Schweiz

Das bekannteste Glyphosat-Produkt stammt vom Gentech-Konzern Monsanto und heisst «Roundup». Bild: EPA/EPA

Frankreich verbietet Pflanzengift von Monsanto & Co – Schweizer Grüne wollen nachziehen

Die französische Regierung hat angekündigt, das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat zu verbieten. Damit wagt das Land einen Alleingang innerhalb der EU. Nun wollen die Grünen auch hierzulande ein Verbot.

27.09.17, 06:42 27.09.17, 16:10

Die französische Regierung hat am Montag angekündigt, das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat bis zum Jahr 2022 komplett zu verbieten. Nun wollen Schweizer Politiker nachziehen: «Die Grüne Fraktion wird vom Bundesrat ein Verbot der Anwendung von Glyphosat bis 2022 verlangen», sagt Nationalrätin Maya Graf auf Anfrage. 

Die Grünen pochen schon seit geraumer Zeit auf ein Verbot von glyphosathaltigen Pestiziden – bislang erfolglos. Nun, nachdem sich Frankreich – entgegen der Linie der EU – für ein Verbot ausgesprochen hat, wittert Graf Morgenluft: «Die französische Regierung setzt damit ein wichtiges Zeichen – und zeigt Mut, sich gegen die Chemie zu stellen.»

«Wahrscheinlich krebserregend»

Über die gesundheitlichen Folgen des Glyphosat-Einsatzes streiten Politiker und Umweltverbände schon seit geraumer Zeit – in der EU genauso wie in der Schweiz. 2013 haben Forscher europaweit menschlichen Urin auf Glyphosat und das Abbauprodukt Aminomethylphosphonsäure untersucht. Ergebnis: Das Pflanzengift konnte in den Urinproben nachgewiesen werden – auch in solchen aus der Schweiz. 

Nachdem der Sprecher der französischen Regierung, Christophe Castaner, das Verbot am Montag angekündigt hatte, relativierte er seine Aussage in späteren Interviews. Die Regierung verpflichte sich, in diesem Bereich bis 2022 «signifikante Fortschritte» zu erzielen. «Ziel ist es, bis Ende der fünfjährigen Regierungszeit Ersatzprodukte gefunden zu haben», lautet sein letztes Statement. (kün)

Wie gefährlich das Herbizid aber tatsächlich ist, ist umstritten. Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) befand, dass das Pflanzengift für den Menschen «wahrscheinlich krebserregend» sei. 

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hingegen stufte das Mittel als ungefährlich ein. Sie berief sich dabei auf Forschungsergebnisse, ohne diese offenzulegen. 

Auf diesen Bericht beruft sich auch der Bundesrat in seinen Antworten auf mehrere Vorstösse zum Thema. Allerdings versprach er Anfang des letzten Jahres, zusammen mit der EU zu prüfen, warum die beiden wichtigen Gremien zu unterschiedlichen Resultaten kommen. Erst danach will das zuständige Bundesamt für Landwirtschaft weitere Schritte prüfen. 

Klar ist, dass sich die Schweizer Politik der Thematik stellen muss. Neben parlamentarischen Vorstössen wollen auch zwei Volksinitiativen den Pestizid-Hahn zudrehen in der Schweiz. Derzeit sammelt ein Komitee Unterschriften für eine Initiative, die synthetische Pestizide komplett verbieten will. Ein weiteres verlangt, dass Landwirte keine Subventionen mehr erhalten, wenn sie Pestizide verwenden. 

In der Schweiz stärkere Einschränkungen als in der EU

Der Schweizer Bauernverband wehrt sich im Gespräch mit watson gegen Schnellschüsse. David Brugger, Leiter Geschäftsbereich Pflanzenbau: «Wir verlassen uns auf die Zulassungsbehörde. Solange sie Glyphosat nicht verbietet, sehen wir auch kein Problem.» Laut Brugger sei das Mittel in der Schweiz zudem mit viel stärkeren Einschränkungen belegt als in der EU: «Die Anwendung von Glyphosat kurz vor der Ernte ist in der Schweiz nicht zugelassen. Das Mittel wird hier vor allem zur Bekämpfung problematischer Unkräuter zwischen zwei Saaten eingesetzt, die Kultur selber wird nie besprüht.»

Glyphosat wird von Landwirten und Privaten zum Vernichten von Unkraut angewandt. Das bekannteste Produkt stammt vom Gentech-Konzern Monsanto und heisst «Roundup». Auch die SBB spritzen damit ihre Bahngleise, wie die Zeitung «Le Matin» im Juni berichtete. 

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 29.09.2017 07:43
    Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung!
    Und nebenbei wird den Leuten möglicherweise auch auffallen, dass zwischen Krebserkrankungen und dem Einsatz von Pestiziden ein Zusammenhang besteht, auch wenn sich dieser wissenschaftlich nur sehr schwer beweisen lässt.
    Am Ende kommt uns die billige Agro-Industrie viel teurer, als wir denken, wenn wir in der Migros 1 Kilo Orangen für 1 Franken 50, oder einen Liter Milch für 1 Franken 50 im Regal stehen sehen...
    Das Grundproblem:
    Die "Externen Kosten" dieser Billig-Massenproduktion bezahlt die Allgemeinheit via Steuern, oder verminderter Lebensqualität.
    4 0 Melden
  • Weisnidman 27.09.2017 16:43
    Highlight Yes!! Endlich legt sich jemand mit Monsanto an!
    48 2 Melden
  • word up 27.09.2017 12:49
    Highlight warum zögern und nicht einfach mal auf fie sichere seite wechseln? klar, das herbizid wird wohl in den angewendeten mengen günstig sein aber welcher preis verursachen die auswirkungen? es reicht leider nich, nur bis zum geldbeutel zu denken. darüber hinaus, das wäre gute politik!

    was denkt ihr?
    41 4 Melden
  • chnobli1896 27.09.2017 11:28
    Highlight [...] Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hingegen stufte das Mittel als ungefährlich ein. Sie berief sich dabei auf Forschungsergebnisse, ohne diese offenzulegen. [...]

    Da schrillen bei mir alle Alarmglocken.. Transparenz ist für mich in solchen Fällen extrem wichtig.
    69 2 Melden
    • Weisnidman 27.09.2017 16:46
      Highlight Weil sie keine hat, Monsanto ist die reinste Monopolfirma, die die amerikanischen Farmer mit aller Gewalt zu ihren Produkten hinreiste, ohne dass sie eine Wahl hatten.
      24 0 Melden
  • AllumeTaSalade 27.09.2017 10:44
    Highlight Ist diese News wirklich aktuell? So wie ich gelesen habe hat die Frz. Regierung einen Rückzug gemacht und will Glyphosat doch nicht verbieten, sondern nur "wesentliche Fortschritte" machen...
    3 2 Melden
  • DeadSerious 27.09.2017 10:30
    Highlight Danke. Mit solchen Neuigkeiten beginne ich gerne meinen Tag. Jetzt muss "nur" noch die Schweiz nachziehen. Nachdem es jemand vorgemacht hat sollten nun auch unsere Politiker genug Mut haben um zu reagieren.
    Es ist halt nicht so einfach wenn man kassiert von der Pharmaindustrie..
    19 5 Melden
    • rodolofo 29.09.2017 07:53
      Highlight Die Konventionelle Landwirtschaft verhält sich wie ein Drogensüchtiger, dem ein Drogenentzug nahegelegt wird!
      Und jetzt werden sich sicher viele tüchtige Schweizer Bauern darüber aufregen, dass ich sie mit Drögelern vergleiche, wenn sie überhaupt die Zeit haben, diese Zeilen zu lesen...
      Ja, die Zeiten sind verwirrend und unübersichtlich geworden.
      Und das ist gut so!
      In der Verunsicherung liegen die Chancen, Dinge zu verändern, die bis heute mehr schlecht, als recht funktionierten, die aber bald überhaupt nicht mehr funktionieren.
      Habt Mut und Vertrauen!
      Stellt Euer Leben um auf Bio-Qualität!
      3 0 Melden
  • Snowy 27.09.2017 09:57
    Highlight Schier unglaublich, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und unser Bundesrat sich auf Forschungsergebisse abstützen, welche explizit nicht offengelegt werden. Derweil unabhängige Analysen von Forschern aus ganz Europa klar Glyphosatrückstände im Urin von Menschen nachgewiesen haben.

    Ein ganz unschöner Vorgeschmack was mit dem TTIP Standard sein wird!

    Bei solchen Diskussionen, kommt mir immer dieser Spruch in den Sinn...
    52 7 Melden
  • LeChef 27.09.2017 09:44
    Highlight Die wichtige Frage ist wahrscheinlich nicht, ob Glyphosat karzinogen ist, sondern in welcher Konzentration - und wie gross das Risiko tatsächlich ist.

    Tatsache ist, dass wir uns täglich vielen Risiken aussetzen. Bspw. fahren wir mit dem Auto/Fahrrad, obwohl die Chance dabei zu verunfallen gar nicht mal so klein ist. Wir essen angebrannte Lebensmittel, trinken, rauchen, atmen Dieselabgase ein etc.

    Es ist immer ein Abwägen: Wie gross ist der Nutzen? Wie gross das Risiko? Gibt es geeignete Alternativen?

    Wer Glyphosat verbieten möchte, sollte sich etwas mit diesen Fragen beschäftigen.
    15 15 Melden
    • meine senf 27.09.2017 12:19
      Highlight Ob man raucht oder Auto oder Velo fährt oder verbrannte Lebensmittel isst, kann man selber entscheiden. Ob man Glyphosat konsumiert nicht.

      Es geht nicht "nur" um Krebs, sondern z.B. auch um Bienen.

      Auch mit diesen Fragen sollte man sich beschäftigen.
      36 5 Melden
    • LeChef 27.09.2017 16:56
      Highlight Ich denke schon, dass man auch als Gesellschaft bereit sein sollte, gewisse Risiken einzugehen. Sozusagen ein erzwungenes gesellschaftliches Risiko. Darüber kann man aber sicher geteilter Meinung sein.
      6 4 Melden
  • LeChef 27.09.2017 09:36
    Highlight Mir ist schon klar, dass ich hier etwas auf verlorenem Posten stehe. Trotzdem möchte ich auch noch etwas Gelassenheit in diese Debatte bringen, denn Empörte hat es sicher genug.

    Laut Wikipedia lag in der Urin-Studie von 2013 die durchschnittlichen Konzentrationen um den Faktor 1000 unter dem europäischen Risiko-Richtwert. Die Maximalkonzentration war immer noch um mehr als den Faktor 100 kleiner.

    Es lohnt sich auch den Abschnitt zur Karzinogenität zu lesen. Die IARC steht ziemlich alleine da. Tatsächlich kommen sämtliche grossen Zulassungsbehörden zum gegenteiligen Schluss.
    11 6 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 12:56
      Highlight mit den Richtwerten ist das so eine Sache. Diese werden meist "einfach mal so" festgelegt. Langfristige Auswirkungen können dabei gar nicht berücksichtigt werden weil Informationen dazu fehlen.
      Die Wechselwirkung mit anderen Substanzen werden in der Regel nicht ausreichend untersucht.
      15 1 Melden
    • LeChef 27.09.2017 17:00
      Highlight Das stimmt. Aber wir brauchen doch eine Entscheidungsgrundlage. Ist es sinnvoll, Technologien Jahrzehnte lang zu verbieten, bis sämtliche Eventualitäten ausgeschlossen sind? Möglicherweise ist der Verlust durch die "verlorenen" Jahre deutlich grösser als ein vielleicht eintretender Schaden.

      Es muss doch so etwas geben wie ein ausreichend kleines und deshalb vertretbares Risiko.
      5 5 Melden
    • Jol Bear 27.09.2017 18:30
      Highlight "wahrschenlich krebserregend" nach WHO ist jene Klassifikation zu der z.B. auch Bündnerfleisch oder Solariumbesuch gehören. Die wichtige Problematik bezrifft daher eher die Persistenz in der Umwelt (z.B. Nachweis in Gewässern über längere Zeit). Allerdings gilt Glyphosat nicht als schwer abbaubar. Also liegt das Problem evtl. eher bei falscher Anwendung: zu nahe an Gewässern, auf durchlässigen Böden usw. Deshalb kann in diesem Fall die Haltung des Bauernverbandes (gegen ein Totalvebot angesichts widersprüchlichen Forschungsergebnisse zur Giftigkeit) als vernünftig angesehen werden.
      5 3 Melden
    • Echo der Zeit 27.09.2017 19:57
      Highlight Lebensmittelproduktion hat seinen Preis - wenn nicht im Laden dann in der Natur. Über denn Herbizid Einsatz der Bahn, um die schienen Unkraut Frei zu Halten, wird mir zu wenig Diskutiert. Da geht das Gift schneller ins Grundwasser.
      10 0 Melden
    • Mr. Spock 28.09.2017 10:19
      Highlight Persönlich wird mir in Zulassungsdebaten zu wirtschaftlich argumentiert.

      Ebenfalls finde ich den Ansatz "Zulassen bis Risiko und Schäden bekannt sind" im 21th Jahrhundert sehr fragwürdig... es gibt genügend Fälle von Stoffen, welche nie hätten zugelassen werden dürfen.

      Meines Erachtens sollten Produkte jeder Art, im Besonderen industrielle Chemiewaren, erst nach absoluter Sicherheit der Anwendung zugelassen werden.

      Ja das braucht Zeit, ja das Kostet, ja es kann unerschwinglich werden. Jedoch sollte unsere und der Erdes Gesundheit oberstes Gut sein!
      5 1 Melden
  • Domino 27.09.2017 09:29
    Highlight Die Frage ist doch was nun anstatt Glyphosat verwendet wird....
    ich hoffe die Alternativen sind unbedenklich...
    6 2 Melden
    • Echo der Zeit 27.09.2017 17:40
      Highlight Nee - Es wird wahrscheinlich verdünnt oder etwas Neu zusammen Gemischt - Passiert schon Länger bei denn Pflanzenschutzmitteln so. Das Problem ist eher das die Menschen überhaupt keine Ahnung mehr haben von Lebensmittelproduktion -Besonders die Super Grünen Stadt Menschen. Aber Egal, Glyphosat ist eh unter Druck - nicht wegen den Grünen Gesundmenschen sondern wegen der Resistent Bildung der Acker Flora.
      5 5 Melden
  • meine senf 27.09.2017 09:20
    Highlight Das Motto dieser Studien ist etwa so:

    "Jemand wurde erschossen. Es ist aber nicht bewiesen, dass er deswegen starb. Vielleicht hatte er ja eine Sekunde zuvor einen Herzinfarkt".
    10 8 Melden
  • Herbert Anneler 27.09.2017 09:00
    Highlight Vive la France! Ich plädiere für eine Umkehr der Beweislast. Die Chemieproduzenten müssen die Unbedenklichkeit für Mensch, Fauna und Flora nachweisen, nicht die Betroffenen den Schaden! Die Brugger Seppentonis wollen uns weis machen, in CH werde gesund produziert. Eine infame Lüge! Relativ gesehen, wird in CH mehr an Pestiziden und Antibiotika verwendet als in der EU! Zugleich behauptet die Brugger Bauernlobby, in CH seien die Preise höher wegen der angeblich besseren Qualität. Diese Lüge stinkt auch immer mehr Schweizer Bauern. Aber die Lobby des Schweiz. Bauernverbandes ist stark und brutal.
    23 3 Melden
    • trollo 27.09.2017 13:59
      Highlight Bitte gib überprüfbare und vergleichbare Daten für deine Behauptung an.
      Die höhere Berechnung der Belastung pro Flächeneinheit in der Schweiz durch Pflanzenschutzmittel, liegt an der unterschiedlichen Definitionen von Nutzfläche. In der CH werden Alpweiden und Oekoflächen nicht als Ausbringfläche für PSM gerechnet. In anderen Länder werden zwecks Schönung der Statistik solche Flächen eingerechnet.
      In intensiven EU Ackerbaugebieten wird gespritzt was das Zeug hält. Habe schon Spritzpläne von EU Kollegen gesehen und gestaunt.
      8 3 Melden
    • Herbert Anneler 28.09.2017 09:25
      Highlight Hi Trollo, gehe einmal einen Knospen-Bauer fragen!
      1 0 Melden
  • Wehrli 27.09.2017 08:53
    Highlight Die Trump & AfD Saat geht auch bei uns auf: Den Behörden nicht mehr trauen und sich die "NEWS" aus Facebook, wikipedia und Entertainment News zusammenbasteln.

    Weil hey! Ich weiss viiiiiiel mehr als der Kantonschemiker, der ist ja sicher geschmiert, gekauft, gebraten und paniert ...
    15 7 Melden
  • Schnuderbueb 27.09.2017 08:35
    Highlight Da kann ich ja wieder französischen Wein trinken und den Walliser "Gspritzte" in den Ausguss kippen.
    53 6 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:54
      Highlight Beim Wein, darfst du, wenn du BIO anbaust, wieder das giftige Kupfer brauchen, weil das ist eine "alte" natrüliche und daher durch "BIO" erlaubte Methode. Hoffe ich hab deine heile Welt nicht angekratzt ...
      13 5 Melden
    • Schnuderbueb 27.09.2017 13:06
      Highlight Wein mit "nur" Kupfer ist immer noch besser, als wenn auch noch das Monsanto Zeugs drin ist. Hoffe du geniesst diesen VS Wein mit beidem drin.
      7 2 Melden
    • OenoPhil 27.09.2017 13:23
      Highlight @Wehrli: auch konventionelle Winzer verwenden Kupfer, weil die Schadpilze gegen die synthetischen Stoffe schnell Resistenzen entwickeln. Kupfer ist zudem ein natürlicher und wichtiger Mikronährstoff für die Pflanzen, bei guter Versorgung sind sie weniger anfällig auf Pilze. Im Wein hat es keine Kupfer-Rückstände. Und die Bodentoxitzität durch Kupfer wurde durch neueste Untersuchungen relativiert.
      7 3 Melden
    • Coalien 27.09.2017 13:23
      Highlight Viel spass beim aufzeigen wie und wo kupfer schlimmer als glyphosat sein soll...😁
      9 5 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 14:24
      Highlight Kupfer ist ein Schwermetall, aber hey, was ist das schon gegen ein pöses Monsanto-Monsterprodukt ... uhuhuhuh ..
      8 11 Melden
    • OenoPhil 27.09.2017 16:54
      Highlight @Wehrli: Kai Ahnig vo Botanik? Und dann ist Kupfer sogar auch noch für Tier und Mensch ein nötiger Mikronährstoff ....uhuh, böses Naturgift.
      5 3 Melden
    • Echo der Zeit 27.09.2017 17:44
      Highlight Monsanto ist nicht der einzige Pflanzenschutzmittel Hersteller der glyphosat vertreibt. Was Walliser Winzer an glyphosat und Kupfer und ... auf die Reben Spritzen will Niemand Wissen.
      3 2 Melden
    • Remo85 28.09.2017 01:52
      Highlight Haben Sie sich schon folgendes überlegt:
      Sie trinken ein Getränk, in dem ein Nervengift enthalten ist, an dem nachweislich schon viele Menschen gestorben sind. Dieses Gift kommt im Prozentbereich vor. Sorgen machen Sie sich aber um einen Stoff, der nur knapp nachweisbar vorkommt und eventuell krebs fördert.
      4 2 Melden
    • Lami23 28.09.2017 08:43
      Highlight Also ich warte immer noch auf den Beweis, das Glykophosphat besser als Kupfer ist.
      3 1 Melden
    • OenoPhil 28.09.2017 09:15
      Highlight Wieso soll man eigentlich Fungizide und Herbizide, unabhängig vom Wirkstoff, miteinander vergleichen. Erstes ist bei fast allen Kulturen nötig, auf Herbizid kann man immer verzichten.
      3 2 Melden
    • Wehrli 28.09.2017 10:01
      Highlight Das sind zwei völlig verschiedene Anwendungsspektren und auch die Toxikologie ist nicht vergleichbar.

      So und hier den Link zur Kupfervergiftung:
      https://edoc.ub.uni-muenchen.de/5471/1/Kittel_Jochen.pdf
      3 1 Melden
    • OenoPhil 28.09.2017 11:11
      Highlight Und was sind die Quellen dieser Kupfer-Überdosis? Kupferhaltige Becher, Pfannen, Leitungen.
      Bio-Kartoffeln, -Äpfel sind nicht durch Kupfer belastet, Wein sowieso nicht.

      https://books.google.ch/books?id=VLDBBAAAQBAJ&pg=PA63&lpg=PA63&dq=kupferbelastung+kartoffeln&source=bl&ots=b5x9QNcHnj&sig=KSRdyOSjLU7152tOTrzsra6vd8M&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiYxJfLwsfWAhXBbhQKHYEJCHY4ChDoAQg9MAQ#v=onepage&q=kupferbelastung%20kartoffeln&f=false
      0 1 Melden
    • Echo der Zeit 28.09.2017 17:21
      Highlight @OenoPhil - Wie Bekämpfen sie das Unkraut in 10 000 Hektaren grossen Feldern?
      1 1 Melden
    • OenoPhil 28.09.2017 17:46
      Highlight @echo: mit Toleranz? Aber frag einen Bio-Bauern, Ackerbau ist nicht so mein Thema, aber da geht's ja auch ganz ohne Herbizid.
      1 0 Melden
    • Echo der Zeit 28.09.2017 20:36
      Highlight Wenn sie eine Landwirtschaft ohne Herbizid wollen, dann müssen sie das Essen und Konsumverhalten der Menschen ändern. Bei den Heutigen Landwirtschaftsbetrieben und denn Preisen für Lebensmittel - muss ich denn Biobauer nicht Fragen - denn gibt's nur Dank Subventionen und Guter Preise die Gewisse Leute gerne Zahlen. Es werden zu Zeit Neue Hack und Jät Maschinen entwickelt - vielleicht wird das was.
      3 1 Melden
    • OenoPhil 28.09.2017 22:25
      Highlight Ja, die Landwirtschaftsmaschinen-Industrie bereitet sich langsam auf eine Post-Herbizid-Zeit vor. Hightec und Innovation. Find ich gut.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 08:33
    Highlight Erinnere mich an die Arena. Gar nicht solange her. Jetzt heißt es nachziehen wenn la grande Nation was bestimmt..
    17 7 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:55
      Highlight ... drumm ist die Grande Nation auch so im Arsch ...
      4 7 Melden
  • SJ_California 27.09.2017 08:20
    Highlight Wie kann es sein, dass die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wie auch der Bundesrat sich auf Forschungsergebisse abstützen ohne diese offenzulegen?!? Wären die Forschungsergebnisse legitim, sprich neutral und professionell zustande gekommen, so gäbe es keinen Grund, diese nicht offenzulegen.
    96 4 Melden
  • Zaba 27.09.2017 08:19
    Highlight Sehr guter Entscheid. Hoffentlich ein Präzedenzfall!
    58 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 08:31
      Highlight Gratulation!!! TTIP will ja genau dieser Bande unseren Markt ermöglichen.
      42 4 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:58
      Highlight "Diese Bande" verkauft schon lange hier. Und du isst es.

      Geh doch deine AfD oder PDA wählen oder sonst einen "Globalisierungsverliererverein"
      7 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 13:00
      Highlight Für die Produkte die nicht zugelassen wurden. Sind einige. Und da kommt sicher noch nach.

      Was meine AfD? Gaga? Das letzte was ich wählen würde. Ausser den Linken kommt eh nichts in Frage was zu wählen ist.
      4 4 Melden
  • The Hat Guy 27.09.2017 08:18
    Highlight "Eine Initiative, die synthetische Pestizide komplett verbieten will."

    Das ist einfach so lächerlich. Es gibt offenbar immer noch Leute, die nicht begreifen, dass es nicht darauf ankommt, wie etwas hergestellt wird, sondern was drin ist. Diverse «natürliche» Pestizide und Düngemittel, deren Einsatz in der biologischen Landwirtschaft erlaubt ist, sind schädlicher als gewisse «synthetische», die verboten sind.
    39 26 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:43
      Highlight Erklär das mal der "Feelgood-Truppe" hier.

      Der Bauch entscheidet, das Hirn folgt.
      25 27 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 09:12
      Highlight Welche wären das? Ich kenne mich da nicht so aus.
      5 0 Melden
    • lilas 27.09.2017 09:39
      Highlight Seid ihr den Landwirte? Oder habt ihr Agrarwissenschaften studiert? Oder ist es Schrebergartenweisheit die hier verbreitet wird?
      7 5 Melden
    • Snowy 27.09.2017 09:45
      Highlight Stimmt schon the Hat Guy.

      "Natürliche" Düngemittel können ebenfalls schädlich sein.

      Trotzdem gehört Glyphosat die Zulassung entzogen.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 10:07
      Highlight lol mit Naturwissenschaften ist bei den goldgelöffelten Wohlstandskindern nichts zu holen
      9 5 Melden
    • el_chef 27.09.2017 10:10
      Highlight @hutmann
      Ich befürworte ihre aussage im allgemeinen, aber haben sie auch ein konkretes beispiel oder eine quelle, die das im zusammenhang mit glyphosat-biologische pestizide belegt oder verdeutlicht?
      Würde mich interessieren
      3 1 Melden
    • Tilman Fliegel 27.09.2017 10:12
      Highlight Ja, finde ich auch schade, dass man die Initiative so unglücklich formuliert hat. Ich bin durchaus der Meinung, das man wesentlich restriktiver bei der Anwendung von "Pflanzenschutzmitteln" sein sollte. Aber ob synthetisch oder nicht, ist mir eigentlich egal. Besser wäre gewesen, nur Mittel zuzulassen, deren Unschädlichkeit zweifelsfrei bewiesen ist. Ob synthetisch oder nicht.
      5 0 Melden
    • Imagine 27.09.2017 11:16
      Highlight @The Hat Guy: Welche 'diverse natürliche Pestizide' sind schädlicher als Glyphosat? Bitte deklarieren :-)
      Oder sind Deine Studien auch nicht öffentlich zugänglich?
      11 3 Melden
    • HansDampf 27.09.2017 11:38
      Highlight Könnten Sie bitte dies etwas genauer darlegen? Interessiere mich für das Thema im Generellen und diese Argumentation war mir bisher unbekannt. Danke
      3 0 Melden
    • OenoPhil 27.09.2017 13:30
      Highlight Kupfer ist schon ein problematisches Fungizid, wird aber, in absoluten Mengen, von konventionellen Winzern mehr eingesetzt als Bio. Ein giftiger Bio-Dünger???
      0 0 Melden
    • Echo der Zeit 27.09.2017 22:30
      Highlight Pyrethrum Fs und NeemAzal-T/S - sind zum Teil Giftiger als Chemische Produkte. Ein Falscher Umgang damit kann grosse Schäden verursachen.
      2 1 Melden
    • OenoPhil 27.09.2017 23:44
      Highlight ...und jetzt bitte noch ein Beispiel für giftigen Bio-DÜNGER. Dass Pflanschutzmittel im direkten Umgang giftig sein können, ist ja klar... aber biologisch abbaubar sind auch diese.
      2 0 Melden
    • Echo der Zeit 28.09.2017 17:39
      Highlight Beim Bio Dünger ist es genau gleich wie bei Chemisch Hergestelltem Dünger - Auf die Anwendung kommt es drauf an. Hab schon erlebt das ein Bio Gemüsegärtner sein Boden Total mit Stickstoff überdüngt hat - Das Gemüse da war nicht Besser und auch nicht Gesünder wie von denn Normalen Grossproduzenten. Die Meisten Bauern nehmen viel zu wenig Bodenproben wenn überhaupt - das ist das A und O für einen Gesunden ausgeglichenen Boden - und eine Philosophie für sich. Ob Chemisch oder Bio Dünger ist da nur noch eine Religiöse Frage.
      1 1 Melden
  • Linus Luchs 27.09.2017 08:13
    Highlight Glyphosat sei unbedenklich, sagt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit aufgrund von Forschungsergebnissen, die sie nicht offenlegt, und unser Bundesrat beruft sich wiederum auf den Befund dieser Behörde. Und mit diesem offensichtlich abgekarteten Spiel kommen die durch. Wahnsinn. Unser Politiksystem der hochgeschmierten Interessenvertreter macht es möglich.
    76 7 Melden
  • Snowy 27.09.2017 08:04
    Highlight Good News!
    Bitte nun noch die Fairfood-Initiative der Grünen leicht modifiziert * umsetzen.

    *Schwerpunkt sollte auf Steuererleichterungen und verringerte Importzölle für fair produzierte Ware liegen.
    33 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 10:08
      Highlight Jup, damit sowas wie der Eierskandal auch in der Schweiz möglich ist.
      2 0 Melden
    • Snowy 28.09.2017 09:37
      Highlight Werde aus Deiner Aussage nicht ganz schlau, Nyssa.

      Zollermässigungen erhalten natürlich nur fair und nachhaltig produzierte Ware.
      Gerade der "Eierskandal" zeigt, dass wir der Industrie klare Vorgaben bezüglich nachhlatiger machen müssen (und diese auch konsequent einfordern) und nicht auf deren Freiwilligkeit zählen können.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.09.2017 10:33
      Highlight Falls dies angesichts des riesigen Produktionsraumes möglich ist, ansonsten erweist du der hiesig vorbildlich tätigen Lebensmittelproduktion einen Bärendienst.

      1 1 Melden
    • Snowy 28.09.2017 10:46
      Highlight Bezüglich unserer "vorbildlichen" Landwirtschaft gibt es noch viel Luft nach oben. Vorbildlich vielleicht im Vergleich mit Übersee, effektiv wohl eher nicht: https://nzzas.nzz.ch/notizen/achtung-pestizide-im-trinkwasser-ld.1301514
      0 0 Melden
  • N. Y. P. 27.09.2017 07:52
    Highlight Liebe Grüne
    Das schafft ihr unmöglich. Nicht bei uns. Unser Parlament ist durchdrungen vom Filz der Pharma, Chemie etc.
    Auch der Bundesrat hat nicht die Eier.
    Eine Initiative hätte gute Chancen.

    Es kommen jetzt ja zwei Initiativen in diese Richtung. Ich werde auf jeden Fall JA stimmen.

    Falls Ihr Grüne es schafft, dass dieses Mittel (wie in Frankreich) verboten wird, werde ich 2019 das Erste Mal Grün wählen. Versprochen.
    59 7 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:44
      Highlight Leider sind die Grünen bei uns Melonengrün: Innendrinn rot.

      Sonst wären sie schon lange wählbar ...
      19 36 Melden
    • Snowy 27.09.2017 09:46
      Highlight Darum Grünliberal wählen!
      0 4 Melden
    • Tilman Fliegel 27.09.2017 10:12
      Highlight Lieber innen rot als innen braun.
      9 2 Melden
  • derlange 27.09.2017 07:42
    Highlight Mutmasslich krebserregend - Wennnich das nur höre.
    An der Tankstelle Benzin einatmen ist erwiesen Krebserregend.
    Womit kommt ihr öfter in Kontakt - an einem Kanister mit dem Inhaltsstoff glyphosat oder mit Benzingeruch an der Tanke?
    17 124 Melden
    • Posersalami 27.09.2017 07:46
      Highlight Mit Glyphosat, welches über dir Nahrungskette irgendwie den Weg in fast alles findet, dass sie essen und trinken.

      Wenn sie nicht auf Benzin stehen kaufen sie sich doch ein E-Auto.
      67 8 Melden
    • Datsyuk 27.09.2017 07:46
      Highlight Möchtest du lieber erst handeln, wenn etwas nachweislich krebserregend ist?
      51 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 07:47
      Highlight An der Tankstelle bin ich ein paar Mal im Monat für wenige Minuten.
      Essen tu ich mehrmals täglich.
      62 4 Melden
    • Bruno S. 88 27.09.2017 07:58
      Highlight Also weil etwas anderes Krebseregender sein soll, kann man das erstere getrost ignorieren? Läuft bei dir!
      54 4 Melden
    • Raphael Stein 27.09.2017 08:00
      Highlight
      Besonders vor dem Hintergrund von anderen, unbedenkliche Möglichkeiten der Erzeugung von Nahrungsmitteln,

      ist der Kommentar von "derlange" zu kurz geraten.
      21 5 Melden
    • evand 27.09.2017 08:02
      Highlight Mit den Inhaltsstoffen, die ich täglich mitesse. Nicht jeder kann sich Bio leisten.
      25 6 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.09.2017 08:05
      Highlight Da hast Du Recht! Diese Tatsache sollte aber umgehend dazu führen, dass dem Benzin kein krebserregendes Benzol mehr beigemischt wird. Und nicht, dass wir Pestizide verharmlosen.
      42 0 Melden
    • bobi 27.09.2017 08:07
      Highlight Artikel gelesen? Mit Glyphosat kommt man nicht nur beim Öffnen des Kanisters in Kontakt, sondern beim Essen, Trinken etc.
      38 3 Melden
    • TheDude10 27.09.2017 08:13
      Highlight Du weisst echon, dass die das Zeut auf unsere Pflanzen und Erde kippen?
      33 4 Melden
    • pun 27.09.2017 08:14
      Highlight Welchen Teil von "Das Pflanzengift konnte in den Urinproben nachgewiesen werden – auch in solchen aus der Schweiz." hast du nicht verstanden?
      32 4 Melden
    • sheimers 27.09.2017 08:22
      Highlight Als ÖV-Benutzer komme ich so gut wie nie an eine Tankstelle, aber ich esse oft Nahrungsmittel, die mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden.
      32 3 Melden
    • philosophund 27.09.2017 08:23
      Highlight LoooL.. Womit kommst du öfter in Kontakt? An mit Glyphosat getränkten Lebensmitteln oder am Benzingeruch der Tanke?
      33 3 Melden
    • derlange 27.09.2017 08:30
      Highlight Zeigt mir doch, welche Schweizer Lebensmittel, hergestellt und produziert ausschliesslich in der Schweiz mit glyphosat Rückständen.
      6 35 Melden
    • Lord_Mort 27.09.2017 08:34
      Highlight @derlange. Hier kannst du dir selber ein bild machen. Es gibt durchaus Menschen, die ungewollt direkt mit diesem Pestizid in Konntakt kommen.
      3 0 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:46
      Highlight Lass die Paniktruppe hier rasseln, wenn man keine Ahnung, so hat man zumindest eine Meinung.

      Glyphowhat? möglich, vielleicht, eventuell Krebserregend! (Was auch immer das heisst)

      --> Panikbutton

      Na ja, Einbildung ist auch eine Bildung.
      5 14 Melden
    • Saraina 27.09.2017 08:59
      Highlight Derlange: ja dann ist ja nicht so schlimm...! Und das Beste: wenn die letzte Biene tot ist, musst du dir nicht mehr die Zeit mit kommentarschreiben totschlagen, du gehst im Thurgau Apfelblüten bestäuben.

      Zur letzten Frage: Äpfel eben, und Gemüse.
      9 3 Melden
    • Skip Bo 27.09.2017 09:06
      Highlight In der CH ist die Sikkation (Frühabreifung durch Totspritzen der Kulterpflanze mit Glyphosat) von Getreide, Soja und Raps verboten. Es gibt keine bekannte Fälle wo sowas gemacht wurde.
      In fast allen anderen Ländern ist Sikkation erlaubt. Sie erlaubt eine gestaffelte Ernte und damit einen planbaren, effizienten Maschineneinsatz.
      Braugerste aus D, Hartweizen aus Kanada/USA, Rapsschrot (Futtermittel), Sojaprodukte, usw. können Glyphosat enthalten.
      In der CH gelangt kein Glyphosat direkt mit der Kulturpflanze in die Nahrungsmittel.
      Ein Verbot von PSM nützt vor allem den Lebensmitteliporteuren.
      4 1 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 09:25
      Highlight https://www.gesundheitstipp.ch/artikel/d/unkrautgift-steckt-auch-im-schweizer-bier/

      2 2 Melden
    • lilas 27.09.2017 09:49
      Highlight Kannst selber machen..kauf Gemüse , Früchte und Mehl( nicht bio) und dann gehst zum Kantonschemiker damit, vielleicht ist ja alles halb so schlimm! Und vergiss die Urinprobe nicht...
      5 1 Melden
    • evand 27.09.2017 11:45
      Highlight Der lange: alle, ausser Bio.
      1 1 Melden
    • Sauäschnörrli 27.09.2017 12:08
      Highlight Genau, das Benzol, dass im Tank durch das einfliessende Benzin verdrängt wird, ist krebserregend, darum werden die Dämpfe auch seit Jahren abgesaugt. Wenn wir also seit 2003 etwas gegen Benzoldämpfe beim tanken unternehmen, könnten wir jetzt eine Lösung für die Glyphosatrückstände in unserem Essen suchen.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Zapfsäule#Gasr.C3.BCckf.C3.BChrung
      6 1 Melden
    • derlange 27.09.2017 13:09
      Highlight Welche Schweizer Lebensmittel haben glyphosatrückstände?
      Lebensmittel welche in der Schweiz produziert wurden!
      Nicht die vorbildliche Haltung der Schweizer Bauern im Umgang mit PSM mit ausländischen Produkten vermischen!
      3 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.09.2017 13:36
      Highlight @Sauäschnörrli: schon mal getankt in den letzten 10 Jahren? Absaugeinrichtungen sind schon lange wieder abmontiert.
      2 0 Melden
    • Skip Bo 27.09.2017 14:08
      Highlight evand, das hochgiftige und wirksame Biospritzmittel Kupfer würde auch verboten. CH Bio Kartoffeln würden Mangelware.
      0 0 Melden
    • Sauäschnörrli 27.09.2017 14:38
      Highlight @Willheml Dingo, darum gibt es Listen mit Firmen die eine Kontrolle der Gasrückführung nach gesetzlichen Vorschriften durchführen können. (Stand Mai 2017)

      http://www.agvs-upsa.ch/sites/default/files/global_files/2017_messpartner.pdf
      1 0 Melden
    • derlange 27.09.2017 16:54
      Highlight Welche in der Schweiz produzierten Lebensmittel haben jetzt glyphosat Rückstände?
      Wo seit ihr jetzt mit den facts? Sprüche klopfen kann jeder...
      1 6 Melden
    • Posersalami 27.09.2017 19:51
      Highlight Zum Beispiel im Bier, und da hört der Spass endgültig auf!

      "Das Magazin «Gesundheitstipp» hat 30 Schweizer Biere auf Spuren des Totalherbizids Glyphosat getestet, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als erbgutschädigend und «wahrscheinlich krebserregend» einstuft. Das Ergebnis: Zwölf Biersorten enthielten Rückstände des Unkrautvernichters."

      https://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/der-unkrautvernichter-im-schweizer-bier/story/10118561
      6 0 Melden
    • derlange 27.09.2017 20:35
      Highlight Schweizer Braugerste/Malz?
      Schweizer Hopfen?
      1 4 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 20:38
      Highlight Zitat derlange:"Nicht die vorbildliche Haltung der Schweizer Bauern im Umgang mit PSM mit ausländischen Produkten vermischen!"

      https://www.nzz.ch/schweiz/plan-zur-pestizidreduktion-gefordert-1.18192179

      https://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/5821ffb3ab5c370ffe000001


      2 0 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 22:21
      Highlight derlange, hier eine komplette Liste der betroffenen Biere:
      https://www.blick.ch/news/schweiz/anstossen-mit-unkrautvernichter-diese-schweizer-biere-enthalten-am-meisten-glyphosat-id4913489.html
      Jetzt kannst du leicht herausfinden welche Hersteller ausschliesslich Schweizer Zutaten verwenden.
      Tip: Es ist mindestens einer.

      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 07:36
    Highlight Immer wenn ich einen Satz in diesem Stil lese:

    "Wir verlassen uns auf die Zulassungsbehörde. Solange sie Glyphosat nicht verbietet, sehen wir auch kein Problem."

    ... muss ich an Contergan denken.

    Es ist ja nicht so, als hätten Menschen die Welt schon vollkommen verstanden und wüssten alles. Biz weniger Hochmut und Grössenwahn stünde unserer Spezies gut und könnte den Planeten retten.
    89 5 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:47
      Highlight Neben den Sündenfällen gibts 10000 Fälle an denen die Behörde funktioniert hatte, aber hey, Jammern ist GEIL!

      Übrigens würde Aspirin heute nicht mehr zugelassen, zu viele Nebenwirkungen ...
      2 6 Melden
    • kleiner_Schurke 27.09.2017 09:47
      Highlight Contergan wird auch noch heute verkauft unter anderem Namen. Contergan bestand aus zwei razemischen (händigen) Molekülen. Man wusste nicht dass die eine Form Föten schädigen kann, die andere jedoch problemlos ist. Als bei der Produktion die razemischen Komponenten nicht getrennt wurden passierte das Unglück. Heute wird Contergan immer noch hergestellt, sauber getrennt und ist im alltäglich Einsatz. Das macht natürlich keine chemophobe Schlagzeilen.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 12:27
      Highlight Ob Wehrli auch so tönen würde, wenn seine Kinder behindert zur Welt kämen?

      Schurke: Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass Menschen Fehler begehen. Dem wirst du ja wohl kaum widersprechen. Aber es gibt halt immer wieder Leute, die sich einbilden, die Menschheit wüsste schon alles.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 12:33
      Highlight Grad fallen mir noch die Tabakkonzerne ein, die die Antiraucherkampagnen jahrzehntelang mit gesteurten Studien ausgebremst und lächerlich gemacht haben. Und das obwohl sie längst selbst Belege dafür hatten, dass Nikotin Krebs u.a. Gesundheitsschäden verursacht. Das war denen scheissegal. Die Kasse musste stimmen. Der Rest wurde ignoriert.

      Von Glyphosat weiss ich nichts. Ich setze keine Chemie ein. Und Chemikerin bin ich auch nicht. Aber ich kenne Menschen. Ich rede hier von menschlichem Verhalten.

      Bildet sich echt jemand ein, alle Verantwortlichen wären anständig und nie rücksichtslos?
      3 1 Melden
  • pamayer 27.09.2017 07:30
    Highlight Ich mag Gift nicht. Also Bio.

    Nur wenig oder gar keine Zusatzstoffe.
    En GUETE.
    44 14 Melden
    • derlange 27.09.2017 07:45
      Highlight Warum ist dann die FiBl betriebsmittelliste so endlos lang?
      Und auch Schwermetalle sind soviel gesünder?
      17 4 Melden
    • The Hat Guy 27.09.2017 08:20
      Highlight Schon einmal versucht einen Fliegenpilz zu essen?

      Keine Zusatzstoffe. Also Bio. Ziemlich giftig.
      En GUETE!
      18 22 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:48
      Highlight Bio ist die Herstellungsmethode, nicht die Menge an Gift. Bio ist manchmal ungesünder, aufgrund von natürlichen Giften.

      Es lebe die Ignoranz!
      4 8 Melden
    • Anschie85 27.09.2017 09:46
      Highlight Schön wenn man sich die Welt so simpel stricken kann und nichts kritisch hinterfragt @pamayer. Muss entspannend sein...
      2 1 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 09:57
      Highlight Betriebsmittel sind ALLE zugelassenen Hilfsmittel. Substrate, Lockerungsmittel, Gefässe etc...
      Da kommt schon einiges zusammen.
      Fliegenpilz hatte ich auch schon.
      Man muss halt bei der Menge aufpassen ;)
      3 2 Melden
    • lilas 27.09.2017 09:59
      Highlight @the hat guy:
      Da ein Fliegenpilz schon grundsätzlich nicht essbar ist ist der Vergleich keine Glanzidee
      6 2 Melden
    • Schne 27.09.2017 10:03
      Highlight Richtig zubereitet ist der Fliegenpilz frei von psychoaktiven und giftigen Substanzen. Bei Glyphosat scheint dies nicht der Fall zu sein. Schon krass, dass sich in unserer mykophoben Gesellschaft manche lieber mit Glyphosat vergiften, als einen Fliegenpilz zu essen.
      3 3 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 12:42
      Highlight Zitat wehrli:"Bio ist manchmal ungesünder, aufgrund von natürlichen Giften."
      Hast du dafür Beispiele die du teilen möchtest?
      3 1 Melden
    • pamayer 27.09.2017 13:08
      Highlight Bio scheint die Gemüter etwas zu erregen. Muss wohl war dran sein. Werde mich Mal informieren müssen.



      😎😎😎
      1 0 Melden
    • Anschie85 27.09.2017 13:36
      Highlight @aglio e olio: Bio-Hühnerfleisch enthält in der Regel mehr pathogene Bakterien (z.B. Campylobacter) als konventionelle Hühnerfleisch. Ist zwar irrelevant, wenn das Huhn richtig zubereitet wird, aber ist ein Beispiel dafür, dass so einfache Daumenregeln "Bio ist immer gesund und super" nicht immer stimmen.
      2 2 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 14:40
      Highlight Anschie85, danke für den Hinweis.
      Der Unterschied liegt anscheinend darin dass konv. Poulet in der Regel alle paar Tage eine prophylaktische Antibiotikakur bekommen.
      Da muss man dann abwägen. Antibiotikaresistenzen riskieren oder das Poulet richtig zubereiten.
      Ich persönlich mag ja kein Geflügelsushi. ;)
      3 2 Melden
    • Anschie85 27.09.2017 14:51
      Highlight @aglio e olio: Kein Geflügelsushi?!?!? Nichtmal Geflügel-Sashimi?
      Da muss ich dich aber noch einmal ein wenig korrigieren: Es hängt eher damit zusammen, dass das Bio-Poulet in der Regel mehr Aussenkontakt hat, also Fliegen, andere Vögel etc. (was ja eigentlich schön ist für das Hühnchen!), dadurch kommen mehr Keime ins System. Gegen Campylobacter wird keine Antibiotika eingesetzt...
      1 0 Melden
    • derlange 27.09.2017 15:36
      Highlight Agilo e olio brilliert mit Unwissenheit (Kommentar oben) und will emotional diskutieren. Sollte aber kein Platz haben, da Fakten für die Grundlage aller Entscheidung dienen sollte.
      Warum kommentierst du "alle paar Tage Antibiotika " dass stimmt doch so nicht! Woher hast du denn dein Wissen - ach du glaubst dass nur zu wissen?!
      1 1 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 17:16
      Highlight Anschie85, das kann ich nicht widerlegen oder bestätigen, dazu fehlt mir das Fachwissen. Der Zusammenhang wird hier und da so wiedergegeben da in Schweizer Poulet mehr dieser Bakterien gefunden wird als ausländischen Produkten. In der Schweiz darf Antibiotika in der Viehzucht nicht eigentlich nicht prophylaktisch eingesetzt werden.
      Erkrankte Menschen werden in dem Fall mit AB behandelt während bei Geflügel in der Regel keine Behandlung erfolgt.
      Danke für deine korrigierenden Worte.
      1 0 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 18:01
      Highlight derlange, z.B.
      https://www.nachhaltigleben.ch/food/huehner-haltung-ist-bio-poulet-die-bessere-wahl-2563

      Du musst nicht gleich persönlich werden. Wo diskutiere ich emotional?
      Zitat"...da Fakten für die Grundlage aller Entscheidung dienen sollte."

      So wie du hier und auch sonst öfter?
      "http://www.watson.ch/!560441538#discussion_560441538
      derlange
      16.09.2017 17:08
      Das Asylwesen und die Religionsfrage müssen kritisch begutachtet werden. Sofort!

      aglio e olio
      16.09.2017 18:15
      @derlange
      Was siehst du wenn du Asylwesen und Religionsfrage kritisch betrachtest, und welche Schlüsse ziehst du daraus."
      0 0 Melden
    • aglio e olio 27.09.2017 18:04
      Highlight derlange, deine Antwort auf meine Frage aus dem oben zitierten Artikel steht immer noch aus.
      ;)
      0 0 Melden
  • Datsyuk 27.09.2017 07:11
    Highlight Gut so! Wir müssen gegen einen solch fahrlässigen Umgang mit der Natur vorgehen.
    52 8 Melden
  • Wilhelm Dingo 27.09.2017 07:07
    Highlight Guter Entscheid Frankreich! Die Frage ist einfach immer ob nun verbleibenden Pestizide besser sind. Ich bezweifle es.
    42 4 Melden
  • banda69 27.09.2017 07:01
    Highlight Die SVP wird sich mit aller Macht dagegen wehren das Pflanzengift zu verbieten. Frei nach ihrem Motto: Wirtschaft vor Mensch und Natur.
    71 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 07:46
      Highlight Du wurdest von der SVP wirklich geprügelt gell?
      11 36 Melden
    • TheDude10 27.09.2017 08:18
      Highlight Wen die SVP für die Schweiz un deren Bauern politisieren würden, müssten sie linke positionen einnehmen. Mit ihren neoliberalen positionen mit rassistischen anstrich schaden sie der Natur und längerfristig den Bauern und der Schweiz.
      40 5 Melden
    • banda69 27.09.2017 10:05
      Highlight @nyssa - Nö. Aber ich mag es nicht, wenn die selbst ernannte "Partei des Volkes" das gemeine Volk verarscht.

      Und darauf kann man nicht oft genug hinweisen.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 13:14
      Highlight @banda69: Verrückt nicht?

      zum Thema: dein Beitrag bringt nichts oder?

      1 4 Melden
    • banda69 27.09.2017 13:56
      Highlight @nyssa - Ja, verrückt.

      zu deiner Frage: doch.
      4 1 Melden
    • pamayer 27.09.2017 15:33
      Highlight @nyssa
      Doch. Sehr sogar.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 15:38
      Highlight @pamayer

      Eben.
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 06:57
    Highlight Bravo! Endlich mal was Vernünftiges aus der grünen Ecke.
    Angesichts der hiesigen Rekordpreise und der horrenden Subventionen erwarte ich sowieso, dass der Einsatz umwelt- und gesundheitsgefährdender Mittel auf ein Minimum reduziert wird.
    57 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 27.09.2017 07:48
      Highlight Der Produzent macht ja bekanntlich den Preis im Laden gell?

      11 13 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 08:50
      Highlight Einfach mal Jammern ist eh geiler.

      Die Subventionen gehen für die Kühe drauf, es werden nun alte, giftigere Pestizuide verwendet, aber Johny Ahnungslos findet das Geil.

      Alle Macht dem Pöbel!
      2 5 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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