Schweiz

Schweiz ab 2016 als Mitglied im UNO-Menschenrechtsrat gewählt

28.10.15, 18:26 29.10.15, 07:04

Die Schweiz ist am Mittwoch von der UNO-Generalversammlung in New York in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt worden. Sie wird ab Jahresbeginn 2016 erneut für drei Jahre Mitglied im wichtigsten UNO-Gremium im Bereich der Menschenrechte sein.

Die Schweiz hatte bei der Schaffung des Menschenrechtsrates, der 2006 die Menschenrechtskommission ablöste, eine führende Rolle inne. Sie war von 2006 bis 2009 und von 2010 bis 2013 bereits zweimal Mitglied dieses Gremiums.

Die Schweiz war auch in den letzten beiden Jahren sehr aktiv im Menschenrechtsrat mit Sitz in Genf, konnte aber als Beobachterstaat nicht an den Abstimmungen teilnehmen. Ab Januar 2016 bis Ende 2018 wird sie nun ihre dritte Mitgliedschaft ausüben.

Die Schweiz wird sich als Mitglied des Menschenrechtsrates laut einem Communiqué des Aussendepartements EDA besonders für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe, die Durchsetzung des Folterverbots, die Stärkung der Rolle der Zivilgesellschaft und den Schutz von Menschenrechtsverteidigern einsetzen.

Sie wird sich zudem engagieren für die Respektierung der Menschenrechte im Kontext friedlicher Proteste, die Förderung der Rechte der Frauen und Kinder sowie die Stärkung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 29.10.2015 14:35
    Highlight Jetzt fehlt nur noch, dass ein svp'ler die Schweiz im Menschenrechtsrat vertritt.

    Die svp ist ja immer der Meinung, dass nationales Recht wichtiger sei als Menschenrechte. Wobei, was die svp da als nationales Recht ausgibt, ist auch nichts anderes als von den Geldgebern der svp manipulativ durchgedrücktes Abzocker-Recht. Damit müsste es heissen:

    Für die svp zählen nur svp-Rechte, die den Privilegierten dienen. Selbst Menschenrechte haben sich dem zu fügen.

    Wer immer noch nicht glaubt, dass das Volk für die svp nur Stimmvieh ist, dem ist nicht mehr zu helfen.
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