Schweiz

«Dieselgate»: Fast 5000 vorzeitige Todesfälle jährlich in Europa, Schweiz stark betroffen

18.09.17, 10:56

Bild: EPA/EPA

Die Hersteller tricksten, um die Abgaswerte ihrer Dieselautos zu schönen. Tausende Menschen zahlen dafür mit dem Leben: In Europa verursacht die erhöhte Stickoxid-Belastung laut einer Studie 5000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. Auch die Schweiz ist stark betroffen.

Die Forscher um Jan Eiof Jonson vom Norwegian Meteorological Institute fanden in Modellberechnungen heraus, dass die Stickoxid-Emissionen von Dieselfahrzeugen jährlich Grund für 10'000 vorzeitige Todesfälle in Europa sind. Das berichteten die Forscher aus Österreich, den Niederlanden, Schweden und Norwegen am Montag im britischen Fachblatt «Environmental Research Letters».

Würden die Autos die Abgaslimits nicht nur in den Testlabors, sondern auch im realen Betrieb auf der Strasse einhalten, wären es 5000 - also um die Hälfte weniger. Wäre der Stickoxid(NOx)-Ausstoss der Diesel-Autos so niedrig wie bei Benzin-Modellen, könnten den Forschern zufolge sogar drei Viertel der 10'000 vorzeitigen Todesfälle verhindert werden.

Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Marken eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm verringert den Ausstoss von schädlichen Stickoxiden bei standardisierten Tests, aber nicht im Normalbetrieb auf der Strasse. Seitdem gerieten auch einige andere Hersteller in den Verdacht, bei den Abgastests zu betrügen.

Schweiz stark betroffen

Die höchste Anzahl vorzeitiger Todesfälle durch Diesel-Emissionen pro Einwohner verzeichnen die Schweiz, Italien und Belgien, wie die Forschenden im Fachartikel schreiben. Mit 2.85 bis 4.4 Fälle pro 100'000 Einwohner liege das Risiko, an den Folgen von «Dieselgate» zu sterben, in diesen Ländern um 40 bis 140 Prozent höher als der europaweite Durchschnitt.

Die zahlenmässig meisten Todesopfer verursachte der erhöhte Stickoxid-Ausstoss von Diesel-Modellen in Italien, Deutschland und Frankreich. Dies liege zum einen an der hohen Bevölkerungszahl dieser drei Länder, zum anderen an dem hohen Anteil von Diesel-Modellen auf ihren Strassen, hiess es in der Studie.

Den Wissenschaftlern zufolge hat die Zahl der Diesel-Autos auf europäischen Strassen seit den 90er Jahren generell deutlich zugenommen. Mittlerweile machten sie fast die Hälfte der Fahrzeugflotte in Europa aus. Mit mehr als hundert Millionen Wagen fahren in Europa zwei Mal so viele Diesel-Autos wie im Rest der Welt.

Stickoxide und Feinstaub

Dieselmotoren stossen weniger klimaschädliches Kohlendioxid aus als Ottomotoren, dafür aber deutlich mehr Stickoxide als die Benziner. Stickstoffoxide tragen unter anderem zur Bildung von Feinstaub bei, der in die Lungen und in den menschlichen Blutkreislauf eindringt und Atemwegsbeschwerden verursachen kann.

Auch Sehprobleme, Appetitlosigkeit, angegriffene Zähne und Kopfschmerzen werden auf Stickoxide zurückgeführt, die zudem zur Bildung von saurem Regen beitragen.

Im Mai war im Fachblatt «Nature» eine Schätzung veröffentlicht worden, wonach es 2015 weltweit 38'000 vorzeitige Todesfälle durch Stickoxide gab.

Auch Benziner problematisch

Benziner sind jedoch nicht nur klimaschädlicher als Dieselautos, sondern auch nicht unbedingt besser, was gesundheitsschädliche Emissionen angeht: So zeigten Untersuchungen des Paul Scherrer Institus und mehrerer anderer Schweizer Forschungsinstitutionen unlängst, dass Benzinautos über zehnmal mehr kohlenstoffhaltigen Feinstaub ausstossen als Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter. Bei Aussentemperaturen von minus 7 Grad Celsius waren es sogar 62-mal mehr.

Zu dieser Art Feinstaub gehört unter anderem krebserregender Russ. Zwar bleiben die Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter die grössten Feinstaubproduzenten, allerdings forderten die Schweizer Forschenden angesichts ihrer Testergebnisse auch Partikelfilter für Benzinautos. (sda/apa/afp)

Auto oder Flugzeug?

51s

Auto oder Flugzeug?

Fakten rund um den Energieverbrauch in der Schweiz

Volkswagen

US-VW-Chef im Kongress: «Was werden Sie im Gefängnis lesen?»

VW-Abgas-Affäre: «Wir ermitteln auf Hochtouren»

Abgas-Affäre: Deutsche Kundin klagt gegen VW und will ihr Auto zurückgeben

VW sagt mit ganzseitigen Zeitungsinseraten sorry

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
99
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 19.09.2017 06:05
    Highlight Weiss jemand über den Stickoxidausstoss von Flugzeugen bescheid?
    Die Umweltbelastung durch den Flugverkehr wird gerne ausgeblendet. Man möchte sich die Ferien ja nichtt mit einem schlechten Umweltgewissen madig machen.
    3 0 Melden
    • 7immi 19.09.2017 21:24
      Highlight beim flugzeug hat man eine kontinuierliche verbrennung und eine weniger hohe verdichtung, was weniger stickoxide zur folge hat. dafür wird das stickoxid in grosser höhe ausgestossen. einerseits reagieren stickoxide in grossen höhen schnell zu ozon (klimaschädlich), andererseits bauen sie methan ab (klimafreundlich). auch der ausgeschiedene wasserdampf hat einen einfluss. alles in allem also schwer abzuschätzen... (Q: UVEK-BAZL-LEUW, 2013)
      1 0 Melden
  • kleiner_Schurke 18.09.2017 21:25
    Highlight Was sind wohl in der Medizin Modellrechnungen eines Meteorologen wert? Richtig, gar nix. Präsentieren sie klinische Daten und Fälle Herr Jan Eiof Jonson, dann reden wir weiter....
    3 2 Melden
  • jogurt 18.09.2017 16:17
    Highlight Einfach zur Info: Kerosin/Fuel ist dem Diesel sehr ähnlich . . . . und Heizöl ist ebenfalls Diesel.

    In der "Neuen Weltordnung" soll scheinbar zumindest für Dieselfahrzeuge kein Platz mehr sein. Dieser plötzliche Anti-Diesel Hyp ! fährt mir inzwischen recht schräg ein, obwohl ich kein Auto-Freak bin !!!!

    Es scheint mir, als ob das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

    13 8 Melden
  • Dieter Widmer 18.09.2017 16:13
    Highlight Ich glaube dieser Statistik wegen verfrühter Todesfälle nicht. Wie will man berechnen, wie ein Körper auf mehr oder weniger Stickxyd reagiert. Solche theoretischen Berechnungen, die auf unrealistischen Annahmen basieren, helfen weiss Gott nicht weiter.
    16 8 Melden
  • DonDude 18.09.2017 15:07
    Highlight Mit wieviel Geld wurden die wohl geschmiert für ihre Studie?


    18 16 Melden
    • W wie Wambo 18.09.2017 15:50
      Highlight Von wem?
      9 5 Melden
    • DonDude 18.09.2017 20:04
      Highlight Mama Merkel und co. denk.

      3 1 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 18.09.2017 14:49
    Highlight Trotzdem gibt es wohl keinen Beweis dafür dass je schon jemand deswegen gestorben ist. Bei all den Umweltgiften, Pestiziden und anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen kann man doch nicht ausmachen weswegen jetzt jemand gestorben ist. Man sollte vielflächig die Quellen bekämpfen und nicht nur den Dieselautos die Schuld geben!
    22 11 Melden
  • Lowend 18.09.2017 14:39
    Highlight Und das Schlimmste an diesem Dreck, den Dieselmotoren in unsere Atemluft schleudern ist es, dass dabei noch nicht einmal die Schiffsdiesel angeschaut wurden, denn was die durch ihren Betrieb mit Schweröl an Stickoxyden und Russ in die Luft pusten, übersteigt den Dreck der heiligen Autos noch um ein Vielfaches!

    Und für alle, die so tun, als ob Feinstaub und sonstiger Dreck in der Luft nichts ausmachen eine Frage:
    Was macht ihr mit einem Getränk, in dem Zigarettenasche ist? Vermutlich werft ihr es weg, was mit unserer Atemluft leider nicht so leicht geht! Da müssen wir alle den Dreck einatmen!
    21 19 Melden
  • banda69 18.09.2017 14:16
    Highlight Frei nach dem SVP-Motto:

    Die Bevölkerung kann die Folgen tragen und das Management kommt ungeschoren davon.
    9 23 Melden
  • Damogles 18.09.2017 13:23
    Highlight Der Dreck, den Schiffsdiesel ausstossen, ist um ein vielfaches besorgniserregender! Und wenn Benziner genauso schlimm sind, gehört das mMn auch in den Titel/Untertitel!
    25 12 Melden
  • Keller101 18.09.2017 13:15
    Highlight Und Kühe verbieten wir auch, denn die furzen Methan, sehr gefährlich und tödlich! Lauft mal hinter einer Kuh, das überlebt kaum jemand!
    30 15 Melden
    • reaper54 18.09.2017 13:42
      Highlight Keller101 also wenn man die Sache so angeht müsste man ja glatt die Menschen verbieten, die sind mit Abstand am schlimmsten. Zudem Vermehren sie sich noch absolut unkontrolliert...
      31 0 Melden
    • Keller101 18.09.2017 23:22
      Highlight Das stimmt!
      1 0 Melden
    • Skip Bo 19.09.2017 05:58
      Highlight Ich möcht an dieser Stelle mal erklären, dass das Methan der Wiederkäuer hauptsächlich gerülpst wird. Die WK haben verschieden Vormägen. Im Pansen, wird der Futterbrei mikrobiologisch aufgearbeitet. Dabei entsteht die grösste Menge an Methan. Die Tiere rülpsen es während dem Wiederkauen. Die Methanbildung im Darm ist klein, weil die verdaute Nahrung eine kurze Verweildauer hat.
      0 0 Melden
    • reaper54 19.09.2017 10:49
      Highlight Auch wenn mein Kommentar hier ein wenig Ironisch rüber kam, ich stimme ihnen vollkommen zu. Es Braucht Weltweite Geburtenkontrollen. Die Weltbevölkerung darf möglichst nicht weiter Wachsen ansonsten vernichtet sie sich bald selbst. Das lustige ist in der Tierwelt achtet der Mensch Peinlich genau darauf, während die Menschheit sich schlimmer als Ratten vermehrt und sich dann über Armut und Hunger wundert...
      1 0 Melden
  • Exilsummi 18.09.2017 13:07
    Highlight Leute, seid doch bitte mal skeptisch und springt nicht auf jeden Zug, auf dem "Studie" draufsteht.
    Die Luft war seit dem beginn der Industrialisierung nie sauberer als heute.
    Ich zitiere mal hieraus (lesenswert zur Meinungsbildung): https://www.novo-argumente.com/artikel/die_grosse_ausstiegsmanie :
    "Wenn man bedenkt, was für eine Luft die heute 80-Jährigen Jahrzehnte lang eingeatmet haben, wundert man sich, dass sie sich heute nicht selten auf dem Tennisplatz tummeln."
    29 17 Melden
    • Dan Ka 18.09.2017 13:42
      Highlight Dieser Logik folgend sollten wir umgehend wieder Asbest verbauen. Die 80-Jährigen tummeln sich ja auf Tennisplätzen" und "es war noch viel schlimmer damals"
      24 13 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 14:15
      Highlight @Dan Ka: Unsinniger Vergleich.

      Ungebundenem Asbest war nur ein kleiner Teil der Gesamtbevölkerung ausgesetzt.

      Luftschadstoffe atmeten aber alle ein.
      15 4 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:19
      Highlight Also VOR dem Beginn der Industrialisierung war die Luft bestimmt sauberer ...

      Sie ist es übrigens auch heute noch, weitab von Strassen und Industrie ...
      9 3 Melden
  • Nischi91 18.09.2017 12:52
    Highlight Ich weiss bald nicht mehr, was ich glauben soll! Alle schreien wegen dem Dieselskandal, andere stellen in den Raum, dass von den tausenden Frachtschiffen die paar grössten soviel Abgase verursachen wie alle Autos zusammen, und hier wird nun wieder geschrieben, dass der Dieselgate für 5000 Tode verantwortlich sei.
    Wenn alle Autos nun aufgerüstet werden, wie viele sterben dann immer noch, da Schiff- und Flugverkehr ja weiter zunehmen, Raketen gestartet und Wälder abgeholzt werden? Ich denke, das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber der Betrug an sich sollte natürlich bestraft werden!
    28 2 Melden
    • Tomtom64 18.09.2017 14:54
      Highlight Die 5'000 sterben auch dann noch. Entweder etwas später oder an etwas anderem.

      So tragisch es ist, ich finde es dämlich wie heutzutage jedes mal von so und so viel zusätzlichen Todesfällen berichtet wird. Fragwürdigerweise sind es dann immer noch runde Tausenderzahlen ....
      13 6 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:22
      Highlight @Tom

      Das sind Hochrechnungen, deshalb die runden Tausender.
      6 0 Melden
  • Willi Roman 18.09.2017 12:49
    Highlight Nach dem Raffinieren von Rohöl fallen ca 20% Diesel (=Heinzöl) an. Zu meinen, wenn wir nun alle Dieselfahrzeuge von der Strasse verbannen, dass weniger Diesel verbraucht wird ist idiotisch. Der Diesel wird einfach woanders verbrannt. Ob es dann dort Partikel und Stikoxidfilter hat, das gilt es erst zu erklären.
    14 10 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:24
      Highlight Es wird soviel gefördert, wie gebraucht und verbraucht wird. Also, wenn wir pro Jahr 20% sparen, dann sparen wir eben pro Jahr 20%. Ist doch was, oder?

      Aber in einem Punkt gebe ich Dir recht: Wir werden schlussendlich alles verbrauchen, bis wir kein Rohöl mehr haben.
      5 2 Melden
  • meglo 18.09.2017 12:42
    Highlight Eigentlich müssten die verantwortlichen Kader der betrügerischen Autohersteller sowohl wegen Betrugs als auch wegen eventualvorsätzlicher Tötung vor Gericht gestellt werden. Aber wo kein Kläger ist, ist leider auch kein Richter. Wir Konsumenten haben es jedoch in der Hand, die Täter wenigstens damit zu bestrafen, ihre Autos zu boykotieren.
    58 10 Melden
    • Dogbone 18.09.2017 12:54
      Highlight Seh ich auch so. Nur, wenn wir deren Autos boykottieren, welche fahren wir dann noch...? Du glaubst doch nicht wirklich, dass der eine besser ist als der andere?
      13 6 Melden
    • Alienus 18.09.2017 13:06
      Highlight @meglo

      Kommen die Brauer, Winzer und Brenner auch vor Gericht mit ihren hundertfachen Tötungen?
      8 16 Melden
    • Rendel 18.09.2017 13:54
      Highlight Was ist denn das für eine Logik, Alienus. Alkohol muss ja keiner trinken, die verdreckte Luft atmen schon.
      17 5 Melden
    • Maragia 18.09.2017 15:17
      Highlight Ja ich muss auch die verdreckte Luft der Raucher atmen!! Also bitte alle Rauchern anklagen! Los
      2 8 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:26
      Highlight Die Brauer und Winzer betrügen ja nicht.

      (Eher noch sollten die Waffenhersteller, und vor allem die Waffenexporteure, vor Gericht kommen.)
      9 1 Melden
    • dmark 18.09.2017 20:03
      Highlight @Stibbs:
      Die Brauer und Winzer betrügen ja nicht?
      Du willst nicht wirklich wissen, was man schon alles im Bier und Wein gefunden hat...
      1 1 Melden
    • Alienus 18.09.2017 21:14
      Highlight @Rendel

      Man hat im Bericht offensichtlich die reale Relation der Luftverschmutzung verloren!

      Setzt man ca. 10 % der Fahrzeuge mit Bussen, Lastwagen (15 bis 20-facher Km-Leistung und größerem Verbrauch als PW), Lieferfahrzeugen an und addiert noch die Baugeräte, Traktoren, Ölheizungen, Binnenschiffe, Hochseeschiffe (besonders schlimm mit Schweröl!!!), Flugzeuge, Holzheizungen hinzu, uam sowie pp an, so ist man mit der generellen Klagerei (doppelsinnig) überfordert.

      Was die Trickser nicht exkulpiert.

      PS: Man möchte nicht wissen, aus was die Brenner ihren "Sprit" denn so zaubern.
      3 2 Melden
    • Rendel 18.09.2017 21:58
      Highlight Und was hat das mit Winzen zu tun?
      1 1 Melden
    • Alienus 19.09.2017 00:07
      Highlight @Rendel

      Tote durch Suff. Viele Dutzend Faktoren größer.

      Hinterfragen Sie doch diese Zahl von 5.000 und 4.750.

      Wissennschaftliche Scheinschärfe!

      Wohl im Suff gewürfelt.
      1 0 Melden
  • Weisnidman 18.09.2017 12:41
    Highlight Gibt es heute irgendetwas an den man nicht stirbt??? "geh nicht raus mein Sohn da wirst du vergiftet!" "bleib nicht zuhause mein Sohn da bekommst du einen Herzinfarkt"... Man lebt heute grundsätzlich unaktiver, isst ungesünder und ist meist in sorge oder eile.
    Es ist nicht in der Natur des Menschen jeden Tag 10h zu sitzen, immer das gleiche zu essen, von der Uhr gefoltert zu werden usw... Das sind die Gründe, und nicht direkt das co2 oder ähnliches
    28 28 Melden
    • Victarion 18.09.2017 13:30
      Highlight Danke für die Aufklärung. In Zukunft können wir Milliarden an Forschunggelder sparen. Wieso noch Studien machen und Experten bezahlen. Man kann ja einfach sie fragen...
      10 6 Melden
    • Weisnidman 18.09.2017 15:48
      Highlight Ah viktoria, glaubst du echt das die 5000 genau wegen dem gestorben sind??! Dann würden ja alle automechaniker/Leute vom Bau u x andere bis 30 leben oder was?
      Jetzt mal ehrlich, das ganze co2 gegen die Autoindustrie wird langsam echt nervig. Jetzt ist ja nur elektro "gesund". Am Ende geht's ja eh um die Kohle und wer vom ganzen Profitiert, die 5000 nur ein Grund eine andere Richtung zu promovieren
      2 3 Melden
  • amore 18.09.2017 12:34
    Highlight Wann werden eigentlich die verantwortlichen Autobauer der fahrlässigen Tötung angeklagt? Geht das juristisch überhaupt?
    37 12 Melden
    • Pisti 18.09.2017 12:53
      Highlight Solange von "Mutti" gedeckt sicher nicht.
      13 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.09.2017 13:11
      Highlight Wieso fahrlässig? Das ist eventualvorsätzlich.
      12 5 Melden
    • Peedy 18.09.2017 13:44
      Highlight Gute Frage. Wird der Stromproduzent dann auch wegen Totschlags angeklagt wenn ein Kind an einem Stromschlag stirbt?
      4 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.09.2017 15:26
      Highlight Wenn die Installation der Sicherheitsnormen entsprach nicht, wenn sie das nicht tat, dann hat der Installateur ein Problem.
      4 0 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:29
      Highlight @Peedy

      Der Stromproduzent nicht, der Öllieferant ja auch nicht. Darum geht es ja gar nicht.

      Aber der Hersteller von elektrischen Geräten würde ganz sicher bestraft, wenn er technische Angaben fälschen würde und/oder sich nicht an gesetzliche Grenzwerte halten würde. Aber die haben nicht so eine Lobby wie die Autohersteller.
      4 0 Melden
    • BossAC 18.09.2017 15:46
      Highlight @Peddy: Ihr Vergleich hinkt. Nein, würde er nicht, wie auch ein Autohersteller nicht für selbstverurachte Autounfälle haftet. Die Frage wäre dann aber, ob der Stromproduzent bspw. bewusst Sicherheitsvorschriften missachtet/vertuscht/gefälscht hat und dadurch jemand zu schaden kam.
      3 0 Melden
    • Weisnidman 18.09.2017 16:10
      Highlight Seit es autos gibt weiß jeder normale das die daten nicht stimmen ob verbrauch oder die Abgase die jetzt super aktuell sind.
      Weil ein Verbrennungsmotor nicht konstant auf gleicher Belastung läuft! Schaut einfach von wo das ganze gestartet ist und wer profitiert dann ist alles klar
      5 0 Melden
    • jogurt 18.09.2017 16:24
      Highlight Nein, aber vielleicht kommt es zu einem "Atom-Gau"
      1 0 Melden
  • Dirk Leinher 18.09.2017 12:22
    Highlight Zur Ganzen Thematik habe ich lange nach sachlichen Analysen gesucht um mir selber eine Meinung zu bilden.
    Anscheinend ist die Stickstoffbelastung seit Jahren dauernd am sinken nicht am steigen. Muss da nach dem CO2 eine neue Sau durch die Gassen getrieben werden?
    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/09/17/diesel-verteufelung-krieg-gegen-das-eigene-volk-diesel-die-lueckenmedien-im-glashaus-2/
    30 23 Melden
    • aglio e olio 18.09.2017 13:00
      Highlight Selbstbeschreibung des oben genannten Instituts EIKE:

      "EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten."

      18 2 Melden
    • Dogbone 18.09.2017 13:01
      Highlight Das hat schon was und hab ich mir auch angesehen. Ich frage mich allerdings schon, weshalb reagieren die Autohersteller dann nicht und kommunizieren ihren Kunden das Thema nicht? Ich habe zumindest von Ford bisher einfach gar nichts gehört, der Garagist weiss nichts und ich finde auf deren Seiten auch kein Wort zu dem Thema. Diese Stille deute ich trotz vorhandenen, offenbar sachlichen Analysen als Schuldeingeständnis.
      5 2 Melden
    • frodo67 18.09.2017 13:13
      Highlight Und da verlinkst du auf EIKE, als Quelle für eine "sachliche Analyse"? Was das für Leute sind, die von EIKE, kann jeder mit 2 Minuten googeln selbst recherchieren.
      16 7 Melden
    • saukaibli 18.09.2017 13:31
      Highlight Und das soll ein Grund sein, mehr Stickoxide als nötig in die Luft zu blasen nur um ein bisschen mehr Gewinn zu machen, den man dann an die Aktionäre ausschütten kann? Dass wir Nicht-Aktionäre allesamt beschissen werden ist also OK, weil ja die Gesamtmenge an Stickoxiden in den letzten Jahren gesunken ist? Menschen haben diese Fahrzeuge gekauft weil sie glaubten der Umwelt und somit ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Aber für dich ist es OK, dass diese Menschen arschkalt angelogen wurden? Nur um Aktionäre zu bezahlen?
      6 1 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 13:44
      Highlight @Dogbone: Was sollen die Autohersteller da gross kommunizieren?
      Im verlinkten Artikel geht es darum, dass die Messwerte vorsätzlich verschlechtert werden, aber dies hat ja nichts mit den Betrügereien der Autohersteller zu tun.

      Und nur zu sagen wir haben zwar betrogen, aber die Städte mit den Messwerten auch, wäre wohl keine so geschickte Kommunikationsstrategie!

      Ich würde mir allerdings wünschen, dass die Medien die Messwertgeschichte mal kritisch hinterfragen... auch in der Schweiz!
      9 3 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 13:45
      Highlight @aglio e olio: Ja und?
      Das heisst noch lange nicht, dass EIKE nicht recht hat.
      Erst recht nicht beim verlinkten Artikel, wo es nicht um CO2 sondern um NOx geht.
      10 4 Melden
    • saukaibli 18.09.2017 14:53
      Highlight @Dogbone: Ford muss ja nichts unternehmen, die bescheissen ja legal. Bei Ford (und allen anderen ausser VW) merkt der Motor, wenn er nicht auf dem Prüfstand ist und stellt dann die Abgasreinigung ab. Das ist beispielsweise der Fall wenn die Aussentemperatur unter 19° ist, eine gewisse Höhe über Meer gemessen wird oder ganz einfach wenn der Motor schon mehr als 20 Minuten läuft. Nicht dass das irgendwie besser ist als das was VW macht, aber man kann ja nicht alle Hersteller zur Kasse bitten, das wäre ja politischer Selbstmord, wer würde dich als Politiker dann noch sponsern?
      2 1 Melden
    • aglio e olio 18.09.2017 16:40
      Highlight @atomschlaf
      Mein Hinweis ist rein informativer Natur und nicht wertend gedacht.
      Etwas über den Absender einer Information zu wissen, ist zur objektiven Meinungsbildung von Vorteil.
      1 0 Melden
  • Keller101 18.09.2017 12:13
    Highlight Und wenn es keine Autos gäbe, keine Flugzeuge, keine Velos und Töffs und keine Surfbretter, Schiffe und Rollschuhe, keine Ski, Schlitten und keine Bobs, dann ja dann....würde gar niemand mehr sterben. Habe ich berrechnet, stimmt also. Daher: alles verbieten!
    26 20 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:34
      Highlight Bestens. Deinem Sarkasmus zufolge braucht es dann also gar keine Grenzwerte mehr und auch keine Sicherheitsbestimmungen, weil es ja egal ist, wer an was stirbt, weil sowieso jeder mal an was stirbt. Der TÜV wäre dann also obsolet geworden...
      4 1 Melden
  • ostpol76 18.09.2017 12:00
    Highlight Ich weiss nicht wieso das jetzt alle so erstaunt sind???

    Wer schon mal hinter einem Diesel herfuhr, welcher beschleunigt, um zum Beispiel auf die Autobahn einzufahren, muss immer schon bemerkt haben, dass es Dreckschleudern sind. War früher so und ist leider heute auch bei den neuen Modellen noch so!!!

    Wenn du mit einem Cabriolet hinter einem Diesel fährst, kannst du dir nachher den Russ aus dem Gesicht waschen und den süsslichen Geruch der Stickoxide geniessen.
    36 9 Melden
    • Raphael Stein 18.09.2017 13:02
      Highlight Cabriolet ?
      Lebensgefährlich das.
      7 3 Melden
    • dmark 18.09.2017 14:42
      Highlight Live-Hack - das Dach schliessen ;)
      4 1 Melden
  • banda69 18.09.2017 11:41
    Highlight Und wo bleibt der Aufschrei und die flächendeckende Kampagne der SVP?

    Ah ja. Die Wirtschaft, die ist entschuldigt. Die SVP kümmert sich lieber um eine handvoll Burkaträgerinnen.
    74 27 Melden
  • Re Né 18.09.2017 11:36
    Highlight Hört endlich auf damit, auf den Zug schwachsinniger Politik(er) aufspringen zu wollen und betreibt mal realistische Berichterstattung! 😡😡😡
    Wir sind doch noch nicht vollkommen verblödet. 😤

    Lest.... 👉🏼 http://www.mdr.de/sachsen/dresden/diesel-feinstaub-stickoxid-fraunhofer-100.html

    Mein nächstes Auto ist bestellt, selbstverständlich ⛽️ Diesel. ☝🏼😏
    35 58 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 12:35
      Highlight Danke für den Link, aber dass die deutschen Umweltzonen öko-populistischer Schwachsinn sind, ist schon länger bekannt.

      Ändert aber nichts daran, dass man keine Fahrzeuge zulassen sollte, die mehr toxische Schadstoffe ausstossen als mit vernünftigem technischen Aufwand möglich.
      40 3 Melden
    • Musterschüler 18.09.2017 12:39
      Highlight Meinen sie LKW ?
      7 3 Melden
    • meglo 18.09.2017 12:53
      Highlight Realistische Berichterstattung ist demnach jene, die deine vorgefasste Meinung bestätigt. Das gleiche gilt offenbar auch für Experten. Kompetent sind jene, die deine Meinung teilen. Damit lässt sich offenbar ungestört leben. Wie sagte doch Einstein so trefflich: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      6 7 Melden
  • Ricco Speutz 18.09.2017 11:23
    Highlight http://www.autozeitung.de/diesel-abgastest-190786.html?image=2

    Kann man sich auch mal zu Gemüte führen....
    15 4 Melden
    • The Hat Guy 18.09.2017 12:31
      Highlight Das ist doch viel zu langweilig, da sind ja reale Messungen und harte Fakten dahinter. Wie sollen die Medien denn daraus jetzt eine Skandal basteln?
      13 2 Melden
    • shine 18.09.2017 12:32
      Highlight Autozeitung... Ja klar sind die für den Diesel, hihi
      8 4 Melden
    • aglio e olio 18.09.2017 13:02
      Highlight Wer den Teich austrocknen will, sollte nicht die Frösche fragen.
      7 3 Melden
    • The Hat Guy 18.09.2017 15:48
      Highlight Aus eigener Erfahrung kann ich mit Sicherheit sagen, dass Autozeitungen keine Provision auf verkaufte Dieselfahrzeuge haben. Bestenfalls werden sie von der Gesamtkonjunktur der Autobranche beeinflusst, und da wäre es im Moment deutlich lukrativer auf die pseudo-grüne Elektromobilität zu setzen. Es gibt also keinen Grund weshalb «die für den Diesel» sein müssen.
      2 1 Melden
  • Lowend 18.09.2017 11:21
    Highlight Da bekommt der Satz: «Du fährst ja eine Mörderkarre!» plötzlich einen ganz neuen, wahrhaftigen Sinn!
    44 30 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.09.2017 11:16
    Highlight Bis sich was tut werden noch Tausende sterben.
    Aber hey, ist doch egal. Es gibt sowieso zu viele Menschen!

    Verdreckt die Luft nur weiter im Namen eurer Freiheit.

    Zur Entlastung könnt ihr auch erwähnen, dass ihr damit schliesslich das Übervölkerungsproblem etwas reduziert.
    51 36 Melden
  • saukaibli 18.09.2017 11:13
    Highlight Bliebe noch zu erwähnen, dass Stickstoffoxide nicht nur giftig, sondern fast 300x klimaschädlicher sind als CO2. Das hebt die Vortteile von Dieselmotoren wieder auf, sofern die Abgasreinigung nicht eingeschaltet ist, was sie ja meistens nicht ist. Die anderen Dieselhersteller bescheissen uns einfach auf legale Weise. Bei VW merkt der Motor wenn er auf dem Prüfstand ist und schaltet die Abgasreinigung ein (illegal), bei den anderen merkt der Motor, wenn er NICHT auf dem Prüfstand ist und schaltet die Reinigung aus (legal). Für mich ist beides Betrug, nicht aber für die Gesetzgeber.
    53 10 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 14:17
      Highlight "Stickstoffoxide nicht nur giftig, sondern fast 300x klimaschädlicher sind als CO2"

      Interessant.

      Hast Du eine Quelle/Link?
      4 2 Melden
  • atomschlaf 18.09.2017 11:13
    Highlight Tja, das sind nun die Folgen der CO2-Hysterie.

    Vor 10-15 Jahren kauften die allermeisten Schweizer Benziner mit Saugrohreinspritzung, die überhaupt keinen Feinstaub ausstossen.
    Dann hat die Autowirtschaft den Leuten die Diesel-Dreckschleudern aufgedrängt (da angeblich "umweltfreundlich") und nebenbei auch noch die vorher sauberen Benziner zu Feinstaubschleudern gemacht, indem man auf die unsinnige Direkteinspritzung gesetzt hat.

    46 24 Melden
    • x4253 18.09.2017 11:37
      Highlight Tja, da hat man sich mit dem SUV Boom und dem Trend, dass jedes Auto drölfmillionen PS haben muss (weil ja sonst untermotorisiert) ein Ei gelegt.
      Es war von Anfang an klar, dass die neuen Abgasnormen einen Einfluss auf die Leistung und den Verbrauch haben werden. Da die Autos trotzdem immer grösser, stärker und sparsamer (zumindest auf dem Papier) wurden, muss jedem vernünftigen Mensch klar gewesen sein, dass hier etwas faul ist.
      31 4 Melden
    • CASSIO 18.09.2017 11:37
      Highlight auch mir wurde das märchen mit den sauberen diesel immer und immer wieder erzählt. für mich ging die rechnung einfach nie auf, es war sinnfrei. heute bestätigt sich mein damaliger zweifel. die automobilindustrie, welche die konsumenten jahrelang hinters licht geführt hat, muss bluten, auch hier in der schweiz. strafverfahren wegen betrugs müssen endlich eröffnet werden und die schuldigen müssen hinter gitter, wenn sie sich hier in der schweiz befinden. hohe löhne in der wirtschaft werden häufig mit der hohen verantwortung begründet, bisher wurde diese nirgends wahrgenommen.
      29 6 Melden
    • PHB 18.09.2017 11:51
      Highlight Kann mir einer der Blitzer bitte kurz erklären, was an dieser Aussage nicht stimmt?
      5 10 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 11:54
      Highlight Das ist die Folge von Unternehmen, die für 100€ mehr Gewinn pro verkauftem Auto buchstäblich über Leichen gehen.

      Oh und natürlich ist da auch die Folge von unmündigen Konsumenten. Es ist ja nicht erst seit 2015 bekannt, dass Autos erheblich mehr Schadstoffe ausstossen und Treibstoff verbrauchen als im Hochglanzprospekt drin steht. Ein mündiger Konsument wüsste das (ich zumindest wusste es) und trifft seine Kaufentscheidung dementsprechend. Ausser die Gesellschaft ist ihm egal, was auch kein gutes Licht auf die Konsumenten wirft..
      28 4 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 12:02
      Highlight @PHB: Laut atomschlaf hat der Klimaschutz schuld am Dieselskandal und nicht die Autobauer, die wissentlich und willentlich gegen Gesetze verstossen. Darum die Blitze.
      15 7 Melden
    • Bav 18.09.2017 12:16
      Highlight @PHB

      Dass das CO2 Problem eine Hysterie ist. Den Rest kann ich nicht beurteilen. Aber CO2 verstärkt den Treibhauseffekt und deshalb ist Hysterie an diesem Ort falsch.
      7 4 Melden
    • atomschlaf 18.09.2017 12:30
      Highlight Posersalami, nach meiner Erfahrung sind viele Leute diesbezüglich ausgesprochen naiv.

      Ich habe in den letzten Monaten einige Dieselfahrer im Bekanntenkreis darauf angesprochen und die Antwort war immer etwa gleich: Ja, der Autoverkäufer/Garagist hätte halt gesagt, er/sie solle doch jetzt mal einen Diesel kaufen, die seien so sparsam und umweltfreundlich.

      Sprich, blindes Vertrauen in den Verkäufer.

      Eigentlich erschreckend, wo doch die meisten Menschen selten bis nie in ihrem Leben so viel Geld aufs Mal ausgeben, wie beim Autokauf.
      18 2 Melden
    • The Hat Guy 18.09.2017 12:37
      Highlight PHB: Blitzer auf Atomschaf einerseits wegen dem Gemenge an Halbwahrheiten und anderseits – primär – wegen der unqualifizierten Aussage der «unsinnigen Direkteinspritzung».
      8 5 Melden
    • PHB 18.09.2017 13:01
      Highlight Achso...
      Dankeschön. „CO2 Hysterie ist schuld“ ist gewagt, aber der Rest stimmt m. M. nach. Ein Euro 4 Benziner aus den 2000er Jahren ist zwar nicht so toll, was die Effizienz angeht, aber punkto Feinstaub und Stickoxid besser, als das Meiste, was heute in den Verkaufsräumen steht. Direkteinsprizung ist nicht unsinnig, bringt aber ohne Filter neue Probleme mit sich.
      1 1 Melden
    • 7immi 18.09.2017 13:52
      Highlight @the hat guy
      atomschlaf bringt einen wichtigen punkt in die diskussion: die hysterie. so werden bei elektromobilen seltene erden eingesetzt für wenige prozente einsparung. ebenso bei windkraftwerken (bis zu 7t pro windrad!!!).
      auch die direkteinspritzung ist ein solches problem. man bringt mit einer guten saugrohreinspritzung eine sehr gute effizienz hin. lkws verbrauchen nun wieder mehr, um die abgaswerte einzuhalten... der mehrverbrauch ist günstiger als die sonst notwendige abgasnachbehandlung (MAN).
      6 1 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 15:35
      Highlight @7immi: Und wo liegt das Problem damit, Seltene Erden zu verwenden? Entgegen der Namensgebung sind Seltene Erden nämlich nicht selten. Einen kurzen Blick in die Wikipedia liefert hier wertvolle Informationen.

      @atomschlaf: Diesen Leuten sollte man mal für 1-2 Monate das Auto weg nehmen. Die freie gewordene Zeit soll dann darauf verwendet werden, Medienkompetenz zu erwerben und sich ganz allgemein über die Autoindustrie zu informieren. Weiter sollte jeder (Auto)Verkäufer verklagt werden, der beim Verkaufsgespräch dermassen dreist lügt.
      2 2 Melden
    • Stibbs 18.09.2017 15:41
      Highlight Was ist der Unterschied Diesel zu Benzin in Bezug auf Feinstaub? Kann da jemand Auskunft geben?

      Offenbar schneiden beide nicht gut ab:
      «Das Paul-Scherrer-Institut (PSI) hat in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen, dass Dieselmotoren mit Partikelfilter weniger kohlenstoffhaltigen Feinstaub emittieren als moderne Benzinmotoren.»

      Quelle: https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/giftige-abgase-bei-benzinern-schweizer-studie-erweist-feinstaub-bei-benzinern-giftiger-als-bei-diesel-mit-filter-ld.1305834
      2 1 Melden
    • The Hat Guy 18.09.2017 15:56
      Highlight Es ist halt alles eine Frage der Prioritätensetzung. Will man eine Reduktion des Gesamtverbrauches? Oder nur die lokalen Emissionen (z.B. in Städten) reduzieren? Und wenn ja, welche Emissionen wollen wir reduzieren? Mehr Treibhauseffekt zu Gunsten von weniger Feinstaub? Raubbau an der Erde zu Gunsten von weniger Smog?

      Die eierlegende Wollmilchsau ist auch hier ein schöner Traum und wird auch einer bleiben. Aberzu behaupten, die Technik von vor 20 Jahre wäre besser gewesen weil gewisse Schadstoffwerte damals tiefer waren als heute, ist trotzdem falsch.
      0 4 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 16:20
      Highlight @ Stibbs: Wenn sie der Umwelt was gutes tun wollen fahren sie weder Diesel, noch Benziner und auch kein E Auto! Alle 3 verursachen Umweltschäden durch unterschiedliche Emissionen. Das E Auto am wenigsten, aber die Umweltschäden sind halt immer noch da..

      Einfach das Auto nur noch nehmen wenn es wirklich gar nicht anders geht. Ansonsten ÖV, Rad oder zu Fuss. Ich zB. brauche so ca. 1x im Jahr ein Mietauto. Die durchschnittliche Pendlerstrecke in der Schweiz beträgt 15km, da ist man mit dem Rad idR. nicht viel langsamer als mit dem Auto..
      4 1 Melden
    • 7immi 18.09.2017 17:23
      Highlight @posersalami
      seltene erden sind schon ziemlich selten. so gibt es nur wenige abbaugebiete und dieser abbau ist sehr aufwändig. durch säuren werden sie ausgewaschen, der entstehende schlammförmige abfall (bei neodym wie bei windturbinen verwendet mit thorium und uran angereichert) wird mangels umweltauflagen in china (hauptproduzent) einfach in gewässer geleitet und verschmutzt so die umwelt. ausserdem ist die gewinnung sehr energieintensiv. alles in allem nicht sinnvoll, auf diesem weg wenige % einzusparen...
      1 2 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 23:10
      Highlight @ 7immi: Quatsch

      "Glücklicherweise sind die Seltenen Erden keineswegs selten. Sie kommen in der Erdkruste tausendfach häufiger vor als Gold oder wichtige Sondermetalle wie Palladium, und sie sind in bestimmten vulkanischen Gesteinen angereichert, die weltweit zu finden sind."

      https://scilogs.spektrum.de/fischblog/die-seltenen-erden-sind-eigentlich-gar-nicht-so-selten/

      Das Quasimonopol von China hat nichts mit der Verteilung der Vorkommen zu tun. Der Abbau ist eine Schweinerei, wenn man keine Umweltauflagen hat. Das ist aber eine politische Entscheidung und kann jederzeit verbessert werden.
      2 1 Melden
    • Posersalami 18.09.2017 23:21
      Highlight Es geht nicht um "ein paar Prozente". ZB. braucht man für die Produktion von 8l Benzin (=100km Reichweite fürs Auto) so viel Energie, dass damit ein Tesla Roadstar 66km weit kommt! Dass das Öl nach dem Verbrennen für immer verloren ist und seine Bestandteile unsere Umwelt auf verschiedene Art verpesten kommt dann noch dazu.

      E Autos sind konzeptionell weit überlegen für beinahe alle Anwendungen. Die Sauerei bei der Förderung von Rohstoffen für Elektrik und Akkus hat mit dem E Auto nichts zu tun, gehört aber selbstverständlich angegangen. Wir brauchen die ja noch für andere Dinge.
      2 1 Melden
    • 7immi 19.09.2017 14:37
      Highlight @salami
      es kommt halt vor was man als selten definiert. es ändert nichts daran, dass sie aufwändig zu gewinnen sind und unmengen verseuchten schlammes verursachen. man kann dieses problem natürlich verharmlosen ...
      es geht sehrwohl um prozente. bei den neuen windenergieanlagen sind es knapp 2% die man rausholt. dafür buttert man 7t zweifelhaftes material in jedes windrad. für mich unverständlich. auch der i3 von bmw hat solche magnete verbaut (Tesla setzt im gegensatz dazu auf spulen). auch hier geht es um ca 2 %. zum teil nimmt man durch den energiesparwahn andere schäden in kauf...
      2 0 Melden
    • Posersalami 19.09.2017 17:14
      Highlight 2% zu was?
      1 1 Melden
    • 7immi 19.09.2017 18:36
      Highlight die anlagen sind 2% effizienter als solche ohne / mit viel weniger neodym. durch das neodym werden die magnete stärker, was eine langsameren generator ermöglicht, was den wegfall des getriebes zur folge hat und so in einenleicht besseren wirkungsgrad aufweist. beim elektromobil ist es das gleiche, einfach ists da der motor.
      1 1 Melden

Wir sind fast die reichsten Europäer – nur in zwei Ländern liegt der Durchschnitt höher

Mit dem durchschnittlichen Einkommen pro Kopf ist es so eine Sache: Einige extrem Reiche verzerren die Statistik. Etwa so, wie das durchschnittliche Einkommen in einem Lift im Credit-Suisse-Hauptsitz sofort in ungeahnte Höhen steigt, wenn CS-Chef Tidjane Thiam zusteigt. 

Trotz dieser Verzerrung ist es interessant, die europäischen Länder anhand des durchschnittlichen Einkommens zu vergleichen. Ins Auge fällt das doppelte Gefälle: Von Nord nach Süd und von West nach Ost sinken die Werte …

Artikel lesen