft weniger menschlich zu und her & sie lassen ihre Patienten so lange nicht sterben, wie in keinem anderen Land der Welt. 80% der deutschen Spitäler gehören der Privatwirtschaft an und da geht es zuerst darum, Geld zu verdienen, erst dann kommt der Mensch. Als Spital-Arzt weiß ich wovon ich spreche, im Gegensatz zu den meisten hier.
      19 19 Melden
    • Alex23 21.08.2016 17:42
      Highlight ".... im Gegensatz zu den meisten hier."
      Kommt ein bisschen arrogant rüber, lieber Sunnyboy. Dazu müsste man vielleicht mal wissen, wer sich hinter den ganzen Pseudonymen befindet. Klar, nicht alle, die hier kommentieren sind Ärzte. Ich auch nicht. Kann Ihnen aber versichern, dass ich aus gutem Grund mit meiner Meinung nicht hinterm Berg halten muss und über genügend fundierte Erfahrung verfüge, um diese Verallgemeinerungen über "deutsche Ärzte" an dieser Stelle schlichtweg nicht statthaft zu finden.
      18 3 Melden
    • Digital Swiss 21.08.2016 21:09
      Highlight Wieso denkst du die Arbeitsbedingungen in DE seien schlechter? Wegen der Krippe die vom Unternehmen sichergestellt und bezahlt wird? Oder wegen der Elternzeit die es in der CH nicht gibt? Oder wegen den Weiterbildungen die auf Internationale Zertifizierungen setzen um konkurenzfähig zu sein?
      16 6 Melden
  • projektb 21.08.2016 14:05
    Highlight Alle Erstsemestestudienplätze für Medizin in der Schweiz sind belegt. Dieser Mangel hat nichts mit abgehenden Deutschen zu tun. Aber unabhängig vom Thema dieses Artikels finde ich schon, dass Deutsche hierzulande oft mit einer negativen Grundeinstellung ihnen gegenüber zu kämpfen haben. Besonders in Grenzregionen, weil doch gewisse Wirtschaftsleistungen über die Grenze ausgelagert werden und dies zu Einbrüchen bei schweizer KMUs führt. Ich könnte mir vorstellen die Italiener sind die Deutschen der Tessiner und die Franzosen die Deutschen der Romands...
    51 9 Melden
  • Mehmed 21.08.2016 13:14
    Highlight "Weil sie sich nicht willkommen fühlen"
    Der einzige Beleg für diese These ist die Aussage einer gewissen Julia Balensiefen von der Firma B-plus (und möglicherweise ist diese Julia Balensiefen gar auch noch selbst Deutsche? ein Schelm wer Böses denkt).
    Aber den Medien reicht das offenbar, um wieder mal gegen die Schweizer Bürger herzuziehen, die nicht genug den Bückling gegenüber Wirtschaft, PFZ und ausländischen Expats und Immigranten machen. So sieht für mich unseriöser Journalismus aus.
    64 105 Melden
    • Señor Ding Dong 21.08.2016 14:39
      Highlight Das Problem ist ja nicht mal, dass wir nicht den Bückling machen, sondern, dass wir dann im gleichen Atemzug nicht mal dafür schauen, dass wir den Bedarf an Allgemeinmedizinern mit Schweizerärzten decken können.
      29 6 Melden
    • äti 21.08.2016 16:16
      Highlight Oh la-la: Sie schreiben: "…. gegen die Schweizer Bürger herzuziehen, die nicht genug den Bückling gegenüber Wirtschaft, PFZ und ausländischen Expats und Immigranten ....." und meinen "die ganze Welt, ausser sich selbst natürlich. Ein Blick auf die Europakarte ist hilfreich.
      20 7 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:49
      Highlight Bisschen sehr banal. Niemand zieht hier über die Schweizer im generellen her.
      Fakt ist, dass die kapitalistische Welt auf Wirtschaftswachstum beruht.
      Was ist denn der Vorschlag der Gegner von Wirtschaft? Zurück zum Arbeiter und Bauernstaat. Romantik à la 19. Jahrhundert?
      10 8 Melden
  • Str ant (Darkling) 21.08.2016 13:02
    Highlight Das ist nicht das erste Mal das diese Meldung die Runde macht.
    Wenn es Zutrifft das die Anzahl an Doktoren ausschliesslich mit Hilfe von aussen aufrecht erhalten werden kann hat die Politik (nicht überraschend) schon lange vorher bereits versagt.

    Eine Aufgaben der Politik ist es dafür zu sorgen das solche Engpässe nicht auftreten wie üblich ist aber lediglich viel Bürokratie mit offensichtlich wenig Effekt geschaffen worden
    60 8 Melden
    • Nomen est omen 21.08.2016 14:57
      Highlight Inhaltlich bin ich mit Ihnen im Großen und Ganzen einverstanden, sprachlich aber überhaupt nicht. Kommata (Kommas), Punkte und Satzzeichen allgemein sind ein wichtiger Bestandteil der schriftlichen Sprache und erfüllen eine wichtige Funktion. Und Leute, die den Unterschied zwischen "das" und "dass" nicht kennen, kann ich nicht ernst nehmen. Wer die Grundfunktionen unserer Sprache nicht ernst nimmt oder nicht beherrscht, den kann ich intellektuell nicht ernst nehmen...
      21 23 Melden
    • sunnyboy51 21.08.2016 16:37
      Highlight Sorry, aber 16 Rechtschreibfehler in 3 Sätzen? Ist schon krass und finde ich ebenfalls sehr bedenklich. Die Sprache ist eines unserer höchsten Güter und unterscheidet uns u.a. vom Tier.
      11 18 Melden
    • Divina Commedia 22.08.2016 03:15
      Highlight Nur Mut, strant. Wenn die Argumente fehlen kritisiert man halt die Rechtschreibung.......
      7 3 Melden
  • zombie woof 21.08.2016 12:54
    Highlight Kein Wunder, die SVP hat den Fremdenhass Salonfaehig gemacht, Blick, 20 Minuten und weitere sind auf den Zug aufgesprungen und haben sich alle Muehe gegeben, die Deutschen schlecht zu machen. Man sollte man fuer einen Monat alle Auslaender nicht arbeiten lassen, vielleicht wuerden es dann die Eidgenossen merken um was es geht...aber ich bezweifle das
    100 42 Melden
    • aye 21.08.2016 14:23
      Highlight Und nicht nur das:
      Welche Partei wehrt sich denn ständig gegen zusätzliche Mittel für Bildung und Wissenschaft?
      Welche Partei zieht ständig über Akademiker her und verunglimpft diese als realitätsfremde Theoretiker?
      Welche Partei jammert schlussendlich darüber, dass man Ausbildungslücken durch das Abwerben von teuer in anderen Staaten ausgebildeten Fachkräften stopfen muss?
      43 1 Melden
    • kleiner_Schurke 21.08.2016 14:53
      Highlight Naja ich finde die Deutschen haben heute einen sehr viel besseren Ruf und sehr viel besseren Status als noch vor 30 oder 40 Jahren. Noch in den 70er Jahren waren Deutschen in der Schweiz äusserst unbeliebt. Früher hörten man oft so Sätze wie “...aber sie können ja nicht dafür was der Hitler gemacht hat“, stellen sie sich das mal vor. Wenn man als Schweizer über den Deutschen Zoll fuhr konnte es passieren dass man aussteigen musste und das Auto durchsucht wurde. Nun vergleichen sie das mit der Lage heute... ist doch sehr viel besser oder?
      12 14 Melden
    • Maett 22.08.2016 12:11
      Highlight @zombie woof: wo genau sind Deutsche unbeliebt? Wenn ich in der Schweiz mit deutschen Freunden unterwegs bin, spreche ich auch akzentfreies Deutsch, also dürfte man (Ihrer Logik zufolge) doch erwarten, dass ich angefeindet werde (was absolut noch nie der Fall war, und nein, ich lebe nicht in Zürich)?

      Anderen Fremdenhass zu unterstellen, nur weil es uns die direkte Demokratie ermöglicht, Probleme direkt anzusprechen ist schon etwas peinlich. Natürlich gibt es jeweils einige Vollidioten, die Stimmung machen müssen - aber das ist umgekehrt auch so. Erinnert sich noch wer an Steinbrück?
      3 1 Melden
  • Edli412 21.08.2016 12:53
    Highlight Einerseits finde ich es besorgniserregend, andererseits freut es mich, da die SVP dann merkt was sie uns für einen Mist eingebrockt hat, wenn sie es nicht jemand anderem in die Schuhe schiebt.
    39 28 Melden
    • sowhat 21.08.2016 14:20
      Highlight Das wird sie, mach dir mal keine Sorgen, das wird sie ;)
      17 6 Melden
    • dä dingsbums 21.08.2016 14:27
      Highlight Da wird sich schon ein Sündenbock finden lassen, keine Sorge.
      19 7 Melden
  • Hierundjetzt 21.08.2016 12:50
    Highlight Wie wäre es, wenn wir endlich unsere medizinisches Personal selber ausbilden würden? Hm? Aaa es ist schmapar teuer und darum begrenzen wir die Unizugänge? Echt jetzt? Lieber sparen als Mediziner ausbilden? Kann man den Verantwortlichen des Hochschulkantons Zürich mal auf die Strasse stellen? Merci.
    74 13 Melden
    • Nomen est omen 21.08.2016 15:18
      Highlight Wo sind bitteschön in der Schweiz die Unizugänge beschränkt? Es gibt in der Schweiz (noch) keinen Numerus Clausus. Der, oder eine anderweitige Beschränkung stand sowieso nur für die ZHAW in Winterthur zur Diskussion.
      3 48 Melden
    • manhunt 21.08.2016 18:38
      Highlight @nomen est omen: in der schweiz besteht der numerus clausus für humanmedizin seit 1998!
      19 0 Melden
    • manhunt 21.08.2016 18:41
      Highlight @hierundjetzt: da kann der hochschulverantwortliche des kantons zürich rein gar nichts dafür. es wäre an der nationalen politik endlich genügend geld zu sprechen, um zusätzliche ausbildungsplätze für ärzte zu schaffen.
      7 1 Melden
    • Alnothur 21.08.2016 20:35
      Highlight Es könnte auch einfach der Kanton mer Gelder für die eigene, kantonale Uni sprechen ;)
      2 1 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:51
      Highlight dann setz dich mal mit der Zusammensetzung des Kantonalen Parlaments zusammen und schau wo die Mehrheiten sind...
      5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 12:48
    Highlight Die Böse Masseneinwanderungsinitiative ist wieder mal schuld, einfach nur billig alles was man in den letzten Jahren verpatzt hat, jetzt einer Initiative in die Schuhe zu schieben. Dabei hätte man schon lange etwas dagegen tun können.
    42 77 Melden
    • The Destiny 21.08.2016 14:15
      Highlight Da hast du recht pippo, aber das ist eben viel einfacher.
      13 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 12:45
    Highlight Ist die Kausalität wirklich so eindeutig, wie der Titel vermuten lässt.
    Fakt ist, dass es Deutschland wirtschaftlich wieder besser geht.
    43 12 Melden
    • sowhat 21.08.2016 14:24
      Highlight Ja das steht ja auch da. Die Konditionen im Heimatland haben sich markant verbessert. Darum ist der Anreiz weg zu ziehen ja auch geringer. Und das begrenzt sich nicht auf Aerzte, das gilt schon bald auch für Lehrer. Deutschland macht seine Hausaufgaben. Langsam aber immer noch schneller als wir in der Schweiz.
      29 1 Melden
    • dä dingsbums 21.08.2016 14:35
      Highlight Es steht im Artikel, dass es für die Ärzte wieder attraktiver ist in .de zu bleiben.

      Ist meistens so, dass im Titel zugespitzt wird und nicht die ganze Info reinpasst.
      15 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 12:45
    Highlight Wenn man sich halt Jahrelang vom Ausland abhängig macht, kann das nicht gut gehen. Es soll lieber kräftig in die Ausbildung der schweizer investiert werden.
    70 3 Melden
    • Matthias Studer 21.08.2016 15:09
      Highlight Und welche Partei kommt immer mit dem Rotstift?
      28 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 17:18
      Highlight Es gibt mehr als nur eine Partei. Die anderen haben ja auch nichts gemacht.
      10 12 Melden
    • oXiVanisher 22.08.2016 07:39
      Highlight Jaja, die bösen anderen. Hauptsache nicht im rigene Lager nach Fehlern suchen....
      2 3 Melden
    • Maett 22.08.2016 12:14
      Highlight @Matthias Studer: die Partei die Sie wohl ansprechen, hatte nie die 50.X%-Mehrheit. Suchen Sie den Fehler also bitte beim gesamten Parlament.
      3 1 Melden
    • Matthias Studer 22.08.2016 14:36
      Highlight Zusammen mit der FDP haben sie die 50%. Weiter muss ich nicht suchen.
      1 0 Melden
  • Beggride 21.08.2016 12:42
    Highlight Numerus clausus ftw!! Wer jetzt nicht draufkommt, dass das absoluter Schwachsinn ist beim Ärztemangel...
    39 9 Melden
    • Ingolmo 21.08.2016 14:13
      Highlight Es gibt ja nur 1683 Studienplätze. Der NC "bestehen" darum 1683 Personen (+ einige %), wenn die morgen 3000 Plätze haben, dann bestehen 3000 den Test. Wenn es 6000 Plätze gibt, braucht es keinen Numerus, da genug Plätze vorhanden sind für 5000 Bewerber.
      17 1 Melden
  • Stefanie16 21.08.2016 12:42
    Highlight Ein Arzt hat mir neulich erklärt, dass wir nicht zu wenige Kandidaten, sondern zu wenig Ausbildungsplätze für Ärzte hätten. Warum holt man dann immer wieder Leute aus dem Ausland? Warum lässt man die angehenden Ärzte nicht im Ausland ausbilden?
    37 6 Melden
    • manhunt 21.08.2016 23:11
      Highlight warum investieren wir nicht einfach in eigene ausbildungsplätze?
      10 1 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 21.08.2016 12:34
    Highlight Werstehe nicht wieso man nicht einfach mehr Studienplätze anbieten kann bei uns!? Das Problem ist ja nicht neu und an interessierten und fähigen Anwärtern auf ein Medizinstudium fehlt es ja wirklich nicht!
    45 1 Melden
    • Ingolmo 21.08.2016 14:15
      Highlight Weil die Unis nicht unendlich Geld haben (Med Studium ist das Teuerste), die Hörsäle genug gross sein sollten und dann braucht es genug Praktikumsräume und z.b. Leichenpräparate ect.
      21 2 Melden
  • SVARTGARD 21.08.2016 12:33
    Highlight Richtig so. Beste Grüße aus Deutschland
    32 24 Melden
  • Gelöschter Benutzer 21.08.2016 12:31
    Highlight svp-Politikern ist es egal, wenn die medizinische Versorgung nicht mehr flächendeckend ist. Sie selbst haben genug Geld, um sich sonstwo behandeln zu lassen. Inbesondere die vom Herrliberg.

    Wann checken svp-Wähler endlich die Realität? Die svp reitet Ausländerthemen nur um Stimmen zu fangen. Effektiv demontiert sie den Sozialstaat. Alles, was euch über Wasser hält, wird von ihr ruiniert. Die svp interessiert sich nur für ihre eigenen reichen Mitglieder. Alle anderen sind nur Mittel zum Zweck.

    Checkt das endlich! Aber bitte bevor die Schweiz zum Entwicklungsland degeneriert ist! Danke.
    81 35 Melden
    • zombie woof 21.08.2016 14:18
      Highlight Ach Rhabarber, das werden wir zwei nicht mehr erleben, dass ein SVP'ler merkt, wie er verarscht wird. Die können bis zum Hals in der Sch... sitzen und es sind immer noch die anderen Schuld.
      32 8 Melden
    • Lumpirr01 21.08.2016 15:11
      Highlight @Unglaublich, für welche angebliche Probleme auch immer diese miese SVP ihren Grind hinhalten muss. Und wenn in China ein Reissack umgefallen ist, kommt als Ursache ebenfalls eindeutig nur diese in allen Punkten schädliche SVP in Frage. Goohts no???
      23 33 Melden
    • Digital Swiss 21.08.2016 21:22
      Highlight @Lumpi 20min wieder offline? 😂
      15 14 Melden
    • Maett 22.08.2016 12:19
      Highlight @Digital Swiss: naja, Rhabarber hackt tatsächlich wieder fanatisch auf der SVP rum, obwohl der Fehler mindestens genauso bei der FDP zu suchen ist. Und wenn man bedenkt, dass die beiden Parteien in der letzten Dekade keine Mehrheit in der vereinigten Bundesversammlung hatten, liegt es noch an weiteren Parlamentariern und Parteien.

      Wobei Rhabarber mit Ihrer unsachlich formulierten Kritik ja auch nicht ganz unrecht hat. Es gibt allerdings auch Gründe, weshalb die SVP diesen hohen Wähleranteil hat - vielleicht sollte man da mal ansetzen und Lösungen für die ebenfalls drängenden Probleme suchen.
      5 0 Melden
  • Stichling 21.08.2016 12:28
    Highlight Jetzt rächt dich langsam aber sicher, dass man an den Studienplätzen spart, seit Jahrzehnten.
    Hinzukommt, dass immer mehr Frauen Ärzte werden. Frauen sind meist nicht bereit ein Leben lang 120 % zu arbeiten. Das verschärft die Situation.
    Aber ursächlich ist im Grunde genommen die viel zu tiefe Geburtenrate: keine Bébés, kein Nachwuchs in allen Berufen.
    Das wird sich nicht ändern, solange die Kosten für das Kinderhaben fast ausschliesslich von den Eltern getragen werden muss. Wer weniger als 2 Kinder hatte, der sollte weder AHV- noch PK-Rente kriegen.
    Die Schweiz schafft sich gerade selber ab.
    18 50 Melden
    • Hoppla! 21.08.2016 14:00
      Highlight Im ernst?

      1. Informiere dich über die PK! Das hat nichts mit der Geburtenrate zu tun.
      2. Keine Solidarität? Sehr gerne! Dann zahle ich viel weniger Steuern weil ich keine Kosten für Schulen, Tagis, KK-Prämiemverbiligungen sowie sonstige Sozialkosten finanzieren muss. Meine AHV ist ein Klecks dagegen.
      3. Die Kosten fast ausschliesslich von Eltern getragen? Siehe Punkt 2. Sehr vieles wird via Steuern finanziert. Oder bezahlst du die Schule selbst?
      35 5 Melden
    • Ingolmo 21.08.2016 14:17
      Highlight Das Problem ist nicht der fehlende Nachwuchs sonder die fehlenden Plätze an der Med. Fakultät.
      22 4 Melden
    • Turi 21.08.2016 14:24
      Highlight "Wer weniger als 2 Kinder hatte, der sollte weder AHV- noch PK-Rente kriegen."
      Mir fehlen die Worte ob dieser Frechheit. Informier dich mal, wer die Kosten trägt. Ich als Arbeitgeber bezahle jährlich soviel AHV-Beiträge, wie eins deiner Kinder nicht in einem halben Leben.
      Es sind die kinderlosen Gutverdiener und Büezer, die die Subventionen für die Familien bezahlen.
      15 8 Melden
    • Stichling 21.08.2016 14:24
      Highlight @Hoppla:
      zu 1) ist egal, Geld muss her! Und: die Zinsen auf Deinem PK-Kapital zahlen Deine Kinder, wenn Du in Rente bist.
      Zu 2) Der Staat zwingt die Kinder in die Schule, also soll er sie bezahlen und bei den Unternehmungen einfordern, die auf ausgebildete Arbeitskräfte angewiesen sind und aus ihnen Profit schlagen.
      Zu 3) Das erste Kind kostet seine Eltern über eine Million Franken, das Zweite etwas weniger, das dritte immernoch weit über eine halbe Million. Soviel schenken Eltern der Allgemeinheit in Form von Nachwuchs (alias Steuerzahler, Arbeitskraft, Kunde).
      8 7 Melden
    • Lumpirr01 21.08.2016 15:04
      Highlight @Stichling: Wenn die Einheimischen keine Kinder mehr zeugen, sollte doch zumindest der Bedarf an Gynäkologen abnehmen.......
      17 1 Melden
    • Gustav.s 21.08.2016 16:04
      Highlight Mehr Kinder machen, wie lange soll denn dieses Schneeballsystem funktionieren? Der Platz in diesem Land oder überhaupt auf diesem Planeten ist begrenzt.
      Wir müssen heute andere Wege finden, nicht erst wenn 90% nix mehr zu fressen haben. Dann wird nämlich der Aerztemangel die geringste Sorge sein.
      12 4 Melden
    • Stichling 21.08.2016 16:36
      Highlight @Turi: Heiratsstrafe vergessen?
      Wenn Du soviel AHV-Beiträge zahlst, dann führe Deine Einzelfirma in eine GmbH über und lasse Dir von der GmbH einen Arbeitsvertrag geben mit einem bescheidenen Lohn. Dann zahlst Du viel weniger AHV-Beiträge.
      Es ist richtig, dass Gutverdiener und Alleinstehende mehr Steuern zahlen müssen, als Durchschnittsverdierfamilien.
      Es sollte noch mehr zu Gunsten der Familien sein. Am Besten so, dass es sich nie und nimmer lohnt keine Kinder gehabt zu haben.
      2 11 Melden
    • Fabio74 21.08.2016 21:54
      Highlight Deine Rundumschläge sind ziemlich unter der Gürtellinie. Noch entscheidet jede/r selber ob und wie viele Kinder er/sie auf die Welt stellen will.
      Die Heiratsstrafe betrifft rund 2% aller Paare. Da hätte das bürgerliche Parlament längst Lösungen schaffen können.
      Die CVP-Initiative ist zum Glück bachab geschickt worden.
      Der Staat soll, wenn Kinder fördern und nicht deren Eltern, bzw deren Art zu leben.
      5 6 Melden
    • Stichling 21.08.2016 23:15
      Highlight @Fabio: willst du hitlerjugend v2.0 ?
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  • Triumvir 21.08.2016 12:25
    Highlight Schönen Dank auch liebe xenophoben SVP'ler. Ich hoffe, ihr lasst euch im Krankheitsfall von einem Schweizer Wald- und Wiesenarzt behandeln!
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    • zombie woof 21.08.2016 14:19
      Highlight Tierarzt
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    • Maett 22.08.2016 12:23
      Highlight @Triumvir: nur weil Watson wieder mal Titel auf Blick-Niveau schreibt, muss es ja nicht stimmen - es ist nämlich lediglich die Meinung (!) einer im Bericht zitierten Julia Balensiefen, die zufälligerweise auch noch Deutsche ist.

      Dass sich die Arbeitsbedingungen in deutschen Spitälern stark verbessert haben ist ein Fakt. Dass viele Leute bei ähnlicher wirtschaftlicher Perspektive lieber im Heimatland arbeiten ebenfalls.

      Dass wir immer noch zu wenige Ärzte ausbilden auch. Und wenn wir das nicht lösen ... kommen halt polnische und russische Ärzte, die können am ehesten noch Deutsch.
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Zu wenig Plätze: Psychisch kranke Kinder müssen in Erwachsenenklinik

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an psychischen Erkrankungen. Stationäre Therapieplätze gibt es für sie aber nicht genug. Deshalb müssen manche der kleinen Patienten in die Erwachsenenklinik. 

Die 14-jährige Marie* sitzt still am Tisch eines Gemeinschaftsraums einer Psychiatrie im Raum Zürich. Auf dem Sofa liest eine Frau Mitte vierzig Zeitung, ein Mann mit schütterem Haar trinkt Kaffee. «Als ich das Mädchen so sitzen sah, ging ich auf es zu, um es aufzuheitern, um ihm Gesellschaft zu leisten», erinnert sich die ehemalige Patientin Jasmin*. «Ich hatte Mitleid mit ihr. Was tat sie hier? Ein Mädchen in diesem Alter gehört in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie, nicht in eine …

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