Schweiz

Die weibliche Beschneidung ist ein grausamer und schmerzhafter Eingriff. Oft bleiben die Schmerzen ein Leben lang. 
Bild: AP

7 Fakten zur weiblichen Genitalverstümmelung: Zum Beispiel sind in der Schweiz über 10'000 Mädchen betroffen

Jede Stunde werden weltweit 300 Mädchen beschnitten. Die Verstümmelung ihrer Genitalien geschieht aus Gründen einer patriarchalischen Tradition, die in einigen Ländern immer noch stark verwurzelt ist. Auch in der Schweiz werden Mädchen Opfer des grausamen Rituals. 

04.10.15, 15:29 06.10.15, 16:09

Was ist weibliche Beschneidung?

Die weibliche Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation, FGM) ist – im Gegensatz zur männlichen Beschneidung – eine tiefgreifende Verletzung der körperlichen und seelischen Integrität. Seit 1993 gilt sie offiziell als Menschenrechtsverletzung. Die grausame Prozedur wird in den meisten Fällen kurz vor der Pubertät durchgeführt, manchmal aber auch an Säuglingen oder Erwachsenen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO unterscheidet vier Formen der FGM: 

Typ I bis III der weiblichen Genitalverstümmelung.
Grafik: Wikipedia

Welche Auswirkungen hat FGM?

Weibliche Genitalverstümmelung ist ein schwerer Eingriff und kann – besonders unter den oft zum Himmel schreienden hygienischen und technischen Bedingungen, unter denen sie durchgeführt wird – zu ernsthaften Komplikationen bis hin zum Tod führen. Akute Folgen sind starker Blutverlust, Schock oder Infektionen.  

Der Eingriff wird oft mit Rasierklingen oder gar Glasscherben vorgenommen. Ohne Sterilisation, ohne Anästhesie. 
Bild: topbot.diary.ru

Zu den langfristigen Folgen gehört die starke Einschränkung der sexuellen Lust und die Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erleben. Der Geschlechtsverkehr kann zudem umständlich und schmerzhaft werden. Weitere Folgen können starke Menstruationsbeschwerden, Unfruchtbarkeit, Inkontinenz, Schmerzen beim Wasserlassen und Komplikationen bei Geburten sein. 

Wie viele Frauen und Mädchen sind weltweit von FGM betroffen?

Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF schätzt, dass rund 125 Millionen Mädchen und Frauen auf der ganzen Welt mit den Folgen des Eingriffs leben müssen. Die WHO geht von 100 bis 140 Millionen aus. Laut der Weltgesundheitsorganisation werden jeden Tag etwa 8000 Mädchen verstümmelt. 

Gemäss UNICEF Schweiz sind weltweit jährlich drei Millionen Mädchen in Gefahr, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Bis zum Jahr 2030 sind schätzungsweise 86 Millionen Mädchen dem Risiko der genitalen Verstümmelung ausgesetzt, wenn der Trend weiter geht.

In welchen Ländern wird FGM praktiziert?

Am meisten Frauen – gut 27 Millionen – sind dem grausamen Ritual in Ägypten zum Opfer gefallen, dem Ursprungsland der weiblichen Beschneidung. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ist indes die Lage in Somalia am schlimmsten: Dort sind 98 Prozent der Frauen beschnitten. Ein weiteres Epizentrum ist Westafrika: Auch in Guinea liegt der Anteil der verstümmelten Frauen über 90 Prozent.

In Ägypten, am Horn von Afrika und in Guinea ist der Anteil der betroffenen Frauen besonders hoch.  
Karte: Wikipedia/Johnuniq

In geringerem Umfang kommt FGM auch in einigen asiatischen Ländern vor: In den kurdischen Gebieten des Irak, im Jemen, aber mittlerweile auch in Indonesien. Im Zuge der Migration wird die weibliche Genitalverstümmelung auch in Europa immer mehr zum Thema. 

Ist FGM eine religiöse Vorschrift?

Die weibliche Beschneidung stammt vermutlich aus dem alten Ägypten und ist damit älter als Christentum und Islam. Viele Anhänger des Rituals – und übrigens auch manche Gegner – glauben aber, Frauenbeschneidung sei ein religiöses Gebot. Doch weder der Koran noch die Bibel oder die Thora verlangen die Beschneidung der weiblichen Genitalien. 

Islamische Gelehrte der al-Azhar-Universität debattieren über die weibliche Beschneidung. 
YouTube/davidon30

Da die Mehrzahl der betroffenen Frauen muslimisch ist, wird FGM oft als islamische Praxis angesehen. Es gibt zwar einige muslimische Rechtsgelehrte, die die weibliche Beschneidung rechtfertigen, andere lehnen sie jedoch ab. In vielen mehrheitlich islamischen Ländern wie Algerien, Syrien oder Tunesien wird FGM nicht praktiziert. 

Dass die weibliche Genitalverstümmelung eher eine kulturelle als eine religiöse Tradition ist, zeigt sich ferner am Beispiel von Ländern wie Eritrea oder Sierra Leone, in denen muslimische und christliche Gruppen leben. In beiden Ländern praktizieren sowohl Muslime wie Christen FGM. In Eritrea sind es nach Angaben von Terre des Femmes fast 100 Prozent der muslimischen Bevölkerung, knapp 90 Prozent der Katholiken und über 80 Prozent der Mitglieder anderer christlicher Konfessionen. 

Warum wird FGM durchgeführt?

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum die weibliche Genitalverstümmelung durchgeführt wird: Zum einen ist es die Tradition, die es verlangt. Oft sind Frauen, die selber verstümmelt wurden, die eifrigsten Verfechter des Rituals – sie kennen nichts anderes. Zum andern sind auch wirtschaftliche und soziologische Gründe wirksam: Nicht beschnittene Mädchen gelten oft als unrein; sie werden ausgegrenzt und können nicht verheiratet werden. 

Überdies ist die Beschneidung in manchen Gesellschaften ein Initiationsritus, der den Übergang zum Erwachsensein markiert. Sicher ist aber, dass die genitale Verstümmelung mit einer stark patriarchalisch geprägten Kultur einhergeht. Oft wird explizit die Eindämmung der als überbordend eingeschätzten weiblichen Sexualität als Grund für die Praxis genannt. 

Grausame Prozedur: Die weibliche Genitalverstümmelung geht mit einer stark patriarchalisch geprägten Kultur einher. 
Bild: topbot.diary.ru

Was kaum bekannt ist: Auch in Europa und Nordamerika praktizierten Ärzte die Klitoridektomie. Die Entfernung der Klitoris galt bis ins 20. Jahrhundert hinein als Allheilmittel für alle möglichen Leiden wie Epilepsie, Hysterie, Melancholie oder sogar Kleptomanie. 

Wie ist die Situation in der Schweiz?

Infolge der modernen Migrationsbewegungen ist die weibliche Genitalverstümmelung auch in der Schweiz zum Thema geworden. Wie viele solche Beschneidungen hierzulande durchgeführt werden, weiss man nicht. Aber es ist bekannt, dass Ärzte manchmal angefragt werden, wo man einen solchen Eingriff vornehmen lassen könne. Viele Mädchen werden dazu auch ins Ausland gebracht. Wenn solche Fälle bekannt werden, greift die Justiz ein: Die weibliche Beschneidung ist in der Schweiz strafbar – auch dann, wenn ein hier wohnhaftes Mädchen im Ausland beschnitten wird. 

Terre des Femmes geht von 10'000 bis 13'000 betroffenen Mädchen und Frauen in der Schweiz aus. UNICEF Schweiz rechnet aufgrund einer 2012 durchgeführten Befragung – neuere Zahlen gibt es laut dem Kinderhilfswerk nicht – mit 10'700 Betroffenen. «Betroffen» bedeutet, dass es sich um Mädchen und Frauen handelt, die bereits beschnitten sind, oder solche, die gefährdet sind, beschnitten zu werden. 

Die Grafik zeigt, welcher Anteil des befragten Fachpersonals beschnittene Frauen aus den genannten Ländern behandelte. Nach wie vor kommen die meisten betroffenen Frauen aus Somalia. 
Grafik: UNICEF Schweiz

Die meisten betroffenen Frauen in der Schweiz stammen aus Somalia, Äthiopien und Eritrea. Seit der letzten Befragung 2004 ist der Anteil der Frauen aus Eritrea deutlich gestiegen – dies widerspiegelt die verstärkte Immigration von Asylsuchenden aus dem ostafrikanischen Land. 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tropfnase 05.10.2015 20:55
    Highlight Einfach nur unmenschlich und grausam! Diese systematischen Verstümmelungen mit Religion zu rechtfertigen würde doch bedeuten dass diese Leute sich anmassen zu behaupten Gott hätte beim erschafen der Frau einen Fehler gemacht... Wiso wird dan diese Blasphemie nicht bestraft?
    24 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 12:50
    Highlight Mit etwa 5 jahren sah ich das erste mal von diesem Brauch im TV eine Doku. Meine Reaktion war: Ich lief weinend ins Zimmer, konnte diese Sache nicht verstehen und fands einfach nur scheiss schlimm. Meine Mutter war richtig sauer auf meinen Vater weil er es zuliess das ich das sehen konnte. Ich konnte das alles nicht verstehen und hatte einfach nur grosses Mitgefühl mit dem schreienden Mädchen.

    Ich glaube es hat meine ganze Haltung gegenüber Menschen krass geprägt. Ich verachte es und bin traurig das es nach wie vor getan wird. Ich werde dieses Bild nie vergessen..
    25 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 12:17
    Highlight Eine so schwerwiegende Körperverletzung muss auf das Härteste bestraft werden. Eltern die Ihre Tochter genital verstümmeln liessen, gehört das Sorgerecht für immer entzogen und eine unbedingte Gefängnisstrafe von mindestens sechs Monaten auferlegt.
    Das Gesetz muss die Verfolgung von im Ausland vorgenommenen Genitalverstümmelungen fordern. Die Verjährungsfrist sollte über 20 Jahre sein, damit das Mädchen als Erwachsene noch anklagen kann. Selbstredend muss es ein Offizialdelikt sein, wofür eine ärtzliche Meldepflicht bestehen muss, und das schulärztlich untersucht wird.
    32 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 05.10.2015 08:20
    Highlight Nur wenn die Frauen aufstehen und für Ihre Rechte kämpfen kanns besser werden! Bildet, unterstützt und fördert deshalb die Frauen dieser Welt.
    34 4 Melden
  • Karl33 04.10.2015 18:47
    Highlight unverzeihbar.
    und: ich persönlich würde dieselbe ächtung auch bei der männlichen beschneidung fordern: erst kommt die persönliche integrität und unversehrtheit des individuums, dann erst irgendwelche kulturellen und religiösen dogmen.
    72 13 Melden
    • EvilBetty 04.10.2015 19:07
      Highlight Danke, muss sich ich es nicht schreiben. Das verstümmeln von männlichen Babies wirft leider nicht so grosse Wellen.
      35 14 Melden
    • Milie 04.10.2015 22:23
      Highlight Ja und nein. Gleichstellung ist super und es ist echt nicht gerecht, nicht von den Jungen zu sprechen ABER: es ist etwas ganz anderes bei den Mädchen und absolut nicht vergleichbar mit der Beschneidung von Jungs! Es geht dort weder um Hygiene noch Aussehen, sondern allein darum, die Frauen zu erniedrigen. Sie können nie mehr einen Orgasmus haben, erleiden extreme Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und ev. Wasserlassen und stell dir erst eine Geburt mit einer zugenähten Scheide vor... Grausam! Und das sind erst die offensichtlichen Dinge. Sitzen, laufen, Sport und vieles mehr kommen dazu.
      39 7 Melden
    • Milie 04.10.2015 22:23
      Highlight Teil 2: Die VERSTÜMMELUNGEN (sorry, nichts anderes ist es) werden dazu noch unter übelst schlechten Bedingungen vorgenommen, viele kriegen eine Infektion, einige sterben darsn. Da darf man glaube ich schon mal grosse Wellen werfen. Persönlich finde ich, sollte es noch viel grössere Wellen werfen.
      38 2 Melden
    • Citation Needed 05.10.2015 07:55
      Highlight Karl, es gibt genug Kampagnen gegen Beschneidung von männlichen Babies. Bitte die unterstützen statt zu vermischen, was nichts miteinander zu tun hat! Fast die ganze männliche USA ist an der Vorhaut beschnitten. Die werden Dir erzählen, das sei das normalste der Welt. Also führt Vermischen dazu, dass die Kampagne gegen FGM (Female Genital Mutilation) an Kraft verliert. Oder anders: MGM-Trittbrettfahrer bewirken eine Bagatellisierung von GFM statt mehr Aufmerksamkeit für MFM zu erhalten. Not good!
      23 7 Melden
    • koks 05.10.2015 08:11
      Highlight Milie, die Beschneidung bei Knaben fällt unter obige Kategorie 4: "Typ IV: Alle anderen schädlichen Eingriffe, die die weiblichen Genitalien verletzen und keinem medizinischen Zweck dienen."
      Natürlich sind die Verstümmelungen bei Mädchen meist massiv schlimmer. Aber wenn du dieselbe Unversehrtheit den Knäblein nicht zugestehst, dann ist das Heuchelei.
      11 21 Melden
    • Kopold 05.10.2015 11:56
      Highlight @Koks
      naja, fast. das Äquivalent dazu ware "Typ Ia: Entfernung der Klitorisvorhaut".
      17 1 Melden
    • Mr. Kr 05.10.2015 17:06
      Highlight @EvilBetty bei männlichen Babies kann man doch nicht von Verstümmelung reden wenn Sie beschnitten sind. Oder hast du schon mal einen Man kennengelernt der sich in Erwachsenen alter darüber beklagt hat? Ich denke nicht.
      Bei Frauen ist das was ganz anderes, Sie werden damit körperlich eingeschränkt, was bei Männern gar nicht der Fall ist. Ganz im gegenteil.
      15 11 Melden
    • koks 05.10.2015 17:31
      Highlight Mr.Kr, natürlich wird die Sensibilität mit der Beschneidung eingeschränkt. Das ist ja unbestritten.
      10 3 Melden
  • Sir Lanzelot 04.10.2015 18:22
    Highlight Wie naiv muss man eigentlich sein um zu glauben, dass dieser Teil der Kultur einfach weggelassen wird nur weil man in der Schweiz lebt?
    Warum seid ihr nun empört und gebt mir Blitze?
    70 11 Melden
    • HelloWorld 04.10.2015 19:20
      Highlight Du hast absolut recht. Wir geben uns weltoffen, nehmen Flüchtlinge und Auswanderer auf, integrieren sie ... und denken dann allen ernstes, dass nur die positiven Aspekte einer fremden Kultur einzug halten. Aber viele verschliessen die Augen vor den Dingen welche nicht mit den ortsüblichen Sitten kompatibel sind und reden dafür das Gute viel zu schön.
      49 5 Melden
    • EvilBetty 04.10.2015 22:22
      Highlight Nein HelloWorld, das werfen die Rechten aber den anderen dauernd vor. Und nur weil ihr es gebetsmühlenartig wiederholt wird es nicht wahrer...

      So naiv denken nur SVPler, und man sollte nicht von sich automatisch auf andere schliessen ;-)
      11 24 Melden
    • Sir Lanzelot 05.10.2015 03:15
      Highlight Betty... Das können wir "rechten" natürlich auch sagen: nur weil ihr euer Mantra ("SVP ist bös,ALLE Anderen Menschen lieb") täglich wiederholt verschwinden diese Dinge nicht! Diese kindlich naive Einstellung löst genau so wenig Probleme!
      26 8 Melden
    • Yolo 05.10.2015 06:58
      Highlight Lanzelot: Die "" kannst du getrost weglassen, du hast dich schon längst geoutet. :-P

      Das Thema ist schon seit Jahrzehnten auch in der Schweiz bekannt. Aufklärung und Prävention sind die einzigen Mittel die den betroffenen wirklich helfen. Dies betrifft auch Nichtmuslime (Obwohl es bekanntlich kein religiösen Problem ist) sondern auch solche Leute wie wir Schweizer. Nur weil es man tot schweigt verschwindet es nicht. Wie sicherlich zu bemerken war, ist dient dieser Artikel zur Aufklärung und Sensibilisierung der
      13 8 Melden
    • Yolo 05.10.2015 07:07
      Highlight HelloWorld: Rassismus und Diskriminierung sind auch nicht mit unseren Sitten und Kultur kompatibel, dennoch zeigen einige Einheimische offenkundige Probleme damit. Und die versuchen dafür dies viel zu schön zu reden...
      7 18 Melden
    • HelloWorld 05.10.2015 08:53
      Highlight Hier wurden weder rassistische noch diskriminierende Dinge gesagt. Das Kernthema allerdings zu verschleiern in dem man den Zug wieder auf die Rassismussschiene lenkt ist so ein typisches SP Verhalten.
      20 8 Melden
    • Yolo 05.10.2015 10:39
      Highlight lol, dass du dich direkt angesprochen fühlst lässt tief blicken...
      5 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.10.2015 11:27
      Highlight Yolo: Ihre Einträge sind nichts als Getrolle. Sie lenken vom eigentlichen Thema ab, indem Sie versuchen, die Gesprächsschiene auf ein angebliches Rassismusproblem der Einheimischen zu lenken. Glauben Sie, dass dadurch die im Artikel angesprochenen Probleme verschwinden oder besser werden?
      17 2 Melden
  • H.P. 04.10.2015 18:00
    Highlight ich könnt auch kotzen! das ist einfach nur schrecklich dass es so etwas, heute im 21. jahrhundert, noch gibt!
    57 2 Melden
  • maddiepilz 04.10.2015 17:48
    Highlight Material für Alpträume
    38 1 Melden
  • Lumpirr01 04.10.2015 17:11
    Highlight Ich habe bei meiner 2009 durchgeführte Reise für Entwicklungshilfe in Westafrika bei einer Polizeistation bei Kantchari, Burkina Faso diese handgezeichnete Skizze am Anschlagbrett gefunden. Da nur wenig Leute hier lesen und schreiben können, versucht man, mit Bildern zu sensibilisieren und gegen diesen Horror vorzugehen. Die Beschneiderin wird vom Polizisten abgeführt, wenn sie denn auch tatsächlich gesucht wird................
    36 3 Melden
  • Philipp Burri 04.10.2015 16:36
    Highlight Kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte!
    93 3 Melden
    • Yolo 04.10.2015 17:34
      Highlight ich kotze mit...
      34 5 Melden
    • fant 05.10.2015 10:23
      Highlight Einfach grauenhaft!
      9 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.10.2015 15:58
    Highlight Ich persönlich finde das sehr schlimm und nicht akzeptabel.
    Aber wir müssen eben tolerant sein, wie bei der Burka, ist eben deren Tradition. Alles andere wäre fremdenfeindlich.
    40 178 Melden
    • EvilBetty 04.10.2015 16:43
      Highlight Nichts gelernt.
      76 28 Melden
    • Datsyuk * 04.10.2015 16:49
      Highlight Eine Burka fügt aber niemandem Schmerzen und Einschränkungen fürs ganze Leben zu..
      70 37 Melden
    • Philipp Burri 04.10.2015 17:23
      Highlight Keinen Versuch zu dümmlicher Stimmungsmache auslassen was NickR..? andererseits bezweifle ich auch irgendwie, dass die Welt besser wird, wenn aufgeklärte, intelligente Menschen wie die obigen Poster keine Gelegenheit auslassen können, menschenverachtenden Blödsinn wie Burkas und was sie symbolisieren zu verharmlosen und zu relativieren... sind ja nicht eure Mütter, Schwestern und Töchter... just saying...
      46 21 Melden
    • Yolo 04.10.2015 17:34
      Highlight Burka ist gleichwertig wie eine Beschneidung? Was geht bei dir denn schief?
      78 22 Melden

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