Schweiz
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Whisky-Sauce mit Rüebli für 42'265 Franken – so teuer war der Staatsbesuch von Xi

27.09.17, 18:20 27.09.17, 18:44
epa05718624 China's President Xi Jinping (R) and Swiss Federal President Doris Leuthard (L) inspect the honour guard during a welcoming ceremony for President Xi in Zurich, Switzerland, 15 January 2017. President Xi is on a state visit to Switzerland from 15 to 18 January.  EPA/WALTER BIERI

Doris Leuthard empfängt Chinas Präsident Xi Jinping am Flughafen Zürich (Januar 2017). Bild: EPA/KEYSTONE



Die offizielle Schweiz hat sich den zweitägigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping im vergangenen Januar etwas kosten lassen. Die Gesamtrechnung schlägt mit 523'519 Franken zu Buche.

SBB-Sonderzug

Ein grosser Posten waren die Transportkosten von 263'483 Franken. Sie beinhalten Treibstoff und Fahrzeugmieten, wie «20 Minuten» am Mittwoch berichtete. Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte die Beträge. Die Fahrten mit dem Sonderzug der SBB allein kosteten 92'305 Franken.

Hotel Bellevue Palace

Der hohe Gast und seine Entourage nächtigten im Hotel Bellevue Palace. Dies kostete den Bund 10'541 Franken.

Grilliertes Schwein an Whiskey-Sauce

Das Staatsdiner, bei dem es grilliertes Schwein an Aargauer Whisky-Sauce mit Rüebli zu geniessen gab, kostete 42'265 Franken oder 485 Franken pro Person. In den Gesamtkosten nicht enthalten sind die Personal- und die Sicherheitskosten.

Aus dem 124-seitigen vertraulichen Programm, über das «20 Minuten» berichtete und das der Nachrichtenagentur sda vorliegt, geht auch hervor, wie detailliert der Staatsbesuch vorbereitet wurde. Die aufwendige Organisation und hohen Kosten sind indes für einen Staatsbesuch nicht unüblich, wie das EDA auf Anfrage mitteilte.

Ferien verlängert ...

Die Gesamtkosten für den Besuch der chinesischen Delegation seien vor allem deshalb etwas höher als durchschnittlich, weil Präsident Xi während vier Tagen in der Schweiz weilte, normal sind deren zwei. Zudem seien insgesamt sechs Städte in fünf Kantonen besucht worden. Dort musste die Sicherheit dementsprechend angepasst werden.

... und Abkommen getroffen

Im Rahmen der Gespräche mit der chinesischen Delegation wurden im Januar zehn Abkommen und Vereinbarungen unterzeichnet, darunter eine Absichtserklärung zur Weiterentwicklung des seit Juli 2014 geltenden Freihandelsabkommens. Zudem trafen rund dreissig Vertreter der Schweizer Wirtschaft Chinas Staatschef am Rande des Staatsbesuchs zu einem Austausch. (wst/sda)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • welefant 28.09.2017 05:58
    Highlight Im vergleich zu unseren chaoten welche in zh und be amigs wüten ist das richtig vernünftig ausgegeben. http://
    3 7 Melden
  • Sir Konterbier 28.09.2017 01:05
    Highlight Liebe geht durch den Magen Leute, die guten Beziehungen haben halt jetzt jeden Schweizer 10 Rappen gekostet. Gibt schlimmeres🌝
    11 4 Melden
  • stamm 27.09.2017 23:10
    Highlight 4 Tage für eine halbe Million? Ich arbeite dafür über 8 Jahre! Und bei mir fragen sie noch, wenn ich zuviel an Steuern abziehen will! Jetzt weiss ich endlich auch, warum sie das fragen.....Nein, kann doch nicht wahr sein!
    15 52 Melden
  • Luca Brasi 27.09.2017 21:25
    Highlight 慢慢吃

    ^_^
    7 3 Melden
  • Karl33 27.09.2017 21:19
    Highlight leuthard tut, was sie schon immer getan hat: den steuerzahler richtig teuer kosten.
    29 82 Melden
    • dä dingsbums 28.09.2017 00:08
      Highlight Es gab schon vorher Staatsbesuche und die waren auch nicht gratis.
      11 2 Melden
  • Robi14 27.09.2017 21:01
    Highlight Pipifax
    30 6 Melden
  • Spooky 27.09.2017 20:38
    Highlight Sie haben ihm nur Schwein zu essen gegeben???

    Das hätte er in China auch haben können!!!

    Wieso nicht Gemspfeffer oder Rösti?

    Oder kennen das die Chinesen auch?
    43 6 Melden
    • Robi14 27.09.2017 23:41
      Highlight ich denk wenn der will isst er in china besseres Gemspfeffer mit Rösti als wir jemals essen werden...
      6 0 Melden
    • Idberg 28.09.2017 02:12
      Highlight Bei solchen Gelegenheiten wird fast immer etwas langweiliges Essen aufgetischt, das dem Gast nicht allzu fremd ist - um Peinlichkeiten zu vermeiden. Der Bundesrat ist ja auch froh, wenn er in China nicht Tausendjährige Eier essen muss mit dem Präsidenten...
      9 1 Melden
    • Spooky 29.09.2017 02:28
      Highlight @Idberg
      "Bei solchen Gelegenheiten wird fast immer etwas langweiliges Essen aufgetischt, das dem Gast nicht allzu fremd ist - um Peinlichkeiten zu vermeiden."

      Ach so, okay. Demfall, wie wäre es das nächste Mal mit Hundefleisch? 😆😂
      0 1 Melden
  • Stop Zensur 27.09.2017 19:28
    Highlight Ich finde das geht eigentlich noch, wenn man an alles denkt was da richtig laufen muss.
    128 11 Melden
  • Knarrz 27.09.2017 18:58
    Highlight Okay, die meisten Kosten kann ich irzendwie nachvollziehen, aber 485.- pro Essen? Dabei ist Schwein nicht einmal das teuerste Fleisch, egal, wie edel.

    Aber ich hab wohl einfach zu wenig Ahnung von teurem Essen. 😅
    79 9 Melden
    • Illuminati 27.09.2017 19:34
      Highlight Naja zb als Wein werden sie kaum ein 5 CHF Fusel hingestellt haben.
      72 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 27.09.2017 19:39
      Highlight Du meinst wohl exorbitantem Essen😂. Anders kann ich das nicht nennen. Das ist nichtmal mehr teuer xD.
      20 11 Melden
    • Knarrz 27.09.2017 20:57
      Highlight @Illuminati: Stimmt, soweit hab ich nicht überlegt. ^^
      14 1 Melden
    • Hans Franz 28.09.2017 00:04
      Highlight was mich eher wundert ist wieso über 80 Personen gegessen haben... Gibts irgendwo ne Teilnehmerliste?..
      1 0 Melden
    • SemperFi 28.09.2017 05:52
      Highlight Sehr wahrscheinlich war da auch nicht nur 1 Servicefachkraft am Bedienen.
      1 0 Melden

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